Monatsdigest

AW: [Gen-Programme] ELKE

Date: 2006/02/01 10:30:28
From: Gerhard <ggsch1147(a)gmx.net>

Hallo,
bitte auf die Webseite www.pcahnen.de sehen. Der Autor dieses 
Programms bietet eine Konvertierung von Elke-Daten an

Gerhard

> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net 
> [mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im 
> Auftrag von BESENIUS Henri
> Gesendet: Dienstag, 31. Januar 2006 20:41
> An: genealogie-programme(a)genealogy.net
> Betreff: [Gen-Programme] ELKE
> 
> Hallo,
>  
> Nach jahrelanger Pause will ich meinen Stammbaum zu Ende führen.
> Meine bisherigen Daten besitze ich noch unter ELKE V1 DOS Version.
> Gibt es ein  „Windows“-Programm welches meine Dateien 
> importieren kann.
>  
> Vielen herzlichen Dank für eventuelle Hilfe oder Hinweise 
>  
> Henri BESENIUS
> 112, rue du Rocher
> L-9556 WILTZ
> Luxemburg
> Telefon: (00352) 958964
> Handy: (00352) 021 360164
> e-mail: henri.besenius(a)cegecom.lu
>  
> _____________________________________________
> An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
> 
> 



[Gen-Programme] Checkliste Ahnenprogramm

Date: 2006/02/02 01:21:04
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>

Hallo,
es gab mal eine umfangreiche Checkliste, was ein ideales Ahnenprogramm alles 
können sollte. Leider habe ich den Link nicht mehr. Vielleicht weiß jemand, 
welche Liste ich meine und hat den Link irgendwo parat?
Danke
Ulrich Kretschmer


Re: [Gen-Programme] Checkliste Ahnenprogramm

Date: 2006/02/02 09:45:28
From: Andreas Abel <post(a)a-abel.de>

Hallo Ulrich,

das wird eine Wunschliste gewesen kein.
Das Ergebnis wäre dann, bildlich gesprochen, die eierlegende Wollmilchsau.
Beides gibt es nicht.
Wenn Du weisst, was Du selbst vom Genealogieprogramm erwartest, wirst Du
sicher das richtige finden - bis Du merkst, was Dir bei dem eben gewählten
Programm fehlt. Wenn man anfängt, kann man gar nicht wissen, auf was das
Ganze hinausläuft.
Wichtig wäre ein wirklich guter Gedcom Ex-/Import zwischen den Einzelnen
Programmen. Hier sind sich die Hersteller leider nicht in allen Punkten
einig. Die wichtigsten Daten werden sicher übertragen, aber eben nicht alle.
Oder es landen nicht alle Daten in dem von Dir vorgesehenen Feld.
Es gibt aber Hersteller, die sich bemühen, dass die Daten Deines Programms
auch in ihrem Programm richtig ankommen. Du darfst aber nicht erwarten, dass
jeder Programmierer sein Programm nach Deinen Wünschen umstrickt.
Es wird also immer ein Versuch bleiben. Wenn Du dann tausende von Personen
im Programm hast, wird ein Umstieg aus zeitlichen Gründen nicht mehr in
Frage kommen.
Lieber vorher lange testen, bevor Du die ganze Sippe eingetragen hast.

Besten Gruss
Andreas


> Hallo,
> es gab mal eine umfangreiche Checkliste, was ein ideales Ahnenprogramm alles
> können sollte. Leider habe ich den Link nicht mehr. Vielleicht weiß jemand,
> welche Liste ich meine und hat den Link irgendwo parat?
> Danke
> Ulrich Kretschmer
> 
> _____________________________________________
> An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme


AW: [Gen-Programme] Checkliste Ahnenprogramm

Date: 2006/02/02 10:16:46
From: Norbert.Roclawski <Norbert.Roclawski(a)superkabel.de>

Hallo,

 

> -----Ursprüngliche Nachricht-----

> bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Ulrich Kretschmer

> Gesendet: Donnerstag, 2. Februar 2006 00:37

 

> es gab mal eine umfangreiche Checkliste, was ein ideales Ahnenprogramm alles

> können sollte. Leider habe ich den Link nicht mehr. Vielleicht weiß jemand,

> welche Liste ich meine und hat den Link irgendwo parat?

 

Hier steht die Checkliste!

 

http://wiki.genealogy.net/index.php/Cg/Testkriterien_Software

 

 

Herzliche Grüße

Norbert (Roclawski)


Re: [Gen-Programme] Checkliste Ahnenprogramm

Date: 2006/02/02 16:21:38
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Andreas Abel wrote:

Wichtig wäre ein wirklich guter Gedcom Ex-/Import zwischen den Einzelnen
Programmen. Hier sind sich die Hersteller leider nicht in allen Punkten
einig.

Das hat nichts mit "einig sein" zu tun. Wozu soll ich Tempelcodes
im-/exportieren, wenn ich in meinem Programm keine Möglichkeit habe,
sie einzugeben?

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] Checkliste Ahnenprogramm

Date: 2006/02/02 18:49:23
From: Andreas Abel <post(a)a-abel.de>

>> Wichtig wäre ein wirklich guter Gedcom Ex-/Import zwischen den Einzelnen
>> Programmen. Hier sind sich die Hersteller leider nicht in allen Punkten
>> einig.
> 
> Das hat nichts mit "einig sein" zu tun. Wozu soll ich Tempelcodes
> im-/exportieren, wenn ich in meinem Programm keine Möglichkeit habe,
> sie einzugeben?
Deshalb muss man eben vorher  wissen, was man will.
Ich kann mir aber schwer vorstellen, dass man, wenn man mit der Genealogie
anfängt, schon weiss, wo das hinführt.
Die Liste bei wiki.genealogy.net ist sicher gut, sie ist sogar sehr gut.
Selbst wenn jetzt auch dabei steht, was jedes einzelne Programm kann, so ist
das immer nur eine Momentaufnahme, da doch viele Programme weiter entwickelt
werden und in einem Jahr nicht mehr vergleichbar sind.
Es sei denn, es macht sich jemand die Mühe und bringt immer alles auf den
neuesten Stand.

Gruss
Andreas


Re: [Gen-Programme] Checkliste Ahnenprogramm

Date: 2006/02/02 19:10:33
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Andreas Abel wrote:

Das hat nichts mit "einig sein" zu tun. Wozu soll ich Tempelcodes
im-/exportieren, wenn ich in meinem Programm keine Möglichkeit habe,
sie einzugeben?
Deshalb muss man eben vorher  wissen, was man will.
Ich kann mir aber schwer vorstellen, dass man, wenn man mit der Genealogie
anfängt, schon weiss, wo das hinführt.

Stimmt. darum ist es sicher sinnvoll, eine Liste mit Möglichkeiten zu
studieren und danach entscheiden, wie wichtig die einzelnen Kriterien
sind.

Dennoch ist ein Programm, das viele meiner Wunschfunktionen bietet
möglicherweise auf Grund von schlechter Benutzerführung ungeeignet.

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] Checkliste Ahnenprogramm

Date: 2006/02/02 20:16:21
From: Klaus Vahlbruch <Klaus-Vahlbruch(a)t-online.de>

Stefan Mettenbrink schrieb:
Andreas Abel wrote:

Wichtig wäre ein wirklich guter Gedcom Ex-/Import zwischen den Einzelnen
Programmen. Hier sind sich die Hersteller leider nicht in allen Punkten
einig.


Das hat nichts mit "einig sein" zu tun. Wozu soll ich Tempelcodes im-/exportieren, wenn ich in meinem Programm keine Möglichkeit habe, sie einzugeben?

MfG, Metti.
_____________________________________________

Hallo Metti,
DAS habe ich schon verstanden, ist aber etwas kurzsichtig.

Ein sehr, sehr großer Teil unserer Partner im Gedcom-Verkehr
arbeitet eben doch als Mormone mit "Tempel-Daten", oder
arbeitet -ohne selbst dieser Kirche anzugehören- mit Programmen,
die direkt (z.B. PAF) oder mittelbar, ohne Aufhebens davon zu machen
(z.B. GES-2000), in diesem Bereich angesiedelt sind.

Dein Gedanke wäre ja auch andersherum denkbar:
Warum sollest Du in Deinem Programm diese Möglichkeit(en)
nicht haben? An anderer würde sie wohl (bei sich) eingeben.

Fakt ist, dass ich derzeit bei GES-2000 solche "Fächer"
habe und sie ganz ohne Schaden "leer", unbeachtet lasse.

Das übergeordnete Ziel der Kompartibilität aller wirklich
wichtigen Genealogie-Programme wäre mir solche Optionen,
die ich *nicht* nutze, wert.

Viele Grüße
Klaus (Vahlbruch)


Re: [Gen-Programme] Checkliste Ahnenprogramm

Date: 2006/02/02 21:02:56
From: Dirk Böttcher <dirk.boettcher(a)gmx.net>

Hallo, Andreas!

Die Liste bei wiki.genealogy.net ist sicher gut, sie ist sogar sehr gut.
Selbst wenn jetzt auch dabei steht, was jedes einzelne Programm kann, so ist
das immer nur eine Momentaufnahme, da doch viele Programme weiter entwickelt
werden und in einem Jahr nicht mehr vergleichbar sind.
Es sei denn, es macht sich jemand die Mühe und bringt immer alles auf den
neuesten Stand.

Mich hat die Liste förmlich erschlagen, wobei ich nicht wirklich alle Punkte verstanden habe oder für sinnvoll halte ... ;-)

Ich hatte mal vor Jahren eine Liste zum Programm Ahnenforscher 2000 gefunden (leider Stand 2003) ...

  http://www.christm.ch/software/ahnenforscher2000/af2000.htm

Eine entsprechende Liste gibt es zu Ahnenblatt (laufend aktualisiert) hier ...

  http://www.ahnenblatt.de  [dann auf "Funktionsübersicht" klicken]

War mal ein Versuch meinerseits dem Anwender eine schnelle und (da die Liste nicht von mir stammt) "neutrale" Funktionsübersicht zu bieten.

Gruß, Dirk (www.ahnenblatt.de).


Re: [Gen-Programme] Checkliste Ahnenprogramm

Date: 2006/02/02 21:30:00
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Klaus Vahlbruch wrote:

Das übergeordnete Ziel der Kompartibilität aller wirklich
wichtigen Genealogie-Programme wäre mir solche Optionen,
die ich *nicht* nutze, wert.

Das war ein Beispiel von hunderten (ich übertreibe bewusst).

Es gibt in Gedcom unzählige Möglichkeiten und ch kenn kein Programm,
das alle nutzt. Das Problem ist einfach, dass Du dann immer alle
möglichen Daten in Deime Programm intern mitschleppen musst. Das Ganze
dann auch noch personen- und famlienbezogen. Um beim späteren Export
wieder alles exportieren zu können.

Hinzu kommt, dass mittlerweile viele Programme Funktionen bieten, die
mit Gedcom gar nicht darstellbar sind. Es wird dann mit individuellen
Tags (die in Gedcom zulässig sind) versucht, die Daten zu exportieren.
da diese Informationen meist nicht dokumentiert sind, kann außer
diesem einen Programm keiner etwas damit anfangen.

Es geht nicht. Selbst wenn mann wollte.

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] Checkliste Ahnenprogramm

Date: 2006/02/03 00:17:05
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>

Am Donnerstag, 2. Februar 2006 10:16 schrieb Norbert.Roclawski:
> http://wiki.genealogy.net/index.php/Cg/Testkriterien_Software

Hallo,
ja danke, das war es, was ich suchte.
(Allerdings hatte ich die Inhalte des ursprünglichen Links, den ich meinte, 
etwas anders in Erinnerung. Aber egal.)
Ulrich


WG: Re: [Gen-Programme] Checkliste Ahnenprogramm

Date: 2006/02/03 08:23:51
From: Norbert Roclawski <Norbert.Roclawski(a)superkabel.de>

Ulrich schrieb:

> > http://wiki.genealogy.net/index.php/Cg/Testkriterien_Software
> 
> Hallo,
> ja danke, das war es, was ich suchte.
> (Allerdings hatte ich die Inhalte des ursprünglichen Links, den 
> ich meinte, 
> etwas anders in Erinnerung. Aber egal.)

Ja, den Text gab es früher in der Webseite. Er ist inzwischen wohl in das genealogische WIKI übertragen worden.

Gruß
Norbert


Re: [Gen-Programme] Checkliste Ahnenprogramm

Date: 2006/02/03 09:57:31
From: Nikolaus Ordemann <n.ordemann(a)infocity.de>

Hallo Metti,
...
Dennoch ist ein Programm, das viele meiner Wunschfunktionen bietet möglicherweise auf Grund von schlechter Benutzerführung ungeeignet.
die Argumentation müsste andersrum gehen: in die Checkliste gehört außer den Anforderungen bezüglich Genealogie auch die nach einer guten Benutzerführung, und zwar im Rang absolut nicht untergeordnet. Aber die hilft natürlich auch nicht, wenn die genealogischen Anforderungen nicht befriedigt werden.

Gruß
--
              Nikolaus (Ordemann)
      http://privat.genealogy.net/ordemann
      Die genealogische Ordemann-Homepage
The (German language) genealogical Ordemann homepage

Re: [Gen-Programme] Checkliste Ahnenprogramm

Date: 2006/02/05 23:02:52
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>

> > Am Donnerstag, 2. Februar 2006 10:16 schrieb Norbert.Roclawski:
> > http://wiki.genealogy.net/index.php/Cg/Testkriterien_Software

> Am Donnerstag, 2. Februar 2006 23:46 schrieb Ulrich Kretschmer:
> Hallo,
> ja danke, das war es, was ich suchte.
> (Allerdings hatte ich die Inhalte des ursprünglichen Links, den ich meinte,
> etwas anders in Erinnerung. Aber egal.)
> Ulrich

Hallo zusammen,
eine Teilnehmerin schickte mir noch diesen Link:
http://www.genealogienetz.de/cg/beitraege/b_text33.html
Das war die ursprüngliche Liste, die ich in Erinnerung hatte...
Aber inhaltlich ist sie im großen und ganzen in der neueren 
Testkriterien-Liste aufgegangen.
Grüße
Ulrich Kretschmer

[Gen-Programme] GEDCOM-Import/-Export von (kompliziert) zusammengesetzten) Namen

Date: 2006/02/06 03:16:54
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>

Hallo Liste,

habe folgendes Problem: mein Programm exportiert den Titel der Person in der 
Gedcom-Datei sowohl als TITL als auch als NPFX. Das Programm, in das ich 
diese GEDCOM-Datei importieren will, hat damit aber ein Problem - die Titel 
kommen doppelt an...

Der Autor des Programms ist der Meinung, sein Export sei so richtig. Ich habe 
im GEDCOM-Standard gelesen, so richtig klar ist mir nicht geworden, was da 
richtig und was falsch sein soll. Um mit ihm diskutieren zu können, fehlt mir 
im Moment etwas der Hintergrund...

Daher folgende Fragen an die hier mitlesenden Programm-Autoren (und ggf. an 
Anwender):
a) wie wird der Name "Major Dr. Karl Friedrich von XYZ jun." (als 
Maximal-Beispiel) vom jeweiligen Programm beim Gedcom-Export behandelt?
b) welche verschiedenen GEDCOM-Varianten werden beim Import des vorstehenden 
Beispiel-Namens unterstützt?

...bzw. was passiert beim Import folgender beispielhafter Gedcom-Datei:
0 HEAD
1 FILE testdatei.ged
1 GEDC
2 VERS 5.5
2 FORM LINEAGE-LINKED
1 CHAR ANSI
0 @I1@ INDI
1 NAME Karl Friedrich /von XYZ-1/
2 GIVN Karl Friedrich
2 SURN von XYZ-1
2 NPFX
2 NSFX jun.
1 TITL Major Dr.
0 @I2@ INDI
1 NAME Karl Friedrich /XYZ-2/
2 GIVN Karl Friedrich
2 SURN von XYZ-2
2 NPFX von
2 NSFX jun.
1 TITL Major Dr.
0 @I3@ INDI
1 NAME Karl Friedrich /XYZ-3/
2 GIVN Karl Friedrich
2 SURN XYZ-3
2 NPFX von
2 NSFX jun.
1 TITL Major Dr.
0 @I4@ INDI
1 NAME Karl Friedrich /von XYZ-1/
2 GIVN Karl Friedrich
2 SURN von XYZ-1
2 NPFX Major Dr.
2 NSFX jun.
1 TITL Major Dr.
0 TRLR

Ergebnisse meiner eigenen Versuche beim Import dieser Datei:
1) Stammbaumdrucker 5.5: nur I1 kommt richtig an (d.h. "von XYZ-1" im 
Nachnamensfeld), bei I2 und I3 wird NPFX und TITL unter "Beruf/Titel" 
zusammengeworfen (keine Meldung, kein Vermerk im Protokoll). Der NSFX 
verschwindet in allen Fällen kommentarlos im Orkus. GIVN und SURN bleibt 
anscheinend unberücksichtigt (keine Meldung, kein Protokollvermerk).
2) GFAhnen 5.2: NPFX wird nicht verstanden und dies wird beim Import auch 
gemeldet (Protokoll wird erzeugt). Bei I2 und I3 verschwindet somit das 
"von". Der Inhalt von NSFX steht in Anführungszeichen hinter dem 
Familiennamen. GIVN und SURN bleibt anscheinend völlig unberücksichtigt. Bei 
I4 kommt weder NPFX noch TITL an, Fehlermeldung.
3) Ages 1.40 Testversion: NPFX und NSFX werden nicht verstanden und als 
Notizen importiert (Abfrage/Meldung erscheint; Protokoll gibt's offenbar 
nicht). GIVN und SURN bleiben offenbar unberücksichtigt. Das "von" bei I2 und 
I3 wird somit nicht erkannt. TITL kommt richtig an.

Vorläufiges Fazit: Die Variante von I1 ist anscheinend noch am richtigsten...

Grüße
Ulrich Kretschmer


Re: [Gen-Programme] GEDCOM-Import/-Export von (kompliziert)zusammengesetzten) Namen

Date: 2006/02/06 06:31:58
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Ulrich Kretschmer wrote:

a) wie wird der Name "Major Dr. Karl Friedrich von XYZ jun." (als
Maximal-Beispiel) vom jeweiligen Programm beim Gedcom-Export behandelt?

