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2014/01/10 17:24:50
Henry Lange
Re: [OWP] Stanislewo Kr. Rößel
Datum 2014/01/10 18:26:59
David Manthei
Re: [OWP] add your names to this posen web site
2014/01/09 23:58:43
inge . barfels
[OWP] Ostpreußenblatt Januar 1955, Folge 02, T eil 1
Betreff 2014/01/11 21:36:54
inge . barfels
[OWP] Ostpreußenblatt Januar 1955, Folge 03, T eil 1
2014/01/09 23:58:43
inge . barfels
[OWP] Ostpreußenblatt Januar 1955, Folge 02, T eil 1
Autor 2014/01/11 21:36:54
inge . barfels
[OWP] Ostpreußenblatt Januar 1955, Folge 03, T eil 1

[OWP] Ostpreußenblatt Januar 1955, Folge 02, T eil 2

Date: 2014/01/10 17:52:00
From: inge . barfels <inge.barfels(a)...

Zum 80. Geburtstag
Am 6. Januar 1855, Otto Kohnke aus Allenburg, Kreis Wehlau. Er wohnt mit seiner Ehefrau in Malente/Holstein, Kellerseestraße. Am 8. Januar 1955, dem Kaufmann Wilhelm Weller aus Königsberg, Hindenburgstraße 34. Viele Landsleute in Stadt und Land werden sich dieses beliebten und angesehenen Geschäftsmannes erinnern, der sein Delikatessengeschäft in über vierzig Jahren zu einem blühenden Unternehmen machte. Der Jubilar wohnt mit seiner Ehefrau in Heidenheim/Brenz., Hochbergweg 22, in der Nähe seiner Kinder und Enkelkinder. Am 10. Januar 1955, Julius Venohr aus Königsberg, Kalthöfsche Kirchenstraße 5. Er wohnt mit seinem Schwiegersohn Edmund Bluhm und seinen Kindern Dorothea und Hildegard in Duisburg-Meiderich, Stolzestraße 17 Am 13. Januar 1955, dem Rittergutsbesitzer Reinhard Brunk, aus Groß-Rödersdorf, Kreis Heiligenbeil. Er lebt in voller geistiger Frische mit seiner Ehefrau und seinem zweiten Sohn, Major a. D. Walther Brunk, in Buch, Kreis Höchstadt/Aisch, Oberfranken. Am 15. Januar 1955, dem Lehrer i. R. Eduard Krieger aus Rosengarten, Kreis Angerburg. Er wohnt in (24b) Birkwang über Wanderup, Kreis Flensburg

Zum 75. Geburtstag
Am 26. Dezember 1954, dem Oberzollsekretär a. D. Friedrich Deiwich, aus Wehlau. Er wohnt in Preetz-Holstein, Gasstraße 10 Am 5. Januar 1955, dem Bauern Albert Mauer aus Langenfelde, Kreis Schloßberg. Er wohnt mit seiner Ehefrau in (21b) Eiserfeld/Sieg, Eisernstraße 40, I. Am 6. Januar 1955, Emil Pflaumbaum, aus Fohlental, Kreis Schloßberg. Als bäuerlicher Züchter unseres Warmblutpferdes Trakehner Abstammung war er weit über Ostpreußen hinaus bekannt. Es gelang ihm, einige wertvolle Stuten zu retten, so dass er sich auch an seinem jetzigen Wohnort in (24) Liensfeld, Kreis Eutin, wenn auch in bescheidenem Umfange, als Pferdezüchter bestätigen kann. Am 9. Januar 1955, Frau Wilhelmine Wasgien, geb. Zahlmann, aus Gumbinnen, Gartenstraße 20, jetzt Lörrach/Baden, Gutenbergstraße 6. Nach dem kürzlich erfolgten Tode ihres Ehemannes Otto Wasgien lebt sie gegenwärtig bei ihrer tochter Lotte Bieber, Gießen, Asterweg 27 Am 10. Januar 1955, Oskar Langanki, aus Allenstein, Hindenburgstraße 20, Buch- und Papierhandlung, Buchbinderei. Er wohnt mit seiner Ehefrau in Buschhütten, Kreis Siegen, Hagener Straße 72 Am 10. Januar 1955, dem Tischlermeister und Landwirt Martin Dibowski, aus Lindenort, Kreis Ortelsburg. Er erhielt für die Verwaltung mehrerer Ämter Ehrenurkunden. Auch in den beiden Weltkriegen wurde er ausgezeichnet. Heute wohnt er in Herten-Westfalen, Kaiserstraße 154 Am 13. Januar 1955, dem Reichsbahnamtmann a. D. Artur Mauerhoff, früher Betriebsingenieur des Maschinenamtes in Lyck. Er wohnt in Lütjenburg/Holstein in seinem eigenen schmucken Häuschen. Plöner Straße 37, das er sich mit Tatkraft und unermüdlichem Fleiß erbaute. Am 15. Januar 1955, dem Getreidekaufmann Wilhelm Heinrichs, aus Königsberg, Dieffenbachstraße 35. Sein angesehenes Agentur- und Kommissionsgeschäft, das er 1906 gründete, befand sich in der Sattlergasse. Seit 1895 in der Getreide- und Saatenbranche tätig, hat der Jubilar noch die Blütezeit des Königsberger Getreide- und Futtermittelhandels mit den großen Zufuhren aus der Provinz und aus Russland miterlebt, die an einem einzigen Herbsttage bis zu fünfhundert Waggons ausmachten. Er war bis zum Jahre 1945 Schiedsrichter beim Schieds- und Oberschiedsgericht der Königsberger Börse und Sachverständiger für Saaten bei der Industrie- und Handelskammer. Auch nach der Vertreibung, die ihn hach Halstenbek/Holstein verschlug, wo er in der Bahnhofstraße 2, eine Notunterkunft hat, ist er unermüdlich für seine Landsleute tätig.

