Date: 2006/06/01 07:31:29
From: Waltraud Turski <w.turski(a)t-online.de>
Liebe Listenmitglieder, ich möchte ein altes Tagebuch einscannen ,um es nachher auf CD zu brennen,welcher Dateityp eignet sich dazu am besten. Mit freundlichem Gruß Waltraud Turski
Date: 2006/06/01 08:48:16
From: Eva Holtkamp <E.Holtkamp(a)onlinehome.de>
Hallo Waltraud, ich empfehle Dir, Deine Scans als unkomprimierte TIF-Datei abzuspeichern. Bei PDF und anderen Dateiformaten besteht sonst die Gefahr, dass diese nach wenigen Jahren ohne Konvertierungsprogramm nicht mehr gelesen werden können. Und wer möchte schon alle paar Jahre seine Dokumente auf die dann gängigen Formate umkopieren! Liebe Grüße Eva ----- Original Message ----- From: "Waltraud Turski" <w.turski(a)t-online.de> To: <Genealogie-Programme(a)genealogy.net> Sent: Thursday, June 01, 2006 7:31 AM Subject: [Gen-Programme] Einscannen von handschriftlichen Aufzeichnungen Liebe Listenmitglieder, ich möchte ein altes Tagebuch einscannen ,um es nachher auf CD zu brennen,welcher Dateityp eignet sich dazu am besten. Mit freundlichem Gruß Waltraud Turski _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/06/01 09:46:27
From: Claudia <Claudia(a)j-t.de>
Hallo Waltraud, hallo Eva, nun gebe ich meinen "Senf" auch noch dazu....... ----- Waltraud Turski schrieb:
das Einscannen von Dokumenten hat sich eigentlich (bis auf wenige Ausnahmen) überholt. Viel schneller und auch m.E. besser funktioniert eine gute fotografische Ablichtung. Mit unseren modernen hochauflösenden Fotoapparaten ist die Reproduktion von Büchern problemlos möglich. Vorteile: schonend für die Vorlage (z.B. Buch, Vase), großer Schärfentiefebereich, schnell, einfach zu handhaben, überall möglich......(oder haben Sie schon einmal versucht, die Aufschriften eines Denkmals einzuscannen... ;-) ...) Nachteile: ist schon sehr verführerisch so mal eben einfach alles zu "dokumentieren" (siehe Denkmal....... :-) )ich möchte ein altes Tagebuch einscannen
Heute können wir kaum sagen, welches Dateiformat in der Zukunft länger bestand haben wird. Irgendwann hat sich bestimmt alles überholt. - Wir werden uns darauf einstellen müssen, immer wieder unsere Dokumente auf neue Dateiformate und auch auf neue Datenträger umkopieren zu müssen.- Auch das TIFF-Format ist leider in verschiedenen Formaten verbreitet. - Im Moment ist wieder einmal das DNG-Format vermehrt in der Diskussion......Empfehlung: Bleiben Sie einfach bei Ihrem gewohnten Dateiformat (vielleicht JPG). Vermutlich wird das den gestellten Ansprüchen im Moment genügen......,um es nachher auf CD zu brennen,welcher Dateityp eignet sich dazu am besten.
So, nun noch einmal INPUT, das INformative Paf User Treffen. Heute möchte ich kurz andeuten, daß ich im September in Osnabrück ein solches Treffen für PAF-Interessierte anbieten werde. Es wird am zweiten Samstag, dem 9.9. 2006 im Landhaus Mehring in Osnabrück stattfinden. Wir werden uns so gegen 10 Uhr dort treffen und im Rahmen eines von mir angebotenen Seminars über PAF und die Bearbeitung von Daten, Bildern und Ablagestrukturen in der Familienforschung die Zeit vertreiben. Ein Mittagessen in der vorhandenen Gastronomie ist eingeplant. Weiter ist ab 14:00 im Rahmen des monatlichen Vortragsprogramms unseres Vereins OSFA (Osnabrücker Familienforschung) <www.osfa.de> ein Vortrag von Frau Brigitte Jahnke, Tecklenburg, mit dem Titel " Grundbegriffe der bäuerlichen Genealogie in Westfalen. Erklärt am Beispiel der Überlieferung des Stifts Leeden" vorgesehen. Parallel dazu werden Kaffee oder Tee und ein hervorragender Kuchen serviert. Im Anschluß können wir mit den gewonnenen Kenntnissen noch einmal über unsere PAF Kenntnisse austauschen und uns über Erfahrungen in der Genealogie berichten. Ausklang könnte dann vielleicht gegen 17:00-18:00 Uhr sein. Natürlich ist in dieser Zeit auch der Besuch unserer Bücherei möglich. Bis zur endgültige Terminankündigung sind sicher noch Programmpunkte ergänzbar, da bitte ich um Ihre Wünsche und Anregungen. Sollte noch jemand mithelfen wollen, würde ich mich freuen. Schön wäre natürlich eine Rückmeldung über Interesse aus der Liste.........
Grüße aus dem im Moment eher naßkalten Tecklenburger Land Claudia Janßen-Timmen
Date: 2006/06/01 13:40:51
From: Eva Holtkamp <E.Holtkamp(a)onlinehome.de>
Hallo Claudia, danke für die Einladung zum 9.9. 2006. Deinen Plan finde ich gut und interessant. Daher trage ich den Termin auch im Kalender ein. Vorher sehen wir uns doch sicher noch auf dieser Veranstaltung: 6. Norddeutsche Genealogiebörse am 10. Juni 2006 von 10.00 - 17.00 Uhr im Solarlux-Forum, Bissendorf bei Osnabrück www.genealogieboerse.de Liebe Grüße Eva ----- Original Message ----- From: "Claudia" <Claudia(a)j-t.de> To: <paf-user(a)genealogy.net> Sent: Thursday, June 01, 2006 10:35 AM Subject: [PAF-User] INPUT im Herbst in OS, Vorankündigung So, nun noch einmal INPUT, das INformative Paf User Treffen. Heute möchte ich kurz andeuten, daß ich im September in Osnabrück ein solches Treffen für PAF-Interessierte anbieten werde. Es wird am zweiten Samstag, dem 9.9. 2006 im Landhaus Mehring in Osnabrück stattfinden. Wir werden uns so gegen 10 Uhr dort treffen und im Rahmen eines von mir angebotenen Seminars über PAF und die Bearbeitung von Daten, Bildern und Ablagestrukturen in der Familienforschung die Zeit vertreiben. Ein Mittagessen in der vorhandenen Gastronomie ist eingeplant. Weiter ist ab 14:00 im Rahmen des monatlichen Vortragsprogramms unseres Vereins OSFA (Osnabrücker Familienforschung) <www.osfa.de> ein Vortrag von Frau Brigitte Jahnke, Tecklenburg, mit dem Titel " Grundbegriffe der bäuerlichen Genealogie in Westfalen. Erklärt am Beispiel der Überlieferung des Stifts Leeden" vorgesehen. Parallel dazu werden Kaffee oder Tee und ein hervorragender Kuchen serviert. Im Anschluß können wir uns mit den gewonnenen Kenntnissen noch einmal über PAF austauschen und über Erfahrungenn in der Genealogie berichten. Ausklang könnte dann vielleicht gegen 17:00-18:00 Uhr sein. Natürlich ist in dieser Zeit auch der Besuch unserer Bücherei möglich. Bis zur endgültige Terminankündigung sind sicher noch Programmpunkte ergänzbar, da bitte ich um Ihre Wünsche und Anregungen. Sollte noch jemand mithelfen wollen, würde ich mich freuen. Schön wäre natürlich eine Rückmeldung über Interesse aus der Liste......... Grüße aus dem im Moment eher naßkalten Tecklenburger Land Claudia Janßen-Timmen _______________________________________________ PAF-User mailing list PAF-User(a)genealogy.net http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/paf-user
Date: 2006/06/01 15:56:50
From: Roland R. Rosina <genealog(a)gmx.net>
Liebe Claudia Janßen-Timmen, gerne habe ich den Hinweis auf das geplante INPUT-Treffen Anfang September zur Kenntnis genommen. Hier, im Ravensberger Land (http://de.wikipedia.org/wiki/Ravensberger_Land), habe ich noch keine derartige Veranstaltung kennen gelernt. Also komme ich doch "über die Grenze" Richtung Osnabrück. Den Termin habe ich schon mal festgehalten..... Herzliche Grüße Roland (Rosina) > > So, nun noch einmal INPUT, das INformative Paf User Treffen. > > Heute möchte ich kurz andeuten, daß ich im September in Osnabrück ein > solches Treffen für PAF-Interessierte anbieten werde. Es wird am zweiten > Samstag, dem 9.9. 2006 im Landhaus Mehring in Osnabrück stattfinden. Wir > werden uns so gegen 10 Uhr dort treffen und im Rahmen eines von mir > angebotenen Seminars über PAF und die Bearbeitung von Daten, Bildern und > Ablagestrukturen in der Familienforschung die Zeit vertreiben. Ein > Mittagessen in der vorhandenen Gastronomie ist eingeplant. Weiter ist ab > 14:00 im Rahmen des monatlichen Vortragsprogramms unseres Vereins OSFA > (Osnabrücker Familienforschung) <www.osfa.de> ein Vortrag von Frau > Brigitte Jahnke, Tecklenburg, mit dem Titel " Grundbegriffe der > bäuerlichen Genealogie in Westfalen. Erklärt am Beispiel der > Überlieferung des Stifts Leeden" vorgesehen. Parallel dazu werden Kaffee > oder Tee und ein hervorragender Kuchen serviert. Im Anschluß können wir > mit den gewonnenen Kenntnissen noch einmal über unsere PAF Kenntnisse > austauschen und uns über Erfahrungen in der Genealogie berichten. > Ausklang könnte dann vielleicht gegen 17:00-18:00 Uhr sein. Natürlich > ist in dieser Zeit auch der Besuch unserer Bücherei möglich. > Bis zur endgültige Terminankündigung sind sicher noch Programmpunkte > ergänzbar, da bitte ich um Ihre Wünsche und Anregungen. Sollte noch > jemand mithelfen wollen, würde ich mich freuen. Schön wäre natürlich > eine Rückmeldung über Interesse aus der Liste......... > > Grüße aus dem im Moment eher naßkalten Tecklenburger Land > > Claudia Janßen-Timmen > > > >------------------------------ > -- Forschungsschwerpunkte: (Gebiet/NAMEN) Sudetenland: BÖHM, BSTÄNDIG, FONTIN, GOPPOLD, LIFKA, WONDRAK, Wuppertal + Rheinland: BOSSARD-SCHLEGEL, JAHNKE, WÜLFING, Breslau+Schlesien BIOW, BOSSARD, von BÜLTZINGSLÖWEN, Trentino + ehem. k.u.k. Monarchie: ROSINA, Molotschna (Mennoniten-Siedlungsgebiet; heute Ukraine) FRIESEN, LÖWEN, BRAUN, KREMSER
Date: 2006/06/01 16:58:33
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Waltraud Turski wrote:
ich möchte ein altes Tagebuch einscannen ,um es nachher auf CD zu brennen,welcher Dateityp eignet sich dazu am besten.
Auch ich empfehle TIF, da es verlustlos arbeitet. Allerdings halte ich die CD für nicht sinnvoll. Die Wahrscheinlichkeit, in wenigen Jahren die CD noch komplett lesen zu können ist gering. Für Datensicherung hat sich MO (magneto-Optisch) und DVD-RAM als sinnvoll und langlebig(er) herausgestellt. Leider wird alles in spätesten 20 Jahren auf Grund von fehlender Hardware als nutzlos erweisen :-( MfG, Metti.
Date: 2006/06/03 23:21:56
From: Markus Christ <m.christ(a)christm.ch>
Guten Tagals Vielscanner und Verwalter einer Fotosamler möchte ich mich dazu auch noch äussern.
1. Sicher ist eine wichtigte Frage, für was soll die Grafikdatei wieder verwendet werden...
welche Qualität wird gewünscht 2. Fotografie kontra ScannenDie Fotografie ist einem Scanner klar unterlegen. Ausser man besorgt sich eine Topausrüstung
mit Belichtung, etc., aber auch dann hat man kaum die selbe Auflösung. 2.a. Die einzigen Ausnahmen zum Einscannen sind - nicht auf den Scanner Legbare Vorlagen - nicht transportierbar - mögliche Beschädigung beim Scannen 3. Speicherformat Jpg ist ungeeignet, da es bei jedem Speichern schon qualitätseinbussemit sich bringt. Wir immer mit der selben Originaldatei gearbeitet, so kann das gehen.
Die Jpg-Datei sollte aber nie mehr gespeichert - sprich überschrieben werdenDie Wahl die die meisten Archive und ich für die Archivierung getroffen habe:
- Scannen mit mindestens 600 dpi - Speichern als nicht komprimiertes TIF-File 4. Anderes DateiformatDie Tif-File kann man dann immer schnell in ein anderes File-format konvertieren
- sehr einfach ist da irfanview (http://www.irfanview.de/) Herzliche Grüsse Markus Christ Claudia schrieb:
Hallo Waltraud, hallo Eva, nun gebe ich meinen "Senf" auch noch dazu....... ----- Waltraud Turski schrieb:das Einscannen von Dokumenten hat sich eigentlich (bis auf wenige Ausnahmen) überholt. Viel schneller und auch m.E. besser funktioniert eine gute fotografische Ablichtung. Mit unseren modernen hochauflösenden Fotoapparaten ist die Reproduktion von Büchern problemlos möglich. Vorteile: schonend für die Vorlage (z.B. Buch, Vase), großer Schärfentiefebereich, schnell, einfach zu handhaben, überall möglich......(oder haben Sie schon einmal versucht, die Aufschriften eines Denkmals einzuscannen... ;-) ...) Nachteile: ist schon sehr verführerisch so mal eben einfach alles zu "dokumentieren" (siehe Denkmal....... :-) )ich möchte ein altes Tagebuch einscannenHeute können wir kaum sagen, welches Dateiformat in der Zukunft länger bestand haben wird. Irgendwann hat sich bestimmt alles überholt. - Wir werden uns darauf einstellen müssen, immer wieder unsere Dokumente auf neue Dateiformate und auch auf neue Datenträger umkopieren zu müssen.- Auch das TIFF-Format ist leider in verschiedenen Formaten verbreitet. - Im Moment ist wieder einmal das DNG-Format vermehrt in der Diskussion......Empfehlung: Bleiben Sie einfach bei Ihrem gewohnten Dateiformat (vielleicht JPG). Vermutlich wird das den gestellten Ansprüchen im Moment genügen......,um es nachher auf CD zu brennen,welcher Dateityp eignet sich dazu am besten.So, nun noch einmal INPUT, das INformative Paf User Treffen. Heute möchte ich kurz andeuten, daß ich im September in Osnabrück ein solches Treffen für PAF-Interessierte anbieten werde. Es wird am zweiten Samstag, dem 9.9. 2006 im Landhaus Mehring in Osnabrück stattfinden. Wir werden uns so gegen 10 Uhr dort treffen und im Rahmen eines von mir angebotenen Seminars über PAF und die Bearbeitung von Daten, Bildern und Ablagestrukturen in der Familienforschung die Zeit vertreiben. Ein Mittagessen in der vorhandenen Gastronomie ist eingeplant. Weiter ist ab 14:00 im Rahmen des monatlichen Vortragsprogramms unseres Vereins OSFA (Osnabrücker Familienforschung) <www.osfa.de> ein Vortrag von Frau Brigitte Jahnke, Tecklenburg, mit dem Titel " Grundbegriffe der bäuerlichen Genealogie in Westfalen. Erklärt am Beispiel der Überlieferung des Stifts Leeden" vorgesehen. Parallel dazu werden Kaffee oder Tee und ein hervorragender Kuchen serviert. Im Anschluß können wir mit den gewonnenen Kenntnissen noch einmal über unsere PAF Kenntnisse austauschen und uns über Erfahrungen in der Genealogie berichten. Ausklang könnte dann vielleicht gegen 17:00-18:00 Uhr sein. Natürlich ist in dieser Zeit auch der Besuch unserer Bücherei möglich. Bis zur endgültige Terminankündigung sind sicher noch Programmpunkte ergänzbar, da bitte ich um Ihre Wünsche und Anregungen. Sollte noch jemand mithelfen wollen, würde ich mich freuen. Schön wäre natürlich eine Rückmeldung über Interesse aus der Liste.........Grüße aus dem im Moment eher naßkalten Tecklenburger Land Claudia Janßen-Timmen_____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/06/04 07:07:39
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Markus Christ wrote:
Die Jpg-Datei sollte aber nie mehr gespeichert - sprich überschrieben werden
Es gibt mittlerweile Programme, die einen Zuschnitt auf die Blockgrößelegen und anschließend nicht neu berechnen. Man behält also seine vorhandene Qualität. Auch wenn nur die IPTC-Daten verändert wurden ist ein Abspeichern problemlos. Das nur als zusätzlichen Hinweis. Für die meisten ist Deine AUssage durchaus richtig. Auch ich empfehle lieber TIFF.
- Speichern als nicht komprimiertes TIF-File
Eine verlustlose Komprimierung mittels LZH oder ZIP ist durchaus ebenfalls ohne Qualitätseinbußen möglich. Ich möchte noch auf IPTC eingehen. IPTC ist ein standardisiertes Verfahren, um einer Bilddatei Zusatzinformationen in Form von Texten mitzugeben, ohne die Bilddaten zu verändern. Damit kann man z.B. eine Beschreibung des Bildes vornehmen, Namen (und Geburtsdaten) der Personen auf dem Bild anzugeben. Auch einige Bildverwaltungen nutzen die IPTC-Daten, um Stichworte unter zu bringen und die Bilder somit besser Verwalten zu können. Der Große Vorteil von IPTC liegt meiner Meinung nach in der untrennbaren Information, die immer mit der Bilddatei kopiert wird. Es ist also keine zusäzliche Datei für die Bildbeschreibung nötig. Mittlerweile können alle besseren Bildbearbeitungsprogramme diese Daten lesen, schreiben und bieten Möglichkeiten zur Veränderung dieser Daten. So auch das bereits erwähnte Irfanview. Ich würde es begrüßen, wenn diese Daten auch von mehr Genealogieprogrammen unterstützt würden. MfG, Metti.
