Monatsdigest

Re: [Gen-Programme] Gedcom-Import nach GenMaster

Date: 2005/07/01 11:35:53
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Wer arbeitet noch mit GenMaster und kann ggf. Rat erteilen?

Kannst Du die gewünschte Baumstruktur beschreiben oder hast Du gar
irgendwo ein Beispiel?
Möglicherweise bieten andere Programme ebenfalls eine solche Funktion.

MfG, Metti.

[Gen-Programme] Baumstruktur bei GenMaster

Date: 2005/07/01 23:18:34
From: Jürgen Homeier <djh99(a)gmx.de>

Hallo Metti!

Im Programm GenMaster gibt es folgende sehr nützliche Funktion:

Möglichkeit für die Erstellung einer Vorfahrenliste und Nachfahrenliste (für Bildschirm und Drucker) in der Darstellungsform des Windows-Explorers. Standardmäßig werden in der Bildschirmanzeige erst einmal alle Verästelungen
aufgeklappt. Durch Anklicken des "-" werden die Unterstrukturen verborgen,
durch Anklicken des "+" wird die Unterstruktur wieder geöffnet. Wenn man
einen Eintrag in dieser "Baumansicht" anklickt, wird diese Person zur
aktuellen Person und die Daten dieser Person werden angezeigt.

Das Hilfsprogramm "GedView" hat auch eine sehr ähnliche Darstellungsform. Auch in dem Programm "GFAhnen" gibt es eine sehr ähnliche Bildschirmdarstellung zur schnellen Orientierung über den Standort einer Person in einer großen Genealogie.

Ich hoffe, die Beschreibung ist anschaulich genug bzw. gibt Hinweise auf ähnliche Darstellungen in anderen Programmen.

Viele Grüße
Jürgen


Re: [Gen-Programme] Baumstruktur bei GenMaster

Date: 2005/07/02 09:56:25
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Ich hoffe, die Beschreibung ist anschaulich genug bzw. gibt Hinweise
auf ähnliche Darstellungen in anderen Programmen.

Ja, danke.
Ich hatte auch schon im Internet nachgesehen, was geboten wird, wusste
nur nicht, was Du meinst.

Du hast ja selber schon Programme gefunden, die das ebenfals in
ähnlicher Form bieten.

MfG, Metti.

[Gen-Programme] graphische Darstellung Nachkommen

Date: 2005/07/02 22:41:59
From: Thomas Bredendiek <thomasbredendiek(a)gmx.de>

Hallo allerseits,

gibt es einProgramm (Hilfsprogramm) mit dem es möglich ist, einfache
Übersichten für die Nachkommenschaft zu erstellen wie es im Deutschen
Geschlechterbuch den Stammfolgen oft vorangestellt wird. D.h. nur römische
Generationen + arabischer Folgenummer aber mit den verschiedenen Stämmen, Zweigen, Ästen usw.
Solch eine Übersicht würde ich gerne nutzen um eine  kurze Übersicht zu
erstellen, kenne aber kein solches Programm, welches es so wie im DGB
ermöglicht.

Danke und viele Grüße

Thomas



Re: [Gen-Programme] graphische Darstellung Nachkommen

Date: 2005/07/03 10:03:55
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Solch eine Übersicht würde ich gerne nutzen um eine  kurze
Übersicht zu
erstellen, kenne aber kein solches Programm, welches es so wie im DGB
ermöglicht.

Hast Du irgendwo eine Musterseite?

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] graphische Darstellung Nachkommen

Date: 2005/07/03 12:21:44
From: Thomas Bredendiek <thomasbredendiek(a)gmx.de>

Hallo Metti,

Musterseiten gibt es beim Starke Verlag http://www.starkeverlag.de/startsites/Download.html
Dort z.B. die Datei Musterblätter.pdf öffnen und da auf Seite 4.
Oder die Datei UebersichtDGB.pdf die nur die graphische Darstellung hat die mir so vorschwebt.

Vielen Dank für Dein Interesse.

Viele Grüße aus Berlin
von Thomas



Re: [Gen-Programme] graphische Darstellung Nachkommen

Date: 2005/07/03 13:18:27
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Dort z.B. die Datei Musterblätter.pdf öffnen und da auf Seite 4.
Oder die Datei UebersichtDGB.pdf die nur die graphische Darstellung
hat die mir so vorschwebt.

Seit einiger Zeit diskutiere ich mit einem Anwender bezüglich der
Nachkommennummerierung. Auch er nutzt eine (für ihn sinnvolle)
Nummerierung, die er in genau dieser Form nicht findet.

Ich habe bisher kein Nachkommennummerierung gefunden, die (für mich)
sinnvoll erscheint. Alle haben den Nachteil, dass bei Veränderungen
die gesamte Nummerierung über den Haufen geworfen werden kann.
Für mich hilft die Nummerierung nur bei reinen Druckerzeugnissen. Wie
die Nummern da genutzt werden ist letztendlich lediglich eine Frage der
Vorliebe bzw. Gewohnheit.

Sobald man mit einem Computer arbeitet, ergeben sich bei weitem
einfachere Möglichkeiten, Personen zu finden und innerhalb der Daten
zu navigieren.

Die von Dir gewünschte Nummerierung habe ich bisher noch nicht
gesehen. Es scheint mir eine Variante von Saragossa/Abovile zu sein. Ich
werde nur nicht ganz schlau daraus. Anscheinend steht am Anfang die
Generation als römische Zahl. Danach kommen Buchstaben. Allerdings
sehe fast nur Buchstaben vom Anfang des Alphabetes. Gerade bei höheren
Generationsstufen hätte ich anderes erwartet.

Wie verhält es sich mit Generationen in denen mehr als 26 Personen
vorhanden sind?
Kannst Du da mal eine konkrete Beschreibung der Nummerierung liefern?
Was spricht gegen eine der verbreiteten anderen Nummerierungen?

In genau der Form wirst Du warscheinlich kein Programm finden.
Auch der zu Anfang erwähnte Anwender hat mit genau dem Problem zu
kämpfen. Bisher hat man alles in einer Textverarbeitung gesetzt und
die Nummern (wie alles andere auch) von Hand eingetragen. Das macht in
der heutigen Zeit keinen Sinn. Leider wollten die "alten Herren" nicht
von ihrer gewohnten Nummerierung weg. Somit hat er ein ähnliches
Problem wie Du.

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] graphische Darstellung Nachkommen

Date: 2005/07/03 13:38:47
From: Gerd Schmerse <gerd(a)schmerse.de>

Moin Stefan Mettenbrink,

zur Mail vom Sun, 3 Jul 2005 13:16:57 +0200:

>Allerdings 
>sehe fast nur Buchstaben vom Anfang des Alphabetes. Gerade bei höheren 
>Generationsstufen hätte ich anderes erwartet.

Beim DGB wird in jeder Generation von a beginnend durchnumeriert
(durchalphabetisiert? ;-)) - ohne Rücksicht auf Filiation.

>Wie verhält es sich mit Generationen in denen mehr als 26 Personen 
>vorhanden sind?

aa bis zz


Gruß
Gerd (Schmerse)

Re: [Gen-Programme] graphische Darstellung Nachkommen

Date: 2005/07/03 15:03:55
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Wie verhält es sich mit Generationen in denen mehr als 26 Personen
vorhanden sind?

aa bis zz

Macht 676.
Ich nehme an, danach folgt aaa?

Taugt das? Zumindest ist es kürzer als bei Saragossa o.ä.

Meine Meinung zur Nachkommennummerierung hatte ich ja schon erwähnt.

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] graphische Darstellung Nachkommen

Date: 2005/07/03 15:25:56
From: Gerd Schmerse <gerd(a)schmerse.de>

Moin Stefan Mettenbrink,

zur Mail vom Sun, 3 Jul 2005 14:59:35 +0200:

>>> Wie verhält es sich mit Generationen in denen mehr als 26 Personen 
>>> vorhanden sind?
>> aa bis zz
>Macht 676.
>Ich nehme an, danach folgt aaa?
>Taugt das? Zumindest ist es kürzer als bei Saragossa o.ä.

Es reicht zur Identifizierung... suchen muß man natürlich, aber allzubreit
dürften die Generationen im DGB nicht sein, wer soll das bezahlen? ;-))


Gruß
Gerd (Schmerse)

[Gen-Programme] Programmhinweis "kstableau"

Date: 2005/07/03 17:35:22
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>

Hallo allerseits,
ein Programm, von dem hier (nach meiner Erinnerung) noch nie die Rede war: 
"kstableau":
- Homepage: http://www.home.zonnet.nl/KStableau/
- für Windows, Freeware
- liest GEDCOM-Dateien ein
- erzeugt Vorfahren- und Nachfahren-Tafeln für's WWW (HTML-Graphik, ohne 
Bilddateien). Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Programmen kann man hiermit 
sehr umfangreiche Anzeigen erzeugen (anscheinend auch "alle Namen in einem 
Bild" - selbst wenn dies für den geneigten Benutzer eher unübersichtlich sein 
mag)
- graphische Bildschirmanzeige für Ahnenschwund bzw. Inzucht
- Ermittlung/Anzeige von Verwandtschaftsgraden
PS: Habe das Programm selber nicht getestet, aber ich dachte mir, es gibt hier 
sicherlich zahlreiche Interessenten.
Ulrich

Re: [Gen-Programme] graphische Darstellung Nachkommen

Date: 2005/07/03 20:14:32
From: Thomas Bredendiek <thomasbredendiek(a)gmx.de>

Lieber Stefan, lieber Gerd,

abschließend möchte ich zu dem Thema sagen, daß ich dann doch mit dem Stammbaumdrucker zu den Ergebnissen gekommen bin, die ich erreichen wollte.

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Viele Grüße
Thomas


[Gen-Programme] Familienforschung in Collenberg (Fechenbach, Kirschfurt, Reistenhausen)

Date: 2005/07/07 18:31:33
From: Walter Wiesner <walter.wiesner(a)t-online.de>

Liebe Forscherkollegen,

mit einer Frage, einer Bitte komme ich heute an die Runde (Ich weiß daß die "Programm"-Runde nicht ganz der richtige Ansprechpartner ist, aber trotzdem):

Seit Jahren bearbeite ich intensiv den Heimatort meines Schwiegervaters: 97903 Collenberg. Ich habe fast die gesamte Matrikel in meinem Rechner, dazu noch viele personengebundene Archivalien, Tendenz steigend.

In wenigen Jahren wird der Ortsteil Fechenbach ein Jubiläum feiern. Dazu will ich meine Arbeit als Beitrag liefern. 

Ein solches Werk bleibt immer Stückwerk, das ist mir klar. Doch kann man sich an eine Vollständigkeit heranarbeiten. Dazu gehört auch die Aufnahme der Personen, die aus Collenberg stammen, aber irgend wohin gezogen sind. Das Archiv gibt nicht immer so gute Auskunft, wie ich sie mir erwünsche.

Meine Bitte ist nun: Können mir die Daten zur Verfügung gestellt werden über die Personen, die aus Collenberg (Fechenbach, Reistenhausen und Kirschfurt) stammen, jedoch nach irgendwo geheiratet haben und/oder verzogen sind? Dabei spielt es keine Rolle, wo der spätere Aufenthaltsort ist, alles würde mich interessieren.

Es ist selbstverständlich, daß ich auf Anfragen auch antworte. Sucht jemand aus Collenberg (und näherer Umgebung) Anschluß an seine Daten, so wäre es schon sehr erstaunlich, wenn ich nicht weiter helfen könnte! Genannt seien die Orte Freudenberg, Boxtal, Dorfprozelten, Mönchberg, Ebenheid, Eichenbühl, usw. in mehr oder minder großer Bearbeitungstiefe.

Über jede Antwort werde ich mich freuen.

Walter Wiesner

[Gen-Programme] Fehler in Ages 1.40

Date: 2005/07/10 19:53:36
From: Degenhard Schäffler <degenhard_schaeffler(a)surfeu.de>

Verehrte Listenleser,

während der letzten Tage habe ich mit Ages 1.40 experimentiert und dabei
festgestellt, daß auf meinem Rechner Programmfehler auftreten. Ich verwende
in meinem Rechner Wechsel-Festplatten (in Schubladen), so daß ich ohne
Probleme mit verschiedenen Betriebsprogrammen arbeiten kann.

Sowohl mit WIN XP als auch mit WIN98SE bleiben nach einer Deinstallation von
Ages 1.40 bzw. Ages 1.31 auf meinem Rechner alle Einträge der
Registrierdatenbank (registry) in HKEY_CURRENT_USER, HKEY_LOCAL_MACHINE und
HKEY_USERS bestehen, unabhängig davon, ob die Deinstallation über die
Systemsteuerung (Software) oder über den Aufruf Ages.exe -uninstall
erfolgte. Da auf meinem Rechner bisher Ages 1.31 installiert war, mußte ich
diese Einträge von Hand mit Regedit löschen. Denn sind diese Einträge nicht
gelöscht, greift Ages 1.40 auf diese Einträge zu, obwohl bei der
Installation vorgegeben wurde, "Finger weg von meinem PC". Das führt
natürlich zum Chaos. Denn die Einträge der beiden Versionen sind sehr
verschieden in Umfang und Inhalt. Ich habe auch mit Hilfe eines
registry-Monitors (Regman) festgestellt, daß Ages auf Einträge zugreift, die
nie existieren.

Wähle ich in WIN98SE unter Einstellungen "Hintergründe in
Windows-Systemfarben" und öffne anschließend ein Vorfahrendiagramm, so führt
das Einstellen der Abstände in diesem Diagramm zu Fehlermeldungen, die z. B.
so lauten: "Access violation at address 012147B9. Read of address FFFFFFFF."
oder "Access violation at address 01237B8. Write of address 01C1F663" usw.
usw. Ein ordnungsgemäßes Beenden des Programms war mir  n i c h t  mehr
möglich. In Win XP tritt dieser Fehler nicht auf. Wird das Vorfahrendiagramm
auf volle Größe eingestellt, flackert die oberste Zeile des Fensters beim
Bewegen der Maus.

Nun noch einige Dinge, die keine Fehler aber trotzdem unschön sind und
vermeidbar wären. Bei der Installation von Ages 1.40 werden in der
Registrierdatenbank keine neuen Schlüssel angelegt, z. B. statt "Daub"
könnte es heißen "Daub Ages 1.40". Denn dann könnte man die Ages-Version
1.31 neben der Version 1.40 weiterverwenden. Da ich als Arbeitsgrundlage
viele Diagramme verwende, möchte ich dies, weil mir die Bögen der
Verbindungslinien in den Diagrammen der Version 1.40 nicht zusagen. Ich
werde also nicht umhin kommen, ein Programm zu schreiben, das diese
Registrierdatenbankeinträge der Ages-Versionen entsprechend verwaltet und
einträgt.

Ich würde mich sehr freuen zu erfahren, ob diese Fehler auch bei anderen
Benutzern von Ages auftreten, oder ob dies nur an meinem Rechner bzw. an
meinen Betriebsprogrammen liegt.

Mit freundlichen Grüßen
Dr.-Ing. Degenhard Schäffler



Re: [Gen-Programme] Brother's Keeper 6.2 beta

Date: 2005/07/11 10:03:05
From: Gerd Schmerse <gerd(a)schmerse.de>

Moin,

zu meiner Mail vom Thu, 23 Jun 2005 12:38:48 +0200:

>Das reguläre BK 6.2 Programm sollte in ein paar Wochen fertig sein, daher
>auf jeden Fall auf die reguläre 6.2 Version aktualisieren, wenn sie
>erhältlich ist.

Brother's Keeper 6.2.0 Version vom 07 Jul 2005 
kann jetzt geladen werden von
[http://www.bkwin.net/version6.htm]


Gruß
Gerd (Schmerse)
Moderator BK-L
-- 
Listinfo <http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/brothers-keeper-l>
neueste BK-Version: 6.1.40 vom 06. Jun 2005
Update ist <http://www.bkwin.net/bkupdate.EXE>
Deutsche Webseite ist <http://www.brothers-keeper.de/>

Re: [Gen-Programme] Fehler in Ages 1.40

Date: 2005/07/11 15:13:39
From: Daub Support <support(a)daubnet.com>

Degenhard Schäffler schrieb:
Verehrte Listenleser,

während der letzten Tage habe ich mit Ages 1.40 experimentiert und dabei
festgestellt, daß auf meinem Rechner Programmfehler auftreten. Ich verwende
in meinem Rechner Wechsel-Festplatten (in Schubladen), so daß ich ohne
Probleme mit verschiedenen Betriebsprogrammen arbeiten kann.

Sehr geehrter Herr Schäffler,

da Sie die Anfrage über die Liste geschickt haben, sende ich auch die Antwort hierüber, auch wenn wohl 90% der Listenteilnehmer mit den Details dieser Mail wohl wenig anfangen können.


Sowohl mit WIN XP als auch mit WIN98SE bleiben nach einer Deinstallation von
Ages 1.40 bzw. Ages 1.31 auf meinem Rechner alle Einträge der
Registrierdatenbank (registry) in HKEY_CURRENT_USER, HKEY_LOCAL_MACHINE und
HKEY_USERS bestehen, unabhängig davon, ob die Deinstallation über die
Systemsteuerung (Software) oder über den Aufruf Ages.exe -uninstall
erfolgte.

Die Deinstallation über die Kommandozeile ist grundsätzlich identisch zur Deinstallation über die Systemsteuerung. Bei der Deinstallation bleiben lediglich zwei leere Schlüssel übrig, nämlich:

  HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Daub
  HKEY_CURRENT_USER\Software\Daub

Darunter befinden sich normalerweise die Unterschlüssel für Ages, mitsamt allen Daten. Die Deinstallationsroutine prüft derzeit nicht, ob außer Ages! noch weitere Programme unseres Unternehmens auf Ihrem Rechner installiert sind, deren Schlüssel sich ebenfalls unterhalb von "Daub" befänden. Darum lässt es diese beiden Schlüssel auf Ihrem PC zurück. Der Verbleib dieser beiden leeren Schlüssel hat keinerlei Auswirkungen auf die Funktion Ihres PCs, außer dass sie etwa 20 Bytes (nicht kB oder MB) auf Ihrer Festplatte benötigen.

> Da auf meinem Rechner bisher Ages 1.31 installiert war, mußte ich
diese Einträge von Hand mit Regedit löschen. Denn sind diese Einträge nicht
gelöscht, greift Ages 1.40 auf diese Einträge zu, obwohl bei der
Installation vorgegeben wurde, "Finger weg von meinem PC".

Die Option "Finger weg von meinem PC" bezieht sich ausschließlich darauf, dass Ages! nichts in die Registry speichert - auf das Auslesen hat dies keinerlei Einfluß. Der Betrieb moderner Software ist ohne lesenden Zugriff auf die Registry schlicht unmöglich.

Das führt
natürlich zum Chaos. Denn die Einträge der beiden Versionen sind sehr
verschieden in Umfang und Inhalt.

Der Umfang der der in der Registry gespeicherten Daten ist in V1.40 gegenüber 1.31 gestiegen, der Inhalt ist allerdings bei gleichlautenden Schlüsseln auch gleicher Bedeutung, so dass es hierdurch zu keinen Konflikten kommen sollte. Bitte beschreiben Sie "Chaos" etwas näher ;-)


Ich habe auch mit Hilfe eines
registry-Monitors (Regman) festgestellt, daß Ages auf Einträge zugreift, die
nie existieren.

Das ist korrekt. Ages! greift haufenweise auf die Registry zurück, auch auf nicht existirerende Schlüssel - in letzterem Falle, um zu prüfen, ob sie existieren.


Wähle ich in WIN98SE unter Einstellungen "Hintergründe in
Windows-Systemfarben" und öffne anschließend ein Vorfahrendiagramm, so führt
das Einstellen der Abstände in diesem Diagramm zu Fehlermeldungen, die z. B.
so lauten: "Access violation at address 012147B9. Read of address FFFFFFFF."
oder "Access violation at address 01237B8. Write of address 01C1F663" usw.
usw. Ein ordnungsgemäßes Beenden des Programms war mir  n i c h t  mehr
möglich.

Ich werde versuchen, diesem Problem auf den Grund zu gehen. Ist dieses Verhalten unabhängig von der geöffneten Datei? Tritt es nur auf, wenn Sie "Hintergründe in Windows-Systemfarben" aktiviert haben? Können andere Win98-Nutzer dies vielleicht bestätigen?

In Win XP tritt dieser Fehler nicht auf. Wird das Vorfahrendiagramm
auf volle Größe eingestellt, flackert die oberste Zeile des Fensters beim
Bewegen der Maus.

Dieses flimmern haben wir auf einer Reihe von PCs auch festgestellt, wenngleich es auf anderen nicht auftritt. Wir suchen derzeit noch nach der Ursache. Die Programmfunktion ist hiervon nicht beinträchtigt.


Nun noch einige Dinge, die keine Fehler aber trotzdem unschön sind und
vermeidbar wären. Bei der Installation von Ages 1.40 werden in der
Registrierdatenbank keine neuen Schlüssel angelegt, z. B. statt "Daub"
könnte es heißen "Daub Ages 1.40". Denn dann könnte man die Ages-Version
1.31 neben der Version 1.40 weiterverwenden.

