Date: 2008/01/01 17:24:53
From: Siglinde Kanik <siglinde.kanik(a)freenet.de>
Hallo liebe Liste. Auf meine Anfragen im Dezember habe ich leider keine Antworten bekommen. Daher starte ich einen neuen Versuch. Luise Hoch geb. etwa 1845 in Laasphe? verheiratet etwa vor 1877 mit August Friedrich Gabriel Metz. Laasphe Ferner suche ich Daten über die Familie Daun (Daum) Mühlenbesitzer in Laasphe. Etwa 16oo bis 175o Über die Familie Rumpf habe ich schon viele Daten. Ausserdem suche ich Vorfahren von Charlotte Wilhelmine Wagenführ 10.3.174o - 3.6.1783 Ferner sind von großem Interesse Daten von den Familien Schuppert, Metz und Bosch. Schon jetzt danke für eine Antwort Grüße aus dem Westerwald Sieglinde (Kanik)
Date: 2008/01/01 20:25:21
From: Siglinde Kanik <siglinde.kanik(a)freenet.de>
Hallo Paul.
Die Familie Rumpf (Rump) war reich begütert und daß auf dem Dornhof
bei Saßmannshausen. Ein Vetter von Johann Rumpf war Johann Gebhard
von Hatzfeld.Hermann Rumpf war Bürgermeister 159o in Laasphe. Christian
Rumpf war Leibarzt des Königs von Böhmen und der Prinzen von Oranien. Er
wurde
158o in Laasphe geboren und starb mit 65 Jahren im Lager der Ver-
bündeten in Belgien.
Der Leitspruch der Familie Rumpf war
O Mensch was du thust so bedenke das Ende, so wirst du nimmer Übels thun.
Johann Rumpf 1537
Dieser Spruch steht so noch heute in Laasphe am Rumpf-Haus in der
Königstr. Viele weitere Daten hat J.Adrain(a)t-online.de
Viele Grüße aus dem Westerwald
Sieglinde
Date: 2008/01/02 15:43:26
From: Judith Adrian <j.adrian(a)t-online.de>
Hallo,in meiner AL findet sich der gräfliche Sekretär Georg Bilgen, geb. 1506, gest. am 6. 8. 1676 in Berleburg. Obwohl Georg Bilgen ein hohes Amt innehatte, konnte ich bisher nicht herausfinden, woher er kam und wer seine Eltern waren. Falls jemand in diese Richtung forscht und nähere Einzelheiten kennt, wäre ich für eine Mitteilung dankbar.
Mit freundlichen GrüßenJudith (Adrian)
Date: 2008/01/02 16:10:35
From: Klaus Stoehr <kstoehr(a)gmail.com>
Hallo,
in meiner AL findet sich der gräfliche Sekretär Georg Bilgen, geb. 1506,
gest. am 6. 8. 1676 in Berleburg.
Obwohl Georg Bilgen ein hohes Amt innehatte, konnte ich bisher nicht
herausfinden, woher er kam und wer seine Eltern waren.
Falls jemand in diese Richtung forscht und nähere Einzelheiten kennt, wäre
ich für eine Mitteilung dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Judith (Adrian)
_______________________________________________
Sayn-Wittgenstein-L mailing list
Sayn-Wittgenstein-L(a)genealogy.net
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/sayn-wittgenstein-l
Date: 2008/01/02 22:09:04
From: ASassmanns <ASassmanns(a)aol.com>
|
Hallo Judith,
in den sog. "Berleburger Chroniken", insbes. der sog. "Scheffler'schen
Zwischenchronik (1621-1741)", wird der Secretarius Georg Bilgen immer mal
wieder erwähnt, leider ohne Hinweise auf seine Herkunft:
Anno 1639: "...allhier war H. Georg Bilgen Secretarius. ..."
In den Folgejahren wurden Kinder von Georg Bilgen getauft,
Ao 1642, den 15. Jan. "eine junge tochter"
Ao 1644, den 5. May junge Tochter Maria Juliana
Ao 1646 eine junge Tochter mit Nahmen Catharina Elisabeth
Ao 1649 eine junge Tochter Elisabeth Juliana
Ao 1650 einen jungen Sohn Johann Georg
Ao 1655, den 1ten Juli eine junge Tochter Anna Magdalena
Ao 1667, den 22. 8bris Joh. Ludwig Althaus, Pastor zu Birkelbach oo mit
Jungfer Cath Elis., H. Secret. Bilgen Tochter
Ao 1670, den 26ten 8bris ... des H. Inspector Johannes Weilius zu Laßphe
Sohn, welcher eine Tochter vom hiesigen H. Secret. Bilgen ... geheurathet
hat
Ao 1676, den 6te August ist begraben worden H. Georgius Bilgen, gewesener
Hochgräffl. Geheimter rath und Secretarius allhier, alt gewesen 80 Jahr.