Date: 2006/06/04 09:54:50
From: Andreas Hirsch <hirscha(a)gmx.de>
-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE----- Hash: SHA1 > ----- Original Message ----- > From: Markus Christ <m.christ(a)christm.ch> > To: Genealogie-Programme <genealogie-programme(a)genealogy.net> > Sent: Samstag, 3. Juni 2006 23:21:35 > Subject: [Gen-Programme] Einscannen von handschriftlichen Aufzeichnungen Wieder einmal INPUT- Termin in OS im Herbst..... > > 3. Speicherformat > Jpg ist ungeeignet, da es bei jedem Speichern schon qualitätseinbusse > mit sich bringt. Wir immer mit der selben Originaldatei gearbeitet, so > kann das gehen. > Die Jpg-Datei sollte aber nie mehr gespeichert - sprich überschrieben werden > > Die Wahl die die meisten Archive und ich für die Archivierung getroffen > habe: > - Scannen mit mindestens 600 dpi > - Speichern als nicht komprimiertes TIF-File > Hallo, TIFF komprimiert doch verlustfrei (im Gegensatz zu JPEG), wo liegt denn der Vorteil von nicht komprimierten TIFFs? Grüsse Andreas Hirsch -----BEGIN PGP SIGNATURE----- Version: GnuPG v1.4.3-cvs (MingW32) Comment: Using GnuPG with Mozilla - http://enigmail.mozdev.org iD8DBQFEgpGrwJTUpIGkGDIRAu7zAJwIPAmUCrm/X0Ph0Q8iKqVGzUlQJQCgygLb c2Xm5uQeQGC6xlSpUmx8rY8= =2Rem -----END PGP SIGNATURE-----
Date: 2006/06/04 15:01:27
From: Claudia <Claudia(a)j-t.de>
Hallo Markus,nun ja, sicherlich kann ich mit immer höheren Auflösungen Originale reproduzieren, - aber warum? Die Dateigrößen sind mit heute gebräuchlichen PC´s dann schon in Größenordnungen von vielleicht einigen 100 MB / Bild angewachsen... doch wofür? (ich halte meine Aussage bewußt pauschal, um nicht in physikalisch-mathematische Diskussionen über Speichergröße - Auflösungen u.s.w. abzugleiten. :-) )
Was machen wir denn mit unseren Bildern?Wir speichern sie und zeigen sie am PC, wir verwenden sie in Chroniken und Datenblättern, vereinzelnd drucken wir auch das eine oder Bild aus. Na und,- welche Auflösungen sind denn dafür nötig? - Eher relativ geringe, wie wir wohl alle wissen. Soll es denn vielleicht das Portrait der Oma sein, daß ich aus dem Gruppendia mit ca. 200Personen auf DIN A 0 vergrößern möchte, dann brauche ich doch die hohe Auflösung, oder?...... Meine Einstellung dazu: Sicherlich kann es sinnvoll sein, für eine in der Zukunft wahrscheinlich leistungsfähigere Hardware schon jetzt mit maximal möglicher Leistungsfähigkeit Repros auf die eine oder andere Art zu erstellen, doch kann ich auch heute beruhigt für meine Unterlagen mit den mir zur Verfügung stehenden begrenzten Ressourcen absolut genügende Archivarbeit verrichten.
gegendenAuflösungswahnsinnige Grüße Claudia Janßen-Timmen Markus Christ schrieb:
Guten Tagals Vielscanner und Verwalter einer Fotosamler möchte ich mich dazu auch noch äussern.1. Sicher ist eine wichtigte Frage, für was soll die Grafikdatei wieder verwendet werden...welche Qualität wird gewünscht 2. Fotografie kontra ScannenDie Fotografie ist einem Scanner klar unterlegen. Ausser man besorgt sich eine Topausrüstungmit Belichtung, etc., aber auch dann hat man kaum die selbe Auflösung. 2.a. Die einzigen Ausnahmen zum Einscannen sind - nicht auf den Scanner Legbare Vorlagen - nicht transportierbar - mögliche Beschädigung beim Scannen 3. Speicherformat Jpg ist ungeeignet, da es bei jedem Speichern schon qualitätseinbussemit sich bringt. Wir immer mit der selben Originaldatei gearbeitet, so kann das gehen.Die Jpg-Datei sollte aber nie mehr gespeichert - sprich überschrieben werdenDie Wahl die die meisten Archive und ich für die Archivierung getroffen habe:- Scannen mit mindestens 600 dpi - Speichern als nicht komprimiertes TIF-File 4. Anderes DateiformatDie Tif-File kann man dann immer schnell in ein anderes File-format konvertieren- sehr einfach ist da irfanview (http://www.irfanview.de/) Herzliche Grüsse Markus Christ Claudia schrieb:Hallo Waltraud, hallo Eva, nun gebe ich meinen "Senf" auch noch dazu....... ----- Waltraud Turski schrieb:das Einscannen von Dokumenten hat sich eigentlich (bis auf wenige Ausnahmen) überholt. Viel schneller und auch m.E. besser funktioniert eine gute fotografische Ablichtung. Mit unseren modernen hochauflösenden Fotoapparaten ist die Reproduktion von Büchern problemlos möglich. Vorteile: schonend für die Vorlage (z.B. Buch, Vase), großer Schärfentiefebereich, schnell, einfach zu handhaben, überall möglich......(oder haben Sie schon einmal versucht, die Aufschriften eines Denkmals einzuscannen... ;-) ...) Nachteile: ist schon sehr verführerisch so mal eben einfach alles zu "dokumentieren" (siehe Denkmal....... :-) )ich möchte ein altes Tagebuch einscannenHeute können wir kaum sagen, welches Dateiformat in der Zukunft länger bestand haben wird. Irgendwann hat sich bestimmt alles überholt. - Wir werden uns darauf einstellen müssen, immer wieder unsere Dokumente auf neue Dateiformate und auch auf neue Datenträger umkopieren zu müssen.- Auch das TIFF-Format ist leider in verschiedenen Formaten verbreitet. - Im Moment ist wieder einmal das DNG-Format vermehrt in der Diskussion......Empfehlung: Bleiben Sie einfach bei Ihrem gewohnten Dateiformat (vielleicht JPG). Vermutlich wird das den gestellten Ansprüchen im Moment genügen......,um es nachher auf CD zu brennen,welcher Dateityp eignet sich dazu am besten.So, nun noch einmal INPUT, das INformative Paf User Treffen. Heute möchte ich kurz andeuten, daß ich im September in Osnabrück ein solches Treffen für PAF-Interessierte anbieten werde. Es wird am zweiten Samstag, dem 9.9. 2006 im Landhaus Mehring in Osnabrück stattfinden. Wir werden uns so gegen 10 Uhr dort treffen und im Rahmen eines von mir angebotenen Seminars über PAF und die Bearbeitung von Daten, Bildern und Ablagestrukturen in der Familienforschung die Zeit vertreiben. Ein Mittagessen in der vorhandenen Gastronomie ist eingeplant. Weiter ist ab 14:00 im Rahmen des monatlichen Vortragsprogramms unseres Vereins OSFA (Osnabrücker Familienforschung) <www.osfa.de> ein Vortrag von Frau Brigitte Jahnke, Tecklenburg, mit dem Titel " Grundbegriffe der bäuerlichen Genealogie in Westfalen. Erklärt am Beispiel der Überlieferung des Stifts Leeden" vorgesehen. Parallel dazu werden Kaffee oder Tee und ein hervorragender Kuchen serviert. Im Anschluß können wir mit den gewonnenen Kenntnissen noch einmal über unsere PAF Kenntnisse austauschen und uns über Erfahrungen in der Genealogie berichten. Ausklang könnte dann vielleicht gegen 17:00-18:00 Uhr sein. Natürlich ist in dieser Zeit auch der Besuch unserer Bücherei möglich. Bis zur endgültige Terminankündigung sind sicher noch Programmpunkte ergänzbar, da bitte ich um Ihre Wünsche und Anregungen. Sollte noch jemand mithelfen wollen, würde ich mich freuen. Schön wäre natürlich eine Rückmeldung über Interesse aus der Liste.........Grüße aus dem im Moment eher naßkalten Tecklenburger Land Claudia Janßen-Timmen_____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme_____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/06/04 16:22:07
From: Frank Volk <frank.volk(a)vr-web.de>
Hallo liebe Listis, zur Diskussion über Dateiformate und Archiv generell gebe ich jetzt auch noch meinen "Senf" dazu ... ich werde im Übrigen demnächst dazu auch mal noch einen Artikel für's Genwiki schreiben (zum Thema Digitalfotografie habe ich das bereits getan -> http://wiki.genealogy.net/wiki/Digitalfotografie ) . Es ist immer wieder dasselbe: Es kommt darauf an, was ich wann tue und für was ich's brauche ! Im Archiv ist es häufig unmöglich, mit Scanner zu arbeiten. Da bietet sich der Digitalfoto an. Ich selbst habe es geschafft, im Archiv in 4 Stunden über 500 Bilder mit meiner 3,2 Megapixel-Kamera zu machen. Ausschuß waren vier Bilder, die waren immer noch leserlich, aber eben nicht ganz scharf. Ich fotografiere immer die ganze DIN-A-4 Seite ab. Vorher den Deckel und wenn ich mit einem Buch fertig bin, auch wieder. So weiß ich daheim dann immer noch, aus welchem Buch ich was hatte. Großartig lesen tue ich dabei nicht, denn die Archivzeit ist kostbar (Urlaubstag, Anfahrt ...). Häufig weiß man ja noch gar nicht, ob man die Seite überhaupt braucht ... Das wesentlich größere Problem ist dann teilweise, daß die Hand lahm wird oder die Akkus leer ... Auf diese Art und Weise habe ich in den letzten Jahren etwa 10.000 Digitalfotos von Unterlagen, Büchern usw. gemacht. Das erste was ich mache, wenn ich aus dem Archiv komme: Die Originaldaten (unkompromiert) direkt auf eine CD / DVD brennen und ab in "mein" Archiv. Da kommt nix mehr dran ... Wenn's handschriftliche Unterlagen sind, dann mache ich auch mal ein Detailfoto. Wenn ich zuhause was in die Finger bekomme (Buch aus der Bibliothek oder Familienunterlagen), werden diese gescannt, und zwar normalerweise mit 300 dpi. Das reicht nämlich völlig aus, da der Drucker ja auch nicht mehr schafft. Und wenn mal ein Bild dabei ist, das wirklich wichtig ist, dann auch mal in "bester" Qualität. Wichtiger erscheint mir der Hinweis, daß man auf die Haltbarkeit und die Datensicherung hinweist. Was nutzt die beste Datensicherung, wenn sie direkt neben dem PC liegt. Meine (digitalen) Unterlagen wandern in Kopie immer zu meinen Eltern, zu meiner Schwester und ins Geschäft. Nicht die wöchentliche Sicherung, aber immer wenn es große Ergänzungen gab. Und die direkte Linie und alle Unterlagen dazu, wenn sie nicht gerade aus Ortsfamilienbüchern oder einem öffentlichen Archiv stammen, werden außerdem noch in Papierform aufbewahrt. Ich gehe eigentlich davon aus, daß im Gegensatz zur CD oder zur DVD das heutige Papier mit der heutigen Technik bedruckt 97 Jahrehält. Dann wird mein Sohn 100 ... Spaß beiseite: Man sollte sich ständig Gedanken machen, ob das momentane Speichermedium noch die nächsten 5 Jahre überdauert. Und man sollte bei allen Techniken drandenken, es muß nicht nur das Medium überleben, sondern auch das Programm, mit dem man das Medium ggfs. lesen möchte. Viele Grüße aus dem Neckartal Frank Volk Neckargemünd www.frank-volk.de
Date: 2006/06/04 17:03:49
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Frank Volk wrote:
Das erste was ich mache, wenn ich aus dem Archiv komme: Die Originaldaten (unkompromiert) direkt auf eine CD / DVD brennen und ab in "mein" Archiv. Da kommt nix mehr dran ...
Schlau! Allerdings empfehle ich DVD-RAM. Die sind deutlich geeigneter für Datenarchivierung als CD und DVD.
Man sollte sich ständig Gedanken machen, ob das momentane Speichermedium noch die nächsten 5 Jahre überdauert. Und man sollte bei allen Techniken drandenken, es muß nicht nur das Medium überleben, sondern auch das Programm, mit dem man das Medium ggfs. lesen möchte.
Genau hier sehe ich das größte Problem. Bilder von vor 100 Jahren sind heute ohne Hilfsmittel zu nutzen und der Informationsgehalt sofort erkennbar. Eine CD/DVD ist in deutlich kürzerer Zeit nur noch nett anzuschauen. :-( MfG, Metti.
Date: 2006/06/04 23:37:18
From: Markus Christ <m.christ(a)christm.ch>
Hallo Herr Hirschja da habe ich den Satz falsch geschrieben, die komprimierte Form von jpg ist ungeeignet.
Es gibt auch eine komprimierte, aber verlustfreie Tif-Form, die LZW http://de.wikipedia.org/wiki/LZWDiese komprimierte Form gibt aber manchmal Probleme, da nicht alle Programme dieses Format lesen können.
Deshalb ist die unkomprimierte Tif- Form die geeigneteste Form. Herzliche Grüsse Markus Christ Andreas Hirsch schrieb:
-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE----- Hash: SHA1----- Original Message ----- From: Markus Christ <m.christ(a)christm.ch> To: Genealogie-Programme <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Samstag, 3. Juni 2006 23:21:35 Subject: [Gen-Programme] Einscannen von handschriftlichen Aufzeichnungen Wieder einmal INPUT- Termin in OS im Herbst..... 3. Speicherformat Jpg ist ungeeignet, da es bei jedem Speichern schon qualitätseinbussemit sich bringt. Wir immer mit der selben Originaldatei gearbeitet, so kann das gehen.Die Jpg-Datei sollte aber nie mehr gespeichert - sprich überschrieben werdenDie Wahl die die meisten Archive und ich für die Archivierung getroffen habe:- Scannen mit mindestens 600 dpi - Speichern als nicht komprimiertes TIF-FileHallo, TIFF komprimiert doch verlustfrei (im Gegensatz zu JPEG), wo liegt denn der Vorteil von nicht komprimierten TIFFs?
Date: 2006/06/05 19:36:27
From: Frank Volk <frank.volk(a)vr-web.de>
Liebe Listis, ich habe eine besondere Herausforderung ... Seit längerer Zeit habe ich vor, die Vorfahren unserer Kinder grafisch darzustellen. Soweit so gut, jedes Programm kann ja einige Generationen ausdrucken. Ich hätte aber gerne - zum "an die Wand hängen" den Ausdruck aller Vorfahren. Mein Vater hat ein Formular eines Ahnenkreises, der Proband steht in der Mitte und davon ausgehend in der oberen Hälfte die Vorfahren väterlicherseit und nach unten die Vorfahren mütterlicherseits. Mit jeder Generation teilt sich der Kreis, die Eltern haben also noch einen halben, die Großeltern einen Viertelkreis usw. Nun geht aber auch der Vordruck meines Vaters nur bis zur sechsten Generation, da kann ich auch gleich auf die herkömmlichen Programme zurückgreifen. Ich hätte gerne den kompletten Ahnenkreis auf einmal, den ich dann "blattweise" ausdrucken und dann wieder zusammenfügen kann. Das heißt: es müßte bis zur 20. Generation darstellbar sein. Andererseits habe ich auch keine große Lust, die etwa 3.700 bekannten Vorfahren unserer Kinder nochmal abzutippen, sonst würde ich es vielleicht mit Adobe-Photo-Shop probieren. Hat jemand einen Tip, oder noch besser: die Lösung ? Liebe Grüße aus dem Neckartal Frank (Volk) www.frank-volk.de
Date: 2006/06/05 20:49:29
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Frank Volk wrote:
Das heißt: es müßte bis zur 20. Generation darstellbar sein.
Du weißt, das das über eine Million Personen sind? Eine solche Darstellung ist meier Meinung nach nicht sinnvoll. Schau Dir mal Deine Daten an. Wie viele Generationen hast Du denn komplett? Eine Schmuckdarstellung wie Du sie beschreibst, muss mach außen hin immer kleinere Felder haben (der Platz pro Person halbiert sich jede Generation). Da hast Du entweder riesige Flächen für die ersten Generationen, die Du nicht voll bekommst oder so kleine Täfelchen, dass Du mit einer Lupe nachsehen musst, welche Informationen enthalten sind. Die einzig sinnvolle Alternative wäre ein auf Deine Bedürfnisse abgestimmtes Bild. Das ist immer mit viel Arbeit verbunden. MfG, Metti.