Es ist grundsätzlich nicht vorgesehen, zwei verschiedene Ages!-Versionen auf einem Rechner zu haben, weshalb dies nur mit "Klimmzügen" zu erreichen ist.

Da ich als Arbeitsgrundlage
viele Diagramme verwende, möchte ich dies, weil mir die Bögen der
Verbindungslinien in den Diagrammen der Version 1.40 nicht zusagen.

Wir haben inzwischen eine Reihe von Kundenmails erhalten, die ebenfalls die "alten" eckigen Verbindungen zurückwünschen. Wir haben die runden Bögen eingeführt, weil die neue Darstellungsform für Mehrfachehen dies erforderte. Evtl. werden wir mit dem kommenden Service-Release 1.41 eine Einstellmöglichkeit für den Radius nachliefern, mitsamt der Möglichkeit, einen Kurvenradius von 0 (=eckig) einstellen zu können.

Ich
werde also nicht umhin kommen, ein Programm zu schreiben, das diese
Registrierdatenbankeinträge der Ages-Versionen entsprechend verwaltet und
einträgt.

Sie können solch ein Programm natürlich schreiben, bzw. sich passende REG-Dateien aus der Registry exportieren. Ich glaube allerdings nicht, dass dies wirklich notwendig ist.


Ich würde mich sehr freuen zu erfahren, ob diese Fehler auch bei anderen
Benutzern von Ages auftreten, oder ob dies nur an meinem Rechner bzw. an
meinen Betriebsprogrammen liegt.

Welche Fehler treten bei Ihnen denn sonst noch auf, ich kann Ihrer Mail nur einen entnehmen.

Mit freundlichem Gruß

Jörn Daub


Mit freundlichen Grüßen
Dr.-Ing. Degenhard Schäffler


_____________________________________________
An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme



Re: [Gen-Programme] Fehler in Ages 1.40

Date: 2005/07/12 15:17:12
From: ChriMa-Ahnenforschung <ChriMa-Ahnenforschung(a)web.de>

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: "Degenhard Schäffler" <degenhard_schaeffler(a)surfeu.de>
Gesendet: 10. Juli 2005 19:48
Betreff: [Gen-Programme] Fehler in Ages 1.40


>>
> Wähle ich in WIN98SE unter Einstellungen "Hintergründe in
> Windows-Systemfarben" und öffne anschließend ein Vorfahrendiagramm, so
führt
> das Einstellen der Abstände in diesem Diagramm zu Fehlermeldungen, die z.
B.
> so lauten: "Access violation at address 012147B9. Read of address
FFFFFFFF."
> oder "Access violation at address 01237B8. Write of address 01C1F663" usw.
> usw. Ein ordnungsgemäßes Beenden des Programms war mir  n i c h t  mehr
> möglich. >
> Ich würde mich sehr freuen zu erfahren, ob diese Fehler auch bei anderen
> Benutzern von Ages auftreten, oder ob dies nur an meinem Rechner bzw. an
> meinen Betriebsprogrammen liegt.
>
> Mit freundlichen Grüßen
> Dr.-Ing. Degenhard Schäffler
>
>
Guten Tag, Herr Dr. Schäffler,

ich habe ähnliche Probleme und zwar immer dann, wenn ich in einer grafischen
Darstellung das Layout in irgendeiner Form ändern möchte. Dann erscheinen
ähnliche Fehlermeldungen wie oben zitiert und der Ausstieg aus AGES ist nur
durch Abschalten des PCs möglich.
Ich habe Windows 98 und meine Daten auf einer ZIP-Diskette.

Mit freundlichen Grüßen
Christa Markert


AW: [Gen-Programme] Fehler in Ages 1.40

Date: 2005/07/12 19:22:46
From: Norbert. Roclawski <roclawski.trierweiler(a)t-online.de>

Hallo Christa Markert und Degenhard Schäffler.

Wurde Herr Daub durch sie von diesen Fehlern informiert?
Warum sprechen Sie nicht mit Ihrem Programm-Lieferanten?
Das wäre doch guter Brauch!

Gruß 
Norbert Roclawski





> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme-
> bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von ChriMa-Ahnenforschung
> Gesendet: Dienstag, 12. Juli 2005 15:17
> An: Genealogie-Programme
> Betreff: Re: [Gen-Programme] Fehler in Ages 1.40
> 
> 
> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: "Degenhard Schäffler" <degenhard_schaeffler(a)surfeu.de>
> Gesendet: 10. Juli 2005 19:48
> Betreff: [Gen-Programme] Fehler in Ages 1.40
> 
> 
> >>
> > Wähle ich in WIN98SE unter Einstellungen "Hintergründe in
> > Windows-Systemfarben" und öffne anschließend ein Vorfahrendiagramm, so
> führt
> > das Einstellen der Abstände in diesem Diagramm zu Fehlermeldungen, die z.
> B.
> > so lauten: "Access violation at address 012147B9. Read of address
> FFFFFFFF."
> > oder "Access violation at address 01237B8. Write of address 01C1F663" usw.
> > usw. Ein ordnungsgemäßes Beenden des Programms war mir  n i c h t  mehr
> > möglich. >
> > Ich würde mich sehr freuen zu erfahren, ob diese Fehler auch bei anderen
> > Benutzern von Ages auftreten, oder ob dies nur an meinem Rechner bzw. an
> > meinen Betriebsprogrammen liegt.
> >
> > Mit freundlichen Grüßen
> > Dr.-Ing. Degenhard Schäffler
> >
> >
> Guten Tag, Herr Dr. Schäffler,
> 
> ich habe ähnliche Probleme und zwar immer dann, wenn ich in einer grafischen
> Darstellung das Layout in irgendeiner Form ändern möchte. Dann erscheinen
> ähnliche Fehlermeldungen wie oben zitiert und der Ausstieg aus AGES ist nur
> durch Abschalten des PCs möglich.
> Ich habe Windows 98 und meine Daten auf einer ZIP-Diskette.
> 
> Mit freundlichen Grüßen
> Christa Markert
> 
> _____________________________________________
> An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme



Re: [Gen-Programme] Fehler in Ages 1.40

Date: 2005/07/13 10:57:48
From: Degenhard Schäffler <degenhard_schaeffler(a)surfeu.de>

> Guten Tag, Herr Dr. Schäffler,
>
> ich habe ähnliche Probleme und zwar immer dann, wenn ich in einer
grafischen
> Darstellung das Layout in irgendeiner Form ändern möchte. Dann erscheinen
> ähnliche Fehlermeldungen wie oben zitiert und der Ausstieg aus AGES ist
nur
> durch Abschalten des PCs möglich.
> Ich habe Windows 98 und meine Daten auf einer ZIP-Diskette.
>
> Mit freundlichen Grüßen
> Christa Markert

Sehr geehrte Frau Markert,
vielen Dank für Ihre E-mail und Ihren Hinweis. Ich habe inzwischen geprüft,
ob der von Ihnen genannte, verallgemeinerte Fehler auf meinem Rechner unter
Win98SE auch auftritt. Dies ist in der Tat der Fall, wenn unter
Einstellungen "Hintergründe in Windows-Systemfarben" gewählt wurde.
Nochmals vielen Dank für Ihre Mühe!
Mit freundlichen Grüßen
Dr.-Ing. Degenhard Schäffler


Re: [Gen-Programme] Fehler in Ages 1.40

Date: 2005/07/13 12:18:24
From: Degenhard Schäffler <degenhard_schaeffler(a)surfeu.de>

Daub Support, Jörn Daub, schrieb:
> Sehr geehrter Herr Schäffler,
>
> da Sie die Anfrage über die Liste geschickt haben, sende ich auch die
> Antwort hierüber, auch wenn wohl 90% der Listenteilnehmer mit den
> Details dieser Mail wohl wenig anfangen können.
>
Sehr geehrter Herr Daub, verehrte Listeleser,

ich habe meine Anfrage an die Listeleser deshalb gerichtet, weil ich wissen
möchte, ob andere Nutzer von Ages gleiche oder ähnliche Probleme haben wie
ich. Denn es ist doch vorstellbar, daß die von mir genannten Fehler nur bei
meinem Rechner auftreten. Wenn die von mir genannten Fehler auch bei anderen
Nutzern auftreten, hätte ich mich an den Daub-Support bzw. an Sie Herr Daub
direkt gewandt. Im anderen Falle hätte ich meine Festplatten bzw. die
Betriebsprogramme, ihre Einstellungen usw. sorgfältig prüfen müssen. Ob mit
diesen Details 90% der Listeleser nichts anfangen können, kann ich nicht
beurteilen. Ich bin aber immer wieder überrascht, wieviele Familienforscher
sehr gute Kenntnisse der Informatik, des Programmentwurfs und des
Programmierens haben. Hier möchte ich auch betonen, daß ich die Arbeit von
Ihnen und Ihren Mitarbeitern sehr zu würdigen weiß! Der Aufwand an
Kenntnissen, Erfahrung, Ideen und Arbeit ist immens. Und in einem stimmen
wir doch überein: Es geht nicht, wie man manchmal in der Liste liest, um
Meckern oder Nörgeln an einem Programm. Wir wollen doch nur, daß Ages das
fehlerfrei macht, was im Handbuch steht!
>
> Die Deinstallation über die Kommandozeile ist grundsätzlich identisch
> zur Deinstallation über die Systemsteuerung. Bei der Deinstallation
> bleiben lediglich zwei leere Schlüssel übrig, nämlich:
>
>    HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Daub
>    HKEY_CURRENT_USER\Software\Daub
>
> Darunter befinden sich normalerweise die Unterschlüssel für Ages,
> mitsamt allen Daten. Die Deinstallationsroutine prüft derzeit nicht, ob
> außer Ages! noch weitere Programme unseres Unternehmens auf Ihrem
> Rechner installiert sind, deren Schlüssel sich ebenfalls unterhalb von
> "Daub" befänden. Darum lässt es diese beiden Schlüssel auf Ihrem PC
> zurück. Der Verbleib dieser beiden leeren Schlüssel hat keinerlei
> Auswirkungen auf die Funktion Ihres PCs, außer dass sie etwa 20 Bytes
> (nicht kB oder MB) auf Ihrer Festplatte benötigen.
>
Obschon Sie, sehr geehrter Herr Daub, als Programmautor mich direkt
angeschrieben habe, antworte ich wieder über die Liste. Nehmen Sie doch
bitte an, daß ich in meiner E-mail nicht irgend etwas dahergeschrieben habe,
das Sie mit dem obigen Text einfach widerlegen können. Ich habe mehrmals
meine Versuche wiederholt und komme stets zum gleichen Ergebnis. Unter Win
XP sind Ihre o. g. Angaben bezüglich Registrierdatenbank richtig.
Unter Win98SE bleiben (auf meinem Rechner!)  a l l e  Schlüssel mit allen
Unterschlüsseln vollständig erhalten. Auch das Programmsymbol bleibt
erhalten. Mit einem Maus-Doppelklick startet Ages so, als ob nie was
deinstalliert worden wäre. Auffallend ist, daß unter Win XP nach Abschluß
der Deinstallation die Meldung "Done" erscheint; bei Win98SE nicht immer.
Das dies nicht im Sinne des Programms ist, ist auch mir klar.

> Die Option "Finger weg von meinem PC" bezieht sich ausschließlich
> darauf, dass Ages! nichts in die Registry speichert - auf das Auslesen
> hat dies keinerlei Einfluß. Der Betrieb moderner Software ist ohne
> lesenden Zugriff auf die Registry schlicht unmöglich.
>
> Der Umfang der der in der Registry gespeicherten Daten ist in V1.40
> gegenüber 1.31 gestiegen, der Inhalt ist allerdings bei gleichlautenden
> Schlüsseln auch gleicher Bedeutung, so dass es hierdurch zu keinen
> Konflikten kommen sollte. Bitte beschreiben Sie "Chaos" etwas näher ;-)
>
Ich möchte Ihnen nochmals erläutern, warum es bei der Installation von Ages
1.40 passierte. Ich habe ordnungsgemäß Ages 1.31 deinstalliert, ohne in der
Registrierdatenbank zu prüfen, ob die (von Ihnen genannten) Unterschlüssel
alle gelöscht sind. Anschließend habe ich Ages 1.40 installiert mit "Finger
weg ..". Da, nach meinem jetzigen Kenntnisstand, Ages 1.40 auf die alten
Schlüssel unter "Daub" lesend zugreift, war bei mir das "Chaos" da. Denn die
zuletzt geladene ged-Datei wurde z. B. wieder geladen. Das hatte ich nicht
erwartet. Und nach Ihren o. g. Erläuterungen hätte dies auch nicht erfolgen
können. Aber, wie ich jetzt weiß, bleiben nach der Deinstallation von Ages
1.31 a l l e  Schlüssel in HKEY_CURRENTt_USER erhalten.
>
> >
> > Wähle ich in WIN98SE unter Einstellungen "Hintergründe in
Windows-Systemfarben" und öffne
> >  anschließend ein Vorfahrendiagramm, so führt das Einstellen der
Abstände in diesem Diagramm >> zu Fehlermeldungen,
>
> Ich werde versuchen, diesem Problem auf den Grund zu gehen. Ist dieses
Verhalten unabhängig von > der geöffneten Datei?
Antwort: ja
> Tritt es nur auf, wenn Sie "Hintergründe in Windows-Systemfarben"
aktiviert haben?
Ob es  n u r  dann auftritt, weiß ich nicht. Aber wenn dies gewählt wurde,
dann ja.
Wie ich von Frau Markert erfahren habe, tritt der Fehler bei Ihr unter Win98
allgemein dann auf, wenn am Layout eines Diagramms irgend etwas geändert
wird. Ich kann das inzwischen bestätigen.

Dieser Fehler scheint mir eine "Altlast" von Ages 1.31 zu sein. Er zeigt
sich so:
1. Start von Ages 1.31
2. Einstellungen, "Hintergründe in Windows-Systemfarben" wählen
3. Diagramm, Vorfahren, Proband wählen
4. Abstände ändern, zurück nach Ansicht
5. Fenster "Vorfahren" schließen
6. Ages mit X beenden

Anschließend erscheint bei meinem Rechner die Meldung:
"Diese Anwendung wird aufgrund eines ungültigen Vorgangs geschlossen". Nach
einem Mausklick auf die Schaltfläche "Schließen" erscheint die Meldung:
"Application Error: Exception EAccessViolation in module AGES.EXE at
FFFFF003. Access violation at address 00000003. Write of address 016F0DA8".
>
> Wir haben inzwischen eine Reihe von Kundenmails erhalten, die ebenfalls
> die "alten" eckigen Verbindungen zurückwünschen. Wir haben die runden
> Bögen eingeführt, weil die neue Darstellungsform für Mehrfachehen dies
> erforderte. Evtl. werden wir mit dem kommenden Service-Release 1.41 eine
> Einstellmöglichkeit für den Radius nachliefern, mitsamt der Möglichkeit,
> einen Kurvenradius von 0 (=eckig) einstellen zu können.
>
In diesem Zusammenhang noch ein Hinweis: ich finde es unschön, daß bei nicht
vorhandenen Heiratsdaten der senkrechte Verbindungsstrich zu den Rechtecken
der Kinder nicht durchgezogen wird.
> >
> Welche Fehler treten bei Ihnen denn sonst noch auf, ich kann Ihrer Mail
> nur einen entnehmen.

Zu meinen o. g. Fehlern kann ich noch einen hinzufügen:
Wählt man unter Einstellungen "Symbole beschriften", geschieht nichts.

Aber aus Ihrem Schreiben, sehr geehrter Herr Daub, konnte ich nicht
eindeutig erkennen, ob denn auf Ihren Rechnern unter Win98SE die genannten
Fehler nicht auftreten. Für eine diesbezügliche Antwort wäre ich sehr
dankbar. An dieser Stelle auch ein Dankeschön an alle Listeleser, die mir
auf meine Fragen geantwortet haben!

Mit freundlichen Grüßen
Dr.-Ing. Degenhard Schäffler




Re: [Gen-Programme] Fehler in Ages 1.40

Date: 2005/07/13 13:58:52
From: ChriMa-Ahnenforschung <ChriMa-Ahnenforschung(a)web.de>



Sehr geehrter Herr Dr. Schäffler,

Ihr Beitrag in der Liste wg. des Fehlers in AGES 1.40 war für mich der Anlaß, das Programm auf die Schnelle mal zu testen, bis dahin hatte ich noch keine Zeit gefunden dies zu tun.

Ich habe zwar weder von technischen Dingen noch vom Programmieren Ahnung aber ich meine, daß solche Beiträge in der Liste dennoch sinnvoll sind. Auf diese Weise bekommt man - z.B. als Interessent für ein Programm -  einen gewissen Einblick in die Funktionsfähigkeit der betreffenden Software.

Nun noch eine Frage: Ich hatte bisher AGES 1.31 auf dem Rechner und habe mir die neue Version 1.40 runtergeladen. Muß ich 1.31. deinstallieren?

Mit freundlichen Grüßen
Christa Markert
______________________________________________________________
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[Gen-Programme] Status: Probleme mit Ages 1.40 und Windows 98SE

Date: 2005/07/13 15:51:48
From: Daub Support <support(a)daubnet.com>

Sehr geehrte Listenteilnehmer,
sehr geehrter Herr Schäffler,
sehr geehrte Frau Markert,

zunächst vielen Dank für Ihre Hinweise. Mittlerweile haben zwei weitere Windows98-Nutzer Probleme mit der neuen Ages-Version gemeldet. Die Anzahl an Mails legt nahe, dass die Fehler bei weitem nicht überall auftreten (wir haben über 4000 registrierte Anwender, plus eine unbekannte Zahl von Nutzern der Shareware - davon haben bestimmt mehr als 4 noch Windows98)

- Einige Rechner unter Windows 98SE produzieren in der Druckvorschau
  Fehlermeldungen.

- Die Deinstallation scheint manchmal (?) unter Windows 98SE
  fehlzuschlagen, woraufhin neben den Programmsymbolen und Dateien auch
  die Registry-Schlüssel unter
    HKEY_CURRENT_USER\Daub\Ages
  und
    HKEY_LOCAL_MACHINE\Daub\Ages
  verbleiben. Ein späterer Installationsversuch kann dadurch in die Irre
  geführt werden.

Unter XP treten beide Probleme genausowenig auf, wie auf unserem Testrechner mit 98SE. Wir werden versuchen, dem Fehler auf den Grund zu gehen, und ggf. ein kleines Update hierfür veröffentlichen.

Bitte melden Sie mir (vielleicht direkt, und nicht über die Liste), welche COMCTL-Version sie installiert haben. Diese Versionsnummer finden Sie zusammen mit dem Betriebssystem unter Bearbeiten->Einstellungen->Plugins unten rechts.

Kein Fehler hingegen sind die runden Verbindungslinien, und die "Lücken" bei unverheirateten Paaren. Wir überlegen, ob wir hierzu andere Optionen anbieten wollen - dies steht aber gegenüber der Fehlersuche (s.o.) zurück.

Bevor ich es vergesse: Es ist nicht notwendig, eine Programmversion zu deinstallieren, um eine andere zu installieren. Die Installationsroutine überschreibt die andere Programmversion automatisch. Es erscheint dann auch ein aktualisierter Eintrag in Systemsteuerung->Software.

Mit freundlichem Gruß

Jörn Daub

Re: [Gen-Programme] Fehler in Ages 1.40

Date: 2005/07/13 16:12:34
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Degenhard Schäffler wrote:

Es geht nicht, wie man manchmal in der Liste liest, um
Meckern oder Nörgeln an einem Programm. Wir wollen doch nur, daß Ages das
fehlerfrei macht, was im Handbuch steht!

Auch ich programmiere an einem Genealogieprogramm. Ich finde es im
allgemeinen besser, wenn man mich bei Problemen direkt anspricht. Zum
einen kann ich dann meist schneller erkennen, wo Benutzer Probleme haben
und Fehler können schnel eingegrenz und behoben werden.

Hier in der Liste kennen sicher viele mehrere Programme und können zu
vielen Dingen etwas sagen. Dennoch ist gibt es in dieser Gruppe keine
Monopole, bei denen davon ausgegangen werden kann, das 90% der Nutzer
ein bestimmtes Programm nutzen. Ich gehe eher davon aus, das 75% ein
bestimmtes Programm nicht nutzen und somit nicht helfen können.

Zu 100% helfen kann auf alle Fälle der Hersteller. Nur wenn dieser
nicht reagiert, würde ich (bei Fehlern und Problemen) erst in einer
entsprechenden Gruppe nachfragen.

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] Fehler in Ages 1.40

Date: 2005/07/13 16:12:36
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

ChriMa-Ahnenforschung(a)web.de wrote:

Ich habe zwar weder von technischen Dingen noch vom Programmieren Ahnung aber ich meine, daß solche Beiträge in der Liste dennoch sinnvoll sind. Auf diese Weise bekommt man - z.B. als Interessent für ein Programm -  einen gewissen Einblick in die Funktionsfähigkeit der betreffenden Software.