Kreisbaurat Diplom-Ingenieur Pudor 75 Jahre alt
Am 13. Januar 1955 begeht der in weiten ostpreußischen Kreisen bekannte und geschätzte frühere Braunsberger Kreisbaurat, Regierungsbaumeister a. D. und Diplom-Ingenieur Carl Pudor, seinen 75. Geburtstag. Mehr als dreieinhalb Jahrzehnte, nämlich vom 1. August 1909 bis zum 6. Februar 1945, leitete Carl Pudor das Kreisbauamt in Braunsberg. Hierbei unterstanden ihm das gesamte Bauwesen des Kreises, die Unterhaltung und der Neubau der Straßen und Brücken, die Baupolizei und die Aufsicht über das Meliorationswesen. Viele Ermländer erinnern sich noch heute daran, wie stark sich der einstige Braunsberger Kreisbaurat vor allem um eine mustergültige Elektrizitätsversorgung in seinem Kreis kümmerte. Die Überlandzentrale des Kreises Braunsberg GmbH war in Ostpreußen die erste größere ihrer Art. Baurat Pudor leitete den Ausbau des Überlandnetzes ebenso wie den der Kraftwerke Mehlsack und Pettelkau in den Jahren 1918 bis 1924. Bis zum Einmarsch der Russen in den Kreis Braunsberg war Pudor auch der alleinige Geschäftsführer der Überlandzentrale, die als völlig schuldenfreies Unternehmen ein Barvermögen von mehreren Millionen besaß und in Ostpreußen den Strom zum billigsten Preise lieferte. In den schicksalsschweren Tagen des letzten Krieges lag auf den Schultern des so pflichtbewussten Mannes auch die Leitung des Kreiswirtschaftsamtes. Mit der Braunsberger Kreisbevölkerung kam der Kreisbaurat in engste persönliche Fühlung. Nach der Austreibung wohnte der verdiente Beamte mit seiner Gattin neun Jahre lang in der Stadt Gotha in der Sowjetzone. Im April 1954 musste er diese Zone fluchtartig verlassen. Seit Mai 1954 befindet er sich mit seiner Frau im Hauptdurchgangslager Wentorf bei Hamburg (Block 14, Zimmer 45). Herr Pudor wartet hier sehnlich auf seine baldige Ausschleusung nach Nordrhein-Westfalen.

Bertha Syttkus 65 Jahre alt
Bertha Syttkus, die frühere Leiterin der Webschule Lyck, beging am 6. Januar 1955 ihren 65. Geburtstag. Sie hat stets ihre Kraft und ihr Können für die Jugend eingesetzt. Immer war es die praktische Arbeit, von der sie ausging. Sie hielt Weblehrgänge in den Dörfern ab und arbeitete mit der Volkshochschule, den Landrauenverbänden und den Jugendorganisationen zusammen. Als ihr von der Provinz Ostpreußen der Aufbau und die Leitung der Webschule Lyck übertragen wurde, führte sie auf der 45 Plätze umfassenden Heimschule kurzfristige Lehrgänge durch, in denen Frauen und Mädchen im Weben für die eigene Wirtschaft ausgebildet wurden. Frauen aus dem Notstandsgebieten wurden geschult und als Heimarbeiterinnen weiter beschäftigt. Darüber hinaus unterhielt die Schule eine Lehrwerkstatt für Handweber mit dreijähriger Lehrlingsausbildung. Nach der Vertreibung leitete Bertha Syttkus im Auftrage des Roten Kreuzes in Cloppenburg im Oldenburischen eine Web- und Nähstube. Heute führt sie eine Werkstatt in Osnabrück, in der ostpreußische Tradition gepfegt wird und die in erster Linie wieder eine Ausbildungsstätte ist.

