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2013/03/22 08:06:00
W.S.
Re: [OWP] Ortssuche (Heinz Klimkat)
Datum 2013/03/22 08:48:38
Botho von Schrenk
[OWP] Zufallsfund FN KINDER
2013/03/19 22:41:19
inge . barfels
[OWP] Totenliste 10. Teil Ostpreußenblatt
Betreff 2013/03/18 00:23:01
inge . barfels
[OWP] Totenliste 7. Teil, Ostpreußenblatt 1 950
2013/03/22 06:20:22
inge . barfels
Re: [OWP] Ortssuche (Heinz Klimkat)
Autor 2013/03/25 16:02:38
inge . barfels
[OWP] Ostpreußenblatt Teil 12 Totenliste

[OWP] Totenliste 11, Ostpreußenblatt Ende 195 0, Anfang 1951

Date: 2013/03/22 08:11:24
From: inge . barfels <inge.barfels(a)...

http://www.ostpreussen.de/textarchiv/chronologisches-archiv.html


Folge 18 vom 20.12.1950

Am Tag der Einweihung unseres Mutterhauses in Quakenbrück, an dem wir zugleich auf eine 40jährige Geschichte unseres Lötzener Hauses zurückschauen (01.10.1910), gedenken wir in Dankbarkeit und Liebe der Schwestern, die nach Gottes Willen seit unserer Vertreibung aus Ostpreußen aus diesem irdischen Leben abgerufen sind:
Durch Luftangriffe
19.02.1945 Diakonisse Emma Jobski, geb. 07.09.1909
24.04.1945 Schw.-Schül. Martha Batram, geb. 02.02.1923
24.04.1945 Schw.-Schül. Hedwig Schellong, geb. 25.07.1925
03.05.1945 Diakonisse Lotte Pankow, geb. 09.01.1896
03.05.1945 Diakonisse Marie Wiersbitzki, geb. 30.01.1906
03.05.1945 Diak.-Jg.-Schw. Margret Wilkening, geb. 08.08.1918

Durch Krankheit
19.04.1945 Schw.-Schül. Elisabeth Krüger, geb. 30.03.1928
Juni 1945 Diakonsse Charlotte Siegmund geb. 30.08.1898
03.03.1946 Diakonisse Amalie Kitscha, geb. 19.12.1897
04.04.1946 Frieda Wiek, geb. 05.03.1893
27.02.1947 Diakonisse Martha Neumann, geb. 13.04.1902
17.05.1949 Diakonisse Käthe Krutzki, geb. 06.02.1911
18.12.1949 Verbd.-Schw. Frieda Kallisch, geb. 13.06.1913

Vermisst und wahrscheinlich 1945 ums Leben gekommen sind:
Diakonisse Martha Jaschinski, geb. 10.10.1903
Diakonisse Wilhelmine Czerwonka, geb. 13.05.1900

Leben wir, so haben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum, wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.
Diakonisse Gertrud Schoppen, Oberin

Th. Kuessner, Pastor und Vorsteher, Quakenbrück, den 17.12.1950

Nach langer Ungewissheit erheilten wir die schmerzliche Nachricht, dass unser lieber, sein Leben lang selbstlos für uns sorgende Vater, Schwiegervater und Großvater, unser lieber Bruder und Schwager Präsentor i. R. Fritz Kuster aus Lötzen im 68. Lebensjahr am 25.02.1945 in Kerschdorf, Kreis Heilsberg, verstorben ist. In stiller Trauer namens aller Verwandten, seine dankbaren Kinder Dr. Fritz Kuster und Familie, Herbert Kuster im Osten vermisst.

Allen Verwandten und Bekannten zur Kenntnis, dass am 1. Weihnachtstag 1945 unsere Schwester Antonie Pfeiffer, geb. Maguhn an Hungertyphus in Königsberg verstorben ist. Ihr folgte am 25.05.1947 unser Vater Anton Maguhn in Krattlau bei Germau ebenfalls infolge Hungers in die Ewigkeit. In treuem Gedenken Kurt Maguhn nebst Familie, Käthe Maguhn, Cleerus bei Jever, Kreis Friesland

Am 25.09.1950 entschlief sanft im 86. Lebensjahr unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwägerin und Tante Martha Koelling, geb. Koehler aus Königsberg. Sie folgte ihrer im September 1948 verstorbenen Tochter Luise Lokau, geb. Koelling. Im Namen der Hinterbliebenen Oskar Koelling, Oberstleutnant a. D.

Nach langem Suchen und bangem Warten erhielten wir auch von der Dt. Dienststelle Bin.-Waldmannslust die schmerzliche Nachricht, dass mein lieber Mann, mein guter Vater, Bruder und Schwager, der Leutnant Bruno Feyder, Inhaber des E. K. I und II noch kurz vor Kriegsende am 24.04.1945 in den schweren Kämpfen um Pillau gefallen ist. Auf dem Heldenfriedhof in Pillau ist er zur letzten Ruhe gebettet. Er gab sein junges Leben für und in seiner geliebten Heimat. Diese Nachricht allen Freunden und Bekannten. In stiller Trauer Erika Feyder, geb. Roski und Sohn Gerhard sowie seine Geschwister und Verwandten, früher Dreimühlen, Kr. Lyck (Raiffeisenkasse)

Fern der unvergesslichen Heimat entschlief am 7. Dezember 1950 unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Emma Krutzki, geb. Walter, früher Kuckerneese, Elchniederung, im Alter von 70 Jahren, In tiefer Trauer Familie R. Krutzki, Familie C. Gutzentat, Tilleda (Kyffhäusen), Sangerhausen, Ernst-Thälmann-Straße 33

Bei der Ausweisung aus der Heimat, verstarb am 8.12.1945 in Jena/Thüringen meine liebe Frau und gute Mutter, Schwiegermutter und Oma Augsute Rohde, geb. Bahr im 76. Lebensjahre. Anlässlich des fünfjährigen Todestages bleiben in stillem Gedenken August Rohde, Minna Fischer, geb. Rohde, Adolf Fischer, Tischlermeister, Edith Fischer, früher Rastenburg Ostpr. Hügelweg 6a

