Date: 2010/06/05 14:53:24
From: Michael Suhr <m.suhr(a)t-online.de>
Hallo, heute ist es passiert! Mein Programm GHome steht nun auch als geknackte Version im Internet zum Download bereit. Inklusive Key-Generator und den binären Dateien, ich bin nicht begeistert. Warum ich das hier öffentlich schreibe? Weil ich es bedauere, dass nun meine ehrlichen Kunden die Leute, die nun mit der geklauten Version arbeiten, mitbezahlen müssen. Wie ein Ladenbesitzer, der wegen des Ladendiebstahls seine Waren teurer als eigentlich nötig verkaufen muss, sehe ich mich nun in einer ähnlich misslichen Situation. Vielleicht liest ja der Mensch hier mit, der für den Diebstahl verantwortlich ist, er soll sich schämen und nur hoffen, dass ich seinen Namen nie erfahren werde. Mein Anwalt würde sich gleich nach dem Verfahren einen neuen Wagen bestellen, das ist gewiß!! ( Wer einen Tipp für mich hat, wie ich nun am Besten vorgehen könnte, nur her damit! ) Allen ehrlichen Nutzern (er werden wohl die meisten sein) wünsche ich ob des fantastischen Wetters ein prächtiges Wochenende. Michael (Suhr) ------------------------------------------------------------ Michael Suhr - software development Kelterstrasse 64-66 52372 Kreuzau www.suhrsoft.de TEL: 02422/903040 FAX: 02422/903041
Date: 2010/06/05 15:18:18
From: werner <werner(a)wbloos.de>
Du solltest zudem das Lizenschlüsselsysem sofort ändern und allen ehrlichen Benutzern eine neue Version der Software mit dem Lizenzschlüssel zukommen lassen.
Gruß Werner Am 05.06.2010 14:55, schrieb Michael Suhr:
Hallo, heute ist es passiert! Mein Programm GHome steht nun auch als geknackte Version im Internet zum Download bereit. Inklusive Key-Generator und den binären Dateien, ich bin nicht begeistert. Warum ich das hier öffentlich schreibe? Weil ich es bedauere, dass nun meine ehrlichen Kunden die Leute, die nun mit der geklauten Version arbeiten, mitbezahlen müssen. Wie ein Ladenbesitzer, der wegen des Ladendiebstahls seine Waren teurer als eigentlich nötig verkaufen muss, sehe ich mich nun in einer ähnlich misslichen Situation. Vielleicht liest ja der Mensch hier mit, der für den Diebstahl verantwortlich ist, er soll sich schämen und nur hoffen, dass ich seinen Namen nie erfahren werde. Mein Anwalt würde sich gleich nach dem Verfahren einen neuen Wagen bestellen, das ist gewiß!! ( Wer einen Tipp für mich hat, wie ich nun am Besten vorgehen könnte, nur her damit! ) Allen ehrlichen Nutzern (er werden wohl die meisten sein) wünsche ich ob des fantastischen Wetters ein prächtiges Wochenende. Michael (Suhr) ------------------------------------------------------------ Michael Suhr - software development Kelterstrasse 64-66 52372 Kreuzau www.suhrsoft.de TEL: 02422/903040 FAX: 02422/903041 Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2010/06/06 11:09:21
From: Michael Suhr <m.suhr(a)t-online.de>
Hallo, vielen Dank für Ihre Anregungen! Ich werde ganz sicher das ein oder andere noch überdenken! :-) Schönen Sonntag noch Michael Suhr ------------------------------------------------------------ Michael Suhr - software development Kelterstrasse 64-66 52372 Kreuzau www.suhrsoft.de TEL: 02422/903040 FAX: 02422/903041
Date: 2010/06/06 12:23:46
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
werner wrote:
Du müsstest Dir ein System ausdenken mir dem Du die Echtheit der vergebenen Lizenzen prüfen kannst - z.B indem dein Programm gelegentlich 'nach hause telefoniert'
Das wäre etwas, das ich (als Anwender) nicht wollen würde. Vor allem, wenn ich das Prgramm auf einem Laptop nutze, der keinen Internetzugang hat. Wenn dadurch die Lauffähigkeit eingeschänkt wurde, wäre das sehr ärgerlich.
(ich weiss das man sowas blocken kann - mit dem Vorwand dass es eine neue Version gibt lassen sich viele Leute verleiten dem Programm doch zu gestatten ins Internet zu gehn)
Jemand, der eine geklaute Version benutzt, wird das abstellen. Ich jedenfalls wäre so blöd nicht. MfG, Metti.
Date: 2010/06/06 12:53:59
From: werner <werner(a)wbloos.de>
nein so war das auch nicht gedacht - wenn eine Verbindung klappt dann ok wenn nicht wird das später gemacht - eine Einschränkung soll erstmal nicht stattfinden - erst später wenn tatsächlich eine geklaute Lizent entdeckt wird.
> Jemand, der eine geklaute Version benutzt, wird das abstellen. Ich jedenfalls wäre so blöd nicht. Du glaubst gar nicht wie fahrlässig einige Anwender mit ihrem PC arbeiten - die Chance die Daten irgendwann abgleichen zu können ist relativ hoch
Gruß Werner
Date: 2010/06/06 13:12:57
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
werner wrote:
Jemand, der eine geklaute Version benutzt, wird das abstellen. Ich jedenfalls wäre so blöd nicht.Du glaubst gar nicht wie fahrlässig einige Anwender mit ihrem PC arbeiten - die Chance die Daten irgendwann abgleichen zu können ist relativ hoch
Wie mein Kollege schon immer sagt: "Verbrecher sind blöd, sonst wären es keine Verbrecher" :-) MfG, Metti.