Seite 15   Ehejubiläen
Das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit feiern am 10. Januar 1955 bei ihren Söhnen in Chikago der Landwirt Georg Milkereit und Frau Maria, geb. Gawehns, aus Memelwalde, Kreis Tilsit-Ragnit. Die Jubilare erfreuen sich noch guter Gesundheit. Acht Kinder, achtzehn Enkel und neun Urenkel werden ihrer an ihrem Ehrentage gedenken. Das Ehepaar ist zu erreichen über Otto Hölzler, (16) Oberasphe 10, Kreis Frankenberg/Eder.

Der Obersteuerinspektor i. R. Gustav Keßler und seine Ehefrau Helene, geb. Günther, aus Tilsit, Grünwalder Straße 96, feiern am 16. Januar 1955 das Fest der Goldenen Hochzeit. Das Ehepaar lebt seit seiner Übersiedlung aus der Sowjetzone im vergangenen Jahr in Wiesbaden, Alwinenstraße 8

Seite 15   Prüfungen und Jubiläen
Regierungsrat Dr. Werner Neumann aus Fließdorf (Jucha), Kreis Lyck, jetzt in Münster/Westfalen, Kärntnerstraße 28, wurde von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen zum Oberregierungsrat ernannt.

Karl Ortmann, Sohn des verstorbenen Landwirts Karl Ortmann aus Schönwiese, Kreis Gerdauen, hat an der Höheren Landbauschule Michelstadt i. Odenwald das Staatsexamen mit „Sehr gut“ bestanden. Er wohnt in Stadtoldendorf, Kreis Holzminden, Camphof.

Frau Ilse Winter, geb. Reinhardt, aus Osterode, Hindenburgstraße 46, jetzt Braunschweig-Rühme, hat ihre zweite Lehrerprüfung mit Erfolg abgelegt. Zu gleicher Zeit bestand ihr Ehemann Hans-Georg Winter sein Staatsexamen als Diplom-Ingenieur.

Gerichtsreferendar Siegfried Gutzeit, Sohn des Lehrers Robert Gutzeit aus Zondern, Kreis Lötzen, bestand beim Oberlandesgericht in Hamburg das große juristische Staatsexamen. Assessor Gutzeit will die Richterlaufbahn einschlagen. Er wohnt in Hamburg 39, Sierichstraße 136

Seite 15 Erminia von Olfers-Batocki. Von Landsleuten zur letzten Ruhe gebettet Wie wir bereits berichteten, schloss unsere Heimatdichterin Erminia von Olfers-Batocki am 14. Dezember 1954 für immer die Augen. Nach dreitägigem Krankenlager war sie ohne große Qualen eingeschlafen, mitten aus dem Leben und ihrer Arbeit heraus. Am 18. Dezember bei strahlend blauem Himmel stieg eine große Schar von Landsleuten neben vielen Verwandten und Freunden den Friedhofsberg hinauf. Von nah und fern waren sie gekommen, auch zwei der vielen Patenkinder der Verstorbenen waren dabei: Elisabeth, die vierte Tochter des früheren Ministers Freiherrn von Gayl und Erika, das neunte Kind des Tharauer Kutschers Zidorn, die jetzt als Lehrerin in einem niedersächsischen Dorf arbeitet. Am Sarge in der Kapelle lagen neben vielen Kränzen und Blumen große Kränze der Landsmannschaft und des Singkreises Ostpreußens in Bad Harzburg, ein anderer von den Tharauer Gutsfamilien. Besonders schön war ein Kranz, den Eberhard Gieseler niederlegte, mit den Worten „Wat is tohus..“ auf der Schleife. Der frühere Tharauer Pfarrer, Superintendent Doskocil (zuletzt Labiau) war aus Hamburg-Harburg gekommen, um bei der Trauerfeier zu sprechen. Die Gemeinde sang das alte Königsberger Lied von Simon Dach und Heinrich Albers: „Ich bin ja Herr in deiner Macht.“ Superintendent Doskocil erzählte schlicht vom Leben der Dichterin und Gutsfrau, von allen seinen Eindrücken und Erlebnissen, an denen er ihr Leben und Wirken maß. Er mahnte die Gemeinde, trotz aller Trauer Gott zu danken für das reich erfüllte Leben dieser Frau und ihr Werk weiterleben zu lassen. Ein Ostpreußenmädel sprach das Gedicht „Zum Bedenken“, ein junger Landsmann die schönen Verse „Si god“, und zuletzt sagte Eberhard Gieseler voller Ergriffenheit das Gebet: „Du lewer Gott, dat bidd ek die.“ Am Schluss der Feier entzündete ein kleiner Enkel der Verstorbenen ein Licht am Tannenzweig, und die vier Strophen ihres Lieblingsliedes „Es ist ein Ros entsprungen“ wurden von der Gemeinde gesungen. Dann ging der lange Trauerzug über den sonnen beschienenen Friedhof, von dem aus man über das Städtchen hinweg in die Harzberge sah. Alle Landsleute mögen wohl noch viel weiter darüber hinweggeschaut haben, im Herzen die „Heimat hinter den Gipfeln“. Am Grabe fand Kreistagsabgeordneter Erich Specht, der im Auftrage der Landsmannschaft, des Bundes der vertriebenen Deutschen und des Gesamtdeutschen Blocks BHE sprach, schöne Worte über das Schaffen der in ihrer Heimat so fest verwurzelten Frau. Mancher Landsmann nahm in Wort oder Lied Abschied, manches Gedicht der Entschlafenen erklang. Während Tochter, Schwiegersohn und die vier Enkel Erde ins Grab warfen, sangen ostpreußische Männer das Lied „Wat is tohus?“ Wie ein Gelöbnis klang es zum Himmel: „Errunge von Boadersch harte Hand jew wi dat nich verlore!“