Das ist problematisch und hängt unter anderem vom benutzen Programm
ab. So gibt es Programme, die für NPFX und SPFX nicht mal vom eigene
Felde vorsehen. Dann kannst Du das auch nicht separat exportieren. Beim
Import werden die Namensbesandteile bestenfalls dem Vornamen/Nachnamen
hinzugefügt.

b) welche verschiedenen GEDCOM-Varianten werden beim Import des vorstehenden
Beispiel-Namens unterstützt?

Nach Angabe im Header nur Gedcom 5.5. Genau genommen entspricht die
Datei aber nicht dem Standard Gedcom 5.5, da 1 CHAR ANSI nicht
zulässig ist.

NPFX:
NAME_PIECE_PREFIX:= {Size=1:30}
[ <NAME_PIECE> | <NAME_PIECE_PREFIX>, <NAME_PIECE> ]
Non indexing name piece that appears preceding the given name and
surname parts. Different name
prefix parts are separated by a comma.
For example:
Lt. Cmndr. Joseph /Allen/ jr.
In this example Lt. Cmndr. is considered as the name prefix portion

Hier käme also Dein Major.

SPFX:
NAME_PIECE_SUFFIX:= {Size=1:30}
[ <NAME_PIECE> | <NAME_PIECE_SUFFIX>, <NAME_PIECE> ]
Non-indexing name piece that appears after the given name and surname
parts. Different name suffix
parts are separated by a comma.
For example:
Lt. Cmndr. Joseph /Allen/ jr.
In this example jr. is considered as the name suffix portion.

Also Dein jun.

Nun wird es interessant. Als Nachname würde ich "von XYZ" sehen.

Den Dr. sehe ich als akademischen Titel. Dieser gehört nicht zur
PERSONAL_NAME_STRUCTURE sondern zur PERSONAL_ATRIBUT_STRUCTURE.

TITL:
NOBILITY_TYPE_TITLE:= {Size=1:120}
The title given to or used by a person, especially of royalty or other
noble class within a locality.

Vor allem aber, wenn ich NPFX und TITL benutze, warum sollte ich
identisches dort eintragen?

Interessant wäre, wie der Export Deines Programms konkret aussieht.
Vor allem, wo TITL zugeordnet ist. Wenn TITL in der
PERSONAL_NAME_STRUCTURE auftaucht, ist es schlicht falsch. Findet es
sich in der PERSONAL_ATRIBUT_STRUCTURE, gehört es nicht zum Namen
sondern zu den Eigenschaften.

Ich denke das sagt doch alles.

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] GEDCOM-Import/-Export von (kompliziert)zusammengesetzten) Namen

Date: 2006/02/06 08:57:30
From: Ekkehart v. Renesse <Ekkehart(a)vRenesse.de>

Hallo,

der Gedcom-Standard weist ausdrücklich darauf hin, dass die Verwendung der einzelnen Namens-Bestandteile optional ist. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass man die Struktur NAME_PERSONAL verwenden soll und nur wenige Systeme die einzelnen Bestandteile auswerten.

Hier zwei Zitate aus dem Standard:

PERSONAL_NAME_STRUCTURE:=
n NAME <NAME_PERSONAL> {1:1} p.48
+1 NPFX <NAME_PIECE_PREFIX> {0:1} p.49
+1 GIVN <NAME_PIECE_GIVEN> {0:1} p.49
+1 NICK <NAME_PIECE_NICKNAME> {0:1} p.49
+1 SPFX <NAME_PIECE_SURNAME_PREFIX {0:1} p.49
+1 SURN <NAME_PIECE_SURNAME> {0:1} p.49
+1 NSFX <NAME_PIECE_SUFFIX> {0:1} p.49
+1 <<SOURCE_CITATION>> {0:M} p.34
+1 <<NOTE_STRUCTURE>> {0:M} p.33
The name value is formed in the manner the name is normally spoken, with the given name and family name (surname) separated by slashes (/). (See <NAME_PERSONAL>, page 48.) Based on the dynamic nature or unknown compositions of naming conventions, it is difficult to provide more detailed name piece structure to handle every case. The NPFX, GIVN, NICK, SPFX, SURN, and NSFX tags are provided optionally for systems that cannot operate effectively with less structured information. For current future compatibility, all systems must construct their names based on the <NAME_PERSONAL> structure. Those using the optional name pieces should assume that few systems will process them, and most will not provide the name pieces. Future GEDCOM releases (6.0 and later) will likely apply a very different strategy to resolve this problem, possibly using a sophisticated parser and a name-knowledge database.

NAME_PERSONAL:= {Size=1:120}
[
<TEXT> |
/<TEXT>/ |
<TEXT> /<TEXT>/ |
/<TEXT>/ <TEXT> |
<TEXT> /<TEXT>/ <TEXT>
]
The surname of an individual, if known, is enclosed between two slash (/) characters. The order of the name parts should be the order that the person would, by custom of their culture, have used when giving it to a recorder. Early versions of Personal Ancestral File and other products did not use the ® trailing slash when the surname was the last element of the name. If part of name is illegible, that part is indicated by an ellipsis (...). Capitalize the name of a person or place in the conventional manner-capitalize the first letter of each part and lowercase the other letters, unless conventional usage is otherwise. For example: McMurray.
Examples:
William Lee (given name only or surname not known)
/Parry/ (surname only)
William Lee /Parry/
William Lee /Mac Parry/ (both parts (Mac and Parry) are surname parts
William /Lee/ Parry (surname imbedded in the name string)
William Lee /Pa.../

Es wird also kaum möglich sein, mit diesen Vorgaben alle Namen, die durch Zusätze verziert sind, zwischen allen Programmen auszutauschen. Der Stammbaumdrucker ist so programmiert, dass er zuerst nach einer PERSONAL_NAME_STRUCTURE sucht. Wenn die vorhanden ist, werden KEINE einzelnen Namensbestandteile ausgewertet. Wenn sie NICHT vorhanden ist, werden die einzelnen Namensbestandteile gesucht und ausgewertet.

MfG, Ekkehart v. Renesse
(Stammbaumdrucker)


-----Ursprüngliche Nachricht----- 
Von: "Ulrich Kretschmer" <U.Kretschmer(a)bergruf.de>
An: <Genealogie-Programme(a)genealogy.net>
Gesendet: Montag, 6. Februar 2006 03:01
Betreff: [Gen-Programme] GEDCOM-Import/-Export von (kompliziert)zusammengesetzten) Namen

Hallo Liste,

habe folgendes Problem: mein Programm exportiert den Titel der Person in der 
Gedcom-Datei sowohl als TITL als auch als NPFX. Das Programm, in das ich 
diese GEDCOM-Datei importieren will, hat damit aber ein Problem - die Titel 
kommen doppelt an...

Der Autor des Programms ist der Meinung, sein Export sei so richtig. Ich habe 
im GEDCOM-Standard gelesen, so richtig klar ist mir nicht geworden, was da 
richtig und was falsch sein soll. Um mit ihm diskutieren zu können, fehlt mir 
im Moment etwas der Hintergrund...

Daher folgende Fragen an die hier mitlesenden Programm-Autoren (und ggf. an 
Anwender):
a) wie wird der Name "Major Dr. Karl Friedrich von XYZ jun." (als 
Maximal-Beispiel) vom jeweiligen Programm beim Gedcom-Export behandelt?
b) welche verschiedenen GEDCOM-Varianten werden beim Import des vorstehenden 
Beispiel-Namens unterstützt?

...bzw. was passiert beim Import folgender beispielhafter Gedcom-Datei:
0 HEAD
1 FILE testdatei.ged
1 GEDC
2 VERS 5.5
2 FORM LINEAGE-LINKED
1 CHAR ANSI
0 @I1@ INDI
1 NAME Karl Friedrich /von XYZ-1/
2 GIVN Karl Friedrich
2 SURN von XYZ-1
2 NPFX
2 NSFX jun.
1 TITL Major Dr.
0 @I2@ INDI
1 NAME Karl Friedrich /XYZ-2/
2 GIVN Karl Friedrich
2 SURN von XYZ-2
2 NPFX von
2 NSFX jun.
1 TITL Major Dr.
0 @I3@ INDI
1 NAME Karl Friedrich /XYZ-3/
2 GIVN Karl Friedrich
2 SURN XYZ-3
2 NPFX von
2 NSFX jun.
1 TITL Major Dr.
0 @I4@ INDI
1 NAME Karl Friedrich /von XYZ-1/
2 GIVN Karl Friedrich
2 SURN von XYZ-1
2 NPFX Major Dr.
2 NSFX jun.
1 TITL Major Dr.
0 TRLR

Ergebnisse meiner eigenen Versuche beim Import dieser Datei:
1) Stammbaumdrucker 5.5: nur I1 kommt richtig an (d.h. "von XYZ-1" im 
Nachnamensfeld), bei I2 und I3 wird NPFX und TITL unter "Beruf/Titel" 
zusammengeworfen (keine Meldung, kein Vermerk im Protokoll). Der NSFX 
verschwindet in allen Fällen kommentarlos im Orkus. GIVN und SURN bleibt 
anscheinend unberücksichtigt (keine Meldung, kein Protokollvermerk).
2) GFAhnen 5.2: NPFX wird nicht verstanden und dies wird beim Import auch 
gemeldet (Protokoll wird erzeugt). Bei I2 und I3 verschwindet somit das 
"von". Der Inhalt von NSFX steht in Anführungszeichen hinter dem 
Familiennamen. GIVN und SURN bleibt anscheinend völlig unberücksichtigt. Bei 
I4 kommt weder NPFX noch TITL an, Fehlermeldung.
3) Ages 1.40 Testversion: NPFX und NSFX werden nicht verstanden und als 
Notizen importiert (Abfrage/Meldung erscheint; Protokoll gibt's offenbar 
nicht). GIVN und SURN bleiben offenbar unberücksichtigt. Das "von" bei I2 und 
I3 wird somit nicht erkannt. TITL kommt richtig an.

Vorläufiges Fazit: Die Variante von I1 ist anscheinend noch am richtigsten...

Grüße
Ulrich Kretschmer

[Gen-Programme] Fwd: Programm zum Ausdruck

Date: 2006/02/07 08:44:07
From: Axel Schröder <ahnenforschung(a)schroeder24.org>

Hallo Mitstreiter,
ich suche ein Programm, mit dem ich meine mühevoll zusammengetragenen Daten
optisch ansprechend auf das Papier bekomme. Verwaltet werden die Daten mit
GF-Ahnen. Ein prima Programm, solange es nicht um den Ausdruck geht.

Nach einigem Suchen kommen für mich zwei Programme in die nähere Auswahl:
1) Stammbaumdrucker
2) Familytreemaker

zu 1) Was auf der Homepage von Stammbaumdrucker nicht steht, ist, ob das
Programm Vorfahren- und Nachkommentafeln auch über 25 Generationen incl.
Implex und mehrfach in einander geheirate verkraftet. Papieraufwand und
Dimension ist zweitrangig, es geht mir um Vollständigkeit

zu 2) Ich habe zu Hause noch Familienstammbaum Vers. 7.5. Was mir immer gut
gefallen hat, war die Möglichkeit, die Gesamtverwandtschaft zu erstellen.
Leider macht Vers. 7.5 bei ca. 8 Generationen die Grätsche, Fehlermeldung zu
wenig Speicher (bei schlappen 1GB RAM...). Ist das in der aktuellen Version
auch noch so, oder wurde das inzwischen verbessert?

Danke für Euer Antworten!

Axel Schröder


-- 
Trinken Sie gerne guten Wein?
Unter http://www.weinhandlung-schroeder.de finden Sie ihn!

Re: [Gen-Programme] Fwd: Programm zum Ausdruck

Date: 2006/02/07 08:53:35
From: Ekkehart v. Renesse <Ekkehart(a)vRenesse.de>

Hallo Herr Schröder,

der Stammbaumdrucker kann bis zu 50 Generationen darstellen. Implex ist kein Problem, man kannn kreuz und quer verheiratet sein, man kann auch wiederholt verheiratet sein (Wiederholehe zwischen den gleichen Ehepartnern), der Stammbaumdrucker stellt alles richtig dar. Einfach mal ausprobieren: Das Programm ist unbefristet kostenlos mit allen Funktionen zu testen.

Mit freundlichen Grüßen,
Ekkehart v. Renesse
(Stammbaumdrucker)

-----Ursprüngliche Nachricht----- Von: "Axel Schröder" <ahnenforschung(a)schroeder24.org>
An: <Genealogie-Programme(a)genealogy.net>
Gesendet: Dienstag, 7. Februar 2006 08:38
Betreff: [Gen-Programme] Fwd: Programm zum Ausdruck


Hallo Mitstreiter,
ich suche ein Programm, mit dem ich meine mühevoll zusammengetragenen Daten
optisch ansprechend auf das Papier bekomme. Verwaltet werden die Daten mit
GF-Ahnen. Ein prima Programm, solange es nicht um den Ausdruck geht.

Nach einigem Suchen kommen für mich zwei Programme in die nähere Auswahl:
1) Stammbaumdrucker
2) Familytreemaker

zu 1) Was auf der Homepage von Stammbaumdrucker nicht steht, ist, ob das
Programm Vorfahren- und Nachkommentafeln auch über 25 Generationen incl.
Implex und mehrfach in einander geheirate verkraftet. Papieraufwand und
Dimension ist zweitrangig, es geht mir um Vollständigkeit

zu 2) Ich habe zu Hause noch Familienstammbaum Vers. 7.5. Was mir immer gut
gefallen hat, war die Möglichkeit, die Gesamtverwandtschaft zu erstellen.
Leider macht Vers. 7.5 bei ca. 8 Generationen die Grätsche, Fehlermeldung zu
wenig Speicher (bei schlappen 1GB RAM...). Ist das in der aktuellen Version
auch noch so, oder wurde das inzwischen verbessert?

Danke für Euer Antworten!

Axel Schröder



Re: [Gen-Programme] Fwd: Programm zum Ausdruck

Date: 2006/02/07 09:35:52
From: Axel Schröder <ahnenforschung(a)schroeder24.org>

Hallo Herr v. Renesse,
danke für die schnelle Antwort.
Nachdem der Punkt für mich dann geklärt ist, werde ich das Programm in 
nächster Zeit mal testen.

Beste Grüße,
Axel Schröder

Am Dienstag, 7. Februar 2006 08:53 schrieb Ekkehart v. Renesse:
> Hallo Herr Schröder,
>
> der Stammbaumdrucker kann bis zu 50 Generationen darstellen. Implex ist
> kein Problem, man kannn kreuz und quer verheiratet sein, man kann auch
> wiederholt verheiratet sein (Wiederholehe zwischen den gleichen
> Ehepartnern), der Stammbaumdrucker stellt alles richtig dar. Einfach mal
> ausprobieren: Das Programm ist unbefristet kostenlos mit allen Funktionen
> zu testen.
>
> Mit freundlichen Grüßen,
> Ekkehart v. Renesse
> (Stammbaumdrucker)
>
> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: "Axel Schröder" <ahnenforschung(a)schroeder24.org>
> An: <Genealogie-Programme(a)genealogy.net>
> Gesendet: Dienstag, 7. Februar 2006 08:38
> Betreff: [Gen-Programme] Fwd: Programm zum Ausdruck
>
>
> Hallo Mitstreiter,
> ich suche ein Programm, mit dem ich meine mühevoll zusammengetragenen Daten
> optisch ansprechend auf das Papier bekomme. Verwaltet werden die Daten mit
> GF-Ahnen. Ein prima Programm, solange es nicht um den Ausdruck geht.
>
> Nach einigem Suchen kommen für mich zwei Programme in die nähere Auswahl:
> 1) Stammbaumdrucker
> 2) Familytreemaker
>
> zu 1) Was auf der Homepage von Stammbaumdrucker nicht steht, ist, ob das
> Programm Vorfahren- und Nachkommentafeln auch über 25 Generationen incl.
> Implex und mehrfach in einander geheirate verkraftet. Papieraufwand und
> Dimension ist zweitrangig, es geht mir um Vollständigkeit
>
> zu 2) Ich habe zu Hause noch Familienstammbaum Vers. 7.5. Was mir immer gut
> gefallen hat, war die Möglichkeit, die Gesamtverwandtschaft zu erstellen.
> Leider macht Vers. 7.5 bei ca. 8 Generationen die Grätsche, Fehlermeldung
> zu wenig Speicher (bei schlappen 1GB RAM...). Ist das in der aktuellen
> Version auch noch so, oder wurde das inzwischen verbessert?
>
> Danke für Euer Antworten!
>
> Axel Schröder
>
>
> _____________________________________________
> An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme

-- 
Trinken Sie gerne guten Wein?
Unter http://www.weinhandlung-schroeder.de finden Sie ihn!

[Gen-Programme] gedcom

Date: 2006/02/08 07:47:22
From: Harald Grundner <harald.grundner(a)direkt.at>

Hallo Liste, 

wo gibt es Informationen im Internet über GEDCOM-Syntax etc.?

Mit freundlichen Grüßen
Harald W. Grundner

Re: [Gen-Programme] gedcom

Date: 2006/02/08 11:10:20
From: Dieter Oechsle <dieter.oechsle(a)z.zgs.de>

Harald Grundner schrieb:
Hallo Liste,
wo gibt es Informationen im Internet über GEDCOM-Syntax etc.?
Zum Beispiel hier: http://homepages.rootsweb.com/~pmcbride/gedcom/55gctoc.htm <http://homepages.rootsweb.com/%7Epmcbride/gedcom/55gctoc.htm>

Viel Vergnügen

Dieter Oechsle


Re: [Gen-Programme] gedcom

Date: 2006/02/08 14:09:19
From: Uwe Baumbach <U.Baumbach(a)web.de>

Hallo,

Harald Grundner schrieb:
> Hallo Liste, 
>
> wo gibt es Informationen im Internet über GEDCOM-Syntax etc.?
> 

Oder im Genealogischen Wiki (GenWiki) http://wiki-de.genealogy.net/ unter dem Stichwort GEDCOM mit den entsprechenden Links zu den Originalquellen und "unseren" Erweiterungen:

http://wiki-de.genealogy.net/wiki/GEDCOM


-- 
Ich freue mich auf Deine/Ihre Antwort!