Date: 2010/06/08 17:35:32
From: Uwe Baumbach <U.Baumbach(a)web.de>
Bei allem Verständnis über den Ärger usw. wäre ich SEHR vorsichtig, auf fremden Rechnern Software oder noch schlimmer Nutzdaten zu verändern. Damit steht man juristisch auf dem selben Level wie ein Virenprogrammierer oder andere entsprechende Leute, auch wenn das Programm von einem selbst stammt und illegal bezogen wurde. Vielleicht erinnert sich der eine oder die andere an die Löschung von illegalen Büchern vom eBook-Reader... -- Ich freue mich auf Deine/Ihre Antwort! Uwe (Baumbach) U.Baumbach(a)web.de ___________________________________________________________ GRATIS für alle WEB.DE Nutzer: Die maxdome Movie-FLAT! Jetzt freischalten unter http://movieflat.web.de
Date: 2010/06/08 20:35:10
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Uwe Baumbach wrote:
Bei allem Verständnis über den Ärger usw. wäre ich SEHR vorsichtig, auf fremden Rechnern Software oder noch schlimmer Nutzdaten zu verändern.
Ich weiß nicht, was genau bemängelst, Deiner Mail fehlt die Verkettung oder ein entsprechendes Zitat. Aus dem Betreff vermute ich, dass Du meinst, eine neue Version könnte es dem Benutzer unmöglich machen, mit den vorhandenen Nutzerdaten weiter zu arbeiten. Ich gebe Dir Recht, dass ein verändern von Nutzerdaten rechtlich riskant ist. Wenn jedoch nur ein bestimmtes Programm in der Lage ist, die Nutzerdaten zu lesen, kann das gekrackte Programm durchaus legitim sich einfach beenden. Ggf auch mit entsprechendem Hinweis. Das der Anwender dann mit den Nutzerdaten nichts mehr anfangen kann (weil andere Programme die Dateien nicht öffenen können) ist keine Änderung von Nutzerdaten. Die liegen weiterhin unverändert vor. Ich sehe in einem solchen Fall keine rechtlichen Probleme. MfG, Metti.
Date: 2010/06/09 17:20:33
From: werner <werner(a)wbloos.de>
Am 08.06.2010 20:15, schrieb Stefan Mettenbrink:
Ich gebe Dir Recht, dass ein verändern von Nutzerdaten rechtlich riskant ist.
ich bin mir schon bewusst dass ein Ändern von Nutzdaten in der rechtlichen Grauzone ist - wenn aber jemand diese Nutzdaten mit einem geklauten Programm erfasst und der Zugang zu den Daten durch eine Verschlüsselung durch das gleiche Programm erfolt und die Entschlüsselung nur nach legalem Erwerb wieder nurzbar sind dann sehe ich darin kein Problem - bei einer Legalen Registrierung sind die Daten ja wieder zugäglich oder werden mit einem Zusatprogramm/Modul wieder zugänglich gemacht.
Werner
Date: 2010/06/09 18:04:06
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
werner wrote:
Ich gebe Dir Recht, dass ein verändern von Nutzerdaten rechtlich riskant ist.ich bin mir schon bewusst dass ein Ändern von Nutzdaten in der rechtlichen Grauzone ist - wenn aber jemand diese Nutzdaten mit einem geklauten Programm erfasst und der Zugang zu den Daten durch eine Verschlüsselung durch das gleiche Programm erfolt und die Entschlüsselung nur nach legalem Erwerb wieder nurzbar sind dann sehe ich darin kein Problem
Genau das wollte ich mit meiner Mail ausdrücken. MfG, Metti.
Date: 2010/06/10 08:37:41
From: Veit Olschinski <geneal(a)olschinski.de>
werner schrieb am 09.06.2010 17:20:
ich bin mir schon bewusst dass ein Ändern von Nutzdaten in der rechtlichen Grauzone ist - wenn aber jemand diese Nutzdaten mit einem geklauten Programm erfasst und der Zugang zu den Daten durch eine Verschlüsselung durch das gleiche Programm erfolt und die Entschlüsselung nur nach legalem Erwerb wieder nurzbar sind dann sehe ich darin kein Problem - bei einer Legalen Registrierung sind die Daten ja wieder zugäglich oder werden mit einem Zusatprogramm/Modul wieder zugänglich gemacht.Das Prinzip ist mir von russischen Trojanern bekannt, die wichtige Datendateien veschlüsseln und dann Geld für das Passwort erpressen. Michael, ich würde Dir dringend davon abraten, Dich mit solchen Geschäftsmodellen auf eine Stufe zu stellen.
Viele Grüße, -- Veit (Olschinski)
Date: 2010/06/10 08:51:38
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Veit Olschinski wrote:
ich bin mir schon bewusst dass ein Ändern von Nutzdaten in der rechtlichen Grauzone ist - wenn aber jemand diese Nutzdaten mit einem geklauten Programm erfasst und der Zugang zu den Daten durch eine Verschlüsselung durch das gleiche Programm erfolt und die Entschlüsselung nur nach legalem Erwerb wieder nurzbar sind dann sehe ich darin kein Problem - bei einer Legalen Registrierung sind die Daten ja wieder zugäglich oder werden mit einem Zusatprogramm/Modul wieder zugänglich gemacht.Das Prinzip ist mir von russischen Trojanern bekannt, die wichtige Datendateien veschlüsseln und dann Geld für das Passwort erpressen.
Ja, das hatte ich auch gelesen. Meine Ausführeungen beruhen jedoch auf der Tatsache, dass die von meinem Programm gesicherten Daten nicht mit anderen Programmen genutzt werden können. Wenn nun mein Programm die Arbeit verweigert, kommt der Anwender nicht mehr an seine Daten. Ich muss dafür keine Daten des Anwenders verändern.
Michael, ich würde Dir dringend davon abraten, Dich mit solchen Geschäftsmodellen auf eine Stufe zu stellen.
Ich bin nicht der Meinung, dass die beiden Variranten vergleichbar sind. Nutzerdaten zu verschlüsseln, um Anwender zu erpressen ist etwas anderes als wenn ein Programm die Arbeit einstellt, bis man eine legale Version nachweisen kann. MfG, Metti.
Date: 2010/06/10 08:59:23
From: werner <werner(a)wbloos.de>
> Das Prinzip ist mir von russischen Trojanern bekannt, die wichtige > Datendateien veschlüsseln und dann Geld für das Passwort erpressen.nene da ist ein RIESIGER Unterschied zu den Trojanern - die verschlüsseln ALLES und erpressen Geld (ohne wirkliche Gegenleistung) - hier wären es nur die programmeigenen Daten die mit einer illegal genutzen Softwareversion erstellt wurden - und um Erpressung ginge es in keinster Weise weil nur der berechtigte Lohn für erbrachte Software verlangt wird - also bitte nicht gleich alles in einen Topf werfen und unberechtigt ein schlechtes Licht auf solch eine Idee werfen !