Date: 2006/06/05 21:35:05
From: Frank Volk <frank.volk(a)vr-web.de>
> > Das heißt: es müßte bis zur 20. Generation darstellbar sein. > > Du weißt, das das über eine Million Personen sind? > Eine solche Darstellung ist meier Meinung nach nicht sinnvoll. Schau > Dir mal Deine Daten an. Wie viele Generationen hast Du denn komplett? Hallo Metti, alle 20 ... deshalb mach ich mich jetzt dran ... ne, Spaß beiseite. Bei den 20 Generationen sind es nur eine handvoll, bei der 19. aber immerhin schon 12 Personen. Aber der 16. abwärts würde sich die Darstellung dann schon lohnen, denn dann sind es über 300. Ich weiß, man kann es ja ganz einfach ausrechnen: der Proband hat noch 360 Grad, die Eltern noch 180 und in der 11. Generation sind wir bei 0,35 Grad pro Person. (in der 20.: 0,0006866455078125) . Ich weiß, daß das zum Ende hin natürlich schier unmöglich ist. Aber bitte schön, so ein bißchen was möchte ich halt schon dargestellt haben. In den in der vorigen Mail genannten "Ahnenkreis" meines Vaters hat man (aber handschriftlich) 10 Generationen eintragen können. Vielleicht finde ich ja zumindest hierfür eine EDV-technische Lösung, denn Malen ist nicht mein Ding ... Viele Grüße Frank (Volk)
Date: 2006/06/05 22:14:20
From: Anton Petschner <anton(a)petschner.com>
Hallo Frank, mit meinem Uralt-Programm "Ahnengalerie 1.6" ist sowohl ein Vorfahren- als auch ein Nachfahrenkreisdiagramm machbar. Auch über 20 Generationen. Je nach gewählter Vergrößerung benötige ich bei ca. 1000 Vorfahren zwischen sechs und 200 (oder auch mehr...) Seiten. Ich hab mir ein Vorfahrenkreisdiagramm auf sechs Seiten ausgedruckt, die Namen sind ab der sechsten Generation nicht mehr lesbar. Interessant ist die Darstellung trotzdem, da man auf einen Blick sieht, in welchem Zweig man schon wie weit geforscht hat bzw. wo Lücken in den Generationen sind. Liebe Grüße aus der Pfalz Anton
Date: 2006/06/05 23:00:10
From: Theo Molberg <Theo.Molberg(a)uni-duesseldorf.de>
Hallo Frank Volk, >Ich hätte gerne den kompletten Ahnenkreis auf einmal, den ich dann "blattweise" ausdrucken >und dann wieder zusammenfügen kann. >Das heißt: es müßte bis zur 20. Generation darstellbar sein. wie ja schon andere schrieben wird das viel zu unübersichtlich. Bei Progen www.pro-gen.nl gibt es ein Vorfahren Kreisdiagramm bis 10 Generationen und bis Din A 0 und in verschiedenen Farben, Formen etc. mit Seitenverweisen auf weitere Generationen in weiterführenden Kreisdiagramme. Vielleicht hilfts. Gruß Theo Molberg
Date: 2006/06/06 06:14:11
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Frank Volk wrote:
alle 20 ... deshalb mach ich mich jetzt dran ... ne, Spaß beiseite. Bei den 20 Generationen sind es nur eine handvoll, bei der 19. aber immerhin schon 12 Personen. Aber der 16. abwärts würde sich die Darstellung dann schon lohnen, denn dann sind es über 300.
Du vergisst die Relation. In der 16. Generation sind 32000 Personen vorhanden. Da sind Deine 300 Personen nicht mal ein Prozent. Da bleibt reichlich leer.
Ich weiß, daß das zum Ende hin natürlich schier unmöglich ist. Aber bitte schön, so ein bißchen was möchte ich halt schon dargestellt haben. In den in der vorigen Mail genannten "Ahnenkreis" meines Vaters hat man (aber handschriftlich) 10 Generationen eintragen können. Vielleicht finde ich ja zumindest hierfür eine EDV-technische Lösung, denn Malen ist nicht mein Ding ...
Man wird sicher die Möglichkeit haben, vorgegebene Felder zu kopieren und einzufügen. Das ist aber nicht automatisch machbar, da wirst Du immer Hand anlegen müssen. MfG, Metti.
Date: 2006/06/06 19:52:08
From: Rainer Schönberger <genealogie(a)rsaa.de>
www.stammbaumdrucker.de (allerdings nicht rund, nur eckig) Viel Spaß beim zusammenkleben Rainer (Schönberger)
Date: 2006/06/06 20:10:12
From: werner <werner(a)wbloos.de>
Hi,es gibt son Programm - allerdings konnte ich es nicht bis zur 20. Generation testen weil meine Forschungen nur bis zu 9.Generation zurückgehen. Das Programm heisst TreeDraw (http://www.spansoft.org/) und kann eigentlich auf eine beliebig große Fläche zeichnen die dann mit beliebigen Druckern/Plottern in passende "Schnipsel" zerlegt wird die man dann wieder zusammenkleben kann um ein großes Poster zu erhalten. Auf der Seite des Programmieres ist auch eine Abbildung so wie Du es beschreibst - dort allerdings nur bis zu 7. Generation. Ich kann mir aber nicht vorstellen dass der Programmierer eine Begrenzung der Generationen eingebaut hat - probiers einfach mal aus. Sollten die höheren Generationen zu klein dargestellt werden dann versuch mit der Schriftart etwas zu spielen.
Gruß Werner Frank Volk schrieb:
Liebe Listis,ich habe eine besondere Herausforderung ... Seit längerer Zeit habe ich vor, die Vorfahren unserer Kinder grafisch darzustellen. Soweit so gut, jedes Programm kann ja einige Generationen ausdrucken. Ich hätte aber gerne - zum "an die Wand hängen" den Ausdruck aller Vorfahren. Mein Vater hat ein Formular eines Ahnenkreises, der Proband steht in der Mitte und davon ausgehend in der oberen Hälfte die Vorfahren väterlicherseit und nach unten die Vorfahren mütterlicherseits. Mit jeder Generation teilt sich der Kreis, die Eltern haben also noch einen halben, die Großeltern einen Viertelkreis usw. Nun geht aber auch der Vordruck meines Vaters nur bis zur sechsten Generation, da kann ich auch gleich auf die herkömmlichen Programme zurückgreifen. Ich hätte gerne den kompletten Ahnenkreis auf einmal, den ich dann "blattweise" ausdrucken und dann wieder zusammenfügen kann. Das heißt: es müßte bis zur 20. Generation darstellbar sein. Andererseits habe ich auch keine große Lust, die etwa 3.700 bekannten Vorfahren unserer Kinder nochmal abzutippen, sonst würde ich es vielleicht mit Adobe-Photo-Shop probieren.Hat jemand einen Tip, oder noch besser: die Lösung ? Liebe Grüße aus dem Neckartal Frank (Volk) www.frank-volk.de _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/06/06 20:13:44
From: Heinz Köhler <hkoehler(a)sampo.de>
Hallo Frank,kenne bis jetzt auch noch kein Programm welches deine gewünschte Generationsanzahl abdeckt bzw. sauber ausgibt.
Die meisten Programme halten nach einigen Generationen nicht mehr was sie versprechen.
Bis jetzt verwende ich immer noch Companion (PAF). Das hat aber einen Nachteil: es gibt nur die Jahreszahl aus und nicht den Monat und Tag. Der nächste und für dich größere Nachteil ist auch eine einigerm. vernünftige Ausgabe. Diese endet m.E. bei der 10. bis 11. Generation (max 16 Generationen einstellbar). Gebe Metti vollkommen recht mit seiner Meinung über die Generationsanzahl (bei 12 vollständigen Generationen wären 4095 Personen auf dem Blatt). ;-)
Ein Tipp am Rande zur Kreisdarstellung: ich verwende nur Halbkeis-Plots.Bei dieser Methode ist die Blattausnutzung pro Generation fast doppelt so gut wie beim Vollkreisausdruck.
Anmerkung: normales Plotterpapier hat meistens 36 Zoll (ca. 91cm). Es gibt auch größereres. Aber die Plotter dafür sind Mangelware. ;-)
Vielleicht hat jemand noch eine gute Erfahrung. Wäre auch daran interessiert.
Schöne Grüße aus Nufringen Heinz (Köhler)
Liebe Listis,ich habe eine besondere Herausforderung ... Seit längerer Zeit habe ich vor, die Vorfahren unserer Kinder grafisch darzustellen. Soweit so gut, jedes Programm kann ja einige Generationen ausdrucken. Ich hätte aber gerne - zum "an die Wand hängen" den Ausdruck aller Vorfahren. Mein Vater hat ein Formular eines Ahnenkreises, der Proband steht in der Mitte und davon ausgehend in der oberen Hälfte die Vorfahren väterlicherseit und nach unten die Vorfahren mütterlicherseits. Mit jeder Generation teilt sich der Kreis, die Eltern haben also noch einen halben, die Großeltern einen Viertelkreis usw. Nun geht aber auch der Vordruck meines Vaters nur bis zur sechsten Generation, da kann ich auch gleich auf die herkömmlichen Programme zurückgreifen. Ich hätte gerne den kompletten Ahnenkreis auf einmal, den ich dann "blattweise" ausdrucken und dann wieder zusammenfügen kann. Das heißt: es müßte bis zur 20. Generation darstellbar sein. Andererseits habe ich auch keine große Lust, die etwa 3.700 bekannten Vorfahren unserer Kinder nochmal abzutippen, sonst würde ich es vielleicht mit Adobe-Photo-Shop probieren.Hat jemand einen Tip, oder noch besser: die Lösung ? Liebe Grüße aus dem Neckartal Frank (Volk
Date: 2006/06/06 20:37:16
From: Heinz Köhler <hkoehler(a)sampo.de>
Hallo Frank, habe gerade noch Familienstammbaum (Version 2005) getestet. Dort sind deine Generationszahlen (20) locker möglich. :-) Allerdings gibt es auch hier einen logischen Nachteil:bei 19 Generationen (mein Fall) und der Schriftgröße 8 im Namen beträgt die Blattgröße ca. 12m x 6m. *lächel* :-[
Ergo: Scheunentor mieten!!! Anmerkung: nimm es mir nicht übel, bin auch ein Fan von Grafik. Aber hier mache auch ich nicht mehr mit. Grins und schöne Grüße Heinz (Köhler) ;-)
Date: 2006/06/06 23:36:04
From: Thomas van Geuns <Thomas.van-Geuns(a)t-online.de>
Hallo Frank, mit Familienstammbaum 2005 habe ich es gerade probiert. Mit 20 Generationen (* ca. 1380) ergibt das hxb 7x8 DIN A4 Blätter quer. Schöne Tapete, aber alles lesbar mit bis zu 4 Textzeilen (Name, *, oo, +) in Größe 8 Viel Spaß beim puzzlen Thomas Frank Volk wrote: > Liebe Listis, > > ich habe eine besondere Herausforderung ... > > Seit längerer Zeit habe ich vor, die Vorfahren unserer Kinder > grafisch darzustellen. Soweit so > gut, jedes Programm kann ja einige Generationen ausdrucken. Ich > hätte aber gerne - zum > "an die Wand hängen" den Ausdruck aller Vorfahren. > > Mein Vater hat ein Formular eines Ahnenkreises, der Proband steht in > der Mitte und davon > ausgehend in der oberen Hälfte die Vorfahren väterlicherseit und > nach unten die Vorfahren > mütterlicherseits. Mit jeder Generation teilt sich der Kreis, die > Eltern haben also noch einen > halben, die Großeltern einen Viertelkreis usw. > > Nun geht aber auch der Vordruck meines Vaters nur bis zur sechsten > Generation, da kann > ich auch gleich auf die herkömmlichen Programme zurückgreifen. > > Ich hätte gerne den kompletten Ahnenkreis auf einmal, den ich dann > "blattweise" ausdrucken > und dann wieder zusammenfügen kann. > > Das heißt: es müßte bis zur 20. Generation darstellbar sein. > > Andererseits habe ich auch keine große Lust, die etwa 3.700 > bekannten Vorfahren unserer > Kinder nochmal abzutippen, sonst würde ich es vielleicht mit > Adobe-Photo-Shop probieren. > > > Hat jemand einen Tip, oder noch besser: die Lösung ? > > Liebe Grüße aus dem Neckartal > > Frank (Volk) > www.frank-volk.de > > > > _____________________________________________ > An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern > http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/06/07 19:24:22
From: Sanddorn <sanddorn52(a)web.de>
Hallo Frank, hallo Heinz, ich "menge" mich da auch mal eben ein :-) Es ist eigentlich ganz einfach - man kauft sich für ein paar Euro einen Vordruck einer schön gestalteten "Schmuck-Ahnentafel" für 6 oder 7 oder 8 Generationen, trägt dort seine Vorfahren schön mit einer Spezialfeder und Tusche ein und hat schwups-di-wups die allerschönste Ahnentafel. Dazu kauft man sich noch einen wundervollen Rahmen und hängt sich das Ding dann übers Sofa im Wohnzimmer. Was meint Ihr, was die Besucher da staunen :-)) Dass da innerhalb der Vorfahrenlinien ein paar Lücken sind, fällt den Betrachtern ja nicht gleich auf. Aber auch da kann man ein wenig "nachhelfen" - damit das nicht gleich so offensichtlich ist (hat noch niemandem geschadet :-)) Dass es auch nur bis zur 8. Generation geht (obwohl man ja bis zur 16. zurück ist) und dass man die 2. und 3. Ehen sowie die ganzen Nebenlinien nicht mit aufgeführt hat, braucht man ja auch alles nicht den laienhaften Betrachtern zu erläutern. Nach einem kurzen Betrachtungsmoment fordert man seine Besucher einfach schnell zum Hinsetzen auf, bietet ihnen ein Getränk und etwas Gebäck an; und verwickelt sie in ein tiefergehendes Genealogie-Gespräch (oder wechselt einfach das Thema; es wird einem schon was einfallen :-)) Wenn man die Schmucktafel nicht mit der Hand beschreiben möchte (liegt ja nicht jedem), kann man sich auch kleine Aufkleber ausdrucken (sieht ja auch nicht schlecht aus) und klebt die an die entsprechenden Stellen. Es gibt aber auch zur Schmucktafel einen sog. Entwurfsbogen. Dort hinein schreibt man die Daten seiner Vorfahren und gibt den Bogen zu einer Druckerei. Für ein paar Euro drucken die dann diese Daten in die Schmucktafel (sieht dann wenigstens professionell aus). ********************* Vorab kann man sich die Schmucktafeln schon mal auf dieser Internetseite ansehen: http://www.rnk-verlag.de/katalog/06.htm unten auf der jeweiligen Seite kann man dann auf den "weiter"-Button klicken und kann noch viele weitere Dinge betrachten. Tja, und kaufen kann man sich das alles in jedem guten, größeren Papierwarengeschäft. Ich habe mir in solch einem Geschäft vor Jahren mal die Schmucktafel Nr. 2808 gekauft. Die hat allerdings nur 6 Generationen und ist 70 x 50 cm groß Doch die halbrunde Form ist auch nicht viel größer (100 x 50 cm), und es passen 8 Generationen drauf. ************************ Mit dem "Selbstausdrucken" ist das ja so eine Sache: Man muß erstmal auswählen und eingrenzen und bekommt es dennoch nicht so genau hin. Ich habe mal mit GenoPro eine Ahnentafel für 8 Generationen erstellt. Darin waren alle Vorfahren enthalten (weil das Programm ja nicht die 2. und 3. Ehen und deren Vorfahren aussortieren kann). Ich habe das dann mit Hilfe eines entsprechenden DIN-A-0-Plottertreibers "hingebogen", bin zum Copy-Shop gegangen und habe mir die Ahnentafel dort auf 2 DIN-A-0-Bogen (Querformat) für ein paar EURO ausdrucken lassen. Diese beiden Dinger hängen nun über meinem Schreibtisch :-) Ich hatte sowas auch mal für 15 Generationen am PC erstellt. Das waren dann aber über 30 DIN-A-0-Bogen. Und da hat Heinz Köhler recht - man muß sich ein Scheunentor mieten :-) Viele Grüße und viel Spaß beim Ausprobieren Heinz (Schlutow)-----Ursprüngliche Nachricht----- Von: "Heinz Köhler" <hkoehler(a)sampo.de>
An: <genealogie-programme(a)genealogy.net>; <frank.volk(a)vr-web.de> Gesendet: Dienstag, 6. Juni 2006 20:13 Betreff: Re: [Gen-Programme] Programm zum Ausdruck eines Ahnenkreis
Bis jetzt verwende ich immer noch Companion (PAF). Das hat aber einen Nachteil: es gibt nur die Jahreszahl aus und nicht den Monat und Tag.
Date: 2006/06/07 19:41:51
From: Heinz Köhler <hkoehler(a)sampo.de>
Hallo Frank,Familienstammbaum (2005) ist nicht für eine größere Generationsanzahl oder Personenanzahl geeignet.
Um den notwendigen Platz für die Personenmengen bereit zu stellen, wird ein Trick mit einem großen Ausgangsradius gewählt.
Beispiel von einer Vollkreisdarstellung:Das Gesamtblatt hat einen Länge x Breite von 10m x 10m. Also einen Radius von ca 5m. Wenn nun der Platzbedarf pro Generation 5cm ist wird für 20 Generationen 1m im Radius Platz benötigt.
Die restlichen 4m Radius wird benötigt um die Menge der Daten darzustellen.An diesem Beispiel wäre in der Mitte ein Durchmesser mit 8m leerem, weißen Papier. ;-)
Am Besten kannst Du es Dir vorstellen, wenn Du einen Autoreifen von der Seite her betrachtest.