Uwe (Baumbach)
U.Baumbach(a)web.de

-------------------------------------------------------------------------
In meinem Postfach ist ein Anti-Spam-Filter aktiv.
Um Fehler zu minimieren daher bitte unbedingt 
jede Mail an mich mit einem korrekten Betreff versehen 
und bitte sowohl im Betreff als auch im Mailtext 
die bekannten "schlechten" Worte vermeiden.
Vielen Dank!
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AW: [Gen-Programme] gedcom

Date: 2006/02/08 15:29:58
From: Herwig Broschek <herwig.broschek(a)gmx.net>

Hallo Liste,
wiki-de.genealogy.net/wiki/GEDCOM verweist auf GEDCOM 5.5.1. Das ist aber
(obwohl schon 1999 veröffentlicht) immer noch die Draft Version. Eine
endgültige 5.5.1 Version gibt es meines Wissens noch immer nicht. Das dürfte
auch der Grund sein, weshalb fast kein Programm bereits 5.5.1 sondern nur
5.5 implementiert hat.

Mit freundlichen Grüßen
Ing. Herwig Broschek
herwig.broschek(a)gmx.net
http://ahnen.broschek.net

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Harald Grundner schrieb:
> wo gibt es Informationen im Internet über GEDCOM-Syntax etc.?

Uwe Baumbach antwortete:
Oder im Genealogischen Wiki (GenWiki) http://wiki-de.genealogy.net/ unter
dem Stichwort GEDCOM mit den entsprechenden Links zu den Originalquellen und
"unseren" Erweiterungen:
http://wiki-de.genealogy.net/wiki/GEDCOM



[Gen-Programme] Programm für Bildersortierung u nd aufbewahrung

Date: 2006/02/08 16:36:21
From: Ute Lobisch <lobisch(a)onlinehome.de>

Hallo
diese Frage fällt zwar nicht ganz direkt unter Genealogieprogramme hat aber für mich direkt etwas mit meiner Genealogie zu tun. 
Ich habe aber eine große Menge an Bildern von unterschiedlichen Familienzweigen, die ich zum Teil schon gescannt oder abfotografiert habe. Jetzt suche ich ein Programm, bei dem ich die Bilder sehen, sortieren, suchen lassen kann und bei dem ich die Bilder wie in einem Fotoalbum beschriften kann, unabhängig vom Bildnamen. Bspl: Es sind 10 Personen auf dem Bild, die sollen alle ihre Namen bekommen. Oder die Bildbeschriftung, die hinten drauf ist, soll dort geschrieben erscheinen. Bis jetzt haperte es bei den Bild-Programmen meines Erachtens immer daran, dass man die Bilder nicht gesondert beschriften kann.
Vielen Dank für die Antworten schon jetzt.
Ute

Re: [Gen-Programme] Programm für Bildersortierung und aufbewahrung

Date: 2006/02/08 17:41:11
From: Matthias Schmidt <schmidtfamilie(a)yahoo.de>

Hallo Ute,

wenn du Bilder digital beschriften willst, solltest Du das in den
Metadaten, der Bilddatei tun: das sind die IPTC-Daten, die in der Bilddatei
selbst mitgespeichert werden und dann programmunabhängig von allen
Programmen verarbeitet und wiedergegeben werden können, die IPTC-Daten
kennen. Das ist inzwischen Standard!

In den IPTC-Daten kannst Du z.b: eine Bildbeschreibung und/oder
Schlagworte (das wären die einzelnen Personen) eingeben.

Schau Dir mal das Programm XnView (http://www.xnview.com) an, das hat
auch eine deutschsprachige Oberfläche. Mit dem Programm kannst Du die
IPTC-Daten bearbeiten und u.a. auch eine Diaschau erstellen, in der
die IPTC-Daten angezeigt werden.

Ich selber habe meine alten Familienbilder in einer Cumulus-Datenbank.
Das Programm gab es vor etwa einem Jahr kostenlos auf einer CD der
Zeitschrit c't. In der kostenlosen Version sind die Bilderdatenbanken
auf max 2000 Bilder beschränkt. Das reicht für meine alten
Familienbilder. Mit diesem Programm kann man sehr gut die Bilder und
auch die IPTC-Daten verwalten. Ansonsten ist IView ein richtig gutes
Programm dafür, das aber auch richtig gut Geld kostet.

Wichtig in jedem Fall: in den IPTC-Daten schreiben. Damit bleist du
programmunabhängig.

-- 
Viele Grüße aus Hannover
Matthias
mailto:schmidtfamilie(a)yahoo.de
www.schmidtfamilie.de


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Telefonate ohne weitere Kosten vom PC zum PC: http://messenger.yahoo.de

AW: [Gen-Programme] Programm für Bildersortierung un d aufbewahrung

Date: 2006/02/08 17:45:40
From: Harald Wellenreiter <harald.wellenreiter(a)t-online.de>

Hallo Ute,

in der Zeitschrift Computergenealogie 4/2005 war ein ausführlicher Bericht
zu dem Programm Genhisto. Vielleicht ist das was. 

Gruß

Harald

> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-
> programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Ute Lobisch
> Gesendet: Mittwoch, 8. Februar 2006 16:36
> An: genealogie-programme(a)genealogy.net
> Betreff: [Gen-Programme] Programm für Bildersortierung und aufbewahrung
> 
> Hallo
> diese Frage fällt zwar nicht ganz direkt unter Genealogieprogramme hat
> aber für mich direkt etwas mit meiner Genealogie zu tun.
> Ich habe aber eine große Menge an Bildern von unterschiedlichen
> Familienzweigen, die ich zum Teil schon gescannt oder abfotografiert habe.
> Jetzt suche ich ein Programm, bei dem ich die Bilder sehen, sortieren,
> suchen lassen kann und bei dem ich die Bilder wie in einem Fotoalbum
> beschriften kann, unabhängig vom Bildnamen. Bspl: Es sind 10 Personen auf
> dem Bild, die sollen alle ihre Namen bekommen. Oder die Bildbeschriftung,
> die hinten drauf ist, soll dort geschrieben erscheinen. Bis jetzt haperte
> es bei den Bild-Programmen meines Erachtens immer daran, dass man die
> Bilder nicht gesondert beschriften kann.
> Vielen Dank für die Antworten schon jetzt.
> Ute
> _____________________________________________
> An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme


AW: [Gen-Programme] Programm für Bildersortierung un d aufbewahrung

Date: 2006/02/08 17:51:48
From: Andreas Buschmann <a.buschm(a)gmx.de>

Hallo Ute,

schau Dir doch mal das Programm Kikèoù an: http://www.visoncd.com/kikeou/

Gruß
Andreas (Buschmann)
e-mail: andreas.buschmann(a)email.de
Web: www.AEJC.de


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net
[mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Ute
Lobisch
Gesendet: Mittwoch, 8. Februar 2006 16:36
An: genealogie-programme(a)genealogy.net
Betreff: [Gen-Programme] Programm für Bildersortierung und aufbewahrung


Hallo
diese Frage fällt zwar nicht ganz direkt unter Genealogieprogramme hat aber
für mich direkt etwas mit meiner Genealogie zu tun. 
Ich habe aber eine große Menge an Bildern von unterschiedlichen
Familienzweigen, die ich zum Teil schon gescannt oder abfotografiert habe.
Jetzt suche ich ein Programm, bei dem ich die Bilder sehen, sortieren,
suchen lassen kann und bei dem ich die Bilder wie in einem Fotoalbum
beschriften kann, unabhängig vom Bildnamen. Bspl: Es sind 10 Personen auf
dem Bild, die sollen alle ihre Namen bekommen. Oder die Bildbeschriftung,
die hinten drauf ist, soll dort geschrieben erscheinen. Bis jetzt haperte es
bei den Bild-Programmen meines Erachtens immer daran, dass man die Bilder
nicht gesondert beschriften kann. Vielen Dank für die Antworten schon jetzt.
Ute 
_____________________________________________
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http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme


Re: AW: [Gen-Programme] Programm für Bilderso rtierung und aufbewahrung

Date: 2006/02/08 22:36:28
From: Markus Christ <m.christ(a)christm.ch>

Guten Tag zusammen

Die volle Anforderung die Sie Frau Lobisch hier schreiben, und noch einige Funktionen mehr, kann nach meinem Wissen nur Genhisto, Kikeou was erwähnt wurde ist vom selben Programmauthor,
aber die "abgespeckte" Variante ..

Das Beschriften der Personen geschieht in xnview nicht so wie Sie es vermutlich wünschen, oder sonst
lasse ich mich gerne belehren.

Das Programm kann eigentlich alles. Man muss es nur eingeben, ich habe momentan 2040 Fotos so beschriftet, und habe 3000 Personen in der Datenbank... aus einer Ortsgeschichtlichen
Fotosammlung.

Das wichtigse von Genhisto
- Personen beschriften mit Mausklick - Personen mit einer Datenbank hinterlegt
- Personen - Diashow zeigen - gewünschte Person hat Kreuz
- GEDCOM importieren ! Kein Export, das mühsame Eingeben entfällt.
- Zuordnen von Ereignissen = "an einem Tag"
- Zuordnen von Themen (Z.bsp. Kirche, Schule, Sport, etc.)
- Zuordnen von Landkarten ..
- Erstellen von Diashows nach themen und Ereignissen, usw.
- Erstellen von Personenlisten

- Das Programm hat beliebige Ausgabemöglichkeiten mit Filter und Wahlmöglichkeiten der
 Themen, Ereignisse, Personen sowie natürlich Ausschlussmöglichkeit
 HTML-Erstellung, CD-Erstellung sowie sogar VHS-Videoerstellung möglich.

Wie schon ein vorhergehender Schreiber erwähnt hat, gibt es einen 6-seitigen Bericht im letzten CG.
mit meiner Wenigkeit als Author...

Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung
Herzliche Grüsse
Markus Christ



Andreas Buschmann schrieb:

Hallo Ute,

schau Dir doch mal das Programm Kikèoù an: http://www.visoncd.com/kikeou/

Gruß
Andreas (Buschmann)
e-mail: andreas.buschmann(a)email.de
Web: www.AEJC.de


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net
[mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Ute
Lobisch
Gesendet: Mittwoch, 8. Februar 2006 16:36
An: genealogie-programme(a)genealogy.net
Betreff: [Gen-Programme] Programm für Bildersortierung und aufbewahrung


Hallo
diese Frage fällt zwar nicht ganz direkt unter Genealogieprogramme hat aber
für mich direkt etwas mit meiner Genealogie zu tun. Ich habe aber eine große Menge an Bildern von unterschiedlichen
Familienzweigen, die ich zum Teil schon gescannt oder abfotografiert habe.
Jetzt suche ich ein Programm, bei dem ich die Bilder sehen, sortieren,
suchen lassen kann und bei dem ich die Bilder wie in einem Fotoalbum
beschriften kann, unabhängig vom Bildnamen. Bspl: Es sind 10 Personen auf
dem Bild, die sollen alle ihre Namen bekommen. Oder die Bildbeschriftung,
die hinten drauf ist, soll dort geschrieben erscheinen. Bis jetzt haperte es
bei den Bild-Programmen meines Erachtens immer daran, dass man die Bilder
nicht gesondert beschriften kann. Vielen Dank für die Antworten schon jetzt.
Ute _____________________________________________
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[Gen-Programme] [PAF-User] 1. Re: Web-Seite (Reiner Kerp)

Date: 2006/02/09 13:29:16
From: Claudia <Claudia(a)j-t.de>


Hallo Reiner,

vielen Dank - klappt wunderbar   -   n u r  ich bin immer noch die
Kekule-Nummerierung und die Generationen-Folge los. Irgendwie hatte ich mir
vorgestellt die behalten zu können, wenn ich nur die Geschwister nehme, aber
vielleicht müssen auch noch deren Ehepartner raus um Kekule zu behalten.
Oder hast Du einen besseren Tip.

Das Häkchen "lebende Personen" hatte ich schon gefunden - ist ja bei einer
Vorfahren-Linie ab 1842 absolut nicht relevant.

Ach ja, noch `ne Frage:  Was muß ich tun um  "Download-Gedcom Datei"
wegzubekommen ?
Vielleicht weißt Du ja auch das.

Danke und sonnige Grüße
Christine


****************************************************

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http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/paf-user



Re: [Gen-Programme] [PAF-User] 1. Re: Web-Seite (Reiner Kerp)

Date: 2006/02/09 13:46:03
From: Claudia <Claudia(a)j-t.de>

-UPS....."rot werd"  :-[

da ist mir etwas irgendwie . ich weiß auch nicht genau.......grumel......gruml....auch so ..ENTSCHULDIGUNG....!!

nadassollteabernichtsoseine Grüße

Claudia Janßen-timmen



Claudia schrieb:


Hallo Reiner,

vielen Dank - klappt wunderbar   -   n u r  ich bin immer noch die
Kekule-Nummerierung und die Generationen-Folge los. Irgendwie hatte ich mir vorgestellt die behalten zu können, wenn ich nur die Geschwister nehme, aber
vielleicht müssen auch noch deren Ehepartner raus um Kekule zu behalten.
Oder hast Du einen besseren Tip.

Das Häkchen "lebende Personen" hatte ich schon gefunden - ist ja bei einer
Vorfahren-Linie ab 1842 absolut nicht relevant.

Ach ja, noch `ne Frage:  Was muß ich tun um  "Download-Gedcom Datei"
wegzubekommen ?
Vielleicht weißt Du ja auch das.

Danke und sonnige Grüße
Christine


****************************************************

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Re: [Gen-Programme] [PAF-User] 1. Re: Web-Seite (Reiner Kerp)

Date: 2006/02/09 16:44:08
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Claudia wrote:

n u r  ich bin immer noch die
Kekule-Nummerierung und die Generationen-Folge los.

Die Kekulénummerierung ist nicht Bestandteil von Gedcom. Normalerweise
wird diese Nummerierung vom Programm erzeugt.

Die Generationenfolge ergibt sich ebenfalls durch die Verbindungen
Eltern<->Kinder und wird auch nicht in Gedcom transprotiert.

Irgendwie hatte ich mir
vorgestellt die behalten zu können, wenn ich nur die Geschwister
nehme, aber
vielleicht müssen auch noch deren Ehepartner raus um Kekule zu
behalten.
Oder hast Du einen besseren Tip.

Kekulénummern beginnen beim Stammhalter mit 1 und gehen weiter zu den
direkten Vorfahren, also Eltern. Auch dort geht es nur wieder zu deren
Eltern. Also werden generell keine Geschwister und Ehepartner (es sei
denn, es sind Eltern einer Person mit K-Nr.) Kekulénummern haben.

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] [PAF-User] 1. Re: Web-Seite (Reiner Kerp)

Date: 2006/02/09 17:53:41
From: Claudia <Claudia(a)j-t.de>

Hallo Stefan,

diese Mail ist nur durch meine Dussiligkeit in diese Liste gekommen.......Noch einmal SORRY.....--ist schon alles "durchgekaut"......

Also, keine weiteren Kommentare nötig. :-)

Trotzdem Danke!

Claudia J-T


Stefan Mettenbrink schrieb:

Claudia wrote:

n u r  ich bin immer noch die
Kekule-Nummerierung und die Generationen-Folge los.


Die Kekulénummerierung ist nicht Bestandteil von Gedcom. Normalerweise wird diese Nummerierung vom Programm erzeugt.

Die Generationenfolge ergibt sich ebenfalls durch die Verbindungen Eltern<->Kinder und wird auch nicht in Gedcom transprotiert.

Irgendwie hatte ich mir
vorgestellt die behalten zu können, wenn ich nur die Geschwister nehme, aber
vielleicht müssen auch noch deren Ehepartner raus um Kekule zu behalten.
Oder hast Du einen besseren Tip.


Kekulénummern beginnen beim Stammhalter mit 1 und gehen weiter zu den direkten Vorfahren, also Eltern. Auch dort geht es nur wieder zu deren Eltern. Also werden generell keine Geschwister und Ehepartner (es sei denn, es sind Eltern einer Person mit K-Nr.) Kekulénummern haben.

MfG, Metti.
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AW: [Gen-Programme] Programm für Bildersortierung und aufbewahrung

Date: 2006/02/09 22:59:12
From: Michael Pörtner <michael.poertner(a)t-online.de>

Hallo,
zu Genhisto bzw. Kikeou hätte ich gern gewusst, welche
Ausgabemöglichkeiten die genannten Programme bieten. Ist es eine reine
Bilddatenbank oder kann man die Bilder auch nach Word oder als pdf
"exportieren" (=darstellen)?

Gruß,

Michael (Pörtner)


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net
[mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von
Andreas Buschmann
Gesendet: Mittwoch, 8. Februar 2006 17:51
An: 'Genealogie-Programme'
Betreff: AW: [Gen-Programme] Programm für Bildersortierung und
aufbewahrung

Hallo Ute,

schau Dir doch mal das Programm Kikèoù an:
http://www.visoncd.com/kikeou/

Gruß
Andreas (Buschmann)
e-mail: andreas.buschmann(a)email.de
Web: www.AEJC.de


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net
[mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Ute
Lobisch
Gesendet: Mittwoch, 8. Februar 2006 16:36
An: genealogie-programme(a)genealogy.net
Betreff: [Gen-Programme] Programm für Bildersortierung und aufbewahrung


Hallo
diese Frage fällt zwar nicht ganz direkt unter Genealogieprogramme hat
aber
für mich direkt etwas mit meiner Genealogie zu tun. 
Ich habe aber eine große Menge an Bildern von unterschiedlichen
Familienzweigen, die ich zum Teil schon gescannt oder abfotografiert
habe.
Jetzt suche ich ein Programm, bei dem ich die Bilder sehen, sortieren,
suchen lassen kann und bei dem ich die Bilder wie in einem Fotoalbum
beschriften kann, unabhängig vom Bildnamen. Bspl: Es sind 10 Personen
auf
dem Bild, die sollen alle ihre Namen bekommen. Oder die
Bildbeschriftung,
die hinten drauf ist, soll dort geschrieben erscheinen. Bis jetzt
haperte es
bei den Bild-Programmen meines Erachtens immer daran, dass man die
Bilder
nicht gesondert beschriften kann. Vielen Dank für die Antworten schon
jetzt.
Ute 
_____________________________________________
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http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme

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Re: AW: [Gen-Programme] Programm für Bildersortierung und aufbewahrung

Date: 2006/02/10 09:11:24
From: Markus Christ <m.christ(a)christm.ch>

Guten Tag

Genhisto kann beides - nach pdf ist komfortabler, Genhisto kann sogar
serienpdf erstellen ("drucken"). Für meine 2000 Bilder eine "Wohltat"

Soll ich Ihnen ein paar Beispiele an die private Mailadresse zustellen ?

