Date: 2006/02/01 10:30:28
From: Gerhard <ggsch1147(a)gmx.net>
Hallo, bitte auf die Webseite www.pcahnen.de sehen. Der Autor dieses Programms bietet eine Konvertierung von Elke-Daten an Gerhard > -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net > [mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im > Auftrag von BESENIUS Henri > Gesendet: Dienstag, 31. Januar 2006 20:41 > An: genealogie-programme(a)genealogy.net > Betreff: [Gen-Programme] ELKE > > Hallo, > > Nach jahrelanger Pause will ich meinen Stammbaum zu Ende führen. > Meine bisherigen Daten besitze ich noch unter ELKE V1 DOS Version. > Gibt es ein Windows-Programm welches meine Dateien > importieren kann. > > Vielen herzlichen Dank für eventuelle Hilfe oder Hinweise > > Henri BESENIUS > 112, rue du Rocher > L-9556 WILTZ > Luxemburg > Telefon: (00352) 958964 > Handy: (00352) 021 360164 > e-mail: henri.besenius(a)cegecom.lu > > _____________________________________________ > An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern > http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme > >
Date: 2006/02/02 01:21:04
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>
Hallo, es gab mal eine umfangreiche Checkliste, was ein ideales Ahnenprogramm alles können sollte. Leider habe ich den Link nicht mehr. Vielleicht weiß jemand, welche Liste ich meine und hat den Link irgendwo parat? Danke Ulrich Kretschmer
Date: 2006/02/02 09:45:28
From: Andreas Abel <post(a)a-abel.de>
Hallo Ulrich, das wird eine Wunschliste gewesen kein. Das Ergebnis wäre dann, bildlich gesprochen, die eierlegende Wollmilchsau. Beides gibt es nicht. Wenn Du weisst, was Du selbst vom Genealogieprogramm erwartest, wirst Du sicher das richtige finden - bis Du merkst, was Dir bei dem eben gewählten Programm fehlt. Wenn man anfängt, kann man gar nicht wissen, auf was das Ganze hinausläuft. Wichtig wäre ein wirklich guter Gedcom Ex-/Import zwischen den Einzelnen Programmen. Hier sind sich die Hersteller leider nicht in allen Punkten einig. Die wichtigsten Daten werden sicher übertragen, aber eben nicht alle. Oder es landen nicht alle Daten in dem von Dir vorgesehenen Feld. Es gibt aber Hersteller, die sich bemühen, dass die Daten Deines Programms auch in ihrem Programm richtig ankommen. Du darfst aber nicht erwarten, dass jeder Programmierer sein Programm nach Deinen Wünschen umstrickt. Es wird also immer ein Versuch bleiben. Wenn Du dann tausende von Personen im Programm hast, wird ein Umstieg aus zeitlichen Gründen nicht mehr in Frage kommen. Lieber vorher lange testen, bevor Du die ganze Sippe eingetragen hast. Besten Gruss Andreas > Hallo, > es gab mal eine umfangreiche Checkliste, was ein ideales Ahnenprogramm alles > können sollte. Leider habe ich den Link nicht mehr. Vielleicht weiß jemand, > welche Liste ich meine und hat den Link irgendwo parat? > Danke > Ulrich Kretschmer > > _____________________________________________ > An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern > http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/02/02 10:16:46
From: Norbert.Roclawski <Norbert.Roclawski(a)superkabel.de>
Hallo, > -----Ursprüngliche Nachricht----- > bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Ulrich Kretschmer > Gesendet: Donnerstag, 2. Februar 2006 00:37 > es gab mal eine umfangreiche Checkliste, was ein ideales Ahnenprogramm alles > können sollte. Leider habe ich den Link nicht mehr. Vielleicht weiß jemand, > welche Liste ich meine und hat den Link irgendwo parat? Hier steht die Checkliste! http://wiki.genealogy.net/index.php/Cg/Testkriterien_Software Herzliche Grüße Norbert (Roclawski)
Date: 2006/02/02 16:21:38
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Andreas Abel wrote:
Wichtig wäre ein wirklich guter Gedcom Ex-/Import zwischen den Einzelnen Programmen. Hier sind sich die Hersteller leider nicht in allen Punkten einig.
Das hat nichts mit "einig sein" zu tun. Wozu soll ich Tempelcodes im-/exportieren, wenn ich in meinem Programm keine Möglichkeit habe, sie einzugeben? MfG, Metti.
Date: 2006/02/02 18:49:23
From: Andreas Abel <post(a)a-abel.de>
>> Wichtig wäre ein wirklich guter Gedcom Ex-/Import zwischen den Einzelnen >> Programmen. Hier sind sich die Hersteller leider nicht in allen Punkten >> einig. > > Das hat nichts mit "einig sein" zu tun. Wozu soll ich Tempelcodes > im-/exportieren, wenn ich in meinem Programm keine Möglichkeit habe, > sie einzugeben? Deshalb muss man eben vorher wissen, was man will. Ich kann mir aber schwer vorstellen, dass man, wenn man mit der Genealogie anfängt, schon weiss, wo das hinführt. Die Liste bei wiki.genealogy.net ist sicher gut, sie ist sogar sehr gut. Selbst wenn jetzt auch dabei steht, was jedes einzelne Programm kann, so ist das immer nur eine Momentaufnahme, da doch viele Programme weiter entwickelt werden und in einem Jahr nicht mehr vergleichbar sind. Es sei denn, es macht sich jemand die Mühe und bringt immer alles auf den neuesten Stand. Gruss Andreas
Date: 2006/02/02 19:10:33
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Andreas Abel wrote:
Das hat nichts mit "einig sein" zu tun. Wozu soll ich Tempelcodes im-/exportieren, wenn ich in meinem Programm keine Möglichkeit habe, sie einzugeben?Deshalb muss man eben vorher wissen, was man will. Ich kann mir aber schwer vorstellen, dass man, wenn man mit der Genealogie anfängt, schon weiss, wo das hinführt.
Stimmt. darum ist es sicher sinnvoll, eine Liste mit Möglichkeiten zu studieren und danach entscheiden, wie wichtig die einzelnen Kriterien sind. Dennoch ist ein Programm, das viele meiner Wunschfunktionen bietet möglicherweise auf Grund von schlechter Benutzerführung ungeeignet. MfG, Metti.
Date: 2006/02/02 20:16:21
From: Klaus Vahlbruch <Klaus-Vahlbruch(a)t-online.de>
Stefan Mettenbrink schrieb:
Andreas Abel wrote:Wichtig wäre ein wirklich guter Gedcom Ex-/Import zwischen den Einzelnen Programmen. Hier sind sich die Hersteller leider nicht in allen Punkten einig.Das hat nichts mit "einig sein" zu tun. Wozu soll ich Tempelcodes im-/exportieren, wenn ich in meinem Programm keine Möglichkeit habe, sie einzugeben?MfG, Metti. _____________________________________________
Hallo Metti, DAS habe ich schon verstanden, ist aber etwas kurzsichtig. Ein sehr, sehr großer Teil unserer Partner im Gedcom-Verkehr arbeitet eben doch als Mormone mit "Tempel-Daten", oder arbeitet -ohne selbst dieser Kirche anzugehören- mit Programmen, die direkt (z.B. PAF) oder mittelbar, ohne Aufhebens davon zu machen (z.B. GES-2000), in diesem Bereich angesiedelt sind. Dein Gedanke wäre ja auch andersherum denkbar: Warum sollest Du in Deinem Programm diese Möglichkeit(en) nicht haben? An anderer würde sie wohl (bei sich) eingeben. Fakt ist, dass ich derzeit bei GES-2000 solche "Fächer" habe und sie ganz ohne Schaden "leer", unbeachtet lasse. Das übergeordnete Ziel der Kompartibilität aller wirklich wichtigen Genealogie-Programme wäre mir solche Optionen, die ich *nicht* nutze, wert. Viele Grüße Klaus (Vahlbruch)
Date: 2006/02/02 21:02:56
From: Dirk Böttcher <dirk.boettcher(a)gmx.net>
Hallo, Andreas!
Die Liste bei wiki.genealogy.net ist sicher gut, sie ist sogar sehr gut. Selbst wenn jetzt auch dabei steht, was jedes einzelne Programm kann, so ist das immer nur eine Momentaufnahme, da doch viele Programme weiter entwickelt werden und in einem Jahr nicht mehr vergleichbar sind. Es sei denn, es macht sich jemand die Mühe und bringt immer alles auf den neuesten Stand.
Mich hat die Liste förmlich erschlagen, wobei ich nicht wirklich alle Punkte verstanden habe oder für sinnvoll halte ... ;-)
Ich hatte mal vor Jahren eine Liste zum Programm Ahnenforscher 2000 gefunden (leider Stand 2003) ...
http://www.christm.ch/software/ahnenforscher2000/af2000.htmEine entsprechende Liste gibt es zu Ahnenblatt (laufend aktualisiert) hier ...
http://www.ahnenblatt.de [dann auf "Funktionsübersicht" klicken]War mal ein Versuch meinerseits dem Anwender eine schnelle und (da die Liste nicht von mir stammt) "neutrale" Funktionsübersicht zu bieten.
Gruß, Dirk (www.ahnenblatt.de).
Date: 2006/02/02 21:30:00
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Klaus Vahlbruch wrote:
Das übergeordnete Ziel der Kompartibilität aller wirklich wichtigen Genealogie-Programme wäre mir solche Optionen, die ich *nicht* nutze, wert.
Das war ein Beispiel von hunderten (ich übertreibe bewusst). Es gibt in Gedcom unzählige Möglichkeiten und ch kenn kein Programm, das alle nutzt. Das Problem ist einfach, dass Du dann immer alle möglichen Daten in Deime Programm intern mitschleppen musst. Das Ganze dann auch noch personen- und famlienbezogen. Um beim späteren Export wieder alles exportieren zu können. Hinzu kommt, dass mittlerweile viele Programme Funktionen bieten, die mit Gedcom gar nicht darstellbar sind. Es wird dann mit individuellen Tags (die in Gedcom zulässig sind) versucht, die Daten zu exportieren. da diese Informationen meist nicht dokumentiert sind, kann außer diesem einen Programm keiner etwas damit anfangen. Es geht nicht. Selbst wenn mann wollte. MfG, Metti.
Date: 2006/02/03 00:17:05
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>
Am Donnerstag, 2. Februar 2006 10:16 schrieb Norbert.Roclawski: > http://wiki.genealogy.net/index.php/Cg/Testkriterien_Software Hallo, ja danke, das war es, was ich suchte. (Allerdings hatte ich die Inhalte des ursprünglichen Links, den ich meinte, etwas anders in Erinnerung. Aber egal.) Ulrich
Date: 2006/02/03 08:23:51
From: Norbert Roclawski <Norbert.Roclawski(a)superkabel.de>
Ulrich schrieb: > > http://wiki.genealogy.net/index.php/Cg/Testkriterien_Software > > Hallo, > ja danke, das war es, was ich suchte. > (Allerdings hatte ich die Inhalte des ursprünglichen Links, den > ich meinte, > etwas anders in Erinnerung. Aber egal.) Ja, den Text gab es früher in der Webseite. Er ist inzwischen wohl in das genealogische WIKI übertragen worden. Gruß Norbert
Date: 2006/02/03 09:57:31
From: Nikolaus Ordemann <n.ordemann(a)infocity.de>
Hallo Metti,
die Argumentation müsste andersrum gehen: in die Checkliste gehört außer den Anforderungen bezüglich Genealogie auch die nach einer guten Benutzerführung, und zwar im Rang absolut nicht untergeordnet. Aber die hilft natürlich auch nicht, wenn die genealogischen Anforderungen nicht befriedigt werden....Dennoch ist ein Programm, das viele meiner Wunschfunktionen bietet möglicherweise auf Grund von schlechter Benutzerführung ungeeignet.
Gruß
--
Nikolaus (Ordemann)
http://privat.genealogy.net/ordemann
Die genealogische Ordemann-Homepage
The (German language) genealogical Ordemann homepage
Date: 2006/02/05 23:02:52
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>
> > Am Donnerstag, 2. Februar 2006 10:16 schrieb Norbert.Roclawski: > > http://wiki.genealogy.net/index.php/Cg/Testkriterien_Software > Am Donnerstag, 2. Februar 2006 23:46 schrieb Ulrich Kretschmer: > Hallo, > ja danke, das war es, was ich suchte. > (Allerdings hatte ich die Inhalte des ursprünglichen Links, den ich meinte, > etwas anders in Erinnerung. Aber egal.) > Ulrich Hallo zusammen, eine Teilnehmerin schickte mir noch diesen Link: http://www.genealogienetz.de/cg/beitraege/b_text33.html Das war die ursprüngliche Liste, die ich in Erinnerung hatte... Aber inhaltlich ist sie im großen und ganzen in der neueren Testkriterien-Liste aufgegangen. Grüße Ulrich Kretschmer
Date: 2006/02/06 03:16:54
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>
Hallo Liste, habe folgendes Problem: mein Programm exportiert den Titel der Person in der Gedcom-Datei sowohl als TITL als auch als NPFX. Das Programm, in das ich diese GEDCOM-Datei importieren will, hat damit aber ein Problem - die Titel kommen doppelt an... Der Autor des Programms ist der Meinung, sein Export sei so richtig. Ich habe im GEDCOM-Standard gelesen, so richtig klar ist mir nicht geworden, was da richtig und was falsch sein soll. Um mit ihm diskutieren zu können, fehlt mir im Moment etwas der Hintergrund... Daher folgende Fragen an die hier mitlesenden Programm-Autoren (und ggf. an Anwender): a) wie wird der Name "Major Dr. Karl Friedrich von XYZ jun." (als Maximal-Beispiel) vom jeweiligen Programm beim Gedcom-Export behandelt? b) welche verschiedenen GEDCOM-Varianten werden beim Import des vorstehenden Beispiel-Namens unterstützt? ...bzw. was passiert beim Import folgender beispielhafter Gedcom-Datei: 0 HEAD 1 FILE testdatei.ged 1 GEDC 2 VERS 5.5 2 FORM LINEAGE-LINKED 1 CHAR ANSI 0 @I1@ INDI 1 NAME Karl Friedrich /von XYZ-1/ 2 GIVN Karl Friedrich 2 SURN von XYZ-1 2 NPFX 2 NSFX jun. 1 TITL Major Dr. 0 @I2@ INDI 1 NAME Karl Friedrich /XYZ-2/ 2 GIVN Karl Friedrich 2 SURN von XYZ-2 2 NPFX von 2 NSFX jun. 1 TITL Major Dr. 0 @I3@ INDI 1 NAME Karl Friedrich /XYZ-3/ 2 GIVN Karl Friedrich 2 SURN XYZ-3 2 NPFX von 2 NSFX jun. 1 TITL Major Dr. 0 @I4@ INDI 1 NAME Karl Friedrich /von XYZ-1/ 2 GIVN Karl Friedrich 2 SURN von XYZ-1 2 NPFX Major Dr. 2 NSFX jun. 1 TITL Major Dr. 0 TRLR Ergebnisse meiner eigenen Versuche beim Import dieser Datei: 1) Stammbaumdrucker 5.5: nur I1 kommt richtig an (d.h. "von XYZ-1" im Nachnamensfeld), bei I2 und I3 wird NPFX und TITL unter "Beruf/Titel" zusammengeworfen (keine Meldung, kein Vermerk im Protokoll). Der NSFX verschwindet in allen Fällen kommentarlos im Orkus. GIVN und SURN bleibt anscheinend unberücksichtigt (keine Meldung, kein Protokollvermerk). 2) GFAhnen 5.2: NPFX wird nicht verstanden und dies wird beim Import auch gemeldet (Protokoll wird erzeugt). Bei I2 und I3 verschwindet somit das "von". Der Inhalt von NSFX steht in Anführungszeichen hinter dem Familiennamen. GIVN und SURN bleibt anscheinend völlig unberücksichtigt. Bei I4 kommt weder NPFX noch TITL an, Fehlermeldung. 3) Ages 1.40 Testversion: NPFX und NSFX werden nicht verstanden und als Notizen importiert (Abfrage/Meldung erscheint; Protokoll gibt's offenbar nicht). GIVN und SURN bleiben offenbar unberücksichtigt. Das "von" bei I2 und I3 wird somit nicht erkannt. TITL kommt richtig an. Vorläufiges Fazit: Die Variante von I1 ist anscheinend noch am richtigsten... Grüße Ulrich Kretschmer
Date: 2006/02/06 06:31:58
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Ulrich Kretschmer wrote:
a) wie wird der Name "Major Dr. Karl Friedrich von XYZ jun." (als Maximal-Beispiel) vom jeweiligen Programm beim Gedcom-Export behandelt?
Das ist problematisch und hängt unter anderem vom benutzen Programm ab. So gibt es Programme, die für NPFX und SPFX nicht mal vom eigene Felde vorsehen. Dann kannst Du das auch nicht separat exportieren. Beim Import werden die Namensbesandteile bestenfalls dem Vornamen/Nachnamen hinzugefügt.
b) welche verschiedenen GEDCOM-Varianten werden beim Import des vorstehenden Beispiel-Namens unterstützt?
