Date: 2009/11/08 10:33:50
From: Prof. Dr. Wulf von Restorff <Wulf.vonRestorff(a)t-online.de>
Guten Morgen und einen schönen Sonntag für alle, die das heute lesen. Ich bin ein Neuer in dieser ListeSeit 15 Jahren arbeite ich mit Pro-Gen und bin von dem Halbkreisdiagramm, den Textausgaben und den HTML-Möglichkeiten begeistert. Trotzdem suche ich, vor allem wegen der Quellverwaltung und der COPY&PASTE Möglichkeiten einen Nachfolger. Die Windowsversion wird seit ebenfalls 15 Jahren ergebnisfrei angekündigt.
Wiederholt wurde mir zu GenProfi-Stammbaum geraten, mit dem ich Probleme habe. Gestern hat es mir sogar ganz falsche Personen angezeigt, als ich eine Nachkommenliste generieren wollte. Um mit Herrn v. Loeben, den ich persönlich kenne, möglicherweise Optimierungen zu besprechen suche ich Nutzer und Ihre Erfahrungen (positiv und negativ)
Mit freundlichem Gruß Wulf v. Restorff Absender: Prof. Dr. Wulf v. Restorff Ismaningerstr. 86 81675 München Tel: +49 89 92549898 (Fax -99) E-Mail: wulf.vonrestorff(a)t-online.deHomepage: www.von-restorff.de
Date: 2009/11/08 11:06:27
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Prof. Dr. Wulf von Restorff wrote:
Trotzdem suche ich, vor allem wegen der Quellverwaltung und der COPY&PASTE Möglichkeiten einen Nachfolger.
Am Ende Deiner Mail findet sich: Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware Da sind sicher brauchbre Programme dabei.
Wiederholt wurde mir zu GenProfi-Stammbaum geraten, mit dem ich Probleme habe.
Probier doch eines der anderen.
Um mit Herrn v. Loeben, den ich persönlich kenne, möglicherweise Optimierungen zu besprechen suche ich Nutzer und Ihre Erfahrungen (positiv und negativ)
Damit kann ich leider nicht dienen. Ich dachte, Du hättest Dich noch nicht festgelegt. Inzwischen bin ich der Meinung, dass man selten mit gut gemeinten Ratschlägen zu guten Genealogieprogrammen beraten ist. Zu unterschiedlich sind die Ansprüche. Ich empfehle, eine Liste der gewünschten/erforderlichen Funktionen zu erstellen und diese nach Wichtigkeit zu sortieren. Dann kannst Du anhand der Liste die Programme auf Deine Bedürfnisse hin überprüfen. MfG, Metti.
Date: 2009/11/20 18:12:57
From: Gerd C . Schmerse <Schmerse(a)t-online.de>
[auf Wunsch des CompGenD-Moderators in dieser Liste beantwortet] Moin Individualsoft, zur Mail vom Fri, 20 Nov 2009 16:19:18 +0100 (CET): >Wie wär es denn mit dem TAG NICK? Das ist extra für Rufnamen da, auch wenn der >eigentliche englische Begriff nickname das nicht ganz trifft. Das ist einfach eine Frage der Vereinbarung. Technisch ist es natürlich kein Problem, ds so zu verwenden. Aber ich befürchte, daß jeder Nutzer, der auf eine Kennzeichnung des Rufnamen Wert legt, dem vehement widersprechen wird, weil es eben nicht exakt trifft. Gruß Gerd (Schmerse) -- Moderator BrosKeep-L/Neumark-L/FST_Neumark http://neumark.genealogy.net Nm-CDs http://neumark.genealogy.net/material/ · Home http://schmerse.de Geocache http://tinyurl.com/cpprof · Kommunal http://tinyurl.com/gcsspd http://twitter.com/GerdSchmerse · http://www.facebook.com/gerd.schmerse
Date: 2009/11/20 18:47:58
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Gerd C. Schmerse wrote:
Wie wär es denn mit dem TAG NICK? Das ist extra für Rufnamen da, auch wenn der eigentliche englische Begriff nickname das nicht ganz trifft.Das ist einfach eine Frage der Vereinbarung. Technisch ist es natürlich kein Problem, ds so zu verwenden. Aber ich befürchte, daß jeder Nutzer, der auf eine Kennzeichnung des Rufnamen Wert legt, dem vehement widersprechen wird, weil es eben nicht exakt trifft.
Eben. Aus meiner Sicht ist NICK = nickname (Spitzname) Bei "Ursula Gerda" ist "Ursula" der Rufname und "Uschi" der Spitzname. MfG, Metti.
Date: 2009/11/21 23:37:21
From: Prof. Dr. Wulf von Restorff <Wulf.vonRestorff(a)t-online.de>
Liebe Genealogie-Mitforscher. In einer Genealogengruppe, in der ich bin, wird GP-Stammbaum empfohlen.Ich selbst kann mich mit dem Programm nicht so recht anfreunden, da ich auch software-ergonomische Probleme sehe, wohl ein Relikt aus meinen letzten 15 Jahren als Ergonom. Darf ich um bestätigende oder aufmunternde Kommentare zu GP-Stammbaum, (nicht GP4!) bitten?
Mit freundlichem Gruß Wulf v. Restorff Absender: Prof. Dr. Wulf v. Restorff Ismaningerstr. 86 81675 München Tel: +49 89 92549898 (Fax -99) E-Mail: wulf.vonrestorff(a)t-online.deHomepage: www.von-restorff.de
Date: 2009/11/22 10:47:48
From: Michael Suhr <m.suhr(a)t-online.de>
Hallo, > In einer Genealogengruppe, in der ich bin, wird GP-Stammbaum > empfohlen. Durch zahlreiche Beiträge hier in der Liste habe ich mir in den letzten Tagen etliche Programme angesehen, sogar noch viel mehr, als ich es eigentlich wollte. Aufgrund dieser Erfahrung und unabhängig davon, dass ich selber ein Programm anbiete, möchte ich hier allen dazu raten, sich mit Programmen jüngeren Datums anzufreunden. Ich möchte keines der älteren DOS- oder Windowsprogramme schlecht machen, sie bieten zum Teil tolle Features und haben darum durchaus ihren Charme. Aber die meisten neuen Programme bieten ähnlich gute Features und wenn die fehlen, dann werden die meist alsbald nachprogrammiert. Dazu kommt, dass neuere Programme oft schneller und vor allem deutlich komfortabler sind! Eine intuitive Bedienung gibt es zwar meist immer noch nicht, aber einige Programmierer geben sich immerhin Mühe, die Schnittstelle Mensch/Maschine zu verbessern. Das finde ich wichtig, weil es ja um ein Hobby geht; Genealogie wird von den meisten hier ja aus Spaß betrieben. Und da sollte, so meine ich, der Umgang mit dem Programm auch Spaß bereiten. Und wem helfen die zigtausend Optionen, die im Laufe der Jahre in einem solchen Altprogramm eingeflossen sind, wirklich? Einigen Experten, ganz gewiss. Aber 98% aller Anwender wollen etwas ganz anderes, als über die Funktionen ihres Genealogieprogrammes zu grüblen. Lange Rede kurzer Sinn; es bringt nichts, wenn man sich gegen die Zeit stemmt und jetzt noch anfängt, seine Daten mit alten Programmen zu pflegen. Wenn dem neuen Programm was fehlt - einfach einen nette Mail an den Hersteller senden! Und wenn der etwas auf sich hält, dann wird die Funktion (Wenn es denn kein "Gänseblümchen" ist und sie in das Programmkonzept passt.) beim nächsten oder übernächsten UpDate auch integriert sein. Schönen Gruß Michael (Suhr) ------------------------------------------------------------ Michael Suhr - software development Kelterstrasse 64-66 52372 Kreuzau www.suhrsoft.de TEL: 02422/903040 FAX: 02422/903041
Date: 2009/11/22 10:53:02
From: Markus Christ <m.christ(a)christm.ch>
Guten Morgen in Gesellschaften und Kollegenkreisen setzt sich oft ein Programm durch...Wieso: Man erhält Support und kann fragen... so wird das jeweilige Programm meist optimaler ausgenutzt.
Dies ist ein Vorteil .... vor allem für unerfahrene PC-Anwender Für mich ist das wichtigste Kriterium: GEDCOM, ohne den läuft nichts... Und jedes Datenfeld das man eingibt, muss damit exportiert werden können. Dann spielt es keine Rolle, welches Programm man zur Eingabe benutzt.Durch den GEDCOM kann man zur Ausgabe alle Funktionen eines 2. Programmes nutzen. Dies ist meist mehrere Jahre später ... wenn mann die Endausgabe erstellen möchte.
Hier haben Sie eine Übersicht was es gibt http://wiki-de.genealogy.net/Kategorie:GenealogiesoftwareAlso von mir aus gesehen ist die Wahl der Software für eine gute Forschung nicht wichtig.
Aber es erleichtert die Verwaltungsarbeit ungemein. Meine ersten zusätzlichen Kriterien - Darstellung von Einzel-Personen nebeneinander (Vergleich von Personen) - Duplikatsuche - Plausibilitätsprüfung - Export Excel/Word Viel Spass bei der Evaluation Markus Christ Prof. Dr. Wulf von Restorff schrieb:
Liebe Genealogie-Mitforscher. In einer Genealogengruppe, in der ich bin, wird GP-Stammbaum empfohlen.Ich selbst kann mich mit dem Programm nicht so recht anfreunden, da ich auch software-ergonomische Probleme sehe, wohl ein Relikt aus meinen letzten 15 Jahren als Ergonom. Darf ich um bestätigende oder aufmunternde Kommentare zu GP-Stammbaum, (nicht GP4!) bitten?Mit freundlichem Gruß Wulf v. Restorff Absender: Prof. Dr. Wulf v. Restorff Ismaningerstr. 86 81675 München Tel: +49 89 92549898 (Fax -99) E-Mail: wulf.vonrestorff(a)t-online.de Homepage: www.von-restorff.de Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2009/11/22 11:12:52
From: Bruno Bauernschmidt <Bauernschmidt(a)nefkom.net>
To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Sunday, November 22, 2009 10:51 AM Subject: Re: [Gen-Programme] GP-Stammbaum
Aufgrund dieser Erfahrung und unabhängig davon, dass ich selber ein Programm anbiete, möchte ich hier allen dazu raten, sich mit Programmen jüngeren Datums anzufreunden.
So, so, Ihre Beiträge sind also "unabhängig davon", daß Sie selbst ein Anbieter sind (eines vergleichsweise >neuen< Programms, s.u.).
Ein Schelm, der Böses dabei denkt!
Ich möchte keines der älteren DOS- oder Windowsprogramme schlecht machen
Warum machen Sie es dann (unterschwellig)?
Lange Rede kurzer Sinn; es bringt nichts, wenn man sich gegen die Zeit stemmt und jetzt noch anfängt, seine Daten mit alten Programmen zu pflegen.
Ich habe es Ihnen in der CompGen-Liste schon (deutlich) gesagt, aber ich wiederhole es zur Vertiefung hier gerne noch einmal: Es ist meiner Meinung nach ein >ganz< schlechter Stil, wenn sich Programmanbieter (auch hier in der Programme-Liste) über die Produkte der Konkurrenz äußern (direkt oder indirekt).
Das gehört sich nach meinem Verständnis von Fairness ganz einfach nicht!Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn - entsprechende Anfragen vorausgesetzt - die Anbieter hier (und anderswo) die Funktionen ihrer Programme benennen, aber Aussagen über die Konkurrenz sind nicht statthaft - wie übrigens auch im "normalen" Geschäftsleben!
Und noch etwas, lieber Herr Suhr: Ein Programm ist nicht dadaurch automatisch schlecht, nur weil es schon eine Reihe von Jahren auf dem Markt ist!
Mit freundlichen Grüßen Bruno Bauernschmidt Betreuer des Genealogieprogramms GFAhnen bauernschmidt(a)gf-franken.de
Date: 2009/11/22 11:21:47
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Michael Suhr wrote:
ber die meisten neuen Programme bieten ähnlich gute Features und wenn die fehlen, dann werden die meist alsbald nachprogrammiert.
Wenn jemand eine Funktion benötigt, würde ich persönlich nicht zu einem Programm raten, das diese Funktion nicht bietet und auf Besserung hoffen.
Dazu kommt, dass neuere Programme oft schneller und vor allem deutlich komfortabler sind!
Hätte ich nicht erwartet. Gerade sie älteren Programme kommen mit geringeren Recourcen aus, da hätte ich auch erwartet, dass sie schneller sind.
einfach einen nette Mail an den Hersteller senden! Und wenn der etwas auf sich hält,
Eine Empfehlung, der ich nur zustimmen kann. Leider sind die meisten Anwender durch die Erfahrung mit sehr großen Softwarehäusern anderes gewohnt, bei Genealogiesoftware stehen aber überwiegend sehr engagierte Herstelle hinter ihrem Produkt. Anfragen werden im Regelfall zügig beantwortet. MfG, Metti.
Date: 2009/11/22 11:21:47
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Markus Christ wrote:
Durch den GEDCOM kann man zur Ausgabe alle Funktionen eines 2. Programmes nutzen. Dies ist meist mehrere Jahre später ... wenn mann die Endausgabe erstellen möchte.
Leider reines Wunschdenken. Zumindest wenn es um mehr als die Ausgabe der "Standarddaten" geht. Als kurzes Beispiel nenne ich mal den Rufnamen. In Gedom 5.5 (derzeit aktuell gültiger Standard) gibt es keine Definition zur Angabe des Rufnamens. Es gibt durchaus Programme, die den Rufnamen in eine Gedcomdatei exportieren, jedoch durch die Bank weg alles ohne eine Garantie, das auch mit anderen Programmen passend importieren zu können. Solange es um die Daten zu den Vor- und Nachnamen, zu Geburt, Taufe, Ehe, Tod und Bestattung geht, ist der Austausch im Regelfall problemlos. Erste Probleme findet man bei Bemerkungen (manche Programme bieten nur eine einzige), Unterscheidung von kirchlicher und standesamtlicher Trauung und Quellenangaben. Ich wünsche allen Anwendern den größtmöglichen Erfolg! Aber vertraut nicht den von Herstellern gern aufgestellten Pauschalaussagen wie: "problemloser Datenaustausch durch Unterstützung von Gedcom". Prüft die Aussage durch eigene Versuche! MfG, Metti.
Date: 2009/11/22 11:25:29
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Ursprüngliche Frage:
Darf ich um bestätigende oder aufmunternde Kommentare zu GP-Stammbaum, (nicht GP4!) bitten?
Ich kenne das Programm nicht. Bisher wurde nur auf andere Programme verwiesen. Das war nicht gewünscht! Ihr sollt dass genannte Programm loben! Mehr nicht. :-) MfG, Metti.
Date: 2009/11/22 11:32:47
From: Michael Suhr <m.suhr(a)t-online.de>
Hallo, > So, so, Ihre Beiträge sind also "unabhängig davon", daß Sie selbst > ein Anbieter sind (eines vergleichsweise >neuen< Programms, s.u.). Natürlich kann ich nicht völlig neutral sein, das geht gar nicht. Aber ich möchte meine Meinung hier auch kundtun dürfen. Nur weil ich Programmierer bin, verliere ich doch nicht das Recht, anderen Genealogen zu helfen. Ich stehe zu meiner Meinung, weil ich sie mir durch Vergleich der Programme gebildet habe. Es steht jedem frei, eine andere Meinung zu haben. > Ein Schelm, der Böses dabei denkt! Ich dachte nichts böses, Sie? ;O) > > Ich möchte keines der älteren DOS- oder Windowsprogramme > > schlecht machen > Warum machen Sie es dann (unterschwellig)? Ich mache wirklich nichts schlecht. Die Programme sind zum Teil gut, ich sage es immer wieder. Aber die Zeit geht eben weiter und ich möchte es keinem Anwender zumuten, sich mit zum Teil sperrischen Eingabemasken anzufreunden. Da gibt es wirklich besseres, ist einfach so. > Es ist meiner Meinung nach ein >ganz< schlechter Stil, wenn sich > Programmanbieter (auch hier in der Programme-Liste) über die > Produkte der Konkurrenz äußern (direkt oder indirekt). Ich habe kein spezielles Programm schlecht gemacht, ich habe mich ganz neutral geäussert. Ganz schlecht wäre es, wenn ich meine Meinung nicht äussern würde, dann nämlich würde ich es billigend zulassen, dass Genealogen sich mit Dingen ärgern, über die man sich eben nicht mehr zu ärgern braucht. Natürlich steht es jedem frei, sich anders zu entscheiden, ich sage es immer wieder. Aber ich werden nicht aufhören, hier das zu schreiben, was ich für richtig halte. > Das gehört sich nach meinem Verständnis von Fairness ganz > einfach nicht! Ich bin sehr fair, meine ich zumindest. Was meinen Sie, was ich hier schreiben würde, wenn ich unfair sein wollte. Und nein, ich lasse mich auch nicht von Ihnen provozieren, ich schreibe nichts über spezielle Programme, weder über deren Fehler, noch über deren Vorzüge. :o) Gut, spezielle Funktionen einmal ausgenommen... > aber Aussagen über die Konkurrenz sind nicht statthaft - > wie übrigens auch im "normalen" Geschäftsleben! Vergleichende Werbung ist mittlerweile sogar erlaubt, oder? > Und noch etwas, lieber Herr Suhr: Ein Programm ist nicht > dadaurch automatisch schlecht, nur weil es schon eine Reihe > von Jahren auf dem Markt ist! Nein, das nicht. Aber *mein* Eindruck ist der, als hätten viele Entwickler alter Programme die Entwicklung moderner Bediensysteme schlichtweg verpennt. Schönen Gruß Michael (Suhr) ------------------------------------------------------------ Michael Suhr - software development Kelterstrasse 64-66 52372 Kreuzau www.suhrsoft.de TEL: 02422/903040 FAX: 02422/903041
Date: 2009/11/22 11:46:22
From: Harald Diedrich <h-diedrich(a)h-diedrich.de>
Hallo, ich bin 2 mal von einem Programm auf ein anderes Programm umgestiegen.Das erste Mal, weil ich als Neuling mit einem Programm anfing, dass meine Erwartungen dann nicht mehr erfüllen konnte.
Der zweite Umstieg von GP (DOS Version) auf mein aktuelles Programm (TMG) war für mich notwendig, da ich mir sicher war, mit GP bis zum Ende meiner Forschungen nicht arbeiten zu können. Jeder, der schon einmal umgestiegen ist, kennt den Aufwand der dahinter steckt, bis alle Daten im neuen Programm sind und etwas Unsicherheit bleibt dann immer noch zurück.
Meine Überlegung war dann, wie kann ich das in Zukunft möglichst vermeiden.
* Kein Programm nutzen, dass nur von einer Person betreut wird - das
Programm lebt und stirbt in der Regel mit dieser Person. *
* Ein Programm nutzen, das möglichst viele nutzen - bei vielen
Nutzern (potenzielle Kunden) besteht im Bedarfsfall bei anderen
Programmierern das Interesse eine Konvertierung der Daten in ihr
Programm zu ermöglichen.
* Der Support muss existieren und reagieren.
* Das Programm muss regelmäßig gepflegt und aktualisiert werden.
* Das Programm muss mich ansprechen.
* Ein aktives Forum ist aus meiner Sicht ein Pluspunkt.
Die Reihenfolge ist willkürlich festgelegt und kann sicherlich noch
erweitert werden.
Die Sicherheit bis zum Ende meiner Forschungen mit meinem Programm arbeiten zu können habe ich sicherlich auch nicht. Ich denke aber über einen längeren Zeitraum mit dem Programm arbeiten zu können und im Bedarfsfall eine Umstiegsmöglichkeit zu finden.
Das perfekte Programm gibt es nicht, und das gilt nicht nur für Genealogieprogramme. Ein Programmierer kann nur versuchen den größten gemeinsamen Nenner für ein Programm zu finden. Perfekte Programme sind, wenn überhaupt, kundenindividuelle Lösungen, und die sind teuer.
Herzliche Grüße aus Dreieich Harald (Diedrich)* Bitte versteht mich nicht falsch, ich bin selber Programmierer und kann abschätzen, welcher Aufwand und wie viel Herz in solchen Programmen steckt. Als Anwender habe ich allerdings eine andere Sicht auf die Dinge.
-- -------------------------------------------- mailto:h-diedrich(at)h-diedrich.de http://www.h-diedrich.de --------------------------------------------
Date: 2009/11/22 11:56:56
From: Bruno Bauernschmidt <Bauernschmidt(a)nefkom.net>
To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Sunday, November 22, 2009 11:36 AM Subject: Re: [Gen-Programme] GP-Stammbaum
Aber ich möchte meine Meinung hier auch kundtun dürfen. Nur weil ich Programmierer bin, verliere ich doch nicht das Recht, anderen Genealogen zu helfen.
Es geht hier weder um das Recht zur freien Meinungsäußerung noch um Hilfestellungen für Dritte. Es geht ganz schlicht und einfach um die altmodische Tugend des Anstands. Diese Tugend sehe ich durch Ihre Äußerungen gröblich verletzt. Nun mag das daran liegen, daß wir verschiedenen Generationen angehören. Offenbar gibt es doch einen Wertewandel.
Mit freundlichen Grüßen Bruno Bauernschmidt Betreuer des Genealogieprogramms GFAhnen bauernschmidt(a)gf-franken.de
Date: 2009/11/22 12:03:10
From: Harald Diedrich <h-diedrich(a)h-diedrich.de>
Und noch etwas, lieber Herr Suhr: Ein Programm ist nicht dadaurch automatisch schlecht, nur weil es schon eine Reihe von Jahren auf dem Markt ist!Nein, das nicht. Aber *mein* Eindruck ist der, als hätten viele Entwickler alter Programme die Entwicklung moderner Bediensysteme schlichtweg verpennt. Schönen Gruß Michael (Suhr)
Hallo,das kann ich voll unterstreichen und als nicht Genealogieprogrammentwickler sage ich ganz neutral:
Wenn Herr Timm mit GP den Umstieg auf Windows geschafft hätte, wäre GP immer noch das ideale Genealogieprogramm für mich. Die von H.Timm angekündigte und dann nicht eingehaltene Portierung war dann für mich das Ende von GP. GP-Stammbaum in der von mir 2001 geprüften Version war auch nicht an nährend eine Alternative.
Herzliche Grüße aus Dreieich Harald (Diedrich) -- -------------------------------------------- mailto:h-diedrich(at)h-diedrich.de http://www.h-diedrich.de --------------------------------------------
Date: 2009/11/22 12:20:50
From: HJS | DI Hans Selbach <hans(a)selbach.at>
Bitte damit aufhören ! Hans -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: genealogie-programme-bounces+hans=selbach.at(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme-bounces+hans=selbach.at(a)genealogy.net] Im Auftrag von Bruno Bauernschmidt Gesendet: Sonntag, 22. November 2009 12:00 An: Genealogie-Programme Betreff: Re: [Gen-Programme] GP-Stammbaum ----- Original Message ----- From: "Michael Suhr" <m.suhr(a)t-online.de> To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Sunday, November 22, 2009 11:36 AM Subject: Re: [Gen-Programme] GP-Stammbaum > Aber ich möchte meine Meinung hier auch kundtun dürfen. Nur weil ich > Programmierer bin, verliere ich doch nicht das Recht, anderen > Genealogen zu helfen. Es geht hier weder um das Recht zur freien Meinungsäußerung noch um Hilfestellungen für Dritte. Es geht ganz schlicht und einfach um die altmodische Tugend des Anstands. Diese Tugend sehe ich durch Ihre Äußerungen gröblich verletzt. Nun mag das daran liegen, daß wir verschiedenen Generationen angehören. Offenbar gibt es doch einen Wertewandel. Mit freundlichen Grüßen Bruno Bauernschmidt Betreuer des Genealogieprogramms GFAhnen bauernschmidt(a)gf-franken.de Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2009/11/22 12:23:44
From: Harald Diedrich <h-diedrich(a)h-diedrich.de>
Markus Christ schrieb am 22.11.2009 10:56
Für mich ist das wichtigste Kriterium: GEDCOM, ohne den läuft nichts... Und jedes Datenfeld das man eingibt, muss damit exportiert werden können. Dann spielt es keine Rolle, welches Programm man zur Eingabe benutzt.Durch den GEDCOM kann man zur Ausgabe alle Funktionen eines 2. Programmes nutzen. Dies ist meist mehrere Jahre später ... wenn mann die Endausgabe erstellen möchte.
Hallo,wenn das in der Realität so wäre, dann hätten wir Genealogen die heile Welt. Wir wechseln die Programme so wie wir sie gerade brauchen und die Daten sind immer präsent. Leider ein Traum. Jeder der seine Daten schon einmal zwischen verschiedenen Programmen portiert hat, hat das festgestellt. Die Masse der Daten ist da, aber ein mehr oder weniger großer Teil der Daten fehlt oder steht an der falschen Stelle.
GEDCOM bietet ein Gerüst für genealogische Daten. Bei der Weitergabe von Daten die über den Standard hinausgehen versagt dieses Gerüst allerdings kläglich. Wenn jetzt jemand sagt Standard reicht, dann muss er allerdings auf die Eingabe von Zeugen, Quellen usw. verzichten
Herzliche Grüße aus Dreieich Harald (Diedrich) -- -------------------------------------------- mailto:h-diedrich(at)h-diedrich.de http://www.h-diedrich.de --------------------------------------------
Date: 2009/11/22 12:26:20
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Michael Suhr wrote:
So, so, Ihre Beiträge sind also "unabhängig davon", daß Sie selbst ein Anbieter sind (eines vergleichsweise >neuen< Programms, s.u.).Natürlich kann ich nicht völlig neutral sein, das geht gar nicht.
Warum nicht? Ich finde, das funktioniert bei mir doch recht gut.
Aber ich möchte meine Meinung hier auch kundtun dürfen.
Darfst Du! Du solltest aber mit Kritik zu anderen Prgrammen zurückhaltend sein (besonders bei subjektiven Eigenschaften) und Dein Programm nicht hervorheben (es sei denn es wurde danach oder nach einer bestimmten Funktion gefragt). Der Ursprungsposter fragte aber nicht nach anderen Programmen!
Nur weil ich Programmierer bin, verliere ich doch nicht das Recht, anderen Genealogen zu helfen. Ich stehe zu meiner Meinung, weil ich sie mir durch Vergleich der Programme gebildet habe. Es steht jedem frei, eine andere Meinung zu haben.
Es ist aber ein Problem, da Du zwangsläufig in Konkurenz zu den anderen Programen stehst. Da sollte man sehr zurückhaltend sein. Ich nenne aus diesem Grund mein Programm nicht und verweise auf allgemien zugängliche und neutrale Seiten.
Ein Schelm, der Böses dabei denkt!Ich dachte nichts böses, Sie? ;O)
Keiner denkt an etwas böses. Nur fällst Du mit Hinweisen auf Dein Programm in besonderem Maße auf. Hast Du das nötig? Mir fällt dazu der Spruch "Eigenlob stinkt" ein. Es ist halt nicht die feine Art, sich selbst (oder das eigene Programm) zu loben.
Ich mache wirklich nichts schlecht. Die Programme sind zum Teil gut, ich sage es immer wieder. Aber die Zeit geht eben weiter und ich möchte es keinem Anwender zumuten, sich mit zum Teil sperrischen Eingabemasken anzufreunden. Da gibt es wirklich besseres, ist einfach so.
Leider war es aber eine ungebetene Aussage.
Natürlich steht es jedem frei, sich anders zu entscheiden, ich sage es immer wieder. Aber ich werden nicht aufhören, hier das zu schreiben, was ich für richtig halte.
Bleibt Dir unbenommen! Ich antworte auf gezielte Fragen zu bestimmten Funktionen entweder recht allgemein oder schreibe den Poster persönlich an. Alles andere würde in meinen Augen zu sehr nach Werbung aussehen. Das ist meine ganz persönliche Meinung.
aber Aussagen über die Konkurrenz sind nicht statthaft - wie übrigens auch im "normalen" Geschäftsleben!Vergleichende Werbung ist mittlerweile sogar erlaubt, oder?
In einer Newsgroup und auch in Mailiglisten ist Werbung (egal ob vergleichend oder nicht) mindestens "ungern gesehen".
Nein, das nicht. Aber me*in E*indruck ist der, als hätten viele Entwickler alter Programme die Entwicklung moderner Bediensysteme schlichtweg verpennt.