Ferner
Ao. 1672 - Johann Philipp Bilgen, Rentmeister
Viele Grüße
Andreas (Saßmannshausen)
Hallo, |
Date: 2008/01/06 17:13:03
From: Judith Adrian <j.adrian(a)t-online.de>
Hallo Paul,Du schreibst,dass es ueber die Riedesel im 16. Jahrhundert kaum Nachrichten gibt. Im Heimatbuch von Erndtebrueck sind als Eigentuemer des Hauses Nr 1 in der Melbach die folgenden Bewohner angegeben:
1521-1545 Henrich
1575 Henrich von Melbach, Rottmeister der Schuetzen
1606 - ca.50 Henrich (Heyrich o.Herig Riedesel u. ä.
das Haus zeitweise +
1650-89 Mathias Reidesel Zimmermeister, 2. Ehe 1661
1694-1729 Mannus Riedesel Zimmermeister *1658
1731 Johannes Riedesel *23.4.1697
Eines der interessantesten und bemerkenswertesten Bauernhaeuser in
Wittgenstein ist Herjes Haus in der Melbach. Einmal laesst es sich mit
voelliger Sicherheit bis auf das Jahr 1521 zurueckfuehren, zum anderen ist
es die Hofstaette des bedeutendsten Wittgensteiner Zimmermeisters, des
Mannus Riedesel. Er schenkte Wittgenstein wahre Kleinodien des
Fachwewrkbaus, z.B. die Ludwigsburg in Berleburg, die Sassenhaeuser
Kapelle, das Stoltz`sche Haus in Laasphe .
Ueber mehrere Generationen - ob 3 ausreichen? - im 16. und 17. Jahrhundeert
traegt der Hausmann dieses Lehens den Namen Henrich. Schon der erstgenannte
Henrich von Melbach war ein bemerkenswerter Mann.
Im Einnahmenbuch des berleburgischen Rentmeisters fuer 1530/31 wird er als
Zollerheber am heftig umstrittenen Zollstock in der Melbach genannt.
Im Jahre 1539 sind Henrich und sein gleichnamiger Sohn in den Berleburger
Bauernaufstand verwickelt.
Der naechste Hausmann wieder ein Henrich wird 1618 im Register der
Martinszinsen erstmals Henrich Riedesel genannt. Die Schreibung des Namens
ist sehr unterschiedlich (z.B. auch Reit Essell u.ä.) , doch darf man
annehmen, dass es sich um eine aus dem Hessischen stamende Familie handelt.
Gerade ueber den Riedesel Hof erfahren wir einiges aus de Zeit des
Dreissigjaehrigen Krieges: Heinrich R. scheint als Kutscher in graeflichem
Dienst gestanden
und in den schlimmen Jahren seinen Hof verlassen zu haben. In einem Bericht
von 1637 heisst es dazu: Henrichs Haus steht zu., ist eingetragen, was vor
Frucht da ist. Auf Draengen seiner Nachbarn scheint Henrich sein Haus 5
Jahre spaeter wieder bezogen zu haben, .....
Soweit aus dem Heimatbuch von Erndtebrueck. Vielleicht stehen ja doch noch ein paar Neuigkeiten fuer Dich da drin.
Ueber die Familie Rump kann ich bisher eigentlich ueber das bereits Bekannte hinaus auch nichts mehr beitragen. Sassmannshausen ist heute ein Stadtteil von Laasphe und da der Dornhof , den die Ritter Rump von der Wenne als Hatzfeldisches Lehen hatten, in Sassmannshausen lag. liegt es nahe dass die spaeter in Laasphe ansaessige Familie Rumpf von den Rump von der Wenne abstammt Dies ist aber bisher noch nicht nachgewiesen.