Seite 15  und 16 Familienanzeigen
Die Verlobung unserer Tochter Waltraud mit Herrn Dr. med. Lothar Engel geben bekannt. Friedrich Czerlinski und Frau Frida, geb. Luther. Seehof bei Treuburg, Ostpreußen. Jetzt: Lüdinghausen, Westfalen, Hinterm Hagen 28. Neujahr 1955

Meine Verlobung mit der Ärztin Fräulein Waltraud Czerlinski, früher Seehof bei Treuburg, Ostpreußen zeige ich an Dr. med. Lothar Engel, Anröchte, Westfalen, Beleckerstraße 16. Neujahr 1955

Die Verlobung unserer Tochter Brunhilde mit Herrn cand. rer. Met. Heinz Funk geben wir bekannt. Dr. med. vet. Fritz Heisrath und Frau Magdalene, geb. Ruhnke. Süderhastedt, Holstein. Früher: Gumbinnen. Silvester 1954

Brunhilde Heisrath, cand. med. vet., früher: Gumbinnen. Heinz Funk cand. rer. met. Farnewinkel, Holstein, früher: Schrengen/Rastenburg.Verlobte. Silvester 1954

Renate Bernecker, Oberndorf Oste, früher: Löcknick, Kreis Gerdauen, Ostpreußen und Carl Ludwig, Oberndorf/Oste.Verlobte. Im Dezember 1954

Die Verlobung meiner Tochter Hildegard mit Herrn Rademacher beehre ich mich anzuzeigen. Konrad Gross, Tapiau, Ostpreußen, Markt. Jetzt: Sinzig am Rhein. Silvester 1954

Ich grüße alle meine alten Freunde aus Braunsberg und Königsberg und würde mich freuen, von Ihnen zu hören. Ich habe das Gymnasium zu Braunsberg von 1908 - 1916 besucht. Abiturientenexamen am 31.01.1919 am Wilhelm-Gymnasium zu Königsberg. Dipl. rer. pol. Hans Zuchhold, Bürgermeister a. D. (22b) Neustadt-Weinstraße, Gartenstraße 1

Wir haben uns verlobt. Christel Wende, Forsthaus Schönbruch, Kreis Labiau, jetzt: Braunlage/Harz und Leo Hoffmann, Schloppe, Kreis Dt.-Krone.

Hildegard Hencker, geb. Nowotzyn, Grünfließ und Friedrichshof, Ostpreußen, Jetzt: Bad Lauterberg im Harz, Glückaufstraße 7. Günther Lange, Bau-Ing. Verlobte. Weihnachten 1954

Wir haben uns verlobt. Christel Kullick, Hildesheim, Köplerstraße 21, früher: Lyck, Hindenburgstraße 22 und Erich Wienefeld, Himmelsthür, Kreis Hildesheim. Weihnachten 1954