Gar nicht so einfach das zu erklären ..... :-[ Grüßle aus Nufringen Heinz (Köhler)
Date: 2006/06/07 20:00:32
From: Eva Holtkamp <E.Holtkamp(a)onlinehome.de>
Hallo Herr Sanddorn, das habe ich auch so gemacht. Habe aber erst auf dem Entwurfbogen, der meistens dazugeliefert wird, die Namensschildchen mit den Daten etc. aus Familienstammbaum ausgeschnitten und mit einem Prittstift auf den Bogen geklebt. So kann man das immer noch schnell ändern, falls nötig. Die endgültige Fassung mache ich später. Über der 8. Generation ist meisten noch etwas Platz, um noch eine Generationen dazuzuschreiben (oder zu kleben, *grins*). Liebe Grüße Eva (Holtkamp) mailto: E.Holtkamp(a)onlinehome.de ----- Original Message ----- From: "Sanddorn" <sanddorn52(a)web.de> To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Wednesday, June 07, 2006 7:24 PM Subject: Re: [Gen-Programme] Programm zum Ausdruck eines Ahnenkreis Hallo Frank, hallo Heinz, ich "menge" mich da auch mal eben ein :-) Es ist eigentlich ganz einfach - man kauft sich für ein paar Euro einen Vordruck einer schön gestalteten "Schmuck-Ahnentafel" für 6 oder 7 oder 8 Generationen, trägt dort seine Vorfahren schön mit einer Spezialfeder und Tusche ein und hat schwups-di-wups die allerschönste Ahnentafel. Dazu kauft man sich noch einen wundervollen Rahmen und hängt sich das Ding dann übers Sofa im Wohnzimmer. Was meint Ihr, was die Besucher da staunen :-)) Dass da innerhalb der Vorfahrenlinien ein paar Lücken sind, fällt den Betrachtern ja nicht gleich auf. Aber auch da kann man ein wenig "nachhelfen" - damit das nicht gleich so offensichtlich ist (hat noch niemandem geschadet :-)) Dass es auch nur bis zur 8. Generation geht (obwohl man ja bis zur 16. zurück ist) und dass man die 2. und 3. Ehen sowie die ganzen Nebenlinien nicht mit aufgeführt hat, braucht man ja auch alles nicht den laienhaften Betrachtern zu erläutern. Nach einem kurzen Betrachtungsmoment fordert man seine Besucher einfach schnell zum Hinsetzen auf, bietet ihnen ein Getränk und etwas Gebäck an; und verwickelt sie in ein tiefergehendes Genealogie-Gespräch (oder wechselt einfach das Thema; es wird einem schon was einfallen :-)) Wenn man die Schmucktafel nicht mit der Hand beschreiben möchte (liegt ja nicht jedem), kann man sich auch kleine Aufkleber ausdrucken (sieht ja auch nicht schlecht aus) und klebt die an die entsprechenden Stellen. Es gibt aber auch zur Schmucktafel einen sog. Entwurfsbogen. Dort hinein schreibt man die Daten seiner Vorfahren und gibt den Bogen zu einer Druckerei. Für ein paar Euro drucken die dann diese Daten in die Schmucktafel (sieht dann wenigstens professionell aus). ********************* Vorab kann man sich die Schmucktafeln schon mal auf dieser Internetseite ansehen: http://www.rnk-verlag.de/katalog/06.htm unten auf der jeweiligen Seite kann man dann auf den "weiter"-Button klicken und kann noch viele weitere Dinge betrachten. Tja, und kaufen kann man sich das alles in jedem guten, größeren Papierwarengeschäft. Ich habe mir in solch einem Geschäft vor Jahren mal die Schmucktafel Nr. 2808 gekauft. Die hat allerdings nur 6 Generationen und ist 70 x 50 cm groß Doch die halbrunde Form ist auch nicht viel größer (100 x 50 cm), und es passen 8 Generationen drauf. ************************
Date: 2006/06/08 10:09:39
From: Jens Hofstaedt <genhofstaedt(a)aol.com>
Hallo, ich habe meinen Stammbaum mit MeinStammbaum Deluxe ausgedruckt. vorteil es können alle generationen ausgedruckt werden. nachteil, alles auf einzelseiten, d.h. es muß alles zusammengeklept werden. im momment etwas mehr als 80 seiten davon immer drei vertikal. länge gut 6 m. gruß jens ----- Original Message ----- From: "Eva Holtkamp" <E.Holtkamp(a)onlinehome.de> To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Wednesday, June 07, 2006 8:01 PM Subject: Re: [Gen-Programme] Programm zum Ausdruck eines Ahnenkreis Hallo Herr Sanddorn, das habe ich auch so gemacht. Habe aber erst auf dem Entwurfbogen, der meistens dazugeliefert wird, die Namensschildchen mit den Daten etc. aus Familienstammbaum ausgeschnitten und mit einem Prittstift auf den Bogen geklebt. So kann man das immer noch schnell ändern, falls nötig. Die endgültige Fassung mache ich später. Über der 8. Generation ist meisten noch etwas Platz, um noch eine Generationen dazuzuschreiben (oder zu kleben, *grins*). Liebe Grüße Eva (Holtkamp) mailto: E.Holtkamp(a)onlinehome.de ----- Original Message ----- From: "Sanddorn" <sanddorn52(a)web.de> To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Wednesday, June 07, 2006 7:24 PM Subject: Re: [Gen-Programme] Programm zum Ausdruck eines Ahnenkreis Hallo Frank, hallo Heinz, ich "menge" mich da auch mal eben ein :-) Es ist eigentlich ganz einfach - man kauft sich für ein paar Euro einen Vordruck einer schön gestalteten "Schmuck-Ahnentafel" für 6 oder 7 oder 8 Generationen, trägt dort seine Vorfahren schön mit einer Spezialfeder und Tusche ein und hat schwups-di-wups die allerschönste Ahnentafel. Dazu kauft man sich noch einen wundervollen Rahmen und hängt sich das Ding dann übers Sofa im Wohnzimmer. Was meint Ihr, was die Besucher da staunen :-)) Dass da innerhalb der Vorfahrenlinien ein paar Lücken sind, fällt den Betrachtern ja nicht gleich auf. Aber auch da kann man ein wenig "nachhelfen" - damit das nicht gleich so offensichtlich ist (hat noch niemandem geschadet :-)) Dass es auch nur bis zur 8. Generation geht (obwohl man ja bis zur 16. zurück ist) und dass man die 2. und 3. Ehen sowie die ganzen Nebenlinien nicht mit aufgeführt hat, braucht man ja auch alles nicht den laienhaften Betrachtern zu erläutern. Nach einem kurzen Betrachtungsmoment fordert man seine Besucher einfach schnell zum Hinsetzen auf, bietet ihnen ein Getränk und etwas Gebäck an; und verwickelt sie in ein tiefergehendes Genealogie-Gespräch (oder wechselt einfach das Thema; es wird einem schon was einfallen :-)) Wenn man die Schmucktafel nicht mit der Hand beschreiben möchte (liegt ja nicht jedem), kann man sich auch kleine Aufkleber ausdrucken (sieht ja auch nicht schlecht aus) und klebt die an die entsprechenden Stellen. Es gibt aber auch zur Schmucktafel einen sog. Entwurfsbogen. Dort hinein schreibt man die Daten seiner Vorfahren und gibt den Bogen zu einer Druckerei. Für ein paar Euro drucken die dann diese Daten in die Schmucktafel (sieht dann wenigstens professionell aus). ********************* Vorab kann man sich die Schmucktafeln schon mal auf dieser Internetseite ansehen: http://www.rnk-verlag.de/katalog/06.htm unten auf der jeweiligen Seite kann man dann auf den "weiter"-Button klicken und kann noch viele weitere Dinge betrachten. Tja, und kaufen kann man sich das alles in jedem guten, größeren Papierwarengeschäft. Ich habe mir in solch einem Geschäft vor Jahren mal die Schmucktafel Nr. 2808 gekauft. Die hat allerdings nur 6 Generationen und ist 70 x 50 cm groß Doch die halbrunde Form ist auch nicht viel größer (100 x 50 cm), und es passen 8 Generationen drauf. ************************ _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/06/13 21:09:33
From: Dirk Böttcher <dirk.boettcher(a)gmx.net>
Nur mal zum Verständnis einige Fragen an alle ...
... nachteil, alles auf einzelseiten, d.h. es muß alles zusammengeklept werden. im momment etwas mehr als 80 seiten davon immer drei vertikal. länge gut 6 m.
Demnach wird also eine Einzelseite gewünscht, oder?Entweder ein Drucker mit 6-Meter-Papier oder das Gleiche auf ein DinA4 Blatt?
Ich hätte das eher als Vorteil gesehen, da ein Programm, das alle Ausdrucke auf DinA4 runterskaliert oder gar zu großes abschneidet meiner Meinung nach unbrauchbar ist.
Wird nicht die Größe des Ausdrucks durch den Druckertreiber vorgegeben und nicht durch das Programm ...?
Gruß, Dirk.
Date: 2006/06/13 23:47:36
From: Frank Volk <frank.volk(a)vr-web.de>
Hallo ihr lieben Forscherfreunde, vielen Dank für die zahlreichen Meldungen zu meinem "Problem". Natürlich wußte ich von Anfang an, daß das ganze beim Ausdrucken eine Papierflut ergibt. Die habe ich aber auch, wenn ich alle Vorfahren in einer normalen Liste ausdrucke ... Aber haben wir nicht oft das Problem, daß wir in dem ganzen "Ahnendschungel" gar nicht mehr erkennen, wo eigentlich frühe Totpunkte sind ? Oder daß wir nicht mehr sehen, wo die betreffende Person im Ahnenkreis einzuordnen ist ? Irgendwie schafft man es irgendwann einfach nicht mehr, den "Überblick" zu erhalten. Wobei ich allerdings auch sagen muß, daß ich das reine Zusammentragen von Daten von Anfang an nicht in den Vordergrund gestellt habe, mir geht es mehr darum, die interessanten Geschichten meiner Vorfahren zu ermitteln. Ich habe von Euch zahlreiche interessante Hinweise auf verschiedene Genealogieprogramme erhalten, und das war auch interessant, daß man mal wieder Vor- und Nachteile der verschiedenen Programme vor Augen bekommen hat. "DAS" optimale Programm habe ich für mich ohnehin noch nicht gefunden, ich glaube, ich müßte es selbst schreiben. Wenn jemand auch mal so einen Ahnenkreis anpacken möchte, so ist meine derzeitige Empfehlung "Tree Draw". Damit komme ich meiner Vorstellung bislang am nächsten. Für die tägliche Darstellung und den einfachen, kompakten Ausdruck von kleineren Vorfahrentafeln ist für mich allerdings noch immer PC-Ahnen das Maß der Dinge. Vielen Dank nochmals für Eure tätige Mithilfe, und wenn noch jemand Tipps zur Darstellung hat,. gerne ! Viele Grüße Frank (Volk) Neckargemünd www.frank-volk.de
Date: 2006/06/15 10:23:49
From: Jens Hofstaedt <genhofstaedt(a)aol.com>
Hallo Dirk, du kannst mit mein StammbaumDeluxe von Sierra, den Stammbaum nicht verkleiner. Meinen Stammbaum auf DIN-A 4 zu bringen ist Blödsinn, einfach aus dem Grund, daß zu viele Personen enthalten sind, du würdest nicht mehr entziffern können, weder die linien, wie die Personen zusammengehören noch wer welche Person ist. Mein Stammbaum beinhaltet mehr als 500 Personen bis in die 20. Generation. Wenn ich die 10. Generation kompletzt hätte, hätte ich schon 1024 Personen nur in dieser 10. Generation und das ganze auf eine Seite würde nichts bringen. Das Programm druckt den gesamten Stammbaum aus. Die Größe der Personenfelder kannst du selbst bestimmen, dadurch, daß du den Inhalt der Felder reduzierst oder auch erweiterst, also neben Namen und den Geburtsdaten usw, auch Beruf etc. Dadurch kannst du das ganze noch vergrößern oder verkleinern. Dann hast du die Möglcihkeit die Personenfelder zu verschieben und so die Seitenanzahl etwas zu verschieben. Mir persönlich macht es nichts das ganze zurechtzuschneiden (die ränder muß du abschneiden um die blätter gut übereinanderkleben zu können) und zusammenzukleben. das ganze kann man natürlich nur in großen räumen oder im Garten präasentieren bei einer größe von 6 m x 0,8 m geht es nicht anders und er wächst natürlich mit jedem Urahn, den man findet. gruß jens ----- Original Message ----- From: "Dirk Böttcher" <dirk.boettcher(a)gmx.net> To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Tuesday, June 13, 2006 9:09 PM Subject: Re: [Gen-Programme] Programm zum Ausdruck eines Ahnenkreis Nur mal zum Verständnis einige Fragen an alle ... > ... nachteil, alles auf > einzelseiten, d.h. es muß alles zusammengeklept werden. im momment etwas > mehr als 80 seiten davon immer drei vertikal. länge gut 6 m. Demnach wird also eine Einzelseite gewünscht, oder? Entweder ein Drucker mit 6-Meter-Papier oder das Gleiche auf ein DinA4 Blatt? Ich hätte das eher als Vorteil gesehen, da ein Programm, das alle Ausdrucke auf DinA4 runterskaliert oder gar zu großes abschneidet meiner Meinung nach unbrauchbar ist. Wird nicht die Größe des Ausdrucks durch den Druckertreiber vorgegeben und nicht durch das Programm ...? Gruß, Dirk. _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/06/15 15:50:45
From: Josef/privat <j.t.laufer(a)gmx.de>
Hallo Herr Volk,
"DAS" optimale Programm habe ich für mich ohnehin noch nicht gefunden, ich glaube, ich müßte es selbst schreiben.
schon versucht, aber es fehlt leider die nötige Zeit...Das Problem bei der Darstellung des Stammbaums ist, daß offenbar kein Programm (das ich kenne bzw. von dem berichtet wird), die tatsächliche Anzahl von Vorfahren berücksichtigt! Alle gehen nur von 2 hoch Anzahl der Generationen aus. Bei einem Format von 1 x 1,4 m hat jede Ihrer 3700 Personen immerhin 2x2 cm Platz, da ließe sich eine Menge an Informationen unterbringen. Somit müßte sich ein Programm an der Vorfahrenzahl in jeder Generation orientieren und in jedem Kreisbogen nur soviele Kästchen eintragen, wie benötigt werden. Die äußeren Kreisbögen enthalten dann immer weniger Personen, dort kann man Lücken lassen, um die Kästchen nicht wieder größer werden zu lassen. Aber sowas gibts halt leider nicht, bleibt als einzige Alternative das Selberzeichnen. Oder ein Ausdruck bis zu Generation mit den meisten Personen, den Rest von Hand dazumalen.
Viele Grüße Josef Laufer Estenfeld / Würzburg GFF, AGoFF
Date: 2006/06/15 17:17:11
From: Jens Hofstaedt <genhofstaedt(a)aol.com>
MeinStammbaum Deluxe berücksichtigt alle personen im stammbaum, es können auch alles kinder hunzugefügt werden. wer die möglichkeit hat das format in pdf umzuwandeln kann es auch im copyshob auf einen plotter drucken lassen oder auf einem endlosdrucker (A0), dann entfällt das zusammenkleben. das mit dem großen drucker habe ich noch nicht ausprobiert, weil zu teuer. gruß jens ----- Original Message ----- From: "Josef/privat" <j.t.laufer(a)gmx.de> To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Thursday, June 15, 2006 3:50 PM Subject: Re: [Gen-Programme] Programm zum Ausdruck eines Ahnenkreis Hallo Herr Volk, >"DAS" optimale Programm habe ich für mich ohnehin noch nicht gefunden, >ich glaube, ich müßte es selbst schreiben. > schon versucht, aber es fehlt leider die nötige Zeit... Das Problem bei der Darstellung des Stammbaums ist, daß offenbar kein Programm (das ich kenne bzw. von dem berichtet wird), die tatsächliche Anzahl von Vorfahren berücksichtigt! Alle gehen nur von 2 hoch Anzahl der Generationen aus. Bei einem Format von 1 x 1,4 m hat jede Ihrer 3700 Personen immerhin 2x2 cm Platz, da ließe sich eine Menge an Informationen unterbringen. Somit müßte sich ein Programm an der Vorfahrenzahl in jeder Generation orientieren und in jedem Kreisbogen nur soviele Kästchen eintragen, wie benötigt werden. Die äußeren Kreisbögen enthalten dann immer weniger Personen, dort kann man Lücken lassen, um die Kästchen nicht wieder größer werden zu lassen. Aber sowas gibts halt leider nicht, bleibt als einzige Alternative das Selberzeichnen. Oder ein Ausdruck bis zu Generation mit den meisten Personen, den Rest von Hand dazumalen. Viele Grüße Josef Laufer Estenfeld / Würzburg GFF, AGoFF _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/06/16 21:53:04
From: Eva Holtkamp <E.Holtkamp(a)onlinehome.de>
Hallo Ihr Lieben, hat jemand Erfahrung mit dieser Software? http://deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3803215269 Liebe Grüße Eva (Holtkamp) E-Mail: E.Holtkamp(a)onlinehome.de ----- Original Message ----- From: "Eva Holtkamp" <E.Holtkamp(a)onlinehome.de> To: "Ruhrgebiet-L" <ruhrgebiet-l(a)genealogy.net> Sent: Wednesday, June 14, 2006 9:34 PM Subject: [RUHR] Fw: Softwarefrage ------------------------- Weitergeleitete Nachricht ------------------------- ----- Original Message ----- From: schnell-k-j To: Ruhrgebiet-L Sent: Wednesday, June 14, 2006 6:11 PM Subject: Softwarefrage Seit kurzen setze ich die Stammbaum-Software 2.0 Premium von USM Verlag GmbH ein. In der Runde gefragt, welche Erfahrungen haben die, die dieses Programm einsetzen gemacht ? Gibt es möchlicherweise bessere Programme ? Was mir bei dieser Software aufgefallen ist, das z.B. fehlerhafte Einträge nicht wieder gelöscht werden können. Außerdem baut sich normalerweise ein Stammbaum mit 1 angefangen, fortlaufend weiter auf. hier jedoch nach der Nr. 6 "statt 7 ein R" Was hat das zu bedeuten ? Über vorhandene Kenntnisse und deren Mitteilung sage ich besten Dank Grüße von hier Klaus Jürgen Schnell Habe ein PKW Audi A4, Bj.1998 zu verkaufen _______________________________________________ Ruhrgebiet-L mailing list Ruhrgebiet-L(a)genealogy.net http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ruhrgebiet-l
Date: 2006/06/16 22:17:58
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Eva Holtkamp wrote:
hat jemand Erfahrung mit dieser Software? http://deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3803215269
Ich nicht. Allerdings erscheint mir der dortige Preis recht hoch. Die 3.0 Premium gibt es für knapp 70,-€ bei <http://www.usm.de/> Oder hier <http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3803215242/wwwshoppingco-21/ref%3Dnosim/303-6627601-6857055> für 55,-€ incl. Versand. MfG, Metti.