Na und? Werden dadurch Programme schlechter? Was ist mit Anwendern, die ein Betriebssystem aus dem letzten Jahrtausend nutzen und zufrieden sich? Sollen die Geld ausgeben? Es reicht ein Verweis auf <http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware>. Das ist neutral und bietet interessierten genug Möglichkeiten, ein für sie passendes Programm zu finden. Auch kostenlose Programme ;-) MfG, Metti.
Date: 2009/11/22 12:26:21
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Harald Diedrich wrote:
* Kein Programm nutzen, dass nur von einer Person betreut wird - das Programm lebt und stirbt in der Regel mit dieser Person. *
Wir häufig als Argument genutzt, ist aber genaugenommen keines. Auch angesehene Firmen melden Insolvenz an oder werden aufgekauft. Eine Fortentwicklung ist dadurch nicht gewährsleistet. Auch wenn die Entwicklung eingestellt wird, funktioniert das Programm weiterhin.
Das perfekte Programm gibt es nicht, und das gilt nicht nur für Genealogieprogramme. Ein Programmierer kann nur versuchen den größten gemeinsamen Nenner für ein Programm zu finden. Perfekte Programme sind, wenn überhaupt, kundenindividuelle Lösungen, und die sind teuer.
In gewissem Umfang ist es sicher auch möglich mit mehreren Programmen zu arbeiten. MfG, Metti.
Date: 2009/11/22 12:30:54
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Harald Diedrich wrote:
GEDCOM bietet ein Gerüst für genealogische Daten. Bei der Weitergabe von Daten die über den Standard hinausgehen versagt dieses Gerüst allerdings kläglich. Wenn jetzt jemand sagt Standard reicht, dann muss er allerdings auf die Eingabe von Zeugen, Quellen usw. verzichten
Gedcom bietet auch die Möglichkeit, Zeugen (bedingt) und Quellen anzugeben. Hier ist im Regelfall das Programm eingeschränkter als die Möglichkeiten von Gedcom. Leider. MfG, Metti.
Date: 2009/11/22 12:34:24
From: Markus Christ <m.christ(a)christm.ch>
Guten Tag, Hallo Metti Das ist klar, GEDCOM unterstützt nicht alles, aber vieles ... sage ich 90% ich helfe mir folgendermassen, oder jeder soll sich zu helfen wissen: Alles was nicht GEDCOM-Standard ist, schreibe ich in das Kommentarfeld ... und am Schluss der Forschung gibts dann eine Fleissarbeit. An die Programmierer:Es wäre sinnvoller, an statt zu diskutieren, diesen wirklich sinnvollen Standard weiter zu entwickeln.. das wäre das wertvollste ... in der Softwaregenealogie !
Vorarbeiten auf dem XML-Standard gäbe es... Liebe Grüsse aus der Schweiz Markus Christ Stefan Mettenbrink schrieb:
Markus Christ wrote:Durch den GEDCOM kann man zur Ausgabe alle Funktionen eines 2. Programmes nutzen. Dies ist meist mehrere Jahre später ... wenn mann die Endausgabe erstellen möchte.Leider reines Wunschdenken. Zumindest wenn es um mehr als die Ausgabe der "Standarddaten" geht.Als kurzes Beispiel nenne ich mal den Rufnamen.In Gedom 5.5 (derzeit aktuell gültiger Standard) gibt es keine Definition zur Angabe des Rufnamens. Es gibt durchaus Programme, die den Rufnamen in eine Gedcomdatei exportieren, jedoch durch die Bank weg alles ohne eine Garantie, das auch mit anderen Programmen passend importieren zu können.Solange es um die Daten zu den Vor- und Nachnamen, zu Geburt, Taufe, Ehe, Tod und Bestattung geht, ist der Austausch im Regelfall problemlos. Erste Probleme findet man bei Bemerkungen (manche Programme bieten nur eine einzige), Unterscheidung von kirchlicher und standesamtlicher Trauung und Quellenangaben.Ich wünsche allen Anwendern den größtmöglichen Erfolg!Aber vertraut nicht den von Herstellern gern aufgestellten Pauschalaussagen wie: "problemloser Datenaustausch durch Unterstützung von Gedcom".Prüft die Aussage durch eigene Versuche! MfG, Metti. Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2009/11/22 12:44:31
From: Harald Diedrich <h-diedrich(a)h-diedrich.de>
Stefan Mettenbrink schrieb am 22.11.2009 12:29
Die Wahrscheinlichkeit bei einer Einzelperson ist halt höher und das Risiko von Krankheit kommt hinzu. Da greift eine Firma notfalls auf einen anderen Entwickler zu. Das Wissen in einer Firma ist auf mehrere Personen verteilt.Harald Diedrich wrote:* Kein Programm nutzen, dass nur von einer Person betreut wird - das Programm lebt und stirbt in der Regel mit dieser Person. *Wir häufig als Argument genutzt, ist aber genaugenommen keines. Auch angesehene Firmen melden Insolvenz an oder werden aufgekauft. Eine Fortentwicklung ist dadurch nicht gewährsleistet.
Auch wenn die Entwicklung eingestellt wird, funktioniert das Programm weiterhin.Wir wissen doch beide, dass das funktionierende Programm bei fehlendem Support und fehlender Programmpflege nicht lange weiter hilft. Es kommt der Zeitpunkt an dem der Umstieg erfolgen muss, und den wollte ich möglichst ausschließen. Auch in dem Wissen, dass ich das nicht mit Sicherheit kann.
Das perfekte Programm gibt es nicht, und das gilt nicht nur für Genealogieprogramme. Ein Programmierer kann nur versuchen den größten gemeinsamen Nenner für ein Programm zu finden. Perfekte Programme sind, wenn überhaupt, kundenindividuelle Lösungen, und die sind teuer.In gewissem Umfang ist es sicher auch möglich mit mehreren Programmen zu arbeiten.
Und wie bekommen wir die Daten hin und her? Über GEDCOM ? ;-)) Herzliche Grüße aus Dreieich Harald (Diedrich) -- -------------------------------------------- mailto:h-diedrich(at)h-diedrich.de http://www.h-diedrich.de --------------------------------------------
Date: 2009/11/22 12:50:09
From: Harald Diedrich <h-diedrich(a)h-diedrich.de>
Stefan Mettenbrink schrieb am 22.11.2009 12:33
Das hängt davon ab, welches Programm Du verwendest und welche GEDCOM Version. Auch Quellen werden, wenn ich noch richtig liege, nicht vollständig unterstütz, z.B. Quellensicherheit. Da GEDCOM kein vollwertiger Standard ist, neigen Programmierer halt auch dazu Daten zu erfassen, die für den Genealogen interessant sind und in GEDCOM halt nicht sauber abgebildet werden können.Harald Diedrich wrote:GEDCOM bietet ein Gerüst für genealogische Daten. Bei der Weitergabe von Daten die über den Standard hinausgehen versagt dieses Gerüst allerdings kläglich. Wenn jetzt jemand sagt Standard reicht, dann muss er allerdings auf die Eingabe von Zeugen, Quellen usw. verzichtenGedcom bietet auch die Möglichkeit, Zeugen (bedingt) und Quellen anzugeben. Hier ist im Regelfall das Programm eingeschränkter als die Möglichkeiten von Gedcom.Leider.
Herzliche Grüße aus Dreieich Harald (Diedrich) -- -------------------------------------------- mailto:h-diedrich(at)h-diedrich.de http://www.h-diedrich.de --------------------------------------------
Date: 2009/11/22 12:52:17
From: wmaeschig <wmaeschig(a)t-online.de>
Stefan Mettenbrink schrieb:
Harald Diedrich wrote:* Kein Programm nutzen, dass nur von einer Person betreut wird - das Programm lebt und stirbt in der Regel mit dieser Person. *Wir häufig als Argument genutzt, ist aber genaugenommen keines. Auch angesehene Firmen melden Insolvenz an oder werden aufgekauft. Eine Fortentwicklung ist dadurch nicht gewährsleistet. Auch wenn die Entwicklung eingestellt wird, funktioniert das Programm weiterhin.
Hallo in die Runde. Das kann man wirklich unterstreichen ! Bei den ganzen Argumenten pro und kontra darf man nicht vergessen, dass mit Ahnenforschungsprogrammen nicht das große Geld zu machen ist. Wenn man an Firmen wie MS denkt, da geht die Post richtig ab. Unsere Ahnenforschungsprogramme hingegen sind eher als Mauerblümchen zu betrachten. Wenn sich jemand mit der Programmierung dieser Programme herumschlägt, könnte man sie m.E. als Enthusiasten bezeichnen, die meist selber Ahnenforschung betreiben. -- Mit freundlichen Grüßen Wolfgang (Maeschig)
Date: 2009/11/22 12:54:38
From: Harald Diedrich <h-diedrich(a)h-diedrich.de>
Markus Christ schrieb am 22.11.2009 12:37
Das bedeutet, in einem Programm, dass z.B. die Erfassung mehrer, auch wiedersprüchlicher, Quellen mit Quellensicherheit zulässt, würden Sie das in den Kommentar schreiben?Guten Tag, Hallo MettiDas ist klar, GEDCOM unterstützt nicht alles, aber vieles ... sage ich 90%ich helfe mir folgendermassen, oder jeder soll sich zu helfen wissen:Alles was nicht GEDCOM-Standard ist, schreibe ich in das Kommentarfeld ...und am Schluss der Forschung gibts dann eine Fleissarbeit.
Herzliche Grüße aus Dreieich Harald (Diedrich) -- -------------------------------------------- mailto:h-diedrich(at)h-diedrich.de http://www.h-diedrich.de --------------------------------------------
Date: 2009/11/22 13:02:42
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Markus Christ wrote:
Alles was nicht GEDCOM-Standard ist, schreibe ich in das Kommentarfeld ...
Welcher Anwender weiß, was GEDCOM-Standard ist und was nicht? Das wissen nicht mal alle Programmierer (und da nehme ich mich nicht aus!). Vor allem, in welches Kommentarfeld schreibst Du das? Es gibt in Gedcom die Möglichkeit zu allem eine Bermerkung hinzuzufügen.
Es wäre sinnvoller, an statt zu diskutieren, diesen wirklich sinnvollen Standard weiter zu entwickeln..
Du bist nicht allein! Allerdings liegen die Rechte an Gedcom bei der LDS (IMHO) und die hat kein Interesse an einer weiteren Entwicklung (auch IMHO).
Vorarbeiten auf dem XML-Standard gäbe es...
Diverse. Stimmt. Leider hat auch hier wieder jemand die Rechte und gibt sie nicht ab. der letzte Versuch sich zu einigen verlief im Sande, nachdem der Rechteinhaber sich nicht finden ließ und man nicht alles von vorn entwickeln wollte :-( Aus meiner Sicht hat ein neuer Standard die gleichen Probleme wie der Alte. Ein Programm bietet eine Möglichkiet, die ein anderes nicht bietet. Bei einem Datenaustausch bleibt dann zwangsläufig etwas auf der Strecke. Wir befinden und mit dieser Diskusion in der falschen Mailingliste. MfG, Metti.
Date: 2009/11/22 13:02:42
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Harald Diedrich wrote:
In gewissem Umfang ist es sicher auch möglich mit mehreren Programmen zu arbeiten.Und wie bekommen wir die Daten hin und her? Über GEDCOM ? ;-))
Durchaus! Ich dachte da an die Möglichkeit, giwisse Ausgaben über ein anderes Programm erledigen zu lassen. Solange es sich bei den auszugebenden Daten um wesentliche Datenbestandteile handelt (Name, diverse Ereignisdaten) kommen diese mit Gedcom duchaus rüber. So z.B für die Ausgabe einer besonders hübschen Ausgabe einer Ahnentafel als Schmuckgrafik oder als Kreisdiagramm. Oder, oder, oder. MfG, Metti.
Date: 2009/11/22 13:03:24
From: Gerd C . Schmerse <Schmerse(a)t-online.de>
Moin Harald Diedrich, zur Mail vom Sun, 22 Nov 2009 11:49:30 +0100: > * Kein Programm nutzen, dass nur von einer Person betreut wird - das > Programm lebt und stirbt in der Regel mit dieser Person. * Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich, aber trotzdem: Ich habe hier ein halbes Dutzend Exemplare meines Lieblings-Handy-Models rumliegen, die ich gerne benutzen würde. Leider alle Simlock-gesperrt, und die Sperre ist nicht aufhebbar, weil in der großen Firma hierfür niemand mehr erreichbar ist (ach ja, ist übrigens Siemens... ;-)) Gruß Gerd (Schmerse) -- Moderator BrosKeep-L/Neumark-L/FST_Neumark http://neumark.genealogy.net Nm-CDs http://neumark.genealogy.net/material/ · Home http://schmerse.de Geocache http://tinyurl.com/cpprof · Kommunal http://tinyurl.com/gcsspd http://twitter.com/GerdSchmerse · http://www.facebook.com/gerd.schmerse
Date: 2009/11/22 13:05:14
From: Harald Diedrich <h-diedrich(a)h-diedrich.de>
wmaeschig schrieb am 22.11.2009 12:55
Das sehe ich anders, in der Genealogie bin ich Anwender. Die Eingabe der Daten ist zeitaufwendig und die Arbeit möchte ich mir möglichst nicht mehrmals machen.Stefan Mettenbrink schrieb:Harald Diedrich wrote:* Kein Programm nutzen, dass nur von einer Person betreut wird - das Programm lebt und stirbt in der Regel mit dieser Person. *Wir häufig als Argument genutzt, ist aber genaugenommen keines. Auch angesehene Firmen melden Insolvenz an oder werden aufgekauft. Eine Fortentwicklung ist dadurch nicht gewährsleistet. Auch wenn die Entwicklung eingestellt wird, funktioniert das Programm weiterhin.Hallo in die Runde. Das kann man wirklich unterstreichen ! Bei den ganzen Argumenten pro und kontra darf man nicht vergessen, dass mit Ahnenforschungsprogrammen nicht das große Geld zu machen ist. Wenn man an Firmen wie MS denkt, da geht die Post richtig ab. Unsere Ahnenforschungsprogramme hingegen sind eher als Mauerblümchen zu betrachten. Wenn sich jemand mit der Programmierung dieser Programme herumschlägt, könnte man siem.E. als Enthusiasten bezeichnen, die meist selber Ahnenforschung betreiben.
Ein Programmierer entscheidet sich aus den verschiedensten Gründen ein Programm zu schreiben. Das sehe ich mit Respekt. Ob sich das für ihn aber lohnt und ob er das in 2 Jahren auch noch machen möchte ist seine Sache.
Zu Mettis Argument habe ich in einer anderen Mail Stellung bezogen. Herzliche Grüße aus Dreieich Harald (Diedrich) -- -------------------------------------------- mailto:h-diedrich(at)h-diedrich.de http://www.h-diedrich.de --------------------------------------------
Date: 2009/11/22 13:07:54
From: Veit Olschinski <geneal(a)olschinski.de>
Harald Diedrich schrieb am 22.11.2009 12:57:
Bitte mal den Standard lesen, bevor hier blind diskutiert und Behauptungen aufgestellt werden, die unhaltbar sind. Quellen werden durch GEDCOM unterstützt, auch mehrfach und mit Qualitätsangabe. Wenn das Programm das nicht umsetzt, ist doch GEDCOM nicht schuld. Außerdem haben wir in der Diskussion der letzten beiden Wochen bereits festgestellt, dass GEDCOM nicht 90% sondern eher 99, 9% der Benutzeranforderungen unterstützt.Markus Christ schrieb am 22.11.2009 12:37Das bedeutet, in einem Programm, dass z.B. die Erfassung mehrer, auch wiedersprüchlicher, Quellen mit Quellensicherheit zulässt, würden Sie das in den Kommentar schreiben?Guten Tag, Hallo MettiDas ist klar, GEDCOM unterstützt nicht alles, aber vieles ... sage ich 90%ich helfe mir folgendermassen, oder jeder soll sich zu helfen wissen:Alles was nicht GEDCOM-Standard ist, schreibe ich in das Kommentarfeld ...und am Schluss der Forschung gibts dann eine Fleissarbeit.
Viele Grüße, Veit
Date: 2009/11/22 13:09:58
From: Harald Diedrich <h-diedrich(a)h-diedrich.de>
Stefan Mettenbrink schrieb am 22.11.2009 13:05
OK, dass ist sicherlich etwas, was wir alle zwischendurch praktizieren. Ich hatte es mehr in Bezug auf die Datenerfassung gesehen.Harald Diedrich wrote:In gewissem Umfang ist es sicher auch möglich mit mehreren Programmen zu arbeiten.Und wie bekommen wir die Daten hin und her? Über GEDCOM ? ;-))Durchaus!Ich dachte da an die Möglichkeit, giwisse Ausgaben über ein anderes Programm erledigen zu lassen. Solange es sich bei den auszugebenden Daten um wesentliche Datenbestandteile handelt (Name, diverse Ereignisdaten) kommen diese mit Gedcom duchaus rüber. So z.B für die Ausgabe einer besonders hübschen Ausgabe einer Ahnentafel als Schmuckgrafik oder als Kreisdiagramm. Oder, oder, oder.
Herzliche Grüße aus Dreieich Harald (Diedrich) -- -------------------------------------------- mailto:h-diedrich(at)h-diedrich.de http://www.h-diedrich.de --------------------------------------------
Date: 2009/11/22 13:11:10
From: Michael Suhr <m.suhr(a)t-online.de>
Hallo, >> * Kein Programm nutzen, dass nur von einer Person betreut >> wird - das Programm lebt und stirbt in der Regel mit dieser >> Person. * > Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich, aber trotzdem: > [...] > aufhebbar, weil in der großen Firma hierfür niemand > mehr erreichbar ist (ach ja, ist übrigens Siemens... ;-)) *lach So was ist mir auch mal passiert. Da ging es um die Steuerung einer Spritzgussmaschine, der Hersteller international bekannt. Ich rief dort an, um ein Detail zu erfragen. Die Aussage war sinngemäß: "Der Mitarbeiter, der die Steuerung programmierte, arbeitet nicht mehr in unserem Hause. Daher wissen wir nicht, wie wir ihnen weiterhelfen können." Die Firma lebt, lebt auch immer noch, aber wer die fragliche Steuerung nun einsetzt, der hat Pech gehabt. Er kann sich allerdings eine neue Maschine mit neuer Steuerung kaufen. :O) Schönen Gruß Michael (Suhr) ------------------------------------------------------------ Michael Suhr - software development Kelterstrasse 64-66 52372 Kreuzau www.suhrsoft.de TEL: 02422/903040 FAX: 02422/903041
Date: 2009/11/22 13:13:50
From: Gerd C . Schmerse <Schmerse(a)t-online.de>
Moin Harald Diedrich, zur Mail vom Sun, 22 Nov 2009 12:53:17 +0100: >> Gedcom bietet auch die Möglichkeit, Zeugen (bedingt) und Quellen >> anzugeben. Hier ist im Regelfall das Programm eingeschränkter als die >> Möglichkeiten von Gedcom. >> Leider. >> >Das hängt davon ab, welches Programm Du verwendest Die Möglichkeiten des Standards hängen vom verwendeten Programm ab? Selstsame Aussage. >und welche GEDCOM >Version. Auch Quellen werden, wenn ich noch richtig liege, nicht >vollständig unterstütz, z.B. Quellensicherheit. Was genau fehlt Dir an der SOURCE_RECORD-Struktur? >Da GEDCOM kein >vollwertiger Standard ist, Was bitte ist ein vollwertiger gegenüber einem nicht-vollwertigem Standard? >neigen Programmierer halt auch dazu Daten zu >erfassen, die für den Genealogen interessant sind und in GEDCOM halt >nicht sauber abgebildet werden können. Weil der Standard es nicht kann oder weil der Programmierer es nicht kann? Und sollte letzteres der Fall sein, ist das der Fehler des Standards? Ich habe neulich versucht, einen standardisierten Euro-Stecker in eine nicht standardisierte ausländische Steckdose zu bekommen. Die ist dabei einfach kaputtgebrochen - da kann man mal sehen, was der Standard taugt! ;-) Gruß Gerd (Schmerse) -- Moderator BrosKeep-L/Neumark-L/FST_Neumark http://neumark.genealogy.net Nm-CDs http://neumark.genealogy.net/material/ · Home http://schmerse.de Geocache http://tinyurl.com/cpprof · Kommunal http://tinyurl.com/gcsspd http://twitter.com/GerdSchmerse · http://www.facebook.com/gerd.schmerse
Date: 2009/11/22 13:16:26
From: Harald Diedrich <h-diedrich(a)h-diedrich.de>
Gerd C. Schmerse schrieb am 22.11.2009 13:04
Ja, heute muss man froh sein, wenn die Bank um die Ecke noch da ist - und da meine ich nicht die Sitzbank ;-)Moin Harald Diedrich, zur Mail vom Sun, 22 Nov 2009 11:49:30 +0100:* Kein Programm nutzen, dass nur von einer Person betreut wird - das Programm lebt und stirbt in der Regel mit dieser Person. *Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich, aber trotzdem: Ich habe hier ein halbes Dutzend Exemplare meines Lieblings-Handy-Models rumliegen, die ich gerne benutzen würde. Leider alle Simlock-gesperrt, und die Sperre ist nicht aufhebbar, weil in der großen Firma hierfür niemand mehr erreichbar ist (ach ja, ist übrigens Siemens... ;-)) Gruß Gerd (Schmerse)
Gegen Geld konnte man im Internet jedes Handy entsperren, sollte auch jetzt noch gehen.
Herzliche Grüße aus Dreieich Harald (Diedrich) -- -------------------------------------------- mailto:h-diedrich(at)h-diedrich.de http://www.h-diedrich.de --------------------------------------------
Date: 2009/11/22 13:28:16
From: kw <kawib(a)gmx.de>
hallo Herr Restorff,ich benutze GP-Stammbaum nur zur grafischen Anzeige der Ahnen und Nachfahren, man kann in den Stammbäumen gut hin und her navigieren was mich stört, ist die fehlende Anzeige der kirchlichen und standesamtlichen Hochzeit, es wird "nur" Hochzeit angeboten auf meine letzte Anfrage beim Hersteller bekam ich leider dazu keine Antwort zur Datenerfassung benutze ich ein anderes Programm, GP-Stammbaum ist mir hier zu "dünn"
über Software-Ergonomie habe ich mir in diesem Zusammenhang noch keine Gedanken gemacht, was meinten sie damit?
Gruß aus Algermissen Karl Wilhelm (Böker) Prof. Dr. Wulf von Restorff schrieb:
Liebe Genealogie-Mitforscher. In einer Genealogengruppe, in der ich bin, wird GP-Stammbaum empfohlen.Ich selbst kann mich mit dem Programm nicht so recht anfreunden, da ich auch software-ergonomische Probleme sehe, wohl ein Relikt aus meinen letzten 15 Jahren als Ergonom. Darf ich um bestätigende oder aufmunternde Kommentare zu GP-Stammbaum, (nicht GP4!) bitten?Mit freundlichem Gruß Wulf v. Restorff Absender: Prof. Dr. Wulf v. Restorff Ismaningerstr. 86 81675 München Tel: +49 89 92549898 (Fax -99) E-Mail: wulf.vonrestorff(a)t-online.de Homepage: www.von-restorff.de Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2009/11/22 13:31:03
From: Michael Suhr <m.suhr(a)t-online.de>
Hallo, > Wenn jetzt jemand sagt Standard reicht, dann muss er > allerdings auf die Eingabe von Zeugen, Quellen usw. verzichten Zeugen gehen meist verloren, Quellen und Multimediadaten aber werden meist übernommen. :-) Schönen Gruß Michael (Suhr) ------------------------------------------------------------ Michael Suhr - software development Kelterstrasse 64-66 52372 Kreuzau www.suhrsoft.de TEL: 02422/903040 FAX: 02422/903041
Date: 2009/11/22 13:32:13
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Harald Diedrich wrote:
GEDCOM bietet ein Gerüst für genealogische Daten. Bei der Weitergabe von Daten die über den Standard hinausgehen versagt dieses Gerüst allerdings kläglich. Wenn jetzt jemand sagt Standard reicht, dann muss er allerdings auf die Eingabe von Zeugen, Quellen usw. verzichtenGedcom bietet auch die Möglichkeit, Zeugen (bedingt) und Quellen anzugeben. Hier ist im Regelfall das Programm eingeschränkter als die Möglichkeiten von Gedcom. Leider.Das hängt davon ab, welches Programm Du verwendest
Sage ich doch!
und welche GEDCOM Version
Aktuell ist Gedcom 5.5 von 1996! Eine ältere Version ist IMHO nicht sinnvoll. Welche andere Gedcom-Version meinst Du?
Auch Quellen werden, wenn ich noch richtig liege, nicht vollständig unterstütz, z.B. Quellensicherheit.
Hier geht es reichlich in Deteils. Deine vorherige Aussage war wohl zu allgemein.
Da GEDCOM kein vollwertiger Standard ist, neigen Programmierer halt auch dazu Daten zu erfassen, die für den Genealogen interessant sind und in GEDCOM halt nicht sauber abgebildet werden können.
In Ermangelung einer Alternative bleibt nichts anderes. Blöd nur, wenn sie das im stillen Kämmerlein machen und es nirgends dokumentiert ist :-( MfG, Metti.
Date: 2009/11/22 13:32:14
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Veit Olschinski wrote:
Quellen werden durch GEDCOM unterstützt, auch mehrfach und mit Qualitätsangabe.
Stimmt. Ich weiß nur nicht, was Dein Vorposter mit "Quellensicherheit" meint. Ich dachte da auch an die Qualität. MfG, Metti.
Date: 2009/11/22 13:32:14
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Gerd C. Schmerse wrote:
Da GEDCOM kein vollwertiger Standard ist,Was bitte ist ein vollwertiger gegenüber einem nicht-vollwertigem Standard?
ISO wäre z.B. ein vollwertiger Standard. Gedcom sehe ich als Veröfffentlichung eines Dateiformates. Da es sich aber durchgesetzt hat und gut dokumentiert ist, ist es ein "Quasistandard". So meine Erklärung. MfG, Metti.
Date: 2009/11/22 13:34:47
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Michael Suhr wrote:
Wenn jetzt jemand sagt Standard reicht, dann muss er allerdings auf die Eingabe von Zeugen, Quellen usw. verzichtenZeugen gehen meist verloren, Quellen und Multimediadaten aber werden meist übernommen. :-)
Das liegt aber definitiv nicht an Gedcom! Das liegt ganz klar am Programmierer, der Gedcom nicht vollständig unterstützt. MfG, Metti.
Date: 2009/11/22 13:35:34
From: Michael Suhr <m.suhr(a)t-online.de>
Hallo, > > Natürlich kann ich nicht völlig neutral sein, das geht gar nicht. > Warum nicht? Ich finde, das funktioniert bei mir doch recht gut. Man setzt zwangläufig Akzente, direkt oder indirekt. > und Dein Programm nicht hervorheben Das habe ich kein einziges Mal getan. Oder? > Nur fällst Du mit Hinweisen auf Dein Programm in besonderem > Maße auf. Hhm... ...ich habe gerade noch mal nachgesehen. Das letzte Mal habe ich mein Programm am 7.11. erwähnt. Und da auch in einem anderen Zusammenhang (FST Erfahrungsaustausch). > Hast Du das nötig? Nein. > Mir fällt dazu der Spruch "Eigenlob stinkt" ein. Es ist halt nicht > die feine Art, sich selbst (oder das eigene Programm) zu loben. Ich lobe mein Programm ja gar nicht. Das tun schon andere. :o) > > Eingabemasken anzufreunden. Da gibt es wirklich besseres, ist einfach > > so. > Leider war es aber eine ungebetene Aussage. Eine unangenehme vielleicht, aber es wurde von Herrn Prof. Dr. Wulf v. Restorff um eine Aussage gebeten. > > immer wieder. Aber ich werden nicht aufhören, hier das zu schreiben, > > was ich für richtig halte. > Bleibt Dir unbenommen! Danke! :-) > In einer Newsgroup und auch in Mailiglisten ist Werbung (egal ob > vergleichend oder nicht) mindestens "ungern gesehen". Hier wirbt ja auch keiner, das meinst Du nur. Obwohl, die Aussagen von Herrn Bruno Bauernschmidt über GF-Ahnen, die würde ich zum Teil schon als Werbung bezeichnen. Aber wirklich schlimm finde ich das nicht, am Ende entscheidet ja der Anwender. >> Nein, das nicht. Aber me*in E*indruck ist der, als hätten viele >> Entwickler alter Programme die Entwicklung moderner Bediensysteme >> schlichtweg verpennt. > Na und? Werden dadurch Programme schlechter? Was ist mit > Anwendern, die ein Betriebssystem aus dem letzten Jahrtausend > nutzen und zufrieden sich? Sollen die Geld ausgeben? Wenn sie zufrieden sind, dann ist ja gut. Sie arbeiten eben schon lange mit den Programmen und sind damit alt geworden. Kann ich verstehen, weil ich auch noch mit einem Programm aus dem Jahre 1988 arbeite. Das sind mehr als dreißig Jahre, unglaublich! Aber wenn nun einer käme und mich früge, welches Programm dieser Art er verwenden solle, dann würde ich ihm das Programm nicht empfehlen. Es ist eben zu alt und kann nur durch verworrene Tastenkürzel wirklich gut bedient werden. Die kenne ich noch, aber zumuten würde ich sie keinem anderen! > Auch kostenlose Programme ;-) Das meine ich mit den Akzenten, die man einfach nicht verhindern kann. Familienbande von Stefan Mettenbrink ist natürlich auch ein solches kostenloses Programm. :O) Schönen Gruß Michael (Suhr) ------------------------------------------------------------ Michael Suhr - software development Kelterstrasse 64-66 52372 Kreuzau www.suhrsoft.de TEL: 02422/903040 FAX: 02422/903041)
Date: 2009/11/22 13:49:44
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Michael Suhr wrote:
Eingabemasken anzufreunden. Da gibt es wirklich besseres, ist einfach so.Leider war es aber eine ungebetene Aussage.Eine unangenehme vielleicht, aber es wurde von Herrn Prof. Dr. Wulf v. Restorff um eine Aussage gebeten.