Zu Kikeou kann ich es nicht sagen, es ist zwar interessant für einen
Beginner, kommt aber nicht an Genhisto ran und wer es seriös und mit
vielen Fotos machen will, dem empfehle ich Genhisto

MfG
Markus Christ


> Hallo,
> zu Genhisto bzw. Kikeou hätte ich gern gewusst, welche
> Ausgabemöglichkeiten die genannten Programme bieten. Ist es eine reine
> Bilddatenbank oder kann man die Bilder auch nach Word oder als pdf
> "exportieren" (=darstellen)?
>
> Gruß,
>
> Michael (Pörtner)
>
>
> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net
> [mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von
> Andreas Buschmann
> Gesendet: Mittwoch, 8. Februar 2006 17:51
> An: 'Genealogie-Programme'
> Betreff: AW: [Gen-Programme] Programm für Bildersortierung und
> aufbewahrung
>
> Hallo Ute,
>
> schau Dir doch mal das Programm Kikèoù an:
> http://www.visoncd.com/kikeou/
>
> Gruß
> Andreas (Buschmann)
> e-mail: andreas.buschmann(a)email.de
> Web: www.AEJC.de
>
>
> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net
> [mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Ute
> Lobisch
> Gesendet: Mittwoch, 8. Februar 2006 16:36
> An: genealogie-programme(a)genealogy.net
> Betreff: [Gen-Programme] Programm für Bildersortierung und aufbewahrung
>
>
> Hallo
> diese Frage fällt zwar nicht ganz direkt unter Genealogieprogramme hat
> aber
> für mich direkt etwas mit meiner Genealogie zu tun.
> Ich habe aber eine große Menge an Bildern von unterschiedlichen
> Familienzweigen, die ich zum Teil schon gescannt oder abfotografiert
> habe.
> Jetzt suche ich ein Programm, bei dem ich die Bilder sehen, sortieren,
> suchen lassen kann und bei dem ich die Bilder wie in einem Fotoalbum
> beschriften kann, unabhängig vom Bildnamen. Bspl: Es sind 10 Personen
> auf
> dem Bild, die sollen alle ihre Namen bekommen. Oder die
> Bildbeschriftung,
> die hinten drauf ist, soll dort geschrieben erscheinen. Bis jetzt
> haperte es
> bei den Bild-Programmen meines Erachtens immer daran, dass man die
> Bilder
> nicht gesondert beschriften kann. Vielen Dank für die Antworten schon
> jetzt.
> Ute
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> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
>


Re: AW: [Gen-Programme] Programm für Bilders ortierung und aufbewahrung

Date: 2006/02/10 09:59:34
From: Gert Marx <Marx.Gert(a)T-Online.de>

Guten Morgen ,

Genhisto kann beides - nach pdf ist komfortabler, Genhisto kann sogar
serienpdf erstellen ("drucken"). Für meine 2000 Bilder eine "Wohltat"


Kann Genhisto neben jpg- auch pdf-Dateien oder andere Formate übernehmen, bzw. verwalten?

MfG
Gert

Re: AW: [Gen-Programme] Programm für Bilders ortierung und aufbewahrung

Date: 2006/02/10 22:19:42
From: Markus Christ <m.christ(a)christm.ch>

Guten Tag

nein pdf kann er nicht übernehmen, pdf ist ja auch kein Bild, sondern en plattformübergreifendes Dateiformat <http://de.wikipedia.org/wiki/Dateiformat> für druckbare Dokumente <http://de.wikipedia.org/wiki/Dokument>,
siehe dazu http://de.wikipedia.org/wiki/PDF


er übernimmt jpg und so viel ich weiss auch bmp
Mein verwendetes Tif-Format wird nicht unterstützt, ist aber einfach - mache mit dem Gratistool irfanviev eine Konvertierung
und danach einlesen als jpg ...

Herzliche Grüsse
Markus Christ



Gert Marx schrieb:

Guten Morgen ,

Genhisto kann beides - nach pdf ist komfortabler, Genhisto kann sogar
serienpdf erstellen ("drucken"). Für meine 2000 Bilder eine "Wohltat"



Kann Genhisto neben jpg- auch pdf-Dateien oder andere Formate übernehmen, bzw. verwalten?

MfG
Gert
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[Gen-Programme] Digitalisieren großformatiger V orlagen

Date: 2006/02/13 23:15:57
From: Werner Marquardt <wmarq(a)web.de>

Hallo 

habe von meinen Vorfahren von Familienstammbäumen mehrere ältere
Aufzeichnungen auf Papier im Format A3 (und auch größer). Die
Familienstammbäume sind mit kleiner Schrift und stellenweise sehr
gedrängt aufgeschrieben. 

Diese Aufzeichnungen würde ich gerne elektronisch speichern. Mein
Flachbettscanner kann leider nur Formate bis A4 scannen. 

Wer weiß einen Rat, wie man solche großformatigen Aufzeichnungen am
besten digitalisiert? Vielleicht kann jemand wertvolle Tipps geben, was
man beachten sollte, um gut lesbare elektronische Kopien zu erhalten.  

Kennt jemand ein Programm, mit dem man stückchenweise gescannte größere
Schriftstücke anschließend elektronisch wieder zusammensetzen kann und
kann berichten, wie gut die Resultate sind? 

Schon jetzt vielen Dank für die Antworten.

Werner 



Re: [Gen-Programme] Digitalisieren großformatiger Vo rlagen

Date: 2006/02/14 00:14:57
From: Ewald Stangel <STANGEL(a)t-online.de>

Hallo Werner
Da gehst du am besten in einen Copy Shop dort kann man die Datei gleich auf eine CD brennen, habe sowas schon mal gemacht mit DIN A1 und verschieden sehr hohe Pixelzahlen meine Größte Datei war in .tif mit 108 MB. und hatte damals 20.-- DM gekostet.
Ich hoffe hiermit geholfen zu haben.

mfG
Ewald

-----Ursprüngliche Nachricht----- Von: "Werner Marquardt" <wmarq(a)web.de>
An: <genealogie-programme(a)genealogy.net>
Gesendet: Montag, 13. Februar 2006 23:27
Betreff: [Gen-Programme] Digitalisieren großformatiger Vorlagen


Hallo

habe von meinen Vorfahren von Familienstammbäumen mehrere ältere
Aufzeichnungen auf Papier im Format A3 (und auch größer). Die
Familienstammbäume sind mit kleiner Schrift und stellenweise sehr
gedrängt aufgeschrieben.

Diese Aufzeichnungen würde ich gerne elektronisch speichern. Mein
Flachbettscanner kann leider nur Formate bis A4 scannen.

Wer weiß einen Rat, wie man solche großformatigen Aufzeichnungen am
besten digitalisiert? Vielleicht kann jemand wertvolle Tipps geben, was
man beachten sollte, um gut lesbare elektronische Kopien zu erhalten.

Kennt jemand ein Programm, mit dem man stückchenweise gescannte größere
Schriftstücke anschließend elektronisch wieder zusammensetzen kann und
kann berichten, wie gut die Resultate sind?

Schon jetzt vielen Dank für die Antworten.

Werner


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Re: [Gen-Programme] Digitalisieren großformatig er Vorlagen

Date: 2006/02/14 13:22:42
From: Claudia <Claudia(a)j-t.de>

Hallo Werner,

heute ist es gut möglich, mit einem digitalen Fotoapparat Repros von Vorlagen zu erzeugen. Selbst sehr großformatige Vorlagen lassen sich ausgesprochen gut digitalisieren. Je nach erforderlicher Größe des Repros sollte die Kamera eine entsprechende Auflösung bieten. Ich selbst mache mit einer 8 Mega-Pixel-Kamera (Olympus E-300) m.E. recht gute Aufnahmen von sehr alten Vorlagen.

Grüße aus dem Münsterland

Claudia Janßen-Timmen

Werner Marquardt schrieb:

Hallo
habe von meinen Vorfahren von Familienstammbäumen mehrere ältere
Aufzeichnungen auf Papier im Format A3 (und auch größer). Die
Familienstammbäume sind mit kleiner Schrift und stellenweise sehr
gedrängt aufgeschrieben.
Diese Aufzeichnungen würde ich gerne elektronisch speichern. Mein
Flachbettscanner kann leider nur Formate bis A4 scannen.
Wer weiß einen Rat, wie man solche großformatigen Aufzeichnungen am
besten digitalisiert? Vielleicht kann jemand wertvolle Tipps geben, was
man beachten sollte, um gut lesbare elektronische Kopien zu erhalten.
Kennt jemand ein Programm, mit dem man stückchenweise gescannte größere
Schriftstücke anschließend elektronisch wieder zusammensetzen kann und
kann berichten, wie gut die Resultate sind?
Schon jetzt vielen Dank für die Antworten.

Werner

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Re: [Gen-Programme] Digitalisieren großformatig er Vorlagen

Date: 2006/02/14 13:38:22
From: Manfred Hilgers <Manfred.Hilgers(a)t-online.de>

Hallo Claudia

Ich sehe einen Fachmann vor mir zu haben.
Ich habe eine Samsung  5 Mega-Pixel
Damit möchte ich aus alten Büchern (Standesamt.....) Urkunden abfotografieren. Bei meinen Versuchen zuhause stelle ich fest, dass alles viel viel zu dunkel beim Ausdruck wird,
Was mache ich falsch und vor allem wie muss ich es richtig machen

VD im Voraus

Manfred Hilgers
aus Hillesheim



Claudia schrieb:
Hallo Werner,

heute ist es gut möglich, mit einem digitalen Fotoapparat Repros von Vorlagen zu erzeugen. Selbst sehr großformatige Vorlagen lassen sich ausgesprochen gut digitalisieren. Je nach erforderlicher Größe des Repros sollte die Kamera eine entsprechende Auflösung bieten. Ich selbst mache mit einer 8 Mega-Pixel-Kamera (Olympus E-300) m.E. recht gute Aufnahmen von sehr alten Vorlagen.

Grüße aus dem Münsterland


Re: [Gen-Programme] Digitalisieren großformatiger Vo rlagen

Date: 2006/02/14 15:02:36
From: Dieter Klahn <dieter.klahn(a)nwn.de>


Damit möchte ich aus alten Büchern (Standesamt.....)  Urkunden
abfotografieren.
Bei meinen Versuchen zuhause stelle ich fest, dass alles viel viel zu dunkel beim Ausdruck wird,
Was mache ich falsch und vor allem wie muss ich es richtig machen

Makroeinstellung ist erforderlich.
Ich mache erst eine Belichtundsreihe:
Erste Aufnahme normale Belichtung, dann -0,5 Blende, -1,0 Bl.,
und +0,5 Bl, +1,0 Bl.

Am PC an Hand dieser 5 Aufnahmen den "richtigen" Belichtungswert festlegen.

Der kann je nach Anforderung unterschiedlich sein: Für Ausdrucke anders, als für nur Auslesen vom Bildschirm.

Der Wert ist stark abhängig von der Vorlage, vergilbtes Papier, dünne Schrift,
vorhanden Beleuchtung, sind Faktoren, die zu beachten sind.

Wichtig ist auch die Ausleuchtung, gleichmäßiges Kunslicht ist vorteilhaft.
Direktes Sonnenlicht ist nicht sehr gut.
Immer ohne Blitzlicht arbeiten.

Farbmodus bei der Kameraeinstellung beibehalten

Qualitätseinstellung max ist nicht erforderlich (Dateien werden unnötig groß).

Ich arbeite bei 5 Mio.Pixel mit Qualitätsstufe 2.

Gruß
Dieter (Klahn)





[Gen-Programme] Technik für Genealogen: Digitalisieren gro ßformatiger Vorlagen

Date: 2006/02/14 15:39:43
From: Friedhelm Benneke <F.Benneke(a)t-online.de>

Hallo, Werner Marquart,
Hallo Liste

Habe heute einen tollen Scanner von HP gesehen.
Modell 4600p, der mit zur Lösung dieses "Problems" wie geschaffen zu sein scheint.
Er läßt sich "wie ein A4-Bildrahmen" auf der Vorlage platzieren
(= schonende, weil berührungsarme, Behandlung der Archivalie).
Bei Vorlagen größer als A4:
Einander überlappende Scans werden von der mitgelieferten Software (Anschluß an Laptop)
zu einem (!) gesamten Bild zusammengefaßt.

Preis soll unter 200 € liegen.
Einzelheiten unter:
http://h10010.www1.hp.com/wwpc/de/de/sm/WF05a/2923-3883-3889-3889-3937-6879723.html

Wenn schon jemand aus der Liste Erfahrungen gesammelt hat,
wäre eine kurze Einschätzung hilfreich und willkommen.

Freundliche Grüße
Friedhelm Benneke


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Re: [Gen-Programme] Digitalisieren großformatig er Vorlagen

Date: 2006/02/14 17:11:01
From: Claudia <Claudia(a)j-t.de>

Hallo Manfred,

ganz kurz:

googeln hilft im allgemeinen, siehe u.a. hier: www.digitalkamera.de <http://www.digitalkamera.de/Tip/15/45.htm>

Ein Scanner ist im allgemeinen für diese Aufgaben nicht geeignet. Bücher sind durch ihre Bindung nicht plan auf einen Scanner zu legen, durch die Wölbung des Buches im Bereich der Bindung treten Unschärfen in der Tiefe auf. Scanner haben eine sehr geringe Tiefenschärfe........

So, was ist zu machen? Einen Aufbau entsprechend der Beschreibung im Link wäre schon ganz gut, auf jeden Fall ist viel (ungerichtetes) Licht von Vorteil.....

   * Zwei oder mehrere Leuchten (z.B. Leuchtstoffröhren) rechts und
     links der Vorlage anordnen
   * Die Kamera mittig (möglichst hoch, weit weg!!) von der Vorlage auf
     einem Stativ (besser Reprostativ) anbringen
   * Blende 11-16 wählen
   * eventuell Glasscheibe zum Beschweren der Vorlage benutzen (bei
     Büchern das "Unterfüttern für eine gerade Lage" nicht vergessen)
   * eventuell cirkul.Polfilter benutzen
   * Weißabgleich machen!( natürlich - Papier unter dem Glas-  und mit
     Filter!)

Bei einem großen Abstand zur Vorlage und einer entsprechenden Blende erhalte ich eine recht hohe Tiefenschärfe, Makro ist hier gar nicht angesagt....

Üben zu Hause ist ganz gut. Eigentlich sollten die Bilder dann schon ganz gut werden. Zur Vorsicht kann man die Aufnahmen zugleich im RAW-Format machen, die lassen sich dann ziemlich umfassend in der EBV nachbearbeiten.........

gar nicht reproduzierte Grüße

Claudia Janßen-Timmen



Manfred Hilgers schrieb:

Hallo Claudia

Ich sehe einen Fachmann vor mir zu haben.

Naja


Re: [Gen-Programme] Digitalisieren großformatig er Vorlagen

Date: 2006/02/14 17:43:26
From: Manfred Hilgers <Manfred.Hilgers(a)t-online.de>

Heute am Valentinstag sage ich dir: Du bist ein Goldschatz :)
Manfred

Claudia schrieb:
Hallo Manfred,

ganz kurz:

googeln hilft im allgemeinen, siehe u.a. hier: www.digitalkamera.de <http://www.digitalkamera.de/Tip/15/45.htm>

Ein Scanner ist im allgemeinen für diese Aufgaben nicht geeignet. Bücher sind durch ihre Bindung nicht plan auf einen Scanner zu legen, durch die Wölbung des Buches im Bereich der Bindung treten Unschärfen in der Tiefe auf. Scanner haben eine sehr geringe Tiefenschärfe........

So, was ist zu machen? Einen Aufbau entsprechend der Beschreibung im Link wäre schon ganz gut, auf jeden Fall ist viel (ungerichtetes) Licht von Vorteil.....


Re: [Gen-Programme] Digitalisieren großformatiger Vorlagen

Date: 2006/02/14 18:14:33
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Claudia wrote:

Scanner haben eine sehr geringe Tiefenschärfe........

Kommt auf den Scanner an.

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] Digitalisieren großformatiger Vorlagen

Date: 2006/02/14 18:21:01
From: Heinrich Schiffers <heinrich.schiffers(a)web.de>

Claudia schrieb am 14.02.2006:
      Darf ich mich kurz einmischen ?

>googeln hilft im allgemeinen, siehe u.a. hier: www.digitalkamera.de
><http://www.digitalkamera.de/Tip/15/45.htm>
>
>Ein Scanner ist im allgemeinen für diese Aufgaben nicht geeignet. Bücher
>sind durch ihre Bindung nicht plan auf einen Scanner zu legen, durch die
>Wölbung des Buches im Bereich der Bindung treten Unschärfen in der Tiefe
>auf. Scanner haben eine sehr geringe Tiefenschärfe.......
      Sehr richtig und auch die Bücher werden dadurch beschädigt.

>
>So, was ist zu machen? Einen Aufbau entsprechend der Beschreibung im
>Link wäre schon ganz gut, auf jeden Fall ist viel (ungerichtetes) Licht
>von Vorteil.....
>
>    * Zwei oder mehrere Leuchten (z.B. Leuchtstoffröhren) rechts und
>      links der Vorlage anordnen

Es gibt Tageslichtlampen, ca. 20 € /Stück. Die eingebauten Vorschaltgeräte
arbeiten mit hoher Frequenz. Flackern wie man es bei Leuchtstoffröhren- die
arbeiten mit Netzfrequenz, 50 Hz- beobachten kann entfällt.

>    * Die Kamera mittig (möglichst hoch, weit weg!!) von der Vorlage auf
>      einem Stativ (besser Reprostativ) anbringen
>    * Blende 11-16 wählen

>    * eventuell Glasscheibe zum Beschweren der Vorlage benutzen (bei
>      Büchern das "Unterfüttern für eine gerade Lage" nicht vergessen)
>    * eventuell cirkul.Polfilter benutzen

Glasscheibe vergessen ! Da braucht man monochromatisches Licht. Schriften
werden durch die unterschiedlichen - durch die Brechung verursachten - Wege der
verschiedenen Wellenlängen aus dem Weißlicht unscharf oder verwaschen.
Für eine ausreichende Planlage baue man sich aus zwei Holzplatten ein Gestell.
Die Holzplatten sollten - wie ein aufgeschlagenes Buch- im Winkel von ca. 100
bis 120° zueinander befestigt werden. Unterfüttern ist sehr wichtig um den
"Wulst" des Einbandes verschwinden zu lassen.