Date: 2006/06/17 00:23:58
From: Eva Holtkamp <E.Holtkamp(a)onlinehome.de>
Hallo Metti, danke. Tja, und wenn man dann mit dem Programm noch nicht einmal zurechtkommt (Mail siehe unten), ist es entschieden zu teuer. Was teuer ist, muss durchaus nicht immer gut sein, [:-[[[[[ da bleibe ich lieber bei meinem PAF. ;-))))))))))))))))))))))) Liebe Grüße Eva ----- Original Message ----- From: schnell-k-j To: Ruhrgebiet-L Sent: Wednesday, June 14, 2006 6:11 PM Subject: Softwarefrage Seit kurzen setze ich die Stammbaum-Software 2.0 Premium von USM Verlag GmbH ein. In der Runde gefragt, welche Erfahrungen haben die, die dieses Programm einsetzen gemacht ? Gibt es möchlicherweise bessere Programme ? Was mir bei dieser Software aufgefallen ist, das z.B. fehlerhafte Einträge nicht wieder gelöscht werden können. Außerdem baut sich normalerweise ein Stammbaum mit 1 angefangen, fortlaufend weiter auf. hier jedoch nach der Nr. 6 "statt 7 ein R" Was hat das zu bedeuten ? Über vorhandene Kenntnisse und deren Mitteilung sage ich besten Dank Grüße von hier Klaus Jürgen Schnell ----- Original Message ----- From: "Stefan Mettenbrink" <S.Metti(a)gmx.de> To: "Eva Holtkamp" <E.Holtkamp(a)onlinehome.de>; "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Friday, June 16, 2006 10:17 PM Subject: Re: [Gen-Programme] Stammbaum-Software 2.0 Premium Eva Holtkamp wrote: > hat jemand Erfahrung mit dieser Software? > > http://deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3803215269 Ich nicht. Allerdings erscheint mir der dortige Preis recht hoch. Die 3.0 Premium gibt es für knapp 70,-¤ bei <http://www.usm.de/> Oder hier <http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3803215242/wwwshoppingco-21/ref%3Dnosim/3 03-6627601-6857055> für 55,-¤ incl. Versand. MfG, Metti. _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/06/17 17:04:51
From: Eichinger Hans <hans.eichinger(a)t-online.de>
Hallo Eva, das Programm Stammbaum 2.0 Premium ist bereits veraltet. Die Nachfolgeversion 3.0 ist zur Zeit die Aktuellste (bei http://www.usm.de/ übrigens für 69,90 Euro zu haben). Ich setzte die Software ca. 2 Jahre ein. Bin aber dann nach und nach auf kleine Probleme gestoßen, die sogar zum Absturz des Programms führten. Ich wechselte dann zu Heredis 7.2 und bin damit mehr als zu frieden. Diese Programm ist aber sehr teuer (149,00 Euro) und wird voraussichtlich in der deutschen Sprache nicht weiter entwickelt. Gruß Hans ++++++++++++++++++++++++++ Eichinger Hans Röntgenstraße 2 84518 Garching/Alz hans.eichinger(a)t-online.de ++++++++++++++++++++++++++
Date: 2006/06/18 00:01:48
From: Frank Volk <frank.volk(a)vr-web.de>
Liebe Listenfreunde, nachdem ich nun einige Programme ausgiebig testen konnte möchte ich es nicht versäumen all jenen, die sich auch mal einen solchen Ahnenkreis ausdrucken wollen, die meines Erachtens sinnvollste Lösung mitzuteilen: Über's GenWiki bin ich auf das Programm GenealogyJ (Freeware) gestossen. (siehe http://wiki-de.genealogy.net/wiki/GenealogyJ) . In diesem Programm sind interessante Reports enthalten, unter anderem eben auch das Kreisdiagramm. Meine GEDCOM-Datei konnte ich problemlos importieren. In GenealogyJ konnte ich nun beliebige Ahnenkreise von 5 bis 10 Generationen in verschiedenen Größen (von auf einem DIN-A-4-Blatt bis zu einem Kreis mit 120 cm Durchmesser = 24 Blätter) erstellen. Problem war dann noch, daß die erstellte Datei eine Postscript-Datei ist. Mittels Free-PDF (ebenfalls Freeware) (http://shbox.de/) kann man die Postscript-Dateien wunderbar in PDF umwandeln und an jedem beliebigen Drucker ausdrucken. Nun habe ich zwar nicht alle 20 Generationen auf einem Bogen, aber davon habe ich inzwischen auch Abstand genommen. Die "Kritiker" hatten ja recht, es macht keinen großen Sinn, die 20. Generation aufzuführen, wenn es sich nur um einige wenige Personen handelt. Jetzt muß ich also nur noch die Zeit haben, das sauber zusammenzukleben und aufzuziehen, dann hängt der Ahnenkreis an der Wand ... Vielen Dank nochmals für die vielen Tipps, Frank (Volk) www.frank-volk.de
Date: 2006/06/18 00:09:20
From: Eva Holtkamp <E.Holtkamp(a)onlinehome.de>
Danke, lieber Hans, es sind viele Ahnenforscher ja durchaus bereit, sich ein gutes (nicht ganz billiges) Programm zu kaufen. Nur muss es dann auch damit klappen - und zwar nicht nur heute, sondern auch in den nächsten Jahren. Na, dann arbeite ich lieber weiter mit meinem stabilen PAF. Wenn ich meine Daten (große Dateien) unter Ansi als Gedcom abspeichere, kann ich sie in allen anderen Programmen einlesen. Damit habe ich dann immer noch die Möglichkeit in einigen Jahren zu wechseln, wenn die die eierlegende Wollmilchsau doch noch erfunden wird, *smile*. Liebe Grüße Eva ----- Original Message ----- From: "Eichinger Hans" <hans.eichinger(a)t-online.de> To: <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Saturday, June 17, 2006 5:04 PM Subject: [Gen-Programme] Stammbaum 2.0 Premium Hallo Eva, das Programm Stammbaum 2.0 Premium ist bereits veraltet. Die Nachfolgeversion 3.0 ist zur Zeit die Aktuellste (bei http://www.usm.de/ übrigens für 69,90 Euro zu haben). Ich setzte die Software ca. 2 Jahre ein. Bin aber dann nach und nach auf kleine Probleme gestoßen, die sogar zum Absturz des Programms führten. Ich wechselte dann zu Heredis 7.2 und bin damit mehr als zu frieden. Diese Programm ist aber sehr teuer (149,00 Euro) und wird voraussichtlich in der deutschen Sprache nicht weiter entwickelt. Gruß Hans ++++++++++++++++++++++++++ Eichinger Hans Röntgenstraße 2 84518 Garching/Alz hans.eichinger(a)t-online.de ++++++++++++++++++++++++++ _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/06/18 09:27:00
From: Eva Holtkamp <E.Holtkamp(a)onlinehome.de>
Lieber Herbert, ganz einfach - ich (und nicht nur ich) fühle mich mit meinem PAF einfach wohl und kann damit flott und viel arbeiten. Es gibt ja noch soooooooo viele Familien zu erfassen. Packen wir es an. Für die Berichte nehme ich gerne Ahnenblatt (E-Mails) und Brother's Keeper. Ich finde gut, was Du mit GF-Ahnen machst. http://www.nhv-ahnenforschung.de/Quellen/CD-Lippe.htm (Du siehst, ich informiere mich, *smile*.) Aber wie Du auch schreibst, ist das Programm seeeehr gewöhnungbedürftig (also nix für Eva). Liebe Grüße Eva ----- Original Message ----- From: "Herbert Penke" <herbert(a)penke.info> To: "Eva Holtkamp" <E.Holtkamp(a)onlinehome.de>; "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Sunday, June 18, 2006 5:48 AM Subject: Re: [Gen-Programme] Stammbaum 2.0 Premium > Hallo Eva > ich weis wirklich nicht warum du immer PAF empfiehlst? Für mich ist das > Kauderwelch was da raus kommt nur ein Grauß > MfG Herbert > >Na, dann arbeite ich lieber weiter mit meinem stabilen PAF. > >Wenn ich meine Daten (große Dateien) unter Ansi als > >Gedcom abspeichere, kann ich sie in allen anderen > >Programmen einlesen. Damit habe ich dann immer noch > >die Möglichkeit in einigen Jahren zu wechseln, wenn die > >die eierlegende Wollmilchsau doch noch erfunden wird, *smile*. > >
Date: 2006/06/18 09:28:16
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Eva Holtkamp wrote:
Wenn ich meine Daten (große Dateien) unter Ansi als Gedcom abspeichere,
ANSI gehört nicht zum Gedcomstandard! Gedcom fehlen einige interessante Möglichkeiten (Rufnamen, Namensänderung, geolographische und politische Ortsdaten und sicher einiges mehr). Da Gedcom aber anscheinedn nicht weiterentwickelt wird, wird es Programme geben, die mehr bieten als mit PAF und Gedcom möglich sind. MfG, Metti.
Date: 2006/06/18 11:26:59
From: Gerhard <ggsch1147(a)gmx.net>
Hallo Metti, > -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net > [mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im > Auftrag von Stefan Mettenbrink > Gesendet: Sonntag, 18. Juni 2006 09:26 > An: Eva Holtkamp; Genealogie-Programme > Betreff: Re: [Gen-Programme] Stammbaum 2.0 Premium > > Eva Holtkamp wrote: > > > Wenn ich meine Daten (große Dateien) unter Ansi als > > Gedcom abspeichere, > > ANSI gehört nicht zum Gedcomstandard! warum musst Du ständig die Anwender von Genealogie-Programmen verunsichern? Ich schätze, dass ca. 98% der auf dem Markt befindlichen Programme ANSI kennen bzw. benutzen. Wenn Du schon dauernd gegen ANSI wetterst, warum bist Du dann so inkonsequent und benutzt es auch in deinem, immer noch unfertigen Programm? > Gedcom fehlen einige interessante Möglichkeiten (Rufnamen, > Namensänderung, geolographische und politische Ortsdaten und sicher > einiges mehr). Es gibt aber ein paar deutsche Programme, die für die oben genannten Möglichkeiten GEDCOM erweitert haben > Da Gedcom aber anscheinedn nicht > weiterentwickelt wird, > wird es Programme geben, die mehr bieten als mit PAF und Gedcom > möglich sind. Man beachte die Zukunftsform, vielleicht ist Familienbande dann deswegen schon lange tot, weil sein Schöpfer stänig gegen ANSI wettert :o) Gruß Gerhard
Date: 2006/06/18 13:12:17
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Gerhard wrote:
warum musst Du ständig die Anwender von Genealogie-Programmen verunsichern? Ich schätze, dass ca. 98% der auf dem Markt befindlichen Programme ANSI kennen bzw. benutzen.
Ich möchte niemanden verunsichern. Ich weise lediglich darauf hin, dass sANSI nicht als Kodierung für Gedcomdateien zulässig ist. Daruf wird in der Dokumentation explizit hingewiesen. Ich würde sogar annehmen, dass alle Programme, die einen Gedcomimport bieten auch ANSI unterstützen. Man muss es unterstützen, weil es Programme gint, die sich nicht an die Vorgaben halten und leider nur ANSI beherrschen :-( Meine Hoffnung ist, dass mehr Programme UNICODE unterstützen und damit deutlich weniger Probleme mit gemischten nationalen Sonderzeichen auftreten. Versuch mal aus PAF eine Person mit russischem (in kyrillischen Zeichen) Geburtsort und französischem (ISO Latin) Sterbeort in einer ASNI-codierung zu exportieren. Das geht nicht.
Wenn Du schon dauernd gegen ANSI wetterst, warum bist Du dann so inkonsequent und benutzt es auch in deinem, immer noch unfertigen Programm?
Nur im Import. Ich muss, weil es geliefert wird. Aus gleichem Grund unterstütze ich auch verschiedene Varianten der Rufnamenkodierung (die nicht einmal in Gedcom definiert ist).
Gedcom fehlen einige interessante Möglichkeiten (Rufnamen, Namensänderung, geolographische und politische Ortsdaten und sicher einiges mehr).Es gibt aber ein paar deutsche Programme, die für die oben genannten Möglichkeiten GEDCOM erweitert haben
Stimmt. Mein Programm auch. Ich bezog mich auf PAF. Dort wird das nicht unterstützt (soweit ich weiß).
Man beachte die Zukunftsform, vielleicht ist Familienbande dann deswegen schon lange tot, weil sein Schöpfer stänig gegen ANSI wettert :o)
:-) ANSI ist doch heute schon tot. ;-) MfG, Metti.
Date: 2006/06/20 10:36:12
From: Claudia <Claudia(a)j-t.de>
Hallo Marion,in deutschen Listen kursiert eine Nachricht aus der hervorgeht, daß in absehbarer Zeit PAF wohl durch eine "Online-Version" abgelöst werden soll.
Das könnte bedeuten, daß unsere Daten, - ob wir wollen oder nicht - sofort direkt auf den Servern der Mormonen gespeichert werden. Mit meinem Verständnis von Datenschutz und Eigentum hat das nichts mehr zu tun. Ich erkenne darin die Begehrlichkeit der Kirche, so viele Daten auf einfachstem Weg zu erhalten, wie es nur irgendwie geht. Dabei wird keine Rücksicht auf Eigentumsschutz der Forscherinnen und Forscher mehr genommen. Viele Forscherinnen und Forscher leiten Ihre Daten gerne freiwillig an die Kirche weiter, mit einem "Datenklau" erweist sich die Kirche eine schlechten Dienst!
Wenn dem so sein sollte, könnten vermutlich sehr viele Benutzerinnen und Benutzer der jetzigen Version von PAF diesen Wechsel nicht mit vollziehen. - Vielleicht besteht ja jetzt im Vorfeld noch die Möglichkeit, dahingehend auf die Programmierer einzuwirken, mit Sicherheit auszuschließen, das eine ungewollte Datenübermittlung an die Kirche der Mormonen nicht stattfindet! -
Liebe Marion, Deine Informationen vor Ort könnten die Spekulationen hier in konkrete Hinweise ändern. Wenn möglich, hinterfrage bitte den Stand der PAF-Entwicklung und weise bitte auf meine Bedenken hin. Ich (bzw. viele europäische PAF-User) sind brennend an weiteren Informationen über den Fortgang der Entwicklungsarbeiten interessiert.....Vielleicht müssen wir uns ja bald ein ganz anderes Programm zulegen......
Sehr beunruhigte Grüße Claudia Janßen-Timmen------------------------- Weitergeleitete Nachricht -------------------------
----- Original Message ----- From: "Genealogy-Scout" <genealogy-scout(a)online.de> To: "'Ruhrgebiet-L'" <ruhrgebiet-l(a)genealogy.net> Sent: Monday, June 19, 2006 9:52 AM Subject: Re: [RUHR] Genealogie Programm PAF/PAF Companion - Erweiterung Hallo Liste! Das PAF-Programm wird es in dieser Form nicht mehr so geben wie gewohnt, nur besser in anderer Form. Zukünftig wird das Programm mit der großen Datenbank in Salt Lake City direkt verknüpft sein, sodass bei Eintragungen direkt geprüft wird, ob Daten schon vorhanden sind, unnd ob man diese übernehmen möchte. Man kann also seine Daten sofort oder später direkt mit der riesigen Datenbank abgleichen und ergänzen. DIeses dürfte für uns Familienforscher einen riesigen Gewinn bringen. Man muss nicht mehr nach jedem Namen einzeln suchen lassen. Es wird aber noch etwas dauern, da in der B-Testphase doch einige Schwächen aufgetreten sind. Man wird 40% des Programmes neu schreiben müssen. Also habt noch etwas Geduld. :-) Ich denke, so in einem 3/4 Jahr wird es was werden. Das PAF läuft uns nicht weg, erscheint eben nur anders. Habe es schon gesehen. Es gefällt mir persönlich sehr gut! Herzliche Grüße Andreas (Bellersen) Sebastian Kueppers schrieb:
Hallo Liste! Als ich "damals" mit Ahnenforschung anfieg hab' ich auch PAF benutzt. Inzwischen betreibe ich ein Windows-freies System und nutze Gramps, nur zum drucken des Stammbaumes hab' ich gelegentlich einen Windows-PC
mit PAF genutzt und die Daten hin und her kopiert weil ich fand (und finde) das PAF die schoeneren Ausdrucke macht. Den Companion hab' ich mir bisher nur kurz angeschaut. Aber zum eigentlichen Inhalt dieser Mail: Man ist ja bequem und so dachte ich, frag doch mal einfach nach ob PAF
auf Linux portiert wird. Gesagt, getan und soeben eine Antwort bekommen, die auch fuer Windows-User interessant sein koennet (ich weiss nicht, in wie weit das schon ueber die PAF-Listen doch offiziell
ist). ### Zitat Anfang Thank you for your interest in family history. At the present time there are no plans to develop a PAF program for Linux nor for the MAC.
I can go further and tell you there are also no plans to develop a new
PAF program for Window either. ### Zitat Ende Wird also auch fuer Windows-User PAF 5 die letzte sein? Gruss Sebastian (Kueppers) _______________________________________________ Ruhrgebiet-L mailing list Ruhrgebiet-L(a)genealogy.net http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ruhrgebiet-l
Hallo Sebastian, Frage: /"Wird also auch fuer Windows-User PAF 5 die letzte sein?" / Vermutlich ja, die Mormonen arbeiten an einem ganz neuen,vereinheitlichenden Genealogie-Verwaltungssystem, das momentan noch in der Erprobungsphase ist und PAF auf breiter Ebene ablösen soll. Natürlich kann PAF privat weiter benutzt werden, es werden aber keine Weiterentwicklungen mehr durchgeführt. (Jedenfalls nicht im bisherigen Stil) Frdl. Grüße Ursula (Schlotz-Winkel) _______________________________________________
Date: 2006/06/20 11:00:21
From: Jesper Zedlitz <jesper(a)zedlitz.de>
-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----
Hash: SHA1
Claudia wrote:
> in deutschen Listen kursiert eine Nachricht aus der hervorgeht, daß in
> absehbarer Zeit PAF wohl durch eine "Online-Version" abgelöst werden soll.
>
> Das könnte bedeuten, daß unsere Daten, - ob wir wollen oder nicht -
> sofort direkt auf den Servern der Mormonen gespeichert werden.
>
Sobald das neue Programm verfügbar ist, sollte man die übertragenen Daten
genau analysieren. Dann kann man auch sagen, ob ungewollt private
Informationen versendet werden.
Vielleicht gibt es die Möglichkeit, das Ziel der Datenübertragung zu ändern.
Dann könnte man mit einer alternativen Datensammlung (z.B. von einem
genealogischen Verein, dem man mehr vertraut) arbeiten.