Gerade bei Fehlern eines Programmes sehe ich das aber eher als
Negativwerbung. Die würde mir (besonders wenn ich komerzieller
Hersteller wäre) nicht wünschen.

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] Status: Probleme mit Ages 1.40 und Windows 98SE

Date: 2005/07/13 17:46:26
From: ChriMa-Ahnenforschung <ChriMa-Ahnenforschung(a)web.de>


Genealogie-Programme <genealogie-programme(a)genealogy.net> schrieb am 13.07.05 15:52:15:

> Bitte melden Sie mir (vielleicht direkt, und nicht über die Liste), 
> welche COMCTL-Version sie installiert haben. 
> 
>
Sehr geehrter Herr Daub,

ich habe: COMCTL v5.81.4916

Mit freundlichen Grüßen
Christa Markert
_________________________________________________________________________
Mit der Gruppen-SMS von WEB.DE FreeMail können Sie eine SMS an alle 
Freunde gleichzeitig schicken: http://freemail.web.de/features/?mc=021179




Re: [Gen-Programme] Status: Probleme mit Ages 1.40 und Windows 98SE

Date: 2005/07/15 23:02:02
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>

> Genealogie-Programme <genealogie-programme(a)genealogy.net> schrieb am 
13.07.05 15:52:15:
> > Bitte melden Sie mir (vielleicht direkt, und nicht über die Liste),
> > welche COMCTL-Version sie installiert haben.

Am Mittwoch, 13. Juli 2005 17:46 schrieb ChriMa-Ahnenforschung(a)web.de:
> ich habe: COMCTL v5.81.4916

<Sarkasmus ein> ...und meine Badewannen-Ente ist quietschgelb und heißt 
Elvira... <Sarkasmus aus>
Tschuldigung, aber das konnt ich mir jetzt einfach nicht verkneifen...

Re: [Gen-Programme] Status: Probleme mit Ages 1.40 und Windows 98SE

Date: 2005/07/16 10:31:37
From: Gerd Schmerse <gerd(a)schmerse.de>

Moin Ulrich Kretschmer,

zur Mail vom Fri, 15 Jul 2005 23:01:25 +0200:

>Tschuldigung

Nein.


Gruß
Gerd (Schmerse)

[Gen-Programme] AW: Probleme mit Ages 1.40 und Windows 98SE

Date: 2005/07/16 12:46:47
From: Willi G. Richter <gen(a)wgrichter.de>

Hallo,

mag sein, dass manche Problem mit Ages! und Win98 haben.
Ich nutze Ages! 1.40 mit Win XP Pro und habe damit keinerlei Probleme.
Im Gegenteil: Ich freue mich über den gesteigerten Leistungsumfang des
Programms und die schnelle Reaktion auf die im Betatest gemeldeten "Fehler".

Win 98 hatte ich nur kurze Zeit auf meinem Rechner. Soviele Abstürze und
sonstige Probleme habe ich weder unter Win 95, NT noch XP erlebt. Ich bin
froh, dass ich mich von Win 98 schnell getrennt habe.

Freundliche Grüße

Willi (Richter)


Re: [Gen-Programme] AW: Probleme mit Ages 1.40 und Windows 98SE

Date: 2005/07/16 13:33:59
From: Gerd Schmerse <gerd(a)schmerse.de>

Moin Willi G. Richter,

zur Mail vom Sat, 16 Jul 2005 12:50:19 +0100:

>Win 98 hatte ich nur kurze Zeit auf meinem Rechner. Soviele Abstürze und
>sonstige Probleme habe ich weder unter Win 95, NT noch XP erlebt. Ich bin
>froh, dass ich mich von Win 98 schnell getrennt habe.

So unterscheidlich können Erfahrungen sein... ich habe Win98 seit seinem
Erscheinen und möchte mich nur in höchster Not davon trennen. Es läuft sehr
viel stabiler als Win95 (hatte ich vorher) und hat viel weniger der ständig
erweiterten "Eigenmächtigkeiten" der Micro$oft-Philosophie. Daß es als
altes System auch weniger Ziel von Virusattacken ist, ist nur ein
zusätzlicher Pluspunkt.


Gruß
Gerd (Schmerse)

Re: [Gen-Programme] AW: Probleme mit Ages 1.40 und Windows 98SE

Date: 2005/07/16 14:23:30
From: Manfred Hilgers <Manfred.Hilgers(a)t-online.de>

Hallo Ihr "WIN"Fans

Ich möchte mein WIN 98 SE auch so schnell nicht hergeben bzw ersetzen durch "neuere" WIN´s


Manfred Hilgers


Gerd Schmerse schrieb:>
So unterscheidlich können Erfahrungen sein... ich habe Win98 seit seinem
Erscheinen und möchte mich nur in höchster Not davon trennen. Es läuft sehr
viel stabiler als Win95 (hatte ich vorher) und hat viel weniger der ständig
erweiterten "Eigenmächtigkeiten" der Micro$oft-Philosophie. Daß es als
altes System auch weniger Ziel von Virusattacken ist, ist nur ein
zusätzlicher Pluspunkt.


Gruß
Gerd (Schmerse)

--



[Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

Date: 2005/07/17 10:18:54
From: Heide Wiese <Heide.Wiese(a)t-online.de>

Hallo Listis, bitte helft einem "Neuling"!

Situation: Ich habe ca. 2500-3000 Personendaten über 14 Generationen meiner
väterlichen Familie Quitmann in einer großen EXCEL Tabelle erfaßt, um sie
graphisch darzustellen. Angaben zu deren Quellen, weitere Infos und Notizen
befinden sich teils in einem separat gefürten Archivprogramm, teils in
separaten Notizen, teils "im Kopf" .

Nun möchte ich diese Daten in ein professionelles Genealogieprogramm
überführen. Möglicherweise werden mir 2-3 Familienmitglieder, die aber
woanders wohnen, bei der Eingabe helfen.

Ziel: Ich bin immer noch auf der Suche nach dem endgültigen Programm, da ich
damit auch eine Familienchronik schreiben möchte .

MEINE FRAGEN:
1. macht es Sinn, zunächst die Daten in ein kostenloses GEDCOM Programm
einzugeben, damit sie erst mal ordentlich erfaßt sind und sie dann
2. später in das endgültige Programm zu überführen? Das heißt, können alle
Genealogieprogramm letztlich GEDCOM Dateien, z.B. PAF 5 von FamilySearch
lesen?
3. welches Programm ist Eurer Meinung nach für das Schreiben einer Chronik
( längere Texte zu den einzelnen Familienästen)  und der dazugehörenden
graphischen Darstellungen der Familienzusammenhänge und der Wiedergabe von
zahlreichen Fotos (pro Person) am besten geeignet?

Ich habe schon etliche Programme getestet, bin aber immer mehr verunsichert
worden.

Danke für Eure Hilfe!

Heide(Wiese)


Re: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

Date: 2005/07/17 10:37:53
From: Anton Huber <anton_huber(a)gmx.de>

Sehr geehrter Frau Wiese,
zu 1: Der GEDCOM Standard empfiehlt sich natürlich dafür. Jedes Programm hat normalerweise aber sein eigenes Format, es gibt nur ein paar, wie zum Beispiel GenealogyJ (GenJ), die direkt Gedcom bearbeiten. Man sollte ich ein Programm aussuchen, dass den Gedcom Standard gut unterstützt, es gibt nämlich viele Programme, die dies mit sehr vielen Problemen machen, was zu Datenverlust führen kann. zu 2: Personal Ancestral File 5 ist ein Programm der Mormonen, welche auch den GEDCOM Standard mitentwickeln oder entwickeln lassen. Hier gibt es keine Probleme. Man sollte wirklich einige Programme testen. Das wichtigste ist das Funktionieren des GEDCOM Exports/Imports. Es kann eigentlich jedes Progamm diesen Standard. Es gibt zwar einige Programme ohne diesen Standard, diese sollte man aber nicht verwenden, da man sonst keinen Austausch mehr mit anderen Forschern machen kann. Es gibt Geneweb (kostenlos), dass als ein Art Webserver betrieben werden kann. D.h. Sie und Ihre Familienmitglieder können die Daten dann im Internet in der Datenbank direkt bearbeiten. Sonst könnten Sie gemeinsam die Familie in "Stämme" aufteilen und dann wieder zusammenführen, was aber auch zu Problemen führen kann. Man sollte wenn dann auch wenn möglich dasselbe Programm verwenden oder es ausgiebig vorher testen. Zum Schreiben einer Chronik wird man um ein Textbearbeitungsprogramm (Word, Openoffice) nicht herumkommen. Man kann aber Notizen zu den Personen hinzufügen. Zur Darstellung von Stammbäumen ist der Stammbaumdrucker sehr gut.

Mit freundlichen Grüßen

Anton Huber

Heide Wiese schrieb:

Hallo Listis, bitte helft einem "Neuling"!

Situation: Ich habe ca. 2500-3000 Personendaten über 14 Generationen meiner
väterlichen Familie Quitmann in einer großen EXCEL Tabelle erfaßt, um sie
graphisch darzustellen. Angaben zu deren Quellen, weitere Infos und Notizen
befinden sich teils in einem separat gefürten Archivprogramm, teils in
separaten Notizen, teils "im Kopf" .

Nun möchte ich diese Daten in ein professionelles Genealogieprogramm
überführen. Möglicherweise werden mir 2-3 Familienmitglieder, die aber
woanders wohnen, bei der Eingabe helfen.

Ziel: Ich bin immer noch auf der Suche nach dem endgültigen Programm, da ich
damit auch eine Familienchronik schreiben möchte .

MEINE FRAGEN:
1. macht es Sinn, zunächst die Daten in ein kostenloses GEDCOM Programm
einzugeben, damit sie erst mal ordentlich erfaßt sind und sie dann
2. später in das endgültige Programm zu überführen? Das heißt, können alle
Genealogieprogramm letztlich GEDCOM Dateien, z.B. PAF 5 von FamilySearch
lesen?
3. welches Programm ist Eurer Meinung nach für das Schreiben einer Chronik
( längere Texte zu den einzelnen Familienästen)  und der dazugehörenden
graphischen Darstellungen der Familienzusammenhänge und der Wiedergabe von
zahlreichen Fotos (pro Person) am besten geeignet?

Ich habe schon etliche Programme getestet, bin aber immer mehr verunsichert
worden.

Danke für Eure Hilfe!

Heide(Wiese)

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http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme




Re: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

Date: 2005/07/17 10:59:37
From: Dieter Oechsle <dieter.oechsle(a)z.zgs.de>

Hallo Heide Wiese

Situation: Ich habe ca. 2500-3000 Personendaten über 14 Generationen meiner
väterlichen Familie Quitmann in einer großen EXCEL Tabelle erfaßt, um sie
graphisch darzustellen. Angaben zu deren Quellen, weitere Infos und Notizen
befinden sich teils in einem separat gefürten Archivprogramm, teils in
separaten Notizen, teils "im Kopf" .
Um die umfangreiche Eingabearbeit etwas zu mindern würde ich als erstes danach suchen, ob und wie die Daten der EXCEL-Tabelle unmittelbar in ein Genealogie-Programm übergeben oder aber in eine GEDCOM-Datei überführt werden können. Das hängt sehr vom Aufbau der Datenbank ab.

Ziel: Ich bin immer noch auf der Suche nach dem endgültigen Programm, da ich
damit auch eine Familienchronik schreiben möchte .
Nach dem endgültigen Programm suche ich auch noch :-)

MEINE FRAGEN:
1. macht es Sinn, zunächst die Daten in ein kostenloses GEDCOM Programm
einzugeben, damit sie erst mal ordentlich erfaßt sind und sie dann
2. später in das endgültige Programm zu überführen? Das heißt, können alle
Genealogieprogramm letztlich GEDCOM Dateien, z.B. PAF 5 von FamilySearch
lesen?
Dieser Umweg macht m.E. keinen Sinn, da die verschiedenen Programme sehr unterschiedlich mit den GEDCOM-Daten umgehen. Einen guten Eindruck habe ich in dieser Hinsicht von Ages.

Dieter Oechsle


Weiterl.: Betreff: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

Date: 2005/07/17 11:07:49
From: Kurt Willutzki <kurt.willutzki(a)arcor.de>

 
  
Hallo Heide,
ganz bestimmt kommen zu diesem Thema jede Menge gute Ratschläge.

Hier meiner:

Auch ich habe z.T. längere Texte zu einzelnen Personen.
Dann ist es hilfreich, wenn das Programm "Volltextsuche" im Textteil
beherrscht!
 
Bitte lasse uns Listis wissen, welches Programm schließlich das Rennen
gemacht hat.

Ich benutzr AHNENWIN, weil es ausgezeichnete Recherchemöglichkeiten bietet.
 
Viel Erfolg
 
Kurt (Willutzki)
Duisburg 
 
-------Originalmeldung-------
 
Von: Heide Wiese
Datum: 07/17/05 10:19:25
An: Betreff: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?
 
Hallo Listis, bitte helft einem "Neuling"!
 
Situation: Ich habe ca. 2500-3000 Personendaten über 14 Generationen meiner
väterlichen Familie Quitmann in einer großen EXCEL Tabelle erfaßt, um sie
graphisch darzustellen. Angaben zu deren Quellen, weitere Infos und Notizen
befinden sich teils in einem separat gefürten Archivprogramm, teils in
separaten Notizen, teils "im Kopf" .
 
Nun möchte ich diese Daten in ein professionelles Genealogieprogramm
überführen. Möglicherweise werden mir 2-3 Familienmitglieder, die aber
woanders wohnen, bei der Eingabe helfen.
 
Ziel: Ich bin immer noch auf der Suche nach dem endgültigen Programm, da ich
damit auch eine Familienchronik schreiben möchte .
 
MEINE FRAGEN:
1. macht es Sinn, zunächst die Daten in ein kostenloses GEDCOM Programm
einzugeben, damit sie erst mal ordentlich erfaßt sind und sie dann
2. später in das endgültige Programm zu überführen? Das heißt, können alle
Genealogieprogramm letztlich GEDCOM Dateien, z.B. PAF 5 von FamilySearch
lesen?
3. welches Programm ist Eurer Meinung nach für das Schreiben einer Chronik
( längere Texte zu den einzelnen Familienästen) und der dazugehörenden
graphischen Darstellungen der Familienzusammenhänge und der Wiedergabe von
zahlreichen Fotos (pro Person) am besten geeignet?
 
Ich habe schon etliche Programme getestet, bin aber immer mehr verunsichert
worden.
 
Danke für Eure Hilfe!
 
Heide(Wiese)
 
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http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
 

[Gen-Programme] Family Tree Maker 2005

Date: 2005/07/17 11:17:01
From: Bernd Jadzewski <Bernd.Jadzewski(a)T-Online.de>

Hallo!

Habe mir Family Tree Maker 2005 bestellt und
wollte mich eben in die Mailingliste (Familienstammbaum)
eintragen.

Kann sie aber bei genealogy.net nicht finden. :(
Gibt es diese nicht mehr oder wo kann ich sie finden?


-- 
Liebe Gruesse aus dem sonnigen Bayern,
Bernd (Jadzewski)

mailto:Bernd.Jadzewski(a)t-online.de
www.jadzewski.de


Re: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

Date: 2005/07/17 11:22:12
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>

Hallo Frau Wiese,

Am Sonntag, 17. Juli 2005 10:18 schrieb Heide Wiese:
> Nun möchte ich diese Daten in ein professionelles Genealogieprogramm
> überführen. Möglicherweise werden mir 2-3 Familienmitglieder, die aber
> woanders wohnen, bei der Eingabe helfen.
Sollen mehrere Personen praktisch *gleichzeitig* am gemeinsamen Datenbestand 
arbeiten? Oder zu jedem Zeitpunkt arbeitet immer nur einer, sodaß man die 
Datenbestände per E-Mail an den jeweils nächsten Bearbeiter weitergeben kann?
Ersteres wäre wohl ein Ausschlußkriterium für die allermeisten Programme und 
spräche für eine webgestützte Lösung. Letzteres geht prinzipiell mit allen 
Programmen, wenn man GEDCOM-Dateien weitergibt, erfordert aber entsprechende 
Abstimmung zwischen den Bearbeitern. Zweckmäßigerweise sollten alle 
Beteiligten die gleiche Software (-version) verwenden.

> 1. macht es Sinn, zunächst die Daten in ein kostenloses GEDCOM Programm
> einzugeben, damit sie erst mal ordentlich erfaßt sind und sie dann
> 2. später in das endgültige Programm zu überführen? 
Ich würde bei einem Programm bleiben. Schon wegen des Einarbeitungsaufwandes.

> 3. welches Programm ist Eurer Meinung nach für das Schreiben einer Chronik
> ( längere Texte zu den einzelnen Familienästen)  
Wird die Chronik zentral von einer Person verwaltet und ausschließlich in 
Papierform in der Familie verteilt? Dann reicht ein normales 
Textverarbeitungsprogramm.
Oder soll die Chronik auch bzw. ausschließlich über das WWW zu lesen sein? 
Dann die üblichen Werkzeuge für HTML-Publikationen.
> Ich bin immer noch auf der Suche nach dem endgültigen Programm, da ich
> damit auch eine Familienchronik schreiben möchte.
Der gewünschte Zusammenhang zwischen Ahnen-Verwaltungsprogramm und 
Familienchronik-Erstellung ist mir nicht ganz klar. Soll die Chronik 
interaktiv mit genealogischen Daten verknüpft sein? Das spricht eher für ein 
www-Projekt. Ansonsten einfach die Graphiken vom Ahnenprogramm exportieren 
und in die Textverarbeitung einfügen.

> und der dazugehörenden 
> graphischen Darstellungen der Familienzusammenhänge und der Wiedergabe von
> zahlreichen Fotos (pro Person) am besten geeignet?
http://www.stammbaumdrucker.de für Ausdrucke (bzw. PDF's für die Homepage bzw. 
Graphikdateien für den Import in eine Textverarbeitung), auch mit Fotos

oder als interaktive, webgestützte Varianten hierfür: 
- phpGedview: http://phpgedview.sourceforge.net/
- TNG: http://lythgoes.net/genealogy/software.php (kann auch Fotos und Texte 
verwalten und mit Personen verknüpfen)
Andererseits: Sowas kann man halt - mangels Onlineverbindung - nicht auf einen 
Notebook packen und mit in ein Archiv nehmen (falls nötig?).

Letztlich ist die Auswahl Geschmackssache und läuft in diesem Fall 
möglicherweise auf mehrere Programme für verschiedene Aufgaben heraus 
(Datenerfassung, Papier-Ausdrucke, Chronik, Web-Publikation). Der 
Datenaustausch untereinander muß gut funktionieren, etwas "Handarbeit" wird 
aber wohl unvermeidlich sein.

Ulrich

AW: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

Date: 2005/07/17 11:34:25
From: Norbert. Roclawski <roclawski.trierweiler(a)t-online.de>

> Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme-
> bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Heide Wiese
> Betreff: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

> 
> Ich habe schon etliche Programme getestet, bin aber immer mehr verunsichert
> worden.
>



Hallo, Heide (Wiese),

so geht es jedem der sich in diese Materie einarbeiten möchte.
Mir ging es auch so. Nach Tests mit mehreren Programmen ist es erforderlich sich
klar zu werden was man wirklich braucht.

In den letzten Tagen wurde die Zeitschrift Computergenealogie versandt. Darin
ist der von mir erarbeitete Test des Genealogieprogramms Legacy 5.0. Haben Sie
diese Zeitschrift?  Wenn nicht, so können Sie mich bitte direkt anschreiben.

Genealogie-Programme teile ich in 2 Kategorien ein.

1.	Programme die eine Verknüpfung von Angaben von Taufpaten und Trauzeugen
zulassen.
Dabei ist aber zu beachten, dass viele familienfremde Personen als Daten erfasst
werden. Auch werden verheiratete Frauen in den Taufeinträgen oft mit dem
Familiennamen genannt. Hier besteht das Problem immer den ursprünglichen
Geburtsnamen zu erkennen. Dies ist kaum möglich, insbesondere dann nicht, wenn
viele gleiche Namen auftreten. 

2.	Programme die für Taufpaten und Trauzeugen keine eigenen Strukturen zur
Verfügung stellen.  Hier sind die Angaben zu Taufpaten und Trauzeugen in den
Notizen zu verwalten.

Obwohl ich ein Programm der ersten Kategorie nutzte und noch nutze, habe ich die
Angaben zu Taufpaten und Trauzeugen in die Notizen umgeschrieben und so eine
hohe Gedcom Kompatibilität erreicht. Über den Gedcom Standard können Sie sich
hier informieren. Der Gedcom-Test stammt auch von mir.

http://de.wikipedia.org/wiki/GEDCOM
http://wiki.genealogy.net/index.php/GEDCOM-Test

Damit müssen Sie sich aber nicht auseinandersetzen. Wichtig ist die Beurteilung
der sogenannten User-defined-Tags, das sind die Daten deren Namen mit einem
Unterstrich beginnen. (_Godfathter u.a.) Den englischen Text zu diesen
User-defined-Tags, lese ich so, dass Gedcom diese Tags duldet aber nicht
unterstützt.