Seine Frage war: "Darf ich um bestätigende oder aufmunternde Kommentare zu GP-Stammbaum, (nicht GP4!) bitten?" Welchen bestätigenden oder aufmunternden Kommentar zu GP-Stammbaum hast Du gegeben?
Auch kostenlose Programme ;-)Das meine ich mit den Akzenten, die man einfach nicht verhindern kann.
Man beachte den smiley, die Aussage war an dieser Stelle bewusst um Dich zu einer solche Aussage zu verführen. Hat funktioniert :-) Nichts für ungut. MfG, Metti.
Date: 2009/11/22 13:57:57
From: Doris Reuter <dorisreuter(a)t-online.de>
Moin Moin, mein Senf:JEDES Programm hat einen Anwenderkreis, sonst GÄBE es dieses Programm nicht (mehr).
Das muß man sich vor Augen halten.
auf meine letzte Anfrage beim Hersteller bekam ich leider dazu keine Antwort
Support ist immer ein wichtiges Kriterium.Man braucht entweder gute Hilfeseiten oder eine kompetente Ansprechperson- sonst hat man ein Problem.
Bei GP-Stammbaum hat man tatsächlich damit u.U. ein Problem.
In einer Genealogengruppe, in der ich bin, wird GP-Stammbaum empfohlen. Ich selbst kann mich mit dem Programm nicht so recht anfreunden, ...
Da muß man abwägen:die Forscherkollegen erleichtern das Lösen von Problemen (sprich: man ist auf Support nicht angewiesen) und der Datenaustausch ist einfach (weil man Gedcom umgehen kann). Aber: Ich kenne das Gefühl, wenn ein Programm einfach nicht *passt*. Man kann es unter Umständen noch nicht einmal begründen- es ist einfach nicht die passende *Chemie*. Mein Rat: Finger weg- meist verstärkt sich dieses Gefühl zu einer massiven Antipathie wenn man längere Zeit mit dem Programm arbeitet- und je länger man sich *durchbeißt* umso mehr Daten muss man später in ein anderes Programm schieben und hat Verluste.
daich auch software-ergonomische Probleme sehe, wohl ein Relikt aus meinen letzten 15 Jahren als Ergonom.
:) Ich kann nur wiederholen: Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl! Das irrt sich selten!Wenn Sie *IHR* Programm gefunden haben, dann ist es Ihnen vom Fleck weg sympathisch und kleinere Mängel (die hat jedes Programm) sind dann zu verschmerzen. Da aber nichts so heiß diskutiert wird wie die *richtige* Software wird auch gegen diese meine Meinung sicherlich irgendwer Einspruch erheben. Grade weil diese Frage ein Minenfeld darstellt (wie Sie sicher schon gemerkt haben) sollte man Ratschläge grundsätzlich mit Vorsicht genießen.... auch meine ;-)
Herzliche GrüßeDoris Reuter
Date: 2009/11/22 14:01:46
From: Harald Diedrich <h-diedrich(a)h-diedrich.de>
Veit Olschinski schrieb am 22.11.2009 13:11
Ich habe den GEDCOM Standard nicht im Detail im Kopf und brauche es als Anwender im Augenblick auch nicht.Harald Diedrich schrieb am 22.11.2009 12:57:Bitte mal den Standard lesen, bevor hier blind diskutiert und Behauptungen aufgestellt werden, die unhaltbar sind. Quellen werden durch GEDCOM unterstützt, auch mehrfach und mit Qualitätsangabe. Wenn das Programm das nicht umsetzt, ist doch GEDCOM nicht schuld. Außerdem haben wir in der Diskussion der letzten beiden Wochen bereits festgestellt, dass GEDCOM nicht 90% sondern eher 99, 9% der Benutzeranforderungen unterstützt.Markus Christ schrieb am 22.11.2009 12:37Das bedeutet, in einem Programm, dass z.B. die Erfassung mehrer, auch wiedersprüchlicher, Quellen mit Quellensicherheit zulässt, würden Sie das in den Kommentar schreiben?Guten Tag, Hallo MettiDas ist klar, GEDCOM unterstützt nicht alles, aber vieles ... sage ich 90%ich helfe mir folgendermassen, oder jeder soll sich zu helfen wissen:Alles was nicht GEDCOM-Standard ist, schreibe ich in das Kommentarfeld ...und am Schluss der Forschung gibts dann eine Fleissarbeit.
Fakt ist, dass der Austausch Genealogischer Daten zwischen den einzelnen Programmen nicht problemlos funktioniert. Ob das nun am Standard oder am Programm liegt ist dem Anwender egal. Aus meinen eigenen Erfahrungen heraus möchte ich ein Programm benutzen, bei dem der Umstieg und damit der Austausch aller Daten möglichst nicht notwendig ist. Die Aussage, das Kommentarfeld zu benutzen, sehe ich da nicht als Lösung an.
Wenn 99,9% der Benutzeranforderungen durch GEDCOM abgedeckt werden, stehen uns demnächst ja Programme zur Verfügung, die einen Umstieg problemlos ermöglichen und damit die Diskussion überflüssig machen werden :-))
Herzliche Grüße aus Dreieich Harald (Diedrich) -- -------------------------------------------- mailto:h-diedrich(at)h-diedrich.de http://www.h-diedrich.de --------------------------------------------
Date: 2009/11/22 14:09:01
From: Harald Diedrich <h-diedrich(a)h-diedrich.de>
Gerd C. Schmerse schrieb am 22.11.2009 13:16
anzugeben. Hier ist im Regelfall das Programm eingeschränkter als die Möglichkeiten von Gedcom.Das hängt davon ab, welches Programm Du verwendestLeider.Die Möglichkeiten des Standards hängen vom verwendeten Programm ab?Selstsame Aussage.
?????????????????? Hier ist im Regelfall das Programm eingeschränkt ...... Das hängt davon ab, welches Programm Du verwendest
Es sollte ein Beispiel sein. Hatte es mit "wenn ich noch richtig liege" kenntlich gemachtund welche GEDCOM Version. Auch Quellen werden, wenn ich noch richtig liege, nicht vollständig unterstütz, z.B. Quellensicherheit.Was genau fehlt Dir an der SOURCE_RECORD-Struktur?
Ein vollwertiger Standard ist anerkannt, wird genutzt, gepflegt und angepasst.Da GEDCOM kein vollwertiger Standard ist,Was bitte ist ein vollwertiger gegenüber einem nicht-vollwertigem Standard?
Ich habe neulich versucht, einen standardisierten Euro-Stecker in eine nicht standardisierte ausländische Steckdose zu bekommen. Die ist dabei einfach kaputtgebrochen - da kann man mal sehen, was der Standard taugt! ;-)
Wie war das mit den hinkenden Vergleichen?
Gruß Gerd (Schmerse)
Herzliche Grüße aus Dreieich Harald (Diedrich) -- -------------------------------------------- mailto:h-diedrich(at)h-diedrich.de http://www.h-diedrich.de --------------------------------------------
Date: 2009/11/22 14:13:45
From: Michael Suhr <m.suhr(a)t-online.de>
Hallo, > Es geht ganz schlicht und einfach um die altmodische Tugend > des Anstands. Diese Tugend sehe ich durch Ihre Äußerungen > gröblich verletzt. Nun mag das daran liegen, daß wir > verschiedenen Generationen angehören. Offenbar gibt es > doch einen Wertewandel. Und das von Ihnen! Wo gerade Sie ja keine Gelegenheit hier im Forum auslassen, das von Ihnen betreute Programm namentlich anzubiedern... ...nee, das ist mir jetzt zu hoch, das muss an dem Wertewandel liegen! *lach Schönen Gruß Michael (Suhr) ------------------------------------------------------------ Michael Suhr - software development Kelterstrasse 64-66 52372 Kreuzau www.suhrsoft.de TEL: 02422/903040 FAX: 02422/903041
Date: 2009/11/22 14:16:03
From: Harald Diedrich <h-diedrich(a)h-diedrich.de>
Stefan Mettenbrink schrieb am 22.11.2009 13:27
In meinem Fall war es damals 4 Punkt schlag mich tot. Das passiert mit Programmen, die der Entwickler oder die Firma nicht mehr pflegen kann oder will, da aber noch gut funktionieren. Sie funktionieren ja noch gut, also gibt man weiter Daten ein - wer will sich die Arbeit mit dem Umstieg auf das neue Programm machen.und welche GEDCOM VersionAktuell ist Gedcom 5.5 von 1996! Eine ältere Version ist IMHO nicht sinnvoll. Welche andere Gedcom-Version meinst Du?
Aber! Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Es ging mir nicht um einzelne Daten oder Details sonder um den Fakt, dass ein problemloser Datenaustausch in der Regel nicht möglich ist.Auch Quellen werden, wenn ich noch richtig liege, nicht vollständig unterstütz, z.B. Quellensicherheit.Hier geht es reichlich in Deteils. Deine vorherige Aussage war wohl zu allgemein.
Das ist richtig, aber inzwischen auch bei Genealogieprogrammen ein globales Problem. Es lässt sich halt doch Geld damit verdienen.In Ermangelung einer Alternative bleibt nichts anderes.Blöd nur, wenn sie das im stillen Kämmerlein machen und es nirgends dokumentiert ist :-(
Herzliche Grüße aus Dreieich Harald (Diedrich) -- -------------------------------------------- mailto:h-diedrich(at)h-diedrich.de http://www.h-diedrich.de --------------------------------------------
Date: 2009/11/22 14:20:21
From: Heinz Köhler <heikoeh(a)online.de>
Hallo Michael,hier wird einiges verwechselt: Genprofi und Genprofi-Stammbaum sind 2 verschiedene Programme! ;-)
http://wiki-de.genealogy.net/Genprofi http://wiki-de.genealogy.net/Genprofi-Stammbaum Du meinst wohl eher das Programm Genprofi (aktuell bis GP4) Schöne Grüße Heinz (Köhler)
Date: Sun, 22 Nov 2009 10:51:23 +0100 From: "Michael Suhr" <m.suhr(a)t-online.de>Durch zahlreiche Beiträge hier in der Liste habe ich mir in den letzten Tagen etliche Programme angesehen, sogar noch viel mehr, als ich es eigentlich wollte. Aufgrund dieser Erfahrung und unabhängig davon, dass ich selber ein Programm anbiete, möchte ich hier allen dazu raten, sich mit Programmen jüngeren Datums anzufreunden. Ich möchte keines der älteren DOS- oder Windowsprogramme schlecht machen, sie bieten zum Teil tolle Features und haben darum durchaus ihren Charme. Aber die meisten neuen Programme bieten ähnlich gute Features und wenn die fehlen, dann werden die meist alsbald nachprogrammiert. Dazu kommt, dass neuere Programme oft schneller und vor allem deutlich komfortabler sind! Eine intuitive Bedienung gibt es zwar meist immer noch nicht, aber einige Programmierer geben sich immerhin Mühe, die Schnittstelle Mensch/Maschine zu verbessern. Das finde ich wichtig, weil es ja um ein Hobby geht; Genealogie wird von den meisten hier ja aus Spaß betrieben. Und da sollte, so meine ich, der Umgang mit dem Programm auch Spaß bereiten. Und wem helfen die zigtausend Optionen, die im Laufe der Jahre in einem solchen Altprogramm eingeflossen sind, wirklich? Einigen Experten, ganz gewiss. Aber 98% aller Anwender wollen etwas ganz anderes, als über die Funktionen ihres Genealogieprogrammes zu grüblen. Lange Rede kurzer Sinn; es bringt nichts, wenn man sich gegen die Zeit stemmt und jetzt noch anfängt, seine Daten mit alten Programmen zu pflegen. Wenn dem neuen Programm was fehlt - einfach einen nette Mail an den Hersteller senden! Und wenn der etwas auf sich hält, dann wird die Funktion (Wenn es denn kein "Gänseblümchen" ist und sie in das Programmkonzept passt.) beim nächsten oder übernächsten UpDate auch integriert sein. Schönen Gruß Michael (Suhr)
Date: 2009/11/22 14:23:03
From: Harald Diedrich <h-diedrich(a)h-diedrich.de>
Stefan Mettenbrink schrieb am 22.11.2009 13:37
Die Probleme hat aber der Anwender. Welcher Anwender kann beurteilen in wie weit sein Programm bzw. Programmierer den Standard unterstützt? Vom Import haben wir noch gar nicht geredet. Hier kein ein einzelner Programmierer mit seinem Programm durchaus im Vorteil sein. Die Frage bleibt, was ist wenn der Programmierer nicht mehr kann oder will?Michael Suhr wrote:Wenn jetzt jemand sagt Standard reicht, dann muss er allerdings auf die Eingabe von Zeugen, Quellen usw. verzichtenZeugen gehen meist verloren, Quellen und Multimediadaten aber werden meist übernommen. :-)Das liegt aber definitiv nicht an Gedcom!Das liegt ganz klar am Programmierer, der Gedcom nicht vollständig unterstützt.
Herzliche Grüße aus Dreieich Harald (Diedrich) -- -------------------------------------------- mailto:h-diedrich(at)h-diedrich.de http://www.h-diedrich.de --------------------------------------------
Date: 2009/11/22 14:24:43
From: Gerd C . Schmerse <Schmerse(a)t-online.de>
Moin Michael Suhr, zur Mail vom Sun, 22 Nov 2009 13:08:06 +0100: >weil ich auch noch mit einem Programm aus dem Jahre >1988 arbeite. Das sind mehr als dreißig Jahre, unglaublich! Nach welchem Kalender? Gruß Gerd (Schmerse) -- Moderator BrosKeep-L/Neumark-L/FST_Neumark http://neumark.genealogy.net Nm-CDs http://neumark.genealogy.net/material/ · Home http://schmerse.de Geocache http://tinyurl.com/cpprof · Kommunal http://tinyurl.com/gcsspd http://twitter.com/GerdSchmerse · http://www.facebook.com/gerd.schmerse
Date: 2009/11/22 14:32:00
From: Michael Suhr <m.suhr(a)t-online.de>
Hi, >>weil ich auch noch mit einem Programm aus dem Jahre >>1988 arbeite. Das sind mehr als dreißig Jahre, unglaublich! > Nach welchem Kalender? Rechenfehler, sorry. Schönen Gruß Michael (Suhr) ------------------------------------------------------------ Michael Suhr - software development Kelterstrasse 64-66 52372 Kreuzau www.suhrsoft.de TEL: 02422/903040 FAX: 02422/903041
Date: 2009/11/22 15:03:42
From: Michael Suhr <m.suhr(a)t-online.de>
Hallo, > Seine Frage war: "Darf ich um bestätigende oder aufmunternde > Kommentare zu GP-Stammbaum, (nicht GP4!) bitten?" Das ist keine Frage, das ist eine Aufforderung. > Welchen bestätigenden oder aufmunternden Kommentar zu > GP-Stammbaum hast Du gegeben? Gar keinen, ich bin dem Aufruf nicht gefolgt. :O) >>> Auch kostenlose Programme ;-) >> >> Das meine ich mit den Akzenten, die man einfach nicht verhindern >> kann. > Man beachte den smiley, die Aussage war an dieser Stelle bewusst > um Dich zu einer solche Aussage zu verführen. Hat funktioniert :-) Boah, Du hast mich auf´s Eis geführt! *lach Schönen Gruß Michael (Suhr) ------------------------------------------------------------ Michael Suhr - software development Kelterstrasse 64-66 52372 Kreuzau www.suhrsoft.de TEL: 02422/903040 FAX: 02422/903041
Date: 2009/11/22 16:07:52
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Harald Diedrich wrote:
sonder um den Fakt, dass ein problemloser Datenaustausch in der Regel nicht möglich ist.
Da sind wir durchaus einer Meinung. Wir unterscheiden uns aber offensichtlich bei der Einschätzung des Schuldigen.
In Ermangelung einer Alternative bleibt nichts anderes. Blöd nur, wenn sie das im stillen Kämmerlein machen und es nirgends dokumentiert ist :-(Das ist richtig, aber inzwischen auch bei Genealogieprogrammen ein globales Problem. Es lässt sich halt doch Geld damit verdienen.
Dann müssten die Programme nur einen Gedcomimport und keinen Export anbieten. DAS wäre Kundenbindung :-) MfG, Metti.
Date: 2009/11/22 16:07:52
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Michael Suhr wrote:
Seine Frage war: "Darf ich um bestätigende oder aufmunternde Kommentare zu GP-Stammbaum, (nicht GP4!) bitten?"Das ist keine Frage, das ist eine Aufforderung.
Sätze, die mit einem Fragezeichen enden sind Fragesätze. Aufforderungen würde ich mit einem Ausrufezeichen beenden. MfG, Metti.
Date: 2009/11/22 16:39:31
From: Harald Diedrich <h-diedrich(a)h-diedrich.de>
Stefan Mettenbrink schrieb am 22.11.2009 16:07
Harald Diedrich wrote:sonder um den Fakt, dass ein problemloser Datenaustausch in der Regel nicht möglich ist.Da sind wir durchaus einer Meinung.Wir unterscheiden uns aber offensichtlich bei der Einschätzung des Schuldigen.
Wir drehen uns im Kreis. Ich suche und habe keinen Schuldigen gesucht.Ich habe einige Hinweis gegeben, welche Punkte für mich als Anwender wichtig sind bei der Entscheidung für ein neues Programm, und das auf eine gezielte Frage zu GP-Stammbaum. Wie ich schon einmal sagte, ich bin in der Genealogie Anwender und sehe das aus Anwendersicht. Als Anwender habe ich für mich die Entscheidung getroffen möglichst ohne GEDCOM Export auszukommen. Um mal ein Bildchen zu erzeugen ist GEDCOM auch für mich eine schöne Sache aber da Rede ich nicht wirklich von Datentransfer.
Das ist richtig, aber inzwischen auch bei Genealogieprogrammen ein globales Problem. Es lässt sich halt doch Geld damit verdienen.In Ermangelung einer Alternative bleibt nichts anderes. Blöd nur, wenn sie das im stillen Kämmerlein machen und es nirgends dokumentiert ist :-(Dann müssten die Programme nur einen Gedcomimport und keinen Export anbieten. DAS wäre Kundenbindung :-)
Kann man ohne wohl nicht loswerden - ist ein "muss sein" Merkmal. Ich bin mir sicher, dass der Großteil der Anwender sicher ist, dass mit GEDCOM ein Datenaustausch problemlos möglich ist. Es soll auch Anwender geben, die regelmäßig einen Backup machen ohne je einen Restore getestet zu haben.
Es soll aber auch Programme geben, die einen Import über Zugriff auf die "gegnerische" Datenbank durchführen. ;-)) So ein Genealogie Konverter könnte sich zur Marktlücke entwickeln. Spätestens wenn unsere Rechner wieder dumm sind, und alle Programme und unsere Daten in irgendwelchen Clouds liegen, unserer Kontrolle gänzlich entzogen. Dann stellt sich vielen Genealogen die Frage, wie bekomme ich meine Daten da hinein - wenn sie es denn wollen.
Ich schweife ab. Herzliche Grüße aus Dreieich Harald (Diedrich) -- -------------------------------------------- mailto:h-diedrich(at)h-diedrich.de http://www.h-diedrich.de --------------------------------------------
Date: 2009/11/22 18:06:48
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Harald Diedrich wrote:
Wir drehen uns im Kreis. Ich suche und habe keinen Schuldigen gesucht.
Aber jemanden beschuldigt. Aus Deiner Mail um 12:26: "GEDCOM bietet ein Gerüst für genealogische Daten. Bei der Weitergabe von Daten die über den Standard hinausgehen versagt dieses Gerüst allerdings kläglich. Wenn jetzt jemand sagt Standard reicht, dann muss er allerdings auf die Eingabe von Zeugen, Quellen usw. verzichten" Hier bemängest Du fehlende Möglichkeiten von Gedcom, obwohl Gedcom die Möglichkeiten bietet.
Um mal ein Bildchen zu erzeugen ist GEDCOM auch für mich eine schöne Sache aber da Rede ich nicht wirklich von Datentransfer.
Sondern? Genau dafür wird Gedcom doch überwiegend eingesetzt. Um Daten für einen besonderen Zweck in ein anderes Programm zu transferieren. Das nenne ich Datentransfer.
Ich bin mir sicher, dass der Großteil der Anwender sicher ist, dass mit GEDCOM ein Datenaustausch problemlos möglich ist.
Ja, da gebe ich Dir Recht. Leider wird ihnen genau dieser Eindruck aber von Seiten der Hersteller von Genealogiesoftware vermittelt.
Es soll aber auch Programme geben, die einen Import über Zugriff auf die "gegnerische" Datenbank durchführen. ;-)) So ein Genealogie Konverter könnte sich zur Marktlücke entwickeln
Auch da gibt es dieselben Probleme wie mit Gedcom. Wenn das importierende Programm kein Eingabefeld für z. B. Tempelcodes bietet, wohin werden dann solche Informationen importiert? Oder wenn das importierende Programm nur "Ehe" kennt und das exportierende kichrlich und standesamtlich unterscheidet. Da bleiben zwangsläufig Daten auf der Strecke. Egal ob man das per Gedcom überträgt oder das Dateiformat eines anderen Programms direkt einlesen kann. Gedcom ist gut, so wie es ist. In den allermeisten Fällen sind Unzulänglichkeiten beim Datenaustausch nicht bei Gedcom zu suchen. Dem Anwender kann es egal sein, wo es hakt, im Ergebnis er ist doch der Dumme, der seine Daten erneut eingeben muss. MfG, Metti.
Date: 2009/11/22 18:32:12
From: Ulrich M. Schoenknecht <uli(a)schoenknecht.de>
Hallo Bruno,ich bleibe einmal bei dem in Listen üblichen Internet, honi soit qui mal y pense... ich bin nicht einverstanden damit, daß Du hier einen anderen Listenteilnehmer quasi als "unanständig" bezeichnest. Ich kann vollauf verstehen, daß ein unabhängiger Softwareschreiber, auch dafür wirbt, insbesondere, wenn da auch finanzielle Abhängigkeiten im Spiel sind. Bisher (und ich lese hier schon ein Weilchen) ist das bei Michael m.E. immer im Rahmen geblieben. Ich denke, Du solltest es dem Leser überlassen, was er als unanständige Werbung empfindet und was nicht. Du kannst nicht einfach schreiben "es geht um...." sondern nur: "m i r geht es um..." Das mit den Generationen, weißt Du Bruno, das ist so eine Sache. Ich gehöre mit 66 auch zu den Älteren, oder? Und immer wenn ich was Negatives über die heutige Generation (gibt es die?) also, die Jüngeren sagen will, dann erinnere ich mich daran, wie ich immer, meist insgeheim (aus Vorsicht) gekichert habe, wenn Ältere entrüstet so was und Ähnliches hervor geprustet haben. Will sagen, jedes Alter hat Vor- u n d Nachteile und wir Älteren (kommt mir immer noch schwer über die Tastatur) sollten uns um Alterstoleranz bemühen und den Altersstarrkopg i n demselben belassen. Das ist jetzt, bitte mir zu glauben, nicht im Geringsten persönlich gemeint, Bruno, ich bin gern ein wenig allgemeiner... Es gibt die "beste" software nicht, so wie es das beste Auto nicht gibt. Das weiß auch Michael. Der Ton hier in der Liste ist anders als, sagen wir nur mal so, in der BR oder Nm Liste, if you know what I mean...Das soll auch so bleiben, bitte sehr. Wenn Michael anstandslos wird, kriegt er sein Fett, wie jeder andere, dazu hat er auch seine Kritiker hier (will niemand besonders ansehen!). Aber laß uns, was den Ton der Beiträge betrifft, ein Beispiel für andere Listen sein und bleiben.
Mit Jürgen von Manger:"Mensch blaiiiiben!" Lieben Gruß an alle Uli (Ulrich M. Schönknecht) Bruno Bauernschmidt schrieb:
----- Original Message ----- From: "Michael Suhr" <m.suhr(a)t-online.de> To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Sunday, November 22, 2009 11:36 AM Subject: Re: [Gen-Programme] GP-StammbaumAber ich möchte meine Meinung hier auch kundtun dürfen. Nur weil ich Programmierer bin, verliere ich doch nicht das Recht, anderen Genealogen zu helfen.Es geht hier weder um das Recht zur freien Meinungsäußerung noch um Hilfestellungen für Dritte. Es geht ganz schlicht und einfach um die altmodische Tugend des Anstands. Diese Tugend sehe ich durch Ihre Äußerungen gröblich verletzt. Nun mag das daran liegen, daß wir verschiedenen Generationen angehören. Offenbar gibt es doch einen Wertewandel.Mit freundlichen Grüßen Bruno Bauernschmidt Betreuer des Genealogieprogramms GFAhnen bauernschmidt(a)gf-franken.de Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2009/11/22 18:38:26
From: Harald Diedrich <h-diedrich(a)h-diedrich.de>
Stefan Mettenbrink schrieb am 22.11.2009 18:09
Harald Diedrich wrote:Um mal ein Bildchen zu erzeugen ist GEDCOM auch für mich eine schöne Sache aber da Rede ich nicht wirklich von Datentransfer.Sondern?Genau dafür wird Gedcom doch überwiegend eingesetzt. Um Daten für einen besonderen Zweck in ein anderes Programm zu transferieren. Das nenne ich Datentransfer.
Bei meiner ersten Mail im thread ging es um den Transfer beim Umstieg von einem auf das andere Programm der in aller Regel Probleme verursacht.
Ich bin mir sicher, dass der Großteil der Anwender sicher ist, dass mit GEDCOM ein Datenaustausch problemlos möglich ist.Ja, da gebe ich Dir Recht. Leider wird ihnen genau dieser Eindruck aber von Seiten der Hersteller von Genealogiesoftware vermittelt.
Da kann ich Dir nicht widersprechen.
Die Daten wären aber erst einmal draußen - vorausgesetzt mann kann sie z.B. in eine Bemerkung schreiben. Wenn das neue Programm Daten nicht verarbeiten kann, die im alten möglich waren, dann habe ich mich entweder für das falsche Programm entschieden oder ich habe mich für dieses Programm entschieden weil es andere Dinge besser macht und ich muss mit dem Problem leben.Es soll aber auch Programme geben, die einen Import über Zugriff auf die "gegnerische" Datenbank durchführen. ;-))So ein Genealogie Konverter könnte sich zur Marktlücke entwickelnAuch da gibt es dieselben Probleme wie mit Gedcom. Wenn das importierende Programm kein Eingabefeld für z. B. Tempelcodes bietet, wohin werden dann solche Informationen importiert? Oder wenn das importierende Programm nur "Ehe" kennt und das exportierende kichrlich und standesamtlich unterscheidet. Da bleiben zwangsläufig Daten auf der Strecke. Egal ob man das per Gedcom überträgt oder das Dateiformat eines anderen Programms direkt einlesen kann.
Gedcom ist gut, so wie es ist. In den allermeisten Fällen sind Unzulänglichkeiten beim Datenaustausch nicht bei Gedcom zu suchen. Dem Anwender kann es egal sein, wo es hakt, im Ergebnis er ist doch der Dumme, der seine Daten erneut eingeben muss.Ich hoffe mit den in meiner ersten Mail beschriebenen Punkten nicht noch einmal zu den Dummen zu gehören - eine Garantie habe ich dafür allerdings nicht.