Gruß
Jesper
- --
Jesper Zedlitz eMail : jesper(a)zedlitz.de
Homepage : http://www.zedlitz.de
ICQ# : 23890711
-----BEGIN PGP SIGNATURE-----
Version: GnuPG v1.4.1 (GNU/Linux)
iD8DBQFEl7kWjSxW58yLxdgRAo5nAKDQEK5/ohhuaQYBaTJRO2RAwLm/QACg5FpA
ekSzUFA2NtiDLkSG5sifFsI=
=4nTV
-----END PGP SIGNATURE-----
Date: 2006/06/20 16:36:10
From: Heinz Köhler <hkoehler(a)sampo.de>
Hallo Claudia,wenn ich es richtig weiß, gibt es das beschriebene Verfahren (Online-Datenübermittlung) schon längere Zeit in einigen Genealogie-Programmen.
Ein Forscherfreund hat mir das schon vor Jahren mitgeteilt. Er hatte damals eine Onlineüberprüfung in Familienstammbaum 7.5 ausgeführt. Kurze Zeit später waren seine Daten auf CD erhältlich.In der aktuellen Fassung von Familienstammbaum 2006 ist doch das Verfahren auch schon integriert (wie ich es verstehe. Oder liege ich da falsch?)
So wie ich es sehe, wird dieses Verfahren die Zukunft (und schon Alltag) in der modernen Genealogie sein.
Keine Frage, das Verfahren birgt enorme Chancen, aber auch Risiken.Da möchte ich keine Diskussion entfachen. Das dürfte wohl Jedem klar sein, der etwas darüber nachdenkt.
Übrigens, das was heute schon alles ohne eigenes Wissen ausgetauscht wird, ist auch nicht ohne. :-(
Eine Abhilfe ist immer noch, die Forschung und die Daten auf einem Rechner zu betreiben, der kein Internetzugang besitzt. *lächel*
Herzliche Grüße Heinz (Köhler) ;-)
Message: 1 Date: Tue, 20 Jun 2006 10:35:50 +0200 From: Claudia <Claudia(a)j-t.de> Subject: [Gen-Programme] PAF/PAF Companion - Erweiterung oder aber Datenübermittlung mit Zwang????? To: genealogie-Programme <genealogie-programme(a)genealogy.net>, genealogy-scout(a)online.de, Mwolf45(a)juno.com Message-ID: <4497B366.8000804(a)j-t.de> Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-1; format=flowed Hallo Marion,in deutschen Listen kursiert eine Nachricht aus der hervorgeht, daß in absehbarer Zeit PAF wohl durch eine "Online-Version" abgelöst werden soll.Das könnte bedeuten, daß unsere Daten, - ob wir wollen oder nicht - sofort direkt auf den Servern der Mormonen gespeichert werden. Mit meinem Verständnis von Datenschutz und Eigentum hat das nichts mehr zu tun. Ich erkenne darin die Begehrlichkeit der Kirche, so viele Daten auf einfachstem Weg zu erhalten, wie es nur irgendwie geht. Dabei wird keine Rücksicht auf Eigentumsschutz der Forscherinnen und Forscher mehr genommen. Viele Forscherinnen und Forscher leiten Ihre Daten gerne freiwillig an die Kirche weiter, mit einem "Datenklau" erweist sich die Kirche eine schlechten Dienst!Wenn dem so sein sollte, könnten vermutlich sehr viele Benutzerinnen und Benutzer der jetzigen Version von PAF diesen Wechsel nicht mit vollziehen. - Vielleicht besteht ja jetzt im Vorfeld noch die Möglichkeit, dahingehend auf die Programmierer einzuwirken, mit Sicherheit auszuschließen, das eine ungewollte Datenübermittlung an die Kirche der Mormonen nicht stattfindet! -Liebe Marion, Deine Informationen vor Ort könnten die Spekulationen hier in konkrete Hinweise ändern. Wenn möglich, hinterfrage bitte den Stand der PAF-Entwicklung und weise bitte auf meine Bedenken hin. Ich (bzw. viele europäische PAF-User) sind brennend an weiteren Informationen über den Fortgang der Entwicklungsarbeiten interessiert.....Vielleicht müssen wir uns ja bald ein ganz anderes Programm zulegen......Sehr beunruhigte Grüße Claudia Janßen-Timmen
Date: 2006/06/20 16:48:00
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Jesper Zedlitz wrote:
in deutschen Listen kursiert eine Nachricht aus der hervorgeht, daß in absehbarer Zeit PAF wohl durch eine "Online-Version" abgelöst werden soll. Das könnte bedeuten, daß unsere Daten, - ob wir wollen oder nicht - sofort direkt auf den Servern der Mormonen gespeichert werden.Sobald das neue Programm verfügbar ist, sollte man die übertragenen Daten genau analysieren. Dann kann man auch sagen, ob ungewollt private Informationen versendet werden.
Aus Datenschutzgründen werden die Mormonen sicherlich keine Version anbieten, die Daten sammelt, ohne das dem zugestimmt wird. Die würden sich sicherlich zu viel Ärger einhandeln. Nun könnten sie auf die Idee kommen und irgendwo in den Nutzungsbestimmungen einen entsprechenden Passus einfügen. Aber such hier glaube ich das erst mal nicht. Auch das würde reichlich Ärgermitbringen. Meine Vermutung wäre, sie bauen eine entsprechende Funktion ein, lassen sich das erlauben und bieten die Möglichkeit das abzuschalten. Das ist Datenschutzrechtlich unbedenklich und führt allenfalls zu etwas Unmut unter einigen wenigen Anwendern. Fazit: Warten wir die Version doch mal ab. MfG, Metti.
Date: 2006/06/20 17:07:26
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Heinz Köhler wrote:
Übrigens, das was heute schon alles ohne eigenes Wissen ausgetauscht wird, ist auch nicht ohne. :-(
Das Problem liegt bei Programmen darin, dass kaum jemand die Nutzngsbedingungen durchließt. Man klickt weiter weiter weiter und hofft schnell mit dem Programm arbeiten zu können. MfG, Metti.
Date: 2006/06/20 18:11:08
From: Matthias Schmidt <schmidtfamilie(a)yahoo.de>
Hallo zusammen! > Das könnte bedeuten, daß unsere Daten, - ob wir wollen oder nicht - > sofort direkt auf den Servern der Mormonen gespeichert werden. PAF hat einen funktionierenden GEDCOM-Export + es gibt inzwischen genügend gute "saubere" Programme mit GEDCOM-Import = wechseln, wenn die Mormonen mit so einer Tour kommen. Ist also ganz einfach!!! -- Mit freundlichen Grüssen Matthias Schmidt mailto:schmidtfamilie(a)yahoo.de www.schmidtfamilie.de ____________ Virus checked by G DATA AntiVirusKit ___________________________________________________________ Telefonate ohne weitere Kosten vom PC zum PC: http://messenger.yahoo.de
Date: 2006/06/20 18:29:15
From: Gerd Schmerse <gerd(a)schmerse.de>
Moin Stefan Mettenbrink, zur Mail vom Tue, 20 Jun 2006 16:45:49 +0200: >Aus Datenschutzgründen werden die Mormonen sicherlich keine Version >anbieten, die Daten sammelt, ohne das dem zugestimmt wird. Glaubst Du wirklich, Datenschutz ist für die ein Thema? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Gruß Gerd (Schmerse)
Date: 2006/06/20 18:29:16
From: Gerd Schmerse <gerd(a)schmerse.de>
Moin Heinz Köhler, zur Mail vom Tue, 20 Jun 2006 16:35:17 +0200: >Eine Abhilfe ist immer noch, die Forschung und die Daten auf einem >Rechner zu betreiben, der kein Internetzugang besitzt. *lächel* Zumindest zeitweise gar nicht so lächerlich: auf dem platten Land gibt's keine Flat-Rate, also ist man auch nur kontrolliert mit dem Netz verbunden... Gruß Gerd (Schmerse)
Date: 2006/06/20 18:50:30
From: Jesper Zedlitz <jesper(a)zedlitz.de>
-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----
Hash: SHA1
Heinz Köhler wrote:
> Übrigens, das was heute schon alles ohne eigenes Wissen ausgetauscht
> wird, ist auch nicht ohne. :-(
>
Da haben Opensource-Genealogieprogramme den großen Vorteil: man kann genau
nachsehen, was sie tun. Bei kommerziellen (bzw. allen closed source)
Programmen ist man mehr oder weniger auf die Versprechen der Hersteller
angewiesen.
Jesper
- --
Jesper Zedlitz eMail : jesper(a)zedlitz.de
Homepage : http://www.zedlitz.de
ICQ# : 23890711
-----BEGIN PGP SIGNATURE-----
Version: GnuPG v1.4.1 (GNU/Linux)
iD8DBQFEmCdCjSxW58yLxdgRArrQAJ98gJy1cr17nx5nysy5g2JFtvugQQCg2nXv
6thSWF5BHsn+/0Tyx7DMW7w=
=oOdd
-----END PGP SIGNATURE-----
Date: 2006/06/20 18:58:28
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Matthias Schmidt wrote:
PAF hat einen funktionierenden GEDCOM-Export + es gibt inzwischen genügend gute "saubere" Programme mit GEDCOM-Import wechseln, wenn die Mormonen mit so einer Tour kommen. Ist also ganz einfach!!!
Du hast noch nicht versucht, einen umfangreichen Datenbestand in ein anderes Programm zu überführen? MfG, Metti.
Date: 2006/06/20 18:58:34
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Gerd Schmerse wrote:
Aus Datenschutzgründen werden die Mormonen sicherlich keine Version anbieten, die Daten sammelt, ohne das dem zugestimmt wird.Glaubst Du wirklich, Datenschutz ist für die ein Thema? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
Ich schon. Die Programme werden in Deutschland angeboten und unterliegen somit deutschem Recht. Auch andere Staaten haben Datenschutzbestimmungen an die sich selbst Grußunternehmen wie Microsoft halten müssen. Ich sehe das ganz gelassen. MfG, Metti.
Date: 2006/06/20 19:22:48
From: Heinz Köhler <hkoehler(a)sampo.de>
Moin Gerd, Du hast eine Lösung für "kontrolliert ins Netz"----> *lächel lächel*, war das der Witz des Tages, Jahres, Jahrhunderts .....!
Gruß Heinz (Köhler) ;-)
Moin Heinz Köhler, zur Mail vom Tue, 20 Jun 2006 16:35:17 +0200:Eine Abhilfe ist immer noch, die Forschung und die Daten auf einem Rechner zu betreiben, der kein Internetzugang besitzt. *lächel*Zumindest zeitweise gar nicht so lächerlich: auf dem platten Land gibt's keine Flat-Rate, also ist man auch nur kontrolliert mit dem Netz verbunden... Gruß Gerd (Schmerse)
Date: 2006/06/20 19:57:45
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Heinz Köhler wrote:
Du hast eine Lösung für "kontrolliert ins Netz"
Dafür gibt es durchaus eine Lösung. PHP-Gedview bietet die Möglichkeit, die Daten im Netzt zu Speichern und nur einem begrenztem Personenkreis Zugriff zu gestatten. MfG, Metti.
Date: 2006/06/20 20:04:37
From: Gerd Schmerse <gerd(a)schmerse.de>
Moin Heinz Köhler, zur Mail vom Tue, 20 Jun 2006 19:21:56 +0200: >Du hast eine Lösung für "kontrolliert ins Netz" Ich sprach vom Gegensatz zur flat-rate, also nur "zeitkontrolliert" - ich merke und kann verhindern, daß ein Programm eigenmächtig online geht und Daten senden will. Gruß Gerd (Schmerse)
Date: 2006/06/20 20:31:55
From: Heinz Köhler <hkoehler(a)sampo.de>
Moin Gerd, ist "zeitkontrolliert ins Netz" eine sichere Alternative? *schluck ......* Die Geschichte lehrt uns, daß es keine sichere Methode ins Internet gibt. Die "sichere Technik" ist immer wieder ein Stückchen hinter her. Außer, es will jemand seine Daten evt. "zeitkontrolliert" abgeben. Was ist sicher? Nicht mal Onlinebanking. Mache es trotzdem, weil es relativ sicher ist. So sehe ich es auch mit PHP-Gedview.Somit bleibt für mich immer noch ein Zweitrechner eine relativ sicherere Methode. *g*
Aber das muß jeder für sich selbst entscheiden, überlegen und finanzieren.Für eine Entscheidung gibt es für auch jeden Einzelnen individuelle Rahmenbedingungen (Platz, Finanzen, etc.).
Es soll Forscher geben, die mehrere Rechner ausschließlich für ihr Hobby verwenden.
Gruß Heinz (Köhler) ;-)
Moin Heinz Köhler, zur Mail vom Tue, 20 Jun 2006 19:21:56 +0200:Du hast eine Lösung für "kontrolliert ins Netz"Ich sprach vom Gegensatz zur flat-rate, also nur "zeitkontrolliert" - ich merke und kann verhindern, daß ein Programm eigenmächtig online geht und Daten senden will. Gruß Gerd (Schmerse)
Date: 2006/06/20 20:39:54
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Gerd Schmerse wrote:
Du hast eine Lösung für "kontrolliert ins Netz"Ich sprach vom Gegensatz zur flat-rate, also nur "zeitkontrolliert" - ich merke und kann verhindern, daß ein Programm eigenmächtig online geht und Daten senden will.
Also, ich als Programmierer würde nicht extra eine Verbindung herstellen, sondern warten, bis eine Verbindung besteht und dann in kleinen Portionen (bis 10% der Übertragungsrate) die Daten nebenher verschicken. Das fällt kaum auf und dauert allenfalls länger. MfG, Metti.
Date: 2006/06/20 21:07:15
From: Doris Reuter <dorisreuter(a)t-online.de>
Aus Datenschutzgründen werden die Mormonen sicherlich keine Version anbieten, die Daten sammelt, ohne das dem zugestimmt wird.
Ich kann die Aufregung aller verstehen, die PAF nutzen und schätzen.Nachdem ich eine Weile darüber nachgedachte habe, kann ich aber nicht umhin zu sagen, dass ich WENN es denn dazu KÄME diesen Weg nachvollziehen kann.
Mal abgesehen davon dass dies bisher nichts als Gerüchte sind-... ;-)PAF wurde von den Mormonen für Mormonen entwickelt und deren Ziel ist ist, die eigenen Datenbanken zu füllen. Allein aus diesem Grund haben sie auch das von allen genutzte Gedcom-Format entwickelt- damit auch solche Kirchenmitglieder ihre Daten an die Tempel übermitteln können, die ein anderes Genealogieprogramm nutzen. Alle Forscher, die die Archive der Mormonen nutzen, gehen im Grunde den Deal ein, die Forschungsergebnisse auch an diese Kirche weiterzugeben. Gezwungen werden kann dazu freilich niemand. Trotzdem- wenn sich die Mormonen entscheiden, dass die Kirchenangehörigen direkt online die eigenen Datenbanken absuchen und ihre eigenen Daten automatisch in die Datenbak einfließen lassen- wer will es ihnen denn verwehren? Sie ersparen sich das Weiterentwickeln des Gedcom-Formates- oder entwickeln etwas ganz Neues, wer weiß das schon. Nur wegen eines Gerüchtes nun in jedem Programm einen kleinen Spion zu sehen halte ich für sehr übertrieben.
Wem die Onlinesuche von Family Tree Maker suspekt ist, der schaltet die Hintergrundsuche einfach aus. (die Onlinesuche in den Datenbanken von Ancestry.com ist aber definitiv eine Einbahnstraße- es werden keinerlei Daten vom PC des Anwenders "gezogen". Wer sich an der großen Online-Datenbank World Family Tree beteiligen will muss dafür schon ganz bewußt die entsprechenden Links wählen, Nutzungsbedingungen bestätigen die nicht kleingeschrieben sind- und der weiß dann genau was er da tut). Fakt ist dass für Forscher das Durchsuchen von Onlinedatenbanken so interessant ist, dass immer mehr Programme eine solche Möglichkeit anbieten (Ahnenforschung 4.0 von Data Becker zum Beispiel sammelt und vergleicht die Daten seiner Anwender ebenfalls- auf Wunsch anonym). Wenn all diese Programme illegale Datensammler wären hätten wir ja tatsächlich bald eine komplette Verkartung der Weltbevölkerung zusammen. ;-)
Forschen ist zu einem großen Teil Geben und Nehmen- das wissen alle die sich mit Forscherkollegen austauschen. es beginnt eine Zeit in der es im großen Stil möglich ist- in der viele Forscher auch gerne online Datenbanken absuchen. Und selbstverständlich ist es Ziel jeder Organisation, möglichst viel Datenmaterial anbieten zu können. Aber ohne Zustimmung des Einzelnen wird es sowas wie Daten-Piraterie sicherlich nicht geben.
Das jedenfalls hofft Doris
Date: 2006/06/20 21:40:03
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Doris Reuter wrote:
Forschen ist zu einem großen Teil Geben und Nehmen- das wissen alle die sich mit Forscherkollegen austauschen. es beginnt eine Zeit in der es im großen Stil möglich ist- in der viele Forscher auch gerne online Datenbanken absuchen. Und selbstverständlich ist es Ziel jeder Organisation, möglichst viel Datenmaterial anbieten zu können. Aber ohne Zustimmung des Einzelnen wird es sowas wie Daten-Piraterie sicherlich nicht geben.
Genau in diesem Moment ist der Datenschutz gefragt. Egal, ob der Staat das sanktioniert oder nicht, Daten lebender Personen dürfen nicht ohne deren Zustimmung verbreitet werden. Ohne Wenn und Aber. MfG, Metti.
Date: 2006/06/20 21:44:47
From: Heinz Köhler <hkoehler(a)sampo.de>
Hallo Doris, bist Du Dir da wirklich sicher, was Du geschrieben hast? Logisch betrachtet, kann Deine Ausführung nicht stimmen. Begründung:Wenn etwas verglichen wird, müssen logischerweise Daten zum Vergleichen in der Online-Datenbank abgegeben werden.
Das war früher in Version 7.5 so und hat sich bis heute nicht geändert.Mein jetziger Job beschäftigt sich unter anderem auch mit Datensuche und finden.
