Monatsdigest

[Gen-Programme] Export im GEDCOM 6.0-Format

Date: 2006/04/04 22:44:15
From: Herbert Penke <Penke1(a)gmx.de>

Hallo
vor mehr als geraumer Zeit wurde über einen GEDCOM Export 6.0 Format in XML diskutiert. GFAhnen hat damit experimentiert, ist aber serienmäßig nicht freigeschaltet, da der Standart endgültig noch nicht abgesegnet
Wie ist der Stand bei anderen Programmen und wer arbeitet damit.
Die Archive wie das Staatsarchiv Detmold möchten für Ihre Datenbank Verkartungen eventuell auch in XML haben. Entspricht das von den Archiven geforderte XML den Vorgaben des Vereines Computergenealogie? MfG Herbert Penke

Re: [Gen-Programme] Export im GEDCOM 6.0-Format

Date: 2006/04/04 23:16:25
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Herbert Penke wrote:

Wie ist der Stand bei anderen Programmen und wer arbeitet damit.

Hat sich nicht durchgesetzt. Keiner fragt danach und es bietet dem
Anwender keinen Vorteil.

Vor allem die fehlende Verabschiedung als gültigen Standard hindert
die Anbieter es zu implementieren. Es besteht die Gefahr, sich Arbeit zu
machen, die man nachher in die Tonne kloppen kann. Das alles ohne
Zusatznutzen für das Programm.

Wenn Du jetzt anfängst Vorteile von XML aufzuzählen, beschränk
Dich auf Vorteile für den Programmanbieter. Die bauen eine Funktion
nur ein, wenn sie einen Monetären Vorteil bieten, weil Anwender
dafür zahlen. Gedcomexport ist ein Pflichtfunkton. Mit Gedcom 5.5 ist
dem genüge getan und bereits vorhanden. Also welchen Vorteil hätte
6.0?

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] Export im GEDCOM 6.0-Format

Date: 2006/04/05 07:58:36
From: Herbert Penke <Penke1(a)gmx.de>

Hallo
welchen Vorteil XML bietet weiß ich auch nicht.
Das Staatsarchiv Detmold arbeitet wie alle Archive mit einem
Datenbankprogramm Vera, dieses kann unter anderen laut Beschreibung mit
einem Import von XML-Dateien arbeiten.
Man weis im Archiv zwar nicht genau, wie das XML-Format aussehen muß, aber
man wünscht es.
Zu XML-Gedcom 6.0:
Aus meiner Sicht gehört es zu den unvollendeten Projekten von
Computergenealogie:
Schnell was anfangen, keine genauen Programmrichtlinien erstellen und es
dann stillschweigend beerdigen
MfG Herbert Penke
> 
> Wenn Du jetzt anfängst Vorteile von XML aufzuzählen, beschränk 
> Dich auf Vorteile für den Programmanbieter. Die bauen eine Funktion 
> nur ein, wenn sie einen Monetären Vorteil bieten, weil Anwender 
> dafür zahlen. Gedcomexport ist ein Pflichtfunkton. Mit Gedcom 5.5 ist 
> dem genüge getan und bereits vorhanden. Also welchen Vorteil hätte 
> 6.0?

-- 
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Re: [Gen-Programme] Export im GEDCOM 6.0-Format

Date: 2006/04/05 09:04:29
From: Heinrich Schiffers <heinrich.schiffers(a)web.de>

Herbert Penke schrieb am 05.04.2006:
>Hallo
>welchen Vorteil XML bietet weiß ich auch nicht.
>Das Staatsarchiv Detmold arbeitet wie alle Archive mit einem
>Datenbankprogramm Vera, dieses kann unter anderen laut Beschreibung mit
>einem Import von XML-Dateien arbeiten.
>Man weis im Archiv zwar nicht genau, wie das XML-Format aussehen muß, aber
>man wünscht es.

Was ist VERA ?

Das kann man hier nachlesen:

http://www.spiconsultsystems.de/index.php?id=2

Gruß
Heinrich Schiffers


AW: [Gen-Programme] Export im GEDCOM 6.0-Format

Date: 2006/04/05 09:24:33
From: Norbert.Roclawski <norbert.roclawski(a)superkabel.de>

Hallo,




>Herbert Penke schrieb am 05.04.2006:
>>Hallo
>>welchen Vorteil XML bietet weiß ich auch nicht.
>>Das Staatsarchiv Detmold arbeitet wie alle Archive mit einem
>>Datenbankprogramm Vera, dieses kann unter anderen laut Beschreibung mit
>>einem Import von XML-Dateien arbeiten.
>>Man weis im Archiv zwar nicht genau, wie das XML-Format aussehen muß, aber
>>man wünscht es.

>>Aus meiner Sicht gehört es zu den unvollendeten Projekten von
>>Computergenealogie:
>>Schnell was anfangen, keine genauen Programmrichtlinien erstellen und es
>>dann stillschweigend beerdigen




>Heinrich Schiffers schrieb am 5.4.2006:

>Was ist VERA ?

>Das kann man hier nachlesen:

>http://www.spiconsultsystems.de/index.php?id=2


Nein, das scheint nicht das gemeinte Projekt zu sein.

Das Projekt Vera, in der Nordrhein Westfälischen Archiveraltung, dass ein
Datenbanksystem benutzt, scheint in diesem Artikel erwähnt zu sein:

http://www.vsa-aas.org/fileadmin/user_upload/texte/ag_form/at_2004/at_2004_b
rubach.pdf

Bitte bis Abschnitt 3. Zukünftige Entwicklungen, vorblättern.

Warum sollten viele Ahnenforscher in Ihren Genealogie Programmen zu diesem
Einzel-System, dass schon in wenigen Jahren wieder überholt ist, eine
kompatible Schnittstelle besitzen? 


Gruß
Norbert Roclawski


Re: [Gen-Programme] Export im GEDCOM 6.0-Format

Date: 2006/04/05 10:40:00
From: Markus Christ <m.christ(a)christm.ch>

Guten Tag

GEDCOM
GEDCOM wurde von den "Mormonen" (Heiligen der Letzten Tage) enwickelt.
Wieso? Sie haben sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele genealogischen
Daten zu sammeln. Dies konnten Sie nicht alleine erreichen, haben den
GEDCOM-Format erstellt, und sind somit in der Lage, Daten aus den vielen
Programmen in einer (Ihrer) Datenbank zu sammeln. Obwohl die selbe
Organisation den 6er-Format kreiert hat, hat sie diesen nicht
verabschiedet. Wieso, es bringt für die "Datensammlung" keinen Vorteil, ob
diese in GEDCOM 5.5 oder 6 zugesandt wird. Unterdessen hat GEDCOM auch für
den User viele bekannte Vorteile und auch neue Probleme gebracht :-)

XML
bietet für den Anwender direkt keinen Vorteil, aber für den Programmierer
und der Kompatibilität der Sprache - sowie die totale Trennung der
Struktur, des Inhaltes und Formates, sollte es eine poblemlosere Übernahme
auch in andere Datenbanken ermöglichen.
http://www.internet-kompetenz.ch/xml/einfuehrung/

Trotzdem könnte es einen Vorteil bringen, denn durch die Voraussetzungen
des XML wäret eine verbesserter (evtl. problemloserer) Datenautausch für
den Endanwender möglich... Für Schnittstellen zu anderen Datenbanken in
archiven wäre es ein "Segen" für den Programmierer....

Herzliche Grüsse
Markus




> Hallo
> welchen Vorteil XML bietet weiß ich auch nicht.
> Das Staatsarchiv Detmold arbeitet wie alle Archive mit einem
> Datenbankprogramm Vera, dieses kann unter anderen laut Beschreibung mit
> einem Import von XML-Dateien arbeiten.
> Man weis im Archiv zwar nicht genau, wie das XML-Format aussehen muß, aber
> man wünscht es.
> Zu XML-Gedcom 6.0:
> Aus meiner Sicht gehört es zu den unvollendeten Projekten von
> Computergenealogie:
> Schnell was anfangen, keine genauen Programmrichtlinien erstellen und es
> dann stillschweigend beerdigen
> MfG Herbert Penke
>>
>> Wenn Du jetzt anfängst Vorteile von XML aufzuzählen, beschränk
>> Dich auf Vorteile für den Programmanbieter. Die bauen eine Funktion
>> nur ein, wenn sie einen Monetären Vorteil bieten, weil Anwender
>> dafür zahlen. Gedcomexport ist ein Pflichtfunkton. Mit Gedcom 5.5 ist
>> dem genüge getan und bereits vorhanden. Also welchen Vorteil hätte
>> 6.0?
>
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> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
>


Re: [Gen-Programme] Export im GEDCOM 6.0-Format

Date: 2006/04/05 17:07:20
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Herbert Penke wrote:

Das Staatsarchiv Detmold arbeitet wie alle Archive mit einem
Datenbankprogramm Vera, dieses kann unter anderen laut Beschreibung mit
einem Import von XML-Dateien arbeiten.