Gruß Harald -- -------------------------------------------- mailto:h-diedrich(at)h-diedrich.de http://www.h-diedrich.de --------------------------------------------
Date: 2009/11/22 18:43:54
From: Ulrich M. Schoenknecht <uli(a)schoenknecht.de>
kicher...Gerd in Hochform heute...moin Gerd! Gerd C. Schmerse schrieb:
Moin Michael Suhr, zur Mail vom Sun, 22 Nov 2009 13:08:06 +0100:weil ich auch noch mit einem Programm aus dem Jahre 1988 arbeite. Das sind mehr als dreißig Jahre, unglaublich!Nach welchem Kalender? Gruß Gerd (Schmerse)
Date: 2009/11/22 19:03:48
From: Prof. Dr. Wulf von Restorff <Wulf.vonRestorff(a)t-online.de>
Liebe MitleserAuf meine Frage nach aufmunternden Kommentaren zu GP-Stammbaum kamen ca. 20 Reaktionen, aber nur eine bezog sich auf GP-Stammbaum, eine hatte in Unwissenheit um die Unterschiede GP4 mal kurz betrachtet und beurteilt.
Der Rest war Diskussion zur Diskussion.Gibt es denn in der ganzen Gruppe, die über Programme diskutieren will, niemanden, der sich mit GP-Stammbaum rumschlägt oder es fröhlich ~ glücklich nutzt?
Ich schreibe jetzt CC an die allgemeine Gruppe, vielleicht gibt es ja dort jemanden der GP-Stammbaum loben oder begründet beschimpfen kann.
Mit freundlichem Gruß Wulf v. Restorff Absender: Prof. Dr. Wulf v. Restorff Ismaningerstr. 86 81675 München Tel: +49 89 92549898 (Fax -99) E-Mail: wulf.vonrestorff(a)t-online.deHomepage: www.von-restorff.de
Date: 2009/11/22 19:10:30
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Harald Diedrich wrote:
Bei meiner ersten Mail im thread ging es um den Transfer beim Umstieg von einem auf das andere Programm der in aller Regel Probleme verursacht.
Auf die beziehe ich mich hier gar nicht. Darauf habe ich um 12:29 geantwortet und das thema scheint beendet.
Es soll aber auch Programme geben, die einen Import über Zugriff auf die "gegnerische" Datenbank durchführen. ;-)) So ein Genealogie Konverter könnte sich zur Marktlücke entwickelnAuch da gibt es dieselben Probleme wie mit Gedcom. Wenn das importierende Programm kein Eingabefeld für z. B. Tempelcodes bietet, wohin werden dann solche Informationen importiert? Oder wenn das importierende Programm nur "Ehe" kennt und das exportierende kichrlich und standesamtlich unterscheidet. Da bleiben zwangsläufig Daten auf der Strecke. Egal ob man das per Gedcom überträgt oder das Dateiformat eines anderen Programms direkt einlesen kann.Die Daten wären aber erst einmal draußen - vorausgesetzt mann kann sie z.B. in eine Bemerkung schreiben.
Sehe ich nicht so. Sie sind noch immer im ursprünglichem Format. Die sind dann genauso "draußen" als hätte ich noch keinen Export durchgeführt.
Wenn das neue Programm Daten nicht verarbeiten kann, die im alten möglich waren, dann habe ich mich entweder für das falsche Programm entschieden oder ich habe mich für dieses Programm entschieden weil es andere Dinge besser macht und ich muss mit dem Problem leben.
Aber genau das trifft doch auf Gedcom dann auch zu. Versteh mich nicht falsch, ich will dir nichts. Ich möchte lediglich für Gedcom eine Lanze brechen. Die Meisten meckern über Unzulänglichkeiten beim Datenaustausch und geben Gedcom die "Schuld". Gedcom trifft fast nie die Schuld. Es gibt nur wenige Sonderfälle, die nach Gedcom 5.5 nicht abgebildet werden können. Aber selbst dafür hat man sich in einigen Fällen schon auf einen gemeinsamen Nenner einigen können. Alle Vorschläge eines anderen Austauschformates (auch Dein Hinweis auf direkten Zugriff auf die "gegnerische" Datenbank) haben dasselbe Probelm wie Gedcom. Es mangelt an identischen Möglichkeiten der beteiligten Programme. Gedcom ist gut. Sehr gut sogar. Es ist gut dokumentiert und wird akzeptiert.
Ich hoffe mit den in meiner ersten Mail beschriebenen Punkten nicht noch einmal zu den Dummen zu gehören - eine Garantie habe ich dafür allerdings nicht.
Ich wünsche es Dir! MfG, Metti.
Date: 2009/11/22 19:19:13
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Prof. Dr. Wulf von Restorff wrote:
Gibt es denn in der ganzen Gruppe, die über Programme diskutieren will, niemanden, der sich mit GP-Stammbaum rumschlägt oder es fröhlich ~ glücklich nutzt?
Möglicherweise lag es an Deiner unglücklich formulierten Frage, in der Du nur nach positiven Meinungen gefragt hast. Möglicherweise gibt es die nicht ;-) Ich kenne das Programm nicht und kann somit nichts darüber schreiben. Tut mir leid. MfG, Metti. PS: Meinst Du mit GP-Stammbaum GenProfi-Stammbaum? Ich finde das im Internet nicht. GP4 finde ich von 2005. Wenn das richtig ist, kann ich mir vorstellen, dass die Kommentare gering bleiben, wel Du halt eine alte Version, eine sehr alte Version, benutzt. Suchst Du einen grund zu wechseln?
Date: 2009/11/22 19:30:19
From: Heinz Bredthauer <Heinz.Bredthauer(a)t-online.de>
Prof. Dr. Wulf von Restorff schrieb:
Liebe MitleserAuf meine Frage nach aufmunternden Kommentaren zu GP-Stammbaum kamen ca. 20 Reaktionen, aber nur eine bezog sich auf GP-Stammbaum, eine hatte in Unwissenheit um die Unterschiede GP4 mal kurz betrachtet und beurteilt.Der Rest war Diskussion zur Diskussion.Gibt es denn in der ganzen Gruppe, die über Programme diskutieren will, niemanden, der sich mit GP-Stammbaum rumschlägt oder es fröhlich ~ glücklich nutzt?Ich schreibe jetzt CC an die allgemeine Gruppe, vielleicht gibt es ja dort jemanden der GP-Stammbaum loben oder begründet beschimpfen kann.
Hallo,es wäre eventuell zielführender die Frage doch in der GP-Liste zu stellen <genprofi(a)yahoogroups.de>. Dort lesen und schreiben auch Anwender von GP-Stammbaum.
Gruß aus Schleswig-Holstein Heinz -- Spezial-Bibliothek des Niedersächsischen Landesvereins f. Familienkunde; Hannover, Glockseestr. 35; neue Öffnungszeiten: Mittwochs 15.00 Uhr - 18.00 Uhr und jeden ersten Samstag im Monat von 10.00h bis 15.00h (an Feiertagen am darauf folgenden Samstag)
Date: 2009/11/22 19:33:05
From: Michael Heilmann <michael-heilmann(a)gmx.net>
Hallo, Meint ihr GP-Stammbaum von Dr. Carsten Leue? Damit arbeite ich schon sehr lange! Gruß Michael -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Prof. Dr. Wulf von Restorff Gesendet: Sonntag, 22. November 2009 18:51 An: genealogie-programme(a)genealogy.net Cc: Compgend-L Betreff: [Gen-Programme] GP-Stammbaum zum Zweiten Liebe Mitleser Auf meine Frage nach aufmunternden Kommentaren zu GP-Stammbaum kamen ca. 20 Reaktionen, aber nur eine bezog sich auf GP-Stammbaum, eine hatte in Unwissenheit um die Unterschiede GP4 mal kurz betrachtet und beurteilt. Der Rest war Diskussion zur Diskussion. Gibt es denn in der ganzen Gruppe, die über Programme diskutieren will, niemanden, der sich mit GP-Stammbaum rumschlägt oder es fröhlich ~ glücklich nutzt? Ich schreibe jetzt CC an die allgemeine Gruppe, vielleicht gibt es ja dort jemanden der GP-Stammbaum loben oder begründet beschimpfen kann. Mit freundlichem Gruß Wulf v. Restorff Absender: Prof. Dr. Wulf v. Restorff Ismaningerstr. 86 81675 München Tel: +49 89 92549898 (Fax -99) E-Mail: wulf.vonrestorff(a)t-online.de Homepage: www.von-restorff.de Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2009/11/22 19:48:26
From: Mattias Laage <geny06(a)genealogie.laage.de>
> der sich mit GP-Stammbaum rumschlägt oder es fröhlich ~ glücklich nutzt? Froh _und_ glücklich ! Denn es hat (meiner Meinung nach) die beste grafische Ausgabe überhaupt. Allerding benutze ich es ausschließlich für diese grafische Ausgabe. Mit freundlichen Grüßen Mattias (Laage) ___________________________________________________________ Mattias Laage ........... F-Sauerbruch-Weg 25, D 89075 Ulm .................... Tel: +49 731 57084, Fax: +49 731 57085 ..... mailto:geny06(a)genealogie.laage.de http://www.laage.de
Date: 2009/11/22 20:33:51
From: Michael Suhr <m.suhr(a)t-online.de>
Hallo, > Bisher (und ich lese hier schon ein Weilchen) ist das bei Michael > m.E. immer im Rahmen geblieben. Danke Dir, ich kam mir am Ende doch ein wenig alleine hier vor... > er sein Fett, wie jeder andere, dazu hat er auch seine Kritiker > hier (will niemand besonders ansehen!). Brauchst Du auch nicht, ich spüre den Atem schon im Nacken! *lach Schönen Gruß Michael (Suhr) ------------------------------------------------------------ Michael Suhr - software development Kelterstrasse 64-66 52372 Kreuzau www.suhrsoft.de TEL: 02422/903040 FAX: 02422/903041
Date: 2009/11/23 07:57:43
From: Lutz <genealogie.wuerzberger(a)kabelmail.de>
Hallo.,läuft GP Stammbaum (zur Zeit viel diskutiert) unter Windows 7? - und gibt es da eine Demo,das war ich finde läuft nicht unter Windows 7
Beste Grüsse Lutz
Date: 2009/11/23 14:38:59
From: Andre Benner <andre.benner(a)gmx.de>
Liebe Listenteilnehmer, Mitte Oktober habe ich die Anfrage an diese Liste gesendet, ob bereits jemand Erfahrung mit der Kompatibilität von Family Tree Maker zu Windows 7 hat. Dies war offensichtlich nicht der Fall. Wegen der aktuellen Frage von heute Morgen möchte ich diesen Punkt nun nochmals aufgreifen. Ich nutze seit zwei Wochen Windows 7 und kann die Kompatibilität voll bestätigen. Alle Datensätze und Programmeinstellungen wurden während des Updates übernommen, die Programmfunktionen sind (soweit ich dieses bisher beurteilen kann) voll erhalten. Freundliche Grüße Andre Benner
Date: 2009/11/23 15:11:27
From: Hans-Peter Eberl <edv-services(a)t-online.de>
Hallo, doch, hatte ich ... Alle gegenwärtigen (und kommenden) Versionen laufen bei mir unter Win7 Pro 64bit. Auch 2006. (getestet im XP-Modus) mfg hans-peter (eberl) Andre Benner schrieb:
Liebe Listenteilnehmer,Mitte Oktober habe ich die Anfrage an diese Liste gesendet, ob bereits jemand Erfahrung mit der Kompatibilität von Family Tree Maker zu Windows 7 hat. Dies war offensichtlich nicht der Fall.Wegen der aktuellen Frage von heute Morgen möchte ich diesen Punkt nun nochmals aufgreifen. Ich nutze seit zwei Wochen Windows 7 und kann die Kompatibilität voll bestätigen. Alle Datensätze und Programmeinstellungen wurden während des Updates übernommen, die Programmfunktionen sind (soweit ich dieses bisher beurteilen kann) voll erhalten.Freundliche Grüße Andre Benner
Date: 2009/11/23 15:57:44
From: Dr. Wolfgang Milkowski <wolfgang.milkowski(a)t-online.de>
Hallo Soll ich das so verstehen, dass FTM 2006 nicht ohne XP-Modus läuft? Also nicht unter Windows 7, soweit mir bekannt haben nicht alle Windows 7 Versionen einen XP-Modus. Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Milkowski wolfgang.milkowski(a)t-online.de Am 23.11.09 15:14 schrieb "Hans-Peter Eberl" unter <edv-services(a)t-online.de>: > Hallo, > > doch, hatte ich ... > > Alle gegenwärtigen (und kommenden) Versionen laufen bei mir unter Win7 Pro > 64bit. > Auch 2006. (getestet im XP-Modus) > > mfg > hans-peter (eberl) > > > Andre Benner schrieb: >> Liebe Listenteilnehmer, >> >> >> >> Mitte Oktober habe ich die Anfrage an diese Liste gesendet, ob bereits >> jemand Erfahrung mit der Kompatibilität von Family Tree Maker zu Windows 7 >> hat. >> >> Dies war offensichtlich nicht der Fall. >> >> >> >> Wegen der aktuellen Frage von heute Morgen möchte ich diesen Punkt nun >> nochmals aufgreifen. >> >> Ich nutze seit zwei Wochen Windows 7 und kann die Kompatibilität voll >> bestätigen. >> >> Alle Datensätze und Programmeinstellungen wurden während des Updates >> übernommen, die Programmfunktionen sind (soweit ich dieses bisher beurteilen >> kann) voll erhalten. >> >> >> >> Freundliche Grüße >> >> Andre Benner > > > Genealogieprogramme im GenWiki: > http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware > _____________________________________________ > An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern > http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2009/11/23 16:11:48
From: Hans-Peter Eberl <edv-services(a)t-online.de>
Hallo,ich wollte seinerzeit einfach mal den XP-Modus testen und habe FTM 2006 installiert. Das hat funktioniert. Ob es direkt unter Win7 Pro 64bit läuft habe ich nicht getestet.
Mach ich viell. mal in einer stillen Stunde.XP-Modus gibts ab der Pro Version. Es soll allerdings möglich sein, auch unter anderen Versionen einen virtuellen Rechner zu installieren und dann XP zu installieren. Sind aber m. E. alles Krücken.
Mit der 2006 arbeite ich nicht (mehr). Die 2010 ist um Klassen besser und läuft auf jeden Fall. Die Deutsche Version wird ja auch bald kommen. Das Weihnachtsgeschäft lockt ...
mfg hans-peter (eberl) Dr. Wolfgang Milkowski schrieb:
Hallo Soll ich das so verstehen, dass FTM 2006 nicht ohne XP-Modus läuft? Alsonicht unter Windows 7, soweit mir bekannt haben nicht alle Windows 7 Versionen einen XP-Modus. Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Milkowski wolfgang.milkowski(a)t-online.de Am 23.11.09 15:14 schrieb "Hans-Peter Eberl" unter <edv-services(a)t-online.de>:Hallo, doch, hatte ich ... Alle gegenwärtigen (und kommenden) Versionen laufen bei mir unter Win7 Pro 64bit. Auch 2006. (getestet im XP-Modus) mfg hans-peter (eberl)
Date: 2009/11/23 16:19:19
From: Andre Benner <andre.benner(a)gmx.de>
Sorry, das Mail habe ich niemals erhalten... Trotz täglichen Abrufens meiner eMails habe ich eine Lücke vom 17.10. bis 8.11. sowie vom 8.11. bis 20.11. In der ich keine Mails dieser Liste erhalten habe. In [Hessen-L] habe ich in dieser Zeit täglich eMails erhalten... Hat jemand das gleiche Problem? (Im Archiv gibt es übrigens auch keine Antworten zu diesem Thema). Vielen Dank jedenfalls (nachträglich) für diese Information ;-) Freundliche Grüße Andre Benner -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Hans-Peter Eberl Gesendet: Montag, 23. November 2009 15:14 An: Genealogie-Programme Betreff: Re: [Gen-Programme] Genealogie-Programme und Windows 7 Hallo, doch, hatte ich ... Alle gegenwärtigen (und kommenden) Versionen laufen bei mir unter Win7 Pro 64bit. Auch 2006. (getestet im XP-Modus) mfg hans-peter (eberl) Andre Benner schrieb: > Liebe Listenteilnehmer, > > > > Mitte Oktober habe ich die Anfrage an diese Liste gesendet, ob bereits > jemand Erfahrung mit der Kompatibilität von Family Tree Maker zu > Windows 7 hat. > > Dies war offensichtlich nicht der Fall. > > > > Wegen der aktuellen Frage von heute Morgen möchte ich diesen Punkt nun > nochmals aufgreifen. > > Ich nutze seit zwei Wochen Windows 7 und kann die Kompatibilität voll > bestätigen. > > Alle Datensätze und Programmeinstellungen wurden während des Updates > übernommen, die Programmfunktionen sind (soweit ich dieses bisher > beurteilen > kann) voll erhalten. > > > > Freundliche Grüße > > Andre Benner Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2009/11/23 16:25:21
From: Robert Fürböck <robert.fuerboeck(a)aon.at>
Sehr geehrte Damen und Herren!Es ist zwar nur eine Frage am Rande der Genealogie, da ich jedoch kein anderes Forum für diese Frage weiß, erlaube ich mir die Frage in diesem Forum zu stellen: Ich habe zahlreiche Schriftdokumente als Word- oder PDF-Dateien, vereinzelt auch Excel und auch eingegangene Thunderbird-Nachrichten (alles in Zusammenhang mit Familienforschung). Nun suche ich ein Programm zur Verwaltung dieser Schriftdokumente, bei welchem ich zu jedem Dokument (Datei) Stichworte eingeben kann, über diese Stichworte dann die dazu passenden Dokumente (Dateien) suchen und in Vorschau (ohne vorerst das Dokument öffnen zu müssen) ansehen kann und dann, -falls es das gesuchte Dokument ist- öffnen kann. Ich bin jedoch auch dankbar, falls mich jemand an eine Liste verweist, in welcher ich mit meiner Fage besser aufgehoben bin. Meine Suche über Internet und GOOGLE hat bisher kein brauchbares Programm zu Tage gefördert. Falls jemand das Programm "FotoStation" kennt: Das wäre ein sehr gutes Programm mit der o.a. Suchfunkton (und viel mehr Funktionen, die ich jedoch nicht brauche), bietet jedoch leider keine Vorschaumöglichkeit.
Vielen Dank für Hinweise im Voraus und beste Grüße Robert Fürböck Graz / Österreich
Date: 2009/11/23 16:53:49
From: Gerd C . Schmerse <Schmerse(a)t-online.de>
Moin Andre Benner, zur Mail vom Mon, 23 Nov 2009 16:22:28 +0100: >das Mail habe ich niemals erhalten... da sie nur 8 Minuten vor Deiner Mail geschrieben wurde, kann sie ja noch kommen... ;-)) >Trotz täglichen Abrufens meiner eMails habe ich eine Lücke vom >17.10. bis 8.11. sowie vom >8.11. bis 20.11. >In der ich keine Mails dieser Liste erhalten habe. Da gab es auch keine... Gruß Gerd (Schmerse) -- Moderator BrosKeep-L/Neumark-L/FST_Neumark http://neumark.genealogy.net Nm-CDs http://neumark.genealogy.net/material/ · Home http://schmerse.de Geocache http://tinyurl.com/cpprof · Kommunal http://tinyurl.com/gcsspd http://twitter.com/GerdSchmerse · http://www.facebook.com/gerd.schmerse
Date: 2009/11/23 17:00:29
From: Dirk Könsgen <koensgen(a)gmx.de>
Hallo Herr Fürböck,solche Programme findet man, wenn man z.B. bei Google nach "desktop search" sucht.
Ich nutze aktuell Hulbee (http://company.hulbee.com/home/). In der Computerbild 21/2009 gab es auf der Heft-CD die Professional Version.
Eine Vorschaufunktion bietet auch "Copernic Desktop Search" an (http://www.copernic.com/en/products/desktop-search/index.html)
Mit dem Programm war ich zuletzt aber unzufrieden. Viele Grüße Dirk (Könsgen) Robert Fürböck schrieb:
Sehr geehrte Damen und Herren!Es ist zwar nur eine Frage am Rande der Genealogie, da ich jedoch kein anderes Forum für diese Frage weiß, erlaube ich mir die Frage in diesem Forum zu stellen: Ich habe zahlreiche Schriftdokumente als Word- oder PDF-Dateien, vereinzelt auch Excel und auch eingegangene Thunderbird-Nachrichten (alles in Zusammenhang mit Familienforschung). Nun suche ich ein Programm zur Verwaltung dieser Schriftdokumente, bei welchem ich zu jedem Dokument (Datei) Stichworte eingeben kann, über diese Stichworte dann die dazu passenden Dokumente (Dateien) suchen und in Vorschau (ohne vorerst das Dokument öffnen zu müssen) ansehen kann und dann, -falls es das gesuchte Dokument ist- öffnen kann. Ich bin jedoch auch dankbar, falls mich jemand an eine Liste verweist, in welcher ich mit meiner Fage besser aufgehoben bin. Meine Suche über Internet und GOOGLE hat bisher kein brauchbares Programm zu Tage gefördert. Falls jemand das Programm "FotoStation" kennt: Das wäre ein sehr gutes Programm mit der o.a. Suchfunkton (und viel mehr Funktionen, die ich jedoch nicht brauche), bietet jedoch leider keine Vorschaumöglichkeit.Vielen Dank für Hinweise im Voraus und beste Grüße Robert Fürböck Graz / Österreich Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2009/11/23 17:07:36
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Robert Fürböck wrote:
Nun suche ich ein Programm zur Verwaltung dieser Schriftdokumente, bei welchem ich zu jedem Dokument (Datei) Stichworte eingeben kann, über diese Stichworte dann die dazu passenden Dokumente (Dateien) suchen und in Vorschau (ohne vorerst das Dokument öffnen zu müssen) ansehen kann und dann, -falls es das gesuchte Dokument ist- öffnen kann.
Da Du "Vorschau" erwähntest, hatte ich die Hoffnung, dass Du das gleichnamige Programm von Apple meinst. Dann hätte es gereicht, die im System integrierte Suche zu benutzen. Die indiziert Word-Dokumente, Emails, Textdateien und PDF-Dokumente (und sicher noch weiteres). Damit wäre es also kein Problem. Da Du aber die Windowsversion von Thunderbird nutzt, kann ich nur den Tip geben, mal zu suchen, ob unter Windows eine ähnliche Indizierung über die systemeigene Suche möglich ist. MfG, Metti. PS: Wie das aussehen kann, siehst Du hier: <http://www.familienbande-genealogie.de/Suche.jpg> Anscheinend werden auch IPTC-Tags von Bildern berücksichtigt.
Date: 2009/11/24 14:25:24
From: Uwe Baumbach <U.Baumbach(a)web.de>
Hallo, bitte seid so nett und vermerkt entsprechende Testergebnisse auf den jeweiligen Programmseiten im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/Genealogieprogramm natürlich nur, insofern bereits Ergebnisse vorliegen. Bitte macht dabei deutlich, ob es sich um Win7 32 oder 64 bzw. um das native Win7 oder die virtuelle XP-Maschine handelt. Dank! -- Ich freue mich auf Deine/Ihre Antwort! Uwe (Baumbach) U.Baumbach(a)web.de ______________________________________________________ GRATIS für alle WEB.DE-Nutzer: Die maxdome Movie-FLAT! Jetzt freischalten unter http://movieflat.web.de
Date: 2009/11/24 15:57:36
From: Harald Tobias <harald.tobias(a)gmx.net>
Uwe Baumbach schrieb:
Hallo, bitte seid so nett und vermerkt entsprechende Testergebnisse auf den jeweiligen Programmseiten im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/Genealogieprogramm natürlich nur, insofern bereits Ergebnisse vorliegen. Bitte macht dabei deutlich, ob es sich um Win7 32 oder 64 bzw. um das native Win7 oder die virtuelle XP-Maschine handelt. Dank!
Hallo Uwe und alle,nun gut, hier geht es nur um die Version Windows 7, wenn ich das recht überblicke. An diesem Test kann ich nicht teilnehmen, weil ich werde "7" noch "Windows" einsetze. Als langjähriger Linux-Nutzer möchte ich euch allen das Genealogieprogramm GRAMPS empfehlen, welches bisher nur unter Unix und Linux zu benutzen war.
Unter > http://wiki-de.genealogy.net/GRAMPSfand ich den Hinweis, daß nun auch Windows-Benutzer endlich auch GRAMPS für ihre genealogische Forschung verwenden können.
Hier gibt es mehr Hinweise: > http://www.gramps-project.org/wiki/index.php?title=Windows_installerGRAMPS ist ein sog. Open-Source-Programm. D. h., daß jeder das Programm lizenzkostenfrei benutzen darf. Die Quellcodes sind offengelegt, so daß jeder, der die Fähigkeit und Interesse daran hat, das Programm auch für seine speziellen eigenen Bedürfnisse anpassen darf. Platt gesagt, kann jeder damit machen was er will, ohne irgendwelche rechtlichen Auflagen beachten zu müssen.
GRAMPS ist trotz des großen Funktionsumfanges ein recht schlankes und schnelles Programm. Ich setze es seit etwa 6 Jahren ein und bin damit äußerst zufrieden. Vielleicht testet es ja jemand unter Windows 7 und kann im Wiki mehr dazu sagen.
Gruß Harald Tobias
Date: 2009/11/24 19:54:41
From: Herbert Stockbauer <herbert.stockbauer(a)mineralogischer-kreis.de>
Trotz täglichen Abrufens meiner eMails habe ich eine Lücke vom 17.10. bis 8.11. sowie vom8.11. bis 20.11. In der ich keine Mails dieser Liste erhalten habe.Da gab es auch keine...
Hallo Listige, selbiges bei mir, im genannten Zeitraum keine Mails in dieser Liste Beste Grüße, Herber (Stockbauer)
Date: 2009/11/24 22:11:08
From: Ulrich M. Schoenknecht <uli(a)schoenknecht.de>
Hallo Experten... hat das schon einmal jemand unter Windows XP versucht....? Gruß Uli Harald Tobias schrieb:
Hallo Uwe und alle,nun gut, hier geht es nur um die Version Windows 7, wenn ich das recht überblicke. An diesem Test kann ich nicht teilnehmen, weil ich werde "7" noch "Windows" einsetze. Als langjähriger Linux-Nutzer möchte ich euch allen das Genealogieprogramm GRAMPS empfehlen, welches bisher nur unter Unix und Linux zu benutzen war.Unter > http://wiki-de.genealogy.net/GRAMPSfand ich den Hinweis, daß nun auch Windows-Benutzer endlich auch GRAMPS für ihre genealogische Forschung verwenden können.Hier gibt es mehr Hinweise: > http://www.gramps-project.org/wiki/index.php?title=Windows_installerGRAMPS ist ein sog. Open-Source-Programm. D. h., daß jeder das Programm lizenzkostenfrei benutzen darf. Die Quellcodes sind offengelegt, so daß jeder, der die Fähigkeit und Interesse daran hat, das Programm auch für seine speziellen eigenen Bedürfnisse anpassen darf. Platt gesagt, kann jeder damit machen was er will, ohne irgendwelche rechtlichen Auflagen beachten zu müssen.GRAMPS ist trotz des großen Funktionsumfanges ein recht schlankes und schnelles Programm. Ich setze es seit etwa 6 Jahren ein und bin damit äußerst zufrieden. Vielleicht testet es ja jemand unter Windows 7 und kann im Wiki mehr dazu sagen.Gruß Harald Tobias Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2009/11/25 08:53:37
From: Jan Escholt <info(a)individual-soft.de>
Jetzt frage ich mich aber langsam: Wozu das ganze? Was ist dabei rausgekommen? Was passiert denn jetzt? Ich habe das Gefühl, das niemand sich zuständig fühlt und jeder auf irgendjemanden anderes wartet. Sollen wir nicht endlich mal Butter bei die Fische machen und uns organisatorisch/planerisch zusammenraufen? Ich denke, viele hier sind gerne bereit, sich substantiell einzubringen. Es muß nur einen Startschuß geben und eine Struktur inkl. Gremium. Wer soll das in die Hand nehmen? CompGen? DAGV? Jemand anderes? Brauchen wir von irgendwem die offizielle Zustimmung dazu?
Es wäre schade, wenn all die guten Ideen einfach nur im Sande verlaufen würden (wobei man auch aus all den vielen schlechten Ideen noch etwas für das Projekt lernen kann).