Nach Angabe im Header nur Gedcom 5.5. Genau genommen entspricht die
Datei aber nicht dem Standard Gedcom 5.5, da 1 CHAR ANSI nicht
zulässig ist.
NPFX:
NAME_PIECE_PREFIX:= {Size=1:30}
[ <NAME_PIECE> | <NAME_PIECE_PREFIX>, <NAME_PIECE> ]
Non indexing name piece that appears preceding the given name and
surname parts. Different name
prefix parts are separated by a comma.
For example:
Lt. Cmndr. Joseph /Allen/ jr.
In this example Lt. Cmndr. is considered as the name prefix portion
Hier käme also Dein Major.
SPFX:
NAME_PIECE_SUFFIX:= {Size=1:30}
[ <NAME_PIECE> | <NAME_PIECE_SUFFIX>, <NAME_PIECE> ]
Non-indexing name piece that appears after the given name and surname
parts. Different name suffix
parts are separated by a comma.
For example:
Lt. Cmndr. Joseph /Allen/ jr.
In this example jr. is considered as the name suffix portion.
Also Dein jun.
Nun wird es interessant. Als Nachname würde ich "von XYZ" sehen.
Den Dr. sehe ich als akademischen Titel. Dieser gehört nicht zur
PERSONAL_NAME_STRUCTURE sondern zur PERSONAL_ATRIBUT_STRUCTURE.
TITL:
NOBILITY_TYPE_TITLE:= {Size=1:120}
The title given to or used by a person, especially of royalty or other
noble class within a locality.
Vor allem aber, wenn ich NPFX und TITL benutze, warum sollte ich
identisches dort eintragen?
Interessant wäre, wie der Export Deines Programms konkret aussieht.
Vor allem, wo TITL zugeordnet ist. Wenn TITL in der
PERSONAL_NAME_STRUCTURE auftaucht, ist es schlicht falsch. Findet es
sich in der PERSONAL_ATRIBUT_STRUCTURE, gehört es nicht zum Namen
sondern zu den Eigenschaften.
Ich denke das sagt doch alles.
MfG, Metti.
Date: 2006/02/06 08:57:30
From: Ekkehart v. Renesse <Ekkehart(a)vRenesse.de>
Hallo,
der Gedcom-Standard weist ausdrücklich darauf hin, dass die Verwendung der einzelnen Namens-Bestandteile optional ist. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass man die Struktur NAME_PERSONAL verwenden soll und nur wenige Systeme die einzelnen Bestandteile auswerten.
Hier zwei Zitate aus dem Standard:
PERSONAL_NAME_STRUCTURE:=
n NAME <NAME_PERSONAL> {1:1} p.48
+1 NPFX <NAME_PIECE_PREFIX> {0:1} p.49
+1 GIVN <NAME_PIECE_GIVEN> {0:1} p.49
+1 NICK <NAME_PIECE_NICKNAME> {0:1} p.49
+1 SPFX <NAME_PIECE_SURNAME_PREFIX {0:1} p.49
+1 SURN <NAME_PIECE_SURNAME> {0:1} p.49
+1 NSFX <NAME_PIECE_SUFFIX> {0:1} p.49
+1 <<SOURCE_CITATION>> {0:M} p.34
+1 <<NOTE_STRUCTURE>> {0:M} p.33
The name value is formed in the manner the name is normally spoken, with the given name and family name (surname) separated by slashes (/). (See <NAME_PERSONAL>, page 48.) Based on the dynamic nature or unknown compositions of naming conventions, it is difficult to provide more detailed name piece structure to handle every case. The NPFX, GIVN, NICK, SPFX, SURN, and NSFX tags are provided optionally for systems that cannot operate effectively with less structured information. For current future compatibility, all systems must construct their names based on the <NAME_PERSONAL> structure. Those using the optional name pieces should assume that few systems will process them, and most will not provide the name pieces. Future GEDCOM releases (6.0 and later) will likely apply a very different strategy to resolve this problem, possibly using a sophisticated parser and a name-knowledge database.
NAME_PERSONAL:= {Size=1:120}
[
<TEXT> |
/<TEXT>/ |
<TEXT> /<TEXT>/ |
/<TEXT>/ <TEXT> |
<TEXT> /<TEXT>/ <TEXT>
]
The surname of an individual, if known, is enclosed between two slash (/) characters. The order of the name parts should be the order that the person would, by custom of their culture, have used when giving it to a recorder. Early versions of Personal Ancestral File and other products did not use the ® trailing slash when the surname was the last element of the name. If part of name is illegible, that part is indicated by an ellipsis (...). Capitalize the name of a person or place in the conventional manner-capitalize the first letter of each part and lowercase the other letters, unless conventional usage is otherwise. For example: McMurray.
Examples:
William Lee (given name only or surname not known)
/Parry/ (surname only)
William Lee /Parry/
William Lee /Mac Parry/ (both parts (Mac and Parry) are surname parts
William /Lee/ Parry (surname imbedded in the name string)
William Lee /Pa.../
Es wird also kaum möglich sein, mit diesen Vorgaben alle Namen, die durch Zusätze verziert sind, zwischen allen Programmen auszutauschen. Der Stammbaumdrucker ist so programmiert, dass er zuerst nach einer PERSONAL_NAME_STRUCTURE sucht. Wenn die vorhanden ist, werden KEINE einzelnen Namensbestandteile ausgewertet. Wenn sie NICHT vorhanden ist, werden die einzelnen Namensbestandteile gesucht und ausgewertet.
MfG, Ekkehart v. Renesse
(Stammbaumdrucker)
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: "Ulrich Kretschmer" <U.Kretschmer(a)bergruf.de>
An: <Genealogie-Programme(a)genealogy.net>
Gesendet: Montag, 6. Februar 2006 03:01
Betreff: [Gen-Programme] GEDCOM-Import/-Export von (kompliziert)zusammengesetzten) Namen
Hallo Liste,
habe folgendes Problem: mein Programm exportiert den Titel der Person in der
Gedcom-Datei sowohl als TITL als auch als NPFX. Das Programm, in das ich
diese GEDCOM-Datei importieren will, hat damit aber ein Problem - die Titel
kommen doppelt an...
Der Autor des Programms ist der Meinung, sein Export sei so richtig. Ich habe
im GEDCOM-Standard gelesen, so richtig klar ist mir nicht geworden, was da
richtig und was falsch sein soll. Um mit ihm diskutieren zu können, fehlt mir
im Moment etwas der Hintergrund...
Daher folgende Fragen an die hier mitlesenden Programm-Autoren (und ggf. an
Anwender):
a) wie wird der Name "Major Dr. Karl Friedrich von XYZ jun." (als
Maximal-Beispiel) vom jeweiligen Programm beim Gedcom-Export behandelt?
b) welche verschiedenen GEDCOM-Varianten werden beim Import des vorstehenden
Beispiel-Namens unterstützt?
...bzw. was passiert beim Import folgender beispielhafter Gedcom-Datei:
0 HEAD
1 FILE testdatei.ged
1 GEDC
2 VERS 5.5
2 FORM LINEAGE-LINKED
1 CHAR ANSI
0 @I1@ INDI
1 NAME Karl Friedrich /von XYZ-1/
2 GIVN Karl Friedrich
2 SURN von XYZ-1
2 NPFX
2 NSFX jun.
1 TITL Major Dr.
0 @I2@ INDI
1 NAME Karl Friedrich /XYZ-2/
2 GIVN Karl Friedrich
2 SURN von XYZ-2
2 NPFX von
2 NSFX jun.
1 TITL Major Dr.
0 @I3@ INDI
1 NAME Karl Friedrich /XYZ-3/
2 GIVN Karl Friedrich
2 SURN XYZ-3
2 NPFX von
2 NSFX jun.
1 TITL Major Dr.
0 @I4@ INDI
1 NAME Karl Friedrich /von XYZ-1/
2 GIVN Karl Friedrich
2 SURN von XYZ-1
2 NPFX Major Dr.
2 NSFX jun.
1 TITL Major Dr.
0 TRLR
Ergebnisse meiner eigenen Versuche beim Import dieser Datei:
1) Stammbaumdrucker 5.5: nur I1 kommt richtig an (d.h. "von XYZ-1" im
Nachnamensfeld), bei I2 und I3 wird NPFX und TITL unter "Beruf/Titel"
zusammengeworfen (keine Meldung, kein Vermerk im Protokoll). Der NSFX
verschwindet in allen Fällen kommentarlos im Orkus. GIVN und SURN bleibt
anscheinend unberücksichtigt (keine Meldung, kein Protokollvermerk).
2) GFAhnen 5.2: NPFX wird nicht verstanden und dies wird beim Import auch
gemeldet (Protokoll wird erzeugt). Bei I2 und I3 verschwindet somit das
"von". Der Inhalt von NSFX steht in Anführungszeichen hinter dem
Familiennamen. GIVN und SURN bleibt anscheinend völlig unberücksichtigt. Bei
I4 kommt weder NPFX noch TITL an, Fehlermeldung.
3) Ages 1.40 Testversion: NPFX und NSFX werden nicht verstanden und als
Notizen importiert (Abfrage/Meldung erscheint; Protokoll gibt's offenbar
nicht). GIVN und SURN bleiben offenbar unberücksichtigt. Das "von" bei I2 und
I3 wird somit nicht erkannt. TITL kommt richtig an.
Vorläufiges Fazit: Die Variante von I1 ist anscheinend noch am richtigsten...
Grüße
Ulrich Kretschmer
Date: 2006/02/07 08:44:07
From: Axel Schröder <ahnenforschung(a)schroeder24.org>
Hallo Mitstreiter, ich suche ein Programm, mit dem ich meine mühevoll zusammengetragenen Daten optisch ansprechend auf das Papier bekomme. Verwaltet werden die Daten mit GF-Ahnen. Ein prima Programm, solange es nicht um den Ausdruck geht. Nach einigem Suchen kommen für mich zwei Programme in die nähere Auswahl: 1) Stammbaumdrucker 2) Familytreemaker zu 1) Was auf der Homepage von Stammbaumdrucker nicht steht, ist, ob das Programm Vorfahren- und Nachkommentafeln auch über 25 Generationen incl. Implex und mehrfach in einander geheirate verkraftet. Papieraufwand und Dimension ist zweitrangig, es geht mir um Vollständigkeit zu 2) Ich habe zu Hause noch Familienstammbaum Vers. 7.5. Was mir immer gut gefallen hat, war die Möglichkeit, die Gesamtverwandtschaft zu erstellen. Leider macht Vers. 7.5 bei ca. 8 Generationen die Grätsche, Fehlermeldung zu wenig Speicher (bei schlappen 1GB RAM...). Ist das in der aktuellen Version auch noch so, oder wurde das inzwischen verbessert? Danke für Euer Antworten! Axel Schröder -- Trinken Sie gerne guten Wein? Unter http://www.weinhandlung-schroeder.de finden Sie ihn!
Date: 2006/02/07 08:53:35
From: Ekkehart v. Renesse <Ekkehart(a)vRenesse.de>
Hallo Herr Schröder,der Stammbaumdrucker kann bis zu 50 Generationen darstellen. Implex ist kein Problem, man kannn kreuz und quer verheiratet sein, man kann auch wiederholt verheiratet sein (Wiederholehe zwischen den gleichen Ehepartnern), der Stammbaumdrucker stellt alles richtig dar. Einfach mal ausprobieren: Das Programm ist unbefristet kostenlos mit allen Funktionen zu testen.
Mit freundlichen Grüßen, Ekkehart v. Renesse (Stammbaumdrucker)-----Ursprüngliche Nachricht----- Von: "Axel Schröder" <ahnenforschung(a)schroeder24.org>
An: <Genealogie-Programme(a)genealogy.net> Gesendet: Dienstag, 7. Februar 2006 08:38 Betreff: [Gen-Programme] Fwd: Programm zum Ausdruck Hallo Mitstreiter, ich suche ein Programm, mit dem ich meine mühevoll zusammengetragenen Daten optisch ansprechend auf das Papier bekomme. Verwaltet werden die Daten mit GF-Ahnen. Ein prima Programm, solange es nicht um den Ausdruck geht. Nach einigem Suchen kommen für mich zwei Programme in die nähere Auswahl: 1) Stammbaumdrucker 2) Familytreemaker zu 1) Was auf der Homepage von Stammbaumdrucker nicht steht, ist, ob das Programm Vorfahren- und Nachkommentafeln auch über 25 Generationen incl. Implex und mehrfach in einander geheirate verkraftet. Papieraufwand und Dimension ist zweitrangig, es geht mir um Vollständigkeit zu 2) Ich habe zu Hause noch Familienstammbaum Vers. 7.5. Was mir immer gut gefallen hat, war die Möglichkeit, die Gesamtverwandtschaft zu erstellen. Leider macht Vers. 7.5 bei ca. 8 Generationen die Grätsche, Fehlermeldung zu wenig Speicher (bei schlappen 1GB RAM...). Ist das in der aktuellen Version auch noch so, oder wurde das inzwischen verbessert? Danke für Euer Antworten! Axel Schröder
Date: 2006/02/07 09:35:52
From: Axel Schröder <ahnenforschung(a)schroeder24.org>
Hallo Herr v. Renesse, danke für die schnelle Antwort. Nachdem der Punkt für mich dann geklärt ist, werde ich das Programm in nächster Zeit mal testen. Beste Grüße, Axel Schröder Am Dienstag, 7. Februar 2006 08:53 schrieb Ekkehart v. Renesse: > Hallo Herr Schröder, > > der Stammbaumdrucker kann bis zu 50 Generationen darstellen. Implex ist > kein Problem, man kannn kreuz und quer verheiratet sein, man kann auch > wiederholt verheiratet sein (Wiederholehe zwischen den gleichen > Ehepartnern), der Stammbaumdrucker stellt alles richtig dar. Einfach mal > ausprobieren: Das Programm ist unbefristet kostenlos mit allen Funktionen > zu testen. > > Mit freundlichen Grüßen, > Ekkehart v. Renesse > (Stammbaumdrucker) > > -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: "Axel Schröder" <ahnenforschung(a)schroeder24.org> > An: <Genealogie-Programme(a)genealogy.net> > Gesendet: Dienstag, 7. Februar 2006 08:38 > Betreff: [Gen-Programme] Fwd: Programm zum Ausdruck > > > Hallo Mitstreiter, > ich suche ein Programm, mit dem ich meine mühevoll zusammengetragenen Daten > optisch ansprechend auf das Papier bekomme. Verwaltet werden die Daten mit > GF-Ahnen. Ein prima Programm, solange es nicht um den Ausdruck geht. > > Nach einigem Suchen kommen für mich zwei Programme in die nähere Auswahl: > 1) Stammbaumdrucker > 2) Familytreemaker > > zu 1) Was auf der Homepage von Stammbaumdrucker nicht steht, ist, ob das > Programm Vorfahren- und Nachkommentafeln auch über 25 Generationen incl. > Implex und mehrfach in einander geheirate verkraftet. Papieraufwand und > Dimension ist zweitrangig, es geht mir um Vollständigkeit > > zu 2) Ich habe zu Hause noch Familienstammbaum Vers. 7.5. Was mir immer gut > gefallen hat, war die Möglichkeit, die Gesamtverwandtschaft zu erstellen. > Leider macht Vers. 7.5 bei ca. 8 Generationen die Grätsche, Fehlermeldung > zu wenig Speicher (bei schlappen 1GB RAM...). Ist das in der aktuellen > Version auch noch so, oder wurde das inzwischen verbessert? > > Danke für Euer Antworten! > > Axel Schröder > > > _____________________________________________ > An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern > http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme -- Trinken Sie gerne guten Wein? Unter http://www.weinhandlung-schroeder.de finden Sie ihn!
Date: 2006/02/08 07:47:22
From: Harald Grundner <harald.grundner(a)direkt.at>
Hallo Liste, wo gibt es Informationen im Internet über GEDCOM-Syntax etc.? Mit freundlichen Grüßen Harald W. Grundner
Date: 2006/02/08 11:10:20
From: Dieter Oechsle <dieter.oechsle(a)z.zgs.de>
Harald Grundner schrieb:
Hallo Liste,Zum Beispiel hier: http://homepages.rootsweb.com/~pmcbride/gedcom/55gctoc.htm <http://homepages.rootsweb.com/%7Epmcbride/gedcom/55gctoc.htm>wo gibt es Informationen im Internet über GEDCOM-Syntax etc.?