Ein Herr Uwe Rumpf hat eine Sammlung von Lebensbildern der Rump, Rumpaeus Rumphius, Rumpius, Romp usw. zusammengestellt, die man von ihm kaufen kann. (nicht gerade billig, 150,-- E)
E-Mail:URumpf(a)t-online.de Mit freundlichen GruessenJudith
Date: 2008/01/09 17:56:21
From: Judith Adrian <j.adrian(a)t-online.de>
Hallo Paul, Ich lese gerade in einem Buch über Haus- und Familiennamen folgendes:"Die Familie Bornträger stammte ursprünglich aus der Riedeselschen Herrschaft in Hessen, die im 15. Jahrhundert auf fuldischen, hersfeldischen und pfälzischen Lehen um Lauterbach und Schloß Eisenbach im nordöstlichen Vogelsberg eine Herrschaft bildete."
Vielleicht ist das ja für Dich nicht neu, aber ich wollte es doch mal mitteilen.
Freundliche Grüße, Judith
Date: 2008/01/09 18:03:46
From: Paul Riedesel <paul(a)riedesel.org>
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Hallo Judith- Von der Familie Bornträger habe ich nicht früher gehort. Wo waren sie wohnhaft? Viele Dank! Paul |
Date: 2008/01/14 16:27:34
From: Siglinde Kanik <siglinde.kanik(a)freenet.de>
Hallo liebe Liste. Bisher habe ich nach Schuppert, Metz und Bosch in Laasphe gesucht. Leider habe ich von keiner Seite etwas gehört. Jetzt versuche ich es mit Wagenführ und Hufnagel in Laasphe. Vielleicht forscht je jemand in dieser Richtung. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Viele Grüße Sieglinde
Date: 2008/01/15 16:50:42
From: Judith Adrian <j.adrian(a)t-online.de>
Hallo,Jacob Henrich Becher heiratet am 26.7.1714 in Erndtebrück Anna Maria Griesing. J.H.Becher ist nicht in Erndtebrück geboren. Kann mir jemand mitteilen, woher er kommt und wer seine Eltern sind?
Ich freue mich über jede Nachricht. Viele GrüßeJudith
Date: 2008/01/20 17:53:00
From: Jörg und Silke Wagner <juswagner(a)arcor.de>
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Hallo liebe Listenmitglieder,
mein Name ist Jörg Wagner. Ich komme ursprünglich
aus Steinbrücken im Dillkreis, wohne aber seit vielen Jahren in der Stuttgarter
Gegend.
Ahnenforschung betreibe ich seit den 80er Jahren
und habe mittlerweile eine stattliche Liste zusammenbekommen, die ich auch auf
meiner Homepage http://jwag.crazyplanet.de veröffentlicht
habe.
Speziell im Wittgensteinischen Gebiet interessieren
mich die Familien Schmidt und Bode aus Banfe, Schuppert aus Laasphe und
Ochsenfeld aus Fischelbach (19. Jahrhundert).
In dem Zusammenhang geht die Bode-Familie auch auf das alte Pfarrersgeschlecht "Wunderlich" aus Feudingen zurück. Leider fehlt mir da aber noch die genaue Verbindung zu den Anfängen im 16. Jahrhundert. Daneben gibt es noch eine Verbindung über die
Familie Stenger, die im 17. Jahrhundert aus Hesselbach in den Dillkreis
kam.
Wer auch immer zu diesen Familien etwas weiß, kann
sich gerne auf meiner Homepage umsehen und sich bei mir melden!
Grüße,
Jörg Wagner
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Date: 2008/01/20 22:53:12
From: Siglinde Kanik <siglinde.kanik(a)freenet.de>
Hallo Jörg Mit Spannung habe ich eben Deinen Brief an die Liste gelesen. Meine Großmutter war Emilie geb. Schuppert. Aus diesem Grunde habe ich die Familie Schuppert bis zum Jahre 1632 erforscht. Es ist eine endlose Sammlung. Wenn Du schreibst an welchem Schuppert Du interessiert bist , kann ich Dir evtl. helfen Am vergangenen Donnerstag war ich mal wieder in Laasphe und habe in den Kirchenbüchern gestöbert. Ich erwarte Deine Anfrage Viele Grüße aus dem Westerwald Sieglinde
Date: 2008/01/21 17:52:40
From: Markus und Christine Will <makiwill(a)arcor.de>