Einen Export nach XML kann man sicher bekommen. Ob der nach Gedcom 6.0
Definition sein muss, solltest Du dann aber vorher klären.

Man weis im Archiv zwar nicht genau, wie das XML-Format aussehen muß, aber
man wünscht es.

Wenn Du nicht weißt, in welchen Hafen Du segelst, ist kein Wind der
richtige.
Klär doch erst was Du benötigst, bevor Du Gedcom 6.0 wünscht.

Wenn Du weißt, was Du benötigst, kann man Dir sicher helfen.

Zu XML-Gedcom 6.0:
Aus meiner Sicht gehört es zu den unvollendeten Projekten von
Computergenealogie:

GanzDeiner Meinung. :-(

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] Export im GEDCOM 6.0-Format

Date: 2006/04/05 17:07:21
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Markus Christ wrote:

XML
bietet für den Anwender direkt keinen Vorteil, aber für den Programmierer
und der Kompatibilität der Sprache - sowie die totale Trennung der
Struktur, des Inhaltes und Formates, sollte es eine poblemlosere Übernahme
auch in andere Datenbanken ermöglichen.
http://www.internet-kompetenz.ch/xml/einfuehrung/

Trotzdem könnte es einen Vorteil bringen, denn durch die Voraussetzungen
des XML wäret eine verbesserter (evtl. problemloserer) Datenautausch für
den Endanwender möglich... Für Schnittstellen zu anderen Datenbanken in
archiven wäre es ein "Segen" für den Programmierer....

Ich bin einer der erwähnten Programmierer und habe die von Dir
erwähnten Vorteile bisher icht erkannt.

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] Export im GEDCOM 6.0-Format

Date: 2006/04/05 17:33:24
From: Herbert Penke <Penke1(a)gmx.de>

Hallo
besten Dank
aber wie schon gesagt GFAhnen hat die Schittstelle und ich habe diese getestet, der Wunsch ist schon erfüllt
Jetzt muß halt das Archiv damit zurecht kommen.
MfG Herbert Penke

Herbert Penke wrote:

Man weis im Archiv zwar nicht genau, wie das XML-Format aussehen muß, aber
man wünscht es.

Wenn Du nicht weißt, in welchen Hafen Du segelst, ist kein Wind der
richtige.
Klär doch erst was Du benötigst, bevor Du Gedcom 6.0 wünscht.



Re: [Gen-Programme] Export im GEDCOM 6.0-Format

Date: 2006/04/05 18:31:23
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Herbert Penke wrote:

aber wie schon gesagt GFAhnen hat die Schittstelle und ich habe diese
getestet, der Wunsch ist schon erfüllt
Jetzt muß halt das Archiv damit zurecht kommen.

Da ist halt die Frage, in wie weit Du den Import des Archives an Gedcom
6.0 anpassen kannst (sofern Du es must).

MfG, Metti.

[Gen-Programme] Suche Genealogieprogramm zur Unterstützung bei d er Familienzusammenführung

Date: 2006/04/07 21:32:23
From: Heinz Köhler <hkoehler(a)sampo.de>

Hallo,

wer kennt ein Genealogieprogramm, welches den Forscher bei der Familienzusammenführung maßgeblich unterstützt?

Beispiel:
Das Programm erkennt die Personen in der Genealogie, welche keine Eltern haben. Anschließend macht das Programm Vorschläge von möglichen Eltern zum Beispiel mit Soundex des Nachnamens o.ä. Auswahlmöglichkeiten. Diese Vorschläge können dann anschließend gut als Eltern (Partner, usw.) verknüpft werden.

Das Programm sollte, wenn möglich Gedcom-Daten verwenden können.

Für eine Verkartung, oder auch sonst wäre das eine feine Sache, wenn es so etwas geben würde.

Danke für die Unterstützung und herzliche Forschergrüße

Heinz (Köhler)



[Gen-Programme] Re: War Programmsuche jetzt Telefon-CD auch "Bitte nicht ernst nehmen!!!"

Date: 2006/04/07 23:01:15
From: Claudia <Claudia(a)j-t.de>

Hallo Herr Köhler,

da hätte ich auch noch einen Wunsch: ----------
Wenn das Programm gleich die Daten aus der Telefon-CD mitverarbeiten würde, wäre eine Verkartung von z.B. Deutschland wesentlich vereinfacht! Vielleicht wäre eine Programmergänzung möglich, die gleich die Adressen mit den Telefonnummern auswerfen würde, damit dann ein großes Familientreffen sehr einfach zu planen wäre. So stelle ich mir vor, daß zu Pfingsten ein Treffen aller "Müller´s und Meier`s auf Anhieb zu organisieren wäre. Idealer Weise sollte dann noch eine Funktion implementiert werden, die auch sofort eine passende Räumlichkeit benennen würde, um die zu erwartenden Menschen unterzubringen. ( Messe Hannover oder so.... damit allen ein Licht aufgehe)

Grenzenlose Grüße

Claudia Janßen-Timmen

(die morgen schon in den Alpen keine Schläge aus der Liste zu befürchten hat)



Heinz Köhler schrieb:

Hallo,

wer kennt ein Genealogieprogramm, welches den Forscher bei der Familienzusammenführung maßgeblich unterstützt?

Beispiel:
Das Programm erkennt die Personen in der Genealogie, welche keine Eltern haben. Anschließend macht das Programm Vorschläge von möglichen Eltern zum Beispiel mit Soundex des Nachnamens o.ä. Auswahlmöglichkeiten. Diese Vorschläge können dann anschließend gut als Eltern (Partner, usw.) verknüpft werden.

Das Programm sollte, wenn möglich Gedcom-Daten verwenden können.

Für eine Verkartung, oder auch sonst wäre das eine feine Sache, wenn es so etwas geben würde.

Danke für die Unterstützung und herzliche Forschergrüße

Heinz (Köhler)


_____________________________________________
An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme



Re: [Gen-Programme] Suche Genealogieprogramm zurUnterstützung bei der Familienzusammenführung

Date: 2006/04/08 07:18:09
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Heinz Köhler wrote:

Das Programm erkennt die Personen in der Genealogie, welche keine
Eltern haben.
Anschließend macht das Programm Vorschläge von möglichen Eltern zum
Beispiel mit Soundex des Nachnamens o.ä. Auswahlmöglichkeiten.
Diese Vorschläge können dann anschließend gut als Eltern (Partner,
usw.) verknüpft werden.

Ich kenne ein Programm, das die Grundfunktion (Erkennung von möglichen
Eltern anhand von Soundex- und Geburts-/Sterbedaten) enthält. Fehlen
würde lediglich eine Funktion, mit der man gezielt eine Suche nach
Personen mit fehlendem Elternteil anstößt, um bei denen Vorschläge
zu machen.

MfG, Metti.

AW: [Gen-Programme] Suche Genealogieprogramm zur Unt erstützung bei der Familienzusammenführung

Date: 2006/04/08 10:12:30
From: Gerhard <ggsch1147(a)gmx.net>

Hallo Heinz,
wieder mal beim Provozieren von Programmautoren? 

[..]
> wer kennt ein Genealogieprogramm, welches den Forscher bei der 
> Familienzusammenführung maßgeblich unterstützt?
> 
> Beispiel:
> Das Programm erkennt die Personen in der Genealogie, welche 
> keine Eltern haben.

   Gegenfrage: Gibt es ein Genealogieprogramm, welches KEINE
   (vorhandenen) Eltern anzeigt?

> Anschließend macht das Programm Vorschläge von möglichen Eltern zum 
> Beispiel mit Soundex des Nachnamens o.ä. Auswahlmöglichkeiten.