Nach schwerer Krankheit ist unsere gute, liebe Mutter und Oma Friedericke Kröhnert, geb. Sudrawitz früher Dannenberg/Elchniederung am 3.09.1950, kurz vor Vollendung ihres 57. Lebensjahres, fern ihrer unvergesslichen Heimat für immer von uns gegangen. Ferner gedenken wir unseres lieben Vaters und Bruders: Friedrich Kröhnert, vermisst 1945, Bruno Kröhnert, vermisst 1945 und unserer lieben Männer: Willy Schillies, vermisst in Stalingrad, Siegfried Jülich, gefallen 1945 in Ostpreußen. In stiller Trauer: Waltraut Schillies, geb. Kröhnert, Hannelore Schillies, Edith Jülich, geb. Kröhnert

Im Andenken an unsere Lieben, teilen wir deren Freunden folgendes mit. Am 17.12.1947 verschied im Durchgangslager Coswig (Anhalt) nach kurzer Krankheit meine liebe, gute Mutter, Schwiegermutter Clara Schäfer, geb. Jodeit ohne, dass es ihr vergönnt war, bei uns die ersehnte neue Heimat zu finden. Ein schweres Geschick hatte sie bereits im Februar 1945 von ihrem treuen Lebensgefährten, meinem herzensguten, unvergesslichen Vater, Schwiegervater, dem Malermeister Franz Schäfer, früher Pr.-Eylau getrennt, der seitdem verschollen ist. In tiefem Leid im Namen der Hinterbliebenen Martha Nitsch, geb. Schäfer, Otto Nitsch

Am 19.11.1950 entschlief nach langem, schweren Leiden unsere über alles geliebte Mutter, Großmutter und Urgroßmutter Elisabeth Lehmann, geb. Klapper, früher Lyck Ostpr. im 74. Lebensjahr. In tiefer Trauer. Lena Schleweck, geb. Lehmann, Ille Cherubin, geb. Lehmann, Familie Schwoon

Nach langem, schweren Leiden verschied am Totensonntag meine innig geliebte Frau, meine liebe Schwester und Schwägerin Anna Brandtner, geb. Riemann im 66. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Fritz Brandtner, Rektor i. R., Ida Grigo, geb. Riemann, Otto Grigo, Berufsschuldirektor a. D. Dreidlitz bei Coburg, Beringstedt/Holstein. Früher Pillkallen und Königsberg

Nach schwerer, heimtückischer Krankheit, entschlief sanft am 15.11.1950 meine über alles geliebte, unvergessliche Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter und liebes Omchen, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante Gustel Fischer, geb. Rückert im 67. Lebensjahr. Sie ruht sanft, fern ihrer geliebten Heimat. In tiefem Schmerz im Namen aller Hinterbliebenen Bruno Fischer, früher Königsberg, Alter Graben 30

Am 29.08.1950 verstarb nach schwerer Krankheit in Lagendorf unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Bruder und Onkel, der Postbetriebsassistent i. R. Wilhelm Stangenberg im 88. Lebensjahre. Am 29. November 1950 folgte ihm nach langer Krankheit seine Gattin, unsere liebe Mutter und Schwiegermutter Emilie Stangenberg, geb. Gedrat im 85. Lebensjahre in die Ewigkeit. Fern von der Heimat feierten sie am 5. Mai 1949 das Fest der Diamantenen Hochzeit. In stiller Trauer Otto Stangenberg, Ida Stangenberg, geb. Herbst, Paul Stangenberg u. Frau, Helene Schulz, geb. Stangenberg, Eliese Siering, geb. Siering, geb. Stangenberg, Ewald u. Günther Schulz, Horst Schulz u. Kinder Werner und Dieter, Lagendorf ü. Bonese, Kr. Salzwedel (früher Haselberg, Kreis Schloßberg) Honigsee über Preetz, Holstein, den 3.12.1950

Fern der Heimat verstarb am 1.11.1950 unser lieber Vater und Großvater, der Landwirt Julius Kasan im Alter von 77 Jahren. Er folgte unserer lieben Mutter und Großmutter Mathilde Kasan, geb. Abram, die 1945 auf der Flucht starb, und unserer lieben Schwester Margarete Kasan, welche 1946 im Lager verstarb, in die Ewigkeit. In stiller Trauer: Olga Jankowsky, geb. Kasan und Kinder, Fam. Ewald Kasan, Fam. Oskar Kasan, Selma u. Traute Kasan, früher Neuhof, Kreis Mohrungen, Ostpreußen

Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme anlässlich des Heimganges unseres lieben Entschlafenen sagen herzlichen Dank. Charlotte Gampert u. Kinder. Z. Zt. Wiesbaden, Langgasse 25

Mein über alles geliebter Mann und treuester Kamerad, unser liebster Papi, Sägewerksbesitzer Karl Reichenbach, Tilsit Ostpr. ist am 06.06.1950 im Alter von 52 Jahren in die Heimat der Heimatlosen gegangen. Käte Reichenbach, geb. Döllert, Rosemarie-Sigrid Rudolph, Rüdiger-Hartmut Reichenbach

Nach Gottes heiligem Willen, entschlief heute im 79. Lebensjahr mein geliebter Mann, unser lieber Vater, Großvater und Bruder, Carl Bonaventura Graf von Finckenstein, Jäskendorf, Landrat und Rittmeister a. D. Er folgte seinen drei gefallenen Söhnen in die Ewigkeit nach. Im Namen aller Hinterbliebenen: Paula Gräfin Finenstein, geb. Gräfin Kanitz.

