Date: 2005/07/01 11:35:53
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Wer arbeitet noch mit GenMaster und kann ggf. Rat erteilen?
Kannst Du die gewünschte Baumstruktur beschreiben oder hast Du gar irgendwo ein Beispiel? Möglicherweise bieten andere Programme ebenfalls eine solche Funktion. MfG, Metti.
Date: 2005/07/01 23:18:34
From: Jürgen Homeier <djh99(a)gmx.de>
Hallo Metti! Im Programm GenMaster gibt es folgende sehr nützliche Funktion:Möglichkeit für die Erstellung einer Vorfahrenliste und Nachfahrenliste (für Bildschirm und Drucker) in der Darstellungsform des Windows-Explorers. Standardmäßig werden in der Bildschirmanzeige erst einmal alle Verästelungen
aufgeklappt. Durch Anklicken des "-" werden die Unterstrukturen verborgen, durch Anklicken des "+" wird die Unterstruktur wieder geöffnet. Wenn man einen Eintrag in dieser "Baumansicht" anklickt, wird diese Person zur aktuellen Person und die Daten dieser Person werden angezeigt.Das Hilfsprogramm "GedView" hat auch eine sehr ähnliche Darstellungsform. Auch in dem Programm "GFAhnen" gibt es eine sehr ähnliche Bildschirmdarstellung zur schnellen Orientierung über den Standort einer Person in einer großen Genealogie.
Ich hoffe, die Beschreibung ist anschaulich genug bzw. gibt Hinweise auf ähnliche Darstellungen in anderen Programmen.
Viele Grüße Jürgen
Date: 2005/07/02 09:56:25
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Ich hoffe, die Beschreibung ist anschaulich genug bzw. gibt Hinweise auf ähnliche Darstellungen in anderen Programmen.
Ja, danke. Ich hatte auch schon im Internet nachgesehen, was geboten wird, wusste nur nicht, was Du meinst. Du hast ja selber schon Programme gefunden, die das ebenfals in ähnlicher Form bieten. MfG, Metti.
Date: 2005/07/02 22:41:59
From: Thomas Bredendiek <thomasbredendiek(a)gmx.de>
Hallo allerseits, gibt es einProgramm (Hilfsprogramm) mit dem es möglich ist, einfache Übersichten für die Nachkommenschaft zu erstellen wie es im Deutschen Geschlechterbuch den Stammfolgen oft vorangestellt wird. D.h. nur römischeGenerationen + arabischer Folgenummer aber mit den verschiedenen Stämmen, Zweigen, Ästen usw.
Solch eine Übersicht würde ich gerne nutzen um eine kurze Übersicht zu erstellen, kenne aber kein solches Programm, welches es so wie im DGB ermöglicht. Danke und viele Grüße Thomas
Date: 2005/07/03 10:03:55
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Solch eine Übersicht würde ich gerne nutzen um eine kurze Übersicht zu erstellen, kenne aber kein solches Programm, welches es so wie im DGB ermöglicht.
Hast Du irgendwo eine Musterseite? MfG, Metti.
Date: 2005/07/03 12:21:44
From: Thomas Bredendiek <thomasbredendiek(a)gmx.de>
Hallo Metti,Musterseiten gibt es beim Starke Verlag http://www.starkeverlag.de/startsites/Download.html
Dort z.B. die Datei Musterblätter.pdf öffnen und da auf Seite 4.Oder die Datei UebersichtDGB.pdf die nur die graphische Darstellung hat die mir so vorschwebt.
Vielen Dank für Dein Interesse. Viele Grüße aus Berlin von Thomas
Date: 2005/07/03 13:18:27
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Dort z.B. die Datei Musterblätter.pdf öffnen und da auf Seite 4. Oder die Datei UebersichtDGB.pdf die nur die graphische Darstellung hat die mir so vorschwebt.