Ihre Vermählung geben bekannt. Hermann Wasselowski, Güldenau, Kreis Insterburg, Ostpreußen und Herta Wasselowski, geb. Moser, Berthelsdorf, Kreis Hirschberg, Schlesien. Jetzt: Dortmund-Scharnhorst, M.S.A.-Siedlung, Gleiwitzstraße 214. 24. Dezember 1954

Am 8. Januar 1955, 50 Jahre in den Sielen! Es gratulieren ihrem lieben Vater, dem Destillateur Max Schober, früher: Cranz, Ostpreußen, Jetzt: Brühl-Vochem, Bahnhofstraße 85, Die Hamburger

Nach schwerem geduldig ertragenem Leiden entschlief am 16. Dezember 1954, unsere geliebte, um uns alle treu besorgte Schwester, Martha-Elisabeth Günther, früher: Königsberg. Ihre tiefbetrübten Geschwister und Anverwandten. Lindau-Bodensee, den 21. Dezember 1954

Am 19. Dezember 1954, verstarb nach kurzem Leiden plötzlich und unerwartet, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Schwester und Oma, Margarete Schergaut, geb. Werning, im 64. Lebensjahre. In stiller Trauer, im Namen aller Hinterbliebenen: Lisbeth Streitz. Goldbach, Ostpreußen, Kreis Wehlau. Jetzt: Arnbach, Kreis Calw

Am 17. November 1954, entschlief nach schwerem Leiden, meine liebe Frau, unsere innig geliebte Mutter, Schwieger- und Großmutter, Auguste Schneider, geb. Kublun, im Alter von 73 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: August Schneider. Seewalde, Ostpreußen. Jetzt: Niedersachsen, Kreis Stadthagen

Am 29. November 1954 entschlief sanft, nach langem in Geduld ertragenem Leiden, meine innig geliebte Frau, meine liebe Mutter und Oma, Frau Minna Waduschat, geb. Schlick, im Alter von 68 Jahren. Im Namen der Hinterbliebenen: Friedrich Waduschat, Gaugenwald, Post Calw. Früher: Tilsit, Stollbecker Straße 63

Danksagung
Es ist uns nicht möglich, allen Freunden und Landsleuten persönlich zu danken, die nach dem Tode unserer lieben Mutter, Erminia von Olfers-Batocki, uns Teilnahme und ihr Treue und Verehrung bekundeten. Unser wärmster Dank soll darum an dieser Stelle ausgesprochen werden. Hedwig von Lölhöffel, geb. von Olfers. Dr. Erich von Lölöffel. Hannover, Weihnachten 1954

Am zweiten Weihnachtstage 1954 starb plötzlich im 75. Lebensjahre an einem Herzschlage, mein geleibter Mann, unser guter Vater und Großvater, Otto Meyhöfer, Erziehungsdirektor i. R. Sein Leben war preußische Pflichtauffassung, lauteres Christentum und selbstlose Liebe. In tiefer Trauer: Elly Meyhöfer, geb. Wockenfuß. Dr. Martin meyhöfer und Frau Brigitte, geb. Rohde, Göttingen. Dora Meyhöfer, Hannover-Münden. Gisela Gelberg, geb. Meyhöfer, Düsseldorf. Dr. Wolfgang Meyhöfer, Gießen. Rotraud Meyhöfer. Ortrud Meyhöfer. Christa Meyhöfer, Esslingen. Ingrid, Regina, Dagmar, Kurt-Michael, als Enkel. Urte und Christa Riemann, Gießen und Hamburg. Wehlau-Altwalde, Ostpreußen. Bad Ems, Schanzgraben 6

Heute entschlief im Alter von 71 Jahren, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Neffe und Schwager, Herr Wolfgang Monsehr, Rittmeister d. Res. a. D. Drag.-Regt. 1 Tilsit. Inhaber des Eisernen Kreuzes II. und I. Klasse. In stiller Trauer: Elisbeth Monsehr, geb. Schmidt. Anneliese Drüner, geb. Monsehr. Ruth Monsehr, Göttingen. Ursula Bergmann, geb. Monsehr. Dr. Helmut Bergmann, Göttingen. Gut Birkenort bei Treuburg, Ostpreußen. Jetzt: Wetzlar (Lahn), Helgebachstraße 38, den 23. Dezember 1954

Fern seiner geliebten Heimat entschlief am 1. Dezember 1954 in Treia, Kreis Schleswig, unser lieber Vater und Schwiegervater, Friedrich Budnick, Lokführer i. R., aus Königsberg, im Alter von 79 Jahren. Gleichzeitig gedenken wir unserer am 15. Juni 1945 im Lager Oxböl, Dänemark, verstorbenen Tochter Sieglinde Skibba. In tiefer Trauer: Erna Skibba, geb. Budnick. Walter Skibba. Kurt Budnick. Gertrud Budnick, geb. Schön. Halstenbek, Holstein, im Januar 1955. Er fand am 6. Dezember 1954 seine letzte Ruhestätte neben seinem Bruder auf dem Friedhof in Hamburg-Ohlsdorf.