Ich benutze folgende Programme:

Ages! 1.40,
kostenlos zu Test zu laden.

http://www.daubnet.com


Die neueste Version ist soeben erschienen. Das Programm habe ich schon in der
Version 1.31 und mehrere Alpha und Beta Versionen benutzt. Taufpaten und
Trauzeugen sind zu verknüpfen. Andere Programme können in der Regel bis auch die
Taufpaten und Trauzeugen (Anwesende genannt) die Daten übernehmen. Das Programm
hat einige sehr zukunftweisende neue Leistungsmerkmale. Wie Landkarte und sehr
gute Diagramme.
Die Erstellung von Web-Seiten wird nicht unterstützt. Chroniken und Biographien
sind möglich, dazu müssen die Standard Layouts erweitert werden, was Aufgabe des
Benutzers ist. Das Programm hat alle Einrichtungen um dies zu bewerkstelligen.
Leider enthält Ages! 1.40 noch keine Einrichtungen um vertrauliche Daten zu
schützen. Der Support wird durch den Programmierer direkt abgewickelt.
Die Nachbearbeitung mit einem Textbearbeitungsprogramm ist meines Erachtens
nicht nötig.   

Legacy 5.0,
kostenlos in der Standard Edition zu laden.

http://www.legacyfamilytree.de/

Eine späteres Freischalten der  erweiterten Leistungsmerkmale ist nach Zahlung
sehr einfach möglich.
Taufpaten und Trauzeugen empfehle ich in die Notizen zu übernehmen.
Vorfahren und Nachkommenbücher in erzählender Form vorhanden und gut zu
handhaben. Das Programm erstellt Web-Seiten, dazu können fünf verschiedene Stile
ausgewählt werden. 
Das Programm enthält Massnahmen um den Datenschutz und die Vertraulichkeit
einzelner Daten zu schützen.
Um dieses Programm zu testen und zu benutzen empfehle ich, sich als Beta-Tester
anzumelden. Über die Liste der Übersetzer und Beta-Tester erhält man sehr
schnelle und sehr sachkundige Hilfe. Das Programm wurde von ehrenamlich tätigen
Nutzern in die deutsche Sprache übersetzt.

Um Ihre Daten von Excel in Gedcom zu übertragen, empfehle ich GED-Tool von Peter
Schulz. Kontakt: GedTool(a)gmx.de


Zum Schluss ein Tip:
Melden Sie sich eine Zeitlang in den freien Mailing-Listen der Programme auf dem
Genealogieserver an. Viele Mails in einer Liste zeugen nicht von Einfachheit in
der Bedienung und sind erst recht keine Garantie dass die Programme in hoher
Stückzahl im Einsatz sind. Es kommt auf den Inhalt der dort gelesenen
Nachrichten an.


Mit freundlichen Grüßen
Norbert Roclawski














Re: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

Date: 2005/07/17 11:43:04
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Heide Wiese wrote:

1. macht es Sinn, zunächst die Daten in ein kostenloses GEDCOM Programm
einzugeben, damit sie erst mal ordentlich erfaßt sind und sie dann

Ja.

2. später in das endgültige Programm zu überführen? Das heißt, können alle
Genealogieprogramm letztlich GEDCOM Dateien, z.B. PAF 5 von FamilySearch
lesen?

Das ist ein Problem.
Nicht alle Möglichkeiten können mit Gedcom dargestellt werden. Wenn
also ein Programm Funktionen anbietet, die durch den Gedcomstandard
nicht abgedeckt sind, können diese Daten nicht in ein anderes Progamm
überführt werden.

Auch beherrscht nicht jedes Porgamm den vollen Gedcomumfang (gibt es
überhaupt eines?).

3. welches Programm ist Eurer Meinung nach für das Schreiben einer Chronik
( längere Texte zu den einzelnen Familienästen)  und der dazugehörenden
graphischen Darstellungen der Familienzusammenhänge und der Wiedergabe von
zahlreichen Fotos (pro Person) am besten geeignet?

Ich habe schon etliche Programme getestet, bin aber immer mehr verunsichert
worden.

Das ist normal. Du wirst feststellen, dass es kein Programm gibt, das
alles kann. Du wirst also mit verschiedenen Programmen arbeiten oder mit
irgendwelchen Einschrenkungen leben müssen.
Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht.

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] Family Tree Maker 2005

Date: 2005/07/17 12:16:55
From: Heinz Bredthauer <Heinz.Bredthauer(a)t-online.de>

Bernd Jadzewski schrieb:
> Hallo!
> 
> Habe mir Family Tree Maker 2005 bestellt und
> wollte mich eben in die Mailingliste (Familienstammbaum)
> eintragen.
> 
> Kann sie aber bei genealogy.net nicht finden. :(
> Gibt es diese nicht mehr oder wo kann ich sie finden?
> 

Die deutschsprachige Liste Familienstammbaum findest Du hier:
<http://www.domeus.de/groups/familienstammbaum>

hoffe geholfen zu haben

Heinz
-- 
Heimatzeitschriften: <http://schlesien.genealogy.net/schriften>
FAQ - Ortssuche: <http://www.genealogy.net/faqs/ortssuche.html>


Re: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

Date: 2005/07/17 15:34:25
From: Juergen Bach <Juergen.Bach(a)genialogienet.de>

Heide Wiese schrieb:

Hallo Listis, bitte helft einem "Neuling"!

Situation: Ich habe ca. 2500-3000 Personendaten über 14 Generationen meiner
väterlichen Familie Quitmann in einer großen EXCEL Tabelle erfaßt, um sie
graphisch darzustellen. Angaben zu deren Quellen, weitere Infos und Notizen
befinden sich teils in einem separat gefürten Archivprogramm, teils in
separaten Notizen, teils "im Kopf" .

Nun möchte ich diese Daten in ein professionelles Genealogieprogramm
überführen. Möglicherweise werden mir 2-3 Familienmitglieder, die aber
woanders wohnen, bei der Eingabe helfen.

Ziel: Ich bin immer noch auf der Suche nach dem endgültigen Programm, da ich
damit auch eine Familienchronik schreiben möchte .

MEINE FRAGEN:
1. macht es Sinn, zunächst die Daten in ein kostenloses GEDCOM Programm
einzugeben, damit sie erst mal ordentlich erfaßt sind und sie dann
2. später in das endgültige Programm zu überführen? Das heißt, können alle
Genealogieprogramm letztlich GEDCOM Dateien, z.B. PAF 5 von FamilySearch
lesen?
3. welches Programm ist Eurer Meinung nach für das Schreiben einer Chronik
( längere Texte zu den einzelnen Familienästen)  und der dazugehörenden
graphischen Darstellungen der Familienzusammenhänge und der Wiedergabe von
zahlreichen Fotos (pro Person) am besten geeignet?

Ich habe schon etliche Programme getestet, bin aber immer mehr verunsichert
worden.

Danke für Eure Hilfe!

Heide(Wiese)

Hallo Heide,

also vieles ist ja bereits schon gesagt worden und ich kann vielleicht nur wiederholen. Ich würde auch erst einmal PAF nehmen, da zum einen kostenlos und zum anderen mit diesem Programm die wenigsten Probleme beim nachträglichen konvertieren in andere Programme entstehen.

Programme die ich empfehlen kann, sind PAF, Legacy, Ges2000 und Progen.
Für weitere Infos melde Dich einfach wieder privat.

Letztendlich ist es oft eine Geschmackssache, welches einem besser zusagt oder schöner aussieht, oder bessere Ausdrucke macht.

Zur Chronik kann ich nur soviel sagen, daß Du nicht an der Textverarbeitung vorbei kommst. Denn mit einem reinen Ahnenprogramm wirst Du keinen Erfolg haben. Und selbst mit der Textverarbeitung ist es ziemlich mühevoll, da so wie in meinem Fall, man von diesem Programm man etwas übernehmen möchte und dann noch von jenem. So muß man hinterher alles zu Fuß indexieren und stößt auch oft an die Grenzen von Word, wenn man z.B. viele Grafiken einfügt. Aber egal, die Mühe ist es wert, wenn man dann sein eigenes Buch in Händen hält, ist die Freude umso größer!

Falls Fragen bestehen, melde Dich einfach, ich kann Dir auch ein paar Bilder meiner Chronik schicken, nur als Beispiel.
Schönes Wochenende!

--
Gruß Jürgen (Bach)

www.bach-stammbaum.de
www.genialogienet.de
www.fazit-essen.de


[Gen-Programme] Ages

Date: 2005/07/17 18:46:29
From: Anton H. Beyer <Anton.H.Beyer(a)t-online.de>

Hallo - Bitte um Hilfe!
Ich verwende das Programm Ages schon seit einem Jahr und bin im im Allgemeinen sehr zufrieden
damit,  da ich bisher auf den Vor-u. Nachfahrentafeln nur Namen sowie Geburts-u. Ortsangaben machte.
Nun würde ich aber gerne auch die Berufsangaben bezw. Titel einfügen und komme hier nicht weiter.
Ich sitze nun einen vollen Tag daran und experimentiere aber es klappt einfach nicht.
Was mache ich falsch oder geht das überhaupt nicht? Fall doch, wer kann mir das genaue Procedere
schrittt für Schritt erklären? Danke im voraus für Euere Hilfe!
MfG
Anton

Re: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

Date: 2005/07/17 19:31:51
From: Rudolf Theurer <r_theurer(a)web.de>

Liebe Frau Wiese,
interessante und vielseitige Programme sind GenPLUS http://www.genpluswin.de/
und Genprofi http://genprofi.info/
Mit freundlichem Gruß
Rudolf Theurer



Genealogie-Programme <genealogie-programme(a)genealogy.net> schrieb am 17.07.05 10:19:23:
> 
> Hallo Listis, bitte helft einem "Neuling"!
> 
> Situation: Ich habe ca. 2500-3000 Personendaten über 14 Generationen meiner
> väterlichen Familie Quitmann in einer großen EXCEL Tabelle erfaßt, um sie
> graphisch darzustellen. Angaben zu deren Quellen, weitere Infos und Notizen
> befinden sich teils in einem separat gefürten Archivprogramm, teils in
> separaten Notizen, teils "im Kopf" .
> 
> Nun möchte ich diese Daten in ein professionelles Genealogieprogramm
> überführen. Möglicherweise werden mir 2-3 Familienmitglieder, die aber
> woanders wohnen, bei der Eingabe helfen.
> 
> Ziel: Ich bin immer noch auf der Suche nach dem endgültigen Programm, da ich
> damit auch eine Familienchronik schreiben möchte .
> 
> MEINE FRAGEN:
> 1. macht es Sinn, zunächst die Daten in ein kostenloses GEDCOM Programm
> einzugeben, damit sie erst mal ordentlich erfaßt sind und sie dann
> 2. später in das endgültige Programm zu überführen? Das heißt, können alle
> Genealogieprogramm letztlich GEDCOM Dateien, z.B. PAF 5 von FamilySearch
> lesen?
> 3. welches Programm ist Eurer Meinung nach für das Schreiben einer Chronik
> ( längere Texte zu den einzelnen Familienästen)  und der dazugehörenden
> graphischen Darstellungen der Familienzusammenhänge und der Wiedergabe von
> zahlreichen Fotos (pro Person) am besten geeignet?
> 
> Ich habe schon etliche Programme getestet, bin aber immer mehr verunsichert
> worden.
> 
> Danke für Eure Hilfe!
> 
> Heide(Wiese)
> 
> _____________________________________________
> An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme

-- 
r_theurer(a)web.de
_________________________________________________________________________
Mit der Gruppen-SMS von WEB.DE FreeMail können Sie eine SMS an alle 
Freunde gleichzeitig schicken: http://freemail.web.de/features/?mc=021179




AW: [Gen-Programme] Ages

Date: 2005/07/18 08:05:43
From: Norbert. Roclawski <roclawski.trierweiler(a)t-online.de>

Hallo Anton

Dazu ist es erforderlich in den Bearbeitungsmodus zu gehen. An der rechten Seite
geht das Bearbeitungsmenue auf. Klicke dort auf Inhalt, dann das + Symbol. 
Es öffnet sich ein neues Fenster in diesem können zusätzliche Daten ausgewählt
und der Liste hinzugefügt werden. In dieser Liste werden zunächst Gruppen
angezeigt. Klicke auf Lebenslauf und die Namen der einzelnen weiteren Ereignisse
werden angezeigt. Klickt man einen Ereignisnamen an, so öffnen sich dessen
Einzeldaten wie Datum, Ort, Inhalt, Anwesende..... Durch Anklicken der einzelnen
Daten, z.B. Datum, dann Klicken auf Hinzufügen, weiter  Ort, dann wieder Klicken
auf Hinzufügen usw. werden die gewünschten Daten nach rechts in das
Bearbeitungsmenue übernommen und die Inhalte sofort in der Liste angezeigt.
Dieses Auswahlmenue arbeitet nach der Art wie die Verzeichnisanzeige im
Explorer.

Die Anordnung in der Liste ist mit den Pfeilen nach oben und nach unten, die am
rechten Rand zu finden sind einzustellen. Im Kopf des Bearbeitungsmenue können
Rahmen, Hintergründe, Schriftenarten, Schriftengröße, Fett oder Kursivschrift,
kurz alle in MS Windows üblichen Einstellungen vorgenommen werden. Dazu ist es
erforderlich, in der angezeigten Liste die einzelnen Daten auszuwählen. Auch
dies geschieht nach Windows Art. Will man das Layout mehrer Daten ändern, so
hält man die "Strg" Taste gedrückt und wählt die Daten aus. Z.B. Name, Vorname.
Bleibt noch zu erwähnen, dass Layouts nach Geschlecht unterschieden werden
können.

Die geänderten Einstellungen sind dann unter Layout mit neuem Layoutnamen zur
wiederholten Benutzung zu speichern. Zu einer am Bildschirm sichtbaren Liste
können die Layouts gewechselt werden.

Hier muss man sich einarbeiten, dies ist ohne Risiko möglich, da die
Standard-Layouts nicht überschrieben werden können. Weitere Hinweise bitte in
der Bedienungsanleitung lesen.

An dieser Stelle empfehle ich nun Ages1.40 zu nutzen. Ages 1.40 hat im Bereich
der Listen und der Diagramme einen erheblich höheren Leistungsumfang. Es müsste
jetzt möglich sein, wirklich alle in der Datenbank erfassten Daten auch in einer
Liste zu drucken. 

Mit freundlichen Grüßen
Norbert Roclawski





> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme-
> bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Anton H. Beyer
> Gesendet: Sonntag, 17. Juli 2005 18:46
> An: genealogie-programme(a)genealogy.net
> Betreff: [Gen-Programme] Ages
> 
> Hallo - Bitte um Hilfe!
> Ich verwende das Programm Ages schon seit einem Jahr und bin im im Allgemeinen
> sehr zufrieden
> damit,  da ich bisher auf den Vor-u. Nachfahrentafeln nur Namen sowie Geburts-
> u. Ortsangaben machte.
> Nun würde ich aber gerne auch die Berufsangaben bezw. Titel einfügen und komme
> hier nicht weiter.
> Ich sitze nun einen vollen Tag daran und experimentiere aber es klappt einfach
> nicht.
> Was mache ich falsch oder geht das überhaupt nicht? Fall doch, wer kann mir
> das genaue Procedere
> schrittt für Schritt erklären? Danke im voraus für Euere Hilfe!
> MfG
> Anton
> _____________________________________________
> An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme



Re: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

Date: 2005/07/18 10:17:31
From: Harald Friz <mailinglist(a)friz.com>

Hallo Heide,

>> 1. macht es Sinn, zunächst die Daten in ein kostenloses GEDCOM Programm
>> einzugeben, damit sie erst mal ordentlich erfaßt sind und sie dann

Ich verwende auch einen zweistufigen Prozess. Meine Daten sammle ich in
einem Programm, das möglichst saubere GEDCOM-Dateien erzeugt. Die
verarbeite ich dann mit anderen Programmen weiter.

>> 2. später in das endgültige Programm zu überführen? Das heißt, können
>> alle Genealogieprogramm letztlich GEDCOM Dateien, z.B. PAF 5 von FamilySearch
>> lesen?

> Das ist ein Problem.
> Nicht alle Möglichkeiten können mit Gedcom dargestellt werden. Wenn also
> ein Programm Funktionen anbietet, die durch den Gedcomstandard nicht
> abgedeckt sind, können diese Daten nicht in ein anderes Progamm
> überführt werden.

Leider. :-(

> Auch beherrscht nicht jedes Porgamm den vollen Gedcomumfang (gibt es
> überhaupt eines?).

Mein Lieblingsprogramm GEDitCOM (für Apple Macintosh) behautptet genau
dieses zu tun. :-) Es versteht sich weniger als Genealogie-Programm,
sondern eher als ein GEDCOM-Editor.

Der Haken dabei: die Bedienung ist nicht ganz so komfortabel wie bei
einigen Edel-Genealogie-Programmen. Und es können halt nur Daten erfasst
werden, die im GEDCOM-Standard abgedeckt sind. Sonst bleiben nur
Einträge in das Kommentarfeld...

Der große Vorteil: Da GEDitCOM direkt mit GEDCOM-Dateien arbeitet,
gibt's keine Konvertierungsprobleme beim Export. Es sind saubere Daten,
die von anderen Programmen für Ausdrucke leicht übernommen werden
können. (Wobei diese den GEDCOM-Standard beim Import gerne etwas
eigenwillig interpretieren.)

Wer mal seinen GEDCOM-Import testen will:
http://geditcom.com/gedcom.html

Keine Ahnung, wie das in der Windows-Welt aussieht...

Aber so wie du deine Pläne beschreibst, würde ich eine andere
Vorgehensweise empfehlen. Entscheide dich von Anfang an für _ein_
Programm und lebe mit den jeweiligen Macken. Welches Programm du nimmst,
ist Geschmackssache.

Ich würde mir im Vorfeld in Ruhe einige Programme angucken, mit
Import/Export rumspielen, mal einen größeren Haufen Daten von Hand
eingeben und überarbeiten, den Support bzw. den Entwickler mit Fragen
nerven, Mailinglisten lesen, usw.

Wenn ihr zu mehreren an den gleichen Daten arbeiten wollt, würde ich
dringend empfehlen, dass ihr euch alle auf _ein_ Programm einigt. Dann
dürfte der Datenaustausch noch am ehesten klappen.

Das würde ich beim Vergleich ausführlich testen. Wie verhält sich das
Programm, wenn du von Heinz-Peter-Karl 5000 Datensätze kriegst, die sich
nur an 50 Stellen von deinen Daten unterscheiden? Erkennt das Programm
Duplikate? Wie geht es damit um, wenn du eine Quellenangabe überarbeitet
hast und Heinz-Peter-Karl den Geburtsort ergänzt hat? Kann das Programm
die beiden Änderungen zusammenführen?

Datenaustausch bei der gemeinsamen Datenpflege ist wohl die größte
Fehlerquelle. Da die Datenpflege der wertvolle und zeitaufwändige Teil
eurer Arbeit ist, würde ich hier keine Kompromisse eingehen. Der
Datenaustausch muss einfach funktionieren.

Die optische Qualität der Ausdrucke finde ich für die Datenpflege eher
unwichtig. Das Programm sollte ein paar Berichte beherrschen, die einem
bei der Fehlersuche helfen und einen Überblick über die Daten
ermöglichen. Mehr nicht.

Schönheit spielt erst bei der Redaktion der Familienchronik eine Rolle.
Da lohnt sich meines Erachtens die Kombination aus Spezialprogrammen für
die vorläufige Berichterstellung und nachträglicher Handarbeit in der
Textverarbeitung. Letzere ist auch wieder Geschmackssache. :-) Ich habe
schon Bücher in MS Word produziert, würde aber mittlerweile das
bedeutend stabilere (und kostenlose!) OpenOffice.org empfehlen. Und wenn
du für den Buchsatz einen schönen (und kostenlosen) genealogischen
Zeichensatz suchst, kann ich dir gerne helfen. Aber das ist schon wieder
eine andere Geschichte... :-)

Hope this helps,

Harald






AW: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

Date: 2005/07/18 11:37:13
From: Norbert. Roclawski <roclawski.trierweiler(a)t-online.de>


> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme-
> bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Harald Friz
> Gesendet: Montag, 18. Juli 2005 10:17
> An: Genealogie-Programme
> Betreff: Re: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?
> 
> Hallo Heide,
> 
Hallo,

Wenn mehrere Personen gleichzeitig an einem Datenbestand arbeiten,sollte man
sich unbedingt zum Programm Legacy 5.0 und unter Mischen und Verschmelzen die
Funktion "Intellishare" anschauen, bzw. darüber informieren und testen.
Ich kenne kein anderes Programm dass eine ähnliche Funktion zur Unterstützung
verteilter Arbeit zur Verfügung stellt.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert Roclawski

> 

> Wenn ihr zu mehreren an den gleichen Daten arbeiten wollt, würde ich
> dringend empfehlen, dass ihr euch alle auf _ein_ Programm einigt. Dann
> dürfte der Datenaustausch noch am ehesten klappen.
> 
> Das würde ich beim Vergleich ausführlich testen. Wie verhält sich das
> Programm, wenn du von Heinz-Peter-Karl 5000 Datensätze kriegst, die sich
> nur an 50 Stellen von deinen Daten unterscheiden? Erkennt das Programm
> Duplikate? Wie geht es damit um, wenn du eine Quellenangabe überarbeitet
> hast und Heinz-Peter-Karl den Geburtsort ergänzt hat? Kann das Programm
> die beiden Änderungen zusammenführen?
> 
> Datenaustausch bei der gemeinsamen Datenpflege ist wohl die größte
> Fehlerquelle. Da die Datenpflege der wertvolle und zeitaufwändige Teil
> eurer Arbeit ist, würde ich hier keine Kompromisse eingehen. Der
> Datenaustausch muss einfach funktionieren.
mme



[Gen-Programme] Ausgabe von Nachfahrenlisten im F ormat der Genealogischen Handbücher des Adels

Date: 2005/07/18 12:18:47
From: Wolfgang v. Welck <wolfgang(a)welck.de>

Hallo allerseits,

nur eine kurze Frage: Gibt es ein Genealogie-Programm, dass die Ausgabe von
Nachfahrenlisten im Format der Genealogischen Handbücher des Adels anbietet?
Meine Daten sind im Gedcom-Format gespeichert.