Nach Gotte unerforschlichem Ratschluss ist heute mein geliebter Mann, mein lieber Papi, unser herzensguter Sohn, Schwiegersohn, Schwager, Neffe und Vetter Dr. med. Lothar Fischer im blühenden Alter von 30 Jahren heimgegangen. Im Namen aller tief trauernden Hinterbliebenen Hanna Fischer, geb. Schnepf mit Söhnchen Hans-Joachim, Emil Fischer u. Frau Hedwig, früher Nikolaiken Ostpr. Georg Schnepf u. Frau Alma, Paula Schnepf

Nach jahrelangem vergeblichem Hoffen, erhielten wir am 28.11.1950 die traurige Nachricht, dass unser lieber Sohn und Bruder Karl-Otto Janke, als Soldat der Luftwaffe Ende September 1944 im Alter on 18 Jahren für seine deutsche Heimat gefallen ist und auf dem Ehrenfriedhof Reillon (Frankreich) seine Ruhestätte gefunden hat. In stiller Trauer Karl Janke, Anna Janke, geb. Leppert, Hermann Janke, Brigitte Janke, früher Neidenburg, Ostpr. Markt 5

Unser geliebter Vater und Opa Richard Fahlke folgte nun seiner vor einigen Monaten verstorbenen lieben Frau am 27.11.1950 in die Ewigkeit. In tiefer Trauer B. Fahlke und Familie, Dr. Oltersdorff und Familie

Zum fünften Male jährt sich in diesem Herbst der Tag, da unsere so sehr geliebte Tochter und Schwester von uns ging. Die Diplom-Bibliothekarin Lucie Marter, geb. 20.12.1901, Leiterin der Städt. Volksbücherei 5, Schrötterstraße, blieb in Königsberg zur Betreuung unserer alten, lieben Tante Anna Butsch. Beide erlöste Gott der Herr im Sept. 1945 durch den Tod von Hunger, Not und Verlassenheit. Sie leben unvergessen weiter unter uns. Magdalene Marter, geb. Butsch, Georg Weyer und Frau Luise, geb. Marter, Walter Fischer und Frau Edith, geb. Marter, Gertrud Marter, Walter Steiner und Frau Susanne, geb. Marter

Nach jahrelanger Ungewissheit und immer auf ein Wiedersehen hoffend, erhielt ich durch einen Heimkehrer die erschütternde Nachricht, dass mein geliebter, herzensguter Mann, mein treuer Lebenskamerad Backmeister Carl van Eckeren, geb. 21. Mai 1897 in einem russischen Kriegsgefangenlager im Sommer 1945 verstorben ist. Sein Leben war selbstlose Liebe und Arbeit. In stiller Trauer: Emilie van Eckeren, geb. Prinz, früher Königsberg, Domnauer Straße 13/14

Nach langem Warten erhielt ich jetzt die traurige Gewissheit durch eine aus russisch. Zivilgefangenschaft heimgekehrte Frau, dass meine lieben Eltern Otto Ringlau, geb. 16.12.1884 und Wilhelmine, geb. Goebel, geb. 09.05.1873 aus Pickeln im Januar 1947 im Lager der Militärstrafkolchose Ströpken, Kreis Angerapp, verhungert sind. In tiefer Trauer Richard Ringlau

In steter Trauer um die verlorene Heimat verstarb am 18.11.1950 unser lieber Vater, Schwiegervater- und Großvater der Altbauer Wilhelm Lotzkat, Mittelwarkau, Kreis Insterburg, kurz nach Vollendung seines 83. Lebensjahres. In tiefer Trauer im Namen der Hinterbliebenen Martha Columbus, geb. Lotzkat

Als Verlobte grüßen: Elsbeth Tappert, Rudi Post, früher Gumbinnen/Ostpreußen, jetzt Mettmann/Rhld. Hammerstr. 9, Weihnachten 1950

Nach jahrelangem, sehnsuchtsvollem Warten erreichte uns nun die erschütternde und schmerzliche Nachricht, dass mein geliebter, unvergesslicher Mann, unser sehr guter, unermüdlich, sorgender Vater, Großvater und Schwiegervater, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel, der kaufm. Angestellte Hermann Schossau im Oktober 1945 in Königsberg verstorben ist. In unsagbarem Leid: Martha Schossau, Gerhard Schossau, Willi Kirschner, Hanni Kirschner, geb. Schossau, Dietmar Kirschner als Enkelkind. Früher Königsberg, Juditter Allee 14

Am 3. 10.1950 verstarb ganz plötzlich und unerwartet, fern unserer lieben Heimat mein innigstgeliebter Mann, mein herzensguter Vater, lieber Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, Landesobersekretär Max Packschies im Alter von 59 Jahren. In tiefer Trauer: Gertrud Packschies, geb. Darge, Günther Packschies und alle Angehörigen. Früher Königsberg, Kalthöfische Kirchenstraße 5

Durch einen tragischen Unglücksfall verstarb am 10.11.1950 mein lieber Sohn, unser lieber Bruder, Onkel, Schwager und Verlobter Alfons Mattern im 34. Lebensjahre. In stiller Trauer Margarete Umlauf, Herta Umlauf, Familie Gerhard Umlauf, Famile Günther Umauf, früher Pobethen, Ostpr., Elsa Daebler als Braut, Familie Paul Kretschmer, früher Labiau Ostpreußen

Fern seiner geliebten ostpreußischen Heimat verstarb am 28.11.1950 plötzlich und unerwartet mein innigstgeliebter Mann, unser herzensguter, treusorgender Vater, Opa, Bruder, Schwiegervater, Schwager und Onkel Franz Witt, früher Schanzenort, Kreis Ebenrode, Ostpreußen, im 63. Lebensjahre. In tiefer Trauer, Elisabeth Witt, geb. Paulekuhn, Franz Witt, vermisst, und Frau Margarete, geb. Kroll, Emil Krafft und Frau Elisabeth, geb. Witt, Artur Korff und Frau Gertrud, geb. Witt, Otto Witt und Frau Gertrud, geb. Fischer, Alfred Witt, Erwin, Irmgard, Eckhard, Jürgen und Hubert als Enkelkinder und alle Verwandten

