Monatsdigest

[OWP] Suche nach Szentiks, Swars

Date: 2001/05/30 13:52:08
From: Claudia <340055650103-0001(a)t-online.de>

Hallo Listies,

meine Großeltern stammen aus dem Memelland, dem nördlichen Ostpreußen
bzw. heutigem Litauen.

Mein Großvater (Willy Szentiks) ist in Wilkischken geboren, meine
Großmutter Martha Swars) stammt aus Powilken. Diese Orte sind nicht weit
weg von Tilsit. Meine Mutter Traute Szentiks)  stammt aus Kerkutwethen.

Ich frage nach Daten aus diesen Orten von Personen und eventuell von
alten Bildern aus der Gegend.

Claudia Janßen-Timmen


[OWP] Neuhausen

Date: 2001/06/01 20:04:23
From: Sigrid Peterson <sp22(a)cornell.edu>

Liebe Teilnehmer.
Weiss irgendjemand etwas ueber Neuhausen bei Koenigsberg? Besonders ueber Tage vor-und nach der Besetzung? Oder: WO kann ich solche Auskuenfte finden? Sigrid


[OWP] Forschungsveröffentlichung

Date: 2001/06/01 21:55:37
From: NiekampAr <NiekampAr(a)aol.com>

Liebe Listenteilnehmer,

habe in der NEUEN WESTFÄLISCHEN vom 23.5.2001 einen interessanten Artikel 
gelesen, der für alle Genealogen von Interesse sein könnte, die be- 
absichtigen, das Ergebnis ihrer Forschungen in Buchform herauszugeben. Durch 
neue Scan- und Digitaltechnik ist es möglich auch kleine Auflagen von 25-100 
Exemplare zu annehmbaren Preisen herauszugeben.

Wer Interesse am Artikel hat, schreibe mir bitte entsprechende Nachricht 
(nicht an die Liste). Ich schicke dann eine Mail mit Anhang (jpg.-Datei , 
837KB).

Ohne diesen kann man sich wenden an
Bertelsmann on Demand (eine Tochter der Gütersloher Mohn Media), Infor- 
mationen unter Tel.: 05241 / 80 32 67 oder unter  www.bmod.de    .

Ich hoffe, weitergeholfen zu haben und verbleibe mit herzlichem Gruß
aus Marburg / Lahn.
Arno Niekamp






Re: [OWP] Neuhausen

Date: 2001/06/02 00:05:19
From: Adalbert Goertz <goertz(a)oldcolo.com>

Ich bin oft bis Jan 1945 mit der Kleinbahn durchgefahren.

On Fri, 1 Jun 2001, Sigrid Peterson wrote:

> Liebe Teilnehmer.
> Weiss irgendjemand etwas ueber Neuhausen bei Koenigsberg? Besonders 
> ueber Tage vor-und nach der Besetzung? Oder: WO kann ich solche 
> Auskuenfte finden?  Sigrid
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
> 

-- 
  ** Adalbert & Barbel Goertz ** ph 719-390-1088 ** fax 815-352-3987 **--
    retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
     Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
                http://www.cyberspace.org/~goertz
         Do not use Java, if you want wide accessability.
        Adolph Sharon is the Peacenik in the Near East now




[OWP] Koenigsberg

Date: 2001/06/02 01:47:19
From: Tony & Jenni <tojen(a)netconnect.com.au>

Hi,

I am researching the BRAUSEWETTER and MARSCHALL name in Koenigsberg, East Prussia.
Does any one on the list know what records are available in the area, that can be accessed via the internet or in Australia through the Mormon family research Centres or anyway else.

Very interested in Maritime records also as the family were sailors.

Kind regards
Jennifer in Australia



[OWP] Suche meine Verwandten

Date: 2001/06/02 02:10:31
From: Erika Eder <eder4136(a)home.com>

Gesucht werden:

Friederike geb.Guenther ,verheiratet mit Michael Bachert.
Tochter der Bachert's:Friederike Franziska Bachert,geb.28.10.1848 in Patritzen.Getauft am 12.11.1848 in Kleeberg/Allenstein Reg.Nr.48  


Friederike Franziska Bachert ,heiratet Wilhelm Bartsch,Standesamt Allenstein.
Deren Sohn,Friedrich Wilhelm Bartsch,geb.20.12.1884  in Allenstein/Abbern? , Reg.Nr.421/1884.  

Friedrich Wilhelm Bartsch,Unteroffizier,evangelisch ,heiratet Maria Elisabeth Steinblock,evangelisch am 28.9.1907 in Aurich-Oldendorf  Ostfriesland.Standesamt Reg.NR.5/1907.

Sie bekamen Sohn,  Friedrich Wilhelm Bartsch,geb.Juli 1907 auf Norderney(ostfriesische Insel )Ostfriesland.

Mein Grossvater,Friedrich Wilhelm Bartsch verlor seine Eltern in Allenstein/Ostpreussen zum Tod.

.Suche Vorfahren und lebende Verwandtschaft.Einige Leute koennen auch ausgewandert sein.Mein Grossvater ging als Berufssoldat nach Norderney. Moechte gerne wissen wo und wann er im 1.Weltkrieg umgekommen ist.

Sohn ,Friedrich Wilhelm Bartsch wurde eingezogen zum 2.Weltkrieg.Ich weiss nur das er in Frankreich kaempfte,verwundet wurde und in Andernach am Rhein auf dem Soldatenfriedhof beerdigt wurde.

Suche Bachert's,die von Ostpreussen stammten.
Suche  Guenther's ,die von Ostpreussen waren und auch Bartsch Verwandte von dort.
Haben Sie ,liebe Ostpreussen Forscher, die Namen mal gehoert oder darueber gelesen?
Es gruesst alle herzlich,Erika     eder4136(a)home.com


Re: [OWP] Suche meine Verwandten

Date: 2001/06/02 05:06:58
From: Jim & Muriel Gambrel <jgambrel(a)mts.net>

Erika - www.familysearch.org  click an SEARCH, und dan auf's nächste
blatt type den letzten name. und für "country" scroll runter und click
an GERMANY.  Und dan click an SEARCH.  Das gibt uber 200 namen von
Bartsch..  Versuch das mahl auch mit die andere namen.

Muriel

-----Original Message-----
From: Erika Eder <eder4136(a)home.com>
To: OW-Preussen-L(a)genealogy.net <OW-Preussen-L(a)genealogy.net>
Date: June 1, 2001 7:11 PM
Subject: [OWP] Suche meine Verwandten

Suche Bachert's,die von Ostpreussen stammten.
Suche  Guenther's ,die von Ostpreussen waren und auch Bartsch
Verwandte von dort.
Haben Sie ,liebe Ostpreussen Forscher, die Namen mal gehoert oder
darueber gelesen?
Es gruesst alle herzlich,Erika     eder4136(a)home.com





Re: [OWP] Koenigsberg

Date: 2001/06/02 06:51:36
From: neth <neth(a)ozemail.com.au>

Have you tried the websites for 
 * Cyndislist
 * feefhs
 * familysearch  which is the Mormons?

Tony & Jenni wrote:
> 
> Hi,
> 
> I am researching the BRAUSEWETTER and MARSCHALL name in Koenigsberg, East Prussia.
> Does any one on the list know what records are available in the area, that can be accessed via the internet or in Australia through the Mormon family research Centres or anyway else.
> 
> Very interested in Maritime records also as the family were sailors.
> 
> Kind regards
> Jennifer in Australia
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l


[OWP] Re: [Ostpr. Kultur] Re: Bednarz-Dreiteiler "Reise durch Ostpreußen" Pfingsten in 3sat

Date: 2001/06/02 10:52:21
From: Peter Conrad <Conrad-Peter(a)t-online.de>

Lutz.Szemkus(a)t-online.de schrieb:
> A propos Ostpreußen-Videos. Im Ostpreußenblatt wird für zwei
> Videofilme geworben:
> "Videofim Neuerscheinung/Ostpreußenreise 1937, sensationelle
> Aufnahmen, teilweise in Farbe, ca 176 Minuten.
> Bisher unbekannte Reiseaufnahmen aus dem Jahr 1937, Der
> umfassendste  und vollständigste Erinnerungsfilm über unsere
> unvergessene ostpreußische Heimat."
> DM 79,00
> Vertrieb über den Mediendienst des Ostpreußenblatts.
> MfG
> Lutz Szemkus


Hallo Lutz,

vielen Dank für Deinen obigen Hinweis in Sachen "Videofilm aus der Heimat von 
1937".
Meine Frage dazu: kennt jemand den Film schon und kann er dazu etwas sagen oder 
beser schreiben ???

MfG
Peter

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Peter Conrad, Rundfunkredakteur a.D.
Felke-str. 38 in 55566 Bad Sobernheim,
Tel: 06751/2100 - Fax: 06751/989.326
e-mail: Conrad-Peter(a)t-online.de



[OWP] BAUMERS

Date: 2001/06/02 11:07:42
From: Grimonpont-Baumers <grimonpont.baumers(a)skynet.be>

Hallo, 

Ich suche alle BAUMERS, BÄUMERS BAÜMERS in Deutschland und im Welt. 
Vielen dank,

Marie-France BAUMERS (Belgien) 
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
grimonpont.baumers(a)skynet.be


AW: [OWP] Suche meine Verwandten

Date: 2001/06/02 16:23:16
From: Anneliese Grosse <japgrosse(a)freenet.de>

,Hallo Erika,
in Bockhorn, Kreis Friesland lebte ca. 1950 bis 1980????  ein älteres
Ehepaar Bartsch. Sie musizierten mit meinen Großeltern zusammen, zumindest
er, als ich noch ein Kind war. Die Daten oben sind ganz grob geschätzt. Ich
bin 49 geboren und schreibe nur meine eigene Erinnerung. Meine Großeltern
sind inzwischen tot, so dass ich sie nicht weiter fragen kann. Eventuell
könnte meine Mutter wenigstens den Vornamen erinnern, sie ist momentan nicht
zu erreichen.
Wie groß ist dein Interesse?

Anneliese






[OWP] Re: Bednarz Filme

Date: 2001/06/02 18:12:17
From: Peter Conrad <Conrad-Peter(a)t-online.de>

Anneliese Grosse schrieb:
> Hallo Peter,
> die Bednarz Filme sind unvergleichlich schön und mit schöner Musik
> unterlegt. Viele ganz stille Landschaftsaufnahmen ohne allzuviel störende
> Kommentare. Ein Genuss!!
> Anneliese

Hallo Anneliese,

über die bekannten Bednarz-Filme sind wir uns sicher einig. Jetzt ging es bei 
meiner Frage aber über eine für mich neue Filmankündigung:
 
"Videofilm Neuerscheinigung /Ostpreussenreise 1937 " (sensationelle Aufnahmen, 
teilweise in Farbe, ca 176 Minuten). Bisher unbekannte Reiseaufnahmen aus dem 
Jahre 1937 (!), der umfassendste und vollständigste Erinnerungsfilm über unsere 
unvergessene ostpreussische Heimat. DM 79,00. - Vertrieb über den Mediendiensr 
des Ostpreussenblatts.

Was ich dazu gerne wissen wollte ist: wer kennt diesen Film schon und wer kann 
etwas dazu sagen oder eben schreiben ???

MfG
Peter

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Peter Conrad, Rundfunkredakteur a.D.
Felke-str. 38 in 55566 Bad Sobernheim,
Tel: 06751/2100 - Fax: 06751/989.326
e-mail: Conrad-Peter(a)t-online.de



[OWP] Hungerecker in Nettschunen/Ksp.Ragnit

Date: 2001/06/02 18:14:39
From: Bastemeyer <Bastemeyer(a)t-online.de>

Liebe Liste,

Frau Brunhilde Dierking hat bei ihren Hungerecker(Hungeregger) aus 
Nettschunen(seit 1938 Dammfelde),Kirchspiel Ragnit, seit langem einen toten 
Punkt.

Ihre Vorfahrin Amalie Hungerecker(oo Budweg) ist am 29.1.1849 in Nettschunen 
geboren. Die Kirchenbücher von Ragnit enden leider 1830. Sie sucht die Namen der 
Eltern von Amalie Hungerecker. Es müssen damals mehrere Familien Hungerecker in 
Nettschunen gelebt haben. 

Kann ihr jemand weiterhelfen? 
Bitte direkt an Brunhilde Dierking, Kl.Grindau 2, 29690 Schwarmstedt oder per 
e-mail an mich: Bastemeyer(a)t-online.de

Gaby



Re: AW: [OWP] Suche meine Verwandten

Date: 2001/06/02 19:50:12
From: ESchoernig <ESchoernig(a)aol.com>

Hallo Anneliese,

vielleicht gibt von dem betreffenden Landkreis ein Adreßbuch aus den Jahren 
zwischen 1950 und 1980. Eine Quelle wäre der Katalog der Deutschen 
Bibliothek, oder der K(arlsruher) V(irtuelle) K(atalog), das GV 1911-65 (ein 
über 100-bändiges Sammelwerk des Verlags Saur, in größeren Bibliotheken), 
außer Adreßbuch auch Heimatadreßbuch, Einwohneradreßbuch etc. beachten. Für 
alte Telefonbücher gilt das gleiche. Eine weitere Möglichkeit wäre eine 
Anfrage (DM 10) - wenn die Namen bekannt sind - bei dem zuständigen 
Einwohnermeldeamt, oder ein Anruf mit der Frage um Hilfe ..., vielleicht 
haben die auch die alten verzeichnisse. 

Gruß Ernst

Ernst Schörnig
eschoernig(a)aol.com



Re: [OWP] Suche meine Verwandten

Date: 2001/06/02 22:44:31
From: Erika Eder <eder4136(a)home.com>

Vielen Dank fuer das Angebot.  Ja ich bin an den Namen interessiert . Habe
nur wenige Verwandte mit dem Namen Bartsch,da ich immer noch nach den
VORFAHREN in Ostpreussen suche.
Gruesse von Erika



----- Original Message -----
From: "Anneliese Grosse" <japgrosse(a)freenet.de>
To: <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
Sent: Saturday, June 02, 2001 7:20 AM
Subject: AW: [OWP] Suche meine Verwandten


>
> ,Hallo Erika,
> in Bockhorn, Kreis Friesland lebte ca. 1950 bis 1980????  ein älteres
> Ehepaar Bartsch. Sie musizierten mit meinen Großeltern zusammen, zumindest
> er, als ich noch ein Kind war. Die Daten oben sind ganz grob geschätzt.
Ich
> bin 49 geboren und schreibe nur meine eigene Erinnerung. Meine Großeltern
> sind inzwischen tot, so dass ich sie nicht weiter fragen kann. Eventuell
> könnte meine Mutter wenigstens den Vornamen erinnern, sie ist momentan
nicht
> zu erreichen.
> Wie groß ist dein Interesse?
>
> Anneliese
>
>
>
>
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
>



Re: [OWP] Re: [Ostpr. Kultur] Re: Bednarz-Dreiteiler "Reise durchOstpreußen" Pfingsten in 3sat

Date: 2001/06/03 00:39:42
From: Wolfgang Lenz <lenzw(a)web.de>

Guten Morgen aus NRW,


> Lutz.Szemkus(a)t-online.de schrieb:
> > A propos Ostpreußen-Videos. Im Ostpreußenblatt wird für zwei
> > Videofilme geworben:
> > "Videofim Neuerscheinung/Ostpreußenreise 1937, sensationelle
> > Aufnahmen, .................. .       ..
>
> Hallo Lutz,
>
> vielen Dank für Deinen obigen Hinweis in Sachen "Videofilm aus der Heimat von
> 1937".
> Meine Frage dazu: kennt jemand den Film schon und kann er dazu etwas sagen oder
> beser schreiben ???
>
> MfG
> Peter
>

Da moechte ich mich der Frage von Peter doch gleich mal anschliessen, vor allem um
zu erfahren welche Gebiete 'bereist' wurden. Ist eventuell auch der Bereich
zwischen Tilsit und Wischwill, entlang der Memel zu sehen??

Fuer Peter
Vor zwei Tagen erst bin ich endlich darauf gekommen: Sukwethen gibt es nicht, aber
Seikwethen gab es. Seit 1938 sollte es dann Ulmental heissen.
Jetzt, wo ich den Namen kenne finde ich sogar einen direkten Vergleich auf selbigen
'Zettel' , typisch..

Vielen Dank nochmals,
Wolfgang



Re: [OWP] Re: [Ostpr. Kultur] Re: Bednarz-Dreiteiler "Reise durchOstpreußen" Pfingsten in 3sat

Date: 2001/06/03 01:22:14
From: Lutz Szemkus <Lutz.Szemkus(a)t-online.de>

Hallo Wolfgang, 
eine Beschreibung findet sich auf der Seite des
Ostpreußenblatts
http://www.ostpreussenblatt.de
Lutz


Wolfgang Lenz schrieb:
> 
> Guten Morgen aus NRW,
> 
> > Lutz.Szemkus(a)t-online.de schrieb:
> > > A propos Ostpreußen-Videos. Im Ostpreußenblatt wird für zwei
> > > Videofilme geworben:
> > > "Videofim Neuerscheinung/Ostpreußenreise 1937, sensationelle
> > > Aufnahmen, .................. .       ..
> >
> > Hallo Lutz,
> >
> > vielen Dank für Deinen obigen Hinweis in Sachen "Videofilm aus der Heimat von
> > 1937".
> > Meine Frage dazu: kennt jemand den Film schon und kann er dazu etwas sagen oder
> > beser schreiben ???
> >
> > MfG
> > Peter
> >
> 
> Da moechte ich mich der Frage von Peter doch gleich mal anschliessen, vor allem um
> zu erfahren welche Gebiete 'bereist' wurden. Ist eventuell auch der Bereich
> zwischen Tilsit und Wischwill, entlang der Memel zu sehen??
> 
> Fuer Peter
> Vor zwei Tagen erst bin ich endlich darauf gekommen: Sukwethen gibt es nicht, aber
> Seikwethen gab es. Seit 1938 sollte es dann Ulmental heissen.
> Jetzt, wo ich den Namen kenne finde ich sogar einen direkten Vergleich auf selbigen
> 'Zettel' , typisch..
> 
> Vielen Dank nochmals,
> Wolfgang
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l


[OWP] Ermland

Date: 2001/06/03 11:40:02
From: Karl.M.Brauer <karl.m.brauer(a)t-online.de>

In   GedBas   habe ich eine vierte Lieferung mit weiteren Namen
und Familienbeziehungen von Personen aus den "kirchenbuchlosen" Kirch-
spielen westlich von Roessel eingegeben. Die Daten stammen aus Buechern 
umliegender Kirchspiele sowie aus den ermlaendischen Bauernlisten 1668
und den ermlaendischen Praestationstabellen 1773. 

Moege es nuetzen!

Karl M. Brauer, Wannsee ~~ karl.m.brauer(a)t-online.de
   Forschungsgebiete:  Ermland und Koschneiderei 
   Ergebnisse siehe: http://gedbas.genealogy.net/ 
http://home.t-online.de/home/karl.m.brauer/index.htm
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



[OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/03 15:59:40
From: Helmut Blaseio <blaseio(a)gmx.de>

Sehr geehrter Listen-Teilnehmer!
Ich kenne den Film, hatte dabei ein sehr flaues Gefühl. Hier wird wohl von den jetzigen Bearbeitern und Herausgebern vorgestrige Politik zu machen versucht, hoffentlich nicht auch von den Werbern hier in der Liste. Neben sicher gut anzusehende zeitgenössische Aufnahmen schwelgen mir die Fotografen zu sehr in flatternden Hakenkreuzfahnen und die Kommentare in NS-frommen Sprüchen. Für manche Unverbesserliche sicherlich ein innerer Reichsparteitag, für mich eher abstoßend, weil gerade von denen vertrieben, die trotz mancher Krokodilstränen nicht bis zu den Gründen vordringen wollen, die den Verlust unserer Heimat verursachten, als deren Nachfahren aber die heutigen Kolporteure wohl wirken, ohne redlicherweise dafür auch die Verantwortung zu übernehmen.
MfG    Oeisalb


Re: [OWP] Suche meine Verwandten

Date: 2001/06/03 18:04:48
From: Georg Weiss <georg(a)g-weiss.de>

Hallo,

 Ich habe auf meiner Homepage:

 http://www.weiss-genealogie.de

 einige interessante Seiten für Genealogen aufgelistet.

 Nützlich sind vor allem die angegebenen Datenbanken, die man recht einfach
 abfragen kann. Ich empfehle auch jedem, seine Daten (und wenn es noch so
 wenige sind) dort einzugeben. Ich erhalte mittlerweile mehr Informationen
 von anderen Genealogen als durch eigene Forschung.

 Auf jeden Fall: Viel Erfolg!

 Viele Grüße
 Georg Weiss


----- Original Message -----
From: "Erika Eder" <eder4136(a)home.com>
To: <OW-Preussen-L(a)genealogy.net>
Sent: Saturday, June 02, 2001 2:05 AM
Subject: [OWP] Suche meine Verwandten


Gesucht werden:

Friederike geb.Guenther ,verheiratet mit Michael Bachert.
Tochter der Bachert's:Friederike Franziska Bachert,geb.28.10.1848 in
Patritzen.Getauft am 12.11.1848 in Kleeberg/Allenstein Reg.Nr.48


Friederike Franziska Bachert ,heiratet Wilhelm Bartsch,Standesamt
Allenstein.
Deren Sohn,Friedrich Wilhelm Bartsch,geb.20.12.1884  in Allenstein/Abbern? ,
Reg.Nr.421/1884.

Friedrich Wilhelm Bartsch,Unteroffizier,evangelisch ,heiratet Maria
Elisabeth Steinblock,evangelisch am 28.9.1907 in Aurich-Oldendorf
Ostfriesland.Standesamt Reg.NR.5/1907.

Sie bekamen Sohn,  Friedrich Wilhelm Bartsch,geb.Juli 1907 auf
Norderney(ostfriesische Insel )Ostfriesland.

Mein Grossvater,Friedrich Wilhelm Bartsch verlor seine Eltern in
Allenstein/Ostpreussen zum Tod.

.Suche Vorfahren und lebende Verwandtschaft.Einige Leute koennen auch
ausgewandert sein.Mein Grossvater ging als Berufssoldat nach Norderney.
Moechte gerne wissen wo und wann er im 1.Weltkrieg umgekommen ist.

Sohn ,Friedrich Wilhelm Bartsch wurde eingezogen zum 2.Weltkrieg.Ich weiss
nur das er in Frankreich kaempfte,verwundet wurde und in Andernach am Rhein
auf dem Soldatenfriedhof beerdigt wurde.

Suche Bachert's,die von Ostpreussen stammten.
Suche  Guenther's ,die von Ostpreussen waren und auch Bartsch Verwandte von
dort.
Haben Sie ,liebe Ostpreussen Forscher, die Namen mal gehoert oder darueber
gelesen?
Es gruesst alle herzlich,Erika     eder4136(a)home.com

_______________________________________________
OW-Preussen-L mailing list
OW-Preussen-L(a)genealogy.net
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



[OWP] Bartsch

Date: 2001/06/03 19:49:22
From: Anneliese Grosse <japgrosse(a)freenet.de>

Hallo Erika,
hier ein lebender Bartsch, der Sohn von den beschriebenen älteren Leuten,
die Flüchtlinge aus West- oder Ostpreussen waren, evtl. auch aus Schlesien.

Peter Bartsch, Schlesierstr. 17, 26345 Bockhorn 04453-71325.

Außerdem gibt es
A. Bartsch, Kirchstr. 31 7949
Hans Bartsch, Fliesenleger, Birkenstr. 22, 71395   alle aus dem Telefonbuch.

In Wilhelmshaven gibt es übrigens ein großes Textilgeschäft mit dem Namen
Bartsch  (Bawi glaub ich, abgekürzt)

Weitere Bartsch findest du mit Hilfe von familysearch. Ich habe auf meiner
Suche welche gefunden. Sie fielen mir auf, weil ich den Namen von den
Großeltern her kannte. Der Name ist ja nicht häufig hier in der Gegend.

Grüße von Anneliese









Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/03 20:09:14
From: Thomas G. Salein <salein(a)gmx.de>

Sehr geehrter Herr Blaseio,

1. weiß Ihr "sehr geehrter Listen-Teilnehmer" kaum, worauf Sie sich beziehen, denn Sie haben keinen Bezug angegeben und einfach einen neuen Betreff gewählt.

2. Ihre politischen Auslassungen sind hier keinesfalls beweisbar. Hakenkreuzfahnen ließen sich zwar technisch aus den Bildern herausretuschieren, doch wer wollte sich dann die Bilder ansehen? M.W. wird der Film von einem norddeutschen, ehemals ostpreußischen Verlag vertrieben. Diesem und wohl auch anderen dieser Liste anzudichten, sie hätten den Verlust unserer Heimat mitverursacht - tja, da bleibt einem schon etwas die Spucke weg. (Sie haben wohl nich nie etwas vom Inhalt der 2+4-Verträge gehört.) Kurz und gut, Leute wie Sie wissen natürlich zu jeder Zeit was Recht und richtig ist. Sie hätten ja auch damals, Ende der zwanziger Jahre, den Kampf gegen den Strom der Zeit aufgenommen, oder? Und heute? Schwimmen Sie da nicht auch nur einfach mit im Strom
der politisch Rechtschaffenen? Kurz und gut: Behalten Sie Ihr Gekodder für sich.

Mich interessiert Ostpreußen, auch wenns auf den Bildern dort ein paar braune Heinis zu sehen gibt.

Thomas Salein


Helmut Blaseio schrieb:

> Sehr geehrter Listen-Teilnehmer!
> Ich kenne den Film, hatte dabei ein sehr flaues Gefühl. Hier wird wohl von den jetzigen Bearbeitern und Herausgebern vorgestrige Politik zu machen versucht, hoffentlich nicht auch von den Werbern hier in der Liste. Neben sicher gut anzusehende zeitgenössische Aufnahmen schwelgen mir die Fotografen zu sehr in flatternden Hakenkreuzfahnen und die Kommentare in NS-frommen Sprüchen. Für manche Unverbesserliche sicherlich ein innerer Reichsparteitag, für mich eher abstoßend, weil gerade von denen vertrieben, die trotz mancher Krokodilstränen nicht bis zu den Gründen vordringen wollen, die den Verlust unserer Heimat verursachten, als deren Nachfahren aber die heutigen Kolporteure wohl wirken, ohne redlicherweise dafür auch die Verantwortung zu übernehmen.
> MfG    Oeisalb



Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/03 22:21:03
From: Herbert Henkel <herbert.henkel(a)cityweb.de>

"Thomas G. Salein" schrieb:
 
Ihre politischen Auslassungen sind hier keinesfalls beweisbar...
 M.W. wird der Film von einem norddeutschen, ehemals ostpreußischen Verlag vertrieben. Diesem und wohl auch anderen dieser Liste anzudichten, sie hätten den Verlust unserer Heimat mitverursacht - tja, da bleibt einem schon etwas die Spucke weg. (Sie haben wohl nich nie etwas vom Inhalt der 2+4-Verträge gehört.) Kurz und gut, Leute wie Sie wissen natürlich zu jeder Zeit was Recht und richtig ist. Sie hätten ja auch damals, Ende der zwanziger Jahre, den Kampf gegen den Strom der Zeit aufgenommen, oder? Und heute? Schwimmen Sie da nicht auch nur einfach mit im Strom
der politisch Rechtschaffenen? Kurz und gut: Behalten Sie Ihr Gekodder für sich.
 
Sehr geehrter Herr Salein,

ich möchte doch bitten, diesen Ton zu lassen ! Den Begriff Gekodder hätten Sie sich nun wirklich sparen können. Mir bleibt ebenfalls die Spucke weg !

Ich möchte deutlich machen, dass Sie sich hier nicht im Namen der Liste bzw. der vielen stillen Leser äußern und Sie bitten, sich im Ton bzw. Text zu mäßigen !

Herbert Henkel

AW: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/04 00:34:46
From: Hans-Jürgen Wolf <hans-juergen.wolf(a)nwn.de>

Thomas Salein schrieb:

> .... Diesem und wohl auch anderen dieser Liste anzudichten,
> sie hätten den Verlust unserer Heimat mitverursacht - tja,
> da bleibt einem schon etwas die Spucke weg.
> (Sie haben wohl nich nie etwas vom Inhalt der 2+4-Verträge gehört.)
> ....

Ein bemerkenswert verklärtes Weltbild, das den geneigten Leser wenn schon
nicht verärgert, so doch zumindest beschämt.

> ... Kurz und gut: Behalten Sie Ihr Gekodder für sich. ...

Wie, lieber Thomas Salein, heißt es dazu doch so treffend bei unserem
Altmeister Goethe [Iphigenie auf Tauris]: "Du sprichst ein großes Wort
gelassen aus."

Und, lieber Thomas Salein, um beim Thema und (in etwas modifizierter Form)
auch bei Goethe [Faust] zu bleiben: "Der Worte sind genug gewechselt, lass
uns bitte auch Taten sehn!"

Schöne Grüße aus Bremen

Hans-Jürgen Wolf
mailto:hans-juergen.wolf(a)nwn.de
Hinweise zur Familienforschung in Westpreußen
http://www.westpreussen.de und http://www.genealogy.net



Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/04 00:34:49
From: Adalbert Goertz <goertz(a)oldcolo.com>

Jeder hat wohl seine eigenen Gefuhle. Aber mir scheint, da ist
zuviel opportunistisches bei den so flauen Gefu:hlen. 

-- 
  ** Adalbert & Barbel Goertz ** ph 719-390-1088 ** fax 815-352-3987 **--
    retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
     Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
                http://www.cyberspace.org/~goertz
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        Adolph Sharon is the Peacenik in the Near East now




Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/04 00:34:53
From: Stef.Olsowski <Stef.K.O.-Sarow(a)t-online.de>

Ganz meiner Meinung Herr Salein!!!

Gruß Steffen

Thomas G. Salein schrieb:
> Sehr geehrter Herr Blaseio,
>
> 1. weiß Ihr "sehr geehrter Listen-Teilnehmer" kaum, worauf Sie sich beziehen,
>  denn Sie haben keinen Bezug angegeben und einfach einen neuen Betreff
>  gewählt.
>
> 2. Ihre politischen Auslassungen sind hier keinesfalls beweisbar.
>  Hakenkreuzfahnen ließen sich zwar technisch aus den Bildern
>  herausretuschieren, doch wer wollte sich dann die Bilder ansehen? M.W. wird
>  der Film von einem norddeutschen, ehemals ostpreußischen Verlag vertrieben.
>  Diesem und wohl auch anderen dieser Liste anzudichten, sie hätten den
>  Verlust unserer Heimat mitverursacht - tja, da bleibt einem schon etwas die
>  Spucke weg. (Sie haben wohl nich nie etwas vom Inhalt der 2+4-Verträge
>  gehört.) Kurz und gut, Leute wie Sie wissen natürlich zu jeder Zeit was
>  Recht und richtig ist. Sie hätten ja auch damals, Ende der zwanziger Jahre,
>  den Kampf gegen den Strom der Zeit aufgenommen, oder? Und heute? Schwimmen
>  Sie da nicht auch nur einfach mit im Strom
> der politisch Rechtschaffenen? Kurz und gut: Behalten Sie Ihr Gekodder für
>  sich.
>
> Mich interessiert Ostpreußen, auch wenns auf den Bildern dort ein paar braune
>  Heinis zu sehen gibt.
>
> Thomas Salein
>
>



Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/04 00:34:58
From: ChristianusP <kritiastyrannos(a)mac.com>

Also ich hab mir mal einen VHS-Film "ostpreußen wie es war" beim
Preußischen Mediendienst gekauft und fand ihn ganz gut.


ChristianusP


Thomas G. Salein schrieb:
>Sehr geehrter Herr Blaseio,
>
>1. weiß Ihr "sehr geehrter Listen-Teilnehmer" kaum, worauf Sie sich beziehen, denn Sie haben keinen Bezug angegeben und einfach einen neuen Betreff gewählt.
>
>2. Ihre politischen Auslassungen sind hier keinesfalls beweisbar. Hakenkreuzfahnen ließen sich zwar technisch aus den Bildern herausretuschieren, doch wer wollte sich dann die Bilder ansehen? M.W. wird der Film von einem norddeutschen, ehemals ostpreußischen Verlag vertrieben. Diesem und wohl auch anderen dieser Liste anzudichten, sie hätten den Verlust unserer Heimat mitverursacht - tja, da bleibt einem schon etwas die Spucke weg. (Sie haben wohl nich nie etwas vom Inhalt der 2+4-Verträge gehört.) Kurz und gut, Leute wie Sie wissen natürlich zu jeder Zeit was Recht und richtig ist. Sie hätten ja auch damals, Ende der zwanziger Jahre, den Kampf gegen den Strom der Zeit aufgenommen, oder? Und heute? Schwimmen Sie da nicht auch nur einfach mit im Strom
>der politisch Rechtschaffenen? Kurz und gut: Behalten Sie Ihr Gekodder für sich.
>
>Mich interessiert Ostpreußen, auch wenns auf den Bildern dort ein paar braune Heinis zu sehen gibt.
>
>Thomas Salein
>
>
>Helmut Blaseio schrieb:
>
>> Sehr geehrter Listen-Teilnehmer!
>> Ich kenne den Film, hatte dabei ein sehr flaues Gefühl. Hier wird wohl von den jetzigen Bearbeitern und Herausgebern vorgestrige Politik zu machen versucht, hoffentlich nicht auch von den Werbern hier in der Liste. Neben sicher gut anzusehende zeitgenössische Aufnahmen schwelgen mir die Fotografen zu sehr in flatternden Hakenkreuzfahnen und die Kommentare in NS-frommen Sprüchen. Für manche Unverbesserliche sicherlich ein innerer Reichsparteitag, für mich eher abstoßend, weil gerade von denen vertrieben, die trotz mancher Krokodilstränen nicht bis zu den Gründen vordringen wollen, die den Verlust unserer Heimat verursachten, als deren Nachfahren aber die heutigen Kolporteure wohl wirken, ohne redlicherweise dafür auch die Verantwortung zu übernehmen.
>> MfG    Oeisalb
>
>
>_______________________________________________
>OW-Preussen-L mailing list
>OW-Preussen-L(a)genealogy.net
>http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



Re: AW: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/04 00:42:03
From: ChristianusP <kritiastyrannos(a)mac.com>

Hans-Jürgen Wolf schrieb:
>Thomas Salein schrieb:
>
>> .... Diesem und wohl auch anderen dieser Liste anzudichten,
>> sie hätten den Verlust unserer Heimat mitverursacht - tja,
>> da bleibt einem schon etwas die Spucke weg.
>> (Sie haben wohl nich nie etwas vom Inhalt der 2+4-Verträge gehört.)
>> ....
>
>Ein bemerkenswert verklärtes Weltbild, das den geneigten Leser wenn schon
>nicht verärgert, so doch zumindest beschämt.

Na da besteht aber Erklärungsbedarf! Hingewiesen sei nur, daß der
Verlust der Ostgebiete von Stalin durchgesetzt wurde, um auf jeden Fall
die sog. Kurzonlinie zu behalten. Die Westmächte hatten in dem Teil
ohnehin nie etwas zu sagen, de facto jedenfalls. Und daß Stalin
irgendetwas für Polen übrig gehabt hätte, könnte nur ein Dummkopf
vermuten(nur als Hinweis:"könnte", d.h. Sie haben es natürlich so nicht
behauptet).

ChristianusP



"sophrosyne esti to ta heautou prattein",
ephe o Kritias Plat. Charm.161b.
http://www.sophistes.ch


Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/04 00:42:49
From: Dani Weiss <dweiss(a)wanadoo.nl>

Hallo Thomas,

zum Glück gibt es das Recht auf freie Meinungsäusserung in Deutschland, wovon auch Herr Blaseio Gebrauch machen darf...
Dass Dich die "paar braunen Heinis" nicht stören ist Deine Sache, aber möglicherweise (hoffentlich!) gibt es andere, die es sehr wohl stört,
und diese anderen haben ein Recht darauf zu wissen, wofür sie 80 DM ausgeben!
Und was das "Mitschwimmen im Strom der Zeit" betrifft zitiere ich aus einem Gedicht aus dem Buch von Klaus Bednarz "Fernes nahes Land - Begegnungen in Ostpreußen":
...hier lebten Deutsche, alle ereilte das Los
denn man muß bezahlen wenn man gewählt hat
und die Bücher sagen: es ist Ruhe nach dem Stamm
der weder eine Religion noch sich selbst hat
und die Stille: sie sei eine Stille nach einem Volk
das weder das Wort Widerspruch noch Auflehnung kannte.

MfG,
Dani Weiss

"Thomas G. Salein" schreef:

> Sehr geehrter Herr Blaseio,
>
> 1. weiß Ihr "sehr geehrter Listen-Teilnehmer" kaum, worauf Sie sich beziehen, denn Sie haben keinen Bezug angegeben und einfach einen neuen Betreff gewählt.
>
> 2. Ihre politischen Auslassungen sind hier keinesfalls beweisbar. Hakenkreuzfahnen ließen sich zwar technisch aus den Bildern herausretuschieren, doch wer wollte sich dann die Bilder ansehen? M.W. wird der Film von einem norddeutschen, ehemals ostpreußischen Verlag vertrieben. Diesem und wohl auch anderen dieser Liste anzudichten, sie hätten den Verlust unserer Heimat mitverursacht - tja, da bleibt einem schon etwas die Spucke weg. (Sie haben wohl nich nie etwas vom Inhalt der 2+4-Verträge gehört.) Kurz und gut, Leute wie Sie wissen natürlich zu jeder Zeit was Recht und richtig ist. Sie hätten ja auch damals, Ende der zwanziger Jahre, den Kampf gegen den Strom der Zeit aufgenommen, oder? Und heute? Schwimmen Sie da nicht auch nur einfach mit im Strom
> der politisch Rechtschaffenen? Kurz und gut: Behalten Sie Ihr Gekodder für sich.
>
> Mich interessiert Ostpreußen, auch wenns auf den Bildern dort ein paar braune Heinis zu sehen gibt.
>
> Thomas Salein
>
> Helmut Blaseio schrieb:
>
> > Sehr geehrter Listen-Teilnehmer!
> > Ich kenne den Film, hatte dabei ein sehr flaues Gefühl. Hier wird wohl von den jetzigen Bearbeitern und Herausgebern vorgestrige Politik zu machen versucht, hoffentlich nicht auch von den Werbern hier in der Liste. Neben sicher gut anzusehende zeitgenössische Aufnahmen schwelgen mir die Fotografen zu sehr in flatternden Hakenkreuzfahnen und die Kommentare in NS-frommen Sprüchen. Für manche Unverbesserliche sicherlich ein innerer Reichsparteitag, für mich eher abstoßend, weil gerade von denen vertrieben, die trotz mancher Krokodilstränen nicht bis zu den Gründen vordringen wollen, die den Verlust unserer Heimat verursachten, als deren Nachfahren aber die heutigen Kolporteure wohl wirken, ohne redlicherweise dafür auch die Verantwortung zu übernehmen.
> > MfG    Oeisalb
>
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[OWP] surname QUIRING

Date: 2001/06/04 14:27:18
From: P. & J. QUIRING <jpquiring(a)onlinehome.de>

Dear group,

I am looking for Quiring families. 

Unfortunetely nobody has answered my mails before!

Can anyone help me and possibly any information on the
Quiring family would be greatly appreciated.


You all take care...

Peter Quiring
 





 +-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+--+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+
 |Peter QUIRING    EMAIL    : jpquiring(a)onlinehome.de                 | 
 |                 HOMEPAGE : http://www.familienforschung.net/quiring|
 +--------------------------------------------------------------------+
 |Forschungsgebiete: West-und Ostpreußen, Ukraine, Rußland,           |
 |                   Banat, Batschka                                  |
 |                   USA, Canada                                      |
 |Familiennamen:     QUIRING, QUIERING, QUERING, BRANDT, Bartel, LOOK |
 |Toter Punkt:       Peter Quiring oo Maria Bartel(s) um 1800 ?       |
 |                   Kreis Marienwerder ?, West-Preußen,  MENNONITEN  |
 |                                                                    |
 |           Ich bin für jeden Hinweis dankbar!                       |
 +-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-




[OWP] Entziffern alter Dokumente

Date: 2001/06/04 14:56:59
From: Steffen Sobe <SteffenSobe(a)web.de>

Hallo,

leider sind meine Kenntnisse der alten Schrift nur begrenzt. Kann mir vielleicht jemand unter http://members.tripod.de/SteffenSobe/ beim Entziffern helfen?

Die ersten 3 Bilder stammen aus den Kirchenbüchern aus Fischhausen. Als Beruf von Martin Lilienthal lese ich hier "Hamann", aber diesen Beruf kann ich nirgends finden. Da dieses Wort in den Kirchenbücher (als Name und Beruf) häufiger auftaucht, hätte ich daher eher auf Bauer (Samann) getippt, aber Samann scheint es auch nicht zu geben, nur Sämann.

In einigen Trau- und Sterberbescheinigungen wird sein Beruf als "Cämmerer" ("... die Tochter des Cämmerers Lilienthal ...") angegeben. Das ist für mich aber eher jemand, der sich mit Finanzen beschäftigt. Kann man das irgendwie in Einklang bringen?

Viele Grüße
Steffen



Re: [OWP] Entziffern alter Dokumente

Date: 2001/06/04 15:17:42
From: Adalbert Goertz <goertz(a)oldcolo.com>

Nein, ein Ka:mmerer verwaltet den Speicher ("die Speisekammer") und die
Erntevorra:te des Gutes.

On Mon, 4 Jun 2001, Steffen Sobe wrote:

> Hallo,
> 
> leider sind meine Kenntnisse der alten Schrift nur begrenzt. Kann mir vielleicht jemand unter http://members.tripod.de/SteffenSobe/ beim Entziffern helfen?
> 
> Die ersten 3 Bilder stammen aus den Kirchenbüchern aus Fischhausen. Als Beruf von Martin Lilienthal lese ich hier "Hamann", aber diesen Beruf kann ich nirgends finden. Da dieses Wort in den Kirchenbücher (als Name und Beruf) häufiger auftaucht, hätte ich daher eher auf Bauer (Samann) getippt, aber Samann scheint es auch nicht zu geben, nur Sämann.
> 
> In einigen Trau- und Sterberbescheinigungen wird sein Beruf als "Cämmerer" ("... die Tochter des Cämmerers Lilienthal ...") angegeben. Das ist für mich aber eher jemand, der sich mit Finanzen beschäftigt. Kann man das irgendwie in Einklang bringen?
> 
> Viele Grüße
> Steffen
> 
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
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  ** Adalbert & Barbel Goertz ** ph 719-390-1088 ** fax 815-352-3987 **--
    retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
     Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
                http://www.cyberspace.org/~goertz
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[OWP] Ka:mmerer

Date: 2001/06/04 15:37:40
From: Adalbert Goertz <goertz(a)oldcolo.com>

Hallo:
Jemand fragte, was ein Ka:mmerer war.
Das war ein Speicherverwalter auf einem Gute, der die
Erntevorra:te verwaltete. Worum es hier geht und wie wichtig dieses
Amt war, ergeht aus der Aufstellung fu:r Powarben, Kreis Samland hervor.
 
....
Bestand an Erntevorra:ten am 26.1.1945 (Ztn. zu je 50 Kg)
Oelleinen........200 Ztn
Ru:bsen.........2000 Ztn
Sommerraps.......180 Ztn
Roggen..........2500 Ztn
Weizen...........600 Ztn
Gemenge..........800 Ztn
Gerste..........1000 Ztn
Hafer...........2000 Ztn
Erbsen.......... 400 Ztn
Rotkleesamen.....100 Ztn
Thimotiumsamen...300 Ztn
Rote Beeten.....5400 Ztn
Wruken..........8000 Ztn
Karotten........ 500 Ztn
Kartoffel.......1500 Ztn
Ru:benschnitzel..700 Ztn
Kunstdu:nger.....400 Ztn
Futtervorra:te (Stroh, Heu, Klee,Spreu) bis zum Weideaustrieb.
 
Diese Aufstellung macht verschiedenes deutlich:
1) Welche Bedeutung Ostpreussen als Kornkammer Deutschlands hatte
2) Welche Aufgabe der Ka:mmerer hatte (Zuerst Karl Ju:sche, spa:ter
   Franz Gehrau (geb.1904) als Speicherverwalter mit Schlu:ssel
   (sowie das La:uten der Speicherglocke morgens um 6 bzw. 7 Uhr zu
   Arbeitsbeginn und Mittagspause um 12 und 1 Uhr).
3) Welche Zersto:rungswut die Russen hatten, die diese Vorra:te
verschwendeten, z.T. anzu:ndeten, so dass die zuru:ckgebliebene
deutsche Bevo:lkerung hungern musste, z.T. in Powarben verhungerte
und im Gutspark verscharrt wurde:
Frau Ernestine Alex (1886-1946), Frank Blietz (1943-1946),
Christian Duncker (1882-1946?), Maria Duncker (1886-1946?),
Karl Ehlert (1885-1946), Frau Ehlert (1886-1946),
Ursula Ehlert (1922-1946), Erika Ehlert (1939-1946),
Frau Geduhn (geb.1898, in Schaaken verhungert)
Fritz Kirchner (1883-1946?), Erich Kirchner (geb.1930, verhungert auf der
Flucht), Regine Klaffke (1866-1946?, Anna Klaffke (1928-1946?),
Heinz Klaffke (1932-1946?), Marie Lo:wner (1878-1946?),
Paul Mu:nsterberg (1929-1946?), Paul Oelsner (1883-1946?),
Anna Oelsner (1887-1946?), Renate Petersohn (1943-1946?),
Hilde Petersohn (1930-1946?), Albert Rauschning (1884-1947),
Maria Rauschning (1886-1947), Gertrud Samland (1908-1947),
Anna Schulz (1904-1946),  Gertrud Schulz (1920-1946),
Brigitte Schulz (1940-1947), Albert Wagner (1897-1946),
Maria Ries (geb.7.10.1945-1947).
 

-- 
  ** Adalbert & Barbel Goertz ** ph 719-390-1088 ** fax 815-352-3987 **--
    retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
     Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
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        Adolph Sharon is the Peacenik in the Near East now




Re: [OWP] surname QUIRING

Date: 2001/06/04 16:01:20
From: W. Fred Rump <fredrump(a)earthlink.net>

On 4 Jun 2001, at 14:32, P. & J. QUIRING wrote:

> Dear group,
> 
> I am looking for Quiring families. 
> 
> Unfortunetely nobody has answered my mails before!

Peter,
perhaps your question is simply too general. For some reason you seem 
to know to ask in this forum. Why? Just what do you know?

People may be able to help if you tell them what you know, ie where 
you've looked and found or failed.

Fred


26 Warren St.
Beverly, NJ 08010
609-386-6846
fredrump(a)earthlink.net fred(a)compu.com


Re: [OWP] surname QUIRING (fwd)

Date: 2001/06/04 17:19:18
From: Stanley Harder <stan(a)smharder.com>

I've gathered a fair amount of information o the Quiring surname since my
mother's surname was Quiring.  I have to admit that it's a hard surname to
research, relative to other surnames I've worked on. It seems like Quirings
pop up all over and don't have a lot of common roots. Their migration from
Prussia was more haphazard than planned or consistent.

We've traced our family line back to Peter Quiring (b. about 1806) and
Elizabeth Unruh (b. about 1811) in the Molotschna Colony. Everything seems
to vaporize or at least become mostly guesswork beyond that. I've read and
re-read the Census lists that are available on the Manitoba MHS site and
found little that can be considered a reliable thread for this particular
surname.

You're welcome to review my Quiring family information on Rootsweb. Just
follow the link at the top of my "Genealogy links" page. See
www.smharder.com. I'd welcome any feedback that will add more light to this
tunnel.

---------------------------------------------
Stan Harder
Web page: http://www.smharder.com

"In great cities men are brought together by the desire of gain. They are
not in a state of cooperation, but of isolation, as to the making of
fortunes; and for all the rest they are careless of neighbors. Christianity
teaches us to love our neighbor as our self; modern society acknowledges no
neighbor."
       ---  18th-century English statesman Benjamin Disraeli


----- Original Message -----
From: "adalbert goertz, colorado springs CO"
<adalbert.goertz.guest.02051(a)MennoLink.org>
Subject: [OWP] surname QUIRING (fwd)


---------- Forwarded message ----------
Date: Mon, 04 Jun 2001 14:32:51 +0200
From: P. & J. QUIRING <jpquiring(a)onlinehome.de>
To: Preussen Liste <OW-Preussen-L(a)genealogy.net>
Subject: [OWP] surname QUIRING

Dear group,

I am looking for Quiring families.

Unfortunetely nobody has answered my mails before!

Can anyone help me and possibly any information on the
Quiring family would be greatly appreciated.


You all take care...

Peter Quiring






 +-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+--+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+
 |Peter QUIRING    EMAIL    : jpquiring(a)onlinehome.de                 |
 |                 HOMEPAGE : http://www.familienforschung.net/quiring|
 +--------------------------------------------------------------------+
 |Forschungsgebiete: West-und Ostpreußen, Ukraine, Rußland,           |
 |                   Banat, Batschka                                  |
 |                   USA, Canada                                      |
 |Familiennamen:     QUIRING, QUIERING, QUERING, BRANDT, Bartel, LOOK |
 |Toter Punkt:       Peter Quiring oo Maria Bartel(s) um 1800 ?       |
 |                   Kreis Marienwerder ?, West-Preußen,  MENNONITEN  |
 |                                                                    |
 |           Ich bin für jeden Hinweis dankbar!                       |
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OW-Preussen-L mailing list
OW-Preussen-L(a)genealogy.net
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l




[OWP] Deutsche Gesellschaft in Nordamerika

Date: 2001/06/04 19:18:58
From: Thomas G. Salein <salein(a)gmx.de>

For those who are interested in the circumstances of the emmigration
of German settlers one can find an article in the old Berlinische
Monatschrift from 1786.

"Deutsche Gesellschaft in Nordamerika"

Either you try a search over
http://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/Berlinische_Monatsschrift/
with the keyword "Baltimore" or you go without the text menue
directly to this article:
http://www.ub.uni-bielefeld.de/cgi-bin/bmbutton.cgi?pfad=/diglib/berlmon/012862/&seite=00000419.gif&jump=1&jump=5&jump=10

It is written in GERMAN, of course! And: it is not a text, but some
graphics.

The anonymous author describes in big words, as it was custom at
this time, why the German Society was founded in Baltimore, about
their tasks, the characteristics of German settlers and so on.

Thomas Salein




Re: [OWP] Entziffern alter Dokumente

Date: 2001/06/04 19:36:27
From: Günther Fuhrmann <guentherfuhrmann(a)nikocity.de>

Hallo Steffen,
mit dem Beruf kann ich auch nichts anfangen, würde aber dasselbe herauslesen
wie Du. Der Nachname von Christina ist Fernitz (Fernitzen als weibl.Form),
der Nachname von Luisa ist Rösch (Röschin als weibl.Form), so wie ich das
herauslese.
Günther
----- Original Message -----
From: Steffen Sobe <SteffenSobe(a)web.de>
To: <OW-Preussen-L(a)genealogy.net>
Sent: Monday, June 04, 2001 11:07 AM
Subject: [OWP] Entziffern alter Dokumente


> Hallo,
>
> leider sind meine Kenntnisse der alten Schrift nur begrenzt. Kann mir
vielleicht jemand unter http://members.tripod.de/SteffenSobe/ beim
Entziffern helfen?
>
> Die ersten 3 Bilder stammen aus den Kirchenbüchern aus Fischhausen. Als
Beruf von Martin Lilienthal lese ich hier "Hamann", aber diesen Beruf kann
ich nirgends finden. Da dieses Wort in den Kirchenbücher (als Name und
Beruf) häufiger auftaucht, hätte ich daher eher auf Bauer (Samann) getippt,
aber Samann scheint es auch nicht zu geben, nur Sämann.
>
> In einigen Trau- und Sterberbescheinigungen wird sein Beruf als "Cämmerer"
("... die Tochter des Cämmerers Lilienthal ...") angegeben. Das ist für mich
aber eher jemand, der sich mit Finanzen beschäftigt. Kann man das irgendwie
in Einklang bringen?
>
> Viele Grüße
> Steffen
>
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
>



AW: AW: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/04 21:17:01
From: Hans-Jürgen Wolf <hans-juergen.wolf(a)nwn.de>

Christian Preuß schrieb:

> Na da besteht aber Erklärungsbedarf!

Im von mir beanstandeten Zitat ist nicht (!) von der Konferenz von Jalta
oder dem Potsdamer Abkommen die Rede, sondern es heißt dort:

>> .... Diesem und wohl auch anderen dieser Liste anzudichten,
>> sie hätten den Verlust unserer Heimat mitverursacht - tja,
>> da bleibt einem schon etwas die Spucke weg.
>> (Sie haben wohl nich nie etwas vom Inhalt der 2+4-Verträge gehört.)

Ein Blick auf z. B. http://www.glasnost.de/hist/verein/90zwei.html gibt
Aufschluss über die Inhalte der 2 + 4 Verträge und bringt dann vielleicht
auch genügend Licht ins Dunkel.

Nil difficile volenti.

Hans-Jürgen Wolf
mailto:hans-juergen.wolf(a)nwn.de
Hinweise zur Familienforschung in Westpreußen
http://www.westpreussen.de und http://www.genealogy.net



Re: [OWP] Entziffern alter Dokumente

Date: 2001/06/04 22:00:52
From: Hartmut Conrad <Hartmut.Conrad(a)t-online.de>

Hallo Steffen,
Nr. 7: Gottfried Eggert war Instmann, der Begriff ging hier neulich
durch die Liste.
MfG
Hartmut

Steffen Sobe schrieb am 04.06.2001:
>Hallo,
>
>leider sind meine Kenntnisse der alten Schrift nur begrenzt. Kann
>mir vielleicht jemand unter http://members.tripod.de/SteffenSobe/
>beim Entziffern helfen?
>
>Die ersten 3 Bilder stammen aus den Kirchenbüchern aus Fischhausen.
>Als Beruf von Martin Lilienthal lese ich hier "Hamann", aber diesen
>Beruf kann ich nirgends finden. Da dieses Wort in den Kirchenbücher
>(als Name und Beruf) häufiger auftaucht, hätte ich daher eher auf
>Bauer (Samann) getippt, aber Samann scheint es auch nicht zu geben,
>nur Sämann.
>
>In einigen Trau- und Sterberbescheinigungen wird sein Beruf als
>"Cämmerer" ("... die Tochter des Cämmerers Lilienthal ...")
>angegeben. Das ist für mich aber eher jemand, der sich mit Finanzen
>beschäftigt. Kann man das irgendwie in Einklang bringen?
>
>Viele Grüße
>Steffen
>



Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/04 22:43:04
From: Thomas G. Salein <salein(a)gmx.de>

Sehr geehrter Herr Henkel,

eigentlich wollte ich dazu jetzt nichts mehr schreiben. Es hat
schließlich nichts mit dem Listenzweck zu tun ...

Herbert Henkel schrieb:

> Sehr geehrter Herr Salein,
>
> ich möchte doch bitten, diesen Ton zu lassen ! Den Begriff
> Gekodder hätten Sie sich nun wirklich sparen können. Mir bleibt
> ebenfalls die Spucke weg !
>
> Ich möchte deutlich machen, dass Sie sich hier nicht im Namen der
> Liste bzw. der vielen stillen Leser äußern und Sie bitten, sich im
> Ton bzw. Text zu mäßigen !

Aber ich verzichtete gern auf diese Belehrung. Aber ich weiß ganz
gut, warum ich diesen kräftigen Ausdruck verwendet habe. Er paßt aus
meiner Sicht. Und Sie brauchen sich dem selbstverständlich nicht
anschließen.

Leute, die in einer beflissenen Art im Nachhinein alles besser
wissen, was man damals hätte tun oder nicht tun sollen,
Leute, die Geschichte vor dem 1.9.39 5.45 Uhr ausblenden,
die sich nicht fragen, welche Meinung man in einem Abstimmungsgebiet
oder einem dort nahe beiliegenden Raum wohl annehmen wird, wenn es
um die Frage geht, werde ich in ein paar Wochen mit Haus und Hof
polnisch, ob man dann also eine verstärkt nationale oder eine eher
gleichgültige politische Meinung entwickeln wird,
Leute, die auch die - durch die Reparationen verstärkte und -
überaus schlechte wirtschaftliche Lage außer Acht lassen,
die auch nicht wissen, daß sich die SPD als die Gegenpartei mit dem
größten Potential in den 20er Jahren in Ostpreußen fast gar nicht um
die Bevölkerung bemüht hat (die SPD war zu der Zeit ein klare
Industriearbeiterpartei und scherte sich nicht um die dringenden
sozialen Belange der Landarbeiter) und nur hinterher ihr
Vorzeigeopfer Kurt Schumacher - ich weiß, daß ich dem Manne mit dem
Begriff nicht gerecht werde - zur Legitimation hinstellte und bis
heute vorschiebt (wenn die wüßten, daß der Thorner war ...)
Leute, die also sozusagen die gesamte Menschlichkeit, d.h. auch
Unzulänglichkeit
ignorieren,
die Ostdeutschen als die sich am schlechtesten zur Wehr setzen
könnenden als Parade-Deutsche zu legitimen Opfern dieser persönlich
motivierten Kriegsverbrecher machen wollen,
sich mit erhobenem Zeigefinger fürchterlich demokratisch geben und
zum Überfluß dann aber auch noch zu wenig Ahnung von aktueller
Politik haben,
gehen mir nicht nur gründlich auf den Senkel, sondern sind in diesem
Lande leider in der Mehrheit.

Manch einer zitiert große Dichter, einige fangen an zu beten - und
andere nehmen die Schaufel in die Flossen.

Ich habe dazu jetzt alles gesagt; schreiben Sie was Ihnen beliebt.

Trotzdem mfG
Thomas Salein



[OWP] Genrich

Date: 2001/06/05 02:25:05
From: Andrew & Vicki Genrich <genrich(a)bigpond.net.au>

I am about to emigrate to the UK and will be unsubscribing soon.  
I would like to thank all the very helpful people who have assisted me over the last 18 months.  
All the best with your own research.  

I hope to return later in the year after I settle down.

Tschuess!!

Andrew Genrich
Brisbane to London July 2001
genrich(a)bigpond.net.au   until 10 June 2001


Researching
GENRICH (and other spellings) Alt Prochnow and Klein Nakel, Kreis Deutsch Krone, West Preussen.
NOETHLING Muelhausen in Tueringen prior to 1850's and Berlin until 1879.  




[OWP] What does WIRTH mean?

Date: 2001/06/05 10:58:31
From: Andrew & Vicki Genrich <genrich(a)bigpond.net.au>

Dear Listmembers

My cousin has found an old (pre 1879) oval porcelain door plate about 100mm x 80mm  (4" x 2.5")  
It has the following inscription embedded on the front:  

Zum wirth
No:thling

No:thling is my Grandfather's Suriname, but I don't know what "wirth" means.  Is this the old spelling for "wirt"?
I think it might mean 'To the landlord No:thling' or something similar.  (He was a master shoemaker.)  Would the be placed on his front door to show people the way to his shop? 

Any thoughts would be appreciated.

Vielen Dank

Andrew Genrich
Brisbane Australia






[OWP] Wer hat Deutsche Geschlechter -Bücher

Date: 2001/06/05 11:08:58
From: hans_pettelkau <hans_pettelkau(a)WestLB.de>

--------Hans Pettelkau, Hochstr. 77, D-41379 Brüggen-----------
---------------Internet: www.pettelkau.de ----------------------
---E-Mail:(Privat) hph(a)pettelkau.de -(Büro): hpo(a)pettelkau.de---
_________________________________________________________________

Hallo Forscherfreunde?

Hat jemand die Deutschen Geschlechter-Bücher (Preußen) und könnte dort
bitte mal nachsehen, ob zu einem der nachstehenden Namen dort etwas
eingetragen ist:

Potilkow
Pokilkow
Pötli(c)kow

Vielen Dank im Voraus.

Viele Grüße

Hans (Pettelkau)

|------------------------------------+------------------------------------|
|Diese Nachricht ist vertraulich. Sie|This message is confidential and may|
|ist ausschliesslich fuer            |be privileged. It is                |
|den im Adressfeld ausgewiesenen     |intended solely for the named       |
|Adressaten bestimmt.                |addressee. If you are not the       |
|Sollten Sie nicht der vorgesehene   |intended recipient please inform us.|
|Empfaenger sein, so bitten          |Any unauthorised                    |
|wir um eine kurze Nachricht. Jede   |dissemination, distribution or      |
|unbefugte Weiterleitung             |copying hereof is prohibited.       |
|oder Fertigung einer Kopie ist      |As we cannot guarantee the          |
|unzulaessig. Da wir nicht die       |genuineness or completeness of      |
|Echtheit oder Vollstaendigkeit der  |the information contained in this   |
|in dieser Nachricht                 |message, the statements             |
|enthaltenen Informationen           |set forth above are not legally     |
|garantieren koennen, schliessen wir |binding. In connection              |
|die rechtliche Verbindlichkeit der  |therewith, we also refer to our     |
|vorstehenden Erklaerungen           |governing regulations of            |
|und Aeusserungen aus. Wir verweisen |concerning signatory authority      |
|in diesem Zusammenhang              |published in the                    |
|auch auf die  fuer uns geltenden    |standard bank or company signature  |
|Regelungen ueber die                |lists with regard to the            |
|Verbindlichkeit von                 |legally binding effect of statements|
|Willenserklaerungen mit             |made with the intent to             |
|verpflichtendem                     |obligate us.                        |
|Inhalt, die in den bank- bzw.       |                                    |
|unternehmensueblichen               |                                    |
|Unterschriftenverzeichnissen bekannt|                                    |
|gemacht werden.                     |                                    |
|------------------------------------+------------------------------------|






Re: [OWP] What does WIRTH mean?

Date: 2001/06/05 12:28:10
From: Wolfgang Schlueter <Wolfgang.Schluter(a)t-online.de>

Normally in those days "wirth" meant "farmer", from "Landwirt". Today it would 
mean landlord or innkeeper

Wolfgang

Andrew & Vicki Genrich schrieb:
> Dear Listmembers
>
> My cousin has found an old (pre 1879) oval porcelain door plate about 100mm x
>  80mm  (4" x 2.5")  
> It has the following inscription embedded on the front:  
>
> Zum wirth
> No:thling
>
> No:thling is my Grandfather's Suriname, but I don't know what "wirth" means. 
>  Is this the old spelling for "wirt"?
> I think it might mean 'To the landlord No:thling' or something similar.  (He
>  was a master shoemaker.)  Would the be placed on his front door to show
>  people the way to his shop? 
>
> Any thoughts would be appreciated.
>
> Vielen Dank
>
> Andrew Genrich
> Brisbane Australia
>
>
>
>
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/05 12:59:14
From: Guenter Hellbardt <ghellbardt(a)z.zgs.de>

Oh ja, Dani,
die "braunen Heinis" stören mich entsetzlich!
Und zwar deswegen, weil das von Dir zitierte Gedicht so recht hat.
Was aber hier immer wieder unter dem Deckmantel der "Heimatliebe", der angeblichen historischen Gerechtigkeit und anderer Nebelkerzen propagiert wird, ist und bleibt mir, auch und gerade als 1945 Vertriebenem, unerträglich.
Wer Anschauungsmaterial braucht, um das genannte Gedicht zu verstehen, dem empfehle ich z.B. Sebastian Haffners: "Geschichte eines Deutschen" oder den Film "Swing Kids" von 1992.
Schönen Gruß
Günter

Dani Weiss schrieb:

> Hallo Thomas,
>
> zum Glück gibt es das Recht auf freie Meinungsäusserung in Deutschland, wovon auch Herr Blaseio Gebrauch machen darf...
> Dass Dich die "paar braunen Heinis" nicht stören ist Deine Sache, aber möglicherweise (hoffentlich!) gibt es andere, die es sehr wohl stört,
> und diese anderen haben ein Recht darauf zu wissen, wofür sie 80 DM ausgeben!
> Und was das "Mitschwimmen im Strom der Zeit" betrifft zitiere ich aus einem Gedicht aus dem Buch von Klaus Bednarz "Fernes nahes Land - Begegnungen in Ostpreußen":
> ...hier lebten Deutsche, alle ereilte das Los
> denn man muß bezahlen wenn man gewählt hat
> und die Bücher sagen: es ist Ruhe nach dem Stamm
> der weder eine Religion noch sich selbst hat
> und die Stille: sie sei eine Stille nach einem Volk
> das weder das Wort Widerspruch noch Auflehnung kannte.
>
> MfG,
> Dani Weiss
>

--
Günter Hellbardt
Taunusstrasse 54
D-71032 Böblingen
Germany





Re: Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/05 13:43:01
From: Barbara Schmidt <schmidt.babs(a)web.de>

Gehört das hier her? Können Sie diese Diskussion nicht bitte ausserhalb der Liste führen? 
Grüße aus Kiel 
Barbara


ow-preussen-l(a)genealogy.net schrieb am 05.06.01:
> Oh ja, Dani,
> die "braunen Heinis" stören mich entsetzlich!
> Und zwar deswegen, weil das von Dir zitierte Gedicht so recht hat.
> Was aber hier immer wieder unter dem Deckmantel der "Heimatliebe", der angeblichen historischen Gerechtigkeit und anderer Nebelkerzen propagiert wird, ist und bleibt mir, auch und gerade als 1945 Vertriebenem, unerträglich.
> Wer Anschauungsmaterial braucht, um das genannte Gedicht zu verstehen, dem empfehle ich z.B. Sebastian Haffners: "Geschichte eines Deutschen" oder den Film "Swing Kids" von 1992.
> Schönen Gruß
> Günter
> 
> Dani Weiss schrieb:
> 
> > Hallo Thomas,
> >
> > zum Glück gibt es das Recht auf freie Meinungsäusserung in Deutschland, wovon auch Herr Blaseio Gebrauch machen darf...
> > Dass Dich die "paar braunen Heinis" nicht stören ist Deine Sache, aber möglicherweise (hoffentlich!) gibt es andere, die es sehr wohl stört,
> > und diese anderen haben ein Recht darauf zu wissen, wofür sie 80 DM ausgeben!
> > Und was das "Mitschwimmen im Strom der Zeit" betrifft zitiere ich aus einem Gedicht aus dem Buch von Klaus Bednarz "Fernes nahes Land - Begegnungen in Ostpreußen":
> > ...hier lebten Deutsche, alle ereilte das Los
> > denn man muß bezahlen wenn man gewählt hat
> > und die Bücher sagen: es ist Ruhe nach dem Stamm
> > der weder eine Religion noch sich selbst hat
> > und die Stille: sie sei eine Stille nach einem Volk
> > das weder das Wort Widerspruch noch Auflehnung kannte.
> >
> > MfG,
> > Dani Weiss
> >
> 
> --
> Günter Hellbardt
> Taunusstrasse 54
> D-71032 Böblingen
> Germany
> 
> 
> 
> 
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> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l 

mailto: schmidt.babs(a)web.de

Suche nach (researching): 
Schmidt, Ohrt, Groth, Freytag (Freitag), Kranz, Bade, Vogt, Bumann und Petrowsky in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern

Ribbe und Nicolaus in Sachsen 

Ribbe in Sachsen-Anhalt

Tylinski (Tilinski), Nicolaus, Czaschkowski und Schaudin in Ostpreussen
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Ferienklick.de - Jede Menge Urlaub auf einen Blick!
Hier geht's zu Ihrem Traumstrand: http://ferienklick.de/?PP=2-0-100-105-1



[OWP] Entziffern des Vornamens

Date: 2001/06/05 14:14:06
From: pampow <pampow(a)surfeu.de>

































[OWP] Entziffern des Vornamens

Date: 2001/06/05 14:14:27
From: pampow <pampow(a)surfeu.de>

































[OWP] Entziffern des Vornamens

Date: 2001/06/05 14:14:47
From: pampow <pampow(a)surfeu.de>

































[OWP] Lauratis, Stotszkaus, Ruddatis

Date: 2001/06/05 17:48:07
From: Matthias Schmidt <matthias(a)schmidtfamilie.de>

Liebe Mitforscher,

ich möchte meine Sellennaitis/Sellinat-Forschung noch etwas abrunden. Der Name ist zwar auch im Ostpreußen eher selten gewesen, aber vielleicht ist er doch jemandem von Euch über den Weg gelaufen. Ich habe die Namenslinie im Raum Kaukehmen bis etwa 1650 zurückverfolgen können.

Nun interessieren mich Funde der angeheirateten Namen
-  LAURAITIKKE/LAURATIS (ca. 1700 - 1800), 
-  STOTSZENE/STOTSZKAUS (ca. 1680 - 1780) und 
-  RUDDATE/RUDDATIS (ca. 1660 - 1760).

In den Krichenbüchern von Kaukehmen waren diese Namen nicht weiter zu verfolgen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Hinweise zu diesen Namen aus dem nördlichen Ostpreußen erhalten könnte.

Viele Grüße
Matthias Schmidt
eMail: matthias(a)schmidtfamilie.de

Für meine Genealogie "biete und suche" ich:
BERNDT, BEYNDORF, BROKENSIEPEN, BURG, BUSE, CRÉMER, DAUB, DILTHEY, ECKSTEIN,
GEISE, GUNDLACHEN, HAUSSCHULZ, HEIDEFELD, HOFMANN, HORNKE, KLATT, KOLMAN,
KREIENBRINK, KÜHNENDOHL, KÜPPERSBUSCH, LAURATIS, LAURICH, LUTHER, MIX,
NOISTEN, PITTSCHAFT, RAATZ, REDER, RIECK, RUDDATIS, RUPRECHT, SAND, SCHMIDT,
SCHMITZ, SCHÖNEBECK, STEIN, STOTSZKAUS, TANKE, THIELMANN, VOGELBUSCH,
WAGENFÜHR, WINNACKER, ZEPERNIEK, ZIEGLER.


Re: [OWP] Wer hat Deutsche Geschlechter -Bücher

Date: 2001/06/05 18:35:22
From: Herbert Henkel <herbert.henkel(a)cityweb.de>

Hallo Hans,

nach dem Inhaltsverzeichnis der Bände 1 bis 204 sind die genannten Namen leider
nicht verzeichnet.

Viele Grüße

Herbert Henkel
hans_pettelkau(a)WestLB.de schrieb:

> --------Hans Pettelkau, Hochstr. 77, D-41379 Brüggen-----------
> ---------------Internet: www.pettelkau.de ----------------------
> ---E-Mail:(Privat) hph(a)pettelkau.de -(Büro): hpo(a)pettelkau.de---
> _________________________________________________________________
>
> Hallo Forscherfreunde?
>
> Hat jemand die Deutschen Geschlechter-Bücher (Preußen) und könnte dort
> bitte mal nachsehen, ob zu einem der nachstehenden Namen dort etwas
> eingetragen ist:
>
> Potilkow
> Pokilkow
> Pötli(c)kow
>
> Vielen Dank im Voraus.
>
> Viele Grüße
>
> Hans (Pettelkau)
>
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> |Diese Nachricht ist vertraulich. Sie|This message is confidential and may|
> |ist ausschliesslich fuer            |be privileged. It is                |
> |den im Adressfeld ausgewiesenen     |intended solely for the named       |
> |Adressaten bestimmt.                |addressee. If you are not the       |
> |Sollten Sie nicht der vorgesehene   |intended recipient please inform us.|
> |Empfaenger sein, so bitten          |Any unauthorised                    |
> |wir um eine kurze Nachricht. Jede   |dissemination, distribution or      |
> |unbefugte Weiterleitung             |copying hereof is prohibited.       |
> |oder Fertigung einer Kopie ist      |As we cannot guarantee the          |
> |unzulaessig. Da wir nicht die       |genuineness or completeness of      |
> |Echtheit oder Vollstaendigkeit der  |the information contained in this   |
> |in dieser Nachricht                 |message, the statements             |
> |enthaltenen Informationen           |set forth above are not legally     |
> |garantieren koennen, schliessen wir |binding. In connection              |
> |die rechtliche Verbindlichkeit der  |therewith, we also refer to our     |
> |vorstehenden Erklaerungen           |governing regulations of            |
> |und Aeusserungen aus. Wir verweisen |concerning signatory authority      |
> |in diesem Zusammenhang              |published in the                    |
> |auch auf die  fuer uns geltenden    |standard bank or company signature  |
> |Regelungen ueber die                |lists with regard to the            |
> |Verbindlichkeit von                 |legally binding effect of statements|
> |Willenserklaerungen mit             |made with the intent to             |
> |verpflichtendem                     |obligate us.                        |
> |Inhalt, die in den bank- bzw.       |                                    |
> |unternehmensueblichen               |                                    |
> |Unterschriftenverzeichnissen bekannt|                                    |
> |gemacht werden.                     |                                    |
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Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/05 19:29:25
From: Dani Weiss <dweiss(a)wanadoo.nl>

Ich habe bisher auch gedacht, dass dieses eine genealogische Liste sei, aber ich denke, dass gewisse Beiträge der letzten Tage nicht unbeantwortet im Raum stehen bleiben sollten... Was mich betrifft, kehre ich gerne zurück zur
Ahnenforschung, aber nicht auf braunem Acker!

MfG,
Dani Weiss





Barbara Schmidt schreef:

> Gehört das hier her? Können Sie diese Diskussion nicht bitte ausserhalb der Liste führen?
> Grüße aus Kiel
> Barbara
>
> ow-preussen-l(a)genealogy.net schrieb am 05.06.01:
> > Oh ja, Dani,
> > die "braunen Heinis" stören mich entsetzlich!
> > Und zwar deswegen, weil das von Dir zitierte Gedicht so recht hat.
> > Was aber hier immer wieder unter dem Deckmantel der "Heimatliebe", der angeblichen historischen Gerechtigkeit und anderer Nebelkerzen propagiert wird, ist und bleibt mir, auch und gerade als 1945 Vertriebenem, unerträglich.
> > Wer Anschauungsmaterial braucht, um das genannte Gedicht zu verstehen, dem empfehle ich z.B. Sebastian Haffners: "Geschichte eines Deutschen" oder den Film "Swing Kids" von 1992.
> > Schönen Gruß
> > Günter
> >
> > Dani Weiss schrieb:
> >
> > > Hallo Thomas,
> > >
> > > zum Glück gibt es das Recht auf freie Meinungsäusserung in Deutschland, wovon auch Herr Blaseio Gebrauch machen darf...
> > > Dass Dich die "paar braunen Heinis" nicht stören ist Deine Sache, aber möglicherweise (hoffentlich!) gibt es andere, die es sehr wohl stört,
> > > und diese anderen haben ein Recht darauf zu wissen, wofür sie 80 DM ausgeben!
> > > Und was das "Mitschwimmen im Strom der Zeit" betrifft zitiere ich aus einem Gedicht aus dem Buch von Klaus Bednarz "Fernes nahes Land - Begegnungen in Ostpreußen":
> > > ...hier lebten Deutsche, alle ereilte das Los
> > > denn man muß bezahlen wenn man gewählt hat
> > > und die Bücher sagen: es ist Ruhe nach dem Stamm
> > > der weder eine Religion noch sich selbst hat
> > > und die Stille: sie sei eine Stille nach einem Volk
> > > das weder das Wort Widerspruch noch Auflehnung kannte.
> > >
> > > MfG,
> > > Dani Weiss
> > >
> >
> > --
> > Günter Hellbardt
> > Taunusstrasse 54
> > D-71032 Böblingen
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>
> Suche nach (researching):
> Schmidt, Ohrt, Groth, Freytag (Freitag), Kranz, Bade, Vogt, Bumann und Petrowsky in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern
>
> Ribbe und Nicolaus in Sachsen
>
> Ribbe in Sachsen-Anhalt
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> Tylinski (Tilinski), Nicolaus, Czaschkowski und Schaudin in Ostpreussen
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[OWP] Kiefel in Breslau

Date: 2001/06/05 19:30:59
From: Hubert Woelky <hubert(a)familie-woelky.de>

Liebe Liste,

für einen Bekannten (offline) suche ich eine Josefa KIEFEL. Sie soll Anfang des 20.Jh. in Breslau geboren sein.

Hat jemand diesen Namen in dieser Gegend?

Danke für jeden Hinweis.

Herzlichen Gruß aus Berlin

*****************************************
forsche nach WOELKY; WOYK in Heilsberg OPR
REISCH in Leobschütz; HOFFMANN in Krzischney; 
PAUL in Schreiberhau; VEITH in ??? SCHLESIEN 
DUWE in Bromberg, HOEVELER in Pommern
http://www.familie-woelky.de 
*****************************************

[OWP] Stammbaum der Fam. Buchholz in Lawden und Medien!

Date: 2001/06/05 21:14:20
From: Sylvia Klingner <Sylvia.Klingner(a)t-online.de>

Hallo!

Beim Durchforsten der Heimatbeilage der "Warmia" fand ich auch einen Artikel
"Stammbaum der Familie Buchholz aus Lawden und Medien" (in Nr. 10/1926). Für
den Fall, daß sich jemand hierfür interessieren sollte, bitte melden. Ich
müßte dann die entsprechende Seite scannen oder kopieren und per Post
schicken.

Sylvia



[OWP] Steffen's Schrift

Date: 2001/06/05 22:47:45
From: Sigrid Peterson <sp22(a)cornell.edu>

Steffen.  Ich weiss nicht welche Schrift gemeint ist;  Druck- oder Handschrift.
die deutsche Ausgangshandschrift habe ich noch in der Schule gelernt. Aber dann gibt es noch 1000 andere Druckschriften: Capital quadra, Capitalis rustica, Unziale, Halbunziale , Karulingische Minuskel, Gotische Textura, Gotische Bastarda, Renaissance Antiqua, etc. Ich fand diese ABCs Beispiele in einem grossen Brockhaus von 1957. Leider konnte ich nicht in <members.tripod.de/SteffenSobel> hinein, um die zu interpretierenden Schrift zu finden. Leider. Sigrid


[OWP] Zu Wirth

Date: 2001/06/05 22:54:15
From: Sigrid Peterson <sp22(a)cornell.edu>

Wirth, Wirt heisst nicht nur ein Gastgeber, aber auch Ernaehrer eines Parasiten(Wirtstier, Wirtspflanze, Schmarotzer. Vielleicht war es ein Spass. Ausserdem war es ein bekannter Tierarzt, David Wirth(*1885), wurde 1920 Prof. an der Tieraerztlichen Hochschule in Wien.


[OWP] Ostpreußenreise 1937

Date: 2001/06/05 23:05:23
From: Lutz Szemkus <Lutz.Szemkus(a)t-online.de>

Nach dem politisch korrekten Intermezzo hier eine andere
Einschätzung des Films. Der unten erwähnte Film von Berking
"Flug über Nordostpreußen" stand übrigens gerade bei einem
Teffen des Salzburger Vereins auf dem Programm.
MfG
Lutz Szemkus

"Die Filme  über die Ostpreußenreise 1937 habe ich gesehen und
kann sie empfehlen. Natürlich bestehen die Filme nicht nur aus
den aufgefundenen alten Filmrollen; es wurden zur informativen
Ergänzung auch alte Prospekte etc. als "stehende Bilder"
geschickt einmontiert. Der "Macher" ist Kristof Berking, der
auch schon mit dem Flug über Nord-Ostpreußen eine
hervorragende Arbeit abgeliefert hat. Hervorzuheben ist der
sachliche und sachkundige Kommentar, der mit seinem Verzicht
auf volkspädagogisches Gelabere heutzutage richtig wohltut.
Man merkt, daß im Unterschied zu Produktionen der
Rundfunkanstalten keine Polit-Funktionäre unsichtbar im
Hintergrund stehen.

Ob es der "umfassendste  und vollständigste Erinnerungsfilm "
ist, kann ich nicht sagen; da müßte ich erstmal alle anderen
kennen... Ich glaube aber, daß hier ein spezieller Schwerpunkt
auf dem touristischen Aspekt liegt: Wie sahen die Besucher
"aus dem Reich" die abgetrennte Provinz? Insofern kommt er dem
heutigen jüngeren Betrachter entgegen, der ja Ostpreußen
ebenfalls nicht von innen erlebt hat."


Re: [OWP] Stammbaum der Fam. Buchholz in Lawden und Medien!

Date: 2001/06/06 10:24:43
From: Karl.M.Brauer <karl.m.brauer(a)t-online.de>

Guten Morgen, Frau Klinger -

Ich waere Ihnen dankbar, wenn Sie mir die gescannte Seite uebermittel
wuerden.

Mit freundlichem Gruss -

Karl M. Brauer, Wannsee ~~ karl.m.brauer(a)t-online.de
   Forschungsgebiete:  Ermland und Koschneiderei 
   Ergebnisse siehe: http://gedbas.genealogy.net/ 
http://home.t-online.de/home/karl.m.brauer/index.htm
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Sylvia Klingner schrieb:
> Hallo!
>
> Beim Durchforsten der Heimatbeilage der "Warmia" fand ich auch einen Artikel
> "Stammbaum der Familie Buchholz aus Lawden und Medien" (in Nr. 10/1926). Für
> den Fall, daß sich jemand hierfür interessieren sollte, bitte melden. Ich
> müßte dann die entsprechende Seite scannen oder kopieren und per Post
> schicken.
>
> Sylvia
>
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



[OWP] Nachschau in den deutschen Geschlechterbüchern

Date: 2001/06/06 10:36:42
From: hans_pettelkau <hans_pettelkau(a)WestLB.de>

--------Hans Pettelkau, Hochstr. 77, D-41379 Brüggen-----------
---------------Internet: www.pettelkau.de ----------------------
---E-Mail:(Privat) hph(a)pettelkau.de -(Büro): hpo(a)pettelkau.de---
_________________________________________________________________


Hallo Forscherfreunde,

Eure Durchsicht der o.a. Bücher hat ergeben, dass zu den gesuchten Namen
dort kein Eintrag besteht.

Allen, die dort für mich nachgesehen haben, auf diesem Wege meinen
herzlichen Dank dafür.

Viele Grüße

Hans (Pettelkau)

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|wir um eine kurze Nachricht. Jede   |dissemination, distribution or      |
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|die rechtliche Verbindlichkeit der  |therewith, we also refer to our     |
|vorstehenden Erklaerungen           |governing regulations of            |
|und Aeusserungen aus. Wir verweisen |concerning signatory authority      |
|in diesem Zusammenhang              |published in the                    |
|auch auf die  fuer uns geltenden    |standard bank or company signature  |
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|Verbindlichkeit von                 |legally binding effect of statements|
|Willenserklaerungen mit             |made with the intent to             |
|verpflichtendem                     |obligate us.                        |
|Inhalt, die in den bank- bzw.       |                                    |
|unternehmensueblichen               |                                    |
|Unterschriftenverzeichnissen bekannt|                                    |
|gemacht werden.                     |                                    |
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[OWP] Homepage Habedank

Date: 2001/06/06 11:37:52
From: pampow <pampow(a)surfeu.de>

http://people.freenet.de/AhnenforschungHabedank/index.htm



[OWP] Nochmals: Deutsche Geschlechterbücher

Date: 2001/06/06 12:20:11
From: hans_pettelkau <hans_pettelkau(a)westlb.de>

--------Hans Pettelkau, Hochstr. 77, D-41379 Brüggen-----------
---------------Internet: www.pettelkau.de ----------------------
---E-Mail:(Privat) hph(a)pettelkau.de -(Büro): hpo(a)pettelkau.de---
_________________________________________________________________

Hallo Forscherfreunde,

vielleicht war ich bei meiner Suche gemäß meiner gestrigen mail "auf dem
Holzweg" und der Gesuchte erscheint in den Büchern unter seinem
ursprünglichen Namen

Dietrich von Uelsen (oder Oelsen)

Uelsen liegt bei Nordhorn in Niedersachsen. Ich kann aber nicht sagen, in
welchem Teil der Bücher er aufgeführt sein müsste (Niedersachsen oder
Preußen).