Seit einiger Zeit diskutiere ich mit einem Anwender bezüglich der Nachkommennummerierung. Auch er nutzt eine (für ihn sinnvolle) Nummerierung, die er in genau dieser Form nicht findet. Ich habe bisher kein Nachkommennummerierung gefunden, die (für mich) sinnvoll erscheint. Alle haben den Nachteil, dass bei Veränderungen die gesamte Nummerierung über den Haufen geworfen werden kann. Für mich hilft die Nummerierung nur bei reinen Druckerzeugnissen. Wie die Nummern da genutzt werden ist letztendlich lediglich eine Frage der Vorliebe bzw. Gewohnheit. Sobald man mit einem Computer arbeitet, ergeben sich bei weitem einfachere Möglichkeiten, Personen zu finden und innerhalb der Daten zu navigieren. Die von Dir gewünschte Nummerierung habe ich bisher noch nicht gesehen. Es scheint mir eine Variante von Saragossa/Abovile zu sein. Ich werde nur nicht ganz schlau daraus. Anscheinend steht am Anfang die Generation als römische Zahl. Danach kommen Buchstaben. Allerdings sehe fast nur Buchstaben vom Anfang des Alphabetes. Gerade bei höheren Generationsstufen hätte ich anderes erwartet. Wie verhält es sich mit Generationen in denen mehr als 26 Personen vorhanden sind? Kannst Du da mal eine konkrete Beschreibung der Nummerierung liefern? Was spricht gegen eine der verbreiteten anderen Nummerierungen? In genau der Form wirst Du warscheinlich kein Programm finden. Auch der zu Anfang erwähnte Anwender hat mit genau dem Problem zu kämpfen. Bisher hat man alles in einer Textverarbeitung gesetzt und die Nummern (wie alles andere auch) von Hand eingetragen. Das macht in der heutigen Zeit keinen Sinn. Leider wollten die "alten Herren" nicht von ihrer gewohnten Nummerierung weg. Somit hat er ein ähnliches Problem wie Du. MfG, Metti.
Date: 2005/07/03 13:38:47
From: Gerd Schmerse <gerd(a)schmerse.de>
Moin Stefan Mettenbrink, zur Mail vom Sun, 3 Jul 2005 13:16:57 +0200: >Allerdings >sehe fast nur Buchstaben vom Anfang des Alphabetes. Gerade bei höheren >Generationsstufen hätte ich anderes erwartet. Beim DGB wird in jeder Generation von a beginnend durchnumeriert (durchalphabetisiert? ;-)) - ohne Rücksicht auf Filiation. >Wie verhält es sich mit Generationen in denen mehr als 26 Personen >vorhanden sind? aa bis zz Gruß Gerd (Schmerse)
Date: 2005/07/03 15:03:55
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Wie verhält es sich mit Generationen in denen mehr als 26 Personen vorhanden sind?aa bis zz
Macht 676. Ich nehme an, danach folgt aaa? Taugt das? Zumindest ist es kürzer als bei Saragossa o.ä. Meine Meinung zur Nachkommennummerierung hatte ich ja schon erwähnt. MfG, Metti.
Date: 2005/07/03 15:25:56
From: Gerd Schmerse <gerd(a)schmerse.de>
Moin Stefan Mettenbrink, zur Mail vom Sun, 3 Jul 2005 14:59:35 +0200: >>> Wie verhält es sich mit Generationen in denen mehr als 26 Personen >>> vorhanden sind? >> aa bis zz >Macht 676. >Ich nehme an, danach folgt aaa? >Taugt das? Zumindest ist es kürzer als bei Saragossa o.ä. Es reicht zur Identifizierung... suchen muß man natürlich, aber allzubreit dürften die Generationen im DGB nicht sein, wer soll das bezahlen? ;-)) Gruß Gerd (Schmerse)
Date: 2005/07/03 17:35:22
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>
Hallo allerseits, ein Programm, von dem hier (nach meiner Erinnerung) noch nie die Rede war: "kstableau": - Homepage: http://www.home.zonnet.nl/KStableau/ - für Windows, Freeware - liest GEDCOM-Dateien ein - erzeugt Vorfahren- und Nachfahren-Tafeln für's WWW (HTML-Graphik, ohne Bilddateien). Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Programmen kann man hiermit sehr umfangreiche Anzeigen erzeugen (anscheinend auch "alle Namen in einem Bild" - selbst wenn dies für den geneigten Benutzer eher unübersichtlich sein mag) - graphische Bildschirmanzeige für Ahnenschwund bzw. Inzucht - Ermittlung/Anzeige von Verwandtschaftsgraden PS: Habe das Programm selber nicht getestet, aber ich dachte mir, es gibt hier sicherlich zahlreiche Interessenten. Ulrich
Date: 2005/07/03 20:14:32
From: Thomas Bredendiek <thomasbredendiek(a)gmx.de>
Lieber Stefan, lieber Gerd,abschließend möchte ich zu dem Thema sagen, daß ich dann doch mit dem Stammbaumdrucker zu den Ergebnissen gekommen bin, die ich erreichen wollte.