Viel Vergnügen Dieter Oechsle
Date: 2006/02/08 14:09:19
From: Uwe Baumbach <U.Baumbach(a)web.de>
Hallo, Harald Grundner schrieb: > Hallo Liste, > > wo gibt es Informationen im Internet über GEDCOM-Syntax etc.? > Oder im Genealogischen Wiki (GenWiki) http://wiki-de.genealogy.net/ unter dem Stichwort GEDCOM mit den entsprechenden Links zu den Originalquellen und "unseren" Erweiterungen: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/GEDCOM -- Ich freue mich auf Deine/Ihre Antwort! Uwe (Baumbach) U.Baumbach(a)web.de ------------------------------------------------------------------------- In meinem Postfach ist ein Anti-Spam-Filter aktiv. Um Fehler zu minimieren daher bitte unbedingt jede Mail an mich mit einem korrekten Betreff versehen und bitte sowohl im Betreff als auch im Mailtext die bekannten "schlechten" Worte vermeiden. Vielen Dank! ------------------------------------------------------------------------- ______________________________________________________________________ XXL-Speicher, PC-Virenschutz, Spartarife & mehr: Nur im WEB.DE Club! Jetzt gratis testen! http://freemail.web.de/home/landingpad/?mc=021130
Date: 2006/02/08 15:29:58
From: Herwig Broschek <herwig.broschek(a)gmx.net>
Hallo Liste, wiki-de.genealogy.net/wiki/GEDCOM verweist auf GEDCOM 5.5.1. Das ist aber (obwohl schon 1999 veröffentlicht) immer noch die Draft Version. Eine endgültige 5.5.1 Version gibt es meines Wissens noch immer nicht. Das dürfte auch der Grund sein, weshalb fast kein Programm bereits 5.5.1 sondern nur 5.5 implementiert hat. Mit freundlichen Grüßen Ing. Herwig Broschek herwig.broschek(a)gmx.net http://ahnen.broschek.net -----Ursprüngliche Nachricht----- Harald Grundner schrieb: > wo gibt es Informationen im Internet über GEDCOM-Syntax etc.? Uwe Baumbach antwortete: Oder im Genealogischen Wiki (GenWiki) http://wiki-de.genealogy.net/ unter dem Stichwort GEDCOM mit den entsprechenden Links zu den Originalquellen und "unseren" Erweiterungen: http://wiki-de.genealogy.net/wiki/GEDCOM
Date: 2006/02/08 16:36:21
From: Ute Lobisch <lobisch(a)onlinehome.de>
Hallo diese Frage fällt zwar nicht ganz direkt unter Genealogieprogramme hat aber für mich direkt etwas mit meiner Genealogie zu tun. Ich habe aber eine große Menge an Bildern von unterschiedlichen Familienzweigen, die ich zum Teil schon gescannt oder abfotografiert habe. Jetzt suche ich ein Programm, bei dem ich die Bilder sehen, sortieren, suchen lassen kann und bei dem ich die Bilder wie in einem Fotoalbum beschriften kann, unabhängig vom Bildnamen. Bspl: Es sind 10 Personen auf dem Bild, die sollen alle ihre Namen bekommen. Oder die Bildbeschriftung, die hinten drauf ist, soll dort geschrieben erscheinen. Bis jetzt haperte es bei den Bild-Programmen meines Erachtens immer daran, dass man die Bilder nicht gesondert beschriften kann. Vielen Dank für die Antworten schon jetzt. Ute
Date: 2006/02/08 17:41:11
From: Matthias Schmidt <schmidtfamilie(a)yahoo.de>
Hallo Ute, wenn du Bilder digital beschriften willst, solltest Du das in den Metadaten, der Bilddatei tun: das sind die IPTC-Daten, die in der Bilddatei selbst mitgespeichert werden und dann programmunabhängig von allen Programmen verarbeitet und wiedergegeben werden können, die IPTC-Daten kennen. Das ist inzwischen Standard! In den IPTC-Daten kannst Du z.b: eine Bildbeschreibung und/oder Schlagworte (das wären die einzelnen Personen) eingeben. Schau Dir mal das Programm XnView (http://www.xnview.com) an, das hat auch eine deutschsprachige Oberfläche. Mit dem Programm kannst Du die IPTC-Daten bearbeiten und u.a. auch eine Diaschau erstellen, in der die IPTC-Daten angezeigt werden. Ich selber habe meine alten Familienbilder in einer Cumulus-Datenbank. Das Programm gab es vor etwa einem Jahr kostenlos auf einer CD der Zeitschrit c't. In der kostenlosen Version sind die Bilderdatenbanken auf max 2000 Bilder beschränkt. Das reicht für meine alten Familienbilder. Mit diesem Programm kann man sehr gut die Bilder und auch die IPTC-Daten verwalten. Ansonsten ist IView ein richtig gutes Programm dafür, das aber auch richtig gut Geld kostet. Wichtig in jedem Fall: in den IPTC-Daten schreiben. Damit bleist du programmunabhängig. -- Viele Grüße aus Hannover Matthias mailto:schmidtfamilie(a)yahoo.de www.schmidtfamilie.de ____________ Virus checked by G DATA AntiVirusKit ___________________________________________________________ Telefonate ohne weitere Kosten vom PC zum PC: http://messenger.yahoo.de
Date: 2006/02/08 17:45:40
From: Harald Wellenreiter <harald.wellenreiter(a)t-online.de>
Hallo Ute, in der Zeitschrift Computergenealogie 4/2005 war ein ausführlicher Bericht zu dem Programm Genhisto. Vielleicht ist das was. Gruß Harald > -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie- > programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Ute Lobisch > Gesendet: Mittwoch, 8. Februar 2006 16:36 > An: genealogie-programme(a)genealogy.net > Betreff: [Gen-Programme] Programm für Bildersortierung und aufbewahrung > > Hallo > diese Frage fällt zwar nicht ganz direkt unter Genealogieprogramme hat > aber für mich direkt etwas mit meiner Genealogie zu tun. > Ich habe aber eine große Menge an Bildern von unterschiedlichen > Familienzweigen, die ich zum Teil schon gescannt oder abfotografiert habe. > Jetzt suche ich ein Programm, bei dem ich die Bilder sehen, sortieren, > suchen lassen kann und bei dem ich die Bilder wie in einem Fotoalbum > beschriften kann, unabhängig vom Bildnamen. Bspl: Es sind 10 Personen auf > dem Bild, die sollen alle ihre Namen bekommen. Oder die Bildbeschriftung, > die hinten drauf ist, soll dort geschrieben erscheinen. Bis jetzt haperte > es bei den Bild-Programmen meines Erachtens immer daran, dass man die > Bilder nicht gesondert beschriften kann. > Vielen Dank für die Antworten schon jetzt. > Ute > _____________________________________________ > An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern > http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/02/08 17:51:48
From: Andreas Buschmann <a.buschm(a)gmx.de>
Hallo Ute, schau Dir doch mal das Programm Kikèoù an: http://www.visoncd.com/kikeou/ Gruß Andreas (Buschmann) e-mail: andreas.buschmann(a)email.de Web: www.AEJC.de -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Ute Lobisch Gesendet: Mittwoch, 8. Februar 2006 16:36 An: genealogie-programme(a)genealogy.net Betreff: [Gen-Programme] Programm für Bildersortierung und aufbewahrung Hallo diese Frage fällt zwar nicht ganz direkt unter Genealogieprogramme hat aber für mich direkt etwas mit meiner Genealogie zu tun. Ich habe aber eine große Menge an Bildern von unterschiedlichen Familienzweigen, die ich zum Teil schon gescannt oder abfotografiert habe. Jetzt suche ich ein Programm, bei dem ich die Bilder sehen, sortieren, suchen lassen kann und bei dem ich die Bilder wie in einem Fotoalbum beschriften kann, unabhängig vom Bildnamen. Bspl: Es sind 10 Personen auf dem Bild, die sollen alle ihre Namen bekommen. Oder die Bildbeschriftung, die hinten drauf ist, soll dort geschrieben erscheinen. Bis jetzt haperte es bei den Bild-Programmen meines Erachtens immer daran, dass man die Bilder nicht gesondert beschriften kann. Vielen Dank für die Antworten schon jetzt. Ute _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/02/08 22:36:28
From: Markus Christ <m.christ(a)christm.ch>
Guten Tag zusammenDie volle Anforderung die Sie Frau Lobisch hier schreiben, und noch einige Funktionen mehr, kann nach meinem Wissen nur Genhisto, Kikeou was erwähnt wurde ist vom selben Programmauthor,
aber die "abgespeckte" Variante ..Das Beschriften der Personen geschieht in xnview nicht so wie Sie es vermutlich wünschen, oder sonst
lasse ich mich gerne belehren.Das Programm kann eigentlich alles. Man muss es nur eingeben, ich habe momentan 2040 Fotos so beschriftet, und habe 3000 Personen in der Datenbank... aus einer Ortsgeschichtlichen
Fotosammlung. Das wichtigse von Genhisto- Personen beschriften mit Mausklick - Personen mit einer Datenbank hinterlegt
- Personen - Diashow zeigen - gewünschte Person hat Kreuz - GEDCOM importieren ! Kein Export, das mühsame Eingeben entfällt. - Zuordnen von Ereignissen = "an einem Tag" - Zuordnen von Themen (Z.bsp. Kirche, Schule, Sport, etc.) - Zuordnen von Landkarten .. - Erstellen von Diashows nach themen und Ereignissen, usw. - Erstellen von Personenlisten- Das Programm hat beliebige Ausgabemöglichkeiten mit Filter und Wahlmöglichkeiten der
Themen, Ereignisse, Personen sowie natürlich Ausschlussmöglichkeit HTML-Erstellung, CD-Erstellung sowie sogar VHS-Videoerstellung möglich.Wie schon ein vorhergehender Schreiber erwähnt hat, gibt es einen 6-seitigen Bericht im letzten CG.
mit meiner Wenigkeit als Author... Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung Herzliche Grüsse Markus Christ Andreas Buschmann schrieb:
Hallo Ute, schau Dir doch mal das Programm Kikèoù an: http://www.visoncd.com/kikeou/ Gruß Andreas (Buschmann) e-mail: andreas.buschmann(a)email.de Web: www.AEJC.de -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Ute Lobisch Gesendet: Mittwoch, 8. Februar 2006 16:36 An: genealogie-programme(a)genealogy.net Betreff: [Gen-Programme] Programm für Bildersortierung und aufbewahrung Hallo diese Frage fällt zwar nicht ganz direkt unter Genealogieprogramme hat aberfür mich direkt etwas mit meiner Genealogie zu tun. Ich habe aber eine große Menge an Bildern von unterschiedlichenFamilienzweigen, die ich zum Teil schon gescannt oder abfotografiert habe. Jetzt suche ich ein Programm, bei dem ich die Bilder sehen, sortieren, suchen lassen kann und bei dem ich die Bilder wie in einem Fotoalbum beschriften kann, unabhängig vom Bildnamen. Bspl: Es sind 10 Personen auf dem Bild, die sollen alle ihre Namen bekommen. Oder die Bildbeschriftung, die hinten drauf ist, soll dort geschrieben erscheinen. Bis jetzt haperte es bei den Bild-Programmen meines Erachtens immer daran, dass man die Bilder nicht gesondert beschriften kann. Vielen Dank für die Antworten schon jetzt.Ute _____________________________________________An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/02/09 13:29:16
From: Claudia <Claudia(a)j-t.de>
Hallo Reiner, vielen Dank - klappt wunderbar - n u r ich bin immer noch die Kekule-Nummerierung und die Generationen-Folge los. Irgendwie hatte ich mir vorgestellt die behalten zu können, wenn ich nur die Geschwister nehme, aber vielleicht müssen auch noch deren Ehepartner raus um Kekule zu behalten. Oder hast Du einen besseren Tip. Das Häkchen "lebende Personen" hatte ich schon gefunden - ist ja bei einer Vorfahren-Linie ab 1842 absolut nicht relevant. Ach ja, noch `ne Frage: Was muß ich tun um "Download-Gedcom Datei" wegzubekommen ? Vielleicht weißt Du ja auch das. Danke und sonnige Grüße Christine **************************************************** _______________________________________________ PAF-User mailing list PAF-User(a)genealogy.net http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/paf-user
Date: 2006/02/09 13:46:03
From: Claudia <Claudia(a)j-t.de>
-UPS....."rot werd" :-[da ist mir etwas irgendwie . ich weiß auch nicht genau.......grumel......gruml....auch so ..ENTSCHULDIGUNG....!!
nadassollteabernichtsoseine Grüße Claudia Janßen-timmen Claudia schrieb:
Hallo Reiner, vielen Dank - klappt wunderbar - n u r ich bin immer noch dieKekule-Nummerierung und die Generationen-Folge los. Irgendwie hatte ich mir vorgestellt die behalten zu können, wenn ich nur die Geschwister nehme, abervielleicht müssen auch noch deren Ehepartner raus um Kekule zu behalten. Oder hast Du einen besseren Tip.Das Häkchen "lebende Personen" hatte ich schon gefunden - ist ja bei einerVorfahren-Linie ab 1842 absolut nicht relevant. Ach ja, noch `ne Frage: Was muß ich tun um "Download-Gedcom Datei" wegzubekommen ? Vielleicht weißt Du ja auch das. Danke und sonnige Grüße Christine **************************************************** _______________________________________________ PAF-User mailing list PAF-User(a)genealogy.net http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/paf-user _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/02/09 16:44:08
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Claudia wrote:
n u r ich bin immer noch die Kekule-Nummerierung und die Generationen-Folge los.
Die Kekulénummerierung ist nicht Bestandteil von Gedcom. Normalerweise wird diese Nummerierung vom Programm erzeugt. Die Generationenfolge ergibt sich ebenfalls durch die Verbindungen Eltern<->Kinder und wird auch nicht in Gedcom transprotiert.
Irgendwie hatte ich mir vorgestellt die behalten zu können, wenn ich nur die Geschwister nehme, aber vielleicht müssen auch noch deren Ehepartner raus um Kekule zu behalten. Oder hast Du einen besseren Tip.
Kekulénummern beginnen beim Stammhalter mit 1 und gehen weiter zu den direkten Vorfahren, also Eltern. Auch dort geht es nur wieder zu deren Eltern. Also werden generell keine Geschwister und Ehepartner (es sei denn, es sind Eltern einer Person mit K-Nr.) Kekulénummern haben. MfG, Metti.
Date: 2006/02/09 17:53:41
From: Claudia <Claudia(a)j-t.de>
Hallo Stefan,diese Mail ist nur durch meine Dussiligkeit in diese Liste gekommen.......Noch einmal SORRY.....--ist schon alles "durchgekaut"......
Also, keine weiteren Kommentare nötig. :-) Trotzdem Danke! Claudia J-T Stefan Mettenbrink schrieb:
Claudia wrote:n u r ich bin immer noch die Kekule-Nummerierung und die Generationen-Folge los.Die Kekulénummerierung ist nicht Bestandteil von Gedcom. Normalerweise wird diese Nummerierung vom Programm erzeugt.Die Generationenfolge ergibt sich ebenfalls durch die Verbindungen Eltern<->Kinder und wird auch nicht in Gedcom transprotiert.Irgendwie hatte ich mirvorgestellt die behalten zu können, wenn ich nur die Geschwister nehme, abervielleicht müssen auch noch deren Ehepartner raus um Kekule zu behalten. Oder hast Du einen besseren Tip.Kekulénummern beginnen beim Stammhalter mit 1 und gehen weiter zu den direkten Vorfahren, also Eltern. Auch dort geht es nur wieder zu deren Eltern. Also werden generell keine Geschwister und Ehepartner (es sei denn, es sind Eltern einer Person mit K-Nr.) Kekulénummern haben.MfG, Metti. _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/02/09 22:59:12
From: Michael Pörtner <michael.poertner(a)t-online.de>
Hallo, zu Genhisto bzw. Kikeou hätte ich gern gewusst, welche Ausgabemöglichkeiten die genannten Programme bieten. Ist es eine reine Bilddatenbank oder kann man die Bilder auch nach Word oder als pdf "exportieren" (=darstellen)? Gruß, Michael (Pörtner) -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Andreas Buschmann Gesendet: Mittwoch, 8. Februar 2006 17:51 An: 'Genealogie-Programme' Betreff: AW: [Gen-Programme] Programm für Bildersortierung und aufbewahrung Hallo Ute, schau Dir doch mal das Programm Kikèoù an: http://www.visoncd.com/kikeou/ Gruß Andreas (Buschmann) e-mail: andreas.buschmann(a)email.de Web: www.AEJC.de -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Ute Lobisch Gesendet: Mittwoch, 8. Februar 2006 16:36 An: genealogie-programme(a)genealogy.net Betreff: [Gen-Programme] Programm für Bildersortierung und aufbewahrung Hallo diese Frage fällt zwar nicht ganz direkt unter Genealogieprogramme hat aber für mich direkt etwas mit meiner Genealogie zu tun. Ich habe aber eine große Menge an Bildern von unterschiedlichen Familienzweigen, die ich zum Teil schon gescannt oder abfotografiert habe. Jetzt suche ich ein Programm, bei dem ich die Bilder sehen, sortieren, suchen lassen kann und bei dem ich die Bilder wie in einem Fotoalbum beschriften kann, unabhängig vom Bildnamen. Bspl: Es sind 10 Personen auf dem Bild, die sollen alle ihre Namen bekommen. Oder die Bildbeschriftung, die hinten drauf ist, soll dort geschrieben erscheinen. Bis jetzt haperte es bei den Bild-Programmen meines Erachtens immer daran, dass man die Bilder nicht gesondert beschriften kann. Vielen Dank für die Antworten schon jetzt. Ute _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/02/10 09:11:24
From: Markus Christ <m.christ(a)christm.ch>
Guten Tag
Genhisto kann beides - nach pdf ist komfortabler, Genhisto kann sogar
serienpdf erstellen ("drucken"). Für meine 2000 Bilder eine "Wohltat"
Soll ich Ihnen ein paar Beispiele an die private Mailadresse zustellen ?
