Date: 2006/05/04 00:09:12
From: Rainer Schönberger <genealogie(a)rsaa.de>
Hallo Herr Becker, darf ich fragen, wieviel Speicherplatz Ihre Datenbank beansprucht bzw. wieviel freien Speicherplatz Sie noch auf der Festplatte zur Verfügung haben? Die langen Laufzeiten deuten normalerweise auf einen alten Rechner oder auf zu wenig Festplattenplatz hin. Dieses Problem könnte evtl. mit einer neuen größeren Festplatte behoben werden. > Zuvor mehrfach durchgeführte Versuche mit der defekten > Datenbank scheiterten weiterhin, weil auch diese > Konvertierungsdatei wegen des scheinbar fehlenden > Speicherplatzes ihre Arbeit nicht entfalten konnte. Schöne Grüße aus dem wilden Süden Rainer Schönberger
Date: 2006/05/13 13:19:02
From: Joachim Koch <joachim99(a)freenet.de>
Sehr geehrte Damen und Herren, jemand aus meinem Bekanntenkreis schreibt an einem Einwohnerbuch. Dies mittlerweile schon seit ueber acht Jahren. Anfangs wurde natuerlich alles per Schreibmaschine geschrieben. Mittlerweile wird ein Textverarbeitungsprogramm genutzt. Sie koennen sich ja vorstellen, wieviel Arbeit es macht, wenn ein neuer Name hinzukommt. Auch wenn das Buch kurz vor dem Abschluss steht, kommen naemlich immernoch neue Daten hinzu. Gerne wuerden wir nun auf ein Genealogieprogramm wechseln. (Eine OMEGA-Lizenz liegt zwar vor, muesste aber nicht genutzt werden.) Dazu muessten eigentlich die bisher etwa 2000 Eintraege noch einmal von Hand eingegeben werden. Da dies sehr aufwaendig ist, bin ich auf der Suche nach einer weniger aufwendigen Methode. Ich habe mir ueberlegt, aus dem vorliegenden Text (Buch) von Hand eine GEDCOM-Datei zu erstellen um diese dann in ein Genealogieprogramm zu importieren. Hat jemand dieses Verfahren schon einmal eingesetzt und koennte mir dazu Tipps geben? Kennt vielleicht jemand ein alternatives Verfahren? Ich bin fuer jeden Tipp dankbar und wuerde mich freuen Hinweise zu erhalten. Noch eine Anmerkung fuer Programmierer: Da ich selbst seit ueber fuenf Jahren in der Softwareentwicklung arbeite, kenne ich mich auch mit grep/sed/awk aus, falls jemand Tipps haette die diese 'Tools' benutzen, nur zu. Nochmals vielen Dank. Viele Gruesse Joachim (Koch)
Date: 2006/05/13 14:14:12
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Joachim Koch wrote:
Ich habe mir ueberlegt, aus dem vorliegenden Text (Buch) von Hand eine GEDCOM-Datei zu erstellen um diese dann in ein Genealogieprogramm zu importieren. Hat jemand dieses Verfahren schon einmal eingesetzt und koennte mir dazu Tipps geben?
Ich kenne den Aufbau des Buches nicht. Ich neheme aber mal an, dass sehr viele variable Angaben gemacht wurden. Gerade im Bereich Beruf und Bemerkungen. Du musst also erst mal in eine klare Struktur wandeln. Sinnvoll wäre eine Tabellenform. Genaugenommen als CSV-Datei (comma separated value, durch Komma getrennt Werte). Diese Dateien lassen sich in viele Genealogieprogramme importieren und dort als Gedcom exportieren. Zum Erzeugen der CSV-Datei kannst Du auf die Möglichkeiten der regulären Ausdrücke in den gennanten Editoren zurückgreifen. Einfach wird das nicht. Es bleibt sicher auch eine Menge Handarbeit. Viel Erfolg. MfG, Metti.