Heute entschlief nach einem in Treue und Fürsorge erfüllten Leben für die Seinen, unser lieber, guter Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel, Landwirt Friedrich Jesch, im Alter von 80 Jahren. In stiller Trauer: Erwin Jesch und Frau Irene, geb. Reetz. Karl Kraska und Frau Charlotte, geb. Jesch. Heinz Jesch und Frau Gertrud, geb. Bartling. Eduard Jesch. Frau Anna Lerbs. Emil Jesch und Frau Edith, geb. Bolz. Waldemar Jesch und Frau Elfriede, geb. Stuneck. Enkelkinder und alle Verwandten. Hameln, den 27. Dezember 1954, Pestalozzistraße 2. Früher: Winkenhagen, Kreis Mohrungen.

Am 23. Dezember 1954 verstarb in seiner alten Heimat Niedersee, Ostpreußen, Herr Karl Willimzik. Seine ganze Lebensart war unserer Firma gewidmet, und er hat uns in vier Jahrzehnten in vorbildlicher Pflichterfüllung und Treue wertvolle Dienste geleistet. Sein Andenken werden wir stets in Ehren halten! Richard Anders. Hamburg, 29. Dezember 1954

Mein geliebter Mann, unser treusorgender Vater, guter Sohn, Großvater, Bruder, Schwager, Onkel und treuer Freund, Gastwirt Paul Schwabe, aus Rantau bei Neukuhren, ist nach langem, schweren Leiden, im Alter von 57 Jahren, für immer von uns gegangen. In tiefem Schmerz, im Namen aller Hinterbliebenen: Friedel Schwabe. Creidlitz bei Coburg, Unterm Buchberg 159a

Die Liebe höret nimmer auf! Am 11. Dezember 1954 entschlief still und unerwartet, fern seiner geliebten ostpreußischen Heimat, unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Bruder und Schwager, Hermann Bogdan, kurz vor Vollendung seines 80. Lebensjahres. Er folgte unserer 1945 auf der Flucht verstorbenen lieben Mutter. Im Namen aller Hinterbliebenen: Charlotte Bogdan. Hamburg-Sasel, Stadtbahnstraße 31. Früher: Königsberg, Luisenallee 78

Nach zwei schweren Operationen verstarb am 4. November 1954, unsere innigstgeliebte, einzige und dankbare Tochter, Ingeborg Schlei, geb. Zaremba, im noch nicht vollendeten 29. Lebensjahre. Ihre letzten Tage waren mit Gedanken an ihre schöne Heimat ausgefüllt, die sie über alles liebte. Ihr sehnlichster Wunsch, die Heimat noch einmal wiederzusehen, ist nicht in Erfüllung gegangen. Die tief trauernden Eltern: Leo Zaremba und Frau Berta, geb. Pawlikowski. Allenstein, Ostpreußen, Eisenbahnstraße 8. Jetzt: Hameln, Drosselweg 34. Die Trauerfeier fand am 9. November 1954 auf dem Deisterfriedhof in Hameln statt. Die Beisetzung der Urne fand in aller Stille statt.

Am 18. Dezember 1954 starb plötzlich, im Alter von 75 Jahren, unser liebes, selbstloses Muttchen, unsere liebe Schwieger- und Großmutter, die Hauptlehrerwitwe, Frau Martha Müller, geb. Groeger, früher: Rohmanen und Ortelsburg. In tiefer Trauer: Gertrud Jerwin, geb. Müller. Lotte Boeffel, geb. Müller. Heinrich Jerwin. Kurt Boeffel. Edith Müller, geb. Hoffmann und 7 Enkelkinder. Grümmer, Hann.-Land, Aerzen bei Hameln, Rosenheim

Am 17. Dezember 1954 ist unsere liebe Tante und Großtante, Frau Margarete Warneke, geb. Girnath, im 80. Lebensjahre in ihrem Heim in Bad Sooden-Allendorf plötzlich sanft entschlafen. Im Namen aller Angehörigen: Frau Edith Pahlke, geb. Stoboy. Hamburg 33, Emil-Janssen-Straße 32. Die Beisetzung auf dem Neuen Friedhof in Bad Sooden-Allendorf hat in aller Stille stattgefunden.