Vielen Dank und Grüsse aus München

Wolfgang v. Welck


[Gen-Programme] Ich suche meine Vorfahren

Date: 2005/07/18 13:09:37
From: Geb860 <Geb860(a)aol.com>

Hallo allerseits!
 
Die Diskussionen über verschiedene Programme ist sehr vorteilhaft. Ich habe  
auch 
viel gelernt, aber wie man die Vorfahren findet, es wird kaum ewähnt.
 
Ich suche mein Urgroßvater: NIKOLAUS RUFF geboren 1865 Ortschaft ist  
unbekannt,
gestorben 13.11.1865 in Ivanovo, Banat, kreis Pancevo (seine  Eltern sind: 
LAURENZ
RUFF und CAECILIE AUMANN). 
 
Suche meine Urgroßmutter: MAGDALENA STEIN geborene 1867 Ortschaft ist auch  
unbekannt, gestorben 02.10.1942 in Ivanovo, Banat, kreis Pancevo (ihre  Eltern 
sind:
HEINRICH STEIN und GERTRUD AUMANN).
 
Bitte sehr. Kann mir jemand helfen, wo sind die erwähnte Personen geboren  
und gelebt
haben? Von wo nach damalige Sándoregyháza gekommen sind??? 
(Heutige Ivanovo his vor 1920 Sándoregyháza). 
 
Herzlichen Dank. Ich hoffe, es gibt noch jemand vom Leser aus diese  
ECKE!!!???
 
Elisabeth Ruff
Geb860(a)aol.com

[Gen-Programme] Miteinander verknüpfte Nachfahr enlisten

Date: 2005/07/18 14:17:34
From: Alfred Strommer <alfred.strommer(a)porrpraha.cz>


Liebe Programmprofis!

Folgende Anforderung möchte ich gerne von einem Ahnenprogramm erfüllt haben:
Im Geburtsort meines Großvaters haben seit 1607 (Beginn der Kirchenbücher)
nur wenige 'Auswärtige' eingeheiratet. Es gibt also eine gewisse Zahl von
Stammvätern, von denen aus eine überaus verwirrende Verflechtung der
Familien beginnt. Viele meiner Vorfahren sind mehrfach (dzt. bis zu
siebenfach, was mit Sicherheit nicht die endgültige Anzahl ist) meine
Vorfahren (=Ahnenschwund). Eine Darstellung in Stammtafeln ist bereits sehr
unhandlich. Daher möchte ich miteinander verknüpfte Nachfahrenlisten
erstellen, in denen alle Namensträger (durchnummeriert von Nr. 1, dem
Stammvater dieses Familiennamens) und deren Ehegatten (letztere mit Eltern,
damit von auswärts eingeheiratete Familien nicht extra in einer
Ministammtafel ausgegeben werden müssen) aufgelistet werden, also die Linien
männlicher 'Stammhalter' und lediger Mütter.
Nun kommt der entscheidende Punkt: bei den weiblichen verheirateten
Nachkommen (mit denen dieser Zweig der Nachfahrentafel endet) sollte der
Ehemann mit Name und laufender Nummer der verknüpften Stammliste seines
Familiennamens angegeben werden, damit man dort die Linie weiterverfolgen
kann. Genauso bei den Frauen männlicher verheirateter Nachkommen, um deren
Herkunftsfamilie festzulegen. Dazu müßte es möglich sein, eine größere
Anzahl von Stammvätern auszuwählen um dann die oben beschriebenen
Nachfahrenlisten zu erstellen. Händisch ist das mehr als mühsam, da sich bei
jedem neuen Eintrag fast alle Verknüpfungsnummern ändern. Daher meine Frage:
kennt jemand ein Programm, das diese Anforderung erfüllt und, wie ich
voraussetze, gedcom-kompatibel ist?
Danke für die Geduld beim Lesen und in Erwartung einer positiven Antwort mit
herzlichen Grüßen aus Prag
Alfred Strommer




AW: [Gen-Programme] Miteinander verknüpfte Nachfah renlisten

Date: 2005/07/18 14:31:46
From: Norbert. Roclawski <roclawski.trierweiler(a)t-online.de>

Hallo Alfred Strommer,

Ja das gibt es.
Du gibst die Familiennummer der jeweiligen Spitzenahnen in einer Zeile ein.
In dieser Reihenfolge wird dann der Spitzenahn mit den jeweiligen
Nachkommengenerationen gedruckt.

Tritt eine Person in einer zweiten Nachkommenlinie als Ehemann oder Ehefrau auf,
so steht dort "doppelte Person, siehe Nr.... Seite....".
Diese Version wird von mir genutzt.

Das Programm heisst "Legacy 5.0", Der Bericht heisst "Mehrere Nachkommenlinien".
Wenn weitere Informationen benötigt werden, bitte direkt melden.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert Roclawski



> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme-
> bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Alfred Strommer
> Gesendet: Montag, 18. Juli 2005 14:22
> An: genealogie-programme(a)genealogy.net
> Betreff: [Gen-Programme] Miteinander verknüpfte Nachfahrenlisten
> 
> 
> 
> Liebe Programmprofis!
> 
> Folgende Anforderung möchte ich gerne von einem Ahnenprogramm erfüllt haben:
> Im Geburtsort meines Großvaters haben seit 1607 (Beginn der Kirchenbücher)
> nur wenige 'Auswärtige' eingeheiratet. Es gibt also eine gewisse Zahl von
> Stammvätern, von denen aus eine überaus verwirrende Verflechtung der
> Familien beginnt. Viele meiner Vorfahren sind mehrfach (dzt. bis zu
> siebenfach, was mit Sicherheit nicht die endgültige Anzahl ist) meine
> Vorfahren (=Ahnenschwund). Eine Darstellung in Stammtafeln ist bereits sehr
> unhandlich. Daher möchte ich miteinander verknüpfte Nachfahrenlisten
> erstellen, in denen alle Namensträger (durchnummeriert von Nr. 1, dem
> Stammvater dieses Familiennamens) und deren Ehegatten (letztere mit Eltern,
> damit von auswärts eingeheiratete Familien nicht extra in einer
> Ministammtafel ausgegeben werden müssen) aufgelistet werden, also die Linien
> männlicher 'Stammhalter' und lediger Mütter.
> Nun kommt der entscheidende Punkt: bei den weiblichen verheirateten
> Nachkommen (mit denen dieser Zweig der Nachfahrentafel endet) sollte der
> Ehemann mit Name und laufender Nummer der verknüpften Stammliste seines
> Familiennamens angegeben werden, damit man dort die Linie weiterverfolgen
> kann. Genauso bei den Frauen männlicher verheirateter Nachkommen, um deren
> Herkunftsfamilie festzulegen. Dazu müßte es möglich sein, eine größere
> Anzahl von Stammvätern auszuwählen um dann die oben beschriebenen
> Nachfahrenlisten zu erstellen. Händisch ist das mehr als mühsam, da sich bei
> jedem neuen Eintrag fast alle Verknüpfungsnummern ändern. Daher meine Frage:
> kennt jemand ein Programm, das diese Anforderung erfüllt und, wie ich
> voraussetze, gedcom-kompatibel ist?
> Danke für die Geduld beim Lesen und in Erwartung einer positiven Antwort mit
> herzlichen Grüßen aus Prag
> Alfred Strommer
> 
> 
> 
> _____________________________________________
> An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern
> http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme



AW: [Gen-Programme] Ich suche meine Vorfahren

Date: 2005/07/18 18:49:29
From: Herwig Broschek <herwig.broschek(a)gmx.net>

Sehr geehrte Frau Ruff,
hier in der Gen-Programme Liste werden nur Programme besprochen, wenn sie
ihre Vorfahren suchen sollten sie sich in eine geeignete Liste, die ihren
Interessen entspricht eintragen. Eine Übersicht aller Mailinglisten finden
sie auf http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/
Für sie denke ich da vor allem an die offene Siebenbuergen-L und an die
geschlossenen Vereins-Listen Akdff-l und Donauschwaben-L.

Wenn sie allgemeine Tips für Anfänger brauchen finden sie unter anderem auch
auf meiner Homepage http://ahnen.broschek.net viele Erklärungen etc. Schauen
sie vor allem die Kapitel Matriken, ohne Matriken, Probleme und
Hilfen-Tips-Links an.

Mit freundlichen Grüßen
Herwig Broschek
herwig.broschek(a)gmx.net
http://ahnen.broschek.net


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net
[mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von
Geb860(a)aol.com
Gesendet: Montag, 18. Juli 2005 13:09
An: genealogie-programme(a)genealogy.net
Betreff: [Gen-Programme] Ich suche meine Vorfahren

Hallo allerseits!
 
Die Diskussionen über verschiedene Programme ist sehr vorteilhaft. Ich habe

auch 
viel gelernt, aber wie man die Vorfahren findet, es wird kaum ewähnt.
 
Ich suche mein Urgroßvater: NIKOLAUS RUFF geboren 1865 Ortschaft ist  
unbekannt,
gestorben 13.11.1865 in Ivanovo, Banat, kreis Pancevo (seine  Eltern sind: 
LAURENZ
RUFF und CAECILIE AUMANN). 
 
Suche meine Urgroßmutter: MAGDALENA STEIN geborene 1867 Ortschaft ist auch  
unbekannt, gestorben 02.10.1942 in Ivanovo, Banat, kreis Pancevo (ihre
Eltern 
sind:
HEINRICH STEIN und GERTRUD AUMANN).
 
Bitte sehr. Kann mir jemand helfen, wo sind die erwähnte Personen geboren  
und gelebt
haben? Von wo nach damalige Sándoregyháza gekommen sind??? 
(Heutige Ivanovo his vor 1920 Sándoregyháza). 
 
Herzlichen Dank. Ich hoffe, es gibt noch jemand vom Leser aus diese  
ECKE!!!???
 
Elisabeth Ruff
Geb860(a)aol.com


Re: [Gen-Programme] Ausgabe von Nachfahrenlisten im Format der Genealogischen Handbücher des Adels

Date: 2005/07/18 20:14:28
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Wolfgang v. Welck wrote:

nur eine kurze Frage: Gibt es ein Genealogie-Programm, dass die Ausgabe von
Nachfahrenlisten im Format der Genealogischen Handbücher des Adels anbietet?

Hast Du mal ein paar Musterseiten?

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] Ich suche meine Vorfahren

Date: 2005/07/18 20:14:29
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Geb860(a)aol.com wrote:

viel gelernt, aber wie man die Vorfahren findet, es wird kaum ewähnt.

Lies Dich hier mal ein:
<http://www.genealogienetz.de/faqs/dsg-faq.html>

MfG, Metti.

[Gen-Programme] DANKE DANKE für Eure Tipps!

Date: 2005/07/19 17:05:27
From: Heide Wiese <Heide.Wiese(a)t-online.de>

Hallo Listis,
war einige Tage unterwegs und habe heute mit Begeisterung Eure Hinweise der
letzten Tage auf meine Fragen nach Genealogie-Programmen gelesen. Ganz
herzlichen Dank allen! Mit Einigen werde ich mich noch persönlich in
Verbindung setzen. Ihr habt mir wirklich schon weitergeholfen, auch wenn ich
erst mal noch weitertesten muß.Einige Hinweise, worauf ich achten muß,
trafen völlig ins Schwarze und haben mich vermutlich vor viel "Doppelarbeit"
bewahrt. Man merkt, da waren Praktiker am Werk.

Grüße aus dem Odenwald,
Heide


[Gen-Programme] Große Datenmengen

Date: 2005/07/19 20:11:19
From: Rainer Göddel <RainerGoeddel(a)web.de>

Hallo Liste,
wer hat Erfahrungen mit großen Datenmengen?
Ich habe ca 100.000 Personen in PAF erfasst. Nun suche ich ein Programm, das unter WinXP läuft (hier scheiden schon mal alle DOS Programme aus), ein Sippenbuch erstellen kann, auch mit HTML Ausgabe, und schnell sowohl beim Start (nur ein paar Sekunden) als auch beim Import bzw. Export ist. (nur ein paar Minuten)
Hier habe ich schon verschiedene Programme getestet. Darunter waren welche, da musste ich über ein halbe Stunde warten, bis ich eine Eingabe machen konnte, und welche, bei denen der Import über 8 Stunden benötigte. Das ist natürlich nicht akzeptabel. Das Programm sollte so schnell sein wie PAF.

Viele Grüße

Rainer Göddel

Re: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

Date: 2005/07/19 21:08:25
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>

Hallo,

Am Montag, 18. Juli 2005 10:17 schrieb Harald Friz:
> Wenn ihr zu mehreren an den gleichen Daten arbeiten wollt, würde ich
> dringend empfehlen, dass ihr euch alle auf _ein_ Programm einigt. Dann
> dürfte der Datenaustausch noch am ehesten klappen.
> Datenaustausch bei der gemeinsamen Datenpflege ist wohl die größte
> Fehlerquelle. Da die Datenpflege der wertvolle und zeitaufwändige Teil
> eurer Arbeit ist, würde ich hier keine Kompromisse eingehen. Der
> Datenaustausch muss einfach funktionieren.
Hier liegt der gedankliche Ansatz vor, daß von verschiedenen Personen auf 
getrennten Rechnern am gleichen Datenbestand, und womöglich noch zur gleichen 
Zeit, gearbeitet wird. D.h. es gibt "n" Versionen des Datenbestandes, die von 
Zeit zu Zeit mehr oder weniger aufwendig auf einen gemeinsamen Gesamtstand 
gebracht werden müssen. Oder es ändert immer nur einer an den Daten und gibt 
diesen Stand an alle anderen Beteiligten weiter, bevor diese wieder ändern 
können => umständlich, Abstimmungsaufwand.
Ich halte es nach wie vor für die bessere (und daher anzustrebende) Lösung, 
bei der Datenerfassung und -pflege von vornherein auf einem gemeinsamen 
Datenbestand zu arbeiten. => webgestütztes Arbeiten bzw. nach dem 
"Client-Server-Modell", siehe meinen vorangehenden Beitrag unter diesem 
Betreff. 
Für diese Arbeitsweise würde ich mir insgesamt mehr Aufmerksamkeit seitens der 
Ahnenprogrammentwickler wünschen.

> Das würde ich beim Vergleich ausführlich testen. Wie verhält sich das
> Programm, wenn du von Heinz-Peter-Karl 5000 Datensätze kriegst, die sich
> nur an 50 Stellen von deinen Daten unterscheiden? Erkennt das Programm
> Duplikate? Wie geht es damit um, wenn du eine Quellenangabe überarbeitet
> hast und Heinz-Peter-Karl den Geburtsort ergänzt hat? Kann das Programm
> die beiden Änderungen zusammenführen?
Welche Programme - abgesehen von dem bereits erwähnten Legacy - gibt es denn 
überhaupt, die sowas können? (Empfehlungen? Erfahrungen?)
Ich stelle mir sowas recht schwierig zum Programmieren vor.

Ulrich

Re: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

Date: 2005/07/19 21:47:16
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Ulrich Kretschmer wrote:

Ich stelle mir sowas recht schwierig zum Programmieren vor.

Ich auch.

Ich selber programmiere selber an einem Programm und habe mir ein paar
kurze Gedanken gemacht, als das Thema hier aufkam.

So wie ich das sehe, ist es wohl am einfachsten, eine nicht änderbare
Nummer für jede Person zu vergeben. Diese sollte zufällig genug
sein, um nicht zufällig doppelt vergeben zu werden. Anbieten würde
sich dazu die bereits in manchen Programmen benutzte UID. Diese besteht
aus 36(?) Stellen in hexadezimaler Schreibweise. Das sind 22 300 000 000
000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 Mögliche Werte.

Wenn nun zwei Datenbestände zusammengeführt werden, müssen alle
Datensätze mit gleicher  UID auf Differenzen geprüft werden.
Unterschiede müssen dem Anwender zur Auswahl, welche Angaben
übernommen werden sollen, möglichst einfach dargestellt werden.
Neue Personen und Verknüpfungen ebenfalls.
Aus Zusammenführungen ergeben sich meist weitere Verschmelzungen die
ebenfalls zur Bearbeitung vorgelegt werden müssen.

Auf keinen Fall darf das Programm selbstständig Daten verwerfen oder
Verknüpfungen verändern.

Problematisch bleibt immer der Fall (auch bei Webbasierten Anwendungen),
wenn zwei Nutzer immer wieder dieselben Änderungen vornehmen, weil
beide glauben im Recht zu sein.

Habe ich noch etwas übersehen?

MfG, Metti.

AW: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

Date: 2005/07/19 22:04:28
From: Rainer Schönberger <genealogie(a)rsaa.de>

> Ulrich Kretschmer wrote:
> 
> > Ich stelle mir sowas recht schwierig zum Programmieren vor.
> 
> Metti wrote:
>
> Ich auch.
>
> Problematisch bleibt immer der Fall (auch bei Webbasierten Anwendungen),
wenn zwei Nutzer immer 
> wieder dieselben Änderungen vornehmen, weil beide glauben im Recht zu
sein. 

Ich kann mich dem nur anschliessen. EINE zentrale Datenbank im Internet. 
Diesen Gedanken hatte ich schon vor Jahren und habe ihn mittlerweile wieder
verworfen.

Vorausetzung hierfür wäre eine ausführliche Protokollierung aller
Neueinträge und aller Korrekturen, wie es auch bei den großen EDV-Systemen
der Fall ist, die gemeinsam in weltweit verstreuten Konzernen genutzt
werden.

Schönen Abend noch

Rainer (Schönberger)


Re: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

Date: 2005/07/19 22:57:02
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>

Am Dienstag, 19. Juli 2005 21:44 schrieb Stefan Mettenbrink:
[Abgleichen/Verschmelzen von Datenbeständen]
> Ich selber programmiere selber an einem Programm und habe mir ein paar
> kurze Gedanken gemacht, als das Thema hier aufkam.
>
> So wie ich das sehe, ist es wohl am einfachsten, eine nicht änderbare
> Nummer für jede Person zu vergeben. Diese sollte zufällig genug
> sein, um nicht zufällig doppelt vergeben zu werden. 

> Wenn nun zwei Datenbestände zusammengeführt werden, müssen alle
> Datensätze mit gleicher  UID auf Differenzen geprüft werden.

Hallo,
also, vom Verständnis her stehe ich damit (teilweise) auf dem Schlauch...

Die gleiche UID kann ja nur existieren, wenn man von irgendeinem einheitlichen 
Ausgangsdatenbestand ausgeht, der sich dann in verschiedene Richtungen 
auseinanderentwickelt. D.h. für definierte Arbeitsgruppen könnte sowas 
funktionieren.
Sobald aber zwei Mitglieder der Arbeitsgruppe unabhängig voneinander die 
gleiche Person neu anlegen, werden unterschiedliche zufällige UIDs erzeugt 
und der spätere Abgleich scheitert.

Anderer Fall: Wenn sich aber zwei Forscher zufällig finden, die Überlappungen 
auf dem Forschungsgebiet haben und ihre Daten austauschen möchten, dann kann 
es keine gleichen UID's geben, weil die beiden Forscher (bzw. deren 
Programme...) ja zuvor gar nichts voneinander wußten.

Ulrich


Re: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

Date: 2005/07/19 22:57:04
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>

Hallo,

Am Dienstag, 19. Juli 2005 22:03 schrieb Rainer Schönberger:
> > Problematisch bleibt immer der Fall (auch bei Webbasierten Anwendungen),
> wenn zwei Nutzer immer
> > wieder dieselben Änderungen vornehmen, weil beide glauben im Recht zu
> sein.
Ja. Das läßt sich nicht EDV-technisch lösen - man muß miteinander reden!