   Vorschläge für den Vater sind ja sicher noch machbar!
   Es gibt Programme, dies dies so realisiert haben.

> Diese Vorschläge können dann anschließend gut als Eltern 
> (Partner, usw.) 
> verknüpft werden.

   Wie stellen Sie sich aber die Vorschläge für Mütter und
   Ehefrauen vor, die ja in der Regel anderslautende Namen
   tragen. 
   Sollte ein Programm auch noch hellsehen können?
   Könntest Du hier selbst einmal realistische Vorschläge 
   unterbreiten! Vielleicht würden diese dann von den hier
   mitlesenden Programmautoren realisiert.

> Das Programm sollte, wenn möglich Gedcom-Daten verwenden können.

  Gegenfrage: Gibt es noch Genealogieprogramme, die KEINEN
  GEDCOM-Import besitzen.

> Für eine Verkartung, oder auch sonst wäre das eine feine 
> Sache, wenn es so etwas geben würde.
> 
> Danke für die Unterstützung und herzliche Forschergrüße
> 
> Heinz (Köhler)


  mit freundlichen Grüßen
  Gerhard





[Gen-Programme] Re: Suche Genealogieprogramm zur Unterstützung b ei der Familienzusammenführung

Date: 2006/04/08 11:41:50
From: Heinz Köhler <hkoehler(a)sampo.de>

Hallo Gerhard,

warum sollte ich jemanden ärgern?   --> will mich jemand ärgern?

Achtung, das Thema ist nicht ganz einfach zu verstehen! Einfach die Mail löschen, wenn es zu kompliziert erscheint :-[

Habe ein Problem, welches ich mal wieder lösen möchte. Deshalb die Frage um Unterstützung an alle und nicht immer nur Unterstützung von meiner Seite! :-(

Das Forschungsgebiet beinhaltet einige tausende von Datensätzen.
Viele der Datensätze haben nur eine Elternangabe (Beispiel: Karl Mustermann, geb. 01.01.1800, gest. 01.01.01860; Vater: Johann Mustermann, geschätztes Geburtsdatum 1770, Mutter: Barbara, geschätztes Geburtsdatum 1770). Hier ist der Johann mit seiner Frau Barbara in der Spitzenahnposition.
Jetzt will ich einfach nur Unterstützung bei der Familienzusammenführung.

Es soll Verkartungsprogramme geben (VKwin --> soll keinen Gedcomimport haben!, .....).
Anmerkung: ich kenne persönlich keines.

Deshalb die Frage an die Runde.
OK?

Gerhard, welches Programm kann den Vater vorschlagen? (war doch meine Frage) :-\

*************************
Grundlage:
In meiner Genealogie haben alle Personen mindestens ein geschätztes Geburtsdatum.

Lösungsansatz:
(gehe nur mal von den Familienzusammenführung einer Ahnenlinie aus. Die Genealogie umfasst aber wesentlich mehr Personen. Faktor 10!):

Die Kinder der Spitzenahnen haben (meistens) ein qualifiziertes Geburtsdatum (Karl Mustermann, 01.01.1800). Der Vater Johann mit dem geschätzten Geburtstag 1770 bildet die Basis zur Suche. Jetzt soll das Programm die Soundex-Mustermänner im Geburtsbereich von 1750 bis 1790 in einem Auswahlfenster mit den kompletten Daten (Hausvater: Geburt, Tod, Heirat; Hausmutter: Geburt, Tod; Kinder mit Geburt und Tod) in einer Zeile darstellen (Die Kinder sollten nach dem Geburtsjahr sortiert sein) bereit stellen.

Danach will ich nur noch die Eltern von Karl Mustermann (01.01.1800) anselektieren und mit ihm verknüpfen/verschmelzen.

Wäre das keine vorstellbare Unterstützung in einem Genealogieprogramm?
Ich könnte es mir mal wieder sehr gut vorstellen *grins*

Vielleicht fühlen sich einige bei der aufgestellten Visionen etwas überfordert.
Das stellt für mich ja auch kein Problem dar.
Mit der Zeit werden die Ansprüche und Vorstellungen immer größer *lächel*

Ist die Erklärung jetzt verständlicher?  O:-)
(werde das etwas etwas kompliziertes Thema evt. in Kürze wiederum in Genwiki einstellen. ---> wie den Duplikats-Differenz-Vergleich) :-\

Das Thema ist auch für Denjenigen interessant, der viele Daten über Batchnummern aus dem Internet herunter downloadet.

Falls jemand weitergehende Fragen dazu hat, kann er sich gerne mit mir direkt in Verbindung setzen (auch telefonisch).


Herzliche Grüße, ein etwas verwunderter

Heinz (Köhler)

----------------------------------------

Hallo Heinz,
wieder mal beim Provozieren von Programmautoren?
[..]
wer kennt ein Genealogieprogramm, welches den Forscher bei der Familienzusammenführung maßgeblich unterstützt?

Beispiel:
Das Programm erkennt die Personen in der Genealogie, welche keine Eltern haben.

  Gegenfrage: Gibt es ein Genealogieprogramm, welches KEINE
  (vorhandenen) Eltern anzeigt?

Anschließend macht das Programm Vorschläge von möglichen Eltern zum Beispiel mit Soundex des Nachnamens o.ä. Auswahlmöglichkeiten.

  Vorschläge für den Vater sind ja sicher noch machbar!
  Es gibt Programme, dies dies so realisiert haben.

Diese Vorschläge können dann anschließend gut als Eltern (Partner, usw.) verknüpft werden.

  Wie stellen Sie sich aber die Vorschläge für Mütter und
  Ehefrauen vor, die ja in der Regel anderslautende Namen
tragen. Sollte ein Programm auch noch hellsehen können? Könntest Du hier selbst einmal realistische Vorschläge unterbreiten! Vielleicht würden diese dann von den hier
  mitlesenden Programmautoren realisiert.

Das Programm sollte, wenn möglich Gedcom-Daten verwenden können.

 Gegenfrage: Gibt es noch Genealogieprogramme, die KEINEN
 GEDCOM-Import besitzen.

Für eine Verkartung, oder auch sonst wäre das eine feine Sache, wenn es so etwas geben würde.

Danke für die Unterstützung und herzliche Forschergrüße

Heinz (Köhler)


 mit freundlichen Grüßen
 Gerhard



Re: AW: [Gen-Programme] Suche Genealogieprogramm zur Unterstützung bei der Familienzusammenführung

Date: 2006/04/08 11:54:57
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Gerhard wrote:

Wie stellen Sie sich aber die Vorschläge für Mütter und
Ehefrauen vor, die ja in der Regel anderslautende Namen
tragen.

Die vorgeschlagenen Personen sin weiblich, im gebärfähigem Alter zum
Zeitpunkt der Geburt einer Person.

Gegenfrage: Gibt es noch Genealogieprogramme, die KEINEN
GEDCOM-Import besitzen.

Ja.

MfG, Metti.

AW: [Gen-Programme] Re: Suche Genealogieprogramm zur U nterstützung bei der Familienzusammenführung

Date: 2006/04/08 13:05:39
From: Gerhard <ggsch1147(a)gmx.net>

Hallo Heinz,

aus Mettis Mail interpretiere ich, dass er Deine Vorschläge 
locker in seinem Programm realisieren könnte!
Beknie Ihn doch einfach so lange, bis er es tut.

Ich habe Ihn schon gebeten, mir auch Bescheid zu geben, 
wenn er Deine Vorschläge realisiert hat.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard



> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net 
> [mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im 
> Auftrag von Heinz Köhler
> Gesendet: Samstag, 8. April 2006 11:41
> An: ggsch1147(a)gmx.net; kb-verkartung(a)genealogy.net; 
> genealogie-programme(a)genealogy.net; compgend-l(a)genealogy.net
> Betreff: [Gen-Programme] Re: Suche Genealogieprogramm zur 
> Unterstützung bei der Familienzusammenführung
> 
> Hallo Gerhard,
> 
> warum sollte ich jemanden ärgern?   --> will mich jemand ärgern?
[..]



Re: AW: [Gen-Programme] Re: Suche Genealogieprogramm zur Unterstützung bei der Familienzusammenführung

Date: 2006/04/08 14:02:45
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Gerhard wrote:

aus Mettis Mail interpretiere ich, dass er Deine Vorschläge
locker in seinem Programm realisieren könnte!