Werner
Date: 2010/06/10 09:44:47
From: Dirk Herberich <dirk.herberich(a)gmail.com>
Hallo in die Runde, Will mal meinen Senf dazu geben ;-)... Stellt Euch doch mal vor wenn z.B. ich, als legaler Kaeufer aus irgendwelchem Grund auch immer auf einmal eine Nachricht bekomme, dass ich nicht mehr auf meine Daten zugreifen kann (z.B. Hab' meine Lizenz versemmelt, benutze einen anderen Rechner, etc...), und dass ich mich mit dem Autor des Programms in Verbindung setzen solle. Michael, meine Nachricht an Dich wuerde wohl nicht sehr begeistert sein - gelinde gesagt. Durch solche brachialen Holzhammer-Methoden leiden die legalen Lizenznehmer (die wohl den Hauptanteil der Nutzer ausmachen) am meisten. - Daher bitte immer auch an die eigentliche Zielgruppe Deiner Software denken, und an die eventuellen Kosequenzen fuer diese. Sonst kann's sein, dass Du Dir unabsichtlich Deine bis jetzt offensichtlich sehr zufriedenen Kunden vergraulst. Vorschlag: Im Gedcom Standard gibt's doch das TEXT tag. Das kann doch dazu genutzt werden, dass zu jedem Datensatz eine Bemerkung hinzugefuegt wird wer der legale Besitzer (der Seriennummer) des Programms ist, das die Gedcom Datei erstellt hat. Wenn der Gedcom-Autor mit dem legalen Lizenznehmer uebereinstimmt is ja im normalfall schon alles paletti. Falls nicht, so ist es zumindest moeglich herauszufinden wer das Programm nutzt und ob dies unberechtigt erfolgt. Das bereitet zwar etwas mehr Aufwand, aber dafuer zumindest mit der Garantie die Funktionalitaet fuer legale Nutzer auf jeden Fall zu erhalten. Der automatisch hinzugefuegte Text kann zwar aus der Gedcom Datei entfernt werden, aber ich glaube kaum, dass sich allzu viele diese Arbeit machen wuerden. Da waere wohl den meisten der Aufwand zu hoch... Die Gedcom Datei wuerde zwar auch etwas groesser werden durch diese Massnahme, aber ich denke das waere vernachlaessigbar. Hoffe das hilft, Viele Gruesse, Dirk (Herberich) -- http://www.herberichfamily.com http://visitenkarten.genealogy.net/ghpa.php?lng=xx&p=*Herberich&t=2292 2010/6/10 werner <werner(a)wbloos.de> > > Das Prinzip ist mir von russischen Trojanern bekannt, die wichtige > > Datendateien veschlüsseln und dann Geld für das Passwort erpressen. > > nene da ist ein RIESIGER Unterschied zu den Trojanern - die verschlüsseln > ALLES und erpressen Geld (ohne wirkliche Gegenleistung) - hier wären es nur > die programmeigenen Daten die mit einer illegal genutzen Softwareversion > erstellt wurden - und um Erpressung ginge es in keinster Weise weil nur der > berechtigte Lohn für erbrachte Software verlangt wird - also bitte nicht > gleich alles in einen Topf werfen und unberechtigt ein schlechtes Licht auf > solch eine Idee werfen ! > > Werner > > > > > > Genealogieprogramme im GenWiki: > http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware > _____________________________________________ > An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern > http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme >
Date: 2010/06/10 10:33:16
From: Gisbert Berwe <Berwe(a)Genpluswin.de>
Hallo Dirk, ich wünsche dir dann viel Spaß, wenn Du mit einem anderen Programm einen Ausdruck machen willst und bei 10 000 Datensätzen den Text wieder entfernen darfst. Mit freundlichen Grüßen Gisbert (Berwe) Gisbert Berwe Rolandstr. 14 27211 Bassum Tel.: 04249-961670 www.genpluswin.de ----- Original Message ----- From: "Dirk Herberich" <dirk.herberich(a)gmail.com> To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Thursday, June 10, 2010 9:44 AM Subject: Re: [Gen-Programme] GHome - Crack... Hallo in die Runde, Will mal meinen Senf dazu geben ;-)... Stellt Euch doch mal vor wenn z.B. ich, als legaler Kaeufer aus irgendwelchem Grund auch immer auf einmal eine Nachricht bekomme, dass ich nicht mehr auf meine Daten zugreifen kann (z.B. Hab' meine Lizenz versemmelt, benutze einen anderen Rechner, etc...), und dass ich mich mit dem Autor des Programms in Verbindung setzen solle. Michael, meine Nachricht an Dich wuerde wohl nicht sehr begeistert sein - gelinde gesagt. Durch solche brachialen Holzhammer-Methoden leiden die legalen Lizenznehmer (die wohl den Hauptanteil der Nutzer ausmachen) am meisten. - Daher bitte immer auch an die eigentliche Zielgruppe Deiner Software denken, und an die eventuellen Kosequenzen fuer diese. Sonst kann's sein, dass Du Dir unabsichtlich Deine bis jetzt offensichtlich sehr zufriedenen Kunden vergraulst. Vorschlag: Im Gedcom Standard gibt's doch das TEXT tag. Das kann doch dazu genutzt werden, dass zu jedem Datensatz eine Bemerkung hinzugefuegt wird wer der legale Besitzer (der Seriennummer) des Programms ist, das die Gedcom Datei erstellt hat. Wenn der Gedcom-Autor mit dem legalen Lizenznehmer uebereinstimmt is ja im normalfall schon alles paletti. Falls nicht, so ist es zumindest moeglich herauszufinden wer das Programm nutzt und ob dies unberechtigt erfolgt. Das bereitet zwar etwas mehr Aufwand, aber dafuer zumindest mit der Garantie die Funktionalitaet fuer legale Nutzer auf jeden Fall zu erhalten. Der automatisch hinzugefuegte Text kann zwar aus der Gedcom Datei entfernt werden, aber ich glaube kaum, dass sich allzu viele diese Arbeit machen wuerden. Da waere wohl den meisten der Aufwand zu hoch... Die Gedcom Datei wuerde zwar auch etwas groesser werden durch diese Massnahme, aber ich denke das waere vernachlaessigbar. Hoffe das hilft, Viele Gruesse, Dirk (Herberich) -- http://www.herberichfamily.com http://visitenkarten.genealogy.net/ghpa.php?lng=xx&p=*Herberich&t=2292 2010/6/10 werner <werner(a)wbloos.de> > > Das Prinzip ist mir von russischen Trojanern bekannt, die wichtige > > Datendateien veschlüsseln und dann Geld für das Passwort erpressen. > > nene da ist ein RIESIGER Unterschied zu den Trojanern - die verschlüsseln > ALLES und erpressen Geld (ohne wirkliche Gegenleistung) - hier wären es nur > die programmeigenen Daten die mit einer illegal genutzen Softwareversion > erstellt wurden - und um Erpressung ginge es in keinster Weise weil nur der > berechtigte Lohn für erbrachte Software verlangt wird - also bitte nicht > gleich alles in einen Topf werfen und unberechtigt ein schlechtes Licht auf > solch eine Idee werfen ! > > Werner > > > > > > Genealogieprogramme im GenWiki: > http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware > _____________________________________________ > An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern > http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme > Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2010/06/10 10:49:36
From: Michael Suhr <m.suhr(a)t-online.de>
Hallo, ich nutze einmal den Stand der Diskussion um mich noch einmal zu meinem Programm Wort zu melden. 1.) Keiner meiner potentiellen Kunden braucht Angst zu haben, dass ich seine Daten verschlüssele und er Geld zahlen muss, um seine Daten wieder einsehen zu können. 2.) GHome soll die Anwender durch seine Funktionen überzeugen. Ziel ist es, dass der Anwender sich sagt: "Dieses tolle Programm ist sein Geld wert!". Und das erreiche ich nicht, indem ich GHome irgendwie verstümmele. 3.) Ich locke meine Kunden u.a. durch zusätzliche Grafiken, Stammbäume und lebenslangen UpDate-Service. Daher versuche ich nicht, durch Räubermethoden die Registrierung zu erpressen. 4.) Das Programm lässt sich auch ohne Registrierung für jeweils eine Sitzung zur Vollversion freischalten. Selbst wenn der Schlüssel verloren gegangen sein sollte, der Nutzer kann ohne Einschränkungen mit dem Programm arbeiten (Lediglich im Ausdruck wird dann ein Hinweis auf den Testcharakter des Programms ausgegeben.)! Ich weiß, dass viele Autoren aus Angst vor Hackern ihre Programme so absichern, dass die Nutzer stark eingeschränkt arbeiten müssen. Das ist schade, sowohl für die Autoren (die haben die Arbeit), als auch für die Anwender (die haben den Ärger). Den Hackerangriff auf GHome nehme ich nun einfach als gegeben hin. Mein Trost ist, dass nur ein Programm, das auch gebraucht wird, Ziel einer Hackergruppe wird. Wer macht sich schon die Mühe, stundenlang ein Programm zu hacken, dass keinen Nutzen hat? Vielen Dank an alle die, die mir mit Ihrem Rat geholfen haben und sich die Mühe machten, zu dem Thema etwas zu schreiben!! Michael (Suhr) ------------------------------------------------------------ Michael Suhr - software development Kelterstrasse 64-66 52372 Kreuzau www.suhrsoft.de TEL: 02422/903040 FAX: 02422/903041
Date: 2010/06/10 11:46:26
From: Dirk Herberich <dirk.herberich(a)gmail.com>
Hi Gisbert, > ich wünsche dir dann viel Spaß, wenn Du mit einem anderen Programm einen > Ausdruck machen willst und bei 10 000 Datensätzen den Text wieder entfernen > darfst. Hmmm, ja, ich sehe die Problematik, die ich wohl nicht bedacht habe... Bis jetzt kam ich jedoch noch nicht in die Verlegenheit eine Gedcom Rohdatei auszudrucken ;-). Das waere fuer mich weniger ein Problem. - Ich moechte jedoch nicht von mir auf andere Anwender schliessen. Mein bevorzugtes Programm zur Erstellung meiner Sippschaftstafeln, Stammbaeume, etc. hat die Moeglichkeit diese Informationen zu filtern. Und in einem Ausdruck eines Personendatenblatts wuerde mich persoenlich diese Anmerkung auch nicht stoeren, denn mir waere eine solche Bemerkung lieber, als der potentielle Verlust des Zugriffs auf meine Daten. Viele Gruesse, Dirk -- http://www.herberichfamily.com http://visitenkarten.genealogy.net/ghpa.php?lng=xx&p=*Herberich&t=2292
Date: 2010/06/10 13:11:15
From: werner <werner(a)wbloos.de>
Hallo Dirk,
als legaler Kaeufer aus irgendwelchem Grund auch immer auf einmal eine Nachricht bekomme, dass ich nicht mehr auf meine Daten zugreifen kann (z.B. Hab' meine Lizenz versemmelt, benutze einen anderen Rechner, etc...), Durch solche brachialen Holzhammer-Methoden leiden die legalen Lizenznehmer
da hast Du mich entweder falsch verstanden oder meinen ursprünglichen Vorschlag (das war auch nur ein VORSCHLAG wie man die Lizenzfrage besser in den Griff bekommt) nicht richtig gelesen - nein es geht hier gar nicht darum die legalen User zu vergraulen - wenn man eine legale Lizenz hat kann der Zugriff auf die Daten nicht verwehrt werden - nur wenn man z.B mit Hilfe eines Cracks oder Keygenerators eine illegale Lizenz/Softwareversion benutzt - diese wird durch ein Vergleich mit einer eigenen Datenbank auf korrekte Lizensierung geprüft - und NUR WENN DIESER Abgleich schief geht (weil man eben eine illegale Version verwendet) nur DANN wird irgendwas gemacht um dem ein Riegel vorzuschieben. die legalen User sind davon überhaupt nicht betroffen selbst wenn das Programm auf einem neuen Rechner oder anderem Betriebssystem installiert wird - natürlich sollte man beim Lizenzabgleich (je nach Lizenzart z.b ob die Software auf mehreren eigenen PCs genutzt werden darf oder nicht) die Möglichkeit in Betracht ziehen dass jemand die Software weitergibt und trotzdem weiter nutzt (Mehrfachnutzung der gleichen Lizenz unter Bekannten, Freunden e.t.c) - aber selbst das ließe sich mit einem Abgleich herausfinden z.B wenn die gleiche Lizenz mehrfach hintereinander abwechselnd von mehreren PCs und IP Adressen stattfindet.