Blitzlicht vergessen! Alte Papiere sind oberflächengeleimt. Leime reflektieren!
Neuere Papiere sind gefüllt und eventuell mit Weißmachern behandelt. Auch nicht
gut für Blitzlicht :-)

>    * Weißabgleich machen!( natürlich - Papier unter dem Glas-  und mit
>      Filter!)

Wie schon Dieter Klahn schrieb, ist Weißabgleich extrem wichtig.
Auch die vorgeschlagenen Belichtungskorrekturen sind sehr zu empfehlen.

>Bei einem großen Abstand zur Vorlage und einer entsprechenden Blende
>erhalte ich eine recht hohe Tiefenschärfe, Makro ist hier gar nicht
>angesagt....
>
>Üben zu Hause ist ganz gut. Eigentlich sollten die Bilder dann schon
>ganz gut werden. Zur Vorsicht kann man die Aufnahmen zugleich im
>RAW-Format machen, die lassen sich dann ziemlich umfassend in der EBV
>nachbearbeiten.........
>
Aus der Erfahrung von ca. 25000 Aufnahmen wünscht viel Erfolg.

Grüße

Heinrich (Schiffers)


Re: [Gen-Programme] Digitalisieren großformatig er Vorlagen

Date: 2006/02/14 19:28:49
From: Frank Volk <frank.volk(a)vr-web.de>

> >
> > googeln hilft im allgemeinen, siehe u.a. hier: www.digitalkamera.de

Liebe Listenteilnehmer,

und  nachschauen im GenWiki hilft auch ...

Vor einigen Wochen habe ich meine Erfahrungen als Ersteintrag zur Digitalfotografie im
GenWiki eingestellt ...

http://wiki.genealogy.net/wiki/Digitalfotografie

Es wäre schön, wenn andere meinen Beitrag ergänzen würden ...

Freundliche Grüße

Frank Volk
www.frank-volk.de


[Gen-Programme] Danke

Date: 2006/02/14 19:57:26
From: Ute Lobisch <lobisch(a)onlinehome.de>

Liebe Listenmitglieder
nochmals vielen Dank für die Tipps von vor einigen Tagen (Bildverarbeitung und -sortierung). 
Auch heute kamen gute Tipps, hier sind Experten am Werk!
Deshalb heute meinen herzlichen Dank
Ute Lobisch


[Gen-Programme] Re: Genealogie-Programme Nachrichtensammlung, Band 27, Eintrag 11

Date: 2006/02/14 20:12:08
From: Mazirose <Mazirose(a)aol.com>

 
In einer eMail vom 14.02.2006 18:39:41 Westeuropäische Normalzeit schreibt  
genealogie-programme-request(a)genealogy.net:

Ich habe  eine Samsung  5 Mega-Pixel
Damit möchte ich aus alten Büchern  (Standesamt.....)  Urkunden 
abfotografieren.


siehe dazu bitte auch mal folgenden Link
 
_http://www.finepix.de/forum/showthread.php?p=51977#post51977_ 
(http://www.finepix.de/forum/showthread.php?p=51977#post51977) 
 
Gruß Manfred


Re: [Gen-Programme] Technikfür Genealogen: Digital isieren großformatiger Vorlagen

Date: 2006/02/15 00:06:37
From: Berend Schröder <mail(a)bs-leer.de>

Hallo Friedhelm, hallo Liste,
ich habe wegen des HP Scanners 4600q noch keine Stellungnahmen gelesen. Wäre
doch wichtig, wenn man vor der Anschaffung eines neuen Scanners steht. Alles
läßt sich schließlich nicht so einfach abfotografieren, auch digital nicht.
Daher die Frage:
Welche Kriterien, welche technischen MIndestanforderungen, gelten für einen
Scanner, der in der Familienforschung eingesetzt wird. Reichen auch die
billigen?
Gruß
Berend

----- Original Message ----- From: "Friedhelm Benneke" <F.Benneke(a)t-online.de>
To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net>
Sent: Tuesday, February 14, 2006 3:39 PM
Subject: [Gen-Programme] Technikfür Genealogen: Digitalisieren
großformatiger Vorlagen


Hallo, Werner Marquart,
Hallo Liste

Habe heute einen tollen Scanner von HP gesehen.
Modell 4600p, der mit zur Lösung dieses "Problems" wie geschaffen zu sein
scheint.
Er läßt sich "wie ein A4-Bildrahmen" auf der Vorlage platzieren
(= schonende, weil berührungsarme, Behandlung der Archivalie).
Bei Vorlagen größer als A4:
Einander überlappende Scans werden von der mitgelieferten Software
(Anschluß an Laptop)
zu einem (!) gesamten Bild zusammengefaßt.

Preis soll unter 200 € liegen.
Einzelheiten unter:
http://h10010.www1.hp.com/wwpc/de/de/sm/WF05a/2923-3883-3889-3889-3937-6879723.html

Wenn schon jemand aus der Liste Erfahrungen gesammelt hat,
wäre eine kurze Einschätzung hilfreich und willkommen.

Freundliche Grüße
Friedhelm Benneke


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Re: [Gen-Programme] Digitalisieren großformatiger Vo rlagen

Date: 2006/02/15 00:48:10
From: Berend Schröder <mail(a)bs-leer.de>

Hallo Claudia,
bei der Reprofotografie, egal ob analog oder digital, hilft das eigene
Experimentieren.

Ich fotografiere größere Vorlagen bis etwa Zeitungsgröße, wegen der
gleichmäßigen Ausleuchtung bei bewölktem Himmel und nicht bei Sonne
(besonders gut im Oktober oder jetzt Februar/ März) auf der Terrasse, also
bei Tageslicht und keinesfalls mit Blitz. Dazu lege ich die Vorlage auf eine
Unterlage (nur wegen Sauberkeit) auf das Pflaster und stelle mich dem
Tageslicht zugewandt breitbeinig dahinter. Dann vorbeugen und möglichst
soweit wie möglich mit ca. 1,00 m Abstand senkrecht nach unten freihändig
fotografieren.
Da die Vorlage eben ist, braucht man keine unnötige Schärfentiefe. Also
besser eine schnellere Verschlußgeschwindigkeit, um nichts zu verwackeln.
Versuch beginnen bei der analogen Fotografie mit Blende 5,6. Ich würde nicht
über Blende 8 gehen. Alle Aufnahmen zweimal machen, mit etwas veränderter
Einstellung.
In der Landschaftsbibliothek in Aurich mit den großen Fenstern mache ich es
bei planen Vorlagen (z.B. Karten) ähnlich: Auf dem Fußboden und so weit wie
möglich an das Fenster heran.
Bei der Digitalfotografie habe ich im Prinzip alles so beibehalten. Nur, das
ich hier auf Automatik stelle und nicht zoome. Der große Vorteil ist ja
dabei, daß man später am Bildschirm die Aufnahme beschneiden kann. Wenn es
gut läuft, kann ich beim Abfotografieren einer alten Zeitungsseite soviel
abschneiden, daß nur die gesuchte Zeitungsanzeige überbleibt. Ich
fotografiere bewußt mit etwa 1 m Abstand ein zu großes Bild und bearbeite
dann zu Hause wie beschrieben. Dann habe ich auch gleich das Datum der
Zeitungsausgabe (wegen der Quellenangabe). Man ist überrascht, welche
Schärfe 5 Millionen Pixel bringen!
Wenn die Planvorlage größer ist und ich sie mit dem mir möglichen Abstand
nicht mehr abdecken kann, gehe ich zum Copieshop. Die können das zumindest
bei Zeichnungsvorlagen,  bei Großfotos habe ich noch keine Erfahrungen
sammel können.

Die Reproduktion kleinerer Abbildungen und Fotos ist ein Sonderthema. Ich
habe mir dazu einen Reproständer gebaut und fotografiere auf einer
verschiebbaren Unterlage, ebenfalls auf der Terrasse bei Tageslicht und
keinesfalls mit Blitzlicht oder Kunstlicht. Bei der analogen Fotografie habe
ich meine alte Spiegelreflexkammera wieder hervorgeholt. Dazu habe ich
Zwischenringe und Vorsatzlinsen, die auch das Abbilden von kleinen Aufnahmen
möglich machen. Für die Digitalfotografie ist es wichtig, daß die Camera
auch einen Schraubanschluß an der Rückseite hat, um sie auf dem Ständer
montieren zu können. Denn hier ist die Freihandfotografie nicht meht
optimal.

Auch wenn die alten Hasen und Fotoexperten den Kopf schütteln: Ich komme mit
diesen Vorgehensweisen gut zurecht. Ausprobieren!

Schöne Grüße
Berend

----- Original Message ----- From: "Claudia" <Claudia(a)j-t.de>
To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net>
Sent: Tuesday, February 14, 2006 5:09 PM
Subject: Re: [Gen-Programme] Digitalisieren großformatiger Vorlagen


Hallo Manfred,

ganz kurz:

googeln hilft im allgemeinen, siehe u.a. hier: www.digitalkamera.de
<http://www.digitalkamera.de/Tip/15/45.htm>

Ein Scanner ist im allgemeinen für diese Aufgaben nicht geeignet. Bücher
sind durch ihre Bindung nicht plan auf einen Scanner zu legen, durch die
Wölbung des Buches im Bereich der Bindung treten Unschärfen in der Tiefe
auf. Scanner haben eine sehr geringe Tiefenschärfe........

So, was ist zu machen? Einen Aufbau entsprechend der Beschreibung im Link
wäre schon ganz gut, auf jeden Fall ist viel (ungerichtetes) Licht von
Vorteil.....

   * Zwei oder mehrere Leuchten (z.B. Leuchtstoffröhren) rechts und
     links der Vorlage anordnen
   * Die Kamera mittig (möglichst hoch, weit weg!!) von der Vorlage auf
     einem Stativ (besser Reprostativ) anbringen
   * Blende 11-16 wählen
   * eventuell Glasscheibe zum Beschweren der Vorlage benutzen (bei
     Büchern das "Unterfüttern für eine gerade Lage" nicht vergessen)
   * eventuell cirkul.Polfilter benutzen
   * Weißabgleich machen!( natürlich - Papier unter dem Glas-  und mit
     Filter!)

Bei einem großen Abstand zur Vorlage und einer entsprechenden Blende
erhalte ich eine recht hohe Tiefenschärfe, Makro ist hier gar nicht
angesagt....

Üben zu Hause ist ganz gut. Eigentlich sollten die Bilder dann schon ganz
gut werden. Zur Vorsicht kann man die Aufnahmen zugleich im RAW-Format
machen, die lassen sich dann ziemlich umfassend in der EBV
nachbearbeiten.........

gar nicht reproduzierte Grüße

Claudia Janßen-Timmen



Manfred Hilgers schrieb:

Hallo Claudia

Ich sehe einen Fachmann vor mir zu haben.

Naja

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Re: [Gen-Programme] Digitalisierengroßformatiger Vor lagen

Date: 2006/02/15 07:18:00
From: Detlef Ziemann <dziemann(a)lycos.de>

Moin Metti,

könntest Du Dich dazu vielleicht etwas näher auslassen? In den
Beschreibungen von Scannern habe ich noch nie einen Hinweis auf die
Tiefenschärfe gesehen.

Mit freundlichen Grüßen / kind regards
   Detlef Ziemann
Meine Ahnen und ich / my ancestors and me: http://www.dziemann.de


----- Original Message ----- 
From: "Stefan Mettenbrink" <S.Metti(a)gmx.de>
To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net>
Sent: Tuesday, February 14, 2006 6:08 PM
Subject: Re: [Gen-Programme] Digitalisierengroßformatiger Vorlagen


Claudia wrote:

> Scanner haben eine sehr geringe Tiefenschärfe........

Kommt auf den Scanner an.

MfG, Metti.
_____________________________________________
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Re: [Gen-Programme] Technik für Genealoge n: Digitalisieren großformatiger Vorlagen

Date: 2006/02/15 10:15:32
From: Claudia <Claudia(a)j-t.de>

Hallo Friedhelm,


Friedhelm Benneke schrieb:

Einander überlappende Scans werden von der mitgelieferten Software (Anschluß an Laptop)
zu einem (!) gesamten Bild zusammengefaßt.

da wäre ich sehr vorsichtig.....m.E. funktioniert diese Technik nur bei sehr planen ( und dünnen) Vorlagen, solange der Scanner parallel und ohne Zwischenraum zum Original arbeitet....


originale Grüße

Claudia Janßen-Timmen

Re: [Gen-Programme] Digitalisieren großformatig er Vorlagen

Date: 2006/02/15 10:23:00
From: Claudia <Claudia(a)j-t.de>

Hallo Berend,

es spricht nichts gegen eine eigene individuelle Herangehensweise bei der Lösung eines Problems. Wenn ich dann mit dem Ergebnis zufrieden bin, ist ja alles in Ordnung...... :-)

Eine pauschale Aussage zur Vorgehensweise sollte sich an optimalen Bedingungen orientieren.

Grüße in den Norden

Claudia J-T

Berend Schröder schrieb:

Hallo Claudia,
bei der Reprofotografie, egal ob analog oder digital, hilft das eigene
Experimentieren.

Ich fotografiere größere Vorlagen bis etwa Zeitungsgröße, wegen der
gleichmäßigen Ausleuchtung bei bewölktem Himmel und nicht bei Sonne
(besonders gut im Oktober oder jetzt Februar/ März) auf der Terrasse, also bei Tageslicht und keinesfalls mit Blitz. Dazu lege ich die Vorlage auf eine
Unterlage (nur wegen Sauberkeit) auf das Pflaster und stelle mich dem
Tageslicht zugewandt breitbeinig dahinter. Dann vorbeugen und möglichst
soweit wie möglich mit ca. 1,00 m Abstand senkrecht nach unten freihändig
fotografieren.
Da die Vorlage eben ist, braucht man keine unnötige Schärfentiefe. Also
besser eine schnellere Verschlußgeschwindigkeit, um nichts zu verwackeln.
Versuch beginnen bei der analogen Fotografie mit Blende 5,6. Ich würde nicht
über Blende 8 gehen. Alle Aufnahmen zweimal machen, mit etwas veränderter
Einstellung.
In der Landschaftsbibliothek in Aurich mit den großen Fenstern mache ich es bei planen Vorlagen (z.B. Karten) ähnlich: Auf dem Fußboden und so weit wie
möglich an das Fenster heran.
Bei der Digitalfotografie habe ich im Prinzip alles so beibehalten. Nur, das
ich hier auf Automatik stelle und nicht zoome. Der große Vorteil ist ja
dabei, daß man später am Bildschirm die Aufnahme beschneiden kann. Wenn es
gut läuft, kann ich beim Abfotografieren einer alten Zeitungsseite soviel
abschneiden, daß nur die gesuchte Zeitungsanzeige überbleibt. Ich
fotografiere bewußt mit etwa 1 m Abstand ein zu großes Bild und bearbeite
dann zu Hause wie beschrieben. Dann habe ich auch gleich das Datum der
Zeitungsausgabe (wegen der Quellenangabe). Man ist überrascht, welche
Schärfe 5 Millionen Pixel bringen!
Wenn die Planvorlage größer ist und ich sie mit dem mir möglichen Abstand
nicht mehr abdecken kann, gehe ich zum Copieshop. Die können das zumindest
bei Zeichnungsvorlagen,  bei Großfotos habe ich noch keine Erfahrungen
sammel können.

Die Reproduktion kleinerer Abbildungen und Fotos ist ein Sonderthema. Ich
habe mir dazu einen Reproständer gebaut und fotografiere auf einer
verschiebbaren Unterlage, ebenfalls auf der Terrasse bei Tageslicht und
keinesfalls mit Blitzlicht oder Kunstlicht. Bei der analogen Fotografie habe
ich meine alte Spiegelreflexkammera wieder hervorgeholt. Dazu habe ich
Zwischenringe und Vorsatzlinsen, die auch das Abbilden von kleinen Aufnahmen
möglich machen. Für die Digitalfotografie ist es wichtig, daß die Camera
auch einen Schraubanschluß an der Rückseite hat, um sie auf dem Ständer
montieren zu können. Denn hier ist die Freihandfotografie nicht meht
optimal.

Auch wenn die alten Hasen und Fotoexperten den Kopf schütteln: Ich komme mit
diesen Vorgehensweisen gut zurecht. Ausprobieren!

Schöne Grüße
Berend

----- Original Message ----- From: "Claudia" <Claudia(a)j-t.de>
To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net>
Sent: Tuesday, February 14, 2006 5:09 PM
Subject: Re: [Gen-Programme] Digitalisieren großformatiger Vorlagen


Hallo Manfred,

ganz kurz:

googeln hilft im allgemeinen, siehe u.a. hier: www.digitalkamera.de
<http://www.digitalkamera.de/Tip/15/45.htm>

Ein Scanner ist im allgemeinen für diese Aufgaben nicht geeignet. Bücher
sind durch ihre Bindung nicht plan auf einen Scanner zu legen, durch die
Wölbung des Buches im Bereich der Bindung treten Unschärfen in der Tiefe
auf. Scanner haben eine sehr geringe Tiefenschärfe........

So, was ist zu machen? Einen Aufbau entsprechend der Beschreibung im Link
wäre schon ganz gut, auf jeden Fall ist viel (ungerichtetes) Licht von
Vorteil.....

   * Zwei oder mehrere Leuchten (z.B. Leuchtstoffröhren) rechts und
     links der Vorlage anordnen
   * Die Kamera mittig (möglichst hoch, weit weg!!) von der Vorlage auf
     einem Stativ (besser Reprostativ) anbringen
   * Blende 11-16 wählen
   * eventuell Glasscheibe zum Beschweren der Vorlage benutzen (bei
     Büchern das "Unterfüttern für eine gerade Lage" nicht vergessen)
   * eventuell cirkul.Polfilter benutzen
   * Weißabgleich machen!( natürlich - Papier unter dem Glas-  und mit
     Filter!)

Bei einem großen Abstand zur Vorlage und einer entsprechenden Blende
erhalte ich eine recht hohe Tiefenschärfe, Makro ist hier gar nicht
angesagt....