Wie schon angeführt, dem Forscher wurden seine eigenen Daten per CD zur Verfügung gestellt. Er verwendete ausschließlich Familienstammbaum 7.5 und hat seine Daten mit dem Programm auf weitere Daten online überprüfen lassen. Er war sich sicher, daß die Daten über die Onlinesuche auf die CD kamen. Sie wurden ihm sogar angeboten mit: Für ihn passende Daten gibt es auf dieser CD. Was auch zugetroffen hatte (nur waren es seine eigenen Daten mit den dort gefundenen Daten).
Es dürfte auch jedem klar sein, daß so eine Onlinedatenbank nicht nur aus Spaß betrieben wird. Die Kosten werden sicherlich durch den Verkauf der Daten-CD's abgedeckt.
Das Thema Online-Recherche ist für mich schon ein Geben und Nehmen. Es ist nur erstaunlich, wie manche das Thema einschätzen und bewerten.
Einen absoluten Schutz seiner Daten wird es im Netz nicht geben.Relativ sicher, wäre für mich nur ein Rechner, der kein Internetzugang besitzt ohne Onlinerecherche. *lächel*
Herzliche Grüße Heinz (Köhler)
Date: 2006/06/20 22:32:40
From: Doris Reuter <dorisreuter(a)t-online.de>
Hallo, Heinz,
bist Du Dir da wirklich sicher, was Du geschrieben hast?
Ich habe das Programm nicht geschrieben und ich kann es auch nicht durchsuchen- aber wenn ich mir nicht sicher wäre würde ich es so nicht schreiben. ^^ Weißt du- auch ich muss immer wieder überdenken wie ich zu einigen Dingen stehe- nur dass bei der Onlinesuche Daten "gezockt" werden- das halte ich für ausgeschlossen! Als "Beweis nennst du deinen Forscherkollegen, der sich sicher ist dass die Daten nur so und nicht anders auf die Daten CD gekommen sind..... Wenn das der einzige Anhaltspunkt ist, dann gebe ich dir gerne einen Gegenbeweis der dann genauso viel oder wenig wert ist: Ich nutze Familienstammbaum seit es auf dem Markt ist- zu Beginn als US-Version, dann als deutsche Version 1.0. Die Onlinesuche nutze ich seit es sie gibt- einen Bogen gemacht habe ich von Beginn an vor dem World Family Tree- und eine HP hatte ich zeitweise auch. Beim Durchsuchen der Datenbanken bei Genealogy.com und auch bei Ancestry.com finden sich keine meiner Daten mit einer Ausnahme- ein Familienzweig istdort eingebunden der von mir stammt- und diesen habe ich einem Forscherkollegen in
den USA zur Verfügung gestellt, der seine Ahnen suchte. Dieser muss sie mit seiner Datei übermittelt haben. Ansonsten finden sich all meine Daten auf keiner Daten-CD- trotz Datenabgleich und Homepage. Überleg doch selbst- wenn deine Daten gezogen werden, dann muss sich jede einzelne Person deiner Datei bei Ancestry.com wiederfinden lassen..... und nicht nur ein Teil! Kann dein Freund mit Sucherheit sagen, dass er seine Forschungsergebnisse niemals jemandem gegeben hat- und was dieser dann damit anstellt weiß doch auch niemand- oder derjenige an den dieser sie dann noch weitergibt????
Es dürfte auch jedem klar sein, daß so eine Onlinedatenbank nicht nur aus Spaß betrieben wird. Die Kosten werden sicherlich durch den Verkauf der Daten-CD's abgedeckt.
und Abonnements- zweifelsohne. Klar ist das so- und jeder kann sich überlegen ob er daran teilhaben will oder nicht. Aber geklaut werden Daten keinesfalls über die Onlinesuche.Der Link zum WorldFamilyTree ist ja gar nicht mehr im Programm- eben aus Datenschutygr[nden.
und dann soll der Hersteller Daten unerlaubt sammeln....___ du weißt wie hoch schadensersatzklagen in den USA ausfallen k;nnen. Srz, aber ich verbuche das ohne Beweis als Panikmache. Und Zweifler meiden halt das Anlegen von HPs und stellen unter Datei-Einstellungen die Onlinesuche im Hintergrund ab. Liebe Gr[-e Doris
Date: 2006/06/20 23:44:15
From: Heinz Köhler <hkoehler(a)sampo.de>
Hallo Doris,ich habe nur angeführt, daß nach "Adam Riese" für eine Online-Recherche Daten ins Netz eingestellt werden müssen!
Das mit dem Bekannten trifft wie angeführt zu.Wie der Betreiber der Onlinedatenbank die Daten erhalten und anschließend verkauft hat, ist uns unbekannt. Das anbieten von passenden Daten nach der Onlinerecherche stellt aber einen nicht ganz unlogischen Zusammenhang dar.
Fakt ist folgendes:1) Auf alle Fälle hat der Betreiber der Onlinerecherche für die Recherche die Daten in seiner Datenbank gehabt.
(die Onlinerecherche wurde über das genealogische Programm direkt angeboten)2) Der Betreiber hat ihn angeschrieben, daß er für ihn passende Daten auf CD hat und er erwerben kann. Somit hat er die Daten in der Zwischenzeit gespeichert. Logisch, oder? 3) Die zur Onlinerecherche verwendeten Daten waren anschließend auf der CD, die er dann anschließend gekauft hat (was er später an seinen Eingabefehlern dann auch entdeckt hat).
Es dürfte wohl auch bekannt sein, daß eine Internetverbindung auf einen Online-Rechner nie 100% sicher ist.
Das sind wohl Fakten, die eigentlich jeder von uns wissen sollte.Anzumerken von meiner Seite wäre noch: ich bin im Grundsatz für eine Onlinerecherche.
Das was zum Beispiel Familytree schon seit Jahren verfolgt wird immer mehr zum Standard. Wie am Anfang beschrieben soll es evt. in einer zukünftigen Version von PAF kommen. Andere Programme sind da schon wesentlich weiter fortgeschritten. Auszug aus einer Programmbeschreibung von Familienstammbaum 2006: "Internet-Suchliste: Die Ergebnisse der neuen automatisch im Hintergrund laufenden Netzsuche können Sie sofort ansehen und auswerten. Ein Vergleich der online gefundenen Informationen mit den bereits vorhandenen Daten ist direkt möglich. Filtern Sie die Resultate nach für Sie relevanten Daten. Sie können jedes Resultat als wichtig, unwichtig und zu überprüfen markieren." [Quelle: http://www.familienstammbaum.de/neuerungen.htm]
Bin kein Profi in dem Thema, sondern ziehe nur einfachste logische Schlüsse. Herzliche Grüße und eine gute Nacht wünscht allerseits Heinz (Köhler) ;-)
Date: 2006/06/21 05:23:57
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Heinz Köhler wrote:
Fakt ist folgendes: 1) Auf alle Fälle hat der Betreiber der Onlinerecherche für die Recherche die Daten in seiner Datenbank gehabt.
Hier sehe ich einen deutlichen Unterschied zwischen "ins Netz stellen" und "ins Netz übertragen". Dass ich für eine Onlinesuche Daten ins Netz übertrage ist logisch. Sonnst kann nicht gesucht werden. Das bedeutet aber nicht, das die übertragenen Daten in die Datenbank aufgenommen werden. Nach einer Suchanfrage werden die übermittelten Daten verworfen und nicht weiter verwendet. MfG, Metti.
Date: 2006/06/21 06:48:19
From: Herbert Penke <Penke1(a)gmx.de>
Hallo solangsam finde ich diese Diskusion abartig.Selbst im Netz andere Forschungen bis ins Detail ansehen können, aber meine Daten darf aber keiner sehen. Irgendwie erinnert mich das an einen Spanner mit Rollkragenpullover und langer Hose am FKK-Strand. Jeder Rechner mit einem Internetzugang sollte mit einer Firewall ausgerüstet sein. Wenn Ihr keine Daten ins Netz übertragen wollt, so sperrt doch einfach die Firewall für dieses Programm oder kauft euch ein anderers, was das nicht macht. MfG Herbert Penke
Date: 2006/06/21 08:17:04
From: Doris Reuter <dorisreuter(a)t-online.de>
Wenn Ihr keine Daten ins Netz übertragen wollt, so sperrt doch einfachdie Firewall für dieses Programm oder kauft euch ein anderers, was das nichtmacht.
Genau das ist der Punkt- noch hat es jeder selbst in der Hand, ob er Daten herausgibt oder nicht-einen *Datenraub*, bei dem ein Genealogie-Programm die Familiendaten ohne Zustimmung und Willen des Anwenders in eine Datenbank einspeist GIBT ES NICHT.
;-)Was es sehr wohl gibt sind Anwender die Fehler machen und dann falsche Schlüsse daraus ziehen (soll kein Angriff sein, ist schlicht und einfach meine Erfahrung).
Wie der Betreiber der Onlinedatenbank die Daten erhalten und anschließend verkauft hat, ist uns unbekannt.
Das hört sich ja auch schon ganz anders an! ;-)Und niemand wird dir widersprechen bei dem Hinweis, dass das Internet allgemein ein immer unsichereres Gebiet ist- und dass einige Forscherkollegen mittlerweile ihre wertvollen Daten auf einem PC ohne Internetanschlus verwahren hat nichts mit Angst vor übermittelnden Genealogieprogrammen zu tun, sondern vielmehr mit der Angst durch Viren alle Forschungsarbeit zu verlieren. Nur wenn hier bestimmte Programme fälschlicherweise in die Kritik geraten, dann muss das einfach sachlich richtig gestellt werden.
Liebe Grüße Doris
Date: 2006/06/21 10:21:22
From: Heinz Köhler <hkoehler(a)sampo.de>
Hallo Doris, so wie es den Anschein hat, sprechen wir aneinander vorbei.Eins noch vorweg: es lag nie in meinem Interesse Dich persönlich anzugreifen.
In der Genealogieprogramm-Liste wurden Gerüchte geschürt, das in einer kommenden Version eines Genealogieprogramms (bei einer Onlinerecherche) Daten vom Anwender abgezogen werden können.
Ich habe nur festgestellt, daß das bei jeglicher Onlinerecherche, oder wenn Daten auf einem Onlinerechner liegen, gemacht werden kann.
Wenn Daten zu einer Onlinerecherche ins Netz gehen, sind diese Daten für einen Hobby-Programmierer oder Crack öffentlich zugänglich. Logisch? Wenn eine Onlinerecherche durchgeführt wird, braucht diese Suchdaten vom Anfragenden. Auch klar.
Wird bei einer Onlinerecherche wie beim Online-Banking eine sichere Verbindung aufgebaut?
Was glaubst Du, warum dieses Verfahren bei sensiblen Daten gemacht wird?(siehe auch Finanzamt mit ELSTER ........). Selbst diese Verfahren sind nicht 100% sicher, wie wir in den öffentlich zugänglich stehenden Medien immer wieder vernehmen können. ;-)
Ich bin für das Online-Recherche-Verfahren. Es bietet dem Anwender viele neue Möglichkeiten. Und es wird meiner Meinung nach die Zukunft in der Genealogie sein. Nur wollen aber manche Genealogen ihre Daten nicht öffentlich preis geben. Für diese empfehle ich deshalb keinen Onlinerechner und keine Onlinerecherche.
Mir persönlich sind evt. Folgen klar, wenn ich die Onlinerecherche anwende.Leider sind viele Forscherfreunde nicht in der Lage die Chance und Risiken zu dem Thema Onlinerecherche und Onlinerechner richtig abzuschätzen, deshalb habe ich mein Wissen hier zur Verfügung gestellt.
Hiermit beende ich das Thema. Es ist alles gesagt was von meiner Seite aus zu diesem Thema angesprochen gehört. Jeder kann sich seine eigenen logischen Schlüsse daraus ziehen, oder sich weiter informieren.
Herzliche Grüße Heinz (Köhler)
Date: 2006/06/21 10:35:36
From: Gerd Schmerse <gerd(a)schmerse.de>
Moin Stefan Mettenbrink, zur Mail vom Tue, 20 Jun 2006 20:32:38 +0200: >ich als Programmierer würde nicht extra eine Verbindung >herstellen, sondern warten, Ihh, bis Du gemein! ;-))) Aber damit könnte man dann auch schon eine Täuschungsabsicht unterstellen, was ich bisher nicht getan habe. Gruß Gerd (Schmerse)
Date: 2006/06/21 10:58:04
From: Herbert Penke <Penke1(a)gmx.de>
Hallomoderne Firewalls wie z.B. die der Fritzbox, verhindern das mit dem Trojanerschutz
MfG Herbert Penke
ich als Programmierer würde nicht extra eine Verbindung herstellen, sondern warten,
Date: 2006/06/21 13:55:42
From: Heinz Köhler <hkoehler(a)sampo.de>
Hallo Herr Penke, so langsam mache ich mich hier wohl unbeliebt. Kann mir aber eine kleine Ergänzung nicht verkneifen. Es muß raus.Wenn eine Firewall, Fritzbox oder ähnliches absolut sicher wären, würde es nie Sicherheitspatches oder Updates geben.
Derjenige, der diese Mittel einsetzt, kann sich relativ sicher sein. Bis zum nächsten Sicherheitsloch.
Metti, hat in der Materie evt. einen besseren Kenntnis, wie ich und viele andere.
MfG Heinz (Köhler
Hallomoderne Firewalls wie z.B. die der Fritzbox, verhindern das mit dem TrojanerschutzMfG Herbert Penkeich als Programmierer würde nicht extra eine Verbindung herstellen, sondern warten,
Date: 2006/06/21 14:25:48
From: Herbert Penke <Penke1(a)gmx.de>
Hallo Herr Köhlerin ein Genealogieprogramm eine Routine einzubauen die moderne Firewalls überwindet und dann die Daten ungefragt ins Netz sendet? Mal ehrlich: Wenn das für ein Programm zuträfe, welche Change hätte der Vertrieb noch das Programm zu verkaufen, wenn das auch nur gerüchteweise bekannt würde.
MfG
Wenn eine Firewall, Fritzbox oder ähnliches absolut sicher wären, würde es nie Sicherheitspatches oder Updates geben. Derjenige, der diese Mittel einsetzt, kann sich relativ sicher sein. Bis zum nächsten Sicherheitsloch.
Date: 2006/06/21 15:50:44
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Herbert Penke wrote:
Selbst im Netz andere Forschungen bis ins Detail ansehen können, aber meine Daten darf aber keiner sehen.
Ich finde schon, dass ich selber entscheide, wer meine Daten sehen und bekommen darf. Vor allem bei Daten lebender Personen bin ich pingelig. MfG, Metti.
Date: 2006/06/21 15:50:44
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Gerd Schmerse wrote:
ich als Programmierer würde nicht extra eine Verbindung herstellen, sondern warten,Ihh, bis Du gemein! ;-))) Aber damit könnte man dann auch schon eine Täuschungsabsicht unterstellen, was ich bisher nicht getan habe.
Nein, täuschen würde ich das nicht nennen. Ich würde es nutzungsoptimierten Datenabgleich nennen ;-) MfG, Metti.
Date: 2006/06/21 15:50:45
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Herbert Penke wrote:
moderne Firewalls wie z.B. die der Fritzbox, verhindern das mit dem Trojanerschutz MfG Herbert Penkeich als Programmierer würde nicht extra eine Verbindung herstellen, sondern warten,
Humbug. Eine Verbindung über Port 8080 ist immer für HTML (Internet) offen. Wozu soll ich einen anderen Port nutzen? Wir brauchen das auch nicht weiter zu vertiefen. Wenn jemand das in sein Programm einbauen möchte, gibt es genug Möglichkeiten und genug Anwender, die sich nicht schützen oder nicht den Bedarf eines Schutzes (er)kennen. MfG, Metti.
Date: 2006/06/21 15:50:46
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Herbert Penke wrote:
in ein Genealogieprogramm eine Routine einzubauen die moderne Firewalls überwindet und dann die Daten ungefragt ins Netz sendet? Mal ehrlich: Wenn das für ein Programm zuträfe, welche Change hätte der Vertrieb noch das Programm zu verkaufen, wenn das auch nur gerüchteweise bekannt würde.
Ein gutes Argument :-) Darum sehe ich den Gerüchten (bisher ist es nichts anderes) gelassen entgegen. MfG, Metti.
Date: 2006/06/21 17:05:58
From: Gerd Schmerse <gerd(a)schmerse.de>
Moin,
>Die Vorlieben und die Herangehensweise des Programmierers spiegelt sich im
>Programm wieder - und die sollte der des Nutzers nicht unähnlich sein:
>dieser Gedanke kam mir, um vielleicht eine erweiterte
>Empfehlungsmöglichkeit zu haben. Um zwei Extreme zu nennen: wer mit Freude
>Produkte mit amerikanischer Microsoft-Philosophie benutzt (die stets
>glauben, besser als der Nutzer zu wissen, was dieser will), wird ein
>anderes Programm bevorzugen als jemand, der noch heute gerne schnell ein
>Progrämmchen mit sieben kryptischen DOS-Kommandozeilen-Parametern aufruft.
Daher die folgende Umfrage nach Programmvorlieben.
*** Bitte nur ein Programm je Rubrik angeben! Weitergehende Kommentare
werden nicht berücksichtigt.
*** Bitte die Antwort nur an <gerd(a)schmerse.de> (Reply-To: ist gesetzt)
senden, Ergebnisse werden von mir veröffentlicht.