Zu Kikeou kann ich es nicht sagen, es ist zwar interessant für einen
Beginner, kommt aber nicht an Genhisto ran und wer es seriös und mit
vielen Fotos machen will, dem empfehle ich Genhisto
MfG
Markus Christ
> Hallo,
> zu Genhisto bzw. Kikeou hätte ich gern gewusst, welche
> Ausgabemöglichkeiten die genannten Programme bieten. Ist es eine reine
> Bilddatenbank oder kann man die Bilder auch nach Word oder als pdf
> "exportieren" (=darstellen)?
>
> Gruß,
>
> Michael (Pörtner)
>
>
> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net
> [mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von
> Andreas Buschmann
> Gesendet: Mittwoch, 8. Februar 2006 17:51
> An: 'Genealogie-Programme'
> Betreff: AW: [Gen-Programme] Programm für Bildersortierung und
> aufbewahrung
>
> Hallo Ute,
>
> schau Dir doch mal das Programm Kikèoù an:
> http://www.visoncd.com/kikeou/
>
> Gruß
> Andreas (Buschmann)
> e-mail: andreas.buschmann(a)email.de
> Web: www.AEJC.de
>
>
> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net
> [mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Ute
> Lobisch
> Gesendet: Mittwoch, 8. Februar 2006 16:36
> An: genealogie-programme(a)genealogy.net
> Betreff: [Gen-Programme] Programm für Bildersortierung und aufbewahrung
>
>
> Hallo
> diese Frage fällt zwar nicht ganz direkt unter Genealogieprogramme hat
> aber
> für mich direkt etwas mit meiner Genealogie zu tun.
> Ich habe aber eine große Menge an Bildern von unterschiedlichen
> Familienzweigen, die ich zum Teil schon gescannt oder abfotografiert
> habe.
> Jetzt suche ich ein Programm, bei dem ich die Bilder sehen, sortieren,
> suchen lassen kann und bei dem ich die Bilder wie in einem Fotoalbum
> beschriften kann, unabhängig vom Bildnamen. Bspl: Es sind 10 Personen
> auf
> dem Bild, die sollen alle ihre Namen bekommen. Oder die
> Bildbeschriftung,
> die hinten drauf ist, soll dort geschrieben erscheinen. Bis jetzt
> haperte es
> bei den Bild-Programmen meines Erachtens immer daran, dass man die
> Bilder
> nicht gesondert beschriften kann. Vielen Dank für die Antworten schon
> jetzt.
> Ute
> _____________________________________________
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>
> _____________________________________________
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> _____________________________________________
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> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
>
Date: 2006/02/10 09:59:34
From: Gert Marx <Marx.Gert(a)T-Online.de>
Guten Morgen ,
Genhisto kann beides - nach pdf ist komfortabler, Genhisto kann sogar
serienpdf erstellen ("drucken"). Für meine 2000 Bilder eine "Wohltat"
Kann Genhisto neben jpg- auch pdf-Dateien oder andere Formate übernehmen, bzw. verwalten?
MfG Gert
Date: 2006/02/10 22:19:42
From: Markus Christ <m.christ(a)christm.ch>
Guten Tagnein pdf kann er nicht übernehmen, pdf ist ja auch kein Bild, sondern en plattformübergreifendes Dateiformat <http://de.wikipedia.org/wiki/Dateiformat> für druckbare Dokumente <http://de.wikipedia.org/wiki/Dokument>,
siehe dazu http://de.wikipedia.org/wiki/PDF er übernimmt jpg und so viel ich weiss auch bmpMein verwendetes Tif-Format wird nicht unterstützt, ist aber einfach - mache mit dem Gratistool irfanviev eine Konvertierung
und danach einlesen als jpg ... Herzliche Grüsse Markus Christ Gert Marx schrieb:
Guten Morgen ,Genhisto kann beides - nach pdf ist komfortabler, Genhisto kann sogar serienpdf erstellen ("drucken"). Für meine 2000 Bilder eine "Wohltat"Kann Genhisto neben jpg- auch pdf-Dateien oder andere Formate übernehmen, bzw. verwalten?MfG Gert _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/02/13 23:15:57
From: Werner Marquardt <wmarq(a)web.de>
Hallo habe von meinen Vorfahren von Familienstammbäumen mehrere ältere Aufzeichnungen auf Papier im Format A3 (und auch größer). Die Familienstammbäume sind mit kleiner Schrift und stellenweise sehr gedrängt aufgeschrieben. Diese Aufzeichnungen würde ich gerne elektronisch speichern. Mein Flachbettscanner kann leider nur Formate bis A4 scannen. Wer weiß einen Rat, wie man solche großformatigen Aufzeichnungen am besten digitalisiert? Vielleicht kann jemand wertvolle Tipps geben, was man beachten sollte, um gut lesbare elektronische Kopien zu erhalten. Kennt jemand ein Programm, mit dem man stückchenweise gescannte größere Schriftstücke anschließend elektronisch wieder zusammensetzen kann und kann berichten, wie gut die Resultate sind? Schon jetzt vielen Dank für die Antworten. Werner
Date: 2006/02/14 00:14:57
From: Ewald Stangel <STANGEL(a)t-online.de>
Hallo WernerDa gehst du am besten in einen Copy Shop dort kann man die Datei gleich auf eine CD brennen, habe sowas schon mal gemacht mit DIN A1 und verschieden sehr hohe Pixelzahlen meine Größte Datei war in .tif mit 108 MB. und hatte damals 20.-- DM gekostet.
Ich hoffe hiermit geholfen zu haben. mfG Ewald-----Ursprüngliche Nachricht----- Von: "Werner Marquardt" <wmarq(a)web.de>
An: <genealogie-programme(a)genealogy.net> Gesendet: Montag, 13. Februar 2006 23:27 Betreff: [Gen-Programme] Digitalisieren großformatiger Vorlagen Hallo habe von meinen Vorfahren von Familienstammbäumen mehrere ältere Aufzeichnungen auf Papier im Format A3 (und auch größer). Die Familienstammbäume sind mit kleiner Schrift und stellenweise sehr gedrängt aufgeschrieben. Diese Aufzeichnungen würde ich gerne elektronisch speichern. Mein Flachbettscanner kann leider nur Formate bis A4 scannen. Wer weiß einen Rat, wie man solche großformatigen Aufzeichnungen am besten digitalisiert? Vielleicht kann jemand wertvolle Tipps geben, was man beachten sollte, um gut lesbare elektronische Kopien zu erhalten. Kennt jemand ein Programm, mit dem man stückchenweise gescannte größere Schriftstücke anschließend elektronisch wieder zusammensetzen kann und kann berichten, wie gut die Resultate sind? Schon jetzt vielen Dank für die Antworten. Werner _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/02/14 13:22:42
From: Claudia <Claudia(a)j-t.de>
Hallo Werner,heute ist es gut möglich, mit einem digitalen Fotoapparat Repros von Vorlagen zu erzeugen. Selbst sehr großformatige Vorlagen lassen sich ausgesprochen gut digitalisieren. Je nach erforderlicher Größe des Repros sollte die Kamera eine entsprechende Auflösung bieten. Ich selbst mache mit einer 8 Mega-Pixel-Kamera (Olympus E-300) m.E. recht gute Aufnahmen von sehr alten Vorlagen.
Grüße aus dem Münsterland Claudia Janßen-Timmen Werner Marquardt schrieb:
Hallohabe von meinen Vorfahren von Familienstammbäumen mehrere ältere Aufzeichnungen auf Papier im Format A3 (und auch größer). Die Familienstammbäume sind mit kleiner Schrift und stellenweise sehrgedrängt aufgeschrieben.Diese Aufzeichnungen würde ich gerne elektronisch speichern. MeinFlachbettscanner kann leider nur Formate bis A4 scannen.Wer weiß einen Rat, wie man solche großformatigen Aufzeichnungen am besten digitalisiert? Vielleicht kann jemand wertvolle Tipps geben, wasman beachten sollte, um gut lesbare elektronische Kopien zu erhalten.Kennt jemand ein Programm, mit dem man stückchenweise gescannte größere Schriftstücke anschließend elektronisch wieder zusammensetzen kann undkann berichten, wie gut die Resultate sind?Schon jetzt vielen Dank für die Antworten.Werner_____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/02/14 13:38:22
From: Manfred Hilgers <Manfred.Hilgers(a)t-online.de>
Hallo Claudia Ich sehe einen Fachmann vor mir zu haben. Ich habe eine Samsung 5 Mega-PixelDamit möchte ich aus alten Büchern (Standesamt.....) Urkunden abfotografieren. Bei meinen Versuchen zuhause stelle ich fest, dass alles viel viel zu dunkel beim Ausdruck wird,
Was mache ich falsch und vor allem wie muss ich es richtig machen VD im Voraus Manfred Hilgers aus Hillesheim Claudia schrieb:
Hallo Werner,heute ist es gut möglich, mit einem digitalen Fotoapparat Repros von Vorlagen zu erzeugen. Selbst sehr großformatige Vorlagen lassen sich ausgesprochen gut digitalisieren. Je nach erforderlicher Größe des Repros sollte die Kamera eine entsprechende Auflösung bieten. Ich selbst mache mit einer 8 Mega-Pixel-Kamera (Olympus E-300) m.E. recht gute Aufnahmen von sehr alten Vorlagen.Grüße aus dem Münsterland
Date: 2006/02/14 15:02:36
From: Dieter Klahn <dieter.klahn(a)nwn.de>
Damit möchte ich aus alten Büchern (Standesamt.....) Urkunden abfotografieren.Bei meinen Versuchen zuhause stelle ich fest, dass alles viel viel zu dunkel beim Ausdruck wird,Was mache ich falsch und vor allem wie muss ich es richtig machen
Makroeinstellung ist erforderlich. Ich mache erst eine Belichtundsreihe: Erste Aufnahme normale Belichtung, dann -0,5 Blende, -1,0 Bl., und +0,5 Bl, +1,0 Bl. Am PC an Hand dieser 5 Aufnahmen den "richtigen" Belichtungswert festlegen.Der kann je nach Anforderung unterschiedlich sein: Für Ausdrucke anders, als für nur Auslesen vom Bildschirm.
Der Wert ist stark abhängig von der Vorlage, vergilbtes Papier, dünne Schrift,
vorhanden Beleuchtung, sind Faktoren, die zu beachten sind. Wichtig ist auch die Ausleuchtung, gleichmäßiges Kunslicht ist vorteilhaft. Direktes Sonnenlicht ist nicht sehr gut. Immer ohne Blitzlicht arbeiten. Farbmodus bei der Kameraeinstellung beibehaltenQualitätseinstellung max ist nicht erforderlich (Dateien werden unnötig groß).
Ich arbeite bei 5 Mio.Pixel mit Qualitätsstufe 2. Gruß Dieter (Klahn)
Date: 2006/02/14 15:39:43
From: Friedhelm Benneke <F.Benneke(a)t-online.de>
Hallo, Werner Marquart, Hallo Liste Habe heute einen tollen Scanner von HP gesehen.Modell 4600p, der mit zur Lösung dieses "Problems" wie geschaffen zu sein scheint.
Er läßt sich "wie ein A4-Bildrahmen" auf der Vorlage platzieren (= schonende, weil berührungsarme, Behandlung der Archivalie). Bei Vorlagen größer als A4:Einander überlappende Scans werden von der mitgelieferten Software (Anschluß an Laptop)
zu einem (!) gesamten Bild zusammengefaßt. Preis soll unter 200 € liegen. Einzelheiten unter: http://h10010.www1.hp.com/wwpc/de/de/sm/WF05a/2923-3883-3889-3889-3937-6879723.html Wenn schon jemand aus der Liste Erfahrungen gesammelt hat, wäre eine kurze Einschätzung hilfreich und willkommen. Freundliche Grüße Friedhelm Benneke ____________ Virus checked by G DATA AntiVirusKit Version: AVK 16.5535 from 14.02.2006
Date: 2006/02/14 17:11:01
From: Claudia <Claudia(a)j-t.de>
Hallo Manfred, ganz kurz:googeln hilft im allgemeinen, siehe u.a. hier: www.digitalkamera.de <http://www.digitalkamera.de/Tip/15/45.htm>
Ein Scanner ist im allgemeinen für diese Aufgaben nicht geeignet. Bücher sind durch ihre Bindung nicht plan auf einen Scanner zu legen, durch die Wölbung des Buches im Bereich der Bindung treten Unschärfen in der Tiefe auf. Scanner haben eine sehr geringe Tiefenschärfe........
So, was ist zu machen? Einen Aufbau entsprechend der Beschreibung im Link wäre schon ganz gut, auf jeden Fall ist viel (ungerichtetes) Licht von Vorteil.....
* Zwei oder mehrere Leuchten (z.B. Leuchtstoffröhren) rechts und
links der Vorlage anordnen
* Die Kamera mittig (möglichst hoch, weit weg!!) von der Vorlage auf
einem Stativ (besser Reprostativ) anbringen
* Blende 11-16 wählen
* eventuell Glasscheibe zum Beschweren der Vorlage benutzen (bei
Büchern das "Unterfüttern für eine gerade Lage" nicht vergessen)
* eventuell cirkul.Polfilter benutzen
* Weißabgleich machen!( natürlich - Papier unter dem Glas- und mit
Filter!)
Bei einem großen Abstand zur Vorlage und einer entsprechenden Blende
erhalte ich eine recht hohe Tiefenschärfe, Makro ist hier gar nicht
angesagt....
Üben zu Hause ist ganz gut. Eigentlich sollten die Bilder dann schon ganz gut werden. Zur Vorsicht kann man die Aufnahmen zugleich im RAW-Format machen, die lassen sich dann ziemlich umfassend in der EBV nachbearbeiten.........
gar nicht reproduzierte Grüße Claudia Janßen-Timmen Manfred Hilgers schrieb:
Hallo Claudia Ich sehe einen Fachmann vor mir zu haben.
Naja
Date: 2006/02/14 17:43:26
From: Manfred Hilgers <Manfred.Hilgers(a)t-online.de>
Heute am Valentinstag sage ich dir: Du bist ein Goldschatz :) Manfred Claudia schrieb:
Hallo Manfred, ganz kurz:googeln hilft im allgemeinen, siehe u.a. hier: www.digitalkamera.de <http://www.digitalkamera.de/Tip/15/45.htm>Ein Scanner ist im allgemeinen für diese Aufgaben nicht geeignet. Bücher sind durch ihre Bindung nicht plan auf einen Scanner zu legen, durch die Wölbung des Buches im Bereich der Bindung treten Unschärfen in der Tiefe auf. Scanner haben eine sehr geringe Tiefenschärfe........So, was ist zu machen? Einen Aufbau entsprechend der Beschreibung im Link wäre schon ganz gut, auf jeden Fall ist viel (ungerichtetes) Licht von Vorteil.....
Date: 2006/02/14 18:14:33
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Claudia wrote:
Scanner haben eine sehr geringe Tiefenschärfe........
Kommt auf den Scanner an. MfG, Metti.
Date: 2006/02/14 18:21:01
From: Heinrich Schiffers <heinrich.schiffers(a)web.de>
Claudia schrieb am 14.02.2006:
Darf ich mich kurz einmischen ?
>googeln hilft im allgemeinen, siehe u.a. hier: www.digitalkamera.de
><http://www.digitalkamera.de/Tip/15/45.htm>
>
>Ein Scanner ist im allgemeinen für diese Aufgaben nicht geeignet. Bücher
>sind durch ihre Bindung nicht plan auf einen Scanner zu legen, durch die
>Wölbung des Buches im Bereich der Bindung treten Unschärfen in der Tiefe
>auf. Scanner haben eine sehr geringe Tiefenschärfe.......
Sehr richtig und auch die Bücher werden dadurch beschädigt.
>
>So, was ist zu machen? Einen Aufbau entsprechend der Beschreibung im
>Link wäre schon ganz gut, auf jeden Fall ist viel (ungerichtetes) Licht
>von Vorteil.....
>
> * Zwei oder mehrere Leuchten (z.B. Leuchtstoffröhren) rechts und
> links der Vorlage anordnen
Es gibt Tageslichtlampen, ca. 20 € /Stück. Die eingebauten Vorschaltgeräte
arbeiten mit hoher Frequenz. Flackern wie man es bei Leuchtstoffröhren- die
arbeiten mit Netzfrequenz, 50 Hz- beobachten kann entfällt.
> * Die Kamera mittig (möglichst hoch, weit weg!!) von der Vorlage auf
> einem Stativ (besser Reprostativ) anbringen
> * Blende 11-16 wählen
> * eventuell Glasscheibe zum Beschweren der Vorlage benutzen (bei
> Büchern das "Unterfüttern für eine gerade Lage" nicht vergessen)
> * eventuell cirkul.Polfilter benutzen
Glasscheibe vergessen ! Da braucht man monochromatisches Licht. Schriften
werden durch die unterschiedlichen - durch die Brechung verursachten - Wege der
verschiedenen Wellenlängen aus dem Weißlicht unscharf oder verwaschen.