Date: 2006/05/13 19:54:21
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>
Am Samstag, 13. Mai 2006 13:17 schrieb Joachim Koch: > jemand aus meinem Bekanntenkreis schreibt an einem Einwohnerbuch. > Mittlerweile wird ein Textverarbeitungsprogramm genutzt. > Gerne wuerden wir nun auf ein Genealogieprogramm wechseln. > Dazu muessten eigentlich die bisher etwa 2000 Eintraege noch > einmal von Hand eingegeben werden. Da dies sehr aufwaendig ist, > bin ich auf der Suche nach einer weniger aufwendigen Methode. > > Ich habe mir ueberlegt, aus dem vorliegenden Text (Buch) von > Hand eine GEDCOM-Datei zu erstellen um diese dann in ein > Genealogieprogramm zu importieren. Hallo, die Frage, ob dieses Verfahren zum gewünschten Erfolg führt, hängt von Art und Struktur der Eingabedaten ab und läßt sich ohne weitere Informationen nicht generell beantworten. Mögliche Probleme bei dem angedachten Verfahren: - die erzeugte Gedcom-Datei muß syntaktisch korrekt sein, d.h. der Spezifikation entsprechen (diese ist m.E. nicht einfach zu verstehen und z.T. auslegungsfähig) - eine Gedcom-Datei nur mit aneinandergereihten Personen zu erstellen, ist nicht allzu schwierig. Aber das korrekte Verknüpfen zwischen Eltern und Kindern, zu Quellen, usw. usw., in der Datei ist von Hand m.E. ziemlich aufwendig und fehlerträchtig. - es sind aufwendige Kontrollen nötig, ob alle Daten korrekt im Programm angekommen sind; Fehler sind möglicherweise nicht ohne weiteres erkennbar - durch die in gängigen Programmen bei der Erfassung eingebauten Plausibilitätsprüfungen ist man weitaus besser davor gefeit, in die Daten einen Wurm reinzubringen. Alles in allem ist die manuelle Nacharbeit nicht zu unterschätzen. Von daher würde ich die Daten lieber von Grund auf neu in ein Programm eingeben. Es ist unterm Strich nicht notwendigerweise mehr Arbeit. Vor allem dürfte die Qualität der erfaßten Daten damit besser sein. Grüße Ulrich Kretschmer
Date: 2006/05/13 20:22:49
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Ulrich Kretschmer wrote:
- die erzeugte Gedcom-Datei muß syntaktisch korrekt sein, d.h. der Spezifikation entsprechen (diese ist m.E. nicht einfach zu verstehen und z.T. auslegungsfähig)
Das kann ich bestätigen!
Alles in allem ist die manuelle Nacharbeit nicht zu unterschätzen. Von daher würde ich die Daten lieber von Grund auf neu in ein Programm eingeben. Es ist unterm Strich nicht notwendigerweise mehr Arbeit. Vor allem dürfte die Qualität der erfaßten Daten damit besser sein.
Bei 2000 Personen sehe ich das ebenso. MfG, Metti.
Date: 2006/05/13 23:58:45
From: Rainer Schönberger <genealogie(a)rsaa.de>
Metti bzw. Ulrich Kretschmer wrote: >> - die erzeugte Gedcom-Datei muß syntaktisch korrekt sein, d.h. der >> Spezifikation entsprechen (diese ist m.E. nicht einfach zu verstehen und z.T. >> auslegungsfähig) >Das kann ich bestätigen! >> Alles in allem ist die manuelle Nacharbeit nicht zu unterschätzen. Von >> daher würde ich die Daten lieber von Grund auf neu in ein Programm >> eingeben. Es ist unterm Strich nicht notwendigerweise mehr Arbeit. Vor >> allem dürfte die Qualität der erfaßten Daten damit besser sein. >Bei 2000 Personen sehe ich das ebenso. Ich kann ich dem nur anschließen. Die Zuordnung zu Vater und Mutter muss ja auf jeden Fall händisch nachgetragen werden, denn sie liegt nicht ausreichend strukturiert vor. Neue Tippfehler können bei einer Neuerfassung durch cut and paste ebenfalls ausgeschlossen werden. Ich habe selbst schon mehrfach aus Excel per GedTool GedCom-Dateien für andere erstellt, aber es war jedesmal ein riesen Aufwand bis alles gepasst hat. Rainer (Schönberger)
Date: 2006/05/16 22:24:42
From: Joachim Koch <joachim99(a)freenet.de>
Sehr verehrte Damen und Herren, vielen Dank fuer alle Hinweise bezueglich meiner oben gestellten Anfrage. Ich will versuchen durch eine geschickte Nummerierung und mit Hilfe der Excel-Macro-Sammlung 'GedTools' den Aufwand fuer den Import der Daten in Grenzen zu halten. Viele Gruesse aus dem Saarland, nochmals Danke, Joachim Koch