Nach langer Ungewissheit, immer hoffend auf ein Wiedersehen, erhielten wir nun die schmerzliche Nachricht, dass mein geliebter Mann, unser liebevoller Vater, lieber Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Schwiegersohn, Eisenbahnbeamter Gustav Falkowski, geb. 16.12.1909 in Sonnenborn am 12.02.1945 in Koserow, Kreis Usedom, gefallen ist. Er folgte seinem Schwager Reinhold, gefallen am 08.04.1944, in die Ewigkeit. Viel beweint und nie vergessen. In tiefer Trauer im Namen aller Hinterbliebenen Maria Falkowski, geb. Amling, früher Königsberg, Steindamm 174

Zum einjährigen Todestag. Im Dezember 1949 verschied plötzlich und unerwartet mein innig geliebter, herzensguter Mann, der Kriminalsekretär Ernst Fischer aus Königsberg im Alter von 50 Jahren. Im Namen aller Trauernden: Lotte Fischer, geb. Kallinowski

Nach langer Ungewissheit erhielten wir jetzt die Nachricht, dass mein lieber Sohn, unser jüngster Bruder, der Kaufmann Georg Briese, Obergefr. In ein. Inf.-Regt. Mit einem der letzten Oderkähne von Hela kommend, in der Nacht vom 8. - 9. Mai 1945 unweit Bornholm sein kühles Grab fand. In stiller Trauer: Martha Briese, geb. Blumenau, Else Briese, Gerhard Briese, früher Löwenstein, Kr. Gerdauen

Am 25.11.1950 entschlief mein lieber Mann, mein guter Papa, unser treuer Bruder, Schwager und Onkel Eugen Wormit im vollendeten 40. Lebensjahr. Im Namen der Hinterbliebenen Christel Wormit, Gisela Wormit, früher Tykriegehnen/Rettauen/Ostpreußen

Am 05.12.1948 aus russ. Kriegsgefangenschaft schwerkrank heimgekehrt, starb wenige Tage nach seinem 30. Geburtstag am 04.01.1949 unser geliebter Sohn, mein einziger Bruder stud. Phil. Reinhart Dick. Unvergessen von seinen Eltern Gertrud und Erich Dick und seiner Schwester Lily. Früher Königsberg

Gott der Herr vollendete im Sommer 1945 das arbeitsreiche und dann so schicksalsschwere Leben meines innigstgeliebten Mannes, unseres treusorgenden Vaters, Schwieger- und Großvaters, Bruders, Schwagers und Onkels, des Fleischermeister i. R. Fritz Justus, Königsberg, Scharnhorststr. 7. Einsam in der geliebten Heimat verblieben, erlitt er im Gefangenlager Pr.-Eylau den Hungertod. Er folgte seinem lieben Schwiegersohn Dr. Heinrich Heiser nach nur 3 Jahren in das himmlische Friedensreich. Sein Leben war Liebe und Güte. In tiefer Trauer: Mathilde Justus, geb. Meyer, Käthe Heiser, geb. Justus und Töchterchen Roswitha, Herbert Justus und Familie.

Es ist bestimmt in Gottes Rat, dass man vom Liebsten, das man hat, muss scheiden! Am 1.12.1950 entschlief im 77. Lebensjahr, fern der Heimat mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater und Großvater Zollinspektor i. R. Franz Wittrien. Sein Leben war Liebe und Sorge für die Seinen. Im Namen aller Angehörigen Helene Wittrien, geb. Freudenreich, früher Königsberg, Galtgarbenstr. 3

Am 19.11.1950 verstarb fern seiner über alles geliebten Heimat, mein lieber Mann, unser guter Vater und Großvater, der Bauer Richard Bombien im Alter von 60 Jahren. In tiefer Trauer Maria Bombien, geb. Baginski und Kinder, früher Pr.-Eylau.

Am 20.11.1950 nahm Gott nach langer Krankheit meinen lieben Mann, treusorgenden Vater, Schwiegervater und Großvater, unseren lieben Bruder, Schwager und Onkel, den Landwirt Albert Meyer, früher Mixeln oder Mixein, Kreis Gumbinnen/Ostpreußen im Alter von 70 Jahren durch einen sanften Tod zu sich in die himmlische Heimat. In stiller Trauer Maria Meyer, geb. Pinkel als Gattin, Willi Meyer, Sohn, Ida Meyer, geb. Barkowski Schwiegertochter, Eva-Maria, Enkelkind, jetzt Schwerte/Ruhr, Kreis Iserloh, Gartenstraße 14

Am 19.11.1950 verschied fern der Heimat, mein lieber guter Mann, mein treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater und Bruder, der Kaufmann Emil Grollmus im Alter von 53 Jahren. In stiller Trauer: Marie Grollmann, früher Gehlenburg/Ostpr., Edith Worms, geb. Grollmus, Karl Worms, Gisela u. Karl-Heinz

Nach jahrelangem Warten erhielten wir die schmerzliche Gewissheit, dass mein lieber Mann, unser guter Vater, Großvater und Bruder, Schmiedemeister Robert Buske im Alter von 62 Jahren in einem Gefangenenlager bei Gumbinnen (Krankenhaus Brakupönen) Anfang September 1945 an Typhus verstorben ist. Im Namen aller Angeörigen: Malwine Buske, geb. Grigull, früher Großfriedrichsdorf, Elchniederung, Ostpr.