Viel zu früh riss uns der Tod nach kurzem, schwerem Leiden, am 24. Dezember 1954, meine geliebte Frau, unsere liebe, gute Mutti, Schwiegermutter, Omi, Schwägerin und Tante, Frau Marta Ostwald, geb. Balzer, im 67. Lebensjahre. Ihr Leben war nur Liebe und Sorge für die Ihren. In tiefem Leid für alle Angehörigen: Max Ostwald. Wehrkirchen, Kreis Goldap. Jetzt: Hamburg 19, bei der Apostelkirche 34/II.

Fern ihrer ostpreußischen Heimat entschlief unerwartet, unsere liebe, bis zuletzt um uns besorgte, herzensgute Mutter, meine kleine Omi, Frau Gustel Haushalter, geb. Motzkau, geb. 16.09.1880, gestorben 18.09.1954. In tiefer Trauer: Erna Haushalter, Dortmund. Irmgard Koglin, geb. Haushalter. Ingrid Liedtke. Alfred Koglin. Früher: Tilsit, Landwehrstraße 16. Jetzt: sowj. bes. Zone

Nach langem, schwerem Leiden wurde heute unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter, Leonore von Saucken, geb. Rohland, im Alter von 81 Jahren, durch einen sanften Tod erlöst. Luise Nünninghoff, geb. von Saucken. Otto von Saucken-Tataren. Irene von Saucken, geb. von Poll und sieben Enkel und Urenkel. Braunschweig, Spitzwegstraße 6. Ochsenfurt, Hans-Stock-Straße 16, den 26. Dezember 1954

Am 27. Dezember 1954 entschlief, nach langem, qualvollem Leiden, mein lieber Mann, unser guter Vater, Pflegevater, Schwiegervater und Opa, der Oberstraßenmeister i. R. Richard Kostropetsch, früher: Peschicken, Kreis Stallupönen, im Alter von 64 Jahren. In stiller Trauer: Helene Kostropetsch, geb. Enulat. Gerda Kostropetsch. Ruth Kostropetsch. Ilse Kostropetsch. Gerda Kostropetsch, geb. Gaidies. Karin Kostropetsch. Heinz Kostropetsch. Fritz Kostropetsch. Horst Kostropetsch. Helmut Zimmermann und Familie. Timmerhorn, Siedlung Rehngen, Holstein

Fern seiner geliebten Heimat verschied am 12. Dezember 1954, nach kurzem Krankenlager, unser lieber Vater, Schwiegervater, Opa und Urgroßvater, Herrmann Hinz, im 79. Lebensjahre. In stiller Trauer, im Namen aller Angehörigen. Karl Hinz. Kaischenhof-Au bei Freiburg im Breisgau. Kl.-Waldeck, Kreis Pr.-Eylau. Jetzt: Esch bei Kuchenheim

Am 23. Dezember 1954 verstarb nach langem Leiden, welches durch eine Verwundung aus dem ersten Weltkrieg hervorgerufen wurde, unser Mitarbeiter, der Vorarbeiter auf Vorwerk Paschleiden, Wilhelm Gieger, im 68. Lebensjahre in Völlinghausen a. d. Möhn, fern der geliebten Heimat, für die er wirkte und arbeitete. Unsere Dankbarkeit wird über sein Grab hinaus dauern. Familie Baltrusch-Rathke. Augsburg 11, Siedlung Lindenau, den 28. Dezember 1954

Dem Herrn über Leben und Tod hat es in seinem unerforschlichen Ratschluss gefallen, am 15. November 1954, unseren lieben, einzigen, treusorgenden Sohn, den Kulturbaueleven, Bruno Hoepfner, zu sich zu rufen. Er starb, fern der Heimat, nach kurzer, heftiger Krankheit, die er sich in langer Kriegsgefangenschaft zugezogen hat, im Alter von 32 Jahren. Die tief trauernden Eltern: Aloys Hoepfner und Frau Hedwig, geb. Grunenberg. Liebenau, Kreis Braunsberg, Ostpreußen. Jetzt: Aschendorf (Ems), Hilgenkamp den 30. Dezember 1954.

Zum Gedenken unserer lieben Söhne und Brüder. Kurt Barkowsky, gefallen 11. Januar 1945 in Luxemburg. Heinz Barkowsky, vermisst seit Januar 1943 in Stalingrad. Rudi Barkowsky, vermisst seit April 1945 in Italien. Walter Barkowsky und Frau. Paul Barkowsky. Früher: Lompönen, Kreis Tilsit. Jetzt: Schalkholz über Heide, Holstein.