Mit freundlichen Grüßen Jan Escholt
Date: 2009/11/25 09:56:05
From: Dr. Wolfgang Milkowski <wolfgang.milkowski(a)t-online.de>
Auch ich möchte fragen, ob schon Erfahrungen unter Mac Snowleopard vorliegen. Gruß Wolfgang Milkowski wolfgang.milkowski(a)t-online.de Am 24.11.09 22:14 schrieb "Ulrich M. Schoenknecht" unter <uli(a)schoenknecht.de>: > Hallo Experten... > > hat das schon einmal jemand unter Windows XP versucht....? > > Gruß > > Uli > > Harald Tobias schrieb: > >> Hallo Uwe und alle, >> >> nun gut, hier geht es nur um die Version Windows 7, wenn ich das recht >> überblicke. An diesem Test kann ich nicht teilnehmen, weil ich werde "7" >> noch "Windows" einsetze. Als langjähriger Linux-Nutzer möchte ich euch >> allen das Genealogieprogramm GRAMPS empfehlen, welches bisher nur unter >> Unix und Linux zu benutzen war. >> >> Unter >> >>> http://wiki-de.genealogy.net/GRAMPS >> >> fand ich den Hinweis, daß nun auch Windows-Benutzer endlich auch GRAMPS >> für ihre genealogische Forschung verwenden können. >> >> Hier gibt es mehr Hinweise: >> >>> http://www.gramps-project.org/wiki/index.php?title=Windows_installer >> >> GRAMPS ist ein sog. Open-Source-Programm. D. h., daß jeder das Programm >> lizenzkostenfrei benutzen darf. Die Quellcodes sind offengelegt, so daß >> jeder, der die Fähigkeit und Interesse daran hat, das Programm auch für >> seine speziellen eigenen Bedürfnisse anpassen darf. Platt gesagt, kann >> jeder damit machen was er will, ohne irgendwelche rechtlichen Auflagen >> beachten zu müssen. >> >> GRAMPS ist trotz des großen Funktionsumfanges ein recht schlankes und >> schnelles Programm. Ich setze es seit etwa 6 Jahren ein und bin damit >> äußerst zufrieden. Vielleicht testet es ja jemand unter Windows 7 und >> kann im Wiki mehr dazu sagen. >> >> >> Gruß >> >> Harald Tobias >> >> >> Genealogieprogramme im GenWiki: >> http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware >> _____________________________________________ >> An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern >> http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme >> > > > > Genealogieprogramme im GenWiki: > http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware > _____________________________________________ > An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern > http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2009/11/25 15:25:18
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Jan Escholt wrote:
In den vergangenen Wochen gab es hier teils heftige Diskussionen um ein GEDCOM-Gütesiegel und um eine mögliche Erweiterung und verstärkte Standardisierung von 5.5EL.
Die habe ich nicht bekommen. Ich habe nur etwas allgemeines zu Gedcom und am Rande die Erwähnung vom Gedcom 5.5EL mitbekommen. An ein Gütesiegel kann ich mich nicht entsinnen.
Ich habe das Gefühl, das niemand sich zuständig fühlt und jeder auf irgendjemanden anderes wartet. Sollen wir nicht endlich mal Butter bei die Fische machen und uns organisatorisch/planerisch zusammenraufen? Ich denke, viele hier sind gerne bereit, sich substantiell einzubringen. Es muß nur einen Startschuß geben und eine Struktur inkl. Gremium. Wer soll das in die Hand nehmen? CompGen? DAGV? Jemand anderes? Brauchen wir von irgendwem die offizielle Zustimmung dazu?
Gern bringe ich mich ein. Zuerst möchte ich bemerken, dass die Rechte vermutlich an Gedcom bei der LDS liegen. An deren Standard werden "wir" wohl nichts ändern dürfen. Etwas völlig neues auf die beine zu stellen halte ich für unnötig und zu viel Arbeit. Der letzte Anlauf zeigte, dass man sich über Tage ausschließlich mit Vor-, Nach - und Rufnamen befasste. Ohne Ergebnis und vor allem, ohne einen Anfang zu haben. Als ein hervorragender Ansatz erwies sich GenXML, damals in Version 2.0 von 2003. Das hat Christoffer Owe estellt und wäre eine super Basis. Leider sind meine Kontaktversuche erfolglos geblieben. Wenn es jemand schafft, von Christoffer Owe eine Erlaubnis zu bekommen, sein GenXML als Grundlage für eine neue Fassung von GenXML nutzen zu dürfen, wäre der Anfng gemacht. Alles andere ist aus meiner Sicht Zeitverschwendung. Oder gibt es eine andere Alternative? MfG, Metti. MfG, Metti.
Date: 2009/11/25 16:20:13
From: Jan Escholt <info(a)individual-soft.de>
Stefan Mettenbrink schrieb:
Jan Escholt wrote:In den vergangenen Wochen gab es hier teils heftige Diskussionen um ein GEDCOM-Gütesiegel und um eine mögliche Erweiterung und verstärkte Standardisierung von 5.5EL.Die habe ich nicht bekommen.Ich habe nur etwas allgemeines zu Gedcom und am Rande die Erwähnung vom Gedcom 5.5EL mitbekommen. An ein Gütesiegel kann ich mich nicht entsinnen.
Damit fing doch die ganze Diskussion an...
Ich habe das Gefühl, das niemand sich zuständig fühlt und jeder auf irgendjemanden anderes wartet. Sollen wir nicht endlich mal Butter bei die Fische machen und uns organisatorisch/planerisch zusammenraufen? Ich denke, viele hier sind gerne bereit, sich substantiell einzubringen. Es muß nur einen Startschuß geben und eine Struktur inkl. Gremium. Wer soll das in die Hand nehmen? CompGen? DAGV? Jemand anderes? Brauchen wir von irgendwem die offizielle Zustimmung dazu?Gern bringe ich mich ein.Zuerst möchte ich bemerken, dass die Rechte vermutlich an Gedcom bei der LDS liegen. An deren Standard werden "wir" wohl nichts ändern dürfen.
Absolut logisch.
Etwas völlig neues auf die beine zu stellen halte ich für unnötig und zu viel Arbeit.Davon redet ja auch niemand. Mehrfach angesprochene Grundlage ist z. B. die bereits bestehende 5.5EL. Ob und wie sonst ist ja gerade der Punkt, der zu klären ist.
Der letzte Anlauf zeigte, dass man sich über Tage ausschließlich mit Vor-, Nach - und Rufnamen befasste. Ohne Ergebnis und vor allem, ohne einen Anfang zu haben.Das ist aber extrem knapp zusammengefasst. Ich habe das wesentlich breiter gefächert in Erinnerung.
Als ein hervorragender Ansatz erwies sich GenXML, damals in Version 2.0 von 2003.Das widerspricht sich aber. Oben hieß es doch noch "Etwas völlig neues auf die beine zu stellen halte ich für unnötig und zu viel Arbeit." Niemand will etwas komplett Neues. GEDCOM ist und bleibt immer die Grundlage, da als weltweiter Standard akzeptiert. Alles, was wir hier machen, kann immer nur eine Erweiterung auf möglichst breiter Unterstützerbasis sein. Damit nicht jeder seine eigenen individuellen Erweiterungen zusammenbaut.
Aber wie gesagt: Es hat so viel unnütze Diskussion gegeben, so viel persönliche Angriffe, aber auch so viel produktive Ideen, das muß endlich in geordnete Bahnen gelenkt werden. Und genau dazu dient das "Zusammentreffen", das ja bereits in der Mache ist.
Mit freundlichen Grüßen Jan Escholt
Date: 2009/11/25 16:35:34
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Jan Escholt wrote:
Ich habe nur etwas allgemeines zu Gedcom und am Rande die Erwähnung vom Gedcom 5.5EL mitbekommen. An ein Gütesiegel kann ich mich nicht entsinnen.Damit fing doch die ganze Diskussion an...
Wann? Ist die Mail bei mir nicht angekommen?
Der letzte Anlauf zeigte, dass man sich über Tage ausschließlich mit Vor-, Nach - und Rufnamen befasste. Ohne Ergebnis und vor allem, ohne einen Anfang zu haben.Das ist aber extrem knapp zusammengefasst. Ich habe das wesentlich breiter gefächert in Erinnerung.
OK, ist wirklich sehr kurz gefasst. Im Endeffekt waren es dann dennoch einzelne Scharmützeel um einzelne Bereiche aber nicht konkretes. Einzig mir in Erinnerung gebliebener Konsens war, das man GenXML wohl für eine gute Basis hielt.
Und genau dazu dient das "Zusammentreffen", das ja bereits in der Mache ist.
Ich glaube, bei mir sind tatsächlich einige Mails nicht angekommen. Von einem Zusammentreffen weiß ich nichts. Ich wünsche dennoch allen erdenklichen Erfolg! MfG, Metti.
Date: 2009/11/25 16:55:09
From: Reiner Kerp <mail(a)reiner-kerp.de>
Liebe Forscherfreunde,die GROSSE Diskussion lief auf der Compgend-L <compgend-l(a)genealogy.net> Liste. Hätte aber, was die Implementierung von GedCom anbelangt eigentlich hierher gehört. Jetzt sind halt einige Mitleser hier in der Liste ziemlich überrascht.
Mit schönen Grüßen aus Landsberg am Lech, Reiner (Kerp) mailto:mail(a)reiner-kerp.deim web: http://reiner-kerp.de
Date: 2009/11/25 17:26:39
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Reiner Kerp wrote:
die GROSSE Diskussion lief auf der Compgend-L <compgend-l(a)genealogy.net> Liste. Hätte aber, was die Implementierung von GedCom anbelangt eigentlich hierher gehört.
Ich würde das eher in "Programmierer Genealogie" erwartet. MfG, Metti.
Date: 2009/11/25 17:42:35
From: Diedrich Hesmer <dhesmer(a)gmx.de>
Hallo Metti,
Die Diskussion hat in der CompGen Liste begonnen und war dort länger und intensiver. Dann hat sie in diese Liste gewechselt.In den vergangenen Wochen gab es hier teils heftige Diskussionen um ein GEDCOM-Gütesiegel und um eine mögliche Erweiterung und verstärkte Standardisierung von 5.5EL.Die habe ich nicht bekommen.Ich habe nur etwas allgemeines zu Gedcom und am Rande die Erwähnung vom Gedcom 5.5EL mitbekommen. An ein Gütesiegel kann ich mich nicht entsinnen.
Ich war etwas überrascht, nichts von Dir hierzu zu hören. ;-) herzliche Grüße Diedrich (Hesmer)
Date: 2009/11/25 18:02:13
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Diedrich Hesmer wrote:
Die habe ich nicht bekommen. Ich habe nur etwas allgemeines zu Gedcom und am Rande die Erwähnung vom Gedcom 5.5EL mitbekommen. An ein Gütesiegel kann ich mich nicht entsinnen.Die Diskussion hat in der CompGen Liste begonnen und war dort länger und intensiver. Dann hat sie in diese Liste gewechselt. Ich war etwas überrascht, nichts von Dir hierzu zu hören. ;-)
Wo ich nicht lese, schreibe ich auch nicht :-) MfG, Metti.
Date: 2009/11/25 19:18:59
From: Ulrich M. Schoenknecht <uli(a)schoenknecht.de>
Hallo Freunde,ob große Diskussion, oder kleine oder mittlere....ich find' das Ganze etwas träg-langweilig. Weil es sich auch nicht in irgendeine erkennbare Richtung bewegt, und über neue oder alte software auch nicht viel rüberkommt.
Liegt vielleicht auch am November! :-) Uli Reiner Kerp schrieb:
Liebe Forscherfreunde,die GROSSE Diskussion lief auf der Compgend-L <compgend-l(a)genealogy.net> Liste. Hätte aber, was die Implementierung von GedCom anbelangt eigentlich hierher gehört. Jetzt sind halt einige Mitleser hier in der Liste ziemlich überrascht.Mit schönen Grüßen aus Landsberg am Lech, Reiner (Kerp) mailto:mail(a)reiner-kerp.de im web: http://reiner-kerp.de Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2009/11/25 21:49:47
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Ulrich M. Schoenknecht wrote:
ob große Diskussion, oder kleine oder mittlere....ich find' das Ganze etwas träg-langweilig. Weil es sich auch nicht in irgendeine erkennbare Richtung bewegt, und über neue oder alte software auch nicht viel rüberkommt. Liegt vielleicht auch am November!
Nein, liegt daran, weil hier nicht der richtige Diakussionsort ist. MfG, Metti.
Date: 2009/11/28 16:01:56
From: Klaus Vahlbruch <klaus-vahlbruch(a)gmx.de>
Hallo, für mich sind Entscheidungen gefallen und zugleich formuliere ich in hoffentlich allen verständlicher Form das Ziel das am Ende aller Bemühungen um und mit GEDCOM erreicht werden muss. Beispiel aus der Zeit der "guten alten Währung", der DM: ------------------------------------------------------- Wenn man damals 100 DM der Reihe nach in englische Pfund, dänische Kronen, östereichische Schilling u.s.w. umgetauscht hätte und nach diesem Durchlauf über die 16 verschiedenen Länder und Währungen Europas dann wieder in "gute" DM eingetauscht hätte, dann wären vermutlich bei jedem Tausch Einbußen zu verzeichnen gewesen - ob wohl noch 50 DM übrig wären? Unser Ziel um die Kompatibilität der Programme bezüglich GEDCOM: ---------------------------------------------------------------- Wenn wir ein- und denselben Datenbestand der Reihe nach über alle Genealogie-Programme exportieren, importiern, exportieren, importieren, exportieren, usw....., dann MUSS gewährleistet sein, dass *nach* diesem Duchlauf im *ersten* Programm alles wieder so dargestellt/abgebildet wird, wie es urspünglich im ERST-Export dieses verlassen hat. Ich hoffe, ich habe mich zwar laienhaft aber verständlich ausgedrückt. Das Programm, das an diesem "Circus" erfolgreich besteht, das kann das Zertifikat "Programmübergreifend im GEDCOM-Transfer geprüft!" erhalten. Viele Grüße Klaus Vahlbruch
Date: 2009/11/28 16:27:28
From: Michael Suhr <m.suhr(a)t-online.de>
Hallo, > Wenn wir ein- und denselben Datenbestand der Reihe nach über > ... > dann MUSS gewährleistet sein, dass *nach* diesem Duchlauf > im *ersten* Programm alles wieder so dargestellt/abgebildet wird, > wie es urspünglich im ERST-Export dieses verlassen hat. *lach Das liest sich wie Flüsterpost! ;-) > Ich hoffe, ich habe mich zwar laienhaft aber verständlich ausgedrückt. Ja, ich verstehe das Problem. Wenn jedes Programm kompatibel ist, dann klappt das auch. Bis auf die Felder, die nicht im Standard enthalten sind. Aber um die geht es ja auch im ersten Schritt noch gar nicht. > Das Programm, das an diesem "Circus" erfolgreich besteht, das > kann das Zertifikat "Programmübergreifend im GEDCOM-Transfer > geprüft!" erhalten. Das kann nicht nur das Zertifikat erhalten, das wird den sogar erhalten! Schönen Gruß Michael (Suhr) ------------------------------------------------------------ Michael Suhr - software development Kelterstrasse 64-66 52372 Kreuzau www.suhrsoft.de TEL: 02422/903040 FAX: 02422/903041
Date: 2009/11/28 16:30:03
From: ahnen <ahnen(a)feldscherreisensburg.de>
Hallo Klaus, das von Dir vorgeschlagene / erarbeitete Ziel > Unser Ziel um die Kompatibilität der Programme bezüglich GEDCOM: > ---------------------------------------------------------------- > Wenn wir ein- und denselben Datenbestand der Reihe nach über > alle Genealogie-Programme exportieren, importiern, exportieren, > importieren, exportieren, usw....., > > dann MUSS gewährleistet sein, dass *nach* diesem Duchlauf > im *ersten* Programm alles wieder so dargestellt/abgebildet wird, > wie es urspünglich im ERST-Export dieses verlassen hat. > > Ich hoffe, ich habe mich zwar laienhaft aber verständlich ausgedrückt. > > Das Programm, das an diesem "Circus" erfolgreich besteht, das kann > das Zertifikat "Programmübergreifend im GEDCOM-Transfer geprüft!" > erhalten. ist für mich klar und verständlich. Viele Grüße Anton (Seitz)
Date: 2009/11/28 17:05:43
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Klaus Vahlbruch wrote:
dann MUSS gewährleistet sein, dass *nach* diesem Duchlauf im *ersten* Programm alles wieder so dargestellt/abgebildet wird, wie es urspünglich im ERST-Export dieses verlassen hat.
Kannst Du schon vergessen. Das ist nicht gewährleistet und kann nicht gewährleistet werden. Um bei Beispielen zu bleiben, nimm einen Setzkasten, wie ihn die alten Buchdrucker hatten. Da gab es für jeden Buchstaben ein Fach. Nun werfe ich die die Buchstaben einer Druckseite zum einsortieren vor. Alles kein Problem. Bis zu dem Moment, wo plötzlich kyrillische Buchstaben auftauchen, für die Du kein Fach hast. Was jetzt? So ist es auch mit den verschiedenen Möglichkeiten von Genealogieprogrammen.
Das Programm, das an diesem "Circus" erfolgreich besteht, das kann das Zertifikat "Programmübergreifend im GEDCOM-Transfer geprüft!" erhalten.
Wenn Du das "Zertifikat" etwas abstufen würdest, könnte Dein Ansatzt funktionieren. Stufe 1: Grundlgende Daten werden übernommen und exportiert (Name; Datum, Ort und Bemerkung zu Geburt, Taufe, Ehe, Tod und Bestattung) Stufe 2: Zusätzliche Daten werden übernommen und exportiert (Adoption, Konfirmation, standesamtliche und kirchliche Ehedaten, individuelle Ereignisse) Stufe 3: Zu den vorgenannten Daten auch noch Quellen- und Herkunftsangaben Das war jetzt ein Beispiel, das ich willkürlich festgelegt habe und das keinen Anspruch auf Sinnhaftigkeit erhebt. Hier ist sicher Diskusionsbedarf und ggf. auch mehr Stufen denkbar. Wo werden Bilder und andere Multimediadaten eingeordnet? Für den Anwender wäre das sicher ein Kriterium, für den Hersteller völlig uninteressant. Was hat der Hersteller davon, das er sich soviel Mühe mit dem Export macht? Für ihn reicht es, wenn er in der Beschreibung stehen hat "Datenaustausch per Gedcom möglich". Der Anwender merkt die Einschrenkung erst, wenn der Hersteller sein Geld hat. Hör Dich mal um, die meisten Anwender haben ein Programm gekauft, ohne sich vorher informiert zu haben. Selbst wenn, merken sie erst Später, dass sie ihren Bedarf falsch eingeschätzt haben. MfG, Metti.
Date: 2009/11/28 17:30:57
From: Michael Suhr <m.suhr(a)t-online.de>
Hallo, > Kannst Du schon vergessen. Das ist nicht gewährleistet und kann > nicht gewährleistet werden. Doch, es geht! Man merkt sich einfach die Felder, die sein eigenes Programm nicht verarbeiten kann und gibt die beim Export unverändert wieder aus. > Wenn Du das "Zertifikat" etwas abstufen würdest, könnte Dein Ansatzt > funktionieren. Eine sehr schöne Idee, wie ich finde! Über die Unterschiede der einzelnen Stufen kann man ja noch reden, aber generell ist es ein gangbarer Weg! :-) > Für den Anwender wäre das sicher ein Kriterium, für den Hersteller > völlig uninteressant. Was hat der Hersteller davon, das er sich soviel > Mühe mit dem Export macht? Ich kann all meinen Kunden sagen, dass ihre Daten nicht verloren gehen, selbst wenn sie mit einem anderen Programm arbeiten möchten. Einzige Bedingung - das andere Programm muss auch GedCom importieren können. Und das ist eher ein Manko, als denn der Export. > Selbst wenn, merken sie erst Später, dass sie ihren Bedarf > falsch eingeschätzt haben. Das ist ganz normal, später ist man immer klüger. ;-) Schönen Gruß Michael (Suhr) ------------------------------------------------------------ Michael Suhr - software development Kelterstrasse 64-66 52372 Kreuzau www.suhrsoft.de TEL: 02422/903040 FAX: 02422/903041
Date: 2009/11/28 17:40:35
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Michael Suhr wrote:
Kannst Du schon vergessen. Das ist nicht gewährleistet und kann nicht gewährleistet werden.Doch, es geht! Man merkt sich einfach die Felder, die sein eigenes Programm nicht verarbeiten kann und gibt die beim Export unverändert wieder aus.
Stimmt. Allerdings auch hier nur bedingt. Mein Programm kennt keine Familien. Die werden nur für Gedcom erzeugt. Informationen, die in den FAM-Records vorhanden sind und nicht bearbeitet werden können, kann ich keiner Familie zuordnen, weil es keine gibt. Im übrigen werden das die wenigsten Programme machen. Der Hersteller hat daran kein Interesse. MfG, Metti.
Date: 2009/11/28 17:42:57
From: sanddorn <sanddorn52(a)web.de>
Liebe Programmierfreunde und Anwenderfreunde, sagt mal : wie blauäugig seid Ihr eigentlich? Glaubt Ihr wirklich, dass sich alle professionellen und Hobby-Programmierer auf so einen "Mist" einlassen? Das würde doch bedeuten, dass nur ein oder zwei höchstens drei Programme (und zwar vermutlich professionelle) noch gekauft werden, weil sie vermutlich das "Certifikat" bekommen haben. Denn : sind wir doch mal ehrlich - Die übrigen Progrämmchen können doch gar nicht so schnell folgen mit der Anpassung an den Standard. Die Jungs, die diese "kleinen" Progrämmchen programmieren, haben doch hauptberuflich was besseres zu tun, als sich gleich immer hinzusetzen und zu "updaten". Im übrigen müßten sie schon etwas Außergewöhnliches bringen, um aus dem "Einerlei" der übrigen Programme hevorzustechen. Und dann müßte doch der Preis auch noch stimmen ! Dass das, was ich eben so provokant von mir gegeben habe, nicht so ganz von der Hand zu weisen ist, zeigt sich doch immer wieder auf allen Gebieten der Wirtschaft. Wenn nämlich nicht von irgendwo "oben" ein Standard verordnet wird, macht doch ohnehin jeder das, was er meint, dass es am besten ist. Irgendwo sagt doch ein jeder : Das und das wird doch wenig oder gar nicht benötigt und - - es überlastet mein Programm nur und macht es langsamer. Und - - wer von den Anwendern soll sich denn all die Funktionen merken? Also lasse ich es erstmal weg. Statt zu sagen : Ich biete das als extra feature bzw. Modul an. Wer es dann benötigt oder haben möchte, kann es einbinden oder zukaufen usw. Einige professionelle Programme / Anwendungen machen das zum Teil auch so - - aber einfach noch zu wenige. ********************** Um noch zum Abschluß konkreter zu werden und auch einen Vorschlag zu machen : Startet erstmal eine umfangreiche Umfrageaktion bei den Anwendern und fragt, was sie denn benötigen und auch was sie n i c h t benötigen (oder was sie vielleicht erst später benötigen). Und danach hat sich dann die Programmierung der Ahnenprogramme zu richten. Wer von den Programmierern sich nicht daran hält, "fällt hinten runter" (natürliche Auslese ;-) Noch ein Wort zum GEDCOM-Standard : Immer und immer wieder wird darauf hingewiesen, dass der GEDCOM-Standard von den Mormonen stammt (was ja stimmt), und dass die also das Urheberrecht haben. Ok - - sei's drum. Da aber die Mormonen GEDCOM nicht weiterentwickeln - - hat schon mal jemand versucht mit denen übereinzukommen, dass sie die Weiterentwicklung gleichsam freigeben? Ich glaube auch nicht, dass sie dafür Bezahlung fordern - - müßte man einfach mal ausloten. Kommt nun nicht und sagt : Dann mach' Du das doch mal. Nee-nee - mach' ich nicht - - ich bin Anwender und nicht Programmierer. Tja - - und wenn die Mormonen sich nicht "erweichen" lassen, was spricht dagegen, einen anderen Datenaustausch-Standard zu entwickeln - - vielleicht so auf XML-Basis? Dazu habe ich hier mal vor Jahren einen Vorschlag gemacht. Was meint Ihr, was da für ein Sturm im Wasserglas losbrach? Ich habe damals die Befürchtung gehabt, dass man mich gleichsam "lynchen" wollte. Zu der Zeit waren unsere Programmierer einfach noch nicht soweit. In den USA schon. Und was ist daraus geworden? Immer wieder mal hört man von so kleinen Ansätzen, das doch mal zu durchdenken. z.B. GenXML Aber es geht einfach nicht voran. Mag daran liegen, dass eben ein Teil unserer Programmierer Hobby-Programmierer sind und "nebenbei" ja auch noch ihren Beruf als Gelderwerb betreiben ;-) Komme mir jetzt keiner und sage, dass das - wenn es professionell betrieben werde - viel zu teuer würde und kein Mensch so etwas kaufen würde. Naja - Freunde - das war nur mal so ein Exkurs - provokant zwar. Aber das ist auch gut so - regt es doch die Diskussion an. Mögen die Programmierer in dieser Liste nun sagen : der ist nur ein Traumtänzer - laßt uns in die "Programmierer-Liste" wechseln ;-) Dort sind wir wenigstens unter uns. Ja ok - sei's drum. Macht man. Irgendwann seid Ihr ja doch wieder hier ;-) So, liebe Freunde, nehmt mir meine Anmerkungen nicht gar zu übel - wenn Ihr überhaupt darauf eingeht. Und - - bleibt schön sachlich. Aber : es ist natürlich leichter, unsachlich zu werden, weil man keine Argumente mehr hat. So wird es vermutlich nun kommen - - wenn überhaupt ;-) In diesem Sinne wünsche ich allen noch einen besinnlichen ersten Advent bei einem Glas Punsch und einem Stück Käsestollen. Wohl bekomm's Viele Grüße Heinz (Schlutow)----- Original Message ----- From: "Michael Suhr" <m.suhr(a)t-online.de>
To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Saturday, November 28, 2009 4:31 PM Subject: Re: [Gen-Programme] GEDCOM - unsere Programme und das Ziel... Hallo,
Wenn wir ein- und denselben Datenbestand der Reihe nach über ... dann MUSS gewährleistet sein, dass *nach* diesem Duchlauf im *ersten* Programm alles wieder so dargestellt/abgebildet wird, wie es urspünglich im ERST-Export dieses verlassen hat.
*lach Das liest sich wie Flüsterpost! ;-)
Ich hoffe, ich habe mich zwar laienhaft aber verständlich ausgedrückt.
Ja, ich verstehe das Problem. Wenn jedes Programm kompatibel ist, dann klappt das auch. Bis auf die Felder, die nicht im Standard enthalten sind. Aber um die geht es ja auch im ersten Schritt noch gar nicht.
Das Programm, das an diesem "Circus" erfolgreich besteht, das kann das Zertifikat "Programmübergreifend im GEDCOM-Transfer geprüft!" erhalten.