Könnten einer der Besitzer der Bücher bitte freundlicherweise nochmals
unter dem v.g. Namen nachsehen?

Recht herzlichen Dank im Voraus.

Viele Grüße

Hans (Pettelkau)

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|auch auf die  fuer uns geltenden    |standard bank or company signature  |
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Re: [OWP] Nochmals: Deutsche Geschlechterbücher

Date: 2001/06/06 15:25:59
From: Herbert Henkel <herbert.henkel(a)cityweb.de>

hans_pettelkau(a)westlb.de schrieb:

> --------Hans Pettelkau, Hochstr. 77, D-41379 Brüggen-----------
> ---------------Internet: www.pettelkau.de ----------------------
> ---E-Mail:(Privat) hph(a)pettelkau.de -(Büro): hpo(a)pettelkau.de---
> _________________________________________________________________
>
> Hallo Forscherfreunde,
>
> vielleicht war ich bei meiner Suche gemäß meiner gestrigen mail "auf dem
> Holzweg" und der Gesuchte erscheint in den Büchern unter seinem
> ursprünglichen Namen
>
> Dietrich von Uelsen (oder Oelsen)

Hallo Hans,

der Name von Oelsen kommt vor:  Bd 92  S. 499   und Bd 137  S. 290

Viel Erfolg

Herbert Henkel

von Uelsen kommt nicht vor.



[OWP] FLATAN surname

Date: 2001/06/06 16:06:12
From: Nelson, Patricia <panelson(a)state.pa.us>

Can anyone help?  I am researching the FLATAN surname; grandfather Hermann
and great grandfather Wilhelm and aunt Ida.  They lived in Taurogen, Tujon
sh, Kowno, Russia about 1907.  How can I find out more on the surname and
more information on the place they lived?  Thank you so much.
 

Patricia Nelson
panelson(a)state.pa.us






Re: [OWP] RUTKOWSKI

Date: 2001/06/06 18:53:17
From: Famille JOSSIN <jjossin(a)club-internet.fr>

Hallo Walter, gibt es etwas Neues ueber die RUTKOWSKI's?????
Wuerde mich ueber eine Antwort freuen!!! Leben eigentlich viele RUTKOWSKI'S
in Deutschland????

Gruss aus Paris SIGI



AW: [OWP] Stammbaum der Fam. Buchholz in Lawden und Medien!

Date: 2001/06/06 20:47:00
From: Walter Fleischauer <Walter.Fleischauer(a)t-online.de>

Hallo Frau Klinger,

wenn es keine grosse Muehe macht, wuerde ich mir den Stammbaum Buchholz auch
gerne ansehen. Eventuell ergeben sich Hinweise zu meinen Buchholzens aus
Pommern!

Danke!

Walter Fleischauer

Walter.Fleischauer(a)t-online.de

> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net
> [mailto:ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net]Im Auftrag von Karl.M.Brauer
> Gesendet: Mittwoch, 6. Juni 2001 10:25
> An: ow-preussen-l(a)genealogy.net
> Betreff: Re: [OWP] Stammbaum der Fam. Buchholz in Lawden und Medien!
>
>
> Guten Morgen, Frau Klinger -
>
> Ich waere Ihnen dankbar, wenn Sie mir die gescannte Seite uebermittel
> wuerden.
>
> Mit freundlichem Gruss -
>
> Karl M. Brauer, Wannsee ~~ karl.m.brauer(a)t-online.de
>    Forschungsgebiete:  Ermland und Koschneiderei
>    Ergebnisse siehe: http://gedbas.genealogy.net/



Re: [OWP] Ostpreußenreise 1937

Date: 2001/06/06 21:53:42
From: Adalbert Goertz <goertz(a)oldcolo.com>

Einige werden solche einen Film IMMER braun nennen, prinzipiell,
weil es opportun erscheint. 

On Tue, 5 Jun 2001, Lutz Szemkus wrote:

> Nach dem politisch korrekten Intermezzo hier eine andere
> Einschätzung des Films. Der unten erwähnte Film von Berking
> "Flug über Nordostpreußen" stand übrigens gerade bei einem
> Teffen des Salzburger Vereins auf dem Programm.
> MfG
> Lutz Szemkus
> 
> "Die Filme  über die Ostpreußenreise 1937 habe ich gesehen und
> kann sie empfehlen. Natürlich bestehen die Filme nicht nur aus
> den aufgefundenen alten Filmrollen; es wurden zur informativen
> Ergänzung auch alte Prospekte etc. als "stehende Bilder"
> geschickt einmontiert. Der "Macher" ist Kristof Berking, der
> auch schon mit dem Flug über Nord-Ostpreußen eine
> hervorragende Arbeit abgeliefert hat. Hervorzuheben ist der
> sachliche und sachkundige Kommentar, der mit seinem Verzicht
> auf volkspädagogisches Gelabere heutzutage richtig wohltut.
> Man merkt, daß im Unterschied zu Produktionen der
> Rundfunkanstalten keine Polit-Funktionäre unsichtbar im
> Hintergrund stehen.
> 
> Ob es der "umfassendste  und vollständigste Erinnerungsfilm "
> ist, kann ich nicht sagen; da müßte ich erstmal alle anderen
> kennen... Ich glaube aber, daß hier ein spezieller Schwerpunkt
> auf dem touristischen Aspekt liegt: Wie sahen die Besucher
> "aus dem Reich" die abgetrennte Provinz? Insofern kommt er dem
> heutigen jüngeren Betrachter entgegen, der ja Ostpreußen
> ebenfalls nicht von innen erlebt hat."
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
> 

-- 
  ** Adalbert & Barbel Goertz ** ph 719-390-1088 ** fax 815-352-3987 **--
    retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
     Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
                http://www.cyberspace.org/~goertz
         Do not use Java, if you want wide accessability.
        Adolph Sharon is the Peacenik in the Near East now




[OWP] Eziemey

Date: 2001/06/06 22:28:16
From: Wolfgang Schlueter <Wolfgang.Schluter(a)t-online.de>

Hallo,
Ich habe in meiner Familiendatei den Namen EZIEMEY. Er ist nur mündlich 
überliefert. Ich habe sonst keinen Hinweis auf die Existenz dieses Namens. Wer 
hat ihn schon einmal gehört oder gelesen? Rudolf EZIEMEY war mit Ida NIKLAS 
verheiratet. Ida Niklas ist 1894 geboren und 1927 gestorben. Sie hatten zwei 
Söhne. Rudolf Eziemey soll noch einmal geheiratet, und aus der zweiten Ehe eine 
Tochter haben. Der Vater von Ida Niklas war in Staßwinnen (Eisermühl) 
geboren. Für Hinweise jeglicher Art auf den Namen EZIEMEY wäre ich sehr dankbar.
Wolfgang



[OWP] Fw: SCHEFFLER, Kr. Samland

Date: 2001/06/06 23:21:17
From: Silke Schoeps <silke.schoeps(a)gmx.de>

Anfrage für ein Nicht-Mitglied:

>
>
> Liebe Liste,
> seit Jahren sucht eine Bekannte nach den Vorfahren ihrer
> Großeltern mütterlicherseits.
>
> Der Grossvater hiess Hermann SCHEFFLER, ist entweder 1910 oder
> 1911 geboren. Leider ist der Geburtsort nicht bekannt. Seit
> Mitte der 30iger Jahre wohnte er mit seiner Familie in
> Trausitten, Kr.Samland. Der Geburtsort dürfte wohl in der
> Nähe gelegen haben.
> Es heisst ausserdem, dass er eine Schneiderei besessen haben soll.
> 1943 oder 1944 ist er in der Nähe seines Dorfes als Zivilist von
> russischen Soldaten erschossen worden.
> Aufgrund eines Gehörschadens hatte man ihn nicht zur Wehrmacht
> eingezogen.
> Seine Frau, eine geb. RABE, verstarb ebenfalls sehr zeitig und so
> hat deren Tochter die letzte Zeit in Ostpreussen noch in einem
> Kinderheim verbracht, bevor sie nach Dahlen ins Auffanglager und
> dann nach Töpelwinkel kam.
>
> Viel mehr ist nicht bekannt. Wer kann weitere Angaben machen ?
> Nachrichten bitte an meine Adresse:  Vehlix(a)compuserve.de
>
> Viele Grüsse und Vielen Dank !
> Bernd Grädler
>



[OWP] Dutch/Hollaender in Ostpreussen

Date: 2001/06/07 14:28:37
From: Loewrigkeit, Wilf <wloewri(a)nationallife.ca>

My family is from Schmalleningken (county Tilsit/Ragnit) and the name is
supposedly of dutch origin. I have searched for information about dutch
emmigration to E-Prussia and only found sketchy references to dutch
mennonites relocating there as well as dutch shipbuilders being attracted to
the city of Memel - and then there is the town of Hollaendisch Preussen -
how did this happen to get it's name?  Can anyone point me to me specific
information or sources. Thanks for any help.  

Meine familie stammt aus Schmalleningken Kreis Tilsit/Ragnit aber unser name
ist angeblich hollaendischem ursprungs (natuerlich ohne das "keit"). I bin
interessiert dies weiter zu erforschen/bestaetigen. Soweit habe ich
oberflaechlich gelehrnt dass hollaendische mennoniten nach Ostpreussen
wanderten und auch hollandische schiffsbauer die sich in der stadt Memel
ansiedelten - und dann habe ich von dem ort Hollaendisch Preussen gehoert -
wie kam der name auf? Ich wuerde mich sehr freuen wenn jemand mich auf
directe quellen weisen koennte oder sogar eine antwort hat. Vielen Dank fuer
jede Hilfe.   

Wilf Loewrigkeit
Ph: (416) 585-8889, Fax: (416) 204-4770, 
e-mail: wloewri(a)NationalLife.ca  



Re: [OWP] Dutch/Hollaender in Ostpreussen

Date: 2001/06/08 03:31:51
From: Dani Weiss <dweiss(a)wanadoo.nl>

 Wilf,

I live in the Netherlands for 10 years now, but I`ve never heared about a name
like `Loewrig...´. I also asked a dutch friend who is a genealogist for about 40
years now and the name did not sound familiar to him, too. But could it be
possible that the spelling of the name has changed during the century`s, for
`Leeuwrik´ is a common name in the Netherlands and the german word for `Leeuw´
is `Loewe´ of  `Löwe´?!

Regards, Dani





"Loewrigkeit, Wilf" schreef:

> My family is from Schmalleningken (county Tilsit/Ragnit) and the name is
> supposedly of dutch origin. I have searched for information about dutch
> emmigration to E-Prussia and only found sketchy references to dutch
> mennonites relocating there as well as dutch shipbuilders being attracted to
> the city of Memel - and then there is the town of Hollaendisch Preussen -
> how did this happen to get it's name?  Can anyone point me to me specific
> information or sources. Thanks for any help.
>
> Meine familie stammt aus Schmalleningken Kreis Tilsit/Ragnit aber unser name
> ist angeblich hollaendischem ursprungs (natuerlich ohne das "keit"). I bin
> interessiert dies weiter zu erforschen/bestaetigen. Soweit habe ich
> oberflaechlich gelehrnt dass hollaendische mennoniten nach Ostpreussen
> wanderten und auch hollandische schiffsbauer die sich in der stadt Memel
> ansiedelten - und dann habe ich von dem ort Hollaendisch Preussen gehoert -
> wie kam der name auf? Ich wuerde mich sehr freuen wenn jemand mich auf
> directe quellen weisen koennte oder sogar eine antwort hat. Vielen Dank fuer
> jede Hilfe.
>
> Wilf Loewrigkeit
> Ph: (416) 585-8889, Fax: (416) 204-4770,
> e-mail: wloewri(a)NationalLife.ca
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



Re: [OWP] Dutch/Hollaender in Ostpreussen

Date: 2001/06/08 09:49:46
From: Helmut Ramm <helmut.ramm(a)arcormail.de>

Hallo
In Ostpreussen wurde die Lerche  (Singvogel), im allgemein gebräuchlichen
Plattdeutsch als Leuwring oder Leuwrik bezeichnet. Plattdeutsch wurde, vor
allem auf dem Lande, bis 1945 überall gesprochen.

 Mit freundlichen Grüssen
Helmut Ramm in Schwerte/Ruhr
helmut.ramm(a)arcormail.de
Meine Homepage:
http://www.people.freenet.de/helmut.ramm/
-------------------------------------------------------------------------


> Wilf,
> I live in the Netherlands for 10 years now, but I`ve never heared about a
name
> like `Loewrig...´. I also asked a dutch friend who is a genealogist for
about 40
> years now and the name did not sound familiar to him, too. But could it be
> possible that the spelling of the name has changed during the century`s,
for
> `Leeuwrik´ is a common name in the Netherlands and the german word for
`Leeuw´
> is `Loewe´ of  `Löwe´?!
>
> Regards, Dani
>
>
>
>
>
> "Loewrigkeit, Wilf" schreef:
>
> > My family is from Schmalleningken (county Tilsit/Ragnit) and the name is
> > supposedly of dutch origin. I have searched for information about dutch
> > emmigration to E-Prussia and only found sketchy references to dutch
> > mennonites relocating there as well as dutch shipbuilders being
attracted to
> > the city of Memel - and then there is the town of Hollaendisch
Preussen -
> > how did this happen to get it's name?  Can anyone point me to me
specific
> > information or sources. Thanks for any help.
> >
> > Meine familie stammt aus Schmalleningken Kreis Tilsit/Ragnit aber unser
name
> > ist angeblich hollaendischem ursprungs (natuerlich ohne das "keit"). I
bin
> > interessiert dies weiter zu erforschen/bestaetigen. Soweit habe ich
> > oberflaechlich gelehrnt dass hollaendische mennoniten nach Ostpreussen
> > wanderten und auch hollandische schiffsbauer die sich in der stadt Memel
> > ansiedelten - und dann habe ich von dem ort Hollaendisch Preussen
gehoert -
> > wie kam der name auf? Ich wuerde mich sehr freuen wenn jemand mich auf
> > directe quellen weisen koennte oder sogar eine antwort hat. Vielen Dank
fuer
> > jede Hilfe.
> >
> > Wilf Loewrigkeit
> > Ph: (416) 585-8889, Fax: (416) 204-4770,
> > e-mail: wloewri(a)NationalLife.ca
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[OWP] Danke für die Suche

Date: 2001/06/08 11:46:13
From: hans_pettelkau <hans_pettelkau(a)WestLB.de>

--------Hans Pettelkau, Hochstr. 77, D-41379 Brüggen-----------
---------------Internet: www.pettelkau.de ----------------------
---E-Mail:(Privat) hph(a)pettelkau.de -(Büro): hpo(a)pettelkau.de---
_________________________________________________________________

Hallo Forscherfreunde,

nochmals meinen herzlichen Dank an Alle, die erneut für mich in den
Deutschen Geschlechterbüchern gesucht haben.

Viele Grüße

Hans (Pettelkau)

|------------------------------------+------------------------------------|
|Diese Nachricht ist vertraulich. Sie|This message is confidential and may|
|ist ausschliesslich fuer            |be privileged. It is                |
|den im Adressfeld ausgewiesenen     |intended solely for the named       |
|Adressaten bestimmt.                |addressee. If you are not the       |
|Sollten Sie nicht der vorgesehene   |intended recipient please inform us.|
|Empfaenger sein, so bitten          |Any unauthorised                    |
|wir um eine kurze Nachricht. Jede   |dissemination, distribution or      |
|unbefugte Weiterleitung             |copying hereof is prohibited.       |
|oder Fertigung einer Kopie ist      |As we cannot guarantee the          |
|unzulaessig. Da wir nicht die       |genuineness or completeness of      |
|Echtheit oder Vollstaendigkeit der  |the information contained in this   |
|in dieser Nachricht                 |message, the statements             |
|enthaltenen Informationen           |set forth above are not legally     |
|garantieren koennen, schliessen wir |binding. In connection              |
|die rechtliche Verbindlichkeit der  |therewith, we also refer to our     |
|vorstehenden Erklaerungen           |governing regulations of            |
|und Aeusserungen aus. Wir verweisen |concerning signatory authority      |
|in diesem Zusammenhang              |published in the                    |
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|Willenserklaerungen mit             |made with the intent to             |
|verpflichtendem                     |obligate us.                        |
|Inhalt, die in den bank- bzw.       |                                    |
|unternehmensueblichen               |                                    |
|Unterschriftenverzeichnissen bekannt|                                    |
|gemacht werden.                     |                                    |
|------------------------------------+------------------------------------|






[OWP] anna puschke-suche

Date: 2001/06/08 15:20:06
From: paul schütte <copa-cabana(a)gmx.de>

guten tag,
ich kann ihnen zwar nicht sicher sagen,ob ich mit einer anna puschke
verwandt bin,jedoch ist es wahrscheinlich, da meine puschkischen wurzeln in
ostpreussen liegen. vielleicht kann ich ihnen bei ihrer suche behilflich
sein.
mit frdl. grüßen, Cornelius Puschke
e-mail-kontakt: Alsfelder.Vokalensemble(a)t-online.de



[OWP] RE: Dutch/Hollaender in Ostpreussen

Date: 2001/06/08 16:42:10
From: Loewrigkeit, Wilf <wloewri(a)nationallife.ca>

I would like to thank all those who responded and provided valuable leads. I
have gathered a lot of new information which I will use to do more
"digging". The list surely works. Thank you all.
Ich bedanke mich bei allen die geantworted haben und wertvolle information
geteilt haben. Diese wird mir helfen in weiteren recherchen.
Die vielen antworten beweisen dass diese liste wirklich arbeitet. Herzlichen
dank an alle.  

Wilf Loewrigkeit
Ph: (416) 585-8889, Fax: (416) 204-4770, 
e-mail: wloewri(a)NationalLife.ca  



[OWP] Kempkowski

Date: 2001/06/08 18:46:50
From: Hubert Woelky <hubert(a)familie-woelky.de>

Hallo Liste,

bin auf der Suche nach 

Berta Josefa KEMPKOWSKI und Luzie KEMPKOWSKI
geb. ca. 1906
wohnhaft in Mehlsack, Hospital Str.
Berta heiratete einen Andreas WOELKI aus Allenstein.

Hat jemand diesen Familiennamen? Danke für Hinweise!

Gruß aus Berlin

Hubert Woelky
*****************************************
forsche nach WOELKY; WOYK in Heilsberg OPR
REISCH in Leobschütz; HOFFMANN in Krzischney; 
PAUL in Schreiberhau; VEITH in ??? SCHLESIEN 
DUWE in Bromberg, HOEVELER in Pommern
http://www.familie-woelky.de 
*****************************************

[OWP] new email address.....

Date: 2001/06/08 21:19:46
From: Elinora Brown <eleb(a)inetworld.net>

old email  eleb(a)inetworld.net

New email   elebrown(a)pacbell.net
------------------------------------
thank you for correcting your records..
Elinora Brown



[OWP] Entzifferung Vorname, 2ter Versuch

Date: 2001/06/09 18:38:05
From: pampow <pampow(a)surfeu.de>

Erst einmal vielen Dank für die gut gemeinten und weniger gut gemeinten Hinweise zu meiner Homepage. Ich arbeite dran.

Hier nun der Link zu dem Vornamen um den es sich handelt.

http://people.freenet.de/EntzifferungVorname


Re: [OWP] surname QUIRING (fwd)

Date: 2001/06/09 22:01:13
From: strobelite <strobelite(a)havilandtelco.com>

Stan,
    Trying to get mail that I've saved in my Inbox taken care of, sorry I have
taken so long to reply to your post. My Quiring line is also from a Peter
Quiring... Peter Johan Quiring and Helena. The 1835 Molotschna census has them
in Grossweide with children: Helena b.1815, Peter b.1818, Katerina b.1820,
Johan b.1825, Jacob b.1827, and Franz b.1830. I believe I also have the line
located in the Tragheimerweide Mennonite Church records in Prussia, but not
sure where I've put that information. Any connection to this Quiring line?
.....Leann

"Stan Harder, Phoenix, AZ" wrote:

> I've gathered a fair amount of information o the Quiring surname since my
> mother's surname was Quiring.  I have to admit that it's a hard surname to
> research, relative to other surnames I've worked on. It seems like Quirings
> pop up all over and don't have a lot of common roots. Their migration from
> Prussia was more haphazard than planned or consistent.
>
> We've traced our family line back to Peter Quiring (b. about 1806) and
> Elizabeth Unruh (b. about 1811) in the Molotschna Colony. Everything seems
> to vaporize or at least become mostly guesswork beyond that. I've read and
> re-read the Census lists that are available on the Manitoba MHS site and
> found little that can be considered a reliable thread for this particular
> surname.
>
> You're welcome to review my Quiring family information on Rootsweb. Just
> follow the link at the top of my "Genealogy links" page. See
> www.smharder.com. I'd welcome any feedback that will add more light to this
> tunnel.
>
> Stan Harder
> Web page: http://www.smharder.com
>
> ----- Original Message -----
> From: "adalbert goertz, colorado springs CO"
> <adalbert.goertz.guest.02051(a)MennoLink.org>
> Subject: [OWP] surname QUIRING (fwd)
>
> ---------- Forwarded message ----------
> Date: Mon, 04 Jun 2001 14:32:51 +0200
> From: P. & J. QUIRING <jpquiring(a)onlinehome.de>
> To: Preussen Liste <OW-Preussen-L(a)genealogy.net>
> Subject: [OWP] surname QUIRING
>
> Dear group,
>
> I am looking for Quiring families.
>
> Unfortunetely nobody has answered my mails before!
>
> Can anyone help me and possibly any information on the
> Quiring family would be greatly appreciated.
>
> You all take care...
>
> Peter Quiring
>
>  |Peter QUIRING    EMAIL    : jpquiring(a)onlinehome.de                 |
>  |                 HOMEPAGE : http://www.familienforschung.net/quiring|
>



Re: [OWP] surname QUIRING (fwd)

Date: 2001/06/10 00:15:40
From: Stanley Harder <stan(a)smharder.com>

I've found a number of Quiring families in that time frame in the Molotschna
Colony as well as one family that lived in the Chortitza Colony for some
years, but few indicators, as of yet, of any immediate family relationship
between them.

Your "Peter Johan Quiring and Helena" refers to Peter, #69452 on the Grandma
III cd, married to Helena Martens. I haven't found any immediate family tie
between this family and the Peter and Elizabeth I refer to. That's not to
say there isn't any. I just don't have a common ancestor to indicate a
relationship.

----- Original Message -----
From: "strobelite" <strobelite(a)havilandtelco.com>
Sent: Saturday, June 09, 2001 1:01 PM
Subject: Re: [OWP] surname QUIRING (fwd)


..snip..

My Quiring line is also from a Peter
Quiring... Peter Johan Quiring and Helena. The 1835 Molotschna census has
them
in Grossweide with children: Helena b.1815, Peter b.1818, Katerina b.1820,
Johan b.1825, Jacob b.1827, and Franz b.1830. I believe I also have the line
located in the Tragheimerweide Mennonite Church records in Prussia, but not
sure where I've put that information. Any connection to this Quiring line?
.....Leann

"Stan Harder, Phoenix, AZ" wrote:

..snip..

> We've traced our family line back to Peter Quiring (b. about 1806) and
> Elizabeth Unruh (b. about 1811) in the Molotschna Colony.



Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/10 01:10:52
From: Richard G <glee-family(a)t-online.de>

um meinen eigenen Senf dazu zu geben -
...und weil ich selbst auch ein PRODUKT dieser zeit bin, nämlich ein FLÜCHTLING, 
VERTRIEBENER oder wie auch immer ...
der oder die dafür verantworlich waren sind sicher nicht die bösen russen, polen 
oder was-weiss-ich...
verantwortlich für das ganze elend meiner eltern, verantworlich dafür, dass sie 
ihre HEIMAT verloren zu haben, verantwortlich dafür, dass uns alle gehasst 
haben (bis heute?), war doch dieser herr Adolf H. und seine mitmacher und 
weg-gucker!
oder etwa nicht ?

Richard Glischinski

war Helmut Blaseio schrieb:
> Sehr geehrter Listen-Teilnehmer!
> Ich kenne den Film, hatte dabei ein sehr flaues Gefühl. Hier wird wohl von
>  den jetzigen Bearbeitern und Herausgebern vorgestrige Politik zu machen
>  versucht, hoffentlich nicht auch von den Werbern hier in der Liste. Neben
>  sicher gut anzusehende zeitgenössische Aufnahmen schwelgen mir die
>  Fotografen zu sehr in flatternden Hakenkreuzfahnen und die Kommentare in
>  NS-frommen Sprüchen. Für manche Unverbesserliche sicherlich ein innerer
>  Reichsparteitag, für mich eher abstoßend, weil gerade von denen vertrieben,
>  die trotz mancher Krokodilstränen nicht bis zu den Gründen vordringen
>  wollen, die den Verlust unserer Heimat verursachten, als deren Nachfahren
>  aber die heutigen Kolporteure wohl wirken, ohne redlicherweise dafür auch
>  die Verantwortung zu übernehmen.
> MfG    Oeisalb
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



AW: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/10 01:34:16
From: Christiane Wotzka <Wotzka(a)TellNettKomm.de>

Hallo Herr Glischinski und alle anderen ......

ich bin kein Kind dieser Zeit...(Jahrgang 1956),aber ich habe viel von
meinen Eltern und deren engen Freunden aus dieser Zeit lebhaft erzählt
bekommen. 

Sie schreiben: 
"verantwortlich für das ganze elend meiner eltern, verantworlich dafür,
dass sie ihre HEIMAT verloren zu haben, verantwortlich dafür, dass uns
alle gehasst haben (bis heute?), war doch dieser herr Adolf H. und seine
mitmacher und weg-gucker! oder etwa nicht ?"...
Heute spricht jeder von "Wegguckern" und "Mitmachern"..., nur selbst war
man es nicht. Vielleicht gehörten Ihre Eltern ja zu den wenigen, die
sich der grossen Propaganda und dem Preis für Widerstand entziehen
konnten.....ich möchte mir heute auch selbst gerne glauben machen, dass
ich - hätte ich damals gelebt - dem Widerstand angehört hätte.... oder
hätte ich lieber meine Lieben geschützt...????? Ich weiss es nicht. Ich
denke, in der Vergangenheit verklärt sich vieles und heute ist es wie es
ist. Besser wäre es doch, heute neues Unrecht zu verhindern, denn über
altes zu sinnieren...

Ich wünschte mir nur, dass alles  Leid aus der Vergangenheit eine neue
bessere Pflanze in der Zukunft begründen könnte...... 

Mit hoffnungsvollen Grüssen

Christiane Wotzka


> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: Richard G [mailto:glee-family(a)t-online.de]
> Gesendet: Sonntag, 10. Juni 2001 01:11
> An: ow-preussen-l(a)genealogy.net
> Betreff: Re: [OWP] NS-Film von 1937
> 
> 
> um meinen eigenen Senf dazu zu geben -
> ...und weil ich selbst auch ein PRODUKT dieser zeit bin, 
> nämlich ein FLÜCHTLING, 
> VERTRIEBENER oder wie auch immer ...
> der oder die dafür verantworlich waren sind sicher nicht die 
> bösen russen, polen 
> oder was-weiss-ich...
> verantwortlich für das ganze elend meiner eltern, 
> verantworlich dafür, dass sie 
> ihre HEIMAT verloren zu haben, verantwortlich dafür, dass uns 
> alle gehasst 
> haben (bis heute?), war doch dieser herr Adolf H. und seine 
> mitmacher und 
> weg-gucker!
> oder etwa nicht ?
> 
> Richard Glischinski
> 
> war Helmut Blaseio schrieb:
> > Sehr geehrter Listen-Teilnehmer!
> > Ich kenne den Film, hatte dabei ein sehr flaues Gefühl. 
> Hier wird wohl von
> >  den jetzigen Bearbeitern und Herausgebern vorgestrige 
> Politik zu machen
> >  versucht, hoffentlich nicht auch von den Werbern hier in 
> der Liste. Neben
> >  sicher gut anzusehende zeitgenössische Aufnahmen schwelgen mir die
> >  Fotografen zu sehr in flatternden Hakenkreuzfahnen und die 
> Kommentare in
> >  NS-frommen Sprüchen. Für manche Unverbesserliche 
> sicherlich ein innerer
> >  Reichsparteitag, für mich eher abstoßend, weil gerade von 
> denen vertrieben,
> >  die trotz mancher Krokodilstränen nicht bis zu den Gründen 
> vordringen
> >  wollen, die den Verlust unserer Heimat verursachten, als 
> deren Nachfahren
> >  aber die heutigen Kolporteure wohl wirken, ohne 
> redlicherweise dafür auch
> >  die Verantwortung zu übernehmen.
> > MfG    Oeisalb
> >
> > _______________________________________________
> > OW-Preussen-L mailing list
> > OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> > http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
> 
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
> 


Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/10 03:40:39
From: Jim & Muriel Gambrel <jgambrel(a)mts.net>

Christiane - AMEN !

Muriel


Christiane schrieb:

Ich wünschte mir nur, dass alles  Leid aus der Vergangenheit eine neue
bessere Pflanze in der Zukunft begründen könnte......

Mit hoffnungsvollen Grüssen

Christiane Wotzka


> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: Richard G [mailto:glee-family(a)t-online.de]
> Gesendet: Sonntag, 10. Juni 2001 01:11
> An: ow-preussen-l(a)genealogy.net
> Betreff: Re: [OWP] NS-Film von 1937
>
>
> um meinen eigenen Senf dazu zu geben -
> ...und weil ich selbst auch ein PRODUKT dieser zeit bin,
> nämlich ein FLÜCHTLING,
> VERTRIEBENER oder wie auch immer ...
> der oder die dafür verantworlich waren sind sicher nicht die
> bösen russen, polen
> oder was-weiss-ich...
> verantwortlich für das ganze elend meiner eltern,
> verantworlich dafür, dass sie
> ihre HEIMAT verloren zu haben, verantwortlich dafür, dass uns
> alle gehasst
> haben (bis heute?), war doch dieser herr Adolf H. und seine
> mitmacher und
> weg-gucker!
> oder etwa nicht ?
>
> Richard Glischinski
>
> war Helmut Blaseio schrieb:
> > Sehr geehrter Listen-Teilnehmer!
> > Ich kenne den Film, hatte dabei ein sehr flaues Gefühl.
> Hier wird wohl von
> >  den jetzigen Bearbeitern und Herausgebern vorgestrige
> Politik zu machen
> >  versucht, hoffentlich nicht auch von den Werbern hier in
> der Liste. Neben
> >  sicher gut anzusehende zeitgenössische Aufnahmen schwelgen mir
die
> >  Fotografen zu sehr in flatternden Hakenkreuzfahnen und die
> Kommentare in
> >  NS-frommen Sprüchen. Für manche Unverbesserliche
> sicherlich ein innerer
> >  Reichsparteitag, für mich eher abstoßend, weil gerade von
> denen vertrieben,
> >  die trotz mancher Krokodilstränen nicht bis zu den Gründen
> vordringen
> >  wollen, die den Verlust unserer Heimat verursachten, als
> deren Nachfahren
> >  aber die heutigen Kolporteure wohl wirken, ohne
> redlicherweise dafür auch
> >  die Verantwortung zu übernehmen.
> > MfG    Oeisalb
> >
> > _______________________________________________
> > OW-Preussen-L mailing list
> > OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> > http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
>
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
>

_______________________________________________
OW-Preussen-L mailing list
OW-Preussen-L(a)genealogy.net
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/10 05:27:29
From: Elke Hedstrom <elke4444(a)airmail.net>

Lieber Herr Glischinski,

ich passe genau in Ihre Kategorie - Fluechtling aus Ostpreussen und Mensch zweiter
Klasse als wir im Westen von Deutschland Fuss fassten. Bis auf den heutigen Tag bin
ich immer noch total erstaunt, wenn Einheimische mir sagen was sie ueber die
Fluechtlinge dachten. Ja, wer war verantwortlich dafuer, dass wir unsere Heimat
verloren. Und - warum wurden wir von unseren eigenen Landsleuten so schaebig
behandelt. Ich kann und sollte ein Buch darueber schreiben, was es bedeutete als
Fluechtlingskind zur Hoeheren Schule zu gehen, das Abitur zu machen, zu studieren -
nichts als Steine wurden einem in den Weg gelegt. Was solls....

Haben Sie vielen Dank fuer Ihre Bemerkung zu dem Thema.

Dr. Elke Hedstrom
622 Perdido Dr.
Garland, TX / USA


Richard G wrote:

> um meinen eigenen Senf dazu zu geben -
> ...und weil ich selbst auch ein PRODUKT dieser zeit bin, nämlich ein FLÜCHTLING,
> VERTRIEBENER oder wie auch immer ...
> der oder die dafür verantworlich waren sind sicher nicht die bösen russen, polen
> oder was-weiss-ich...
> verantwortlich für das ganze elend meiner eltern, verantworlich dafür, dass sie
> ihre HEIMAT verloren zu haben, verantwortlich dafür, dass uns alle gehasst
> haben (bis heute?), war doch dieser herr Adolf H. und seine mitmacher und
> weg-gucker!
> oder etwa nicht ?
>
> Richard Glischinski
>
> war Helmut Blaseio schrieb:
> > Sehr geehrter Listen-Teilnehmer!
> > Ich kenne den Film, hatte dabei ein sehr flaues Gefühl. Hier wird wohl von
> >  den jetzigen Bearbeitern und Herausgebern vorgestrige Politik zu machen
> >  versucht, hoffentlich nicht auch von den Werbern hier in der Liste. Neben
> >  sicher gut anzusehende zeitgenössische Aufnahmen schwelgen mir die
> >  Fotografen zu sehr in flatternden Hakenkreuzfahnen und die Kommentare in
> >  NS-frommen Sprüchen. Für manche Unverbesserliche sicherlich ein innerer
> >  Reichsparteitag, für mich eher abstoßend, weil gerade von denen vertrieben,
> >  die trotz mancher Krokodilstränen nicht bis zu den Gründen vordringen
> >  wollen, die den Verlust unserer Heimat verursachten, als deren Nachfahren
> >  aber die heutigen Kolporteure wohl wirken, ohne redlicherweise dafür auch
> >  die Verantwortung zu übernehmen.
> > MfG    Oeisalb
> >
> > _______________________________________________
> > OW-Preussen-L mailing list
> > OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> > http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l

--
Dr. Elke Hedstrom - German Genealogy Translations -
http://www.geocities.com/elke4444




Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/10 06:37:33
From: fredrump <fredrump(a)earthlink.net>

On 9 Jun 2001, at 22:29, Elke Hedstrom wrote:

>  Ich kann und sollte ein
> Buch darueber schreiben, was es bedeutete als Fluechtlingskind zur
> Hoeheren Schule zu gehen, das Abitur zu machen, zu studieren - nichts als
> Steine wurden einem in den Weg gelegt. Was solls....

Das beste für uns war aus Deutschland zu fliehen und deswegen
bin ich schon fast 50 Jahre in Amerika. Als Flüchtlingsjunge war
ich nur Aussenseiter der Hiesigen. Meine Freunde waren auch alle
Flüchtlinge. Man war wie ein Ausländer im eigenen Land. War ja
auch alles unsere Schuld das wir da waren. Hätten doch lieber im
Osten krepieren sollen so wie die vielen anderen.

Fred




Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/10 15:56:33
From: Thomas G. Salein <salein(a)gmx.de>

Auch wenn es wohl kaum jemanden interessiert, ich mich evtl. auch dem Vorwurf
aussetze, ich wolle auf die Tränendrüse drücken ...

es ist wohl einiges dran, an dem was Elke Hedstrom und Fred Rump geschrieben
haben:
Vor etwa einem Jahr habe ich von einem etwa gleichaltrigen Kollegen, d.h.
Baujahr um 1960, aus dem Oldenburger Land beiläufig die Bemerkung gehört, daß
bei Ihnen auch nach dem Krieg die "Polacken hingezogen" seien. Aber es wäre
auch nicht schlecht gewesen, da sie endlich einmal frisches Blut in die Gegend
gebracht hätten. Auf meine verwunderte Nachfrage, woher die Polacken gekommen
seien, meinte er, es seien Flüchtlinge aus dem Osten gewesen.

Eine Tante von mir sagte mir vor Jahren einmal, daß sie damals so etwas wie
"die Türken" gewesen seien. - Ich war darüber sehr erstaunt. - Für jede Arbeit
gut genug. Sie hatte als Waise im Rheinland auf Bauernhöfen gearbeitet, was an
sich in Ordnung war, aber ihr 14jähriger Bruder hat mit "Augen zudrücken" im
Straßenbau angefangen. Es interessierte nicht, daß er nur 5 Jahre zur Schule
gegangen war. Mein Vater hat auf seinem Hauptschulabschlußzeugnis bis auf eine
2 nur "Einsen" gehabt. Da auch er Waise war, hatte er keine Möglichkeit auf
eine weiterführende Schule zu gehen. Die Startvoraussetzungen zwischen den
Westdeutschen und den im fremden Land versprengten Ostdeutschen, sowohl
materieller wie auch sozialer Art, waren also, neutral ausgedrückt, sehr
unterschiedlich.

Heute wird aber schnell vorgebracht, "wir hätten ja Entschädigungen bekommen"
und sollten - dem Sinn nach - nun endlich einmal still sein. In meiner Familie
hat niemand eine Entschädigung bekommen, denn wir hatten kein eigenes Land
besessen, und Kinder waren darüberhinaus mit solchen Amtsangelegenheiten mit
Sicherheit überfordert. Die bestellten Vormünder wußten oft nichts von diesen
Dingen, waren wenig interessiert und hatten zeitgemäß ihre eigenen Sorgen. -
Doch im Grunde geht es nicht um schnödes Mammon. Es geht um die Mißachtung und
Geringschätzung, die bei vielen Mitbürgern bis heutzutage anhält, sofern nicht
überhaupt Wissen um die gesamten Flüchtlings- und Spätaussiedlervorgänge
vorhanden ist.

Tja, das noch einmal nachgeschoben zur Aussage: Selbst schuld.

Th. Salein


fredrump(a)earthlink.net schrieb:

> On 9 Jun 2001, at 22:29, Elke Hedstrom wrote:
>
> >  Ich kann und sollte ein
> > Buch darueber schreiben, was es bedeutete als Fluechtlingskind zur
> > Hoeheren Schule zu gehen, das Abitur zu machen, zu studieren - nichts als
> > Steine wurden einem in den Weg gelegt. Was solls....
>
> Das beste für uns war aus Deutschland zu fliehen und deswegen
> bin ich schon fast 50 Jahre in Amerika. Als Flüchtlingsjunge war
> ich nur Aussenseiter der Hiesigen. Meine Freunde waren auch alle
> Flüchtlinge. Man war wie ein Ausländer im eigenen Land. War ja
> auch alles unsere Schuld das wir da waren. Hätten doch lieber im
> Osten krepieren sollen so wie die vielen anderen.
>
> Fred



Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/10 16:51:44
From: mail <mail(a)reiner-kerp.de>

Hallo Freunde,
nachdem das Thema schon laenger diskutiert wird und Muriel zu der Sache
nichts als

> Christiane - AMEN !
>
> Muriel

einfaellt, moechte ich mich nun doch zu Wort melden.

1943 in Bergisch Gladbach geboren, hatte ich das unverdiente Glueck, meine
Heimat nicht verlassen zu muessen. Die Stadt liegt etwa 10 km oestlich von
Koeln und hat die "Reste" der fuer Koeln bestimmten Bombenlast abbekommen.
Vom Krieg habe ich (hoffentlich) nichts anderes zurueckbehalten, als dass
mir bei Sirenengeheul der Handschweiss ausbricht. An die Zeit unmittelbar
nach dem Krieg kann ich mich noch sehr gut erinnern. Wenn man nach Koeln
wollte musste man mit dem "Muellemer Boetchen" fahren. Spaeter gab es dann
eine Pontonbruecke. Den Anblick der von Bomben zerstoerten Stadt  werde ich
nie vergessen.
    Weil wir bitterarm waren, spielte ich als Kind mit meinesgleichen -
Fluechtlingskindern - und bekam von deren Muettern mittags auch schon mal
einen Teller leckerer Suppe. Als Ausgleich dafuer bekam ich von den
einheimischen Kindern Pruegel. Mit dem "Polackenpack" und den
"Rucksackdeutschen" hatte man keinen Umgang zu pflegen. In der Schule
prophezeihte mir unser Pfarrer, dass ich auch noch in der Gosse landen
wuerde, wie meine Mutter (weil geschieden).
    Ich kann mich aber auch noch sehr genau an den Hochmut der
"Vertriebenen" gegenueber den "Fluechtlingen" erinnern. Man betonte mit
Stolz, dass man NICHT vor den Russen geflohen sei sondern die Heimat erst
verliess, nachdem  man dazu  gezwungen wurde (diese Unterscheidung verstehe
ich heute noch nicht).
    Das ist zwar alles schon sehr lange her, wirkt aber immer noch nach.
Weder Fluechtlingen noch Vertriebenen gestand, geschweige gesteht man zu,
ueber den Verlust der Heimat zu trauern, sie waren ja schliesslich selber
schuld. Wahrscheinlich genauso wie diejenigen, deren Leichen man noch Jahre
nach dem Kriegsende aus den Truemmern barg. Man will davon nichts wissen und
erst recht nicht verstehen. Wer davon schreibt oder redet wird abgewiesen,
stoesst auf Misstrauen und wird sehr schnell den "braunen Heinis"
zugerechnet. Wer sich aber an die wendet, weil er woanders vor den Kopf
gestossen wird, geraet vom Regen in die Traufe. Dort wird aus naheliegenden
Gruenden Mitgefuehl und Verstaendnis geheuchelt und fragwuerdiger Trost
geboten. So wird mancheiner nochmals vor den Karren der Nazis gespannt und
merkt es nicht.
    Wer sich mit der Thematik ein wenig naeher befassen moechte, was ich
einigen, die sich zum Thema "NS-Film von 1937" geaeussert haben, sehr
empfehle, sollte sich das neueste Heft (Nr. 271) der "Informationen zur
politischen Bildung" sehr genau durchlesen. Die Hefte aus dieser Reihe
findet man in vielen oeffentlichen Leihbuechereien. Die Artikel aus dem
neuen Heft werden in kuerze auch online ueber http://www.bpb.de abrufbar
sein. Diejenigen, die Schwierigkeiten haben mich zu verstehen, finden
bestimmt auch in den dort jetzt schon eingestellten Artikeln Hilfe.

Gruss, (und Amen?)

Reiner





Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/10 16:57:38
From: fredrump <fredrump(a)earthlink.net>

On 10 Jun 2001, at 15:59, Thomas G. Salein wrote:

> Auf meine
> verwunderte Nachfrage, woher die Polacken gekommen seien, meinte er, es
> seien Flüchtlinge aus dem Osten gewesen.

Ich weiß nun nicht ob uns die Leute so betrachtet haben aber bei
mir selbst war es eine ständige Hetzerei der hiesigen Jugend. Ich
war eben Aussenseiter. Ich mußte erst mal lernen wie man mit
Holzschuhe gehen kann. Im ersten Winter blieb darunter immer
mehr Schnee stecken. :-)

Ich weiß auch nicht mehr wie es alles kam aber eines Tages wurde
es mir doch zu viel und ich wehrte mich gegen so drei oder vier der
Quäler. Ich nam einfach einen meiner Schuhe und knallte dem
einen damit auf den Kopf. Schuh kaputt, Kopf auch. Polizei kam
und so weiter aber danach störte mich niemand mehr. Als ich vor
ein paar Jahren drüben war erinnerten mich einige daran. Ich hatte
es vergessen. Sie aber nicht. :-)

Für meine Eltern war es aber viel schlimmer. Zu Hause in Elbing
waren sie wohlhabende und angesehene Leute. Gleich nach dem
Krieg als Vater noch in Gefangenschaft war, fuhr meine Mutter mit
uns Kindern genau in das Oldenburger Land von welchem Thomas
spricht. Es war die Heimat meines Vaters. Die Unterschiede waren
aber Welten auseinander. Das ging wohl noch alles mit dem
Wasser holen beim Nachbarn und dem Plumpsklo im Stall aber
wie die Leute sie behandelt haben konnte sie nicht ausstehen.
Erstmal war das mit der Religion ein Problem. Die Evangelischen
waren ja dort so wie die Heiden aus dem alten Ostpreußen. Sie
konnte es nicht mehr aushalten und wir alle zurück nach Berlin wo
wir wenigstens unter den selben Leuten wohnten. In '49 mit der
Beschützung des Vaters gings dann zurück zum Plumpsklo and
dem sofortigen Antrag nach Amerika als DPs auszuwandern. Das
dauerte dann noch zwei lange, lange Jahre.

Fred




Re: Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/10 17:01:39
From: Barbara Schmidt <schmidt.babs(a)web.de>

Anscheinend wird aus dieser Liste immer mehr eine Liste über politische Diskussionen. Deswegen hab ich mich (und ich rede tatsächlich nur für mich und maße mir nicht an, andere zu beurteilen) nur hier nicht angemeldet, das mache ich an anderer Stelle. 
Daher frage ich nochmal: Gehört das hier her?? 
Können solche sicher wertvollen Gespräche nicht ausserhalb der Liste geführt werden? 

Und wie sie Muriel's Beitrag benutzen und auch beurteilen, finde ich schon eine Dreistigkeit. 

Wahrscheinlich zieht dieser Beitrag wieder eine Menge Bemerkungen über meine politische Einstellung nach, die, mit Verlaub gesagt, hier wirklich niemanden etwas angeht. 

Freundliche Grüße aus Kiel 
Barbara Schmidt

ow-preussen-l(a)genealogy.net schrieb am 10.06.01:
> Hallo Freunde,
> nachdem das Thema schon laenger diskutiert wird und Muriel zu der Sache
> nichts als
> 
> > Christiane - AMEN !
> >
> > Muriel
> 
> einfaellt, moechte ich mich nun doch zu Wort melden.
> 
> 1943 in Bergisch Gladbach geboren, hatte ich das unverdiente Glueck, meine
> Heimat nicht verlassen zu muessen. Die Stadt liegt etwa 10 km oestlich von
> Koeln und hat die "Reste" der fuer Koeln bestimmten Bombenlast abbekommen.
> Vom Krieg habe ich (hoffentlich) nichts anderes zurueckbehalten, als dass
> mir bei Sirenengeheul der Handschweiss ausbricht. An die Zeit unmittelbar
> nach dem Krieg kann ich mich noch sehr gut erinnern. Wenn man nach Koeln
> wollte musste man mit dem "Muellemer Boetchen" fahren. Spaeter gab es dann
> eine Pontonbruecke. Den Anblick der von Bomben zerstoerten Stadt  werde ich
> nie vergessen.
>     Weil wir bitterarm waren, spielte ich als Kind mit meinesgleichen -
> Fluechtlingskindern - und bekam von deren Muettern mittags auch schon mal
> einen Teller leckerer Suppe. Als Ausgleich dafuer bekam ich von den
> einheimischen Kindern Pruegel. Mit dem "Polackenpack" und den
> "Rucksackdeutschen" hatte man keinen Umgang zu pflegen. In der Schule
> prophezeihte mir unser Pfarrer, dass ich auch noch in der Gosse landen
> wuerde, wie meine Mutter (weil geschieden).
>     Ich kann mich aber auch noch sehr genau an den Hochmut der
> "Vertriebenen" gegenueber den "Fluechtlingen" erinnern. Man betonte mit
> Stolz, dass man NICHT vor den Russen geflohen sei sondern die Heimat erst
> verliess, nachdem  man dazu  gezwungen wurde (diese Unterscheidung verstehe
> ich heute noch nicht).
>     Das ist zwar alles schon sehr lange her, wirkt aber immer noch nach.
> Weder Fluechtlingen noch Vertriebenen gestand, geschweige gesteht man zu,
> ueber den Verlust der Heimat zu trauern, sie waren ja schliesslich selber
> schuld. Wahrscheinlich genauso wie diejenigen, deren Leichen man noch Jahre
> nach dem Kriegsende aus den Truemmern barg. Man will davon nichts wissen und
> erst recht nicht verstehen. Wer davon schreibt oder redet wird abgewiesen,
> stoesst auf Misstrauen und wird sehr schnell den "braunen Heinis"
> zugerechnet. Wer sich aber an die wendet, weil er woanders vor den Kopf
> gestossen wird, geraet vom Regen in die Traufe. Dort wird aus naheliegenden
> Gruenden Mitgefuehl und Verstaendnis geheuchelt und fragwuerdiger Trost
> geboten. So wird mancheiner nochmals vor den Karren der Nazis gespannt und
> merkt es nicht.
>     Wer sich mit der Thematik ein wenig naeher befassen moechte, was ich
> einigen, die sich zum Thema "NS-Film von 1937" geaeussert haben, sehr
> empfehle, sollte sich das neueste Heft (Nr. 271) der "Informationen zur
> politischen Bildung" sehr genau durchlesen. Die Hefte aus dieser Reihe
> findet man in vielen oeffentlichen Leihbuechereien. Die Artikel aus dem
> neuen Heft werden in kuerze auch online ueber http://www.bpb.de abrufbar
> sein. Diejenigen, die Schwierigkeiten haben mich zu verstehen, finden
> bestimmt auch in den dort jetzt schon eingestellten Artikeln Hilfe.
> 
> Gruss, (und Amen?)
> 
> Reiner
> 
> 
> 
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l 

mailto: schmidt.babs(a)web.de

Suche nach (researching): 
Schmidt, Ohrt, Groth, Freytag (Freitag), Kranz, Bade, Vogt, Bumann und Petrowsky in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern

Ribbe und Nicolaus in Sachsen 

Ribbe in Sachsen-Anhalt

Tylinski (Tilinski), Nicolaus, Czaschkowski und Schaudin in Ostpreussen
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[OWP] Zellstoffabrik Tilsit-Waldhof

Date: 2001/06/10 17:58:59
From: Michael Leufert <M.Leufert(a)gmx.net>

Hallo!
Ich bin vor kurzer Zeit in den Besitz der Festschrift "400 Jahre Tilsit 
1552 -1952" gekommen. Diese Festschrift enthält u.a. einen ausführlichen
Bericht über die Geschichte der Zellstoffabrik Waldhof-Tilsit bis 1945.
Diese Zellstoffabrik gehörte zu den größten Arbeitgebern in Tilsit, auch
mein Opa war dort beschäftigt. Ich habe nun diesen Bericht auf 3 DIN A4 Seiten
abgetippt und wer daran interessiert ist, dem schicke ich diesen Bericht gerne
per mail zu.
Gruß Michael L.


---------------------------------------------------------------------------
Suche nach den Familien Leufert / Dommasch / Lieder / Roe(ö)ske / Kruck /
Großmann / Kastrau und Willkomm aus Ost- und Westpreußen. In Schlesien suche
ich nach den Namen Thiel / Pischel / Helbig / Eichner / Seiler und Linke.  

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Re: Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/10 18:29:39
From: Annemarie Brienne <a-m.brienne(a)ac-nancy-metz.fr>

Hallo,
auch solche Gespräche GEHÖREN meiner Meinung nach zu einer Liste.

Reiner, Fred, und alle die erzählt haben, von Herzen möchte ich euch
danken.
Das ist für mich keine Politik, sondern lebendige Geschichte.
Also, habe ich mir gedacht, auch das gehört zu dem was ich über den
Deutschen Teil meiner Familie lernen muss (ich bin französin, mein
Vater hatte nach dem Krieg eine Deutsche geheiratet.)
Solange man schweigt, wird sich alles immer wieder wiederholen.
Im Kreise meiner deutschen Familie hatte meine Mutter oft gehört:" rot
und blau Polaksfrau"
Als Deutsche in Frankreich, wurde sie nach dem Krieg schlecht
angesehen.
Hoffentlich hat sie daraus gelernt.
Die Ahnenforschung hat mir viel gelehrt.
Franz Eilenbrock (der Deutsche Teil) heiratete 1826 Theresia Lemair,
die Tochter eines Franzosen.
Paul Melchior Brienne (der französische Teil) heiratete 1796 Carolina
Schneider, eine Deutsche.
Meine Eltern waren also nicht die ersten.

Dies alles sollte uns die Augen öffnen.
Wieviele familien gab es überhaupt am Anfang? Sind wir nicht irgendwie
alle weiläufig verwandt?
Wie soll der Hass aufhören wennman immer schweigen soll?

Annemarie Brienne

meine Adresse
am.brienne(a)free.fr



----- Original Message -----
From: Barbara Schmidt <schmidt.babs(a)web.de>
To: <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
Sent: Sunday, June 10, 2001 5:01 PM
Subject: Re: Re: [OWP] NS-Film von 1937


Anscheinend wird aus dieser Liste immer mehr eine Liste über
politische Diskussionen. Deswegen hab ich mich (und ich rede
tatsächlich nur für mich und maße mir nicht an, andere zu beurteilen)
nur hier nicht angemeldet, das mache ich an anderer Stelle.
Daher frage ich nochmal: Gehört das hier her??
Können solche sicher wertvollen Gespräche nicht ausserhalb der Liste
geführt werden?

Und wie sie Muriel's Beitrag benutzen und auch beurteilen, finde ich
schon eine Dreistigkeit.

Wahrscheinlich zieht dieser Beitrag wieder eine Menge Bemerkungen über
meine politische Einstellung nach, die, mit Verlaub gesagt, hier
wirklich niemanden etwas angeht.

Freundliche Grüße aus Kiel
Barbara Schmidt

ow-preussen-l(a)genealogy.net schrieb am 10.06.01:
> Hallo Freunde,
> nachdem das Thema schon laenger diskutiert wird und Muriel zu der
Sache
> nichts als
>
> > Christiane - AMEN !
> >
> > Muriel
>
> einfaellt, moechte ich mich nun doch zu Wort melden.
>
> 1943 in Bergisch Gladbach geboren, hatte ich das unverdiente Glueck,
meine
> Heimat nicht verlassen zu muessen. Die Stadt liegt etwa 10 km
oestlich von
> Koeln und hat die "Reste" der fuer Koeln bestimmten Bombenlast
abbekommen.
> Vom Krieg habe ich (hoffentlich) nichts anderes zurueckbehalten, als
dass
> mir bei Sirenengeheul der Handschweiss ausbricht. An die Zeit
unmittelbar
> nach dem Krieg kann ich mich noch sehr gut erinnern. Wenn man nach
Koeln
> wollte musste man mit dem "Muellemer Boetchen" fahren. Spaeter gab
es dann
> eine Pontonbruecke. Den Anblick der von Bomben zerstoerten Stadt
werde ich
> nie vergessen.
>     Weil wir bitterarm waren, spielte ich als Kind mit
meinesgleichen -
> Fluechtlingskindern - und bekam von deren Muettern mittags auch
schon mal
> einen Teller leckerer Suppe. Als Ausgleich dafuer bekam ich von den
> einheimischen Kindern Pruegel. Mit dem "Polackenpack" und den
> "Rucksackdeutschen" hatte man keinen Umgang zu pflegen. In der
Schule
> prophezeihte mir unser Pfarrer, dass ich auch noch in der Gosse
landen
> wuerde, wie meine Mutter (weil geschieden).
>     Ich kann mich aber auch noch sehr genau an den Hochmut der
> "Vertriebenen" gegenueber den "Fluechtlingen" erinnern. Man betonte
mit
> Stolz, dass man NICHT vor den Russen geflohen sei sondern die Heimat
erst
> verliess, nachdem  man dazu  gezwungen wurde (diese Unterscheidung
verstehe
> ich heute noch nicht).
>     Das ist zwar alles schon sehr lange her, wirkt aber immer noch
nach.
> Weder Fluechtlingen noch Vertriebenen gestand, geschweige gesteht
man zu,
> ueber den Verlust der Heimat zu trauern, sie waren ja schliesslich
selber
> schuld. Wahrscheinlich genauso wie diejenigen, deren Leichen man
noch Jahre
> nach dem Kriegsende aus den Truemmern barg. Man will davon nichts
wissen und
> erst recht nicht verstehen. Wer davon schreibt oder redet wird
abgewiesen,
> stoesst auf Misstrauen und wird sehr schnell den "braunen Heinis"
> zugerechnet. Wer sich aber an die wendet, weil er woanders vor den
Kopf
> gestossen wird, geraet vom Regen in die Traufe. Dort wird aus
naheliegenden
> Gruenden Mitgefuehl und Verstaendnis geheuchelt und fragwuerdiger
Trost
> geboten. So wird mancheiner nochmals vor den Karren der Nazis
gespannt und
> merkt es nicht.
>     Wer sich mit der Thematik ein wenig naeher befassen moechte, was
ich
> einigen, die sich zum Thema "NS-Film von 1937" geaeussert haben,
sehr
> empfehle, sollte sich das neueste Heft (Nr. 271) der "Informationen
zur
> politischen Bildung" sehr genau durchlesen. Die Hefte aus dieser
Reihe
> findet man in vielen oeffentlichen Leihbuechereien. Die Artikel aus
dem
> neuen Heft werden in kuerze auch online ueber http://www.bpb.de
abrufbar
> sein. Diejenigen, die Schwierigkeiten haben mich zu verstehen,
finden
> bestimmt auch in den dort jetzt schon eingestellten Artikeln Hilfe.
>
> Gruss, (und Amen?)
>
> Reiner
>
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Re: Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/10 18:44:54
From: fredrump <fredrump(a)earthlink.net>

On 10 Jun 2001, at 17:01, Barbara Schmidt wrote:

>
> Anscheinend wird aus dieser Liste immer mehr eine Liste über politische
> Diskussionen. Deswegen hab ich mich (und ich rede tatsächlich nur für mich
> und maße mir nicht an, andere zu beurteilen) nur hier nicht angemeldet,
> das mache ich an anderer Stelle. Daher frage ich nochmal: Gehört das hier
> her?? Können solche sicher wertvollen Gespräche nicht ausserhalb der Liste
> geführt werden?

Eigentlich gehört hier hin was die Leser und Schreiber diskutieren
mögen. Es sollte natürlich etwas mit Ost- oder Westpreußen zu
tun haben. Genealogie ist auch die Geschichte der einzelnen
Menschen - eigentlich ist es genau das. Wie denkt der Mensch der
aus seiner Heimat gegen seinen Willen vertrieben wurde? Wie ist
es ihm danach gegangen? Alles führt zu einem besseren
Verständniss denn nicht jeder der hier ließt war dabei. Die Leute
sterben aus und die Kinder sollten/dürften doch bestimmt von dem
Schicksal ihrer Vorfahren etwas lernen können. Wir reden doch
genau so von den früheren Emigranten welche auch aus ihrer
Heimat vertrieben wurden und sich in Ostpreussen niedergelassen
haben. Alles ist menschliche Geschichte.

Alles was hier besprochen wird bleibt der Zukunft im Gedächnis.
Das Internet vergißt nichts und in dieser Weise werden hier täglich
Bücher aus persönlicher Ansicht und Erfahrung geschrieben. .

Fred

OW-Preussen-l listowner





AW: [OWP] Zellstoffabrik Tilsit-Waldhof

Date: 2001/06/10 19:13:46
From: Anneliese Grosse <japgrosse(a)freenet.de>

Hallo Michael,
da ich selber Vorfahren aus der Gegend um Tilsit habe, bin ich sehr an
deinem Bericht über die Zellstofffabrik interessiert.  Danke im Voraus
Anneliese






[OWP] Politische Diskussion; Dautert, Albien

Date: 2001/06/10 20:18:27
From: mail <mail(a)reiner-kerp.de>

Hallo Annemarie Brienne,
hallo Freunde,

herzlichen Dank fuer Ihren Kommentar. Er beweist mir, dass man mich nicht
zwangslaufig missverstehen musste.

Gruss,

Reiner


P.S.: in Gross-Goldbach Kreis Wehlau wurde am 13. Dezember 1883 Carl Ewald
Dautert geboren. Seine Eltern waren Heinrich Daudert und Wendeline Albien.
Die Namen weisen auf eine hugenottische Abstammung hin. Carl Ewald Dautert
war der Vater meines Schwiegervaters Walter Gronert und dessen Schwester
Frieda.



[OWP] Heinrich, Tilsit, Wischwill, Memel

Date: 2001/06/11 00:34:04
From: Wolfgang Lenz <lenzw(a)web.de>

'n Abend zusammen,
 

insbesondere fuer die 'Heinrichforscher' aber auch fuer alle anderen stelle ich mal ein paar Namen und Orte in den Raum.
Natuerlich in der frohen Hoffnung, den einen oder anderen Hinweis zu bekommen.

Wolfgang Heinrich
geb.   21.11.1860 in Lobsens
gest.  23.02.1912 in Chlum

1. Ehefrau
Emma Heinrich, geborene ?
geb.  12.10.1870 in Seikwethen (Ulmental)
gest.  27.10.1906 in ?

2. Ehefrau
nicht namentlich bekannt
---------------------------------
Kind aus 1. Ehe
Erna Emmi Marie Heinrich
geb.  11.04.1893  in Baltupoenen
gest.  06.06.1971  in Westfalen

Halbschwester,
nicht namentlich bekannt  (?Gademann?)
------------------------------------------

- Wolfgang Heinrich war Foerster.
- Ein Gerhard Heinrich war wohl Pfarrer und soll um 1930 nach Stettin gegangen sein um Schiffspfarrer zu werden.
 

Das sind die 'Fakten' die ich momentan habe.
Falls jemand zu diesen Namen oder Orten weitere Hinweise hat, bitte lasst es mich wissen.

Eine erfolgreiche Woche wuensche ich.
Mit Gruss aus NRW,
Wolfgang

 Regenthin, Neumark

[OWP] Re: Film von 1937

Date: 2001/06/11 01:24:46
From: E. Glenn Krock <egkrock(a)direct.ca>

I'm curious.  Would someone PLEASE explain in English what this is all
about?
My German capablity is very meagre, and from what I can make out, the
subject looks interesting.
  ~ Glenn Krock, Victoria, BC, Canada



Re: [OWP] Re: Film von 1937

Date: 2001/06/11 02:56:43
From: FredRump <FredRump(a)earthlink.net>

On 10 Jun 2001, at 16:28, E. Glenn Krock wrote:

> I'm curious.  Would someone PLEASE explain in English what this is all
> about? My German capablity is very meagre, and from what I can make
> out, the subject looks interesting.

It's really a ticklish inner-German matter. A bit tough to explain 
unless somebody else wants a crack at it.

Fred




Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/11 03:28:06
From: Dani Weiss <dweiss(a)wanadoo.nl>

Zunächst möchte ich mich dem "Amen" von Muriel und dem Beitrag von Christiane
anschliessen, auch wenn ich da etwas pessimistischer bin; in dem Satz "History
will teach us nothing" steckt viel Wahres, und gewisse Tendenzen (nicht nur in
Deutschland) sind für diejenigen, die sie sehen WOLLEN nicht zu übersehen...
Im Gegensatz zu den Erlebnissen von Flüchtlingen und "Sympathisanten" wie sie
hier heute mehrfach beschrieben wurden, kann ich nur Gutes berichten:
Meine Oma kam mit drei kleinen Kindern aus Bartenstein nach Glückstadt (mein Opa
ist im Osten verschollen und zwei der drei starben sehr schnell an den Folgen
der Flucht, meine Oma dann ein paar Jahre später), sie wurde sehr gut und warm
aufgenommen bei Leuten, die alles für sie und meinen Vater getan haben...
Mein Vater und ich haben kürzlich noch alte Fotos besehen von der Zeit und er
hat mit Wärme und Zuneigung von diesen Menschen erzählt!!!
Auch später hat mein Vater weder in Ausbildung und Beruf noch in anderen Dingen
erfahren, dass er als Flüchtling anders behandelt wurde als andere.

Ich weiss nicht so recht was ich von diesem ( verzeiht mir bitte den Ausdruck,
aber mir fällt so schnell nichts treffenderes ein) kollektiven Selbstmitleid
halten muss,
natürlich sind auch von Seiten der Alliierten Kriegsverbrechen begangen worden
und natürlich waren die Vergeltungs- und Vertreibungsmassnahmen weit überzogen,
aber dieser verdammte Krieg ist durch Hitler begonnen worden, und dieser Hitler
ist durch Deutsche gewählt worden und hatte breite Zustimmung `in diesem unserem
Lande´, AUCH IN OSTPREUSSEN!!!
Womit ich noch einmal verweise nach dem bereits von mir zitierten Gedicht:

"...denn man muß bezahlen wenn man gewählt hat...
 ... und die Stille: sie sei eine Stille nach einem Volk
 das weder das Wort Widerspruch noch Auflehnung kannte."

MfG, Dani Weiss

mail(a)reiner-kerp.de schreef:

> Hallo Freunde,
> nachdem das Thema schon laenger diskutiert wird und Muriel zu der Sache
> nichts als
>
> > Christiane - AMEN !
> >
> > Muriel
>
> einfaellt, moechte ich mich nun doch zu Wort melden.
>
> 1943 in Bergisch Gladbach geboren, hatte ich das unverdiente Glueck, meine
> Heimat nicht verlassen zu muessen. Die Stadt liegt etwa 10 km oestlich von
> Koeln und hat die "Reste" der fuer Koeln bestimmten Bombenlast abbekommen.
> Vom Krieg habe ich (hoffentlich) nichts anderes zurueckbehalten, als dass
> mir bei Sirenengeheul der Handschweiss ausbricht. An die Zeit unmittelbar
> nach dem Krieg kann ich mich noch sehr gut erinnern. Wenn man nach Koeln
> wollte musste man mit dem "Muellemer Boetchen" fahren. Spaeter gab es dann
> eine Pontonbruecke. Den Anblick der von Bomben zerstoerten Stadt  werde ich
> nie vergessen.
>     Weil wir bitterarm waren, spielte ich als Kind mit meinesgleichen -
> Fluechtlingskindern - und bekam von deren Muettern mittags auch schon mal
> einen Teller leckerer Suppe. Als Ausgleich dafuer bekam ich von den
> einheimischen Kindern Pruegel. Mit dem "Polackenpack" und den
> "Rucksackdeutschen" hatte man keinen Umgang zu pflegen. In der Schule
> prophezeihte mir unser Pfarrer, dass ich auch noch in der Gosse landen
> wuerde, wie meine Mutter (weil geschieden).
>     Ich kann mich aber auch noch sehr genau an den Hochmut der
> "Vertriebenen" gegenueber den "Fluechtlingen" erinnern. Man betonte mit
> Stolz, dass man NICHT vor den Russen geflohen sei sondern die Heimat erst
> verliess, nachdem  man dazu  gezwungen wurde (diese Unterscheidung verstehe
> ich heute noch nicht).
>     Das ist zwar alles schon sehr lange her, wirkt aber immer noch nach.
> Weder Fluechtlingen noch Vertriebenen gestand, geschweige gesteht man zu,
> ueber den Verlust der Heimat zu trauern, sie waren ja schliesslich selber
> schuld. Wahrscheinlich genauso wie diejenigen, deren Leichen man noch Jahre
> nach dem Kriegsende aus den Truemmern barg. Man will davon nichts wissen und
> erst recht nicht verstehen. Wer davon schreibt oder redet wird abgewiesen,
> stoesst auf Misstrauen und wird sehr schnell den "braunen Heinis"
> zugerechnet. Wer sich aber an die wendet, weil er woanders vor den Kopf
> gestossen wird, geraet vom Regen in die Traufe. Dort wird aus naheliegenden
> Gruenden Mitgefuehl und Verstaendnis geheuchelt und fragwuerdiger Trost
> geboten. So wird mancheiner nochmals vor den Karren der Nazis gespannt und
> merkt es nicht.
>     Wer sich mit der Thematik ein wenig naeher befassen moechte, was ich
> einigen, die sich zum Thema "NS-Film von 1937" geaeussert haben, sehr
> empfehle, sollte sich das neueste Heft (Nr. 271) der "Informationen zur
> politischen Bildung" sehr genau durchlesen. Die Hefte aus dieser Reihe
> findet man in vielen oeffentlichen Leihbuechereien. Die Artikel aus dem
> neuen Heft werden in kuerze auch online ueber http://www.bpb.de abrufbar
> sein. Diejenigen, die Schwierigkeiten haben mich zu verstehen, finden
> bestimmt auch in den dort jetzt schon eingestellten Artikeln Hilfe.
>
> Gruss, (und Amen?)
>
> Reiner
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



Re: [OWP] Re: Film von 1937

Date: 2001/06/11 03:35:36
From: E. Glenn Krock <egkrock(a)direct.ca>

I gathered that the subject is "ticklish"  (i.e., controversial), which is
what piqued my curiosity.  Will the English equivalent provoke a storm of
protest?

  ~ Glenn Krock, Victoria, BC, Canada


----- Original Message -----
From: <FredRump(a)earthlink.net>
To: <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
Sent: Sunday, June 10, 2001 5:55 PM
Subject: Re: [OWP] Re: Film von 1937


> On 10 Jun 2001, at 16:28, E. Glenn Krock wrote:
>
> > I'm curious.  Would someone PLEASE explain in English what this is all
> > about? My German capablity is very meagre, and from what I can make
> > out, the subject looks interesting.
>
> It's really a ticklish inner-German matter. A bit tough to explain
> unless somebody else wants a crack at it.
>
> Fred
>
>
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
>



Re: [OWP] Re: Film von 1937

Date: 2001/06/11 04:35:42
From: Elke Hedstrom <elke4444(a)airmail.net>

"E. Glenn Krock" wrote:

> I'm curious.  Would someone PLEASE explain in English what this is all
> about?
> My German capablity is very meagre, and from what I can make out, the
> subject looks interesting.
>   ~ Glenn Krock, Victoria, BC, Canada
>

Glenn,

we talked about the treatment the over 10 million refugees from the
Eastern part of Germany got - when they ran for their lives as the Russian
troops moved in - they ran to the Western part of Germany. Those who
stayed, like my grandparents in East Prussia - were shot by the Russian
troops - everyone left in the village was shot.

The refugees resettled in the Western part of Germany. Most of us were
treated like second class citizens. The local population resented us. We
had nothing, we were nothing. I was a child at that time, but I still
remember the hurt when the daughter of the local innkeeper, the daughter
of the owner of a  farm, the daughter of the owner of the local grocery
store told me that their parents told them not to play with me - they
could not play with those .... there were many names for us and there were
many more insults I remember. Was it our fault that we lost our homes,
that we lost everything. 2/3 of the German population did not lose any
territory, only us from the Eastern part of Germany did. I think what most
of us want is just understanding, understanding what it means to lose
everything,

For years I have been interested in documenting my family genealogy. There
are no pictures of my sister, brother and I when we were very young, there
are only a few pictures of my grandparents and other relatives, because if
you run for your life, like the East Prussians did in January of 1945, you
did not take photo albums along. Just try to comprehend what it means to
lose everything, but everything.

I really cannot comprehend that some people in this group think that
genealogy is about dates and names. What an empty picture they are
collecting. This conversation is not about politics either - as one person
on the list said. Those of us who were refugees from the Eastern part of
Germany just related personal experiences. The people who responded were
all young at that time - like I was - what did we know about politics -
but we all had the same story to tell. Hopefully, someone listens - our
personal relevations could apply to your own relatives, to your own
search  too.

Regards,


Elke Hedstrom, Garland, TX/USA



















>
> _______________________________________________







Re: [OWP] Re: Film von 1937

Date: 2001/06/11 05:22:35
From: Dani Weiss <dweiss(a)wanadoo.nl>

Elke,

it IS so as you described, but the real discussion, or the
"undercover"-discussion is not about this!!!
As you perhaps remember, it al began with a description of a NS-Film...
And what I prove in the story`s told today is about the question who was
responsible for all the things happened, because NO ONE in East- Prussia was,
no one there was a Nazi of course and no one agreed with Hitler and his war...

so how could people do all the ugly things to us they did?!

Dani

Elke Hedstrom schreef:

> "E. Glenn Krock" wrote:
>
> > I'm curious.  Would someone PLEASE explain in English what this is all
> > about?
> > My German capablity is very meagre, and from what I can make out, the
> > subject looks interesting.
> >   ~ Glenn Krock, Victoria, BC, Canada
> >
>
> Glenn,
>
> we talked about the treatment the over 10 million refugees from the
> Eastern part of Germany got - when they ran for their lives as the Russian
> troops moved in - they ran to the Western part of Germany. Those who
> stayed, like my grandparents in East Prussia - were shot by the Russian
> troops - everyone left in the village was shot.
>
> The refugees resettled in the Western part of Germany. Most of us were
> treated like second class citizens. The local population resented us. We
> had nothing, we were nothing. I was a child at that time, but I still
> remember the hurt when the daughter of the local innkeeper, the daughter
> of the owner of a  farm, the daughter of the owner of the local grocery
> store told me that their parents told them not to play with me - they
> could not play with those .... there were many names for us and there were
> many more insults I remember. Was it our fault that we lost our homes,
> that we lost everything. 2/3 of the German population did not lose any
> territory, only us from the Eastern part of Germany did. I think what most
> of us want is just understanding, understanding what it means to lose
> everything,
>
> For years I have been interested in documenting my family genealogy. There
> are no pictures of my sister, brother and I when we were very young, there
> are only a few pictures of my grandparents and other relatives, because if
> you run for your life, like the East Prussians did in January of 1945, you
> did not take photo albums along. Just try to comprehend what it means to
> lose everything, but everything.
>
> I really cannot comprehend that some people in this group think that
> genealogy is about dates and names. What an empty picture they are
> collecting. This conversation is not about politics either - as one person
> on the list said. Those of us who were refugees from the Eastern part of
> Germany just related personal experiences. The people who responded were
> all young at that time - like I was - what did we know about politics -
> but we all had the same story to tell. Hopefully, someone listens - our
> personal relevations could apply to your own relatives, to your own
> search  too.
>
> Regards,
>
> Elke Hedstrom, Garland, TX/USA
>
> >
> > _______________________________________________
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/11 05:37:14
From: Elke Hedstrom <elke4444(a)airmail.net>

Dani Weiss wrote:

>
> Im Gegensatz zu den Erlebnissen von Flüchtlingen und "Sympathisanten" wie sie
> hier heute mehrfach beschrieben wurden, kann ich nur Gutes berichten:

Dani,

wir, die wir eine andere Erfahrung durchmachten als Du und Deine Familie sind keine
"Sympathisanten." Wir haben nur berichtet, was wir als Fluechtlinge mitgemacht
haben. Deine Familie hatte - Gott sei Dank - eine andere Erfahrung - und es ist gut,
dass Du die andere Seite praesentierst.


> Ich weiss nicht so recht was ich von diesem ( verzeiht mir bitte den Ausdruck,
> aber mir fällt so schnell nichts treffenderes ein) kollektiven Selbstmitleid
> halten muss,

Jedoch kannst Du uns, die wir eine andere Erfahrung mitgemacht haben, nicht einfach
mit dem Ausdruck "kollektives Selbstmitleid" abtun.

Meine Familie hat enorm darunter gelitten, dass ihre Heimat verloren war. Ja, auch
die Ostpreussen haben  Hitler gewaehlt wie der Rest der Deutschen. Nur wurden die
Fluechtlinge aus den Ostgebieten schlimmer bestraft.

Elke Hedstrom, Garland, TX/USA

>
>



Re: [OWP] Re: Film von 1937

Date: 2001/06/11 06:04:29
From: Elke Hedstrom <elke4444(a)airmail.net>

Dani,

I wish I had an anwer to your question "who was responsible for all the things
that happened." I agree, I got off on another topic, a topic that was dear to my
heart and as I could observe from the responses - this was a topic that several
other German refugees from East Prussia could relate to.

Regards,

Elke

> Elke,
>
> it IS so as you described, but the real discussion, or the
> "undercover"-discussion is not about this!!!
> As you perhaps remember, it al began with a description of a NS-Film...
> And what I prove in the story`s told today is about the question who was
> responsible for all the things happened, because NO ONE in East- Prussia was,
> no one there was a Nazi of course and no one agreed with Hitler and his war...
>
> so how could people do all the ugly things to us they did?!
>
> Dani
>
>
>



Re: [OWP] Re: Film von 1937

Date: 2001/06/11 06:39:21
From: Sheri & David Early <earlyd(a)oz-online.net>

You know what folks, let me just say something without someone going all
crazy on me okay?
I have been following along silently all this while during this discussion
and now I would like to say my peace with out upsetting anyone.
First of all I lived in Germany for 3 years in Butzbach in 90-93 and let me
tell you that things hadn't changed by then either..... The West Germans
still thought they were better than the East Germans even in that time
period. It's still the same today in many parts of Germany and we all know
it and if we don't then I would suggest that people open their eyes and take
a good look around.
Secondly.....in the reference to how could people do all the ugly things to
us they did?!
I really believe that for most it was a game of survival, come on get
serious if you thought for one moment that you could fool someone into
letting you survive would you not play the game? Sure you would.....
Lets not forget that many horrible things happen in this world that no one
can explain that is not to say they are not important but what we should be
getting out of it is, let's not let it happen again.
When I started researching my family from W. Prussia what sickened me right
away was the fact of how our US Govt: was promising them a better place, a
better way of life etc... which in reality they didn't have it better at
all... in fact most times they had it much worse then they would have if
they had stayed in W. Prussia.
My point here folks is this.... bad things happen to good people all the
time, it's no secret and doubt very much that it will change anytime soon.
I think what is really important here is how our relatives stuck to their
guns and would let no one and I mean no one stop them from attaining their
goals in life.
They did the best they could with what they had and most faired fairly well
in the end.
Again.... this is my opinion please don't write me all kinds of mail cussing
me out.
I deserve the same kind of respect that I have given all of  you.
Thanks my friends,
Sheri




> Dani said:
>
> it IS so as you described, but the real discussion, or the
> "undercover"-discussion is not about this!!!
> As you perhaps remember, it al began with a description of a NS-Film...
> And what I prove in the story`s told today is about the question who was
> responsible for all the things happened, because NO ONE in East- Prussia
was,
> no one there was a Nazi of course and no one agreed with Hitler and his
war...
>
> so how could people do all the ugly things to us they did?!
>
> Dani
>
> Elke Hedstrom schreef:
>
> > "E. Glenn Krock" wrote:
> >
> > > I'm curious.  Would someone PLEASE explain in English what this is all
> > > about?
> > > My German capablity is very meagre, and from what I can make out, the
> > > subject looks interesting.
> > >   ~ Glenn Krock, Victoria, BC, Canada
> > >
> >
> > Glenn,
> >
> > we talked about the treatment the over 10 million refugees from the
> > Eastern part of Germany got - when they ran for their lives as the
Russian
> > troops moved in - they ran to the Western part of Germany. Those who
> > stayed, like my grandparents in East Prussia - were shot by the Russian
> > troops - everyone left in the village was shot.
> >
> > The refugees resettled in the Western part of Germany. Most of us were
> > treated like second class citizens. The local population resented us. We
> > had nothing, we were nothing. I was a child at that time, but I still
> > remember the hurt when the daughter of the local innkeeper, the daughter
> > of the owner of a  farm, the daughter of the owner of the local grocery
> > store told me that their parents told them not to play with me - they
> > could not play with those .... there were many names for us and there
were
> > many more insults I remember. Was it our fault that we lost our homes,
> > that we lost everything. 2/3 of the German population did not lose any
> > territory, only us from the Eastern part of Germany did. I think what
most
> > of us want is just understanding, understanding what it means to lose
> > everything,
> >
> > For years I have been interested in documenting my family genealogy.
There
> > are no pictures of my sister, brother and I when we were very young,
there
> > are only a few pictures of my grandparents and other relatives, because
if
> > you run for your life, like the East Prussians did in January of 1945,
you
> > did not take photo albums along. Just try to comprehend what it means to
> > lose everything, but everything.
> >
> > I really cannot comprehend that some people in this group think that
> > genealogy is about dates and names. What an empty picture they are
> > collecting. This conversation is not about politics either - as one
person
> > on the list said. Those of us who were refugees from the Eastern part of
> > Germany just related personal experiences. The people who responded were
> > all young at that time - like I was - what did we know about politics -
> > but we all had the same story to tell. Hopefully, someone listens - our
> > personal relevations could apply to your own relatives, to your own
> > search  too.
> >
> > Regards,
> >
> > Elke Hedstrom, Garland, TX/USA
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[OWP] neuer Teilnehmer sucht Guzek / Romanowski

Date: 2001/06/11 09:10:33
From: ThDoescher <ThDoescher(a)aol.com>

Hallo,
ich habe mich vor kurzem in dieser Liste neu angemeldet. Ich heisse Thorsten Döscher und wohne in Cuxhaven. Die meisten meiner Vorfahren kommen aus dem Land Wursten (zwischen Cuxhaven und Bremerhaven).
Bei meinen Nachforschungen stiess ich auf Vorfahren, welche aus dem jetzigen Polen kommen. Hierbei handelt es sich um die Eltern/Vorfahren meiner Urgroßmutter.
Hier einige Daten:

Fritz Guzek
geb. 07.08.1866 in Grabnik, Krs. Lyck
get. 12.08.1866 in Grabnik
Beruf: Seefahrer beim Norddt. Lloyd
gest. in Bremerhaven

Vater: Gottlieb Guzek (Losmann) aus Königsberg
Mutter: Mine Glowacz

Ehefrau: Amalie Romanowski aus Allenstein (Olztyn)

bereits im Jahre 1901 wohnhaft in Lehe (Bremerhaven), dort wurde meine Urgroßmutter gebohren.

Vielleicht kommt dem einen oder anderen etwas bekannt vor oder hat ´nen Tip für mich.
Vielen Dank.

Thorsten Döscher


[OWP] Re: Film von 1937

Date: 2001/06/11 10:48:33
From: E. Glenn Krock <egkrock(a)direct.ca>

Dear Elke:  Thank you for replying to my request.

I can sympathise with your feelings about having to flee ahead of  the
Soviet barbarians, and about the loss of your home.

Fortunately for me, my Grandparents left Germany in1882.  Grandfather was
born in East Prussia, near Angerburg, and Grandmother was born in West
Prussia near Gross Mausdorf.  It saddens me that the places where my
forebears had lived for centuries are now under foreign occupation.

The stories that you and others can tell about the horrors of the 1945 to
1947 period, or so, should be told loud and clear so that the victimization
of the eastern Germans will be well documented.  I have several books about
the subject, but the stories should be told from the point of view of those
who had personally experienced the horrors.

   Genealogy isn't only about collecting names.  Their history is just as
important.