Allen bekannten und Geschäftsfreunden zur Kenntnis, dass mein lieber guter Mann, unser treusorgender Vater Kaufmann Fritz Neumann, Königsberg, Richard-Wagner-Str. 13 am 18.12.1945 in Königsberg verstorben ist. Er folgte unserer lieben Mutter, Sattlermeisterwitwe Marie Schulz, geb. Kohn, Pörschken, Kreis Heiligenbeil, welche sich auf der Flucht im Frühjahr 1945 eine Lungenentzündung zuzog und daran starb. Außerdem beklagen wir den Tod unseres jüngsten Bruders, Jungbauer Erwin Schulz, Pörschken, Kreis Heiligenbeil. Er kam gesund aus dem Felde und erlag im Frühjahr 1950 einem Herzschlag. In stillem Gedenken im Namen der Familie. Frieda Neumann, geb. Schulz, Paul Neumann und Frau Marie, geb. Sollmann, Inge Jedaschko, geb. Neumann, Kurt Jedaschko, Paßfield, England

Allen Freunden und Bekannten nachträglich zur Kenntnis, dass mein lieber, unvergesslicher Mann, unser herzensguter Vati, der Gastwirt Karl Korn am 1.06.1945 im Lazarett in Kempersay (Russland) verstorben ist. Im Namen aller Hinterbliebenen Frida Korn und Tochter Ursula. Früher Wolittnick, Kreis Heiligenbeil

Folge 01 vom 05.01.1951

Nach quälender Ungewissheit erhielten wir jetzt die traurige Nachricht, dass mein innig geliebter Mann, unser herzensguter Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel, Stadtoberinspektor Hans Weiss im Herbst 1945 in einem Lazarett bei Insterburg an Entkräftung und seelischem Leid für immer von uns gegangen ist. In tiefem Schmerz Margarete Weiss, geb. Krafft, Ruth Ebernickel, geb. Weiss, Edeltraud Engler, geb. Weiss, Horst Ebernickel, Alfred Engler, die Enkelkinder: Joachim, Hans-Peter, Felix, Kathrin, früher Königsberg, Gerhardstr. 4

Fern seiner geliebten ostpr. Heimat, entschlief plötzlich am 1. Weihnachtsfeiertag unser lieber Vater, Opa, Bruder, Schwiegervater, Schwager und Onkel, Landwirt Friedrich Klewer, früher Wagohnen, Kreis Stallupönen, kurz vor Vollendung seines 80. Lebensjahres. In tiefer Trauer im Namen des Hinterbliebenen: Familie Kurt Klewer, früher Wagohnen, Kreis Stallupönen, Familie Bernhard Klewer, früher Pillupönen, Kreis Stallupönen

Nach fünfjähriger Ungewissheit, immer noch hoffend auf ein Wiedersehen, erhielt ich die schmerzliche Nachricht, dass mein lieber, guter Sohn, mein einziger, geliebter Bruder, Enkel, Neffe und Vetter Hans Bonacker im Alter von 22 Jahren bereits im April 1945 in Friedrichstal bei Schwerin gefallen ist. Er folgte seinem lieben Vater, der am 20.02.1945 in Pillau verstorben ist, in die Ewigkeit. In stiller Trauer, Auguste Bonacker, Eva Bonacker, früher Seidlershöhe, Kreis Schloßberg/Ostpreußen

Gott der Herr rief fern seiner lieben ostpr. Heimat meinen lieben Mann, unsern treusorgenden Vater, Schwiegervater, Großvater und Schwager Fritz Lengning, Wagnermeister, im Alter von 67 Jahren zu sich in die Ewigkeit. In tiefer Trauer Anna Lengning, geb. Karloth, Gattin, Ernst Lengning, Wagnermeister, Sohn, Annemarie Lengning, Tochter, Helene Lengning, geb. Kirsch, Schwiegertochter, Brigitte und Joachim, Enkelkinder, Ella Geitz, geb. Karloth, Schwägerin, früher Lapiau, Samland

Gott hat's gewollt! Nach jahrelangem Hoffen auf ein Wiedersehen, erhielten wir durch Heimkehrer die schmerzliche Nachricht, dass unsere lieben Söhne und Brüder in Russlands Erde ruhen. Fritz Freitag, gestorben Februa 1945, Gerhard Freitag, gefallen Februar 1944, Otto Freitag, gestorben November 1948. In tiefem Leid: Fritz Freitag, Elisabeth Freitag, Heinz Freitag, Gertrud Freitag, Früher Nickelsdorf, Kreis Wehlau

Unser lieber unvergesslicher Bruder, Schwager und Onkel, der Kaufmann Horst Tantzky, früher Königsberg, Oberrollberg 11/12, Bügelanstalt Rekord ist im Alter von 40 Jahren am 6.11.1950 völlig unerwartet in einem Bremer Krankenhaus sanft entschlafen. Er war Ende 1947 aus russischer Gefangenschaft zurückgekehrt und ist nun seiner Frau Gertrud, geb. Büttler, gestorben 30.03.1946 in die Ewigkeit gefolgt. Der Worpsweder Friedhof ist ihre gemeinsame letzte Ruhestätte. In stiller Trauer: Hildegard Kantrowitsch, geb. Tantzky, Walter Tantzky, Hans Kantrowitsch, Renate und Dietmar. Wir gedenken glechzeitig unserer lieben Heimgegangenen: Bernhard Tantzky, geb. 28.11.1883, ersch. Januar 1945 in Rastenburg/Ostpr., Auguste Tantzky, geb. Czeczor, geb. 18.12.1880, gest. 23.09.1946 in Bigge, Kreis Brilon, Heinrich Kantrowitsch, geb. 15.11.1884, gest. September 1945 in Königsberg, Katharina Kantrowitsch, geb. Meck, geb. 13.05.1888, gestorben 31.12.1945 in Königsberg, früher Königsberg/Pr

Nach langer Ungewissheit erhielten wir jetzt durch Augenzeugen die traurige Nachricht, dass unser innigstgeliebter Vater, Schwiegervater und herzensguter Opi, Kaufmann Fritz Artischewsky, früher Lyck, Ostpr. im Februar 1945 im Alter von 75 Jahren in der brennenden Stadt Pyritz Pommern den Flammen zum Opfer gefallen ist. In stiller Trauer: Luci Kunitz, geb. Artischewsky, Dr. Martin Kunitz, Rechtsanwalt und Notar, Marianne Kunitz

Fern seiner geliebten ostpreußischen Heimat entschlief am 10.12.1950 plötzlich und unerwartet mein innigstgeliebter Mann, unser herzensguter Schwiegersohn, Bruder, Vetter und Onkel, Verw.-Oberinspektor Hans Koy im Alter von 54 Jahren. Im Namen aller Leidtragenden in stiller Trauer: Hanni Koy, geb. Jander, früher Königsberg