Das kann nicht nur das Zertifikat erhalten, das wird den sogar erhalten! Schönen Gruß Michael (Suhr) ------------------------------------------------------------ Michael Suhr - software development Kelterstrasse 64-66 52372 Kreuzau www.suhrsoft.de TEL: 02422/903040 FAX: 02422/903041 Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2009/11/28 18:06:43
From: Gisbert Berwe <Berwe(a)Genpluswin.de>
Eine Frage, welchen Grund gibt es Daten von Programm A nach Programm B, dann nach Programm C und dann wieder nach A zu transferieren. Ich kann mir eigentlich nur zwei Fälle vorstellen: A.) ich habe in Programm "B" eine Ausgabe, z.B. eine Ahnentafel, die mir besser gefällt. Dann übertrage ich meine Daten nach Programm "B" und mache meinen Ausdruck. Die paar (Grund)Daten, die ich in der Tafel brauch, sind wohl kein Problem. B.) Ich bin mit Programm A nicht mehr zufrieden und möchte zu Programm C weiterarbeiten. Dann ist natürlich wichtig, das alle Daten übernommen werden. Das sollte auch kein Problem sein, es sei denn Programm "C" hat Felder, die ich bei Programm "A" belegt habe, nicht. Das ist aber nicht ein Problem des Programms, sondern der falschen Programmwahl. Wenn ich mit einen Kleinbus komme und steige um auf einen Porsche, bleiben einige Personen (Daten) zurück. Wenn ich mir den Porsche (Programm B) nur für eine Spritztour (Ahnentafel) ausleihe, sitzt meine Familie (Daten) immer noch im Kleinbus (Programm A), wenn ich wiederkomme. Mit freundlichen Grüßen Gisbert (Berwe) ----- Original Message ----- From: "Michael Suhr" <m.suhr(a)t-online.de> To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Saturday, November 28, 2009 5:34 PM Subject: Re: [Gen-Programme] GEDCOM - unsere Programme und das Ziel... Hallo, > Kannst Du schon vergessen. Das ist nicht gewährleistet und kann > nicht gewährleistet werden. Doch, es geht! Man merkt sich einfach die Felder, die sein eigenes Programm nicht verarbeiten kann und gibt die beim Export unverändert wieder aus. > Wenn Du das "Zertifikat" etwas abstufen würdest, könnte Dein Ansatzt > funktionieren. Eine sehr schöne Idee, wie ich finde! Über die Unterschiede der einzelnen Stufen kann man ja noch reden, aber generell ist es ein gangbarer Weg! :-) > Für den Anwender wäre das sicher ein Kriterium, für den Hersteller > völlig uninteressant. Was hat der Hersteller davon, das er sich soviel > Mühe mit dem Export macht? Ich kann all meinen Kunden sagen, dass ihre Daten nicht verloren gehen, selbst wenn sie mit einem anderen Programm arbeiten möchten. Einzige Bedingung - das andere Programm muss auch GedCom importieren können. Und das ist eher ein Manko, als denn der Export. > Selbst wenn, merken sie erst Später, dass sie ihren Bedarf > falsch eingeschätzt haben. Das ist ganz normal, später ist man immer klüger. ;-) Schönen Gruß Michael (Suhr) ------------------------------------------------------------ Michael Suhr - software development Kelterstrasse 64-66 52372 Kreuzau www.suhrsoft.de TEL: 02422/903040 FAX: 02422/903041 Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2009/11/28 18:38:31
From: Peter Schulz <PeSz(a)gmx.de>
Hallo Metti, > > dann MUSS gewährleistet sein, dass *nach* diesem Duchlauf > > im *ersten* > > Programm alles wieder so dargestellt/abgebildet wird, wie es > > urspünglich im ERST-Export dieses verlassen hat. > Kannst Du schon vergessen. Das ist nicht gewährleistet und > kann nicht gewährleistet werden. Natürlich kann man das gewährleisten - man muss es nur wollen und entsprechend programmtechnisch realisieren. Wenn beim Import ein "user defined Tag" auftaucht, dann muss dieser ebenfalls als user-definierter Tag in der eigenen Datenbank angelegt werden - und zwar in der gleichen Struktur wie in der zu importierenden Datei. Dadurch werden alle Daten importiert und können beim Export wieder ausgegeben werden. Inwieweit diese Daten in der Programmoberfläche (User Interface) angezeigt und bearbeitet werden können, obliegt der Phantasie und der Kreativität des Programmerstellers. Viel problematischer sind die nonkonformen Verwendungen von Standard-Tags. Tags sind nämlich immer nur in ihrer definierten Struktur zu verwenden. Dies wird aber von vielen Genealogieprogrammen nicht beachtet. Hier muss die Validierung ansetzen. Eine Zertifizierung muss daher meiner Meinung nach folgende Kriterien abdecken: - Abdeckungsgrad der möglichen Standard-Tags - Verwendung der Standard-Tags in der korrekten Struktur, in korrekter Länge und im korrekten Vorkommen (z.B. SEX einmal, NAME mehrfach) - Unterstützung User-defined Tags - Import und Export von unbekannten User-definded Tags Gruß Peter
Date: 2009/11/28 18:39:39
From: support <support(a)daubnet.com>
Für alle, denen mein Name nicht sofort bekannt vorkommt (ich schreibe hier nicht oft): Ich bin Autor des Programms Ages!. Nachdem ich einen Teil der Debatte (ich lese ab und an Gen-Programme mit) verfolgt habe, möchte ich einmal etwas eigenen "Senf" dazu loswerden. > Beispiel aus der Zeit der "guten alten Währung", der DM: > ------------------------------------------------------- > Wenn man damals 100 DM der Reihe nach in englische Pfund, > dänische Kronen, östereichische Schilling u.s.w. umgetauscht > hätte und nach diesem Durchlauf über die 16 verschiedenen > Länder und Währungen Europas dann wieder in "gute" DM > eingetauscht hätte, dann wären vermutlich bei jedem Tausch > Einbußen zu verzeichnen gewesen - ob wohl noch 50 DM übrig wären? > > Unser Ziel um die Kompatibilität der Programme bezüglich GEDCOM: > ---------------------------------------------------------------- > Wenn wir ein- und denselben Datenbestand der Reihe nach über > alle Genealogie-Programme exportieren, importiern, exportieren, > importieren, exportieren, usw....., > > dann MUSS gewährleistet sein, dass *nach* diesem Duchlauf > im *ersten* Programm alles wieder so dargestellt/abgebildet wird, > wie es urspünglich im ERST-Export dieses verlassen hat. Der Vergleich mit dem Geldwechsel ist nicht so weit hergeholt wie er zunächst scheint. Problem dabei: Wenn in der Geldwechsel in fünfzehn der sechzehn Umtauschstellen kostenlos wäre, und nur ein einziges Mal Geld für den Umtausch verlangt wird, bleiben nur noch 95 DM nach. Wenn die Programmkompatibilität an einem solchen "Umlauf" getestet werden sollte, könnten nur entweder *alle* Programme diesen bestehen, oder per Definitionem keines. Als Testkriterium ist das nicht praktikabel. Zudem ist die Komplexität des GEDCOM-Transfers nicht zu unterschätzen. Es gibt gleich eine ganze Reihe von Problembereichen, die dabei eine Rolle spielen. In vielen Bereichen liegt es an den Programmierern, die Barrieren auszuräumen, aber längst nicht in allen. Zumindest ein Bereich bleibt quasi unlösbar übrig, weshalb ich darauf hier näher eingehen möchte: ** Unterschiede der Datenmodelle in verschiedenen Programmen. ** Als relativ einfaches Beispiel hierfür können die Taufpaten dienen. Einige Programme verwalten diese gar nicht, andere haben ein Textfeld, wiederum andere verknüpfen die Taufpaten mit Personendatensätzen. Selbst mit optimalen Im- und Exportroutinen auf beiden Seiten entsteht foglendes Dilemma: Programm A hat einen Datenbestand mit zwei Personen. Klaus Meier *1960 (Datensatz 1) und dessen Taufpaten Kurt Schmitt *1935 (Datensatz 2). Diese Informationen werden als GEDCOM exportiert. Programm B liest diese Daten ein, hat aber ein Textfeld für den Taufpaten, statt eines Verweises. Idealerweise erkennt dies Programm den Paten in der Datei, und hat nun: Klaus Meier *1960 (Datensatz 1), und die Information "Kurt Schmitt" im Textfeld für Taufpaten. Wenn zu Kurt Schmitt sonst nichts bekannt ist, könnte das Programm dessen Datensatz verwerfen, in unserem Beispiel ist jedoch das Geburtsdatum vorhanden, weshalb der Datensatz erhalten bleiben muss: Kurt Schmitt *1935 (Datensatz 2)Import erfolgreich. Für den Anwender sieht alles Optimal aus - tatsächlich ist aber eine Information verloren gegangen. Wirklich bemerken wird der Anwender dies jedoch erst später. Jetzt werden diese Daten wiederum als GEDCOM exportiert. Programm A liest die Daten wieder ein. Es wird zwei Personen vorfinden: Klaus Meier *1960 und Kurt Schmitt *1935. Zudem erkennt es den Taufpateneintrag "Kurt Schmitt", und benötigt jetzt (da es Taufpaten als Verweise verwaltet) diesen wiederum als Datensatz. Damit wären es jetzt 3 Personen - denn woher soll Programm A jetzt wissen, dass dieser Kurt Schmitt identisch ist mit dem aus Datensatz 2? Alternativ kann die Information "Klaus Meier hat einen Taufpaten namens Kurt Schmitt" als "Notiz" weitergeführt werden. Egal was Programm A hier tut, es kann den Verlust von Information beim Import in Programm B nicht wettmachen. Das gleiche kommt im Übrigen auch dabei heraus, wenn man bei diesem Szenario bei Programm B beginnt. Ich bitte zu bemerken, dass dies als Beispiel dienen soll. Es ist keine Beteuerung, dass die Verwaltung von Paten als Personenverweis "richtiger" wäre, als die per Textfeld. Entscheidend ist, dass Programm A eine Information hat, die Programm B nicht verwalten kann: Dass "Kurt Schmitt", der Taufpate von Klaus Meier, und die Person "Kurt Schmitt" (Datensatz 2) ein und die selbe Person sind. ** Fazit ** Es ist richtig, dass viele Programme GEDCOM-Dateien produzieren, die nicht so dicht am Standard sind, wie sie sein könnten - Ages! ist hiervon nicht ausgennommen. Es wäre sinnvoll, deren Hersteller auf die Mängel hinzuweisen. Programmhersteller, die etwas auf sich halten werden ihr Produkt verbessern wollen. Es ist ebenfalls richtig, dass viele Programme beim Import von GEDCOM-Dateien nicht so flexibel sind, wie sie sein könnten - auch hiervon ist Ages! nicht ausgennommen. Auch da ist es sinnvoll, die Programmhersteller auf Mängel hinzuweisen. Hingegen ist es falsch, davon auszugehen, dass man Forschungsdaten nach dem "Stille-Post-Prinzip" zwischen den Anwendungen hin- und hertauschen könnte, ohne dabei Daten zu verlieren. Selbst bei idealen Bedingungen und optimaler Kooperation der Programmhersteller ist dies zum Scheitern verurteilt. Dies trotzdem zu von den Programmherstellern zu fordern führt zu: nichts. Für viele Ahnenforscher hat sich folgende Lösung als gangbar erwiesen: Man wählt *ein* Programm, in dem man die Daten pflegt. Beliebig viele weitere Programme importieren dann den aktuellen Datenbestand, um diesen weiterzuverarbeiten - sei es in Form von Listen, Diagrammen, Webseiten, oder Statistik. Bei diesem Szenario gibt es natürlich nach wie vor Importverluste. Da der Import aber immer in der gleichen Richtung erfolgt (Export aus Hauptprogramm, Import im Zweitprogramm, aber *nicht* Re-export und Re-import) schreitet der Verlust nicht fort. Mit freundlichem Gruß Jörn Daub P.S. Für die Mathematiker under den Lesern: Im- und Exportfunktionen von Programmen können als Abbildungen verstanden werden. Die dazugehörige Abbildungsmatrix ist nicht in jedem Falle invertierbar. q.e.d. P.P.S. Für die Grafiker unter den Lesern: Wer eine JPG Datei öffnet, speichert, und wieder öffnet, und wieder speichert, und sich dann wundert, dass das Bild fürchterlich aussieht, hat nicht verstanden, was eine JPG Datei ist. Okay, der Vergleich hinkt.
Date: 2009/11/28 19:09:45
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Peter Schulz wrote:
Wenn beim Import ein "user defined Tag" auftaucht, dann muss dieser ebenfalls als user-definierter Tag in der eigenen Datenbank angelegt werden - und zwar in der gleichen Struktur wie in der zu importierenden Datei.
Man kann nicht berücksichtigte Gedcomzeilen sicher irgendwo zwischenspeichern. Keine Frage. Das das nicht immer geht, hatte ich schon an anderer Stelle erklärt.
Inwieweit diese Daten in der Programmoberfläche (User Interface) angezeigt und bearbeitet werden können, obliegt der Phantasie und der Kreativität des Programmerstellers.
Da das Interessse daran im Regelfal nicht sonderlich hoch ist und selbst bei den Anwendern selten Bedarf ist (siehe Mail von Gisbert) wird es halt nicht gemacht. Anderes hat sicher höhere Priorität. So zumindest bei mir.
- Verwendung der Standard-Tags in der korrekten Struktur, in korrekter Länge
Das geht doch schon bei den meisten Programmen bei CHAR in die Hose. Noch heute, wo alle aktuellen Betiebssysteme und wohl auch Programmiersprachen den Umgang mit Unicode unterstützen, werden hier teilweise sogar verbotene Parameter genutzt. Wer bitteschön sollte diese Validierung durchführen? Ich sehe es wie Gisbert, es ist eigentlich kein Bedarf vorhanden. MfG, Metti.
Date: 2009/11/28 19:09:46
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
support(a)daubnet.com wrote:
Als relativ einfaches Beispiel hierfür können die Taufpaten dienen.
Schönes Beispiel. Wird GODP dafür benutzt? Das wäre nach Gedcom 5.5 schon mal nicht zulässig, findet man aber recht häufig :-) "The following tags are no longer used in the Lineage-Linked Form: ARVL, BROT, BUYR, CEME, CNTC, CPLR, DEFM, DPRT, EDTR, FIDE, FILM, GODP, ..." Ich habe jetzt nicht nachgesehen. Gibt es Ersatz?
Hingegen ist es falsch, davon auszugehen, dass man Forschungsdaten nach dem "Stille-Post-Prinzip" zwischen den Anwendungen hin- und hertauschen könnte, ohne dabei Daten zu verlieren. Selbst bei idealen Bedingungen und optimaler Kooperation der Programmhersteller ist dies zum Scheitern verurteilt. Dies trotzdem zu von den Programmherstellern zu fordern führt zu: nichts.
Dem kann ich nur zustimmen. MfG, Metti.
Date: 2009/11/28 19:18:21
From: support <support(a)daubnet.com>
-------- Original Message -------- Subject: Re: [Gen-Programme] GEDCOM - unsere Programme und das Ziel... (28-Nov-2009 18:41) From: Peter Schulz <PeSz(a)gmx.de> To: genealogie-programme(a)genealogy.net > Hallo Metti, > > dann MUSS gewährleistet sein, dass *nach* diesem Duchlauf > > > im *ersten* > > Programm alles wieder so dargestellt/abgebildet wird, > wie es > > urspünglich im ERST-Export dieses verlassen hat. > > Kannst Du schon vergessen. Das ist nicht gewährleistet und > kann nicht > > gewährleistet werden. > > Natürlich kann man das gewährleisten - man muss es nur wollen und > entsprechend programmtechnisch realisieren. Das ist leider falsch. Mangelnder Wille ist hier nicht ausschlaggebend. > Wenn beim Import ein "user defined Tag" auftaucht, dann muss dieser > ebenfalls als user-definierter Tag in der eigenen Datenbank angelegt werden > - und zwar in der gleichen Struktur wie in der zu importierenden Datei. Im Zweifel würde ein solches Programm Daten *verfälschen*, was schlimmer wäre, als sie zu verwerfen. Der Gedanke, man müsse nur einfach die Daten erhalten ist naheliegend und ehrbar, aber nicht zielführend. Als (Gegen-)Beispiel sei hier wiederum die Taufpaten-geschichte (siehe vorige Mail) genannt. (_TAUFPATE_IST ist ein für dieses Beispiel erfundener Tag) Beispiel-GEDCOM aus Programm A: 0 @I1@ INDI 1 NAME Klaus /Meier/ 2 _TAUFPATE_IST @I2@ 0 @I2@ INDI 1 NAME Kurt /Schmitt/ Wenn jetzt Programm B den Eintrag "_TAUFPATE_IST @I2@" einfach mitschleppen würde, könnte dieser morgen auf eine ganz andere Person verweisen: 0 @I1@ INDI 1 NAME Klaus /Meier/ 2 _TAUFPATE_IST @I2@ 0 @I2@ INDI 1 NAME Neue /Person/ 0 @I3@ INDI 1 NAME Kurt /Schmitt/ Wenn das Programm B nun (wie in voriger Mail vorgeschlagen) den Verweiszeiger zu einem Text umwandelte, käme etwa folgendes dabei heraus: 0 @I1@ INDI 1 NAME Klaus /Meier/ 2 _TAUFPATE_IST @I2@ 2 _TAUFPATE_ALS_TEXT Kurt Schmitt 0 @I2@ INDI 1 NAME Kurt /Schmitt/ Damit wären die Daten nun redundant. Die Oberfläche von Programm B erlaubt das ändern des Taufpatentextes... und schon widersprechen sich die beiden Informationen, mit fatalen Folgen. Dies Problem ist nicht auf Verweiszeiger wie @I2@ beschränkt, sondern kann auch in anderen Ausprägungen auftreten. Fakt ist: wenn ich ein Feld nicht kenne, weiß ich auch nicht, ob ich dessen Inhalt "gefahrlos" mitschleppen darf. Wer möchte, kann sich in der Dokumentation zu PNG dazu einlesen, wie solche Daten erhalten bleiben *könnten*, wenn GEDCOM dies vorsähe - das ist aber für diese Diskussion eher akademischer Natur. Faktisch ist eine solche Vorgehensweise gefährlicher für die Datenkonsistenz, als das schlichte verwerfen von Daten. > Dadurch werden alle Daten importiert und können beim Export wieder > ausgegeben werden. Inwieweit diese Daten in der Programmoberfläche (User > Interface) angezeigt und bearbeitet werden können, obliegt der Phantasie > und > der Kreativität des Programmerstellers. > > Viel problematischer sind die nonkonformen Verwendungen von Standard-Tags. Dies Problem ist zwar ärgerlich, aber zum einen durch gute Importroutinen abfangbar und zum anderen nicht dem Austauschstandard selbst anzulasten. Hier wäre es zu wünschen, wenn Anwender von ihren Programmherstellern entsprechend hochwertige Exportroutinen forderten. Leider fällt es den meisten Anwendern erst dann auf, wie schlecht der GEDCOM-Export eines Programmes ist, wenn sie von diesem wegwechseln wollen. Dann noch auf Kooperation durch den (evtl. gar nicht mehr existenten) Programmhersteller zu hoffen ist natürlich etwas spät. Mit freundlichem Gruß Jörn Daub P.S. Wer sich nun fragt, wie Taufpaten in GEDCOM wirklich gespeichert werden können: GEDCOM 5.5 hat dafür kein vordefiniertes Feld. Es bleiben nur eingendefinierte Tags (z.B. _GODP) GEDCOM 5.5.1 hat zumindest für Verweise auf Taufpaten den ASSO-Tag. Taufpaten als Textfeld benötigen nach wie vor die _GODP-Konstruktion. > Tags sind nämlich immer nur in ihrer definierten Struktur zu verwenden. > Dies > wird aber von vielen Genealogieprogrammen nicht beachtet. Hier muss die > Validierung ansetzen. Eine Zertifizierung muss daher meiner Meinung nach > folgende Kriterien abdecken: > - Abdeckungsgrad der möglichen Standard-Tags > - Verwendung der Standard-Tags in der korrekten Struktur, in korrekter > Länge > und im korrekten Vorkommen (z.B. SEX einmal, NAME mehrfach) > - Unterstützung User-defined Tags > - Import und Export von unbekannten User-definded Tags > > Gruß Peter
Date: 2009/11/28 20:02:25
From: Jan Escholt <info(a)individual-soft.de>
Mit freundlichen Grüßen Jan Escholt sanddorn schrieb:
Liebe Programmierfreunde und Anwenderfreunde, sagt mal : wie blauäugig seid Ihr eigentlich?Glaubt Ihr wirklich, dass sich alle professionellen und Hobby-Programmiererauf so einen "Mist" einlassen? Das würde doch bedeuten, dass nur ein oder zwei höchstens drei Programme (und zwar vermutlich professionelle) noch gekauft werden, weil sie vermutlich das "Certifikat" bekommen haben. Denn : sind wir doch mal ehrlich - Die übrigen Progrämmchen können doch gar nicht so schnell folgen mit der Anpassung an den Standard. Die Jungs, die diese "kleinen" Progrämmchen programmieren, haben dochhauptberuflich was besseres zu tun, als sich gleich immer hinzusetzen und zu"updaten". Im übrigen müßten sie schon etwas Außergewöhnliches bringen, um aus dem "Einerlei" der übrigen Programme hevorzustechen. Und dann müßte doch der Preis auch noch stimmen !Dass das, was ich eben so provokant von mir gegeben habe, nicht so ganz von der Hand zu weisen ist, zeigt sich doch immer wieder auf allen Gebieten derWirtschaft. Wenn nämlich nicht von irgendwo "oben" ein Standard verordnet wird, macht doch ohnehin jeder das, was er meint, dass es am besten ist. Irgendwo sagt doch ein jeder : Das und das wird doch wenig oder gar nicht benötigt und - - es überlastet mein Programm nur und macht es langsamer. Und - - wer von den Anwendern soll sich denn all die Funktionen merken? Also lasse ich es erstmal weg. Statt zu sagen : Ich biete das als extra feature bzw. Modul an. Wer es dann benötigt oder haben möchte, kann es einbinden oder zukaufen usw. Einige professionelle Programme / Anwendungen machen das zum Teil auch so - - aber einfach noch zu wenige. **********************Um noch zum Abschluß konkreter zu werden und auch einen Vorschlag zu machen:Startet erstmal eine umfangreiche Umfrageaktion bei den Anwendern und fragt, was sie denn benötigen und auch was sie n i c h t benötigen (oder was sievielleicht erst später benötigen).Und danach hat sich dann die Programmierung der Ahnenprogramme zu richten.Wer von den Programmierern sich nicht daran hält, "fällt hinten runter" (natürliche Auslese ;-) Noch ein Wort zum GEDCOM-Standard :Immer und immer wieder wird darauf hingewiesen, dass der GEDCOM-Standard vonden Mormonen stammt (was ja stimmt), und dass die also das Urheberrecht haben. Ok - - sei's drum.Da aber die Mormonen GEDCOM nicht weiterentwickeln - - hat schon mal jemand versucht mit denen übereinzukommen, dass sie die Weiterentwicklung gleichsamfreigeben? Ich glaube auch nicht, dass sie dafür Bezahlung fordern - - müßte man einfach mal ausloten. Kommt nun nicht und sagt : Dann mach' Du das doch mal. Nee-nee - mach' ich nicht - - ich bin Anwender und nicht Programmierer. Tja - - und wenn die Mormonen sich nicht "erweichen" lassen, was sprichtdagegen, einen anderen Datenaustausch-Standard zu entwickeln - - vielleichtso auf XML-Basis? Dazu habe ich hier mal vor Jahren einen Vorschlag gemacht.Was meint Ihr, was da für ein Sturm im Wasserglas losbrach? Ich habe damalsdie Befürchtung gehabt, dass man mich gleichsam "lynchen" wollte. Zu derZeit waren unsere Programmierer einfach noch nicht soweit. In den USA schon.Und was ist daraus geworden? Immer wieder mal hört man von so kleinen Ansätzen, das doch mal zu durchdenken. z.B. GenXML Aber es geht einfach nicht voran. Mag daran liegen, dass eben ein Teilunserer Programmierer Hobby-Programmierer sind und "nebenbei" ja auch nochihren Beruf als Gelderwerb betreiben ;-)Komme mir jetzt keiner und sage, dass das - wenn es professionell betriebenwerde - viel zu teuer würde und kein Mensch so etwas kaufen würde. Naja - Freunde - das war nur mal so ein Exkurs - provokant zwar. Aber das ist auch gut so - regt es doch die Diskussion an. Mögen die Programmierer in dieser Liste nun sagen : der ist nur einTraumtänzer - laßt uns in die "Programmierer-Liste" wechseln ;-) Dort sindwir wenigstens unter uns.Ja ok - sei's drum. Macht man. Irgendwann seid Ihr ja doch wieder hier ;-)So, liebe Freunde, nehmt mir meine Anmerkungen nicht gar zu übel - wenn Ihrüberhaupt darauf eingeht. Und - - bleibt schön sachlich. Aber : es ist natürlich leichter, unsachlich zu werden, weil man keine Argumente mehr hat. So wird es vermutlich nun kommen - - wenn überhaupt ;-)In diesem Sinne wünsche ich allen noch einen besinnlichen ersten Advent beieinem Glas Punsch und einem Stück Käsestollen. Wohl bekomm's Viele Grüße Heinz (Schlutow) ----- Original Message ----- From: "Michael Suhr" <m.suhr(a)t-online.de> To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Saturday, November 28, 2009 4:31 PM Subject: Re: [Gen-Programme] GEDCOM - unsere Programme und das Ziel... Hallo,Wenn wir ein- und denselben Datenbestand der Reihe nach über ... dann MUSS gewährleistet sein, dass *nach* diesem Duchlauf im *ersten* Programm alles wieder so dargestellt/abgebildet wird, wie es urspünglich im ERST-Export dieses verlassen hat.*lach Das liest sich wie Flüsterpost! ;-)Ich hoffe, ich habe mich zwar laienhaft aber verständlich ausgedrückt.Ja, ich verstehe das Problem. Wenn jedes Programm kompatibel ist, dann klappt das auch. Bis auf die Felder, die nicht im Standard enthalten sind. Aber um die geht es ja auch im ersten Schritt noch gar nicht.Das Programm, das an diesem "Circus" erfolgreich besteht, das kann das Zertifikat "Programmübergreifend im GEDCOM-Transfer geprüft!" erhalten.Das kann nicht nur das Zertifikat erhalten, das wird den sogar erhalten! Schönen Gruß Michael (Suhr) ------------------------------------------------------------ Michael Suhr - software development Kelterstrasse 64-66 52372 Kreuzau www.suhrsoft.de TEL: 02422/903040 FAX: 02422/903041 Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2009/11/28 20:21:33
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Jan Escholt wrote:
Warum nur finde ich in der ganzen langen Mail nicht einen einzigen Punkt, den ich für richtig und nachvollziehbar erkenne?
Möglicherweise bist Du kein Programmierer. Ich finde folgende Aussage nachvollziehbar: "Mögen die Programmierer in dieser Liste nun sagen : der ist nur ein Traumtänzer - laßt uns in die "Programmierer-Liste" wechseln ;-) Dort sind wir wenigstens unter uns." MfG, Metti.
Date: 2009/11/28 20:22:49
From: Peter Schulz <PeSz(a)gmx.de>
Hallo Gisbert, > A.) ich habe in Programm "B" eine Ausgabe, z.B. eine > Ahnentafel, die mir besser gefällt. > B.) Ich bin mit Programm A nicht mehr zufrieden und möchte zu > Programm C weiterarbeiten. Du hast "C" vergessen. ;-) Es soll Ahnenforscher geben, die Ihre Forschungsergebnisse mit anderen Gleichgesinnten austauschen. Gruß Peter
Date: 2009/11/28 22:08:40
From: Peter Schulz <PeSz(a)gmx.de>
Hallo Jörn Daub, ich gebe Ihnen recht - der Import von benutzerdefinierten Tags birgt die Gefahr von redundanten Daten. Damit gehen Informationen aber nicht verloren, sie werden nur doppelt in einem Datenbestand geführt. Verweise in einem benutzerdefinierten Tag müssten natürlich aufgelöst werden, wie Sie richtig beschreiben. Wobei hier schon das nächste Problem aufkommt: Welche (Schlüssel-)Felder beschreiben einen GEDCOM-Satz. Für einen INDI-Satz käme das NAME-Feld in Betracht. Welches Feld kann aber bei einem SOUR-Satz verwendet werden? Anderseits besteht auch die Möglichkeit, alle nicht umsetzbaren Felder in den NOTE-Feldern zu dokumentieren (einschl. Ihrer Struktur). Um beim Beispiel der Paten/Zeugen zu bleiben, folgender Eintrag in den Notizen eines FAM-Satzes: --------------------------------------------- Nicht interpretierbarer Feldbezeichner: _WTN Feldinhalt: Fritz /Trauzeuge/ Struktur: FAM.MARR._WTN --------------------------------------------- Nicht interpretierbarer Feldbezeichner: _TYPE Feldinhalt: WITNESS_OF_MARRIAGE Struktur: FAM.MARR._WTN._TYPE --------------------------------------------- Bei diesem Beispiel habe ich jetzt bewusst "_TYPE" benutzt, denn meiner Meinung nach sollten innerhalb von benutzerdefinierten Tag-Strukturen keine Standard-Tags verwendet werden. Es soll Programme geben, die dies anders handhaben ;-) Dennoch ist diese Art der Dokumentation auch für Standard-Felder (und allen hierarchisch nachfolgenden Feldern) anwendbar, soweit diese nicht im Zielprogramm unterstützt werden. Auf diese Art und Weise bleiben Informationen aus der Import-Datei erhalten und gehen zumindest nicht verloren. Im Zielprogramm können diese eventuell nachbearbeitet und an die programmspezifischen Ausprägungen angepasst werden. Grüße aus dem Süden an die "richtige" Seite der Elbe ;-) Peter (Schulz)
Date: 2009/11/28 22:39:26
From: Ulrich M. Schoenknecht <uli(a)schoenknecht.de>
S e h r, nachvollziehbar, Metti lange in dieser Liste nichts Nachvollziehbareres gelesen... :-) UliP.S.: Nicht nachvollziehbar, sagte der Gerichtsvollzieher, als er beim Exmillionär nichts zum vollziehen fand.