  ~ Glenn Krock



[OWP] Re; Film von 1937

Date: 2001/06/11 10:51:59
From: E. Glenn Krock <egkrock(a)direct.ca>

Please, where can I get a copy of this film?  Thanks.
  ~ Glenn Krock



[OWP] Vorstellen - Suche in Prappeln/Pokarben/Legnitten, etc.

Date: 2001/06/11 11:21:04
From: HardyBirtEE <HardyBirtEE(a)aol.com>

Hallo an alle,
möchte mich gerne auf der mailing list vorstellen.  Ich bin 54 Jahre, wohne 
in Melbourne (Australien) und bin seit Ende September 2000 mit meiner 
Ahnenforschung beschäftigt.  

Die direkten Vorfahren meines Vaters (Preuhs, in verschiedenen Versionen 
geschrieben)  stammen aus Ponarth, Mahnsfeld und Kreuzburg.  Andere Familien, 
die ich suche sind:
Buchholz (Mahnsfeld), Broede (Mahnsfeld), Lehmann (Prappeln und Pokarben), 
Mischke (Bergau), Klowski (Ottilienhof und Wangnicken), Meier (Wesdehlen), 
Schirwing (Legnitten), Wasserberg (Mühlhausen), und viele andere.

Prappeln gehört zum Kirchspiel Haffstrom und lt. LDS catalogue gibt es nur 
verfilmte Kirchenbücher bis 1876 (und auch nur begrenzt).  Suche etwas für 
die Jahre 1877-1879.  Ist jemandem bekannt, ob für diese Zeit irgendwo etwas 
existiert?

Pokarben:  es soll ein eigenes Standesamt gegeben haben (lt. Meyer's).  Ich 
nehme an, daß die Kirchenbücher jedoch in Brandenburg geführt wurden.  Weiß 
dies jemand?

Legnitten sollte zum Kirchspiel Poerschken gehoert haben.  Hier wurden laut 
Katalog jedoch nur Kirchenbücher bis 1806 gefilmt.  Ist jemandem mehr bekannt?

Danke bereits für jede Hilfe.  
Viel Erfolg beim Suchen allerseits!
Beste Gruesse von
Ellen 'down under'


Re: [OWP] Vorstellen - Suche in Prappeln/Pokarben/Legnitten, etc.

Date: 2001/06/11 12:02:57
From: Manfred Paschedag <M.Paschedag(a)gmx.de>

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: HardyBirtEE(a)aol.com <HardyBirtEE(a)aol.com>
An: ow-preussen-l(a)genealogy.net <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
Datum: Montag, 11. Juni 2001 11:22
Betreff: [OWP] Vorstellen - Suche in Prappeln/Pokarben/Legnitten, etc.


Hallo Ellen,

>Pokarben:   Ich nehme an, daß die Kirchenbücher
> jedoch in Brandenburg geführt wurden.
>Weiß dies jemand?
Die zustaendige Kirche war Brandenburg,
Dioezese Heiligenbeil, Reg.-Bezirk Königsberg/Pr.

>Legnitten sollte zum Kirchspiel Poerschken gehoert
>haben.
Das stimmt. Die Dioezese ist ebenfalls Heiligenbeil.

Gruß  Manfred  (Suche alle Paschedag-Vorkommen)



Re: [OWP] Vorstellen - Suche in Prappeln/Pokarben/Legnitten, etc.

Date: 2001/06/11 13:59:52
From: rloss <rloss(a)bellsouth.net>

Ellen "down under"

I live north of the equator so I guess I am "up over".
Anyway, I see you mention the surname Buchholz.

In one of my family trees, I have a branch of the
Buchholz family and along the way, I also gathered
the address of someone that collects the surname
"Buchholz" and is putting them either on a web or
as a web Buchholz clearing house for the Buchholz
surname.

If you are interested, get back to me and I will
dig the information from my files.

Regards,
Robert Lipprandt
(South Florida)
----- Original Message -----
From: <HardyBirtEE(a)aol.com>
To: <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
Sent: Monday, June 11, 2001 5:20 AM
Subject: [OWP] Vorstellen - Suche in Prappeln/Pokarben/Legnitten, etc.


Hallo an alle,
möchte mich gerne auf der mailing list vorstellen.  Ich bin 54 Jahre, wohne
in Melbourne (Australien) und bin seit Ende September 2000 mit meiner
Ahnenforschung beschäftigt.

Die direkten Vorfahren meines Vaters (Preuhs, in verschiedenen Versionen
geschrieben)  stammen aus Ponarth, Mahnsfeld und Kreuzburg.  Andere
Familien,
die ich suche sind:
Buchholz (Mahnsfeld), Broede (Mahnsfeld), Lehmann (Prappeln und Pokarben),
Mischke (Bergau), Klowski (Ottilienhof und Wangnicken), Meier (Wesdehlen),
Schirwing (Legnitten), Wasserberg (Mühlhausen), und viele andere.

Prappeln gehört zum Kirchspiel Haffstrom und lt. LDS catalogue gibt es nur
verfilmte Kirchenbücher bis 1876 (und auch nur begrenzt).  Suche etwas für
die Jahre 1877-1879.  Ist jemandem bekannt, ob für diese Zeit irgendwo etwas
existiert?

Pokarben:  es soll ein eigenes Standesamt gegeben haben (lt. Meyer's).  Ich
nehme an, daß die Kirchenbücher jedoch in Brandenburg geführt wurden.  Weiß
dies jemand?

Legnitten sollte zum Kirchspiel Poerschken gehoert haben.  Hier wurden laut
Katalog jedoch nur Kirchenbücher bis 1806 gefilmt.  Ist jemandem mehr
bekannt?

Danke bereits für jede Hilfe.
Viel Erfolg beim Suchen allerseits!
Beste Gruesse von
Ellen 'down under'

_______________________________________________
OW-Preussen-L mailing list
OW-Preussen-L(a)genealogy.net
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l





[OWP] Ahnenwin 3.0 Demoversion

Date: 2001/06/11 14:20:07
From: Kurt Willutzki <Willutzki.Kurt(a)t-online.de>

Hallo Margitta, hallo Liste,

eine kostenlose Demoversion von Ahnenwin 3.0 kann man jetz herunterladen:
http://home.t-online.de/home/Kunert.R/downl.htm

Herzliche Grüße aus Rheinhausen

Kurt Willutzki
Beguinenstraße 34
47228 Duisburg
02065 92171
willutzki.kurt(a)t-online.de
Als Genealogie-Programm setze ich das neue Ahnenwin 3.0 von Dr. Heribert
Reitmeier ein. Z.Zt. habe ich 2000 Probanden erfasst, Willutzki, Vor- und
Nachfahren, Zugehörige.
Forschungsgebiet: Masuren im Dreieck Lyck, Lötzen, Gehlenburg
Suche alles zu Willutzki, Wilutzki, Wylutzki, Willudzki, Wylludzki,
Wyluczki, und ähnlich, also in jeder Schreibweise.
Suche Infos zu den Mühlen in oder bei Gehlenburg/Bialla, Kosuchen, Lauth,
Wilkus Mühle




Re: [OWP] Re: Film von 1937

Date: 2001/06/11 15:02:42
From: Adalbert Goertz <goertz(a)oldcolo.com>

The story is well documented and told,too, in German, but not read,
necessarily. It is not well told, and read, in English.
What is available in English, I have listed in may faq.ostpreussen
and faq.westpreussen.

-- 
  ** Adalbert & Barbel Goertz ** ph 719-390-1088 ** fax 815-352-3987 **--
    retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
     Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
                http://www.cyberspace.org/~goertz
         Do not use Java, if you want wide accessability.
        Adolph Sharon is the Peacenik in the Near East now




[OWP] Lektüre: Vertreibungtraumata/Kollektivschuld/

Date: 2001/06/11 15:12:13
From: Lutz Szemkus <Lutz.Szemkus(a)t-online.de>

1."Als Kind hatte ich immer sehr stark die Schuld der
Deutschen gespürt. Ich hatte immer das Gefühl, wir dürfen über
unsere verlorene Heimat und unsere misshandelte Verwandtschaft
nicht traurig sein, weil wir Deutschen den Juden und anderen
Völkern ja unendlich viel Leid angetan haben. Es war ein
Gefühlstabu." Auf einem Kongress 1994 in Hamburg erfuhr Astrid
von Friesen eine besondere Ermutigung zu ihrem Projekt (eine
Gesprächs- und Erzählwerkstatt zur Vertreibung) gerade von
Juden. Deutsche Therapeuten hatten dagegen protestiert, dass
sie den auf den Holocaust angewandten Begriff der
Zweite-Generation-Problematik nun auch auf deutsche Nichtjuden
anwenden wollte. Die anwesenden israelischen Kollegen
ermunterten sie aber, weiterzuarbeiten.

Astrid von Giesen. Der lange Abschied (Psychosozialverlag,
Giessen, 209 Seiten, 44 Mark

2. A Child of East Prussia by Hiltrud Webber:
http://pcis.net/hwebber/books

3. Zitat:
"............
Ethnische Säuberung ist ein Verbrechen gegenüber der
Menschlichkeit, gleichgültig, wer sie an wem verübt. Ich
unterstütze die Aufgabe des Instituts für
deutsch-amerikanische Beziehungen, die Öffentlichkeit über die
Tragödie der Entwurzelung (displacemen) von 15 bis 17
Millionen unschuldiger deutscher Frauen und Kinder
aufzuklären. Diese unschuldigen Seelen wurden Opfer der
schlimmsten Zeit ethnischer Säuberungen der ganzen
Weltgeschichte, die ethnische Säuberung 1944-1950."        
George W. Bush (damals noch Gouverneur)

4. deutsche "Antifa"-Sprüche bei Protesten gegen
Vertriebenentreffen
"Harris hatte recht"
"Ja zu den Beneschdekreten"
----------------
MfG
Lutz Szemkus


Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/11 15:48:51
From: W. Fred Rump <FredRump(a)earthlink.net>

On 11 Jun 2001, at 3:23, Dani Weiss wrote:

>
> "...denn man muß bezahlen wenn man gewählt hat...
>  ... und die Stille: sie sei eine Stille nach einem Volk
>  das weder das Wort Widerspruch noch Auflehnung kannte."

dani,
weißt Du überhaupt wie das war mit der Wahl und wieviele NICHT
die Nationale Stimme gewählt hatten? Das ist doch alles nicht so
einfach auf eine Wahl zu schieben. Erstmal ist es immer noch
normal für den Deutschen dem Staat sein Gehorsam zu schenken.
Niemand fragt warum, damals oder heute.

Die letze Linie oben hatte wohl mehr mit dem Debakel zu tun als
das Wählen. Hitler kam und nahm sich die Macht und zu wenige
sagten nein dazu.

Die Frage hier ist warum hauptsächlich die Leute aus dem Osten
so schwer bestraft wurden ob sie nun gültig waren oder nicht ist ja
nicht die Frage nur die Ausrede.

Fred




Re: [OWP] Vorstellen - Suche in Prappeln/Pokarben/Legnitten, etc.

Date: 2001/06/11 15:51:00
From: Jim & Muriel Gambrel <jgambrel(a)mts.net>

Ellen - there are also many Bucholz names in the church films (LDS)
for Reimerswalde, East Prussia
Muriel




Re: [OWP] Re; Film von 1937

Date: 2001/06/11 16:27:35
From: Lutz Szemkus <Lutz.Szemkus(a)t-online.de>

http://www.amazon.de search for "Ostpreußen-Reise 1937"
Freigegeben ab 6 Jahren (Ich lach mich kaputt!!)

"E. Glenn Krock" schrieb:
> 
> Please, where can I get a copy of this film?  Thanks.
>   ~ Glenn Krock
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l


Re: [OWP] Lektüre: Vertreibungtraumata/Kollektivschuld/

Date: 2001/06/11 17:01:31
From: Lutz Szemkus <Lutz.Szemkus(a)t-online.de>

> 
> 2. A Child of East Prussia by Hiltrud Webber:
> http://pcis.net/hwebber

then click on 'books'
> 
>


[OWP] WG: [SCI] Adressbuecher

Date: 2001/06/11 17:19:39
From: Werner Schuka <Schuka.edv(a)t-online.de>

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Im Auftrag von Klaus Liwowsky
Gesendet: Montag, 11. Juni 2001 15:43
An: Schlesien-L(a)genealogy.net
Betreff: [SCI] Adressbuecher


Liebe Listenmitglieder,
ich hatte Anfang März eine Anfrage in dieser Liste veröffentlicht, ob
nicht ein Forscherkollege aus München die Bibliothek des Deutschen
Museums aufsuchen könnte, um deren Bestand an schlesischen Adreßbüchern
für die bekannte Datenbank aufzunehmen.

Ich möchte mich nun heute ganz herzlich, auch über die Liste, bei Holger
Liebig bedanken, der sich die Mühe gemacht hat, den doch beachtlichen
Bestand von 37 Büchern aufzunehmen. Darunter sind auch ein paar sehr
'seltene' Exemplare.
Siehe:
http://www.geocities.com/adwrz1h/adressbuch/index.htm

Der emsige Holger war nun so fleißig und hat gleich den gesamten Bestand
an Adreßbüchern ermittelt. Ich bin der Meinung, daß man die restlichen
Hinweise auch noch veröffentlichen sollte.
Ich habe die Einträge in drei Gruppen aufgeteilt und bitte darum, wer
Zugang hat zu anderen Mailing-Listen (AGOFF, OW-Preussen usw.), den
entsprechenden Bestand doch bitte dort anzugeben.
Vielleicht kann man die folgenden Absätze einfach so einkopieren:

*************************************************************************
An AGOFF-L oder OW-Preussen-L
Adreßbücher in der Bibliothek des Deutschen Museums in München.
Zusammengestellt von Holger Liebig.

Stadt Danzig	            1932/33/35/37-38/40-41; Sig.:ZB1807
Stadt Greifenberg (Pommern) 2.1929; Sig.:ZA 6050
Stadt Königsberg	    86.1928/87.1929/88.1930/79[!].1931-89.1941;
                            Sig.:ZB 107
Stadt Stettin	            73.1929/77.1933/83.1939/85.1941/86.1942;
                            Sig.:ZB 2523

Adresse:
Deutsches Museum, Bibliothek
Museumsinsel 1
80538 München
089 21 79 213
mailto:dm.bibliothek(a)extern.lrz-muenchen.de
*************************************************************************
An eine Liste, wenn vorhanden, die sich mit der ehemaligen DDR
beschäftigt.
Adreßbücher in der Bibliothek des Deutschen Museums in München.
Zusammengestellt von Holger Liebig.

Stadt Erfurt	          1924/3.1928/72.1930/77.1937-38/80.1941-42;
                          Sig.:ZB 60
Stadt Forst (a.d.Lausitz) 1927/32/35; Sig.:ZA 2716
Stadt Frankfurt/O	  1925/29/31/33/35-36/40-41; Sig.:ZA 840
Stadt Gotha	          61.1926-27/63.1928-29/68.1933-34/73.1938-39;
                          Sig.:ZA 2281
Landkreis Luckau/Finsterwalde/Dobrilugk/Kirchhain/Golßen/Sonnenwalde
                          1929; Sig.:ZA 6045
Stadt Leipzig             1.1896/78.1899/106.1927/108.1929/109.1930/
                          113.1934/116.1937/118.1939/120.1941/121.1942;
                          Sig.:ZB 2577
Kreis Leipzig mit Borna, Grimma u. Oschatz
                          1928; Sig.:ZB 6911
Branchenbuch Leipzig      1949; Sig.: 3948
Stadt Meissen	          18.1929-30/19.1931/23.1939; Sig.:ZA 2294
Stadt Mylau(Vogtland)     3.1931/4.1937; Sig.:ZB 1323

Adresse:
Deutsches Museum, Bibliothek
Museumsinsel 1
80538 München
089 21 79 213
mailto:dm.bibliothek(a)extern.lrz-muenchen.de
*************************************************************************
An eine Liste, die sich mit Westdeutschland - 'alte' BRD (z.B. Wgff-l)
beschäftigt.
Adreßbücher in der Bibliothek des Deutschen Museums in München.
Zusammengestellt von Holger Liebig.

Stadt Frankfurt/M        1926/29-33/37/41/43/49/51/52-57; Sig.:ZB 1700
Stadt Köln	         68.1926/70.1928 - 81.1939; Sig.:ZB 1852
Stadt München            1835/1866/1878/1896/1900/1904/1908-1916/1918/
                         1920/1926/1927/1928-32/83.1933; Sig.:ZB 1487
Branchenbuch München     1926-27; Sig.:ZA 1938

Adresse:
Deutsches Museum, Bibliothek
Museumsinsel 1
80538 München
089 21 79 213
mailto:dm.bibliothek(a)extern.lrz-muenchen.de
*************************************************************************

Gruß
Klaus Liwowsky



Re: [OWP] Lektüre: Vertreibungtraumata/Kollektivschuld/

Date: 2001/06/11 20:22:26
From: Knut W. Barde <kbarde(a)ocsnet.net>

Ich bin dankbar, dass der Listeneigentuemer erlaubt, dass sich diese
Diskussion weiterentwickelt.

Frage zu Vertriebenen und Fluechtlingen:

Von meinen Eltern meine ich gehoert zu haben, das der Status von
Vertriebenen besser als der von Fluechtlingen war.  Es gab so etwas wie
einen Vertriebenenausweis.  Gab es auch einen Fluechtlingsausweis?  Und
wieso waren Vertriebene besser dran?  Weil sie nachweisen konnten
"offiziel" unterwegs gewesen zu sein, waehrend Fluechtlinge vielleicht
nur aus Gruenden der persoenlichen Genehmlichkeit gen Westen zogen?

Vertriebene mussten gehen, Fluechtlingen haetten bleiben koennen, aber
wollten gehen?   Hat das damit zu tun, dass der Westen keine freiwillige
Voelkerwanderung wollte, da dies die zur Verfuegung stehenden Mittel
sprengen wuerde, sodass bei Vertriebenen die Not anerkannt wurde, bei
Fluechtlingen jedoch nicht?  So wird ja auch noch heute gegen
wirtschaftlich motivierte Fluechtlinge/Auswanderer diskriminiert, waeren
denjenigen, die Spuren der Verfolgung durch den Staat nachweisen
koennen, die Tuer etwas weiter geoeffnet wird.

Es gibt einen Bund Deutscher Vertriebener, aber keinen Bund Deutscher
Fluechtlinge?

Bezueglich Schuld und Unschuld:

"Lutz Szemkus wrote:

> 1."Als Kind hatte ich immer sehr stark die Schuld der
> Deutschen gespürt. Ich hatte immer das Gefühl, wir dürfen über
> unsere verlorene Heimat und unsere misshandelte Verwandtschaft
> nicht traurig sein, weil wir Deutschen den Juden und anderen
> Völkern ja unendlich viel Leid angetan haben. Es war ein
> Gefühlstabu."

Traurig sein ja, aber Gleichstellung mit den Opfern des Naziwahnsinns
doch kaum.  Man kommt an der Tatsache, dass Deutschland als Nation
diesen Wahnsinn schuf, unterstuetzte, und ausfuehrte, nicht vorbei.  Die
Massnahmen, die dann als Selbstverteidung, Rache, oder Vergeltung, durch
die Sieger gegen Deutschland durchgefuehrt wurden, erscheinen dann als
verstaendliche Konsequenz.  Jeder Versuch, mit dem Leiden der
Vertriebenen und Fluechtlinge zwecks Mitleidserweckung hausieren zu
gehen um politische Ziele zu erreichen, wird immer und ewig ueber den
Stein stolpern, der durch die Frage aufgeworfen wird, was kam denn
zuerst?



>
>
> die
>  Öffentlichkeit über die
> Tragödie der Entwurzelung (displacemen) von 15 bis 17
> Millionen unschuldiger deutscher Frauen und Kinder
> aufzuklären. Diese unschuldigen Seelen wurden Opfer der
> schlimmsten Zeit ethnischer Säuberungen der ganzen
> Weltgeschichte, die ethnische Säuberung 1944-1950."
> George W. Bush (damals noch Gouverneur).

Waren under Vertriebenen keine Maenner?  Haben die Frauen nicht
gewaehlt?  So schwierig und unangenehm dies auch sein mag, Unschuld kann
doch von denen, die die Nazis waehlten, sie aktiv unterstuetzten,
Mitlaeufer, Sympatisanten und Nutzniesser waren, kaum vorgespielt
werden. Das viele Frauen Hitler fanatisch unterstuetzten, ist bekannt,
und wenn sie ihre Maenner und Jungen aktiv zur Beteiligung an der
Kriegsfuehrung anregten, dann bleibt von Unschuld wenig uebrig.  Nach
dem Kriege will jeder gegen die Nazis gewesen sein, und so zu tun als ob
alle Vertriebenen und/oder Fluechtlinge Widerstandskaempfer gewesen
waren, passiven Widerstand leisteten, oder politisch desinteressiert
und/oder uninformiert waren, ist unehrlich.  Fuer alle, die nicht in
diese  Kategorien fallen, ist das Wort Unschuld unpassend, ausser wie
fuer die einzigen, die fraglos Unschuld vorbringen koennen,  die
Kinder.  Und Kinder werden seit eh und je in der ganzen Welt zu ihren
Eltern gerechnet.  Haetten die Kinder den Vertriebenen und Fluechtlingen
entrissen werden sollen, und als Weisen in ihren entdeutschten
Heimatgebieten aufwachsen sollen?   Kinder erleiden das Schicksal ihrer
Eltern.

Zu erwarten, dass nach einem gluecklicherweise verloren gegangenen
Angriffskrieg mit rassistischen Motivationen und Zielen, und nach
bedingungsloser Kapitulation, die Verlierer ihre Rechte bei der
Weltmeinung geltend machen koennen, bleibt weiterhin unrealistisch.

So bleibt dann wohl nur die Traurigkeit fuer die, die unverschuldet die
Folgekosten des Krieges leiden mussten, und peinliches Schweigen bei
denen, die durch ihr Verhalten mitverantwortlich zeichnen muessen.

Da sich Deutschland demokratisch in den Naziwahnsinn hineinwaehlte, und
alle gesellschaftlichen Institutionen sich der Gleichschaltung freudig
anschliessen, waere es doch eine Beleidigung  des demokratischen
Gedankens, die Verantwortung nach Beendigung des fehlgeschlagenen
Experiments woanders als bei der Bevoelkerung zu suchen, die dieses
Experiment hervorbrachte.   Das Hitler als Einzeltaeter ein
jungfraeuliches Deutschland entfuehrte und in den Abgrund fuehrte, ist
doch nur ein Argument derjenigen, die nach der Kapitulation und einer
laecherlichen Entnazifizierungskampagne eine wundersame 180 Grad
Gesinnungswende zur Schau stellen vermochten.

Demokratie bedeutet, dass die Mehrheit das Recht hat, die Politik fuer
alle zu bestimmen, und dass die Konsequenzen einer mehrheitlich
durchgefuehrten Politik/Rechtgebung/Machtausuebung von allen zu tragen
sind.  Solange die primitiven Konzepte  von Staat, Staatsbuergerschaft,
Grenzen, Patriotismus, Verrat, Staatstreue, zur Standardausruestung des
politischen Selbstverstaendnisses gehoeren, solange sollten wir uns
nicht wundern, dass unser Einzelschicksal untrennbar vom Schicksal des
Staates bleibt.

Und wer sich demokratisch in eine Diktatur waehlt und hoffungsvoll den
propagandistischen Zielen entgegensieht, hat keinen eleganten Ausweg,
wenn die Sache schief geht.

Ferner sollte nicht vergessen werden, dass sich Deutschland nach dem
Kriege rapide hochrappeln konnte, und durch den Marshallplan und andere
Massnahmen relativ schnell wieder in die Voelkergemeinschaft eingliedern
konnte.  Es ist also nicht so, als ob Deutschland auf immer und ewig
durch die Siegermaechte geknechtet wurde.  Diesen Fehler des Versailler
Vertrags wurde von den Siegermaechten nicht gemacht.

Man muss den feinen aber wichtigen Unterschied sehen, zwischen denen,
die einer verlorenen und schoenen Jugend und  Heimat nachtrauern, und
denen, die dieses verstaendliche Gefuehl dazu nutzen, den politischen
Irsinn der Nazizeit zu verharmlosen, zu verschoenern, oder zu leugnen.
Fuer die, die geistig, moralisch, altersmaessig, und intellektual
faehig, die Nazizeit bewusst miterlebten, ist ein naives Schwelgen in
der zauberhaften Vergangenheit kaum moeglich, da ihm die Entzauberung
auf dem Fuss folgte.  Und wie oft waren Bestandteil der schoenen
Vergangenheit nicht auch die rassistischen Bemerkungen von Eltern,
Freunden, Schulkameraden, die Verdammung und Diskriminierung von
Kommunisten, Homosexuellen, Juden, Zigeunern in Schule, Radio, Zeitung,
und oeffentlicher Diskussion?  Paradiesische Inseln, in denen es nur
eine Atmosphaere der universalen Menschenliebe, Naturschoenheit,
Gemeinschaftsgefuehl, des naiven und unpolitischen Daseins gab,
unvergiftet von propagandistischer Manipulation, sind eher
Wunschvorstellungen einer enttaeuschten Phantasie, als Musterbeispiele
des voelkischen Lebens waehrend der Nazizeit.

Eine Person zu der Diskussion meint, dass seine persoenliche politische
Einstellung niemandem etwas angehe.  Es ist das Wesen der Politik, dass
sie sich mit Fragen des Gemeinwohls und seiner Herbeifuehrung und
Wahrung befasst.  Politik hat kein Interesse an persoenlichen
Geschmacksunterschieden, die vielleicht nur eine Relevanz zum Marketing
oder anderen trivialen Beweggruenden haben.  Wie eine Person zur
Gemeinschaft steht und welche Organisation der Gesellschaft befuerwortet
wird, geht immer jeden und alle etwas an.  Eine Trennung des Privaten
und Persoenlichen vom Politischen ist praktisch kaum durchfuehrbar.

Die politische Bewaeltigung der Vergangenheit, sowie Ehrlichkeit,
verlangen, dass sich die Ahnenforschung nicht aengstlich an der Politik
vorbeischleicht, sondern mir ihr auseinandersetzt.  Als Amerikaner muss
ich mich damit abmuehen, den vielgepriesenen Pioniergeist der Vorfahren
mit ihrer ausrottenden Indianerjagd, ihrem Nutzniessen an der
Sklavenhaltung, ihrer manipulierenden Kriegsherbeifuehrung im
Mexikanischen Krieg und Krieg mit Spanien, ihrer Glorifizierung des
persoenlichen Fortkommens, zu vereinbaren.  Es gibt auch heute noch
Amerikaner, die ihre Vorfahren nur im Lichte der Verherrlichung eines
christlichen Zivilisierungsdranges sehen, und jeder Siedler, der von
Indianern getoetet wurde, wurde von "Wilden abgeschlachtet", und jeder
Indianer, der getoetet wurde,  ist nur notwendiger Bestandteil der
Ungezieferausrottung zum Schutze der wackeren Frauen und Kinder.

Wenn Ahnenforschung mehr sein soll als nur die Sammlung von Geburts- und
Heiratsdaten, dann ist das Thema, wie die Vorfahren in die politischen
Verhaeltnisse passten, ebenso wichtig wie die Spurenverfolgung zur
Vervollstaendigung der Datenkartei.

Knut








>
>
>



Re: [OWP] NS-Film von 1937

Date: 2001/06/11 20:49:35
From: Dani Weiss <dweiss(a)wanadoo.nl>

Hallo Fred,

glaub bitte nicht, dass ich alles was damals passiert ist als "Schuld
und Sühne" - Geschichte rechtfertige, ich frage mich oft nach dem was
und vor allem dem WARUM unserer Geschichte;
ich frage mich auch sehr oft (vor allem mit dem wachsenden
Neo-Nationalsozialismus in Deutschland), wie ich mich damals verhalten
hätte und ich glaube, dass wir als demokratisch erzogene und in einem
freien Land aufgewachsene Generation hierauf keine ehrliche Antwort
geben können;
wir haben auch nicht das Recht unsere Eltern und Grosseltern zu
verurteilen!!
Ich habe Grosseltern gehabt, wie sie verschiedener nicht sein konnten:
Grosseltern in Westdeutschland, keine Parteimitglieder, meine Oma hat
1935 meinen Opa geheiratet, laut Nazi`s war er ein Nichtarier, und die
Scheiben von seinem Laden sind in der Reichskristallnacht genauso zu
Bruch gegangen wie die vieler anderer Mitbürger;
ausserdem waren die beiden auch noch Angehörige einer kleinen, nicht
genehmigten, christlichen Gemeinschaft und als solche Staatsfeinde,
lebten ständig in Gefahr...
und meine Grosseltern in Ostpreussen, Parteimitglieder, mein Opa nach
allem was ich weiss, in SS und SA... -und trotzdem wage ich es nicht den
Stab über sie zu brechen, nur gefragt hätte ich sie gerne: Warum ...?
Aber ich denke, dass wir die Verantwortung zur Wachsamkeit haben, oder
wie man in Deutschland sagt:"Wehret den Anfängen" - man könnte auch
sagen "Wiederholungen".
Du schreibst sehr richtig:
`Erstmal ist es immer noch
normal für den Deutschen dem Staat sein Gehorsam zu schenken.
Niemand fragt warum, damals oder heute.´
Und damit hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich hatte kürzlich
noch eine interessante Disskussion mit Freunden zu diesem Thema (Anm.:
ich wohne nicht in Deutschland und diese Freunde sind keine Deutschen),
man kann hier einfach nicht begreifen, warum die Deutschen ihrer
jeweiligen Regierung und dem Staatsapparat so sklavisch ergeben waren
und teilweise noch sind, eben gehorsam bis in den gemeinsamen Untergang.

Ein Beispiel, um zu erklären was ich meine: wenn bei einem Volksfest
o.a. in Deutschland ein paar junge Leute Radau machen, rufen die
Umstehenden nach der Polizei, die stellt die Ordnung wieder her und alle
klatschen Beifall.
Wenn das gleiche hier passieren würde, näme man die jungen Leute vor der
Polizei in Schutz...

Dass es damals die Leute aus dem Osten so schwer getroffen hat, liegt
doch auch daran, dass die deutschen Ostgebiete die Pufferzone
Deutschlands waren (und von Hitler auch als solche gedacht waren);
dass Du und Deine Eltern und mein Vater und Vorfahren in diesen Gebieten
gelebt haben, ist tragisch und verdammtes Pech. Ich weiss, dass das
furchtbar einfach klingt und ich weiss auch, dass das niemals die ganze
Antwort ist, aber ich denke, dass wir auch niemals eine Antwort finden
würden, die uns genügt.
So wie wir jetzt fragen viele nach dem Warum, nicht nur Ostdeutsche...
Ich lebe in einem Land in dem man immer noch jedes Jahr am 4.Mai der
Toten gedenkt, die durch die deutschen Besetzter verschleppt und
ermordet wurden, und am 5. Mai feiert man immer noch ganz bewusst mit
Festivals u.a. den "Tag der Befreiung" von den Deutschen. Ich erzähle
das hier, um deutlich zu machen, dass es mehr Opfer gab als die
Ostdeutschen, und viele Narben werden immer sichtbar bleiben!

Ich glaube,  die von Lutz angetragene Lektüre hat recht, wenn sie auch
bei Nachfahren von vertriebenen Deutschen von
"Zweite-Generation-Problematik" spricht, ich zähle mich dazugehörig...

MfG, Dani Weiss


"W. Fred Rump" schreef:

> On 11 Jun 2001, at 3:23, Dani Weiss wrote:
>
> >
> > "...denn man muß bezahlen wenn man gewählt hat...
> >  ... und die Stille: sie sei eine Stille nach einem Volk
> >  das weder das Wort Widerspruch noch Auflehnung kannte."
>
> dani,
> weißt Du überhaupt wie das war mit der Wahl und wieviele NICHT
> die Nationale Stimme gewählt hatten? Das ist doch alles nicht so
> einfach auf eine Wahl zu schieben.
>
> Die letze Linie oben hatte wohl mehr mit dem Debakel zu tun als
> das Wählen. Hitler kam und nahm sich die Macht und zu wenige
> sagten nein dazu.
>
> Die Frage hier ist warum hauptsächlich die Leute aus dem Osten
> so schwer bestraft wurden ob sie nun gültig waren oder nicht ist ja
> nicht die Frage nur die Ausrede.
>
> Fred
>
>
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



Re: [OWP] Lektüre: Vertreibungtraumata/Kollektivschuld/

Date: 2001/06/11 21:09:04
From: Dani Weiss <dweiss(a)wanadoo.nl>

Knut,

ich schliesse mich Ihrem Beitrag in jedem Wort an und ich bin Ihnen sehr
dankbar dafür, Sie sprechen aus, was ich  schon einige Male angedeutet habe
aber selbst nicht so klar formulieren kann.

Dani


"Knut W. Barde" schreef:

> Ich bin dankbar, dass der Listeneigentuemer erlaubt, dass sich diese
> Diskussion weiterentwickelt.
>
> Frage zu Vertriebenen und Fluechtlingen:
>
> Von meinen Eltern meine ich gehoert zu haben, das der Status von
> Vertriebenen besser als der von Fluechtlingen war.  Es gab so etwas wie
> einen Vertriebenenausweis.  Gab es auch einen Fluechtlingsausweis?  Und
> wieso waren Vertriebene besser dran?  Weil sie nachweisen konnten
> "offiziel" unterwegs gewesen zu sein, waehrend Fluechtlinge vielleicht
> nur aus Gruenden der persoenlichen Genehmlichkeit gen Westen zogen?
>
> Vertriebene mussten gehen, Fluechtlingen haetten bleiben koennen, aber
> wollten gehen?   Hat das damit zu tun, dass der Westen keine freiwillige
> Voelkerwanderung wollte, da dies die zur Verfuegung stehenden Mittel
> sprengen wuerde, sodass bei Vertriebenen die Not anerkannt wurde, bei
> Fluechtlingen jedoch nicht?  So wird ja auch noch heute gegen
> wirtschaftlich motivierte Fluechtlinge/Auswanderer diskriminiert, waeren
> denjenigen, die Spuren der Verfolgung durch den Staat nachweisen
> koennen, die Tuer etwas weiter geoeffnet wird.
>
> Es gibt einen Bund Deutscher Vertriebener, aber keinen Bund Deutscher
> Fluechtlinge?
>
> Bezueglich Schuld und Unschuld:
>
> "Lutz Szemkus wrote:
>
> > 1."Als Kind hatte ich immer sehr stark die Schuld der
> > Deutschen gespürt. Ich hatte immer das Gefühl, wir dürfen über
> > unsere verlorene Heimat und unsere misshandelte Verwandtschaft
> > nicht traurig sein, weil wir Deutschen den Juden und anderen
> > Völkern ja unendlich viel Leid angetan haben. Es war ein
> > Gefühlstabu."
>
> Traurig sein ja, aber Gleichstellung mit den Opfern des Naziwahnsinns
> doch kaum.  Man kommt an der Tatsache, dass Deutschland als Nation
> diesen Wahnsinn schuf, unterstuetzte, und ausfuehrte, nicht vorbei.  Die
> Massnahmen, die dann als Selbstverteidung, Rache, oder Vergeltung, durch
> die Sieger gegen Deutschland durchgefuehrt wurden, erscheinen dann als
> verstaendliche Konsequenz.  Jeder Versuch, mit dem Leiden der
> Vertriebenen und Fluechtlinge zwecks Mitleidserweckung hausieren zu
> gehen um politische Ziele zu erreichen, wird immer und ewig ueber den
> Stein stolpern, der durch die Frage aufgeworfen wird, was kam denn
> zuerst?
>
> >
> >
> > die
> >  Öffentlichkeit über die
> > Tragödie der Entwurzelung (displacemen) von 15 bis 17
> > Millionen unschuldiger deutscher Frauen und Kinder
> > aufzuklären. Diese unschuldigen Seelen wurden Opfer der
> > schlimmsten Zeit ethnischer Säuberungen der ganzen
> > Weltgeschichte, die ethnische Säuberung 1944-1950."
> > George W. Bush (damals noch Gouverneur).
>
> Waren under Vertriebenen keine Maenner?  Haben die Frauen nicht
> gewaehlt?  So schwierig und unangenehm dies auch sein mag, Unschuld kann
> doch von denen, die die Nazis waehlten, sie aktiv unterstuetzten,
> Mitlaeufer, Sympatisanten und Nutzniesser waren, kaum vorgespielt
> werden. Das viele Frauen Hitler fanatisch unterstuetzten, ist bekannt,
> und wenn sie ihre Maenner und Jungen aktiv zur Beteiligung an der
> Kriegsfuehrung anregten, dann bleibt von Unschuld wenig uebrig.  Nach
> dem Kriege will jeder gegen die Nazis gewesen sein, und so zu tun als ob
> alle Vertriebenen und/oder Fluechtlinge Widerstandskaempfer gewesen
> waren, passiven Widerstand leisteten, oder politisch desinteressiert
> und/oder uninformiert waren, ist unehrlich.  Fuer alle, die nicht in
> diese  Kategorien fallen, ist das Wort Unschuld unpassend, ausser wie
> fuer die einzigen, die fraglos Unschuld vorbringen koennen,  die
> Kinder.  Und Kinder werden seit eh und je in der ganzen Welt zu ihren
> Eltern gerechnet.  Haetten die Kinder den Vertriebenen und Fluechtlingen
> entrissen werden sollen, und als Weisen in ihren entdeutschten
> Heimatgebieten aufwachsen sollen?   Kinder erleiden das Schicksal ihrer
> Eltern.
>
> Zu erwarten, dass nach einem gluecklicherweise verloren gegangenen
> Angriffskrieg mit rassistischen Motivationen und Zielen, und nach
> bedingungsloser Kapitulation, die Verlierer ihre Rechte bei der
> Weltmeinung geltend machen koennen, bleibt weiterhin unrealistisch.
>
> So bleibt dann wohl nur die Traurigkeit fuer die, die unverschuldet die
> Folgekosten des Krieges leiden mussten, und peinliches Schweigen bei
> denen, die durch ihr Verhalten mitverantwortlich zeichnen muessen.
>
> Da sich Deutschland demokratisch in den Naziwahnsinn hineinwaehlte, und
> alle gesellschaftlichen Institutionen sich der Gleichschaltung freudig
> anschliessen, waere es doch eine Beleidigung  des demokratischen
> Gedankens, die Verantwortung nach Beendigung des fehlgeschlagenen
> Experiments woanders als bei der Bevoelkerung zu suchen, die dieses
> Experiment hervorbrachte.   Das Hitler als Einzeltaeter ein
> jungfraeuliches Deutschland entfuehrte und in den Abgrund fuehrte, ist
> doch nur ein Argument derjenigen, die nach der Kapitulation und einer
> laecherlichen Entnazifizierungskampagne eine wundersame 180 Grad
> Gesinnungswende zur Schau stellen vermochten.
>
> Demokratie bedeutet, dass die Mehrheit das Recht hat, die Politik fuer
> alle zu bestimmen, und dass die Konsequenzen einer mehrheitlich
> durchgefuehrten Politik/Rechtgebung/Machtausuebung von allen zu tragen
> sind.  Solange die primitiven Konzepte  von Staat, Staatsbuergerschaft,
> Grenzen, Patriotismus, Verrat, Staatstreue, zur Standardausruestung des
> politischen Selbstverstaendnisses gehoeren, solange sollten wir uns
> nicht wundern, dass unser Einzelschicksal untrennbar vom Schicksal des
> Staates bleibt.
>
> Und wer sich demokratisch in eine Diktatur waehlt und hoffungsvoll den
> propagandistischen Zielen entgegensieht, hat keinen eleganten Ausweg,
> wenn die Sache schief geht.
>
> Ferner sollte nicht vergessen werden, dass sich Deutschland nach dem
> Kriege rapide hochrappeln konnte, und durch den Marshallplan und andere
> Massnahmen relativ schnell wieder in die Voelkergemeinschaft eingliedern
> konnte.  Es ist also nicht so, als ob Deutschland auf immer und ewig
> durch die Siegermaechte geknechtet wurde.  Diesen Fehler des Versailler
> Vertrags wurde von den Siegermaechten nicht gemacht.
>
> Man muss den feinen aber wichtigen Unterschied sehen, zwischen denen,
> die einer verlorenen und schoenen Jugend und  Heimat nachtrauern, und
> denen, die dieses verstaendliche Gefuehl dazu nutzen, den politischen
> Irsinn der Nazizeit zu verharmlosen, zu verschoenern, oder zu leugnen.
> Fuer die, die geistig, moralisch, altersmaessig, und intellektual
> faehig, die Nazizeit bewusst miterlebten, ist ein naives Schwelgen in
> der zauberhaften Vergangenheit kaum moeglich, da ihm die Entzauberung
> auf dem Fuss folgte.  Und wie oft waren Bestandteil der schoenen
> Vergangenheit nicht auch die rassistischen Bemerkungen von Eltern,
> Freunden, Schulkameraden, die Verdammung und Diskriminierung von
> Kommunisten, Homosexuellen, Juden, Zigeunern in Schule, Radio, Zeitung,
> und oeffentlicher Diskussion?  Paradiesische Inseln, in denen es nur
> eine Atmosphaere der universalen Menschenliebe, Naturschoenheit,
> Gemeinschaftsgefuehl, des naiven und unpolitischen Daseins gab,
> unvergiftet von propagandistischer Manipulation, sind eher
> Wunschvorstellungen einer enttaeuschten Phantasie, als Musterbeispiele
> des voelkischen Lebens waehrend der Nazizeit.
>
> Eine Person zu der Diskussion meint, dass seine persoenliche politische
> Einstellung niemandem etwas angehe.  Es ist das Wesen der Politik, dass
> sie sich mit Fragen des Gemeinwohls und seiner Herbeifuehrung und
> Wahrung befasst.  Politik hat kein Interesse an persoenlichen
> Geschmacksunterschieden, die vielleicht nur eine Relevanz zum Marketing
> oder anderen trivialen Beweggruenden haben.  Wie eine Person zur
> Gemeinschaft steht und welche Organisation der Gesellschaft befuerwortet
> wird, geht immer jeden und alle etwas an.  Eine Trennung des Privaten
> und Persoenlichen vom Politischen ist praktisch kaum durchfuehrbar.
>
> Die politische Bewaeltigung der Vergangenheit, sowie Ehrlichkeit,
> verlangen, dass sich die Ahnenforschung nicht aengstlich an der Politik
> vorbeischleicht, sondern mir ihr auseinandersetzt.  Als Amerikaner muss
> ich mich damit abmuehen, den vielgepriesenen Pioniergeist der Vorfahren
> mit ihrer ausrottenden Indianerjagd, ihrem Nutzniessen an der
> Sklavenhaltung, ihrer manipulierenden Kriegsherbeifuehrung im
> Mexikanischen Krieg und Krieg mit Spanien, ihrer Glorifizierung des
> persoenlichen Fortkommens, zu vereinbaren.  Es gibt auch heute noch
> Amerikaner, die ihre Vorfahren nur im Lichte der Verherrlichung eines
> christlichen Zivilisierungsdranges sehen, und jeder Siedler, der von
> Indianern getoetet wurde, wurde von "Wilden abgeschlachtet", und jeder
> Indianer, der getoetet wurde,  ist nur notwendiger Bestandteil der
> Ungezieferausrottung zum Schutze der wackeren Frauen und Kinder.
>
> Wenn Ahnenforschung mehr sein soll als nur die Sammlung von Geburts- und
> Heiratsdaten, dann ist das Thema, wie die Vorfahren in die politischen
> Verhaeltnisse passten, ebenso wichtig wie die Spurenverfolgung zur
> Vervollstaendigung der Datenkartei.
>
> Knut
>
> >
> >
> >
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



Re: [OWP] NS-Film von 1937 (nur Deutsche sind staatstreu?)

Date: 2001/06/11 21:33:48
From: Knut W. Barde <kbarde(a)ocsnet.net>


>
>
> Du schreibst sehr richtig:
> `Erstmal ist es immer noch
> normal für den Deutschen dem Staat sein Gehorsam zu schenken.
> Niemand fragt warum, damals oder heute.´
> Und damit hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen.

Deutschland ist in dieser Beziehung nicht allein.   Hier in Amerika hat die
Politik aufgehoert, eine Kampfarena unterschiedlicher Visionen einer
wuenschenswerten Gemeinschaft und Gesellschaft zu sein, und besonders nach
dem angeblichen Untergang des Kommunismus und dem Sieg in Kalten Krieg
besteht Politik nur noch in einem Wettbewerb zwischen Politikern,  wer am
glaubhaftesten behaupten kann, er werde die besten  wirtschaftlichen
Ergebnisse erzielen.

Systemhinterfragungen sind unamerikanisch und nestbeschmutzend.  So sieht
man dann das seltsame Schauspiel, dass nach der verlorenen Wahl, die doch
Unterschiede zwischen den Parteien zumindest vorgaukeln sollte, Gore
oeffentlich alle aufforderte, jetzt dem Praesidenten (unserem neuen
Fuehrer?) volle Unterstuetzung zu leisten.  Damit wird doch die Trivialitaet
der vorgegaukelten Differenzen klar entlarvt, wenn man politische Meinungen
nur als Wahlkampfspruche benutzt und sie dann einfach beiseite legt.

Machtausuebung als zynischer Zelbstzweck wird dadurch als offenbares Ziel
des Wahlkampfes blossgestellt.  Ein Tennisspiel zwischen Ehrenmaennern, ein
vermeintlich blrutiger Schaukampf zwischen Gladiatoren zum Anreizen der
Menge mit anschliessendem Umtrunk unter den Gladiatoren und Verteilung der
Kasse.

My country, right or wrong, ist Parole jedes Nationalstaates, der sich
sorgen muss, von seinen Buergen nicht als Ueberbleibsel einer ueberholten
Weltanschauung entlarvt zu werden, in der die Selbstidentifizierung als
Deutscher, Amerikaner, Russe, als "natuerlich" gesehen wird, die
Selbstidentifizierung als Mensch, der souveran ueber den Staatengebilden und
ihren Grenzen steht, jedoch als hirnverbrannt abgeschoben wird.  So hat dann
eben jeder auch den Pass als das Eigentumzertifikat des Staates, die
Sichtbarmachung der versklavenden Idee, die aus der ungewaehlten zufaelligen
Dazugehoerigkeit die Konzepte der Abtruennigkeit, des Verrats, und des
Wehrdienstzwangs ableitet.

Wenn man die Ahnenforschung betreibt, erkennt man sehr schnell, wie
fliessend und willkuerlich die Grenzen der voelkischen Zugehoerigkeit sind,
wie sich Eroberer und Eroberte abloessen, und Macht- und Machtlose sich mit
schoenen Parolen ueber den Besitz des Hammers der Macht bekaempfen.  Wer
langfristig in die Vergangenheit schaut, sieht den Begriff des Deutschen,
Amerikaners, Russen, im Nebel der Vergangenheit verschwinden und es bleibt
nur noch der Begriff des Homo Sapiens als zutreffende aber auch ausreichende
Beschreibung.

Knut

Knut



[OWP] Re: [OWP] Lektüre: Vertreibungtraumata/Kollektivschuld/

Date: 2001/06/11 22:10:11
From: W. Fred Rump <FredRump(a)earthlink.net>

On 11 Jun 2001, at 11:21, Knut W. Barde wrote:

> Gab es auch einen Fluechtlingsausweis?  Und
> wieso waren Vertriebene besser dran?  Weil sie nachweisen konnten
> "offiziel" unterwegs gewesen zu sein, waehrend Fluechtlinge vielleicht
> nur aus Gruenden der persoenlichen Genehmlichkeit gen Westen zogen?
>
> Vertriebene mussten gehen, Fluechtlingen haetten bleiben koennen, aber
> wollten gehen?

Hier kam ich doch ins lächeln. Bleiben können? Wollten gehen?
Du hättest mal dabei sein sollen als die Bevölkerung beschossen
wurde. Die Russen brachen mit Panzern durch und alles was sich
bewegte wurde zerschossen. Die deutschen Soldaten um uns
waren unsere Helden, ja Helden. Was diese Menschen, die dem
Tode schon ins Gesicht schauten, für die Kinder und Mütter getan
haben ist eigentlich unbeschreibar. Darum bin ich auch heute noch
am Leben. Von persönlicher Genehmlichkeit hätten wir gerne
etwas gehabt. Stell Dir mal die vielen Mütter vor. Ihre Männer waren
alle weg und sie mußten ihre Kinder retten. Ja, das waren alles
Flüchtlinge die durch Schnee und Eis zu Fuß hunderte Kilometer
gehen mußten. Manchmal schafften sie es sogar noch vor den
Russen zu den westlichen Alleierten zu kommen.

Vertriebene kamen später und in einer mehr normalen Welt an. Die
Flüchtlinge kämpften jeden Tag um ihr Leben. Das war schon ein
großer Unterschied.

Fred




[OWP] Re: [OWP] Lektüre: Vertreibungtraumata/Kollektivschuld/

Date: 2001/06/11 22:10:12
From: W. Fred Rump <FredRump(a)earthlink.net>

On 11 Jun 2001, at 11:21, Knut W. Barde wrote:

> Traurig sein ja, aber Gleichstellung mit den Opfern des Naziwahnsinns
> doch kaum.  Man kommt an der Tatsache, dass Deutschland als Nation
> diesen Wahnsinn schuf, unterstuetzte, und ausfuehrte, nicht vorbei.
> Die Massnahmen, die dann als Selbstverteidung, Rache, oder Vergeltung,
> durch die Sieger gegen Deutschland durchgefuehrt wurden, erscheinen
> dann als verstaendliche Konsequenz.  Jeder Versuch, mit dem Leiden der
> Vertriebenen und Fluechtlinge zwecks Mitleidserweckung hausieren zu
> gehen um politische Ziele zu erreichen, wird immer und ewig ueber den
> Stein stolpern, der durch die Frage aufgeworfen wird, was kam denn
> zuerst?

So ungefähr wurde es im Osten unter dem Kommunismus auch
gepredigt. Ihr habt es Euch ja selbst eingebrockt. Haben wir? Ist
die Welt nicht in den Krieg gegangen um genau dieses Bild zu
ändern? Bei den Nazis gehörte man zu einer Gruppe und
deswegen war man schuldig. Der Einzelne zählte nicht. Dagegen
kämpfte man kam aber mit denm selben Resultat zum Vorschein.
Sie sind alle gültig und alle müssen sterben und bestraft werden.
Und niemand will sich bis heute noch darüber entschuldigen.

Das was die Vertriebenen wollen und was ihnen als politische Ziele
in die Schuhe geschoben wird ist doch nur die Anerkennung das
ihnen gegen jedes Völkerrecht Unrecht getan wurde. Mitleid will
doch keiner.

Fred




Re: [OWP] Re: [OWP] Lektüre: Vertreibungtraumata/Kollektivschuld/

Date: 2001/06/11 22:18:22
From: Knut W. Barde <kbarde(a)ocsnet.net>

Meine Frage ware natuerlich ironisch gemeint, aber troztdem will ich mal von
irgendwoher eine sachliche/logische Begruendung hoeren wieso die
Bevoelkerung als auch die Behoerden den Vertriebenen wohlwollender
gegenueberstanden als den Fluechtlingen, vorausgesetzt dieser Unterschied
bestand tatsaechlich und ist nicht nur Einbildung.

Knut

"W. Fred Rump" wrote:

> On 11 Jun 2001, at 11:21, Knut W. Barde wrote:
>
> > Gab es auch einen Fluechtlingsausweis?  Und
> > wieso waren Vertriebene besser dran?  Weil sie nachweisen konnten
> > "offiziel" unterwegs gewesen zu sein, waehrend Fluechtlinge vielleicht
> > nur aus Gruenden der persoenlichen Genehmlichkeit gen Westen zogen?
> >
> > Vertriebene mussten gehen, Fluechtlingen haetten bleiben koennen, aber
> > wollten gehen?
>
> Hier kam ich doch ins lächeln. Bleiben können? Wollten gehen?
> Du hättest mal dabei sein sollen als die Bevölkerung beschossen
> wurde. Die Russen brachen mit Panzern durch und alles was sich
> bewegte wurde zerschossen. Die deutschen Soldaten um uns
> waren unsere Helden, ja Helden. Was diese Menschen, die dem
> Tode schon ins Gesicht schauten, für die Kinder und Mütter getan
> haben ist eigentlich unbeschreibar. Darum bin ich auch heute noch
> am Leben. Von persönlicher Genehmlichkeit hätten wir gerne
> etwas gehabt. Stell Dir mal die vielen Mütter vor. Ihre Männer waren
> alle weg und sie mußten ihre Kinder retten. Ja, das waren alles
> Flüchtlinge die durch Schnee und Eis zu Fuß hunderte Kilometer
> gehen mußten. Manchmal schafften sie es sogar noch vor den
> Russen zu den westlichen Alleierten zu kommen.
>
> Vertriebene kamen später und in einer mehr normalen Welt an. Die
> Flüchtlinge kämpften jeden Tag um ihr Leben. Das war schon ein
> großer Unterschied.
>
> Fred
>
>
>
> _______________________________________________
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Re: [OWP] Lektüre: Vertreibungtraumata/Kollektivschuld/

Date: 2001/06/11 22:20:08
From: Adalbert Goertz <goertz(a)oldcolo.com>

Der Vertriebene stammte officiziell von o:stlich der
Oder-Neisse (Ausweis A), dann gab es noch Ausweis B fu:r
Ostzonen-Flu:chtlinge. Beide hatten verschiedenen Rechte.

On Mon, 11 Jun 2001, Knut W. Barde wrote:

> Ich bin dankbar, dass der Listeneigentuemer erlaubt, dass sich diese
> Diskussion weiterentwickelt.
> 
> Frage zu Vertriebenen und Fluechtlingen:
> 
> Von meinen Eltern meine ich gehoert zu haben, das der Status von
> Vertriebenen besser als der von Fluechtlingen war.  Es gab so etwas wie
> einen Vertriebenenausweis.  Gab es auch einen Fluechtlingsausweis?  Und
> wieso waren Vertriebene besser dran?  Weil sie nachweisen konnten
> "offiziel" unterwegs gewesen zu sein, waehrend Fluechtlinge vielleicht
> nur aus Gruenden der persoenlichen Genehmlichkeit gen Westen zogen?
> 
> Vertriebene mussten gehen, Fluechtlingen haetten bleiben koennen, aber
> wollten gehen?   Hat das damit zu tun, dass der Westen keine freiwillige
> Voelkerwanderung wollte, da dies die zur Verfuegung stehenden Mittel
> sprengen wuerde, sodass bei Vertriebenen die Not anerkannt wurde, bei
> Fluechtlingen jedoch nicht?  So wird ja auch noch heute gegen
> wirtschaftlich motivierte Fluechtlinge/Auswanderer diskriminiert, waeren
> denjenigen, die Spuren der Verfolgung durch den Staat nachweisen
> koennen, die Tuer etwas weiter geoeffnet wird.
> 
> Es gibt einen Bund Deutscher Vertriebener, aber keinen Bund Deutscher
> Fluechtlinge?
> 
> Bezueglich Schuld und Unschuld:
> 
> "Lutz Szemkus wrote:
> 
> > 1."Als Kind hatte ich immer sehr stark die Schuld der
> > Deutschen gespürt. Ich hatte immer das Gefühl, wir dürfen über
> > unsere verlorene Heimat und unsere misshandelte Verwandtschaft
> > nicht traurig sein, weil wir Deutschen den Juden und anderen
> > Völkern ja unendlich viel Leid angetan haben. Es war ein
> > Gefühlstabu."
> 
> Traurig sein ja, aber Gleichstellung mit den Opfern des Naziwahnsinns
> doch kaum.  Man kommt an der Tatsache, dass Deutschland als Nation
> diesen Wahnsinn schuf, unterstuetzte, und ausfuehrte, nicht vorbei.  Die
> Massnahmen, die dann als Selbstverteidung, Rache, oder Vergeltung, durch
> die Sieger gegen Deutschland durchgefuehrt wurden, erscheinen dann als
> verstaendliche Konsequenz.  Jeder Versuch, mit dem Leiden der
> Vertriebenen und Fluechtlinge zwecks Mitleidserweckung hausieren zu
> gehen um politische Ziele zu erreichen, wird immer und ewig ueber den
> Stein stolpern, der durch die Frage aufgeworfen wird, was kam denn
> zuerst?
> 
> 
> 
> >
> >
> > die
> >  Öffentlichkeit über die
> > Tragödie der Entwurzelung (displacemen) von 15 bis 17
> > Millionen unschuldiger deutscher Frauen und Kinder
> > aufzuklären. Diese unschuldigen Seelen wurden Opfer der
> > schlimmsten Zeit ethnischer Säuberungen der ganzen
> > Weltgeschichte, die ethnische Säuberung 1944-1950."
> > George W. Bush (damals noch Gouverneur).
> 
> Waren under Vertriebenen keine Maenner?  Haben die Frauen nicht
> gewaehlt?  So schwierig und unangenehm dies auch sein mag, Unschuld kann
> doch von denen, die die Nazis waehlten, sie aktiv unterstuetzten,
> Mitlaeufer, Sympatisanten und Nutzniesser waren, kaum vorgespielt
> werden. Das viele Frauen Hitler fanatisch unterstuetzten, ist bekannt,
> und wenn sie ihre Maenner und Jungen aktiv zur Beteiligung an der
> Kriegsfuehrung anregten, dann bleibt von Unschuld wenig uebrig.  Nach
> dem Kriege will jeder gegen die Nazis gewesen sein, und so zu tun als ob
> alle Vertriebenen und/oder Fluechtlinge Widerstandskaempfer gewesen
> waren, passiven Widerstand leisteten, oder politisch desinteressiert
> und/oder uninformiert waren, ist unehrlich.  Fuer alle, die nicht in
> diese  Kategorien fallen, ist das Wort Unschuld unpassend, ausser wie
> fuer die einzigen, die fraglos Unschuld vorbringen koennen,  die
> Kinder.  Und Kinder werden seit eh und je in der ganzen Welt zu ihren
> Eltern gerechnet.  Haetten die Kinder den Vertriebenen und Fluechtlingen
> entrissen werden sollen, und als Weisen in ihren entdeutschten
> Heimatgebieten aufwachsen sollen?   Kinder erleiden das Schicksal ihrer
> Eltern.
> 
> Zu erwarten, dass nach einem gluecklicherweise verloren gegangenen
> Angriffskrieg mit rassistischen Motivationen und Zielen, und nach
> bedingungsloser Kapitulation, die Verlierer ihre Rechte bei der
> Weltmeinung geltend machen koennen, bleibt weiterhin unrealistisch.
> 
> So bleibt dann wohl nur die Traurigkeit fuer die, die unverschuldet die
> Folgekosten des Krieges leiden mussten, und peinliches Schweigen bei
> denen, die durch ihr Verhalten mitverantwortlich zeichnen muessen.
> 
> Da sich Deutschland demokratisch in den Naziwahnsinn hineinwaehlte, und
> alle gesellschaftlichen Institutionen sich der Gleichschaltung freudig
> anschliessen, waere es doch eine Beleidigung  des demokratischen
> Gedankens, die Verantwortung nach Beendigung des fehlgeschlagenen
> Experiments woanders als bei der Bevoelkerung zu suchen, die dieses
> Experiment hervorbrachte.   Das Hitler als Einzeltaeter ein
> jungfraeuliches Deutschland entfuehrte und in den Abgrund fuehrte, ist
> doch nur ein Argument derjenigen, die nach der Kapitulation und einer
> laecherlichen Entnazifizierungskampagne eine wundersame 180 Grad
> Gesinnungswende zur Schau stellen vermochten.
> 
> Demokratie bedeutet, dass die Mehrheit das Recht hat, die Politik fuer
> alle zu bestimmen, und dass die Konsequenzen einer mehrheitlich
> durchgefuehrten Politik/Rechtgebung/Machtausuebung von allen zu tragen
> sind.  Solange die primitiven Konzepte  von Staat, Staatsbuergerschaft,
> Grenzen, Patriotismus, Verrat, Staatstreue, zur Standardausruestung des
> politischen Selbstverstaendnisses gehoeren, solange sollten wir uns
> nicht wundern, dass unser Einzelschicksal untrennbar vom Schicksal des
> Staates bleibt.
> 
> Und wer sich demokratisch in eine Diktatur waehlt und hoffungsvoll den
> propagandistischen Zielen entgegensieht, hat keinen eleganten Ausweg,
> wenn die Sache schief geht.
> 
> Ferner sollte nicht vergessen werden, dass sich Deutschland nach dem
> Kriege rapide hochrappeln konnte, und durch den Marshallplan und andere
> Massnahmen relativ schnell wieder in die Voelkergemeinschaft eingliedern
> konnte.  Es ist also nicht so, als ob Deutschland auf immer und ewig
> durch die Siegermaechte geknechtet wurde.  Diesen Fehler des Versailler
> Vertrags wurde von den Siegermaechten nicht gemacht.
> 
> Man muss den feinen aber wichtigen Unterschied sehen, zwischen denen,
> die einer verlorenen und schoenen Jugend und  Heimat nachtrauern, und
> denen, die dieses verstaendliche Gefuehl dazu nutzen, den politischen
> Irsinn der Nazizeit zu verharmlosen, zu verschoenern, oder zu leugnen.
> Fuer die, die geistig, moralisch, altersmaessig, und intellektual
> faehig, die Nazizeit bewusst miterlebten, ist ein naives Schwelgen in
> der zauberhaften Vergangenheit kaum moeglich, da ihm die Entzauberung
> auf dem Fuss folgte.  Und wie oft waren Bestandteil der schoenen
> Vergangenheit nicht auch die rassistischen Bemerkungen von Eltern,
> Freunden, Schulkameraden, die Verdammung und Diskriminierung von
> Kommunisten, Homosexuellen, Juden, Zigeunern in Schule, Radio, Zeitung,
> und oeffentlicher Diskussion?  Paradiesische Inseln, in denen es nur
> eine Atmosphaere der universalen Menschenliebe, Naturschoenheit,
> Gemeinschaftsgefuehl, des naiven und unpolitischen Daseins gab,
> unvergiftet von propagandistischer Manipulation, sind eher
> Wunschvorstellungen einer enttaeuschten Phantasie, als Musterbeispiele
> des voelkischen Lebens waehrend der Nazizeit.
> 
> Eine Person zu der Diskussion meint, dass seine persoenliche politische
> Einstellung niemandem etwas angehe.  Es ist das Wesen der Politik, dass
> sie sich mit Fragen des Gemeinwohls und seiner Herbeifuehrung und
> Wahrung befasst.  Politik hat kein Interesse an persoenlichen
> Geschmacksunterschieden, die vielleicht nur eine Relevanz zum Marketing
> oder anderen trivialen Beweggruenden haben.  Wie eine Person zur
> Gemeinschaft steht und welche Organisation der Gesellschaft befuerwortet
> wird, geht immer jeden und alle etwas an.  Eine Trennung des Privaten
> und Persoenlichen vom Politischen ist praktisch kaum durchfuehrbar.
> 
> Die politische Bewaeltigung der Vergangenheit, sowie Ehrlichkeit,
> verlangen, dass sich die Ahnenforschung nicht aengstlich an der Politik
> vorbeischleicht, sondern mir ihr auseinandersetzt.  Als Amerikaner muss
> ich mich damit abmuehen, den vielgepriesenen Pioniergeist der Vorfahren
> mit ihrer ausrottenden Indianerjagd, ihrem Nutzniessen an der
> Sklavenhaltung, ihrer manipulierenden Kriegsherbeifuehrung im
> Mexikanischen Krieg und Krieg mit Spanien, ihrer Glorifizierung des
> persoenlichen Fortkommens, zu vereinbaren.  Es gibt auch heute noch
> Amerikaner, die ihre Vorfahren nur im Lichte der Verherrlichung eines
> christlichen Zivilisierungsdranges sehen, und jeder Siedler, der von
> Indianern getoetet wurde, wurde von "Wilden abgeschlachtet", und jeder
> Indianer, der getoetet wurde,  ist nur notwendiger Bestandteil der
> Ungezieferausrottung zum Schutze der wackeren Frauen und Kinder.
> 
> Wenn Ahnenforschung mehr sein soll als nur die Sammlung von Geburts- und
> Heiratsdaten, dann ist das Thema, wie die Vorfahren in die politischen
> Verhaeltnisse passten, ebenso wichtig wie die Spurenverfolgung zur
> Vervollstaendigung der Datenkartei.
> 
> Knut
> 
> 
> 
> 
> 
> 
> 
> 
> >
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  ** Adalbert & Barbel Goertz ** ph 719-390-1088 ** fax 815-352-3987 **--
    retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
     Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
                http://www.cyberspace.org/~goertz
         Do not use Java, if you want wide accessability.
        Adolph Sharon is the Peacenik in the Near East now




Re: [OWP] Lektüre: Vertreibungtraumata/Kollektivschuld/

Date: 2001/06/11 22:27:46
From: Adalbert Goertz <goertz(a)oldcolo.com>

Betr.:
diesen Wahnsinn schuf, unterstuetzte, und ausfuehrte, nicht vorbei.  Die
Massnahmen, die dann als Selbstverteidung, Rache, oder Vergeltung, durch
die Sieger gegen Deutschland durchgefuehrt wurden, erscheinen dann als
verstaendliche Konsequenz.  Jeder Versuch, mit dem Leiden der
>>
Adalbert Goertz responds >>>>>>>>>>>>
>>
Diese Konsequenz ist NICHT verstaendlich, wenn diese Nationen scheinheilig
Gru:ndungsmitglieder der UN sein wollten, es sei denn die UN verstand
sich als anti-deutsch bis heute.
Vergessen wir auch nicht, dass die UN den Begriff Refugee schuf und
bewusst die deutschen Flu:chtlinge ausschloss.   
Man sehe sich die Refugee-Statistiken der UN nach 1945 an. Kein Wort
von deutschen Flu:chtlingen. Dieses Schweigen der UN fu:hrte letztlich
zu den Vertreibungen auf dem Balkan, da man dort meinte, wieder
einmal davon zu kommen.
-- 
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Re: [OWP] NS-Film von 1937 (nur Deutsche sind staatstreu?)

Date: 2001/06/11 22:35:52
From: W. Fred Rump <FredRump(a)earthlink.net>

On 11 Jun 2001, at 12:33, Knut W. Barde wrote:

> Wenn man die Ahnenforschung betreibt, erkennt man sehr schnell, wie
> fliessend und willkuerlich die Grenzen der voelkischen Zugehoerigkeit
> sind, wie sich Eroberer und Eroberte abloessen, und Macht- und
> Machtlose sich mit schoenen Parolen ueber den Besitz des Hammers der
> Macht bekaempfen.  Wer langfristig in die Vergangenheit schaut, sieht
> den Begriff des Deutschen, Amerikaners, Russen, im Nebel der
> Vergangenheit verschwinden und es bleibt nur noch der Begriff des Homo
> Sapiens als zutreffende aber auch ausreichende Beschreibung.

Na, na mein Lieber. Das ist so in der Verallgemeinschaft oder
Generalisation (ist das erste ein Wort?). Geschichtlich gesehen
haben alle drei geannte Völker ganz andere Lebensbegriffe in ihrem
politischem Wesen. Der Russe weiß noch nicht was Demokratie
ist and der Deutsche hat es eben gelernt. Die Amis sind aber
Weltmeister in dem Fach und das macht schon einen Unterschied.

Wir brauchen ja nur mal die letzten 300 Jahre unserer
gemeinsamen Geschichte betrachten um diese Unterschiede zu
erkennen.

Fred




Re: [OWP] Re: [OWP] Lektüre: Vertreibungtraumata/Kollektivschuld/

Date: 2001/06/11 22:37:58
From: Knut W. Barde <kbarde(a)ocsnet.net>

"W. Fred Rump" wrote:

> On 11 Jun 2001, at 11:21, Knut W. Barde wrote:
>
> > Traurig sein ja, aber Gleichstellung mit den Opfern des Naziwahnsinns
> > doch kaum.  Man kommt an der Tatsache, dass Deutschland als Nation
> > diesen Wahnsinn schuf, unterstuetzte, und ausfuehrte, nicht vorbei.
> > Die Massnahmen, die dann als Selbstverteidung, Rache, oder Vergeltung,
> > durch die Sieger gegen Deutschland durchgefuehrt wurden, erscheinen
> > dann als verstaendliche Konsequenz.  Jeder Versuch, mit dem Leiden der
> > Vertriebenen und Fluechtlinge zwecks Mitleidserweckung hausieren zu
> > gehen um politische Ziele zu erreichen, wird immer und ewig ueber den
> > Stein stolpern, der durch die Frage aufgeworfen wird, was kam denn
> > zuerst?
>
> So ungefähr wurde es im Osten unter dem Kommunismus auch
> gepredigt. Ihr habt es Euch ja selbst eingebrockt. Haben wir? Ist
> die Welt nicht in den Krieg gegangen um genau dieses Bild zu
> ändern?

Ich verstehe dies nicht.  Wann und wo ist die Welt in den Krieg gegangen um
die Einstellung herbeizufuehren, dass ein Staat und seine Bevoelkerung
fuer  Massnahmen, die in ihren Namen und durch sie durchgefuehrt werden,
keine Verantwortung tragen muss?   Dass das, was man sich selbst eingebrockt
hat, nicht auch ausloeffeln  muss?

> Bei den Nazis gehörte man zu einer Gruppe und
> deswegen war man schuldig. Der Einzelne zählte nicht. Dagegen
> kämpfte man kam aber mit denm selben Resultat zum Vorschein.
> Sie sind alle gültig (guilty=schuldig?)und alle müssen sterben und
> bestraft werden.
> Und niemand will sich bis heute noch darüber entschuldigen.

Die Analogie geht fehl.  Die Nazis verfolgten die Gruppen der Juden,
Kommunisten, Homosexuellen, und Zigeuner, und Systemgegner ohne dass diese
Gruppen in irgendeiner Form verfolgunswuerdig waren, wie es vielleicht bei
Kriminellen, Terroristen, und aehnlichen Leuten zu rechtfertigen waere.  Es
wurden Unschuldige verfolgt.  Die Revanche nach dem Krieg gegen einen Staat
und Volk als Gruppe oder Kollektiv, dass die vorhergegangene Verfolgung
schuldig zu verantworten hat, steht einfach nicht auf der gleichen
historischen, moralischen, und politisch Ebene.   Von den Siegern zu
verlangen, sie sollten sich nach Massstaeben richten, die von den Verlierern
vorher offiziel in den Boden gestampft wurden ist, unehrlich, zynisch, und
anmassend, ganz zu schweigen davon das es vollkommen unrealistisch ist.

>
>
> Das was die Vertriebenen wollen und was ihnen als politische Ziele
> in die Schuhe geschoben wird ist doch nur die Anerkennung das
> ihnen gegen jedes Völkerrecht Unrecht getan wurde.

Dafuer kann man argumentieren.  Man muss aber auch fragen, was denn
praktisch-politisch aus einer solchen Anerkennung folgen soll.  Ohne
praktische Folgen waere eine solche Anerkennung eigentlich
Zeitverschwendung.   Wenn das Ziel sein sollte, sieh  her Welt, die
Deutschen waren nicht die einzigen die Unrecht begingen, dann sollte so so
eine Feststellung anstaedigerweise von den Siegern kommen, und nicht von den
Verlierern bei denen immer der Verdacht haengen bleibt, sie wollten nur ihre
eigene Verantwortung relativieren.

> Knut
>
> _______________________________________________
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> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



Re: [OWP] NS-Film von 1937 (nur Deutsche sind staatstreu?)

Date: 2001/06/11 22:43:25
From: Knut W. Barde <kbarde(a)ocsnet.net>

Langfristig in die Vergangenheit sehen....damit meinte ich viele
Jahrhunderte und Jahrtausende...kurzfristige Glorien und Untaten
verschiedener Voelker verlieren dann an Wichtigkeit, und man sieht dass
keine Gruppe oder Rasse von Homo Sapiens einen dauerhaften Alleinanspruch
auf die wahrhaftig seeligmachende Wahrheit/Philosophie/Weltanschauung
geltend machen kann.

"W. Fred Rump" wrote:

> On 11 Jun 2001, at 12:33, Knut W. Barde wrote:
>
> > Wenn man die Ahnenforschung betreibt, erkennt man sehr schnell, wie
> > fliessend und willkuerlich die Grenzen der voelkischen Zugehoerigkeit
> > sind, wie sich Eroberer und Eroberte abloessen, und Macht- und
> > Machtlose sich mit schoenen Parolen ueber den Besitz des Hammers der
> > Macht bekaempfen.  Wer langfristig in die Vergangenheit schaut, sieht
> > den Begriff des Deutschen, Amerikaners, Russen, im Nebel der
> > Vergangenheit verschwinden und es bleibt nur noch der Begriff des Homo
> > Sapiens als zutreffende aber auch ausreichende Beschreibung.
>
> Na, na mein Lieber. Das ist so in der Verallgemeinschaft oder
> Generalisation (ist das erste ein Wort?). Geschichtlich gesehen
> haben alle drei geannte Völker ganz andere Lebensbegriffe in ihrem
> politischem Wesen. Der Russe weiß noch nicht was Demokratie
> ist and der Deutsche hat es eben gelernt. Die Amis sind aber
> Weltmeister in dem Fach und das macht schon einen Unterschied.
>
> Wir brauchen ja nur mal die letzten 300 Jahre unserer
> gemeinsamen Geschichte betrachten um diese Unterschiede zu
> erkennen.
>
> Fred
>
>
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



[OWP] Dieser umstrittene und kontrovers diskutierte Film von 1937

Date: 2001/06/11 23:06:40
From: u.szepanski <u.szepanski(a)t-online.de>

Liebe Listenteilnehmer,

ich will mich hier weder zum Schiedsrichter noch zum unabhängigen Moralapostel 
machen, aber da ich mir seit Tagen die verschiedenst colorierten Meinungen zu 
diesem Film "anhören" muß, fühle ich mich zu einem Kommentar bemüßigt.

1. Dies ist ein Forum, welches sich mit Familienforschung in einem bestimmten 
Forschungsgebiet beschäftigt. Ich bin mehrfach dort gewesen. Ein wirklich 
wunderschönes Land! Jetzt gibt es Forscher, die dort noch geboren sind, andere 
sind nach dem Krieg im Westen (oder sonstwo) zur Welt gekommen. Sind letztere 
Forscher zweiter Klasse? Haben sie die moralische Pflicht, sich die 
(entschuldigung, aber es wirkt teilweise so!) weinerlichen, besserwisserischen 
Texte der -leider- Vertriebenen anzuhören? Ist diese unselige und vor allem 
spaltende Diskussion unter Familienforschern zu etwas nütze oder notwendig?

2. Ich bin 17 Jahre nach Kriegsende geboren. Wenn ich von einem Film höre, der 
1937 in Ostpreußen gedreht wurde, rechne ich sehr stark damit, daß dort die eine 
oder andere Uniform und Fahne zu sehen ist. Wenn ich diesen Film trotzdem 
anschaue, weil ich nur so eine Chance habe, die Landschaft zu sehen, wie sie 
"ursprünglich" mal war, läßt das Rückschlüsse auf meine politische Gesinnung zu?

3. Ich versuche, sowohl die älteren als auch die jungen Forscher mit ihrer 
jeweiligen Meinung zu verstehen. Aber die Ausdrücke und Vorwürfe, die hier 
fallen sind einfach teilweise befremdlich. Was helfen uns die unseligen Fragen 
nach dem warum? Was hilft es, wenn man jemanden dafür verantwortlich machen 
könnte? Was bringen uns die täglichen Diskussionen und Holocaust-Filme im TV? 

4. Zusammenfassend stelle ich für mich fest:
- Die Ostgebiete sind für Deutschland (staatsrechtlich) unwiederbringlich 
verloren.
- Nicht jeder, der um die verlorene Heimat trauert, wäre jetzt und heute bereit, 
dorthin zurückzukehren.
- Ich hoffe, daß ich meine, vielleicht auch unpopuläre Meinung zu diesem Thema 
loswerden durfte, ohne von Flüchtlingen und Vertriebenen angeranzt zu werden. In 
meiner Familie gab es genügend Flüchtlinge. Ich kann mir auch vorstellen, daß 
die Zeit nach 1945 nicht einfach war, aber (mea culpa, mea maxima culpa!!!) ich 
kann nichts dafür und habe es nicht erleben müssen. Unendliche Diskussionen 
über dieses Thema, das habe ich auch in meiner Familie gelernt, müssen nicht 
sein.
- Laßt uns einfach gemeinsam weiterforschen. Unsere Wurzeln liegen in einer 
wunderschönen Landschaft, die man auch heute noch besuchen kann.

Ulrich Szepanski



Re: [OWP] NS-Film von 1937 (nur Deutsche sind staatstreu?)

Date: 2001/06/11 23:18:52
From: W. Fred Rump <FredRump(a)earthlink.net>

On 11 Jun 2001, at 13:42, Knut W. Barde wrote:

> Langfristig in die Vergangenheit sehen....damit meinte ich viele
> Jahrhunderte und Jahrtausende...kurzfristige Glorien und Untaten
> verschiedener Voelker verlieren dann an Wichtigkeit, und man sieht
> dass keine Gruppe oder Rasse von Homo Sapiens einen dauerhaften
> Alleinanspruch auf die wahrhaftig seeligmachende
> Wahrheit/Philosophie/Weltanschauung geltend machen kann.

Unsere Geschichte ist aber die aus der wir lesen können.
Jahrtausende gehen uns in der Genealogie oder Gechichte sehr
wenig an. Vor tausend Jahren sind wir ja gerade aus den Höhlen
gekrochen. Kaum ein Mensch konnte lesen und alle waren an
einen kleinen oder großen Herrscher gebunden den sie für ihre
eigene Beschützung brauchten. Da fing es ja gerade an mit der
Gehorsamkeit.

Auch wenn wir noch weiter zurückgehen gibt es überall
Unterschiede in den Lebensstielen der Menschheit.

Fred




[OWP] Re: [OWP] Re: [OWP] Lektüre: Vertreibungtraumata/Kollektivschuld/

Date: 2001/06/11 23:18:52
From: W. Fred Rump <FredRump(a)earthlink.net>

On 11 Jun 2001, at 13:37, Knut W. Barde wrote:


> Ich verstehe dies nicht.  Wann und wo ist die Welt in den Krieg
> gegangen um die Einstellung herbeizufuehren, dass ein Staat und seine
> Bevoelkerung fuer  Massnahmen, die in ihren Namen und durch sie
> durchgefuehrt werden, keine Verantwortung tragen muss?   Dass das, was
> man sich selbst eingebrockt hat, nicht auch ausloeffeln  muss?

Die Welt mußte Hitler zerstören denn seine Maßnamen gingen
gegen alles was man unter Zivilisation verstand. Jedenfalls in der
westlichen Welt. Die Welt kämpfte gegen ethnische Säuberung
und Völkermord.  Die Welt wollte besser sein. Es sollte nicht
heißen das man um sonst soviel Leben aufgeopfert hatte. Wenn
alles genau so weiter gehen solte und Millionen als
Gruppenmitglieder automatisch als schuldig entschieden werden
sollten, warum dann den Krieg? Nur wegen der Macht? Die Ansicht
das der Verlierer mit Blut bezahlen muß und daß das zum
Völkerrecht gehört kann doch kein Volk und kein Gericht
verrechtfertigen. Das mit eingebrockt ist doch nur Unsinn.

> > Bei den Nazis gehörte man zu einer Gruppe und
> > deswegen war man schuldig. Der Einzelne zählte nicht. Dagegen
> > kämpfte man kam aber mit denm selben Resultat zum Vorschein.
> > Sie sind alle gültig (guilty=schuldig?)und alle müssen sterben und
> > bestraft werden. Und niemand will sich bis heute noch darüber
> > entschuldigen.
>
> Die Analogie geht fehl.  Die Nazis verfolgten die Gruppen der Juden,
> Kommunisten, Homosexuellen, und Zigeuner, und Systemgegner ohne dass
> diese Gruppen in irgendeiner Form verfolgunswuerdig waren, wie es
> vielleicht bei Kriminellen, Terroristen, und aehnlichen Leuten zu
> rechtfertigen waere.  Es wurden Unschuldige verfolgt.

Genau.

> Die Revanche
> nach dem Krieg gegen einen Staat und Volk als Gruppe oder Kollektiv,
> dass die vorhergegangene Verfolgung schuldig zu verantworten hat,
> steht einfach nicht auf der gleichen historischen, moralischen, und
> politisch Ebene.

Wieso nicht? Ist Revanche gegen Unschuldige irgenwie gut und
recht? Ist Kollektivschuld eine Wahrheit? In welchem Recht?

> Von den Siegern zu verlangen, sie sollten sich nach
> Massstaeben richten, die von den Verlierern vorher offiziel in den
> Boden gestampft wurden ist, unehrlich, zynisch, und anmassend, ganz zu
> schweigen davon das es vollkommen unrealistisch ist.
>

Die Sieger haben das aber im großen ganzen getan - trotzdem es
unrealistisch war. Unter dem russischen Stern war es natürlich
anders. Stalin war die selbe Natur eine Hilters wo Menschen und
Menschenrechte nicht auf der Waage standen. Die Westmächte
glaubten natürlich nicht das ihr Partner genau so wie ihr Feind
handeln würde. Das war der grosse Fehler der Sieger. Wärend in
Nurnberg Gericht gehalten wurde starben viele andere
hunderttausende, vieleicht millionen. Das war das Gericht des
Siegers über den Verlierer. Es war aber ein Gericht der Einzelnen
so wie man es im Völkerrecht auch verstehen kann. Alles andere
war nichts besseres als das wogegen man gekämpft hatte.

Fred




AW: [OWP] Dieser umstrittene und kontrovers diskutierte Film von 1937

Date: 2001/06/11 23:32:41
From: Inga Knaak <i.knaak(a)gmx.de>

Hallo Liste und erhitzte Gemüter,

ich habe mir einige Meinungen zu diesem Thema angesehen. Und muss jetzt doch
mal etwas dazu sagen, obwohl ich weit weit nach dem Krieg geboren worden bin
(1976).

Jeder hat seine persönliche Seite, keine Geschichte ist im Leben gleich,
jeder empfindet Dinge anders als der andere. Ich habe im Religionsunterricht
sehr viele Filme über diese NS-Zeit gesehen, und bin heute nicht gewillt,
mir noch einige mehr aus dieser Zeit (ob schöne Landschaft oder nicht)
anzusehen. Ich weiß um die Geschichte Deutschlands, bin mir sehr wohl im
Klaren darüber was passiert ist, warum es passiert ist, und dass es soetwas
nie wieder geben darf. Neulich habe ich auch ein Buch über meine Heimatstadt
gelesen, wo in wenig beschönigenden Worten "mein" Ort in der NS-Zeit
dargestellt wurde. Von wegen Zwangssterilisation usw.

Allerdings ist das nicht ein nur auf Deutschland bezogenes Problem. Okay,
wer hat heute schon ein Deutschlandfahne vor seinem Haus hängen? Wenn ich in
Skandinavien Urlaub gemacht habe, fand ich es immer toll: Dänische,
Schwedische, Norwegische und Finnische Flaggen überall, an den Häusern und
Gärten... und ich habe mich nicht bedroht gefühlt, sondern fand das Klasse.
Ein Volk, das zu sich steht.