Ich hatte schon Kontakt mit Heinz und habe Teile seiner Probleme in
Funktionen meines Programms umgesetzt. Das was er hier sucht ist nicht
mit ein paar Worten erklärt. Die Umsetzung dessen wird sicher
ebenfalls nicht einfach. Ob alles, so wie er es gern hätte umsetzbar
ist, kann ich auch nicht sagen.
Ist aber auch egal. Programme sind Werkzeuge. Sie sollen bei der Arbeit
helfen. Heinz such ein Werkzeug, das ihm hilft. Scheinbar gibt es das
noch nicht. Was liegt also näher, zu beschreiben, was er sucht und
nach einer entsprechenden Umsetzung zu fragen?

Ich habe Ihn schon gebeten, mir auch Bescheid zu geben,
wenn er Deine Vorschläge realisiert hat.

Du kennst mein Programm?

MfG, Metti.

[Gen-Programme] Re: Vorfahrenlinien v.Halbgeschwistern

Date: 2006/04/09 07:19:45
From: w.turski <w.turski(a)T-Online.de>

Liebe Listenmitglieder,

in vorliegendem Fall hat ein Mann aus seiner ersten Ehe Nachkommen,wird Witwer, und zeugt ein uneheliches Kind.
Er heiratet die Mutter dieses Kindes aber  nicht,sondern eine andere Frau.
Mit dieser seiner 2. Frau zeugt er wiederum Nachkommen.

Für mich vorrangig sind die Vorfahren des unehelichen Kindes.

Inwieweit muss ich die mütterlichen Vorfahren der ehelichen Kinder mitberücksichtigen und erforschen.

Mit freundlichem Gruß

Waltraud (Turski)

Re: [Gen-Programme] Re: Vorfahrenlinien v.Halbgeschwistern

Date: 2006/04/09 08:37:02
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Waltraud wrote:

Inwieweit muss ich die mütterlichen Vorfahren der ehelichen Kinder mitberücksichtigen und erforschen.

Die Genealogie ist Dein Hobby, Du entscheidest.

Du wirst feststellen, dass die Suche nie endet. Immer hat jemand noch
Vorfahren, Kinder oder Partner die Du noch nicht gesucht/gefunden hast.

Die einfachste Variante wäre, nur die direkte Linie zu erforschen.
Also immer nur die bekannte Person und dessen Eltern. Da bist Du recht
schnell am Ende der Möglichkeiten. (7 Generationen=127 Personen,
dafür gibt es schöne Schmucktafeln)

MfG, Metti.

[Gen-Programme] Erledigt ---> Suche Genealogiepr ogramm zur Unterstützung bei der Familienzusammenführu ng

Date: 2006/04/14 21:56:03
From: Heinz Köhler <hkoehler(a)sampo.de>

Hallo Forscherfreunde,

so wie es den Anschein hat, gibt es nichts passendes auf dem Genealogie-Markt.

Also habe ich meine bescheidenen Excel-Kenntnisse wieder mal eingesetzt und den Rechner etwas arbeiten lassen.
Der Rechner soll uns doch bei der Arbeit unterstützen!  *lächel*

Zielvorgabe:
Für die vorletzte Ahnenperson weitere mögliche Eltern finden.

Basisvorgaben:
Suchpersonendatensätze: ca. 25.000
vorletzte Ahnenpersonenanzahl: 415
Spitzenahnenanzahl:  944

Die Berechnung und Umsetzung war in minutenschnelle bei aktiviertem Bildschirm erledigt.

Das händische Überprüfen dauerte am längsten. Es wurden 11 Paare gefunden, die noch näher betrachtet werden. :-\

Gesucht wurde nach möglichen Ahnen wird über den Soundex des Nachnamens.
Der Suchbereich ist einstellbar (im 2. Suchlauf: Elternmingrenze: -15 Jahre, Elternmaxgrenze: - 45 Jahre)

Da ich sehr viele "CA"-Datums habe, wurden diese im 2, Suchlauf automatisch gelöscht.

Mit dieser einfachen Sache läßt sich natürlich weiteres erschließen. *frechgrins*

Im Augenblick schließe ich jegliche Diskussion aus, da auch ich Ostern habe.
Werde das Thema in den nächsten Wochen ins Genwiki einstellen.

Diskriminierende Diskussionen sollte jeder mit sich selbst halten.
Bitte nur sachliche und weiterführende Diskussionen

Herzlichen Dank und noch ein schönes Osterfest.
Herzliche Ostergrüße aus Nufringen

Heinz (Köhler)

:-)



Re: [Gen-Programme] Erledigt ---> Suche Genealogiepr ogramm zur Unterstützung bei der Familienzusammen führung

Date: 2006/04/14 22:54:04
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Heinz Köhler wrote:

Mit dieser einfachen Sache läßt sich natürlich weiteres erschließen.

Viel Erfolg.

MfG, Metti.

[Gen-Programme] GenProfi 3.4 von Heiko Thimm

Date: 2006/04/25 10:13:30
From: Ahnen-Pool <info(a)ahnen-pool.info>

Liebe Listenteilnehmer,

bereits vor Jahren meldete ich mich schon einmal mit dem obigen Problem der
nicht möglichen Optimierung von Daten aus GenProfi 3.4.

Wenn ich auch heute nicht so recht glauben kann, dass Sie mir tatsächlich
helfen können, ist es sicher gut, wenn man sich zumindest über die Probleme
austauschen kann.

Also, (auch für Nicht GenProfi-Nutzer) mein Ahnen-Pool arbeitet noch mit dem
DOS-basierten GenProfi Version 3.4 von Heiko Thimm unter WindowsXP. Infolge
des hohen konventionellen Speicherbedarfs sind einige Anpassungen in der
autoexec.nt und in der config.nt für Speicherverwaltung und bei der Anzahl
der Files erforderlich. Abgesehen von Meldungen bei der kontinuierlichen
Dateneingabe wie „maximale Schachtelung erreicht“, die ein Schließen und
Neuaufruf des Programms erforderlich machen, gab es sonst nie Probleme. 

Dagegen teilen viele Anwender von GenProfi und insbesondere Außenstehende
die Auffassung, dass die DOS-Technologie, auf der GenProfi 3.4 basiert,
nicht für über 195.000 Datensätze -- und schon gar nicht für das wiederholte
Speichern und Löschen von Datensätzen respektive einer potentiell
unendlichen Verschachtelungstiefe auf Datei-Basis ausgelegt ist. 

Sie akzeptieren aber gerne, dass GenProfi 3.4 Funktionalitäten besitzt, an
die kein modernes, windowsbasiertes Ahnenforschungsprogramm heranreicht.
Aber "physikalisch" sind eine Single-Task-Plattform und eine
16-Bit-Datenbank für komplexen Anforderungen ausgereizt; sie einfach am
Ende. Sie vertreten die Meinung, dass es nur Niemand wagt, es uns gegenüber
das so direkt auszudrücken: Aber stunden-, tagelange Wartezeiten -- egal für
welche Datenbank-Operation (Konvertieren, Exportieren, Kopieren ...) -- sind
bei einem Datenbestand von "bloß" 195.000 Datensätzen völlig inakzeptabel!
 
Und so stelle ich fest, dass bis heute noch kein Programm erschienen ist,
das von der Anwendung her (abgesehen von optisch nett anmutenden
Schnick-Schnack) eine wirkliche Konkurrenz sein könnte. Und obwohl ich mit
meinen 70 Jahren immer noch erfreulich beweglich bin, möchte ich mir keine
neue Lernphase mit wechselhaftem Ausgang auferlegen.

Ich war eigentlich immer sehr zufrieden mit dem Programm, wenngleich es
einer jahrelangen Übung bedurfte, bis man viele Facetten des Programms so
beherrscht, das man damit effektiv arbeiten kann. Es verfügt über zahlreiche
Register, die sich automatisch anlegen oder die man auch von Hand aufbauen
kann, die die Dateneingabe wesentlich vereinfachen. Es arbeitet meines
Wissens nach dem Prinzip der Vereinzelung, das dafür sorgt, dass alle
Begriffe nur ein einziges Mal gespeichert werden und nur mit entsprechenden
Zeigern verbunden werden.