Vielen Dank für Eure Hilfe. Viele GrüßeThomas
Date: 2005/07/07 18:31:33
From: Walter Wiesner <walter.wiesner(a)t-online.de>
Liebe Forscherkollegen, mit einer Frage, einer Bitte komme ich heute an die Runde (Ich weiß daß die "Programm"-Runde nicht ganz der richtige Ansprechpartner ist, aber trotzdem): Seit Jahren bearbeite ich intensiv den Heimatort meines Schwiegervaters: 97903 Collenberg. Ich habe fast die gesamte Matrikel in meinem Rechner, dazu noch viele personengebundene Archivalien, Tendenz steigend. In wenigen Jahren wird der Ortsteil Fechenbach ein Jubiläum feiern. Dazu will ich meine Arbeit als Beitrag liefern. Ein solches Werk bleibt immer Stückwerk, das ist mir klar. Doch kann man sich an eine Vollständigkeit heranarbeiten. Dazu gehört auch die Aufnahme der Personen, die aus Collenberg stammen, aber irgend wohin gezogen sind. Das Archiv gibt nicht immer so gute Auskunft, wie ich sie mir erwünsche. Meine Bitte ist nun: Können mir die Daten zur Verfügung gestellt werden über die Personen, die aus Collenberg (Fechenbach, Reistenhausen und Kirschfurt) stammen, jedoch nach irgendwo geheiratet haben und/oder verzogen sind? Dabei spielt es keine Rolle, wo der spätere Aufenthaltsort ist, alles würde mich interessieren. Es ist selbstverständlich, daß ich auf Anfragen auch antworte. Sucht jemand aus Collenberg (und näherer Umgebung) Anschluß an seine Daten, so wäre es schon sehr erstaunlich, wenn ich nicht weiter helfen könnte! Genannt seien die Orte Freudenberg, Boxtal, Dorfprozelten, Mönchberg, Ebenheid, Eichenbühl, usw. in mehr oder minder großer Bearbeitungstiefe. Über jede Antwort werde ich mich freuen. Walter Wiesner
Date: 2005/07/10 19:53:36
From: Degenhard Schäffler <degenhard_schaeffler(a)surfeu.de>
Verehrte Listenleser, während der letzten Tage habe ich mit Ages 1.40 experimentiert und dabei festgestellt, daß auf meinem Rechner Programmfehler auftreten. Ich verwende in meinem Rechner Wechsel-Festplatten (in Schubladen), so daß ich ohne Probleme mit verschiedenen Betriebsprogrammen arbeiten kann. Sowohl mit WIN XP als auch mit WIN98SE bleiben nach einer Deinstallation von Ages 1.40 bzw. Ages 1.31 auf meinem Rechner alle Einträge der Registrierdatenbank (registry) in HKEY_CURRENT_USER, HKEY_LOCAL_MACHINE und HKEY_USERS bestehen, unabhängig davon, ob die Deinstallation über die Systemsteuerung (Software) oder über den Aufruf Ages.exe -uninstall erfolgte. Da auf meinem Rechner bisher Ages 1.31 installiert war, mußte ich diese Einträge von Hand mit Regedit löschen. Denn sind diese Einträge nicht gelöscht, greift Ages 1.40 auf diese Einträge zu, obwohl bei der Installation vorgegeben wurde, "Finger weg von meinem PC". Das führt natürlich zum Chaos. Denn die Einträge der beiden Versionen sind sehr verschieden in Umfang und Inhalt. Ich habe auch mit Hilfe eines registry-Monitors (Regman) festgestellt, daß Ages auf Einträge zugreift, die nie existieren. Wähle ich in WIN98SE unter Einstellungen "Hintergründe in Windows-Systemfarben" und öffne anschließend ein Vorfahrendiagramm, so führt das Einstellen der Abstände in diesem Diagramm zu Fehlermeldungen, die z. B. so lauten: "Access violation at address 012147B9. Read of address FFFFFFFF." oder "Access violation at address 01237B8. Write of address 01C1F663" usw. usw. Ein ordnungsgemäßes Beenden des Programms war mir n i c h t mehr möglich. In Win XP tritt dieser Fehler nicht auf. Wird das Vorfahrendiagramm auf volle Größe eingestellt, flackert die oberste Zeile des Fensters beim Bewegen der Maus. Nun noch einige Dinge, die keine Fehler aber trotzdem unschön sind und vermeidbar wären. Bei der Installation von Ages 1.40 werden in der Registrierdatenbank keine neuen Schlüssel angelegt, z. B. statt "Daub" könnte es heißen "Daub Ages 1.40". Denn dann könnte man die Ages-Version 1.31 neben der Version 1.40 weiterverwenden. Da ich als Arbeitsgrundlage viele Diagramme verwende, möchte ich dies, weil mir die Bögen der Verbindungslinien in den Diagrammen der Version 1.40 nicht zusagen. Ich werde also nicht umhin kommen, ein Programm zu schreiben, das diese Registrierdatenbankeinträge der Ages-Versionen entsprechend verwaltet und einträgt. Ich würde mich sehr freuen zu erfahren, ob diese Fehler auch bei anderen Benutzern von Ages auftreten, oder ob dies nur an meinem Rechner bzw. an meinen Betriebsprogrammen liegt. Mit freundlichen Grüßen Dr.-Ing. Degenhard Schäffler
Date: 2005/07/11 10:03:05
From: Gerd Schmerse <gerd(a)schmerse.de>
Moin, zu meiner Mail vom Thu, 23 Jun 2005 12:38:48 +0200: >Das reguläre BK 6.2 Programm sollte in ein paar Wochen fertig sein, daher >auf jeden Fall auf die reguläre 6.2 Version aktualisieren, wenn sie >erhältlich ist. Brother's Keeper 6.2.0 Version vom 07 Jul 2005 kann jetzt geladen werden von [http://www.bkwin.net/version6.htm] Gruß Gerd (Schmerse) Moderator BK-L -- Listinfo <http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/brothers-keeper-l> neueste BK-Version: 6.1.40 vom 06. Jun 2005 Update ist <http://www.bkwin.net/bkupdate.EXE> Deutsche Webseite ist <http://www.brothers-keeper.de/>
Date: 2005/07/11 15:13:39
From: Daub Support <support(a)daubnet.com>
Degenhard Schäffler schrieb:
Verehrte Listenleser, während der letzten Tage habe ich mit Ages 1.40 experimentiert und dabei festgestellt, daß auf meinem Rechner Programmfehler auftreten. Ich verwende in meinem Rechner Wechsel-Festplatten (in Schubladen), so daß ich ohne Probleme mit verschiedenen Betriebsprogrammen arbeiten kann.