Anders ist das mit Deutschland. Durch zwei verherrende Kriege gebrandmarkt,
darf man heute kaum noch ein Wort über verschiedene Dinge (Ausländer,
Verträge etc) sagen. Ich finde das nicht gerade fair. Es ist gut, dass
endlich die Zwangsarbeiter eine Entschädigung bekommen, ob sie nun ausreicht
oder nicht, oder ob man mit Geld überhaupt etwas gut machen kann oder nicht,
dass lasse ich mal dahingestellt sein.

Aber wer hat auf die USA gezeigt, als die erste Atombombe fiel? Wer stoppt
die "ethnische" Säuberung in "Ex-Jugoslawien"? Wer hält die Menschen auf?
Kaum jemand. Da wird dann zugeguckt, als hätten wir das alles nicht schon
einmal gehabt.

Warum sind die Indianer in den USA vertrieben worden, warum hat man ihnen
die Identität genommen? Was ist mit den Aboriginies in Australien passiert,
und ist die Situation heute viel besser? Was war in Afrika mit den Hutu und
Tutzi? Ist ja nicht in Europa...

Was ist mit Israel? Heiliges Land? Benimmt man sich so? Mit dem Wissen an
Geschichte von heute? Aber es wird immer nur mit dem Finger auf Deutschland
gezeigt... ihr habt den Krieg verloren, ihr müsst zahlen, ihr müsst viele
Ausländer aufnehmen...

Bin ich stolz Deutsche zu sein? Kann man das sagen? Wenn man die Amis hört,
sind sie jeden Morgen stolz, Amis zu sein, beim singen der Nationalhymne.

Wenn den Franzosen etwas nicht passt, dann wird eben mal ein ganzer
Fischfang auf der Straße vernichtet... da wird nicht lange diskutiert, darf
man das oder was denken die anderen!

Man sollte langsam mal ein wenig umdenken, und nachdenken, aber sich nicht
hinter der Geschichte verstecken. Wir sind jetzt eine Jahrzehnte ohne Krieg
ausgekommen, und ich wünsche mir, dass es so bleibt. Aber warum darf man
dann nicht mal sagen, dass Deutschland es sehr gut geschafft hat, nach dem
Krieg wieder das Land aufzubauen. Warum sind wir heute in vielen Bereichen
so weit? Warum geht es in Russland so langsam... wo sie doch zu den
"Siegern" gehörten?

Also, ich hoffe nicht, dass sich jemand auf den Schlips getreten fühlt, aber
ich musste das mal loswerden.

Grüsse,
Inga



[OWP] Ahnen oder Fahnen?

Date: 2001/06/12 01:17:54
From: Knut W. Barde <kbarde(a)ocsnet.net>

Beim Durchlesen der vielen Beitraege bin ich freudig ueberrascht, dass trotz tiefer
Differenzen, und vereinzelter Ausrutscher, eine recht zivile Debatte gefuehrt wird.
Dass diese Dinge uns heute noch emotionell beruehren ist offenbar, und eine
Verquickung der Ahnengeschichte mit einem Verstaendniss der Fahnengeschichte ist
vielleicht hauptsaechlich nur fuer die langweilig, denen (gluecklicherweise?) eine
direkte persoenliche Beziehung zu jener unglueckseligen Zeit fehlt.

Fuer die reinen Fakten und Datensammler wird sicherlich auch bald wieder der Raum
freigemacht.   Ein Dank an den geduldigen Listeneigentuemer.

Knut

"



Re: [OWP] Lektüre: Vertreibungtraumata/Kollektivschuld/

Date: 2001/06/12 01:50:35
From: Dani Weiss <dweiss(a)wanadoo.nl>

An alle die es lesen wollen:
Heute abend fiel mir noch eine passende Bemerkung in die Hände, die ich
hiermit kommentarlos weitergebe:

Schuld ist eine wunderbare Sache.
Schuld hält diesen Planeten im Gleichgewicht.
Solange du deinem Nachbarn oder irgend jemand anderem die Schuld geben kannst,
hast du selbst keine Probleme.
Du kannst dich in deinem Bett umdrehen und wieder eine Nacht ruhig schlafen.

MfG, Dani


Adalbert Goertz schreef:

> Betr.:
> diesen Wahnsinn schuf, unterstuetzte, und ausfuehrte, nicht vorbei.  Die
> Massnahmen, die dann als Selbstverteidung, Rache, oder Vergeltung, durch
> die Sieger gegen Deutschland durchgefuehrt wurden, erscheinen dann als
> verstaendliche Konsequenz.  Jeder Versuch, mit dem Leiden der
> >>
> Adalbert Goertz responds >>>>>>>>>>>>
> >>
> Diese Konsequenz ist NICHT verstaendlich, wenn diese Nationen scheinheilig
> Gru:ndungsmitglieder der UN sein wollten, es sei denn die UN verstand
> sich als anti-deutsch bis heute.
> Vergessen wir auch nicht, dass die UN den Begriff Refugee schuf und
> bewusst die deutschen Flu:chtlinge ausschloss.
> Man sehe sich die Refugee-Statistiken der UN nach 1945 an. Kein Wort
> von deutschen Flu:chtlingen. Dieses Schweigen der UN fu:hrte letztlich
> zu den Vertreibungen auf dem Balkan, da man dort meinte, wieder
> einmal davon zu kommen.
> --
>   ** Adalbert & Barbel Goertz ** ph 719-390-1088 ** fax 815-352-3987 **--
>     retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
>      Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
>                 http://www.cyberspace.org/~goertz
>          Do not use Java, if you want wide accessability.
>         Adolph Sharon is the Peacenik in the Near East now
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



Re: [OWP] Dieser umstrittene und kontrovers diskutierte Film von 1937

Date: 2001/06/12 02:03:40
From: Dani Weiss <dweiss(a)wanadoo.nl>

Irgendein schlauer Mensch hat mal gesagt: In dem Moment in dem Geschehnisse anfangen
in Vergessenheit zu geraten, droht die Gefahr der Wiederholung!
Das ist der Zweck der täglichen Diskussionen und Holocaust- Filme im TV!!!

Dani

"u.szepanski" schreef:

> Liebe Listenteilnehmer,
>
> ich will mich hier weder zum Schiedsrichter noch zum unabhängigen Moralapostel
> machen, aber da ich mir seit Tagen die verschiedenst colorierten Meinungen zu
> diesem Film "anhören" muß, fühle ich mich zu einem Kommentar bemüßigt.
>
> 1. Dies ist ein Forum, welches sich mit Familienforschung in einem bestimmten
> Forschungsgebiet beschäftigt. Ich bin mehrfach dort gewesen. Ein wirklich
> wunderschönes Land! Jetzt gibt es Forscher, die dort noch geboren sind, andere
> sind nach dem Krieg im Westen (oder sonstwo) zur Welt gekommen. Sind letztere
> Forscher zweiter Klasse? Haben sie die moralische Pflicht, sich die
> (entschuldigung, aber es wirkt teilweise so!) weinerlichen, besserwisserischen
> Texte der -leider- Vertriebenen anzuhören? Ist diese unselige und vor allem
> spaltende Diskussion unter Familienforschern zu etwas nütze oder notwendig?
>
> 2. Ich bin 17 Jahre nach Kriegsende geboren. Wenn ich von einem Film höre, der
> 1937 in Ostpreußen gedreht wurde, rechne ich sehr stark damit, daß dort die eine
> oder andere Uniform und Fahne zu sehen ist. Wenn ich diesen Film trotzdem
> anschaue, weil ich nur so eine Chance habe, die Landschaft zu sehen, wie sie
> "ursprünglich" mal war, läßt das Rückschlüsse auf meine politische Gesinnung zu?
>
> 3. Ich versuche, sowohl die älteren als auch die jungen Forscher mit ihrer
> jeweiligen Meinung zu verstehen. Aber die Ausdrücke und Vorwürfe, die hier
> fallen sind einfach teilweise befremdlich. Was helfen uns die unseligen Fragen
> nach dem warum? Was hilft es, wenn man jemanden dafür verantwortlich machen
> könnte? Was bringen uns die täglichen Diskussionen und Holocaust-Filme im TV?
>
> 4. Zusammenfassend stelle ich für mich fest:
> - Die Ostgebiete sind für Deutschland (staatsrechtlich) unwiederbringlich
> verloren.
> - Nicht jeder, der um die verlorene Heimat trauert, wäre jetzt und heute bereit,
> dorthin zurückzukehren.
> - Ich hoffe, daß ich meine, vielleicht auch unpopuläre Meinung zu diesem Thema
> loswerden durfte, ohne von Flüchtlingen und Vertriebenen angeranzt zu werden. In
> meiner Familie gab es genügend Flüchtlinge. Ich kann mir auch vorstellen, daß
> die Zeit nach 1945 nicht einfach war, aber (mea culpa, mea maxima culpa!!!) ich
> kann nichts dafür und habe es nicht erleben müssen. Unendliche Diskussionen
> über dieses Thema, das habe ich auch in meiner Familie gelernt, müssen nicht
> sein.
> - Laßt uns einfach gemeinsam weiterforschen. Unsere Wurzeln liegen in einer
> wunderschönen Landschaft, die man auch heute noch besuchen kann.
>
> Ulrich Szepanski
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
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Re: [OWP] Re: [OWP] Lektüre: Vertreibungtraumata/Kollektivschuld/

Date: 2001/06/12 02:11:35
From: Elke Hedstrom <elke4444(a)airmail.net>

On 11 Jun 2001, at 11:21, Knut W. Barde wrote:

> Gab es auch einen Fluechtlingsausweis?  Und
> wieso waren Vertriebene besser dran?  Weil sie nachweisen konnten
> "offiziel" unterwegs gewesen zu sein, waehrend Fluechtlinge vielleicht
> nur aus Gruenden der persoenlichen Genehmlichkeit gen Westen zogen?
>
> Vertriebene mussten gehen, Fluechtlingen haetten bleiben koennen, aber
> wollten gehen?

Knut,

ja, die Fluechtlinge haetten bleiben koennen und welches Los erwartete sie?
Meine Grosseltern vaeterlicherseits, die zu alt zum Fluechten waren, wurden
erschossen von den Russen. Alle Maedchen wurden nach unmenschlichen Untaten
nach Sibirien verschleppt, dort sind ein Teil meiner Kusinen umgekommen und
eine Tante, die Sibirien ueberlebte kam geisteskrank zurueck. Eine andere
Tante blieb auch in Ostpreussen, mit dem Ergebnis, dass die Russen ihr
kleines Kind nahmen und es an die Wand schmissen. Die Fluechtlinge wussten,
was sie erwartete, wenn sie blieben. So ist meine Mutter mit drei kleinen
Kindern (2, 4, 6 Jahre alt) im Januar 1945 in Schnee und Eis mit einem
Kinderwagen - das ist alles was sie hatte - gefluechtet. "Aus Gruenden der
persoenlichen Genehmlichkeit!!!!!!" Nein, die Fluechlinge rannten, um ihr
Leben zu retten. Was denkst Du denn, was fuer ein angenehmes Leben
diejenigen hatten, die dort blieben und alles ueberlebten. Davon kann ich
Dir auch aus meiner Verwandtschaft erzaehlen.

Elke







Re: AW: [OWP] Dieser umstrittene und kontrovers diskutierte Film von 1937

Date: 2001/06/12 02:16:16
From: Borm <swansailing(a)t-online.de>

Hallo Inga,
Deine Meinung tut mir richtig gut, nachdem ich nun über Tage ja bald Wochen mit 
grosser Spannung alle Meinungen verfolge.
Schon die alten Römer wußten: Zwinge den Gegner in den Staub, setze ihm den Fuß 
in den Nacken, breche seinen  Willen, erst dann bist du der Sieger, ..... und 
vor allem: der Sieger hat immer das Recht auf seiner Seite.(bis auf den heutigen 
Tag)
Die Menschen sollten aus ihrer Gechichte lernen, aber wie wir wissen  leider 
ohne Erfolg. 
In der Hoffnung noch viele intertessante Beiträge zu diesem Thema zu lesen 
verbleibe ich Euer J.H. Borm

Inga Knaak schrieb:
> Hallo Liste und erhitzte Gemüter,
>
> ich habe mir einige Meinungen zu diesem Thema angesehen. Und muss jetzt doch
> mal etwas dazu sagen, obwohl ich weit weit nach dem Krieg geboren worden bin
> (1976).
>
> Jeder hat seine persönliche Seite, keine Geschichte ist im Leben gleich,
> jeder empfindet Dinge anders als der andere. Ich habe im Religionsunterricht
> sehr viele Filme über diese NS-Zeit gesehen, und bin heute nicht gewillt,
> mir noch einige mehr aus dieser Zeit (ob schöne Landschaft oder nicht)
> anzusehen. Ich weiß um die Geschichte Deutschlands, bin mir sehr wohl im
> Klaren darüber was passiert ist, warum es passiert ist, und dass es soetwas
> nie wieder geben darf. Neulich habe ich auch ein Buch über meine Heimatstadt
> gelesen, wo in wenig beschönigenden Worten "mein" Ort in der NS-Zeit
> dargestellt wurde. Von wegen Zwangssterilisation usw.
>
> Allerdings ist das nicht ein nur auf Deutschland bezogenes Problem. Okay,
> wer hat heute schon ein Deutschlandfahne vor seinem Haus hängen? Wenn ich in
> Skandinavien Urlaub gemacht habe, fand ich es immer toll: Dänische,
> Schwedische, Norwegische und Finnische Flaggen überall, an den Häusern und
> Gärten... und ich habe mich nicht bedroht gefühlt, sondern fand das Klasse.
> Ein Volk, das zu sich steht.
>
> Anders ist das mit Deutschland. Durch zwei verherrende Kriege gebrandmarkt,
> darf man heute kaum noch ein Wort über verschiedene Dinge (Ausländer,
> Verträge etc) sagen. Ich finde das nicht gerade fair. Es ist gut, dass
> endlich die Zwangsarbeiter eine Entschädigung bekommen, ob sie nun ausreicht
> oder nicht, oder ob man mit Geld überhaupt etwas gut machen kann oder nicht,
> dass lasse ich mal dahingestellt sein.
>
> Aber wer hat auf die USA gezeigt, als die erste Atombombe fiel? Wer stoppt
> die "ethnische" Säuberung in "Ex-Jugoslawien"? Wer hält die Menschen auf?
> Kaum jemand. Da wird dann zugeguckt, als hätten wir das alles nicht schon
> einmal gehabt.
>
> Warum sind die Indianer in den USA vertrieben worden, warum hat man ihnen
> die Identität genommen? Was ist mit den Aboriginies in Australien passiert,
> und ist die Situation heute viel besser? Was war in Afrika mit den Hutu und
> Tutzi? Ist ja nicht in Europa...
>
> Was ist mit Israel? Heiliges Land? Benimmt man sich so? Mit dem Wissen an
> Geschichte von heute? Aber es wird immer nur mit dem Finger auf Deutschland
> gezeigt... ihr habt den Krieg verloren, ihr müsst zahlen, ihr müsst viele
> Ausländer aufnehmen...
>
> Bin ich stolz Deutsche zu sein? Kann man das sagen? Wenn man die Amis hört,
> sind sie jeden Morgen stolz, Amis zu sein, beim singen der Nationalhymne.
>
> Wenn den Franzosen etwas nicht passt, dann wird eben mal ein ganzer
> Fischfang auf der Straße vernichtet... da wird nicht lange diskutiert, darf
> man das oder was denken die anderen!
>
> Man sollte langsam mal ein wenig umdenken, und nachdenken, aber sich nicht
> hinter der Geschichte verstecken. Wir sind jetzt eine Jahrzehnte ohne Krieg
> ausgekommen, und ich wünsche mir, dass es so bleibt. Aber warum darf man
> dann nicht mal sagen, dass Deutschland es sehr gut geschafft hat, nach dem
> Krieg wieder das Land aufzubauen. Warum sind wir heute in vielen Bereichen
> so weit? Warum geht es in Russland so langsam... wo sie doch zu den
> "Siegern" gehörten?
>
> Also, ich hoffe nicht, dass sich jemand auf den Schlips getreten fühlt, aber
> ich musste das mal loswerden.
>
> Grüsse,
> Inga
>
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



Re: AW: [OWP] Dieser umstrittene und kontrovers diskutierte Film von 1937

Date: 2001/06/12 02:37:38
From: Dani Weiss <dweiss(a)wanadoo.nl>

Hallo Inga,

Du hast vollkommen recht mit dem was Du schreibst (ich bin übrigens auch weit
nach dem Krieg geboren);
ich glaube, dass die Fragen die Du stellst
"Bin ich stolz Deutsche zu sein? Kann man das sagen?"
zu tun haben mit dem bereits angesprochenen "Zweite-Generation-Problem" und der
Frage, ob man die Enkel noch verantwortlich machen darf für die Fehler der
Grosseltern; ich habe diese Frage für mich persönlich immer verneint. Das was Du
über Skandinavien schreibst, erlebe ich täglich in den Niederlanden: Menschen,
die stolz sind auf ihr Land und ihre Geschichte, ein bisschen stolz auf ihre
Regierung und sowieso auf ihr Königshaus (wenn ich meine Freunde ärgern will,
rufe ich ihnen sanft in Erinnerung, dass wohl nichts in den Niederlanden
deutscher ist als die Oranje- Dynastie...) und ich merke an mir selbst, dass ich
die Niederländer beneide, weil ich auf viele Dinge eben nicht stolz sein kann.
Vor allem wenn man als Deutsche in einem anderen Land lebt (dass zudem noch im
Krieg sehr unter den Deutschen gelitten hat) lernt man vieles aus einer anderen
Perspektive zu sehen. Das kostet Zeit und bedeutet umdenken. Für mich heisst es
nicht, meine deutschen Wurzeln zu verleugnen und den Kopf einzuziehen, ich stehe
zu meiner Abstammung, aber ich stehe auch zu unserer unseligen Vergangenheit.
Nicht als persönlich schuldig (das erwartet übrigens auch niemand mehr von uns
Jüngeren), aber ich versuche nicht vor der Geschichte meiner Grosseltern und
Eltern (und damit auch meiner eigenen) davonzulaufen.

MfG, Dani Weiss


Inga Knaak schreef:

> Hallo Liste und erhitzte Gemüter,
>
> ich habe mir einige Meinungen zu diesem Thema angesehen. Und muss jetzt doch
> mal etwas dazu sagen, obwohl ich weit weit nach dem Krieg geboren worden bin
> (1976).
>
> Jeder hat seine persönliche Seite, keine Geschichte ist im Leben gleich,
> jeder empfindet Dinge anders als der andere. Ich habe im Religionsunterricht
> sehr viele Filme über diese NS-Zeit gesehen, und bin heute nicht gewillt,
> mir noch einige mehr aus dieser Zeit (ob schöne Landschaft oder nicht)
> anzusehen. Ich weiß um die Geschichte Deutschlands, bin mir sehr wohl im
> Klaren darüber was passiert ist, warum es passiert ist, und dass es soetwas
> nie wieder geben darf. Neulich habe ich auch ein Buch über meine Heimatstadt
> gelesen, wo in wenig beschönigenden Worten "mein" Ort in der NS-Zeit
> dargestellt wurde. Von wegen Zwangssterilisation usw.
>
> Allerdings ist das nicht ein nur auf Deutschland bezogenes Problem. Okay,
> wer hat heute schon ein Deutschlandfahne vor seinem Haus hängen? Wenn ich in
> Skandinavien Urlaub gemacht habe, fand ich es immer toll: Dänische,
> Schwedische, Norwegische und Finnische Flaggen überall, an den Häusern und
> Gärten... und ich habe mich nicht bedroht gefühlt, sondern fand das Klasse.
> Ein Volk, das zu sich steht.
>
> Anders ist das mit Deutschland. Durch zwei verherrende Kriege gebrandmarkt,
> darf man heute kaum noch ein Wort über verschiedene Dinge (Ausländer,
> Verträge etc) sagen. Ich finde das nicht gerade fair. Es ist gut, dass
> endlich die Zwangsarbeiter eine Entschädigung bekommen, ob sie nun ausreicht
> oder nicht, oder ob man mit Geld überhaupt etwas gut machen kann oder nicht,
> dass lasse ich mal dahingestellt sein.
>
> Aber wer hat auf die USA gezeigt, als die erste Atombombe fiel? Wer stoppt
> die "ethnische" Säuberung in "Ex-Jugoslawien"? Wer hält die Menschen auf?
> Kaum jemand. Da wird dann zugeguckt, als hätten wir das alles nicht schon
> einmal gehabt.
>
> Warum sind die Indianer in den USA vertrieben worden, warum hat man ihnen
> die Identität genommen? Was ist mit den Aboriginies in Australien passiert,
> und ist die Situation heute viel besser? Was war in Afrika mit den Hutu und
> Tutzi? Ist ja nicht in Europa...
>
> Was ist mit Israel? Heiliges Land? Benimmt man sich so? Mit dem Wissen an
> Geschichte von heute? Aber es wird immer nur mit dem Finger auf Deutschland
> gezeigt... ihr habt den Krieg verloren, ihr müsst zahlen, ihr müsst viele
> Ausländer aufnehmen...
>
>  Wenn man die Amis hört,
> sind sie jeden Morgen stolz, Amis zu sein, beim singen der Nationalhymne.
>
> Wenn den Franzosen etwas nicht passt, dann wird eben mal ein ganzer
> Fischfang auf der Straße vernichtet... da wird nicht lange diskutiert, darf
> man das oder was denken die anderen!
>
> Man sollte langsam mal ein wenig umdenken, und nachdenken, aber sich nicht
> hinter der Geschichte verstecken. Wir sind jetzt eine Jahrzehnte ohne Krieg
> ausgekommen, und ich wünsche mir, dass es so bleibt. Aber warum darf man
> dann nicht mal sagen, dass Deutschland es sehr gut geschafft hat, nach dem
> Krieg wieder das Land aufzubauen. Warum sind wir heute in vielen Bereichen
> so weit? Warum geht es in Russland so langsam... wo sie doch zu den
> "Siegern" gehörten?
>
> Also, ich hoffe nicht, dass sich jemand auf den Schlips getreten fühlt, aber
> ich musste das mal loswerden.
>
> Grüsse,
> Inga
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
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> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l

Inga Knaak schreef:

> Hallo Liste und erhitzte Gemüter,
>
> ich habe mir einige Meinungen zu diesem Thema angesehen. Und muss jetzt doch
> mal etwas dazu sagen, obwohl ich weit weit nach dem Krieg geboren worden bin
> (1976).
>
> Jeder hat seine persönliche Seite, keine Geschichte ist im Leben gleich,
> jeder empfindet Dinge anders als der andere. Ich habe im Religionsunterricht
> sehr viele Filme über diese NS-Zeit gesehen, und bin heute nicht gewillt,
> mir noch einige mehr aus dieser Zeit (ob schöne Landschaft oder nicht)
> anzusehen. Ich weiß um die Geschichte Deutschlands, bin mir sehr wohl im
> Klaren darüber was passiert ist, warum es passiert ist, und dass es soetwas
> nie wieder geben darf. Neulich habe ich auch ein Buch über meine Heimatstadt
> gelesen, wo in wenig beschönigenden Worten "mein" Ort in der NS-Zeit
> dargestellt wurde. Von wegen Zwangssterilisation usw.
>
> Allerdings ist das nicht ein nur auf Deutschland bezogenes Problem. Okay,
> wer hat heute schon ein Deutschlandfahne vor seinem Haus hängen? Wenn ich in
> Skandinavien Urlaub gemacht habe, fand ich es immer toll: Dänische,
> Schwedische, Norwegische und Finnische Flaggen überall, an den Häusern und
> Gärten... und ich habe mich nicht bedroht gefühlt, sondern fand das Klasse.
> Ein Volk, das zu sich steht.
>
> Anders ist das mit Deutschland. Durch zwei verherrende Kriege gebrandmarkt,
> darf man heute kaum noch ein Wort über verschiedene Dinge (Ausländer,
> Verträge etc) sagen. Ich finde das nicht gerade fair. Es ist gut, dass
> endlich die Zwangsarbeiter eine Entschädigung bekommen, ob sie nun ausreicht
> oder nicht, oder ob man mit Geld überhaupt etwas gut machen kann oder nicht,
> dass lasse ich mal dahingestellt sein.
>
> Aber wer hat auf die USA gezeigt, als die erste Atombombe fiel? Wer stoppt
> die "ethnische" Säuberung in "Ex-Jugoslawien"? Wer hält die Menschen auf?
> Kaum jemand. Da wird dann zugeguckt, als hätten wir das alles nicht schon
> einmal gehabt.
>
> Warum sind die Indianer in den USA vertrieben worden, warum hat man ihnen
> die Identität genommen? Was ist mit den Aboriginies in Australien passiert,
> und ist die Situation heute viel besser? Was war in Afrika mit den Hutu und
> Tutzi? Ist ja nicht in Europa...
>
> Was ist mit Israel? Heiliges Land? Benimmt man sich so? Mit dem Wissen an
> Geschichte von heute? Aber es wird immer nur mit dem Finger auf Deutschland
> gezeigt... ihr habt den Krieg verloren, ihr müsst zahlen, ihr müsst viele
> Ausländer aufnehmen...
>
>  Wenn man die Amis hört,
> sind sie jeden Morgen stolz, Amis zu sein, beim singen der Nationalhymne.
>
> Wenn den Franzosen etwas nicht passt, dann wird eben mal ein ganzer
> Fischfang auf der Straße vernichtet... da wird nicht lange diskutiert, darf
> man das oder was denken die anderen!
>
> Man sollte langsam mal ein wenig umdenken, und nachdenken, aber sich nicht
> hinter der Geschichte verstecken. Wir sind jetzt eine Jahrzehnte ohne Krieg
> ausgekommen, und ich wünsche mir, dass es so bleibt. Aber warum darf man
> dann nicht mal sagen, dass Deutschland es sehr gut geschafft hat, nach dem
> Krieg wieder das Land aufzubauen. Warum sind wir heute in vielen Bereichen
> so weit? Warum geht es in Russland so langsam... wo sie doch zu den
> "Siegern" gehörten?
>
> Also, ich hoffe nicht, dass sich jemand auf den Schlips getreten fühlt, aber
> ich musste das mal loswerden.
>
> Grüsse,
> Inga
>
> _______________________________________________
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Re: [OWP] Dieser umstrittene und kontrovers diskutierte Film von 1937

Date: 2001/06/12 02:59:27
From: Elke Hedstrom <elke4444(a)airmail.net>

Herr Szepanski,

es gibt manche Leute, die das Beduerfnis haben bei ihrer Ahnenforschung "tiefer zu
schuerfen" als Sie, die das ganze Bild ihrer Vorfahren sehen moechten und nicht nur
die wunderschoene Landschaft (da besteht kein Zweifel- ich komme aus
Masuren/Ostpreussen, eine wunderschoene Gegend). Ich bin froh, dass Sie nichts
dafuer konnten (ich auch nicht) und dass Sie das Fluechtlingsschicksal  nicht
erleben haben muessen (ich habe es erlebt). Man sollte sich trotzdem fuer die
Geschichte seiner Heimat interessieren - und nicht nur fuer die wunderschoene
Landschaft - und was wir hier diskutieren ist Geschichte. Ob sich die Listteilnehmer
den Film ansehen oder nicht - das ist  nebensaechlich. Der Film war ja nur der
Ausloeser fuer diese Diskussion.

Jedenfalls hatte ich den Eindruck, dass diese Liste fuer uns alle da ist, fuer
Fluechtlinge, Einheimische, Ausgewanderte - alle die sich fuer Ahnenforschung in
Ostpreussen interessieren und fuer ostpreussische Geschichte. Und bei meiner
Ahnenforschung stosse ich leider zu oft auf die Bemerkung "verschollen",  "Schicksal
unbekannt", "auf der Flucht gestorben."

Ansonsten, drei meiner Cousins in Deutschland sind mit Polinnen (aus Ostpreussen)
verheiratet und auch mit meinen polnischen Verwandten diskutieren wir das Thema
Krieg und Vertreibung, denn sie waren genauso unschuldige Opfter wie wir und haben
genauso gelitten.

Ansonsten, was ich sonst noch zu Ihren Bemerkungen sagen moechte, verschweige ich
lieber.......

Elke Hedstrom, Garland, TX. USA





"u.szepanski" wrote:

> Liebe Listenteilnehmer,
>
> ich will mich hier weder zum Schiedsrichter noch zum unabhängigen Moralapostel
> machen, aber da ich mir seit Tagen die verschiedenst colorierten Meinungen zu
> diesem Film "anhören" muß, fühle ich mich zu einem Kommentar bemüßigt.
>
> 1. Dies ist ein Forum, welches sich mit Familienforschung in einem bestimmten
> Forschungsgebiet beschäftigt. Ich bin mehrfach dort gewesen. Ein wirklich
> wunderschönes Land! Jetzt gibt es Forscher, die dort noch geboren sind, andere
> sind nach dem Krieg im Westen (oder sonstwo) zur Welt gekommen. Sind letztere
> Forscher zweiter Klasse? Haben sie die moralische Pflicht, sich die
> (entschuldigung, aber es wirkt teilweise so!) weinerlichen, besserwisserischen
> Texte der -leider- Vertriebenen anzuhören? Ist diese unselige und vor allem
> spaltende Diskussion unter Familienforschern zu etwas nütze oder notwendig?
>
> 2. Ich bin 17 Jahre nach Kriegsende geboren. Wenn ich von einem Film höre, der
> 1937 in Ostpreußen gedreht wurde, rechne ich sehr stark damit, daß dort die eine
> oder andere Uniform und Fahne zu sehen ist. Wenn ich diesen Film trotzdem
> anschaue, weil ich nur so eine Chance habe, die Landschaft zu sehen, wie sie
> "ursprünglich" mal war, läßt das Rückschlüsse auf meine politische Gesinnung zu?
>
> 3. Ich versuche, sowohl die älteren als auch die jungen Forscher mit ihrer
> jeweiligen Meinung zu verstehen. Aber die Ausdrücke und Vorwürfe, die hier
> fallen sind einfach teilweise befremdlich. Was helfen uns die unseligen Fragen
> nach dem warum? Was hilft es, wenn man jemanden dafür verantwortlich machen
> könnte? Was bringen uns die täglichen Diskussionen und Holocaust-Filme im TV?
>
> 4. Zusammenfassend stelle ich für mich fest:
> - Die Ostgebiete sind für Deutschland (staatsrechtlich) unwiederbringlich
> verloren.
> - Nicht jeder, der um die verlorene Heimat trauert, wäre jetzt und heute bereit,
> dorthin zurückzukehren.
> - Ich hoffe, daß ich meine, vielleicht auch unpopuläre Meinung zu diesem Thema
> loswerden durfte, ohne von Flüchtlingen und Vertriebenen angeranzt zu werden. In
> meiner Familie gab es genügend Flüchtlinge. Ich kann mir auch vorstellen, daß
> die Zeit nach 1945 nicht einfach war, aber (mea culpa, mea maxima culpa!!!) ich
> kann nichts dafür und habe es nicht erleben müssen. Unendliche Diskussionen
> über dieses Thema, das habe ich auch in meiner Familie gelernt, müssen nicht
> sein.
> - Laßt uns einfach gemeinsam weiterforschen. Unsere Wurzeln liegen in einer
> wunderschönen Landschaft, die man auch heute noch besuchen kann.
>
> Ulrich Szepanski
>
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Re: [OWP] Dieser umstrittene und kontrovers diskutierte Film von 1937

Date: 2001/06/12 04:30:17
From: Ralf Bucherer <rbucherer(a)bigfoot.com>

At 01:59 6/12/2001 +0200, you wrote:
Irgendein schlauer Mensch hat mal gesagt: In dem Moment in dem Geschehnisse anfangen
in Vergessenheit zu geraten, droht die Gefahr der Wiederholung!
Das ist der Zweck der täglichen Diskussionen und Holocaust- Filme im TV!!!

ja und ich bin froh das ich mich, seit ich in Canada lebe, diesen Filmen die mir ,zumindest in Deutschland, fast als "Zwangseintrichterung" vorkamen, entziehen kann. Keine Verleugnung der Vergangenheit, but as we say over here, this is yesterdays news and water under the bridge. Ich habe niemals ein Konzentrationlager , oder die Gendaenkstaetten besucht und habe auch kein Schlechtes Gewissen no matter how many american tourists tried to talk me in to having one when on vacation in Berchtesgarden. Das problem mit dem obigen Zitat ist was die meisten Leute under Holocaust verstehen und es nur mit einer bestimmten Sache verbinden


1.Die Vernichtung von Juden under Hitler.
aber ganz und gar vergessen die anderen Beteutungen des Wortes.

2.Great destruction resulting in the extensive loss of life, especially by fire

Das ist warscheinlich einer der Gruende warum die Allierten nichts gegen Stalin unternahmen; verglichen mit ihm, zumindest nach heutingen Documentationen, war Hilter fast ein Waisenknabe; Das ist warscheinlich einer der Gruende warum die Welt beistand wenn Khmer Rouge ihre Vernichtungs actionen durch fuehrte; Das ist warscheinlich einer der Gruende warum waerend den Maskern in Rhuanda sich die ganze Welt die finger in den Ars** steckte; Das ist warscheinlich einer der Gruende warum Apartheit in Suedafrika so lange bestehen konnte.
Das ist warscheinlich einer der Gruende warum Sadam immer noch rumrennt;
Das ist warscheinlich einer der Gruende warum es so lange dauerete um Milosowitch<sp?> zu verhaften.

Ich versuche nicht abzulenken, oder zu verleugnen was in Deutschland, oder under deutscher besetzung in Europa passierte. Aber wie ich keine boesen gefuehle gegen die nachkommen der Inquisition; gegen die nachkommen der Indianerschlaechter oder gegen die Nachkommen der Salem Witch hunt, halte und nicht alle Irakies nur wegen Sadam verurteile, so erwarte ich das gleiche fuer alle Deutsche Nachkommen jener Zeit.

What pi**es me off royally ist das so viele die uns die Geschichte des juedischen Holocaust's vorhalten und sicher stellen wollen das wir es nie vergessen, zu denen gehoeren die ,zwar nicht so extreme wie die " White Supremacists" , die woerter "spooks", "spiks" und "Hebs" , wenn sie Afro-Americaner, Mittelamerikaner und Juden meinen; das wir unter Diesen Leute finden die Afro-Franzosen nicht in ihre Geschaeffte lassen; das wir sie zwischen denen finden, die die Tuerken und ander Gastarbeiter rausschmeisen wollen nach dem sie fuer die Laengste Zeit unsere Dreckarbeiten erledigten.

So um es kurz zufassen: die Scheinheiligkeit haengt mir zum Halse raus.
Sie kotzt mich genauso an wie die jenigen die sich mit diesem "schlechten Gewissens Trip" abgefunden haben; die sich die hosen voll machen wenn jemand dagen ausspricht oder etwas schreibt das nicht mit der "offiziellen haltung" zum "Holocaust" uebereinstimmt.

Und um noch einen drauf zu setzen schliesse ich mit einem geistigen Diebstahl:

Holocaust is big business   (Adalbert,please forgive me)

rb



Re: AW: [OWP] Dieser umstrittene und kontrovers diskutierte Film von 1937

Date: 2001/06/12 04:34:32
From: Elke Hedstrom <elke4444(a)airmail.net>

Inga,
ja, Deine vielen und  intelligenten Fragen habe ich auch, die ich mich fuer das
Fluechtlingsthema eingesetzt habe, weil es das Thema ist, das meine Familie am
eigenen Leibe mitgemacht hat. All die Themen, die Du aufzaehlst beruehren
Menschen, die nicht "einfach so dahin leben." Jedoch einige Mitglieder dieser
Liste koennen nicht einmal eine Diskussion in dieser Ostpreussenliste ueber das
Thema  "Fluechtlinge aus Ostpreussen" verkraften. Die meisten Vorfahren der
juengeren Generation, die dieser Ostpreussenliste angehoeren, haben dieses
Schicksal doch auch mitgemacht.  Was fuer Ahnenforschung betreiben diese Leute -
sie sammeln Namen und Daten und das ist alles.

Gruesse,

Elke Hedstrom, Garland, TX / USA

Inga Knaak wrote:

> Hallo Liste und erhitzte Gemüter,
>
> ich habe mir einige Meinungen zu diesem Thema angesehen. Und muss jetzt doch
> mal etwas dazu sagen, obwohl ich weit weit nach dem Krieg geboren worden bin
> (1976).
>
> Jeder hat seine persönliche Seite, keine Geschichte ist im Leben gleich,
> jeder empfindet Dinge anders als der andere. Ich habe im Religionsunterricht
> sehr viele Filme über diese NS-Zeit gesehen, und bin heute nicht gewillt,
> mir noch einige mehr aus dieser Zeit (ob schöne Landschaft oder nicht)
> anzusehen. Ich weiß um die Geschichte Deutschlands, bin mir sehr wohl im
> Klaren darüber was passiert ist, warum es passiert ist, und dass es soetwas
> nie wieder geben darf. Neulich habe ich auch ein Buch über meine Heimatstadt
> gelesen, wo in wenig beschönigenden Worten "mein" Ort in der NS-Zeit
> dargestellt wurde. Von wegen Zwangssterilisation usw.
>
> Allerdings ist das nicht ein nur auf Deutschland bezogenes Problem. Okay,
> wer hat heute schon ein Deutschlandfahne vor seinem Haus hängen? Wenn ich in
> Skandinavien Urlaub gemacht habe, fand ich es immer toll: Dänische,
> Schwedische, Norwegische und Finnische Flaggen überall, an den Häusern und
> Gärten... und ich habe mich nicht bedroht gefühlt, sondern fand das Klasse.
> Ein Volk, das zu sich steht.
>
> Anders ist das mit Deutschland. Durch zwei verherrende Kriege gebrandmarkt,
> darf man heute kaum noch ein Wort über verschiedene Dinge (Ausländer,
> Verträge etc) sagen. Ich finde das nicht gerade fair. Es ist gut, dass
> endlich die Zwangsarbeiter eine Entschädigung bekommen, ob sie nun ausreicht
> oder nicht, oder ob man mit Geld überhaupt etwas gut machen kann oder nicht,
> dass lasse ich mal dahingestellt sein.
>
> Aber wer hat auf die USA gezeigt, als die erste Atombombe fiel? Wer stoppt
> die "ethnische" Säuberung in "Ex-Jugoslawien"? Wer hält die Menschen auf?
> Kaum jemand. Da wird dann zugeguckt, als hätten wir das alles nicht schon
> einmal gehabt.
>
> Warum sind die Indianer in den USA vertrieben worden, warum hat man ihnen
> die Identität genommen? Was ist mit den Aboriginies in Australien passiert,
> und ist die Situation heute viel besser? Was war in Afrika mit den Hutu und
> Tutzi? Ist ja nicht in Europa...
>
> Was ist mit Israel? Heiliges Land? Benimmt man sich so? Mit dem Wissen an
> Geschichte von heute? Aber es wird immer nur mit dem Finger auf Deutschland
> gezeigt... ihr habt den Krieg verloren, ihr müsst zahlen, ihr müsst viele
> Ausländer aufnehmen...
>
> Bin ich stolz Deutsche zu sein? Kann man das sagen? Wenn man die Amis hört,
> sind sie jeden Morgen stolz, Amis zu sein, beim singen der Nationalhymne.
>
> Wenn den Franzosen etwas nicht passt, dann wird eben mal ein ganzer
> Fischfang auf der Straße vernichtet... da wird nicht lange diskutiert, darf
> man das oder was denken die anderen!
>
> Man sollte langsam mal ein wenig umdenken, und nachdenken, aber sich nicht
> hinter der Geschichte verstecken. Wir sind jetzt eine Jahrzehnte ohne Krieg
> ausgekommen, und ich wünsche mir, dass es so bleibt. Aber warum darf man
> dann nicht mal sagen, dass Deutschland es sehr gut geschafft hat, nach dem
> Krieg wieder das Land aufzubauen. Warum sind wir heute in vielen Bereichen
> so weit? Warum geht es in Russland so langsam... wo sie doch zu den
> "Siegern" gehörten?
>
> Also, ich hoffe nicht, dass sich jemand auf den Schlips getreten fühlt, aber
> ich musste das mal loswerden.
>
> Grüsse,
> Inga
>
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[OWP] Mennoniten

Date: 2001/06/12 07:50:35
From: hans_pettelkau <hans_pettelkau(a)WestLB.de>

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Hallo Forscherfreunde,

ich glaube mich zu erinnern, dass in den letzten Tagen jemand von dieser
Liste Lektüre über Mennoniten suchte.

Von einem amerikanischen Forscherfreund habe ich eine Information bekommen,
über die man ein Buch hierzu erstehen kann:

e-bay: C1711 Dutch German Mennonites Formation Deba
Item # 1438058740
http://cgi.ebay.com/aw-cgi/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=1438058740


Viele Grüße

Hans (Pettelkau)

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Re: AW: [OWP] Dieser umstrittene und kontrovers diskutierte Film von 1937

Date: 2001/06/12 09:07:31
From: Doris Reuter <DorisReuter(a)t-online.de>

Hallo, Elke,

> Was fuer Ahnenforschung betreiben diese Leute -
> sie sammeln Namen und Daten und das ist alles.

Dies ist leider ein Problem, das vollkommen losgelöst von der Thematik um
die Vertreibung existiert. Ich habe Forscher kennengelernt, die mit
strahlenden Augen berichten, dass sie schon 10.000 Personen "gesammelt"
haben. Aber wenn du sie über die Lebensumstände ihrer Großeltern befragst,
erntest du nur ein Schulterzucken.
Für mich gehört das ganze Leben der Vorfahren dazu. Die Daten sind nur die
leeren Hülsen. Habe ich Vorfahren aus dem "ehemaligen Osten", dann gehört
deren Flucht und Vertreibung zu ihrem Leben und es wäre eine Farce, diese
prägende Zeit aus ihrem Leben totzuschweigen.
Die Sache ist nur, wie man dieses Thema angeht. Und ich habe bisher noch
keine Situation erlebt, in der irgendwo dieses Thema ohne Streit und
irgendwann ausfallende und beleidigende Kommentare besprochen werden konnte.
Leider. Die unterschiedlichen Sichtweisen derer, die alles erleben mußten
und derer, die diese Zeit nur vom Erzählen kennen und nicht daran erinnert
werden wollen ist zu groß. Vielleicht liegt es daran, dass die "jüngere"
Generation stets zu hören bekam, mitschuldig zu sein. Vielleicht liegt es
daran, dass all die Flüchtlinge und Vertriebenen nach all dem Leid auch noch
zu hören bekamen: die Deutschen hatten doch selbst Schuld.
Warum auch immer. Wir als Familienforscher sollten das, was unsere Vorfahren
erlebten erforschen und dokumentieren. Vielleicht ist es nur dann machbar,
wenn man die verschiedenen politischen Sichtweisen dabei außen vor läßt, und
sich nur auf das konzentriert, was die Ahnen erlebten. Dann kann man auch in
einem Forum darüber reden, ohne in Streit zu geraten....oder?

Liebe Grüße
Doris



[OWP] Diskussion

Date: 2001/06/12 09:47:38
From: Wolfgang Schlueter <Wolfgang.Schluter(a)t-online.de>

Liebe Diskussionsteilnehmer,
Nachdem ich die Beiträge passiv mitgelesen habe, möchte ich mich auch einmal zu 
Wort melden. Ich bin 1951 in Hamburg geboren. Einer meiner Urgroßväter stammt 
aus Ostpreußen. Meine Frau ist Jahrgang 1961, geb. in Rodenau, Ostpreußen.
Ich muß leider feststellen, daß sehr viele Beiträge unter Verallgemeinerungen 
leiden. Ich möchte daher einige Dinge geraderücken und den Blick auf das 
Wesentliche lenken.
Die Machtergreifung der Nazis geschah mit einem Stimmenanteil von deutlich unter 
40 Prozent, und darauffolgender verfassungswidriger Maßnahmen. Man kann die 
Ereignisse nicht verstehen, ohne die Zeit davor zu betrachten. Mit einigen 
Stichworten möchte ich kurz andeuten, was ich meine:
Der verlorene erste Weltkrieg, Dolchstoßlegende, Weltwirtschaftskrise, 
Arbeitslosigkeit, Reparationszahlungen, Gebietsverluste, Hunger und Armut, 
Verschuldung in der Landwirtschaft, nahezu unmenschliche Lebensumstände gerade 
der Instleute in Ostpreußen usw. Das war der Boden auf dem der 
Nationalsozialismus gedieh. Ohne die Unterstützung oder Passivität weiter Teile 
der Bevölkerung hätte die Geschichte einen anderen Verlauf genommen. 
Und hier muß man ansetzen. Es gab die Millionen von Mitschuldigen. Das muß man 
erkennen, nicht um Vergeltung üben zu können, sondern um aus der Geschichte zu 
lernen und eine Wiederholung zu vermeiden. Es ging nicht immer ums nackte 
Überleben in der Zeit des Naionalsozialismus, sondern häufig auch um das bequeme 
Überleben. Ich möchte auf die laufende Spiegel-Serie hinweisen, und besonders 
auf den Spiegel vom 04. Juni. Dort wurde berichtet, daß der 16-jährige 
Dahrendorf im Gymnasium Flugblätter über die Greueltaten der Nazis verteilte und 
dafür von der Gestapo verhaftet wurde. Er kam auch wieder frei, Widerstand ohne 
Lebensgefahr war möglich. Dennoch gibt es keine Kollektivschuld sondern nur 
Schuld des Einzelnen. Aber Kollektivwidergutmachung (oder der Versuch) ist 
deswegen nicht falsch.
Insofern haben Teile der Bevölkerung den Verlust und die Zerstörung der Heimat 
eben doch mitverschuldet, aber eben nur Teile. Daher bitte keine 
Verallgemeinerungen.
Die Frage nach Flucht oder Vertreibung wird ebenso unspezifiziert dargestellt. 
Im Kreis Lötzen gab es 1945 keine Vertreibung im engeren Sinne. Die 
Evakuierungsbefehle kamen von den Deutschen Behörden um den 24. Januar 1945, 
nachdem die Rote Armee schon seit Oktober in Goldap stand. Es waren die 
Deutschen, die den Einwohnern von Kraukeln ein Zeitlimit zum Evakuieren setzten 
weil sie eine Brücke sprengen wollten. Und die Brücke wurde pünktlich gesprengt, 
von der Wehrmacht.
Ja, die russische Artillerie hat die Flüchtlingstrecks beschossen, ja es sind 
viele Zivilisten umgekommen. Es stimmt aber nicht, daß alle zurückgebliebenen 
umgebracht wurden, sonst gäbe es meine Familie nicht. Meine Schwiegermutter 
blieb als 13-jährige mit Mutter, Bruder, zweijähriger Schwester und Opa in 
Gregerswalde zurück. Der Opa wurde von den Russen erschossen, weil er seine Uhr 
nicht herausgeben wollte. Ebenso wurde der italienische Zwangsarbeiter von den 
Russen ermordet, weil sie ihn für einen Deutschen hielten. Der Italiener war 
nicht vorher geflüchtet, weil er die Frau mit Opa und Kindern nicht allein 
lassen wollte.
Als die Mutter nach dem Tod des Opas nun doch mit den Kindern die Flucht antrat, 
geriet sie in das MG-Feuer der russischen Stellungen. Alle blieben unverletzt 
und landeten bei Lötzen im russischen Schützengraben. Da gaben die Soldaten dem 
zweijährigen Kind eine Decke, die Mutter blieb unbehelligt.
Drei Cousinen wurden von den Russen vergewaltigt und umgebracht. Andere Cousinen 
blieben unbehelligt und wurden auf der Flucht sogar von russischen Soldaten mit 
Lebensmitteln versorgt.
Also auch in Bezug auf russische Greueltaten hüte man sich vor 
Verallgemeinerungen.
Von einem Verwandten wurde bis vor ein paar Wochen erzählt, die Russen hätten 
ihn an einen Wagen gebunden und zu Tode geschleift. Ich habe jetzt dessen Sohn 
ausfindig gemacht und diese Legende enttarnt. Der Sohn erzählte mir, sein Vater 
sei in Insterburg in russischer Haft an Typhus gestorben.
Man darf auch nicht übersehen, daß viele Flüchtlingstrecks von den Russen 
zurückgeschicht wurden, so auch mein Schwiegervater mit seiner Familie. Sie 
machten sich aus der Gegend von Danzig auf den Rückmarsch zu Fuß nach Rodenau. 
Wochenlang im kalten Winter 1945. Das paßt auch nicht zu dem herkömmlichen Bild 
von der Vertreibung.
Die ostpreußische Bevölkerung hat in ganz besonderem Maße unter den 
Kriegsereignissen gelitten. Viele Familien verloren mehrere Angehörige als 
Soldaten oder Zivilisten, und danach noch der Verlust der Heimat.
Wir brauchen Einzelschicksale um zu begreifen was passiert ist, wir dürfen bei 
der Beurteilung aber das Gesamtbild nicht aus den Augen verlieren. Laßt uns 
wegkommen von Verallgemeinerungen, von kollektiver Schuldzuweisung aber auch von 
kollektivem Freispruch von jeglicher Schuld.
Die Mitmacher und Weggucker gibt es leider heute wie damals. Wir alle sollten 
diese Diskussion zum Anlaß nehmen unser eigenes Verhalten zu überprüfen.
Vielen Dank, daß Ihr so lange mitgelesen habt.



[OWP] Suche nach Baloniak

Date: 2001/06/12 11:00:13
From: hans_pettelkau <hans_pettelkau(a)WestLB.de>

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Hallo Forscherfreunde,

meine Cousine hat mich um Hilfe bei der Suche nach folgenden Personen
gebeten:


> Balonaik, Romam Viktor * 02.01.1923 in Bromberg, get. 06.01.1923
>
> Vater:
> Baloniak, Josef * 15.03.1897 in Bromberg ?
>
> Mutter:
> Rats, Olga-Berta * 30.03.1899 in Bromberg ?
> Beide verstorben in Delbrück. Sind 1944 von Danzig aus nach Delbrück
> gekommen.


Kann jemand helfen?

Vielen Dank im Voraus und
viele Grüße

Hans (Pettelkau)

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[OWP] Die Liste lebt !

Date: 2001/06/12 11:20:48
From: Hanne Neumann <Missisnewman(a)gmx.de>

Hallo Liste,

ich danke jedem einzelnen von Euch ,jeder hat mit sehr viel Gefühl  seine
Seite geschildert.

Schon lange habe ich keine Diskussion so verschlungen,
oft habe ich nur nach Post geschaut um noch mehr zu lernen.

Das alles nur weil, in einem Film braune Pappnasen rum laufen !!!!!

Meine Eltern ( Baujahr  1925 ) kann ich nicht fragen ,meine Mutter war in
Dänemark und mein Vater in Frankreich (Gefangenschaft)
Meine Oma ist mit meinem Onkel und einer Nichte aus Reussen geflohen ,
leider kann ich sie nicht mehr fragen.

MFG

Hanne Neumann








[OWP] Re: Lektüre: Vertreibungtraumata/Kollektivschuld/

Date: 2001/06/12 11:36:11
From: Walter Mogk <Walter.Mogk(a)t-online.de>

Knut W. Barde schrieb:
> ...
> Es gibt einen Bund Deutscher Vertriebener, aber keinen Bund Deutscher
> Fluechtlinge?

Es gibt keinen "Bund Deutscher Vertriebener", sondern lediglich den BUND DER 
VERTRIEBENEN (BdV) als Interessenvertretung der Vertriebenen, Flüchtlinge und 
Aussiedler. Im übrigen sind diejenigen, die 1945 aus ihrer Heimat flüchteten 
letztlich doch auch Vertriebene - ihnen wurde nämlich die Rückkehr in ihre 
Heimat verwehrt.

> ...
> Traurig sein ja, aber Gleichstellung mit den Opfern des Naziwahnsinns
> doch kaum.  Man kommt an der Tatsache, dass Deutschland als Nation
> diesen Wahnsinn schuf, unterstuetzte, und ausfuehrte, nicht vorbei.  Die
> Massnahmen, die dann als Selbstverteidung, Rache, oder Vergeltung, durch
> die Sieger gegen Deutschland durchgefuehrt wurden, erscheinen dann als
> verstaendliche Konsequenz.  Jeder Versuch, mit dem Leiden der
> Vertriebenen und Fluechtlinge zwecks Mitleidserweckung hausieren zu
> gehen um politische Ziele zu erreichen, wird immer und ewig ueber den
> Stein stolpern, der durch die Frage aufgeworfen wird, was kam denn
> zuerst?

Ja was kam denn eigentlich zuerst ? Dieses Denken in den Kategorien der 
Blutrache (wie Du mir so ich Dir; Augen um Auge ...) bringt doch niemanden 
weiter. Wenn jeder so denken würde wie Sie, Herr Barde, würde der Kreislauf der 
Gewalt kein Ende nehmen. Schauen Sie doch nur mal in den Nahen Osten, da 
"erscheint" jeder "Vergeltungsschlag" als "verständliche Konsequenz" ... 

> ...
> Da sich Deutschland demokratisch in den Naziwahnsinn hineinwaehlte, 

In freien Wahlen kam Hitler niemals über 50%, insofern ist ihre Behauptung 
schlichtweg falsch ...

MfG Walter Mogk

---------------------------------------------------------------------
Walter Mogk - Lindenweg 2  - D-39629 Bismark/Altmark
MOBILTELEFON:  [+49] (0) 1 70  - 6 28 57 14  
FAX:           [+49] (0) 12 12 - 5-10 60 27 51 
E-MAIL: walter.mogk(a)t-online.de / INTERNET: www.walter-mogk.de

MITGLIED DES VORSTANDS DER HEIMATKREISGEMEINSCHAFT GERDAUEN E. V. UND 
KIRCHSPIELVERTRETER VON NORDENBURG
          DIE HKG GERDAUEN IM INTERNET: www.kreis-gerdauen.de
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[OWP] Re: NS-Film von 1937

Date: 2001/06/12 11:36:11
From: Walter Mogk <Walter.Mogk(a)t-online.de>

W. Fred Rump schrieb:
> ...
> dani,
> weißt Du überhaupt wie das war mit der Wahl und wieviele NICHT 
> die Nationale Stimme gewählt hatten? Das ist doch alles nicht so 
> einfach auf eine Wahl zu schieben. 
> ...

Fakt ist: In freien Wahlen gab es für Hitler zu keiner Zeit eine absolute 
Mehrheit. Bei den letzten halbwegs freien Wahlen vom 05.03.1933 wählten 43,9 
Prozent die NSDAP und 56,1 Prozent eben nicht. In absoluten Zahlen: 

Wahlberechtigte: 44.664.825
Abgegebene Stimmen: 39.658.310
Gültige Stimmen: 39.343.302
für die NSDAP: 17.277.328 (runde 39% der Wahlberechtigten)

Das nur zum Thema "DIE DEUTSCHEN haben Hitler gewählt" ...

Gruß, Walter

---------------------------------------------------------------------
Walter Mogk - Lindenweg 2  - D-39629 Bismark/Altmark
MOBILTELEFON:  [+49] (0) 1 70  - 6 28 57 14  
FAX:           [+49] (0) 12 12 - 5-10 60 27 51 
E-MAIL: walter.mogk(a)t-online.de / INTERNET: www.walter-mogk.de

MITGLIED DES VORSTANDS DER HEIMATKREISGEMEINSCHAFT GERDAUEN E. V. UND 
KIRCHSPIELVERTRETER VON NORDENBURG
          DIE HKG GERDAUEN IM INTERNET: www.kreis-gerdauen.de
---------------------------------------------------------------------



[OWP] Demokratie

Date: 2001/06/12 11:50:32
From: Barbara Schmidt <schmidt.babs(a)web.de>

Und aus den letzten 300 Jahren der gemeinsamen Geschichte ziehen Sie diese Vergleiche? Dass Amerika Weltmeister im Fach der Demokratie sei? 
Die Begründung hinkt doch gewaltig, oder nicht? 
Denn erstens gab es DAS Amerika vor 300 Jahren noch gar nicht, ausserdem ist es ein Konglomerat verschiedenster Nationen (genauso wie Russland und Deutschland übrigens auch), die alle einen unterschiedlichen Demokratie-Ansatz haben und ferner würde ich Amerika auch nicht als Demokratie ersten Ranges bezeichnen. 
Wobei wir dann aber auch wieder bei verschiedenen politischen Einstellungen wären. 

Gruß

Barbara

> Na, na mein Lieber. Das ist so in der Verallgemeinschaft oder 
> Generalisation (ist das erste ein Wort?). Geschichtlich gesehen 
> haben alle drei geannte Völker ganz andere Lebensbegriffe in ihrem 
> politischem Wesen. Der Russe weiß noch nicht was Demokratie 
> ist and der Deutsche hat es eben gelernt. Die Amis sind aber 
> Weltmeister in dem Fach und das macht schon einen Unterschied. 
> 
> Wir brauchen ja nur mal die letzten 300 Jahre unserer 
> gemeinsamen Geschichte betrachten um diese Unterschiede zu 
> erkennen. 
> 
> Fred
> 
>   
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l 

mailto: schmidt.babs(a)web.de

Suche nach (researching): 
Schmidt, Ohrt, Groth, Freytag (Freitag), Kranz, Bade, Vogt, Bumann und Petrowsky in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern

Ribbe und Nicolaus in Sachsen 

Ribbe in Sachsen-Anhalt

Tylinski (Tilinski), Nicolaus, Czaschkowski und Schaudin in Ostpreussen
______________________________________________________________________________
Ferienklick.de - Jede Menge Urlaub auf einen Blick!
Hier geht's zu Ihrem Traumstrand: http://ferienklick.de/?PP=2-0-100-105-1



Re: [OWP] Dieser umstrittene und kontrovers diskutierte Film von 1937

Date: 2001/06/12 11:54:27
From: Barbara Schmidt <schmidt.babs(a)web.de>

Hallo Ulrich, 
und danke schön!! DEM Beitrag kann ich mich nur hundertprozentig anschliessen. 
Gruß aus Kiel 
Barbara

ow-preussen-l(a)genealogy.net schrieb am 11.06.01:
> Liebe Listenteilnehmer,
> 
> ich will mich hier weder zum Schiedsrichter noch zum unabhängigen Moralapostel 
> machen, aber da ich mir seit Tagen die verschiedenst colorierten Meinungen zu 
> diesem Film "anhören" muß, fühle ich mich zu einem Kommentar bemüßigt.
> 
> 1. Dies ist ein Forum, welches sich mit Familienforschung in einem bestimmten 
> Forschungsgebiet beschäftigt. Ich bin mehrfach dort gewesen. Ein wirklich 
> wunderschönes Land! Jetzt gibt es Forscher, die dort noch geboren sind, andere 
> sind nach dem Krieg im Westen (oder sonstwo) zur Welt gekommen. Sind letztere 
> Forscher zweiter Klasse? Haben sie die moralische Pflicht, sich die 
> (entschuldigung, aber es wirkt teilweise so!) weinerlichen, besserwisserischen 
> Texte der -leider- Vertriebenen anzuhören? Ist diese unselige und vor allem 
> spaltende Diskussion unter Familienforschern zu etwas nütze oder notwendig?
> 
> 2. Ich bin 17 Jahre nach Kriegsende geboren. Wenn ich von einem Film höre, der 
> 1937 in Ostpreußen gedreht wurde, rechne ich sehr stark damit, daß dort die eine 
> oder andere Uniform und Fahne zu sehen ist. Wenn ich diesen Film trotzdem 
> anschaue, weil ich nur so eine Chance habe, die Landschaft zu sehen, wie sie 
> "ursprünglich" mal war, läßt das Rückschlüsse auf meine politische Gesinnung zu?
> 
> 3. Ich versuche, sowohl die älteren als auch die jungen Forscher mit ihrer 
> jeweiligen Meinung zu verstehen. Aber die Ausdrücke und Vorwürfe, die hier 
> fallen sind einfach teilweise befremdlich. Was helfen uns die unseligen Fragen 
> nach dem warum? Was hilft es, wenn man jemanden dafür verantwortlich machen 
> könnte? Was bringen uns die täglichen Diskussionen und Holocaust-Filme im TV? 
> 
> 4. Zusammenfassend stelle ich für mich fest:
> - Die Ostgebiete sind für Deutschland (staatsrechtlich) unwiederbringlich 
> verloren.
> - Nicht jeder, der um die verlorene Heimat trauert, wäre jetzt und heute bereit, 
> dorthin zurückzukehren.
> - Ich hoffe, daß ich meine, vielleicht auch unpopuläre Meinung zu diesem Thema 
> loswerden durfte, ohne von Flüchtlingen und Vertriebenen angeranzt zu werden. In 
> meiner Familie gab es genügend Flüchtlinge. Ich kann mir auch vorstellen, daß 
> die Zeit nach 1945 nicht einfach war, aber (mea culpa, mea maxima culpa!!!) ich 
> kann nichts dafür und habe es nicht erleben müssen. Unendliche Diskussionen 
> über dieses Thema, das habe ich auch in meiner Familie gelernt, müssen nicht 
> sein.
> - Laßt uns einfach gemeinsam weiterforschen. Unsere Wurzeln liegen in einer 
> wunderschönen Landschaft, die man auch heute noch besuchen kann.
> 
> Ulrich Szepanski
> 
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l 

mailto: schmidt.babs(a)web.de

Suche nach (researching): 
Schmidt, Ohrt, Groth, Freytag (Freitag), Kranz, Bade, Vogt, Bumann und Petrowsky in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern

Ribbe und Nicolaus in Sachsen 

Ribbe in Sachsen-Anhalt

Tylinski (Tilinski), Nicolaus, Czaschkowski und Schaudin in Ostpreussen
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[OWP] Ausstieg aus der Liste?

Date: 2001/06/12 13:29:36
From: EDoering <EDoering(a)aol.com>

Wer kann mir helfen? Ich möchte mich von der Mailingliste für eine Zeitlang 
abmelden, da ich momentan keine Zeit für die Ahnenforschung habe.

Enrico


[OWP] Familie Döhring

Date: 2001/06/12 13:59:29
From: Norbert Scheffler <Norbert.Scheffler(a)t-online.de>

Hallo Liste
Ich habe in meiner Forschung einen weiteren Namen gefunden.Es handelt sich hierbei um eine Emma Döhring geb.am 15.01.1885 in Elbing.Soweit mir bekannt bekam sie einen unehelichen Sohn Namens Richard Döhring.Dieser Richard Döhring heiratete eine Maria Reimann geb.am 09.10.1914 aus Conradswalde.Hat vielleicht jemand weitere Daten zu Emma Döhring oder Maria Reimann?
Vielen Dank im voraus für eure Hilfe.
Übrigens habe ich meine Hompage überarbeitet und alle Familiennamen die in meiner Forschung vorkommen eingearbeitet.

http://norbert.scheffler.bei.t-online.de/sucheweit



Re: AW: [OWP] Dieser umstrittene und kontrovers diskutierte Film von 1937

Date: 2001/06/12 14:09:20
From: Günther Fuhrmann <guentherfuhrmann(a)nikocity.de>

Liebe Liste,
solange diese Diskussion nicht polemisch wird, ist sie zum Verständnis auch
der Genealogie der dortigen Vorfahren durchaus angemessen, und ich lerne aus
jedem Beitrag etwas dazu (und sei es auch nur die Kenntnis der verschiedenen
möglichen Sichtweisen) Am Ende des Krieges konnte ich gerade laufen und habe
von dem was um mich herum vorging noch nicht so viel mitbekommen, aber ich
hatte zum Glück Eltern, die nach dem Krieg mit uns über alles geredet haben,
auch über ihre eigenen Fehler.  Ich bin offiziell auch Flüchtling mit
Flüchtlingsausweis "B" , als "weniger" Betroffener, da Flüchtling von
Holland aus, zurück nach Deutschland, weil mein Vater als
dienstverpflichteter Flugzeugbauer nach dort "kriegswichtig" abkommandiert
war (und dort geheiratet hat). Meine Vorfahren reichen nun über ganz Europa
von Frankreich, über die Niederlande bis nach Posen und Ostpreussen.
1960 , zum 15. Jahrestag des Kriegsendes habe ich damals ein Gedicht
geschrieben, das glaube ich heute noch genau so stehen kann. (und was mir
damals von meinem Lehrer - ein Altnazi wie ich heute weiß - sehr übel
genommen wurde, weil ich wagte, es ohne seine Zensur vorzutragen)

Reden wir

über die Vergangenheit
besser nicht,
es ist so peinlich
für alle die dabei waren
und die später kamen
können ja nichts
dafür
schweigen wir
über alles was
in unserem Namen  geschah
leben wir
weiter
wie bisher
in der Gegenwart
die Vergangenheit ist tot

sagen alle
die dabei waren
und die später kamen?
brauchen gar nicht erst vergessen
diese Vergangenheit
habe ich nicht erlebt
aber verschweigen will ich
sie nicht

überleben heißt lernen
aus Fehlern
die Anderen
lernten es nie
es ist ja so peinlich!
lieber Millionen Tote
ich war nicht dabei
will nicht dabei sein
und ich schäme mich
für alle die schweigen

Günther



----- Original Message -----
From: Dani Weiss <dweiss(a)wanadoo.nl>
To: <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
Sent: Tuesday, June 12, 2001 2:33 AM
Subject: Re: AW: [OWP] Dieser umstrittene und kontrovers diskutierte Film
von 1937


> Hallo Inga,
>
> Du hast vollkommen recht mit dem was Du schreibst (ich bin übrigens auch
weit
> nach dem Krieg geboren);
> ich glaube, dass die Fragen die Du stellst
> "Bin ich stolz Deutsche zu sein? Kann man das sagen?"
> zu tun haben mit dem bereits angesprochenen "Zweite-Generation-Problem"
und der
> Frage, ob man die Enkel noch verantwortlich machen darf für die Fehler der
> Grosseltern; ich habe diese Frage für mich persönlich immer verneint. Das
was Du
> über Skandinavien schreibst, erlebe ich täglich in den Niederlanden:
Menschen,
> die stolz sind auf ihr Land und ihre Geschichte, ein bisschen stolz auf
ihre
> Regierung und sowieso auf ihr Königshaus (wenn ich meine Freunde ärgern
will,
> rufe ich ihnen sanft in Erinnerung, dass wohl nichts in den Niederlanden
> deutscher ist als die Oranje- Dynastie...) und ich merke an mir selbst,
dass ich
> die Niederländer beneide, weil ich auf viele Dinge eben nicht stolz sein
kann.
> Vor allem wenn man als Deutsche in einem anderen Land lebt (dass zudem
noch im
> Krieg sehr unter den Deutschen gelitten hat) lernt man vieles aus einer
anderen
> Perspektive zu sehen. Das kostet Zeit und bedeutet umdenken. Für mich
heisst es
> nicht, meine deutschen Wurzeln zu verleugnen und den Kopf einzuziehen, ich
stehe
> zu meiner Abstammung, aber ich stehe auch zu unserer unseligen
Vergangenheit.
> Nicht als persönlich schuldig (das erwartet übrigens auch niemand mehr von
uns
> Jüngeren), aber ich versuche nicht vor der Geschichte meiner Grosseltern
und
> Eltern (und damit auch meiner eigenen) davonzulaufen.
>
> MfG, Dani Weiss
>
>
> Inga Knaak schreef:
>
> > Hallo Liste und erhitzte Gemüter,
> >
> > ich habe mir einige Meinungen zu diesem Thema angesehen. Und muss jetzt
doch
> > mal etwas dazu sagen, obwohl ich weit weit nach dem Krieg geboren worden
bin
> > (1976).
> >
> > Jeder hat seine persönliche Seite, keine Geschichte ist im Leben gleich,
> > jeder empfindet Dinge anders als der andere. Ich habe im
Religionsunterricht
> > sehr viele Filme über diese NS-Zeit gesehen, und bin heute nicht
gewillt,
> > mir noch einige mehr aus dieser Zeit (ob schöne Landschaft oder nicht)
> > anzusehen. Ich weiß um die Geschichte Deutschlands, bin mir sehr wohl im
> > Klaren darüber was passiert ist, warum es passiert ist, und dass es
soetwas
> > nie wieder geben darf. Neulich habe ich auch ein Buch über meine
Heimatstadt
> > gelesen, wo in wenig beschönigenden Worten "mein" Ort in der NS-Zeit
> > dargestellt wurde. Von wegen Zwangssterilisation usw.
> >
> > Allerdings ist das nicht ein nur auf Deutschland bezogenes Problem.
Okay,
> > wer hat heute schon ein Deutschlandfahne vor seinem Haus hängen? Wenn
ich in
> > Skandinavien Urlaub gemacht habe, fand ich es immer toll: Dänische,
> > Schwedische, Norwegische und Finnische Flaggen überall, an den Häusern
und
> > Gärten... und ich habe mich nicht bedroht gefühlt, sondern fand das
Klasse.
> > Ein Volk, das zu sich steht.
> >
> > Anders ist das mit Deutschland. Durch zwei verherrende Kriege
gebrandmarkt,
> > darf man heute kaum noch ein Wort über verschiedene Dinge (Ausländer,
> > Verträge etc) sagen. Ich finde das nicht gerade fair. Es ist gut, dass
> > endlich die Zwangsarbeiter eine Entschädigung bekommen, ob sie nun
ausreicht
> > oder nicht, oder ob man mit Geld überhaupt etwas gut machen kann oder
nicht,
> > dass lasse ich mal dahingestellt sein.
> >
> > Aber wer hat auf die USA gezeigt, als die erste Atombombe fiel? Wer
stoppt
> > die "ethnische" Säuberung in "Ex-Jugoslawien"? Wer hält die Menschen
auf?
> > Kaum jemand. Da wird dann zugeguckt, als hätten wir das alles nicht
schon
> > einmal gehabt.
> >
> > Warum sind die Indianer in den USA vertrieben worden, warum hat man
ihnen
> > die Identität genommen? Was ist mit den Aboriginies in Australien
passiert,
> > und ist die Situation heute viel besser? Was war in Afrika mit den Hutu
und
> > Tutzi? Ist ja nicht in Europa...
> >
> > Was ist mit Israel? Heiliges Land? Benimmt man sich so? Mit dem Wissen
an
> > Geschichte von heute? Aber es wird immer nur mit dem Finger auf
Deutschland
> > gezeigt... ihr habt den Krieg verloren, ihr müsst zahlen, ihr müsst
viele
> > Ausländer aufnehmen...
> >
> >  Wenn man die Amis hört,
> > sind sie jeden Morgen stolz, Amis zu sein, beim singen der
Nationalhymne.
> >
> > Wenn den Franzosen etwas nicht passt, dann wird eben mal ein ganzer
> > Fischfang auf der Straße vernichtet... da wird nicht lange diskutiert,
darf
> > man das oder was denken die anderen!
> >
> > Man sollte langsam mal ein wenig umdenken, und nachdenken, aber sich
nicht
> > hinter der Geschichte verstecken. Wir sind jetzt eine Jahrzehnte ohne
Krieg
> > ausgekommen, und ich wünsche mir, dass es so bleibt. Aber warum darf man
> > dann nicht mal sagen, dass Deutschland es sehr gut geschafft hat, nach
dem
> > Krieg wieder das Land aufzubauen. Warum sind wir heute in vielen
Bereichen
> > so weit? Warum geht es in Russland so langsam... wo sie doch zu den
> > "Siegern" gehörten?
> >
> > Also, ich hoffe nicht, dass sich jemand auf den Schlips getreten fühlt,
aber
> > ich musste das mal loswerden.
> >
> > Grüsse,
> > Inga
> >
> > _______________________________________________
> > OW-Preussen-L mailing list
> > OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> > http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
>
> Inga Knaak schreef:
>
> > Hallo Liste und erhitzte Gemüter,
> >
> > ich habe mir einige Meinungen zu diesem Thema angesehen. Und muss jetzt
doch
> > mal etwas dazu sagen, obwohl ich weit weit nach dem Krieg geboren worden
bin
> > (1976).
> >
> > Jeder hat seine persönliche Seite, keine Geschichte ist im Leben gleich,
> > jeder empfindet Dinge anders als der andere. Ich habe im
Religionsunterricht
> > sehr viele Filme über diese NS-Zeit gesehen, und bin heute nicht
gewillt,
> > mir noch einige mehr aus dieser Zeit (ob schöne Landschaft oder nicht)
> > anzusehen. Ich weiß um die Geschichte Deutschlands, bin mir sehr wohl im
> > Klaren darüber was passiert ist, warum es passiert ist, und dass es
soetwas
> > nie wieder geben darf. Neulich habe ich auch ein Buch über meine
Heimatstadt
> > gelesen, wo in wenig beschönigenden Worten "mein" Ort in der NS-Zeit
> > dargestellt wurde. Von wegen Zwangssterilisation usw.
> >
> > Allerdings ist das nicht ein nur auf Deutschland bezogenes Problem.
Okay,
> > wer hat heute schon ein Deutschlandfahne vor seinem Haus hängen? Wenn
ich in
> > Skandinavien Urlaub gemacht habe, fand ich es immer toll: Dänische,
> > Schwedische, Norwegische und Finnische Flaggen überall, an den Häusern
und
> > Gärten... und ich habe mich nicht bedroht gefühlt, sondern fand das
Klasse.
> > Ein Volk, das zu sich steht.
> >
> > Anders ist das mit Deutschland. Durch zwei verherrende Kriege
gebrandmarkt,
> > darf man heute kaum noch ein Wort über verschiedene Dinge (Ausländer,
> > Verträge etc) sagen. Ich finde das nicht gerade fair. Es ist gut, dass
> > endlich die Zwangsarbeiter eine Entschädigung bekommen, ob sie nun
ausreicht
> > oder nicht, oder ob man mit Geld überhaupt etwas gut machen kann oder
nicht,
> > dass lasse ich mal dahingestellt sein.
> >
> > Aber wer hat auf die USA gezeigt, als die erste Atombombe fiel? Wer
stoppt
> > die "ethnische" Säuberung in "Ex-Jugoslawien"? Wer hält die Menschen
auf?
> > Kaum jemand. Da wird dann zugeguckt, als hätten wir das alles nicht
schon
> > einmal gehabt.
> >
> > Warum sind die Indianer in den USA vertrieben worden, warum hat man
ihnen
> > die Identität genommen? Was ist mit den Aboriginies in Australien
passiert,
> > und ist die Situation heute viel besser? Was war in Afrika mit den Hutu
und
> > Tutzi? Ist ja nicht in Europa...
> >
> > Was ist mit Israel? Heiliges Land? Benimmt man sich so? Mit dem Wissen
an
> > Geschichte von heute? Aber es wird immer nur mit dem Finger auf
Deutschland
> > gezeigt... ihr habt den Krieg verloren, ihr müsst zahlen, ihr müsst
viele
> > Ausländer aufnehmen...
> >
> >  Wenn man die Amis hört,
> > sind sie jeden Morgen stolz, Amis zu sein, beim singen der
Nationalhymne.
> >
> > Wenn den Franzosen etwas nicht passt, dann wird eben mal ein ganzer
> > Fischfang auf der Straße vernichtet... da wird nicht lange diskutiert,
darf
> > man das oder was denken die anderen!
> >
> > Man sollte langsam mal ein wenig umdenken, und nachdenken, aber sich
nicht
> > hinter der Geschichte verstecken. Wir sind jetzt eine Jahrzehnte ohne
Krieg
> > ausgekommen, und ich wünsche mir, dass es so bleibt. Aber warum darf man
> > dann nicht mal sagen, dass Deutschland es sehr gut geschafft hat, nach
dem
> > Krieg wieder das Land aufzubauen. Warum sind wir heute in vielen
Bereichen
> > so weit? Warum geht es in Russland so langsam... wo sie doch zu den
> > "Siegern" gehörten?
> >
> > Also, ich hoffe nicht, dass sich jemand auf den Schlips getreten fühlt,
aber
> > ich musste das mal loswerden.
> >
> > Grüsse,
> > Inga
> >
> > _______________________________________________
> > OW-Preussen-L mailing list
> > OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> > http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
>
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
>



Re: [OWP] Vorstellen - Suche in Prappeln/Pokarben/Legnitten, etc.

Date: 2001/06/12 14:20:17
From: HardyBirtEE <HardyBirtEE(a)aol.com>

Hallo Manfred,
Danke für die schnelle Antwort auf ein paar meiner Fragen bezüglich Pokarben 
und Legnitten.  Das hilft mir schon etwas weiter.  Muß jetzt nur noch 
Information herausbekommen, ob es Kirchenbücher nach 1806 gibt.  Aber 
vielleicht kann mir dort dann die EKZ weiterhelfen.

Gruß von Ellen





Re: [OWP] Vorstellen - Suche in Prappeln/Pokarben/Legnitten, etc.

Date: 2001/06/12 14:20:19
From: HardyBirtEE <HardyBirtEE(a)aol.com>

Dear Robert,
It was interesting to hear that someone is putting  "Buchholz"  on a web or 
as a web Buchholz clearing house for the Buchholz surname.  
I'd like to know what you can 'dig out' of your files.  As my father didn't 
have much of a clue about his ancestors (except his immediate family), I had 
to do almost a single-name search and have LOTS of Buchholz in my database.  
Some I already know belong to the family and others have to wait until I find 
more information.  Who knows what else I might find?!
 
Regards,
Ellen (from Melbourne)


[OWP] Polenreise

Date: 2001/06/12 14:27:54
From: Norbert Scheffler <Norbert.Scheffler(a)t-online.de>

Hallo Liste
Am 03.08.01 werde ich nach Polen reisen.Ich möchte mir gerne mal die Städte und Dörfer ansehen wo meine Vorfahren wohnten.Ich möchte diese Gelegenheit wahrnehmen und vielleicht etwas mehr über meine Vorfahren in Erfahrung zu bringen.Kann mir jemand ob es Sinn macht in die Rathäuser der Stadte zu gehen um dort Unterlagen zu bekommen.Was muß ich dabei beachten?Wahrscheinlich ist es auch nicht verkehrt bei den Kirchen nachzufragen?Ich habe noch nicht so viel Erfahrung im Umgang mit den Kirchenspielen.Aber ich denke das sich ein hilfreicher Forscher in der Liste finden wird der mir Angaben machen kann zu Kirchenspielen aus folgenden Städten und Dörfern:
Elbing             heute Elblag
Blumstein        heute Kamienice
Mehlsack        heute Pieniezno
Großlesewitz   heute  ????
Thiensdorf        heute Jezioro
Groß Montau   heute ????.Kann mir jemand sagen wie heute Groß Lesewitz und Groß Montau heißen?Ich weiß es ist etwas viel auf einmal aber ich möchte mich auf die Reise so gründlich wie möglich vorbereiten und dabei können mir wahrscheinlich einige Listenteilnehmer helfen.
mfg
Norbert Scheffler


[OWP] "NEMITZ" family roots?

Date: 2001/06/12 14:36:14
From: mnemitz <mnemitz(a)juno.com>

     I'm still in the basic stages of learning of my family roots and am
hoping to find more information on the NEMITZ family line.  I only know
some "basics" so far:  I am in the direct line of Gottlib Ferdinand
Nemitz (my great, great grandfather) who came to America (Bad Axe,
Michigan) in the 1860s from West Prussia (Villiage of Sommin, county seat
of Butow, Province of Pomerania) after being released from the service of
the Royal Government .  From him came Albert Wilhelm Ferdinand Nemitz (my
great grandfather), and then Albert W. Nemitz (my grandfather), and then
my father Albert D. Nemitz, then me (Mark Albert Nemitz) and I now have a
son named Bradley Albert Nemitz.  
     I don't know much but have been reading bits and pieces recently.  I
have so many questions and would love to find out more about my family's
roots -- especially anything relating to family history in Prussia.  I am
also curious as to how my family may have come to America (sail/steam
boat?) and where their point(s) of entry may have been?  
     Any help is greatly appreciated!  Thanks in advance.

Re: [OWP] Polenreise

Date: 2001/06/12 14:37:30
From: Kurt Willutzki <Willutzki.Kurt(a)t-online.de>

Hallo Norbert,
aus dem  Buch "Ortsnamensverzeichnis der Ortschaften jenseits von Oder und
Neiße":
Groß Lesewitz = Lasowice Wielkie
Groß Montau = Matowy Wielkie

Herzliche Grüße aus Rheinhausen

Kurt Willutzki
Beguinenstraße 34
47228 Duisburg
02065 92171
willutzki.kurt(a)t-online.de
Als Genealogie-Programm setze ich das neue Ahnenwin 3.0 von Dr. Heribert
Reitmeier ein. Z.Zt. habe ich 2000 Probanden erfasst, Willutzki, Vor- und
Nachfahren, Zugehörige.
Forschungsgebiet: Masuren im Dreieck Lyck, Lötzen, Gehlenburg
Suche alles zu Willutzki, Wilutzki, Wylutzki, Willudzki, Wylludzki,
Wyluczki, und ähnlich, also in jeder Schreibweise.
Suche Infos zu den Mühlen in oder bei Gehlenburg/Bialla, Kosuchen, Lauth,
Wilkus Mühle






Re: [OWP] "NEMITZ" family roots?

Date: 2001/06/12 14:50:55
From: Gary Szymanski <grsski(a)discover-net.net>

Mark,
Have you gone to a large library where they might have the series "Germans
to America?"  This series is indexed and by time period.  So go to the books
from the 1860s and look up NEMITZ and try to find your family names.  If you
find them then you will know the exact date they came over and the name of
the ship, etc.  Then there is a book which will describe the type of ship
they came over on, once you know the name of the ship.
There are quite a few people in my area (Jackson Co., WI) with the surname
of NEMITZ.
Good luck with your hunt.
Jane
----- Original Message -----
From: <mnemitz(a)juno.com>
To: <OW-Preussen-L(a)genealogy.net>
Sent: Tuesday, June 12, 2001 7:33 AM
Subject: [OWP] "NEMITZ" family roots?


>      I'm still in the basic stages of learning of my family roots and am
> hoping to find more information on the NEMITZ family line.  I only know
> some "basics" so far:  I am in the direct line of Gottlib Ferdinand
> Nemitz (my great, great grandfather) who came to America (Bad Axe,
> Michigan) in the 1860s from West Prussia (Villiage of Sommin, county seat
> of Butow, Province of Pomerania) after being released from the service of
> the Royal Government .  From him came Albert Wilhelm Ferdinand Nemitz (my
> great grandfather), and then Albert W. Nemitz (my grandfather), and then
> my father Albert D. Nemitz, then me (Mark Albert Nemitz) and I now have a
> son named Bradley Albert Nemitz.
>      I don't know much but have been reading bits and pieces recently.  I
> have so many questions and would love to find out more about my family's
> roots -- especially anything relating to family history in Prussia.  I am
> also curious as to how my family may have come to America (sail/steam
> boat?) and where their point(s) of entry may have been?
>      Any help is greatly appreciated!  Thanks in advance.
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
>



Re: [OWP] Vorstellen - Suche in Prappeln/Pokarben/Legnitten, etc.