Übrigens sehe ich die Datensammlung die mit einem illegalen Programm angelegt wurden auch als nicht legal an - daher wäre eine Verschlüsselung dieser Daten bei der illegalen Verwendung eines Programm durchaus berechtingt bis eine legale Lizenz erworben wurde.
Gruß Werner Am 10.06.2010 09:44, schrieb Dirk Herberich:
Hallo in die Runde, Will mal meinen Senf dazu geben ;-)... Stellt Euch doch mal vor wenn z.B. ich, als legaler Kaeufer aus irgendwelchem Grund auch immer auf einmal eine Nachricht bekomme, dass ich nicht mehr auf meine Daten zugreifen kann (z.B. Hab' meine Lizenz versemmelt, benutze einen anderen Rechner, etc...), und dass ich mich mit dem Autor des Programms in Verbindung setzen solle. Michael, meine Nachricht an Dich wuerde wohl nicht sehr begeistert sein - gelinde gesagt. Durch solche brachialen Holzhammer-Methoden leiden die legalen Lizenznehmer (die wohl den Hauptanteil der Nutzer ausmachen) am meisten. - Daher bitte immer auch an die eigentliche Zielgruppe Deiner Software denken, und an die eventuellen Kosequenzen fuer diese. Sonst kann's sein, dass Du Dir unabsichtlich Deine bis jetzt offensichtlich sehr zufriedenen Kunden vergraulst. Vorschlag: Im Gedcom Standard gibt's doch das TEXT tag. Das kann doch dazu genutzt werden, dass zu jedem Datensatz eine Bemerkung hinzugefuegt wird wer der legale Besitzer (der Seriennummer) des Programms ist, das die Gedcom Datei erstellt hat. Wenn der Gedcom-Autor mit dem legalen Lizenznehmer uebereinstimmt is ja im normalfall schon alles paletti. Falls nicht, so ist es zumindest moeglich herauszufinden wer das Programm nutzt und ob dies unberechtigt erfolgt. Das bereitet zwar etwas mehr Aufwand, aber dafuer zumindest mit der Garantie die Funktionalitaet fuer legale Nutzer auf jeden Fall zu erhalten. Der automatisch hinzugefuegte Text kann zwar aus der Gedcom Datei entfernt werden, aber ich glaube kaum, dass sich allzu viele diese Arbeit machen wuerden. Da waere wohl den meisten der Aufwand zu hoch... Die Gedcom Datei wuerde zwar auch etwas groesser werden durch diese Massnahme, aber ich denke das waere vernachlaessigbar. Hoffe das hilft, Viele Gruesse, Dirk (Herberich) -- http://www.herberichfamily.com http://visitenkarten.genealogy.net/ghpa.php?lng=xx&p=*Herberich&t=2292 2010/6/10 werner<werner(a)wbloos.de>Das Prinzip ist mir von russischen Trojanern bekannt, die wichtige Datendateien veschlüsseln und dann Geld für das Passwort erpressen.nene da ist ein RIESIGER Unterschied zu den Trojanern - die verschlüsseln ALLES und erpressen Geld (ohne wirkliche Gegenleistung) - hier wären es nur die programmeigenen Daten die mit einer illegal genutzen Softwareversion erstellt wurden - und um Erpressung ginge es in keinster Weise weil nur der berechtigte Lohn für erbrachte Software verlangt wird - also bitte nicht gleich alles in einen Topf werfen und unberechtigt ein schlechtes Licht auf solch eine Idee werfen ! Werner Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programmeGenealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2010/06/10 13:26:33
From: Harald Tobias <harald.tobias(a)gmx.net>
Moin Michael, ich verfolge diesen Thread auch und finde es gerechtfertigt, daß Du sauer bist. Das wäre ich auch. Es wurden hier bereits mehrere Vorschläge gemacht, wie die Software abzusichern ist und welche Probleme Du dir als Entwickler möglicherweise einhandeln könntest. Nebenbei gesagt, ich nutze Dein Programm nicht und ich kenne es auch nicht. Wenn es sich um ein Windows-Programm handelt, kann ich es auch gar nicht benutzen. Ich verfolge als Anwender seit Jahren den Ansatz, dass ich, wenn irgend möglich, freie Software, in der Regel Open Source, benutze. Für die, die es nicht kennen: Open Source Software sind Programme, die jedermann lizenzfrei zur Verfügung stehen und jeder benutzen darf. Jeder dar sie nach Lust und Laune verändern, um sie für seine persönlichen Belange anzupassen, falls man in der Lage ist, es zu programmieren. Dazu kann man natürlich auch einen Programmierer beauftragen. Zu diesem Zweck stehen auch die Quellcodes solcher Programme zur Verfügung. Viele dieser Programme sind im Netz frei herunterzuladen, viele Autoren bitten für die Benutzung um Spenden. Evtl. wäre das ein Ansatz für Dich? Ich weiß ja nicht, wieviel Geld zu mit Deinem Programm verdienst/verdienen mußt. Auf jeden Fall würdest Du einige Dinge mit der Freigabe als Open Source erreichen: Hacker interssieren sich nicht mehr für Dein Programm und können Dich nicht mehr ärgern. Andere sind in der Lage, Dein Programm weiterzuentwickeln. Deine Einkommenssituation für dieses Programm würde sich ändern, in welche Richtung kann ich natürlich nicht sagen. Vielleicht hättest Du durch Spenden ein Zubrot, ohne Dich noch selbst intensiv mit der Entwicklung zu beschäftigen. Sieh meinen Beitrag bitte als Anregung, Dich mit dieser Alternative zu beschäftigen. Vielleicht ist ja in dieser Situation eine Entscheidung über das Fortfahren mit diesem Projekt notwendig. Gruß Harald Tobias
Date: 2010/06/10 14:58:41
From: Dirk Herberich <dirk.herberich(a)gmail.com>