Stefan Mettenbrink schrieb: Ich finde folgende Aussage nachvollziehbar: - laßt uns in die "Programmierer-Liste" wechseln ;-) Dort sind
wir wenigstens unter uns." MfG, Metti. Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2009/11/28 22:52:56
From: Gisbert Berwe <Berwe(a)Genpluswin.de>
Hallo Peter, völlig richtig. Dann kann C entweder alle Datenfelder übernehmen, oder nicht. Der Anwender von C hat von Daten, die im Feld YXZ stehen nichts, wenn sein Programm das Feld YXZ nicht hat. Das ist aber ein Problem von Programm C oder von Gedcom. Entweder der Anwender will nicht mehr, oder er hat das falsche Programm. Und das ich dann die Daten wiederhaben möchte, sie in B einlese um sie dann wider nach A zu holen ist wohl nicht so wahrscheinlich oder sinnvoll. Wenn der Bedarf bestehen würde, sollte man besser eine Datensicherung machen.;-)) Mit freundlichen Grüßen Gisbert (Berwe) ----- Original Message ----- From: "Peter Schulz" <PeSz(a)gmx.de> To: "'Genealogie-Programme'" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Saturday, November 28, 2009 8:26 PM Subject: Re: [Gen-Programme] GEDCOM - unsere Programme und das Ziel... Hallo Gisbert, > A.) ich habe in Programm "B" eine Ausgabe, z.B. eine > Ahnentafel, die mir besser gefällt. > B.) Ich bin mit Programm A nicht mehr zufrieden und möchte zu > Programm C weiterarbeiten. Du hast "C" vergessen. ;-) Es soll Ahnenforscher geben, die Ihre Forschungsergebnisse mit anderen Gleichgesinnten austauschen. Gruß Peter Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2009/11/28 23:35:52
From: Gisbert Berwe <Berwe(a)Genpluswin.de>
Berichtigung!!!!!!!!!!! Es sollte natürlich heißen: Das ist aber ein Problem von Programm C, n i c h t von Gedcom. Entweder der Mit freundlichen Grüßen Gisbert (Berwe) ----- Original Message ----- From: "Gisbert Berwe" <Berwe(a)Genpluswin.de> To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Saturday, November 28, 2009 10:56 PM Subject: Re: [Gen-Programme] GEDCOM - unsere Programme und das Ziel... Hallo Peter, völlig richtig. Dann kann C entweder alle Datenfelder übernehmen, oder nicht. Der Anwender von C hat von Daten, die im Feld YXZ stehen nichts, wenn sein Programm das Feld YXZ nicht hat. Das ist aber ein Problem von Programm C oder von Gedcom. Entweder der Anwender will nicht mehr, oder er hat das falsche Programm. Und das ich dann die Daten wiederhaben möchte, sie in B einlese um sie dann wider nach A zu holen ist wohl nicht so wahrscheinlich oder sinnvoll. Wenn der Bedarf bestehen würde, sollte man besser eine Datensicherung machen.;-)) Mit freundlichen Grüßen Gisbert (Berwe) ----- Original Message ----- From: "Peter Schulz" <PeSz(a)gmx.de> To: "'Genealogie-Programme'" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Saturday, November 28, 2009 8:26 PM Subject: Re: [Gen-Programme] GEDCOM - unsere Programme und das Ziel... Hallo Gisbert, > A.) ich habe in Programm "B" eine Ausgabe, z.B. eine > Ahnentafel, die mir besser gefällt. > B.) Ich bin mit Programm A nicht mehr zufrieden und möchte zu > Programm C weiterarbeiten. Du hast "C" vergessen. ;-) Es soll Ahnenforscher geben, die Ihre Forschungsergebnisse mit anderen Gleichgesinnten austauschen. Gruß Peter Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2009/11/28 23:43:28
From: Ulrich M. Schoenknecht <uli(a)schoenknecht.de>
Ach so!! Gisbert Berwe schrieb:
Berichtigung!!!!!!!!!!! Es sollte natürlich heißen: Das ist aber ein Problem von Programm C, n i c h t von Gedcom. Entweder der Mit freundlichen Grüßen Gisbert (Berwe) ----- Original Message ----- From: "Gisbert Berwe" <Berwe(a)Genpluswin.de> To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Saturday, November 28, 2009 10:56 PM Subject: Re: [Gen-Programme] GEDCOM - unsere Programme und das Ziel... Hallo Peter, völlig richtig. Dann kann C entweder alle Datenfelder übernehmen, oder nicht. Der Anwender von C hat von Daten, die im Feld YXZ stehen nichts, wenn sein Programm das Feld YXZ nicht hat. Das ist aber ein Problem von Programm C oder von Gedcom. Entweder der Anwender will nicht mehr, oder er hat das falsche Programm. Und das ich dann die Daten wiederhaben möchte, sie in B einlese um sie dann wider nach A zu holen ist wohl nicht so wahrscheinlich oder sinnvoll. Wenn der Bedarf bestehen würde, sollte man besser eine Datensicherung machen.;-)) Mit freundlichen Grüßen Gisbert (Berwe) ----- Original Message ----- From: "Peter Schulz" <PeSz(a)gmx.de> To: "'Genealogie-Programme'" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Saturday, November 28, 2009 8:26 PM Subject: Re: [Gen-Programme] GEDCOM - unsere Programme und das Ziel... Hallo Gisbert,A.) ich habe in Programm "B" eine Ausgabe, z.B. eine Ahnentafel, die mir besser gefällt. B.) Ich bin mit Programm A nicht mehr zufrieden und möchte zu Programm C weiterarbeiten.Du hast "C" vergessen. ;-) Es soll Ahnenforscher geben, die Ihre Forschungsergebnisse mit anderen Gleichgesinnten austauschen. Gruß Peter Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2009/11/29 11:14:31
From: Michael Suhr <m.suhr(a)t-online.de>
Hallo, > könnten nur entweder *alle* Programme diesen bestehen, oder > per Definitionem keines. Als Testkriterium ist das nicht praktikabel. Solche Feinheiten sind was für die Phase der Umsetzung. Wir schreiben hier in einer Gruppe, wo nicht nur Fachleute sind, da drücke ich schon mal gerne ein Auge zu, wenn denn die Idee dahinter nicht gänzlich verkehrt ist. :-) > ** Unterschiede der Datenmodelle in verschiedenen Programmen. ** > Als relativ einfaches Beispiel hierfür können die Taufpaten dienen. Oder aber, weil noch viel aktueller, die Darstellung von Objekten, sprich Bilder und andere Multimediadateien. Da macht sogar PAF schlapp. Zur Verdeutlichung: Es ist möglich, ein Objekt direkt als Bestandteil der Person zu exportieren. Siehe hier: 0 @I1@ INDI [...] 1 OBJE 2 FORM jpg 2 FILE 0.jpg 2 TITL Testbild 2 NOTE Beschreibung des Testbildes [...] Es ist aber genauso möglich, eine Verlinkung auf so ein Objekt einzufügen, siehe hier: 0 @I1@ INDI [...] 1 OBJE @O1@ [...] 0 @O1@ OBJE 1 FORM jpg 1 TITL Testbild 1 NOTE Beschreibung des Testbildes 1 FILE 0.jpg [...] Das heißt, alle Programm müssen mit der alternativen Schreibweise zurechtkommen, sonst gehen Daten verloren bzw. werden falsch angezeigt. Ein wahrlich unglaubliches Unterfangen, weil man kaum alle Fälle berücksichtigen kann. Als Lösung habe ich in meinem Programm alle Daten, die ich nicht anzeigen bzw. zum Ändern bereitstellen kann, so vorgehalten, dass diese bei einem Export zu 100% wieder hergestellt werden. Nur so, für alle die hier behaupten, das ginge überhaupt gar nicht. Es geht nämlich doch, zumindest wenn man die Daten nicht verfremdet! :o) > Egal was Programm A hier tut, es kann den Verlust von Information > beim Import in Programm B nicht wettmachen. Das gleiche kommt > im Übrigen auch dabei heraus, wenn man bei diesem Szenario bei > Programm B beginnt. Ja, es ist ein Drama. Sobald man Informationen transformiert, kann es sehr gut passieren, dass auch Informationen verloren gehen oder verfälscht werden. Wie z.B. bei PAF, das ja keine verlinkten Objekte importieren kann. > ** Fazit ** > Es ist richtig, dass viele Programme GEDCOM-Dateien produzieren, > die nicht so dicht am Standard sind, wie sie sein könnten - Ages! ist > hiervon nicht ausgennommen. Werter Herr Daub, bitte stellen Sie Ihr Licht nicht so sehr unter dem Scheffel! Ihr Ouput ist einer der besten und ich freue mich immer, wenn einer meiner Kunden mir eine Datei sendet, die mit Ihrem Programm erstellt wurde. Der Import zu GHome klappt praktisch immer! :O) ( Der Export zu Ages! aber auch. *lächel ) > Es wäre sinnvoll, deren Hersteller auf die Mängel hinzuweisen. > Programmhersteller, die etwas auf sich halten werden ihr Produkt > verbessern wollen. Meine Worte! > Hingegen ist es falsch, davon auszugehen, dass man Forschungsdaten > nach dem "Stille-Post-Prinzip" zwischen den Anwendungen hin- und > hertauschen könnte, ohne dabei Daten zu verlieren. Es wäre möglich, wenn alle Programme die gleiche Funktionalität hätten. Haben sie aber nicht, darum immer diese Probleme. Wie eben mit den Taufpaten. Wenn *jedes* Programm die entweder als Textfeld *oder* aber als Verlinkung realisiert hätte, dann gäbe es auch keine Probleme. Nun gibt es welche, die es gar nicht können (Der Fall, in dem auch keine Daten verloren gehen müssen, weil man den Satz unverändert zurück schreiben könnte.), die nur Textfelder haben und welche, die nur verlinkte Personen haben. Das führt - wie schon aufgeführt - zu unlösbaren Problemen. > Dies trotzdem zu von den > Programmherstellern zu fordern führt zu: nichts. Es führt schon zu etwas, nämlich zu einem gewissen Unmut der Entwickler. ;o) > Für viele Ahnenforscher hat sich folgende Lösung als gangbar > erwiesen: Man wählt *ein* Programm, in dem man die Daten pflegt. > [...] > (Export aus Hauptprogramm, Import im Zweitprogramm, aber > *nicht* Re-export und Re-import) schreitet der Verlust nicht fort. Genau so! Schönen Gruß Michael (Suhr) ------------------------------------------------------------ Michael Suhr - software development Kelterstrasse 64-66 52372 Kreuzau www.suhrsoft.de TEL: 02422/903040 FAX: 02422/903041
Date: 2009/11/29 12:11:37
From: Diedrich Hesmer <dhesmer(a)gmx.de>
Hallo Peter, Peter Schulz schrieb, Am 28.11.2009 22:11:
... und was machst Du, wenn die Länge der NOTE limitiert ist? Es gibt halt solche Programme.Anderseits besteht auch die Möglichkeit, alle nicht umsetzbaren Felder in den NOTE-Feldern zu dokumentieren (einschl. Ihrer Struktur). Um beim Beispiel der Paten/Zeugen zu bleiben, folgender Eintrag in den Notizen einesFAM-Satzes: ---------------------------------------------Nicht interpretierbarer Feldbezeichner: _WTN Feldinhalt: Fritz /Trauzeuge/ Struktur: FAM.MARR._WTN ---------------------------------------------
herzliche Grüße Diedrich (Hesmer)
Date: 2009/11/29 12:14:40
From: Diedrich Hesmer <dhesmer(a)gmx.de>
Michael Suhr schrieb, Am 29.11.2009 11:18:
Gleiches gilt u.a. auch für NOTE, SOUR und REPO (_LOC sollte auch nicht vergessen werden). Wenn diese untereinander auch noch verlinkt werden, wird es besonders interessant.Oder aber, weil noch viel aktueller, die Darstellung von Objekten, sprich Bilder und andere Multimediadateien. Da macht sogar PAF schlapp. Zur Verdeutlichung: Es ist möglich, ein Objekt direkt als Bestandteil der Person zu exportieren. Siehe hier: 0 @I1@ INDI [...] 1 OBJE 2 FORM jpg 2 FILE 0.jpg 2 TITL Testbild 2 NOTE Beschreibung des Testbildes [...] Es ist aber genauso möglich, eine Verlinkung auf so ein Objekt einzufügen, siehe hier: 0 @I1@ INDI [...] 1 OBJE @O1@ [...] 0 @O1@ OBJE 1 FORM jpg 1 TITL Testbild 1 NOTE Beschreibung des Testbildes 1 FILE 0.jpg [...] Das heißt, alle Programm müssen mit der alternativen Schreibweise zurechtkommen, sonst gehen Daten verloren bzw. werden falsch angezeigt. Ein wahrlich unglaubliches Unterfangen, weil man kaum alle Fälle berücksichtigen kann.
herzliche Grüße Diedrich (Hesmer)
Date: 2009/11/29 12:17:45
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Michael Suhr wrote:
0 @I1@ INDI [...] 1 OBJE 2 FORM jpg 2 FILE 0.jpg 2 TITL Testbild 2 NOTE Beschreibung des Testbildes [...] Es ist aber genauso möglich, eine Verlinkung auf so ein Objekt einzufügen, siehe hier: 0 @I1@ INDI [...] 1 OBJE @O1@ [...] 0 @O1@ OBJE 1 FORM jpg 1 TITL Testbild 1 NOTE Beschreibung des Testbildes 1 FILE 0.jpg [...] Das heißt, alle Programm müssen mit der alternativen Schreibweise zurechtkommen, sonst gehen Daten verloren bzw. werden falsch angezeigt. Ein wahrlich unglaubliches Unterfangen, weil man kaum alle Fälle berücksichtigen kann.
Du kannst die Bilder auch als BLOB (BLOB {BINARY_OBJECT}:= A grouping
of data used as input to a multimedia system that processes binary data
to represent images, sound, and video.) in die Gedcomdatei einbetten.
Allerdings habe ich bisher nur eine Gedcomdatei mit BLOB erhalten und
das war eine Testdatei, die alle Möglichkeiten von Gedcom nutzt.
Welches Programm kann den BLOB importieren? Oder Exportieren?
Ich persönlich fände das die beste Lösung, dann wären die Bilder
immer dabei und der Anwender muss nicht noch Dateien kopieren.
Als Lösung habe ich in meinem Programm alle Daten, die ich nicht anzeigen bzw. zum Ändern bereitstellen kann, so vorgehalten, dass diese bei einem Export zu 100% wieder hergestellt werden. Nur so, für alle die hier behaupten, das ginge überhaupt gar nicht. Es geht nämlich doch, zumindest wenn man die Daten nicht verfremdet! :o)
Wie gehst Du da mit den Verweisen um? Nimmst Du in Kauf, dass die dann möglicherweise ins Nirvana oder auf etwas völlig falsches verweisen?
Es wäre möglich, wenn alle Programme die gleiche Funktionalität hätten. Haben sie aber nicht, darum immer diese Probleme.
Das müssen jetzt nur noch die Anwender verstehen.
Nun gibt es welche, die es gar nicht können (Der Fall, in dem auch keine Daten verloren gehen müssen, weil man den Satz unverändert zurück schreiben könnte.),
Außer sie produzieren dadurch fehlerhate Verweise... MfG, Metti.
Date: 2009/11/29 13:53:42
From: Peter Schulz <PeSz(a)gmx.de>
Hallo Diedrich, > > Anderseits besteht auch die Möglichkeit, alle nicht > > umsetzbaren Felder > > in den NOTE-Feldern zu dokumentieren (einschl. Ihrer Struktur). Um > > beim Beispiel der Paten/Zeugen zu bleiben, folgender Eintrag in den > > Notizen eines > > FAM-Satzes: > > --------------------------------------------- > > Nicht interpretierbarer Feldbezeichner: _WTN > > Feldinhalt: Fritz /Trauzeuge/ > > Struktur: FAM.MARR._WTN > > --------------------------------------------- > ... und was machst Du, wenn die Länge der NOTE limitiert ist? > Es gibt halt solche Programme. ... dann benützt man zusätzlich CONC- oder CONT-Felder. Wie bereits geschrieben, der Phantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt ;-) Gruß Peter
Date: 2009/11/29 14:11:28
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Peter Schulz wrote:
... und was machst Du, wenn die Länge der NOTE limitiert ist? Es gibt halt solche Programme.... dann benützt man zusätzlich CONC- oder CONT-Felder. Wie bereits geschrieben, der Phantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt ;-)
Ich denke, Du hast das falsch verstanden. Was ist, wenn das importierende Programm nur Bemerkungsfelder mit 100 Zeichen bietet und in der Gedcomdatei deutlich mehr vorhanden sind? MfG, Metti.
Date: 2009/11/29 14:23:52
From: Peter Schulz <PeSz(a)gmx.de>
> >> ... und was machst Du, wenn die Länge der NOTE limitiert ist? > >> Es gibt halt solche Programme. > > > > ... dann benützt man zusätzlich CONC- oder CONT-Felder. Wie bereits > > geschrieben, der Phantasie und Kreativität sind keine > Grenzen gesetzt > > ;-) > > Ich denke, Du hast das falsch verstanden. > Was ist, wenn das importierende Programm nur Bemerkungsfelder > mit 100 Zeichen bietet und in der Gedcomdatei deutlich mehr > vorhanden sind? Dann muss ich entweder mein Programm anpassen oder damit leben, dass es den GEDCOM-Datenaustausch nur unvollständig unterstützt. Gruß Peter
Date: 2009/11/29 15:09:50
From: Jan Escholt <info(a)individual-soft.de>
Stefan Mettenbrink schrieb:
Du kannst die Bilder auch als BLOB (BLOB {BINARY_OBJECT}:= A grouping of data used as input to a multimedia system that processes binary data to represent images, sound, and video.) in die Gedcomdatei einbetten. Allerdings habe ich bisher nur eine Gedcomdatei mit BLOB erhalten und das war eine Testdatei, die alle Möglichkeiten von Gedcom nutzt.... und da haben wir wieder das Problem: BLOBs werden seit 5.5.1 nicht mehr unterstützt ... Heißt: Ein Programm nach 5.5.1-Standard kann damit offiziell nichts mehr mit anfangen. Genau so, wie es früher mal erlaubte Paten (GODP) nicht mehr kennen darf. Und noch ein paar weitere.Welches Programm kann den BLOB importieren? Oder Exportieren?Ich persönlich fände das die beste Lösung, dann wären die Bilder immer dabei und der Anwender muss nicht noch Dateien kopieren.
Mit freundlichen Grüßen Jan Escholt
Date: 2009/11/29 15:12:50
From: Jan Escholt <info(a)individual-soft.de>
Peter Schulz schrieb: Hallo Diedrich, Anderseits besteht auch die Möglichkeit, alle nicht umsetzbaren Felder in den NOTE-Feldern zu dokumentieren (einschl. Ihrer Struktur). Um beim Beispiel der Paten/Zeugen zu bleiben, folgender Eintrag in den Notizen eines FAM-Satzes: --------------------------------------------- Nicht interpretierbarer Feldbezeichner: _WTN Feldinhalt: Fritz /Trauzeuge/ Struktur: FAM.MARR._WTN --------------------------------------------- ... und was machst Du, wenn die Länge der NOTE limitiert ist? Es gibt halt solche Programme. ... dann benützt man zusätzlich CONC- oder CONT-Felder. Wie bereits geschrieben, der Phantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt ;-) Gruß Peter Sooo einfach ist das nicht. In manchen Programmen z. B. ist die Länge der Notizen je Person nur durch die Festplattenkapazität oder die maximale Windows-Dateigröße begrenzt. Wie kann z. B. ein Programm, das nur max. 64.000 Zeichen je Feld einlesen kann, dann eine Notiz in einer größeren Länge einlesen? Mit freundlichen Grüßen Jan Escholt
Date: 2009/11/29 15:17:15
From: Gisbert Berwe <Berwe(a)Genpluswin.de>
Hallo, diese Diskussion haben wir doch jedes Jahr. Und jedes Jahr geht sie nach vielen "was wäre wenn" und "man könnte" und "man sollte" mit "ja aber" auch wieder vorbei. Ändern tut sich nichts. Sollen wir doch einfach mal versuchen, ein erreichbares Ziel zu setzen. Nicht "Alle Daten sind nach Übertragung in 10 andere Programme noch vorhanden", dass ist völlig unrealistisch und auch unnötig, sondern: "Wir (Programmhersteller) garantieren, dass wir allen Daten von den beteiligten Programmen übernehmen können, für die wir selbst Felder haben". Das ist ein erreichbares Ziel und das dürfte 98% der Anwender zufrieden stellen. Wer ein extra Feld braucht, um die Augenfarbe rechts zu speichern, soll sich ein Programm anschaffen, welches das nötige Feld hat. Es macht aber wenig Sinn, z.B.die Augenfarbe rechts in einer Ahnentafel mit Stammbaumdrucker auszugeben. Und wenn es jemand unbedingt haben will, ist es Sache von Stammbaumdrucker. Was halten die anderen Programmautoren davon? Mit freundlichen Grüßen Gisbert (Berwe) ----- Original Message ----- From: "Peter Schulz" <PeSz(a)gmx.de> To: "'Genealogie-Programme'" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Sunday, November 29, 2009 2:27 PM Subject: Re: [Gen-Programme] Re-2: GEDCOM - unsere Programme und das Ziel... > >> ... und was machst Du, wenn die Länge der NOTE limitiert ist? > >> Es gibt halt solche Programme. > > > > ... dann benützt man zusätzlich CONC- oder CONT-Felder. Wie bereits > > geschrieben, der Phantasie und Kreativität sind keine > Grenzen gesetzt > > ;-) > > Ich denke, Du hast das falsch verstanden. > Was ist, wenn das importierende Programm nur Bemerkungsfelder > mit 100 Zeichen bietet und in der Gedcomdatei deutlich mehr > vorhanden sind? Dann muss ich entweder mein Programm anpassen oder damit leben, dass es den GEDCOM-Datenaustausch nur unvollständig unterstützt. Gruß Peter Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2009/11/29 15:20:10
From: Veit Olschinski <geneal(a)olschinski.de>
Stefan Mettenbrink schrieb am 29.11.2009 12:16:
Du kannst die Bilder auch als BLOB (BLOB {BINARY_OBJECT}:= A grouping of data used as input to a multimedia system that processes binary data to represent images, sound, and video.) in die Gedcomdatei einbetten. Allerdings habe ich bisher nur eine Gedcomdatei mit BLOB erhalten und das war eine Testdatei, die alle Möglichkeiten von Gedcom nutzt.Das stimmt nicht, wenn wir uns über 5.5.1 unterhalten. Im Abschnitt "Modifications in Version 5.5.1" Seite 6 findest Du:Welches Programm kann den BLOB importieren? Oder Exportieren?Ich persönlich fände das die beste Lösung, dann wären die Bilder immer dabei und der Anwender muss nicht noch Dateien kopieren.
! Removed the option for encoding embedded multimedia objects ... ! The following tag was removed: BLOB Viele Grüße, Veit
Date: 2009/11/29 15:23:24
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Peter Schulz wrote:
Dann muss ich entweder mein Programm anpassen oder damit leben, dass es den GEDCOM-Datenaustausch nur unvollständig unterstützt.
Dann bist Du jetzt auch da angekommen, wo wir schon lange sind. Wenn der Hersteller für sich keinen Vorteil erkennt, macht er nichts. MfG, Metti.
Date: 2009/11/29 15:23:25
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Jan Escholt wrote:
Welches Programm kann den BLOB importieren? Oder Exportieren? Ich persönlich fände das die beste Lösung, dann wären die Bilder immer dabei und der Anwender muss nicht noch Dateien kopieren.... und da haben wir wieder das Problem: BLOBs werden seit 5.5.1 nicht mehr unterstützt ...
Ab, nicht seit! Gedcom 5.5.1 liegt derzeit nur als Entwurf vor. Es gilt weiterhin derzeit Gedcom 5.5 als aktueller Standard.
Heißt: Ein Programm nach 5.5.1-Standard kann damit offiziell nichts mehr mit anfangen. Genau so, wie es früher mal erlaubte Paten (GODP) nicht mehr kennen darf. Und noch ein paar weitere.
Hab' ich etwas verpasst? Seit wann ist Gedcom 5.5.2 verabschiedet? MfG, Metti.
Date: 2009/11/29 15:38:22
From: Jan Escholt <info(a)individual-soft.de>
Stefan Mettenbrink schrieb:
Was machen wir denn dann mit all den Programmen, die in 5.5.1 neu hinzugekommene TAGs benutzen? Sind die dann ungültig? Außerdem meinte ich "seit" in dem Sinne von "einschließlich". Das ist doch Wortklauberei, denn etwas späteres als 5.5.1 gibt es nicht. Außer man gehört zu den wenigen Programmierern, die die Version 6 als XML umgesetzt haben.Jan Escholt wrote:... und da haben wir wieder das Problem: BLOBs werden seit 5.5.1 nicht mehr unterstützt ...Ab, nicht seit!Gedcom 5.5.1 liegt derzeit nur als Entwurf vor. Es gilt weiterhin derzeit Gedcom 5.5 als aktueller Standard.
Heißt: Ein Programm nach 5.5.1-Standard kann damit offiziell nichts mehr mit anfangen. Genau so, wie es früher mal erlaubte Paten (GODP) nicht mehr kennen darf. Und noch ein paar weitere.Hab' ich etwas verpasst? Seit wann ist Gedcom 5.5.2 verabschiedet?
Welche 5.5.2 denn? Ich hab da nichts von gesagt. Mit freundlichen Grüßen Jan Escholt
Date: 2009/11/29 15:39:00
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Gisbert Berwe wrote:
Was halten die anderen Programmautoren davon?
Ich würde mir wünschen, dass wir uns auf eine Anzahl Felder die wir unterstützen festlegen. Das kann unabhängig von den Möglichkeiten der Programme geschehen. MfG, Metti.
Date: 2009/11/29 15:39:01
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Veit Olschinski wrote:
Welches Programm kann den BLOB importieren? Oder Exportieren? Ich persönlich fände das die beste Lösung, dann wären die Bilder immer dabei und der Anwender muss nicht noch Dateien kopieren.Das stimmt nicht, wenn wir uns über 5.5.1 unterhalten.
Welches ist denn der aktuell verabschiedete Standard von Gedcom? Soweit mir bekannt, liegt Gedcom 5.5.1 bisher nur als Entwurf vor. Bitte korrigiert mich, wenn ich irre (dann bitte mit Link auf die Definition, sie liegt mir nicht vor) MfG, Metti.
Date: 2009/11/29 15:43:32
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Jan Escholt wrote:
Ab, nicht seit! Gedcom 5.5.1 liegt derzeit nur als Entwurf vor. Es gilt weiterhin derzeit Gedcom 5.5 als aktueller Standard.Was machen wir denn dann mit all den Programmen, die in 5.5.1 neu hinzugekommene TAGs benutzen? Sind die dann ungültig? Außerdem meinte ich "seit" in dem Sinne von "einschließlich". Das ist doch Wortklauberei, denn etwas späteres als 5.5.1 gibt es nicht. Außer man gehört zu den wenigen Programmierern, die die Version 6 als XML umgesetzt haben.
Genau das ist doch aber unser Problem. Alle reden von Gedcom und keiner von der Version. Aus meiner Sicht kann die Basis kein Entwurf sein. Sonst müssen wir uns auch noch darauf einigen, welchen Entwurf wir nehmen. Was ist mit Gedcom EL? Wenn ich von Gedcom rede, meine ich den aktuell verabschiedeten Standard 5.5, wenn ich etwas anderes meine, schreibe ich es explizit dazu.
Hab' ich etwas verpasst? Seit wann ist Gedcom 5.5.2 verabschiedet?Welche 5.5.2 denn? Ich hab da nichts von gesagt.
Sorry, vertippt. Sollte 5.5.1. heißen. MfG, Metti.