Date: 2001/06/12 15:39:01
From: rloss <rloss(a)bellsouth.net>

Let me begin my dig!

Do you mean Melbourne Australia or Florida?

Regards,
Robert Lipprandt

----- Original Message -----
From: <HardyBirtEE(a)aol.com>
To: <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
Sent: Tuesday, June 12, 2001 8:20 AM
Subject: Re: [OWP] Vorstellen - Suche in Prappeln/Pokarben/Legnitten, etc.


> Dear Robert,
> It was interesting to hear that someone is putting  "Buchholz"  on a web
or
> as a web Buchholz clearing house for the Buchholz surname.
> I'd like to know what you can 'dig out' of your files.  As my father
didn't
> have much of a clue about his ancestors (except his immediate family), I
had
> to do almost a single-name search and have LOTS of Buchholz in my
database.
> Some I already know belong to the family and others have to wait until I
find
> more information.  Who knows what else I might find?!
>
> Regards,
> Ellen (from Melbourne)
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
>




Re: [OWP] Polenreise

Date: 2001/06/12 17:30:16
From: Adalbert Goertz <goertz(a)oldcolo.com>

Es wu:rde wohl mehr Sinn machen, in die Staatsarchive zu gehen, also fu:r
Elbing nach Marienburg (Malbork) und etwa nach den Amtgsgerichtsakten
(Grund- und Hypothekenakten) zu fragen und sich einen U:berblick zu
verschaffen und daru:ber zu berichten. Dasselbe fu:r das Staatsarchiv
Allenstein. Gute vorherige Info und Vorbereitung ist SEHR wichtig.
On Tue, 12 Jun 2001, Norbert Scheffler wrote:

> Hallo Liste
> Am 03.08.01 werde ich nach Polen reisen.Ich möchte mir gerne mal die Städte und Dörfer ansehen wo meine Vorfahren wohnten.Ich möchte diese Gelegenheit wahrnehmen und vielleicht etwas mehr über meine Vorfahren in Erfahrung zu bringen.Kann mir jemand ob es Sinn macht in die Rathäuser der Stadte zu gehen um dort Unterlagen zu bekommen.Was muß ich dabei beachten?Wahrscheinlich ist es auch nicht verkehrt bei den Kirchen nachzufragen?Ich habe noch nicht so viel Erfahrung im Umgang mit den Kirchenspielen.Aber ich denke das sich ein hilfreicher Forscher in der Liste finden wird der mir Angaben machen kann zu Kirchenspielen aus folgenden Städten und Dörfern:
> Elbing             heute Elblag
> Blumstein        heute Kamienice
> Mehlsack        heute Pieniezno
> Großlesewitz   heute  ????
> Thiensdorf        heute Jezioro
> Groß Montau   heute ????.Kann mir jemand sagen wie heute Groß Lesewitz und Groß Montau heißen?Ich weiß es ist etwas viel auf einmal aber ich möchte mich auf die Reise so gründlich wie möglich vorbereiten und dabei können mir wahrscheinlich einige Listenteilnehmer helfen.
> mfg
> Norbert Scheffler
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
> 

-- 
  ** Adalbert & Barbel Goertz ** ph 719-390-1088 ** fax 815-352-3987 **--
    retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
     Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
                http://www.cyberspace.org/~goertz
         Do not use Java, if you want wide accessability.
        Adolph Sharon is the Peacenik in the Near East now




Re: [OWP] "NEMITZ" family roots?

Date: 2001/06/12 17:32:31
From: Adalbert Goertz <goertz(a)oldcolo.com>

Pomerania ist not West Prussia, so you would better be served in 
the Pommern-Pomerania list.

-- 
  ** Adalbert & Barbel Goertz ** ph 719-390-1088 ** fax 815-352-3987 **--
    retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
     Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
                http://www.cyberspace.org/~goertz
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Re: [OWP] Diskussion

Date: 2001/06/12 17:37:02
From: W. Fred Rump <FredRump(a)earthlink.net>

On 12 Jun 2001, at 9:47, Wolfgang Schlueter wrote:

> Vielen Dank, daß Ihr
> so lange mitgelesen habt.

Und ich danke das Du geschrieben hast. So war und ist es
wirklich. Die Einzelfälle der Millionen führen aber trotzdem zu
einem Bild der Gesammtheit. Ausnamen gab es immer. Mich hat
auch ein russischer Doktor wieder ans Leben gerüttelt. Er gab mir
Blut vom eigenen Körper um mir wieder etwas Stärke zu geben. Ich
war am Sterben so wie viele andere wäre ich nur als Nummer unter
den Millionen umgekommen. Wieviele Mütter verloren ihre Kinder?
Wer spricht heute für sie?

Man könnte viel erzählen. Wir kamen einmal direkt durch eine
Front in Erkner bei Berlin. Wir wollten uns aus einem brennenden
Magazin etwas zu Essen holen. Hunger trieb die Leute auch ins
Feuer. Als wir über die Strasse liefen horten beide Seiten auf zu
schiessen. Jedenfalls gab es einen Moment Ruhe. Auch wollte
mich ein betrunkener Russe einfach erschiessen. Die Pistole ging
nicht los. Ein Offizier sah das und führte ihn ab. Ja, die Russen
waren auch Menschen.

Das selbe Bild könnte man auch über deutsche Soldaten erzählen.

Und trotzdem starben die Unschuldigen wie Sand am Meer. Sie
und die Soldaten waren alle in das Gewühl hineingezogen.
Niemand fragte sie danach. Sie mussten einfach.

Fred







Re: [OWP] Demokratie

Date: 2001/06/12 17:37:04
From: W. Fred Rump <FredRump(a)earthlink.net>

On 12 Jun 2001, at 11:50, Barbara Schmidt wrote:

> Und aus den letzten 300 Jahren der gemeinsamen Geschichte ziehen Sie
> diese Vergleiche?

Du geht besser aber als Antwort - natürlich.

>Dass Amerika Weltmeister im Fach der Demokratie sei?
> Die Begründung hinkt doch gewaltig, oder nicht? Denn erstens gab es
> DAS Amerika vor 300 Jahren noch gar nicht, ausserdem ist es ein
> Konglomerat verschiedenster Nationen (genauso wie Russland und
> Deutschland übrigens auch), die alle einen unterschiedlichen
> Demokratie-Ansatz haben und ferner würde ich Amerika auch nicht als
> Demokratie ersten Ranges bezeichnen.

Amerika, auch schon vor 300 Jahren, war ein Konzept vom alten
etwas neues und besseres zu bauen. Franz Daniel Pastorius
(*1651 Sommerhausen) gründete Germantown in 1683. Die
Sklaverei wurde in seiner Stadt verboten. Amerika als USA kam
erst etwas später aber die Saat lag schon von Anfang an in der
Erde. Erst mußte aber die Freiheit von der alten Welt erkämpft
werden. Im späten 18. Jahrhundert kam es dann zum Anfang einer
der ältesten Demokratien auf unserm Erdball. Wärend dieser Zeit
und vorher gab es in Deutschland nur die absolute Autokratie und
sie starb erst mit Hitler aus. Übung macht den Meister.

>Wobei wir dann aber auch wieder
> bei verschiedenen politischen Einstellungen wären.

Das stimmt schon.

Fred







Re: [OWP] Re: NS-Film von 1937

Date: 2001/06/12 17:37:06
From: W. Fred Rump <FredRump(a)earthlink.net>

On 12 Jun 2001, at 11:36, Walter Mogk wrote:

> W. Fred Rump schrieb:
> > ...
> > dani,
> > weißt Du überhaupt wie das war mit der Wahl und wieviele NICHT die
> > Nationale Stimme gewählt hatten? Das ist doch alles nicht so einfach
> > auf eine Wahl zu schieben. ...
>
> Fakt ist: In freien Wahlen gab es für Hitler zu keiner Zeit eine
> absolute Mehrheit. Bei den letzten halbwegs freien Wahlen vom
> 05.03.1933 wählten 43,9 Prozent die NSDAP und 56,1 Prozent eben nicht.
> In absoluten Zahlen:
>
> Wahlberechtigte: 44.664.825
> Abgegebene Stimmen: 39.658.310
> Gültige Stimmen: 39.343.302
> für die NSDAP: 17.277.328 (runde 39% der Wahlberechtigten)
>
> Das nur zum Thema "DIE DEUTSCHEN haben Hitler gewählt" ...

Gut daß Walter die Zahlen hier zum Vorschein gebracht hat. Dazu
könnte man auch erklären warum so viel Menschen für diese Partei
gewählt haben. Es war nicht um die Juden zu töten oder einen
Weltkrieg anzufangen. Auch nicht einen Diktator zu erkören. Es
war eine Partei welche viele Unrechte wieder Recht machen wollte.
Sie gab dem Deutschen wieder Stolz nach dem Diktat von
Versailles. Und trotzdem waren es nur 39% der Wahlberechtigten.

Und deswegen schämt sich jeder Deutscher.

Fred






Re: [OWP] Die Liste lebt !

Date: 2001/06/12 17:37:11
From: W. Fred Rump <FredRump(a)earthlink.net>

On 12 Jun 2001, at 11:14, Hanne Neumann wrote:

> Schon lange habe ich keine Diskussion so verschlungen,
> oft habe ich nur nach Post geschaut um noch mehr zu lernen.

Ist doch schön wie man sich so über weite Ferne friedlich über eine
schlimme Sache unterhalten kann. Ich glaube die vielen Toten
würden sich freuen das sie doch nicht vergessen sind.

Fred




Re: [OWP] Ausstieg aus der Liste?

Date: 2001/06/12 17:38:17
From: W. Fred Rump <FredRump(a)earthlink.net>

On 12 Jun 2001, at 7:29, EDoering(a)aol.com wrote:

> Wer kann mir helfen? Ich möchte mich von der Mailingliste für eine
> Zeitlang abmelden, da ich momentan keine Zeit für die Ahnenforschung
> habe.
>
> Enrico
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l

Ganz einfach. Man klickt auf die obige Adresse und schaut wo
ganz am Ende eine Listenänderung gemacht werden kann. Man
stellt sich einfach auf no mail bis man wieder Zeit hat.

Fred




Re: [OWP] Polenreise

Date: 2001/06/12 17:47:24
From: Elke Hedstrom <elke4444(a)airmail.net>

Gross Lesewitz Kreis Danzig = Lasowice Wielkie
Gross Montau Kreis Danzig = Matowy Wielkie

[Was "Wielkie" bedeutet weiss ich leider nicht]

Diese Information ist aus: Kaemmerer, M. Ortsnamensverzeichnis der Ortschaften jenseits von Oder und Neisse. Leer, Verlag Rautenberg, 1988.

Gruss

Elke Hedstrom

Norbert Scheffler wrote:

> Hallo Liste
> Am 03.08.01 werde ich nach Polen reisen.Ich möchte mir gerne mal die Städte und Dörfer ansehen wo meine Vorfahren wohnten.Ich möchte diese Gelegenheit wahrnehmen und vielleicht etwas mehr über meine Vorfahren in Erfahrung zu bringen.Kann mir jemand ob es Sinn macht in die Rathäuser der Stadte zu gehen um dort Unterlagen zu bekommen.Was muß ich dabei beachten?Wahrscheinlich ist es auch nicht verkehrt bei den Kirchen nachzufragen?Ich habe noch nicht so viel Erfahrung im Umgang mit den Kirchenspielen.Aber ich denke das sich ein hilfreicher Forscher in der Liste finden wird der mir Angaben machen kann zu Kirchenspielen aus folgenden Städten und Dörfern:
> Elbing             heute Elblag
> Blumstein        heute Kamienice
> Mehlsack        heute Pieniezno
> Großlesewitz   heute  ????
> Thiensdorf        heute Jezioro
> Groß Montau   heute ????.Kann mir jemand sagen wie heute Groß Lesewitz und Groß Montau heißen?Ich weiß es ist etwas viel auf einmal aber ich möchte mich auf die Reise so gründlich wie möglich vorbereiten und dabei können mir wahrscheinlich einige Listenteilnehmer helfen.
> mfg
> Norbert Scheffler
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l

--




Re: [OWP] Polenreise

Date: 2001/06/12 18:46:50
From: Adalbert Goertz <goertz(a)oldcolo.com>

Wielkie = Gross
Malie = Klein

-- 
  ** Adalbert & Barbel Goertz ** ph 719-390-1088 ** fax 815-352-3987 **--
    retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
     Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
                http://www.cyberspace.org/~goertz
         Do not use Java, if you want wide accessability.
        Adolph Sharon is the Peacenik in the Near East now




Re: [OWP] Re: Lektüre: Vertreibungtraumata/Kollektivschuld/

Date: 2001/06/12 20:56:21
From: Knut W. Barde <kbarde(a)ocsnet.net>


>
>
> Ja was kam denn eigentlich zuerst ? Dieses Denken in den Kategorien der
> Blutrache (wie Du mir so ich Dir; Augen um Auge ...) bringt doch niemanden
> weiter. Wenn jeder so denken würde wie Sie, Herr Barde, würde der Kreislauf der
> Gewalt kein Ende nehmen. Schauen Sie doch nur mal in den Nahen Osten, da
> "erscheint" jeder "Vergeltungsschlag" als "verständliche Konsequenz"

"Verstaendliche Konsequenz" bedeutet nicht zustimmungswuerdiges Resultat.   Im
normalen Leben, wie auch im Leben der Voelker, sind Rache und Vergeltung immer
wiederkehrende Verhaltensweisen.   Sie sind nichts Ausserodentliches,
Ungewoehnliches, oder "Unverstaendliches."  Wer sich ueber sie wundert lebt naiv.
All dies bedeutet aber nicht, dass ich diese Tatsachen normativ als
Verhaltensregeln festschreiben will.   Primitive Reaktionen zu aendern ist durchaus
auch in meinem Sinn.  Aber wie?  Den ersten Schritt soll man nicht vom andern
fordern, sondern von sich selbst.

Im Bezug auf Deutschland und Nazis, sehe ich also eine verstaendliche Rache und
Vergeltungsreaktion (wenn man das Schicksal der Vertriebenen und Fluechtlinge so
nennen will), die aber natuerlich bedauerlich ist, da sich die Vertreiber nicht an
hoehere, menschlichere Normen gehalten haben.   Ueberraschung, Unverstaendniss,
nein.  Bedauern, ja.   Wem geziemt es, die Vertreiber an ihre hoeheren Werte zu
mahnen?  Da bin ich eben der Meinung, dass derartige Beschwerden und Mahnungen, die
von Deutschland und Deutschen aus gerichtet werden, aus rein praktischen und auch
wiederum verstaendlichen moral-ethischen Kalkulationen, immer wieder den Spiegel
der Nazi-Greuel als entschuldigende Ursache vorgehalten bekommen.  Wenn diese
Anmahnungen von Siegermaechten kommen, oder von Freunden der Laender die die
Vertreibungen vornahmen, dann kommen sie von neutralerem Boden und der Makel der
Nazis haengt ihnen nicht so penetrant und direkt an, wie wenn Deutsche oder
Deutschland derartiges vorbringen.   Man kann einem Ami, Franzosen, oder Briten,
den Vorwurf der Schoenmalerei von Nazideutschland weniger erfolgreich machen, als
dies bei Deutschen der Fall waere.

Das hat alles mit Logik und Moral vielleicht wenig zu tun, aber ist meiner Meinung
nach einfach eine realistische Einschaetzung von verstaendlichen Reaktionen and
Verhaltensweisen.

Ueberspitzt und uebertrieben gesagt, aber den Kern treffend:
Wenn McVeigh (168 Tote in Oklahoma) sich oeffentlich ueber die Unmoral der
Todesstrafe beschwert, dann klingt das hohler und zynischer, ist also weniger
erfolgversprechend, als wenn sich ein unbeteiligter Priester, oder eine
Menschenrechtsorganisation dazu aeussert.  Dem einem steht es zu, dem anderen
nicht.

Inwieweit und wie lange Deutschland sein Recht verspielt hat, auf Einhaltung von
Moral Deutschland gegenueber zu pochen, ist offen.  Ausgeraeumt ist dieses Problem
jedoch noch nicht.

Zeit spielt eine grosse Rolle dabei.  Am Tage der bedingungslosen Kapitulation
erscheinen andere Ansprueche der besiegten Aggressoren auf Moraleinhaltung ziemlich
als 55 Jahre spaeter. Abstrakt-legal kann man absolutistisch darauf bestehen, dass
Zeit und eigene moralische Verdammtheit irrelevant sein sollten, sodass der
deutsche Fluechtling und Vertriebene denselben Anspruch auf internationale Hilfe
und Unterstuetzung hatte, wie diejenigen, die Jahre im KZ waren, oder als
Zwangsarbeiter nach Deutschland vrschleppt wurden, oder sonstwie Opfer der Nazis
waren.  Nur sind es gerade diese abstrakt-absolut ausgerichteten Ideen, die einen
Konflikt wie in Israel so unloesbar machen, weil niemand von seinem "Recht" absehen
will.  Ich bin der Meinung, das aus Gruenden der realistischen Selbsteinschaetzung
und Erkenntnis der politischen Situation Deutschland nach dem Kriege von seinen
Rechte bezueglich der Vertriebenen und Fluechtlinge abgesehen hat, weil man damit
mehr Opposition als Konzilianz erreicht haette.

> > ...
> > Da sich Deutschland demokratisch in den Naziwahnsinn hineinwaehlte,
>
> In freien Wahlen kam Hitler niemals über 50%, insofern ist ihre Behauptung
> schlichtweg falsch ...

Schlichtweg falsch geht daneben, unvollstaendig trifft eher.  Darum also etwas
mehr:

Nachdem Hitler, als Fuehrer der groessten Partei und der staerksten
Reichtagsfraktion (33.1 % Reichtagswahl 6. November 1932) und nach dem Scheitern
von Reichskanzlern von Papen und Schleicher, am 30. Januar 1933 von Hindenburg zum
Kanzler ernannt wurde, hat sich Deutschland auf legalem Wege in die Haende der
Nazis begeben.  Man kann dies  den zerstrittenen buergerlichen Parteien anlasten,
und den extralegalen Machenschaften der Nazis, letzendlich aber war Hitlers
Kanzlerschaft formalrechtlich legal.  Der Akt eines freien Deutschlands.

Dasselbe freie Deutschland hat dann am 5. Maerz 1933 mit 43.9 % die NSDAP gewaehlt
(10.8% mehr als im November, eine Verbesserung von 33%), und zusammen mit der DNVP
(8%) kann Hitler eine mehrheitsfaehige Regierung aufstellen, die am 21. Maerz
konstituiert wird.

Am 23. Maerz, ein immer noch freies Deutschland, vertreten durch seinen Reichstag,
erlaesst ein Ermaechtigungsgesetz, dass der Regierung Hitlers erlaubt fuer die
naechsten 4 Jahre ohne Mitwirkung des Reichstags Gesetze zu erlassen, und war auch
solche, die gegen die  immer noch bestehenden Weimarer Verfassung verstossen.

Alle Parteien. ausser der SPD, stimmen dem Ermaechtigungsgesetz zu, und die
erforderliche 2/3 Mehrheit (432 von 647 Abgeordeten, die NSDAP hatte nur 288
Stimmen) wird mit 444 Stimmen erreicht.

Deutschland hat sich legal selbst enthauptet.

Mit diesem Hintergrund (der natuerlich noch viel detaillierter geschildert werden
koennte) laesst sich Aussage, dass sich Deutschland auf demokratischem Wege in die
Parteidiktatur begeben hat, durchaus verantworten.

Knut





>
>
> MfG Walter Mogk
>
> ---------------------------------------------------------------------
> Walter Mogk - Lindenweg 2  - D-39629 Bismark/Altmark
> MOBILTELEFON:  [+49] (0) 1 70  - 6 28 57 14
> FAX:           [+49] (0) 12 12 - 5-10 60 27 51
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>
> MITGLIED DES VORSTANDS DER HEIMATKREISGEMEINSCHAFT GERDAUEN E. V. UND
> KIRCHSPIELVERTRETER VON NORDENBURG
>           DIE HKG GERDAUEN IM INTERNET: www.kreis-gerdauen.de
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AW: [OWP] Polenreise

Date: 2001/06/12 21:11:59
From: Surkau <Hans-Christoph.Surkau(a)t-online.de>

Hallo Norbert,
laut einem Verzeichnis in der Strassenkarte 1:200 000 Polen - West Ostpreussen des Höfer Verlages heißt Groß Lesewitz jetzt "LASOWICE WIELKIE" und Groß Montau "MATOWY WIELKA" .
 Die Karten kann ich übrigens aus eigener erfahrung sehr empfehlen, sie bringen auf der Karte den alten (deutschen) und den neuen (polnischen) Namen aller eingezeichneten Orte.  Das Strassenbild ist sehr genau.
MfG
Hans-Christoph Surkau

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:	Norbert Scheffler [SMTP:Norbert.Scheffler(a)t-online.de]
Gesendet am:	Dienstag, 12. Juni 2001 14:27
An:	OW-Preussen-L(a)genealogy.net
Betreff:	[OWP] Polenreise

Hallo Liste
Am 03.08.01 werde ich nach Polen reisen.Ich möchte mir gerne mal die Städte und Dörfer ansehen wo meine Vorfahren wohnten.Ich möchte diese Gelegenheit wahrnehmen und vielleicht etwas mehr über meine Vorfahren in Erfahrung zu bringen.Kann mir jemand ob es Sinn macht in die Rathäuser der Stadte zu gehen um dort Unterlagen zu bekommen.Was muß ich dabei beachten?Wahrscheinlich ist es auch nicht verkehrt bei den Kirchen nachzufragen?Ich habe noch nicht so viel Erfahrung im Umgang mit den Kirchenspielen.Aber ich denke das sich ein hilfreicher Forscher in der Liste finden wird der mir Angaben machen kann zu Kirchenspielen aus folgenden Städten und Dörfern:
Elbing             heute Elblag
Blumstein        heute Kamienice
Mehlsack        heute Pieniezno
Großlesewitz   heute  ????
Thiensdorf        heute Jezioro
Groß Montau   heute ????.Kann mir jemand sagen wie heute Groß Lesewitz und Groß Montau heißen?Ich weiß es ist etwas viel auf einmal aber ich möchte mich auf die Reise so gründlich wie möglich vorbereiten und dabei können mir wahrscheinlich einige Listenteilnehmer helfen.
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Norbert Scheffler

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<<application/ms-tnef>>

[OWP] Willutzki

Date: 2001/06/12 21:23:41
From: Hexagone <Hexagone(a)t-online.de>

Hallo Herr Willutzki,

ich lese gerade das Buch

"Eine Königsberger Familie" - Geschichten der Arnoldts und Hilberts

und bin 2mal auf dem Namen Willutzki gestoßen:

1.
Im Jahr 1790 wird Christian David Hilbert "Königlich Preußischer Approbierter, 
Priviligierter Amts- und Stadt-Chirurgus, Operateur und Accoucheur" und 
"inkorporiertes Mitglied der Chirurgischen Societät zu Königsberg". Es werden 
sodann die noch lebenden Herren der Societät aufgezählt, und am Schluß heißt es:
"Es waren aber noch die Witwe des St.-Ch. Rohde und des Stadt-Chirurgus Wiluzki.

2.
Am 21. Januar 1795 ist Pate bei Christian Gotthilf Traugott Hilbert:
Hr. Paul Willutzki, Kaufmann

Viele Grüße. Heike aus Braunschweig, die nach längerer Zeit des passiven 
Mitlesens jetzt wieder aktiver an den verschiedenen Listen teilnehmen wird.




[OWP] (no subject)

Date: 2001/06/12 21:44:47
From: Walter . Fleischauer <Walter.Fleischauer(a)t-online.de>

=_alternative 006E8948C1256A68_=
Content-Type: text/plain; charset="us-ascii"

-MSMail-Priority: Normal
X-Mailer: Microsoft Outlook Express 5.50.4133.2400
X-MimeOLE: Produced By Microsoft MimeOLE V5.50.4133.2400
Subject: [OWP] Re: Film von 1937
Sender: ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net
Errors-To: ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net
X-BeenThere: ow-preussen-l(a)genealogy.net
X-Mailman-Version: 2.0.5
Precedence: bulk
Reply-To: ow-preussen-l(a)genealogy.net
List-Help: <mailto:ow-preussen-l-request(a)genealogy.net?subject=help>
List-Post: <mailto:ow-preussen-l(a)genealogy.net>
List-Subscribe: <http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l>,
                 <mailto:ow-preussen-l-request(a)genealogy.net?subject=subscribe>
List-Id: Genealogy in East & West Prussia before 1945 
<ow-preussen-l.genealogy.net>
List-Unsubscribe: <http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l>,
                 <mailto:ow-preussen-l-request(a)genealogy.net?subject=unsubscribe>
List-Archive: <http://list.genealogy.net/archiv/ow-preussen-l/>
Date: Mon, 11 Jun 2001 01:51:47 -0700

Dear Elke:  Thank you for replying to my request.

I can sympathise with your feelings about having to flee ahead of  the
Soviet barbarians, and about the loss of your home.

Fortunately for me, my Grandparents left Germany in1882.  Grandfather was
born in East Prussia, near Angerburg, and Grandmother was born in West
Prussia near Gross Mausdorf.  It saddens me that the places where my
forebears had lived for centuries are now under foreign occupation.

The stories that you and others can tell about the horrors of the 1945 to
1947 period, or so, should be told loud and clear so that the 
victimization
of the eastern Germans will be well documented.  I have several books 
about
the subject, but the stories should be told from the point of view of 
those
who had personally experienced the horrors.

   Genealogy isn't only about collecting names.  Their history is just as
important.

  ~ Glenn Krock


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[OWP] Überweisungen nach Polen

Date: 2001/06/12 22:28:14
From: Sylvia Klingner <Sylvia.Klingner(a)t-online.de>

Hallo Forscherkollegen!

Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Geldüberweisungen nach Polen? Wie hoch
sind die Kosten und wie lange dauert eine Überweisung ca.?

Für Tipps bin ich dankbar!

Gruß von Sylvia aus Stendal



Re: [OWP] "NEMITZ" family roots?

Date: 2001/06/12 23:13:04
From: Tom & Linda McGoey <tlmcgoey(a)athenet.net>

Hi Mark,
I couldn't resist responding. My brother-in-law is a Nemitz. His family was from Wisconsin, but I'm unclear as to where they came from before that. Where is your Nemitz family from?
Linda
Wisconsin, USA
  ----- Original Message ----- 
  From: mnemitz(a)juno.com 
  To: OW-Preussen-L(a)genealogy.net 
  Sent: Tuesday, June 12, 2001 7:33 AM
  Subject: [OWP] "NEMITZ" family roots?


       I'm still in the basic stages of learning of my family roots and am
  hoping to find more information on the NEMITZ family line.  I only know
  some "basics" so far:  I am in the direct line of Gottlib Ferdinand
  Nemitz (my great, great grandfather) who came to America (Bad Axe,
  Michigan) in the 1860s from West Prussia (Villiage of Sommin, county seat
  of Butow, Province of Pomerania) after being released from the service of
  the Royal Government .  From him came Albert Wilhelm Ferdinand Nemitz (my
  great grandfather), and then Albert W. Nemitz (my grandfather), and then
  my father Albert D. Nemitz, then me (Mark Albert Nemitz) and I now have a
  son named Bradley Albert Nemitz.  
       I don't know much but have been reading bits and pieces recently.  I
  have so many questions and would love to find out more about my family's
  roots -- especially anything relating to family history in Prussia.  I am
  also curious as to how my family may have come to America (sail/steam
  boat?) and where their point(s) of entry may have been?  
       Any help is greatly appreciated!  Thanks in advance.
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Re: [OWP] Überweisungen nach Polen

Date: 2001/06/12 23:14:00
From: ChristianusP <kritiastyrannos(a)mac.com>

Sylvia Klingner schrieb:
>Hallo Forscherkollegen!
>
>Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Geldüberweisungen nach Polen? Wie hoch
>sind die Kosten und wie lange dauert eine Überweisung ca.?
>
>Für Tipps bin ich dankbar!
>
>Gruß von Sylvia aus Stendal

na am einfachsten ist wohl via Kreditkarte!

Gruß
Christianus

"sophrosyne esti to ta heautou prattein",
ephe o Kritias Plat. Charm.161b.
http://www.sophistes.ch


Re: [OWP] Diskussion

Date: 2001/06/12 23:39:19
From: angeladoering <angeladoering(a)web.de>

Danke Wolfgang für deinen wohltuenden persönlichen Diskussionsbeitrag, dem
ich mich voll und ganz anschliessen möchte. danke. Angela
----- Original Message -----
From: "Wolfgang Schlueter" <Wolfgang.Schluter(a)t-online.de>
To: <OW-Preussen-L(a)genealogy.net>
Sent: Tuesday, June 12, 2001 9:47 AM
Subject: [OWP] Diskussion


> Liebe Diskussionsteilnehmer,
> Nachdem ich die Beiträge passiv mitgelesen habe, möchte ich mich auch
einmal zu
> Wort melden. Ich bin 1951 in Hamburg geboren. Einer meiner Urgroßväter
stammt
> aus Ostpreußen. Meine Frau ist Jahrgang 1961, geb. in Rodenau, Ostpreußen.
> Ich muß leider feststellen, daß sehr viele Beiträge unter
Verallgemeinerungen
> leiden. Ich möchte daher einige Dinge geraderücken und den Blick auf das
> Wesentliche lenken.
> Die Machtergreifung der Nazis geschah mit einem Stimmenanteil von deutlich
unter
> 40 Prozent, und darauffolgender verfassungswidriger Maßnahmen. Man kann
die
> Ereignisse nicht verstehen, ohne die Zeit davor zu betrachten. Mit einigen
> Stichworten möchte ich kurz andeuten, was ich meine:
> Der verlorene erste Weltkrieg, Dolchstoßlegende, Weltwirtschaftskrise,
> Arbeitslosigkeit, Reparationszahlungen, Gebietsverluste, Hunger und Armut,
> Verschuldung in der Landwirtschaft, nahezu unmenschliche Lebensumstände
gerade
> der Instleute in Ostpreußen usw. Das war der Boden auf dem der
> Nationalsozialismus gedieh. Ohne die Unterstützung oder Passivität weiter
Teile
> der Bevölkerung hätte die Geschichte einen anderen Verlauf genommen.
> Und hier muß man ansetzen. Es gab die Millionen von Mitschuldigen. Das muß
man
> erkennen, nicht um Vergeltung üben zu können, sondern um aus der
Geschichte zu
> lernen und eine Wiederholung zu vermeiden. Es ging nicht immer ums nackte
> Überleben in der Zeit des Naionalsozialismus, sondern häufig auch um das
bequeme
> Überleben. Ich möchte auf die laufende Spiegel-Serie hinweisen, und
besonders
> auf den Spiegel vom 04. Juni. Dort wurde berichtet, daß der 16-jährige
> Dahrendorf im Gymnasium Flugblätter über die Greueltaten der Nazis
verteilte und
> dafür von der Gestapo verhaftet wurde. Er kam auch wieder frei, Widerstand
ohne
> Lebensgefahr war möglich. Dennoch gibt es keine Kollektivschuld sondern
nur
> Schuld des Einzelnen. Aber Kollektivwidergutmachung (oder der Versuch) ist
> deswegen nicht falsch.
> Insofern haben Teile der Bevölkerung den Verlust und die Zerstörung der
Heimat
> eben doch mitverschuldet, aber eben nur Teile. Daher bitte keine
> Verallgemeinerungen.
> Die Frage nach Flucht oder Vertreibung wird ebenso unspezifiziert
dargestellt.
> Im Kreis Lötzen gab es 1945 keine Vertreibung im engeren Sinne. Die
> Evakuierungsbefehle kamen von den Deutschen Behörden um den 24. Januar
1945,
> nachdem die Rote Armee schon seit Oktober in Goldap stand. Es waren die
> Deutschen, die den Einwohnern von Kraukeln ein Zeitlimit zum Evakuieren
setzten
> weil sie eine Brücke sprengen wollten. Und die Brücke wurde pünktlich
gesprengt,
> von der Wehrmacht.
> Ja, die russische Artillerie hat die Flüchtlingstrecks beschossen, ja es
sind
> viele Zivilisten umgekommen. Es stimmt aber nicht, daß alle
zurückgebliebenen
> umgebracht wurden, sonst gäbe es meine Familie nicht. Meine
Schwiegermutter
> blieb als 13-jährige mit Mutter, Bruder, zweijähriger Schwester und Opa in
> Gregerswalde zurück. Der Opa wurde von den Russen erschossen, weil er
seine Uhr
> nicht herausgeben wollte. Ebenso wurde der italienische Zwangsarbeiter von
den
> Russen ermordet, weil sie ihn für einen Deutschen hielten. Der Italiener
war
> nicht vorher geflüchtet, weil er die Frau mit Opa und Kindern nicht allein
> lassen wollte.
> Als die Mutter nach dem Tod des Opas nun doch mit den Kindern die Flucht
antrat,
> geriet sie in das MG-Feuer der russischen Stellungen. Alle blieben
unverletzt
> und landeten bei Lötzen im russischen Schützengraben. Da gaben die
Soldaten dem
> zweijährigen Kind eine Decke, die Mutter blieb unbehelligt.
> Drei Cousinen wurden von den Russen vergewaltigt und umgebracht. Andere
Cousinen
> blieben unbehelligt und wurden auf der Flucht sogar von russischen
Soldaten mit
> Lebensmitteln versorgt.
> Also auch in Bezug auf russische Greueltaten hüte man sich vor
> Verallgemeinerungen.
> Von einem Verwandten wurde bis vor ein paar Wochen erzählt, die Russen
hätten
> ihn an einen Wagen gebunden und zu Tode geschleift. Ich habe jetzt dessen
Sohn
> ausfindig gemacht und diese Legende enttarnt. Der Sohn erzählte mir, sein
Vater
> sei in Insterburg in russischer Haft an Typhus gestorben.
> Man darf auch nicht übersehen, daß viele Flüchtlingstrecks von den Russen
> zurückgeschicht wurden, so auch mein Schwiegervater mit seiner Familie.
Sie
> machten sich aus der Gegend von Danzig auf den Rückmarsch zu Fuß nach
Rodenau.
> Wochenlang im kalten Winter 1945. Das paßt auch nicht zu dem herkömmlichen
Bild
> von der Vertreibung.
> Die ostpreußische Bevölkerung hat in ganz besonderem Maße unter den
> Kriegsereignissen gelitten. Viele Familien verloren mehrere Angehörige als
> Soldaten oder Zivilisten, und danach noch der Verlust der Heimat.
> Wir brauchen Einzelschicksale um zu begreifen was passiert ist, wir dürfen
bei
> der Beurteilung aber das Gesamtbild nicht aus den Augen verlieren. Laßt
uns
> wegkommen von Verallgemeinerungen, von kollektiver Schuldzuweisung aber
auch von
> kollektivem Freispruch von jeglicher Schuld.
> Die Mitmacher und Weggucker gibt es leider heute wie damals. Wir alle
sollten
> diese Diskussion zum Anlaß nehmen unser eigenes Verhalten zu überprüfen.
> Vielen Dank, daß Ihr so lange mitgelesen habt.
>
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



Re: [OWP] Re: NS-Film von 1937

Date: 2001/06/13 00:54:18
From: Dani Weiss <dweiss(a)wanadoo.nl>

...und trotzdem bleibt die Tatsache bestehen, dass Hitler nie solches Unheil
hätte stiften können wenn nicht der grösste Teil der deutschen Bevölkerung
schweigend zugesehen und sein Regime gebilligt hätte, es war ja auch der
bequemste Weg.
Es ist damals wie heute das Prinzip der drei Affen: wegsehen, weghören und vor
allem nichts sagen; und hinterher behaupten, man hätte von nichts gewusst!

Dani

Walter Mogk schreef:

> W. Fred Rump schrieb:
> > ...
> > dani,
> > weißt Du überhaupt wie das war mit der Wahl und wieviele NICHT
> > die Nationale Stimme gewählt hatten? Das ist doch alles nicht so
> > einfach auf eine Wahl zu schieben.
> > ...
>
> Fakt ist: In freien Wahlen gab es für Hitler zu keiner Zeit eine absolute
> Mehrheit. Bei den letzten halbwegs freien Wahlen vom 05.03.1933 wählten 43,9
> Prozent die NSDAP und 56,1 Prozent eben nicht. In absoluten Zahlen:
>
> Wahlberechtigte: 44.664.825
> Abgegebene Stimmen: 39.658.310
> Gültige Stimmen: 39.343.302
> für die NSDAP: 17.277.328 (runde 39% der Wahlberechtigten)
>
> Das nur zum Thema "DIE DEUTSCHEN haben Hitler gewählt" ...
>
> Gruß, Walter
>
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>           DIE HKG GERDAUEN IM INTERNET: www.kreis-gerdauen.de
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[OWP] last not least

Date: 2001/06/13 01:56:45
From: Sigrid Peterson <sp22(a)cornell.edu>

Liebe Teilnehmer
Mit grosser Interesse habe ich fast alle stuermischen Ausbrueche der Fluechtlinge, Geschichtsinteressenten, Politerker oder non-Politiker, Familienforscher, etc. gelesen. Ich bin halb-Pommer und -Ostpreusse und war 12 als wir flohen - hatten irrsinniger Glueck, unser Schiff, trotz Loch, brachte uns gesund nach Luebeck wo wir bei sehr netten Leuten unterkamen. Wir hatten keine Probleme in der Schule. Ich konnte studieren was ich wollte. Nur moechte ich dieses noch erwaehnen. Nicht nur die Deutschen hatten schlechte Erfahrungen, sondern selbst die Polen, die von den Russen von der Ostseite weg auf die Westseite, seit 1945 "Polen" (und nicht mehr Pommern) mit grossen Versprechungen , wieviel bessere und groessere Wohnungs- Landmoeglichkeiten sie bekommen wuerden, nach Stettin versetzt wurden. Das war eine totale Luege, denn sie erhielten nicht mal das im Werte was sie verlassen mussten. Wir erfuhren das von dem Ehepaar welches bei uns uebernachtete als sie hier nach Ithaca kamen , um mit ihrer Jugendgruppe Konzerte zu geben. Das war 1993.
So, wir haben alles verloren - und so auch manche Sieger.  Sigrid


[OWP] Diskussion

Date: 2001/06/13 01:59:40
From: Dani Weiss <dweiss(a)wanadoo.nl>

Ich möchte noch etwas loswerden an alle diejenigen die in den
vergangenen Tagen und heute Beiträge geliefert haben im Geist von: Das
ist Vergangenheit, das geht mich nichts mehr an, das ist keine
Diskussion mehr wert.
Vor wenigen Wochen wurde hier in den Niederlanden (zur Erinnerung: als
neutrales Land während des Krieges von den Nazi`s besetzt, viele seiner
Bewohner verschleppt, gefoltert, zur Zwangsarbeit eingesetzt und/ oder
ermordet)
ein jüdischer Friedhof geschändet.
Die Grabsteine waren mit Hakenkreuzen beschmiert, zum Teil umgestürzt
und auf der Friedhofsmauer stand IN DEUTSCHER SPRACHE: "Wir sind wieder
da!"
Ich weiss nicht, ob sich jemand von euch vorstellen kann welche Gefühle
das hier hervorgerufen hat!!!
Das geht mich nichts an? ES GEHT UNS ALLE ETWAS AN!

MfG, Dani Weiss



Re: [OWP] Re: NS-Film von 1937

Date: 2001/06/13 02:44:04
From: W. Fred Rump <FredRump(a)earthlink.net>

On 13 Jun 2001, at 0:49, Dani Weiss wrote:

>
> ...und trotzdem bleibt die Tatsache bestehen, dass Hitler nie solches
> Unheil hätte stiften können wenn nicht der grösste Teil der deutschen
> Bevölkerung schweigend zugesehen und sein Regime gebilligt hätte, es
> war ja auch der bequemste Weg. Es ist damals wie heute das Prinzip der
> drei Affen: wegsehen, weghören und vor allem nichts sagen; und
> hinterher behaupten, man hätte von nichts gewusst!

Ja, das stimmt schon. Der leichte Weg ist alles andern
überlassen.  Wenn man dann selber in der Patsche steht ...

Fred




Re: [OWP] Diskussion

Date: 2001/06/13 02:54:35
From: Adalbert Goertz <goertz(a)oldcolo.com>

Da die Niederla:nder gut deutsch ko:nnen, ko:nnten sie auch leicht
deutsche Parolen anschmieren.

On Wed, 13 Jun 2001, Dani Weiss wrote:

> Ich möchte noch etwas loswerden an alle diejenigen die in den
> vergangenen Tagen und heute Beiträge geliefert haben im Geist von: Das
> ist Vergangenheit, das geht mich nichts mehr an, das ist keine
> Diskussion mehr wert.
> Vor wenigen Wochen wurde hier in den Niederlanden (zur Erinnerung: als
> neutrales Land während des Krieges von den Nazi`s besetzt, viele seiner
> Bewohner verschleppt, gefoltert, zur Zwangsarbeit eingesetzt und/ oder
> ermordet)
> ein jüdischer Friedhof geschändet.
> Die Grabsteine waren mit Hakenkreuzen beschmiert, zum Teil umgestürzt
> und auf der Friedhofsmauer stand IN DEUTSCHER SPRACHE: "Wir sind wieder
> da!"
> Ich weiss nicht, ob sich jemand von euch vorstellen kann welche Gefühle
> das hier hervorgerufen hat!!!
> Das geht mich nichts an? ES GEHT UNS ALLE ETWAS AN!
> 
> MfG, Dani Weiss
> 
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
> 

-- 
  ** Adalbert & Barbel Goertz ** ph 719-390-1088 ** fax 815-352-3987 **--
    retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
     Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
                http://www.cyberspace.org/~goertz
         Do not use Java, if you want wide accessability.
        Adolph Sharon is the Peacenik in the Near East now




[OWP] [Fwd: Ahnen oder Fahnen?]

Date: 2001/06/13 03:01:16
From: Knut W. Barde <kbarde(a)ocsnet.net>

--- Begin Message ---
Beim Durchlesen der vielen Beitraege bin ich freudig ueberrascht, dass trotz tiefer
Differenzen, und vereinzelter Ausrutscher, eine recht zivile Debatte gefuehrt wird.
Dass diese Dinge uns heute noch emotionell beruehren ist offenbar, und eine
Verquickung der Ahnengeschichte mit einem Verstaendniss der Fahnengeschichte ist
vielleicht hauptsaechlich nur fuer die langweilig, denen (gluecklicherweise?) eine
direkte persoenliche Beziehung zu jener unglueckseligen Zeit fehlt.

Fuer die reinen Fakten und Datensammler wird sicherlich auch bald wieder der Raum
freigemacht.   Ein Dank an den geduldigen Listeneigentuemer.

Knut

"


--- End Message ---

[Fwd: [OWP] Re: Lektüre: Vertreibungtraumata/Kollektivschuld/]

Date: 2001/06/13 03:01:58
From: Knut W. Barde <kbarde(a)ocsnet.net>

--- Begin Message ---


>
>
> Ja was kam denn eigentlich zuerst ? Dieses Denken in den Kategorien der
> Blutrache (wie Du mir so ich Dir; Augen um Auge ...) bringt doch niemanden
> weiter. Wenn jeder so denken würde wie Sie, Herr Barde, würde der Kreislauf der
> Gewalt kein Ende nehmen. Schauen Sie doch nur mal in den Nahen Osten, da
> "erscheint" jeder "Vergeltungsschlag" als "verständliche Konsequenz"

"Verstaendliche Konsequenz" bedeutet nicht zustimmungswuerdiges Resultat.   Im
normalen Leben, wie auch im Leben der Voelker, sind Rache und Vergeltung immer
wiederkehrende Verhaltensweisen.   Sie sind nichts Ausserodentliches,
Ungewoehnliches, oder "Unverstaendliches."  Wer sich ueber sie wundert lebt naiv.
All dies bedeutet aber nicht, dass ich diese Tatsachen normativ als
Verhaltensregeln festschreiben will.   Primitive Reaktionen zu aendern ist durchaus
auch in meinem Sinn.  Aber wie?  Den ersten Schritt soll man nicht vom andern
fordern, sondern von sich selbst.

Im Bezug auf Deutschland und Nazis, sehe ich also eine verstaendliche Rache und
Vergeltungsreaktion (wenn man das Schicksal der Vertriebenen und Fluechtlinge so
nennen will), die aber natuerlich bedauerlich ist, da sich die Vertreiber nicht an
hoehere, menschlichere Normen gehalten haben.   Ueberraschung, Unverstaendniss,
nein.  Bedauern, ja.   Wem geziemt es, die Vertreiber an ihre hoeheren Werte zu
mahnen?  Da bin ich eben der Meinung, dass derartige Beschwerden und Mahnungen, die
von Deutschland und Deutschen aus gerichtet werden, aus rein praktischen und auch
wiederum verstaendlichen moral-ethischen Kalkulationen, immer wieder den Spiegel
der Nazi-Greuel als entschuldigende Ursache vorgehalten bekommen.  Wenn diese
Anmahnungen von Siegermaechten kommen, oder von Freunden der Laender die die
Vertreibungen vornahmen, dann kommen sie von neutralerem Boden und der Makel der
Nazis haengt ihnen nicht so penetrant und direkt an, wie wenn Deutsche oder
Deutschland derartiges vorbringen.   Man kann einem Ami, Franzosen, oder Briten,
den Vorwurf der Schoenmalerei von Nazideutschland weniger erfolgreich machen, als
dies bei Deutschen der Fall waere.

Das hat alles mit Logik und Moral vielleicht wenig zu tun, aber ist meiner Meinung
nach einfach eine realistische Einschaetzung von verstaendlichen Reaktionen and
Verhaltensweisen.

Ueberspitzt und uebertrieben gesagt, aber den Kern treffend:
Wenn McVeigh (168 Tote in Oklahoma) sich oeffentlich ueber die Unmoral der
Todesstrafe beschwert, dann klingt das hohler und zynischer, ist also weniger
erfolgversprechend, als wenn sich ein unbeteiligter Priester, oder eine
Menschenrechtsorganisation dazu aeussert.  Dem einem steht es zu, dem anderen
nicht.

Inwieweit und wie lange Deutschland sein Recht verspielt hat, auf Einhaltung von
Moral Deutschland gegenueber zu pochen, ist offen.  Ausgeraeumt ist dieses Problem
jedoch noch nicht.

Zeit spielt eine grosse Rolle dabei.  Am Tage der bedingungslosen Kapitulation
erscheinen andere Ansprueche der besiegten Aggressoren auf Moraleinhaltung ziemlich
als 55 Jahre spaeter. Abstrakt-legal kann man absolutistisch darauf bestehen, dass
Zeit und eigene moralische Verdammtheit irrelevant sein sollten, sodass der
deutsche Fluechtling und Vertriebene denselben Anspruch auf internationale Hilfe
und Unterstuetzung hatte, wie diejenigen, die Jahre im KZ waren, oder als
Zwangsarbeiter nach Deutschland vrschleppt wurden, oder sonstwie Opfer der Nazis
waren.  Nur sind es gerade diese abstrakt-absolut ausgerichteten Ideen, die einen
Konflikt wie in Israel so unloesbar machen, weil niemand von seinem "Recht" absehen
will.  Ich bin der Meinung, das aus Gruenden der realistischen Selbsteinschaetzung
und Erkenntnis der politischen Situation Deutschland nach dem Kriege von seinen
Rechte bezueglich der Vertriebenen und Fluechtlinge abgesehen hat, weil man damit
mehr Opposition als Konzilianz erreicht haette.

> > ...
> > Da sich Deutschland demokratisch in den Naziwahnsinn hineinwaehlte,
>
> In freien Wahlen kam Hitler niemals über 50%, insofern ist ihre Behauptung
> schlichtweg falsch ...

Schlichtweg falsch geht daneben, unvollstaendig trifft eher.  Darum also etwas
mehr:

Nachdem Hitler, als Fuehrer der groessten Partei und der staerksten
Reichtagsfraktion (33.1 % Reichtagswahl 6. November 1932) und nach dem Scheitern
von Reichskanzlern von Papen und Schleicher, am 30. Januar 1933 von Hindenburg zum
Kanzler ernannt wurde, hat sich Deutschland auf legalem Wege in die Haende der
Nazis begeben.  Man kann dies  den zerstrittenen buergerlichen Parteien anlasten,
und den extralegalen Machenschaften der Nazis, letzendlich aber war Hitlers
Kanzlerschaft formalrechtlich legal.  Der Akt eines freien Deutschlands.

Dasselbe freie Deutschland hat dann am 5. Maerz 1933 mit 43.9 % die NSDAP gewaehlt
(10.8% mehr als im November, eine Verbesserung von 33%), und zusammen mit der DNVP
(8%) kann Hitler eine mehrheitsfaehige Regierung aufstellen, die am 21. Maerz
konstituiert wird.

Am 23. Maerz, ein immer noch freies Deutschland, vertreten durch seinen Reichstag,
erlaesst ein Ermaechtigungsgesetz, dass der Regierung Hitlers erlaubt fuer die
naechsten 4 Jahre ohne Mitwirkung des Reichstags Gesetze zu erlassen, und war auch
solche, die gegen die  immer noch bestehenden Weimarer Verfassung verstossen.

Alle Parteien. ausser der SPD, stimmen dem Ermaechtigungsgesetz zu, und die
erforderliche 2/3 Mehrheit (432 von 647 Abgeordeten, die NSDAP hatte nur 288
Stimmen) wird mit 444 Stimmen erreicht.

Deutschland hat sich legal selbst enthauptet.

Mit diesem Hintergrund (der natuerlich noch viel detaillierter geschildert werden
koennte) laesst sich Aussage, dass sich Deutschland auf demokratischem Wege in die
Parteidiktatur begeben hat, durchaus verantworten.

Knut





>
>
> MfG Walter Mogk
>
> ---------------------------------------------------------------------
> Walter Mogk - Lindenweg 2  - D-39629 Bismark/Altmark
> MOBILTELEFON:  [+49] (0) 1 70  - 6 28 57 14
> FAX:           [+49] (0) 12 12 - 5-10 60 27 51
> E-MAIL: walter.mogk(a)t-online.de / INTERNET: www.walter-mogk.de
>
> MITGLIED DES VORSTANDS DER HEIMATKREISGEMEINSCHAFT GERDAUEN E. V. UND
> KIRCHSPIELVERTRETER VON NORDENBURG
>           DIE HKG GERDAUEN IM INTERNET: www.kreis-gerdauen.de
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--- End Message ---

Haengengeblieben, war: [OWP] Diskussion

Date: 2001/06/13 03:23:02
From: Knut W. Barde <kbarde(a)ocsnet.net>

So einfach mit der Redefreiheit ist es auf dieser Liste auch wieder
nicht.  Unser Listeneigentuemer is anscheinend doch als Zensor taetig.

Als ich auf den Beitrag "Lektuere: Vertreibungstraumata/Kollektivschuld"
mit demselben Bezug antwortete, kam das nicht an.  Bis ich dann einen
Tag spaeter folgende Nachricht vom Listeneigentuemer erhielt:

"Your mail to 'OW-Preussen-L' with the subject

    [Fwd: [OWP] Re: =?iso-8859-1?Q?Lekt=FCre?=:
 Vertreibungtraumata/Kollektivschuld/]

Is being held until the list moderator can review it for approval.

The reason it is being held:

    Message has a suspicious header

Either the message will get posted to the list, or you will receive
notification of the moderator's decision."

Da andere Beitraege unter demselben Titel mindestens 12mal durchgingen,
ist es aergerlich wenn ploetzlich der Riegel vorgeschoben wird.

Meine zensierte Nachricht war wie folgt:
Subject:
              Re: [OWP] Re: Lektüre:
              Vertreibungtraumata/Kollektivschuld/
        Date:
              Tue, 12 Jun 2001 11:54:41 -0700
       From:
              "Knut W. Barde" <kbarde(a)ocsnet.net>
          To:
              ow-preussen-l(a)genealogy.net
        BCC:
              kbarde(a)ocsnet.net
 References:
              1 , 2 , 3





Walter Mogk schrieb:
>
>
> "Ja was kam denn eigentlich zuerst ? Dieses Denken in den Kategorien
der
> Blutrache (wie Du mir so ich Dir; Augen um Auge ...) bringt doch
niemanden
> weiter. Wenn jeder so denken würde wie Sie, Herr Barde, würde der
Kreislauf der
> Gewalt kein Ende nehmen. Schauen Sie doch nur mal in den Nahen Osten,
da
> "erscheint" jeder "Vergeltungsschlag" als "verständliche Konsequenz""

Knut antwortet:

"Verstaendliche Konsequenz" bedeutet nicht zustimmungswuerdiges
Resultat.   Im
normalen Leben, wie auch im Leben der Voelker, sind Rache und Vergeltung

immer
wiederkehrende Verhaltensweisen.   Sie sind nichts Ausserodentliches,
Ungewoehnliches, oder "Unverstaendliches."  Wer sich ueber sie wundert
lebt naiv.
All dies bedeutet aber nicht, dass ich diese Tatsachen normativ als
Verhaltensregeln festschreiben will.   Primitive Reaktionen zu aendern
ist durchaus
auch in meinem Sinn.  Aber wie?  Den ersten Schritt soll man nicht vom
andern
fordern, sondern von sich selbst.

Im Bezug auf Deutschland und Nazis, sehe ich also eine verstaendliche
Rache und
Vergeltungsreaktion (wenn man das Schicksal der Vertriebenen und
Fluechtlinge so
nennen will), die aber natuerlich bedauerlich ist, da sich die
Vertreiber nicht an
hoehere, menschlichere Normen gehalten haben.   Ueberraschung,
Unverstaendniss,
nein.  Bedauern, ja.   Wem geziemt es, die Vertreiber an ihre hoeheren
Werte zu
mahnen?  Da bin ich eben der Meinung, dass derartige Beschwerden und
Mahnungen, die
von Deutschland und Deutschen aus gerichtet werden, aus rein praktischen

und auch
wiederum verstaendlichen moral-ethischen Kalkulationen, immer wieder den

Spiegel
der Nazi-Greuel als entschuldigende Ursache vorgehalten bekommen.  Wenn
diese
Anmahnungen von Siegermaechten kommen, oder von Freunden der Laender die

die
Vertreibungen vornahmen, dann kommen sie von neutralerem Boden und der
Makel der
Nazis haengt ihnen nicht so penetrant und direkt an, wie wenn Deutsche
oder
Deutschland derartiges vorbringen.   Man kann einem Ami, Franzosen, oder

Briten,
den Vorwurf der Schoenmalerei von Nazideutschland weniger erfolgreich
machen, als
dies bei Deutschen der Fall waere.

Das hat alles mit Logik und Moral vielleicht wenig zu tun, aber ist
meiner Meinung
nach einfach eine realistische Einschaetzung von verstaendlichen
Reaktionen and
Verhaltensweisen.

Ueberspitzt und uebertrieben gesagt, aber den Kern treffend:
Wenn McVeigh (168 Tote in Oklahoma) sich oeffentlich ueber die Unmoral
der
Todesstrafe beschwert, dann klingt das hohler und zynischer, ist also
weniger
erfolgversprechend, als wenn sich ein unbeteiligter Priester, oder eine
Menschenrechtsorganisation dazu aeussert.  Dem einem steht es zu, dem
anderen
nicht.

Inwieweit und wie lange Deutschland sein Recht verspielt hat, auf
Einhaltung von
Moral Deutschland gegenueber zu pochen, ist offen.  Ausgeraeumt ist
dieses Problem
jedoch noch nicht.

Zeit spielt eine grosse Rolle dabei.  Am Tage der bedingungslosen
Kapitulation
erscheinen andere Ansprueche der besiegten Aggressoren auf
Moraleinhaltung ziemlich
als 55 Jahre spaeter. Abstrakt-legal kann man absolutistisch darauf
bestehen, dass
Zeit und eigene moralische Verdammtheit irrelevant sein sollten, sodass
der
deutsche Fluechtling und Vertriebene denselben Anspruch auf
internationale Hilfe
und Unterstuetzung hatte, wie diejenigen, die Jahre im KZ waren, oder
als
Zwangsarbeiter nach Deutschland vrschleppt wurden, oder sonstwie Opfer
der Nazis
waren.  Nur sind es gerade diese abstrakt-absolut ausgerichteten Ideen,
die einen
Konflikt wie in Israel so unloesbar machen, weil niemand von seinem
"Recht" absehen
will.  Ich bin der Meinung, das aus Gruenden der realistischen
Selbsteinschaetzung
und Erkenntnis der politischen Situation Deutschland nach dem Kriege von

seinen
Rechte bezueglich der Vertriebenen und Fluechtlinge abgesehen hat, weil
man damit
mehr Opposition als Konzilianz erreicht haette.

Mogk schreibt:
> > ...
> Knut meint: Da sich Deutschland demokratisch in den Naziwahnsinn
hineinwaehlte,
>
> Mogk antwortet: In freien Wahlen kam Hitler niemals über 50%, insofern
ist ihre
Behauptung
> schlichtweg falsch ...


Knut antwortet:

Schlichtweg falsch geht daneben als Kritik, unvollstaendig trifft eher.
Darum also
etwas
mehr:

Nachdem Hitler, als Fuehrer der groessten Partei und der staerksten
Reichtagsfraktion (33.1 % Reichtagswahl 6. November 1932) und nach dem
Scheitern
von Reichskanzlern von Papen und Schleicher, am 30. Januar 1933 von
Hindenburg zum
Kanzler ernannt wurde, hat sich Deutschland auf legalem Wege in die
Haende der
Nazis begeben.  Man kann dies  den zerstrittenen buergerlichen Parteien
anlasten,
und den extralegalen Machenschaften der Nazis, letzendlich aber war
Hitlers
Kanzlerschaft formalrechtlich legal.  Der Akt eines freien Deutschlands.

Dasselbe freie Deutschland hat dann am 5. Maerz 1933 mit 43.9 % die
NSDAP gewaehlt
(10.8% mehr als im November, eine Verbesserung von 33%), und zusammen
mit der DNVP
(8%) kann Hitler eine mehrheitsfaehige Regierung aufstellen, die am 21.
Maerz
konstituiert wird.

Am 23. Maerz, ein immer noch freies Deutschland, vertreten durch seinen
Reichstag,
erlaesst ein Ermaechtigungsgesetz, dass der Regierung Hitlers erlaubt
fuer die
naechsten 4 Jahre ohne Mitwirkung des Reichstags Gesetze zu erlassen,
und war auch
solche, die gegen die  immer noch bestehenden Weimarer Verfassung
verstossen.

Alle Parteien. ausser der SPD, stimmen dem Ermaechtigungsgesetz zu, und
die
erforderliche 2/3 Mehrheit (432 von 647 Abgeordeten, die NSDAP hatte nur

288
Stimmen) wird mit 444 Stimmen erreicht.

Deutschland hat sich legal selbst enthauptet.

Mit diesem Hintergrund (der natuerlich noch viel detaillierter
geschildert werden
koennte) laesst sich Aussage, dass sich Deutschland auf demokratischem
Wege in die
Parteidiktatur begeben hat, durchaus verantworten.

Knut


Mein netter Beitrag mit dem reimenden Titel "Ahnen oder Fahnen" wurde
ebenfalls in der Zensur festgehalten.

Ich schrieb:

"Beim Durchlesen der vielen Beitraege bin ich freudig ueberrascht, dass
trotz tiefer
Differenzen, und vereinzelter Ausrutscher, eine recht zivile Debatte
gefuehrt wird.
Dass diese Dinge uns heute noch emotionell beruehren ist offenbar, und
eine
Verquickung der Ahnengeschichte mit einem Verstaendniss der
Fahnengeschichte ist
vielleicht hauptsaechlich nur fuer die langweilig, denen
(gluecklicherweise?) eine
direkte persoenliche Beziehung zu jener unglueckseligen Zeit fehlt.

Fuer die reinen Fakten und Datensammler wird sicherlich auch bald wieder

der Raum
freigemacht.   Ein Dank an den geduldigen Listeneigentuemer.

Knut"

"


>
>
>



Re: [OWP] Diskussion

Date: 2001/06/13 04:14:12
From: W. Fred Rump <FredRump(a)earthlink.net>

On 12 Jun 2001, at 18:56, Adalbert Goertz wrote:

> Da die Niederla:nder gut deutsch ko:nnen, ko:nnten sie auch leicht
> deutsche Parolen anschmieren.

Dani hat auch nicht gesagt das es Deutsche waren, nur das es in 
deutscher Sprache war. Ein guter Weg etwas gegen Deutsche zu 
registrieren.

Fred





Re: [OWP] Diskussion

Date: 2001/06/13 04:50:56
From: Dani Weiss <dweiss(a)wanadoo.nl>

Ja, da habt ihr schon recht, es ist nur merkwürdig, dass zum gleichen
Zeitpunkt -nachweislich- ein Treffen von deutschen Neonazis und der
"Niederländischen Volksunion" nicht weit weg von diesem Friedhof
stattfand, ob also deutsche oder niederländische Hohlköpfe die
Ausführenden waren, bleibt ungeklärt...und dass Deutsche beteiligt
waren, sei es als Ideengeber, ist ziemlich sicher.

Dani

"W. Fred Rump" schreef:

> On 12 Jun 2001, at 18:56, Adalbert Goertz wrote:
>
> > Da die Niederla:nder gut deutsch ko:nnen, ko:nnten sie auch leicht
> > deutsche Parolen anschmieren.
>
> Dani hat auch nicht gesagt das es Deutsche waren, nur das es in
> deutscher Sprache war. Ein guter Weg etwas gegen Deutsche zu
> registrieren.
>
> Fred
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



Re: Haengengeblieben, war: [OWP] Diskussion

Date: 2001/06/13 05:03:05
From: W. Fred Rump <FredRump(a)earthlink.net>

On 12 Jun 2001, at 18:22, Knut W. Barde wrote:

> So einfach mit der Redefreiheit ist es auf dieser Liste auch wieder
> nicht.  Unser Listeneigentuemer is anscheinend doch als Zensor taetig.

Da muß ich aber smunzeln. Ich als Zensor? Gibts ja nicht.

> Als ich auf den Beitrag "Lektuere:
> Vertreibungstraumata/Kollektivschuld" mit demselben Bezug antwortete,
> kam das nicht an.  Bis ich dann einen Tag spaeter folgende Nachricht
> vom Listeneigentuemer erhielt:
>
> "Your mail to 'OW-Preussen-L' with the subject
>
>     [Fwd: [OWP] Re: =?iso-8859-1?Q?Lekt=FCre?=:
>  Vertreibungtraumata/Kollektivschuld/]
>
> Is being held until the list moderator can review it for approval.
>
> The reason it is being held:
>
>     Message has a suspicious header

Das solte doch alles erklären. Irgendwie hat der mailer die
message mit einem Fehler in den 'headers' empfangen. Da kann
allerhand kaput sein.

> Da andere Beitraege unter demselben Titel mindestens 12mal
> durchgingen, ist es aergerlich wenn ploetzlich der Riegel vorgeschoben
> wird.

die headers haben nichts mit dem Titel (Subjekt) zu tun. Das sind
interne internet signale. Jede HTML message wird genau so
abgeschaltet weil der mailer nur Text annimmt. .

> Meine zensierte Nachricht war wie folgt:
> Subject:

Ich lache immer noch. Solchen Verfolgungswahn kenne ich leider
in diesem Lande nicht.

> Knut antwortet:
>
<snip>
Jetzt weiß ich nur nicht wie das alles durchgeschlupft ist. :-)

Fred




Re: Haengengeblieben, war: [OWP] Diskussion

Date: 2001/06/13 05:03:10
From: W. Fred Rump <FredRump(a)earthlink.net>

On 12 Jun 2001, at 18:22, Knut W. Barde wrote:

> 
> Mein netter Beitrag mit dem reimenden Titel "Ahnen oder Fahnen" wurde
> ebenfalls in der Zensur festgehalten.

Komischer Weise kamen alle Deine Posts gut durch die Liste hier 
an. 

Fred




[OWP] Re: [Fwd: [OWP] Re: Lektüre: Vertreibungtraumata/Kollektivschuld/]

Date: 2001/06/13 05:23:38
From: W. Fred Rump <FredRump(a)earthlink.net>

On 12 Jun 2001, at 18:01, Knut W. Barde wrote:

>
>

so kam Knuts mail an weil er sie in zwei Teile geschickt hat und
deswegen enthielt die mailsoftware seine mail. Hoffentlich könnt ihr
das zweite Teil trotzdem lesen.

In den vielen Jahren, seitdem ich in 1985 im Internet aktiv wurde,
habe ich noch nie etwas zensiert und werde jetzt auch nicht
anfangen. Damals musste ich erst wieder deutsch schreiben
lernen. Jetzt gehts schon etwas besser.

Ich habe schon einige Male Anträge bekommen unsern Herrn
Albert Goertz aus der Liste zu entfernen. Warum? Weil er diese
Linie in seiner Unterschrift führt:

Adolph Sharon is the Peacenik in the Near East now

Ich habe ihn deswegen, ohne Antwort zu bekommen,
angeschrieben denn es gehört wirklich nicht in diese Liste aber
trotzdem, es sagt etwas über ihn und ich kann es ihm nicht
wegnehmen. Freie Schrift hat Vorrank.

Fred




[OWP] I need some help with this list

Date: 2001/06/13 05:35:44
From: W. Fred Rump <FredRump(a)earthlink.net>

Hi readers,

I'm packing to go on the road again and need somebody to back 
me up with list administration. This is just in case I can't get to a 
phone line somewhere and things pile up on the list.

Or you might even be willing to take over for two months. Send me 
a note if you can help but not all at once. :-)

Fred

FredRump(a)earthlink.net




Re: Haengengeblieben, war: [OWP] Diskussion

Date: 2001/06/13 06:33:33
From: Knut W. Barde <kbarde(a)ocsnet.net>

Irgendwas stimmt hier nicht ganz.  Meine letzten drei Beitraege sind
zumindest in meiner OWP Filter inbox immer noch nicht eingetroffen.  Habe
keine Probleme mit meinen anderen Listen.

Warum jetzt ploetzlich meine header suspect sein sollen, weis ich nicht.
Der Moderator soll, laut der Suspect Notiz, entweder die Beitraege
durchlassen, oder mir sagen, wieso sie nicht durchgehen.  Keines von beiden
ist geschehen.   Wenn ein Moderator suspekte header benutzt um Nachrichten
nicht durchzulassen, dann ist Kenntnisnahme dieser Tatsache kein
Verfolgungswahn, sondern einfach Feststellung eines unerklaerten
Aergernisses.

Durchgeschlupft ist bisher nichts, soweit ich es erkennen kann.  Da ich mir
selber blinde Kopien als Bestaetigung der Aussendung zuschicke, weis ich,
dass die Sachen rausgingen.  Aus Freds Bemerkungen sehe ich, dass zumindest
bei ihm etwas angekommen ist.

"W. Fred Rump" wrote:

> On 12 Jun 2001, at 18:22, Knut W. Barde wrote:
>
> >
> > Mein netter Beitrag mit dem reimenden Titel "Ahnen oder Fahnen" wurde
> > ebenfalls in der Zensur festgehalten.
>
> Komischer Weise kamen alle Deine Posts gut durch die Liste hier
> an.
>
> Fred
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



test, war Haengengeblieben, war: [OWP] Diskussion

Date: 2001/06/13 06:37:20
From: Knut W. Barde <kbarde(a)ocsnet.net>

Hier ein test um zu sehen warum meine drei letzten Sachen nicht in meiner
OWP Listen Inbox erschienen sind.

Test.



Knut

"



Re: [OWP] last not least

Date: 2001/06/13 09:30:16
From: Wolfgang Schlueter <Wolfgang.Schluter(a)t-online.de>

Ohne etwas bewerten zu wollen möchte ich nur kurz erläutern, wie es zu der 
"Verschiebung" Polens nach Westen kam. Nach dem ersten Weltkrieg ist Polen, das 
ca. 150 Jahre als Staat nicht existiert hatte, wiederentstanden. Das Gebiet, das 
Polen vom Völkerbund zugewiesen bekam, war der damaligen polnischen Führung 
nicht ausreichend. Es kam 1923 zu einem Krieg Polens gegen Rußland (Sovietunion) 
in dem sich Polen große Gebiete im Osten dazueroberte. Diese Gebiete haben sich 
die Soviets 1945 wiedergeholt. Die Polen wurden auf Kosten Deutschland 
entschädigt. Natürlich kam es dabei zu großen Ungerechtigkeiten, Vertreibung der 
Polen im Osten usw. Ein weiterer Beweis dafür, daß man sich nicht immer 
wiederholen kann, was einem in den letzten 1000 Jaren einmal gehörte. Irgendwann 
muß Schluß sein mit dem Hin und Her, auch wenn der Status Quo irgendwann einmal 
zu Unrecht entstanden ist. Aufarbeitung: ja, das Rad der Geschichte 
zurückdrehen: nein.
Wolfgang

Sigrid Peterson schrieb:
  Nicht nur die Deutschen 
> hatten schlechte Erfahrungen, sondern selbst die Polen, die von den 
> Russen von der Ostseite weg auf die Westseite, seit 1945 "Polen" (und 
> nicht mehr Pommern) mit grossen Versprechungen , wieviel bessere und 
> groessere Wohnungs- Landmoeglichkeiten sie bekommen wuerden, nach 
> Stettin versetzt wurden. Das war eine totale Luege, denn sie 
> erhielten nicht mal das im Werte was sie verlassen mussten. Wir 
> erfuhren das von dem Ehepaar welches bei uns uebernachtete als sie 
> hier nach Ithaca kamen , um mit ihrer Jugendgruppe Konzerte zu geben. 
> Das war 1993.
> So, wir haben alles verloren - und so auch manche Sieger.  Sigrid
>
> _______________________________________________
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> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



[OWP] Zensur

Date: 2001/06/13 09:39:08
From: Karl.M.Brauer <karl.m.brauer(a)t-online.de>

Bitte informieren Sie mich, wenn man Sie aus dieser
Liste ausschliesst, weil irgendwelchen politisch
korrekten Gutmenschen Ihre Meinung nicht gefaellt.

Mit freundlichem Gruss -

Karl M. Brauer, Wannsee ~~ karl.m.brauer(a)t-online.de
   Forschungsgebiete:  Ermland und Koschneiderei 
   Ergebnisse siehe: http://gedbas.genealogy.net/ 
http://home.t-online.de/home/karl.m.brauer/index.htm
Prof.Dr.Karl M. Brauer, DamsdorferWeg 11,D 14109 Berlin
           Fon0308051394 Fax03080603795
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



Re: [OWP] Willutzki

Date: 2001/06/13 11:32:04
From: Kurt Willutzki <Willutzki.Kurt(a)t-online.de>

Guten Morgen aus Rheinhausen,
herzlichen Dank für die beiden Willutzkis. Bisher konnte ich sie noch nicht
zuordnen. Ich nehme sie auf jeden Fall in meine Datei auf, manchmal ergegne
sich später irgendwann Zusammenhänge.
Nochmal danke, dass Sie an mich gedacht haben!

Herzliche Grüße aus Rheinhausen

Kurt Willutzki
Beguinenstraße 34
47228 Duisburg
02065 92171
willutzki.kurt(a)t-online.de
Als Genealogie-Programm setze ich das neue Ahnenwin 3.0 von Dr. Heribert
Reitmeier ein. Z.Zt. habe ich 2000 Probanden erfasst, Willutzki, Vor- und
Nachfahren, Zugehörige.
Forschungsgebiet: Masuren im Dreieck Lyck, Lötzen, Gehlenburg
Suche alles zu Willutzki, Wilutzki, Wylutzki, Willudzki, Wylludzki,
Wyluczki, und ähnlich, also in jeder Schreibweise.
Suche Infos zu den Mühlen in oder bei Gehlenburg/Bialla, Kosuchen, Lauth,
Wilkus Mühle




AW: [OWP] Polenreise

Date: 2001/06/13 12:47:20
From: Nadine Ramm <nadine.ramm(a)ewetel.net>

Hallo Norbert Scheffler,
ich habe auch Vorfahren aus Elblag ( Neuendorf). Könntest Du wenn Du Zeit
hast nach HILDEBRANDT gucken?
Wenn nicht wäre es auch OK. Für mich ist es im moment noch schwierig dort
selber hin zu reisen. Da ich eine Tochter von 20 Monaten habe. Ich würde Dir
auch alle Daten schicken die ich von der oben genannten Person habe. Ich
würde Dir die Urkunden selbtverständlich bezahlen (Überweisen), wenn Du
etwas finden würdest.

Mit freundlichen Gruessen

Nadine Ramm

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net
[mailto:ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net]Im Auftrag von Adalbert Goertz
Gesendet: Dienstag, 12. Juni 2001 17:32
An: ow-preussen-l(a)genealogy.net
Betreff: Re: [OWP] Polenreise



Es wu:rde wohl mehr Sinn machen, in die Staatsarchive zu gehen, also fu:r
Elbing nach Marienburg (Malbork) und etwa nach den Amtgsgerichtsakten
(Grund- und Hypothekenakten) zu fragen und sich einen U:berblick zu
verschaffen und daru:ber zu berichten. Dasselbe fu:r das Staatsarchiv
Allenstein. Gute vorherige Info und Vorbereitung ist SEHR wichtig.
On Tue, 12 Jun 2001, Norbert Scheffler wrote:

> Hallo Liste
> Am 03.08.01 werde ich nach Polen reisen.Ich möchte mir gerne mal die
Städte und Dörfer ansehen wo meine Vorfahren wohnten.Ich möchte diese
Gelegenheit wahrnehmen und vielleicht etwas mehr über meine Vorfahren in
Erfahrung zu bringen.Kann mir jemand ob es Sinn macht in die Rathäuser der
Stadte zu gehen um dort Unterlagen zu bekommen.Was muß ich dabei
beachten?Wahrscheinlich ist es auch nicht verkehrt bei den Kirchen
nachzufragen?Ich habe noch nicht so viel Erfahrung im Umgang mit den
Kirchenspielen.Aber ich denke das sich ein hilfreicher Forscher in der Liste
finden wird der mir Angaben machen kann zu Kirchenspielen aus folgenden
Städten und Dörfern:
> Elbing             heute Elblag
> Blumstein        heute Kamienice
> Mehlsack        heute Pieniezno
> Großlesewitz   heute  ????
> Thiensdorf        heute Jezioro
> Groß Montau   heute ????.Kann mir jemand sagen wie heute Groß Lesewitz und
Groß Montau heißen?Ich weiß es ist etwas viel auf einmal aber ich möchte
mich auf die Reise so gründlich wie möglich vorbereiten und dabei können mir
wahrscheinlich einige Listenteilnehmer helfen.
> mfg
> Norbert Scheffler
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
>

--
  ** Adalbert & Barbel Goertz ** ph 719-390-1088 ** fax 815-352-3987 **--
    retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
     Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
                http://www.cyberspace.org/~goertz
         Do not use Java, if you want wide accessability.
        Adolph Sharon is the Peacenik in the Near East now



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[OWP] AW: [OWP] Überweisungen nach Polen

Date: 2001/06/13 13:07:27
From: Nadine Ramm <nadine.ramm(a)ewetel.net>

Hallo Sylvia aus Stendal!
Könntest Du mir direkt schreiben an nadine(a)dieterramm.de .
Hätte da ein paar Fragen zu Stendal.

Mit freundlichem Gruss aus Delmenhorst

Nadine Ramm

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net
[mailto:ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net]Im Auftrag von ChristianusP
Gesendet: Dienstag, 12. Juni 2001 23:09
An: ow-preussen-l(a)genealogy.net
Betreff: Re: [OWP] Überweisungen nach Polen


Sylvia Klingner schrieb:
>Hallo Forscherkollegen!
>
>Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Geldüberweisungen nach Polen? Wie hoch
>sind die Kosten und wie lange dauert eine Überweisung ca.?
>
>Für Tipps bin ich dankbar!
>
>Gruß von Sylvia aus Stendal

na am einfachsten ist wohl via Kreditkarte!

Gruß
Christianus

"sophrosyne esti to ta heautou prattein",
ephe o Kritias Plat. Charm.161b.
http://www.sophistes.ch

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http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



[OWP] Suche nach Thiel(e) in Westpreußen

Date: 2001/06/13 13:14:11
From: hans_pettelkau <hans_pettelkau(a)WestLB.de>

--------Hans Pettelkau, Hochstr. 77, D-41379 Brüggen-----------
---------------Internet: www.pettelkau.de ----------------------
---E-Mail:(Privat) hph(a)pettelkau.de -(Büro): hpo(a)pettelkau.de---
_________________________________________________________________


Hallo Forscherfreunde,

ein amerikanischer Forscherfreund hat in seiner Familie folgende
Ahnenspitzen:

I.1  Jacob (?) Thiel [4688] (code: 136), died on 20.01.1754 in
     KONITZ/WESTPREUSSEN, buried in KONITZ/WESTPREUSSEN.
     Church marriage [1507] ca. 1730.
     From this marriage:
     1.   Paul Jacob Thiel [5222] (code: 68) (II.1), born ca.1730 in
          WESTPREUSSEN/DEUTSCHLAND, died on 20.03.1790 in
          KONITZ/WESTPREUSSEN, buried on 23.03.1790 in KONITZ/WESTPREUSSEN,
          son of Jacob (?) Thiel [4688] (code: 136) (see also I.1).
          Married [1505] on 13.04.1750 in KONITZ,,WESTPREUSSEN,DEUTSCHLAND
          to ANNA MARIA JACOBI [4686] (code: 69) (II.2), born circa 1726,
          died on 16.03.1806 in KONITZ,,WEST PREUSSEN,DEUTSCHLAND, buried
          on 18.03.1806 in KONITZ,,WEST PREUSSEN,DEUTSCHLAND, daughter of
          MICHAEL JACOBI [4689] (code: 138).
     2.   EUPHROSINA THIEL [5362] (II.4), daughter of Jacob (?) Thiel
          [4688] (code: 136) (see also I.1).
          Church marriage [1617] on 14.10.1756 in Konitz/Westpreußen to
          MARTIN LOCK [5510] (II.3), born in ,,,DEUTSCHLAND, christened in
          ,,,DEUTSCHLAND, died in ,,,DEUTSCHLAND, buried in ,,,DEUTSCHLAND.

Er sucht nach weiteren Vorfahren und weiteren verwandten Personen dazu.
     Kann ihm jemand helfen?

Viele Grüße und einen schönen Feiertag

Hans (Pettelkau)

|------------------------------------+------------------------------------|
|Diese Nachricht ist vertraulich. Sie|This message is confidential and may|
|ist ausschliesslich fuer            |be privileged. It is                |
|den im Adressfeld ausgewiesenen     |intended solely for the named       |
|Adressaten bestimmt.                |addressee. If you are not the       |
|Sollten Sie nicht der vorgesehene   |intended recipient please inform us.|
|Empfaenger sein, so bitten          |Any unauthorised                    |
|wir um eine kurze Nachricht. Jede   |dissemination, distribution or      |
|unbefugte Weiterleitung             |copying hereof is prohibited.       |
|oder Fertigung einer Kopie ist      |As we cannot guarantee the          |
|unzulaessig. Da wir nicht die       |genuineness or completeness of      |
|Echtheit oder Vollstaendigkeit der  |the information contained in this   |
|in dieser Nachricht                 |message, the statements             |
|enthaltenen Informationen           |set forth above are not legally     |
|garantieren koennen, schliessen wir |binding. In connection              |
|die rechtliche Verbindlichkeit der  |therewith, we also refer to our     |
|vorstehenden Erklaerungen           |governing regulations of            |
|und Aeusserungen aus. Wir verweisen |concerning signatory authority      |
|in diesem Zusammenhang              |published in the                    |
|auch auf die  fuer uns geltenden    |standard bank or company signature  |
|Regelungen ueber die                |lists with regard to the            |
|Verbindlichkeit von                 |legally binding effect of statements|
|Willenserklaerungen mit             |made with the intent to             |
|verpflichtendem                     |obligate us.                        |
|Inhalt, die in den bank- bzw.       |                                    |
|unternehmensueblichen               |                                    |
|Unterschriftenverzeichnissen bekannt|                                    |
|gemacht werden.                     |                                    |
|------------------------------------+------------------------------------|







AW: Haengengeblieben, war: [OWP] Diskussion

Date: 2001/06/13 13:21:57
From: Surkau <Hans-Christoph.Surkau(a)t-online.de>

Lieber Herr Barde,
die kamen auch hier ganz problemlos an - und mit ihrer erneuten Versendung unter der Überschrift "Zensur?" sogar noch einmal. 
MfG
Hans-Christoph Surkau

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:	Knut W. Barde [SMTP:kbarde(a)ocsnet.net]
Gesendet am:	Mittwoch, 13. Juni 2001 06:33
An:	ow-preussen-l(a)genealogy.net
Betreff:	Re: Haengengeblieben, war: [OWP] Diskussion

Irgendwas stimmt hier nicht ganz.  Meine letzten drei Beitraege sind
zumindest in meiner OWP Filter inbox immer noch nicht eingetroffen.  Habe
keine Probleme mit meinen anderen Listen.

Warum jetzt ploetzlich meine header suspect sein sollen, weis ich nicht.
Der Moderator soll, laut der Suspect Notiz, entweder die Beitraege
durchlassen, oder mir sagen, wieso sie nicht durchgehen.  Keines von beiden
ist geschehen.   Wenn ein Moderator suspekte header benutzt um Nachrichten
nicht durchzulassen, dann ist Kenntnisnahme dieser Tatsache kein
Verfolgungswahn, sondern einfach Feststellung eines unerklaerten
Aergernisses.

Durchgeschlupft ist bisher nichts, soweit ich es erkennen kann.  Da ich mir
selber blinde Kopien als Bestaetigung der Aussendung zuschicke, weis ich,
dass die Sachen rausgingen.  Aus Freds Bemerkungen sehe ich, dass zumindest
bei ihm etwas angekommen ist.