Am 23.09.1950 entschlief plötzlich und unerwartet mein innigstgeliebter Mann, unser herzensguter Vater und Opi, unser lieber Schwiegervater und Onkel Karl Gottschalk im Alter von 70 Jahren. Der Wunsch, seine geliebte Stadt Tilsit/Ostpr. wiederzusehen, war ihm nicht vergönnt. Schlafe wohl auch fern der geliebten Heimat. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen Mathilde Gottschalk, geb. Penschuk, früher Tilsit, Langgasse 21a

Fern unserer geliebten Heimat entschlief am 20.12.1950 mein herzensguter Mann, unser geliebter Vater, Schwiegervater und Opa, der Gastwirt Georg Gattow, Inh. Der Gaststätte »Tucher«, Königsberg/Ostpr. Steind. Kirchenplatz 1 - 2, und ehem. Generalvertreter für Ostpreußen der Freiherrlich von Tucherschen Brauerei AG. Nürnberg. In tiefstem Leid: Johanna Gattow als Gattin, Sohn Georg, in Russland vermsst, Erna Dzeick, geb. Gattow als Tochter, Gerda Wolff, geb. Gattow als Tochter, Walter Dzeick, Schwiegersohn, und 4 Enkelkinder, früher Königsberg

Allen Verwandten und Bekannten zur Kenntnis, dass unser Vater, Schwiegervater und Großvater, der Kaufmann Otto Klingsporn am 26.04.1945 im 70 Lebensjahr nach der Kapitulation von Königsberg im Lager Tapiau an Entkräftung gestorben ist. Er bewahrte bis zuletzt die ihm im ganzen Leben eigene vorbildliche Haltung. Kurz vor ihm starben auf dem Elendsmarsch in die Gefangenschaft unser Onkel und unsere Tante Paul Schwarz und Frau Berta, geb. Schulz aus Neuhausen. In treuem liebendem Gedenken: Erika Wermter, geb. Klingsporn, Klara Klingsporn, Walter Klingsporn u. Frau Hildegard, geb. Weiß, Herbert Stein und Frau Rosemarie, geb. Klingsporn, Paula Funke, geb. Klingsporn und Tochter Gerda, beide vermisst, und 7 Enkelkinder

Nach langer Ungewissheit erhielten wir die schmerzliche Nachricht, dass unser lieben Eltern, Gutsbesitzer Ludwig Jagst, geb. 30.05.1874 und Helene Jagst, geb. Bastian, geb. 01.10.1879 aus Adl. Kl.-Plauschwarren bei Tilsit 1945 in russischer Gefangenschaft im Ural gestorben sind. Werner Jagst, Cuxhaen, Frieda Rosenfeld, geb. Jagst, Hilkerode, Hertha Scheffel, geb. Jagst, Ueberlingen, Ursula Giese, geb. Jagst, Ritenbüttel

Am 09.01.1951 jährt sich zum vierten Male der Todestag meines geliebten Mannes, unseres lieben Vaters, Schwiegervaters und Opachens, des Molkereibesitzers Hans Trösde-Kolloff aus Döbern, Kreis Pr. Holland Ostpreußen. Von unermüdlicher Schaffensfreude ruht er jetzt in seiner Heimaterde auf dem Friedhof in Rümlang bei Zürich aus. Alle Liebe und Sehnsucht galt seiner Wahlheimat, die er wiederzusehen und aufzubauen hoffte. Wir werden seiner in steter Liebe gedenken. Martha Trösde-Kolloff

Nach jahrelangem, sehnsuchtsvollem Warten und Hoffen auf ein frohes Wiedersehen erhielten wir durch den Heimkehrer aus Russland, Herrn Otto Zygann, die schmerzliche Nachricht, dass mein innigstgeliebter, guter Mann, mein treusorgender, unvergesslicher, lieber Vati, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Fritz Willuhn, geb. 18.11.1918, Anfang November 1944 im Gefangenlager Witebsk verstorben ist. In unsagbarem Leid: Herta Willuhn, geb. Mierwald, Lilian als Tochter, früher Königsberg, Gottschedstraße 75/79

Nach Gottes unerforschlichem Ratschluss ging am Totensonntag mein lieber, unvergesslicher Mann, unser guter treusorgender Vater, mein einziger Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel, Neffe und Vetter Otto Matthes, Begründer der Landsmannschaft »Tegerneer Tal« im 47. Lebensjahr von uns. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen. Ursula Matthes, geb. Janson, Wolfgan und Dieter, Dr. Christel Matthes

Am 12.12.1950 nahm uns Gott der Herr meinen lieben Mann, unseren herzensguten, treusorgenden Vater und Stiefvater, unsern lieben Bruder, Schwager, Vetter und Onkel Gerhard Schauen zu sich in die Ewigkeit. Er starb im Alter von 74 Jahren im Krankenhaus St. Irmgardis, Süchtein. In tiefer Trauer, Ida Schauen, geb. Klimmeck, Gerhard und Renate als Kinder., früher Rittergut Bleichenau, Kr. Lötzen Ostpreußen

Nach langer Krankheit entschlief sanft im Alter von 75 Jahren mein lieber Mann, mein guter Vater, der Bauer Friedrich Dehn, früher Nattkischken, Kreis Tilsit-Ragnit. In stiller Trauer: Hedwig Dehn, geb. Kroll, Johanna als Tochter

Gott vollendete im Juni 1947 das arbeits-, erfolgs- und schicksalsschwere Leben meines geliebten Mannes, unseres fürsorglichen Vaters, Schwieger- und Großvaters, des Zollinspektors Karl Neumann im 63. Lebensjahre durch einen sanften Tod im Internierungslager Dänemark. In stiller Trauer Klara Neumann, früher Königsberg, Unterhaberberg 13