Üben zu Hause ist ganz gut. Eigentlich sollten die Bilder dann schon ganz
gut werden. Zur Vorsicht kann man die Aufnahmen zugleich im RAW-Format
machen, die lassen sich dann ziemlich umfassend in der EBV
nachbearbeiten.........

gar nicht reproduzierte Grüße

Claudia Janßen-Timmen



Manfred Hilgers schrieb:

Hallo Claudia

Ich sehe einen Fachmann vor mir zu haben.


Naja

_____________________________________________
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Re: [Gen-Programme] Digitalisierengroßformatiger Vorlagen

Date: 2006/02/15 16:52:43
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Detlef Ziemann wrote:

könntest Du Dich dazu vielleicht etwas näher auslassen? In den
Beschreibungen von Scannern habe ich noch nie einen Hinweis auf die
Tiefenschärfe gesehen.

Die neueren Scanne mit der sehr flachen Bauweise habe eine
LED(?)-Scanzeile, die haben eine Tiefenschärfe von 1mm mit etwas
Glück 2mm. So mein damaliger Ensteigerscanner LIDE 20 von Canon. Die
Problem mit der Tiefenschärfe haben mich sehr gestört.

Ich habe mir einen gebrauchten älteren (zu seiner Zeit
höherwertigen) Scanner mit einer anderen Scantechnik (irgendwas mit
einem Spiegel innendrin) ersteigert. Dieser hat eine Bauhöhe von
10-12cm und bietet eine Tiefenschärfe von mindestens 10mm.

Wie diese Scantechniken genau heißen und was sie können, können
die Experten dieser Runde sicher besser erklären.

MfG, Metti.

AW: [Gen-Programme] Technikfür Genealogen: Digitalis ieren großformatiger Vorlagen

Date: 2006/02/15 21:00:44
From: Herwig Broschek <herwig.broschek(a)gmx.net>

Hallo Liste,
aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß nur zum Scannen von alten
Dokumenten ca. im A4 Format lediglich 200 dpi völlig ausreichen. Das kann
natürlich auch der billigste Scanner. Für Fotos und in Farbe hingegen
braucht man wenigstens 300 dpi, sofern die Vorlage nicht vergrößert werden
muß. D.h. das Foto sollte halt groß genug sein, damit man es nicht
vergrößern muß. Oft hat man aber nur ein Gruppenbild und möchte einen Kopf
heraus vergrößern - da braucht man dann natürlich größere Auflösung - aber
meist wird die Schärfe der Vergrößerung nur durch die Vorlage begrenzt - die
oft ja auch nicht gerade sehr scharf ist. Der Preis eines Scanners sagt
heute viel mehr über die Geschwindigkeit und die mitgelieferte Software als
über das Hardware-Können aus.

Ganz anders ist es bei Digitalfotos: da wurde ja schon ausführlich in dieser
Liste diskutiert. Ich kann dazu nur sagen: 2 MPixel reichen für eine A4
Seite nicht wirklich. Das ist aber auch klar, wenn man sich vor Augen ruft
was diese 2MPixel heisen: Eine A4 Seite ist 210x297 mm groß, das sind 8,2 x
11,6 inch. Wenn wir wie oben gesagt 200 dpi Auflösung haben wollen brauchen
wir 8,2x200 x 11,6x200 = 3.806.762 Pixel. Dabei habe ich jetzt nicht den
"Verschnitt" durch Bildbereiche, die ich frei lasse berücksichtigt - bei
welcher Kamera paßt genau A4 formatfüllend ins Bild? Es kommt also erst eine
Digitalkamera ab 4 Mpixel in Frage. Weniger brauche ich bzw. eine bessere
Auflösung bekomme ich nur, wenn ich näher herangehen kann = eine kleinere
Vorlage formatfüllend fotografiere. Letzteres kommt sicher bei Fotografien
vor, d.h. für Repro-Fotografien reicht je nach Größe der Vorlage meist schon
eine Kamera mit 2 Mpixel.

Mit freundlichen Grüßen
Ing. Herwig Broschek
herwig.broschek(a)gmx.net
http://ahnen.broschek.net

>Welche Kriterien, welche technischen MIndestanforderungen, gelten für einen
>Scanner, der in der Familienforschung eingesetzt wird. Reichen auch die
>billigen?
>Gruß
>Berend



[Gen-Programme] Digitalisieren großformatiger V orlagen

Date: 2006/02/17 08:36:20
From: Werner Marquardt <wmarq(a)web.de>

Liebe Listenmitglieder, 

aller herzlichsten Dank für die vielen Zuschriften zum Thema
"Digitalisieren großformatiger Vorlagen". Ich bin erfreut und
überwältigt davon, wie viele wertvolle Tipps von erfahrenen Kennern da
zusammen gekommen sind.  

Beim Lesen der Zuschriften bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass die
meisten der Kenner eine Digitalkamera einem Scanner vorziehen. Nun werde
ich mir in nächster Zeit wohl doch überlegen, ob ich nicht meine erst
vor wenigen Jahren für viel Geld gekaufte analoge Spiegelreflexkamera
durch eine Digitalkamera ersetzen soll. (Wobei dann aber das nächste
Problem auftauchen würde: Auf was soll man beim Kauf einer Digitalkamera
achten.)  

In den Zuschriften der letzten 3 Tage wurden wertvolle Tipps gegeben,
wie man einige der beim Fotografieren mit einer Digitalkamera
auftretenden Probleme vermeiden kann. Die Tipps betrafen u. a.:
Blitzlicht oder Sonnenlicht oder Fotolampen mit speziellen
Vorschaltgeräten; Fotografieren im Raum oder im Freien (Windstoß);
Verwackeln; Stativ;  optische Verzerrungen und Verzeichnungen;
Verschlusszeit; Blende; Polfilter; Parallaxe; monochromes Licht;
Abstand; optische Achse des Fotoapparats genau senkrecht zur Objektebene
ausrichten; usw.; usw.  

Diese Probleme, die beim Fotografieren die Qualität der Aufnahmen
beeinträchtigen können, spielen nach meiner Erfahrung bei einem
Flachbettscanner keine Rolle. Weil die Familienstammbäume, die ich
digitalisieren möchte, einzelne Blätter sind, die man leicht auf eine
Glasplatte auflegen kann, merkt man die bei üblichen Flachbettscannern
sehr geringe Tiefenschärfe nicht. Obwohl mein Scanner nur wenig gekostet
hat, liefert er doch Aufnahmen von überraschend guter Schärfe. Die
Schärfe ist sehr wichtig, denn die Familienstammbäume, die ich
einscannen möchte, sind mit kleiner Schrift und stellenweise sehr
gedrängt aufgeschrieben. Wenn nur das Problem nicht wäre, dass die zu
digitalisierenden Familienstammbäume größer als A4 sind und mein Scanner
nur bis maximal A4 kann.  

Ich habe schon davon gehört, dass es Programme gibt, mit denen man sich
überlappende Fotos einer Landschaft zu einem Panoramabild digital
zusammensetzen kann. Wer hat Erfahrung mit solchen Programmen? Kann
jemand sagen, ob man diese Programme auch bei eingescannten Aufnahmen
verwenden kann? Weiß jemand, wie die Schärfe der zusammengesetzten
Bilder ist? Reicht die Schärfe der elektronisch zusammengesetzten
Aufnahmen, damit man auch im Bereich der Überlappungen auch eine kleine
Handschrift entziffern kann?  

Auf Antworten und Erfahrungsberichte bin ich sehr gespannt. Dafür sage
ich jetzt schon meinen herzlichsten Dank! 

Viele Grüße 
Werner 



Re: [Gen-Programme] Digitalisieren großformatiger Vorlagen

Date: 2006/02/17 14:41:38
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Werner Marquardt wrote:

Auf Antworten und Erfahrungsberichte bin ich sehr gespannt. Dafür sage
ich jetzt schon meinen herzlichsten Dank!

Du kannst die einzelnen Scans problemlos mit einem
Bildbearbeiungsprogramm zusammenfügen. Wichtig ist, dass Du die
Enzelbilder alle im gleichen Winkel scanst oder vor dem zusammenfügen
entsprechend drehen kannst.
Da wirst du Dich in Dein Bildbearbeitungsprogramm einlesen müssen.

MfG, Metti.

[Gen-Programme] TEXTE Scannen

Date: 2006/02/17 16:34:48
From: Heinz Kramer <KH.Kramer(a)gmx.de>

Liebe Forscher/innen,

Beim Scannen von Antiqua-Schriften möchte ich möglichst keine Korrekturarbeit haben.

Beim Scannen mit OmnipageSE (Jahr 2002) OCR ist viel Nacharbeit.
Zur Zeit: Hardware CANOSLIDE 20

Welches Programm schafft das besser ? (Preis?)

Verfüge auch über PhotoBase 3 und PhotoStudio 5

Bin 82 Jahre und unerfahren.

Für Ratschläge dankt und grüßt aus Leipzig

Karl-Heinz Kramer


[Gen-Programme] Konvention für Namen in Gedcom

Date: 2006/02/19 15:35:53
From: Markus Bärlocher <markus.baerlocher(a)lau-net.de>

Guten Tag liebe Gedcom-Spezialisten!

wie ist das in Gedcom geregelt mit den Namen:

Rosa Müller heiratet Fritz Meier
und heisst jetzt Müller-Meier
(oder Meier, oder Müller, oder Meier-Müller)

nach der Scheidung heisst sie wieder Müller
(oder immer noch Müller-Meier, oder Meier, oder Meier-Müller)
und man/frau kann ja mehrmals heiraten...

Was schreibst Du - zu welchem Zeitpunkt? - in
NAME
SURN
_MARNM
_AKA
_ALIAS
(und vielleicht gibts ja noch mehr in diesem Zusammenhang?)

es gibt z.B.:
- Nachname in der Geburtsurkunde
- Nachname in Heiratsurkunden
- Nachname in Scheidungsurkunden
- Nachname in Personalausweisen
- willkürliche Namensänderungen (weil der alte "nicht gefällt")

Mit herzlichem Gruss,
Markus


Re: [Gen-Programme] Konvention für Namen in Gedcom

Date: 2006/02/19 16:30:28
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Markus Bärlocher wrote:

_MARNM
_AKA
_ALIAS

... sind individuelle Erweiterungen, die nicht zum Standardumfang von
Gedcom gehören. Du musst Dich also an die Hersteller der Programme
wenden, die diese Tags benutzen.

(und vielleicht gibts ja noch mehr in diesem Zusammenhang?)

Nicht, solange es Gedcom 5.5 betrifft.

Ich gebe Dir Recht, wenn Du meinst, dass Bedarf besteht. Das Problem ist
nur, Du müsstest sowohl im Indvidual-Record (Änderungen wegen
Adoption, neue Ehe eines Elternteils, aus eigenem Entschluss, ...) als
auch im Family-Record (Namensänderung bei Eheschließung, Trennung,
...) entsprechende Ereiterungen vorsehen. Die Erweiterungen müssten
meiner Meinung nach zumindest das Datum, den Ort, eine Bemerkung und
evt. ein Ereignis enthalten, oder mit einem vorhandenm Ereignis
verknüpft sein.

Da das umfangreiche Änderungen erfordern würde, konnte man sich
bisher nicht einigen.

Ich empfehle, bei der Datenaufnahme immer den Geburtsnamen anzugeben.
Sollte sich der Nachname später ändern würde ich einen
entsprechenden Hinweis in den zum Ereignis gehörenden Bemerkungen
eintragen.
Nachteil: Du kannst beim Suchen nach "Meier" nicht Frau "Müller"
finden, wenn der Ehename "Meier" nur in den Bemerkungen auftaucht.

MfG, Metti.

[Gen-Programme] Doppelte Angabe der Kinder

Date: 2006/02/21 08:38:54
From: Lothar Wagner <lotharwagner365(a)compuserve.de>

Hallo in die große Runde,
Ich arbeite noch mit FST 2005 und habe da ein Problem, welches mich zum Verzeifeln bringt.
Vielleicht kann mir da jemand einen Tipp geben.

Bei der Aufnahme einer Familie stellte sich heraus, daß der Ehemann 2x verheiratet war und in jeder Ehe Kinder geboren wurden.
Beim Ausdruck der Nachkommen- und auch der Gesamttafel erscheinen dann alle Kinder jeweils doppelt.

Frage: Wie kann dieses abändern, sodaß die Kinder nur noch einmal erscheinen?

Mit bestem Dank im Voraus
Lothar (Wagner)

Re: [Gen-Programme] Doppelte Angabe der Kinder

Date: 2006/02/21 12:38:04
From: Thomas.van-Geuns(a)t-online.de <Thomas.van-Geuns(a)t-online.de>

Hallo Lothar,

wenn bei einer Partnerschaft Kindern vorhanden sind und eine neue
Partnerschaft angelegt wird, kommt die Frage, ob die Kinder übernommen
werden sollen.
Dieses verneinen und in der neuen Patnerschaft die neuen Kinder anlegen.

In deinem Fall die doppelten Kinder auf mehrfache Eltern überprüfen,
wahrscheinlich ist ein Elternteil aus beiden Partnerschaften verknüpft.
Diese trennen, dann ist es wieder gerade.

Es gibt unter 
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/familienstammbaum
übrigens eine eigene Mailingliste zu  FST.

Viel Erfolg

Thomas (van Geuns)

-----Original Message-----
Date: Tue, 21 Feb 2006 08:32:20 +0100
Subject: [Gen-Programme] Doppelte Angabe der Kinder
From: "Lothar Wagner" <lotharwagner365(a)compuserve.de>
To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net>

Hallo in die große Runde,
Ich arbeite noch mit FST 2005 und habe da ein Problem, welches mich zum
Verzeifeln bringt.
Vielleicht kann mir da jemand einen Tipp geben.

Bei der Aufnahme einer Familie stellte sich heraus, daß der Ehemann 2x
verheiratet war und in jeder Ehe Kinder geboren wurden.
Beim Ausdruck der Nachkommen- und auch der Gesamttafel erscheinen dann
alle Kinder jeweils doppelt.

Frage: Wie kann dieses abändern, sodaß die Kinder nur noch einmal
erscheinen?




[Gen-Programme] Gedcom - Openofficetabelle

Date: 2006/02/22 19:31:25
From: Matthias Schmidt <schmidtfamilie(a)yahoo.de>

Guten Abend zusammen!

Ich möchte eine Gedcom-Datei in Openoffice/Staroffice als Tabelle
bearbeiten bzw. auswerten. Gibt es dafür ein Tool, oder auch einen
Tip, wie ich die Datei in Openoffice als Tabelle (nicht als Text!)
öffnen kann?


-- 
Mit freundlichen Grüssen
Matthias Schmidt
mailto:schmidtfamilie(a)yahoo.de
www.schmidtfamilie.de


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Re: [Gen-Programme] Gedcom - Openofficetabelle

Date: 2006/02/22 20:24:01
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Matthias Schmidt wrote:

Ich möchte eine Gedcom-Datei in Openoffice/Staroffice als Tabelle
bearbeiten bzw. auswerten. Gibt es dafür ein Tool, oder auch einen
Tip, wie ich die Datei in Openoffice als Tabelle (nicht als Text!)
öffnen kann?

Die Gedcomdatei in ein Genealogieprogramm importieren und als CSV-Datei
(Excel-Expor) exportieren.

MfG, Metti.

AW: [Gen-Programme] Gedcom - Openofficetabelle

Date: 2006/02/22 20:38:03
From: Herwig Broschek <herwig.broschek(a)gmx.net>

Guten Abend Herr Schidt,
da gibt es ein Tool "GEDTOOL":
GedTool ist eine Sammlung von Excel-Makros zur Bearbeitung von GEDCOM-Dateien. Alle Funktionen werden von einer gemeinsamen Menüoberfläche aus gestartet. Mit GedTool können alle Felder einer GEDCOM-Datei in eine Excel-Datei umgewandelt, dort verändert und wieder zurückgeschrieben werden. GedTool wurde mit VBA-Makros auf Basis von Excel 97 erstellt und läuft auch unter allen höheren Versionen. (kann auch 2 GEDCOM Dateien vergleichen)
http://wiki.genealogy.net/index.php/GedTool
GedTool(a)gmx.de (Peter Schulz) €10,-

Mit freundlichen Grüßen
Ing. Herwig Broschek
herwig.broschek(a)gmx.net
http://ahnen.broschek.net 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Matthias Schmidt
Gesendet: Mittwoch, 22. Februar 2006 19:32
An: Genealogie-Programme(a)genealogy.net
Betreff: [Gen-Programme] Gedcom - Openofficetabelle

Guten Abend zusammen!

Ich möchte eine Gedcom-Datei in Openoffice/Staroffice als Tabelle
bearbeiten bzw. auswerten. Gibt es dafür ein Tool, oder auch einen
Tip, wie ich die Datei in Openoffice als Tabelle (nicht als Text!)
öffnen kann?


-- 
Mit freundlichen Grüssen
Matthias Schmidt
mailto:schmidtfamilie(a)yahoo.de
www.schmidtfamilie.de


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Re: AW: [Gen-Programme] Gedcom - Openofficetabelle

Date: 2006/02/22 21:25:32
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Herwig Broschek wrote:

Guten Abend Herr Schidt,
da gibt es ein Tool "GEDTOOL":
GedTool ist eine Sammlung von Excel-Makros zur Bearbeitung von GEDCOM-Dateien. Alle Funktionen werden von einer gemeinsamen Menüoberfläche aus gestartet. Mit GedTool können alle Felder einer GEDCOM-Datei in eine Excel-Datei umgewandelt, dort verändert und wieder zurückgeschrieben werden. GedTool wurde mit VBA-Makros auf Basis von Excel 97 erstellt und läuft auch unter allen höheren Versionen. (kann auch 2 GEDCOM Dateien vergleichen)

In wie weit funktioniert das mit dem erwähnten Openoffice/Staroffice?

MfG, Metti.

AW: AW: [Gen-Programme] Gedcom - Openofficetabelle

Date: 2006/02/23 12:44:02
From: Herwig Broschek <herwig.broschek(a)gmx.net>

Hallo Metti,
da bin ich überfragt, da ich Openoffice/Staroffice nicht verwende, sondern
nur Excel. Die Frage, ob und wieweit die VBA-Makros in Openoffice/Staroffice
funktionieren kann ich also nicht beantworten. Da müßte man den Author Peter
Schulz GedTool(a)gmx.de fragen.