"W. Fred Rump" wrote:

> On 12 Jun 2001, at 18:22, Knut W. Barde wrote:
>
> >
> > Mein netter Beitrag mit dem reimenden Titel "Ahnen oder Fahnen" wurde
> > ebenfalls in der Zensur festgehalten.
>
> Komischer Weise kamen alle Deine Posts gut durch die Liste hier
> an.
>
> Fred
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l


_______________________________________________
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OW-Preussen-L(a)genealogy.net
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l

<<application/ms-tnef>>

Re: [OWP] Diskussion

Date: 2001/06/13 13:36:35
From: Ralf Bucherer <rbucherer(a)bigfoot.com>

At 01:55 6/13/2001 +0200, you wrote:
Ich möchte noch etwas loswerden an alle diejenigen die in den
vergangenen Tagen und heute Beiträge geliefert haben im Geist von: Das
ist Vergangenheit, das geht mich nichts mehr an, das ist keine
Diskussion mehr wert.
Vor wenigen Wochen wurde hier in den Niederlanden (zur Erinnerung: als
neutrales Land während des Krieges von den Nazi`s besetzt, viele seiner
Bewohner verschleppt, gefoltert, zur Zwangsarbeit eingesetzt und/ oder
ermordet)
ein jüdischer Friedhof geschändet.
Die Grabsteine waren mit Hakenkreuzen beschmiert, zum Teil umgestürzt
und auf der Friedhofsmauer stand IN DEUTSCHER SPRACHE: "Wir sind wieder
da!"
Ich weiss nicht, ob sich jemand von euch vorstellen kann welche Gefühle
das hier hervorgerufen hat!!!
Das geht mich nichts an? ES GEHT UNS ALLE ETWAS AN!
Wahrscheinlich aehnliche Gefuehle wie heutige Farbige im tiefen Sueden der USA haben wenn jemand ein Kreuz for ihrer Haustuer verbrennt.

rb



[OWP] Hildebrandt

Date: 2001/06/13 13:47:36
From: hans_pettelkau <hans_pettelkau(a)WestLB.de>

--------Hans Pettelkau, Hochstr. 77, D-41379 Brüggen-----------
---------------Internet: www.pettelkau.de ----------------------
---E-Mail:(Privat) hph(a)pettelkau.de -(Büro): hpo(a)pettelkau.de---
_________________________________________________________________

Hallo Nadine
Hallo Robert,

>Hallo Norbert Scheffler,
>ich habe auch Vorfahren aus Elblag ( Neuendorf). Könntest Du wenn Du Zeit
>hast nach HILDEBRANDT gucken?

bei diesem namen bin ich plötzlich hellwach geworden.

Ich habe folgende Ahnenspitze:

I.1  Eugen Clemens Heinrich Pettelkau [370], geboren ca. 1802, (Geschätzt)
     (Religion: ev), gestorben 1860 in Friedrichsbruch (Culm)/Westpreußen,
     (auch Pittelkau).
     Kirchliche Trauung [147] v. 1832 mit Christine Hildebrandt [371]
     (I.2), geboren ca. 1807, (Geschätzt) (Religion: ev), gestorben 1872 in
     Friedrichsbruch (Culm)/Westpreußen (Quelle: Heiratseintrag im
     Kirchenbuch des Sohnes).
     Aus dieser Ehe stammen:
     1.   Friedrich Pettelkau [6377] (II.1), geboren am 19.02.1832 in
          Friedrichsbruch (Kulm) (Quelle: Schreiben StAr Duisburg vom
          03.07.98), Sohn von Eugen Clemens Heinrich Pettelkau [370] (siehe
          I.1) und Christine Hildebrandt [371] (I.2).
     2.   Petronella Elisabeth Pettelkau [374] (II.3), geboren am
          10.06.1837 in Friedrichsbruch (Culm), getauft (ev) am 22.06.1837
          in Evgl. Kirche Kokotzko (Taufpaten: Johann Boehnke, Maria Janz
          und Karoline Kinder) (Quelle: Taufeintrag im Kirchenbuch), (auch
          Peddelkau), Tochter von Eugen Clemens Heinrich Pettelkau [370]
          (siehe I.1) und Christine Hildebrandt [371] (I.2).
          Kirchliche Trauung [5668] mit 25 Jahren am 28.04.1863 in
          Kokotzko-Evgl. Kirche (ev) (Quelle: Heiratseintrag im
          Kirchenbuch) mit Johann Julius Eduard Kühn [14140], 26 Jahre alt
          (II.2), geboren am 04.07.1836.
     3.   Carl Ludwig Pettelkau [346] (II.4), geboren am 08.03.1840 in
          Friedrichsbruch (Culm), (dritter Sohn), getauft (ev) am
          10.03.1840 in Evgl. Kirche Kokotzko (Kulm) (Taufpaten:
          (Dorf-)Schulze Schmidt, Frau L. Boehm) (Quelle: Taufeintrag im
          Kirchenbuch), gestorben am 19.05.1898 in Duisburg mit 58 Jahren
          (Quelle: Schreiben StAr Duisburg vom 03.07.98), Sohn von Eugen
          Clemens Heinrich Pettelkau [370] (siehe I.1) und Christine
          Hildebrandt [371] (I.2).
          Kirchliche Trauung [689] mit 32 Jahren am 09.02.1873 in Kokotzko
          (Evgl. Kirche) mit Maria Elisabeth Trienke [347], 39 Jahre alt
          (II.5), geboren am 12.09.1833 in Friedrichsbruch (Culm), (oder
          1836) (zweite Tochter) (Religion: ev), gestorben am 08.11.1893 in
          Duisburg mit 60 Jahren (Quelle: Schreiben StAr Duisburg vom
          03.07.98), Tochter von Martin Trienke [375] und Anna Barbara
          Richert [376].
     4.   Pauline Henriette Pettelkau [373] (II.6), geboren am 13.11.1842
          in Friedrichsbruch (Culm)/Westpreußen, getauft (ev) am 13.11.1842
          in Evgl. Kirche Kokotzko (Taufpaten: Johann Pankratz, Elisabeth
          Beyer geb. Zahnke), Tochter von Eugen Clemens Heinrich Pettelkau
          [370] (siehe I.1) und Christine Hildebrandt [371] (I.2).
     5.   Wilhelmine Pettelkau [14141] (II.7), geboren ca. 1845, Tochter
          von Eugen Clemens Heinrich Pettelkau [370] (siehe I.1) und
          Christine Hildebrandt [371] (I.2).
     6.   --- (totgeborener Sohn) Pettelkau [14139] (II.8), geboren am
          20.02.1845 in Friedrichsbruch/Culm (Quelle: Taufeintrag im
          Kirchenbuch), Sohn von Eugen Clemens Heinrich Pettelkau [370]
          (siehe I.1) und Christine Hildebrandt [371] (I.2).
     7.   Ernst Ferdinand Julius Pettelkau [372] (II.9), geboren am
          06.08.1846 in Friedrichsbruch (Culm)/Westpreußen, getauft (ev) am
          16.08.1846 in Evgl. Kirche Kokotzko (Taufpaten: Johann Thiemann,
          Anna Krampitz) (Quelle: Taufeintrag im Kirchenbuch), Sohn von
          Eugen Clemens Heinrich Pettelkau [370] (siehe I.1) und Christine
          Hildebrandt [371] (I.2).

Ich gehe davon aus, dass meine Vorfahren aus dem Kreis Brausnberg stammen,
          habe aber außer
der Aussage meines (schon vor vielen Jahren verstorbenen) Vaters, der mir
          erzählte, dass er
für den Ariernachweis seinerzeit u.a. Unterlagen aus Pillau (mit an
          Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit das Pillau bei Wormditt) bis jetzt keinerlei Beweise.

Wenn Deine/Ihre Hildebrandt aus Elblag stammen, könnte es sein, dass
          zwischen den Hildebrandts
auch ein Zusammenhang besteht.

Hast Du/Haben Sie noch weitere Hildebrandts?

Viele Grüße und einen schönen Feiertag

Hans (Pettelkau)

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|unbefugte Weiterleitung             |copying hereof is prohibited.       |
|oder Fertigung einer Kopie ist      |As we cannot guarantee the          |
|unzulaessig. Da wir nicht die       |genuineness or completeness of      |
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|garantieren koennen, schliessen wir |binding. In connection              |
|die rechtliche Verbindlichkeit der  |therewith, we also refer to our     |
|vorstehenden Erklaerungen           |governing regulations of            |
|und Aeusserungen aus. Wir verweisen |concerning signatory authority      |
|in diesem Zusammenhang              |published in the                    |
|auch auf die  fuer uns geltenden    |standard bank or company signature  |
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[OWP] Diskussion / Film

Date: 2001/06/13 13:52:43
From: Surkau <Hans-Christoph.Surkau(a)t-online.de>

Liebe Liste, 
nun habe ich mit großem Interesse die Diskussion verfolgt, die seit Ende Mai mit zunehmender Intensität hier stattfindet. Diese Diskussion ist sicherlich dringend notwendig und sollt  wohl auch weitergeführt werden. Sie entfernt sich aber mehr und mehr von der Ausgangsfrage bezüglich des "Films". Hierauf möchte ich zurückkommen. 
Es ist sicherlich einsichtig, daß ein Film der den "historischen" Zustand Ostpreussens als der "alten Heimat" vor dem  schrecklichen Ende des II. WK zeigen soll sich größtenteils auf Filmmaterial aus den 30ger und ggf 40ger Jahren stützen muß. Vorher gab es ja wohl recht wenig was mit einigermaßen ausreichender Qualität heute noch reproduziert werden kann. Dabei bleibt es dann nicht aus, daß Embleme, Spruchbänder etc des damals herrschenden Regimes und seiner Staatspartei gezeigt werden . Dies kann - sofern es nicht möglich ist solche Sequenzen aus dem Originalmaterial herauszuschneiden - wenn es nicht überhand nimmt hingenommen werden. Entscheidend ist aber zu beurteilen, welche Tendenz  der Film  und sein heutiger (neuer) Herausgeber verfolgen. Was geschieht mit den Originalkommentaren des Films : welche Tendenz drücken diese aus, werden sie unkommentiert übernommen oder werden zu den Originalsequenzen des Filmes neue Begleitkommentare gesprochen, die eine objektive Darstellung geben? Will der Herausgeber - auch heute noch - die damalige Zeit verherrlichen und die politischen Anschauungen unterstützen und weiterverbreiten? Hier ist eine scharfe Grenze zu ziehen zwischen dem Dokumentieren eines historischen Zustandes aus Gründen der Landeskunde bzw. landeskundlicher Forschung und der Verherrlichung eines Regimes, das wir alle nur schärfstens ablehnen können. Nicht unsere eigenen Erlebnisse bzw. die unserer Familien vor während und nach dem II. Weltkrieg sind hier wichtig,  sondern unsere eigene Prüfung und Bewertung dessen was der Herausgeber erreichen will oder vielleicht auch nur ungewollt bewirkt und wie wir dazu stehen. Hier ist ein deutliches und scharfes Urteil gefragt. Nur so werden wir eine Wiederholung vermeiden können.
Nur um irgendwelche Mißverständnisse zu vermeiden - meine Familie ist "pruzzischer"(altpreussischer) Abstammung und hat die Schicksale von Krieg, Flucht, Tod, Zurückbleiben in der alten Heimat und Vertreibung, Verlust allen Eigentums und ärmlichem Neuanfang im Westen in allen Graden mitgemacht. 
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Surkau


Re: [OWP] Hildebrandt

Date: 2001/06/13 14:22:02
From: rloss <rloss(a)bellsouth.net>

Hans, I have a question for you, not with the
Hildebrandt surname.  The "D" that is in front
of your city code (41379).  Should this still
be used when addressing mail to Germany
or is this something that is left over from the
division of German in East and West?

Regards,
Lipprandt

Seaching <> Kreis Niederung, Obschernings,
Schneidereit, Gerull, Ohlendorf, Braun
<> Kreis Gotha, Lipprandt, Munzel, Kaufmann,
Grobe, Hornstein
<>Kreis Düsseldorf, Schulte, Buscher, Flick,
Stöpgeshof, Zinka


----- Original Message -----
From: <hans_pettelkau(a)WestLB.de>
To: <OW-Preussen-L(a)genealogy.net>
Sent: Wednesday, June 13, 2001 8:08 AM
Subject: [OWP] Hildebrandt



--------Hans Pettelkau, Hochstr. 77, D-41379 Brüggen-----------
---------------Internet: www.pettelkau.de ----------------------
---E-Mail:(Privat) hph(a)pettelkau.de -(Büro): hpo(a)pettelkau.de---
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Hallo Nadine
Hallo Robert,

>Hallo Norbert Scheffler,
>ich habe auch Vorfahren aus Elblag ( Neuendorf). Könntest Du wenn Du Zeit
>hast nach HILDEBRANDT gucken?

bei diesem namen bin ich plötzlich hellwach geworden.

Ich habe folgende Ahnenspitze:

I.1  Eugen Clemens Heinrich Pettelkau [370], geboren ca. 1802, (Geschätzt)
     (Religion: ev), gestorben 1860 in Friedrichsbruch (Culm)/Westpreußen,
     (auch Pittelkau).
     Kirchliche Trauung [147] v. 1832 mit Christine Hildebrandt [371]
     (I.2), geboren ca. 1807, (Geschätzt) (Religion: ev), gestorben 1872 in
     Friedrichsbruch (Culm)/Westpreußen (Quelle: Heiratseintrag im
     Kirchenbuch des Sohnes).
     Aus dieser Ehe stammen:
     1.   Friedrich Pettelkau [6377] (II.1), geboren am 19.02.1832 in
          Friedrichsbruch (Kulm) (Quelle: Schreiben StAr Duisburg vom
          03.07.98), Sohn von Eugen Clemens Heinrich Pettelkau [370] (siehe
          I.1) und Christine Hildebrandt [371] (I.2).
     2.   Petronella Elisabeth Pettelkau [374] (II.3), geboren am
          10.06.1837 in Friedrichsbruch (Culm), getauft (ev) am 22.06.1837
          in Evgl. Kirche Kokotzko (Taufpaten: Johann Boehnke, Maria Janz
          und Karoline Kinder) (Quelle: Taufeintrag im Kirchenbuch), (auch
          Peddelkau), Tochter von Eugen Clemens Heinrich Pettelkau [370]
          (siehe I.1) und Christine Hildebrandt [371] (I.2).
          Kirchliche Trauung [5668] mit 25 Jahren am 28.04.1863 in
          Kokotzko-Evgl. Kirche (ev) (Quelle: Heiratseintrag im
          Kirchenbuch) mit Johann Julius Eduard Kühn [14140], 26 Jahre alt
          (II.2), geboren am 04.07.1836.
     3.   Carl Ludwig Pettelkau [346] (II.4), geboren am 08.03.1840 in
          Friedrichsbruch (Culm), (dritter Sohn), getauft (ev) am
          10.03.1840 in Evgl. Kirche Kokotzko (Kulm) (Taufpaten:
          (Dorf-)Schulze Schmidt, Frau L. Boehm) (Quelle: Taufeintrag im
          Kirchenbuch), gestorben am 19.05.1898 in Duisburg mit 58 Jahren
          (Quelle: Schreiben StAr Duisburg vom 03.07.98), Sohn von Eugen
          Clemens Heinrich Pettelkau [370] (siehe I.1) und Christine
          Hildebrandt [371] (I.2).
          Kirchliche Trauung [689] mit 32 Jahren am 09.02.1873 in Kokotzko
          (Evgl. Kirche) mit Maria Elisabeth Trienke [347], 39 Jahre alt
          (II.5), geboren am 12.09.1833 in Friedrichsbruch (Culm), (oder
          1836) (zweite Tochter) (Religion: ev), gestorben am 08.11.1893 in
          Duisburg mit 60 Jahren (Quelle: Schreiben StAr Duisburg vom
          03.07.98), Tochter von Martin Trienke [375] und Anna Barbara
          Richert [376].
     4.   Pauline Henriette Pettelkau [373] (II.6), geboren am 13.11.1842
          in Friedrichsbruch (Culm)/Westpreußen, getauft (ev) am 13.11.1842
          in Evgl. Kirche Kokotzko (Taufpaten: Johann Pankratz, Elisabeth
          Beyer geb. Zahnke), Tochter von Eugen Clemens Heinrich Pettelkau
          [370] (siehe I.1) und Christine Hildebrandt [371] (I.2).
     5.   Wilhelmine Pettelkau [14141] (II.7), geboren ca. 1845, Tochter
          von Eugen Clemens Heinrich Pettelkau [370] (siehe I.1) und
          Christine Hildebrandt [371] (I.2).
     6.   --- (totgeborener Sohn) Pettelkau [14139] (II.8), geboren am
          20.02.1845 in Friedrichsbruch/Culm (Quelle: Taufeintrag im
          Kirchenbuch), Sohn von Eugen Clemens Heinrich Pettelkau [370]
          (siehe I.1) und Christine Hildebrandt [371] (I.2).
     7.   Ernst Ferdinand Julius Pettelkau [372] (II.9), geboren am
          06.08.1846 in Friedrichsbruch (Culm)/Westpreußen, getauft (ev) am
          16.08.1846 in Evgl. Kirche Kokotzko (Taufpaten: Johann Thiemann,
          Anna Krampitz) (Quelle: Taufeintrag im Kirchenbuch), Sohn von
          Eugen Clemens Heinrich Pettelkau [370] (siehe I.1) und Christine
          Hildebrandt [371] (I.2).

Ich gehe davon aus, dass meine Vorfahren aus dem Kreis Brausnberg stammen,
          habe aber außer
der Aussage meines (schon vor vielen Jahren verstorbenen) Vaters, der mir
          erzählte, dass er
für den Ariernachweis seinerzeit u.a. Unterlagen aus Pillau (mit an
          Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit das Pillau bei Wormditt) bis jetzt keinerlei Beweise.

Wenn Deine/Ihre Hildebrandt aus Elblag stammen, könnte es sein, dass
          zwischen den Hildebrandts
auch ein Zusammenhang besteht.

Hast Du/Haben Sie noch weitere Hildebrandts?

Viele Grüße und einen schönen Feiertag

Hans (Pettelkau)

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OW-Preussen-L mailing list
OW-Preussen-L(a)genealogy.net
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l




Re: [OWP] Hildebrandt

Date: 2001/06/13 14:58:10
From: hans_pettelkau <hans_pettelkau(a)WestLB.de>

--------Hans Pettelkau, Hochstr. 77, D-41379 Brüggen-----------
---------------Internet: www.pettelkau.de ----------------------
---E-Mail:(Privat) hph(a)pettelkau.de -(Büro): hpo(a)pettelkau.de---
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Hello,

>Hans, I have a question for you, not with the
>Hildebrandt surname.  The "D" that is in front
>of your city code (41379).  Should this still
>be used when addressing mail to Germany
>or is this something that is left over from the
>division of German in East and West?

>Regards,
>Lipprandt

By international mail correspndence must this international traffic sign
(like USA for the United States) be used and put before the national postal
code as D- .

Best greetings

Hans

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|enthaltenen Informationen           |set forth above are not legally     |
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|vorstehenden Erklaerungen           |governing regulations of            |
|und Aeusserungen aus. Wir verweisen |concerning signatory authority      |
|in diesem Zusammenhang              |published in the                    |
|auch auf die  fuer uns geltenden    |standard bank or company signature  |
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|verpflichtendem                     |obligate us.                        |
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|unternehmensueblichen               |                                    |
|Unterschriftenverzeichnissen bekannt|                                    |
|gemacht werden.                     |                                    |
|------------------------------------+------------------------------------|







[OWP] Alhambra-Kino in KB + Fabritz

Date: 2001/06/13 15:24:58
From: Hexagone <Hexagone(a)t-online.de>

Liebe Listenteilnehmer,

vielleicht kann jemand auf die folgenden zwei Fragen antworten:

1.
Meine Forschungen gelten allen Namensträgern FABRITZ. Hauptforschungsgebiet ist 
das Kirchspiel Rhein in Masuren. Ab etwa 1900 sind nach und nach einige 
FABRITZ'e nach Königsberg gezogen. So auch ein Wilhelm FABRITZ, der bis zum 
Kriege eine Kohlen- und Holzhandlung auf der Aweider Allee hatte und Mitbesitzer 
des Königsberger Alhambra-Kinos gewesen sein soll. Frage: Weiß jemand, in 
welcher Straße dieses Kino stand? Daß jemand ein Foto des Kinos besitzt, 
brauche ich wohl nicht zu hoffen - oder ??

2.
Zwei FABRITZ'e wohnten "Nasser Garten". Ich habe die Straße auf einem 
Königsberger Stadtplan von 1905, den ich mir gerade zugelegt habe, am unteren 
linken Rand hinter dem Brandenburger Tor und dem Produkten-Bahnhof gefunden.
Frage: Wie kann ich erfahren, zu welcher evangelischen Kirche diese Gegend bis 
zum Krieg gehörte?

Viele Grüße. Heike aus Braunschweig





Re: [OWP] Diskussion / Film

Date: 2001/06/13 15:29:23
From: Lutz Szemkus <Lutz.Szemkus(a)t-online.de>

Ich wiederhole mich jetzt, aber der Hinweis scheint
untergegangen zu sein. Der Film hat das FSK Zeichen "Ab 6
Jahren". Was hier bis jetzt als Diskussion lief, nennen die
Amis glaube ich 'pissing contest'.
MfG
Lutz Szemkus

Surkau schrieb:
> 
> Liebe Liste,
> nun habe ich mit großem Interesse die Diskussion verfolgt, die seit Ende Mai mit zunehmender Intensität hier stattfindet. Diese Diskussion ist sicherlich dringend notwendig und sollt  wohl auch weitergeführt werden. Sie entfernt sich aber mehr und mehr von der Ausgangsfrage bezüglich des "Films". Hierauf möchte ich zurückkommen.
> Es ist sicherlich einsichtig, daß ein Film der den "historischen" Zustand Ostpreussens als der "alten Heimat" vor dem  schrecklichen Ende des II. WK z


Re: [OWP] Re: NS-Film von 1937

Date: 2001/06/13 16:18:15
From: Lutz Szemkus <Lutz.Szemkus(a)t-online.de>

Alt-Kanzler Schmidt, einer seiner Großväter war Jude, wird in
der letzten Spiegel-Ausgabe zur Nazi-Zeit befragt:
Spiegel:
"Sie haben Anfang der neunziger Jahre einen Aufsatz mit dem
Titel "Politischer Rückblick auf eine unpolitische Jugend"
verfasst. Darin drängt sich einem der Eindruck auf, der
Nationalsozialismus habe sich gleichsam in das Leben
eingeschlichen."
Schmidt: 
"Das interpretieren Sie jetzt in meinen Text hinein. Man hat
schon mitgekriegt, dass sich da etwas verändert. Aber was ein
normaler Mensch hier in Hamburg-Barmbek oder -Eilbeck
zumindest am Anfang nicht bemerkt hat, war das kriminelle
Potenzial, das in dieser Diktatur drinsteckte.
Und insofern ist meine Jugend auch anders verlaufen als etwa
die von Richard von Weizsäcker, der derselben Altersgruppe
angehört, oder die der um ein knappes Jahrzehnt älteren Marion
Gräfin Dönhoff. Die lebte
in Elternhäusern, die zur Spitze der damaligen Gesellschaft
zählten."
Spiegel:
"Je weiter oben, desto schärfer die Erkenntnisse?"
Schmidt:
"Ja. in der obersten Gesellschaftsschicht gab es natürlich
tausend Informationen. Die ergaben sich wie selbstverständlich
beim Abendbrot oder nachmittags beim Kaffee oder im
Infanteriwe-REgiment "Graf Neun" in Potsdam............."
.....
Spiegel:
"Sie bekunden freimütig. Ihre Tochter habe Sie, als Sie Ihren
Text las, dafür kritisiert, dass sie sich nicht näher  mit der
Judenvernichtung befasst hätten."
Schmidt:
"Ich habe nichts davon gewusst. Die heutige Generation kann
sich überhaupt nicht vorstellen, wie es ist, wenn man in einer
Informationsdiktatur lebt. Und außerdem war Krieg, und im
Krieg wird alles Mögliche - in jedem Land der Welt, auch in
Demokratien - verheimlicht und geheim gehalten. Harry S.
Truman beispielsweise wusste von der Existenz der Atombombe
erst in dem Augenblick, als er US-Präsident war."
Spiegel:
"Ihre Tochter steht da stellvertretend für eine ganze
Generation."
Schmidt:
"Deswegen habe ich sie zitiert, weil sie beispielhaft deutlich
macht, dass man von jüngeren Menschen kaum verstanden,
geschweige denn für glaubwürdig gehalten wird."
Dein Kollektivschuld-Gedicht trifft schon den Kern der Sache
nicht, und die drei Affen auch nicht.
MfG
Lutz Szemkus




Dani Weiss schrieb:
> 
> ...und trotzdem bleibt die Tatsache bestehen, dass Hitler nie solches Unheil
> hätte stiften können wenn nicht der grösste Teil der deutschen Bevölkerung
> schweigend zugesehen und sein Regime gebilligt hätte, es war ja auch der
> bequemste Weg.
> Es ist damals wie heute das Prinzip der drei Affen: wegsehen, weghören und vor
> allem nichts sagen; und hinterher behaupten, man hätte von nichts gewusst!
> 
> Dani
> 
>


Re: [OWP] Alhambra-Kino in KB + Fabritz

Date: 2001/06/13 16:50:24
From: Eva Holtkamp <e.holtkamp(a)gmx.de>

Hallo Heike,
im Einwohnerbuch von Königsberg (Pr.) v. 1941 steht:
Alhambra-Lichtspiele, Steindamm 119-121 Tel. 309 91
dann gab da auch das
Alhambra Konzert-Cafe´,  Steindamm 119-121
Inhaber Karl Stick Tel. 339 05

Wilhelm FABRITZ, Holz- u.Kohlenhandlung, Aweider Allee 77
Tel.: 438 13
Hier wird wohl die Luther-Kirche die nächste gewesen sein.
Für "Nasser Garten" wahrscheinlich auch.

Gruß
Eva Holtkamp :-))
------------------------------------------

----- Original Message -----
From: Hexagone <Hexagone(a)t-online.de>
To: <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
Sent: Wednesday, June 13, 2001 3:24 PM
Subject: [OWP] Alhambra-Kino in KB + Fabritz


> Liebe Listenteilnehmer,
>
> vielleicht kann jemand auf die folgenden zwei Fragen antworten:
>
> 1.
> Meine Forschungen gelten allen Namensträgern FABRITZ.
Hauptforschungsgebiet ist
> das Kirchspiel Rhein in Masuren. Ab etwa 1900 sind nach und nach einige
> FABRITZ'e nach Königsberg gezogen. So auch ein Wilhelm FABRITZ, der bis
zum
> Kriege eine Kohlen- und Holzhandlung auf der Aweider Allee hatte und
Mitbesitzer
> des Königsberger Alhambra-Kinos gewesen sein soll. Frage: Weiß jemand, in
> welcher Straße dieses Kino stand? Daß jemand ein Foto des Kinos besitzt,
> brauche ich wohl nicht zu hoffen - oder ??
>
> 2.
> Zwei FABRITZ'e wohnten "Nasser Garten". Ich habe die Straße auf einem
> Königsberger Stadtplan von 1905, den ich mir gerade zugelegt habe, am
unteren
> linken Rand hinter dem Brandenburger Tor und dem Produkten-Bahnhof
gefunden.
> Frage: Wie kann ich erfahren, zu welcher evangelischen Kirche diese Gegend
bis
> zum Krieg gehörte?
>
> Viele Grüße. Heike aus Braunschweig




Re: [OWP] Hildebrandt

Date: 2001/06/13 17:13:02
From: Adalbert Goertz <goertz(a)oldcolo.com>

The D in front of the German zip code is OPTIONAL.
Just be certain that the word Germany show up on your address somewhere. 

-- 
  ** Adalbert & Barbel Goertz ** ph 719-390-1088 ** fax 815-352-3987 **--
    retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
     Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
                http://www.cyberspace.org/~goertz
         Do not use Java, if you want wide accessability.
        Adolph Sharon is the Peacenik in the Near East now




Re: [OWP] Alhambra-Kino in KB + Fabritz

Date: 2001/06/13 17:19:24
From: Adalbert Goertz <goertz(a)oldcolo.com>

Ja, am Alhambra-Kino bin ich oft auf meinem Schulweg vorbeigegangen,
habe mir auch dort Filme angesehen. Es lag auf der Westseite der
Schlossteichbru:cke. Den Namen der kurzen Strasse weiss ich im Augenblick
nicht, die vom Schlossteich etwas bergauf wegfu:hrte.
Sollte sich aber auf einem alten Kbg.er Stadtplan finden lassen. 

-- 
  ** Adalbert & Barbel Goertz ** ph 719-390-1088 ** fax 815-352-3987 **--
    retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
     Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
                http://www.cyberspace.org/~goertz
         Do not use Java, if you want wide accessability.
        Adolph Sharon is the Peacenik in the Near East now




Re: [OWP] Re: NS-Film von 1937

Date: 2001/06/13 18:13:11
From: W. Fred Rump <FredRump(a)earthlink.net>

On 13 Jun 2001, at 16:15, Lutz Szemkus wrote:

> Schmidt:
> "Deswegen habe ich sie zitiert, weil sie beispielhaft deutlich
> macht, dass man von jüngeren Menschen kaum verstanden,
> geschweige denn für glaubwürdig gehalten wird."
> Dein Kollektivschuld-Gedicht trifft schon den Kern der Sache
> nicht, und die drei Affen auch nicht.
> MfG
> Lutz Szemkus

Lutz,
Ich muß Dani Recht geben verstehe aber was Schmist sagt auch
sehr gut.

Ich glaube das die Judenvernichtung ohne Bilder, so wie sie
geschehen ist, in der Presse glaubwürdig gemacht wären konnte.
Das wäre als Schänderung des Regimes gesehen und das Volk
hätte es abgeschlagen und es ist doch Unglaubbar.

Das die Juden schlecht behandelt wurden sahen wohl die meisten
aber wer hat was dazu gesagt? Wer traute sich? Gab es deswegen
Demonstrationen?

In Sachen die dem einzelnen Deutschen etwas angingen, so wie
der Kreuzkrieg in Oldenburg,  da wehrten sie sich und
marschierten mit Sichel und Forke gegen den Staat und Gauleiter.
Der Staat zog sich schnell zurück. Das Volk hatte sich erhoben.
So etwas wollten die Herrschaften ja nicht überall sehen und es
wurde schnell unter den Tisch geschoben. Der Rest rührte sich
aber nicht.

Hitler fing auch schnell mit dem Krieg an und dann war es sowieso
aus mit dem Nein sagen. Jetzt wurde jeder Gegenstand
Hochverrat. Es war zu spät.

Fred






[OWP] Technische Probleme/Diskussion

Date: 2001/06/13 19:18:23
From: Knut W. Barde <kbarde(a)ocsnet.net>

Aus irgendeinem bisher ungeklaerten Grund kommen meine Beitraege seit
den letzten Tagen nicht an mich zurueck, obwohl sie anscheinend an die
anderen Listenmitglieder durchgehen.

Da ich eine offizielle Benachrichtigung erhielt:
          Your message to OW-Preussen-L awaits moderator
          approval
ging ich davon aus, dass jemand an meinen Beitraegen irgendetwas
unschoen fand und sie mit Absicht erstmal suspendierte.

Obwohl ich weder einen approval erhalten habe, noch eine Erklaerung
wieso die Beitraege gestoppt wurden, (aber dann doch irgendwie zumindest
an andere durchgingen), und mir unerklaerlich ist, dass sie nicht auf
meiner Listeninbox erscheinen, obwohl die Beitraege anderer weiterhin in
meiner Listeninbox erscheinen, muss ich mich wohl trotzdem
entschuldigen, den Gedanken der Zensur eingefuehrt zu haben.  Dem ist
wohl nicht so.   Bin aber weiterhin voll im Unklaren, wo das Problem
steckt, dass anhaelt.


Knut



[OWP] Zurueck zur Genealogie? In Danzig:BARBITZKI, PENK, WIESE, HAASE, SELAFF, VON LOSCH

Date: 2001/06/13 19:30:14
From: Knut W. Barde <kbarde(a)ocsnet.net>

Trotz all der interessanten und zivilisierten Diskussion ueber die Nazizeit, habe
ich mein eigentliches Interesse, die Ahnenforschung, nicht vergessen.

Ich suche weiterhin nach Information im Raume Danzig ueber BARBITZKI, WIESE, PENK,
HAASE, SELAFF, und von LOSCH, sowie ueber WIESE in Finkenstein, beim Grafen
Dohna-Finkenstein, und von LOSCH auch in Memel.

Mit bestem Dank

Knut Barde





Re: [OWP] Technische Probleme/Diskussion

Date: 2001/06/13 19:33:24
From: W. Fred Rump <FredRump(a)earthlink.net>

On 13 Jun 2001, at 10:17, Knut W. Barde wrote:

>
> Aus irgendeinem bisher ungeklaerten Grund kommen meine Beitraege seit
> den letzten Tagen nicht an mich zurueck, obwohl sie anscheinend an die
> anderen Listenmitglieder durchgehen.
>
> Da ich eine offizielle Benachrichtigung erhielt:
>           Your message to OW-Preussen-L awaits moderator
>           approval
> ging ich davon aus, dass jemand an meinen Beitraegen irgendetwas
> unschoen fand und sie mit Absicht erstmal suspendierte.
>
> Obwohl ich weder einen approval erhalten habe, noch eine Erklaerung
> wieso die Beitraege gestoppt wurden, (aber dann doch irgendwie
> zumindest an andere durchgingen), und mir unerklaerlich ist, dass sie
> nicht auf meiner Listeninbox erscheinen, obwohl die Beitraege anderer
> weiterhin in meiner Listeninbox erscheinen, muss ich mich wohl
> trotzdem entschuldigen, den Gedanken der Zensur eingefuehrt zu haben.
> Dem ist wohl nicht so.   Bin aber weiterhin voll im Unklaren, wo das
> Problem steckt, dass anhaelt.

Lieber Knut,

ich kann nichts an den mysteriösen Wegen des Internets ändern.
Warum Deine mails bei Dir nicht ankommen kann etwas mit Deiner
subscription zu tun habe. Genealogy.net hat for kurzem einen
neuen mailer (neueere software) und einen anderen provider
aufgestellt.

Ich habe noch jemand aus Frankreich der in der Oldenburger Liste
ist und die selben Probleme hat. Arthur Teschler is im Moment mit
ihm deswegen am arbeiten. Irgend etwas ist dort anders. Im ersten
Blick sieht es aus als ob ihr beide zweiteilige mails verschickt
welche die software nicht annimmt weil das normal ein HTML
Anhang ist.

Versuche bitte noch mal etwas zu posten und schicke ein CC an
Arthur Teschler <ATeschler(a)genealogy.net>

Er wird sich die Sache genau anschauen und mit dem Franzosen
vergleichen.

Fred


Re: [OWP] Re: NS-Film von 1937

Date: 2001/06/13 20:17:18
From: Knut W. Barde <kbarde(a)ocsnet.net>

Kanzler Schmidt hat vielleicht doch irgend etwas Wahres gesagt.  Hier in Amerika
gibt es viele Leute, die mangels Bildung, Interesse, und Information, keine Ahnung
haben, wer Praesident ist, wo die USA auf der Karte zu finden sind; Leute, die
mangels Geld oder mangels Auto nie ihren Ort verlassen, etc.  Die Moeglichkeit im
heutigen Zeitalter der globalen Informationsschwemme immer noch im geistigen
Steinzeitalter zu leben, besteht wohl immer noch.  Und so war es wohl auch fuer
einige (viele?) in der Nazizeit.  Kaum zu glauben, aber vielleicht doch wahr.   Man
muesste nur wissen, was die Prozente waren.  Selbst wenn jemand waehlt, darf man
nicht davon ausgehen, dass er weiss was er tut.  Er waehlt Namen aus Daffke, waehlt
was man ihm vorgesagt hat, oder waehlt Namen, die ihm gefallen.  Ausdruck einer
politischen Meinung kann man das kaum nennen.

Aber wie Schmidt auch sagt, in den fuehrenden Schichten der Gesellschaft, die alle
Institutionen leiten, usw., ist die reine Bloedheit nicht dicht gesiedelt, und dort
kann Unwissenheit wohl kaum geltend gemacht werden.

Knut





[OWP] Polenreise

Date: 2001/06/13 20:34:15
From: Sigrid Peterson <sp22(a)cornell.edu>

Lieber Norbert Scheffler und alle die es interessiert.
Es gibt super Strassenkarten (1:200 000), sehr detailiert und in
BEIDEN SPRACHEN).
Ich habe sie beim Höfer Verlag, D-63112 Dietzenbach
(e-mail<HOEVENVERLAG(a)AOL.COM>)
bestellt und auch sehr schnell erhalten.  Bezahlung war von hier,
USA, in Bargeld Dollars [$10 per Karte]). Ich fragte nach
Hinterpommern(Polen): Köslin-Stolp-Danzig) Nördliches Ostpreussen:
Keonigsberg-Tilsit-Gumbinnen; und um Allenstein herum.   Leider bin
ich nicht sicher über den Rest von Polen(Warschau, Krakau,
etc.)Marienwerder ist noch auf der Pommernkarte.  Aber das kann man
erfragen.  Hoffentlich hilft das einigen von Euch.
Ich bin aber auch an Norberts Reise interessiert und hoffe, daß er
uns hinterher einen Reisebericht gibt.  BITTE!  Sigrid


[OWP] Neues Mitglied

Date: 2001/06/13 21:09:42
From: Astrid und Jürgen <a-hj.schult(a)t-online.de>

Hallo zusammen,

als neues Mitglied möchte ich mich natürlich vorstellen.

Mein Name ist Astrid Schult und ich suche vorwiegend nach Tiburski /
Tibursky aus Osterode, Allenstein, Plichten, Moldsen. Aber auch nach Moritz
und Wozinski forsche ich.

Auf einen regen Erfahrungsaustausch freut sich

Astrid Schult



[OWP] Re: [OWP] Überweisungen nach Polen

Date: 2001/06/13 21:43:09
From: mail <mail(a)reiner-kerp.de>

Hallo Sylvia Klingner,
hallo Forscherfreunde,
mit einer solchen Sache bin ich gerade befasst. Ich soll DM 17,- überweisen.
Die Gebühr beträgt DM 18,-. Die ist es mir aber trotzdem wert. Wenn alles
gelaufen ist, werde ich gerne berichten.

Gruß,

Reiner



Re: [OWP] Re: NS-Film von 1937

Date: 2001/06/13 21:43:10
From: mail <mail(a)reiner-kerp.de>

Liebe Forscherfreunde,

> Hier in Amerika
> gibt es viele Leute, die mangels Bildung, Interesse,  ......

vielleicht gehoere ich auch zu dieser Kategorie Mensch.
Unser Bundespraesident Rau hat sich kuerzlich dazu geaeussert, wie der
Begriff "Stolz" zu verstehen ist. Ich bin mir deshalb nicht sicher, ob ich
auf Euch stolz sein darf. Jedenfalls hat mich sehr beeindruckt, mit welcher
Disziplin Ihr dieses schwierige Thema diskutiert habt. Manches Mal hat es
mir in den Fingern gekribbelt, zu bestimmten Dingen meinen "Senf"
beizutragen. Aber dazu fehlen mir die noetige Bildung und die persoenlichen
Erlebnisse.
Ein extra Lob geht an Barbara Schmidt, die offensichtlich tapfer mitgelesen
hat.

Weiterhin viel Erfolg wuenscht Euch allen,

Reiner



[OWP] DANZIG

Date: 2001/06/13 21:46:00
From: Famille JOSSIN <jjossin(a)club-internet.fr>

Hallo Knut, habe das Adressbuch 1942 von Danzig, kann das etwas nuetzen??? Wenn ja, dann suche ich alles heraus!!!

Habe auch alle Diskussionen verfolgt, verstehe schon das Problem mit den ganzen Fluechtlingen und Vertriebenen, aber man muss auch nicht die ausbombierten Menschen vergessen in W-Dtschl., sie haben auch all ihr Hab und Gut verloren, mussten auch wieder von unten anfangen, hatten sicherlich auch keine Abfindung bekommen oder ????
Jeder hat wohl sein Leid gehabt waehrend des II.WW !!!! Denkt an die Frauen,Kinder und Muetter, die ihre Ehepartner, Vaeter und Soehne verloren haben, ist das nicht viel schlimmer, als sein Hab und Gut zu verlieren, was man ersetzen kann???

Ich hatte einen Onkel, der heil und gesund wieder aus dem Krieg gekommen ist, aber seine Frau und seine 3 Kleinen Kinder auf der Flucht von Danzig verloren hat und die nimmer , nimmer wieder aufgetaucht sind! Darunter hat er mehr gelitten, als ein Vertriebener von Danzig! zu sein!!!

Aber ich verstehe Euch alle recht gut!!!  Lets live in PEACE........Lasst uns in Frieden leben, vivons en PAIX !!!!!!

Sigi PAWELLA JOSSIN


Re: [OWP] Zellstoffabrik Tilsit

Date: 2001/06/13 22:19:35
From: pampow <pampow(a)surfeu.de>

Hallo Michael,
da ich selber Vorfahren aus der Gegend um Tilsit habe, bin ich sehr an
deinem Bericht über die Zellstofffabrik interessiert.  Danke im Voraus
Matthias









Re: [OWP] Willutzki

Date: 2001/06/13 22:34:51
From: Steffen Sobe <SteffenSobe(a)web.de>

Hallo Hexagone (oder Heike?),

> ich lese gerade das Buch
> "Eine Königsberger Familie" - Geschichten der Arnoldts und Hilberts

was ist denn das für ein Buch?

Viele Grüße
Steffen




[OWP] Gedankenfetzen

Date: 2001/06/13 22:43:18
From: ErzMa <ErzMa(a)aol.com>

Leider habe ich für meine mails nicht viel Zeit und  "die Liste" antwortet 
schneller , als ich schreiben kann.
Deshalb ein paar Gedankenfetzen - ohne geplante Fortsetzung!

"Verfolgungswahn", das war es, was mir spontan einfiel, als ich Knut W. 
Barde´s  "Zensur"mail gelesen hatte. Mir fiel mein eigener missglueckter 
Versuch ein, eine mail in die Liste zu senden - sie kam ebenfalls mit hinweis 
auf suspicious header zurück. Weil aol offensichtlich gerne mal mails als 
html und nicht als text verschickt. Fred hat´s mir erklärt und ich habe - 
nach anfaenglichem Befremden -  keinen Zweifel mehr daran gehabt, dass das 
ein technisches Phaenomen war.

Ich bin aber  froh, dass ich den Fortgang der Diskussion mitbekommen habe, 
ich finde sie keinesfalls unwert - es ist ein Weg für jemanden aus juengerer 
Zeit  (bin 30), sich intensiv alle Meinungsverschiedenheiten anzuschauen und 
zu lernen -  auch etwas über Charaktere,  von denen in dieser Liste ein 
reichhaltiger Querschnitt zu Hause ist.  Jedes  deutbare Wort loest 
garantiert bei irgendeinem eine heftige Reaktion aus;  Ironie wird  beim 
einen  verstanden (sogar erwartet), bein anderen ploetzlich wieder 
missverstanden - Sprachbarrieren werden zu Stolperfallen. Leider kommen dann 
und wann die typischen Irrtuemer auf: 
- Ich habe aber recht, aetsch; 
- Meine Formulierung ist unmissverstaendlich
- Meine Interpretation  (der Formulierung des anderen) ist die Richtige.
Soviel aus meiner Sicht zur Form der Diskussion, leider mache ich mich schon 
wieder selbst der Belehrung schuldig. 

Zum Inhalt möchte ich mich nicht scheuen, den Wenigen, die persoenliche 
Schicksale interessieren, auch noch eine Erzaehlung aus meiner Familie 
wiederzugeben:
mein Grossvater (*1903) kam vor dem 2. Weltkrieg von Ostpreussen ins 
Ruhrgebiet, wo er in der Stahlindustrie Arbeit fand.
Wegen koerperlicher Gebrechen nicht zum Waffendienst einberufen, blieb er im 
Betrieb. Dort  steckte er russischen Kriegsgefangenen von seinem erworbenen 
und hier und da organisierten Essen was zu.
Ich weiss noch, wie er ueber diese Zeiten sagte: die eine Hand zum 
Hitlergruss ausgestreckt, die andere Faust geballt in der Tasche .
Nach dem Krieg  zogen die Gefangenen pluendernd und marodierend 
(verstaendlich!!) durch die Gegend , so erzaehlte man mir. Mein Opa musste in 
dieser Zeit einen Koffer, der bei der Rueckholung seiner Tochter aus der 
"Erholung" im Sauerland  dort geblieben war, abholen und radelte von Dortmund 
nach Winterberg, eine Tour , die heute nur Radsportfanatiker machen würden. 
Bei der Rast in einer Gastwirtschaft  betraten ploetzlich "die Russen" den 
Raum - und es gab ein traenenreiches Wiedersehen, einer der ehemaligen 
Gefangenen steckte meinem Opa einen Zettel mit ein paar helfenden Worten auf 
russisch zu, dass er verschont bleiben moege von Racheakten, wenn er anderen 
Russen begegnete.
So naiv diese Geschichte klingen mag, lassen wir sie doch als Mosaiksteinchen 
hier stehen .

Sorry, but I can´t translate all of it - this is a kind of personal résumé on 
what I´ve learned from the discussion beginning with "the NS-film of 1937". 
For some, it may be really "pissing contest", for others who read and write 
more carefully, an enrichment. I also give a story about my Grandfather who 
settled from east prussia to western germany before IIWW, having the 
experience of  mutual help with some russian war prisoners.  

Martina Erzner


Re: [OWP] Zurueck zur Genealogie? In Danzig:BARBITZKI, PENK, WIESE, HAASE, SELAFF, VON LOSCH

Date: 2001/06/13 22:44:52
From: grbr25235 <grbr25235(a)cableinet.co.uk>

Hello Knut!
                      I have some Zelawa ancestors of my own and it
seems very probable that this is the same name as Selaff.  

Catharina Zelawa  married Franciscus Hermann on 30 Jun 1765 at
Lezienko, Zuchau (Zukowo) parish [LDS film 0073104 ZUCHAU].  She was
born 12 Nov 1741 at Lezno, Zuchau parish, the daughter of Joannes
Zelawa, scultetus (starosta) of Lesno and Elizabeth.  Her siblings
were Michael * 13 Sep 1740;  Magdalena * 7 Jul 1743; Marianna * 20 Jun
1745;: Simon * 11 Oct 1747;   Stephanus  * 22 Dec 1748; all born at
Lezno.
   Joannes Zelawa was born 2 Aug 1714 at Lezno, Zuchau parish to
Jacobus Zelawa and Marianna.
   Jacobus Zelawa was the son of either Jacobus Zelawa and Catharina
(26 Jul 1668) or Joannis Zelawa and Anna (21 Jul 1675) both at Lezno,
Zuchau parish.  All these births come from LDS film 0073103 ZUCHAU.
                                    John Rohde (U.K./E.U.).

On Wed, 13 Jun 2001 10:29:37 -0700, you wrote:

>Ich suche weiterhin nach Information im Raume Danzig ueber ,
>... SELAFF
>...Knut Barde





Re: [OWP] Polenreise

Date: 2001/06/13 22:47:57
From: mail <mail(a)reiner-kerp.de>

Hallo Freunde,
sowohl 1998 als auch 1999 haben meine Frau und ich mit meiner hochbetagten
und an den Rollstuhl gefesselten Schwiegermutter (85 Jahre alt) Reisen in
einem Wohnmobil nach Angerburg unternommen. Uns war nicht besonders wohl
dabei, aber aufgrund eines vor Jahrzehnten gegebenen Versprechens fuehlte
ich mich gebunden. Falls Interesse besteht, werde ich einen kleinen
Reisebericht verfassen.

Gruss,

Reiner



Re: [OWP] surname QUIRING (fwd)

Date: 2001/06/13 23:24:06
From: P. & J. QUIRING <jpquiring(a)onlinehome.de>

Stanley Harder schrieb:
> 
> I've found a number of Quiring families in that time frame in the Molotschna
> Colony as well as one family that lived in the Chortitza Colony for some
> years, but few indicators, as of yet, of any immediate family relationship
> between them.
> 
> Your "Peter Johan Quiring and Helena" refers to Peter, #69452 on the Grandma
> III cd, married to Helena Martens. I haven't found any immediate family tie
> between this family and the Peter and Elizabeth I refer to. That's not to
> say there isn't any. I just don't have a common ancestor to indicate a
> relationship.
> 
> ----- Original Message -----
> From: "strobelite" <strobelite(a)havilandtelco.com>
> Sent: Saturday, June 09, 2001 1:01 PM
> Subject: Re: [OWP] surname QUIRING (fwd)
> 
> ..snip..
> 
> My Quiring line is also from a Peter
> Quiring... Peter Johan Quiring and Helena. The 1835 Molotschna census has
> them
> in Grossweide with children: Helena b.1815, Peter b.1818, Katerina b.1820,
> Johan b.1825, Jacob b.1827, and Franz b.1830. I believe I also have the line
> located in the Tragheimerweide Mennonite Church records in Prussia, but not
> sure where I've put that information. Any connection to this Quiring line?
> .....Leann
> 
> "Stan Harder, Phoenix, AZ" wrote:
> 
> ..snip..
> 
> > We've traced our family line back to Peter Quiring (b. about 1806) and
> > Elizabeth Unruh (b. about 1811) in the Molotschna Colony.
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l

Hi Stan,

I have also recorded a Peter Johann Quiring family with the following
informations:

Peter Johann QUIRINGa, mennon. 
g verm. 1793 in ? 
-------------------------------- weitere Informationen
--------------------------------- 
ausgewandert         1819       nach Großweide/Molotschna 
oo	Helen ?, g verm. 1792 in ?, mennon. H in ? 
Kinder :	1)	Helen QUIRING, g verm. 1816 in ?, mennon. 
2)	Peter QUIRING, g verm. 1819 in ?, mennon. 
3)	Maria QUIRING, g verm. 1820 in ?, mennon. 
4)	Katharina QUIRING, g verm. 1824 in ?, mennon. 
5)	Johann QUIRING, g verm. 1826 in ?, mennon. 
6)	Jakob QUIRING, g verm. 1828 in ?, mennon. 
7)	Franz QUIRING, g verm. 1831 in ?, mennon. 
------------------------------------- Anmerkungen
-------------------------------------- 
a) 	1819 nach Großweide/Molotschna 

Are you related and are you able to fill out the blanks?

Peter Quiring





 +-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+--+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+
 |Peter QUIRING    EMAIL    : jpquiring(a)onlinehome.de                 | 
 |                 HOMEPAGE : http://www.familienforschung.net/quiring|
 +--------------------------------------------------------------------+
 |Forschungsgebiete: West-und Ostpreußen, Ukraine, Rußland,           |
 |                   Banat, Batschka                                  |
 |                   USA, Canada                                      |
 |Familiennamen:     QUIRING, QUIERING, QUERING, BRANDT, Bartel, LOOK |
 |Toter Punkt:       Peter Quiring oo Maria Bartel(s) um 1800 ?       |
 |                   Kreis Marienwerder ?, West-Preußen,  MENNONITEN  |
 |                                                                    |
 |           Ich bin für jeden Hinweis dankbar!                       |
 +-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-


Re: [OWP] DANZIG

Date: 2001/06/14 00:18:58
From: Knut W. Barde <kbarde(a)ocsnet.net>

Die persoenlichen Tragoedien sind auch in meiner Familie anzutreffen,
und es ist schwierig, dabei nicht den Blick auf die grossen Umstaende
oder vielleicht auch gegenteilige Erfahrungen zu verlieren.

Meine Danziger sind an sich alle so ab 1890 mit ihren Daten usw
bekannt.  Laut meiner Familie gab es keinen grossen Verwandschaftskreis.
Trotzdem waere es fuer mich sehr hilfreich, weil vielleicht
bestaetigend, die Informationen aus dem 1942er Buch zu erhalten.  Wenn
es da tausend Wiese und Haase geben sollte, dann muss ich Ihnen genauere
Information schicken.

Vielen Dank fuer das Angebot.

Knut Barde

Famille JOSSIN wrote:
> 
> Hallo Knut, habe das Adressbuch 1942 von Danzig, kann das etwas nuetzen??? Wenn ja, dann suche ich alles heraus!!!
> snip


[OWP] Korrektion & Reiners...

Date: 2001/06/14 01:32:18
From: Sigrid Peterson <sp22(a)cornell.edu>

1.) Die super Strassenkarten von Hoefers e-mail ist: <HOEVERLAG(a)AOL.COM>. Sorry
2.) Reiner, Ja bitte verfasse Deinen Reisebericht.  Bin gespannt.  Sigrid

[OWP] [Fwd: Hindernisse zur Ahnenforschung]

Date: 2001/06/14 01:55:21
From: Knut W. Barde <kbarde(a)ocsnet.net>

"Knut W. Barde" wrote:
> 
> Ich sehe mir gerade ein paar alte Briefe meiner Mutter durch, aus denen
> klar hervorgeht, wie abweisend sie und vielleicht andere der
> Ahnenforschung gegenueber standen.
> 
> "Nun zu Deinen inquisitorischen Fragen nach unseren "Ahnen".
> Grundsaetzlich moechte ich hierzu sagen, dass intensive Ahnenforschung
> in Deutschland zur Zeit der Nazis zum Zwecke der Diskriminierung
> getrieben wurde......
> 
> Die Westpreussen sind ein recht schweigsamer und schwerer
> Menschenschlag, der wenig redet, schon gar nicht ueber seine Eltern,
> besonders dann nicht, wenn die Jugend gerade kein Zuckerlecken, wie bei
> meinen Eltern, gewesen zu sein scheint.  Man schwieg sich aus und
> versuchte, mit evtl. daraus resultierenden Problemen fertig zu werden
> und wurde fertig, weil man musste.  In unserer Jugend wurde ganz gross
> geschrieben AN SICH SELBER ARBEITEN.
> 
> Es ist durchaus moeglich das Tante....die Gebursturkunde sowie ihre
> Heiratsurkunde mit Willy....besitzt, doch ich werde sie nicht danach
> fragen.
> 
> Vor dem Kriege als junge Leute kuemmerten wir uns herzlich wenig um die
> Verwandtschaft und was damit zusammenhaengt, wie es eben bei der Jugend
> damals und heute ueblich ist.  Und nachdem Kriege waren wir froh, dass
> wir uns wiedergefunden hatten und verspuerten ueberhaupt kein Interesse
> daran, nnoch vorhandere Kusinen aufzusuchen und ueber das zu palavern,
> was gewesen ist und nicht zu aendern war. Ausserdem hatten unsere
> politischen Ansichten eine ganz andere Richtung seit eh und jeh.
> ...."
> 
> Eine verstaendliche Einstellung, aber kein sehr fruchtbarer Boden fuer
> die Ahnenforschung.
> 
> Knut


Re: AW: [OWP] Dieser umstrittene und kontrovers diskutierte Film von 1937

Date: 2001/06/14 02:12:09
From: Elke Hedstrom <elke4444(a)airmail.net>

Doris,

danke fuer Deine Meinung. Ja, das hatte ich mit meinen Kommentaren eigentlich
auch nur beabsichtigt,
einfach Bemerkungen zu einem  Fluechtlingsschicksal zu machen (und ich bin
dankbar fuer diejenigen, die schilderten, dass sie als Fluechtlinge im Westen
nicht als Menschen zweiter Klasse  behandelt wurden  - bin auch dankbar fuer
zahlreiche andere wertvolle Kommentare) - aber schon das wurde einem von
einigen Mitgliedern als "Selbstbemitleidung" oder "was hat die Geschichte meiner
Vorfahren mit
Ahnenforschung zu tun!!!!!!?" oder "selbst Schuld, ihr haettet doch in
Ostpreussen bleiben koennen!!!!" ausgelegt.

Warum einige Mitglieder der juengeren Generation dieser Gruppe so scharf
reagierten, ist mir durch Deine
Bemerkung aufgegangen. Sie verwechseln das Schildern von Tatsachen mit
Anschuldigungen --- und dass die Jugend in Deutschland sich auch heute noch
schuldig fuehlen soll fuer die Nazizeit. Was fuer Gedanken sind denn das? Wie
kann ich die Schuld fuer irgendetwas uebernehmen, von dem ich nichts wusste, mit
dem ich nichts zu tun hatte? Aber ich kann mich als "Mensch" zeigen und
vielleicht versuchen, wieder gutzumachen, was andere verdorben haben.

Ja, auch die Gruppe erstaunte mich, fuer die Familienforschung nichts als das
Sammeln von Namen und Daten zu sein scheint.

Und heute lese ich noch den Beitrag eines Deutschen, der die ganze Diskussion
mit dem
amerikanischen Ausdruck "pissing contest" abtut. Diese Person unterschaetzt die
Amerikaner maechtig. Ich wohne seit fast 40 Jahren in den USA und arbeite auch
professionell auf dem Gebiet der "Deutschen Ahnenforschung." Ich bekam schon
einige
Anfragen, mit der dringenden Bitte, doch auf Englisch zu erklaeren, was hier in
der Gruppe diskutiert
wird (solche Uebersetzungen sind fuer mich Voluntierarbeit!!). Auch die
Amerikaner, deren Vorfahren aus den Ostgebieten (und anderen Gebieten
Deutschlands)
kamen, sind sehr an deren Schicksal interessiert. Eigentlich noch viel viel mehr
als die Deutschen,
denn die Deutschen wissen, woher sie kommen, waehrend fuer die frueheren
deutschen Einwanderer
hier der Kontakt mit der alten Heimat sofort nach der Auswanderung verloren ging
(nur wenige stiegen wieder in ein Segelboot
und machten die zwei oder dreimonatige "abenteuerliche" Rueckreise von Amerika
nach Deutschland, um die alte Heimat
wieder zu besuchen) oder auch, als Dampfschiffe fuhren - wer hatte das Geld fuer
eine Rueckreise? Deshalb ist das
Beduerfnis herauszufinden, woher man kam, bei den Amerikanern
verstaendlicherweise viel staerker ausgepraegt  als
bei den Deutschen. Ahnenforschung ist in Amerika das beliebteste Hobby und da
ist ein guter Grund dafuer. In all den Jahren, denen ich Amerikanern deutscher
Abstammung bei ihrer Ahnenforschung geholfen habe, haette niemand, aber auch
niemand diesen Ausdruck fuer unsere Diskussionen hier in der Ostpreussenliste
benutzt.

Nochmals recht herzlichen Dank fuer Deinen Kommentar.

Gruss

Elke Hedstrom, Garland, Texas/USA


Doris Reuter wrote:

> Hallo, Elke,
>
> > Was fuer Ahnenforschung betreiben diese Leute -
> > sie sammeln Namen und Daten und das ist alles.
>
> Dies ist leider ein Problem, das vollkommen losgelöst von der Thematik um
> die Vertreibung existiert. Ich habe Forscher kennengelernt, die mit
> strahlenden Augen berichten, dass sie schon 10.000 Personen "gesammelt"
> haben. Aber wenn du sie über die Lebensumstände ihrer Großeltern befragst,
> erntest du nur ein Schulterzucken.
> Für mich gehört das ganze Leben der Vorfahren dazu. Die Daten sind nur die
> leeren Hülsen. Habe ich Vorfahren aus dem "ehemaligen Osten", dann gehört
> deren Flucht und Vertreibung zu ihrem Leben und es wäre eine Farce, diese
> prägende Zeit aus ihrem Leben totzuschweigen.
> Die Sache ist nur, wie man dieses Thema angeht. Und ich habe bisher noch
> keine Situation erlebt, in der irgendwo dieses Thema ohne Streit und
> irgendwann ausfallende und beleidigende Kommentare besprochen werden konnte.
> Leider. Die unterschiedlichen Sichtweisen derer, die alles erleben mußten
> und derer, die diese Zeit nur vom Erzählen kennen und nicht daran erinnert
> werden wollen ist zu groß. Vielleicht liegt es daran, dass die "jüngere"
> Generation stets zu hören bekam, mitschuldig zu sein. Vielleicht liegt es
> daran, dass all die Flüchtlinge und Vertriebenen nach all dem Leid auch noch
> zu hören bekamen: die Deutschen hatten doch selbst Schuld.
> Warum auch immer. Wir als Familienforscher sollten das, was unsere Vorfahren
> erlebten erforschen und dokumentieren. Vielleicht ist es nur dann machbar,
> wenn man die verschiedenen politischen Sichtweisen dabei außen vor läßt, und
> sich nur auf das konzentriert, was die Ahnen erlebten. Dann kann man auch in
> einem Forum darüber reden, ohne in Streit zu geraten....oder?
>
> Liebe Grüße
> Doris
>
> _______________________________________________
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Re: [OWP] Re: NS-Film von 1937

Date: 2001/06/14 02:28:43
From: Dani Weiss <dweiss(a)wanadoo.nl>

Seit der Reichskristallnacht, in der 119 Synagogen brannten,76 davon vollständig
zerstört wurden, 25000 Juden ins KZ gebracht wurden und 7500  jüdische Geschäfte
zerstört wurden (in Städten und Dörfern in ganz Deutschland) gilt die Lüge nicht
mehr, nichts gewusst zu haben! Diese Nacht und auch der Tag danach konnte nicht
übersehen werden, von keinem, dafür brauchte man kein Angehöriger der
gesellschaftlichen Oberschicht zu sein. In der Nacht wurde der Völkermord vor aller
Augen eingeläutet und JEDER der später behauptet hat, er habe nichts gewusst, ist
ein Lügner!
Und was deine weiteren Bemerkungen betrifft, denke ich das es ganz einfach
Zeitverschwendung ist, um darauf zu reagieren.

Dani

Lutz Szemkus schreef:

> Alt-Kanzler Schmidt, einer seiner Großväter war Jude, wird in
> der letzten Spiegel-Ausgabe zur Nazi-Zeit befragt:
> Spiegel:
> "Sie haben Anfang der neunziger Jahre einen Aufsatz mit dem
> Titel "Politischer Rückblick auf eine unpolitische Jugend"
> verfasst. Darin drängt sich einem der Eindruck auf, der
> Nationalsozialismus habe sich gleichsam in das Leben
> eingeschlichen."
> Schmidt:
> "Das interpretieren Sie jetzt in meinen Text hinein. Man hat
> schon mitgekriegt, dass sich da etwas verändert. Aber was ein
> normaler Mensch hier in Hamburg-Barmbek oder -Eilbeck
> zumindest am Anfang nicht bemerkt hat, war das kriminelle
> Potenzial, das in dieser Diktatur drinsteckte.
> Und insofern ist meine Jugend auch anders verlaufen als etwa
> die von Richard von Weizsäcker, der derselben Altersgruppe
> angehört, oder die der um ein knappes Jahrzehnt älteren Marion
> Gräfin Dönhoff. Die lebte
> in Elternhäusern, die zur Spitze der damaligen Gesellschaft
> zählten."
> Spiegel:
> "Je weiter oben, desto schärfer die Erkenntnisse?"
> Schmidt:
> "Ja. in der obersten Gesellschaftsschicht gab es natürlich
> tausend Informationen. Die ergaben sich wie selbstverständlich
> beim Abendbrot oder nachmittags beim Kaffee oder im
> Infanteriwe-REgiment "Graf Neun" in Potsdam............."
> .....
> Spiegel:
> "Sie bekunden freimütig. Ihre Tochter habe Sie, als Sie Ihren
> Text las, dafür kritisiert, dass sie sich nicht näher  mit der
> Judenvernichtung befasst hätten."
> Schmidt:
> "Ich habe nichts davon gewusst. Die heutige Generation kann
> sich überhaupt nicht vorstellen, wie es ist, wenn man in einer
> Informationsdiktatur lebt. Und außerdem war Krieg, und im
> Krieg wird alles Mögliche - in jedem Land der Welt, auch in
> Demokratien - verheimlicht und geheim gehalten. Harry S.
> Truman beispielsweise wusste von der Existenz der Atombombe
> erst in dem Augenblick, als er US-Präsident war."
> Spiegel:
> "Ihre Tochter steht da stellvertretend für eine ganze
> Generation."
> Schmidt:
> "Deswegen habe ich sie zitiert, weil sie beispielhaft deutlich
> macht, dass man von jüngeren Menschen kaum verstanden,
> geschweige denn für glaubwürdig gehalten wird."
> Dein Kollektivschuld-Gedicht trifft schon den Kern der Sache
> nicht, und die drei Affen auch nicht.
> MfG
> Lutz Szemkus
>
> Dani Weiss schrieb:
> >
> > ...und trotzdem bleibt die Tatsache bestehen, dass Hitler nie solches Unheil
> > hätte stiften können wenn nicht der grösste Teil der deutschen Bevölkerung
> > schweigend zugesehen und sein Regime gebilligt hätte, es war ja auch der
> > bequemste Weg.
> > Es ist damals wie heute das Prinzip der drei Affen: wegsehen, weghören und vor
> > allem nichts sagen; und hinterher behaupten, man hätte von nichts gewusst!
> >
> > Dani
> >
> >
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



[OWP] Preussisches Muenzwesen

Date: 2001/06/14 09:27:36
From: HardyBirtEE <HardyBirtEE(a)aol.com>

Während meiner Sucherei habe ich in den Mahnsfelder Kirchenbüchern 
Bemerkungen zu Beerdigungskosten gefunden.   Die Kosten wurden z.B. angegeben 
mit
6-8
3-4
11-8
an anderer Stelle auch z.B. mit
6-8 Erde
3-4 Besen
1-21-8 Glocken

Ist jemandem bekannt, wie ich dieses interpretieren soll, z.B. als 6 Groschen 
und 8 Pfennige oder 1 Taler 21 Groschen und 8 Pfennige??  
Laut Informationen, die ich gefunden habe heißt es:
"Der Reichstaler wurde seit den 20er Jahren des 19. Jh.s offiziell auch als 
Preußischer Taler bezeichnet. Er war in 24 Gute Groschen oder 288 Pfennig 
unterteilt, seit 1824 in 30 Silbergroschen oder 360 Pfennig."

Danke für jegliche Informationen.

Ellen


[OWP] Suche KUHR

Date: 2001/06/14 09:27:46
From: HardyBirtEE <HardyBirtEE(a)aol.com>

Ich habe in meiner Familie eine
Anna Regine KUHR geb. ca. 1793 in ??? gest. 25.12.1871 in Mahnsfeld
verheiratet mit 
Christoph Buchholz geb. 30.3.1790 in Mahnsfeld gest. 10.4.1858 in Mahnsfeld

die 5 Kinder gehabt haben (Anna Regine Buchholz geb. ca. 1820, Anna Louise 
Buchholz 10.8.1827, Charlotte Buchholz 16.4.1831, Carl Ludwig Buchholz 
31.5.1835 und ein unbekanntes Kind).

Leider habe ich noch immer keinen Hinweis gefunden, wo Anna Regine Kuhr 
geboren wurde und wo Anna Regine und Christoph geheiratet haben.

Ich habe Kuhr Familie in Bergau, Waldpothen, Seepothen gefunden, doch gibt es 
dazu noch keinerlei Verbindung.  Hat jemand bereits den Namen Kuhr anderswo 
gesehen?

Ellen


Re: [OWP] Neues Mitglied

Date: 2001/06/14 11:03:25
From: Hexagone <Hexagone(a)t-online.de>

> Mein Name ist Astrid Schult und ich suche vorwiegend nach Tiburski /
> Tibursky

Hallo Astrid,

im Kirchspiel Schimonken Kr. Sensburg taucht sehr häufig der Name Tiburcy und 
ähnliche Schreibweisen auf. Die Kirchenbücher Schimonken sind von den Mormonen 
verfilmt und auch im Ev. Zentralarchiv Berlin einzusehen.

Viele Grüße. Heike aus Braunschweig



[OWP] Wiedervorstellung, Danzig, Arnswald,

Date: 2001/06/14 11:25:50
From: Klaus Peter Arnswald <arnswald(a)hotmail.com>

Hallo Liste,

nach längerer Abwesenheit melde ich mich wieder zurück. Für die neu hinzugekommenen und für die anderen als Erinnerung nochmal meine
kurze Vorstellung.

mein Name ist: Klaus Peter Arnswald, wohnhaft in Landau/Pfalz,
45 Jahre alt, verheiratet, 3 Kinder, mein Forschungsgebiet ist vorwiegeng Ostpreussen,Danzig, aber auch Westpreussen, Neumark, Pommern
sowie Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen, Schlesien

meine gesuchte Namen:
vorwiegend Arnswald,Arenswald,Arnswaldt,Arnswalde, die in allen Gebieten ansässig waren.

andere Namen:
Reimer, Bootz, Reimann, Karnowski, Jarosowski, Preis, Korsch, Kahlke,
Haak, Hartwig, Bünting, Hartwig, Karohl, Förster, Gegner, Kowalewski,
Pfahl, Poplawski, Schmidt, Thiel oder Thiehle,

Soweit ersteinmal meine Vorstellung.


Dann auch noch gleich eine Bitte.

Wer wäre so freundlich und sucht mir die Familien "Arnswald" in ihren verschiedenen Schreibweisen aus dem Danziger Adressenbuch 1942 heraus und teilt sie mir mit ??

Desweiteren hänge ich in Petershagen/Sieslack, Ostpreussen fest, da suche ich auch die "Arnswälder". Der Zeitraum wäre 1600-1830. In Kirchenbüchern vom Archiv in Leipzig hatte ich leider keinen Erfolg. Diese scheinen nicht vollständig zu sein. Wer hat da einen Tip für mich?

Gruß an alle

Klaus Peter Arnswald
Glacisstrasse 14
76829 Landau
Tel: 06341-897020
Fax: 06341-84419
Klaus.Arnswald(a)t-online.de
_________________________________________________________________________
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[OWP] Adressbuch DANZIG

Date: 2001/06/14 11:49:40
From: Famille JOSSIN <jjossin(a)club-internet.fr>

Hallo Knut, hier die Ergebnisse aus dem Adressbuch 1942 von DANZIG:

BARBITZKI Hermann, Hausbesitzer, Zapfengasse 12
BARDE Felix, Werkmeister, Zapfengasse 12 / Hans, Zollass., Troyl 29 / Horst, Steuerinsp., Zapfengasse 12 / Leo, Kraftwagen Fuehrer, Hundegasse 12

Nonnenacker 16 a wohnten:

BOEHNKE Selma Rtnrn.
GARZKE Willy, Uhrmacher
PENK Walter, Masch.Setzer
PENK Johanna, Angestellte
SCHRÖTER Otto, Ob-Wachtmeister der Schutzpolizei
SCHWERTFEGER Paul, Postschaffner
STRICH Margarete Wwe.

Ausserdem gab es noch weitere PENK's in DANZIG:
AUGUST  / 2X BRUNO / JOHN / PAUL / FRIEDA / ILSE / JOHANNA Wwe. (Ankerschmiedegasse 10 a)

Betr. HEILIGE GEIST GASSE: Fast 4 Seiten!!  Welche Hausnummer oder Name ?????
        GRABENGASSE 1, Welcher Name ????

WIESE: ADALBERT / ARTUR / ERICH / 2 X FRANZ / FRIEDRICH / GUENTHER / HANS / HARRY / HERBERT / JOSEPH / KARL / REINHOLD / STEPHAN / WALDEMAR / WILLIAM / ELISABETH / ERNA / HELENE / HILDEGARD / LIESBETH / und WIESE & CO. Kartonagenfabrik

HAASE : ca. 120 Namen

SELAFF Kurt, Feldmstr. Koenigstaler Weg 16 ( Langfuhr)

SELAW: Elisabeth, Ww. Labesweg 22

Es gibt keine VON LOSCH, aber ca 8 LOSCH

Z O P P O T:

PENK Hans Schriftsteller , PENK Hedwig Wwe. - Adolf Hitler Str. 787

WIESE : Oskar / ROBERT / ELISE / FLORENTINE

HAASE: bitte mehr Details

Keine: SELAFF, VON LOSCH, BARBITZKI und BARDE

Gruss aus Paris, SIGI PAWELLA-JOSSIN


PS: Hallo liebe Listenteilnehmer, hat jemand zufaellig ein Adressbuch von DANZIG vor 1910 ??????

Wer macht noch seinen Stammbaum vom Ort SCHOENECK Kreis Berent, PRAUST ?????  Hat jemand zufaellig die  Namen PAWELLA, MAZUROWSKI, PILOWSKI,
RUTKOWSKI Franz (Dirschau) SWICZKOWSKI, DOM oder DAMRATH, von WICKIE, WILLMA, SULEWSKI , JANUSZ, in seiner AL ???????

Wer weiss, wo sich die kath.Kirchenbuecher vor 1814 von SCHOENECK befinden???????

Danke im voraus, SIGI



[OWP] Re: Neues Mitglied

Date: 2001/06/14 12:29:26
From: Manfred Paschedag <M.Paschedag(a)gmx.de>

Hallo Liste,

nachdem ich eine Zeitlang mitgelesen habe, moechte
ich mich kurz vorstellen:
Mein Name ist Manfred Paschedag und ich wohne am
schoenen Niederrhein. Ich bin Fruehrentner und befasse
mich schon ueber 40 Jahre -allerdings mit großen
Unterbrechungen- mit der Fam.-Forschung.
Einiges an Literatur hat sich verstaendlicherweise in
dieser Zeit angesammelt. Zu einem Programm habe
ich mich noch nicht entschieden.
Aus Ostpreussen suche ich die Namen:
Pri(e)digkeit und Scherlowski.
Auf eine interessante Zusammenarbeit freut sich
Manfred



Re: [OWP] Neues Mitglied

Date: 2001/06/14 12:43:27
From: Manfred Paschedag <M.Paschedag(a)gmx.de>

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Astrid und Jürgen <a-hj.schult(a)t-online.de>
An: ow-preussen-l(a)genealogy.net <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
Datum: Mittwoch, 13. Juni 2001 21:10
Betreff: [OWP] Neues Mitglied


>ich suche vorwiegend nach Tiburski /
>Tibursky aus Osterode, Allenstein, Plichten, Moldsen. Aber auch nach Moritz
>und Wozinski forsche ich.


Hallo Astrid,

ist Dir die Kartei Quassowski bekannt? Dort steht:
Tiburski im Band D  Seite 145; In anderen Baenden:
Moritz insges. ca. 45x;
Wozinski negativ, aber
Worzinski 2x; Wossinski 1x; Woszynski 3x
Gruß  Manfred  :-))




Re: AW: [OWP] Dieser umstrittene und kontrovers diskutierte Film von 1937

Date: 2001/06/14 13:42:30
From: Soja <ssoja(a)cip.wiso.uni-goettingen.de>

Interessiert habe ich nun die seit meiem Urlaub stattgefundene
Diskussion gelesen.
Auch ich möchte nicht nur Daten sammeln. Die persönlichen Erlebnisse
sind lebendige Geschichte, nur weiter so.
Um den Interpretationsmöglichkeiten der Geschichtsverarbeitung? noch
eine neue hinzuzufügen- es erinnert mich vieles in der Diskussion an S.
Freud (1856-1939).
Ich glaube nicht, daß es bei der jüngeren Generation (zu der ich mich
auch irgendwie noch zählen würde, da nach dem Krieg geboren)
um die Übernahme einer Schuld geht, eher schon um den Abwehrmechanismus
der 'Spaltung'. Negative Erlebnisse werden im Sinne des Wortes
abgespalten, da ev. einfach nicht verarbeitbar?
Sicher werden manche sagen, daß hier Äpfel mit Birnen verglichen werden.
Aber leben wir z. Zt. nicht in einer Welt der Kombinationen? Erklärungen
können auch aus ganz anderen Richtungen kommen, wie in der
Wissenschaftsgeschichte vielfach schon geschehen. 

Und noch ein Gedanke drängt sich mir anhand des EU-Gipfels in Göteborg
auf. Sollten
wir unsere Geschichtsforschungen nicht dazu nutzen, aus der Geschichte
einen neuen 
Weg für das heutige miteinander zu finden? Natürlich geht das nur unter
Verarbeitung der alten Geschichte.
Mein Forschungsgebiet liegt in Masuren, Polen, daß ja vor der Aufnahme
in die EU 
steht. Ich wünsche mir eine neue Rolle, auch für diesen Landesteil in
einem dann 
erweiterten Europa, dessen Funktion mehr ist, als nur die dann
erleichterte
Touristenreise oder wirtschaftliche Überlegungen. In Ostpreussenbüchern
habe 
ich gelesen, daß dort verschiedene ethnische Gruppen zusammenlebten (z.
B. Phillipponen), und das finde ich schon vorbildlich für die damalige
Zeit. Aber warscheinlich hat auch dieser Aspekt historisch noch viele
weitere Seiten.

Diese Gedanken sollen nur eine Anregung sein zur Meinungsbildung und
Anbindung an aktuelle Fragen, da Psychoanalyse und Wirtschaftspolitik
nun wahrlich kein Gegenstand dieser Diskussionsrunde sind, und daher
auch bewußt nicht ausgereift formuliert 
wurden.

Grüße in die Welt
Sabine Soja

Elke Hedstrom wrote:

> Warum einige Mitglieder der juengeren Generation dieser Gruppe so scharf
> reagierten, ist mir durch Deine
> Bemerkung aufgegangen. Sie verwechseln das Schildern von Tatsachen mit
> Anschuldigungen --- und dass die Jugend in Deutschland sich auch heute noch
> schuldig fuehlen soll fuer die Nazizeit. Was fuer Gedanken sind denn das? Wie
> kann ich die Schuld fuer irgendetwas uebernehmen, von dem ich nichts wusste, mit
> dem ich nichts zu tun hatte? Aber ich kann mich als "Mensch" zeigen und
> vielleicht versuchen, wieder gutzumachen, was andere verdorben haben.


Re: [OWP] Wiedervorstellung, Danzig, Arnswald,

Date: 2001/06/14 13:46:10
From: rloss <rloss(a)bellsouth.net>

I have the surname Haak in my Schneidereit
Family Tree from Wannaglauken, Kreis
Niederung, Ost Preußen.

Any connection?

Regards,
Robert Lipprandt
(Fort Lauderdale, U.S.A.)


----- Original Message -----
From: Klaus Peter Arnswald <arnswald(a)hotmail.com>
To: <OW-Preussen-L(a)genealogy.net>
Sent: Thursday, June 14, 2001 5:25 AM
Subject: [OWP] Wiedervorstellung, Danzig, Arnswald,


> Hallo Liste,
>
> nach längerer Abwesenheit melde ich mich wieder zurück. Für die neu
> hinzugekommenen und für die anderen als Erinnerung nochmal meine
> kurze Vorstellung.
>
> mein Name ist: Klaus Peter Arnswald, wohnhaft in Landau/Pfalz,
> 45 Jahre alt, verheiratet, 3 Kinder, mein Forschungsgebiet ist vorwiegeng
> Ostpreussen,Danzig, aber auch Westpreussen, Neumark, Pommern
> sowie Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen, Schlesien
>
> meine gesuchte Namen:
> vorwiegend Arnswald,Arenswald,Arnswaldt,Arnswalde, die in allen Gebieten
> ansässig waren.
>
> andere Namen:
> Reimer, Bootz, Reimann, Karnowski, Jarosowski, Preis, Korsch, Kahlke,
> Haak, Hartwig, Bünting, Hartwig, Karohl, Förster, Gegner, Kowalewski,
> Pfahl, Poplawski, Schmidt, Thiel oder Thiehle,
>
> Soweit ersteinmal meine Vorstellung.
>
>
> Dann auch noch gleich eine Bitte.
>
> Wer wäre so freundlich und sucht mir die Familien "Arnswald" in ihren
> verschiedenen Schreibweisen aus dem Danziger Adressenbuch 1942 heraus und
> teilt sie mir mit ??
>
> Desweiteren hänge ich in Petershagen/Sieslack, Ostpreussen fest, da suche
> ich auch die "Arnswälder". Der Zeitraum wäre 1600-1830.
> In Kirchenbüchern vom Archiv in Leipzig hatte ich leider keinen Erfolg.
> Diese scheinen nicht vollständig zu sein. Wer hat da einen Tip für mich?
>
> Gruß an alle
>
> Klaus Peter Arnswald
> Glacisstrasse 14
> 76829 Landau
> Tel: 06341-897020
> Fax: 06341-84419
> Klaus.Arnswald(a)t-online.de
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[OWP] Deratis gesucht

Date: 2001/06/14 15:05:57
From: HUSJ <HUSJ(a)aol.com>

Hallo Liste,bin schon seit langem auf der Suche nach dem Familiennamen 
Deratis, später Derath.
Mein 3 X Urgroßvater Augustis Deratis (sein Vater war Jurgis Deratis) stammte 
aus Skrudzschen, Kr. Stallupoenen oder Umgebung. Der Name scheint sehr selten 
zu sein. Vieleicht kann mir jemand einen Tip geben?
Viele grüße
Ute Trimpert


[OWP] Adressbuch DANZIG 1942

Date: 2001/06/14 15:25:40
From: Famille JOSSIN <jjossin(a)club-internet.fr>

Hallo Klaus Peter, profitiere davon, dass ich 2 Beine z.Zt. im Gips habe und meine Zeit mit Genealogie verbringen kann............
Hier die ARNSWALD , die im Adressbuch von 1942 in Danzig aufgefuehrt sind!!!!

JOOST, Lehrer, Heiligen-Brunner Weg 46
KARL, ObFeuerwehrmann, Rodenackerstr. 6
KURT, Maschienenschlosser, Hedwigskirchstr. 10 b
OTTO, Rodenackerstr. 6
Auguste Wwe. Schellmühler, Wiesendamm 5 b
GERTRUD, Kontorstn. , Rodenackerstr. 6


PS: Finde allerdings nicht den Wiesendamm im Strassenverzeichnis von Danzig!!!!!

Der Name THIEL und PREIS kommt in den kath.Kirchenbuechern von SCHOENECK Kr.Berent vor!!!!

Gruss SIGI aus PARIS


Re: [OWP] Suche KUHR

Date: 2001/06/14 16:43:47
From: Jim & Muriel Gambrel <jgambrel(a)mts.net>

Ellen - könnte "Kuhr" vieleicht "Kuhn"(Keuhn) sein?  Dar sind Kuhn im
Reimerswalde Kirchenbücher.
Ich such Plohmann/Plomann in Reimerswalde, und dar warren auch
Buchholtzer in dieses film (:Mormonnen)

Muriel





Re: [OWP] Wiedervorstellung, Danzig, Arnswald,

Date: 2001/06/14 16:56:59
From: Jim & Muriel Gambrel <jgambrel(a)mts.net>

Klaus - haben sie an den Mormonnen site geschaut? www.familysearch.org
Click an SEARCH, und auf die nechste seite, type den letzten namen,
und für  "country" click on "Germany".  Es gibt über 170 name Thiel.

Muriel





Re: [OWP] Neues Mitglied

Date: 2001/06/14 19:16:07
From: Karl.M.Brauer <karl.m.brauer(a)t-online.de>

Guten Abend, Frau Schult -

In den Praestationstabellen des Erm1andes 1773 treten die Namen TIBURSKY
und MORITZ in mehreren Doerfern auf. Haben Sie diese schon registriert?