Date: 2009/11/29 15:48:08
From: Gisbert Berwe <Berwe(a)Genpluswin.de>
Hallo Metti, jeder unterstützt die Felder, die er in seinem Programm hat. Und keine Haarspaltereien über 5.5 und 5.5.1 Wenn ich weiß, das jemand GODP für Paten verwendet, kann ich das genauso übernehmen wie _GODP oder XXX. Standard ist letztlich das, was die Beteiligten als solches absprechen. Mit freundlichen Grüßen Gisbert (Berwe) ----- Original Message ----- From: "Stefan Mettenbrink" <S.Metti(a)gmx.de> To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Sunday, November 29, 2009 3:39 PM Subject: Re: [Gen-Programme] Re-2: GEDCOM - unsere Programme und das Ziel... Gisbert Berwe wrote: > Was halten die anderen Programmautoren davon? Ich würde mir wünschen, dass wir uns auf eine Anzahl Felder die wir unterstützen festlegen. Das kann unabhängig von den Möglichkeiten der Programme geschehen. MfG, Metti. Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2009/11/29 16:05:48
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Gisbert Berwe wrote:
jeder unterstützt die Felder, die er in seinem Programm hat. Und keine Haarspaltereien über 5.5 und 5.5.1
Ich habe nicht damit angefangen. Ich habe BLOB erwähnt, jemand anderes hat es verworfen, weil es in 5.5.1 rausgeflogen ist.
Wenn ich weiß, das jemand GODP für Paten verwendet, kann ich das genauso übernehmen wie _GODP oder XXX.
Mache ich ohnehin.
Standard ist letztlich das, was die Beteiligten als solches absprechen.
Genaugenommen ist es ohnehin kein Standard sondern allenfalls eine Definition, auf die wir uns einigen können. Sei's drum. Zum Thema:
jeder unterstützt die Felder, die er in seinem Programm hat.
OK, damit sind wir dann aber noch keinen Schritt weiter. Es ging doch darum, Informationen auszutauschen. Darum mein Vorschlag, festzulegen, welche Daten "austauschfähig" sind. MfG, Metti.
Date: 2009/11/29 16:13:28
From: Bruno Bauernschmidt <Bauernschmidt(a)nefkom.net>
To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Sunday, November 29, 2009 3:20 PM Subject: Re: [Gen-Programme] Re-2: GEDCOM - unsere Programme und das Ziel...
Sollen wir doch einfach mal versuchen, ein erreichbares Ziel zu setzen. Nicht "Alle Daten sind nach Übertragung in 10 andere Programme noch vorhanden", dass ist völlig unrealistisch und auch unnötig, sondern: "Wir (Programmhersteller) garantieren, dass wir allen Daten von den beteiligten Programmen übernehmen können, für die wir selbst Felder haben". Das ist ein erreichbares Ziel und das dürfte 98% der Anwender zufrieden stellen.
[...]
Was halten die anderen Programmautoren davon?
Zwar bin ich nicht der Programmautor selbst (sondern nur der Betreuer), aber für GFAhnen stimme ich diesem Vorschlag voll und ganz zu.
Mit freundlichen Grüßen Bruno Bauernschmidt Betreuer des Genealogieprogramms GFAhnen bauernschmidt(a)gf-franken.de
Date: 2009/11/29 16:24:29
From: Gisbert Berwe <Berwe(a)Genpluswin.de>
Hallo Metti, nochmal ganz langsam: Ich gebe alle Felder aus. Ich habe ein Feld "Augenfarbe rechts" Du hast ein Feld "Augenfarbe rechts" Ich gebe das Feld im Gedcom aus mit 4 _AGFR Du gibst das Feld im Gedcom aus mit 3 _FRAG Alles was zu machen ist, ist das ich meine Eingabe ändere, das auch 3 _FRAG als "Augenfarbe rechts" gelesen wird. Du machst dasselbe mit 4 _AGFR. Später wird eine Kreuztabelle erstellt, mit allen Programmen und allen Feldern. Daraus kann der Anwender mit einem Blick erkennen welche Felder von welchem Programm übernommen werden. Grundsatz ist "Felder mit gleicher Bedeutung werden übernommen" . Damit scheitert eine Übertragung nicht mehr an unterschädlichen TAG´s. Und wenn ein Programm ein Feld nicht hat, kann es auch keine Daten übernehmen. Nicht "welche Felder werden Übertragen" sondern nur "Wie wird ein Feld übertragen, welches ich übernehmen will". Mit freundlichen Grüßen Gisbert (Berwe) ----- Original Message ----- From: "Stefan Mettenbrink" <S.Metti(a)gmx.de> To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Sunday, November 29, 2009 4:08 PM Subject: Re: [Gen-Programme] Re-2: GEDCOM - unsere Programme und das Ziel... Gisbert Berwe wrote: > jeder unterstützt die Felder, die er in seinem Programm hat. > Und keine Haarspaltereien über 5.5 und 5.5.1 Ich habe nicht damit angefangen. Ich habe BLOB erwähnt, jemand anderes hat es verworfen, weil es in 5.5.1 rausgeflogen ist. > Wenn ich weiß, das jemand GODP für Paten verwendet, kann ich das genauso > übernehmen wie _GODP oder XXX. Mache ich ohnehin. > Standard ist letztlich das, was die Beteiligten als solches absprechen. Genaugenommen ist es ohnehin kein Standard sondern allenfalls eine Definition, auf die wir uns einigen können. Sei's drum. Zum Thema: > jeder unterstützt die Felder, die er in seinem Programm hat. OK, damit sind wir dann aber noch keinen Schritt weiter. Es ging doch darum, Informationen auszutauschen. Darum mein Vorschlag, festzulegen, welche Daten "austauschfähig" sind. MfG, Metti. Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2009/11/29 16:45:17
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Gisbert Berwe wrote:
Und wenn ein Programm ein Feld nicht hat, kann es auch keine Daten übernehmen. Nicht "welche Felder werden Übertragen"
Was ändert das an der derzeitigen Situation?
sondern nur "Wie wird ein Feld übertragen, welches ich übernehmen will".
Es geht als nur darum, wie benutzerdefinierte Tags genutzt werden? Solange ich mich an Gedcom halte sollten dann ohnehin keine Probleme auftreten. MfG, Metti.
Date: 2009/11/29 18:27:54
From: Gisbert Berwe <Berwe(a)Genpluswin.de>
> Was ändert das an der derzeitigen Situation? einiges, ich weiß im voraus, welche TAG´s Du verwendest und muss nicht nachbessern wenn ein Anwender darauf stößt. Ich sagen: "Die und Die Felder von dem und dem Programm kann ich übernehmen". Das spart mir Arbeit und gibt dem Anwender Sicherheit. >Es geht als nur darum, wie benutzerdefinierte Tags genutzt werden? Genau! >Solange ich mich an Gedcom halte sollten dann ohnehin keine Probleme >auftreten. Das Gegenteil wird täglich bewiesen. Es geht mir jetzt aber nicht um eine Vertiefung dieser Diskussion, sondern nur um die Frage: "Wer ist dabei???????????" Mit freundlichen Grüßen Gisbert (Berwe) ----- Original Message ----- From: "Stefan Mettenbrink" <S.Metti(a)gmx.de> To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Sunday, November 29, 2009 4:48 PM Subject: Re: [Gen-Programme] Re-2: GEDCOM - unsere Programme und das Ziel... Gisbert Berwe wrote: > Und wenn ein Programm ein Feld nicht hat, kann es auch keine Daten > übernehmen. > Nicht "welche Felder werden Übertragen" Was ändert das an der derzeitigen Situation? > sondern nur "Wie wird ein Feld übertragen, welches ich übernehmen will". Es geht als nur darum, wie benutzerdefinierte Tags genutzt werden? Solange ich mich an Gedcom halte sollten dann ohnehin keine Probleme auftreten. MfG, Metti. Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
Date: 2009/11/29 18:44:35
From: Dirk Böttcher <dirk.boettcher(a)gmx.net>
diese Diskussion haben wir doch jedes Jahr. Und jedes Jahr geht sie nach vielen "was wäre wenn" und "man könnte" und "man sollte" mit "ja aber" auch wieder vorbei. Ändern tut sich nichts.
Dem kann ich nur zustimmen. Die bisherige Diskussion finde ich bislang erbärmlich.Da versuchen sich Programmhersteller mit einer nie dagewesenen Ausdauer über bislang zwei Mailinglisten hinweg untereinander den Gedcom-Standard zu erklären, was sich immer mehr von einem möglichen "Ziel" entfernt (auch wenn dieser Begriff in den letzten 40 Mails als Betreff verwendet wird).
Die mitlesenden Anwender müssen dadurch den Eindruck gewinnen, dass der Gedcom-Standard kompliziert ist und die Programmhersteller selten einig (sehe ich beides nicht als gegeben).
Sollen wir doch einfach mal versuchen, ein erreichbares Ziel zu setzen.
Das ist prinzipiell ein guter Vorschlag.Aus meiner Sicht gibt es zwei Varianten eines möglichen "Gütesiegels" (will den Begriff mal wieder aufleben lassen). In beiden Varianten werden Testkriterien festgelegt, die zu erfüllen sind. Dafür gibt es dann ein "Gütesiegel", mit dem man im Programm oder auf der Webseite werben kann.
1. Die Testkriterien werden von einer Anwendergruppe erstellt (u.U. unter dem Dach eines genealogischen Vereins, um einen "offizielleren" Charakter zu bekommen) und ebenso die Tests durchgeführt. Diese Variante wäre mir lieber, da das "Gütesiegel" von einer neutralen und somit unabhängigen Gruppe vergeben würde. Ich habe immer noch die Hoffnung, dass sich ein paar engagierte Anwender finden, die immer schon mal den Gedcom-Versprechen der Hersteller "auf den Zahn fühlen" wollten.
2. Die Programmhersteller bestimmen selbst Testkriterien bzw. Ziele (so habe ich Gisberts Vorschlag verstanden) und jeder prüft sein eigenes Programm und vergibt sich dann selbst ein "Gütesiegel" (vergleichbar mit der CE-Kennzeichnung, die sich der Hersteller selbst vergibt). Hierbei besteht immer die Gefahr, dass die Testkriterien unterschiedlich ausgelegt werden und ein Hersteller sich das "Gütesiegel" zu Unrecht gibt.
In beiden Varianten sollten die Testkriterien öffentlich einsehbar sein und die Ergebnisse möglichst nachvollziehbar (z.B. veröffentlicht auf einer Webseite wie z.B. GenWiki / http://wiki.genealogy.net ).
Nicht "Alle Daten sind nach Übertragung in 10 andere Programme noch vorhanden", dass ist völlig unrealistisch und auch unnötig, sondern: "Wir (Programmhersteller) garantieren, dass wir allen Daten von den beteiligten Programmen übernehmen können, für die wir selbst Felder haben". Das ist ein erreichbares Ziel und das dürfte 98% der Anwender zufrieden stellen.
So simpel wie das klingt, so kompliziert ist das in der Überprüfbarkeit.Gedcom kennt oftmals mehrere Arten bestimmte Daten darzustellen. So kann man Taufpaten als _GODP, _GODF, ASSO, _WITN, usw. abspeichern. Dann müsste ein Programm alle diese Arten kennen und diese einlesen können, um das Kriterium ...
> "..., dass wir allen Daten von den beteiligten > Programmen übernehmen können, für die wir selbst Felder haben". ... zu erfüllen.Für den Anwender wäre nicht nachvollziehbar, warum ein Programm A die Taufpaten eines anderen Programmes B nicht einliest. Programm B würde demnach das "Gütesiegel" zu unrecht führen, obwohl Programm A mit User-Defined Tags der eigentliche Auslöser ist.
Mein Gegen-Vorschlag (siehe compgend-L Mailingliste vom 18.11.2009): Mir würden als Testkriterium reichen, dass ... - _alle_ Daten eines Programmes exportiert werden- eine korrekte Gedcom-Syntax verwendet wird (z.B. mit eine Art Syntaxchecker á la gedchk.exe geprüft)
- das Programm Optionen besitzt (muss nicht mal Default sein), dass unbekannte Gedcom-Informationen in Notizfelder abgelegt werden
- das Programm bei Importen nicht abbricht oder abstürzt, auch wenn die Gedcom-Version mal nicht 5.5 ist oder gar UTF-8 verwendet wird (geprüft durch Gedcom-Testdateien, die man auch veröffentlicht - wie z.B. die Gedcom Torture Test Files unter http://www.geditcom.com/gedcom.html)
Dafür gibt es dann das "Gütesiegel 1.0".Wenn wir das erfolgreich umsetzen, d.h. Logo entwerfen, Gütesiegel-Webseite erstellen, Syntaxchecker sowie Testdateien erstellen/optimieren und unsere Programme entsprechend optimieren, dann haben wir schon sehr viel erreicht. Erst wenn sich das Gütesiegel etabliert hat (idealerweise auch im Ausland), würde ich über eine Verschärfung der Prüfkriterien nachdenken.
Dann gibt es ein "Gütesiegel 2.0", "... 3.0", usw. Gruß, Dirk (Böttcher).
Date: 2009/11/29 18:47:01
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Gisbert Berwe wrote:
Es geht mir jetzt aber nicht um eine Vertiefung dieser Diskussion, sondern nur um die Frage: "Wer ist dabei???????????"
Ich bin gern bereit, von mir definierte (und/oder benutzte) benutzerdefinierte Tags zu beschreiben. Wer sammelt und veröffentlicht diese Information? MfG, Metti.
Date: 2009/11/29 18:49:28
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>
> Gisbert Berwe wrote: > > Und wenn ein Programm ein Feld nicht hat, kann es auch keine Daten > > übernehmen. > > Nicht "welche Felder werden Übertragen" > > sondern nur "Wie wird ein Feld übertragen, welches ich übernehmen will". Am Sonntag, 29. November 2009 16:48 schrieb Stefan Mettenbrink: > Es geht als nur darum, wie benutzerdefinierte Tags genutzt werden? > Solange ich mich an Gedcom halte sollten dann ohnehin keine Probleme > auftreten. Hallo, dies liegt meiner Meinung nach haarscharf daneben. Unterschiedliche Programme implementieren unterschiedlich viel aus dem Gedcom-Standard. Jeder Programmautor ist frei, so zu verfahren, aber dennoch sein Programm mit einer Funktion "Gedcom-Export" bzw. "Gedcom-Import" zu schmücken. Beispiel 1: Manche Programme erlauben Quellenzitate nur bei der Person "allgemein". Andere Programme erlauben Quellenzitate auch bei Geburt, Taufe, Tod usw. (auch dies wird von Gedcom unterstützt). Wenn ein exportierendes Programm Geburten mit Quellenzitaten hat, aber ein importierendes Programm kann dies nicht speichern, dann wird diese Information beim Import wohl im Zweifelsfall verschwinden. Beispiel 2: Manche Programme erlauben nur eine einzige Notiz zur Person "allgemein". Andere Programme erlauben mehrere separate Notizen zur Person. Wiedere andere Programme erlauben Notizen auf bei Geburt, Taufe usw., oder sogar bei Berufen (womöglich auch noch mit Quellenzitaten). Alles dies wird von Gedcom unterstützt. Das Problem ist, die Information verfügbar zu haben, welches Programm wieviel vom Gedcom-Standard unterstützt. Grüße Ulrich Kretschmer
Date: 2009/11/29 18:50:32
From: Jan Escholt <info(a)individual-soft.de>
Es geht mir jetzt aber nicht um eine Vertiefung dieser Diskussion, sondern nur um die Frage: "Wer ist dabei???????????" Mit freundlichen Grüßen Gisbert (Berwe)
Ich bin natürlich gerne dabei. Mit freundlichen Grüßen Jan Escholt
Date: 2009/11/29 18:53:44
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>
Am Sonntag, 29. November 2009 18:49 schrieb Stefan Mettenbrink: > Gisbert Berwe wrote: > > Es geht mir jetzt aber nicht um eine Vertiefung dieser Diskussion, > > sondern nur um die Frage: > > > > "Wer ist dabei???????????" > > Ich bin gern bereit, von mir definierte (und/oder benutzte) > benutzerdefinierte Tags zu beschreiben. > > Wer sammelt und veröffentlicht diese Information? Hallo, im Idealfall werden diese Informationen im GenWiki gesammelt. Ich fände z.B. Tabellen in der Form wie auf http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_genealogy_software sehr gut. Nur eben nicht in der Wikipedia, sondern hier: http://wiki-de.genealogy.net/Kategorie:Genealogiesoftware Grüße Ulrich Kretschmer
Date: 2009/11/29 18:56:29
From: Jan Escholt <info(a)individual-soft.de>
Am Sonntag, 29. November 2009 16:48 schrieb Stefan Mettenbrink: Es geht als nur darum, wie benutzerdefinierte Tags genutzt werden? Solange ich mich an Gedcom halte sollten dann ohnehin keine Probleme auftreten. Hallo, dies liegt meiner Meinung nach haarscharf daneben. Unterschiedliche Programme implementieren unterschiedlich viel aus dem Gedcom-Standard. Jeder Programmautor ist frei, so zu verfahren, aber dennoch sein Programm mit einer Funktion "Gedcom-Export" bzw. "Gedcom-Import" zu schmücken. Die Vielzahl der Auslegungsmöglichkeiten ist schon mehrfach angesprochen worden. Aber auch, daß manche Entwickler sehr großzügig mit der Auslegung umgehen und dann TAGs mißbrauchen in einer Art und Weise, die nicht mehr wirklich GEDCOM-konform ist. Beispiel 1: Manche Programme erlauben Quellenzitate nur bei der Person "allgemein". Andere Programme erlauben Quellenzitate auch bei Geburt, Taufe, Tod usw. (auch dies wird von Gedcom unterstützt). Wenn ein exportierendes Programm Geburten mit Quellenzitaten hat, aber ein importierendes Programm kann dies nicht speichern, dann wird diese Information beim Import wohl im Zweifelsfall verschwinden. Auch das hatten wir schon mehrfach. Sowas sollte im Idealfall nicht einfach ins Nirwana entschwinden, sondern in das hoffentlich allgemein vorhandene Notizfeld geschrieben werden. Dann sind die Infos zwar nicht mehr Ereignisbezogen gespeichert wie im Ursprungsprogramm, im einlesenden Programm sind sie aber auch nicht verschwunden. GEDCOM-Konform heißt ja NICHT, das jegliche Möglichkeit, die GEDCOM bietet, auch immer zu 100 % genutzt wird. Beispiel 2: Manche Programme erlauben nur eine einzige Notiz zur Person "allgemein". Andere Programme erlauben mehrere separate Notizen zur Person. Wiedere andere Programme erlauben Notizen auf bei Geburt, Taufe usw., oder sogar bei Berufen (womöglich auch noch mit Quellenzitaten). Alles dies wird von Gedcom unterstützt. Gleiche Grundlage wie oben erwähnt, nur andersherum. Das Problem ist, die Information verfügbar zu haben, welches Programm wieviel vom Gedcom-Standard unterstützt. Jawoll! Mit freundlichen Grüßen Jan Escholt
Date: 2009/11/29 19:03:48
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Dirk Böttcher wrote:
Die mitlesenden Anwender müssen dadurch den Eindruck gewinnen, dass der Gedcom-Standard kompliziert ist und die Programmhersteller selten einig (sehe ich beides nicht als gegeben).
Ich sage doch, wir diskutieren in der falschen Liste.
Aus meiner Sicht gibt es zwei Varianten eines möglichen "Gütesiegels" (will den Begriff mal wieder aufleben lassen).
Ich wäre für Vorschlag 1. ...
Dafür gibt es dann das "Gütesiegel 1.0". Wenn wir das erfolgreich umsetzen, d.h. Logo entwerfen, Gütesiegel-Webseite erstellen, Syntaxchecker sowie Testdateien erstellen/optimieren und unsere Programme entsprechend optimieren, dann haben wir schon sehr viel erreicht.
Stimmt.
Erst wenn sich das Gütesiegel etabliert hat (idealerweise auch im Ausland), würde ich über eine Verschärfung der Prüfkriterien nachdenken. Dann gibt es ein "Gütesiegel 2.0", "... 3.0", usw.
So kämen wir wenigstens voran. MfG, Metti.
Date: 2009/11/29 19:52:17
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Ulrich Kretschmer wrote:
dies liegt meiner Meinung nach haarscharf daneben. Unterschiedliche Programme implementieren unterschiedlich viel aus dem Gedcom-Standard. Jeder Programmautor ist frei, so zu verfahren, aber dennoch sein Programm mit einer Funktion "Gedcom-Export" bzw. "Gedcom-Import" zu schmücken.
Na und? Stimmt doch. Wozu soll ich Tempelcodes exportieren können, wenn der Anwender sie nicht eingeben kann?
Das Problem ist, die Information verfügbar zu haben, welches Programm wieviel vom Gedcom-Standard unterstützt.
Das wird die meisten Anwender erschlagen. Den Anwender interessiert in erster Linie, ob das, was er eingegeben hat ex- und importiert wird. MfG, Metti.
Date: 2009/11/29 21:38:32
From: Karsten Rudorf <KarstenRudorf(a)t-online.de>
Hallo Gisbert und andere Autoren, ich wäre auch dabei. Aber warum immer nur an GEDCOM orientieren ? Die ganze Diskussion hat doch gezeigt, das es eigentlich an GEDCOM und der interpretation davon, diese Probleme hervorruft. Sicherlich auch, das viele Anwender Programme verwenden, die zu alt sind (wo schon damals mit GEDCOM recht unsorgsam umgegangen wurde). Wäre es nicht besser ein Programm zu haben, das die Daten aus Programm A direkt ausließt und in eine "interne Datenbank" (die jederzeit aktualisiert werden kann, wenn neue Programme sich daran beteiligen) speichert und dann in ein anderes Programm (vor allem in dessen Datenbank) direkt exportieren kann ? Das "Konvertierungsprogramm" würde eine "interne Datei" mit allen Feldern der verschiedenen Programme haben. Damit wäre ein direkter Austausch (ohne über GEDCOM zu gehen) möglich, sicherlich auch nicht 100%ig. Wie macht Ihr es denn, wenn Ihr die Datenstruktur Eurer Programme verändert ? Ist da nur ein GEDCOM Austausch möglich ? Oder bietet Ihr Euren Anwendern eine Möglichkeit die Daten aus dem alten Programm direkt in das neue zu übernehmen, ohene Datenverlust ??? Ich biete diese Funktion. Egal ob einer die Version 1.x oder 2.x benutzt, er kann immer die Daten in die Version 3 übernehmen. Auch mit der Version 4 wird es so sein. Warum soetwas nicht auch für , Verzeihung , erst einmal für die deutschen Programme entwickeln ? Mit freundlichen Grüßen Karsten Rudorf Gisbert Berwe schrieb:
Was ändert das an der derzeitigen Situation?einiges, ich weiß im voraus, welche TAG´s Du verwendest und muss nicht nachbessern wenn ein Anwender darauf stößt. Ich sagen: "Die und Die Felder von dem und dem Programm kann ich übernehmen". Das spart mir Arbeit und gibt dem Anwender Sicherheit.Es geht als nur darum, wie benutzerdefinierte Tags genutzt werden?Genau!Solange ich mich an Gedcom halte sollten dann ohnehin keine Probleme auftreten.Das Gegenteil wird täglich bewiesen. Es geht mir jetzt aber nicht um eine Vertiefung dieser Diskussion, sondern nur um die Frage: "Wer ist dabei???????????" Mit freundlichen Grüßen Gisbert (Berwe) ----- Original Message ----- From: "Stefan Mettenbrink" <S.Metti(a)gmx.de> To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Sunday, November 29, 2009 4:48 PM Subject: Re: [Gen-Programme] Re-2: GEDCOM - unsere Programme und das Ziel... Gisbert Berwe wrote:Und wenn ein Programm ein Feld nicht hat, kann es auch keine Daten übernehmen. Nicht "welche Felder werden Übertragen"Was ändert das an der derzeitigen Situation?sondern nur "Wie wird ein Feld übertragen, welches ich übernehmen will".Es geht als nur darum, wie benutzerdefinierte Tags genutzt werden? Solange ich mich an Gedcom halte sollten dann ohnehin keine Probleme auftreten. MfG, Metti. Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme Genealogieprogramme im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kategorie:Genealogiesoftware _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mm/listinfo/genealogie-programme
-- -------------------------------------------------------------------- Rückantwort bitte immer an : KarstenRudorf(a)t-online.de -------------------------------------------------------------------- Programmautor von "Ahnenforschung mit RS-AHNEN" Programmautor von "Die Kleine Tanzschule" Hobby-Ahnenforscher Vorkommende Familiennamen: Rudorf,Rudrauf,Hesse,Stein,Hackenschmidt,Wunderlich,Hofmann,Künzel, Tretrop,Schmidt,Kirchhoff,Lichtenfeld Vorkommen in den Orten : Pabstleithen/Vogtl.,Wieden/Vogtl.,Triebel/Vogtl.,Regnitzlosau/Oberfr., Rehau/Oberfr.,Staßfurt,Oschersleben,Zeitz,Pömmelte -------------------------------------------------------------------- Meine E-Mail : KarstenRudorf(a)t-online.de Homepage : http://www.ahnenforschung-rudorf.de oder : http://www.rsahnen.info E-Mail meiner Frau: BRudorf(a)t-online.de (Bitte nicht verwenden) --------------------------------------------------------------------
Date: 2009/11/29 21:55:05
From: Michael Schwarzer <ms310(a)familyschwarzer.de>
Hallo Dirk, Dirk Böttcher schrieb: > Mein Gegen-Vorschlag (siehe compgend-L Mailingliste vom 18.11.2009): > > Mir würden als Testkriterium reichen, dass ... > > - _alle_ Daten eines Programmes exportiert werden > > - eine korrekte Gedcom-Syntax verwendet wird (z.B. mit eine Art > Syntaxchecker á la gedchk.exe geprüft) > > - das Programm Optionen besitzt (muss nicht mal Default sein), dass > unbekannte Gedcom-Informationen in Notizfelder abgelegt werden > > - das Programm bei Importen nicht abbricht oder abstürzt, auch wenn > die Gedcom-Version mal nicht 5.5 ist oder gar UTF-8 verwendet wird > (geprüft durch Gedcom-Testdateien, die man auch veröffentlicht - wie > z.B. die Gedcom Torture Test Files unter > http://www.geditcom.com/gedcom.html) > > Dafür gibt es dann das "Gütesiegel 1.0". > > Wenn wir das erfolgreich umsetzen, d.h. Logo entwerfen, > Gütesiegel-Webseite erstellen, Syntaxchecker sowie Testdateien > erstellen/optimieren und unsere Programme entsprechend optimieren, > dann haben wir schon sehr viel erreicht. > Erst wenn sich das Gütesiegel etabliert hat (idealerweise auch im > Ausland), würde ich über eine Verschärfung der Prüfkriterien nachdenken. > Dann gibt es ein "Gütesiegel 2.0", "... 3.0", usw. > > Gruß, Dirk (Böttcher). > Halte ich bisher für den brauchbarsten Ansatz für das Gütesiegel. Mit freundlichen Grüßen Michael (Schwarzer)
Date: 2009/11/29 22:19:22
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Karsten Rudorf wrote:
Die ganze Diskussion hat doch gezeigt, das es eigentlich an GEDCOM und der interpretation davon, diese Probleme hervorruft.
Dann hast Du etwas falsch verstanden. Gedom ist akzeptiert, verbreitet und flexibel. Die Probleme, die damit auftreten, gibt es bei anderen Datenformaten sicherlich auch. Ich kenne keines, das auch nur annähernd so weit verbreitet ist.
Warum soetwas nicht auch für , Verzeihung , erst einmal für die deutschen Programme entwickeln ?
Das Problem ist, dass bei Erweiterung der Datenformate das alte Datenformat weniger konnte. Die Schnittmenge bei unterschiedlichen Programmen ist hier deutlich geringer. Bietest Du auch an, von Version 4 nach Version 1 alle Informationen zu übernehmen? MfG, Metti.
Date: 2009/11/30 09:16:24
From: Michael Suhr <m.suhr(a)t-online.de>
Hallo, > Sollen wir doch einfach mal versuchen, ein erreichbares Ziel zu setzen. :o) > Nicht "Alle Daten sind nach Übertragung in 10 andere Programme noch > vorhanden", dass ist völlig unrealistisch und auch unnötig, sondern: "Wir > (Programmhersteller) garantieren, dass wir allen Daten von den beteiligten > Programmen übernehmen können, für die wir selbst Felder haben". Sehr schön! Das ist vielleicht nicht das Optimale, aber immerhin schon sehr viel! > Was halten die anderen Programmautoren davon? Viel. Und Hautpsache ist, dass wir es auch angehen! :-) Schönen Gruß Michael (Suhr) ------------------------------------------------------------ Michael Suhr - software development Kelterstrasse 64-66 52372 Kreuzau www.suhrsoft.de TEL: 02422/903040 FAX: 02422/903041