> EINE zentrale Datenbank im Internet.
Das ist m.E. nicht erstrebenswert.

> Vorausetzung hierfür wäre eine ausführliche Protokollierung aller
> Neueinträge und aller Korrekturen, wie es auch bei den großen EDV-Systemen
> der Fall ist, die gemeinsam in weltweit verstreuten Konzernen genutzt
> werden.
Das hilft nicht wirklich weiter: was soll denn anschließend mit den 
Protokollen passieren? Soll die womöglich jemand manuell bearbeiten??

Für wünschenswert halte ich es, wenn die handelsüblichen Ahnenprogramme die 
Möglichkeit bieten würden, ihre Daten nicht nur lokal auf dem PC 
abzuspeichern (im Datenformat Paradox, Access, dBase oder was auch immer) 
sondern alternativ über die sog. ODBC-Schnittstelle beispielsweise eine 
(gemeinsam nutzbare!) mysql-Datenbank ansprechen, wie sie heutzutage von 
vielen Webprovidern geboten wird.
Für kleinere Arbeitsgruppen würde das voll und ganz reichen.

Ulrich


Re: [Gen-Programme] (Halb-) autom atisches Zusammenführen von Datenbeständen

Date: 2005/07/19 23:07:30
From: Daub Support <support(a)daubnet.com>

Stefan Mettenbrink schrieb:
Ulrich Kretschmer wrote:

Ich stelle mir sowas recht schwierig zum Programmieren vor.


Ich auch.

Es ist ;-)

Ich selber programmiere selber an einem Programm und habe mir ein paar kurze Gedanken gemacht, als das Thema hier aufkam.

So wie ich das sehe, ist es wohl am einfachsten, eine nicht änderbare Nummer für jede Person zu vergeben. Diese sollte zufällig genug sein, um nicht zufällig doppelt vergeben zu werden.

"Zufällig" ist der falsche Ausdruck. Sie sollte möglichst eindeutig sein. Dazu einen einfachen Zufallsgenerator zu nutzen würde die (zugegeben große Zahl 16^36) einer exponentiell steigenden Anzahl möglicher Doppelvergaben aussetzen... also bitte nicht. Programmierer, die die passenden Funktionen suchen, können sich gern bei mir melden.

Anbieten würde sich dazu die bereits in manchen Programmen benutzte UID. Diese besteht aus 36(?) Stellen in hexadezimaler Schreibweise. Das sind 22 300 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 Mögliche Werte.

Wenn nun zwei Datenbestände zusammengeführt werden, müssen alle Datensätze mit gleicher UID auf Differenzen geprüft werden. Unterschiede müssen dem Anwender zur Auswahl, welche Angaben übernommen werden sollen, möglichst einfach dargestellt werden.
Neue Personen und Verknüpfungen ebenfalls.
Aus Zusammenführungen ergeben sich meist weitere Verschmelzungen die ebenfalls zur Bearbeitung vorgelegt werden müssen.

Genau so ist es. In dieser Form unterstützt dies nach meinem Kentnissstand nur eine Software, nämlich unser Produkt Ages!

Diese Funktion kann man relativ leicht testen, in dem man einen Ages!-Datenbestand (=GEDCOM mit UIDs) öffnet, und mit sich selbst verschmilzt. Dabei entstehen zunächst doppelt so viele Personen wie im Original, woraufhin gleiche UID-Paare verschmolzen werden können. Das Ergebnis ist im Idealfall eine Datei, die mit der Ausgangsdatei identisch ist. Ganz soweit ist Ages! noch nicht, aber beinahe: Quellen werden derzeit noch nicht automatisch verschmolzen, so dass diese mit der Zeit immer mehr werden.


Auf keinen Fall darf das Programm selbstständig Daten verwerfen oder Verknüpfungen verändern.

Streng genommen müssen natürlich Daten verworfen werden: Die doppelten, aber eben sonst möglichst keine.


Problematisch bleibt immer der Fall (auch bei Webbasierten Anwendungen), wenn zwei Nutzer immer wieder dieselben Änderungen vornehmen, weil beide glauben im Recht zu sein.

Dieses Problem ist kein technisches, sondern ein soziologisches ;-)

Falls Sie sich wundern, warum sich dieses Feature auf unserer Homepage derzeit nicht finden lässt: Es ist fürchterlich kompliziert, sowohl diese Funktion so zu beschreiben, dass ein durchschnittlicher Ahnenforscher damit auch nur irgendetwas anfangen kann. Ich überlege noch, genau hierfür eine extra Beschreibungsseite zu erstellen.

Grüße

Jörn Daub


Habe ich noch etwas übersehen?

MfG, Metti.
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Re: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

Date: 2005/07/20 00:14:33
From: heitow <heitow(a)nord-com.net>

Hallo Ulrich,

Subject: Re: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?


Ich halte es nach wie vor für die bessere (und daher anzustrebende)
Lösung,
bei der Datenerfassung und -pflege von vornherein auf einem gemeinsamen
Datenbestand zu arbeiten. => webgestütztes Arbeiten bzw. nach dem
"Client-Server-Modell", siehe meinen vorangehenden Beitrag unter diesem
Betreff.

Für diese Arbeitsweise würde ich mir insgesamt mehr Aufmerksamkeit seitens
der
Ahnenprogrammentwickler wünschen.


Ich denke eher, dass die "Ahnenprogrammentwickler" der Meinung sind:
'wann kommt denn sowas in der Praxis mal vor?'
Vermutlich zu selten, um den zusätzlichen Programmieraufwand zu leisten.

Ich habe kürzlich mal eine Meinung eines dieser "Experten" gelesen:
"Ich habe keine Lust, nur für wenige. . . usw."
Das - meiner Meinung nach - sagt alles :-)
Als wenn es um "Lust" ginge :-))

Welche Programme - abgesehen von dem bereits erwähnten Legacy - gibt es
denn
überhaupt, die sowas können? (Empfehlungen? Erfahrungen?)
Nein -

Ich stelle mir sowas recht schwierig zum Programmieren vor.

Na - - ich weiß nicht.
Solange unsere Programmier-Experten für Ahnenprogramme allerdings mit
Programmen wie REAL-BASIC oder sowas programmieren, mag das stimmen.

**************************************
Doch ich denke mal an die Zeit, als ich noch im Arbeitsleben stand.
Da arbeiteten wir bundesweit an Daten in ein und derselben Datenbank, die
jederzeit eingegeben und geändert oder ergänzt werden konnten.
Ich habe mich selbstredend nie darum gekümmert, wie sowas möglich ist. Ich
habe es einfach gemacht :-)

Ich habe mich auch nicht darum gekümmert, ob der Kollege in
Baden-Württemberg zur gleichen Zeit ebenfalls an der gleichen Datei
Recherchen durchführen konnte oder nicht, wenn ich gerade Eingaben machte.
Der wiederum kümmerte sich doch auch nicht darum, ob ich zur gleichen Zeit
seiner Eingaben Daten abfragen konnte.
Und so ist es doch heute millionenfach.
Ich denke nur an Reisebüros.
Oder an große Autoservice-Werkstätten mit x PC-Terminals, auf die
gleichzeitig mehrere Mitarbeiter (lesend und schreibend) zugreifen können.
**************************************
Du wirst jetzt sicher sagen, dass das etwas ganz anderes ist.
Mag sein, dass das etwas anderes ist.
Im Prinzip kommt es aber doch auf eins hinaus:
Mehrere User müssen an ein und derselben Sache (sprich Datenbank - und zwar
hier Ahnendatenbank), zur gleichen Zeit, arbeiten können.
Auch wenn es nur sehr selten mal vorkommt.

*************************************
Ich stelle mir das als Anwedner so vor:
Es wird eine Ahnendatenbank auf einen Server geladen.
Auf diese Datenbank kann jeder, der autorisiert ist (wie immer das
gehandhabt wird) online zugreifen (und zwar lesend und schreibend).

Es gibt ja heute schon sowas (wobei ich im Moment nicht weiß wie es geht -
muß mich erstmal "schlaulesen").
Ich meine aber, dass es mit CGI - oder sowas - und mysql geht.
Jedenfalls liest man ab und zu mal von diesen Dingen.

Aber - wie gesagt - momentan bin ich da noch nicht so genau "drin".
Muß ich aber ja auch nicht - doch die "Experten" müßten es :-))

Wie das dann allerdings mit dem Datenaustausch mit anderen Forschern und
GEDCOM gehen soll usw. - hmhm - das weiß ich auch nicht :-))
Ist sicher ein umfangreiches und schwieriges Problem - die Dinge so mit
unseren Mitteln (und preisgünstig) zu realisieren.

Allerdings erwartet man als Anwender eigentlich, dass es entsprechende
Angebote gibt.

Beste Grüße
Heinz Schlutow





[Gen-Programme] Re: Genealogie-Programme Nachrichtensammlung, Band 20, Eintrag 14

Date: 2005/07/20 02:11:59
From: Berwe <Berwe(a)web.de>

Am 19 Jul 2005 um 12:02 hat genealogie-programme-request(a)genealogy.ne geschrieben:

> Hallo allerseits,
>
> nur eine kurze Frage: Gibt es ein Genealogie-Programm, dass die
> Ausgabe von Nachfahrenlisten im Format der Genealogischen Handbücher
> des Adels anbietet? Meine Daten sind im Gedcom-Format gespeichert.
>
> Vielen Dank und Grüsse aus München
>
> Wolfgang v. Welck
>
  Hallo Herr v. Welck,
 Gen_Plus beherrscht die Ausgabe von Nachfahrenlisten in der Form wie
   in den Deutschen Geschlechterbuechern, mit einigen (Z.B. auch die
    weiblichen Linien) wahlweisen Erweiterungen.
   Weiter Angaben koennen Sie direkt von mir bekommen.

    Mit freundlichen Gruessen

    Gisbert Berwe



Re: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

Date: 2005/07/20 05:40:47
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Ulrich Kretschmer wrote:

Für wünschenswert halte ich es, wenn die handelsüblichen Ahnenprogramme die
Möglichkeit bieten würden, ihre Daten nicht nur lokal auf dem PC
abzuspeichern (im Datenformat Paradox, Access, dBase oder was auch immer)
sondern alternativ über die sog. ODBC-Schnittstelle beispielsweise eine
(gemeinsam nutzbare!) mysql-Datenbank ansprechen, wie sie heutzutage von
vielen Webprovidern geboten wird.
Für kleinere Arbeitsgruppen würde das voll und ganz reichen.

Wo wäre der Unterschied zu Gedcom?

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] (Halb-) automatisches Zusammenführen von Datenbeständen

Date: 2005/07/20 05:40:50
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Daub Support wrote:

"Zufällig" ist der falsche Ausdruck. Sie sollte möglichst eindeutig
sein. Dazu einen einfachen Zufallsgenerator zu nutzen würde die
(zugegeben große Zahl 16^36) einer exponentiell steigenden Anzahl
möglicher Doppelvergaben aussetzen... also bitte nicht.
Programmierer, die die passenden Funktionen suchen, können sich gern
bei mir melden.

Meld!

Was schlägst Du vor?

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

Date: 2005/07/20 05:41:00
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Ulrich Kretschmer wrote:

Sobald aber zwei Mitglieder der Arbeitsgruppe unabhängig voneinander die
gleiche Person neu anlegen, werden unterschiedliche zufällige UIDs erzeugt
und der spätere Abgleich scheitert.

Ja, das stimmt.
Für solche Fälle würde das nur auffallen, wenn die gleichen
Verknüpfungen zu vorhandenen Personen bestehen. Das muss natürlich
ebenfalls berücksichtigt werden.

Der Normalfal wird aber wohl sein, dass mehrere Personen jeweils nur
ihre eigene Line verfolgen und somit Doppeleingaben identischer Personen
selten sind.

Lediglich wenn komplette Orte bearbeitet werden könnte das häufiger
passieren. Da muss man die Eingaben ein wenig koordinieren.

Anderer Fall: Wenn sich aber zwei Forscher zufällig finden, die Überlappungen
auf dem Forschungsgebiet haben und ihre Daten austauschen möchten, dann kann
es keine gleichen UID's geben, weil die beiden Forscher (bzw. deren
Programme...) ja zuvor gar nichts voneinander wußten.

Auch das ist richtig. Hier muss man von Hand die Überlappung
raussuchen und anhand der Verknüpfungen die doppelten Personen
zusammenfügen.  Es bleibt dann bei einer UID.

All das geht nur halbautomatisch. Das Programm kann Vorschläge machen
(z.B. anhand bekanter Daten, bei Namen unter Zuhilfenhame des
Soundexcodes) der Nutzer entscheidet.

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] (Halb-) automatisches Zusammenführen von Datenbeständen

Date: 2005/07/20 05:41:03
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Daub Support wrote:

Auf keinen Fall darf das Programm selbstständig Daten verwerfen oder
Verknüpfungen verändern.

Streng genommen müssen natürlich Daten verworfen werden: Die
doppelten, aber eben sonst möglichst keine.

Das wollte ich damit sagen.

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

Date: 2005/07/20 05:41:05
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

heitow wrote:

Ich denke eher, dass die "Ahnenprogrammentwickler" der Meinung sind:
'wann kommt denn sowas in der Praxis mal vor?'
Vermutlich zu selten, um den zusätzlichen Programmieraufwand zu
leisten.

Ich habe kürzlich mal eine Meinung eines dieser "Experten" gelesen:
"Ich habe keine Lust, nur für wenige. . . usw."
Das - meiner Meinung nach - sagt alles :-)
Als wenn es um "Lust" ginge :-))

Ist doch normal.
Steck doch mal ein paar Wochen in eine solche Funktion und stell dann
Fest, dass Du sie nicht bezahlt bekommst. Da entwickelst Du doch lieber
etwas, was viele benötigen/wünschen.

Wie das dann allerdings mit dem Datenaustausch mit anderen Forschern
und GEDCOM gehen soll usw. - hmhm - das weiß ich auch nicht :-))

Das sind dieselben Exportroutinen wie in anderen Programmen auch. Man
muss nur die Rechte haben, exportieren zu dürfen. Gleiches gilt auch
für den Import.

Warum aber Programme, die mit einer Datenbank arbeiten, diese nicht auch
auf einem Server (zentral) nutzen können, verstehe ich auch nicht. Ich
stelle mir das gar nicht so kompliziert vor. Es gilt lediglich die
gleichzeitge Nutzung der selben Daten zu verhindern und der Zugriff
erfolgt nicht auf die Festplatte sondern auf einen Server.

MfG, Metti.

[Gen-Programme] Re:Ich suche meine Vorfahren

Date: 2005/07/20 11:11:22
From: Geb860 <Geb860(a)aol.com>

Hallo MfG, Metti!
 
Danke. Es hat mir weitergeholfen.
 
Elisabeth R.

Re: [Gen-Programme] (Halb-) autom atisches Zusammenführen von Datenbeständen

Date: 2005/07/20 11:33:08
From: Daub Support <support(a)daubnet.com>

Stefan Mettenbrink schrieb:
Daub Support wrote:

"Zufällig" ist der falsche Ausdruck. Sie sollte möglichst eindeutig sein. Dazu einen einfachen Zufallsgenerator zu nutzen würde die (zugegeben große Zahl 16^36) einer exponentiell steigenden Anzahl möglicher Doppelvergaben aussetzen... also bitte nicht. Programmierer, die die passenden Funktionen suchen, können sich gern bei mir melden.


Meld!

Was schlägst Du vor?

Für die meisten Unix-Varianten gibt es uuidgen (für die Kommandozeile) und die libuuid. Wahrscheinlich gilt das auch für MacOsX. Auf den Apple-Seiten finde ich allerdings nur:

http://developer.apple.com/documentation/CoreFoundation/Reference/CFUUIDRef/index.html

Typischer Weise liefern diese Funktionen nur 32 Hex-digits, nicht 36. Ages behilft sich damit, diese mit vier Nullen aufzufüllen, um die gleiche Länge zu erhalten, wie PAF sie produziert.

Grüße

Jörn Daub


MfG, Metti.
_____________________________________________
An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme



Re: [Gen-Programme] (Halb-) automatisches Zusammenführen von Datenbeständen

Date: 2005/07/20 19:36:22
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Daub Support wrote:

Typischer Weise liefern diese Funktionen nur 32 Hex-digits, nicht 36.
Ages behilft sich damit, diese mit vier Nullen aufzufüllen, um die
gleiche Länge zu erhalten, wie PAF sie produziert.

So wie die UUID aussah, haben die dort die Striche und am Ende einen
Punkt mitgezählt und kommen dadurch auf 36.

So wie ich das beim kurzen überfliegen verstanden habe, wird die Zeit
und die MAC-Adresse mit eingebaut um eine Doppelvergabe zu verhindern.
Das sollte ich inbekommen. Zumindest ist das besser als per
Zufallsgenerator erzeugte UIDs.

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] (Halb-) autom atisches Zusammenführen von Datenbeständen

Date: 2005/07/20 21:35:57
From: Holger Nick <Holger.Nick(a)web.de>

Hallo an die Programmierer,

unter Windows nennt man die Dinger i.d.R. GUID (Global Unique Identifiert). Diese findet reichlich Verwendung in der Registry (CLSID) sowie beim SQL-Server (Funktion newid) und bei Access-MDBs vor allem in Verbindung mit Replikation als "Replikations-ID" benannt (interne Funktion GenGuid, Anzeige mit geschweiften Klammern). Da ich selbst Programmierer bin, habe ich einiges damit zu tun, da nur damit eine Eindeutigkeit in verteilten System (Replikation, große SQL-Datenbanken mit Views (zum verstecken von Datensätzen) erreicht werden kann.

Die Länge der Guid ist mindestens vom Betriebssystem abhängig. Soweit ich das nachvollziehen konnte, war die GUID bei Win 9x und NT 4 immer 36-stellig, davon 4 Bindestriche. Unter Win 2000 und vor allem unter Win XP werden die GUIDs seltsamerweise häufiger kürzer (meistens 35, manchmal 34, in seltenen Fällen nur 33 Zeichen). Beruflich ignoriere ich einfach die Länge der GUID, da ich mich aus Erfahrung darauf verlassen kann, dass sie trotz weniger Stellen immer eindeutig ist. Hierzu habe ich Test mit jeweils mehreren Hunderttausend Datensätzen gemacht.

Für Windows gibt es die API "CoCreateGuid", mit Hilfe derer man sich eine GUID erzeugen kann. Nachfolgend das Beispiel für MS Visual Basic:

Private Const S_OK As Long = 0&
Private Declare Function CoCreateGuid Lib "OLE32.DLL" ( ByRef ptrGuid As Any  ) As Long
Private Declare Function StringFromGUID2 Lib "OLE32.DLL" ( ByRef ptrGuid As Any, ByRef ptrString As Any, ByVal MaxLength As Long ) As Long

Public Function NewGUID() As String
' NewGuid gibt die String-Repräsentation einer GUID ohne umgebende geschweifte Klammern zurück.
   Dim MyGuid(0 To 15) As Byte
   Dim baResult(0 To 75) As Byte

   ' Eine neue GUID erzeugen:
   If CoCreateGuid(MyGuid(0)) = S_OK Then
       ' GUID-Repräsentation in ein Byte-Array schreiben:
       StringFromGUID2 MyGuid(0), baResult(0), 76
   End If
   ' Unicode-Array in String kopieren:
   NewGUID = baResult
   ' Umgebende geschweifte Klammern entfernen:
   NewGUID = Mid$(NewGUID, 2, 36)
End Function

Quelle: http://www.microsoft.com/germany/msdn/library/windows/api/MithilfeVonGUIDsEindeutigeIDsErzeugen.mspx

Ich hatte vor einiger Zeit auch schon mal die Frage in die Runde geworfen, mit Hilfe von Replikation die Ahnenforschung zu betreiben. Damals wurde dies aber als mehr oder weniger unmöglich hingestellt. Trotzdem wäre ich auch weiterhin an einer Weiterentwicklung in dieser Richtung interessiert und stehe hierfür auch fachliche gerne zur Verfügung.

Zumindest für die Variante, dass mehrere Forscher mit einem gemeinsamen Datenbestand beginnen, halte ich das prinzipiell für möglich. Vorteil gegenüber einer Internet-Datenbank (wie z.B. mysql oder MS SQL) wäre das netzunabhängige arbeiten, z.B. mit Laptop.

Viele Grüße aus dem Hunsrück

Holger Nick


Stefan Mettenbrink schrieb:

Daub Support wrote:

Typischer Weise liefern diese Funktionen nur 32 Hex-digits, nicht 36. Ages behilft sich damit, diese mit vier Nullen aufzufüllen, um die gleiche Länge zu erhalten, wie PAF sie produziert.


So wie die UUID aussah, haben die dort die Striche und am Ende einen Punkt mitgezählt und kommen dadurch auf 36.

So wie ich das beim kurzen überfliegen verstanden habe, wird die Zeit und die MAC-Adresse mit eingebaut um eine Doppelvergabe zu verhindern. Das sollte ich inbekommen. Zumindest ist das besser als per Zufallsgenerator erzeugte UIDs.

MfG, Metti.