Date: 2006/05/25 13:48:52
From: Claudia <Claudia(a)j-t.de>
Liebe Listenteilnehmer, Der Arbeitskreis Familienforschung Osnabrück richtet am 10. Juni die Norddeutsche Genealogiebörse aus: 6. Norddeutsche Computer-Genealogiebörse am 10. Juni 2006 von 10.00 - 17.00 Uhr im Solarlux-Forum, Bissendorf bei Osnabrück www.genealogieboerse.de Die seit fünf Jahren jährlich stattfindende norddeutsche Genealogiebörse ist zu einer etablierten und gut besuchten genealogischen Großveranstaltung geworden. Familienforscher können sich bei 49 Ausstellern über alles informieren, was mit dem Hobby Familienforschung zu tun hat. 22 genealogische Vereine, darunter 4 aus Westfalen und 2 aus den Niederlanden präsentieren sich. Auch der Norden ist mit der GGH, dem MFP, dem Pommerschen Greif, der Schleswig-Holsteinischen Familienforschung und dem Verein Familienforschung Ostpommern gut vertreten. Bei fünf Anbietern genealogischer Software kann man auf die Suche gehen nach dem geeigneten PC-Programm für die Ahnenforschung. Wer sich einen dekorativen Stammbaum malen lassen möchte, hat die Wahl zwischen zwei Stammbaumzeichnern. Der Heraldische Verein "Zum Kleeblatt", der die niedersächsische Wappenrolle führt, bietet Beratung bei der Erstellung eines Familienwappens. Zwei genealogische Verlage, zwei Berufsgenealogen, zwei Sütterlin-Schreibbüros, mehrere Familienforscher, die Kirchenbuchabschriften anbieten und die Firma Ancestry.com runden das Angebot ab. Natürlich sind auch das Staatsarchiv Osnabrück, das Bistumsarchiv Osnabrück, sowie die Forschungsstelle der Mormonen vertreten. Erstmals finden parallel zur Ausstellung genealogische Vorträge statt. 10:30 Uhr (Teil 1) und 15:30 Uhr (Teil 2) Jos Kaldenbach, Alkmaar (jos.kaldenbach(a)tiscali.nl) Naar de Nederlanden om te werken - Auf den Spuren der Hollandgänger aus Nordwestdeutschland 11:30 Uhr Dr. Nicolas Rügge, Staatsarchiv Osnabrück (Nicolas.Ruegge(a)staatsarchiv-os.niedersachsen.de) Genealogische Quellen im Staatsarchiv Osnabrück 12:30 Uhr Ruth Decker, Cloppenburg (ruth.decker(a)gmx.de) Totengedenkzettel - eine fromme Erinnerung an Verstorbene und eine wichtige genealogische Quelle. Der Eintritt ist frei! Informationen zu den Ausstellern, den Vorträgen und eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie unter www.genealogieboerse.de Michael Ortmann Vorsitzender Arbeitskreis Familienforschung Osnabrück e.V.
Date: 2006/05/25 16:23:31
From: Inga K <genealogie.inga(a)gmx.de>
Hallo Liste, Heredis 9 ist inzwischen eingetroffen... "leider" nur auf Französisch. Die Funktionen und Möglichkeiten werden jedoch immer besser! Die Testversion lässt sich für 30 Tage installieren, so dass man mit dem Gedcom-Import Daten übertragen, und alles ausprobieren kann. Ich bin schwer beeindruckt, und das will schon etwas heißen! Wer mag, kann sich die Testversion hier herunterladen: http://www.heredis.com/fr/heredis_demo_PC.asp. Selbstverständlich gibt es auch eine Version für Mac-Besitzer. Viel Spaß und einen schönen Feiertag, Inga
Date: 2006/05/26 15:09:52
From: Eichinger Hans <hans.eichinger(a)t-online.de>
Hallo Inga, ich arbeite zur Zeit mit Heredis 7.2. Ich habe die Vesion 9 bereits auch getestet und bin wie du auch sehr beeindruckt. Leider wird nach Aussage vom Hersteller keine deutsche Version auf den Markt kommen. Bedauerlich und Unverständlich! Viele Grüße Hans
Date: 2006/05/27 22:22:37
From: Uwe Baumbach <U.Baumbach(a)web.de>
Hallo, es wäre nett, wenn die Testergebnisse hier http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Heredis allgemein nachlesbar gemacht werden... Danke! -- Ich freue mich auf Deine/Ihre Antwort! Uwe (Baumbach) U.Baumbach(a)web.de
Date: 2006/05/28 16:10:08
From: Uwe Baumbach <U.Baumbach(a)web.de>
es wäre nett, wenn die Testergebnisse hier http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Heredis allgemein nachlesbar gemacht werden...
Herzlichen Dank "Rauck". -- Ich freue mich auf Deine/Ihre Antwort! Uwe (Baumbach) U.Baumbach(a)web.de