Es arbeitet meines Wissens nach auf einem dBase orientierten amerikanischen
Programm, dessen Hersteller in Insolvenz ging und infolgedessen keinen
Support mehr bietet (wahrscheinlich XPro). Es ist mandantenfähig, indem es
beliebig viele Forschungsbereiche bietet. Es erzeugt Dateien für
Abkürzungen, Daten, Familien, Orte, Personen, Register und Tabellen1 und 2
jeweils mit den Suffixen DBF und CDX.  Für die Daten, Ort und Register
werden zusätzlich noch eine Datei mit dem Suffix DBV gebildet.

Es verwendet eine xBase-Struktur mit einer proprietärer Memo-Feld-
Erweiterung, deren Datenverbindungen bisher auf der  Zahlenbasis 233
berechnet werden.

Zur Datenpflege bietet das Programm nachstehende Optionen:

·        Indexdateien neu erstellen
·        Optimierung des Datenbestandes
·        Aktualisierung Kennzeichendatenbank mit Standardwerten
·        Umsetzung des Datenbestandes auf einen anderen Forschungsbereich
·        Kopieren des Datenbestandes auf einen anderen Forschungsbereich
·        Kopieren Register und Kennzeichen auf einen anderen
Forschungsbereich

sowie zahlreiche Optionen zur wahlweisen Schlüsselerzeugung, zur
Plausibilitätsprüfung, zur chronologischen Sortierung und zur
Alias-Verwendung.

Die erste Option ist dafür, wenn gelegentliche Abstürze einen Indexneuaufbau
erforderlich machen.

Die Option Optimierung ist gelegentlich erforderlich, um die Datenbank
aufzuräumen (gelöschte Datensätze zu entfernen und die zahlreichen
Sachgebiete aufzuräumen (Vereinzelung). 

Und da diese Optimierung bei einem großen Datenbestand bis zu über einer
Stunde Rechnerzeit beansprucht, wurde sie neben der eigentlichen
Datensicherung nicht allzu regelmäßig durchgeführt. Und eines Tages ließ
sich die Optimierung überhaupt nicht mehr durchführen, weil die dazu
erforderliche Routine nicht mehr anlief. Stattdessen erschien eine
Fehlermeldung: „Speicherplatz reicht für Optimierung nicht aus! Abbruch!“.
Wie sich in zahlreichen Versuchen meinerseits herausstellte, war das eine
absolute Falschmeldung und ich hatte den Verdacht, dass die erforderliche
Routine die tatsächliche Größe der inzwischen mächtig gewachsenen
Festplatten nicht richtig erkennt.

Eine Rückfrage beim Entwickler Heiko Thimm, dem diese Meldungen nicht
unbekannt waren, vertröstete auf eine neue Version von GenProfi auf einer
anderen Datenbankbasis. Da diese Entwicklung noch im Gange war und sich
anfänglich allerlei Kinderkrankheiten zeigten, entschloss ich mich noch
nicht auf eine Umstellung auf die neue Version und arbeitete auf eigene
Gefahr weiter.

Inzwischen wurde die neue Version frei gegeben; aber ich konnte auch mit
dieser Version nicht arbeiten, weil zuvor eine Datenkonvertierung
erforderlich ist, deren Routine ebenfalls nicht anläuft oder zu Ende läuft
und die gleiche Fehlermeldung:  „Speicherplatz reicht für Optimierung nicht
aus! Abbruch! “ liefert. 

Wiederholte Rückfragen beim Entwickler bestätigten mir, dass an diesem
Problem gearbeitet wird. Ich will in diesem Zusammenhang nichts
unterstellen, aber Herr Thimm scheint mir arbeitsmäßig hoffnungslos
überfordert zu sein. Hinweise unter seinem Namen im Internet zeigen mir,
dass er auch erhebliche wissenschaftliche Verpflichtungen wahrzunehmen hat.

Beim Umsetzen dieser Dateien z. B. auf meinen Laptop war es wegen der
immensen Größe einzelner dieser Dateien nicht mehr möglich, diese mit einem
UBS-Stift umzusetzen. Also versuchte ich, diese zu komprimieren. Abgesehen
von dem erheblichen Zeitaufwand für das Komprimieren zeigte es sich auch,
das manche komprimierte Dateien nicht wieder entpackt  werden konnten. Da
dieses Verhalten nur die  dat__ac.dbv  (AC steht für Forschungsbereich AC)
aufweist, glaube ich nunmehr, dass diese korrupt ist. Sie besitzt im
Gegensatz zu der neu erzeugten Datei von 11.871 MB die gigantische Größe von
1.064.678 MB, ist also fast zehnmal so groß. Vielleicht ist der Header
kaputt oder diese Datei hat durch einen Crash eine mehrfache Spiegelung
erfahren?! Mit Excel ist diese Datei provisorisch einsehbar, obwohl Excel
eindeutig meldet, dass es das Format nicht kennt. Dabei zeigte die Anzahl
der Datensätze jedoch die richtige Größe. Obwohl ich beruflich meine
Routinen zur Projektverwaltung in der Arzneimittelentwicklung längere Zeit
in dBase/Clipper schrieb, habe ich jedoch gewisse Hemmungen, mich an einer
relationalen Datenbank zu versuchen, für die mir nicht heute nicht einmal
die notwendigen Programme zur Verfügung stehen.

Überlegungen in dieser Zeit auf ein anderes Ahnen-Programm umzusteigen,
scheiterten meist an der Feststellung, dass viele der sehr umfangreichen
Möglichkeiten von GenProfi nicht von diesen Programmen übernommen werden
können. Insbesondere kommen die gesamten Daten, die in GenProfi eingebracht
wurden, mit den Export-Routinen von GenProfi nur teilweise wieder heraus. In
diesem Zusammenhang interessierte mich auch MySQL. Aber ich wollte meine
Dateien doch nicht völlig frei ins Internet stellen,  und auch eine
Umstellung auf ein neues Programm bedarf doch einer erheblichen neuen
Einarbeitung.

Und schließlich passierte das, was ja unweigerlich irgendwann passieren
musste. Nach einem Aufruf des Programms zeigte es nur einen völlig
minimierten Datenbestand an, der nach einer nicht nachvollziehbaren
„Explosion“ übrig geblieben war. Ein Rückgriff auf eine Datensicherung, die
leider schon eine Woche alt war (eine wie meist sehr arbeitsreiche Woche)
konnte in etwa den alten Zustand wieder herstellen, aber die ursprüngliche
Gefahr mit der fehlenden Optimierungsmöglichkeit blieb unverändert.

Aus diesem Grunde bemühte ich mich, aus diesem Datenbestand eine völlig neue
Datenbank in einem anderen Forschungsbereich aufzubauen. Nach zahlreichen
meist über 10-stündigen Versuchen mit Kopieren usw. liegt dann erst ein
Ergebnis vor, das meist unbefriedigend ist, weil es fehlerbehaftet oder
unvollständig ist. Die vorhandenen Routinen des GenProfi für Export und
Import sind für eine derartige Datenübertragung leider wenig geeignet.

Nach zahlreichen Versuchen und Irrtümern zeigte sich das Folgende:

·        Das Kopieren des Datenbestandes auf einen anderen Forschungsbereich
dupliziert nur vollständig die Fehler des ursprünglichen Forschungsbereich.

·        Vor der Ausführung aller nachstehenden Optionen ist es unbedingt
notwendig, im neu erzeugten Forschungsbereich zunächst die gleichen
Einstellungen für die Erzeugung von Schlüsseln wie im ursprünglichen
Forschungsbereich einzustellen. Gewiss werden die Schlüssel richtig
übernommen, aber beim Öffnen eines Datensatzes werden dann automatisch die
nicht gewünschten Schlüssel gebildet. Für meinen Zweck hatte ich von 20
möglichen Schlüsseln meist aus einer Kombination von  Familienname, Vorname,
Datum, Konfession, Sex einen eindeutigen Schlüssel durch eigene Eingabe
gewählt. Dieser Schlüssel wird beim Personensatz sechsstellig aus dem
Buchstaben I, möglichen Leerzeichen und der Indexnummer der Personendatei
sowie beim Familiensatz fünfstellig aus dem Buchstaben F, möglichen
Leerzeichen und dem Indexnummer der Familiendatei erzeugt. Sind erst einige
Datensätze angelegt, wird bei Neuanlage von Datensätze automatisch der
nächste freie Datensatz mit dem richtigen Schlüssel zur Verfügung gestellt.
Sind zwischenzeitlich Sätze gelöscht worden, stehen diese freien Schlüssel
ebenfalls wieder zur Verfügung. 