Hallo zusammen! Als neues Mitglied möchte ich mich kurz vorstellen: Ich heiße Markus Will, komme aus Asslar und bin 37 Jahre alt und seit 6 Jahren aus beruflichen Gründen Exilhesse in Bremen, verheiratet, 1 Sohn. Familienforschung betreibe ich schon seit ich 12 bin, als ich nicht verstehen konnte, dass mein Großvater den Vornamen seines eigenen Großvaters in der Ahnentafel nicht hatte. Seit dem ist es zu meiner großen Leidenschaft geworden. Nachdem ich zuerst v.a. meine eigenen Vorfahren erforscht hatte, bin ich dann ein paar Jahre hinter allen WILLs hergewesen. Inzwischen interessiert mich v.a. die Geschichte meines Heimatortes Asslar (bei Wetzlar). Das Ortsfamilienbuch von Asslar (bisher bis 1837/47 ausgewertet) ist das erste offzielle Ergebnis, das noch weiter in unsere zeit fortgeführt werden soll. Besonders interessiert mich neben allem, was mit Asslar zu tun hat und an dem Familiennamen Will Herzliche Grüße aus Bremen Markus (Will)
Date: 2008/01/21 18:05:55
From: Markus und Christine Will <makiwill(a)arcor.de>
Hallo gleich noch mal,
hier kommt meine erste anfrage:
aus Laasphe:
Hartmann, Johannes, Bauer, * err 00.05.1750 Laasphe + 08.09.1822 Asslar
oo 04.03.1778 Asslar mit Pfaff, Anna Maria, * err 1748
aus Erndtebrück:
Groß, NN, Pfarrer in Erndtebrück, * gesch 1715 Erndtebrück + vor 1769,
oo um 1745
mit NN, NN, *err. 1719, +28.12.1769 Asslar, "Die Verwittibte Frau Pfarrer Grosin ohngefehr im 50ten jahr"
Kinder:
1) Henrichette, *err. 1748
2) Elisabetha Ernestina, «702», gesch. 1750 Erndtebrück, <Heirat> Jungfer Elisabetha Großin, weyland Herrn Pfarrer Großen zu Erndtebrücken in der Grafschafft Wittgenstein zu Aßlar ehl. T
3) Maria Philippina, «2533», *err. 1755, <Heirat> Maria Philippina Großin von hier
Die Töchter wurden z.T. schon in Asslar konfirmiert. Mich würde natürlich sehr interessieren, wieso eine Verbindung nach Asslar besteht.
Vielleicht aus Wemlighausen:
Dann suche ich die Familie Busch, die um 1775 als Hammerschmiede auf die Asslarer Hütte kamen, drei Brüder, der Vater und einige Kinder. Die Paten waren andere Hammerschmiede (z.B. DÖPP aus Oberndorf, Kr. Wetzlar) und einmal BREITENSTEIN aus Niederscheld.
Die Fam. Döpp war wiederum über Heirat mit einer Busch aus Wemlighausen im Wittgensteinischen.
Busch, Johannes, * gesch. 1700, +?vor 1780, oo mit NN, NN, * err. 1706, + 13.06.1780 Asslar Hütte, +?15.06.1780 Asslar, Historie der Ehefrau: <Tod> Johannes Buschen Wittib auf der Aslar Hütte gestorben, ...74 J
1) Johann Henrich, Hammerschmied, *?err. 1729, +?14.12.1778 Asslar Hütte, "der Hammerschmidt alt . alt 49 J 3 M
2) Johann Friedrich, *?err. 02.02.1734, +?06.12.1796 Asslar, 62 J 10 M 4 T
3) Johann Christian, Hammerschmied, * ?gesch. 1735
Herzliche Grüße
Markus
Date: 2008/01/21 18:06:50
From: Jörg und Silke Wagner <juswagner(a)arcor.de>
Ludwig Christian Emil
Schuppert wurde am 4.1.1861 in Laasphe geboren. Er starb am
18.3.1938 in Eibelshausen. Er heiratete Wilhelmine Giersbach am
17.4.1887 in Eibelshausen.
Wilhelmine Giersbach wurde am
30.4.1867 in Eibelshausen geboren. Sie starb am 14.8.1909 in Gießen.
Ludwig Schuppert stammte also aus
Laasphe. Seine Eltern besaßen eine Bäckerei dort und zwar direkt im Zentrum in
der Nähe der Kirche (am Brunnen). Das Gebäude steht heute nicht mehr.
Seine
Eltern waren (ebenfalls) Ludwig Schuppert und
Elise Welle. Mehr weiß ich über die beiden leider
nicht...
Laut Familien-Historie soll es eine Ahnentafel der Schupperts gegeben haben, die bis zum 30-jährigen Krieg zurückgeht. Diese ist aber wohl nicht mehr auffindbar. Man sagt aber, dass die Schupperts über 12 Generationen Bäcker waren und aus dem Gebiet Böhmen/Mähren im 30-jährigen Krieg nach Laasphe gekommen sind.