Für eine ausreichende Planlage baue man sich aus zwei Holzplatten ein Gestell.
Die Holzplatten sollten - wie ein aufgeschlagenes Buch- im Winkel von ca. 100
bis 120° zueinander befestigt werden. Unterfüttern ist sehr wichtig um den
"Wulst" des Einbandes verschwinden zu lassen.
Blitzlicht vergessen! Alte Papiere sind oberflächengeleimt. Leime reflektieren!
Neuere Papiere sind gefüllt und eventuell mit Weißmachern behandelt. Auch nicht
gut für Blitzlicht :-)
> * Weißabgleich machen!( natürlich - Papier unter dem Glas- und mit
> Filter!)
Wie schon Dieter Klahn schrieb, ist Weißabgleich extrem wichtig.
Auch die vorgeschlagenen Belichtungskorrekturen sind sehr zu empfehlen.
>Bei einem großen Abstand zur Vorlage und einer entsprechenden Blende
>erhalte ich eine recht hohe Tiefenschärfe, Makro ist hier gar nicht
>angesagt....
>
>Üben zu Hause ist ganz gut. Eigentlich sollten die Bilder dann schon
>ganz gut werden. Zur Vorsicht kann man die Aufnahmen zugleich im
>RAW-Format machen, die lassen sich dann ziemlich umfassend in der EBV
>nachbearbeiten.........
>
Aus der Erfahrung von ca. 25000 Aufnahmen wünscht viel Erfolg.
Grüße
Heinrich (Schiffers)
Date: 2006/02/14 19:28:49
From: Frank Volk <frank.volk(a)vr-web.de>
> > > > googeln hilft im allgemeinen, siehe u.a. hier: www.digitalkamera.de Liebe Listenteilnehmer, und nachschauen im GenWiki hilft auch ... Vor einigen Wochen habe ich meine Erfahrungen als Ersteintrag zur Digitalfotografie im GenWiki eingestellt ... http://wiki.genealogy.net/wiki/Digitalfotografie Es wäre schön, wenn andere meinen Beitrag ergänzen würden ... Freundliche Grüße Frank Volk www.frank-volk.de
Date: 2006/02/14 19:57:26
From: Ute Lobisch <lobisch(a)onlinehome.de>
Liebe Listenmitglieder nochmals vielen Dank für die Tipps von vor einigen Tagen (Bildverarbeitung und -sortierung). Auch heute kamen gute Tipps, hier sind Experten am Werk! Deshalb heute meinen herzlichen Dank Ute Lobisch
Date: 2006/02/14 20:12:08
From: Mazirose <Mazirose(a)aol.com>
In einer eMail vom 14.02.2006 18:39:41 Westeuropäische Normalzeit schreibt genealogie-programme-request(a)genealogy.net: Ich habe eine Samsung 5 Mega-Pixel Damit möchte ich aus alten Büchern (Standesamt.....) Urkunden abfotografieren. siehe dazu bitte auch mal folgenden Link _http://www.finepix.de/forum/showthread.php?p=51977#post51977_ (http://www.finepix.de/forum/showthread.php?p=51977#post51977) Gruß Manfred
Date: 2006/02/15 00:06:37
From: Berend Schröder <mail(a)bs-leer.de>
Hallo Friedhelm, hallo Liste, ich habe wegen des HP Scanners 4600q noch keine Stellungnahmen gelesen. Wäre doch wichtig, wenn man vor der Anschaffung eines neuen Scanners steht. Alles läßt sich schließlich nicht so einfach abfotografieren, auch digital nicht. Daher die Frage: Welche Kriterien, welche technischen MIndestanforderungen, gelten für einen Scanner, der in der Familienforschung eingesetzt wird. Reichen auch die billigen? Gruß Berend----- Original Message ----- From: "Friedhelm Benneke" <F.Benneke(a)t-online.de>
To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Tuesday, February 14, 2006 3:39 PM Subject: [Gen-Programme] Technikfür Genealogen: Digitalisieren großformatiger Vorlagen
Hallo, Werner Marquart, Hallo Liste Habe heute einen tollen Scanner von HP gesehen. Modell 4600p, der mit zur Lösung dieses "Problems" wie geschaffen zu sein scheint. Er läßt sich "wie ein A4-Bildrahmen" auf der Vorlage platzieren (= schonende, weil berührungsarme, Behandlung der Archivalie). Bei Vorlagen größer als A4: Einander überlappende Scans werden von der mitgelieferten Software (Anschluß an Laptop) zu einem (!) gesamten Bild zusammengefaßt. Preis soll unter 200 € liegen. Einzelheiten unter: http://h10010.www1.hp.com/wwpc/de/de/sm/WF05a/2923-3883-3889-3889-3937-6879723.html Wenn schon jemand aus der Liste Erfahrungen gesammelt hat, wäre eine kurze Einschätzung hilfreich und willkommen. Freundliche Grüße Friedhelm Benneke ____________ Virus checked by G DATA AntiVirusKit Version: AVK 16.5535 from 14.02.2006 _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/02/15 00:48:10
From: Berend Schröder <mail(a)bs-leer.de>
Hallo Claudia, bei der Reprofotografie, egal ob analog oder digital, hilft das eigene Experimentieren. Ich fotografiere größere Vorlagen bis etwa Zeitungsgröße, wegen der gleichmäßigen Ausleuchtung bei bewölktem Himmel und nicht bei Sonne (besonders gut im Oktober oder jetzt Februar/ März) auf der Terrasse, also bei Tageslicht und keinesfalls mit Blitz. Dazu lege ich die Vorlage auf eine Unterlage (nur wegen Sauberkeit) auf das Pflaster und stelle mich dem Tageslicht zugewandt breitbeinig dahinter. Dann vorbeugen und möglichst soweit wie möglich mit ca. 1,00 m Abstand senkrecht nach unten freihändig fotografieren. Da die Vorlage eben ist, braucht man keine unnötige Schärfentiefe. Also besser eine schnellere Verschlußgeschwindigkeit, um nichts zu verwackeln. Versuch beginnen bei der analogen Fotografie mit Blende 5,6. Ich würde nicht über Blende 8 gehen. Alle Aufnahmen zweimal machen, mit etwas veränderter Einstellung. In der Landschaftsbibliothek in Aurich mit den großen Fenstern mache ich es bei planen Vorlagen (z.B. Karten) ähnlich: Auf dem Fußboden und so weit wie möglich an das Fenster heran. Bei der Digitalfotografie habe ich im Prinzip alles so beibehalten. Nur, das ich hier auf Automatik stelle und nicht zoome. Der große Vorteil ist ja dabei, daß man später am Bildschirm die Aufnahme beschneiden kann. Wenn es gut läuft, kann ich beim Abfotografieren einer alten Zeitungsseite soviel abschneiden, daß nur die gesuchte Zeitungsanzeige überbleibt. Ich fotografiere bewußt mit etwa 1 m Abstand ein zu großes Bild und bearbeite dann zu Hause wie beschrieben. Dann habe ich auch gleich das Datum der Zeitungsausgabe (wegen der Quellenangabe). Man ist überrascht, welche Schärfe 5 Millionen Pixel bringen! Wenn die Planvorlage größer ist und ich sie mit dem mir möglichen Abstand nicht mehr abdecken kann, gehe ich zum Copieshop. Die können das zumindest bei Zeichnungsvorlagen, bei Großfotos habe ich noch keine Erfahrungen sammel können. Die Reproduktion kleinerer Abbildungen und Fotos ist ein Sonderthema. Ich habe mir dazu einen Reproständer gebaut und fotografiere auf einer verschiebbaren Unterlage, ebenfalls auf der Terrasse bei Tageslicht und keinesfalls mit Blitzlicht oder Kunstlicht. Bei der analogen Fotografie habe ich meine alte Spiegelreflexkammera wieder hervorgeholt. Dazu habe ich Zwischenringe und Vorsatzlinsen, die auch das Abbilden von kleinen Aufnahmen möglich machen. Für die Digitalfotografie ist es wichtig, daß die Camera auch einen Schraubanschluß an der Rückseite hat, um sie auf dem Ständer montieren zu können. Denn hier ist die Freihandfotografie nicht meht optimal. Auch wenn die alten Hasen und Fotoexperten den Kopf schütteln: Ich komme mit diesen Vorgehensweisen gut zurecht. Ausprobieren! Schöne Grüße Berend----- Original Message ----- From: "Claudia" <Claudia(a)j-t.de>
To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Tuesday, February 14, 2006 5:09 PM Subject: Re: [Gen-Programme] Digitalisieren großformatiger Vorlagen
Hallo Manfred, ganz kurz: googeln hilft im allgemeinen, siehe u.a. hier: www.digitalkamera.de <http://www.digitalkamera.de/Tip/15/45.htm> Ein Scanner ist im allgemeinen für diese Aufgaben nicht geeignet. Bücher sind durch ihre Bindung nicht plan auf einen Scanner zu legen, durch die Wölbung des Buches im Bereich der Bindung treten Unschärfen in der Tiefe auf. Scanner haben eine sehr geringe Tiefenschärfe........ So, was ist zu machen? Einen Aufbau entsprechend der Beschreibung im Link wäre schon ganz gut, auf jeden Fall ist viel (ungerichtetes) Licht von Vorteil..... * Zwei oder mehrere Leuchten (z.B. Leuchtstoffröhren) rechts und links der Vorlage anordnen * Die Kamera mittig (möglichst hoch, weit weg!!) von der Vorlage auf einem Stativ (besser Reprostativ) anbringen * Blende 11-16 wählen * eventuell Glasscheibe zum Beschweren der Vorlage benutzen (bei Büchern das "Unterfüttern für eine gerade Lage" nicht vergessen) * eventuell cirkul.Polfilter benutzen * Weißabgleich machen!( natürlich - Papier unter dem Glas- und mit Filter!) Bei einem großen Abstand zur Vorlage und einer entsprechenden Blende erhalte ich eine recht hohe Tiefenschärfe, Makro ist hier gar nicht angesagt.... Üben zu Hause ist ganz gut. Eigentlich sollten die Bilder dann schon ganz gut werden. Zur Vorsicht kann man die Aufnahmen zugleich im RAW-Format machen, die lassen sich dann ziemlich umfassend in der EBV nachbearbeiten......... gar nicht reproduzierte Grüße Claudia Janßen-Timmen Manfred Hilgers schrieb:Hallo Claudia Ich sehe einen Fachmann vor mir zu haben.Naja _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/02/15 07:18:00
From: Detlef Ziemann <dziemann(a)lycos.de>
Moin Metti, könntest Du Dich dazu vielleicht etwas näher auslassen? In den Beschreibungen von Scannern habe ich noch nie einen Hinweis auf die Tiefenschärfe gesehen. Mit freundlichen Grüßen / kind regards Detlef Ziemann Meine Ahnen und ich / my ancestors and me: http://www.dziemann.de ----- Original Message ----- From: "Stefan Mettenbrink" <S.Metti(a)gmx.de> To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Tuesday, February 14, 2006 6:08 PM Subject: Re: [Gen-Programme] Digitalisierengroßformatiger Vorlagen Claudia wrote: > Scanner haben eine sehr geringe Tiefenschärfe........ Kommt auf den Scanner an. MfG, Metti. _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/02/15 10:15:32
From: Claudia <Claudia(a)j-t.de>
Hallo Friedhelm, Friedhelm Benneke schrieb:
Einander überlappende Scans werden von der mitgelieferten Software (Anschluß an Laptop)zu einem (!) gesamten Bild zusammengefaßt.
da wäre ich sehr vorsichtig.....m.E. funktioniert diese Technik nur bei sehr planen ( und dünnen) Vorlagen, solange der Scanner parallel und ohne Zwischenraum zum Original arbeitet....
originale Grüße Claudia Janßen-Timmen
Date: 2006/02/15 10:23:00
From: Claudia <Claudia(a)j-t.de>
Hallo Berend,es spricht nichts gegen eine eigene individuelle Herangehensweise bei der Lösung eines Problems. Wenn ich dann mit dem Ergebnis zufrieden bin, ist ja alles in Ordnung...... :-)
Eine pauschale Aussage zur Vorgehensweise sollte sich an optimalen Bedingungen orientieren.
Grüße in den Norden Claudia J-T Berend Schröder schrieb:
Hallo Claudia, bei der Reprofotografie, egal ob analog oder digital, hilft das eigene Experimentieren. Ich fotografiere größere Vorlagen bis etwa Zeitungsgröße, wegen der gleichmäßigen Ausleuchtung bei bewölktem Himmel und nicht bei Sonne(besonders gut im Oktober oder jetzt Februar/ März) auf der Terrasse, also bei Tageslicht und keinesfalls mit Blitz. Dazu lege ich die Vorlage auf eineUnterlage (nur wegen Sauberkeit) auf das Pflaster und stelle mich dem Tageslicht zugewandt breitbeinig dahinter. Dann vorbeugen und möglichst soweit wie möglich mit ca. 1,00 m Abstand senkrecht nach unten freihändig fotografieren. Da die Vorlage eben ist, braucht man keine unnötige Schärfentiefe. Also besser eine schnellere Verschlußgeschwindigkeit, um nichts zu verwackeln.Versuch beginnen bei der analogen Fotografie mit Blende 5,6. Ich würde nichtüber Blende 8 gehen. Alle Aufnahmen zweimal machen, mit etwas veränderter Einstellung.In der Landschaftsbibliothek in Aurich mit den großen Fenstern mache ich es bei planen Vorlagen (z.B. Karten) ähnlich: Auf dem Fußboden und so weit wiemöglich an das Fenster heran.Bei der Digitalfotografie habe ich im Prinzip alles so beibehalten. Nur, dasich hier auf Automatik stelle und nicht zoome. Der große Vorteil ist jadabei, daß man später am Bildschirm die Aufnahme beschneiden kann. Wenn esgut läuft, kann ich beim Abfotografieren einer alten Zeitungsseite soviel abschneiden, daß nur die gesuchte Zeitungsanzeige überbleibt. Ich fotografiere bewußt mit etwa 1 m Abstand ein zu großes Bild und bearbeite dann zu Hause wie beschrieben. Dann habe ich auch gleich das Datum der Zeitungsausgabe (wegen der Quellenangabe). Man ist überrascht, welche Schärfe 5 Millionen Pixel bringen! Wenn die Planvorlage größer ist und ich sie mit dem mir möglichen Abstandnicht mehr abdecken kann, gehe ich zum Copieshop. Die können das zumindestbei Zeichnungsvorlagen, bei Großfotos habe ich noch keine Erfahrungen sammel können. Die Reproduktion kleinerer Abbildungen und Fotos ist ein Sonderthema. Ich habe mir dazu einen Reproständer gebaut und fotografiere auf einer verschiebbaren Unterlage, ebenfalls auf der Terrasse bei Tageslicht undkeinesfalls mit Blitzlicht oder Kunstlicht. Bei der analogen Fotografie habeich meine alte Spiegelreflexkammera wieder hervorgeholt. Dazu habe ichZwischenringe und Vorsatzlinsen, die auch das Abbilden von kleinen Aufnahmenmöglich machen. Für die Digitalfotografie ist es wichtig, daß die Camera auch einen Schraubanschluß an der Rückseite hat, um sie auf dem Ständer montieren zu können. Denn hier ist die Freihandfotografie nicht meht optimal.Auch wenn die alten Hasen und Fotoexperten den Kopf schütteln: Ich komme mitdiesen Vorgehensweisen gut zurecht. Ausprobieren! Schöne Grüße Berend ----- Original Message ----- From: "Claudia" <Claudia(a)j-t.de> To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Tuesday, February 14, 2006 5:09 PM Subject: Re: [Gen-Programme] Digitalisieren großformatiger VorlagenHallo Manfred, ganz kurz: googeln hilft im allgemeinen, siehe u.a. hier: www.digitalkamera.de <http://www.digitalkamera.de/Tip/15/45.htm> Ein Scanner ist im allgemeinen für diese Aufgaben nicht geeignet. Bücher sind durch ihre Bindung nicht plan auf einen Scanner zu legen, durch die Wölbung des Buches im Bereich der Bindung treten Unschärfen in der Tiefe auf. Scanner haben eine sehr geringe Tiefenschärfe........So, was ist zu machen? Einen Aufbau entsprechend der Beschreibung im Linkwäre schon ganz gut, auf jeden Fall ist viel (ungerichtetes) Licht von Vorteil..... * Zwei oder mehrere Leuchten (z.B. Leuchtstoffröhren) rechts und links der Vorlage anordnen * Die Kamera mittig (möglichst hoch, weit weg!!) von der Vorlage auf einem Stativ (besser Reprostativ) anbringen * Blende 11-16 wählen * eventuell Glasscheibe zum Beschweren der Vorlage benutzen (bei Büchern das "Unterfüttern für eine gerade Lage" nicht vergessen) * eventuell cirkul.Polfilter benutzen * Weißabgleich machen!( natürlich - Papier unter dem Glas- und mit Filter!) Bei einem großen Abstand zur Vorlage und einer entsprechenden Blende erhalte ich eine recht hohe Tiefenschärfe, Makro ist hier gar nicht angesagt....Üben zu Hause ist ganz gut. Eigentlich sollten die Bilder dann schon ganzgut werden. Zur Vorsicht kann man die Aufnahmen zugleich im RAW-Format machen, die lassen sich dann ziemlich umfassend in der EBV nachbearbeiten......... gar nicht reproduzierte Grüße Claudia Janßen-Timmen Manfred Hilgers schrieb:Hallo Claudia Ich sehe einen Fachmann vor mir zu haben.Naja _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme_____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/02/15 16:52:43
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Detlef Ziemann wrote:
könntest Du Dich dazu vielleicht etwas näher auslassen? In den Beschreibungen von Scannern habe ich noch nie einen Hinweis auf die Tiefenschärfe gesehen.