·        Das Kopieren von Registern und Kennzeichen auf einen anderen
Forschungsbereich muss der erste Schritt einer Abfolge von anderen Optionen
sein.

·        Das Kopieren der Familiendaten vom ursprünglichen Forschungsbereich
zu dem neuen Bereich ist der nächste Schritt. Dabei werden alle
Familiendaten vollständig übernommen und nachfolgend im gleichen
Arbeitsschritt die betroffenen Personensätze übernommen.

·        Das Kopieren aller nicht verbundenen Personen vom ursprünglichen
Forschungsbereich zu dem neuen Bereich ist der nächste Schritt. Dabei werden
im gleichen Arbeitsschritt auch alle Patenverknüpfungen übernommen.

·        Bei der Durchführung des vorgenannten Schrittes bleibt jedoch die
Routine öfters hängen, und es erscheint die Meldung: Wiederholen, Übergehen
oder Abbrechen. Wiederholen bringt dann überhaupt nichts, nur Übergehen.
Obwohl ich mir die Abbruchstellen mit der jeweiligen Datensatznummer notiert
hatte, zeigte sich oft, dass nicht nur ein einzelner Datensatz fehlte
sondern ganze Bereiche.

·        Nach jedem dieser Schritte wurde die zeitaufwändige Optimierung
durchgeführt, um sicher zu gehen, dass das Gesamtgebilde auch noch
optimierbar bleibt.

Noch immer befasse ich mich ausschließlich mit der Übertragung der in einer
Kopie gesicherten Daten in eine neue Datenbank. Nach vielen Tagen und
Nächten habe ich jetzt schon ein Gebilde, das hoffentlich alle Datensätze
enthält. Die Frage der Vollständigkeit lässt sich nicht ohne weiteres
beantworten, da die in der alten Datenbank die gelöschten Datensätze nicht
tatsächlich gelöscht sind und bis zur Optimierung, die ja vorher leider
nicht möglich war, weiter mit gezählt werden.

Ich habe zunächst die Register kopiert und optimiert. Danach alle
Familiensätze einschließlich der zugehörigen Personensätze, und wieder
optimiert. Danach alle nicht verknüpften Personen einschließlich ihrer
Patenbeziehungen, und wieder optimiert.

Bei der anschließenden Sichtkontrolle zeigte sich dennoch, dass Tausende von
Personensätzen nicht übernommen worden waren. Diese mussten also heraus
gesucht und einzeln in die neue Datenbank kopiert werden. Und immer stand
die Angst dahinter, dass danach die Optimierungsfähigkeit dieses Gebildes
verloren gehen könnte.

Jetzt habe ich alle mir erkennbaren Sätze übernommen und dabei auch gesehen,
welche Datensatznummern frei gehalten wurden (ehemals gelöschte Sätze).

Anfangs wurden die üblichen Register wie für Familiennamen, Vornamen, Orte,
Regionen, Quellen., Berufe, Titel, Berufe, Krankheiten, Konfessionen,
Länderkennzeichen, Sachgebiete und Aliase, die die Dateneingabe wesentlich
erleichtern, beim Kopieren nicht übernommen.

Jetzt habe ich endlich alle Register übernehmen können. Aber in gewissen
Registern, die es gestatten, auf analoge Begriffe zu verweisen, wie: 

·        das Ortsregister z. B.  Schackummen = Eichkamp, Schakkummen =
Eichkamp, oder sämtliche Stadtteile von Leipzig mit Klammer Leipzig sowie
der Schreibweise für die Eingabe z. B. Lindenau-Leipzig und bei der Ausgabe
Leipzig-Lindenau oder 

·        bei Vornamen alle Varianten von Christel, Christiane, Christa,
Kriste usw. = Chris oder 

·        bei Familiennamen wie Josepait, Josepaite, Josupaitis, Josupeit,
Josupaicze, Josupait, Josupaite, Josupaitis, Josupeit, Josupeitis,
Joszupait, Joszupaitis, Jozupaite, Jozupaitis = z. B. Josepeit 

fehlen diese Klammerbegriffe. Diese Klammerbegriffe müssen nun neu von Hand
eingegeben werden, da sie die Datenvielfalt zusammenhalten und erst einmal
wirkungsvolle Suchbegriffe anzuwenden gestatten.

Wegen der Größe dieser umfänglichen Register und der spezielle Suchroutinen,
die unbedingt neu anzulegen sind, dauert dieser Vorgang unheimlich lange.
Aber ich hoffe sehr, auf dem richtigen Weg zu sein.

Solange diese Klammerbegriffe nicht gesetzt sind, kann ich nicht mit
Sicherheit abprüfen, ob mir neue Daten schon bekannt sind.

Und das Problem mit der ursprünglichen möglichen Übereinstimmung von
Schlüsselbegriff und physikalischer Datensatznummer habe ich im Prinzip nur
für die Familiensätze lösen können (wer zuerst kommt, bekommt die niedrigste
freie Datensatznummer). 

Das bedeutet, dass ich so nach und nach für 195.663 Personensätze die
Schlüssel an die jetzt vergebene Datensatznummer angleichen muss. Das ist
deshalb wichtig, weil beim Anlegen eines neuen Personensatzes dann sofort
die ursprüngliche Gleichheit von Schlüssel und Datensatznummer erreicht
wird. In der Zwischenzeit arbeite ich mit Pseudo-Schlüsseln, die vorläufig
ein "#" hinter der Zahl aufweisen, bis sie schließlich an der jeweils
richtigen Stelle stehen, die aber im Augenblick noch von anderen Datensätzen
besetzt ist. 

Nachdem nunmehr die Optimierung für das Gesamtbilde der Dateien gelungen
ist, frage ich mich ernstlich, ob ich diese Sisyphus-Arbeit fortführen soll.


Noch immer hoffe ich auf eine wirkungsvolle Hilfe, die den Ursprungszustand
der erfassten Dateien wieder frei zugänglich und macht zwecks Minimierung
der Dateigrößen die Optimierung der Datenbank ermöglicht.

Ich hoffe, ich habe nicht allzu viel Müll geschrieben; aber im Augenblick
fehlt mir einfach die Lust für ein nochmaliges Korrekturlesen.

Mit freundlichen Grüßen

Franz-Jörg Becker aus der Messestadt Leipzig

e-Mail to:  info(a)ahnen-pool.info

Meine Datenbank ist - vielleicht auch durch Ihre / deine Hilfe - wie folgt
gewachsen:
____________________________________________________________________________

"Der Ahnen - Pool" - Eine ostpreussische Datenbank vorwiegend für den Kreis
Ebenrode (Stallupoenen) und teilweise seine Nachbarkreise. Sie enthaelt
gegenwaertig in 195.653 Personen- und 56.072 Familiensaetzen auch Angaben
ueber eingewanderte Kolonisten, die Flucht, Kriegsschauplaetze und neue
Heimatorte in 19.159 Orten und Ortsteilen.
____________________________________________________________________________


Re: [Gen-Programme] GenProfi 3.4 von Heiko Thimm

Date: 2006/04/25 11:06:32
From: Eva Holtkamp <E.Holtkamp(a)onlinehome.de>

Lieber Herr Becker,
haben Sie es schon mal mit PAF versucht?

195.663 Personensätze  passen da locker 'rein.

Ahnenwin von Dr. Reitmeier kann DOS einlesen,
aber ich weiß nicht, ob man da diese Menge einlesen kann.
Kann man die Datei nicht doch irgendwie splitten?


Liebe Grüße
Eva Holtkamp

----- Original Message -----
From: "Ahnen-Pool" <info(a)ahnen-pool.info>
To: "'Genealogie-Programme'" <genealogie-programme(a)genealogy.net>
Sent: Tuesday, April 25, 2006 10:13 AM
Subject: [Gen-Programme] GenProfi 3.4 von Heiko Thimm


Liebe Listenteilnehmer,

bereits vor Jahren meldete ich mich schon einmal mit dem obigen Problem der
nicht möglichen Optimierung von Daten aus GenProfi 3.4.

Wenn ich auch heute nicht so recht glauben kann, dass Sie mir tatsächlich
helfen können, ist es sicher gut, wenn man sich zumindest über die Probleme
austauschen kann.