Mit freundlichen Grüßen
Ing. Herwig Broschek
herwig.broschek(a)gmx.net
http://ahnen.broschek.net

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Metti wrote:

In wie weit funktioniert das mit dem erwähnten Openoffice/Staroffice?

MfG, Metti.
_____________________________________________


Re: AW: AW: [Gen-Programme] Gedcom - Openofficetabelle

Date: 2006/02/23 16:31:40
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Herwig Broschek wrote:

da bin ich überfragt, da ich Openoffice/Staroffice nicht verwende, sondern
nur Excel. Die Frage, ob und wieweit die VBA-Makros in Openoffice/Staroffice
funktionieren kann ich also nicht beantworten. Da müßte man den Author Peter
Schulz GedTool(a)gmx.de fragen.

Ich frag ja nur, weil der Ursprungsposter explizit nach
Openoffice/Staroffice gefragt hatte, da hilft ein Exelmakro nicht, wenn
er es nicht nutzen kann.

Aber möglicherweise bekommt Matthias das noch selber raus. Dann wäre
eine entsprechende Info hier scher erwünscht.

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] Gedcom - Openofficetabelle

Date: 2006/02/23 16:48:59
From: Heinz Köhler <hkoehler(a)sampo.de>

Hallo zusammen,

die Tabellen aus Excel lassen sich ohne Probleme nach Openoffice übertragen (wird schon gesagt!). ;-) Die Makros von Herrn Schulz werden wohl nicht in Openoffice laufen.

Somit geht es nur über Excel und Gedtool nach Openoffice. :-[

Aber sag mal Metti, hat Familienbande keinen CSV-Export?

Herzliche Forscher- und Fasnetsgrüße aus Württemberg *lach*

Heinz (Köhler)

da bin ich überfragt, da ich Openoffice/Staroffice nicht verwende, sondern
nur Excel. Die Frage, ob und wieweit die VBA-Makros in Openoffice/Staroffice
funktionieren kann ich also nicht beantworten. Da müßte man den Author Peter
Schulz GedTool(a)gmx.de fragen.

Ich frag ja nur, weil der Ursprungsposter explizit nach Openoffice/Staroffice gefragt hatte, da hilft ein Exelmakro nicht, wenn er es nicht nutzen kann. Aber möglicherweise bekommt Matthias das noch selber raus. Dann wäre eine entsprechende Info hier scher erwünscht.
MfG, Metti. . <http://list.genealogy.net/mailman/archiv/google>

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Ich möchte eine Gedcom-Datei in Openoffice/Staroffice als Tabelle
bearbeiten bzw. auswerten. Gibt es dafür ein Tool, oder auch einen
Tip, wie ich die Datei in Openoffice als Tabelle (nicht als Text!)
öffnen kann?


[Gen-Programme] HHHH Datei mit endung dbf ins Ged com übertragen geht das?

Date: 2006/02/23 18:16:18
From: Herbert Heuß <herbert-heuss(a)aon.at>

Ein herzliches Grüß Gott in
Die Listenrunde,

Vor wenigen Tagen erhielt ich eine CD mit verschiedenen ausgearbeiteten
Kirchenbüchereintragungen.
Es sind dies ca. 70 MB. Diese Dateien wurden in den Jahren 1990-1999 im das
Format
FoxBase+/dbaseIII Pluse, no nomens also noch unter dem Betriebssystem DOS
eingearbeitet.
Zeichensatz OEM wurde außerdem verwendet um die Umlaute  verwenden zu
können.

Meine Fragen an Euch Spezialisten:
1. wie bekomme ich am kostengünstigen und einfachsten diese Dateien
in ein anderes Datenbank Format bzw. ins GEDCOM um sie dann im
Erfassungsprogramm GES 2000
weiter zu bearbeiten zu können?
2. Wie sollte hier mal Grundsätzlich eine Archivierung dieser Dateien in
elektronischer
von sich gehen.
3. Mein Gedanke wäre ja diese Dateien in mein Erfassungsprogramm GES 2000 zu
übernehmen um dann die Daten
in Papierform zu bringen. Aber auch dann immer wieder in der entsprechende
Zeit in die entsprechende
Datenbank Format zu bringen und so der Nachwelt zu erhalten.

Ich konnte diese Daten sowohl ins Excel 2003 bringen als auch mit dem DBF -
Viewer 2000
Anschauen.


Wer von Euch hat nun eine Idee oder Hilfestellung für mich parat.

Besten Dank für Eure geschätzte Hilfestellung und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
            
Heuß Herbert
 
 
mailto: herbert-heuss(a)aon.at
 
Wichtiger Hinweis: Alle Ein- bzw. Ausgehenden E-Mail-Nachrichten werden mit
"Anti Vir" in der jeweils aktuellen Form einer Prüfung unterzogen. Kann
dennoch nicht für Viren Freie Mails garantieren.
Gesucht werden Infos aller Art von Familiennamen aus Österreich
Eidenberger, Weyrer, Freilinger, Kochlöffel, Rittenschober, Voggeneder,
Stöger, Schützenhofer
aus dem übrigen Weltall Heuß, Heuss, Heiß, Heiss
Mitglied im Verein für Familien & Wappenkunde Württemberg und Baden 
Stuttgart  ( VW1869)
Mitglied im Verein Igal Lustenau (Interressen Gemeinschaft Ahnenforschung
Lustenau) Österreich
www.igal.at
Mitglied im Verein f. Computergenealogie e.V. (Comgen 1070 )
Gast beim Arbeitskreis f. Familienforschung in Leutkirch / Allgäu
Gast beim Arbeitskreis f. Familienforschung in Biberach a. d. Riß
Mitglied in den oben genannten Mailingslisten



AW: [Gen-Programme] HHHH Datei m it endung dbf ins Gedcom übertra gen geht das?

Date: 2006/02/23 18:29:18
From: Herwig Broschek <herwig.broschek(a)gmx.net>

Hallo Herr Heuß,
ich  kenne mich leider mit FoxBase+/dbaseIII nicht aus, aber sie schreiben sie könnten die Daten einmal in Excel 2003 bringen. Von da könnte man sie mit GEDTOOL in eine GEDCOM Datei übertragen und die dann in ihr gewohntes Erfassungsprogramm GES 2000 einlesen.
GedTool ist eine Sammlung von Excel-Makros zur Bearbeitung von GEDCOM-Dateien. Alle Funktionen werden von einer gemeinsamen Menüoberfläche aus gestartet. Mit GedTool können alle Felder einer GEDCOM-Datei in eine Excel-Datei umgewandelt, dort verändert und wieder zurückgeschrieben werden. GedTool wurde mit VBA-Makros auf Basis von Excel 97 erstellt und läuft auch unter allen höheren Versionen. (kann auch 2 GEDCOM Dateien vergleichen) http://wiki.genealogy.net/index.php/GedTool
GedTool(a)gmx.de (Peter Schulz) €10,-

Mit freundlichen Grüßen
Ing. Herwig Broschek
herwig.broschek(a)gmx.net
http://ahnen.broschek.net

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Herbert Heuß
Gesendet: Donnerstag, 23. Februar 2006 17:14
An: genealogie-programme(a)genealogy.net; ges-2000-l(a)genealogy.net; bavaria-l(a)genealogy.net; vfwkwb-l(a)genealogy.net
Betreff: [Gen-Programme] HHHH Datei mit endung dbf ins Gedcom übertragen geht das?

Ein herzliches Grüß Gott in
Die Listenrunde,

Vor wenigen Tagen erhielt ich eine CD mit verschiedenen ausgearbeiteten
Kirchenbüchereintragungen.
Es sind dies ca. 70 MB. Diese Dateien wurden in den Jahren 1990-1999 im das
Format
FoxBase+/dbaseIII Pluse, no nomens also noch unter dem Betriebssystem DOS
eingearbeitet.
Zeichensatz OEM wurde außerdem verwendet um die Umlaute  verwenden zu
können.

Meine Fragen an Euch Spezialisten:
1. wie bekomme ich am kostengünstigen und einfachsten diese Dateien
in ein anderes Datenbank Format bzw. ins GEDCOM um sie dann im
Erfassungsprogramm GES 2000
weiter zu bearbeiten zu können?
2. Wie sollte hier mal Grundsätzlich eine Archivierung dieser Dateien in
elektronischer
von sich gehen.
3. Mein Gedanke wäre ja diese Dateien in mein Erfassungsprogramm GES 2000 zu
übernehmen um dann die Daten
in Papierform zu bringen. Aber auch dann immer wieder in der entsprechende
Zeit in die entsprechende
Datenbank Format zu bringen und so der Nachwelt zu erhalten.

Ich konnte diese Daten sowohl ins Excel 2003 bringen als auch mit dem DBF -
Viewer 2000
Anschauen.


Wer von Euch hat nun eine Idee oder Hilfestellung für mich parat.

Besten Dank für Eure geschätzte Hilfestellung und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
            
Heuß Herbert
 
 
mailto: herbert-heuss(a)aon.at
 
Wichtiger Hinweis: Alle Ein- bzw. Ausgehenden E-Mail-Nachrichten werden mit
"Anti Vir" in der jeweils aktuellen Form einer Prüfung unterzogen. Kann
dennoch nicht für Viren Freie Mails garantieren.
Gesucht werden Infos aller Art von Familiennamen aus Österreich
Eidenberger, Weyrer, Freilinger, Kochlöffel, Rittenschober, Voggeneder,
Stöger, Schützenhofer
aus dem übrigen Weltall Heuß, Heuss, Heiß, Heiss
Mitglied im Verein für Familien & Wappenkunde Württemberg und Baden 
Stuttgart  ( VW1869)
Mitglied im Verein Igal Lustenau (Interressen Gemeinschaft Ahnenforschung
Lustenau) Österreich
www.igal.at
Mitglied im Verein f. Computergenealogie e.V. (Comgen 1070 )
Gast beim Arbeitskreis f. Familienforschung in Leutkirch / Allgäu
Gast beim Arbeitskreis f. Familienforschung in Biberach a. d. Riß
Mitglied in den oben genannten Mailingslisten


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Re: [Gen-Programme] Gedcom - Openofficetabelle

Date: 2006/02/23 18:32:55
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Heinz Köhler wrote:

Aber sag mal Metti, hat Familienbande keinen CSV-Export?

Doch, sicher.
Sehr flexibel gestaltbar mit dem Export und entsprechender Exportvorlage.
Oder ganz einfach aus dem Suchfenster heraus.

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] Gedcom - Openofficetabelle

Date: 2006/02/23 19:08:25
From: Heinz Köhler <hkoehler(a)sampo.de>

Hallo Metti,

warum antwortest Du dann nicht vollständig?  :'(

Sprich: über Familienbande nach Openoffice

Grüße, ein etwas verwunderter Ahnenforscher

Heinz (Köhler)

O:-)

Fällt mir soeben noch ein: mit dem Progrämmchen "GENViewer" kann man auch CSV-Dateien erzeugen und nach Excel oder Openoffice bringen. :-)

*Date:* 2006/02/23 18:32:55
*From:* Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Heinz Köhler wrote:

Aber sag mal Metti, hat Familienbande keinen CSV-Export?

Doch, sicher. Sehr flexibel gestaltbar mit dem Export und entsprechender Exportvorlage. Oder ganz einfach aus dem Suchfenster heraus.
MfG, Metti.   <http://list.genealogy.net/mailman/archiv/google>

----------------------------------------------------------------
Ich möchte eine Gedcom-Datei in Openoffice/Staroffice als Tabelle
bearbeiten bzw. auswerten. Gibt es dafür ein Tool, oder auch einen
Tip, wie ich die Datei in Openoffice als Tabelle (nicht als Text!)
öffnen kann?
----------------------------------------------------------------


Re: AW: [Gen-Programme] HHHH Datei mit endung dbf ins Gedcom übertragen geht das?

Date: 2006/02/23 19:25:00
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Herwig Broschek wrote:

ich  kenne mich leider mit FoxBase+/dbaseIII nicht aus, aber sie schreiben sie könnten die Daten einmal in Excel 2003 bringen. Von da könnte man sie mit GEDTOOL in eine GEDCOM Datei übertragen und die dann in ihr gewohntes Erfassungsprogramm GES 2000 einlesen.

Sehe ich auch so.

Wie GEDTOOL allerdings Tabellen in Gedcom wandelt und ob dabei
Verweise/Verbindungen erhalten bleiben oder erzeugt werden, konnte ich
aus der Beschreibung nicht erkennen.

MfG, Metti.

Re: AW: [Gen-Programme] HHHH Date i mit endung dbf ins Gedcom übertragen ge ht das?

Date: 2006/02/23 19:33:41
From: Heinz Köhler <hkoehler(a)sampo.de>

Hallo Metti,

aus eigener langjähriger Erfahrung kann ich Dir versichern:

---> es funktioniert wunderbar    :-) :-) :-)

Das ist doch die wichtigste Erkenntnis.

Grüßle

Heinz (Köhler)

;-)

Herwig Broschek wrote:

    ich kenne mich leider mit FoxBase+/dbaseIII nicht aus, aber sie
    schreiben sie könnten die Daten einmal in Excel 2003 bringen. Von
    da könnte man sie mit GEDTOOL in eine GEDCOM Datei übertragen und
die dann in ihr gewohntes Erfassungsprogramm GES 2000 einlesen.

Sehe ich auch so.

Wie GEDTOOL allerdings Tabellen in Gedcom wandelt und ob dabei Verweise/Verbindungen erhalten bleiben oder erzeugt werden, konnte ich aus der Beschreibung nicht erkennen. MfG, Metti.



Re: [Gen-Programme] Gedcom - Openofficetabelle

Date: 2006/02/23 19:37:49
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Heinz Köhler wrote:

warum antwortest Du dann nicht vollständig?  :'(

Sprich: über Familienbande nach Openoffice

Zuviel Werbung. Nacher ist es noch vorbei mit meiner Ruhe ;-)

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] HHH H Datei mit endung dbf ins Gedcom über tragen geht das?

Date: 2006/02/23 19:44:17
From: Gerd Schmerse <gerd(a)schmerse.de>

Moin Herbert Heuß,

zur Mail vom Thu, 23 Feb 2006 17:14:18 +0100:

>Ich konnte diese Daten sowohl ins Excel 2003 bringen 

Komplett? Wieviele Datensätze übernimmt Excel 2003 denn? Ich habe nur Excel
97, da ist bei 65.536 Schluß. Eine 330.000-Datensätze-dBase-Datei wird ohne
Fehlermeldung übernommen, aber nur bis dahin... Die ist 45 MB groß, Deine
dürfte daher wohl noch mehr Datensätze haben?


Gruß
Gerd (Schmerse)

[Gen-Programme] Re: GEDTOOL und OpenOffice

Date: 2006/02/23 21:13:33
From: Rainer Göddel <RainerGoeddel(a)web.de>

Hallo, in die Runde,
Gedtool funktioniert leider nicht mit Openoffiice, da es Macros benutzt.

Viele Grüße

Rainer

Re: [Gen-Programme] Re: GEDTOOL und OpenOffice

Date: 2006/02/23 21:34:43
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Rainer Göddel wrote:

Hallo, in die Runde,
Gedtool funktioniert leider nicht mit Openoffiice, da es Macros benutzt.

Was hast Du denn vor? Dasselbe wie Matthias oder wie Herbert?

MfG, Metti.

[Gen-Programme] GedTool - OpenOffice

Date: 2006/02/23 23:32:47
From: Peter Schulz <PeSz(a)gmx.de>

Hallo zusammen,

GedTool ist (derzeit) nicht unter OpenOffice ablauffähig.

GedTool basiert auf Makros, welche mit der Microsoft-Office-Programmiersprache VBA (Visual Basic for Applications) erstellt wurden. OpenOffice-Makros basieren auf der Programmiersprache Starbasic. Das bedeutet, daß die Makros neu programmiert werden müßten, um unter OpenOffice die gleiche Funktionalität zu erhalten.

OpenOffice-CALC hat (leider) die gleichen Restriktionen wie Excel - 256 Spalten und 65536 Spalten. Bei großen Datenbeständen werden hier die Grenzen überschritten, da jede Person eine eigene Zeile beansprucht - insofern hat Gerd mit seinem Hinweis recht. Bei der Umsetzung von Kirchenbüchern spielt dies aber keine Rolle, da hier jeder Eintrag einzeln zu betrachten ist. Daher können hier die Datenbestände "portioniert" übernommen werden. Die "Verschmelzung" von mehrfach vorkommenden Personen kann auch nachträglich in einem Genealogieprogramm vorgenommen werden. Dies macht auch Sinn, denn ein in den Kirchenbüchern mehrfach vorkommender Max Müller, muss nicht zwangsläufig ein und dieselbe Person sein. Dies lässt sich nur unter Einbeziehung aller anderen Daten überprüfen.

Mit freundlichen Grüßen
Peter (Schulz)

[Gen-Programme] Achtung homepage-Inhaber: Abzocke

Date: 2006/02/26 12:20:40
From: Helga Schulte-Paßlack <Helga.Schulte-Passlack(a)gmx.de>

Liebe Listis,

dies betrifft nicht nur die Genealogen, sondern generell alle, die eine
Homepage haben und ein Banner o. ä. von anderen Firmen.

Gestern bekam ich von einem mir unbekannten Rechtsanwalt eine Abmahnung
wegen meiner Homepage. Ein anderes Schreibbüro (also Konkurrent = eine
der gesetzlich erlaubten"Anzeiger" wegen Verstoß gegen das
Wettbewerbsrecht) monierte, daß ich nicht auf allen anklickbaren Seiten
das Impressum mit "ein bis maximal zwei Klicks" erreichbar gemacht
hätte, sondern erst mit vier Klicks. Das war zuviel und hat mich den
stolzen Betrag von mehr als 390 € gekostet.

Ich schicke Euch das als Mahnung, Eure Seiten genau zu überprüfen, ob
ihr auch gegen das Wettbewerbsrecht etc. verstoßt.