Mit freundlichem Gruss -

Karl M. Brauer, Wannsee ~~ karl.m.brauer(a)t-online.de
   Forschungsgebiete:  Ermland und Koschneiderei 
   Ergebnisse siehe: http://gedbas.genealogy.net/ 
http://home.t-online.de/home/karl.m.brauer/index.htm
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Astrid und Jürgen schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> als neues Mitglied möchte ich mich natürlich vorstellen.
>
> Mein Name ist Astrid Schult und ich suche vorwiegend nach Tiburski /
> Tibursky aus Osterode, Allenstein, Plichten, Moldsen. Aber auch nach Moritz
> und Wozinski forsche ich.
>
> Auf einen regen Erfahrungsaustausch freut sich
>
> Astrid Schult
>
>
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[OWP] Kartei Quassowski

Date: 2001/06/14 19:27:20
From: Barbara Schmidt <schmidt.babs(a)web.de>

Hallo Manfred, 
könntest Du kurz erläutern, was es mit dieser Kartei auf sich hat? 
Gruß aus Kiel 
Barbara
 
> 
> ist Dir die Kartei Quassowski bekannt? 
Gruß  Manfred  :-))
> 
> 
> 
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Ribbe in Sachsen-Anhalt

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[OWP] Anmerkungen zur Diskussion ueber den Film von 1937

Date: 2001/06/14 19:49:45
From: schaefer-dieter <schaefer.dieter(a)t-online.de>

Nachfolgend einige Anmerkungen und Fakten zu den Fahnen über Ostpreußen von 1937 
:
1) Warum wehten 1937 Nazifahnen in Ostpreußen?
In den Reichstagswahlen am 6.11.1932 ging der Anteil der Reichstagssitze der 
NSDAP zwar von 230 im Juli d.J. auf 196 von gesamt 584 zurück, Ostpreußen aber 
stellte dabei immerhin 7 NSDAP- seiner insgesamt 15 Abgeordneten, für die SPD 
nur 3 (In Berlin waren es nur 4 Nazis von 17).
Bei der letzten, einigermaßen freien Stadtverordnetenwahl in Königsberg am 
27.2.1933 errang die NSDAP mit 54% der Stimmen und mit 36 von 64 Abgeordneten 
die absolute Mehrheit, die SPD 11 und KPD 9 Abgeordnete.
Erinnern möchte ich besonders an den „Verderber Ostpreußens", Gauleiter Erich 
Koch [kein Ostpreuße!], der 1927 auf diesen Posten kam, und später als 
Reichskommissar in der Ukraine und beim Schlußkampf um Ostpreußen sein Unwesen 
trieb. Während vor 1933 die NSDAP nur mit Darré (1929 wg. Unfähigkeit aus der 
Kammer entlassen, 1934 Reichsbauernführer) als Präsidenten der 
Landwirtschaftskammer einen wichtigen Posten besetzen konnte, verdrängten nach 
der Machtübernahme die Nazis die verfassungsmäßig gewählten Repräsentanten zügig 
aus ihren Ämtern, sowohl in Königsberg als auch in der ganzen Provinz. Nach 1935 
saßen im Magistrat der Stadt nur noch verdiente Parteigenossen. In der Stadt wie 
in der ganzen Provinz entschied die verdiente Parteizugehörigkeit vor der 
Qualifikation für die Neubesetzung der Ämter. Denunziantentum beschleunigte die 
Umwälzung der Stellenbesetzung. 
Die bündische und christliche Jugend wurde gleichgeschaltet. Ab 1935 besetzte 
die HJ (Hitlerjugend) und der BdM (Bund deutscher Mädchen) die staatlichen 
Jugendpflegestellen und das Jugendherbergswerk mit eigenen Kräften. Nur die 
Schützengilde blieb bestehen. 
Mit dem Verbot bzw. der Selbstauflösung der politischen Parteien begannen ab 
Sommer 1933 die Machthaber, ihnen Mißliebige willkürlich zu verhaften, sie in 
Fort Quednau zusammenzuführen und in KZ weiterzuleiten. 
Gauleiter Koch gelang es, den Oberpräsidenten Kutscher zu verdrängen und am 
2.6.1933 selber die Amtsgeschäfte zu übernehmen. 2 Wochen später wurde er 
Ehrenbürger von Königsberg. Auf die Nennung der vielen weiteren Umbesetzungen 
möchte ich verzichten, alles gestandene und verdiente preußische Beamte. Obwohl 
dagegen Koch 4 Oberlandesgerichtspräsidenten „verschließ" ist anzunehmen, daß 
sich die preußische Justiz im Kern zu behaupten vermochte. 
Im Frühjahr 1933 entstand die Königsberger Landesstelle des Reichsministeriums 
für Volksaufklärung und Propaganda, kurz Propagandaamt, unter der Leitung des 
Gaupropagandaleiters Platzo. Die Polizei wurde Domäne der SA; Polizeipräsident 
wurde der SA-Obergruppenführer Heinrich Schöne, nachdem im Oktober Berner aus 
dem Amt geschieden war. 
Die hochfahrende Personalpolitik Kochs setzte sich über alle Zuständigkeiten 
hinweg und führte zu zahllosen Konflikten mit allen Behörden und 
Parteidienststellen. Nur die Reichswehr widerstand Koch. Kommandierende Generäle 
waren nacheinander von Blomberg (später Reichswehrminister), von Brauchitsch 
(1938 -41 Oberbefehlshaber des Heeres). 
Die Nationalsozialisten hatten große Pläne, Königsberg mit bombastischen 
Neubauten ein neues Gesicht zu geben, was sie ab 1940 verwirklichen wollten. 5 
Jahre später hatten sie ihr Ziel, aber ganz anders erreicht. 
Von den 3500 Königsberger Glaubensjuden in 1933 blieben 1939 noch 1585 übrig, 
deren Schicksal dann wohl dem der andern glich.
Mit der evangelischen Kirche wurde die NSDAP nicht fertig, während die 
Machthaber mit der als potenter eingeschätzten katholischen Kirche man sich zu 
arrangieren trachtete. Um die Kirchen gleichzuschalten, wurde zum Gauobmann 
Ostpreußen der Deutschen Kirche Joachim Hossenfelder ernannt, späterer Bischof 
von Brandenburg. Schärfster Gegner der beamteten Kirche wurde Hans-Joachim 
Iwand, dem folglich die venia legendi entzogen wurde. Ab Herbst 1934 bildete 
sich die Bekennende Kirche heraus. Zeitweilig saßen 141 Pastoren der BK im 
Gefängnis. 378 Pastoren gehörten der BK an, 338 nicht. 
Kein Wunder also, daß so viele rote Fahnen mit Naziemblem im Film von 1937 zu 
sehen sind. Sie hatten überall zu wehen und wurden im Film ins rechte Licht 
gerückt.
2)  Koch und die Flucht aus Ostpreußen.
Die beiden verheerenden britischen Luftangriffe auf Königsberg im August 1944 
zeigten jedem deutlich auf, wie sich der Krieg entwickelte. Gauleiter Koch aber 
widersetzte sich der Räumung der Grenzkreise, bis es zu spät war, genau wie in 
Königsberg selbst alle Maßnahmen zum nachhaltigen Schutz der Zivilbevölkerung 
verboten wurden. Erst vor der sich nähernden Roten Armee flohen Tausende 
ungeordnet ins Samland, wo nichts vorbereitet war. Kurz vor dem Einschluß der 
Stadt hatte sich Reichsverteidigungskommissar und Gauleiter Koch selber aus der 
Stadt verdrückt. Die Soldaten der Roten Armee waren verhetzt, Königsberg wurde 
ihnen als „Wespennest der faschistischen Plünderer, ... diejenigen, die 
russische Kriegsgefangene im Lager in Memel ... gehenkt und verbrannt haben.... 
Räche Dich für alle" dargestellt. (Immerhin hatte Rußland 10 Mio. Soldaten und 
10 Mio. Zivilisten im Krieg zu beklagen). Als Ende Februar 1945 die Wehrmacht 
einen 10 km breiten Korridor nach Pillau freikämpften, konnte Tausende 
Zivilisten sich dorthin schleppen. Am 6.April 1945 begann der russische 
Großangriff auf Königsberg. 
Die Partei aber proklamierte unentwegt bis zum letzten Tag den Endsieg. Der 
Festungskommandant Gen. Lasch hatte, als es noch Zeit gewesen wäre, Königsberg 
räumen und mit allen Truppen und Zivilisten nach Westen ausbrechen wollen, doch 
dies wurde untersagt. Als die Partei in der Nacht zum 9. April einen Ausbruch 
nach Westen veranlaßte, scheiterte dieser Versuch. Am Morgen des 9. April 
entschloß sich Lasch zur Kapitulation, obwohl der Befehl lautete, „in Königsberg 
bis zum letzten Mann zu kämpfen und mit der Zivilbevölkerung in den Trümmern 
Königsbergs unterzugehen." Immerhin lebten noch über 100.000 Zivilisten in der 
Stadt. Das die ausgehandelten Bedingungen für eine ehrenhafte Übergabe von den 
Russen nicht eingehalten wurden, ist Lasch nicht anzulasten. Hitler wütete, 
verurteilte Lasch zum Tod und verhängte über seine Familie Sippenhaft. 
M.E. ist also die Katastrophe, die über die Flüchtlinge bei ihrer verspäteten 
Flucht hereinbrach, von der verbrecherischen Naziführung einschließlich des 
feigen Reichsverteidigungskommissars Koch mit zu verantworten.
3)  Behandlung der Flüchtlinge/Vertriebenen im Westen.
Daß im zerstörten Westen Deutschlands die hungrigen und wohnungslosen 
Neuankömmlinge nicht begeistert empfangen wurden, ist m.E. nachzuvollziehen. 
Übrigens waren in den vorherigen Kriegsjahren in den Osten evakuierte 
Rheinländer als „Französlinge" und ggf. als Papisten gehänselt oder sogar aus 
Spielrunden ausgeschlossen worden. 
Daß aber die Eingliederung von Millionen Flüchtlingen/Vertriebenen in die 
darniederliegende Volkswirtschaft gelang, ist eines der Ruhmesblätter der neuen 
Bundesrepublik [im Nahen Osten leben die Flüchtlinge von 1948 immer noch, und 
wohl noch länger in tristen Lagern!]. Diese Eingliederung konnte nur durch 
Bewirtschaftung der übriggebliebenen Wohnungen durch die Wohnungsämter und durch 
den „Lastenausgleich" erreicht werden. 
1949 wurde dazu das Soforthilfegesetz verabschiedet, das vorläufige Abgaben und 
Leistungen vorsah. 1952 wurde dann der Vermögensausgleich zwischen 
Kriegsgeschädigten und den anderen durch Gesetz endgültig geregelt. Vermögens-, 
Hypothekengewinn-, Kreditgewinnabgaben flossen einem Ausgleichsfonds zu. Diese 
Mittel wurden streng zweckgebunden zur Zahlung von Hauptentschädigungen, 
Kriegsschadenrente und Eingliederungsdarlehen verteilt. Immerhin wurden bis Ende 
1974 über 86 Milliarden DM ausgezahlt. 1979 endeten die Zahlungen von 
Hauptenschädigungen.
Das Ergebnis der letztendlich geglückten Eingliederung ist der allgemeine 
Wohlstand der heutigen Bundesrepublik. Die höhere Bevölkerungsdichte allgemein, 
die neuhinzugekommenen handwerklichen Fertigkeiten und der eiserne Aufbauwille 
von Flüchtlingen und einheimischer Bevölkerung haben das sog. Wirtschaftswunder 
bewirkt.
Trotz aller traumatischen Erinnerungen an die Flucht oder Vertreibung meinte 
ich, auf diese für den einzelnen oft schmerzliche Solidarleistung hinweisen zu 
müssen.

Danke denen, die bis hierhin gelesen haben.
Mit freundlichen Grüßen
Dieter Schaefer
---------------
Im Mittelfeld 4, D-53721 Siegburg
Tel.: 02241-55946, Fax: 02241-55955, email: schaefer.dieter(a)t-online.de



Re: [OWP] Re: NS-Film von 1937

Date: 2001/06/14 20:22:59
From: ESchoernig <ESchoernig(a)aol.com>

Nachdem ich bisher diese sehr lebhafte und interessante Debatte bisher nur 
lesend verfolgt habe, möchte ich mich nun doch dazu äußern. 

Ich glaube es ist falsch, wenn man nur aus der heuigen Sicht urteilt, wie es 
hier viele getan haben. 

Ich kenne ein Thälmann-Zitat (leider nicht vorliegend), daß er stolz sei, ein 
Deutscher zu sein etc. und ich kenne die prophetischen Worte Ludendorffs über 
Hitler. Das Thälmann-Zitat würde ihm heute bei den rechtsradikalen Skinheads 
zu hohen Ehren gereichen, aber er war der oberste Kommunist in der Weimarer 
Republik und Ludendorff war beim Putsch von 1923 Hitlers Spießgefährte. In 
dieser Hinsicht muß es bei einer solchen Diskussion zweitrangig sein, was im 
Detail passiert ist, da es oft widersprüchlich ist. 

Es kommt auf den allgemeinen Lauf der Geschichte an - und selbst der ist im 
Augenblick des Geschehens nicht klar. Daß Hitler kein Demokrat war und ein 
autoritäres Regime erreichen würde, wie Mussolini, Franco und jemand - ich 
glaube - in Litauen, war wohl klar für den Normalbürger, daß es aber mit der 
Vernichtung der Juden im großtechnischen, im industriellen Maßstab und dem 
Verlust des deutschen Ostens enden würde, bestimmt nicht.  Vielleicht stand 
es in "mein Kampf", aber leider haben allzuviele diesen schwerverdaulichen 
Schinken nicht gelesen. 

Aus heutiger Sicht kann man natürlich sagen, man müsse um die Shoa gewusst 
haben und habe nichts getan, aber ich glaube, der Informationshorizont der 
Normalbürger reichte nicht aus, zu einer Zeit, wo man noch etwas tun konnte, 
das Ende mit Schrecken zu erkennen. 

Das aus meiner Sicht wichtigste einer solchen Debatte ist aber, was können 
wir daraus lernen und warum es heute noch Leute gibt, die den alten Wahnideen 
anhängen, so als wäre nichts geschehen. Und das wäre wichtiger als sich über 
einen (möglicherweise Propaganda-) Film über Ostpreußen von 1937 zu ereifern.

Ernst Schörnig
eschoernig(a)aol.com

      

  

     
   


AW: [OWP] Neues Mitglied

Date: 2001/06/14 21:31:47
From: Astrid und Jürgen <a-hj.schult(a)t-online.de>

Hallo Manfred,

diese Kartei sagt mir leider nichts. Hört sich aber sehr vielversprechend
an. Kannst Du mir bitte mehr darüber sagen? Stehe doch erst am Anfang meiner
Forschungen in Ostpreussen.

Tausend Dank und viele Grüße
Astrid

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net
[mailto:ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net]Im Auftrag von Manfred
Paschedag
Gesendet: Donnerstag, 14. Juni 2001 12:39
An: ow-preussen-l(a)genealogy.net
Betreff: Re: [OWP] Neues Mitglied



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Astrid und Jürgen <a-hj.schult(a)t-online.de>
An: ow-preussen-l(a)genealogy.net <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
Datum: Mittwoch, 13. Juni 2001 21:10
Betreff: [OWP] Neues Mitglied


>ich suche vorwiegend nach Tiburski /
>Tibursky aus Osterode, Allenstein, Plichten, Moldsen. Aber auch nach Moritz
>und Wozinski forsche ich.


Hallo Astrid,

ist Dir die Kartei Quassowski bekannt? Dort steht:
Tiburski im Band D  Seite 145; In anderen Baenden:
Moritz insges. ca. 45x;
Wozinski negativ, aber
Worzinski 2x; Wossinski 1x; Woszynski 3x
Gruß  Manfred  :-))



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Re: [OWP] Kartei Quassowski

Date: 2001/06/14 21:40:45
From: Adalbert Goertz <goertz(a)oldcolo.com>

Die Kartei Q. ist eine unsystematische Sammlung von Gelegenheitssfunden
auf Karteikarten.
On Thu, 14 Jun 2001, Barbara Schmidt wrote:

> Hallo Manfred, 
> könntest Du kurz erläutern, was es mit dieser Kartei auf sich hat? 
> Gruß aus Kiel 
> Barbara
>  
> > 
> > ist Dir die Kartei Quassowski bekannt? 
> Gruß  Manfred  :-))
> > 
> > 
> > 
> > _______________________________________________
> > OW-Preussen-L mailing list
> > OW-Preussen-L(a)genealogy.net
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> mailto: schmidt.babs(a)web.de
> 
> Suche nach (researching): 
> Schmidt, Ohrt, Groth, Freytag (Freitag), Kranz, Bade, Vogt, Bumann und Petrowsky in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern
> 
> Ribbe und Nicolaus in Sachsen 
> 
> Ribbe in Sachsen-Anhalt
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> Tylinski (Tilinski), Nicolaus, Czaschkowski und Schaudin in Ostpreussen
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    retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
     Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
                http://www.cyberspace.org/~goertz
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[OWP] WG: [F] Zufallsfund

Date: 2001/06/14 21:52:54
From: Manfred Enge <ManfredEnge(a)gmx.de>

Diebal-Forscher aufgepasst:


> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: Fred Sawusch [mailto:FSawusch.BBG(a)t-online.de]
> Gesendet: Donnerstag, 14. Juni 2001 10:24
> An: manfredenge(a)gmx.de
> Betreff: [F] Zufallsfund
>
>
> Im Film # 1456893 fand ich
>
> Schweslin Bestattungen 1852: Friedrich Wilhelm Diebal, Sohn des
> Schneider August Diebal zu Schweslin
> + 14.11.(12.)1852, 2 Jahr 1 Monat 24 Tage alt
>
> Ich glaube mich an einen Dieball-Forscher zu erinnern, finde ihn aber
> nicht persönlich.
> Ich bitte um Weiterleitung, vielleicht erreicht ihn die Nachricht aber
> auch direkt.
>
> Einen sonnigen Gruß aus Anhalt
>
> Fred
> --
> mailto:mail(a)fred-sawusch.de
> http://www.fred-sawusch.de
> http://ahnenvon.fred-sawusch.de
>



Re: AW: [OWP] Dieser umstrittene und kontrovers diskutierte Film von 1937

Date: 2001/06/14 22:43:31
From: Lutz Szemkus <Lutz.Szemkus(a)t-online.de>

Elke Hedstrom schrieb:
> 
> Doris,
> 
> 
> Und heute lese ich noch den Beitrag eines Deutschen, der die ganze Diskussion
> mit dem
> amerikanischen Ausdruck "pissing contest" abtut. Diese Person unterschaetzt die
> Amerikaner maechtig. Ich wohne seit fast 40 Jahren in den USA und arbeite auch

Es ging mir nur um die Tatsache, daß der Film das
FSK-Kriterium "Ab 6 Jahren" bekommen" hat. Wäre das ein
Nazi-Film, dann wäre er doch schon lange indiziert.
Ein einziges Mitglied der Liste, das den Film gesehen hat, hat
angefangen, gegen den Film zu polemisieren. Danach haben
Diskutanten, die den Film nicht gesehen haben, ihre eigenen
Prämissen geschaffen und darauf losdiskutiert. So lange kaum
jemand den Film wirklich gesehen hat, ist das für mich ein
'pissing contest'(ein Wettstreit, der nichts bringt).
MfG
Lutz Szemkus


Re: Re: [OWP] Kartei Quassowski

Date: 2001/06/14 22:54:22
From: Barbara Schmidt <schmidt.babs(a)web.de>

Danke für die Info, Adalbert. Und wie benutze ich die? Wie komm ich daran? 
Gruß Barbara

ow-preussen-l(a)genealogy.net schrieb am 14.06.01:
> Die Kartei Q. ist eine unsystematische Sammlung von Gelegenheitssfunden
> auf Karteikarten.
> On Thu, 14 Jun 2001, Barbara Schmidt wrote:
> 
> > Hallo Manfred, 
> > könntest Du kurz erläutern, was es mit dieser Kartei auf sich hat? 
> > Gruß aus Kiel 
> > Barbara
> >  
> > > 
> > > ist Dir die Kartei Quassowski bekannt? 
> > Gruß  Manfred  :-))
> > > 
> > > 
> > > 
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Re: [OWP] Re: NS-Film von 1937

Date: 2001/06/14 23:19:17
From: Lutz Szemkus <Lutz.Szemkus(a)t-online.de>

Dani Weiss schrieb:
> 
> Seit der Reichskristallnacht, in der 119 Synagogen brannten,76 davon vollständig
> zerstört wurden, 25000 Juden ins KZ gebracht wurden

http://www.shoa.de:"; Die Masse der Inhaftierten kam erst nach
Auswanderungserklärungen frei."

 und 7500  jüdische Geschäfte
> zerstört wurden (in Städten und Dörfern in ganz Deutschland) gilt die Lüge nicht
> mehr, nichts gewusst zu haben! Diese Nacht und auch der Tag danach konnte nicht
> übersehen werden, von keinem, dafür brauchte man kein Angehöriger der
> gesellschaftlichen Oberschicht zu sein. In der Nacht wurde der Völkermord vor aller
> Augen eingeläutet und JEDER der später behauptet hat, er habe nichts gewusst, ist
> ein Lügner!

http://www.shoa.de: "Die sogenannte Reichskristallnacht
bezeichnet den Übergang zur forcierten Vertreibung der Juden
ins Ausland und den Beginn der mit Enteignung identischen
Phase der Arisierung..."
"Die offizielle Propaganda suchte (vergeblich) die
antisemitischen Ausschreitungen als spontane Antwort der
Bevölkerung auf den Tod des deutschen Diplomaten Ernst vom
Rath auszugeben, der von einem gegen die Verfolgung der Juden
und seiner aus Deutschland vertriebenen Verwandten
protestierenden 17jährigen Juden namens Herschel Grünspan in
Paris nierdegeschossen worden war."

> Und was deine weiteren Bemerkungen betrifft, denke ich das es ganz einfach
> Zeitverschwendung ist, um darauf zu reagieren.
> 
> Dani

Wäre schade. Du solltest noch erklären, was Du mit "wie heute"
in Deinem Vergleich ("Es ist damals wie heute das Prinzip der
Affen: wegsehen, weghören und vor allem nichts sagen") meinst.

MfG
Lutz Szemkus


Re: Re: [OWP] Kartei Quassowski

Date: 2001/06/15 01:26:43
From: Adalbert Goertz <goertz(a)oldcolo.com>

Das Buch ist vom Verein f.Fam.Ost= und Wpr. herausgegeben,kann
dort gekauft oder durch Fernleihe beschafft werden.

-- 
  ** Adalbert & Barbel Goertz ** ph 719-390-1088 ** fax 815-352-3987 **--
    retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
     Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
                http://www.cyberspace.org/~goertz
         Do not use Java, if you want wide accessability.
        Adolph Sharon is the Peacenik in the Near East now




Re: AW: [OWP] Dieser umstrittene und kontrovers diskutierte Film von 1937

Date: 2001/06/15 01:40:01
From: Elke Hedstrom <elke4444(a)airmail.net>

Lutz,

ich habe Deinen Kommentar ehrlich missverstanden und ich entschuldige mich dafuer.

Gruesse

Elke Hedstrom, Garland, TX / USA

Lutz Szemkus wrote:

> Elke Hedstrom schrieb:
> >
> > Doris,
> >
> >
> > Und heute lese ich noch den Beitrag eines Deutschen, der die ganze Diskussion
> > mit dem
> > amerikanischen Ausdruck "pissing contest" abtut. Diese Person unterschaetzt die
> > Amerikaner maechtig. Ich wohne seit fast 40 Jahren in den USA und arbeite auch
>
> Es ging mir nur um die Tatsache, daß der Film das
> FSK-Kriterium "Ab 6 Jahren" bekommen" hat. Wäre das ein
> Nazi-Film, dann wäre er doch schon lange indiziert.
> Ein einziges Mitglied der Liste, das den Film gesehen hat, hat
> angefangen, gegen den Film zu polemisieren. Danach haben
> Diskutanten, die den Film nicht gesehen haben, ihre eigenen
> Prämissen geschaffen und darauf losdiskutiert. So lange kaum
> jemand den Film wirklich gesehen hat, ist das für mich ein
> 'pissing contest'(ein Wettstreit, der nichts bringt).
> MfG
> Lutz Szemkus
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l

--





[OWP] Polenreise

Date: 2001/06/15 06:28:32
From: Norbert Scheffler <Norbert.Scheffler(a)t-online.de>

Hallo Liste
Vielen Dank für die Auskünfte die ich auf meine Anfragen erhalten habe.Mich würde es Interessieren ob mir jemand sagen kann wie es sich in Polen,speziell im Gebiet um Elbing mit der Deutschen Sprache verhält.Kann ich damit rechnen das noch ein großer Teil der Bevölkerung ein wenig Deutsch sprechen wird oder beschränkt sich das auf wenige ältere Einwohner.
In einigen mails war die Anfrage zu einem Reisebericht den ich schreiben sollte.Ich bin zwar kein großer Schriftsteller aber nach meinem Aufenthalt in Polen habe ich schon vor einige Erfahrungen und Bilder auf meiner Homepage zu veröffentlichen.
Und bei dieser Gelegenheit noch ein Gruß an Nadine Ramm.Ich werde mich noch bei dir melden bevor es losgeht.
mfg
Norbert


Re: [OWP] Polenreise

Date: 2001/06/15 06:43:53
From: W. Fred Rump <FredRump(a)earthlink.net>

On 15 Jun 2001, at 6:24, Norbert Scheffler wrote:

> Hallo Liste
> Vielen Dank für die Auskünfte die ich auf meine Anfragen erhalten
> habe.Mich würde es Interessieren ob mir jemand sagen kann wie es sich
> in Polen,speziell im Gebiet um Elbing mit der Deutschen Sprache
> verhält.Kann ich damit rechnen das noch ein großer Teil der
> Bevölkerung ein wenig Deutsch sprechen wird oder beschränkt sich das
> auf wenige ältere Einwohner.

Nichts mein lieber,

Es war eine grosse Seltenheit dort jemand mit Deutschkenntnisse
zu finden. Schon besser auf englisch. Ich war 4 Wochen dort und
man lernt schneller polnisch als auf Deutschkenntnisse zu warten.
Ich habe am Elbing (Fluß) gecamped und schon mit dem Besitzer
dort war es immer mit Händen und Füßen. Nette Leute alles aber
mit der Sprache ist das so in Problem. Eigentlich etwas unheimlich
in der Heimatstadt.

Fred





[OWP] Kartei Quassowski

Date: 2001/06/15 07:50:20
From: Manfred Paschedag <M.Paschedag(a)gmx.de>

Hallo Astrid, hallo Barbara, hallo Liste,

wurde vom Verein fuer Familienforschung in Ost- und
Westpreussen e.V., Sitz Hamburg, herausgegeben.
Die etwa 350 000 Eintragungen umfassende Kartei
ist in 50 Jahren aus weitgestreuten privaten Forschungs-
interessen entstanden und betrifft vorwiegend Ost-
preussen. Das Werk besteht aus 23 Einzelbaenden
und einem Registerband.
Den Registerband habe ich.
Meines Wissens stehen die Baende nur in ganz grossen
Bibliotheken.
Ganz bestimmt stehen sie aber in der Martin-Opitz-Bibl.,
der frueheren Buecherei des deutschen Ostens, in Herne / Westfalen. Dort
werden auch Fotokopien angefertigt. Die
Oeffnungszeiten und das Telefon ist besetzt:
montags bis mittwochs von 10 bis 18 Uhr.
Fon- und Fax-Nr. habe ich im Moment nicht zur Hand.
Gruß Manfred




AW: [OWP] Adressbuch DANZIG 1942

Date: 2001/06/15 08:49:12
From: Astrid und Jürgen <a-hj.schult(a)t-online.de>

Hallo Sigi,

gute Besserung erstmal!!!

Könntest Du für mich mal bitte in diesem Adressbuch nach Marschallkowski /
Marschalkowsky suchen. Meine Freundin sucht danach und sie hat noch kein
Internet (man stelle sich das mal vor!!!)

Ich danke im voraus!!!

Viele Grüße
Astrid aus Köln

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net
[mailto:ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net]Im Auftrag von Famille JOSSIN
Gesendet: Dienstag, 12. Juni 2001 11:40
An: ow-preussen-l(a)genealogy.net
Betreff: [OWP] Adressbuch DANZIG 1942


Hallo Klaus Peter, profitiere davon, dass ich 2 Beine z.Zt. im Gips habe und
meine Zeit mit Genealogie verbringen kann............
Hier die ARNSWALD , die im Adressbuch von 1942 in Danzig aufgefuehrt
sind!!!!

JOOST, Lehrer, Heiligen-Brunner Weg 46
KARL, ObFeuerwehrmann, Rodenackerstr. 6
KURT, Maschienenschlosser, Hedwigskirchstr. 10 b
OTTO, Rodenackerstr. 6
Auguste Wwe. Schellmühler, Wiesendamm 5 b
GERTRUD, Kontorstn. , Rodenackerstr. 6


PS: Finde allerdings nicht den Wiesendamm im Strassenverzeichnis von
Danzig!!!!!

Der Name THIEL und PREIS kommt in den kath.Kirchenbuechern von SCHOENECK
Kr.Berent vor!!!!

Gruss SIGI aus PARIS

_______________________________________________
OW-Preussen-L mailing list
OW-Preussen-L(a)genealogy.net
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



AW: [OWP] Kartei Quassowski

Date: 2001/06/15 08:49:12
From: Astrid und Jürgen <a-hj.schult(a)t-online.de>

Gut, danke - wie komme ich denn, bitte, an diese Kartei ran??

Gruß
Astrid

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net
[mailto:ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net]Im Auftrag von Adalbert Goertz
Gesendet: Donnerstag, 14. Juni 2001 21:42
An: ow-preussen-l(a)genealogy.net
Betreff: Re: [OWP] Kartei Quassowski



Die Kartei Q. ist eine unsystematische Sammlung von Gelegenheitssfunden
auf Karteikarten.
On Thu, 14 Jun 2001, Barbara Schmidt wrote:

> Hallo Manfred,
> könntest Du kurz erläutern, was es mit dieser Kartei auf sich hat?
> Gruß aus Kiel
> Barbara
>
> >
> > ist Dir die Kartei Quassowski bekannt?
> Gruß  Manfred  :-))
> >
> >
> >
> > _______________________________________________
> > OW-Preussen-L mailing list
> > OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> > http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
>
> mailto: schmidt.babs(a)web.de
>
> Suche nach (researching):
> Schmidt, Ohrt, Groth, Freytag (Freitag), Kranz, Bade, Vogt, Bumann und
Petrowsky in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern
>
> Ribbe und Nicolaus in Sachsen
>
> Ribbe in Sachsen-Anhalt
>
> Tylinski (Tilinski), Nicolaus, Czaschkowski und Schaudin in Ostpreussen
>
____________________________________________________________________________
__
> Ferienklick.de - Jede Menge Urlaub auf einen Blick!
> Hier geht's zu Ihrem Traumstrand: http://ferienklick.de/?PP=2-0-100-105-1
>
>
> _______________________________________________
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> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
>

--
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    retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
     Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
                http://www.cyberspace.org/~goertz
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Re: Re: [OWP] Neues Mitglied

Date: 2001/06/15 09:30:05
From: Bodo Schütze <BodoSchuetze(a)web.de>

Hallo Astrid,

in 45525 Hattingen wohnt eine Frau Tiburski. Vielleicht ist das interessant.

Bodo








ow-preussen-l(a)genealogy.net schrieb am 14.06.01:
> > Mein Name ist Astrid Schult und ich suche vorwiegend nach Tiburski /
> > Tibursky
> 
> Hallo Astrid,
> 
> im Kirchspiel Schimonken Kr. Sensburg taucht sehr häufig der Name Tiburcy und 
> ähnliche Schreibweisen auf. Die Kirchenbücher Schimonken sind von den Mormonen 
> verfilmt und auch im Ev. Zentralarchiv Berlin einzusehen.
> 
> Viele Grüße. Heike aus Braunschweig
> 
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l 


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Re: [OWP] Vorstellen - Suche in Prappeln/Pokarben/Legnitten, etc.

Date: 2001/06/15 09:44:26
From: Belle <belle(a)itfusion.com.au>

Hi Ellen,
I have a friend whose maiden name was Bucholz and is related to a large
percentage of the descendants of German immigrants in south east Qld. Do you
know of any rellies around this area?
I can pass your details on to her if you like.
kind regards,
Linda


> ----- Original Message -----
> From: <HardyBirtEE(a)aol.com>
> To: <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
> Sent: Tuesday, June 12, 2001 8:20 AM
> Subject: Re: [OWP] Vorstellen - Suche in Prappeln/Pokarben/Legnitten, etc.
>
> > Dear Robert,
> > It was interesting to hear that someone is putting  "Buchholz"  on a web
> or
> > as a web Buchholz clearing house for the Buchholz surname.
> > I'd like to know what you can 'dig out' of your files.  As my father
> didn't
> > have much of a clue about his ancestors (except his immediate family), I
> had
> > to do almost a single-name search and have LOTS of Buchholz in my
> database.
> > Some I already know belong to the family and others have to wait until I
> find
> > more information.  Who knows what else I might find?!
> >
> > Regards,
> > Ellen (from Melbourne)
> >



Re: [OWP] Zensur

Date: 2001/06/15 09:49:53
From: Guenter Hellbardt <ghellbardt(a)z.zgs.de>

Hallo,
das klingt sehr nach einer Drohung, Herr Professor!
Gegen wen richtet sich die denn?
Und warum soll man gerade Sie "unterrichten"?
Ausserdem klingt die Rede von den "politisch korrekten Gutmenschen" sehr
abfällig.
Seit wann ist es ein Schimpf, ein guter Mensch zu sein oder sein zu
wollen?
Ist das etwa schlimmer als ein "politisch unkorrekter Bösmann"?
Hochachtungsvoll
Dr. rer. nat. Günter Hellbardt

"Karl.M.Brauer" schrieb:

> Bitte informieren Sie mich, wenn man Sie aus dieser
> Liste ausschliesst, weil irgendwelchen politisch
> korrekten Gutmenschen Ihre Meinung nicht gefaellt.
>
> Mit freundlichem Gruss -
>
> Karl M. Brauer, Wannsee ~~ karl.m.brauer(a)t-online.de
>    Forschungsgebiete:  Ermland und Koschneiderei
>    Ergebnisse siehe: http://gedbas.genealogy.net/
> http://home.t-online.de/home/karl.m.brauer/index.htm
> Prof.Dr.Karl M. Brauer, DamsdorferWeg 11,D 14109 Berlin
>            Fon0308051394 Fax03080603795
> ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l

--
Günter Hellbardt
Taunusstrasse 54
D-71032 Böblingen





Re: AW: [OWP] Kartei Quassowski

Date: 2001/06/15 09:49:55
From: Guenter Hellbardt <ghellbardt(a)z.zgs.de>

Hallo Astrid,
vor einiger Zeit gab es folgende Nachricht, deren Gültigkeit ich aber jetzt
nicht mehr nachgeprüft habe:

"I also just discovered the Kartei Quassowki index this last week on
http://feefhs.org/de/gi/kq/kq-index.html and like Jörg Puffaldt, found
the surnames of my grandparents listed: Fabricius and Maruhn.

Does anyone have access to the Kartei Quassowski?  I can't find it in the
collections of the major research libraries (Harvard, Stanford, UCLA, Yale,
etc) in the USA.  I would also like to know what is listed in this book for
the Fabricius and Maruhn surnames.

with regards,

Dietrich Fabricius"

Astrid und Jürgen schrieb:

> Gut, danke - wie komme ich denn, bitte, an diese Kartei ran??
>
> Gruß
> Astrid

--
Günter Hellbardt
Taunusstrasse 54
D-71032 Böblingen




Re: [OWP] Vorstellen - Suche in Prappeln/Pokarben/Legnitten

Date: 2001/06/15 09:52:21
From: Belle <belle(a)itfusion.com.au>

Hi again Ellen,
Coud you please write to me off list.
I have to unsubscribe temporarily, a week's mail has just all come
through and I can't cope with all the traffic and download volume from
this list.
regards,
Linda


Hi Ellen,
I have a friend whose maiden name was Bucholz and is related to a large
percentage of the descendants of German immigrants in south east Qld. Do

you
know of any rellies around this area?
I can pass your details on to her if you like.
kind regards,
Linda


> ----- Original Message -----
> From: <HardyBirtEE(a)aol.com>
> To: <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
> Sent: Tuesday, June 12, 2001 8:20 AM
> Subject: Re: [OWP] Vorstellen - Suche in Prappeln/Pokarben/Legnitten,
etc.
>
> > Dear Robert,
> > It was interesting to hear that someone is putting  "Buchholz"  on a

web
> or
> > as a web Buchholz clearing house for the Buchholz surname.
> > I'd like to know what you can 'dig out' of your files.  As my father

> didn't
> > have much of a clue about his ancestors (except his immediate
family),
I
> had
> > to do almost a single-name search and have LOTS of Buchholz in my
> database.
> > Some I already know belong to the family and others have to wait
until
I
> find
> > more information.  Who knows what else I might find?!
> >
> > Regards,
> > Ellen (from Melbourne)
> >



[OWP] Marschalkowski

Date: 2001/06/15 10:05:26
From: Famille JOSSIN <jjossin(a)club-internet.fr>

Hallo Astrid, hier die MARSCHALKOWSKI, die ander Schreibweise wird nicht in DANZIG aufgefuehrt!!!

ALBERT / ALEX / AUGUST / FRANZ / JOHANN / JOHANNES / VIKTOR / ERIKA / GERTRUD / HELENE / LUZIA / MARTHA

Falls Deine Bekannte fuer einen gewissen Namen haben moechte, sag mir Bescheid!!!!

Gruss SIGI


[OWP] QUASSOWSKI KARTEI

Date: 2001/06/15 10:08:11
From: Famille JOSSIN <jjossin(a)club-internet.fr>

Hallo Manfred, steht zufaellig der Name PAWELLA oder Pawela in dieser Kartei ????

Danke im voraus, Gruss SIGI


Re: [OWP] Kartei Quassowski

Date: 2001/06/15 10:40:45
From: Eva Holtkamp <e.holtkamp(a)gmx.de>

Hallo Manfred, hallo Ihr Lieben!
Zu Herne habe ich mir folgendes notiert:

Martin - Opitz - Bibliothek
Zentrale Ostdeutsche Bibliothek
Kulturzentrum / Berliner Platz 11
44649 Herne 1
Martin-Opitz-Bibliothek in Herne
http://www.herne.de/mob
Man kann den Bestand abfragen.
mailto:information.mob(a)herne.de
Martin-Opitz-Bibliothek Herne/Westf. Katalog:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/opitz/avanti/bs.html
----------------------------------------------------------------------------
---------
Herne:Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher e.V.
----------------------------------------------------------------------------
----------

Mit freundlichen Grüßen/ kind regards/ met vriendelijke groet

Eva Holtkamp      : - ))

*******************************************************************
Eichenstr. 29, 45731 Waltrop, Tel. u. Fax 02309/3463
EMAIL   : E.Holtkamp(a)gmx.de
HOMEPAGE: http://www.familienforschung.net/holtkamp
http://www.genealogy.net/privat/holtkamp/index.html
*******************************************************************

----- Original Message -----
From: Manfred Paschedag <M.Paschedag(a)gmx.de>
To: <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
Sent: Friday, June 15, 2001 7:44 AM
Subject: [OWP] Kartei Quassowski


>
> Hallo Astrid, hallo Barbara, hallo Liste,
>
> wurde vom Verein fuer Familienforschung in Ost- und
> Westpreussen e.V., Sitz Hamburg, herausgegeben.
> Die etwa 350 000 Eintragungen umfassende Kartei
> ist in 50 Jahren aus weitgestreuten privaten Forschungs-
> interessen entstanden und betrifft vorwiegend Ost-
> preussen. Das Werk besteht aus 23 Einzelbaenden
> und einem Registerband.
> Den Registerband habe ich.
> Meines Wissens stehen die Baende nur in ganz grossen
> Bibliotheken.
> Ganz bestimmt stehen sie aber in der Martin-Opitz-Bibl.,
> der frueheren Buecherei des deutschen Ostens, in Herne / Westfalen. Dort
> werden auch Fotokopien angefertigt. Die
> Oeffnungszeiten und das Telefon ist besetzt:
> montags bis mittwochs von 10 bis 18 Uhr.
> Fon- und Fax-Nr. habe ich im Moment nicht zur Hand.
> Gruß Manfred
>
>
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
>
>



AW: Re: [OWP] Neues Mitglied

Date: 2001/06/15 11:29:11
From: Astrid und Jürgen <a-hj.schult(a)t-online.de>

Hallo Bodo,

das wird eine Tante von mir sein. Die Tiburskis sind 44 geflüchtet und alle
im Ruhrgebiet gelandet.

Trotzdem danke

Gruß
Astrid

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net
[mailto:ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net]Im Auftrag von Bodo Schütze
Gesendet: Freitag, 15. Juni 2001 09:30
An: ow-preussen-l(a)genealogy.net
Betreff: Re: Re: [OWP] Neues Mitglied


Hallo Astrid,

in 45525 Hattingen wohnt eine Frau Tiburski. Vielleicht ist das interessant.

Bodo








ow-preussen-l(a)genealogy.net schrieb am 14.06.01:
> > Mein Name ist Astrid Schult und ich suche vorwiegend nach Tiburski /
> > Tibursky
>
> Hallo Astrid,
>
> im Kirchspiel Schimonken Kr. Sensburg taucht sehr häufig der Name Tiburcy
und
> ähnliche Schreibweisen auf. Die Kirchenbücher Schimonken sind von den
Mormonen
> verfilmt und auch im Ev. Zentralarchiv Berlin einzusehen.
>
> Viele Grüße. Heike aus Braunschweig
>
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l


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AW: [OWP] Marschalkowski

Date: 2001/06/15 11:29:11
From: Astrid und Jürgen <a-hj.schult(a)t-online.de>

Hallo Sigi,

ich danke Dir recht herzlich. Ich werde Ihr das mal geben und dann wird sie
mich sicher weiter "beauftragen"

Liebe Grüße
Astrid

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net
[mailto:ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net]Im Auftrag von Famille JOSSIN
Gesendet: Freitag, 15. Juni 2001 02:24
An: ow-preussen-l(a)genealogy.net
Betreff: [OWP] Marschalkowski


Hallo Astrid, hier die MARSCHALKOWSKI, die ander Schreibweise wird nicht in
DANZIG aufgefuehrt!!!

ALBERT / ALEX / AUGUST / FRANZ / JOHANN / JOHANNES / VIKTOR / ERIKA /
GERTRUD / HELENE / LUZIA / MARTHA

Falls Deine Bekannte fuer einen gewissen Namen haben moechte, sag mir
Bescheid!!!!

Gruss SIGI

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[OWP] Familienbücher,Ahnenforschung

Date: 2001/06/15 11:36:09
From: Klaus Peter Arnswald <arnswald(a)hotmail.com>

Hallo Liste, sehr geehrte Mitstreiter

Ich suche dringend die Familienbücher mit nachfolgendem Titel:

Die Herren von Arnswaldt und Ihre Sippe.
erstellt von Werner Constantin v. Arnswaldt  (Jahr 1913)
damaliger Verlag war; Kommisions-Verlag Max Kellerer,München 1914.

Es handelt sich um die Geschichten und Urkunden der Familien v.Honstein,
v.Aschazerode,v.Tütchenrode,v.Arnswald, und Geylfus v. Arnswald

Insgesmt bestehen die Bücher aus 7 bekannten Teilen, eventuell sind es auch 8. Teil 1+6 sowie 7 gibt es auf jeden Fall. Die Teile 2,3,4,5 und evt.8 sollen angeblich im Krieg verbrannt sein. Jedoch weis ich aus sicherer Quelle, dass diese Bücher noch 1950 jemand in der Hand gehabt hat, diese jedoch durch einen Professor aus Leipzig (Name unbekannt) mitgenommen und nie wieder gebracht worden sind. Über jeden Hinweis über die Bücher wäre ich sehr dankbar und bitte um Kontaktaufnahme.

Desweiteren suche ich alles mit in Verbindung stehenden Personen der
obengenannten, hauptsächlich der Ost-West-Preussischen Linien sowie in der Neumark,Arnswalde, und Sachsen-Anhalt/Thüringen -Kelbra,Berga,Roßla usw,ansässig waren.
Ost-West-Preußische Linien:
Allenstein,Gerdauen,Schippenbeil,Petershagen/Sieslack,Elbing,Barragin,
Bartenstein,Rastenburg usw. im Umkreis.

Bitte helft mir wenn möglich, schon einmal vielen Dank im voraus

Herzlichste Grüsse

Klaus Peter Arnswald

Glacisstrasse 14
76829 Landau/Pfalz
Tel: 06341-897020
Fax: 06341-84419
Klaus.Arnswald(a)t-online.de
_________________________________________________________________________
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AW: [OWP] Marschalkowski

Date: 2001/06/15 11:44:51
From: Astrid und Jürgen <a-hj.schult(a)t-online.de>

Hi Sigi,

also, August hiess der Gute, konnte ich gerade erfahren. Könntest Du dann
bitte noch einmal für mich nachschauen.

Merci beaucoup
Astrid

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net
[mailto:ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net]Im Auftrag von Famille JOSSIN
Gesendet: Freitag, 15. Juni 2001 02:24
An: ow-preussen-l(a)genealogy.net
Betreff: [OWP] Marschalkowski


Hallo Astrid, hier die MARSCHALKOWSKI, die ander Schreibweise wird nicht in
DANZIG aufgefuehrt!!!

ALBERT / ALEX / AUGUST / FRANZ / JOHANN / JOHANNES / VIKTOR / ERIKA /
GERTRUD / HELENE / LUZIA / MARTHA

Falls Deine Bekannte fuer einen gewissen Namen haben moechte, sag mir
Bescheid!!!!

Gruss SIGI

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Re: [OWP] Willutzki

Date: 2001/06/15 11:46:11
From: Hexagone <Hexagone(a)t-online.de>

Steffen Sobe schrieb:
> > ich lese gerade das Buch
> > "Eine Königsberger Familie" - Geschichten der Arnoldts und Hilberts

> was ist denn das für ein Buch?

Hallo Steffen,

ich bin durch einen Artikel im Ostpreußenblatt auf das Buch aufmerksam geworden.
Hier ein Zitat aus dem Artikel:

..... Entstanden ist eine lesenswerte Chronik, die lebensnah die Hochs und Tiefs 
einer bürgerlichen Familie durch die Jahrhunderte beleuchtet. Die Chronik 
besteht aus zwei Büchern, der Familiengeschichte des Christian David Hilbert 
(1756-1813) aus der Zeit von 1711 bis 1812 und den Erinnerungen seiner Urenkelin 
Anna Arnoldt (1854-1943), geborene Hilbert, aus der Zeit von 1811 bis 1884. 
Erzählt wird von Kriegen und dem schweren Alltag vergangener Jahrhunderte, aber 
auch von großen Freuden, von Familienfeiern und Feiern an der Ostsee ......

"Eine Königsberger Familie. Geschichten der Arnoldts und Hilberts (C.A. Starke 
Verlag, Limburg an der Lahn. 344 Seiten mit zahlr. Abb. und Stammbäumen, geb. 
mit farbigem Schutzumschlag, 29 DM). ISBN 3-7980-0567-2

Viele Grüße. Heike aus Braunschweig



Re: [OWP] Kartei Quassowski

Date: 2001/06/15 12:41:59
From: Manfred Paschedag <M.Paschedag(a)gmx.de>

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Eva Holtkamp <e.holtkamp(a)gmx.de>
An: ow-preussen-l(a)genealogy.net <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
Datum: Freitag, 15. Juni 2001 10:41
Betreff: Re: [OWP] Kartei Quassowski


Hallo Eva,

danke fuer die Ergaenzungen.

Gruß  Manfred  (:-))



Re: [OWP] QUASSOWSKI KARTEI

Date: 2001/06/15 12:52:34
From: Manfred Paschedag <M.Paschedag(a)gmx.de>

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Famille JOSSIN <jjossin(a)club-internet.fr>
An: ow-preussen-l(a)genealogy.net <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
Datum: Freitag, 15. Juni 2001 10:09
Betreff: [OWP] QUASSOWSKI KARTEI


>steht zufaellig der Name PAWELLA oder Pawela in dieser Kartei

Hallo Sigi,

dort steht:
Pavel 1x; von Pavel 1x; Pawel 1x; Pawelisch 1x;
Pawelt 1x; Pawelzig 1x; Pawelzik 1x.
Gruss  Manfred  (:-)



Re: [OWP] QUASSOWSKI KARTEI

Date: 2001/06/15 14:09:53
From: Dennis Kowallek <kowallek(a)iglou.com>

On Fri, 15 Jun 2001 12:48:26 +0200, "Manfred Paschedag" <M.Paschedag(a)gmx.de>
wrote:

>
>-----Ursprüngliche Nachricht-----
>Von: Famille JOSSIN <jjossin(a)club-internet.fr>
>An: ow-preussen-l(a)genealogy.net <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
>Datum: Freitag, 15. Juni 2001 10:09
>Betreff: [OWP] QUASSOWSKI KARTEI
>
>
>>steht zufaellig der Name PAWELLA oder Pawela in dieser Kartei
>
>Hallo Sigi,
>
>dort steht:
>Pavel 1x; von Pavel 1x; Pawel 1x; Pawelisch 1x;
>Pawelt 1x; Pawelzig 1x; Pawelzik 1x.
>Gruss  Manfred  (:-)

Hello Manfred:

Sorry, but I don't speak German.

Besides a list of names, what other information does the Kartei contain?

I found "Kowallek" listed at http://feefhs.org/de/gi/kq/kq-k2.html and was
interested in finding out more.

Thank you.

-- 

Dennis M. Kowallek
kowallek(a)iglou.com

Researching: Kowallek, Sinarski, Zajatz, Hawkins, Stegmuller, Olszta


Re: [OWP] Zensur

Date: 2001/06/15 14:29:01
From: W. Fred Rump <FredRump(a)earthlink.net>

On 15 Jun 2001, at 9:29, Guenter Hellbardt wrote:

> Hallo,
> das klingt sehr nach einer Drohung, Herr Professor!
> Gegen wen richtet sich die denn?
>
> "Karl.M.Brauer" schrieb:
>
> > Bitte informieren Sie mich, wenn man Sie aus dieser
> > Liste ausschliesst, weil irgendwelchen politisch
> > korrekten Gutmenschen Ihre Meinung nicht gefaellt.

Nachdem Knut Barde jetzt alle seine 'zensierte' mail nun doch auf
seinem computer gefunden hat, filters usw, glaube ich das wir das
Thema der Zensur für alle Mal begraben können.

Fred





Re: Re: AW: [OWP] Kartei Quassowski

Date: 2001/06/15 15:17:02
From: Barbara Schmidt <schmidt.babs(a)web.de>

Ich habe den Link gerade ausprobiert und er funktioniert noch. 
Barbara


ow-preussen-l(a)genealogy.net schrieb am 15.06.01:
> Hallo Astrid,
> vor einiger Zeit gab es folgende Nachricht, deren Gültigkeit ich aber jetzt
> nicht mehr nachgeprüft habe:
> 
> "I also just discovered the Kartei Quassowki index this last week on
> http://feefhs.org/de/gi/kq/kq-index.html and like Jörg Puffaldt, found
> the surnames of my grandparents listed: Fabricius and Maruhn.
> 
> Does anyone have access to the Kartei Quassowski?  I can't find it in the
> collections of the major research libraries (Harvard, Stanford, UCLA, Yale,
> etc) in the USA.  I would also like to know what is listed in this book for
> the Fabricius and Maruhn surnames.
> 
> with regards,
> 
> Dietrich Fabricius"
> 
> Astrid und Jürgen schrieb:
> 
> > Gut, danke - wie komme ich denn, bitte, an diese Kartei ran??
> >
> > Gruß
> > Astrid
> 
> --
> Günter Hellbardt
> Taunusstrasse 54
> D-71032 Böblingen
> 
> 
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l 

mailto: schmidt.babs(a)web.de

Suche nach (researching): 
Schmidt, Ohrt, Groth, Freytag (Freitag), Kranz, Bade, Vogt, Bumann und Petrowsky in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern

Ribbe und Nicolaus in Sachsen 

Ribbe in Sachsen-Anhalt

Tylinski (Tilinski), Nicolaus, Czaschkowski und Schaudin in Ostpreussen
______________________________________________________________________________
Sie surfen im Internet statt im Meer? Selbst schuld!
Auf zum Strand: http://lastminute.de/?PP=1-0-100-105-1



Re: [OWP] Kartei Quassowski

Date: 2001/06/15 15:44:41
From: Barbara Schmidt <schmidt.babs(a)web.de>

Danke an alle, die mir mit der Quassowski-Kartei weitergeholfen haben. 
Dann heisst es jetzt also suchen und stöbern ;-)
Barbara aus Kiel  

mailto: schmidt.babs(a)web.de

Suche nach (researching): 
Schmidt, Ohrt, Groth, Freytag (Freitag), Kranz, Bade, Vogt, Bumann und Petrowsky in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern

Ribbe und Nicolaus in Sachsen 

Ribbe in Sachsen-Anhalt

Tylinski (Tilinski), Nicolaus, Czaschkowski und Schaudin in Ostpreussen
______________________________________________________________________________
Sie surfen im Internet statt im Meer? Selbst schuld!
Auf zum Strand: http://lastminute.de/?PP=1-0-100-105-1



Re: AW: [OWP] Kartei Quassowski

Date: 2001/06/15 15:56:38
From: Adalbert Goertz <goertz(a)oldcolo.com>

Bethel College, North Newton KS has a set (my set) of the Kartei Q.
I think they will check for a fee. Write email to
mla(a)bethelks.edu

On Fri, 15 Jun 2001, Guenter Hellbardt wrote:

> Hallo Astrid,
> vor einiger Zeit gab es folgende Nachricht, deren Gültigkeit ich aber jetzt
> nicht mehr nachgeprüft habe:
> 
> "I also just discovered the Kartei Quassowki index this last week on
> http://feefhs.org/de/gi/kq/kq-index.html and like Jörg Puffaldt, found
> the surnames of my grandparents listed: Fabricius and Maruhn.
> 
> Does anyone have access to the Kartei Quassowski?  I can't find it in the
> collections of the major research libraries (Harvard, Stanford, UCLA, Yale,
> etc) in the USA.  I would also like to know what is listed in this book for
> the Fabricius and Maruhn surnames.
> 
> with regards,
> 
> Dietrich Fabricius"
> 
> Astrid und Jürgen schrieb:
> 
> > Gut, danke - wie komme ich denn, bitte, an diese Kartei ran??
> >
> > Gruß
> > Astrid
> 
> --
> Günter Hellbardt
> Taunusstrasse 54
> D-71032 Böblingen
> 
> 
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
> 

-- 
  ** Adalbert & Barbel Goertz ** ph 719-390-1088 ** fax 815-352-3987 **--
    retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
     Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
                http://www.cyberspace.org/~goertz
         Do not use Java, if you want wide accessability.
        Adolph Sharon is the Peacenik in the Near East now




[OWP] AW: [OWP] Re: [OWP] Überweisungen nach Polen

Date: 2001/06/15 16:16:06
From: Astrid und Jürgen <a-hj.schult(a)t-online.de>

Hallo Reiner,

da bist Du aber billig bei weggekommen!! Ich habe vor ca. 4 Jahren DM 135
(!!!) für eine Urkunde aus Osterode bezahlt!

Viele Grüße
Astrid

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net
[mailto:ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net]Im Auftrag von
mail(a)reiner-kerp.de
Gesendet: Mittwoch, 13. Juni 2001 21:30
An: ow-preussen-l(a)genealogy.net
Betreff: [OWP] Re: [OWP] Überweisungen nach Polen


Hallo Sylvia Klingner,
hallo Forscherfreunde,
mit einer solchen Sache bin ich gerade befasst. Ich soll DM 17,- überweisen.
Die Gebühr beträgt DM 18,-. Die ist es mir aber trotzdem wert. Wenn alles
gelaufen ist, werde ich gerne berichten.

Gruß,

Reiner


_______________________________________________
OW-Preussen-L mailing list
OW-Preussen-L(a)genealogy.net
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



Re: [OWP] Neues Mitglied

Date: 2001/06/15 18:19:20
From: Wolfgang Schlueter <Wolfgang.Schluter(a)t-online.de>

Es gab eine Familie Moritz in Rodenau, Kreis Lötzen
Wolfgang

Astrid und Jürgen schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> als neues Mitglied möchte ich mich natürlich vorstellen.
>
> Mein Name ist Astrid Schult und ich suche vorwiegend nach Tiburski /
> Tibursky aus Osterode, Allenstein, Plichten, Moldsen. Aber auch nach Moritz
> und Wozinski forsche ich.
>
> Auf einen regen Erfahrungsaustausch freut sich
>
> Astrid Schult
>
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



[OWP] Re: [OWP] AW: [OWP] Re: [OWP] Überweisun gen nach Polen

Date: 2001/06/15 18:22:36
From: mail <mail(a)reiner-kerp.de>

Hallo Astrid,

> da bist Du aber billig bei weggekommen!! Ich habe vor ca. 4 Jahren DM 135
> (!!!) für eine Urkunde aus Osterode bezahlt!

wahrscheinlich war das bei Euch eine Urkunde von einem Standesamt. Soweit
ich weiss, geht das immer noch nur ueber die Botschaft und kostet
entsprechend. Die Urkunde, um die ich gebeten hatte, kommt vom Staatsarchiv
in Lodz. Was meine DM 18,- fuer die Gebuehren anbelangt, ist das eine
Schaetzung der Dame von der Sparkasse. Die Ueberweisung ist heute mit einer
Kopie der Nachricht aus Lodz an die Auslandsabteilung gegangen. Man kannte
sich bei uns in der Zweigstelle damit nicht aus. Es ist ja alles auf
Polnisch. Da muss dann schon ein Spezialist ran.

Gruss,

Reiner



[OWP] Re: [OWP] AW: [OWP] Re: [OWP] Überweisungen nach Polen

Date: 2001/06/15 18:25:50
From: W. Fred Rump <FredRump(a)earthlink.net>

On 15 Jun 2001, at 16:12, Astrid und Jürgen wrote:

> da bist Du aber billig bei weggekommen!! Ich habe vor ca. 4 Jahren DM
> 135 (!!!) für eine Urkunde aus Osterode bezahlt!

Und ich $105 for vier Kurzabschriften von Geburtstagen die ich
schon alle hatte.  Man weiß aber nie was man bekommt weil man
im Vorraus bezahlen muß. So ist gut Geschäfte zu machen.

Fred




[OWP] Internetseite

Date: 2001/06/15 21:12:35
From: Silke Schoeps <silke.schoeps(a)gmx.de>

Liebe Liste,

nun habe ich endlich auch meine Ahnen im Netz. Sie sind zu finden unter:

http://www.8ung.at/ahnen/

MfG

Silke Schöps



[OWP] Geschaefte, war: Überweisungen nach Polen

Date: 2001/06/16 01:00:46
From: mail <mail(a)reiner-kerp.de>

Hallo Fred,

> Und ich $105 for vier Kurzabschriften von Geburtstagen die ich
> schon alle hatte.  Man weiß aber nie was man bekommt weil man
> im Vorraus bezahlen muß. So ist gut Geschäfte zu machen.

Deinen Bericht habe ich seinerzeit mitgelesen. Aber Kosten sind immer
relativ. Etwas Aehnliches wie Dir ist mir kuerzlich mit dem Staatsarchiv
Posen passiert.
    Ich hattte mich per e-Mail ueber das Archiv Torun an das Archiv in
Wloclawek gewandt. Torun hat meine Angaben auch an Poznan weitergeleitet.
Von dort aus hat man mir unverlangt vier Urkunden die ich selber schon
hatte, fuer DM 68,99 angeboten. Zusaetzlich sollte ich fuer zwei Suchstunden
DM 51,- bezahlen (die Gebuehrenordnung von 1993 war beigefuegt). Auch, wenn
dies zu keinem Erfolg fuehrte, finde ich die Hilfsbereitschaft sehr
erfreulich. Fuer eine der Urkunden (aus Piaksi Skolskie) waere ich vor einem
Jahr noch liebend gerne persoenlich in Poznan angereist. Vergangenen Herbst
habe ich den Ort dann endlich mit Hilfe von Art Lauf aus Edmonton gefunden.
Die Urkunde selber war dann schnell gefunden. Wenn man aber bedenkt, dass
ich dafuer vier Jahre gebraucht habe, sind die DM 119,- sicher nicht zu
viel.
    Auf das Angebot aus Posen habe ich noch nicht geantwortet weil ich
natuerlich, genau wie Du damals, vermeiden moechte, dass andere Forscher
wegen meiner Ablehnung in Zukunft vor verschlossener Tuer stehen. Mit der
Urkunde aus Lodz hoffe ich eine Luecke schliessen zu koennen. Danach kann
ich mich wieder an das Archiv in Posen wenden und an den guten Kontakt
anknuepfen.

Gruss,

Reiner



[OWP] Konigsberg

Date: 2001/06/16 02:33:51
From: GUY GAROFANO <guyj(a)webtv.net>

Hallo, Ich heisse Guy, von New Jersey/USA. Mein Deutsch ist schlect, Ich
muss schreiben in Englisch. I am very interested in German history - I
have been to Germany 10 times over the past five years. Lately I have
been reading alot about East Prussia & present day Kalningrad. I'm
hoping to visit there next year. I would like to correspond with anyone
- especially if someone might like to join me next year, or anybody who
has any German contacts in Kaliningrad. Vielen Dank. 

GUY GAROFANO
guyj(a)webtv.net



Re: [OWP] Konigsberg

Date: 2001/06/16 08:44:49
From: linda meadows <linda.meadows(a)btinternet.com>

----- Original Message ----- 
From: GUY GAROFANO <guyj(a)webtv.net>
To: <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
Sent: Saturday, June 16, 2001 1:33 AM
Subject: [OWP] Konigsberg


> Hallo, Ich heisse Guy, von New Jersey/USA. Mein Deutsch ist schlect, Ich
> muss schreiben in Englisch. I am very interested in German history - I
> have been to Germany 10 times over the past five years. Lately I have
> been reading alot about East Prussia & present day Kalningrad. I'm
> hoping to visit there next year. I would like to correspond with anyone
> - especially if someone might like to join me next year, or anybody who
> has any German contacts in Kaliningrad. Vielen Dank. 
> 
> GUY GAROFANO
> guyj(a)webtv.net
> 
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



Re: [OWP] Konigsberg

Date: 2001/06/16 08:46:17
From: linda meadows <linda.meadows(a)btinternet.com>

----- Original Message ----- 
From: GUY GAROFANO <guyj(a)webtv.net>
To: <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
Sent: Saturday, June 16, 2001 1:33 AM
Subject: [OWP] Konigsberg


> Hallo, Ich heisse Guy, von New Jersey/USA. Mein Deutsch ist schlect, Ich
> muss schreiben in Englisch. I am very interested in German history - I
> have been to Germany 10 times over the past five years. Lately I have
> been reading alot about East Prussia & present day Kalningrad. I'm
> hoping to visit there next year. I would like to correspond with anyone
> - especially if someone might like to join me next year, or anybody who
> has any German contacts in Kaliningrad. Vielen Dank. 
> 
> GUY GAROFANO
> guyj(a)webtv.net
> 
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



Re: [OWP] Zensur

Date: 2001/06/16 09:39:08
From: Karl.M.Brauer <karl.m.brauer(a)t-online.de>

Guten Morgen, Herr W. Fred Rump -

Es freut mich sehr, dass diese Angelegenheit sich so positiv
erledigt hat. Ich hatte schon gefuerchtet, ich muesse aus dieser
interessanten Listen aussteigen, da ich mich an zensierten
Publikationseinrichtungen nicht beteiligen moechte. Die Zensur
war schliesslich eines der wichtigsten Instrumente aller braunen,
roten und sonstigen Faschisten - und man kann immer wieder fest-
stellen, dass es einigen schon wieder in den Fingern juckt, eine
andere als ihre eigene Meinung zu unterdruecken.

Mit freundlichem Gruss -

Karl M. Brauer, Wannsee ~~ karl.m.brauer(a)t-online.de
   Forschungsgebiete:  Ermland und Koschneiderei 
   Ergebnisse siehe: http://gedbas.genealogy.net/ 
http://home.t-online.de/home/karl.m.brauer/index.htm
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 

W. Fred Rump schrieb:
> On 15 Jun 2001, at 9:29, Guenter Hellbardt wrote:
>
> > Hallo,
> > das klingt sehr nach einer Drohung, Herr Professor!
> > Gegen wen richtet sich die denn?
> > 
> > "Karl.M.Brauer" schrieb:
> > 
> > > Bitte informieren Sie mich, wenn man Sie aus dieser
> > > Liste ausschliesst, weil irgendwelchen politisch
> > > korrekten Gutmenschen Ihre Meinung nicht gefaellt.
>
> Nachdem Knut Barde jetzt alle seine 'zensierte' mail nun doch auf 
> seinem computer gefunden hat, filters usw, glaube ich das wir das 
> Thema der Zensur für alle Mal begraben können.
>
> Fred
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



[OWP] Links

Date: 2001/06/16 10:05:35
From: Astrid und Jürgen <a-hj.schult(a)t-online.de>

Hallo an alle,

fast ist das Werk vollendet - meine HP steht kurz vor dem Upload. Wer noch
in meiner umfangreichen Linkliste mitaufgenommen werden möchte, der möge
sich bitte melden. Buttons und Banner sind ebenfalls willkommen.

Ich danke Euch

Liebe Grüße
Astrid



[OWP] PAWELLA

Date: 2001/06/16 10:12:27
From: Famille JOSSIN <jjossin(a)club-internet.fr>

Hallo Manfred, vielen Dank fuer die Namen! Mit den Namen sind dann auch die "Dörfer", oder Jahreszeiten damit verbunden , um weiterzusuchen....?????

Danke im voraus SIGI


Re: [OWP] PAWELLA

Date: 2001/06/16 14:33:00
From: Manfred Paschedag <M.Paschedag(a)gmx.de>

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Famille JOSSIN <jjossin(a)club-internet.fr>
An: ow-preussen-l(a)genealogy.net <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
Datum: Samstag, 16. Juni 2001 10:13
Betreff: [OWP] PAWELLA


>Mit den Namen sind dann auch die "Dörfer",
>oder Jahreszeiten damit verbunden , um weiter-
>zusuchen....?????


Hallo Sigi,
in den meisten Faellen bekommt man weitere
hinweisende Informationen.
Gruß Manfred  (:-))

_______________________________________________
OW-Preussen-L mailing list
OW-Preussen-L(a)genealogy.net
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l




Re: [OWP] QUASSOWSKI KARTEI

Date: 2001/06/16 14:53:27
From: Manfred Paschedag <M.Paschedag(a)gmx.de>

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Dennis Kowallek <kowallek(a)iglou.com>
An: ow-preussen-l(a)genealogy.net <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
Datum: Freitag, 15. Juni 2001 14:10
Betreff: Re: [OWP] QUASSOWSKI KARTEI


On Fri, 15 Jun 2001 12:48:26 +0200, "Manfred Paschedag" <M.Paschedag(a)gmx.de>
wrote:

>Besides a list of names, what other information
>does the Kartei contain?

Hi Dennis,

I only have the table of contents.
The name "Kowalle(c)k  is listed there 5x. You can
find more informations in
Volume  B    page 97
Volume  C    page 92
Volume  Ko  page 620
Volume Sa   page 140  and 415.
Which information you can find here especially about
the name "Kowalle(c)k" I can't tell you.
Normally you can find in these volumes informations
about marriages, places and villages, hints at god-
fathers and so on.
Most informations in the "Kartei Quassowski" have
never been published and the sources don't exist
anymore.

Gruss  Manfred  (:-))







[OWP] Gymnich

Date: 2001/06/16 15:38:53
From: Renate Gebien <rgebien(a)fibertel.com.ar>

Hallo aus Argentinien!

Gerne möchte ich erfahren, ob ich noch Familienangehörige in Köln oder sonstwo in Deutschland habe.

Mein Ur-Grossvater Jakob Gymnich, geb. 07.08.1874 in Köln hat Maria Walther, geb. 1877 in Köln, geheiratet, und ist dann wohl um die Jahrhundertwende nach Argentinien ausgewandert, wo 1911 mein Grossvater Jacobo Carlos Gymnich geboren ist.

Die Eltern meines Urgrossvaters waren: Jakob Gymnich und Cibilla geb. Fetter.

Für jede Auskunft wäre ich sehr dankbar auch über sonstige e-mail-Anschriften an die ich diese Anfrage senden könnte.

Es grüsst aus Buenos Aires, Argentinien,
Pablo Gymnich, geb. 16.07.1976




[OWP] "Koenigsberger Familie"

Date: 2001/06/16 15:44:49
From: Sigrid Peterson <sp22(a)cornell.edu>

Liebe Heike, Du hast Steffen (unten) sehr nett geantwortet.  Falls
Du das buch hast, koentest Du bitte sehen ob es auch v.Massows, v.
Gustedts aus Parnehnen, Lablaken, und besonders aus Neuhausen
enthaelt?  Falls "Ja", waere ich dir dankbar und wuerde das Buch
sofort bestellen.  Sigrid

Heike schrieb:

Hallo Steffen,

ich bin durch einen Artikel im Ostpreußenblatt auf das Buch
aufmerksam geworden.
Hier ein Zitat aus dem Artikel:

..... Entstanden ist eine lesenswerte Chronik, die lebensnah die
Hochs und Tiefs
einer bürgerlichen Familie durch die Jahrhunderte beleuchtet. Die Chronik
besteht aus zwei Büchern, der Familiengeschichte des Christian David Hilbert
(1756-1813) aus der Zeit von 1711 bis 1812 und den Erinnerungen
seiner Urenkelin
Anna Arnoldt (1854-1943), geborene Hilbert, aus der Zeit von 1811 bis 1884.
Erzählt wird von Kriegen und dem schweren Alltag vergangener
Jahrhunderte, aber
auch von großen Freuden, von Familienfeiern und Feiern an der Ostsee ......

"Eine Königsberger Familie. Geschichten der Arnoldts und Hilberts (C.A. Starke
Verlag, Limburg an der Lahn. 344 Seiten mit zahlr. Abb. und Stammbäumen, geb.
mit farbigem Schutzumschlag, 29 DM). ISBN 3-7980-0567-2

Viele Grüße. Heike aus Braunschweig


Re: [OWP] Links

Date: 2001/06/16 22:02:23
From: P. & J. QUIRING <jpquiring(a)onlinehome.de>

Hallo Astrid und Jürgen,

ich würde euch bitten, folgenden Banner bei euch mit einzubinden:

		<p align="center"> <a href="http://mitglied.tripod.de/jpquiring";
target="_blank"> <img border="0"
    src="banner.gif" alt="Genealogie der Familien Quiring" width="400"
                                           height="60"></a></p>


Mit bestem Dank verbleibe ich und wünsche viele Besucher

Peter Quiring

Astrid und Jürgen schrieb:
> 
> Hallo an alle,
> 
> fast ist das Werk vollendet - meine HP steht kurz vor dem Upload. Wer noch
> in meiner umfangreichen Linkliste mitaufgenommen werden möchte, der möge
> sich bitte melden. Buttons und Banner sind ebenfalls willkommen.
> 
> Ich danke Euch
> 
> Liebe Grüße
> Astrid
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l

-- 





 +-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+--+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+
 |Peter QUIRING    EMAIL    : jpquiring(a)onlinehome.de                 | 
 |                 HOMEPAGE : http://www.familienforschung.net/quiring|
 +--------------------------------------------------------------------+
 |Forschungsgebiete: West-und Ostpreußen, Ukraine, Rußland,           |
 |                   Banat, Batschka                                  |
 |                   USA, Canada                                      |
 |Familiennamen:     QUIRING, QUIERING, QUERING, BRANDT, Bartel, LOOK |
 |Toter Punkt:       Peter Quiring oo Maria Bartel(s) um 1800 ?       |
 |                   Kreis Marienwerder ?, West-Preußen,  MENNONITEN  |
 |                                                                    |
 |           Ich bin für jeden Hinweis dankbar!                       |
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AW: [OWP] Links

Date: 2001/06/16 22:12:39
From: Nadine Ramm <nadine.ramm(a)ewetel.net>

Hallo Astrid und Jürgen, habt Ihr unser Banner bekommen?

Gruss Nadine Ramm

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net
[mailto:ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net]Im Auftrag von P. & J. QUIRING
Gesendet: Samstag, 16. Juni 2001 22:12
An: ow-preussen-l(a)genealogy.net
Betreff: Re: [OWP] Links


Hallo Astrid und Jürgen,

ich würde euch bitten, folgenden Banner bei euch mit einzubinden:

		<p align="center"> <a href="http://mitglied.tripod.de/jpquiring";
target="_blank"> <img border="0"
    src="banner.gif" alt="Genealogie der Familien Quiring" width="400"
                                           height="60"></a></p>


Mit bestem Dank verbleibe ich und wünsche viele Besucher

Peter Quiring

Astrid und Jürgen schrieb:
>
> Hallo an alle,
>
> fast ist das Werk vollendet - meine HP steht kurz vor dem Upload. Wer noch
> in meiner umfangreichen Linkliste mitaufgenommen werden möchte, der möge
> sich bitte melden. Buttons und Banner sind ebenfalls willkommen.
>
> Ich danke Euch
>
> Liebe Grüße
> Astrid
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 |Forschungsgebiete: West-und Ostpreußen, Ukraine, Rußland,           |
 |                   Banat, Batschka                                  |
 |                   USA, Canada                                      |
 |Familiennamen:     QUIRING, QUIERING, QUERING, BRANDT, Bartel, LOOK |
 |Toter Punkt:       Peter Quiring oo Maria Bartel(s) um 1800 ?       |
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[OWP] Bürgerbücher v. Danzig

Date: 2001/06/16 23:10:06
From: Dietrich klein <Klein.Plettenberg(a)t-online.de>

Liebe Listenteilnehmer,

weiß jemand, ob es außerhalb des polnischen Staatsarchivs Danzig Bürgerbücher 
von Danzig gibt, vielleicht in Kopien, Teilabschriften, in Archiven oder in 
Privathand oder sogar als Druck ?
Hat jemand schon mal in den Bürgerbüchern geforscht ??

Auf der Suche nach LEMON habe ich zufällig ( Forscherhilfe !!) einen  
entscheidenden Traueintrag vom 16.07.1769 in Preußisch Stargard gefunden, wo 
Johann Friedrich Lemon aus Schweden ( bei der Trauung eines seiner Söhne 1810 
wird Stockholm genannt) seine Regina Senger heiratet.
Er wird zu diesem Zeitpunkt als BÜRGER VON DANZIG und SCHWERDFEGER bezeichnet,
muss also das BÜRGERRECHT VOR 1769 erworben haben.

Im Sterbeeintrag von Danzig/St.Marien vom 24.04.1806  wird sein Alter mit 58 Jah-
ren angegeben. Demnach müsste er 1747/48 geboren worden sein.      

Ich hoffe, durch die  Eintragungen im  Bürgerbuch genauere Angaben über Johann
Friedrich Lemon (Alter, Herkunft, Eltern ) zu bekommen.

Vielen Dank für jede Hilfe !
(Bekomme allmählich ein schlechtes Gewissen, weil ich hier soviel frage !
Bin aber gerne - falls in meinen Möglichkeiten - zu Gegendiensten bereit !)     

MfG
Dietrich Klein



[OWP] Bartsch,Bachert,Guenther Allenstein,Ostpreussen

Date: 2001/06/17 06:35:02
From: Erika Eder <eder4136(a)home.com>

Moechte mich gerne vorstellen.Ich bin Erika Eder,geboren in Aurich/Ostfriesland und lebe in Kanada.
Suche meine Vorfahren von Ostpreussen ,vielleicht gibt es sogar noch Verwandte von dort?
Habe nur einige Daten.

Michael Bachert,evang.heiratet Friederike Guenther.
Tochter,
Friederike Franziska Bachert ,,geb.28.10.1848 in Patricken/Allenstein Reg.Nr.48 .
getauft evang. am  12.10. 1848 in Kleeberg/Allenstein.
.  
Friederike Franziska Bachert heiratet Wilhelm Bartsch. 
 Sie gebar Sohn,Friedrich Wilhelm Bartsch am 20.12.1884  Reg.Nr. 421/1884 , in Allenstein/Abbau,er fiel im 1. Weltkrieg,
Wuerde gerne wissen,wann er eingezogen wurde,wo er starb und beerdigt ist.Seine Eltern verstarben und er zog zur Insel Norderney in Ostfriesland.Er war Berufssoldat, Unteroffizier.
Er heiratete Maria Elisabeth Steinblock,geb. am 1.6.1883 in Vosskuhlen ,Reg.Nr.8/1883 .

 Sie war die Tochter des Klaas Rieken Steinblock und der Etta Christina Schoon aus Aurich-Oldendorf, Ostfriesland.

Maria Elisabeth Bartsch gebar 3 Kinder.
Friedrich Wilhelm Bartsch,geb.Juli 1907 in Norderney.,fiel im 2. Weltkrieg in Belgien,beerdigt in Andernach/Rhein.
Ernst Karl August Bartsch,geb.10.8.1812 in Aurich/Ostfriesland. Reg.Nr.63/1912 , gestorben in Lueneburg 1997.
Hertha Bartsch geb.Juli 1914 in Aurich/Ostfriesland.,gestorben in Aurich.


AW: [OWP] Links - Nadine

Date: 2001/06/17 10:07:11
From: Astrid und Jürgen <a-hj.schult(a)t-online.de>

Hallo Nadine,

wenn es der Verweis auf die Seite von Helmut Ramm ist, dann habe ich ihn
schon eingebunden. Wenn nicht, dann schicke einfach mal den Bannercode.

Liebe Grüße
Astrid

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net
[mailto:ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net]Im Auftrag von Nadine Ramm
Gesendet: Samstag, 16. Juni 2001 22:10
An: ow-preussen-l(a)genealogy.net
Betreff: AW: [OWP] Links


Hallo Astrid und Jürgen, habt Ihr unser Banner bekommen?

Gruss Nadine Ramm

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net
[mailto:ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net]Im Auftrag von P. & J. QUIRING
Gesendet: Samstag, 16. Juni 2001 22:12
An: ow-preussen-l(a)genealogy.net
Betreff: Re: [OWP] Links


Hallo Astrid und Jürgen,

ich würde euch bitten, folgenden Banner bei euch mit einzubinden:

		<p align="center"> <a href="http://mitglied.tripod.de/jpquiring";
target="_blank"> <img border="0"
    src="banner.gif" alt="Genealogie der Familien Quiring" width="400"
                                           height="60"></a></p>


Mit bestem Dank verbleibe ich und wünsche viele Besucher

Peter Quiring

Astrid und Jürgen schrieb:
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> Hallo an alle,
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> fast ist das Werk vollendet - meine HP steht kurz vor dem Upload. Wer noch
> in meiner umfangreichen Linkliste mitaufgenommen werden möchte, der möge
> sich bitte melden. Buttons und Banner sind ebenfalls willkommen.
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> Ich danke Euch
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> Liebe Grüße
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 |Forschungsgebiete: West-und Ostpreußen, Ukraine, Rußland,           |
 |                   Banat, Batschka                                  |
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[OWP] Re: [OWP] Bürgerbücher v. Danzig

Date: 2001/06/17 10:09:25
From: Manfred Paschedag <M.Paschedag(a)gmx.de>

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Dietrich klein <Klein.Plettenberg(a)t-online.de>
An: Danzig-L(a)egroups.com <Danzig-L(a)egroups.com>
Cc: OW-Preussen-L(a)genealogy.net <OW-Preussen-L(a)genealogy.net>
Datum: Samstag, 16. Juni 2001 23:11
Betreff: [OWP] Bürgerbücher v. Danzig

Hallo Dietrich Klein,

>Ich hoffe, durch die  Eintragungen im  Bürgerbuch
>genauere Angaben über Johann
>Friedrich Lemon (Alter, Herkunft, Eltern ) zu bekommen.

der Name Lemon kommt vor in:
Danziger Familiengeschichtliche Beitraege, Heft 2,
Danzig 1934, vor.
Es mueßte dort der Aufsatz sein von:
Eugen B. Jantzen: Sargschilder in den Landkirchen
des Feistaates Danzig.
Die Danziger Familiengeschichtlichen Beitraege von
1929-1943 wurden als Sonderschrift Nr. 60 des
Vereins fuer Familienforschung in Ost- und Westpreussen
e.V., Sitz Hamburg, herausgegeben.

Gruß Manfred Paschedag, der alles ueber Paschedag
sucht.



[OWP] Suche nach Quellen

Date: 2001/06/17 15:43:20
From: pampow <pampow(a)surfeu.de>

Hallo Liste,

kann mir jemand von Euch weiterhelfen?
Ich suche nach Quellen (Einwohnerlisten,Adressbücher usw.) für den Ort Nettschunen (Dammfelde). Mein UrUrGroßvater wurde dort 1872 geboren. Leider gibt es keine Mikrofilme bei den Mormonen und beim EZA liegen Unterlagen nur bis 1850 vor.

Ich bedanke mich im voraus und verbleibe

mfg M.Habedank


[OWP] Familienforschung Lasarzik (Treuburg)

Date: 2001/06/17 16:17:42
From: Lasarcyk <Lasarcyk(a)aol.com>

Liebe Familienforscher,

ich erforsche den Familiennamen LASARZIK (auch Lazarczyk, Lasarcik usw) im 
Raum Marggrabowa/Oletzko/Lyck und freue mich ueber Kontakte zu anderen, die 
Material dazu haben.

Helmut Lasarcyk
lasarcyk(a)aol.com
www.lasarcyk.de


[OWP] Uschütz / Wittenau

Date: 2001/06/17 16:24:34
From: Astrid und Jürgen <a-hj.schult(a)t-online.de>

Hallo an alle Forscher,

dank Alex (und genauerem Nachlesen und mehrfachem mit der flachen Hand auf
die Stirn schlagen) haben wir nun endlich einen Anhaltspunkt über die
Madeja-Linie.

Uschütz hiess also ab 1936 Wittenau. Wie heißt es jetzt? Forscht jemand von
Euch in Schlesien? Hat jemand schon mal was von Madeja gehört?

Ich danke vielmals

Viele Grüße
Astrid Schult



[OWP] Cancel subscbe

Date: 2001/06/17 16:24:49
From: GUY GAROFANO <guyj(a)webtv.net>

Please remove me from the MailingList. Vielen Dank



[OWP] Cancel subsribe

Date: 2001/06/17 16:27:54
From: GUY GAROFANO <guyj(a)webtv.net>

Please remove me from the Mailing List. Vielen Dank



AW: [OWP] Suche nach Quellen

Date: 2001/06/17 17:02:42
From: Surkau <Hans-Christoph.Surkau(a)t-online.de>

Nettschunen gehörte nach dem Kirchspielverzeichnis von 1912 zur Gemeinde GROß LENGKENINGKEN, Kirchenkreis RAGNIT. Im EZA sind von dieser gemeinde die Kirchenbücher 1896 bis 1944 vorhanden. Dieses Kirchspiel wurde erst 1897 durch Abtrennung von Ragnit und Wischwill geschaffen. Entsprechende Daten müssen also in den Urspungskirchengemeinden gesucht werden, wenn sie älter als 1897 sein sollen.Die Bücher der urspungsgemeinden sind bis ca 1760 im EZA vorhanden.
MfG
H.Ch. Surkau
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:	pampow [SMTP:pampow(a)surfeu.de]
Gesendet am:	Sonntag, 17. Juni 2001 15:44
An:	newsletter ostpreußen
Betreff:	[OWP] Suche nach Quellen

Hallo Liste,

kann mir jemand von Euch weiterhelfen?
Ich suche nach Quellen (Einwohnerlisten,Adressbücher usw.) für den Ort Nettschunen (Dammfelde). Mein UrUrGroßvater wurde dort 1872 geboren. Leider gibt es keine Mikrofilme bei den Mormonen und beim EZA liegen Unterlagen nur bis 1850 vor.