Die neueren Scanne mit der sehr flachen Bauweise habe eine LED(?)-Scanzeile, die haben eine Tiefenschärfe von 1mm mit etwas Glück 2mm. So mein damaliger Ensteigerscanner LIDE 20 von Canon. Die Problem mit der Tiefenschärfe haben mich sehr gestört. Ich habe mir einen gebrauchten älteren (zu seiner Zeit höherwertigen) Scanner mit einer anderen Scantechnik (irgendwas mit einem Spiegel innendrin) ersteigert. Dieser hat eine Bauhöhe von 10-12cm und bietet eine Tiefenschärfe von mindestens 10mm. Wie diese Scantechniken genau heißen und was sie können, können die Experten dieser Runde sicher besser erklären. MfG, Metti.
Date: 2006/02/15 21:00:44
From: Herwig Broschek <herwig.broschek(a)gmx.net>
Hallo Liste, aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß nur zum Scannen von alten Dokumenten ca. im A4 Format lediglich 200 dpi völlig ausreichen. Das kann natürlich auch der billigste Scanner. Für Fotos und in Farbe hingegen braucht man wenigstens 300 dpi, sofern die Vorlage nicht vergrößert werden muß. D.h. das Foto sollte halt groß genug sein, damit man es nicht vergrößern muß. Oft hat man aber nur ein Gruppenbild und möchte einen Kopf heraus vergrößern - da braucht man dann natürlich größere Auflösung - aber meist wird die Schärfe der Vergrößerung nur durch die Vorlage begrenzt - die oft ja auch nicht gerade sehr scharf ist. Der Preis eines Scanners sagt heute viel mehr über die Geschwindigkeit und die mitgelieferte Software als über das Hardware-Können aus. Ganz anders ist es bei Digitalfotos: da wurde ja schon ausführlich in dieser Liste diskutiert. Ich kann dazu nur sagen: 2 MPixel reichen für eine A4 Seite nicht wirklich. Das ist aber auch klar, wenn man sich vor Augen ruft was diese 2MPixel heisen: Eine A4 Seite ist 210x297 mm groß, das sind 8,2 x 11,6 inch. Wenn wir wie oben gesagt 200 dpi Auflösung haben wollen brauchen wir 8,2x200 x 11,6x200 = 3.806.762 Pixel. Dabei habe ich jetzt nicht den "Verschnitt" durch Bildbereiche, die ich frei lasse berücksichtigt - bei welcher Kamera paßt genau A4 formatfüllend ins Bild? Es kommt also erst eine Digitalkamera ab 4 Mpixel in Frage. Weniger brauche ich bzw. eine bessere Auflösung bekomme ich nur, wenn ich näher herangehen kann = eine kleinere Vorlage formatfüllend fotografiere. Letzteres kommt sicher bei Fotografien vor, d.h. für Repro-Fotografien reicht je nach Größe der Vorlage meist schon eine Kamera mit 2 Mpixel. Mit freundlichen Grüßen Ing. Herwig Broschek herwig.broschek(a)gmx.net http://ahnen.broschek.net >Welche Kriterien, welche technischen MIndestanforderungen, gelten für einen >Scanner, der in der Familienforschung eingesetzt wird. Reichen auch die >billigen? >Gruß >Berend
Date: 2006/02/17 08:36:20
From: Werner Marquardt <wmarq(a)web.de>
Liebe Listenmitglieder, aller herzlichsten Dank für die vielen Zuschriften zum Thema "Digitalisieren großformatiger Vorlagen". Ich bin erfreut und überwältigt davon, wie viele wertvolle Tipps von erfahrenen Kennern da zusammen gekommen sind. Beim Lesen der Zuschriften bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass die meisten der Kenner eine Digitalkamera einem Scanner vorziehen. Nun werde ich mir in nächster Zeit wohl doch überlegen, ob ich nicht meine erst vor wenigen Jahren für viel Geld gekaufte analoge Spiegelreflexkamera durch eine Digitalkamera ersetzen soll. (Wobei dann aber das nächste Problem auftauchen würde: Auf was soll man beim Kauf einer Digitalkamera achten.) In den Zuschriften der letzten 3 Tage wurden wertvolle Tipps gegeben, wie man einige der beim Fotografieren mit einer Digitalkamera auftretenden Probleme vermeiden kann. Die Tipps betrafen u. a.: Blitzlicht oder Sonnenlicht oder Fotolampen mit speziellen Vorschaltgeräten; Fotografieren im Raum oder im Freien (Windstoß); Verwackeln; Stativ; optische Verzerrungen und Verzeichnungen; Verschlusszeit; Blende; Polfilter; Parallaxe; monochromes Licht; Abstand; optische Achse des Fotoapparats genau senkrecht zur Objektebene ausrichten; usw.; usw. Diese Probleme, die beim Fotografieren die Qualität der Aufnahmen beeinträchtigen können, spielen nach meiner Erfahrung bei einem Flachbettscanner keine Rolle. Weil die Familienstammbäume, die ich digitalisieren möchte, einzelne Blätter sind, die man leicht auf eine Glasplatte auflegen kann, merkt man die bei üblichen Flachbettscannern sehr geringe Tiefenschärfe nicht. Obwohl mein Scanner nur wenig gekostet hat, liefert er doch Aufnahmen von überraschend guter Schärfe. Die Schärfe ist sehr wichtig, denn die Familienstammbäume, die ich einscannen möchte, sind mit kleiner Schrift und stellenweise sehr gedrängt aufgeschrieben. Wenn nur das Problem nicht wäre, dass die zu digitalisierenden Familienstammbäume größer als A4 sind und mein Scanner nur bis maximal A4 kann. Ich habe schon davon gehört, dass es Programme gibt, mit denen man sich überlappende Fotos einer Landschaft zu einem Panoramabild digital zusammensetzen kann. Wer hat Erfahrung mit solchen Programmen? Kann jemand sagen, ob man diese Programme auch bei eingescannten Aufnahmen verwenden kann? Weiß jemand, wie die Schärfe der zusammengesetzten Bilder ist? Reicht die Schärfe der elektronisch zusammengesetzten Aufnahmen, damit man auch im Bereich der Überlappungen auch eine kleine Handschrift entziffern kann? Auf Antworten und Erfahrungsberichte bin ich sehr gespannt. Dafür sage ich jetzt schon meinen herzlichsten Dank! Viele Grüße Werner
Date: 2006/02/17 14:41:38
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Werner Marquardt wrote:
Auf Antworten und Erfahrungsberichte bin ich sehr gespannt. Dafür sage ich jetzt schon meinen herzlichsten Dank!
Du kannst die einzelnen Scans problemlos mit einem Bildbearbeiungsprogramm zusammenfügen. Wichtig ist, dass Du die Enzelbilder alle im gleichen Winkel scanst oder vor dem zusammenfügen entsprechend drehen kannst. Da wirst du Dich in Dein Bildbearbeitungsprogramm einlesen müssen. MfG, Metti.
Date: 2006/02/17 16:34:48
From: Heinz Kramer <KH.Kramer(a)gmx.de>
Liebe Forscher/innen, Beim Scannen von Antiqua-Schriften möchte ich möglichst keine Korrekturarbeit haben. Beim Scannen mit OmnipageSE (Jahr 2002) OCR ist viel Nacharbeit. Zur Zeit: Hardware CANOSLIDE 20 Welches Programm schafft das besser ? (Preis?) Verfüge auch über PhotoBase 3 und PhotoStudio 5 Bin 82 Jahre und unerfahren. Für Ratschläge dankt und grüßt aus Leipzig Karl-Heinz Kramer
Date: 2006/02/19 15:35:53
From: Markus Bärlocher <markus.baerlocher(a)lau-net.de>
Guten Tag liebe Gedcom-Spezialisten! wie ist das in Gedcom geregelt mit den Namen: Rosa Müller heiratet Fritz Meier und heisst jetzt Müller-Meier (oder Meier, oder Müller, oder Meier-Müller) nach der Scheidung heisst sie wieder Müller (oder immer noch Müller-Meier, oder Meier, oder Meier-Müller) und man/frau kann ja mehrmals heiraten... Was schreibst Du - zu welchem Zeitpunkt? - in NAME SURN _MARNM _AKA _ALIAS (und vielleicht gibts ja noch mehr in diesem Zusammenhang?) es gibt z.B.: - Nachname in der Geburtsurkunde - Nachname in Heiratsurkunden - Nachname in Scheidungsurkunden - Nachname in Personalausweisen - willkürliche Namensänderungen (weil der alte "nicht gefällt") Mit herzlichem Gruss, Markus
Date: 2006/02/19 16:30:28
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Markus Bärlocher wrote:
_MARNM _AKA _ALIAS
... sind individuelle Erweiterungen, die nicht zum Standardumfang von Gedcom gehören. Du musst Dich also an die Hersteller der Programme wenden, die diese Tags benutzen.
(und vielleicht gibts ja noch mehr in diesem Zusammenhang?)
Nicht, solange es Gedcom 5.5 betrifft. Ich gebe Dir Recht, wenn Du meinst, dass Bedarf besteht. Das Problem ist nur, Du müsstest sowohl im Indvidual-Record (Änderungen wegen Adoption, neue Ehe eines Elternteils, aus eigenem Entschluss, ...) als auch im Family-Record (Namensänderung bei Eheschließung, Trennung, ...) entsprechende Ereiterungen vorsehen. Die Erweiterungen müssten meiner Meinung nach zumindest das Datum, den Ort, eine Bemerkung und evt. ein Ereignis enthalten, oder mit einem vorhandenm Ereignis verknüpft sein. Da das umfangreiche Änderungen erfordern würde, konnte man sich bisher nicht einigen. Ich empfehle, bei der Datenaufnahme immer den Geburtsnamen anzugeben. Sollte sich der Nachname später ändern würde ich einen entsprechenden Hinweis in den zum Ereignis gehörenden Bemerkungen eintragen. Nachteil: Du kannst beim Suchen nach "Meier" nicht Frau "Müller" finden, wenn der Ehename "Meier" nur in den Bemerkungen auftaucht. MfG, Metti.
Date: 2006/02/21 08:38:54
From: Lothar Wagner <lotharwagner365(a)compuserve.de>
Hallo in die große Runde, Ich arbeite noch mit FST 2005 und habe da ein Problem, welches mich zum Verzeifeln bringt. Vielleicht kann mir da jemand einen Tipp geben. Bei der Aufnahme einer Familie stellte sich heraus, daß der Ehemann 2x verheiratet war und in jeder Ehe Kinder geboren wurden. Beim Ausdruck der Nachkommen- und auch der Gesamttafel erscheinen dann alle Kinder jeweils doppelt. Frage: Wie kann dieses abändern, sodaß die Kinder nur noch einmal erscheinen? Mit bestem Dank im Voraus Lothar (Wagner)
Date: 2006/02/21 12:38:04
From: Thomas.van-Geuns(a)t-online.de <Thomas.van-Geuns(a)t-online.de>
Hallo Lothar, wenn bei einer Partnerschaft Kindern vorhanden sind und eine neue Partnerschaft angelegt wird, kommt die Frage, ob die Kinder übernommen werden sollen. Dieses verneinen und in der neuen Patnerschaft die neuen Kinder anlegen. In deinem Fall die doppelten Kinder auf mehrfache Eltern überprüfen, wahrscheinlich ist ein Elternteil aus beiden Partnerschaften verknüpft. Diese trennen, dann ist es wieder gerade. Es gibt unter http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/familienstammbaum übrigens eine eigene Mailingliste zu FST. Viel Erfolg Thomas (van Geuns) -----Original Message----- Date: Tue, 21 Feb 2006 08:32:20 +0100 Subject: [Gen-Programme] Doppelte Angabe der Kinder From: "Lothar Wagner" <lotharwagner365(a)compuserve.de> To: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Hallo in die große Runde, Ich arbeite noch mit FST 2005 und habe da ein Problem, welches mich zum Verzeifeln bringt. Vielleicht kann mir da jemand einen Tipp geben. Bei der Aufnahme einer Familie stellte sich heraus, daß der Ehemann 2x verheiratet war und in jeder Ehe Kinder geboren wurden. Beim Ausdruck der Nachkommen- und auch der Gesamttafel erscheinen dann alle Kinder jeweils doppelt. Frage: Wie kann dieses abändern, sodaß die Kinder nur noch einmal erscheinen?
Date: 2006/02/22 19:31:25
From: Matthias Schmidt <schmidtfamilie(a)yahoo.de>
Guten Abend zusammen! Ich möchte eine Gedcom-Datei in Openoffice/Staroffice als Tabelle bearbeiten bzw. auswerten. Gibt es dafür ein Tool, oder auch einen Tip, wie ich die Datei in Openoffice als Tabelle (nicht als Text!) öffnen kann? -- Mit freundlichen Grüssen Matthias Schmidt mailto:schmidtfamilie(a)yahoo.de www.schmidtfamilie.de ____________ Virus checked by G DATA AntiVirusKit ___________________________________________________________ Telefonate ohne weitere Kosten vom PC zum PC: http://messenger.yahoo.de
Date: 2006/02/22 20:24:01
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Matthias Schmidt wrote:
Ich möchte eine Gedcom-Datei in Openoffice/Staroffice als Tabelle bearbeiten bzw. auswerten. Gibt es dafür ein Tool, oder auch einen Tip, wie ich die Datei in Openoffice als Tabelle (nicht als Text!) öffnen kann?
Die Gedcomdatei in ein Genealogieprogramm importieren und als CSV-Datei (Excel-Expor) exportieren. MfG, Metti.
Date: 2006/02/22 20:38:03
From: Herwig Broschek <herwig.broschek(a)gmx.net>
Guten Abend Herr Schidt, da gibt es ein Tool "GEDTOOL": GedTool ist eine Sammlung von Excel-Makros zur Bearbeitung von GEDCOM-Dateien. Alle Funktionen werden von einer gemeinsamen Menüoberfläche aus gestartet. Mit GedTool können alle Felder einer GEDCOM-Datei in eine Excel-Datei umgewandelt, dort verändert und wieder zurückgeschrieben werden. GedTool wurde mit VBA-Makros auf Basis von Excel 97 erstellt und läuft auch unter allen höheren Versionen. (kann auch 2 GEDCOM Dateien vergleichen) http://wiki.genealogy.net/index.php/GedTool GedTool(a)gmx.de (Peter Schulz) €10,- Mit freundlichen Grüßen Ing. Herwig Broschek herwig.broschek(a)gmx.net http://ahnen.broschek.net -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Matthias Schmidt Gesendet: Mittwoch, 22. Februar 2006 19:32 An: Genealogie-Programme(a)genealogy.net Betreff: [Gen-Programme] Gedcom - Openofficetabelle Guten Abend zusammen! Ich möchte eine Gedcom-Datei in Openoffice/Staroffice als Tabelle bearbeiten bzw. auswerten. Gibt es dafür ein Tool, oder auch einen Tip, wie ich die Datei in Openoffice als Tabelle (nicht als Text!) öffnen kann? -- Mit freundlichen Grüssen Matthias Schmidt mailto:schmidtfamilie(a)yahoo.de www.schmidtfamilie.de ____________ Virus checked by G DATA AntiVirusKit ___________________________________________________________ Telefonate ohne weitere Kosten vom PC zum PC: http://messenger.yahoo.de _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/02/22 21:25:32
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Herwig Broschek wrote:
Guten Abend Herr Schidt, da gibt es ein Tool "GEDTOOL": GedTool ist eine Sammlung von Excel-Makros zur Bearbeitung von GEDCOM-Dateien. Alle Funktionen werden von einer gemeinsamen Menüoberfläche aus gestartet. Mit GedTool können alle Felder einer GEDCOM-Datei in eine Excel-Datei umgewandelt, dort verändert und wieder zurückgeschrieben werden. GedTool wurde mit VBA-Makros auf Basis von Excel 97 erstellt und läuft auch unter allen höheren Versionen. (kann auch 2 GEDCOM Dateien vergleichen)
In wie weit funktioniert das mit dem erwähnten Openoffice/Staroffice? MfG, Metti.