Sagt nicht, Euch könne das nicht passieren. Es reicht, wenn ihr auf
Eurer privaten Seite ein Banner von einer Firma, Institution o. ä.
geschaltet habt.
Dann kann nämlich eine ähnliche Firma, wie sie auf Eurem Banner
vertreten ist, oder ein Verband generell, dem diese Firmen angehören,
Klage erheben.
Und das ist teuer für Euch! Auch wenn Euch klar ist, dass es sich um
reine Abzocke handelt, habt ihr eigentlich keine Chance: Die Zeit, die
Euch zur Verfügung steht, bis ihr gezahlt haben müsst, kann zwischen
Stunden und wenigen Tagen liegen. Wer nicht rechtzeitig zahlt,  der
bekommt eine einstweilige Verfügung mit entsprechenden Kosten.
Ich habe die Abmahnung am Samstag bekommen und bis Dienstag muss das
Geld auf dem Konto des Rechtsanwaltes eingegangen sein.
Meine Seite ist jetzt vom Netz genommen und muß rechtlich korrekt
überarbeitet werden, weil ich sonst sofort 4.000 Euro Strafe zu zahlen habe.

Solches Geld ist sehr ärgerliches Lehrgeld. Ich möchte Euch diese
Erfahrung gerne ersparen.
Also überprüft alle Eure homepage und seid dabei mehr als genau.

Wen es betrifft, der sollte auch an die Preisangabenverordnung und (auch
bei privaten Homepages) an einen Haftungsausschluss denken.

Ich wünsche Euch ungetrübten Spaß an und mit Eurer Homepage.

Viele Grüße
Helga

PS Bei uns gibt es heute Erbsensuppe ohne Würstchen - weil sich der
gegenerische Anwalt jetzt was besseres leisten kann ;-)




Re: [Gen-Programme] Achtung homepage-Inhaber: Abzocke

Date: 2006/02/26 13:03:12
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Helga Schulte-Paßlack wrote:

Sagt nicht, Euch könne das nicht passieren. Es reicht, wenn ihr auf
Eurer privaten Seite ein Banner von einer Firma, Institution o. ä.
geschaltet habt.

Da bin ich mir nicht sicher.
Wenn ich ein Banner klar als Werbung kenntlich mache und darauf
hinweise, dass ich mich sowohl von der Werbung als auch von den Inhalten
der verlinkten Seiten distanziere, würde ich annehmen, auf der
sicheren Seite zu sein.

Wen es betrifft, der sollte auch an die Preisangabenverordnung und
(auch
bei privaten Homepages) an einen Haftungsausschluss denken.

Meine Homepage ist rein privat, hat keine Links zu anderen Seiten,
keinerlei Werbung und ein Impressum. Ich hoffe, damit auf der sicheren
Seite zu sein.

Generell halte ich Deinen Hinweis für durchaus berechtigt. Jeder, der
eine Homepage ins Netzt stellt, sollte sich bewusst sein, das hier nicht
mit Informationen dritter gearbeitet werden darf (z.B. Ausschnitte aus
Stadtplänen, Bilder die auf anderen Internetseiten veröffentlicht
werden, Bilder von Einzelpersohnen, etc.) sofern nicht das Recht dazu
eingeholt wurde.

Sollte Deine Homepage eine rein private HP sein, würde ich das dem
abmahnendem Anwalt schreiben, eine Unterlassungserklärung abgeben und
(zumindest vorerst) kein Geld überweisen. Dann muss man Dich
verklagen. Hier kommt es auf den Inhalt Deiner HP an. Wenn klar die rein
private Nutzung und das Banner als Werbung erkennbar ist, würde ich es
darauf ankommen lassen.

Abzocker gibt es in dem Bereich nämlich reichlich. Die bieten Dir eine
gering erscheinende Kostenpauschale gegenüber hoher Gerichtskosten. In
der Hoffnung, dass Du schnell zahlst.

MfG, Metti.

AW: [Gen-Programme] Achtung homepage-Inhaber: Abzocke

Date: 2006/02/26 13:15:59
From: Christoph Fitzek <Christoph.Fitzek(a)aon.at>

Liebe HP-Betreiber !

Die unten stehenden Ausführungen von Helga Schulte-Paßlack, die sie uns dankenswerter Weise zur Warnung mitgeteilt hat, bereffen alle HPs, die Banner oder ähnliches von Firmen haben, die im gewerblichen Wettbewerb stehen. Dies ist insbesondere bei manchen sogenannten "kostenlosen" HPs der Fall, wo einem von einigen Providern als besondere Zusatzleistung zur  kostenlosen HP diverse Banner mitgeliefert oder mehr oder weniger dezent angeboten werden, auch wenn man diese Banner ursprünglich gar nicht haben wollte.

Mir sind allerdings keine Indizien bekannt, daß abmahnende Rechtsanwälte mit manchen Providern, die solche "kostenlosen" HPs anbieten, diesbezüglich in unmittelbarer oder mittelbarer Verbindung stehen.

Herzliche Grüße aus Wien
Christoph (Fitzek)

> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-
> programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Helga Schulte-Paßlack
> Gesendet: Sonntag, 26. Februar 2006 12:23
> An: Genealogie-Programme; Hans Pettelkau; barbara.pueschel(a)t-online.de
> Betreff: [Gen-Programme] Achtung homepage-Inhaber: Abzocke
> 
> Liebe Listis,
> 
> dies betrifft nicht nur die Genealogen, sondern generell alle, die eine
> Homepage haben und ein Banner o. ä. von anderen Firmen.
> 
> Gestern bekam ich von einem mir unbekannten Rechtsanwalt eine Abmahnung
> wegen meiner Homepage. Ein anderes Schreibbüro (also Konkurrent = eine
> der gesetzlich erlaubten"Anzeiger" wegen Verstoß gegen das
> Wettbewerbsrecht) monierte, daß ich nicht auf allen anklickbaren Seiten
> das Impressum mit "ein bis maximal zwei Klicks" erreichbar gemacht
> hätte, sondern erst mit vier Klicks. Das war zuviel und hat mich den
> stolzen Betrag von mehr als 390 € gekostet.
> 
> Ich schicke Euch das als Mahnung, Eure Seiten genau zu überprüfen, ob
> ihr auch gegen das Wettbewerbsrecht etc. verstoßt.
> 
> Sagt nicht, Euch könne das nicht passieren. Es reicht, wenn ihr auf
> Eurer privaten Seite ein Banner von einer Firma, Institution o. ä.
> geschaltet habt.
> Dann kann nämlich eine ähnliche Firma, wie sie auf Eurem Banner
> vertreten ist, oder ein Verband generell, dem diese Firmen angehören,
> Klage erheben.
> Und das ist teuer für Euch! Auch wenn Euch klar ist, dass es sich um
> reine Abzocke handelt, habt ihr eigentlich keine Chance: Die Zeit, die
> Euch zur Verfügung steht, bis ihr gezahlt haben müsst, kann zwischen
> Stunden und wenigen Tagen liegen. Wer nicht rechtzeitig zahlt,  der
> bekommt eine einstweilige Verfügung mit entsprechenden Kosten.
> Ich habe die Abmahnung am Samstag bekommen und bis Dienstag muss das
> Geld auf dem Konto des Rechtsanwaltes eingegangen sein.
> Meine Seite ist jetzt vom Netz genommen und muß rechtlich korrekt
> überarbeitet werden, weil ich sonst sofort 4.000 Euro Strafe zu zahlen
> habe.
> 
> Solches Geld ist sehr ärgerliches Lehrgeld. Ich möchte Euch diese
> Erfahrung gerne ersparen.
> Also überprüft alle Eure homepage und seid dabei mehr als genau.
> 
> Wen es betrifft, der sollte auch an die Preisangabenverordnung und (auch
> bei privaten Homepages) an einen Haftungsausschluss denken.
> 
> Ich wünsche Euch ungetrübten Spaß an und mit Eurer Homepage.
> 
> Viele Grüße
> Helga
> 
> PS Bei uns gibt es heute Erbsensuppe ohne Würstchen - weil sich der
> gegenerische Anwalt jetzt was besseres leisten kann ;-)
> 
> 
> 
> _____________________________________________
> An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme




Re: [Gen-Programme] Achtung homepage-Inhaber: Abzocke

Date: 2006/02/26 13:16:41
From: Thomas Liebert - - 09328 Lunzenau <thomas(a)ahnenforschung-liebert.de>

Hallo Geschädigte,

dazu empfehle ich das Lesen von http://www.beckmannundnorda.de/tdgimpressum.html

Beste Grüße Thomas

---------------------------------------------------------------------
www.ahnenforschung-liebert.de    -    letzte Aktualisierung: 12.12.05
(Die Einwohner der Dörfer der Wechselb. Schönb. ... 1557/1581 - Stein)

Ich suche ständig genealogisches Material aus dem Territorium nördlich
und westlich von Chemnitz zum Aufbau einer "lokalen Ahnenstammkartei"

I am continuously looking for ancestral data from the area north and
west of Chemnitz in order to build a "local ancestry database"

Helga Schulte-Paßlack schrieb:
Liebe Listis,

dies betrifft nicht nur die Genealogen, sondern generell alle, die eine
Homepage haben und ein Banner o. ä. von anderen Firmen.

Gestern bekam ich von einem mir unbekannten Rechtsanwalt eine Abmahnung
wegen meiner Homepage. Ein anderes Schreibbüro (also Konkurrent = eine
der gesetzlich erlaubten"Anzeiger" wegen Verstoß gegen das
Wettbewerbsrecht) monierte, daß ich nicht auf allen anklickbaren Seiten
das Impressum mit "ein bis maximal zwei Klicks" erreichbar gemacht
hätte, sondern erst mit vier Klicks. Das war zuviel und hat mich den
stolzen Betrag von mehr als 390 € gekostet.

Ich schicke Euch das als Mahnung, Eure Seiten genau zu überprüfen, ob
ihr auch gegen das Wettbewerbsrecht etc. verstoßt.

Sagt nicht, Euch könne das nicht passieren. Es reicht, wenn ihr auf
Eurer privaten Seite ein Banner von einer Firma, Institution o. ä.
geschaltet habt.
Dann kann nämlich eine ähnliche Firma, wie sie auf Eurem Banner
vertreten ist, oder ein Verband generell, dem diese Firmen angehören,
Klage erheben.
Und das ist teuer für Euch! Auch wenn Euch klar ist, dass es sich um
reine Abzocke handelt, habt ihr eigentlich keine Chance: Die Zeit, die
Euch zur Verfügung steht, bis ihr gezahlt haben müsst, kann zwischen
Stunden und wenigen Tagen liegen. Wer nicht rechtzeitig zahlt,  der
bekommt eine einstweilige Verfügung mit entsprechenden Kosten.
Ich habe die Abmahnung am Samstag bekommen und bis Dienstag muss das
Geld auf dem Konto des Rechtsanwaltes eingegangen sein.
Meine Seite ist jetzt vom Netz genommen und muß rechtlich korrekt
überarbeitet werden, weil ich sonst sofort 4.000 Euro Strafe zu zahlen habe.

Solches Geld ist sehr ärgerliches Lehrgeld. Ich möchte Euch diese
Erfahrung gerne ersparen.
Also überprüft alle Eure homepage und seid dabei mehr als genau.

Wen es betrifft, der sollte auch an die Preisangabenverordnung und (auch
bei privaten Homepages) an einen Haftungsausschluss denken.

Ich wünsche Euch ungetrübten Spaß an und mit Eurer Homepage.

Viele Grüße
Helga

PS Bei uns gibt es heute Erbsensuppe ohne Würstchen - weil sich der
gegenerische Anwalt jetzt was besseres leisten kann ;-)



_____________________________________________
An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme


Re: [Gen-Programme] Achtung homepage-Inhaber: Abzocke

Date: 2006/02/26 13:39:14
From: Markus Bärlocher <markus.baerlocher(a)lau-net.de>

Hallo Helga,

danke für Deinen Hinweis!

aber WAS genau muss ich machen?

Herzlichen Dank,
Markus

PS: baue grad eine grosse Genealogie-Site...

--
Tel: +49-9155-1715
Web: www.lau-net.de/baerlocher

[Gen-Programme] Ergänzung zu: Achtung homepa ge-Inhaber: Abzocke

Date: 2006/02/26 15:24:09
From: Helga Schulte-Paßlack <Helga.Schulte-Passlack(a)gmx.de>

Liebe Listis,

schon mal herzlichen Dank für all die privaten und Listenmails, die schon angekommen sind.
Wen es nicht interessiert, bitte einfach löschen.

Das Thema ist wirklich wichtig, weil man nicht glaubt, dass man betroffen ist - ehe man zahlen muss.
So ging es mir auch.

Ich war ganz sicher, dass auf meiner (gewerblichen) Homepage alles korrekt war. Pustekuchen!

Als die Abmahnung kam, habe ich gedacht: "Mit mir nicht! Das könnte dem so passen! Der kriegt nichts!". Hat man ja schließlich schon öfter gehört. Doch dann habe ich mich schlau gemacht und zum Schluß habe ich zähneknirschend gezahlt.

Hier die Fakten (auf §§ etc. verzichte ich mal):
a) Die Abmahnung kam per Einwurf-Einschreiben mit der gelben Post.
b) Der Rechtsanwalt ist wirklich einer und ist eingetragen.
c) Eine Vollmacht des Konkurrenten von mir lag vor und war beigelegt.
d) Die Konkurrentin hatte das Recht mich zu belangen, da sie ebenfalls ein Schreibbüro führt (zwar auch ein Inkasso-Unternehmen gleichzeitig, aber das tat leider nichts zur Sache). e) Der Streitwert, nach dem sich die rechtsanwaltlichen Gebühren richten, war mit 4000 € noch unterhalb der globalen Grenze von 5100 €. e) Das Impressum meiner Homepage war auf einer Extraseite untergebracht und definitiv nicht von jeder Seite mit ein bis maximal zwei Klicks zu erreichen.
f) Das Impressum war auf der Startseite nicht wählbar.
Damit habe ich gegen geltendes Recht verstoßen.

Dann dachte ich mir, dass die Fristen nicht ausreichend lang sind. Samstag Posteingang, bis Dienstag meine vorliegende Unterschrift beim Anwalt. Aber es gibt keine Fristen für Abmahnungen beim geltenden deutschen Recht. Es ist sogar möglich, dass die Frist nur ein paar Stunden beträgt.

Dann dachte ich: "Na gut, der Rechtsanwalt hat Recht." Ich unterschreibe, aber zahlen werde ich nicht. Da ist unser deutsches Gesetz aber hammerhart. Ich kann Euch das alles unmöglich erzählen, was ich lernen mußte.

An dem Punkt habe ich mir gedacht: Ohne eigenen Rechtsanwalt geht es nicht! Aber ein Null-Acht-15-Rechtsanwalt darf es auch nicht sein, der hat keine Ahnung vom Internet-Recht. Was tun am Samstag-Nachmittag? Ich habe mich an einen Kontakt erinnert, den ich durch meine ehrenamtliche Mitarbeit bei unserem Verein habe und diesen mit der Internetproblematik vertrauten RA tatsächlich samstags erreicht. Ergebnis: zahlen muß ich auch! Und zwar innerhalb der gesetzten (nicht gesetzlichen, die gibt es nicht) Frist.

Ich hätte nur eine Chance gehabt, wenn ich nachweisen könnte, dass es sich um eine Serienabmahnung handelt. Aber das konnte ich nicht in so kurzer Zeit.

Das vorab zu Euren Tips, was ich alles hätte machen können, ehe ich zahle.

Viele Grüße
Helga








[Gen-Programme] Weitere Infos zu Achtung - Abzocke

Date: 2006/02/27 21:20:29
From: Helga Schulte-Paßlack <Helga.Schulte-Passlack(a)gmx.de>

Liebe Listis,

ganz herzlichen Dank an diejenigen unter Euch,
die mir über die Liste und in sehr großer Zahl privat mailten,
mich trösteten,
für die Infos dankten,
mir Links schickten,
mich zum Essen einluden,
oder ihre Würstchen aus dem Kühlschrank schenken wollten.

Ich habe mich sehr darüber gefreut.

Besonders gefreut habe ich mich aber, dass nicht eine einzige Mail dabei war, die darauf hinwies, dass man sich in genealogischen Listen befindet und bitteschön beim Thema bleiben sollte. Das zeigt, dass die rechtlichen Vorschriften, die es für Homepages gibt, eine große Black-Box sind, über die kaum jemand komplett Bescheid weiss.

Im Verlauf dieser drei Tage, an denen mein Mann und ich uns mit dem Thema intensiv beschäftigt haben, erschüttert uns besonders eine Erkenntnis. Es gibt nur eine Chance, sich gegen diese Abzocker zu wehren: Man muß vor dem Hochladen der eigenen Präsentation über die gesetzlichen Vorschriften umfassend informiert sein.

Auf http://www.abmahnwelle.de/arbeit/aufklaerung/index.html steht der treffendste Satz: "Von einer Vorschrift muss man natürlich zuerst einmal wissen, dass sie existiert. Erst dann kann man sich darum kümmern, worin sie besteht. Wobei man dann allerdings immer noch nicht unbedingt erkennt, welche Stolperfallen findige Juristen daraus noch knüpfen und für Abmahnungen nutzen können."

Ich kann Euch nur raten dort mal nachzulesen, was einem so alles passieren kann - und ich bin nahezu sicher, einige Dinge davon habt ihr auch nichtsahnend auf eurer Seite stehen.

Wenn ihr Euch weitergehend informieren wollt, hier einige Links, die ich gefunden habe oder geschickt bekam:
http://www.rettet-das-internet.de/abmahnung.htm
http://www.bahnhof-hamburg.de/impressum.html
http://www.daniel-rehbein.de/urteil-landgericht-hamburg.html <http://www.daniel-rehbein.de/urteil-landgericht-hamburg.html>
http://www.linksandlaw.info/Abmahnung.html
http://www.digi-info.de/de/netlaw/index.php
http://www.beckmannundnorda.de/tdgimpressum.html
http://www.stern.de/computer-technik/internet/?id=513174
http://www.digi-info.de/de/netlaw/index.php

Ich wünsche Euch, dass Euch dieser Frust erspart bleibt:
Eure liebevoll gestaltete und über Jahre hinweg - im guten Glauben, alles korrekt gemacht zu haben - gepflegte Homepage mit Zitaten von Paragraphen und und und verunzieren zu müssen, wenn ihr online ohne Abmahnungen präsent bleiben wollt.

Liebe Grüße
Helga

PS Wir sind mit der überarbeiteten Homepage morgen oder übermorgen wieder online. Das Lehrgeld haben wir schon bezahlt ;-) und ich muss ja damit mein Geld verdienen. Allerdings ist sie in unseren Augen jetzt so "verhunzt", dass wir eine neue machen werden.