Also, (auch für Nicht GenProfi-Nutzer) mein Ahnen-Pool arbeitet noch mit dem
DOS-basierten GenProfi Version 3.4 von Heiko Thimm unter WindowsXP. Infolge
des hohen konventionellen Speicherbedarfs sind einige Anpassungen in der
autoexec.nt und in der config.nt für Speicherverwaltung und bei der Anzahl
der Files erforderlich. Abgesehen von Meldungen bei der kontinuierlichen
Dateneingabe wie „maximale Schachtelung erreicht“, die ein Schließen und
Neuaufruf des Programms erforderlich machen, gab es sonst nie Probleme.






Re: [Gen-Programme] GenProfi 3.4 von Heiko Thimm

Date: 2006/04/25 12:49:32
From: Gerd Schmerse <gerd(a)schmerse.de>

Moin Ahnen-Pool,

zur Mail vom Tue, 25 Apr 2006 10:13:21 +0200:

>die Auffassung, dass die DOS-Technologie, auf der GenProfi 3.4 basiert,
>nicht für über 195.000 Datensätze -- und schon gar nicht für das wiederholte
>Speichern und Löschen von Datensätzen respektive einer potentiell
>unendlichen Verschachtelungstiefe auf Datei-Basis ausgelegt ist. 

Das hat nichts mit der DOS-Technologie, sondern mit der Software zu tun.
Z.B. verwaltet dBASE III plus für DOS etwa 10 Mio. Datensätze. 

>das so direkt auszudrücken: Aber stunden-, tagelange Wartezeiten -- egal für
>welche Datenbank-Operation (Konvertieren, Exportieren, Kopieren ...) -- sind
>bei einem Datenbestand von "bloß" 195.000 Datensätzen völlig inakzeptabel!

DOS-Programme sind zumeist viel schneller als WINDOWS-Programme, zumals sie
in Zeiten viel langsamerer Rechner entstanden sind und auf heutigen
Rechners erstaunlich schnell laufen. Ich habe eine Datenbank mit 350.000
Datensätzen. Der Austausch eines Feldes in allen Datensätzen dauert etwa 10
Sekunden.


Gruß
Gerd (Schmerse)

Re: [Gen-Programme] GenProfi 3.4 von Heiko Thimm

Date: 2006/04/25 17:39:09
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Ahnen-Pool wrote:


fehlen diese Klammerbegriffe. Diese Klammerbegriffe müssen nun neu von Hand
eingegeben werden, da sie die Datenvielfalt zusammenhalten und erst einmal
wirkungsvolle Suchbegriffe anzuwenden gestatten.

Moderne Programme bieten dafür die Suche mit regulären Ausdrücken
oder eine Ähnlichkeitssuche.

Noch immer hoffe ich auf eine wirkungsvolle Hilfe, die den Ursprungszustand
der erfassten Dateien wieder frei zugänglich und macht zwecks Minimierung
der Dateigrößen die Optimierung der Datenbank ermöglicht.

Ich hoffe, ich habe nicht allzu viel Müll geschrieben; aber im Augenblick
fehlt mir einfach die Lust für ein nochmaliges Korrekturlesen.

Ich denke, hier kann Dir nur der Entwickler helfen. Das wird sicher
keine einfache Aufgabe sein. Allerdings wird nur der Entwickler alle
nötigen Hintergrundinformationen haben um aus der defekten Datei
wieder eine benutzbare zu machen (sofern möglich). Auch über die
Vollsändigkeit sollte er dann etwas sagen können.

Gerade bei einem so umfangreichen Datenbestand sehe ich hier zumindest
eine "moralische" Verpflichtung des Programmierers. Als Anwender würde
ich mir allerdings ebenfalls überlegen, in welchem Maße man eine
solche Hilfe honoriert.

Generell denke ich, dass es durchaus Programme gibt, die einen solchen
Datenbestand bewältigen können. Die Mormonen werden mit PAF sicher
deutlich mehr Daten bearbeiten.

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] GenProfi 3.4 von Heiko Thimm (Ahnen-Pool)

Date: 2006/04/26 12:53:28
From: Gisbert Berwe <Berwe(a)web.de>

Hallo Herr Becker,

es liegt vermutlich nicht an DOS, sondern daran, dass versucht wird, ein
DOS-Programm unter XP laufen zu lassen.
DOS wird, obwohl noch Bestandteil von XP, nur sehr unzureichend unterstützt.
Ich bekomme in der letzten Zeit verstärkt defekte GenProfi-Dateien.

Gen_Plus kann GenProfi-Dateien ünernehmen und bietet (im Vergleich zu
GenProfi) noch weitergehende Möglichkeiten der Dateneingabe und auch der
Suche, eben einfach 10 Jahre Entwicklung mehr.

Wenn die Genprofi-Grunddatei, nicht die Index-Dateien, noch in Ordnung ist,
kann ich die Daten übernehmen.

Das Problem ist aber, und das haben Sie ja schon erkannt: "Sie müssen neues
lernen".

Ansonsten kann Ihnen nur Heiko Timm (vielleicht) weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüssen

Gisbert (Berwe)

Liebe Listenteilnehmer,

bereits vor Jahren meldete ich mich schon einmal mit dem obigen Problem der
nicht möglichen Optimierung von Daten aus GenProfi 3.4.

Wenn ich auch heute nicht so recht glauben kann, dass Sie mir tatsächlich
helfen können, ist es sicher gut, wenn man sich zumindest über die Probleme
austauschen kann.

Also, (auch für Nicht GenProfi-Nutzer) mein Ahnen-Pool arbeitet noch mit dem
DOS-basierten GenProfi Version 3.4 von Heiko Thimm unter WindowsXP. Infolge
des hohen konventionellen Speicherbedarfs sind einige Anpassungen in der
autoexec.nt und in der config.nt für Speicherverwaltung und bei der Anzahl
der Files erforderlich. Abgesehen von Meldungen bei der kontinuierlichen
Dateneingabe wie "maximale Schachtelung erreicht", die ein Schließen und
Neuaufruf des Programms erforderlich machen, gab es sonst nie Probleme.


[Gen-Programme] Probleme bei der Optimierung von GenProfi 3.4 - Konvertierung zu GenProfi4

Date: 2006/04/29 22:49:04
From: Ahnen-Pool <info(a)ahnen-pool.info>

Hallo Ihr Lieben,

vor allem Eva Holtkamp, Gisbert Berwe, Stefan Mettenbrink und Gerd Schmerse,

für die vielen Hinweise, Informationen, Meinungen und Ratschläge zu dem von
mir geschilderten Problem der nicht durchführbaren Optimierung von GenProfi
3.4 - Daten bzw. der nicht durchführbaren Konvertierung zu GenProfi 4 -
Daten.

Dabei gab es wieder sehr viele und äußerst unterschiedliche Auffassungen zum
DOS-System, zum Betreiben von DOS-Programmen unter Windows, zur jeweiligen
Software und dem entsprechenen Betriebssystem, zu Programmen mit
unterschiedlichen Datenbanksystemen, zur maximalen Satzzahl usw. usw., 
aber auch zur Übernahme in andere hilfreiche und stabile
Genealogie-Programme sowie zur moralischen Verpflichtung des Entwickleres.

Auch scheint mir nicht die vorhandene Anzahl der Datensätze der kritisiche
Punkt zu sein, sondern vielmehr die Handhabung der Verknüpfungen innerhalb
des Programms.

Offenbar bündeln sich alle Schwierigkeiten in der Prgrammlogik von GenProfi,
die offensichtlich derart komplex programmiert ist. 

Wie Herr Thimm selbst berichtete, ist die wesentliche Änderung, die mit
GenProfi 4 angegangen wurde, um bekannte Probleme zu beheben
(Speicherbedarf, proprietäres Memofeld, das keinen sauberen externen Zugang
erlaubt u. a.), der Wechsel der Datenbankstruktur von xBase auf Foxpro.

Mein Problem ist daher, dass ich sehr viele Jahre sehr zufrieden mit
GenProfi 3.4. gearbeitet und einen beachtlichen Datenbankbestand durch
fleißige Arbeit zusammen getragen habe. 

Und, da fast jeder weiß, dass man unheimlich viel in GenProfi
hineinschreiben kann, was sich aber kaum durch auswertbare Dateien,
Gedcom-Dateien für den Export usw. wieder herausholen lässt, entfiel für
mich von vornherein ein Umstieg auf ein anderes Programm.