Hi Werner, > da hast Du mich entweder falsch verstanden oder meinen ursprünglichen Vorschlag (das war auch nur ein VORSCHLAG > wie man die Lizenzfrage besser in den Griff bekommt) nicht richtig gelesen Ich denke ich hatte Dich schon richtig verstanden, hatte mich aber mit Absicht nicht allzu deutlich geantworted. Daher nun etwas deutlicher: Da es sich bei der Software, sowie bei dem dahinter steckenden Prozess zur Verifizierung der Lizensierung um vom Menschen hergestellte Produkte handelt sind diese (sicherlich ungewollt aber reell) mit Fehlern behaftet. Und deswegen hat dieses System sicherlich Potential auch die Daten von rechtmaessigen Benutzern zu sperren. Egal ob durch Benutzer-, Administratoren- oder Programmierfehler. Ich fuer meinen Fall wuerde lieber auf Funktionalitaet verzichten als dieses Risiko einzugehen meine Daten von dritter Hand und von mir nicht beeiflussbar manipuliert zu bekommen, egal wie gering das Risiko auch sein mag. Die Kontrolle ueber meine Daten und meine Arbeit behalte ich doch lieber komplett in meiner Hand. Wenn ich meine eigenen Daten versemmele, dann weiss ich zumindest wo ich den Hintern finde in den ich zu treten habe ;-). Falls eine Einschraenkung in Betracht genommen wird, dann sollte diese doch eher im Bereich des Funktionsumfangs der Software sein als eine Verschluesselung von Daten, die nicht als Besitz des Programmherstellers anzusehen sind. Wenn ich es richtig verstanden habe wird Michael auch nach diesem Prinzip handeln, dass in erster Linie der ehrliche Benutzer zur vollsten Zufriedenheit bedient wird. Ich bin aber auch der Ueberzeugung, dass die meisten Ahnen- und Familienforscher doch so viel Stolz und Wuerde haben, dass fuer sie die Benutzung einer Raubkopie fuer ihre Arbeit nicht in Frage kommt. Sehr viele der fuer uns Ahnenforscher relevante Programme - wie auch das GHome - sind ja sowieso im Preisniveau mehr im Shareware Bereich angesiedelt, die sich wohl die meisten, die ihr Hobby ernsthaft betreiben sicherlich leisten koennen und wollen. Viele Gruesse, Dirk (Herberich)
Date: 2010/06/10 15:19:41
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Dirk Herberich wrote:
Ich fuer meinen Fall wuerde lieber auf Funktionalitaet verzichten als dieses Risiko einzugehen meine Daten von dritter Hand und von mir nicht beeiflussbar manipuliert zu bekommen, egal wie gering das Risiko auch sein mag.
Mehr als 90% der Anwender sieht das anders und nutzt Windows. MfG, Metti.
Date: 2010/06/11 12:51:55
From: Michael Suhr <m.suhr(a)t-online.de>
Hallo Harald, > ich verfolge diesen Thread auch und finde es gerechtfertigt, daß > Du sauer bist. Naja, ich wollte eben mal was klarstellen. ;-) > [...] > Viele dieser Programme sind im Netz frei herunterzuladen, > viele Autoren bitten für die Benutzung um Spenden. Evtl. wäre > das ein Ansatz für Dich? Ja, könnte schon sein. :-) > Sieh meinen Beitrag bitte als Anregung, Dich mit dieser Alternative > zu beschäftigen. Vielleicht ist ja in dieser Situation eine Entscheidung > über das Fortfahren mit diesem Projekt notwendig. Ich denke mal drüber nach, die Idee ist doch noch recht neu für mich! Schönen Gruß Michael
Date: 2010/06/11 13:09:46
From: Harald Tobias <harald.tobias(a)gmx.net>
> > Ich denke mal drüber nach, die Idee ist doch noch recht neu für mich! > Hallo Michael, falls das für Dich eine Option sein könnte, sieh Dich doch mal hier um: www.sourceforge.net bzw. www.sf.net Bei Sourceforge sind abertausende Open-Source-Programme gelistet und von dort aus auch herunterzuladen. Als sog. Maintainer kannst Du dort ein Projekt für Deine Software eröffnen. Evtl. kannst Du auch zweigleisig fahren, d. h. Variante A als Open-Source und Variante B als "normales" Bezahlprogramm. Schönes Wochenende Harals
Date: 2010/06/13 18:22:16
From: Michael Suhr <m.suhr(a)t-online.de>
Hallo, > falls das für Dich eine Option sein könnte, sieh Dich doch mal hier um: > www.sourceforge.net bzw. www.sf.net Danke für die Links! :o) Schönen Gruß Michael
Date: 2010/06/13 20:06:22
From: Ahnenforschung Ihle <Ahnenforschung(a)familie-ihle.de>
Sehr geehrter Herr Suhr, Sehr geehrte Programmautoren,ich habe als Nutzer von Genealogieprogrammen die Diskussion verfolgt. Sicher ist es für einen Autor ärgerlich, wenn Nutzer durch Cracks "Kostenlos" Programme nutzen. Ich glaube aber die Aufregung in der Diskussion zu einzelnen Möglichkeiten der Sperrung der Daten usw. ist unbegründet.
Ich bin Mitglied im AMF und kenne viele Forscher aus dem Erzgebirge persönlich seit vielen Jahren. Viele der Forscher nutzen Programme die nicht mehr gewartet werden bzw. "Freie Software" (PAF u.a.) bzw. nur Textverarbeitungsprogramme.
Der Genealoge der langfristig denkt, forscht nach Ahnen und gibt nicht jedes Jahr die Daten in ein anderes Programm ein. Ich arbeite seit Jahren mit Dynas-Tree, leider hat Herr Bauch die Entwicklung eingestellt / ausgesetzt. Ich habe schon verschiedene Alternativen (z.B. Ages, GHome, GF-Ahnen) probiert. Leider ist, wie alle wissen der Gedcom-Standart nicht immer vollständig und einheitlich umgesetzt. Für mich ist somit ein hoher Aufwand an Nacharbeit und ein Einarbeiten in ein neues Programm erforderlich, den ich scheue.