Soviel dazu. Jetzt bin ich gespannt, ob Du mir da weiterhelfen kannst!
Grüße,
Jörg
Date: 2008/01/21 18:48:54
From: Siglinde Kanik <siglinde.kanik(a)freenet.de>
Hallo Jörg Der Familienstammbaum der Familie Schuppert ist eine handschriftliche Aufzählung bis zum 3o.jährigen Krieg. Sie ist 7 große Seiten lang und in meinem Besitz. Ich suche noch, wo Dein Schuppert hin gehört.Nach Johann Friedrich d.Jü. 1697 - 1762 teilte sich die Familie in drei Stämme. Ich vermute, daß Dein Vorfahr von der zweiten Linie abstammt. Von dieser Linie lebt keiner mehr in Laasphe. Ich forsche aber weiter. Viele Grüße Sieglinde
Date: 2008/01/22 18:21:19
From: Jörg und Silke Wagner <juswagner(a)arcor.de>
Hallo Siglinde,es wäre super, wenn Du da eine Verbindung finden könntest! Ich kann aus meiner Entfernung leider kaum vor Ort etwas unternehmen...
Ich weiß momentan auch von niemandem in Laasphe mehr der zu dieser Linie gehört, abgesehen von der Kusine meiner Schwiegermutter, Ilse Schäfer.
Grüße, Jörg Date: Mon, 21 Jan 2008 18:46:01 +0100 (Westeuropäische Normalzeit) From: "Siglinde Kanik" <siglinde.kanik(a)freenet.de> Subject: [Sayn-Wittgenstein] Schuppert in Laasphe To: <Sayn-Wittgenstein-L(a)genealogy.net> Message-ID: <4794DA58.00000C.02680(a)KANIKPC> Content-Type: Text/Plain; charset="iso-8859-1" Hallo Jörg Der Familienstammbaum der Familie Schuppert ist eine handschriftliche Aufzählung bis zum 3o.jährigen Krieg. Sie ist 7 große Seiten lang und in meinem Besitz. Ich suche noch, wo Dein Schuppert hin gehört.Nach Johann Friedrich d.Jü. 1697 - 1762 teilte sich die Familie in drei Stämme. Ich vermute, daß Dein Vorfahr von der zweiten Linie abstammt. Von dieser Linie lebt keiner mehr in Laasphe. Ich forsche aber weiter. Viele Grüße Sieglinde ------------------------------ _______________________________________________ Sayn-Wittgenstein-L mailing list Sayn-Wittgenstein-L(a)genealogy.net http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/sayn-wittgenstein-l Ende Sayn-Wittgenstein-L Nachrichtensammlung, Band 3, Eintrag 8***************************************************************
Date: 2008/01/22 18:35:51
From: Judith Adrian <j.adrian(a)t-online.de>
Hallo Markus,im Heimatbuch von Erndtebrück ist ausgeführt, dass Johann Wilhelm Groos dort von 1748 - 1757 als Pfarrer tätig war und Heinrich Wilhelm Groos von 1785 - 1792. Als Vermerk steht noch dabei, daß dabei nur die belegten Jahreszahlen angegeben sind, die Dienstzeit kann also durchaus länger gewesen sein. Ich zitiere weiter aus dem Erndtebrücker Heimatbuch"Man war in Wittgenstein jahrhundertelang unter sich gewesen; man gehörte zu einer Kirche, die aus ganzen sieben Gemeinden (Wittgenstein-Berleburg)bestand. Man hing eng miteinander zusammen, auch verwandtschaftlich. Bei den Erndtebrücker Pastoren sah das konkret so aus: Pfarrer Heinrich Basse (1831 - 46) war ein Schwiegersohn des Pfarrers Carl Quentel, dieser wiederum ein Schwiegersohn des Pfarrers Heinrich Wilhelm Groos. Groos seinerseits war ein Schwager seines Nachfolgers Apollo Friedrich Kneip und zugleich ein Neffe seines Vorgängers Friedrich Christoph Kneip, der im Wahnsinn endete ..... Um das Jahr 1785 hatten Mitglieder der Familie Groos die Pfarrstellen in Erndtebrück, Feudingen und Arfeld innwe; die halbe Landeskirche war also gewissermaßen in Familienbesitz.