[Gen-Programme] Datenbanken zentral nutzen (war: Welches Programm soll ich nehmen?)

Date: 2005/07/20 22:08:32
From: Holger Nick <Holger.Nick(a)web.de>

Stefan Mettenbrink schrieb:

Warum aber Programme, die mit einer Datenbank arbeiten, diese nicht auch auf einem Server (zentral) nutzen können, verstehe ich auch nicht. Ich stelle mir das gar nicht so kompliziert vor. Es gilt lediglich die gleichzeitge Nutzung der selben Daten zu verhindern und der Zugriff erfolgt nicht auf die Festplatte sondern auf einen Server.


Hallo Herr Mettenbrink,

das mit der Umstellung eines Programmes, das für einen Einzelplatz konzipiert war, auf eine Client-Server-Lösung hat einige Fallstricke.

Grundsätzlich muss man zwei Klassen unterteilen:
- dateibasierte Datenbanken: Access-MDB, Paradox, dBase bzw. prorietäre Formate (TXT, GEDCOM, Binär-Dateien) - serverbasierte Datenbanken: mySQL, MS SQL, Oracle, DB2, Interbase, Firebird

1. Datensicherheit muß gewährleistet werden: Datei-basierte Datenbanken haben hier alle das gleiche Problem. Wird die Anwendung auf einem Client nicht ordnungsgemäß beendet droht neben Datenverlust auch noch ein Defekt der Datenbank. Bei MDB, Paradox, dBase gibt es deshalb entsprechende Reorganisations-Funktionen (bei Access: Reparieren/Komprimieren). Jedoch kann der Schaden auch größer sein und die ganze Datenbank unbrauchbar werden. Dies ist nicht ganz unwahrscheinlich, wie ich aus jahrelanger Erfahrung weiß. Server-basierte Datenbanken hingegen steuer den Zugriff selbst, kommt von einem Client keine Rückmeldung mehr, wird die Connection halt eben geschlossen. Auf die Datenbank hat dies keinen Einfluß.

2. Performance: alle Datei-basierten gehen bei mehr als einem Anwender in die Knie. Je nach Art der Programmierung sehr extrem, bei intelligenter Programmierung (z.B. mit lokalen Parametern, die häufig verwendet werden aber sich selten ändern wie für Ahnenforschung z.B. Orte, Quellen) kann das aber auch mit 10 Anwendern noch ganz ordentlich laufen. Server-basierte Datenbanken haben hier einen klaren Vorteil (vorausgesetzt der PC, der als Server fungiert, ist entsprechend gut mit viel Hz und vor allem viel RAM ausgestattet). Hier werden optimaler weise nur die SQL-Statements vom Client über's Netz geschickt und zurück kommt das Abfrageergebnis. Die Datei-basierten Datenbanken müssen die Auswertung über's Netz selbst machen, mit Hilfe von Indizes kann dies u.U. auch noch recht flott gehen, muss aber nicht. Krassestes Beispiel: Ermittlung der durchschnittlichen Anzahl von Personen pro Ort: Anfrage SELECT AVG(aAnzahl) FROM [SELECT Count(*) AS aAnzahl FROM Personen GROUP BY Ort]
Rückgabe 12,3456
Der Server arbeitet die SQL-Anweisung ab und liefert dann die Zahl zurück. Access etc. müßte sich alle Personen gruppieren nach Ort und davon jeweils die Anzahl bilden, anschließend von allen Anzahlen den Durchschnitt ermitteln. Und alles natürlich über die Netzwerkleitung! Das kann bei 10.000 Personen dann vielleicht schon mal ein paar Sekunden dauern.

3. Programmablauf: Hier sollte i.d.R. eine Nutzerverwaltung implementiert werden. Damit könnte man dann z.B. bei Datensätzen vermerken, welcher Nutzer diesen zuletzt geändert hat (wenn man es ganz genau möchte mit Historie). Auch ließe sich damit steuern, dass Datensätze einem Nutzer gehören und die anderen Nutzer nichts ändern dürfen. Oder aber man könnte Datensätze mit einem Status "nur für mich" kennzeichen und somit den anderen Nutzern nicht anzeigen.

Fazit: man kann nicht einfach die Datenbank in ein lokales Netzwerk kopieren und die Clients einfach mal grad umstellen. Das gibt relativ schnell Bruch (siehe 1. und 2.). Eine Datenbank im Internet zu nutzen bringt auch so seine Tücken. Schließlich ist das TCP/IP-Protokoll nicht auf Sicherheit ausgelegt, sprich es können lange Antwortzeiten auftreten oder es gehen ganze IP-Pakete verloren. Diese Problematik schließt eine Verwendung dateibasierter Datenbanken gänzlich aus (siehe 1.).

Prinzipiell muss m.E. aber der Weg in diese Richtung gehen, denn nur so lassen sich große Projekte auf mehrere Köpfe verteilen.

An einer weiteren Vertiefung des Themas bin ich gerne bereit mitzuwirken.

Uff: jetzt hab ich aber viel geschrieben, ich hoffe es stört nicht allzusehr bzw. ist verständlich genug.

Viele Grüße
Holger Nick


Re: [Gen-Programme] Anforderungen an ein Genealogieprogramm [war: Welches Programm soll ich nehmen?]

Date: 2005/07/20 22:12:36
From: Bauernschmidt <bauernschmidt(a)nefkom.net>

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: "heitow" <heitow(a)nord-com.net>
An: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net>
Gesendet: Mittwoch, 20. Juli 2005 00:14
Betreff: Re: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

[...]
> Doch ich denke mal an die Zeit, als ich noch im Arbeitsleben stand.
> Da arbeiteten wir bundesweit an Daten in ein und derselben Datenbank, die
> jederzeit eingegeben und geändert oder ergänzt werden konnten.
> Ich habe mich selbstredend nie darum gekümmert, wie sowas möglich ist. Ich
> habe es einfach gemacht :-)

Meiner Meinung nach macht es keinen Sinn, (deutsche) Genealogieprogramme mit
kommerzieller, von großen Wirtschaftsunternehmen eingesetzter Software zu
vergleichen. Ich glaube nicht, daß auch nur einer der deutschen
Programmanbieter vom Verkauf seines Programms leben kann. Fast alle machen
die Entwicklung der Genealogieprogramme "nebenher" (in ihrer Freizeit) und
der Erlös ist nicht mehr als ein besseres Taschengeld. Man sollte auch
bedenken, daß die hier zum Vergleich herangezogenen Software-Produkte der
Industrie vier- bis fünfstellige Eurobeträge pro Version kosten.

> Allerdings erwartet man als Anwender eigentlich, dass es entsprechende
> Angebote gibt.

Das ist nur dann zu erwarten, wenn der Anwender bereit ist, den dafür
erforderlichen Preis zu bezahlen. Meine Erfahrung (nicht als Anbieter, aber
als Betreuer eines Programms) ist aber, daß für die meisten Anwender die
Schmerzgrenze schon bei höchstens 100,- Euro liegt.
Zugespitzt formuliert: ein Anforderungsprofil in der Art "das Programm soll
alles können, darf aber nichts kosten" ist auch bei gutem Willen nicht
realisierbar.

Viele Grüße

Bruno Bauernschmidt
Betreuer des Genealogieprogramms GFAhnen
bauernschmidt(a)gf-franken.de


Re: [Gen-Programme] (Halb-) automatisches Zusammenführen von Datenbeständen

Date: 2005/07/20 22:20:00
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Holger Nick wrote:

Beruflich ignoriere ich einfach die Länge der GUID, da ich mich aus
Erfahrung darauf verlassen kann, dass sie trotz weniger Stellen immer
eindeutig ist. Hierzu habe ich Test mit jeweils mehreren
Hunderttausend Datensätzen gemacht.

Das brauchtest Du nicht testen. Da die GUID aus der Anzahl der
hundertstel sekunden seit 15-hundert irgendwas und der MAC-Adresse der
Netzwerkarte (die, falls vorhanden, immer einzigartig ist)
zusammengesetzt wird, müssten schon reichlich viele GUID innerhalb
derselben hundertstel(?) Sekunde erzeugt werden.


Nachfolgend das Beispiel für MS Visual Basic:

Schade, hilft nur Windowsprogrammierern. :-(

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] Datenbanken zentral nutzen (war: Welches Programmsoll ich nehmen?)

Date: 2005/07/20 22:28:40
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Holger Nick wrote:

Uff: jetzt hab ich aber viel geschrieben, ich hoffe es stört nicht
allzusehr bzw. ist verständlich genug.

Ich finde das gut, ich lerne gern.

Ich habe bisher noch keie Ahnung, von Datenbankprogrammierung.

Meine Vorstellung wäre, für jeden Personendatensatz innerhalb der
Datenbank ein "InUse"-Flag einzuführen. Dieses wird beim Zugriff
ausgelesen und der aktuelle Zugriff bei gesetztem Flag nur lesend
gestattet. Da in der Genealogie die schreibenden Zugriffe zu gleicher
Zeit auf idenische Personendaten recht selten sein dürfte, sollte
damit recht sicher eine gleiche Basis vorhanden sein.

Die Probleme mit offenen Datenbanken sehe ich, habe aber gehört, das
man nach einem lesendem Zugiff auf die datenbank diese auch sofort
wieder schließen kann. Dann entstehen weniger Probleme.

Auch die Timingprobleme mit unterbrochenem Zugriff kann man in den griff
bekommen, wenn man einen schreibenden Zugriff nur innerhalb eines
bestimmten Zeitfensters erlaubt. Entweder der Nutzer meldet eine
Verlängerung (sollte das Programm automatisch anfordern) des
Zeitfensters oder sein Schreibzugriff wird gelöscht (weil die Leitung
unterbrochen wurde, etc.).

Generell halte ich das schon für handhabbar. Leider muss ich mich erst
in die Datenbankprogrammierung einarbeiten und mein Programm komplett
umstellen :-(

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] Anforderungen an ein Genealogieprogramm [war:Welches Programm soll ich nehmen?]

Date: 2005/07/20 22:31:29
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Bauernschmidt wrote:

Zugespitzt formuliert: ein Anforderungsprofil in der Art "das Programm soll
alles können, darf aber nichts kosten" ist auch bei gutem Willen nicht
realisierbar.

Wird dennoch gern gefordert :-)

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] (Halb-) autom atisches Zusammenführen von Datenbeständen

Date: 2005/07/21 12:55:18
From: Daub Support <support(a)daubnet.com>

Stefan Mettenbrink schrieb:
Holger Nick wrote:

Beruflich ignoriere ich einfach die Länge der GUID, da ich mich aus Erfahrung darauf verlassen kann, dass sie trotz weniger Stellen immer eindeutig ist. Hierzu habe ich Test mit jeweils mehreren Hunderttausend Datensätzen gemacht.


Das brauchtest Du nicht testen. Da die GUID aus der Anzahl der hundertstel sekunden seit 15-hundert irgendwas und der MAC-Adresse der Netzwerkarte (die, falls vorhanden, immer einzigartig ist) zusammengesetzt wird, müssten schon reichlich viele GUID innerhalb derselben hundertstel(?) Sekunde erzeugt werden.

Selbst 1 Million *gleichzeitiger* Aufrufe (sowas geht natürlich nur theoretisch mit einem massiven Multicore) liefern lauter unterschiedliche UIDs. Das Betriebssystem überwacht die Eindeutigkeit innerhalb einer Sitzung. Genau diese Überwachung ist der Grund, warum man diese Funktionen auch nutzen sollte, statt eines einfachen Zufallsgenerators.

Es ist übrigens egal, ob man diese "Universally Unique IDs" (=Mac) oder "Globally Unique IDs" (=Win) nennt, gemeint ist immer das gleiche.

<rant>
Klar, MacOS X ist da fortschrittlicher weil es universell eindeutige IDs liefert, während Windoze nur weltweit eindeutige IDs produziert.
</rant>

Im Übrigen ist mir kein Betriebssystem bekannt, dass für diese Zwecke andere Längen als 128 bit verwendet. 128 Bit = 16 byte = 32 Hex-Ziffern. Die Trennstriche, Klammern, und sonstige Zusätze sind nur optischer Natur, und können (bzw. sollten) entfernt werden.

Nachfolgend das Beispiel für MS Visual Basic:


Schade, hilft nur Windowsprogrammierern. :-(

Den Link zur Carbon / MacOS X API habe ich doch schon gemailt - was brauchst Du denn noch?

Grüße

Jörn Daub


MfG, Metti.
_____________________________________________
An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme



Re: [Gen-Programme] (Halb-) automatisches Zusammenführen von Datenbeständen

Date: 2005/07/21 19:01:34
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Daub Support wrote:

Im Übrigen ist mir kein Betriebssystem bekannt, dass für diese
Zwecke andere Längen als 128 bit verwendet. 128 Bit = 16 byte = 32
Hex-Ziffern. Die Trennstriche, Klammern, und sonstige Zusätze sind
nur optischer Natur, und können (bzw. sollten) entfernt werden.

Dann könnte man die übrigen Bits (um auf die 36 Zeichen der _UID zu
kommen) doch zur Kennzeichung des Erzeugerprogramms nutzen.
Spricht etwas dagegen?

Schade, hilft nur Windowsprogrammierern. :-(

Den Link zur Carbon / MacOS X API habe ich doch schon gemailt - was
brauchst Du denn noch?

Ich habe noch nicht raus, wie ich von REALBasic darauf zugreigfen kann.
Ich muss da mal in der entsprechenden Mailingliste nachfragen.

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] (Halb-) automatisches Zusammenführen von Datenbeständen

Date: 2005/07/21 20:15:28
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Daub Support wrote:

Schade, hilft nur Windowsprogrammierern. :-(

Den Link zur Carbon / MacOS X API habe ich doch schon gemailt - was
brauchst Du denn noch?

Wie ich ebenfalls feststelle, ist das (sofern ich raus habe wie es unter
Mac OS funktioniert) dann für Windows noch keine Lösung.

Mir wäre es natürlich lieber, eine solche UID direkt zu erzeugen.
Dazu müsse ich aber wissen, wie die aus den vorhandenen Daten (Anzahl
der Millisekunden seit dem 15. Oktober 1582  und der MAC-Adresse) die
entsprechende Nummer erzeuge.

Hast Du da auch genauere Hinweise?

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] Datenbanken zentral nutzen (war: Welches Programm soll ich nehmen?)

Date: 2005/07/22 00:02:55
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>

Hallo,

> Holger Nick wrote:
> > Uff: jetzt hab ich aber viel geschrieben, ich hoffe es stört nicht
> > allzusehr bzw. ist verständlich genug.
Ich denke, das war ein sehr wichtiger Beitrag zum Verständnis der 
Thematik/Problematik. 
Auch wenn die Debatte mittlerweile ein Tiefen abgleitet, die die Mehrzahl der 
Listenteilnehmer vermutlich eher nicht interessiert, halte ich das Thema 
dennoch für wichtig. Die übrigen mögen die Mails bitte überlesen.

Am Mittwoch, 20. Juli 2005 22:28 schrieb Stefan Mettenbrink:
> Ich finde das gut, ich lerne gern.
>
> Ich habe bisher noch keine Ahnung, von Datenbankprogrammierung.
Eigentlich geht es hier nicht um die Programmierung einer Datenbank (das haben 
andere schon getan), sondern um die Programmierung einer Datenbank*anwendung* 
- also ein Programm, das Daten verwaltet und sich hierbei einer Datenbank 
bedient.
Die Anwendung sagt zur Datenbank:
- speichere die Daten xy in der Tabelle z (SQL: INSERT)
- ändere den Datensatz xy in der Tabelle z wie folgt... (SQL: UPDATE)
- liefere mir folgende Daten ... (SQL: SELECT).
Wie die Datenbank das im einzelnen macht, ist deren Problem und nicht das 
Problem der Datenbankanwendung. Diese spricht nur über eine definierte 
Schnittstelle (SQL, z.B. via ODBC-Treiber) mit der Datenbank (z.B. mysql).

Die ideale Datenbankanwendung (sprich: das aus EDV-technischer Sicht ideale 
Ahnenprogramm) ist in drei Schichten
- Benutzeroberfläche (Fenster, Menüs, Masken, Darstellung von 
Diagrammen/Auswertungen...)
- Funktionen/Logik (Datenmodell, Import/Export, Plausibilitätsprüfungen, 
Datenbereitstellung für Diagramme/Auswertungen...)
- Datenhaltung
aufgebaut, die sauber voneinander getrennt sind über definierte Schnittstellen 
miteinander kommunizieren. Die mittlere Ebene sagt zur unteren Ebene 
"speichere mir den Datensatz xy in der Tabelle z". Wie dies im einzelnen 
geschieht, brauchen die darüberliegenden Ebenen nicht zu wissen.
In diesem (Ideal-)Fall müßte es programmiertechnisch relativ einfach sein, die 
unterste Ebene auszutauschen.
((In Access geht das z.B. sehr einfach, man bindet die über den ODBC-Treiber 
anzusprechenden Tabellen einmalig ein (Verknüpfung/Link); der Endanwender 
braucht im Prinzip nicht zu wissen, wie/womit die Datenspeicherung 
stattfindet. So bin ich zu mysql gekommen - aus der Erkenntnis, daß die 
Nutzung von Access-Datenbanken (MDB-Dateien) durch mehrere Anwender ein 
Krampf ist.))

Soweit die Theorie. In der Praxis wird eine durchgängige Trennung in die 
besagten Schichten wohl nicht existieren, sodaß eine Umstellung zwecks 
gemeinsamer Nutzung zentraler Datenbestände mit einem mehr oder weniger 
großen Aufwand verbunden ist. Insofern kann ich die in den anderen Beiträgen 
geäußerten, berechtigten Bedenken "der Aufwand ist hoch, wer braucht das 
wirklich" bzw. "wer soll das bezahlen" absolut verstehen. Aber man kann ja 
hier mal drüber diskutieren...

> Meine Vorstellung wäre, für jeden Personendatensatz innerhalb der
> Datenbank ein "InUse"-Flag einzuführen. Dieses wird beim Zugriff
> ausgelesen 
aber nicht bei jedem Lesezugriff (Aufwand! Performance!), sondern nur dann, 
wenn der User tatsächlich einen Schreibzugriff vor hat?!
> und der aktuelle Zugriff bei gesetztem Flag nur lesend 
> gestattet. Da in der Genealogie die schreibenden Zugriffe zu gleicher
> Zeit auf idenische Personendaten recht selten sein dürfte, sollte
> damit recht sicher eine gleiche Basis vorhanden sein.
Das ist nicht zwingend erforderlich. Wenn man das nicht tut, kann allerdings 
folgendes passieren: Ein Client A liest einen Datensatz aus, ändert ein Feld 
und speichert dieses. Bevor A das geänderte Feld des Datensatzes gespeichert 
hat, nimmt Client B eine Änderung des gleichen Feldes vor und speichert 
dieses. In diesem Fall überschreibt A die Änderung von B und weder kriegt B 
dies mit, noch kriegt A mit, daß B zwischenzeitlich das Feld geändert hat.
Die Frage ist, wie oft dies in der Praxis vorkommt und ob man damit nicht 
leben kann.

> Generell halte ich das schon für handhabbar. Leider muss ich mich erst
> in die Datenbankprogrammierung einarbeiten und mein Programm komplett
> umstellen :-(
siehe oben!

Ulrich

Re: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

Date: 2005/07/22 00:12:18
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>

> Ulrich Kretschmer wrote:
> > Für wünschenswert halte ich es, wenn die handelsüblichen Ahnenprogramme
> > die Möglichkeit bieten würden, ihre Daten nicht nur lokal auf dem PC
> > abzuspeichern (im Datenformat Paradox, Access, dBase oder was auch immer)
> > sondern alternativ über die sog. ODBC-Schnittstelle beispielsweise eine
> > (gemeinsam nutzbare!) mysql-Datenbank ansprechen, wie sie heutzutage von
> > vielen Webprovidern geboten wird.
> > Für kleinere Arbeitsgruppen würde das voll und ganz reichen.

Am Mittwoch, 20. Juli 2005 05:08 schrieb Stefan Mettenbrink:
> Wo wäre der Unterschied zu Gedcom?

Hallo,
GEDCOM ist ein Datenformat für den Daten*austausch* zwischen unterschiedlichen 
Ahnen-Programmen (Export/Import).
GEDCOM ist kein Datenformat, in dem die Programme ihre Daten *intern* 
speichern (Ausnahme mögen die Regel bestätigen).
Dies geschieht vielmehr in proprietären Datenformaten (je nach eingesetzter 
Entwicklungs-/Programmierumgebung: Paradox, Access, dBase...).
Siehe im weiteren den Beitrag von Holger Nick vom 20.07.2005 22:05 Uhr und 
meinen Beitrag von heute 22.07.2005 0:04.
Ulrich

Re: [Gen-Programme] Datenbanken zentral nutzen (war: Welches Programmsoll ich nehmen?)

Date: 2005/07/22 05:57:37
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Ulrich Kretschmer wrote:

Ich habe bisher noch keine Ahnung, von Datenbankprogrammierung.
Eigentlich geht es hier nicht um die Programmierung einer Datenbank (das haben
andere schon getan), sondern um die Programmierung einer Datenbank*anwendung*
- also ein Programm, das Daten verwaltet und sich hierbei einer Datenbank
bedient.