Der Tod entriss mir jäh und unerwartet am 4.12.1950 meinen treusorgenden Lebenskameraden, meinen lieben Vater und Schwiegervater Bernhard Wurl, Verw.-Generaldirektor a. D. im 66. Lebensjahre aus einem arbeitsreichen Leben. Unsere fast dreijährige russische Gefangenschaft hat ihn nicht mehr zu Kräften kommen lassen. In tiefem Schmerz im Namen aller Angehörigen Margarete Wurl, Giesela Thiedemann, geb. Wurl, Dr. Hans Thiedemann, früher Königsberg, Hufenallee

An den Folgen eines Unglücksfalls starb am 8.12.1950 mein innigstgeliebter Mann, unser stolzer und glücklicher Vater, lieber Sohn und Schwiegersohn, unser Bruder, Schwager und Onkel, der Bauer Hans Strodt, früher Dagutschen, Kreis Pillkallen im 34. Lebensjahr. In tiefstem Schmerz: Mariechen Strodt, verw. Düßmann, geb. Sage, Högenhausen/Bremen, Helmut, Heidemarie und Herrmann, Auguste Strodt, Mutter, jetzt Wietzendorf, Kreis Soltau/Hannover, Minna Sage, Schwiegermutter, Karl Bollmann und Frau Elfriede, geb. Strodt, Barbara, Jochen und Monika jetzt Wietzendorf, Kreis Soltau, Gertrud Bacher, geb. Strodt, Jürgen und Dieter jetzt Lübeck, Kronstorde.

Allen Bekannten gebe ich nachträglich zur Kenntnis, dass mein lieber Mann Kaufmann Franz Gangé am 5. Juni 1949 im Alter on 70 Jahren in Kasel-Golzig (Niederlausitz) sanft entschlafen ist. Liesbeth Gangé, geb. Pleick und Kinder, früher Königsberg

Nach langem, schweren in christlicher Geduld getragenem Leiden entschlief heute im Alter von 60 Jahren, der Regierungsvizepräsident Major a. D. Joachim-Friedrich von Alt-Stutterheim, Sophienthal. Er folgte seiner vor fünf Monaten heimgegangenen Schwester, Elisabeth Freifrau von der Goltz-Mertensdorf in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Erika von Plehwe, geb. von Alt-Stutterheim, Karl von Plehwe, Oberstudienrat a. D. 8.12.1950

Am 8.12.1950 starb plötzlich mein lieber Mann, unser guter Vater und Großvater, Bruder und Onkel Julius Schwarz, T. L. A. im Alter von 53 Jahren. Im Namen aller Hinterbliebenen Emma Schwarz, früher Königsgut bei Hohenstein, Ostpreußen

Nach Gottes unerforschlichem Ratschluss ist am 13. Dezember 1950 mein innigstgeliebter Mann, der treusorgende Vater unserer fünf Kinder, mein lieber Bruder, Neffe, Vetter und Onkel Werner Marks im Alter von 41 Jahren sanft entschlafen. In tiefer Trauer Dorin Marks, geb. Plümer, früher Grünheide, Kreis Gumbinnen, Seggern über Westerstede, Oldenburg.

Fern der Heimat entschlief plötzlich am 3.09.1950 mein Mann, unser Vater, Schwieger- und Großvater Lehrer i. R. Edmund Dorka. Im Namen aller Hinterbliebenen Ottilie Dorka, geb. Nickel, früher Königsberg, Oberhaberweg 94

Alle unsere Hoffnungen werden sich nie erfüllen. Ein Heimkehrer gab die Nachricht, dass mein über alles geliebter Mann, unser herzensguter Vater Hans Podzun, Generalmajor der Polizei a. D. im Vorsommer 1946 mit 53 Jahren im Lager Mühlberg an der Elbe den Tod gefunden hat. In stiller Trauer: Margarete Podzun, geb. Rohrbeck, Hanns-Krafft Podzun, Assessor und Familie, Hans-Henning Podzun, Diplomlandwirt

Am 10.12.1950 entschlief meine liebe treue Lebensgefährtin, unsere geliebte herzensgute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Marie von Preetzmann, geb. von Preetzmann im 74. Lebensjahre. Es trauert: Oskar on Preetzmann, Oberst a. D. früher Jentkutkampen, Kreis Stallupönen

Am 18.12.1950 verstarb Erna Franzki, geb. von Behr im 67. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Hans Franzki, Oberstleutnant a. D., Annemarie Schmelzer, geb. Franzki, Pastor Heinrich, Franzki, Christa Franzki, Georg Schmelzer, Wilhelmine Franzki, geb. Könnecker, Max von Behr, Gertrud Hüter, geb. von Behr, Margarete von Behr, geb. Mahla, Paul Hüter, Werner Meyer und 4 Enkelkinder, früher Königsberg

Am 18.12.1950 verschied nach Gottes heiligem Willen meine herzliebe Mutter, unsere liebe Schwester Berta Buettler, geb. Fetsch nach schwerem Leiden im 71. Lebensjahr. Wir haben sie neben ihrem Gatten und meinem lieben ater, dem Grundbesitzer und Landwirt Hermann Buettler, gest. 8.12.1946 in Schladern, Seig zur letzten Ruhe gebettet. In tiefem Leid Hanna Buettler, Schladern/Sieg. Gartenstr. 2, im Dezember 1950, früher Gumbinnen

Nach langem, schwerem Leiden entschlief heute sanft meine herzensgute Frau, meine gute Mutter und Schwester Anna-Luise Liebermann v. Sonnenberg, gen. v. Liebermann geb. Berner. Ihr Leben war nur Güte, ihre Sorge galt stets nur anderen. Gerhard v. Lieberman, Oberst a. D., Ulrich . Lieberman, Fritz Berner, früher Königsberg und Johannisburg
Weingarten/Wttbg., den, 23.12.1950

Am 14.11.1950 wurde nach kurzer, schwerer Krankheit unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Oma Marie Radtke, geb. Terner im 69. Lebensjahre heimgerufen. Im Namen aller Hinterbliebenen. Hildegard Schulz, geb. Radtke, Gertrud Lubinsky, geb. Radtke, Charlotte Kreuzer, geb. Radtke, Fritz Schulz, z. Z. noch vermisst, Herbert Lubinsky, Willi Kreuzer und 5 Enkelkinder. Früher Eisenberg, Kreis Heiligenbeil Ostpr.