Mit freundlichem GrußJudith
Date: 2008/01/22 18:59:43
From: Siglinde Kanik <siglinde.kanik(a)freenet.de>
Hallo Jörg Leider ist mir bis jetzt noch kein Ludwig Christian Emil in meinen Aufzeichungen begegnet. Auch in dieser Liste, die im Dezember 1919 erstellt wurde und am 2o.12.1919 in der Wittgensteiner Zeitung veröffentlicht worden ist, sind viele Ludwig ......... ,aber nicht dieser. Die Familie Schuppert stammt aus Römerstadt in Mähren und mußte aus religiösen Gründen das Land verlassen. Der bekannt Urvater war Mathias. Es ist auch in den Kirchenbüchern bei der Hochzeit seines Sohnes genannt. Die erste Bäckerei war auf dem Steinweg 11 Später auf dem Kirchplatz. Von beiden Häusern habe ich Fotos. Aus der Familie Schuppert ist auch die große Brauerei Bosch in Laasphe hervorgegangen. Schupperts waren Bürgermeister und ein Ehrenbürger der Stadt Laasphe. Sie haben eine Rolle gespielt als Kirchenälteste und Ratsmitglieder. Alle Schuppert in Laasphe waren "Bürger". Über diese Geschichte von Schuppert und Laasphe könnte ich endlos weiter schreiben. Es sind jetzt drei Ordner voll Kopien, Fotos und Aufzeichnungen. Ich werde weiter nach Deinem Ludwig suchen Für jetzt viele Grüße Sieglinde
Date: 2008/01/28 16:08:07
From: Markus und Christine Will <makiwill(a)arcor.de>
Hallo Judith, Vielen Dank für deine Hinweise. Der Name Kneib/Kneip kommt in Münchholzhausen vor (Lehrerfamilie). Vielleicht gibt es ja noch mehr verbindungen? Die Lebensdaten und etwas über die Ehefrau steht also nicht im Heimatbuch? Viele Grüße Markus -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: sayn-wittgenstein-l-bounces(a)genealogy.net [mailto:sayn-wittgenstein-l-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Judith Adrian Gesendet: Dienstag, 22. Januar 2008 18:28 An: sayn Wittgenstein Betreff: [Sayn-Wittgenstein] die Pfarrer Groos in Erndtebrück Hallo Markus, im Heimatbuch von Erndtebrück ist ausgeführt, dass Johann Wilhelm Groos dort von 1748 - 1757 als Pfarrer tätig war und Heinrich Wilhelm Groos von 1785 - 1792. Als Vermerk steht noch dabei, daß dabei nur die belegten Jahreszahlen angegeben sind, die Dienstzeit kann also durchaus länger gewesen sein. Ich zitiere weiter aus dem Erndtebrücker Heimatbuch"Man war in Wittgenstein jahrhundertelang unter sich gewesen; man gehörte zu einer Kirche, die aus ganzen sieben Gemeinden (Wittgenstein-Berleburg)bestand. Man hing eng miteinander zusammen, auch verwandtschaftlich. Bei den Erndtebrücker Pastoren sah das konkret so aus: Pfarrer Heinrich Basse (1831 - 46) war ein Schwiegersohn des Pfarrers Carl Quentel, dieser wiederum ein Schwiegersohn des Pfarrers Heinrich Wilhelm Groos. Groos seinerseits war ein Schwager seines Nachfolgers Apollo Friedrich Kneip und zugleich ein Neffe seines Vorgängers Friedrich Christoph Kneip, der im Wahnsinn endete ..... Um das Jahr 1785 hatten Mitglieder der Familie Groos die Pfarrstellen in Erndtebrück, Feudingen und Arfeld innwe; die halbe Landeskirche war also gewissermaßen in Familienbesitz. Mit freundlichem Gruß Judith _______________________________________________ Sayn-Wittgenstein-L mailing list Sayn-Wittgenstein-L(a)genealogy.net http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/sayn-wittgenstein-l
Date: 2008/01/29 17:11:03
From: Judith Adrian <j.adrian(a)t-online.de>
Hallo Markus, weitere Informationen stehen leider nicht im Heimatbuch,Viele Grüße, Judith
Date: 2008/01/29 20:32:40
From: ASassmanns <ASassmanns(a)aol.com>
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Hallo Judith, hallo Markus,
in Heft 1 des Jahrgangs 1927 der Zeitschrift "Das schöne
Wittgenstein" gibt es einen Artikel von Pfarrer Gustav Bauer "Die
Familie Groos und ihre Beziehungen zu Wittgenstein" (S. 26-27).
Schönen Gruß
Andreas Saßmannshausen
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