Da kannst Du mal sehen, wie wenig Ahnung ich davon habe :-)
Hast aber Recht, das meinte ich.

Die Anwendung sagt zur Datenbank:
- speichere die Daten xy in der Tabelle z (SQL: INSERT)
- ändere den Datensatz xy in der Tabelle z wie folgt... (SQL: UPDATE)
- liefere mir folgende Daten ... (SQL: SELECT).
Wie die Datenbank das im einzelnen macht, ist deren Problem und nicht das
Problem der Datenbankanwendung. Diese spricht nur über eine definierte
Schnittstelle (SQL, z.B. via ODBC-Treiber) mit der Datenbank (z.B. mysql).

Grundsätzlich habe ich das verstanden. Was ich noch lernen muss, sind
die ganzen SQL-Befehle und wie ich die von REALBasic aus nutzen kann.

Meine Vorstellung wäre, für jeden Personendatensatz innerhalb der
Datenbank ein "InUse"-Flag einzuführen. Dieses wird beim Zugriff
ausgelesen
aber nicht bei jedem Lesezugriff (Aufwand! Performance!), sondern nur dann,
wenn der User tatsächlich einen Schreibzugriff vor hat?!

Warum sollte das problematisch sein? Sobald Daten einer Person abgefragt
werden, muss ich sicherstellen, dass ich die aktuell richtigen Daten
sehe. Es wäre schon ungünstig, wenn ich Daten sehe, die in dem
Moment von jemand anderem verändert werden und nicht mehr richtig
sind.
Außerdem, wie lange dauert das setzen eines Flags über das Netz?
Eine halbe Sekunde? Das merkt doch keiner (kann ja im Hintergrund
geschehen).

und der aktuelle Zugriff bei gesetztem Flag nur lesend
gestattet. Da in der Genealogie die schreibenden Zugriffe zu gleicher
Zeit auf idenische Personendaten recht selten sein dürfte, sollte
damit recht sicher eine gleiche Basis vorhanden sein.
Das ist nicht zwingend erforderlich. Wenn man das nicht tut, kann allerdings
folgendes passieren: Ein Client A liest einen Datensatz aus, ändert ein Feld
und speichert dieses. Bevor A das geänderte Feld des Datensatzes gespeichert
hat, nimmt Client B eine Änderung des gleichen Feldes vor und speichert
dieses. In diesem Fall überschreibt A die Änderung von B und weder kriegt B
dies mit, noch kriegt A mit, daß B zwischenzeitlich das Feld geändert hat.
Die Frage ist, wie oft dies in der Praxis vorkommt und ob man damit nicht
leben kann.

Stimmt, aber es kommt vor und man kann es verhindern.

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?

Date: 2005/07/22 05:57:38
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Ulrich Kretschmer wrote:

Für wünschenswert halte ich es, wenn die handelsüblichen Ahnenprogramme
die Möglichkeit bieten würden, ihre Daten nicht nur lokal auf dem PC
abzuspeichern (im Datenformat Paradox, Access, dBase oder was auch immer)
sondern alternativ über die sog. ODBC-Schnittstelle beispielsweise eine
(gemeinsam nutzbare!) mysql-Datenbank ansprechen, wie sie heutzutage von
vielen Webprovidern geboten wird.
Für kleinere Arbeitsgruppen würde das voll und ganz reichen.

Am Mittwoch, 20. Juli 2005 05:08 schrieb Stefan Mettenbrink:
Wo wäre der Unterschied zu Gedcom?

Hallo,
GEDCOM ist ein Datenformat für den Daten*austausch* zwischen unterschiedlichen
Ahnen-Programmen (Export/Import).
GEDCOM ist kein Datenformat, in dem die Programme ihre Daten *intern*
speichern (Ausnahme mögen die Regel bestätigen).
Dies geschieht vielmehr in proprietären Datenformaten (je nach eingesetzter
Entwicklungs-/Programmierumgebung: Paradox, Access, dBase...).
Siehe im weiteren den Beitrag von Holger Nick vom 20.07.2005 22:05 Uhr und
meinen Beitrag von heute 22.07.2005 0:04.

Ja, die Aussage ist richtig.
Leider kann ich zu Datenbanken und die Möglichkeiten von OBDC nicht
viel sagen, weil mir der Hintergrund fehlt.
Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass jedes Programm interne
Strukturen hat, die sich eben nicht automatisch austauschen lassen.
Genau darum existiert das Datenformat Gedcom.

MfG, Metti.

Re: [Gen-Programme] Datenbanken zentral nutzen (war: Welches Programmsoll ich nehmen?)

Date: 2005/07/22 08:55:48
From: Holger Nick <Holger.Nick(a)web.de>

Hallo,

ihr überseht etwas. Wenn Client A auf die Daten lesend zugreift mit der Option diese ändern zu können (kein schreibgeschützter Snapshot sondern ein editierbarer Dynaset). Anschließend Client B zugreift, die Daten ändert und speichert. Und zu guter Letzt auch Client A eine Änderung vornimmt, bekommt dieser beim Speichern eine Fehlermeldung (zumin. bei Zugriff von Access über ODBC, aber ich denke das ist generell so, weil es so sein muß), dass die Daten von einem andere Benutzer geändert wurden. An dieser Stelle solltet ihr die Arbeit der Datenbank überlassen. Sofern es zu Problemen kommen sollte, würde ich die dann angehen. An dieser Stelle erwarte ich kein ernsthaftes Problem.

Viel wichtiger ist die Umstellung der propietären Datenbank auf eine ODBC oder ADO-Datenbank (je nach dem welche Zugriffs-Technik zum Einsatz kommen soll). Eine Programmierung unter Umgehung von ODBC / ADO halte ich für eine solch verhältnismäßig kleine Anwendung (weniger als eine Million Datensätze pro Tabelle, weniger als 100 Clients) für völlig überzogen, da viel zu arbeitsintensiv und zu wenig nützlich. Ob RealBasic unter Mac ODBC oder gar ADO ansprechen weiß ich nicht. Für Metti wäre es erstmal wichtig zu wissen, welchen Weg kann man gehen. Ich gehe aber davon aus, dass du nicht umhinkommst, betriebssystemabhängig einige Sachen zu gestalten. Als eine gemeinsame Funktion "GibMirDaten(SQL-String)" die dann je nach Betriebssystem (und ggf. je nach Backend) die Daten holt. Bei Windows z.B. über ODBC, bei Mac vielleicht anders.

Die Aufteilung auf ein 3-Schichten-Model halte ich für dieses Projekt ebenfalls für nicht nötig. Benutzerschnittstelle (Formulare) und Logik können ruhig in einer Schicht (Frontend) enthalten sein. Wir reden ja hier nicht von einer Web-Anwendung von einer lokalen Anwendung (sonst wäre der Aufwand nochmals höher...).

mfg
Holger Nick

Stefan Mettenbrink schrieb:

Ulrich Kretschmer wrote:

Ich habe bisher noch keine Ahnung, von Datenbankprogrammierung.

Eigentlich geht es hier nicht um die Programmierung einer Datenbank (das haben andere schon getan), sondern um die Programmierung einer Datenbank*anwendung* - also ein Programm, das Daten verwaltet und sich hierbei einer Datenbank bedient.


Da kannst Du mal sehen, wie wenig Ahnung ich davon habe :-)
Hast aber Recht, das meinte ich.

Die Anwendung sagt zur Datenbank:
- speichere die Daten xy in der Tabelle z (SQL: INSERT)
- ändere den Datensatz xy in der Tabelle z wie folgt... (SQL: UPDATE)
- liefere mir folgende Daten ... (SQL: SELECT).
Wie die Datenbank das im einzelnen macht, ist deren Problem und nicht das Problem der Datenbankanwendung. Diese spricht nur über eine definierte Schnittstelle (SQL, z.B. via ODBC-Treiber) mit der Datenbank (z.B. mysql).


Grundsätzlich habe ich das verstanden. Was ich noch lernen muss, sind die ganzen SQL-Befehle und wie ich die von REALBasic aus nutzen kann.

Meine Vorstellung wäre, für jeden Personendatensatz innerhalb der
Datenbank ein "InUse"-Flag einzuführen. Dieses wird beim Zugriff
ausgelesen

aber nicht bei jedem Lesezugriff (Aufwand! Performance!), sondern nur dann, wenn der User tatsächlich einen Schreibzugriff vor hat?!


Warum sollte das problematisch sein? Sobald Daten einer Person abgefragt werden, muss ich sicherstellen, dass ich die aktuell richtigen Daten sehe. Es wäre schon ungünstig, wenn ich Daten sehe, die in dem Moment von jemand anderem verändert werden und nicht mehr richtig sind. Außerdem, wie lange dauert das setzen eines Flags über das Netz? Eine halbe Sekunde? Das merkt doch keiner (kann ja im Hintergrund geschehen).

und der aktuelle Zugriff bei gesetztem Flag nur lesend gestattet. Da in der Genealogie die schreibenden Zugriffe zu gleicher
Zeit auf idenische Personendaten recht selten sein dürfte, sollte
damit recht sicher eine gleiche Basis vorhanden sein.

Das ist nicht zwingend erforderlich. Wenn man das nicht tut, kann allerdings folgendes passieren: Ein Client A liest einen Datensatz aus, ändert ein Feld und speichert dieses. Bevor A das geänderte Feld des Datensatzes gespeichert hat, nimmt Client B eine Änderung des gleichen Feldes vor und speichert dieses. In diesem Fall überschreibt A die Änderung von B und weder kriegt B dies mit, noch kriegt A mit, daß B zwischenzeitlich das Feld geändert hat. Die Frage ist, wie oft dies in der Praxis vorkommt und ob man damit nicht leben kann.


Stimmt, aber es kommt vor und man kann es verhindern.


Re: [Gen-Programme] Datenbanken zentral nutzen (war:Welches Programmsoll ich nehmen?)

Date: 2005/07/22 17:59:54
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Holger Nick wrote:

Für Metti wäre es erstmal wichtig zu wissen, welchen Weg kann man
gehen. Ich gehe aber davon aus, dass du nicht umhinkommst,
betriebssystemabhängig einige Sachen zu gestalten. Als eine
gemeinsame Funktion "GibMirDaten(SQL-String)" die dann je nach
Betriebssystem (und ggf. je nach Backend) die Daten holt. Bei Windows
z.B. über ODBC, bei Mac vielleicht anders.

Die REALBasic beiligende Datenbankbasis ist neuerdings SQLITE3 (was auch
immer das heißt, muss ich mir gleich mal näher ansehen) und ist
für Mac OS, Windows und Linux nutzbar. Das wäre für mich von
Vorteil. Ich weiß leider noch nicht, wie schnell die ist, was die
alles kann und wie zuverlässig sie sich erweisen wird.

Zumindest ist sie günstig :-)
Leider müstte ich mir die neue Version von REALBasic holen (kein
Problem), diese mir nicht gefällt, (könnte ich mit leben) sie zu
langsam ist und zu große Programme erzeugt (das ist ein Problem).

Die Aufteilung auf ein 3-Schichten-Model halte ich für dieses Projekt
ebenfalls für nicht nötig. Benutzerschnittstelle (Formulare) und
Logik können ruhig in einer Schicht (Frontend) enthalten sein. Wir
reden ja hier nicht von einer Web-Anwendung von einer lokalen
Anwendung (sonst wäre der Aufwand nochmals höher...).

Ich denke hier auch nur an eine Erweiterung von vorhandenem. Der
größte Unterschied ist halt, dass auf die Datenbank nicht direkt
zugegriffen wird sondern über Netzwerk.

MfG, Metti.

[Gen-Programme] Datenbanken zentral nutzen

Date: 2005/07/23 01:30:19
From: Gerhard Stoll <Gerhard_Stoll(a)b.maus.de>

> wie schnell die ist, was die alles kann und wie zuverlässig sie sich
> erweisen wird.

Kannst Dir ja mal die Valentina anschauen. Wird zumindestens von Mieze benutzt.

<http://www.paradigmasoft.com/>

Gerhard


Re: [Gen-Programme] Datenbanken zentral nutzen

Date: 2005/07/23 09:07:36
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Gerhard Stoll wrote:

wie schnell die ist, was die alles kann und wie zuverlässig sie sich
erweisen wird.

Kannst Dir ja mal die Valentina anschauen. Wird zumindestens von Mieze benutzt.

Habe ich.

Leider sind die Kosten dafür deutlich zu hoch.
Ich benötige Mac- und Windows-, gern auch Linuxunterstützung.

Für ein Freewareprogramm, das mir finanziell nichts einbringt ist das
nicht finanzierbar.

MfG, Metti.

[Gen-Programme] Beziffern von Nachkommen

Date: 2005/07/25 09:54:23
From: Heinz Kramer <KH.Kramer(a)gmx.de>

Liebe Forscher/innen !

Gern möchte ich von einem Adelsgeschlecht, der Stamm beginnt im 15. Jahrhundert,
und teilt sich bald in Besitzungen (Äste) zunächst schlesisch-böhmischer Orte, die dann
in unterschiedliche Regionen weiterwandern und im 19. Jahrhundert zunehmend auch
in bürgerliche Familien einheiraten.

Stamm:
Vater A		Mutter B
Sohn AA
Enkel 1 AAA
Enkel 2 AAB	nur 1 Frau eines Enkelsohnes bekannt
Enkel 3 AAC
Enkel(in) AAD dazu Ehemann X

Die drei Eneklsöhne begründen die drei Äste.

Welche Möglichkeiten der Bezifferung sind zju empfehlen ?	

Für Empfehlungen dankt

mit freundlichen Grüßen

Karl-Heinz Kramer aus Leipzig


[Gen-Programme] Album

Date: 2005/07/25 09:54:24
From: Heinz Kramer <KH.Kramer(a)gmx.de>

Liebe Forscher/innen,

zu einem Häuserbuch hat ein inzwischen verstorbener Ortsforscher
ein Fotoalbum hinterlassen. Die Albumseiten sind im JPG-Format ein-
gescannt.
Lassen sich die Seiten nachträglich nummerieren ? wann ja, wie ?

Wenn nein, wie wäre bei erneurtem Scannen möglich, Seiten zu
nummerieren ?
Die Nummerierung ist notwendig, damit für die Fotos ein Register
erstellt werden kann.
Oder wäre (evtl. nachträgliches) Nummerieren der einzelnen Fotos
möglich. Das wäre deutlicher.

Auf (Programm)Vorschläge hofft

freundliche grüßend

Karl-Heinz Kramer, Leipzig


Betreff: [Gen-Programme] Album

Date: 2005/07/25 10:50:43
From: Kurt Willutzki <kurt.willutzki(a)arcor.de>

 Hallo nach Leipzig,
ich verwende CompuPic. Damit kann man Bilder beliebig beschriften, dunkle
Schrift auf hellen Flächen und umgekehrt.
Vermutlich kann das jedes (bessere) Bildbearbeitungsprogramm.
Bitte immer nur eine Kopie beschriften, nie das Original, denn die Schrift
ist dann Bestandteil des Bildes und unveränderlich!

Viel Erfolg!

Kurt Willutzki
Duisburg 
 
-------Originalmeldung-------
 
Von: Heinz Kramer
Datum: 07/25/05 09:55:13
An: genealogie-programme(a)genealogy.net
Betreff: [Gen-Programme] Album
 
Liebe Forscher/innen,
 
zu einem Häuserbuch hat ein inzwischen verstorbener Ortsforscher
ein Fotoalbum hinterlassen. Die Albumseiten sind im JPG-Format ein-
gescannt.
Lassen sich die Seiten nachträglich nummerieren ? wann ja, wie ?
 
Wenn nein, wie wäre bei erneurtem Scannen möglich, Seiten zu
nummerieren ?
Die Nummerierung ist notwendig, damit für die Fotos ein Register
erstellt werden kann.
Oder wäre (evtl. nachträgliches) Nummerieren der einzelnen Fotos
möglich. Das wäre deutlicher.
 
Auf (Programm)Vorschläge hofft
 
freundliche grüßend
 
Karl-Heinz Kramer, Leipzig
 
_____________________________________________
An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme

Re: [Gen-Programme] Album

Date: 2005/07/25 11:57:11
From: heitow <heitow(a)nord-com.net>

Hallo Karl-Heinz,

Dein Problem kann man ganz gut mit einem Text-Verarbeitungsprogramm, wie
Word für Windows, erledigen.
Das betreffende Foto über
Einfügen > Grafik > aus Datei... <
in Word einfügen, auf "Zentrier-Button" klicken.
Dann auf das Foto mit rechtem Mauszeiger klicken,
dort auf "Grafik formatieren..." klicken,
in dem Fenster auf "Größe" klicken,
dann bei "Höhe" eine entsprechende Zahl eingeben,
bei "Seitenverhältnis" ein Häkchen setzen.

Dann in der oberen Menüleiste auf Einfügen klicken,
dort auf "Seitenzahlen" klicken,
dort kannst Du dann auswählen, wo die Seitenzahl stehen soll (links, Mitte,
rechts usw.)

Man braucht die Seitenzahl nicht für jedes Bild extra einzufügen, sondern
kann erstmal alle gewünschten Bilder einfügen, das Ganze so formatieren,
dass jedes Bild auf einer eigenen Seite steht (Einfügen > Manueller
Wechsel), dann erst Seitenzahlen einfügen. Dann werden gleich alle
Bilderseiten in einem Rutsch nummeriert.

Auf diese Weise brauchst Du an den Bildern selbst nichts zu verändern :-)
***********************************************************************************************************************
Man kann das auch noch etwas anders machen.
Das ist möglicherweise interessanter, wenn man das Gesamtwerk zu einer
Druckerei geben will.
Die benötigen evtl. die Original-Bilder.
In dem Falle kann man die Bilder mit dem Word-Dokument "verknüpfen", so dass
auch immer Änderungen am Originalfoto im Worddokument sichtbar werden.
Aber dazu vielleicht später mal mehr.

Gruß

Heinz Schlutow


----- Original Message ----- From: "Heinz Kramer" <KH.Kramer(a)gmx.de>
To: <genealogie-programme(a)genealogy.net>
Sent: Monday, July 25, 2005 9:49 AM
Subject: [Gen-Programme] Album


Liebe Forscher/innen,

zu einem Häuserbuch hat ein inzwischen verstorbener Ortsforscher
ein Fotoalbum hinterlassen. Die Albumseiten sind im JPG-Format ein-
gescannt.
Lassen sich die Seiten nachträglich nummerieren ? wann ja, wie ?

Wenn nein, wie wäre bei erneurtem Scannen möglich, Seiten zu
nummerieren ?
Die Nummerierung ist notwendig, damit für die Fotos ein Register
erstellt werden kann.
Oder wäre (evtl. nachträgliches) Nummerieren der einzelnen Fotos
möglich. Das wäre deutlicher.

Auf (Programm)Vorschläge hofft

freundliche grüßend

Karl-Heinz Kramer, Leipzig



Re: [Gen-Programme] Album

Date: 2005/07/25 12:52:33
From: Herbert Penke <Penke1(a)gmx.de>

Hallo
bei den Einscannen von Kirchenbücher verwenden wir folgendes Namen-System
Für die dritte Seite der Sterbefälle aus dem Jahr 1701
St-1701-03.jpg
Dieses ergibt ein automatisches Register, in dem mit Irfanview weitergeblättert werden kann. Wenn eine zusätzliche Beschriftung auf dem Bild gewünscht wird kann das jedes bessere Grafik-Programm. Ich nehme z.B. Ulead Photoimpakt
MfG Herbert Penke

zu einem Häuserbuch hat ein inzwischen verstorbener Ortsforscher
ein Fotoalbum hinterlassen. Die Albumseiten sind im JPG-Format ein-
gescannt.
Lassen sich die Seiten nachträglich nummerieren ? wann ja, wie ?

Wenn nein, wie wäre bei erneurtem Scannen möglich, Seiten zu
nummerieren ?
Die Nummerierung ist notwendig, damit für die Fotos ein Register
erstellt werden kann.
Oder wäre (evtl. nachträgliches) Nummerieren der einzelnen Fotos
möglich. Das wäre deutlicher.


Re: [Gen-Programme] Beziffern von Nachkommen

Date: 2005/07/25 16:39:33
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>

Heinz Kramer wrote:

Welche Möglichkeiten der Bezifferung sind zju empfehlen ?

Zu welchem Zweck?

MfG, Metti.

[Gen-Programme] ALBUM - BEZIFFERN

Date: 2005/07/31 12:29:33
From: Heinz Kramer <KH.Kramer(a)gmx.de>

Herzlichen Dank allen, die mir freundlciherweise hilfreich mailten, insbesondere
Herbert Penke, Metti, Heinz Schlutow, Kurt Willutzki.
Bei evtl. Problem würde ich gern nochnmal bilateral konsultieren-

Freundlich grüßt aus dem unwettergeschädigten, z.Z. aber sonnigen Leipzig

Karl-Heinz Kramer