Dies geht der Mehrzahl der Genealogen so.Ich glaube Nutzer von "gecracker" Genealogiesoftware arbeiten nicht lange und intensiv an Ihren Vorfahren.
Nutzer die überzeugt von einem Programm sind kaufen dies auch. Michael Suhr schrieb:
Hallo,falls das für Dich eine Option sein könnte, sieh Dich doch mal hier um:www.sourceforge.net bzw. www.sf.netDanke für die Links! :o) Schönen Gruß Michael Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2010/06/13 21:53:07
From: Walter Wiesner <Walter.Wiesner(a)t-online.de>
Mir geht es ähnlich: Ich arbeite seit 1989 mit GENprofi, das zu vielseitigem Bedauern auch nicht mehr weitergeführt wird. Nicht nur wegen vieler Umstellungsarbeiten würde es mir schwer fallen, auf ein anderes Programm umzusteigen! Da ich das Programm sehr schätze, bleibe ich dabei bis es nicht mehr geht. Ich kann (bisher) mit damit leben, dass Neuerungen und offensichtliche Mängel nicht mehr bearbeitet werden. Aber wechseln, das kommt für mich nicht in Frage! Walter Wiesner -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Ahnenforschung Ihle Gesendet: Sonntag, 13. Juni 2010 20:06 An: Genealogie-Programme Betreff: Re: [Gen-Programme] GHome - Crack... Sehr geehrter Herr Suhr, Sehr geehrte Programmautoren, ich habe als Nutzer von Genealogieprogrammen die Diskussion verfolgt. Sicher ist es für einen Autor ärgerlich, wenn Nutzer durch Cracks "Kostenlos" Programme nutzen. Ich glaube aber die Aufregung in der Diskussion zu einzelnen Möglichkeiten der Sperrung der Daten usw. ist unbegründet. Ich bin Mitglied im AMF und kenne viele Forscher aus dem Erzgebirge persönlich seit vielen Jahren. Viele der Forscher nutzen Programme die nicht mehr gewartet werden bzw. "Freie Software" (PAF u.a.) bzw. nur Textverarbeitungsprogramme. Der Genealoge der langfristig denkt, forscht nach Ahnen und gibt nicht jedes Jahr die Daten in ein anderes Programm ein. Ich arbeite seit Jahren mit Dynas-Tree, leider hat Herr Bauch die Entwicklung eingestellt / ausgesetzt. Ich habe schon verschiedene Alternativen (z.B. Ages, GHome, GF-Ahnen) probiert. Leider ist, wie alle wissen der Gedcom-Standart nicht immer vollständig und einheitlich umgesetzt. Für mich ist somit ein hoher Aufwand an Nacharbeit und ein Einarbeiten in ein neues Programm erforderlich, den ich scheue. Dies geht der Mehrzahl der Genealogen so. Ich glaube Nutzer von "gecracker" Genealogiesoftware arbeiten nicht lange und intensiv an Ihren Vorfahren. Nutzer die überzeugt von einem Programm sind kaufen dies auch. Michael Suhr schrieb: > Hallo, > > > >> falls das für Dich eine Option sein könnte, sieh Dich doch mal hier um: > >> www.sourceforge.net bzw. www.sf.net > > > Danke für die Links! :o) > > > Schönen Gruß > > Michael > > > > Genealogieprogramme im GenWiki: > http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware > _____________________________________________ > An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern > http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme > Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2010/06/14 08:57:41
From: Michael Suhr <m.suhr(a)t-online.de>
Hallo, > Ich glaube aber die Aufregung in der Diskussion zu einzelnen > Möglichkeiten der Sperrung der Daten usw. ist unbegründet. Nun, ich wollte mich eben von diesen Praktiken distanzieren. > Der Genealoge der langfristig denkt, forscht nach Ahnen und > gibt nicht jedes Jahr die Daten in ein anderes Programm ein. Darum ja auch der GedCom-Standard, den wir Programmierer gerade noch transparenter machen. :o) > Ich habe schon verschiedene Alternativen (z.B. Ages, GHome, > GF-Ahnen) probiert. Oh, mein Programm also auch. :o) > Leider ist, wie alle wissen der Gedcom-Standart > nicht immer vollständig und einheitlich umgesetzt. > Für mich ist somit ein hoher Aufwand an Nacharbeit und ein Oh, mein Programm also auch. :´( Nein, im Ernst, gab es Probleme mit GHome? Dann bitte ich um eine direkte Mail an meine Adresse. In den meisten aller Fälle kann ich Datenverlust verhindern. > Nutzer die überzeugt von einem Programm sind kaufen dies auch. Das stimmt. Und darum versuche ich auch weiterhin meine Kunden durch Qualität, Support und neuartige Features zu überzeugen, anstelle sie durch Einschränkungen zwingen zu wollen. Schönen Gruß Michael (Suhr) ------------------------------------------------------------ Michael Suhr - software development Kelterstrasse 64-66 52372 Kreuzau www.suhrsoft.de TEL: 02422/903040 FAX: 02422/903041
Date: 2010/06/14 16:23:47
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Michael Suhr wrote:
Der Genealoge der langfristig denkt, forscht nach Ahnen und gibt nicht jedes Jahr die Daten in ein anderes Programm ein.Darum ja auch der GedCom-Standard, den wir Programmierer gerade noch transparenter machen. :o)
Der Datenaustausch scheitert nicht unbedingt an Gedcom. Manchmal sind die Möglichkeiten der Programme zu unterschiedlich. MfG, Metti.