Gott nahm uns unser Liebstes. Anlässlich des dreijährigen Todestages allen Verwandten und Bekannten nachträglich zur Kenntnis, dass am 14.12.1947 in Irglacken, Kreis Tapiau, unsere über alles geliebte, nur für uns sorgende Mutti, gütige Schwiegermutter, liebste Oma Minna Siebert, geb. Rogage, früher Insterburg, Ulanenstr. 4 elend verhungert ist. Sie folgte unserm geliebten gütigen Papa, unvergesslichen Schwiegervater und liebsten Opa Fritz Siebert, früher Geschäftsführer im Ostpr. Tageblatt Insterburg, der in den letzten Januartagen 1945 von seinen Lieben gewaltsam getrennt und im Raume von Metgethen erschlagen wurde, in die ewige Heimat. In tiefem Schmerz: Lydia Nerz, geb. Siebert mit Gatten und 3 Kindern, Hans-Werner Siebert mit Gattin und Tochter (Ostzone), Edith Siebert

Heute früh ist meine liebe Frau und treuer Lebenskamerad, unsere treusorgende Mutter, Großmutter und Urgroßmutter, meine liebe Schwester Susanne Urban, geb. Herbest im 69. Lebensjahr nach 47jähriger Ehe, fern der Heimat plötzlich sanft entschlafen. In tiefer Trauer: Otto Urban, Kreisinspektor i. R., Hans Gulweid und Frau Hilde, geb. Urban, Dr. Reinhold Huwe und Frau Else, geb. Urban, Elfriede Lemke, geb. Urban, Heinz Lemke, vermisst in Russland, 10 Enkelkinder und 2 Urenkel, Hannover, Simrockstr. 25, 24.12.1950

Am 15.11.1950 entschlief unerwartet, fern ihrer geliebten Heimat, meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwieger und Großmutter Luise Lendzian im Alter von fast 59 Jahren. Im Namen aller Angehörigen Ludwig Lendzian, früher Neuendorf, Kreis Lyck

Zum fünfjährigen Todestag! Am Neujahrstag 1946 verschied in Mecklenburg unsere geliebte Mutter, Groß- und Urgroßmutter Johanna Schernewski, geb. Janzon aus Königsberg, Vorst. Feuerstraße 21/22. Ihr vorangegangen ist, wie wir erst jetzt durch Heimkehrerinnen erfuhren, im Juli 1945 im Lager Kubischew (Russland) unsere liebe Schwester und Tante Heta, früher Angestellte der Heereswachanstalt Königsberg Hedwig Schernewski. Vermutlich ist auch unsere liebe Schwester und Tante Lisbeth mit ihnen vereint. Wir gedenken ihrer in Liebe und Dankbarkeit. Für alle Angehörigen Gertrude Quappe, geb. Schernewski, früher Königsberg, Steffeckstraße 107

Am 15.01.1951 jährt sich der Tag zum fünften Male wo meine innigstgeliebte, unvergessliche Mutter Dr. med. Hedwig Otto, 45 Jahre alt, in Heilsberg/Ostpr. einsam und verlassen verstorben (Fleckenfiebertyphus), mein Vater Dr. med. Wilhelm Otto, 52 Jahre alt, im russ. Internierungslager Pr.-Eylau Ostpr. umgekommen und mein einziger Bruder Claus in Russland gefallen ist. Ich begehe den Tag in großer Trauer und Erinnerung an die letzte Weihnacht 1944 im Elternhaus Friedland Ostpr. Dr. Anne-Marie Otto, M. Bertram als Mutter, Hanna Btzkus als Schwester. Bremervörde, Vorwerkstr. 3

Es ist bestimmt in Gottes Rat, dass man vom Liebsten, was man hat, muss scheiden. Nach kurzer, schwerer Krankheit entschlief sanft am 13.12.1950 meine über alles geliebte, unvergessliche Frau, unsere herzensgute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante Lina Paeger, geb. Fischer im 53. Lebensjahre. Sie ruht sanft fern ihrer geliebten Heimat. In tiefem Schmerz im Namen aller Hinterbliebenen Franz Paeger, früher Schirwindt Ostpreußen

Erst jetzt habe ich die endgültige Gewissheit, dass meine beiden so lieben und guten Schwestern, Frau Cläre Lindenblatt, Wartenburg und Fräulein Olga Toffel, Allenstein sowie mein Schwager Rechtsanwalt Hans Lindenblatt, Wartenburg, ein Mann von einer Gesinnung, dem Boschewismus zum Opfer gefallen sind. Ein hartes und unverdientes Schicksal hat sie, wie so viele meiner tapferen Landsleute getroffen. Gott gebe ihnen die ewige Ruhe. Huge Toffel, Mühlacker in Württemberg, den 10.12.1950

Unsere liebe Schwester und Schwägerin Margarete Lange, geb. Kutzke aus Königsberg, Belowstr. 2 ist am 9.12.1950 im Alter von 54 Jahren heimgegangen. Sie starb in Ungewissheit über das Schicksal ihres lieben Mannes, des Obersteuerinspektors Kurt Lange, der seit Januar 1945 im Osten vermisst ist, und folgte unserer geliebten Mutter Johanna Kutzke, geb. Gomoll, die am 8.10.1946 im Alter von 72 Jahren heimgegangen ist. Im Namen der Hinterbliebenen Lotte Kutzke, Bruno Kutzke

Fern ihrer geliebten ostpreußischen Heimat, verstarb am 17.11.1950 im Alter von 58 Jahren meine treusorgende Frau, unsere geliebte Schwester und Tante, Grete Anspieler, geb. Kurps. Fritz Anspieler u. Willi Kurps, früher Kuckelneese, Tilsiter Str. 7, Marta Kurps, früher Königsberg, Mittelanger, Erna Loleit, früher Kastaunen