Date: 2006/02/23 12:44:02
From: Herwig Broschek <herwig.broschek(a)gmx.net>
Hallo Metti, da bin ich überfragt, da ich Openoffice/Staroffice nicht verwende, sondern nur Excel. Die Frage, ob und wieweit die VBA-Makros in Openoffice/Staroffice funktionieren kann ich also nicht beantworten. Da müßte man den Author Peter Schulz GedTool(a)gmx.de fragen. Mit freundlichen Grüßen Ing. Herwig Broschek herwig.broschek(a)gmx.net http://ahnen.broschek.net -----Ursprüngliche Nachricht----- Metti wrote: In wie weit funktioniert das mit dem erwähnten Openoffice/Staroffice? MfG, Metti. _____________________________________________
Date: 2006/02/23 16:31:40
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Herwig Broschek wrote:
da bin ich überfragt, da ich Openoffice/Staroffice nicht verwende, sondern nur Excel. Die Frage, ob und wieweit die VBA-Makros in Openoffice/Staroffice funktionieren kann ich also nicht beantworten. Da müßte man den Author Peter Schulz GedTool(a)gmx.de fragen.
Ich frag ja nur, weil der Ursprungsposter explizit nach Openoffice/Staroffice gefragt hatte, da hilft ein Exelmakro nicht, wenn er es nicht nutzen kann. Aber möglicherweise bekommt Matthias das noch selber raus. Dann wäre eine entsprechende Info hier scher erwünscht. MfG, Metti.
Date: 2006/02/23 16:48:59
From: Heinz Köhler <hkoehler(a)sampo.de>
Hallo zusammen,die Tabellen aus Excel lassen sich ohne Probleme nach Openoffice übertragen (wird schon gesagt!). ;-) Die Makros von Herrn Schulz werden wohl nicht in Openoffice laufen.
Somit geht es nur über Excel und Gedtool nach Openoffice. :-[ Aber sag mal Metti, hat Familienbande keinen CSV-Export? Herzliche Forscher- und Fasnetsgrüße aus Württemberg *lach* Heinz (Köhler)
da bin ich überfragt, da ich Openoffice/Staroffice nicht verwende, sondern nur Excel. Die Frage, ob und wieweit die VBA-Makros in Openoffice/Staroffice funktionieren kann ich also nicht beantworten. Da müßte man den Author Peter Schulz GedTool(a)gmx.de fragen.Ich frag ja nur, weil der Ursprungsposter explizit nach Openoffice/Staroffice gefragt hatte, da hilft ein Exelmakro nicht, wenn er es nicht nutzen kann. Aber möglicherweise bekommt Matthias das noch selber raus. Dann wäre eine entsprechende Info hier scher erwünscht.MfG, Metti. . <http://list.genealogy.net/mailman/archiv/google> ----------------------------------------------------------- Ich möchte eine Gedcom-Datei in Openoffice/Staroffice als Tabelle bearbeiten bzw. auswerten. Gibt es dafür ein Tool, oder auch einen Tip, wie ich die Datei in Openoffice als Tabelle (nicht als Text!) öffnen kann?
Date: 2006/02/23 18:16:18
From: Herbert Heuß <herbert-heuss(a)aon.at>
Ein herzliches Grüß Gott in Die Listenrunde, Vor wenigen Tagen erhielt ich eine CD mit verschiedenen ausgearbeiteten Kirchenbüchereintragungen. Es sind dies ca. 70 MB. Diese Dateien wurden in den Jahren 1990-1999 im das Format FoxBase+/dbaseIII Pluse, no nomens also noch unter dem Betriebssystem DOS eingearbeitet. Zeichensatz OEM wurde außerdem verwendet um die Umlaute verwenden zu können. Meine Fragen an Euch Spezialisten: 1. wie bekomme ich am kostengünstigen und einfachsten diese Dateien in ein anderes Datenbank Format bzw. ins GEDCOM um sie dann im Erfassungsprogramm GES 2000 weiter zu bearbeiten zu können? 2. Wie sollte hier mal Grundsätzlich eine Archivierung dieser Dateien in elektronischer von sich gehen. 3. Mein Gedanke wäre ja diese Dateien in mein Erfassungsprogramm GES 2000 zu übernehmen um dann die Daten in Papierform zu bringen. Aber auch dann immer wieder in der entsprechende Zeit in die entsprechende Datenbank Format zu bringen und so der Nachwelt zu erhalten. Ich konnte diese Daten sowohl ins Excel 2003 bringen als auch mit dem DBF - Viewer 2000 Anschauen. Wer von Euch hat nun eine Idee oder Hilfestellung für mich parat. Besten Dank für Eure geschätzte Hilfestellung und verbleibe mit freundlichen Grüßen Heuß Herbert mailto: herbert-heuss(a)aon.at Wichtiger Hinweis: Alle Ein- bzw. Ausgehenden E-Mail-Nachrichten werden mit "Anti Vir" in der jeweils aktuellen Form einer Prüfung unterzogen. Kann dennoch nicht für Viren Freie Mails garantieren. Gesucht werden Infos aller Art von Familiennamen aus Österreich Eidenberger, Weyrer, Freilinger, Kochlöffel, Rittenschober, Voggeneder, Stöger, Schützenhofer aus dem übrigen Weltall Heuß, Heuss, Heiß, Heiss Mitglied im Verein für Familien & Wappenkunde Württemberg und Baden Stuttgart ( VW1869) Mitglied im Verein Igal Lustenau (Interressen Gemeinschaft Ahnenforschung Lustenau) Österreich www.igal.at Mitglied im Verein f. Computergenealogie e.V. (Comgen 1070 ) Gast beim Arbeitskreis f. Familienforschung in Leutkirch / Allgäu Gast beim Arbeitskreis f. Familienforschung in Biberach a. d. Riß Mitglied in den oben genannten Mailingslisten
Date: 2006/02/23 18:29:18
From: Herwig Broschek <herwig.broschek(a)gmx.net>
Hallo Herr Heuß,
ich kenne mich leider mit FoxBase+/dbaseIII nicht aus, aber sie schreiben sie könnten die Daten einmal in Excel 2003 bringen. Von da könnte man sie mit GEDTOOL in eine GEDCOM Datei übertragen und die dann in ihr gewohntes Erfassungsprogramm GES 2000 einlesen.
GedTool ist eine Sammlung von Excel-Makros zur Bearbeitung von GEDCOM-Dateien. Alle Funktionen werden von einer gemeinsamen Menüoberfläche aus gestartet. Mit GedTool können alle Felder einer GEDCOM-Datei in eine Excel-Datei umgewandelt, dort verändert und wieder zurückgeschrieben werden. GedTool wurde mit VBA-Makros auf Basis von Excel 97 erstellt und läuft auch unter allen höheren Versionen. (kann auch 2 GEDCOM Dateien vergleichen) http://wiki.genealogy.net/index.php/GedTool
GedTool(a)gmx.de (Peter Schulz) €10,-
Mit freundlichen Grüßen
Ing. Herwig Broschek
herwig.broschek(a)gmx.net
http://ahnen.broschek.net
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Herbert Heuß
Gesendet: Donnerstag, 23. Februar 2006 17:14
An: genealogie-programme(a)genealogy.net; ges-2000-l(a)genealogy.net; bavaria-l(a)genealogy.net; vfwkwb-l(a)genealogy.net
Betreff: [Gen-Programme] HHHH Datei mit endung dbf ins Gedcom übertragen geht das?
Ein herzliches Grüß Gott in
Die Listenrunde,
Vor wenigen Tagen erhielt ich eine CD mit verschiedenen ausgearbeiteten
Kirchenbüchereintragungen.
Es sind dies ca. 70 MB. Diese Dateien wurden in den Jahren 1990-1999 im das
Format
FoxBase+/dbaseIII Pluse, no nomens also noch unter dem Betriebssystem DOS
eingearbeitet.
Zeichensatz OEM wurde außerdem verwendet um die Umlaute verwenden zu
können.
Meine Fragen an Euch Spezialisten:
1. wie bekomme ich am kostengünstigen und einfachsten diese Dateien
in ein anderes Datenbank Format bzw. ins GEDCOM um sie dann im
Erfassungsprogramm GES 2000
weiter zu bearbeiten zu können?
2. Wie sollte hier mal Grundsätzlich eine Archivierung dieser Dateien in
elektronischer
von sich gehen.
3. Mein Gedanke wäre ja diese Dateien in mein Erfassungsprogramm GES 2000 zu
übernehmen um dann die Daten
in Papierform zu bringen. Aber auch dann immer wieder in der entsprechende
Zeit in die entsprechende
Datenbank Format zu bringen und so der Nachwelt zu erhalten.
Ich konnte diese Daten sowohl ins Excel 2003 bringen als auch mit dem DBF -
Viewer 2000
Anschauen.
Wer von Euch hat nun eine Idee oder Hilfestellung für mich parat.
Besten Dank für Eure geschätzte Hilfestellung und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Heuß Herbert
mailto: herbert-heuss(a)aon.at
Wichtiger Hinweis: Alle Ein- bzw. Ausgehenden E-Mail-Nachrichten werden mit
"Anti Vir" in der jeweils aktuellen Form einer Prüfung unterzogen. Kann
dennoch nicht für Viren Freie Mails garantieren.
Gesucht werden Infos aller Art von Familiennamen aus Österreich
Eidenberger, Weyrer, Freilinger, Kochlöffel, Rittenschober, Voggeneder,
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aus dem übrigen Weltall Heuß, Heuss, Heiß, Heiss
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Stuttgart ( VW1869)
Mitglied im Verein Igal Lustenau (Interressen Gemeinschaft Ahnenforschung
Lustenau) Österreich
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Gast beim Arbeitskreis f. Familienforschung in Leutkirch / Allgäu
Gast beim Arbeitskreis f. Familienforschung in Biberach a. d. Riß
Mitglied in den oben genannten Mailingslisten
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Date: 2006/02/23 18:32:55
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Heinz Köhler wrote:
Aber sag mal Metti, hat Familienbande keinen CSV-Export?
Doch, sicher. Sehr flexibel gestaltbar mit dem Export und entsprechender Exportvorlage. Oder ganz einfach aus dem Suchfenster heraus. MfG, Metti.
Date: 2006/02/23 19:08:25
From: Heinz Köhler <hkoehler(a)sampo.de>
Hallo Metti, warum antwortest Du dann nicht vollständig? :'( Sprich: über Familienbande nach Openoffice Grüße, ein etwas verwunderter Ahnenforscher Heinz (Köhler) O:-)Fällt mir soeben noch ein: mit dem Progrämmchen "GENViewer" kann man auch CSV-Dateien erzeugen und nach Excel oder Openoffice bringen. :-)
*Date:* 2006/02/23 18:32:55 *From:* Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de> Heinz Köhler wrote:Aber sag mal Metti, hat Familienbande keinen CSV-Export?Doch, sicher. Sehr flexibel gestaltbar mit dem Export und entsprechender Exportvorlage. Oder ganz einfach aus dem Suchfenster heraus.MfG, Metti. <http://list.genealogy.net/mailman/archiv/google> ---------------------------------------------------------------- Ich möchte eine Gedcom-Datei in Openoffice/Staroffice als Tabelle bearbeiten bzw. auswerten. Gibt es dafür ein Tool, oder auch einen Tip, wie ich die Datei in Openoffice als Tabelle (nicht als Text!) öffnen kann? ----------------------------------------------------------------
Date: 2006/02/23 19:25:00
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Herwig Broschek wrote:
ich kenne mich leider mit FoxBase+/dbaseIII nicht aus, aber sie schreiben sie könnten die Daten einmal in Excel 2003 bringen. Von da könnte man sie mit GEDTOOL in eine GEDCOM Datei übertragen und die dann in ihr gewohntes Erfassungsprogramm GES 2000 einlesen.
Sehe ich auch so. Wie GEDTOOL allerdings Tabellen in Gedcom wandelt und ob dabei Verweise/Verbindungen erhalten bleiben oder erzeugt werden, konnte ich aus der Beschreibung nicht erkennen. MfG, Metti.
Date: 2006/02/23 19:33:41
From: Heinz Köhler <hkoehler(a)sampo.de>
Hallo Metti, aus eigener langjähriger Erfahrung kann ich Dir versichern: ---> es funktioniert wunderbar :-) :-) :-) Das ist doch die wichtigste Erkenntnis. Grüßle Heinz (Köhler) ;-)
Herwig Broschek wrote: ich kenne mich leider mit FoxBase+/dbaseIII nicht aus, aber sie schreiben sie könnten die Daten einmal in Excel 2003 bringen. Von da könnte man sie mit GEDTOOL in eine GEDCOM Datei übertragen unddie dann in ihr gewohntes Erfassungsprogramm GES 2000 einlesen.Sehe ich auch so.Wie GEDTOOL allerdings Tabellen in Gedcom wandelt und ob dabei Verweise/Verbindungen erhalten bleiben oder erzeugt werden, konnte ich aus der Beschreibung nicht erkennen. MfG, Metti.
Date: 2006/02/23 19:37:49
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Heinz Köhler wrote:
warum antwortest Du dann nicht vollständig? :'( Sprich: über Familienbande nach Openoffice
Zuviel Werbung. Nacher ist es noch vorbei mit meiner Ruhe ;-) MfG, Metti.
Date: 2006/02/23 19:44:17
From: Gerd Schmerse <gerd(a)schmerse.de>
Moin Herbert Heuß, zur Mail vom Thu, 23 Feb 2006 17:14:18 +0100: >Ich konnte diese Daten sowohl ins Excel 2003 bringen Komplett? Wieviele Datensätze übernimmt Excel 2003 denn? Ich habe nur Excel 97, da ist bei 65.536 Schluß. Eine 330.000-Datensätze-dBase-Datei wird ohne Fehlermeldung übernommen, aber nur bis dahin... Die ist 45 MB groß, Deine dürfte daher wohl noch mehr Datensätze haben? Gruß Gerd (Schmerse)
Date: 2006/02/23 21:13:33
From: Rainer Göddel <RainerGoeddel(a)web.de>
Hallo, in die Runde, Gedtool funktioniert leider nicht mit Openoffiice, da es Macros benutzt. Viele Grüße Rainer
Date: 2006/02/23 21:34:43
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Rainer Göddel wrote:
Hallo, in die Runde, Gedtool funktioniert leider nicht mit Openoffiice, da es Macros benutzt.
Was hast Du denn vor? Dasselbe wie Matthias oder wie Herbert? MfG, Metti.
Date: 2006/02/23 23:32:47
From: Peter Schulz <PeSz(a)gmx.de>
Hallo zusammen, GedTool ist (derzeit) nicht unter OpenOffice ablauffähig.GedTool basiert auf Makros, welche mit der Microsoft-Office-Programmiersprache VBA (Visual Basic for Applications) erstellt wurden. OpenOffice-Makros basieren auf der Programmiersprache Starbasic. Das bedeutet, daß die Makros neu programmiert werden müßten, um unter OpenOffice die gleiche Funktionalität zu erhalten.
OpenOffice-CALC hat (leider) die gleichen Restriktionen wie Excel - 256 Spalten und 65536 Spalten. Bei großen Datenbeständen werden hier die Grenzen überschritten, da jede Person eine eigene Zeile beansprucht - insofern hat Gerd mit seinem Hinweis recht. Bei der Umsetzung von Kirchenbüchern spielt dies aber keine Rolle, da hier jeder Eintrag einzeln zu betrachten ist. Daher können hier die Datenbestände "portioniert" übernommen werden. Die "Verschmelzung" von mehrfach vorkommenden Personen kann auch nachträglich in einem Genealogieprogramm vorgenommen werden. Dies macht auch Sinn, denn ein in den Kirchenbüchern mehrfach vorkommender Max Müller, muss nicht zwangsläufig ein und dieselbe Person sein. Dies lässt sich nur unter Einbeziehung aller anderen Daten überprüfen.
Mit freundlichen GrüßenPeter (Schulz)
Date: 2006/02/26 12:20:40
From: Helga Schulte-Paßlack <Helga.Schulte-Passlack(a)gmx.de>
Liebe Listis, dies betrifft nicht nur die Genealogen, sondern generell alle, die eine Homepage haben und ein Banner o. ä. von anderen Firmen. Gestern bekam ich von einem mir unbekannten Rechtsanwalt eine Abmahnung wegen meiner Homepage. Ein anderes Schreibbüro (also Konkurrent = eine der gesetzlich erlaubten"Anzeiger" wegen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht) monierte, daß ich nicht auf allen anklickbaren Seiten das Impressum mit "ein bis maximal zwei Klicks" erreichbar gemacht hätte, sondern erst mit vier Klicks. Das war zuviel und hat mich den stolzen Betrag von mehr als 390 € gekostet. Ich schicke Euch das als Mahnung, Eure Seiten genau zu überprüfen, ob ihr auch gegen das Wettbewerbsrecht etc. verstoßt. Sagt nicht, Euch könne das nicht passieren. Es reicht, wenn ihr auf Eurer privaten Seite ein Banner von einer Firma, Institution o. ä. geschaltet habt. Dann kann nämlich eine ähnliche Firma, wie sie auf Eurem Banner vertreten ist, oder ein Verband generell, dem diese Firmen angehören, Klage erheben. Und das ist teuer für Euch! Auch wenn Euch klar ist, dass es sich um reine Abzocke handelt, habt ihr eigentlich keine Chance: Die Zeit, die Euch zur Verfügung steht, bis ihr gezahlt haben müsst, kann zwischen Stunden und wenigen Tagen liegen. Wer nicht rechtzeitig zahlt, der bekommt eine einstweilige Verfügung mit entsprechenden Kosten. Ich habe die Abmahnung am Samstag bekommen und bis Dienstag muss das Geld auf dem Konto des Rechtsanwaltes eingegangen sein. Meine Seite ist jetzt vom Netz genommen und muß rechtlich korrekt überarbeitet werden, weil ich sonst sofort 4.000 Euro Strafe zu zahlen habe. Solches Geld ist sehr ärgerliches Lehrgeld. Ich möchte Euch diese Erfahrung gerne ersparen. Also überprüft alle Eure homepage und seid dabei mehr als genau. Wen es betrifft, der sollte auch an die Preisangabenverordnung und (auch bei privaten Homepages) an einen Haftungsausschluss denken. Ich wünsche Euch ungetrübten Spaß an und mit Eurer Homepage. Viele Grüße Helga PS Bei uns gibt es heute Erbsensuppe ohne Würstchen - weil sich der gegenerische Anwalt jetzt was besseres leisten kann ;-)
Date: 2006/02/26 13:03:12
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Helga Schulte-Paßlack wrote:
Sagt nicht, Euch könne das nicht passieren. Es reicht, wenn ihr auf Eurer privaten Seite ein Banner von einer Firma, Institution o. ä. geschaltet habt.