Am meisten aber glaube ich, wurde GenProfi durch meine gezielte Anwendung
der Register für Orte, Familiennamen und Vornamen mit Alias-Begriffen
eingeschränkt. Und durch die besondere Struktur der Memo-Felder hat sich das
Programm schließlich selbst erwürgt. Aber es wurde ja immer mit dieser
Möglichkeit geworben. Eine mögliche Warnung ist mir nie zu Ohren gekommen.

Allerdings falsche Verknüpfungen irgendwelcher Daten, die - wie mir z. B.
Walter Wiesner berichtete - letztlich zum Zusammenbruch von GenProfi
führten, hat es bei mir nie gegeben.

Mit vielen Versuchen und Irrtümern ist es mir endlich gelungen, aus
einzelnen Datenbankfraktionen ein neues Gebilde aufzubauen, das tatsächlich
optimierbar ist.

Meine Vorgehensweise zur Datenübertragung in einen neuen Forschungsbereich
habe ich - wie bereits am 25.04.06 berichtet - in der Reihenfolge 
Register in neuen Forschungsbereich kopieren, dann Familiendaten und
schließlich unverknüßfte Personen einschließ Patenbeziehungen kopieren,
jeweils für eine bestimmte Anzahl von Datensätzen vor genommen und danach
optimiert. Da wieder von vorn mit den nächsten Familien- und Personensätzen.
Zum Schluß hatte ich eine (hoffentlich vollständige) Kopie des alten
Forschungsbereichs, der sich anschließend optimieren und danach auch in das
GP4-Format konvertieren ließ.
 
Trotz meiner sicher recht gut durchdachten Vorgehensweise war aber in keinem
Falle eine Vollständigkeit aller Datensätze ohne händisches Zutun zu
erreichen.

Hinzu kommt, dass die tatsächlichen Datensatzzahlen ja mehr oder minder im
Dunkeln bleiben, da unzählige Datensätze beim normalen Datenbetrieb bei der
Überarbeitung gelöscht werden, aber von der nicht optimierten Datenbank
weiterhin in der Gesamtzahl der vorhandenen Datensätze ausgewiesen werden.
Ansonsten wäre es eine einfache Differenzrechnung.

Die hoffentlich weitgehend vollständige Datenbank habe ich dann tatsächlich
mit der KONVGP34.EXE ins neue Datenbankformat von GenProfi 4 verwandeln
können. 

Zuvor mehrfach durchgeführte Versuche mit der defekten Datenbank scheiterten
weiterhin, weil auch diese Konvertierungsdatei wegen des scheinbar fehlenden
Speicherplatzes ihre Arbeit nicht entfalten konnte. Der Ablauf ist dabei so,
dass zuerst auf die DAT__AC.DBV  zugegriffen wird (AC ist mein
Forschungsbereich), und diese Datei hat sich ja schon mehrfach als defekt
erwiesen (nicht mehr komprimierbar mit ZIP bzw. auch nicht mehr entpackbar,
hin und wieder auch schwer kopierbar).

Es ist jedenfalls eine Freude zu sehen, wie gut jetzt alles läuft.
Optimierungen, die früher mehr als 4 Stunden dauerten, sind jetzt in etwa 10
Minuten erledigt. Allerdings muss ich einschränken, dass die von mir als
Alias-Dateien benutzten Registerdateien für Familiennamen, Vornamen und Orte
(ich hatte immer von Klammerbegriffen gesprochen) nur in der einfachen
Grundform konvertiert wurden. So muss ich für eine effektive Suche nach und
nach diese Klammerbegriffe neu eingeben. Und das kann dauern!

In meinem Hinterkopf hat sich irgendwie der Gedanke festgesetzt, dass ich
die alte Datenbank vielleicht durch die Überbeanspruchung dieser
Alias-Begriffe in den Registern zum Erliegen gebracht habe. Und wenn man die
defekte Datei mit irgendeinem Splitprogramm so weit zerlegen könnte, dass
sich die einzelnen Teile optimieren lassen, könnte man die alte Struktur
(Übereinstimmung von Datensatznummer und Personenschlüssel) erhalten und
danach in GP 4 übernehmen.

Bis jetzt funktioniert die Vergabe von neuen Personenschlüsseln bei der
Anlage neuer Personensätze noch nicht richtig. Immer wieder werden Schlüssel
vorgeschlagen, die wie sich erst beim Abspeichern des Datensatzes zeigt,
bereits belegt sind.

Andererseits wird auf die durch die wirkliche Löschung von Personensätzen
frei gewordenen Schlüssel noch nicht zurückgegriffen. Im Falle der
Familienschlüssel funktioniert es aber einwandfrei. 

Außerdem vergleiche ich jetzt durch Aufrufe der Personensätze in GenProfi
3.4 und Genprofi 4 (jeweils 15 Personensätze pro Bildschirm) nach und nach
die Vollständigkeit bzw. mögliche Abweichungen in der Schlüsselbenutzung.
Auch das ist bis für eine noch nicht absehbare Zeit eine ungeheure händische
Aktion.

Aber auf die Dauer will ich nicht beide Programme nebenher bedienen, weil
sich so keine Einheitlichkeit erzielen lässt. 

Jetzt muss ich einmal sehen, ob ich irgendwo ein Hilfsprogramm downloaden
kann, mit dem ich die Dateien mit der GP4-Struktur einsehen (und notfalls
ändern) kann.

Weiterhin schrieben mir einige Leser, dass Sie ebenfalls zwangsläufig auf
GP4 umgestiegen sind und auch dafür viel Zeit aufwenden mussten. Die
Zwangsläufigkeit verstehe ich aus eigenem Erleben. Ob sie mit dem großem
Zeitaufwand die Datenrettung oder das Umlernen auf ein neues Programm
meinen, weiß ich allerdings nicht. Ich empfinde das überhaupt nicht so. Und
außer der wesentlich größeren Schnelligkeit, besonders für die Datenpflege
springen mir keine erkennbaren Vorteile ins Auge. Kann es sein, dass ich
noch nicht alle Vorteile von GP$ erkannt habe?

Gibt es eigentlich auch GenProfi Extrem für das neue GP4-Format? Und was
kann man damit anstellen?

Nochmals Euch allen vielen Dank für Eure fachliche und moralische
Unterstützung bei meinem Datenbankproblem.

Schön wäre es jedoch, wenn zu einem solchen leistungsfähigen und
hochgeschätzten Programm ein bessere Support möglich wäre.

Mit freundlichen Grüßen

Franz-Jörg Becker aus der Messestadt Leipzig

e-Mail to:  info(a)ahnen-pool.info

Meine Datenbank ist - vielleicht auch durch Ihre / deine Hilfe - wie folgt
gewachsen:
____________________________________________________________________________

"Der Ahnen - Pool" - Eine ostpreussische Datenbank vorwiegend für den Kreis
Ebenrode (Stallupoenen) und teilweise seine Nachbarkreise. Sie enthaelt
gegenwaertig in 195.960 Personen- und 56.073 Familiensaetzen auch Angaben
ueber eingewanderte Kolonisten, die Flucht, Kriegsschauplaetze und neue
Heimatorte in 19.159 Orten und Ortsteilen.
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Re: [Gen-Programme] Probleme bei der Optimierung von GenProfi 3.4 - Konvertierung zu GenProfi4

Date: 2006/04/30 07:40:01
From: Heinz Bredthauer <Heinz.Bredthauer(a)t-online.de>

Ahnen-Pool schrieb:
> Hallo Ihr Lieben,
> 
Rest gelöscht
> 
> Gibt es eigentlich auch GenProfi Extrem für das neue GP4-Format? Und was
> kann man damit anstellen?
> 

Hallo Franz-Jörg Becker,

es gibt eine eigene Mailingliste zu GenProfi. Dort sind solche Fragen
besser aufgehoben. Anmelden kann man sich mit einer mail an
<genprofi-subscribe(a)yahoogroups.de>.
Eine gute Hilfe bei Fragen zu GenProfi sind die Seiten von
Ewald Wilck: <http://www.genprofi.info/unten_6.htm> und
Robert Meyer: <http://www.genprofi-export.de.vu/>

Hoffe geholfen zu haben

Gruß aus Schleswig-Holstein (4°C, wolkig, zur Zeit trocken)

Heinz