Date: 2010/06/24 13:25:12
From: chrima-ahnen <chrima-ahnen(a)web.de>
Hallo in die Runde, unser neuer PC wird mit dem Betriebssystem Windows 7 Home Premium ( 64-Bit) ins Haus kommen. Zur Zeit haben wir noch Windows XP; ich arbeite mit PC-Ahnen und AGES!. Kann jemand sagen, ob die beiden Programme auch mit Windows 7 (64-Bit) lauffähig sind? Oder ginge das nur mit einem virtuellen Laufwerk? Beste Grüße Christa ( Markert) ___________________________________________________________ WEB.DE DSL ab 19,99 Euro/Monat. Bis zu 150,- Euro Startguthaben und 50,- Euro Geldprämie inklusive! https://freundschaftswerbung.web.de
Date: 2010/06/24 13:30:54
From: Martin Moosberger <martinmoosberger(a)aol.com>
Am 24.06.2010 13:25, schrieb chrima-ahnen(a)web.de:
Hallo in die Runde, unser neuer PC wird mit dem Betriebssystem Windows 7 Home Premium ( 64-Bit) ins Haus kommen. Zur Zeit haben wir noch Windows XP; ich arbeite mit PC-Ahnen und AGES!. Kann jemand sagen, ob die beiden Programme auch mit Windows 7 (64-Bit) lauffähig sind? Oder ginge das nur mit einem virtuellen Laufwerk? Beste Grüße Christa ( Markert) ___________________________________________________________ WEB.DE DSL ab 19,99 Euro/Monat. Bis zu 150,- Euro Startguthaben und 50,- Euro Geldprämie inklusive! https://freundschaftswerbung.web.de Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme AGES läuft auf WIN 7, bitte dazu das Forum des Herstellers anschauen. Es ist dort mehrmals erklärt.
Date: 2010/06/24 14:21:07
From: G.Wolfgang(a)t-online.de <G.Wolfgang(a)t-online.de>
Hallo Christa Auf der HP von PC-Ahnen steht gleich auf der ersten Seite das Unter 64-Bit-Windows-Versionen nur lauffähig in einem virtuellen PC mit einer installierten älteren Windows-Version. Link zur kostenlosen Microsoft-Software Windows Virtual PC > Hallo in die Runde, > > unser neuer PC wird mit dem Betriebssystem Windows 7 Home Premium ( > 64-Bit) ins Haus kommen. Zur Zeit haben wir noch Windows XP; ich > arbeite mit PC-Ahnen und AGES!. > Kann jemand sagen, ob die beiden Programme auch mit Windows 7 (64-Bit) > lauffähig sind? Oder ginge das nur mit einem virtuellen Laufwerk? > Beste Grüße > Christa ( Markert) > ___________________________________________________________ > WEB.DE DSL ab 19,99 Euro/Monat. Bis zu 150,- Euro Startguthaben und > 50,- Euro Geldprämie inklusive! https://freundschaftswerbung.web.de > > Genealogieprogramme im GenWiki: > http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware > _____________________________________________ > An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern > http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme > >
Date: 2010/06/26 12:06:53
From: chrima-ahnen <chrima-ahnen(a)web.de>
Hallo, danke an Alle, die mir in dieser Frage weitergeholfen haben. Mit besten Grüßen Christa ( Markert) ___________________________________________________________ GRATIS für alle WEB.DE Nutzer: Die maxdome Movie-FLAT! Jetzt freischalten unter http://movieflat.web.de
Date: 2010/06/29 18:09:36
From: w.turski <w-turski(a)gelsennet.de>
Liebe Mitforscher,ich möchte dem Patenkind meines Mannes zur Hochzeit einen(Schmuckstammbaum ,) erstellen.Welches (kostenlose Programm )eignet sich am besten.Am liebsten wäre mir ein Querformatiges Programm ,ähnlich dem Family Tree,da 13 Generationen abgedeckt werden sollen das kann man dann als Rolle verschenkenIch arbeite normalerweise mit PAF, doch für diesen Zweck finde ich es nicht so geeinget. Für Vorschläge wäre ich dankbar. Mit freundlichem Gruß Waltraud (Turski)
Date: 2010/06/29 19:45:25
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
w.turski wrote:
ich möchte dem Patenkind meines Mannes zur Hochzeit einen(Schmuckstammbaum ,) erstellen.
Wie soll der denn aussehen? 13 Generationen als Ahnentafel mit einer Verdopplung der Personenzahl pro Generation ist vermutlich wenig sinnvoll. MfG, Metti.
Date: 2010/06/29 20:20:58
From: Jan Escholt <info(a)individual-soft.de>
Am 29.06.2010 19:35, schrieb Stefan Mettenbrink:
*grins* In Familienbuch 5.0 wären das bei Ausdruck wirklich jeder möglichen Person bzw. des Platzhalters, wenn es die nicht gibt, 42 Seiten von je 5 m Breite (Plotterformat). Also möglich wäre das schon. Aber sinnvoll? Wer kann denn sowas noch aufhängen? Oder sonstwie präsentieren? Und der Überblick ist da auch nicht mehr wirklich gegeben da viel zu breit.w.turski wrote:ich möchte dem Patenkind meines Mannes zur Hochzeit einen(Schmuckstammbaum ,) erstellen.Wie soll der denn aussehen?13 Generationen als Ahnentafel mit einer Verdopplung der Personenzahl pro Generation ist vermutlich wenig sinnvoll.MfG, Metti.
Einen schönen Abend Jan
Date: 2010/06/29 21:43:34
From: HJS | Genealogie <genealogie(a)selbach.at>
Hallo Stefan, ich denke hier wirfst due etwas durcheinander. Stammbaum und Ahnentafel sind etwas grundverschiedenes. LG Hans -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Stefan Mettenbrink Gesendet: Dienstag, 29. Juni 2010 19:35 An: Genealogie-Programme Betreff: Re: [Gen-Programme] Stammbaumausdruck w.turski wrote: > ich möchte dem Patenkind meines Mannes zur Hochzeit > einen(Schmuckstammbaum ,) erstellen. Wie soll der denn aussehen? 13 Generationen als Ahnentafel mit einer Verdopplung der Personenzahl pro Generation ist vermutlich wenig sinnvoll. MfG, Metti. Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2010/06/29 22:23:16
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Es gibt verschiedene Nummerierungssysteme für Nachkommennummern. Mir bekannt sind z. B. nach Henry, nach Saragossa und nach Aboville. Als Oberbegriff kenne ich "Nachkommennummerierung". Gibt es dafür auch einen anderen Begriff (nach Möglichkeit kürzer)? MfG, Metti.
Date: 2010/06/29 22:23:16
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
HJS | Genealogie wrote:
ich denke hier wirfst due etwas durcheinander. Stammbaum und Ahnentafel sind etwas grundverschiedenes.
Hast Recht. MfG, Metti.