Ich bedanke mich im voraus und verbleibe

mfg M.Habedank

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[OWP] Vorfahren in Wargienen Ksp. Powunden

Date: 2001/06/17 17:13:20
From: Ulrich Budler <UBudler(a)gmx.de>

Liebe Liste!
Ich habe meine Vorfahren, die Buttler/Butler bis  1733 in Wargienen im Kirchspiel Powunden zurückverfolgt. Der erste Butler, den ich fand, Johann, soll nach dem Heiratseintrag einer seiner Söhne Bauer in Wargienen gewesen sein. 
Kann mir nun jemand einen Tipp geben, wie ich doch noch an weitere Informationen kommen könnte???
Herzliche Grüße
Ulrich Budler


[OWP] Kirchspiel Reichenbach

Date: 2001/06/17 17:16:52
From: Ulrich Budler <UBudler(a)gmx.de>

Am 14.6.1862 heiratet in Reichenbach Friedrich Wichmann(* errechnet 1835) eine Elisabeth Fuchs (* errechnet 1836).
Leider habe ich bisher mit meiner Suche keinen Erfolg gehabt. Vielleicht hat jemand die gesuchten Personen in seiner Liste???
Viele Grüße Ulrich Budler


[OWP] Woiwod

Date: 2001/06/17 17:25:00
From: Hubert Woelky <hubert(a)familie-woelky.de>

Hallo Waltraud,

vielleicht hast du diese Angaben schon, aber sicher ist sicher:

...Martin HOPPE aus Retsch und Gertrudis WOIWOD aus Konegen waren Taufpaten bei Veronica POSCHMANN, Tochter des Eigenkätners Peter Poschmann und seiner Ehefrau Rosa geb. BOEHNKE: Die Taufe war am 18.06.1848 in der kath. Pfarrkirche Heilsberg. (Urkunde s. in der Ahnengalerie bei Veronika P.)

Schönen Sonntag

Gruß

Hubert

*****************************************
forsche nach WOELKY; WOYK in Heilsberg OPR
REISCH in Leobschütz; HOFFMANN in Krzischney; 
PAUL in Schreiberhau; VEITH in ??? SCHLESIEN 
DUWE in Bromberg, HOEVELER in Pommern
http://www.familie-woelky.de 
*****************************************

Re: [OWP] Uschütz / Wittenau

Date: 2001/06/17 17:44:56
From: Wolfgang Schlueter <Wolfgang.Schluter(a)t-online.de>

Ich kenne jemanden mit Nachnamen Madeia, weiß aber nicht wo die Familie 
herkommt. Bei Interesse könnte ich es aber herausfinden.
Wolfgang

Astrid und Jürgen schrieb:
> Hallo an alle Forscher,
>
> dank Alex (und genauerem Nachlesen und mehrfachem mit der flachen Hand auf
> die Stirn schlagen) haben wir nun endlich einen Anhaltspunkt über die
> Madeja-Linie.
>
> Uschütz hiess also ab 1936 Wittenau. Wie heißt es jetzt? Forscht jemand von
> Euch in Schlesien? Hat jemand schon mal was von Madeja gehört?
>
> Ich danke vielmals
>
> Viele Grüße
> Astrid Schult
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Re: AW: [OWP] Kartei Quassowski

Date: 2001/06/17 19:00:34
From: Dietrich Fabricius <fabricius(a)ioa.com>

The Mennonite Library and Archives at Bethel College in Kansas does hold the
complete set of Die Kartei Quassowski.  They will look up names (although it
would be best to confirm the names are there via the FEEHS index)  and
provide photocopies as indicated below.

This is what they can do:
--------------------------
"This set does not circulate here and we do not lend it through Interlibrary
Loan.

Our minimum charge for mailing photocopies is $3.00 for up to 20 photocopies
(postage included).  For more than 20 photocopies the charge is 15 cents per
image.

If you would like me to proceed, please provide a postal mailing address
where I can mail the copies with an invoice."

James R. Lynch, CA
Assistant Archivist
Mennonite Library and Archives
300 E. 27th, North Newton, KS 67117
(316) 284-5304

jlynch(a)bethelks.edu
------------------------------

> From: Adalbert Goertz <goertz(a)oldcolo.com>
> Reply-To: ow-preussen-l(a)genealogy.net
> Date: Fri, 15 Jun 2001 07:58:02 -0600 (MDT)
> To: ow-preussen-l(a)genealogy.net
> Subject: Re: AW: [OWP] Kartei Quassowski
> 
> Bethel College, North Newton KS has a set (my set) of the Kartei Q.
> I think they will check for a fee. Write email to
> mla(a)bethelks.edu
> 
> On Fri, 15 Jun 2001, Guenter Hellbardt wrote:
> 
>> Hallo Astrid,
>> vor einiger Zeit gab es folgende Nachricht, deren Gültigkeit ich aber jetzt
>> nicht mehr nachgeprüft habe:
>> 
>> "I also just discovered the Kartei Quassowki index this last week on
>> http://feefhs.org/de/gi/kq/kq-index.html and like Jörg Puffaldt, found
>> the surnames of my grandparents listed: Fabricius and Maruhn.
>> 
>> Does anyone have access to the Kartei Quassowski?  I can't find it in the
>> collections of the major research libraries (Harvard, Stanford, UCLA, Yale,
>> etc) in the USA.  I would also like to know what is listed in this book for
>> the Fabricius and Maruhn surnames.
>> 
>> with regards,
>> 
>> Dietrich Fabricius"
>> 
>> Astrid und Jürgen schrieb:
>> 
>>> Gut, danke - wie komme ich denn, bitte, an diese Kartei ran??
>>> 
>>> Gruß
>>> Astrid
>> 
>> --
>> Günter Hellbardt
>> Taunusstrasse 54
>> D-71032 Böblingen
>> 
>> 
>> 
>> _______________________________________________
>> OW-Preussen-L mailing list
>> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
>> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
>> 
> 
> -- 
> ** Adalbert & Barbel Goertz ** ph 719-390-1088 ** fax 815-352-3987 **--
> retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
> Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
> http://www.cyberspace.org/~goertz
> Do not use Java, if you want wide accessability.
> Adolph Sharon is the Peacenik in the Near East now
> 
> 
> 
> _______________________________________________
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> 



[OWP] meine Homepage

Date: 2001/06/17 19:03:42
From: ZBuchstein <ZBuchstein(a)aol.com>

Hallo zusammen,

nach längerer Abwesenheit von der Liste, möchte ich nun meine neue 
genealogische Homepage vorstellen.

http://www.planet-interkom.de/juergen.buchsteiner/Startseite.Index.htm

Ich würde mich freuen, wenn ich mit diesen Seiten die Forschungsergebnisse 
von weiteren Familienforschern ergänzen, und natürlich auf meinen eigenen 
Forschungsstand erweitern könnte.

Viele Grüße

Jürgen
***************************************************************
Jürgen Buchsteiner
Raffaelstraße 3
42719 Solingen
E-Mail(1): ZBuchstein(a)aol.com
E-Mail(2): juergen.buchsteiner(a)planet-interkom.de
*****************************************************************




[OWP] Kartei Quassowski vorhanden

Date: 2001/06/17 19:41:52
From: Pankow2 <Pankow2(a)aol.com>

Hallo Forscherfreunde

bei mir stehen die 23 Baende der Kartei.

Bei Anfragen  (wenn es häufig vorkommende Namen betrifft)  bitte angeben,  WO 
und WANN Vorkommen des Namens gesucht werden

Bernhard Heinrich


Re: [OWP] Wiedervorstellung, Danzig, Arnswald,

Date: 2001/06/17 20:04:39
From: Dietrich Fabricius <fabricius(a)ioa.com>

Hallo,
Für Gegner, sehen http://home.t-online.de/home/irmiGS/

Hanshagen, Groß Peisten, und Landsberg wären alles angrenzend Kirchespielen
von Petershagen und Kircheregister vor 1830 für alles jetzt existiert.
Hanshagen ist die nähsten Kirchespiel.  Vielleicht suchen Sie darin.

Gruß,
Dietrich Fabricius

> From: "Klaus Peter Arnswald" <arnswald(a)hotmail.com>
> Reply-To: ow-preussen-l(a)genealogy.net
> Date: Thu, 14 Jun 2001 11:25:49 +0200
> To: OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> Subject: [OWP] Wiedervorstellung,  Danzig,  Arnswald,
> 
> Hallo Liste,
> 
> nach längerer Abwesenheit melde ich mich wieder zurück. Für die neu
> hinzugekommenen und für die anderen als Erinnerung nochmal meine
> kurze Vorstellung.
> 
> mein Name ist: Klaus Peter Arnswald, wohnhaft in Landau/Pfalz,
> 45 Jahre alt, verheiratet, 3 Kinder, mein Forschungsgebiet ist vorwiegeng
> Ostpreussen,Danzig, aber auch Westpreussen, Neumark, Pommern
> sowie Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen, Schlesien
> 
> meine gesuchte Namen:
> vorwiegend Arnswald,Arenswald,Arnswaldt,Arnswalde, die in allen Gebieten
> ansässig waren.
> 
> andere Namen:
> Reimer, Bootz, Reimann, Karnowski, Jarosowski, Preis, Korsch, Kahlke,
> Haak, Hartwig, Bünting, Hartwig, Karohl, Förster, Gegner, Kowalewski,
> Pfahl, Poplawski, Schmidt, Thiel oder Thiehle,
> 
> Soweit ersteinmal meine Vorstellung.
> 
> 
> Dann auch noch gleich eine Bitte.
> 
> Wer wäre so freundlich und sucht mir die Familien "Arnswald" in ihren
> verschiedenen Schreibweisen aus dem Danziger Adressenbuch 1942 heraus und
> teilt sie mir mit ??
> 
> Desweiteren hänge ich in Petershagen/Sieslack, Ostpreussen fest, da suche
> ich auch die "Arnswälder". Der Zeitraum wäre 1600-1830.
> In Kirchenbüchern vom Archiv in Leipzig hatte ich leider keinen Erfolg.
> Diese scheinen nicht vollständig zu sein. Wer hat da einen Tip für mich?
> 
> Gruß an alle
> 
> Klaus Peter Arnswald
> Glacisstrasse 14
> 76829 Landau
> Tel: 06341-897020
> Fax: 06341-84419
> Klaus.Arnswald(a)t-online.de
> _________________________________________________________________________
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Re: [OWP] Gymnich

Date: 2001/06/17 20:41:53
From: Karl-Heinz Becker <khbecker(a)farmerstel.com>

Hallo, Renate,  und Hallo, Pablo:

Mein Name ist Karl-Heinz Becker, und ich wohne in Alabama, USA. Ich bin 1951
von meinem Geburtsort HAMBURG / Germany nach Amerika ausgewandert.
Das deutsche Telefonbuch im Internet (www.teleauskunft.de) hat 49 Eintraege
fuer den Namen GYMNICH in der Stadt KOELN. Demnach ist die
Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass einige dieser Leute mit Pablo irgendwie
verwandt sind, da der Nachname GYMNICH
nicht gerade ein "Haushaltswort" in Deutschland ist wie zum Beispiel
Schmidt, Mueller, Lehmann, Meier, oder Becker. Die Stammbaum CD's (World
Family Trees) der amerikanischen Firma "Family Tree Maker" haben auch
etliche "Gymnich" Stammbaeume
(Phillip, Franz, Heinrich, et cetera). Einge dieser Leute lebten in der
Mitte des 19. Jahrhunderts in der SOLINGEN Gegend, das nicht allzu weit von
KOELN entfernt ist.
Falls Ihr beide irgendwelche Schwierigkeiten haben solltet hinsichtlich des
deutschen Telefonbuchs im Internet, oder falls ich Euch sonst noch
behilflich sein kann, schreibt mir entweder auf Deutsch oder auf Englisch.

TSCHUESS !

Karl-Heinz

(khbecker(a)farmerstel.com)



AW: [OWP] Kartei Quassowski vorhanden

Date: 2001/06/17 21:29:41
From: Astrid und Jürgen <a-hj.schult(a)t-online.de>

Hallo Bernhard,

dann will ich doch direkt mal auf Dein freundliches Angebot zurückkommen
*grins*

Ich suche nach Tiburski, Tibursky, Wozinski und Moritz. Alle in Osterode/
Ostpreußen. Genauer Locken oder Moldsen.

Karl Tiburski * um 1870 ???
Wilhelmine Moritz (seine Frau)
August Tibursky *1857
Maria Wozinski +1910

Vielleicht habe ich auch Glück und es ist etwas über Madeja zu finden.
Andreas Madeja und Marie Kischel *um 1890 ?? vermutlich in Uschütz / Kreis
Rosenberg. Mein Vater meinte, dass es in der Nähe von Osterode auch ein
Rosenberg gibt - vielleicht ist es ja jenes und nicht das in Schlesien.....

Ich danke vielmals und werde mich gern revanchieren

Viele Grüße
Astrid Schult

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net
[mailto:ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net]Im Auftrag von Pankow2(a)aol.com
Gesendet: Sonntag, 17. Juni 2001 19:42
An: OW-Preussen-L(a)genealogy.net
Betreff: [OWP] Kartei Quassowski vorhanden


Hallo Forscherfreunde

bei mir stehen die 23 Baende der Kartei.

Bei Anfragen  (wenn es häufig vorkommende Namen betrifft)  bitte angeben,
WO
und WANN Vorkommen des Namens gesucht werden

Bernhard Heinrich

_______________________________________________
OW-Preussen-L mailing list
OW-Preussen-L(a)genealogy.net
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



Re: [OWP] Kartei Quassowski vorhanden

Date: 2001/06/17 21:48:58
From: Jim & Muriel Gambrel <jgambrel(a)mts.net>

Bernard - ist Reimerswalde in die Kartei?  Und Bartenstein?  Bitte
suche für mich für 1650  die Familie Plohmann.  Ich weiss die sind in
die Kartei für Mehlsack, 1660. Vielen Dank!
Muriel






Re: [OWP] Kartei Quassowski vorhanden

Date: 2001/06/17 23:48:33
From: meat-loaf <meat-loaf(a)t-online.de>

Vielleicht kannst Du mir auch helfen, wenn Bartenstein dabei ist, kannst Du
nach KINDER in Bartenstein, Franz KINDER, geb 11.11.1802 in Pr. Eylau hat
1937 da mit seiner Frau Anna geb. PORSCHKE gelebt, gemeinsam hatten sie
mindestens eine Tochter, Hildegard Elizabeth KINDER am 04. Juni 1937
geboren.

Für Deine Hilfe vielen Dank im Voraus aus Bremen

Michael Pertzsch



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: "Jim & Muriel Gambrel" <jgambrel(a)mts.net>
An: <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
Gesendet: Sonntag, 17. Juni 2001 21:46
Betreff: Re: [OWP] Kartei Quassowski vorhanden


> Bernard - ist Reimerswalde in die Kartei?  Und Bartenstein?  Bitte
> suche für mich für 1650  die Familie Plohmann.  Ich weiss die sind in
> die Kartei für Mehlsack, 1660. Vielen Dank!
> Muriel
>
>
>
>
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



Re: AW: [OWP] Kartei Quassowski vorhanden

Date: 2001/06/18 04:47:41
From: HorstScheffler <HorstScheffler(a)aol.com>

Hallo Bernhard,
Koenntest Du bitte nachsehen ob etwas ueber Scheffler in der Kartei ist?Ich 
suche nach den Eltern von Johann Scheffler aus Thiensdorf oder auch andere 
Schefflers aus Thiensdorf oder auch Elbing.
Vielen Dank.

Horst Scheffler,Australia


Re: [OWP] Familienforschung Lasarzik (Treuburg)

Date: 2001/06/18 07:35:07
From: ernst.nikulski <ernst.nikulski(a)t-online.de>

Hallo Helmut,
habe 80 Personen mit dem Familiennamen  Lazarczik in meiner Datei.
Überwiegend aus Niedzwecken/Bärengrund.
Wenn Du Interesse hast, schreibe mir bitte direkt.

Ernst Nikulski
Gertrud-Caspari-Str. 4
D-01109 Dresden Tel/Fax 0351-880 46 01
ernst.nikulski(a)t-online.de

Familennamen der Vorfahren:
NIKULSKI(weltweite Forschung); WEITUSCHAT(weltweite Forschung); FABRITZKI;
KRASKA; ROPPEL; PIWKO; BUCZILOWSKI;
KOWALCZYK; MROZ; BRODOWSKI; STRZYZIO; UNHOLD; SEWZYK; PROCHNIO; ZDORRA;
TALUS; BABIK; LENDZIAN
Orte: Soltmahnen Kr. Lyck/Ostpr., Rundfließ (Krzywen) Kr. Lyck/Ostpr.
Ich verwende das Programm Brother's Keeper: 5 700 Personen, 2400 Heiraten

----- Original Message -----
From: <Lasarcyk(a)aol.com>
To: <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
Cc: <DEpler(a)aol.com>
Sent: Sunday, June 17, 2001 4:17 PM
Subject: [OWP] Familienforschung Lasarzik (Treuburg)


> Liebe Familienforscher,
>
> ich erforsche den Familiennamen LASARZIK (auch Lazarczyk, Lasarcik usw) im
> Raum Marggrabowa/Oletzko/Lyck und freue mich ueber Kontakte zu anderen,
die
> Material dazu haben.
>
> Helmut Lasarcyk
> lasarcyk(a)aol.com
> www.lasarcyk.de
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



[OWP] Albert Scheffler

Date: 2001/06/18 08:46:15
From: HorstScheffler <HorstScheffler(a)aol.com>

Hallo Liste,
Im Rahmen meiner Ahnenforschung suche ich die Vorfahren von Albert 
Scheffler.Er wurde ca.1890 in Westpreussen geboren.Er zog zwischen 1920-30 
nach Berlin.Hat jemand Infos dazu?
Vielen Dank
 Horst Scheffler,Australia


[OWP] Gegner

Date: 2001/06/18 10:17:58
From: Irmi Gegner-Suenkler <irmiGS(a)t-online.de>

Hallo Herr Arnswald -

Sie der erste, den ich treffe, der auch den Namen "Gegner" unter seinen
Vorfahren hat. Wie schön ! Können Sie mir Genaueres dazu sagen?

Dietrich, thanks for your attenttion !!!:-)))

Irmi

--

**********************************
http://irmiGS.bei.t-online.de/
------------------------------------------------
http://haesloop-family.de/
**********************************




[OWP] Versicherungsunterlagen

Date: 2001/06/18 10:52:44
From: Stef.Olsowski <Stef.K.O.-Sarow(a)t-online.de>

Hallo Liste,

habe gerade von der BfA & LVA erfahren, daß ich keine Chance habe, alte 
Unterlagen meiner Vorfahren bei ihnen anzufordern.

Hat jemand andere Erfahrungen gemacht???

Gruß Steffen



[OWP] Glenzdorf ISBN?

Date: 2001/06/18 11:52:14
From: Kurt Willutzki <Willutzki.Kurt(a)t-online.de>

Guten Morgen,
wer kann mir die ISBN oder den Verlag des "Glenzdorfs" sagen?
Mein Buchhändler konnte ihn im Computer nicht finden.

Danke in voraus.

Herzliche Grüße aus Rheinhausen

Kurt Willutzki
Beguinenstraße 34
47228 Duisburg
02065 92171
willutzki.kurt(a)t-online.de
Als Genealogie-Programm setze ich das neue Ahnenwin 3.0 von Dr. Heribert
Reitmeier ein. Z.Zt. habe ich 2000 Probanden erfasst, Willutzki, Vor- und
Nachfahren, Zugehörige.
Forschungsgebiet: Masuren im Dreieck Lyck, Lötzen, Gehlenburg
Suche alles zu Willutzki, Wilutzki, Wylutzki, Willudzki, Wylludzki,
Wyluczki, und ähnlich, also in jeder Schreibweise.
Suche Infos zu den Mühlen in oder bei Gehlenburg/Bialla, Kosuchen, Lauth,
Wilkus Mühle




Re: [OWP] Glenzdorf ISBN?

Date: 2001/06/18 13:00:41
From: Peter Conrad <Conrad-Peter(a)t-online.de>

Kurt Willutzki schrieb:
> Guten Morgen,
> wer kann mir die ISBN oder den Verlag des "Glenzdorfs" sagen?
> Mein Buchhändler konnte ihn im Computer nicht finden.
>
> Danke in voraus.
>
> Herzliche Grüße aus Rheinhausen
>
> Kurt Willutzki
> Beguinenstraße 34
> 47228 Duisburg
> 02065 92171
> willutzki.kurt(a)t-online.de

Hallo Kurt,

der Verlag heisst : "Wilhelm Rost Verlag, Bad Münder am Deister". Nur es wird 
Dir leider nicht viel helfen, denn das Buch wird ja schon lange nicht mehr 
aufgelegt und ist auch nicht sehr aktuell (meine Ausgabe ist von 1979.
Vielleicht gibt es sogar den Verlag garnicht mehr.

Wenn ich Dir helfen kann, ich habe hier zwei Bände und kann Dir natürlich gerne 
einen von Dir gewünschten Forscher-Namen raussuchen. Nur was bringt das, wenn 
die Adresse nicht mehr stimmt oder der Mann/Frau evtl. garnicht mehr lebt.

MfG
Peter

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.--
Peter Conrad, Rundfunkredakteur a.D.
Felke-str. 38 in 55566 Bad Sobernheim,
Tel: 06751/2100 - Fax: 06751/989.326
e-mail: Conrad-Peter(a)t-online.de



Re: [OWP] Glenzdorf ISBN?

Date: 2001/06/18 13:10:45
From: Manfred Paschedag <M.Paschedag(a)gmx.de>

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Kurt Willutzki <Willutzki.Kurt(a)t-online.de>
An: ow-preussen-l(a)genealogy.net <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
Datum: Montag, 18. Juni 2001 11:53
Betreff: [OWP] Glenzdorf ISBN?

>wer kann mir die ISBN oder den Verlag des "Glenzdorfs" sagen?
>Mein Buchhändler konnte ihn im Computer nicht finden.


Hallo Kurt,
sieh mal unter www.zvab.de nach, dann lacht Dein Herz.
Gruß Manfred



Re: [OWP] Glenzdorf ISBN?

Date: 2001/06/18 13:25:01
From: Kurt Willutzki <Willutzki.Kurt(a)t-online.de>

Hallo Manfred,
danke für den Hinweis.
Da gibté´s tatsächlich eine Menge von diesen Büchern.
Peter Conrad hat sich freundlicherweise angeboten nach meinen 2 Namen zu
schauen.
Dann hat sich das Thema vielleicht schon erledigt.

Herzliche Grüße aus Rheinhausen

Kurt Willutzki
Beguinenstraße 34
47228 Duisburg
02065 92171
willutzki.kurt(a)t-online.de
Als Genealogie-Programm setze ich das neue Ahnenwin 3.0 von Dr. Heribert
Reitmeier ein. Z.Zt. habe ich 2000 Probanden erfasst, Willutzki, Vor- und
Nachfahren, Zugehörige.
Forschungsgebiet: Masuren im Dreieck Lyck, Lötzen, Gehlenburg
Suche alles zu Willutzki, Wilutzki, Wylutzki, Willudzki, Wylludzki,
Wyluczki, und ähnlich, also in jeder Schreibweise.
Suche Infos zu den Mühlen in oder bei Gehlenburg/Bialla, Kosuchen, Lauth,
Wilkus Mühle




[OWP] (no subject)

Date: 2001/06/18 14:59:59
From: Inga Knaak <i.knaak(a)gmx.de>

Hallo liebe Liste,

hat jemand von Euch schon mal den Ortsnamen Matzutkehmen oder Matzulkehmen
gehört? Außer auf einer Urkunde, wo dieser Ortsname als Geburtsort angegeben
ist, habe ich keinen Anhaltspunkt. Was bedeutet eigentlich die Endung
"kehmen"? Sie scheint bei vielen Orten angehängt zu sein.

Dann suche ich noch einen Ort, der Bizitter oder Lizitter heisst. Ich habe
den Verdacht, dass es irgendwo in der Nähe von Kratzig sein soll, und dieses
wiederum beim Kreis Köslin.

Ich hoffe, dass mir jemand helfen kann!

Viele Grüße,
Inga Knaak

In oben genannten Orten forsche ich nach den Namen Krof(f)ke, Ronkratz,
Knaak, Knack



Re: [OWP] (no subject)

Date: 2001/06/18 16:08:55
From: Manfred Paschedag <M.Paschedag(a)gmx.de>

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Inga Knaak <i.knaak(a)gmx.de>
An: ow-preussen-l(a)genealogy.net <ow-preussen-l(a)genealogy.net>;
pommern-l(a)genealogy.net <pommern-l(a)genealogy.net>; genealogy(a)domeus.de
<genealogy(a)domeus.de>
Datum: Montag, 18. Juni 2001 15:01
Betreff: [OWP] (no subject)


>hat jemand von Euch schon mal den Ortsnamen Matzutkehmen oder Matzulkehmen
>gehört?

Hallo Inga,

Matzutkehmen gab es im Kreis Goldap und im Kreis
Gumbinnen.
Gruß  Manfred



Re: [OWP] (no subject)

Date: 2001/06/18 16:26:08
From: Peter Conrad <Conrad-Peter(a)t-online.de>

Inga Knaak schrieb:
> Hallo liebe Liste,
>
> hat jemand von Euch schon mal den Ortsnamen Matzutkehmen oder Matzulkehmen
> gehört? Außer auf einer Urkunde, wo dieser Ortsname als Geburtsort angegeben
> ist, habe ich keinen Anhaltspunkt. Was bedeutet eigentlich die Endung
> "kehmen"? Sie scheint bei vielen Orten angehängt zu sein.
>
> Dann suche ich noch einen Ort, der Bizitter oder Lizitter heisst. Ich habe
> den Verdacht, dass es irgendwo in der Nähe von Kratzig sein soll, und dieses
> wiederum beim Kreis Köslin.
>
> Ich hoffe, dass mir jemand helfen kann!
>
> Viele Grüße,
> Inga Knaak

Hallo Frau Knaak,

MATZUTKEHMEN gab es in Ostpreussen mindestens zweimal:

1.) Matzutkehmen im Kirchspiel Szittkehmen, Kreis Goldap (hiess ab 1938 dann 
Wellenhausen und lag 29 km nordöstlich von Goldap)

2.) Matzutkehmen im Kirchspiel Walterkehmen, Kreis Gumbinnen (hiess ab 1938 
Matzhausen und lag ca 17 km nördlich von Goldap)

Beide Angaben stammen aus Ortsnamensänderungen in Ostpreussen vom 31.12.1937.
Bei Bedarf kann ich von beiden Orten natürlich auch Kartenauszüge machen.

MfG
Peter Conrad

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Peter Conrad, Rundfunkredakteur a.D.
Felke-str. 38 in 55566 Bad Sobernheim,
Tel: 06751/2100 - Fax: 06751/989.326
e-mail: Conrad-Peter(a)t-online.de



Re: [OWP] Albert Scheffler

Date: 2001/06/18 17:26:52
From: Adalbert Goertz <goertz(a)oldcolo.com>

Ko:nnte er Mennonit gewesen sein? Dann ko:nnte die Menno-Gemeinde
in Berlin etwas wissen. 1935 ist der dort nicht gelistet.

-- 
  ** Adalbert & Barbel Goertz ** ph 719-390-1088 ** fax 815-352-3987 **--
    retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
     Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
                http://www.cyberspace.org/~goertz
         Do not use Java, if you want wide accessability.
        Adolph Sharon is the Peacenik in the Near East now




Re: [OWP] Versicherungsunterlagen

Date: 2001/06/18 17:30:03
From: Adalbert Goertz <goertz(a)oldcolo.com>

Und warum nicht?
Ist das Datenschutzgesetz dagegen oder gibt es diese Unterlagen nicht
(mehr)?

On Mon, 18 Jun 2001, Stef.Olsowski wrote:

> Hallo Liste,
> 
> habe gerade von der BfA & LVA erfahren, daß ich keine Chance habe, alte 
> Unterlagen meiner Vorfahren bei ihnen anzufordern.
> 
> Hat jemand andere Erfahrungen gemacht???
> 
> Gruß Steffen
> 
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
> 

-- 
  ** Adalbert & Barbel Goertz ** ph 719-390-1088 ** fax 815-352-3987 **--
    retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
     Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
                http://www.cyberspace.org/~goertz
         Do not use Java, if you want wide accessability.
        Adolph Sharon is the Peacenik in the Near East now




Re: [OWP] Kartei Quassowski vorhanden

Date: 2001/06/18 20:08:30
From: pampow <pampow(a)surfeu.de>

Suche Familiennamen Zander im nördlichen Ostpreußen (Tilsit/Ragnit)
Würde mich freuen wenn Du mal nachschlagen könntest.
Gruß Matthias




Hallo Forscherfreunde

bei mir stehen die 23 Baende der Kartei.

Bei Anfragen  (wenn es häufig vorkommende Namen betrifft)  bitte angeben,
WO
und WANN Vorkommen des Namens gesucht werden

Bernhard Heinrich

_______________________________________________
OW-Preussen-L mailing list
OW-Preussen-L(a)genealogy.net
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l




Re: [OWP] Kartei Quassowski vorhanden

Date: 2001/06/18 20:18:07
From: Barbara Schmidt <schmidt.babs(a)web.de>

Hallo Bernhard, 
könntest Du mal nachschauen, ob der Nachname Nicolaus in Königsberg vertreten ist? 
Der letzte mir bekannte Nicolaus ist Albert Karl Julius Nicolaus, geb. 15.07.1871 in Königsberg. Seine Familie soll dort eine Likörfabrik besessen haben. 
Vielen Dank schon mal im Voraus. 
Viele Grüße aus Kiel 
Barbara


ow-preussen-l(a)genealogy.net schrieb am 17.06.01:
> Hallo Forscherfreunde
> 
> bei mir stehen die 23 Baende der Kartei.
> 
> Bei Anfragen  (wenn es häufig vorkommende Namen betrifft)  bitte angeben,  WO 
> und WANN Vorkommen des Namens gesucht werden
> 
> Bernhard Heinrich
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l 

mailto: schmidt.babs(a)web.de

Suche nach (researching): 
Schmidt, Ohrt, Groth, Freytag (Freitag), Kranz, Bade, Vogt, Bumann und Petrowsky in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern

Ribbe und Nicolaus in Sachsen 

Ribbe in Sachsen-Anhalt

Tylinski (Tilinski), Nicolaus, Czaschkowski und Schaudin in Ostpreussen
______________________________________________________________________________
Ferienklick.de - Jede Menge Urlaub auf einen Blick!
Hier geht's zu Ihrem Traumstrand: http://ferienklick.de/?PP=2-0-100-105-1



Re: [OWP] Glenzdorf ISBN?

Date: 2001/06/18 20:51:16
From: ReinhardFreytag <Reinhard.Freytag(a)t-online.de>

...ist auch in keinem Verlag erschienen, nur als Privatdruck des Herausgebers. 
Ich schaue nach und melde mich morgen, ich habe Band 3.
Reinhard J. Freytag




Re: [OWP] Glenzdorf ISBN?

Date: 2001/06/18 20:53:45
From: ReinhardFreytag <Reinhard.Freytag(a)t-online.de>

Einen Verlag hat es nie gegeben, da Wilhelm Rost in Bad Münder "Glenzdorf" als 
Pseudonym benutzte. Ich habe in den 8oer jahren mit ihm telefoniert, aber da war 
er bereits jenseits der 80.
Reinhard Freytag




Re: [OWP] "Koenigsberger Familie"

Date: 2001/06/18 21:43:52
From: Hexagone <Hexagone(a)t-online.de>

Sigrid Peterson schrieb:
> >Liebe Heike, Du hast Steffen (unten) sehr nett geantwortet.  Falls 
> >Du das buch hast, koentest Du bitte sehen ob es auch v.Massows, v. 
> >Gustedts aus Parnehnen, Lablaken, und besonders aus Neuhausen 
> >enthaelt?

Hallo Sigrid,

das Buch hat zum Glück ein Namensverzeichnis, die Namen v. Massow und v. Gustedt 
tauchen aber leider nicht auf. Allerdings habe ich die Namen in meinem "Handbuch 
über den Königlich Preußischen Hof und Staat für das Jahr 1910" gefunden. 
Sollten diese Einträge für Dich interessant sein, schreibe ich sie Dir gern ab 
(dauert aber 2 - 3 Tage).

Viele Grüße. Heike aus Braunschweig



[OWP] TASCHEWO - SCHWETZ WESTPR./ RÜTTENSCHEIDT / KÖLN STAND ESAMT I und II / Autor EMILE WASCHINSKI

Date: 2001/06/18 21:46:34
From: Famille JOSSIN <jjossin(a)club-internet.fr>

Hallo  Ihr Eifrigen!!!!

Wer kann mir sagen, wo der Ort TASCHEWO -SCHWETZ in Westpr. liegt!!! Habe schon alles abgeklappert auf meiner Landkarte, kann ihn leider nicht finden!!


Wo liegt RÜTTENSCHEIDT ???? Muss eventl. irgendwo bei Danzig liegen !!?????


  Könnte mir jemand die genaue Adresse vom Standesamt KÖLN I und KÖLN II mitteilen!!!!!!

Kann man in Deutschland beim Standesamt ein Personalregister einer Person anfragen einer verstorbenen Person???????

Dann möchte ich mir das Buch GESCHICHTE DER JOHANNITERKOMTUREI UND STADT SCHÖNECK WESTPR. kaufen, geschrieben von EMILE WASCHINSKI
(Danzig 1904)  Wer kennt den Verlag und Adresse ?????
( Uebrigens moechte ich sagen, dass in diesem Buch die Bürgerliste von 1692 bis 1773 der Stadt Schoeneck enthalten ist , ich habe eine Fotokopie!!!)

So, ich glaube , ich habe fuer heute genug angefragt und danke im voraus schon fuer Eure Antwort!!!!

Gruss aus Paris    SIGI PAWELLA JOSSIN


Re: [OWP] (no subject)

Date: 2001/06/18 21:50:50
From: Thomas G. Salein <salein(a)gmx.de>

Inga Knaak schrieb:

> [...]
>
> Was bedeutet eigentlich die Endung
> "kehmen"? Sie scheint bei vielen Orten angehängt zu sein.
>

Das ist wohl prußischen Ursprunges (pruß.: kaymis, lit.: kiemis) und bedeutet
einfach Dorf. Darkehmen hat sich auch aus Dargekyem entwickelt.

Gruß
Thomas Salein




[OWP] Re: Kinder

Date: 2001/06/18 21:58:19
From: Helmut Ramm <helmut.ramm(a)arcormail.de>

----- Original Message -----
From: "meat-loaf" <meat-loaf(a)t-online.de>
To: <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
Sent: Sunday, June 17, 2001 11:47 PM
Subject: Re: [OWP] Kartei Quassowski vorhanden

Hallo Michael Pertzsch,
ich habe Wilhelm Kinder, geb. 30.01.1866, Bauer in Rositten, Kr. Pr. Eylau
in meiner Kartei.
Er heiratete vor 1897 Marie Wilhelmine Krause, geb. 11.11.1866 in
Albrechtsdorf.
Drei Kinder:
Erich geb. 1897
Willi geb. 1899
Frieda geb. 1901 oo Hugo Thurau

Mit freundlichen Grüssen
Helmut Ramm in Schwerte/Ruhr
helmut.ramm(a)arcormail.de
Meine Homepage:
http://www.people.freenet.de/helmut.ramm/
----------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------
> Vielleicht kannst Du mir auch helfen, wenn Bartenstein dabei ist, kannst
Du
> nach KINDER in Bartenstein, Franz KINDER, geb 11.11.1802 in Pr. Eylau hat
> 1937 da mit seiner Frau Anna geb. PORSCHKE gelebt, gemeinsam hatten sie
> mindestens eine Tochter, Hildegard Elizabeth KINDER am 04. Juni 1937
> geboren.
>
> Für Deine Hilfe vielen Dank im Voraus aus Bremen
>
> Michael Pertzsch
>
>
>
> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: "Jim & Muriel Gambrel" <jgambrel(a)mts.net>
> An: <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
> Gesendet: Sonntag, 17. Juni 2001 21:46
> Betreff: Re: [OWP] Kartei Quassowski vorhanden
>
>
> > Bernard - ist Reimerswalde in die Kartei?  Und Bartenstein?  Bitte
> > suche für mich für 1650  die Familie Plohmann.  Ich weiss die sind in
> > die Kartei für Mehlsack, 1660. Vielen Dank!
> > Muriel
> >
> >
> >
> >
> >
> > _______________________________________________
> > OW-Preussen-L mailing list
> > OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> > http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
>
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



[OWP] GNESEN / GNIEZNO

Date: 2001/06/18 22:02:20
From: Famille JOSSIN <jjossin(a)club-internet.fr>

Hallo liebe Liste, hat zufaellig jemand die Adresse von:

ARCHDIOCESAN ARCHIVE IN GNIEZNO ???????

Danke fuer eine Antwort und falls ich auch einmal behilflich sein kann, bitte nicht zoegern!!!

Sigi - PARIS


Re: [OWP] Glenzdorf ISBN?

Date: 2001/06/18 22:04:42
From: Thomas G. Salein <salein(a)gmx.de>

Hallo in die Runde,

ja, wie ist denn überhaupt der Titel dieses ominösen "Glenzdorf" und
wieviele Bände hat das Werk ? Von der Angabe eines Verlages allein
hat man nichts.

Thomas Salein



AW: [OWP] TASCHEWO - SCHWETZ WESTPR./ RTTENSCHEIDT / KLN STANDESAMT I und II / Autor EMILE WASCHINSKI

Date: 2001/06/18 22:06:53
From: Hans-Jrgen Wolf <hans-juergen.wolf(a)nwn.de>

Sigi Pawella Jossin schrieb:

> Wer kann mir sagen, wo der Ort TASCHEWO -SCHWETZ in Westpr. liegt!!!

Für Westpreussen hilft (fast) immer das Ortsverzeichnis unter
http://www.westpreussen.de , an dem zur Zeit fleißig gearbeitet wird. ;o))

Es handelt sich um Taszewo (Taschau) Kreis Schwetz.

> Wo liegt RÜTTENSCHEIDT ???? Muss eventl. irgendwo bei Danzig liegen
!!?????

Da wird es sich wohl eher um den heutigen Ortsteil von Essen in
Nordrhein-Westfalen handeln (dicht daneben ist auch vorbei). ;o))

Schöne Grüße aus Bremen

Hans-Jürgen Wolf
mailto:hans-juergen.wolf(a)nwn.de
Hinweise zur Familienforschung in Westpreußen
http://www.westpreussen.de und http://www.genealogy.net





Re: [OWP] Adressbuch DANZIG 1942

Date: 2001/06/18 22:07:26
From: Knut W. Barde <kbarde(a)ocsnet.net>

Nachstehendes ging wohl faelschlicherweise an mich.

Die anderen Informationen wurden dankbar erhalten.   Muss jetzt sehen,
was ich damit mache.  Waere schoen, wenn ich die aelteren
Addressenverzeichnisse ausfindig maechen koennte.

Nochmals vielen Dank

Knut



Famille JOSSIN wrote:
> 
> Hallo Klaus Peter, profitiere davon, dass ich 2 Beine z.Zt. im Gips habe und meine Zeit mit Genealogie verbringen kann............
> Hier die ARNSWALD , die im Adressbuch von 1942 in Danzig aufgefuehrt sind!!!!
> 
> JOOST, Lehrer, Heiligen-Brunner Weg 46
> KARL, ObFeuerwehrmann, Rodenackerstr. 6
> KURT, Maschienenschlosser, Hedwigskirchstr. 10 b
> OTTO, Rodenackerstr. 6
> Auguste Wwe. Schellmühler, Wiesendamm 5 b
> GERTRUD, Kontorstn. , Rodenackerstr. 6
> 
> PS: Finde allerdings nicht den Wiesendamm im Strassenverzeichnis von Danzig!!!!!
> 
> Der Name THIEL und PREIS kommt in den kath.Kirchenbuechern von SCHOENECK Kr.Berent vor!!!!
> 
> Gruss SIGI aus PARIS
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l


Re: [OWP] Adressbuch DANZIG

Date: 2001/06/18 22:13:42
From: Knut W. Barde <kbarde(a)ocsnet.net>

Ich bedankte mich schon in meiner anderen Nachricht.  Was bedeutet Ww.
oder Wwe.? Witwer und Witwe?

Knut



Famille JOSSIN wrote:
> 
> Hallo Knut, hier die Ergebnisse aus dem Adressbuch 1942 von DANZIG:
> 
> BARBITZKI Hermann, Hausbesitzer, Zapfengasse 12
> BARDE Felix, Werkmeister, Zapfengasse 12 / Hans, Zollass., Troyl 29 / Horst, Steuerinsp., Zapfengasse 12 / Leo, Kraftwagen Fuehrer, Hundegasse 12
> 
> Nonnenacker 16 a wohnten:
> 
> BOEHNKE Selma Rtnrn.
> GARZKE Willy, Uhrmacher
> PENK Walter, Masch.Setzer
> PENK Johanna, Angestellte
> SCHRÖTER Otto, Ob-Wachtmeister der Schutzpolizei
> SCHWERTFEGER Paul, Postschaffner
> STRICH Margarete Wwe.
> 
> Ausserdem gab es noch weitere PENK's in DANZIG:
> AUGUST  / 2X BRUNO / JOHN / PAUL / FRIEDA / ILSE / JOHANNA Wwe. (Ankerschmiedegasse 10 a)
> 
> Betr. HEILIGE GEIST GASSE: Fast 4 Seiten!!  Welche Hausnummer oder Name ?????
>         GRABENGASSE 1, Welcher Name ????
> 
> WIESE: ADALBERT / ARTUR / ERICH / 2 X FRANZ / FRIEDRICH / GUENTHER / HANS / HARRY / HERBERT / JOSEPH / KARL / REINHOLD / STEPHAN / WALDEMAR / WILLIAM / ELISABETH / ERNA / HELENE / HILDEGARD / LIESBETH / und WIESE & CO. Kartonagenfabrik
> 
> HAASE : ca. 120 Namen
> 
> SELAFF Kurt, Feldmstr. Koenigstaler Weg 16 ( Langfuhr)
> 
> SELAW: Elisabeth, Ww. Labesweg 22
> 
> Es gibt keine VON LOSCH, aber ca 8 LOSCH
> 
> Z O P P O T:
> 
> PENK Hans Schriftsteller , PENK Hedwig Wwe. - Adolf Hitler Str. 787
> 
> WIESE : Oskar / ROBERT / ELISE / FLORENTINE
> 
> HAASE: bitte mehr Details
> 
> Keine: SELAFF, VON LOSCH, BARBITZKI und BARDE
> 
> Gruss aus Paris, SIGI PAWELLA-JOSSIN
> 
> PS: Hallo liebe Listenteilnehmer, hat jemand zufaellig ein Adressbuch von DANZIG vor 1910 ??????
> 
> Wer macht noch seinen Stammbaum vom Ort SCHOENECK Kreis Berent, PRAUST ?????  Hat jemand zufaellig die  Namen PAWELLA, MAZUROWSKI, PILOWSKI,
> RUTKOWSKI Franz (Dirschau) SWICZKOWSKI, DOM oder DAMRATH, von WICKIE, WILLMA, SULEWSKI , JANUSZ, in seiner AL ???????
> 
> Wer weiss, wo sich die kath.Kirchenbuecher vor 1814 von SCHOENECK befinden???????
> 
> Danke im voraus, SIGI
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l


Re: [OWP] Adressbuch DANZIG

Date: 2001/06/18 22:18:48
From: Knut W. Barde <kbarde(a)ocsnet.net>

Noch eine Frage:	Bis zu welchem Datum sind die Informationen aktuell? 
Ich nehme an das Verzeichniss kam Anfang 42 raus und basiert auf dem
Stand von Herbst 41 oder so.

Knut

Famille JOSSIN wrote:
> 
> Hallo Knut, hier die Ergebnisse aus dem Adressbuch 1942 von DANZIG:
> 
> BARBITZKI Hermann, Hausbesitzer, Zapfengasse 12
> BARDE Felix, Werkmeister, Zapfengasse 12 / Hans, Zollass., Troyl 29 / Horst, Steuerinsp., Zapfengasse 12 / Leo, Kraftwagen Fuehrer, Hundegasse 12
> 
> Nonnenacker 16 a wohnten:
> 
> BOEHNKE Selma Rtnrn.
> GARZKE Willy, Uhrmacher
> PENK Walter, Masch.Setzer
> PENK Johanna, Angestellte
> SCHRÖTER Otto, Ob-Wachtmeister der Schutzpolizei
> SCHWERTFEGER Paul, Postschaffner
> STRICH Margarete Wwe.
> 
> Ausserdem gab es noch weitere PENK's in DANZIG:
> AUGUST  / 2X BRUNO / JOHN / PAUL / FRIEDA / ILSE / JOHANNA Wwe. (Ankerschmiedegasse 10 a)
> 
> Betr. HEILIGE GEIST GASSE: Fast 4 Seiten!!  Welche Hausnummer oder Name ?????
>         GRABENGASSE 1, Welcher Name ????
> 
> WIESE: ADALBERT / ARTUR / ERICH / 2 X FRANZ / FRIEDRICH / GUENTHER / HANS / HARRY / HERBERT / JOSEPH / KARL / REINHOLD / STEPHAN / WALDEMAR / WILLIAM / ELISABETH / ERNA / HELENE / HILDEGARD / LIESBETH / und WIESE & CO. Kartonagenfabrik
> 
> HAASE : ca. 120 Namen
> 
> SELAFF Kurt, Feldmstr. Koenigstaler Weg 16 ( Langfuhr)
> 
> SELAW: Elisabeth, Ww. Labesweg 22
> 
> Es gibt keine VON LOSCH, aber ca 8 LOSCH
> 
> Z O P P O T:
> 
> PENK Hans Schriftsteller , PENK Hedwig Wwe. - Adolf Hitler Str. 787
> 
> WIESE : Oskar / ROBERT / ELISE / FLORENTINE
> 
> HAASE: bitte mehr Details
> 
> Keine: SELAFF, VON LOSCH, BARBITZKI und BARDE
> 
> Gruss aus Paris, SIGI PAWELLA-JOSSIN
> 
> PS: Hallo liebe Listenteilnehmer, hat jemand zufaellig ein Adressbuch von DANZIG vor 1910 ??????
> 
> Wer macht noch seinen Stammbaum vom Ort SCHOENECK Kreis Berent, PRAUST ?????  Hat jemand zufaellig die  Namen PAWELLA, MAZUROWSKI, PILOWSKI,
> RUTKOWSKI Franz (Dirschau) SWICZKOWSKI, DOM oder DAMRATH, von WICKIE, WILLMA, SULEWSKI , JANUSZ, in seiner AL ???????
> 
> Wer weiss, wo sich die kath.Kirchenbuecher vor 1814 von SCHOENECK befinden???????
> 
> Danke im voraus, SIGI
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l


[OWP] Umlaut oder nicht????

Date: 2001/06/18 22:29:18
From: Famille JOSSIN <jjossin(a)club-internet.fr>

Hallo sehe gerade, dass im Betreff meiner letzten Mail man nichts lesen kann!! Wie kommt es???  Muss man einen Umlaut schreiben oder wird er mit " e" ersetzt????

Suche nach dem Ort: RÜTTENSCHEIDT, oder muss man schreiben RUETTENSCHEIDT, damit es leserlich wird????

Fragte auch nach der Standesamtadresse KOELN I und KOELN II    (Köln )

Sorry, SIGI


Re: [OWP] TASCHEWO - SCHWETZ WESTPR./ RÜTTENSCHEIDT / KÖLN STAND ESAMT I und II / Autor EMILE WASCHINSKI

Date: 2001/06/19 01:21:19
From: Adalbert Goertz <goertz(a)oldcolo.com>

Taschewko, Kr.Schwetz,ev.Ksp.Schwetz,kath.Ksp.Jeszewo,Post Laskowitz,
Schulbez.Gellen

-- 
  ** Adalbert & Barbel Goertz ** ph 719-390-1088 ** fax 815-352-3987 **--
    retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
     Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
                http://www.cyberspace.org/~goertz
         Do not use Java, if you want wide accessability.
        Adolph Sharon is the Peacenik in the Near East now




Re: [OWP] GNESEN / GNIEZNO

Date: 2001/06/19 02:53:10
From: Dietrich Fabricius <fabricius(a)ioa.com>

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Oddzial w Radzyniu Podlaskim, 21-300 Radzyn Podlaski, ul. Miedzyrzecka 2 -
Tel: 52-00-70

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Olsztyn Archives:
Archiwum Panstwowe w Olsztynie, 10-074 Olsztyn, skr. poczt. 39, ul. Zamkowa
3
Tel: 27-60-96 Fax: 27-20-51

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Oddzial w Mragowie, 11-700 Mragowo, ul. Krolewiecka 55 - Tel: 27-05
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Opole Archives:
Archiwum Panstwowe w Opolu, 45-016 Opole, skr. poczt. 356, ul. Zamkowa 2
Tel: 54-40-75/76

Branches:
Oddzial w Brzegu, 49-300 Brzeg, ul. Boleslawa Chrobrego 31 - Tel: 33-17
Oddzial w Nysie, 48-300 Nysa, ul. Biskupa Jaroslawa 11 - Tel: 41-13

Piotrkow Trybunalski Archives:
Archiwum Panstwowe w Piotrkowie Trybunalskim, 97-300 Piotrków Trybunalski,
ul. Torunska 4
Tel: 49-69-71

Branch: Oddzial w Tomaszowie Mazowieckim, 97-200 Tomaszow Mazowiecki, ul.
Spalska 120
Tel: 34-65-70

Poznan Archives:
Archiwum Panstwowe w Poznaniu, 60-967 Poznan, skr. poczt. 546, ul. 23 Lutego
41/43
Tel: 52-46-01 Fax: 52-05-36

Branches:
Oddzial w Koninie, 62-500 Konin, ul. 3 Maja 78 - Tel: 42-92-77
Oddzial w Pile, 64-920 Pila, skr. poczt. 231, ul. Sniadeckich 31 - Tel:
32-189

Przemysl Archives:
Archiwum Panstwowe w Przemyslu, 37-700 Przemysl, ul. PCK 4
Tel: 62-71 Fax: 76-34

Branch: Oddzial w Przeworsku, 37-200 Przeworsk, ul. Rynek 1 - Tel: 23-18

Radom Archives:
Archiwum Panstwowe w Radomiu, 26-600 Radom, ul. Rynek 1
Tel: 21-159 Fax: 21-150

Rzeszow Archives:
Archiwum Panstwowe w Rzeszowie, 35-959 Rzeszow, ul. Boznicza 4
Tel: 32-684 Fax: 38-304

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Oddzial w Sanoku, 38-500 Sanok, Rynek 10 - Tel: 31-999
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Siedlce Archives:
Archiwum Panstwowe w Siedlcach, 08-100 Siedlce, ul. Biskupa Ignacego
Swirskiego 2
Tel: 22-388

Slupsk Archives:
Archiwum Panstwowe w Slupsku, 76-200 Slupsk, ul. W. Lutoslawskiego 17
Tel: 22-327

Suwalki Archives:
Archiwum Panstwowe w Suwalkach, 16-400 Suwalki, ul. Kosciuszki 69
Tel: 66-21-67

Branch: Oddzial w Elku, 19-300 Elk, ul. Kapielowa 1 - Tel: 10-25-04

Szczecin Archives:
Archciwum Panstwowe w Szczecinie, 70-410 Szczecin, ul. Sw. Wojciecha 13
Tel: 33-50-02 Fax: 33-67-70

Branches:
Oddzial w Gorzowie Wielkopolskim, 66-400 Gorzow Wielkopolski, ul. Grottgera
24/25 - Tel: 27-968
Oddzial w Plotach, 73-310 Ploty, ul. Zamkowa 2 - Tel: 351
Oddzial w Stargardzie Szczecinskim, 73-110 Stargard Szczecinski, ul.
Basztowa 2 - Tel: 77-56-76

Torun Archives:
Archiwum Panstwowe w Toruniu, 87-100 Torun, Pl. Rapackiego 4
Tel: 24-754 Fax: 10-129

Branches:
Oddzial w Grudziadzu, 86-300 Grudziadz, ul. J. Wlodka 15 - Tel: 25-915
Oddzial w Wloclawku, 87-800 Wloclawek, ul. Skorupki 4 - Tel: 32-28-57

Warsaw Archives:
Archiwum Panstwowe m. st. Warszawy, 00-270 Warszawa, ul. Krzywe Kolo 7
Tel: 31-18-03 Fax: 31-37-31

Branches:
Oddzial w Dzialdowie, 13-200 Dzialdowo, ul. Jagielly 31 - Tel: 21-64
Oddzial w Gorze Kalwarii, 05-530 Gora Kalwaria, ul. ks. Z. Sajny 1 - Tel:
57-31-49
Oddzial w Kutnie, 99-300 Kutno, ul. Zamkowa 4 - Tel: 339-81
Oddzial w Leczycy, 99-100 Leczyca, ul. Belwederska 38 - Tel: 29-27
Oddzial w Lowiczu, 99-400 Lowicz, ul. 3 Maja 1 - Tel: 39-86
Oddzial w Mlawie, 06-500 Mlawa, ul. Narutowicza 3 - Tel: 33-09
Oddzial w Nowym Dworze Mazowieckim, 05-100 Nowy Dwor Mazowiecki, ul.
Kosciuszki 1 - Tel: 775-27-23
Oddzial w Otwocku, 05-400 Otwock, ul. Gorna 7 - Tel: 779-38-71
Oddzial w Plocku, 09-400 Plock, ul. Wieczorka 11 - Tel: 62-24-91
Oddzial w Pultusku, 06-100 Pultusk, ul. Zaulek 22 - Tel: 34-97
Oddzial w Rawie Mazowieckiej, 96-200 Rawa Mazowiecka, ul. Kosciuszki 5 -
Tel: 35-51
Oddzial w Zyrardowie, 05-730 Zyrardow, pl. Wolnosci 2 - Tel: 35-86

Wroclaw Archives:
Archiwum Panstwowe w Wroclawiu, 50-215 Wroclaw, ul. Pomorska 2
Tel: 21-81-01 Fax: 22-83-95

Branches:
Oddzial w Jeleniej Gorze, 58-500 Jelenia Gora, ul. Podwale 27 - Tel: 24-208
Oddzial w Legnicy, 59-220 Legnica, ul. Piastowska 22 - Tel: 29-350
Oddzial w Walbrzychu z siedziba w Boguszowie, 58-370 Boguszow-Gorce, ul.
Poniatowskiego 57 - Tel: 19-449

Zamosc Archives:
Archiwum Panstwowe w Zamosc, 22-400 Zamosc, skr. poczt. 136, ul. Moranda 4
Tel: 23-35



Gniezno:

Archiwum Archidiecezjalne w Gnieznie, 62-200 Gniezno, Katedra

from http://www.rootsweb.com/~polwgw/frames.html

Grüße,
Dietrich Fabricius


> From: "Famille JOSSIN" <jjossin(a)club-internet.fr>
> Reply-To: ow-preussen-l(a)genealogy.net
> Date: Sun, 17 Jun 2001 13:00:55 +0200
> To: <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
> Subject: [OWP] GNESEN / GNIEZNO
> 
> Hallo liebe Liste, hat zufaellig jemand die Adresse von:
> 
> ARCHDIOCESAN ARCHIVE IN GNIEZNO ???????
> 
> Danke fuer eine Antwort und falls ich auch einmal behilflich sein kann, bitte
> nicht zoegern!!!
> 
> Sigi - PARIS
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
> 



Re: [OWP] GNESEN / GNIEZNO

Date: 2001/06/19 03:36:44
From: Dietrich Fabricius <fabricius(a)ioa.com>

Sorry, I had meant only to send the Gniezno address---don't know how that
preamble was inserted!

> From: Dietrich Fabricius <fabricius(a)ioa.com>
> Reply-To: ow-preussen-l(a)genealogy.net
> Date: Mon, 18 Jun 2001 21:05:13 -0500
> To: <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
> Subject: Re: [OWP] GNESEN / GNIEZNO

> 
> Gniezno:
> 
> Archiwum Archidiecezjalne w Gnieznie, 62-200 Gniezno, Katedra
> 
> from http://www.rootsweb.com/~polwgw/frames.html
> 
> Grüße,
> Dietrich Fabricius
> 
> 
>> From: "Famille JOSSIN" <jjossin(a)club-internet.fr>
>> Reply-To: ow-preussen-l(a)genealogy.net
>> Date: Sun, 17 Jun 2001 13:00:55 +0200
>> To: <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
>> Subject: [OWP] GNESEN / GNIEZNO
>> 
>> Hallo liebe Liste, hat zufaellig jemand die Adresse von:
>> 
>> ARCHDIOCESAN ARCHIVE IN GNIEZNO ???????
>> 
>> Danke fuer eine Antwort und falls ich auch einmal behilflich sein kann, bitte
>> nicht zoegern!!!
>> 
>> Sigi - PARIS
>> 
>> _______________________________________________
>> OW-Preussen-L mailing list
>> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
>> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
>> 
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> 



Re:[OWP] GNESEN / GNIEZNO

Date: 2001/06/19 07:04:24
From: hans_pettelkau <hans_pettelkau(a)WestLB.de>

--------Hans Pettelkau, Hochstr. 77, D-41379 Brüggen-----------
---------------Internet: www.pettelkau.de ----------------------
---E-Mail:(Privat) hph(a)pettelkau.de -(Büro): hpo(a)pettelkau.de---
_________________________________________________________________

Hallo Sigi,

>Hallo liebe Liste, hat zufaellig jemand die Adresse von:

>ARCHDIOCESAN ARCHIVE IN GNIEZNO ???????

Schau mal auf meine o.a. Homepage. Dort findest Du unter "Forschung
Pettelkau" eine Liste aller polnischen Archive mit Anschriften und
Telefon-Nrn.

Viel Erfolg

Hans (Pettelkau)



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|Diese Nachricht ist vertraulich. Sie|This message is confidential and may|
|ist ausschliesslich fuer            |be privileged. It is                |
|den im Adressfeld ausgewiesenen     |intended solely for the named       |
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|Sollten Sie nicht der vorgesehene   |intended recipient please inform us.|
|Empfaenger sein, so bitten          |Any unauthorised                    |
|wir um eine kurze Nachricht. Jede   |dissemination, distribution or      |
|unbefugte Weiterleitung             |copying hereof is prohibited.       |
|oder Fertigung einer Kopie ist      |As we cannot guarantee the          |
|unzulaessig. Da wir nicht die       |genuineness or completeness of      |
|Echtheit oder Vollstaendigkeit der  |the information contained in this   |
|in dieser Nachricht                 |message, the statements             |
|enthaltenen Informationen           |set forth above are not legally     |
|garantieren koennen, schliessen wir |binding. In connection              |
|die rechtliche Verbindlichkeit der  |therewith, we also refer to our     |
|vorstehenden Erklaerungen           |governing regulations of            |
|und Aeusserungen aus. Wir verweisen |concerning signatory authority      |
|in diesem Zusammenhang              |published in the                    |
|auch auf die  fuer uns geltenden    |standard bank or company signature  |
|Regelungen ueber die                |lists with regard to the            |
|Verbindlichkeit von                 |legally binding effect of statements|
|Willenserklaerungen mit             |made with the intent to             |
|verpflichtendem                     |obligate us.                        |
|Inhalt, die in den bank- bzw.       |                                    |
|unternehmensueblichen               |                                    |
|Unterschriftenverzeichnissen bekannt|                                    |
|gemacht werden.                     |                                    |
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AW: [OWP] TASCHEWO - SCHWETZ WESTPR./ RUTTENSCHEIDT / KOLN STANDESAMT I und II / Autor EMILE WASCHINSKI

Date: 2001/06/19 08:05:39
From: Hans-Jurgen Wolf <hans-juergen.wolf(a)nwn.de>

Adalbert Goertz schrieb:

> Taschewko, Kr.Schwetz,ev.Ksp.Schwetz, ...

Dabei handelt es sich um Taszewko (Klein Taschau), Kreis Schwetz.

Schone Gru?e aus Bremen

Hans-Jurgen Wolf
mailto:hans-juergen.wolf(a)nwn.de
Hinweise zur Familienforschung in Westpreu?en
http://www.westpreussen.de und http://www.genealogy.net




[OWP] (no subject)

Date: 2001/06/19 08:57:44
From: Fam. Fink <Dietmar.Fink(a)t-online.de>

Hallo,
kann mir jemand etwas über den Ort Hochmannshof sagen?


Re: [OWP] Glenzdorf ISBN?

Date: 2001/06/19 09:35:43
From: Peter Conrad <Conrad-Peter(a)t-online.de>

Thomas G. Salein schrieb:
> Hallo in die Runde,
>
> ja, wie ist denn überhaupt der Titel dieses ominösen "Glenzdorf" und
> wieviele Bände hat das Werk ? Von der Angabe eines Verlages allein
> hat man nichts.
>
> Thomas Salein

Hallo Thomas,

da brauchst Du Dir keine Gedanken zu machen; die Zeit ist wohl über den 
"Glenzdorfs" hinweggegangen. Und eben schreibt ja sogar ein Listenfreund es wäre 
der Druck eines Einzelmannes gewesen (damals musste man sicher den Hut abnehmen 
aber heute nützt das nicht mehr viel).

Nun etwas genauer: "Glenzdorfs internationales Genealogen-Lexikon" - 
Biographisches Handbuch für Familienforscher und Heraldiker - Herausgegeben von 
Johann Glenzdorf im Wilhelm-Rost-Verlag in Bad Münder am Deister - 
Gesamtherstellung Weihert-Druck GmbH, Darmstadt. - Wenn Du Lust hast kannst Du 
da ja mal näher nachfragen.

Meine beiden Bände sind übrigens von 1979 bzw. 1984; d.h. man kann ja dort nur 
Forscher und ihre Suchgebiete finden, die damals schon gelebt haben und aktiv 
waren (so etwa heute mindestens meine Altersklasse - 74 - oder älter).


MfG
Peter

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Peter Conrad, Rundfunkredakteur a.D.
Felke-str. 38 in 55566 Bad Sobernheim,
Tel: 06751/2100 - Fax: 06751/989.326
e-mail: Conrad-Peter(a)t-online.de



[OWP] Köln

Date: 2001/06/19 11:48:43
From: Soja <ssoja(a)cip.wiso.uni-goettingen.de>

Hallo Paris, hallo Herr Jossin

die Stadt Köln ist unter
http://www.stadt-koeln.de/buerger-service/index.html zu erreichen.
Unter Bürger-Service findet man dann das Standesamt, und dann muß man
sich ein bischen unter
den Anliegen durchklicken. 
Nach Standesamt I od. II ist es leider nicht unterteilt.
Gülichplatz 1 - 3,  50667 Köln ist wohl das Hauptgebäude.
standesamt(a)stadt-koeln.de gibt weiter Auskunft.

tschüß aus Niedersachsen
S.Soja


[OWP] W.Schwarz

Date: 2001/06/19 11:49:18
From: Peter Conrad <Conrad-Peter(a)t-online.de>

Hallo Herr Schwarz,

meine mail an Sie direkt kommen immer wieder zurück (schwar.w
Peter Conrad, Rundfunkredakteur a.D.
Felke-str. 38 in 55566 Bad Sobernheim,
Tel: 06751/2100 - Fax: 06751/989.326
e-mail: Conrad-Peter(a)t-online.de



Re: [OWP] Kartei Quassowski vorhanden

Date: 2001/06/19 17:33:14
From: Beate Hollaender <BeateHollaender(a)web.de>

ow-preussen-l(a)genealogy.net schrieb am 17.06.01:
> Hallo Forscherfreunde
> 
> bei mir stehen die 23 Baende der Kartei.
> 
> Bei Anfragen  (wenn es häufig vorkommende Namen betrifft)  bitte angeben,  WO 
> und WANN Vorkommen des Namens gesucht werden
> 
> Bernhard Heinrich
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l 

Hallo und guten Tag aus Thüringen

wäre es eventuell möglich, nach dem Namen Holländer und Krebs(Königsberg/Opr.)zu schauen.?
Vielen Dank im Voraus

Beate Holländer


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Sie surfen im Internet statt im Meer? Selbst schuld!
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Re: [OWP] (no subject)

Date: 2001/06/19 18:26:16
From: Kurt Willutzki <Willutzki.Kurt(a)t-online.de>

Hallo,
Der gesuchte Ort liegt ca 20 km nördlich von Ebenrode, Kirchspiel
Pillkallen, Diözese Pillkallen.
Gefunden mit dem Verfahren GOV.... aus dem Internet.

Herzliche Grüße aus Rheinhausen

Kurt Willutzki
Beguinenstraße 34
47228 Duisburg
02065 92171
willutzki.kurt(a)t-online.de
Als Genealogie-Programm setze ich das neue Ahnenwin 3.0 von Dr. Heribert
Reitmeier ein. Z.Zt. habe ich 2000 Probanden erfasst, Willutzki, Vor- und
Nachfahren, Zugehörige.
Forschungsgebiet: Masuren im Dreieck Lyck, Lötzen, Gehlenburg
Suche alles zu Willutzki, Wilutzki, Wylutzki, Willudzki, Wylludzki,
Wyluczki, und ähnlich, also in jeder Schreibweise.
Suche Infos zu den Mühlen in oder bei Gehlenburg/Bialla, Kosuchen, Lauth,
Wilkus Mühle




Re: [OWP] Versicherungsunterlagen

Date: 2001/06/19 20:08:39
From: Stef.Olsowski <Stef.K.O.-Sarow(a)t-online.de>

Hallo,

ersteinmal auf Grund des Datenschutzes.

Gruß Steffen

Adalbert Goertz schrieb:
> Und warum nicht?
> Ist das Datenschutzgesetz dagegen oder gibt es diese Unterlagen nicht
> (mehr)?
>
> On Mon, 18 Jun 2001, Stef.Olsowski wrote:
>
> > Hallo Liste,
> > 
> > habe gerade von der BfA & LVA erfahren, daß ich keine Chance habe, alte 
> > Unterlagen meiner Vorfahren bei ihnen anzufordern.
> > 
> > Hat jemand andere Erfahrungen gemacht???
> > 
> > Gruß Steffen
> > 
> > 
> > _______________________________________________
> > OW-Preussen-L mailing list
> > OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> > http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
> > 
>
> -- 
>   ** Adalbert & Barbel Goertz ** ph 719-390-1088 ** fax 815-352-3987 **--
>     retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
>      Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
>                 http://www.cyberspace.org/~goertz
>          Do not use Java, if you want wide accessability.
>         Adolph Sharon is the Peacenik in the Near East now
>
>
>
> _______________________________________________
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> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
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[OWP] Graf Dohna-Finkenstein 1860-1945

Date: 2001/06/19 21:16:43
From: Knut W. Barde <kbarde(a)ocsnet.net>

Ich suche nach einem Boettchermeister mit Namen Wiese der fuer den
obigen Grafen taetig war.  Gibt es Personenregister fuer Leute die beim
Grafen oder auf seinem Gut taetig waren?

Knut
"


Re: [OWP] Kartei Quassowski vorhanden

Date: 2001/06/19 21:38:06
From: Knut W. Barde <kbarde(a)ocsnet.net>

Ich kann die e-mail Adresse von Bernhard Heinrich nicht ausfinding
machen.
Kann jemand helfen?

Knut


AW: [OWP] (no subject)

Date: 2001/06/19 21:45:40
From: Manfred Enge <ManfredEnge(a)gmx.de>

Hallo Inga,

du schriebst ...
> Dann suche ich noch einen Ort, der Bizitter oder Lizitter
> heisst. Ich habe den Verdacht, dass es irgendwo in der Nähe von
Kratzig sein
> soll, und dieses wiederum beim Kreis Köslin.
... es kann sich nur um BIZIKER handeln, südwestlich von Köslin, in der
Nähe von Kratzig. Biziker liegt an der Reichsstrasse 2 zwischen Köslin
und Körlin.
Wenn erwuenscht kann ich Dir eine Kartenausschnitt mit besonderer Post
schicken.

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Enge
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
mailto:     ManfredEnge(a)gmx.de
mailto:     Manfred_Enge(a)web.de
Fax:         01212 - 5 12 80 64 14




Re: [OWP] Graf Dohna-Finkenstein 1860-1945

Date: 2001/06/19 22:24:52
From: Adalbert Goertz <goertz(a)oldcolo.com>

Es gibt die Seelenlisten der HOK von 1939, die heute beim Bundesarchiv
in Bayreuth lagern.

On Tue, 19 Jun 2001, Knut W. Barde wrote:

> 
> Ich suche nach einem Boettchermeister mit Namen Wiese der fuer den
> obigen Grafen taetig war.  Gibt es Personenregister fuer Leute die beim
> Grafen oder auf seinem Gut taetig waren?
> 
> Knut
> "
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
> 

-- 
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    retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
     Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
                http://www.cyberspace.org/~goertz
         Do not use Java, if you want wide accessability.
        Adolph Sharon is the Peacenik in the Near East now




AW: [OWP] Kartei Quassowski vorhanden

Date: 2001/06/19 22:49:47
From: Nadine Ramm <nadine.ramm(a)ewetel.net>

Hallo Bernhard Heinrich,
könntest Du bitte alles zu dem NAmen RAMM heraussuchen. Die ORTE heissen
TEMPELFELDE, GRATZE, STENDAL, BREMEN, HERFORD, LÖHME, BÖRNICKE, BERLIN,
Heckelberg.
Den Namen selber hatte ich mal gefunden, wusste dann aber nicht wie es
weitergeht. Ich hoffe sie können mir helfen mit dem suchen zu dem NAmen.

Mit freundlichen Gruessen

Nadine Ramm

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net
[mailto:ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net]Im Auftrag von Beate
Hollaender
Gesendet: Dienstag, 19. Juni 2001 17:33
An: ow-preussen-l(a)genealogy.net
Betreff: Re: [OWP] Kartei Quassowski vorhanden


ow-preussen-l(a)genealogy.net schrieb am 17.06.01:
> Hallo Forscherfreunde
>
> bei mir stehen die 23 Baende der Kartei.
>
> Bei Anfragen  (wenn es häufig vorkommende Namen betrifft)  bitte angeben,
WO
> und WANN Vorkommen des Namens gesucht werden
>
> Bernhard Heinrich
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l

Hallo und guten Tag aus Thüringen

wäre es eventuell möglich, nach dem Namen Holländer und
Krebs(Königsberg/Opr.)zu schauen.?
Vielen Dank im Voraus

Beate Holländer


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AW: [OWP] Kartei Quassowski vorhanden

Date: 2001/06/19 22:49:47
From: Nadine Ramm <nadine.ramm(a)ewetel.net>

Hallo Knut,
schreib Ihn doch offentlich an, er wird Dir dann Antworten. frag Ihn einfach
nach seiner direkten E-Mail adresse.

Gruss
NAdine

-----Ursprungliche Nachricht-----
Von: ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net
[mailto:ow-preussen-l-admin(a)genealogy.net]Im Auftrag von Knut W. Barde
Gesendet: Dienstag, 19. Juni 2001 21:37
An: ow-preussen-l(a)genealogy.net
Betreff: Re: [OWP] Kartei Quassowski vorhanden


Ich kann die e-mail Adresse von Bernhard Heinrich nicht ausfinding
machen.
Kann jemand helfen?

Knut

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[OWP] St. Johanniskirche Danzig

Date: 2001/06/19 22:59:59
From: Knut W. Barde <kbarde(a)ocsnet.net>

Weiss jemand, ob die Grabsteine und Gedenktafeln in und um die St.
Johanniskirche in Danzig vor dem 2. Weltkrieg irgendwo niedergeschrieben
wurden?  Ich suche nach dem Namen Barbitzki.

Knut


[OWP] Bartsch,Bachert,Guenther f

Date: 2001/06/20 02:14:34
From: Erika Eder <eder4136(a)home.com>

Hallo Herr Heinrich,
Ich suche Verwandte mit Namen,

Bartsch,Bachert und Guenther,alle aus Allenstein/Patricken und Abbau in
Jahren 1780-heute.
Ich danke Ihnen im voraus,Erika


----- Original Message -----
From: "Beate Hollaender" <BeateHollaender(a)web.de>
To: <ow-preussen-l(a)genealogy.net>
Sent: Tuesday, June 19, 2001 8:33 AM
Subject: Re: [OWP] Kartei Quassowski vorhanden


ow-preussen-l(a)genealogy.net schrieb am 17.06.01:
> Hallo Forscherfreunde
>
> bei mir stehen die 23 Baende der Kartei.
>
> Bei Anfragen  (wenn es häufig vorkommende Namen betrifft)  bitte angeben,
WO
> und WANN Vorkommen des Namens gesucht werden
>
> Bernhard Heinrich
>
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l

Hallo und guten Tag aus Thüringen

wäre es eventuell möglich, nach dem Namen Holländer und
Krebs(Königsberg/Opr.)zu schauen.?
Vielen Dank im Voraus

Beate Holländer


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[OWP] Marschalkowski

Date: 2001/06/20 10:21:31
From: Famille JOSSIN <jjossin(a)club-internet.fr>

hier die Adresse vom guten AUGUST!

August MARSCHALKOWSKI, Rammer, Alter Buettelhof 5 , Danzig  ( U mit Umlaut !!!)

Gruss SIGI


Re: [OWP] Albert Scheffler

Date: 2001/06/20 12:28:17
From: HorstScheffler <HorstScheffler(a)aol.com>

Soweit ich weiss war er und katholischen Glaubens.Alberts Vater hiess Johann 
Scheffler ich weiss nichts ueber seine Religionszugehoerigkeit.War es denn 
damals  moeglich das zu aendern?
Viele Gruesse Horst


[OWP] HOK

Date: 2001/06/20 12:37:39
From: Soja <ssoja(a)cip.wiso.uni-goettingen.de>

Hallo Mitforscher,
weiß jemand von einem Bestandsverzeichnis der HOKen?
Vielleicht noch aus der Zeit der Lübecker Verwahrung?
Ich suche Einwohnerlisten von Orten im Kreis Lötzen, Kirchspiele Groß
Stürlack und Neuhoff.
vielen Dank
s.soja


[OWP] Kirchspiel suche

Date: 2001/06/20 14:37:32
From: Rolf Werner <rolf(a)rolfwerner.de>

Hallo Listenteilnehmer,
in einem Heiratseintrag von 1798 steht:

am 10.4. ist der Junggeselle Adam Cwella aus Barkenguth mit der
Jugfrau Leonora Kozlowzanka aus Krokau kopuliert.

Meine Frage : zu welcher Kirchengemeinde gehörte 1798 der Ort Krokau
evangelisch.
Ich finde nur Krokau unter Bialutten ( dies aber erst ab 1905/1907 )

Über jede Hilfe freue ich mich.

Beste Grüße aus dem Münsterland


Rolf




[OWP] Auskuenfte aus der Kartei Quassowski

Date: 2001/06/20 20:09:33
From: Pankow2 <Pankow2(a)aol.com>

Liebe Mitforscher

es haben mich viele Anfragen erreicht. Einige von Euch haben schon Antwort. 
Die Übrigen will ich auch gern zufriedenstellen, brauche aber etwas Zeit

Ich habe erst heute festgestellt, dass man an dem Band "Gesamtregister der 
nicht in alphabetischer Folge stehenden Personennamen" nicht vorbeikommt.
So war der Name BRANDTSTAETTER hier häufiger vertreten als im Band B.
Bei den ersten Antworten habe ich das nicht berücksichtigt
Die Fundstellen in diesem Band aufzusuchen ist mühsam. Das würde ich nur bei 
seltenen Namen machen.
Beispiel für die Verteilung:
Name KINDER:  39 mal im Band K,   9 mal im "Gesamtregister"

Dann fällt mir ein, dass die Mormonen diese Kartei verfilmt haben (Film oder 
Mikrofiche?). Wer also wegen zu großer Häufigkeit des Namens bei mir nicht 
zum Zuge kam, hat diese Möglichkeit.

Manche halten die Kartei für eine Sammlung von Tauf-, Trau-und Sterbedaten. 
Es ist aber eher eine Sammlung von Zeitungsauschnitten und Auszügen aus 
Büchern (z.B. Gollub, der die Salzburger Flüchtlinge abhandelt) und 
Adreßbüchern

Für Herrn Borm bin ich versuchsweise mit dem Texterkennungsprogramm Omnipage, 
das ich erst erproben mußte, an 39 Einträge gegangen. Jetzt schaffe ich es 
etwa in 0,5 Stunden eine Seite in Text umzuwandeln.(Es dauert so lange, weil 
Quassowski von seltenen Abkürzungen strotzt)

Übrigens fehlen mir dummerweise die 72 Seiten A- Alb.
Kann mir die jemand besorgen?

Soviel zu meinen Erfahrungen

Grüße von  Bernhard Heinrich  pankow2(a)aol.com







Re: [OWP] HOK

Date: 2001/06/20 21:04:21
From: Adalbert Goertz <goertz(a)oldcolo.com>

Die HOK sind wohl heute alle in Bayreuth (Bundesarchiv).
Nur das von Westpreussen ist von den Mormonen verfilmt.

On Wed, 20 Jun 2001, Soja wrote:

> Hallo Mitforscher,
> weiß jemand von einem Bestandsverzeichnis der HOKen?
> Vielleicht noch aus der Zeit der Lübecker Verwahrung?
> Ich suche Einwohnerlisten von Orten im Kreis Lötzen, Kirchspiele Groß
> Stürlack und Neuhoff.
> vielen Dank
> s.soja
> 
> _______________________________________________
> OW-Preussen-L mailing list
> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l
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-- 
  ** Adalbert & Barbel Goertz ** ph 719-390-1088 ** fax 815-352-3987 **--
    retired in Colorado Springs, (Colorado is a state of mind) ---
     Mennonite genealogy of East and West Prussia prior to 1945.
                http://www.cyberspace.org/~goertz
         Do not use Java, if you want wide accessability.
        Adolph Sharon is the Peacenik in the Near East now




[OWP] Alfred Pfeffer, bitte melden!

Date: 2001/06/20 21:16:04
From: ZBuchstein <ZBuchstein(a)aol.com>

Sehr geehrter Herr Pfeffer,

bei Ihrem Eintrag in mein Gästebuch haben Sie leider eine ungültige E-Mail 
Adresse hinterlassen.

Da ich Ihre Fragen gerne beantworten möchte, bitte ich Sie, daß Sie mir Ihre 
korrekte E-Mail Adresse übermitteln.

Viele Grüße

Jürgen Buchsteiner


http://www.planet-interkom.de/juergen.buchsteiner/Startseite.Index.htm
***************************************************************
Jürgen Buchsteiner
Raffaelstraße 3
42719 Solingen
E-Mail(1): ZBuchstein(a)aol.com
E-Mail(2): juergen.buchsteiner(a)planet-interkom.de
*****************************************************************





[OWP] Betr. Bizitter

Date: 2001/06/20 21:28:15
From: Paul Lüdtke <paul.luedtke(a)gmx.de>

Inga Knaak schrieb:
> 

> Dann suche ich noch einen Ort, der Bizitter oder Lizitter heisst. Ich habe
> den Verdacht, dass es irgendwo in der Nähe von Kratzig sein soll, und dieses
> wiederum beim Kreis Köslin.
> 

Hallo Inga

Im Ortsnamensverzeichnis jenseits von Oder und Neiße steht :
Biziker - 600 Einw. - Kr. Köslin - Pom.
heute: Biesiekirz -pow.Koszalin
Zu Lizitter gibt es nichts.

Gruß aus Köln 

Paul



Re: [OWP] HOK

Date: 2001/06/20 22:58:13
From: Wolfgang Schlueter <Wolfgang.Schluter(a)t-online.de>

Einwohnerlisten gibt es zum Teil auch beim Bundesarchiv in Bayreuth, 
Ostdokumentation, zuständig ist Frau Mokry, Kosten DM 0,90 pro Photokopie.
Wolfgang
Soja schrieb:
> Hallo Mitforscher,
> weiß jemand von einem Bestandsverzeichnis der HOKen?
> Vielleicht noch aus der Zeit der Lübecker Verwahrung?
> Ich suche Einwohnerlisten von Orten im Kreis Lötzen, Kirchspiele Groß
> Stürlack und Neuhoff.
> vielen Dank
> s.soja
>
> _______________________________________________
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> OW-Preussen-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ow-preussen-l



Re: [OWP] Auskuenfte aus der Kartei Quassowski

Date: 2001/06/20 23:12:34
From: P. & J. QUIRING <jpquiring(a)onlinehome.de>

Hallo Bernhard,

ich möchte auf dein Angebot zurückkommen, nach seltenen Namen in der
Kartei zu schauen. Es geht um den Familiennamen QUIRING, der nicht so
oft auftauchen dürfte. Für eine Mitteilung wäre ich dankbar!

Gute Nacht wünscht

Peter Quiring, Essen

Pankow2(a)aol.com schrieb:
> 
> Liebe Mitforscher
> 
> es haben mich viele Anfragen erreicht. Einige von Euch haben schon Antwort.
> Die Übrigen will ich auch gern zufriedenstellen, brauche aber etwas Zeit
> 
> Ich habe erst heute festgestellt, dass man an dem Band "Gesamtregister der
> nicht in alphabetischer Folge stehenden Personennamen" nicht vorbeikommt.
> So war der Name BRANDTSTAETTER hier häufiger vertreten als im Band B.
> Bei den ersten Antworten habe ich das nicht berücksichtigt
> Die Fundstellen in diesem Band aufzusuchen ist mühsam. Das würde ich nur bei
> seltenen Namen machen.
> Beispiel für die Verteilung:
> Name KINDER:  39 mal im Band K,   9 mal im "Gesamtregister"
> 
> Dann fällt mir ein, dass die Mormonen diese Kartei verfilmt haben (Film oder
> Mikrofiche?). Wer also wegen zu großer Häufigkeit des Namens bei mir nicht
> zum Zuge kam, hat diese Möglichkeit.
> 
> Manche halten die Kartei für eine Sammlung von Tauf-, Trau-und Sterbedaten.
> Es ist aber eher eine Sammlung von Zeitungsauschnitten und Auszügen aus
> Büchern (z.B. Gollub, der die Salzburger Flüchtlinge abhandelt) und
> Adreßbüchern
> 
> Für Herrn Borm bin ich versuchsweise mit dem Texterkennungsprogramm Omnipage,
> das ich erst erproben mußte, an 39 Einträge gegangen. Jetzt schaffe ich es
> etwa in 0,5 Stunden eine Seite in Text umzuwandeln.(Es dauert so lange, weil
> Quassowski von seltenen Abkürzungen strotzt)
> 
> Übrigens fehlen mir dummerweise die 72 Seiten A- Alb.
> Kann mir die jemand besorgen?
> 
> Soviel zu meinen Erfahrungen
> 
> Grüße von  Bernhard Heinrich  pankow2(a)aol.com
> 
> _______________________________________________
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