*** alles hiervor abschneiden! *** - *** alles hiervor abschneiden! *** -
- Genealogieprogramm....:
- Textprogramm..........:
- Datenbankprogramm.....:
- Mailprogramm..........:
- Graphik/Photo-Programm:
- Browser...............:
- Betriebssystem........:
Date: 2006/06/21 19:07:07
From: Horst Nagelsdiek <horst(a)nagelsdiek.de>
Gerd Schmerse schrieb:
- Genealogieprogramm....: GEN_PLUS 12 - Textprogramm..........: OpenOffice 2.0 - Datenbankprogramm.....: Adabas D 12 - Mailprogramm..........: Thunderbird 1.5 - Graphik/Photo-Programm: Photoshop 7.0 - Browser...............: Firefox 1.5 - Betriebssystem........: Windows XP
Mit freundlichem Gruß Horst (Nagelsdiek)
Date: 2006/06/21 20:51:32
From: Dirk Böttcher <dirk.boettcher(a)gmx.net>
Meine Erwartungen an einer solchen Umfrage: Ein kleines Grüppchen Linux-User, die aus Prinzip nur Open-Source-Software nutzen (gibt ja keine andere) und verschämt schon mal Ahnenblatt im Windows-Emulator ausprobiert haben. Ein zweites Grüppchen Apple-User, die Kommerzsoftware mit schicker Oberfläche benutzen (es war schon immer teurer einen besonderen Geschmack zu haben). Den Hauptanteil machen dann die Windows-User aus ... Die einen geben für gute Software auch gerne mal was aus und haben dementsprechend das Office-Paket von Microsoft und betreiben die Ahnenforschung mit Familienstammbaum bzw. Family Tree Maker oder einem ähnlichen aktuellen Windowsprogramm. Dann die Gruppe derjenigen, die für Software äußerst ungern Geld ausgeben mit OpenOffice, PAF und vielleicht Ahnenblatt oder Familienbande ... Es soll auch User geben, die finden Seriennummern im Internet - die nehmen dann aber nicht an solchen Umfragen teil ... ;-) >> Die Vorlieben und die Herangehensweise des Programmierers spiegelt >> sich im Programm wieder - und die sollte der des Nutzers nicht >> unähnlich sein: >> dieser Gedanke kam mir, um vielleicht eine erweiterte >> Empfehlungsmöglichkeit zu haben. Um zwei Extreme zu nennen: wer mit >> Freude Produkte mit amerikanischer Microsoft-Philosophie benutzt >> (die stets glauben, besser als der Nutzer zu wissen, was dieser >> will), wird ein anderes Programm bevorzugen als jemand, der noch >> heute gerne schnell ein Progrämmchen mit sieben kryptischen >> DOS-Kommandozeilen-Parametern aufruft. Was ist denn das für eine Einteilung, bei der Microsoft-Nutzer als "Extremisten" bezeichnet werden ...? Software ist doch keine Philosophie-Frage! Wer heutzutage noch DOS-Software einsetzt, hat entweder kein Geld für neue Software, scheut den Umstellungsaufwand auf ein neues Programm, einen altersschwachen Rechner oder ein eingeschränktes Betriebssystem. Vielleicht gibt es aber auch eine "Power-Funktion", die man dringend braucht, aber in keiner anderen Software zu finden ist. Man würde gerne auf eine gleichwertige Windows-Software umsteigen - es gibt sie nur leider nicht ... Die "Microsoft-Philosophie" hat uns so wunderbare Dinge wie grafikfähige Druckertreiber als Teil des Betriebssystems (kein Programmierer muss für jeden Drucker dieser Welt eine Grafikausgabe programmierern) und hochauflösende Bildschirmgrafik gebracht. Warum sollte man das nicht nutzen ...? Eine einheitliche Benutzeroberfläche macht ein ordentlich durchdachtes Programm intuitiv bedienbar - was aber nicht heißen soll, dass Windows-Programme nicht auch eine konfuse Bedienoberfläche haben können ... ;-) Gruß, Dirk.
Date: 2006/06/24 01:20:52
From: Frank Volk <frank.volk(a)vr-web.de>
Hallo, also ich finde solche Umfragen gut. Denn: Es gibt durchaus gute Gründe, Freeware oder Shareware einzusetzen. Ein Programm bestimmt sich nicht immer am Preis. Außerdem ist es ja nicht ehrenrühriges, wenn man ein Programm einsetzt, für das man kostenlos eine Lizenz erhält. Ich nutze Lotus Word-Pro als Schreibprogramm. Erstens habe ich über meinen Arbeitgeber eine kostenlose Lizenz erhalten, zweitens ist es tausendmal einfacher zu bedienen als Word. (Jedenfalls sind wichtige Funktionen wesentlich näher an der Oberfläche). Als ich im Jahre 1980 meinen ersten Computer gekauft habe, da habe ich eines gelernt: Nicht Schnick-Schnack, sondern Leistung zählt. Mit meinem VC-20 habe ich seinerzeit (mit etwa 19.000 Bytes freiem Speicher) die Ahnendaten meines Vaters verwaltet. Ich habe gerade mal getestet: Ein MS-Word- Dokument neu erstellt, einen Buchstaben reingetippt, gespeichert - 19 KB !!! Aber zum Thema: Ich nutze inzwischen als Hauptprogramm PC-Ahnen, weil die Eingabe so einfach ist und die Ausgaben so klar strukuriert. Freeware ! Kreisdiagramme liefert mir GenealogyJ 2.4.2. Freeware ! Ausdrucken mit GSView 4.6. Freeware ! PDF's erstelle ich mit Free PDF. Freeware ! Mails schreibe ich mit PegasusMail. Freeware ! Ich könnte die Liste noch lange fortsetzen. Die tollen, teuren Programme haben viele Funktionen, die der Normalanwender 1. (meist) nicht braucht ! 2. (meist) nie findet ! 3. und im Falle Microsoft: machen sie oft Dinge, die der Anwender nicht will oder nicht weiß ! Einem Monopolisten zu vertrauen war noch nie gut. Es ist einfach, zugegeben. Der Monopolist muß sich meist nicht anstrengen, um seinen Marktanteil zu halten. "Billig" ist etwas anderes als "preiswert". Ich finde solche Umfragen gut, weil ich erfahre, was andere Forscher an Programmen einsetzen. Vielleicht ist es sinnvoll für mich. Wenn es dann was kostet und mir nutzt, ist es in Ordnung. Wenn es nutzt und nichts (oder wenig) kostet, umso besser. Wenn ich nichts finde, was besser für mich ist, dann weiß ich wenigstens, daß mein Weg (vielleicht) der richtige ist. Nicht alles, was kostet taugt etwas. Nicht alles, was nichts kostet reicht nicht aus. Leider gilt in Deutschland meist: Was nichts kostet, taugt nichts. Die tägliche Praxis beweist das Gegenteil. Viele Grüße Frank (Volk) www.frank-volk.de Ach, übrigens: Gestern klingelte ein Vertreter von einem Monopolisten (T-Com) bei mir. Fragte mich, warum ich nicht mehr bei Telekom telefoniere. Meinen Anbieter (VR-Web-Phone) kannte er nicht. Als ich ihm den Preis nannte, den ich zahle, wünschte er mir ohne weitere Diskussion einen schönen Tag und ging. Das telefonieren und surfen ist bei meinem Anbieter billiger. Aber verstehe ich meinen Gesprächspartner deshalb schlechter, kommen meine Mails etwa nicht an ? Vegleichen lohnt. Bei Software und bei allen Dienstleistungsverträgen !
Date: 2006/06/24 06:58:19
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Dirk Böttcher wrote:
Es soll auch User geben, die finden Seriennummern im Internet - die nehmen dann aber nicht an solchen Umfragen teil ... ;-)
Komischerweise würden die auch mit OS-Software zurecht kommen, scheinbar hat es ihnen aber keiner gesagt.
Die "Microsoft-Philosophie" hat uns so wunderbare Dinge wie grafikfähige Druckertreiber als Teil des Betriebssystems (kein Programmierer muss für jeden Drucker dieser Welt eine Grafikausgabe programmierern) und hochauflösende Bildschirmgrafik gebracht. Warum sollte man das nicht nutzen ...?
Ich würde das nicht als Verdienst von Microsoft herausstellen. MS hat lediglich das bessere Maketingkonzept.
Eine einheitliche Benutzeroberfläche macht ein ordentlich durchdachtes Programm intuitiv bedienbar - was aber nicht heißen soll, dass Windows-Programme nicht auch eine konfuse Bedienoberfläche haben können ... ;-)
Das wäre schon eher ein Grund Mac OS zu nennen. Obwohl das in der letzten Zeit auch immer mehr abnimmt. Allerdings sind die langjährigen Mac-Nutzer im Regelfall recht pingelig, wenn ein Programm vom bekannten Bedienkonzept abweicht. MfG, Metti.
Date: 2006/06/24 10:29:48
From: Claudia <Claudia(a)j-t.de>
Hallo Dirk, Dirk Böttcher schrieb:
Was ist denn das für eine Einteilung, bei der Microsoft-Nutzer als "Extremisten" bezeichnet werden ...? Software ist doch keine Philosophie-Frage!
Doch!!
Es mag auch sein, daß die Menschen nicht mehr mit einer Philosophie konform gehen können, die die Nutzer immer deutlicher in Abhängigkeiten der Programmhersteller (Betriebssystemhersteller) führt und bei denen der Datenschutz schon lange abgeschafft wurde. Was kann ich von einer Firma halten, die einen unbekannten Schalter in Ihre Programme einfügt, daß das Programm einfach abschaltet, wenn gewünscht? (z.B. Buchhaltung von Lexware wurde einfach 2006 abgeschaltet!!! und in den aktuellen Programmen steht der Schalter m.W. auf 2010) Was soll ich von Zwangsregistrierungen halten, bei dem die Funktion auf "Gedei und Verderb " vom Wohlwollen - und dem erreichbaren Callcenter - des Programmherstellers abhängt? Was denke ich mir bei den von mir nicht autorisierten Verbindungsaufbau von Programmen über das Internet zum Hersteller- weiß ich denn, was von meinen persönlichen Daten mittlerweile in Redmond auf dem Server liegt........?Wer heutzutage noch DOS-Software einsetzt, hat entweder kein Geld für neue Software, scheut den Umstellungsaufwand auf ein neues Programm, einen altersschwachen Rechner oder ein eingeschränktes Betriebssystem.
Das ist letztendlich die Klammer, mit der Anwendungen leider auf ein Betriebssystem beschränkt sein können.....Vielleicht gibt es aber auch eine "Power-Funktion", die man dringend braucht, aber in keiner anderen Software zu finden ist. Man würde gerne auf eine gleichwertige Windows-Software umsteigen - es gibt sie nur leider nicht ...
registrierte Grüße Claudia Janßen-Timmen
Date: 2006/06/24 20:27:24
From: Paul-Reinhard Peters <PRPeters(a)arcor.de>
Hallo allerseits, ich habe eine neue eMail-Adresse: PRPeters(a)arcor.de alte Adresse: Paul(a)PRPeters.de Viele Grüsse Paul-Reinhard (Peters)
Date: 2006/06/24 20:55:59
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Paul-Reinhard Peters wrote:
Hallo allerseits, ich habe eine neue eMail-Adresse:
Toll! Sollen wir Dir jetzt alle schreiben oder Deine eMail-Adresse für Dich weiter verbreiten? Ich denke, es ist keine gute Idee, seine eMail-Adresse auf solche Weise zu verbreiten. Zu viele Leute, die Dich gar nicht kennen (so wie ich) erhalten einen unnötige Information. Des weiteren freuen sich die ganzen Spam-Versender über diese Information, da sie jetz wissen, wohin sie ihre Werbung schicken müssen :-) MfG, Metti.
Date: 2006/06/26 12:46:05
From: Gerd Schmerse <gerd(a)schmerse.de>
zu meiner Mail vom Wed, 21 Jun 2006 17:07:15 +0200:
[ggf. im Archiv nachsehen!]
bisher habe ich 140 Antworten bekommen - da erstaunlich viele verschiedene
Genealogieprogramme verwendet werden, ist das für die Statistik aber immer
noch sehr wenig! Ich bitte nocheinmal darum, zu antworten, falls noch nicht
geschehen, und werde die Auswertung erst in der nächsten Woche starten.
>*** Bitte nur ein Programm je Rubrik angeben! Weitergehende Kommentare
> werden nicht berücksichtigt.
>
>*** Bitte die Antwort nur an <gerd(a)schmerse.de> (Reply-To: ist gesetzt)
> senden, Ergebnisse werden von mir veröffentlicht.
Gruß
Gerd (Schmerse)
Date: 2006/06/29 23:24:15
From: Holger Nick <Holger.Nick(a)web.de>
Tipp: mit der Demoversion WinAhnen 6 ein Upgrade der WinAhnen-Daten machen und einen Export als Access.mdb, denn dort stehen dann fast alle Daten drin, die vorhanden sind (Qullen fehlen). Dann hat man zumindest die Möglichkeit, fehlende Daten auch ohne Programm nachzusehen bzw. Problemfälle per Abfrage auszuwählen. Allerdings sind die Notizfelder nur als Text 255 und somit i.d.R. abgeschnitten. Deshalb mit einer Abfrage alle Daten anzeigen lassen, die als Definition Text 255 haben und deren Inhalt auch 255 Zeichen lang ist, diese Daten müssen dann manuell über das Programm aufgerufen werden und separat gespeichert werden (bzw. in der MDB das Feld in ein Memo umgewandelt werden und dort speichern)
Bekannte Problem beim Gedcom-Export:- Datumsangaben: können in WinAhnen sehr flexibel eingegeben werden und werden für die Altersberechnung und Sortierung von hinten nach vorne gelesen (also zuerst das Jahr, dann wenn vorhanden der Monat). Das hat in WinAhnen super geklappt, nach der Übernahme nach Ages waren allerdings alle nicht "normal" angegebenen Datums unvollständig (Bsp. aus "ca. 1972" wird "1972", aus "06./10.10.1806" wird "10.10.1806").
- Quellen-Verknüpfungen: die kommen nicht mit rüber (geht das überhaupt bei GEDCOM?)
Desweiteren hatte ich Probleme bei: - Krankheiten - Adressen - Haken "leiblich" bei Vater/Mutter - Bürgerorte (fehlen im Export) - RufnameDa ich eigentlich nur die Konvertierung gemacht, aber noch nicht alles kontrolliert und schon gar nicht nachbearbeitet habe, wäre ich an einem weiteren Austausch interessiert.
Ich bin übrigens deshalb von WinAhnen weggewechselt, weil es seit geraumer Zeit keine Updates mehr gar und das Programm anscheinend nicht weiterentwickelt wird (Emails an alle verfügbaren Adressen kamen entweder zurück oder blieben unbeantwortet). Aber eigentlich würde ich gerne mit WinAhnen weiterarbeiten, alleine der Druckausgaben und der Einarbeitung/Bedienung wegen.
Viele Grüße aus dem Hunsrück HolgerP.S. habe die Antwort in Kopie auch an die Mailingliste für Genealogie-Programme geschickt, da es dort vielleicht auch jemanden interessiert
Rolgeiger(a)aol.com schrieb:
Salü, weiß jemand, ob das Familienforschungsprogramm "WinAhnen 5" gedcom-fähig ist? mfg Roland Geiger, St. Wendel _______________________________________________ Saarland-L mailing list Saarland-L(a)genealogy.net http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/saarland-l
Date: 2006/06/30 07:38:32
From: Detlef Ziemann <dziemann(a)lycos.de>
Moin zusammen, > Ich bin übrigens deshalb von WinAhnen weggewechselt, weil es seit > geraumer Zeit keine Updates mehr gar und das Programm anscheinend > nicht weiterentwickelt wird stimmt, mit V6.02 war Schluß. Aber AGES! ist eine echt Alternative, ich arbeite seit Jahren damit. Und der Programmautor liest (oder las?) hier mit. Gutes aus Schleswig-Holstein! Mit freundlichen Grüßen / kind regards Detlef Ziemann Meine Ahnen und ich / my ancestors and me: http://www.dziemann.de
Date: 2006/06/30 09:10:29
From: Manfred <Manfred.Hilgers(a)t-online.de>
Guten Morgen Unter dieser Adresse http://www.cyberlab-gmbh.de wird Winahnen weitervertrieben.Vor einigen Monaten bin ich angeschrieben worden. Die neue Firma hatte das Ganze übernommen und will Ende 2006/Anfang 2007 ein Update herausgeben.
Email hier anschließend Sehr geehrte WinAhnen Kunden,vielen Dank für den Kauf unseres Programms WinAhnen. Wir hoffen, dass Ihnen das Programm gefällt und Ihnen Freude macht. Da wir das Programm gerne noch verbessern möchten, planen wir ein Update. Sie haben die einmalige Möglichkeit hiervon zu profitieren: Sie können Ihre Wünsche und Anregungen mit in das Programm einbringen. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Verbesserungsvorschläge, bitte schreiben Sie uns an: info(a)cyberlab-gmbh.de. Nur mit Ihrer tatkräftigen Mithilfe gelingt es uns immer wieder, die Software Ihren Bedürfnissen anzupassen und zu verbessern. Vielen Dank dafür. Sobald das Update fertig ist, erhalten Sie von uns eine Nachricht.
Wie Sie der Email Adresse info(a)cyberlab-gmbh.de entnehmen können, wird das Programm WinAhnen zukünftig von der Firma Cyberlab GmbH (www.cyberlab-gmbh.de) betreut werden. Wir – die Cyberlab GmbH- sind ein Software Unternehmen aus Berlin, das sich auf Free- und Shareware spezialisiert hat. Wie bieten eine Vielzahl von Programmen aus verschiedenen Bereichen an, wie z. B. Finanzrechner, Internet- und Multimedia-Anwendungen sowie System- und Organisationsprogramme (Sie finden unsere Programme auf unserer Homepage bzw. weiter unten). Sie können unsere besten Freeware Programme gratis downloaden, wie z. B. Lohnsteuer-Rechner 2005, Zinsrechner, Datenbank Datatron 4.0, GIF-Animator Animake, usw. Viel Erfolg und Spaß!
Mit freundlichen Grüßen Michael Schröder Cyberlab GmbH Detlef Ziemann schrieb:
Moin zusammen,Ich bin übrigens deshalb von WinAhnen weggewechselt, weil es seit geraumer Zeit keine Updates mehr gar und das Programm anscheinend nicht weiterentwickelt wirdstimmt, mit V6.02 war Schluß. Aber AGES! ist eine echt Alternative, ich arbeite seit Jahren damit. Und der Programmautor liest (oder las?) hier mit. Gutes aus Schleswig-Holstein! Mit freundlichen Grüßen / kind regards Detlef Ziemann Meine Ahnen und ich / my ancestors and me: http://www.dziemann.de _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
-- Mit freundlichen Grüßen Manfred Hilgers 54576 Hillesheim