Da bin ich mir nicht sicher. Wenn ich ein Banner klar als Werbung kenntlich mache und darauf hinweise, dass ich mich sowohl von der Werbung als auch von den Inhalten der verlinkten Seiten distanziere, würde ich annehmen, auf der sicheren Seite zu sein.
Wen es betrifft, der sollte auch an die Preisangabenverordnung und (auch bei privaten Homepages) an einen Haftungsausschluss denken.
Meine Homepage ist rein privat, hat keine Links zu anderen Seiten, keinerlei Werbung und ein Impressum. Ich hoffe, damit auf der sicheren Seite zu sein. Generell halte ich Deinen Hinweis für durchaus berechtigt. Jeder, der eine Homepage ins Netzt stellt, sollte sich bewusst sein, das hier nicht mit Informationen dritter gearbeitet werden darf (z.B. Ausschnitte aus Stadtplänen, Bilder die auf anderen Internetseiten veröffentlicht werden, Bilder von Einzelpersohnen, etc.) sofern nicht das Recht dazu eingeholt wurde. Sollte Deine Homepage eine rein private HP sein, würde ich das dem abmahnendem Anwalt schreiben, eine Unterlassungserklärung abgeben und (zumindest vorerst) kein Geld überweisen. Dann muss man Dich verklagen. Hier kommt es auf den Inhalt Deiner HP an. Wenn klar die rein private Nutzung und das Banner als Werbung erkennbar ist, würde ich es darauf ankommen lassen. Abzocker gibt es in dem Bereich nämlich reichlich. Die bieten Dir eine gering erscheinende Kostenpauschale gegenüber hoher Gerichtskosten. In der Hoffnung, dass Du schnell zahlst. MfG, Metti.
Date: 2006/02/26 13:15:59
From: Christoph Fitzek <Christoph.Fitzek(a)aon.at>
Liebe HP-Betreiber ! Die unten stehenden Ausführungen von Helga Schulte-Paßlack, die sie uns dankenswerter Weise zur Warnung mitgeteilt hat, bereffen alle HPs, die Banner oder ähnliches von Firmen haben, die im gewerblichen Wettbewerb stehen. Dies ist insbesondere bei manchen sogenannten "kostenlosen" HPs der Fall, wo einem von einigen Providern als besondere Zusatzleistung zur kostenlosen HP diverse Banner mitgeliefert oder mehr oder weniger dezent angeboten werden, auch wenn man diese Banner ursprünglich gar nicht haben wollte. Mir sind allerdings keine Indizien bekannt, daß abmahnende Rechtsanwälte mit manchen Providern, die solche "kostenlosen" HPs anbieten, diesbezüglich in unmittelbarer oder mittelbarer Verbindung stehen. Herzliche Grüße aus Wien Christoph (Fitzek) > -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie- > programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Helga Schulte-Paßlack > Gesendet: Sonntag, 26. Februar 2006 12:23 > An: Genealogie-Programme; Hans Pettelkau; barbara.pueschel(a)t-online.de > Betreff: [Gen-Programme] Achtung homepage-Inhaber: Abzocke > > Liebe Listis, > > dies betrifft nicht nur die Genealogen, sondern generell alle, die eine > Homepage haben und ein Banner o. ä. von anderen Firmen. > > Gestern bekam ich von einem mir unbekannten Rechtsanwalt eine Abmahnung > wegen meiner Homepage. Ein anderes Schreibbüro (also Konkurrent = eine > der gesetzlich erlaubten"Anzeiger" wegen Verstoß gegen das > Wettbewerbsrecht) monierte, daß ich nicht auf allen anklickbaren Seiten > das Impressum mit "ein bis maximal zwei Klicks" erreichbar gemacht > hätte, sondern erst mit vier Klicks. Das war zuviel und hat mich den > stolzen Betrag von mehr als 390 € gekostet. > > Ich schicke Euch das als Mahnung, Eure Seiten genau zu überprüfen, ob > ihr auch gegen das Wettbewerbsrecht etc. verstoßt. > > Sagt nicht, Euch könne das nicht passieren. Es reicht, wenn ihr auf > Eurer privaten Seite ein Banner von einer Firma, Institution o. ä. > geschaltet habt. > Dann kann nämlich eine ähnliche Firma, wie sie auf Eurem Banner > vertreten ist, oder ein Verband generell, dem diese Firmen angehören, > Klage erheben. > Und das ist teuer für Euch! Auch wenn Euch klar ist, dass es sich um > reine Abzocke handelt, habt ihr eigentlich keine Chance: Die Zeit, die > Euch zur Verfügung steht, bis ihr gezahlt haben müsst, kann zwischen > Stunden und wenigen Tagen liegen. Wer nicht rechtzeitig zahlt, der > bekommt eine einstweilige Verfügung mit entsprechenden Kosten. > Ich habe die Abmahnung am Samstag bekommen und bis Dienstag muss das > Geld auf dem Konto des Rechtsanwaltes eingegangen sein. > Meine Seite ist jetzt vom Netz genommen und muß rechtlich korrekt > überarbeitet werden, weil ich sonst sofort 4.000 Euro Strafe zu zahlen > habe. > > Solches Geld ist sehr ärgerliches Lehrgeld. Ich möchte Euch diese > Erfahrung gerne ersparen. > Also überprüft alle Eure homepage und seid dabei mehr als genau. > > Wen es betrifft, der sollte auch an die Preisangabenverordnung und (auch > bei privaten Homepages) an einen Haftungsausschluss denken. > > Ich wünsche Euch ungetrübten Spaß an und mit Eurer Homepage. > > Viele Grüße > Helga > > PS Bei uns gibt es heute Erbsensuppe ohne Würstchen - weil sich der > gegenerische Anwalt jetzt was besseres leisten kann ;-) > > > > _____________________________________________ > An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern > http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/02/26 13:16:41
From: Thomas Liebert - - 09328 Lunzenau <thomas(a)ahnenforschung-liebert.de>
Hallo Geschädigte, dazu empfehle ich das Lesen von http://www.beckmannundnorda.de/tdgimpressum.html Beste Grüße Thomas --------------------------------------------------------------------- www.ahnenforschung-liebert.de - letzte Aktualisierung: 12.12.05 (Die Einwohner der Dörfer der Wechselb. Schönb. ... 1557/1581 - Stein) Ich suche ständig genealogisches Material aus dem Territorium nördlich und westlich von Chemnitz zum Aufbau einer "lokalen Ahnenstammkartei" I am continuously looking for ancestral data from the area north and west of Chemnitz in order to build a "local ancestry database" Helga Schulte-Paßlack schrieb:
Liebe Listis, dies betrifft nicht nur die Genealogen, sondern generell alle, die eine Homepage haben und ein Banner o. ä. von anderen Firmen. Gestern bekam ich von einem mir unbekannten Rechtsanwalt eine Abmahnung wegen meiner Homepage. Ein anderes Schreibbüro (also Konkurrent = eine der gesetzlich erlaubten"Anzeiger" wegen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht) monierte, daß ich nicht auf allen anklickbaren Seiten das Impressum mit "ein bis maximal zwei Klicks" erreichbar gemacht hätte, sondern erst mit vier Klicks. Das war zuviel und hat mich den stolzen Betrag von mehr als 390 € gekostet. Ich schicke Euch das als Mahnung, Eure Seiten genau zu überprüfen, ob ihr auch gegen das Wettbewerbsrecht etc. verstoßt. Sagt nicht, Euch könne das nicht passieren. Es reicht, wenn ihr auf Eurer privaten Seite ein Banner von einer Firma, Institution o. ä. geschaltet habt. Dann kann nämlich eine ähnliche Firma, wie sie auf Eurem Banner vertreten ist, oder ein Verband generell, dem diese Firmen angehören, Klage erheben. Und das ist teuer für Euch! Auch wenn Euch klar ist, dass es sich um reine Abzocke handelt, habt ihr eigentlich keine Chance: Die Zeit, die Euch zur Verfügung steht, bis ihr gezahlt haben müsst, kann zwischen Stunden und wenigen Tagen liegen. Wer nicht rechtzeitig zahlt, der bekommt eine einstweilige Verfügung mit entsprechenden Kosten. Ich habe die Abmahnung am Samstag bekommen und bis Dienstag muss das Geld auf dem Konto des Rechtsanwaltes eingegangen sein. Meine Seite ist jetzt vom Netz genommen und muß rechtlich korrektüberarbeitet werden, weil ich sonst sofort 4.000 Euro Strafe zu zahlen habe.Solches Geld ist sehr ärgerliches Lehrgeld. Ich möchte Euch diese Erfahrung gerne ersparen. Also überprüft alle Eure homepage und seid dabei mehr als genau. Wen es betrifft, der sollte auch an die Preisangabenverordnung und (auch bei privaten Homepages) an einen Haftungsausschluss denken. Ich wünsche Euch ungetrübten Spaß an und mit Eurer Homepage. Viele Grüße Helga PS Bei uns gibt es heute Erbsensuppe ohne Würstchen - weil sich der gegenerische Anwalt jetzt was besseres leisten kann ;-) _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2006/02/26 13:39:14
From: Markus Bärlocher <markus.baerlocher(a)lau-net.de>
Hallo Helga, danke für Deinen Hinweis! aber WAS genau muss ich machen? Herzlichen Dank, Markus PS: baue grad eine grosse Genealogie-Site... -- Tel: +49-9155-1715 Web: www.lau-net.de/baerlocher
Date: 2006/02/26 15:24:09
From: Helga Schulte-Paßlack <Helga.Schulte-Passlack(a)gmx.de>
Liebe Listis,schon mal herzlichen Dank für all die privaten und Listenmails, die schon angekommen sind.
Wen es nicht interessiert, bitte einfach löschen.Das Thema ist wirklich wichtig, weil man nicht glaubt, dass man betroffen ist - ehe man zahlen muss.
So ging es mir auch.Ich war ganz sicher, dass auf meiner (gewerblichen) Homepage alles korrekt war. Pustekuchen!
Als die Abmahnung kam, habe ich gedacht: "Mit mir nicht! Das könnte dem so passen! Der kriegt nichts!". Hat man ja schließlich schon öfter gehört. Doch dann habe ich mich schlau gemacht und zum Schluß habe ich zähneknirschend gezahlt.
Hier die Fakten (auf §§ etc. verzichte ich mal): a) Die Abmahnung kam per Einwurf-Einschreiben mit der gelben Post. b) Der Rechtsanwalt ist wirklich einer und ist eingetragen. c) Eine Vollmacht des Konkurrenten von mir lag vor und war beigelegt.d) Die Konkurrentin hatte das Recht mich zu belangen, da sie ebenfalls ein Schreibbüro führt (zwar auch ein Inkasso-Unternehmen gleichzeitig, aber das tat leider nichts zur Sache). e) Der Streitwert, nach dem sich die rechtsanwaltlichen Gebühren richten, war mit 4000 € noch unterhalb der globalen Grenze von 5100 €. e) Das Impressum meiner Homepage war auf einer Extraseite untergebracht und definitiv nicht von jeder Seite mit ein bis maximal zwei Klicks zu erreichen.
f) Das Impressum war auf der Startseite nicht wählbar. Damit habe ich gegen geltendes Recht verstoßen.Dann dachte ich mir, dass die Fristen nicht ausreichend lang sind. Samstag Posteingang, bis Dienstag meine vorliegende Unterschrift beim Anwalt. Aber es gibt keine Fristen für Abmahnungen beim geltenden deutschen Recht. Es ist sogar möglich, dass die Frist nur ein paar Stunden beträgt.
Dann dachte ich: "Na gut, der Rechtsanwalt hat Recht." Ich unterschreibe, aber zahlen werde ich nicht. Da ist unser deutsches Gesetz aber hammerhart. Ich kann Euch das alles unmöglich erzählen, was ich lernen mußte.
An dem Punkt habe ich mir gedacht: Ohne eigenen Rechtsanwalt geht es nicht! Aber ein Null-Acht-15-Rechtsanwalt darf es auch nicht sein, der hat keine Ahnung vom Internet-Recht. Was tun am Samstag-Nachmittag? Ich habe mich an einen Kontakt erinnert, den ich durch meine ehrenamtliche Mitarbeit bei unserem Verein habe und diesen mit der Internetproblematik vertrauten RA tatsächlich samstags erreicht. Ergebnis: zahlen muß ich auch! Und zwar innerhalb der gesetzten (nicht gesetzlichen, die gibt es nicht) Frist.
Ich hätte nur eine Chance gehabt, wenn ich nachweisen könnte, dass es sich um eine Serienabmahnung handelt. Aber das konnte ich nicht in so kurzer Zeit.
Das vorab zu Euren Tips, was ich alles hätte machen können, ehe ich zahle. Viele Grüße Helga
Date: 2006/02/27 21:20:29
From: Helga Schulte-Paßlack <Helga.Schulte-Passlack(a)gmx.de>
Liebe Listis, ganz herzlichen Dank an diejenigen unter Euch, die mir über die Liste und in sehr großer Zahl privat mailten, mich trösteten, für die Infos dankten, mir Links schickten, mich zum Essen einluden, oder ihre Würstchen aus dem Kühlschrank schenken wollten. Ich habe mich sehr darüber gefreut.Besonders gefreut habe ich mich aber, dass nicht eine einzige Mail dabei war, die darauf hinwies, dass man sich in genealogischen Listen befindet und bitteschön beim Thema bleiben sollte. Das zeigt, dass die rechtlichen Vorschriften, die es für Homepages gibt, eine große Black-Box sind, über die kaum jemand komplett Bescheid weiss.
Im Verlauf dieser drei Tage, an denen mein Mann und ich uns mit dem Thema intensiv beschäftigt haben, erschüttert uns besonders eine Erkenntnis. Es gibt nur eine Chance, sich gegen diese Abzocker zu wehren: Man muß vor dem Hochladen der eigenen Präsentation über die gesetzlichen Vorschriften umfassend informiert sein.
Auf http://www.abmahnwelle.de/arbeit/aufklaerung/index.html steht der treffendste Satz: "Von einer Vorschrift muss man natürlich zuerst einmal wissen, dass sie existiert. Erst dann kann man sich darum kümmern, worin sie besteht. Wobei man dann allerdings immer noch nicht unbedingt erkennt, welche Stolperfallen findige Juristen daraus noch knüpfen und für Abmahnungen nutzen können."
Ich kann Euch nur raten dort mal nachzulesen, was einem so alles passieren kann - und ich bin nahezu sicher, einige Dinge davon habt ihr auch nichtsahnend auf eurer Seite stehen.
Wenn ihr Euch weitergehend informieren wollt, hier einige Links, die ich gefunden habe oder geschickt bekam:
http://www.rettet-das-internet.de/abmahnung.htm http://www.bahnhof-hamburg.de/impressum.htmlhttp://www.daniel-rehbein.de/urteil-landgericht-hamburg.html <http://www.daniel-rehbein.de/urteil-landgericht-hamburg.html>
http://www.linksandlaw.info/Abmahnung.html http://www.digi-info.de/de/netlaw/index.php http://www.beckmannundnorda.de/tdgimpressum.html http://www.stern.de/computer-technik/internet/?id=513174 http://www.digi-info.de/de/netlaw/index.php Ich wünsche Euch, dass Euch dieser Frust erspart bleibt:Eure liebevoll gestaltete und über Jahre hinweg - im guten Glauben, alles korrekt gemacht zu haben - gepflegte Homepage mit Zitaten von Paragraphen und und und verunzieren zu müssen, wenn ihr online ohne Abmahnungen präsent bleiben wollt.
Liebe Grüße HelgaPS Wir sind mit der überarbeiteten Homepage morgen oder übermorgen wieder online. Das Lehrgeld haben wir schon bezahlt ;-) und ich muss ja damit mein Geld verdienen. Allerdings ist sie in unseren Augen jetzt so "verhunzt", dass wir eine neue machen werden.