Am 29. Dezember 1954 verschied mein treuer Lebenskamerad, unser guter Vater, Opa und Bruder, der Gutsbesitzer von Justinenhof, Kreis Treuburg, Ostpreußen, Kurt Mischkowski, Major der Reserve, im Alter von 64 Jahren. Im Namen der Hinterbliebenen: Olga Mischkowski, geb. Rabiger. Bad Godesberg, Koblenzer Straße 109

Nach langer, schwerer Krankheit entschlief mein herzensguter Mann, mein lieber treusorgender Vater, Schwiegervater und Großvater, Ferdinand Ossa, früher: Martinshagen, Kreis Lötzen, Ostpreußen, im 84. Lebensjahre. In stiller Trauer: Ottilie Ossa, geb. Skrzyppek. Bruno Ossa. Gertrud Ossa, geb. Philipzick. Siegrid Ossa, als Enkelin. Basthorst, den 14. Dezember 1954 über Schwarzenbeck, Bezirk Hamburg

Fern der Heimat verstarb am Heiligen Abend mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, der Kaufmann Hugo Gunkel, früher Gumbinnen, im Alter von 77 Jahren. In tiefer Trauer: Lina Gunkel und Kinder. Schatensen, Kreis Uelzen den 30. Dezember 1954

Heiligabend 1954, kurz nach ihrem 89. Geburtstage, entschlief völlig unerwartet unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Oma und Tante, Auguste Fech, geb. Krause, in der sowjetisch besetzten Zone. Sie folge ihrem lieben Mann, Steueramtmann i. R. Hermann Fech, gestorben 3. November 1946 in Stolp/Pommern. Beide folgten ihren Kindern Ulla Heilemann, geb. Fech, gestorben April 1945 auf der Flucht in sowj. bes. Zone. Artur Fech, gefallen 12. Oktober 1943 in Italien. Hermann Fech, vermisst seit Januar 1945 im Osten. Elimar Steffen, vermisst seit Januar 1945 im Osten. Werner Kirstein, vermisst seit Januar 1943 in Russland. In stiller Trauer, im Namen aller Angehörigen: Erwin Fech. Erbach/Odw., Zentlinde 4. Früher: Allenstein

Es ist so schwer, wenn sich der Mutter Augen schließen, die Hände ruhn, die einst so treu geschafft, und unsere Tränen still und heimlich fließen, uns bleibt der Trost, Gott hat es wohl gemacht. Gott, der Allmächtige, nahm unser herzliebes Muttchen, unsere gute Omi, Amalie Brandt, geb. Weihnacht, geb. 30.03.1879, gestorben 03.09.1954, heim in die ewige Heimat. Sie folgte unserem lieben Vater, Reichsbahnrottenmeister i. R. Karl Brandt, gestorben 01.05.1948, früher: Rastenburg, Ostpreußen. In stiller Trauer, im Namen aller Hinterbliebenen: Ernst Balzer und Frau Gertrud, geb. Brandt und Kinder. Itzehoe in Holstein, Hinterm Klosterhof 30, im Dezember 1954. Früher: Rastenburg, Ostpreußen, Hindenburgstraße 72, Block I

Zum Gedenken. Ich liege und schlafe mit Frieden, denn allein Du Herr, hilfst mir, dass ich sicher wohne. Psalm 4, 9 Zum zehnten Male jährt sich der Tag, wo unsere unvergessliche, liebe, gute Mutter, Schwieger- und Großmutter, Emilie Tzschabran, geb. Schalkowski, am 8. Januar 1945 in Aweiden, Speichersdorfer Straße, dem Hungertode erlag und für immer von uns ging. Sie folgte ihren beiden Söhnen: Bodo Tzschabran, gefallen in Ostpreußen in einem Inf.-Regt.; Alfred Tzschabran, gefallen bei Stalingrad in einem Pak-Regt. In tiefer, stiller Trauer: Walter Tzschabran, Bayrutt. Vers. Krank.-Haus, Hohe Warte 8. Hedwig Tzschabran, früher: Seligenfeld. Konrad Tzschabran und Familie. Bruno Tzschabran und Familie. Günther Tzschabran und Familie sowie 8 Enkelkinder. Königsberg-Rosenau und Seligenfeld. Jetzt: Berlin-Lichterfelde, Margaretenstraße Nr. 9

Am 13. Dezember 1954 entschlief nach langer, schwerer Krankheit, meine herzensgute Mutter, Schwiegermutter, meine liebe Omi, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Johanna Hasselberg, geb. Ewert, im Alter von 71 Jahren. In stiller Trauer: Grete Möwert, geb. Hasselberg. Alfred Möwert. Hans-Jürgen, als Enkel. Heiligenbeil. Jetzt: Meinerzhagen, Zum alten Teich 3, Dezember 1954