Sehr geehrter Herr Schäffler,da Sie die Anfrage über die Liste geschickt haben, sende ich auch die Antwort hierüber, auch wenn wohl 90% der Listenteilnehmer mit den Details dieser Mail wohl wenig anfangen können.
Sowohl mit WIN XP als auch mit WIN98SE bleiben nach einer Deinstallation von Ages 1.40 bzw. Ages 1.31 auf meinem Rechner alle Einträge der Registrierdatenbank (registry) in HKEY_CURRENT_USER, HKEY_LOCAL_MACHINE und HKEY_USERS bestehen, unabhängig davon, ob die Deinstallation über die Systemsteuerung (Software) oder über den Aufruf Ages.exe -uninstallerfolgte.
Die Deinstallation über die Kommandozeile ist grundsätzlich identisch zur Deinstallation über die Systemsteuerung. Bei der Deinstallation bleiben lediglich zwei leere Schlüssel übrig, nämlich:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Daub HKEY_CURRENT_USER\Software\DaubDarunter befinden sich normalerweise die Unterschlüssel für Ages, mitsamt allen Daten. Die Deinstallationsroutine prüft derzeit nicht, ob außer Ages! noch weitere Programme unseres Unternehmens auf Ihrem Rechner installiert sind, deren Schlüssel sich ebenfalls unterhalb von "Daub" befänden. Darum lässt es diese beiden Schlüssel auf Ihrem PC zurück. Der Verbleib dieser beiden leeren Schlüssel hat keinerlei Auswirkungen auf die Funktion Ihres PCs, außer dass sie etwa 20 Bytes (nicht kB oder MB) auf Ihrer Festplatte benötigen.
> Da auf meinem Rechner bisher Ages 1.31 installiert war, mußte ich
diese Einträge von Hand mit Regedit löschen. Denn sind diese Einträge nicht gelöscht, greift Ages 1.40 auf diese Einträge zu, obwohl bei der Installation vorgegeben wurde, "Finger weg von meinem PC".
Die Option "Finger weg von meinem PC" bezieht sich ausschließlich darauf, dass Ages! nichts in die Registry speichert - auf das Auslesen hat dies keinerlei Einfluß. Der Betrieb moderner Software ist ohne lesenden Zugriff auf die Registry schlicht unmöglich.
Das führt natürlich zum Chaos. Denn die Einträge der beiden Versionen sind sehr verschieden in Umfang und Inhalt.
Der Umfang der der in der Registry gespeicherten Daten ist in V1.40 gegenüber 1.31 gestiegen, der Inhalt ist allerdings bei gleichlautenden Schlüsseln auch gleicher Bedeutung, so dass es hierdurch zu keinen Konflikten kommen sollte. Bitte beschreiben Sie "Chaos" etwas näher ;-)
Ich habe auch mit Hilfe eines registry-Monitors (Regman) festgestellt, daß Ages auf Einträge zugreift, die nie existieren.
Das ist korrekt. Ages! greift haufenweise auf die Registry zurück, auch auf nicht existirerende Schlüssel - in letzterem Falle, um zu prüfen, ob sie existieren.
Wähle ich in WIN98SE unter Einstellungen "Hintergründe in Windows-Systemfarben" und öffne anschließend ein Vorfahrendiagramm, so führt das Einstellen der Abstände in diesem Diagramm zu Fehlermeldungen, die z. B. so lauten: "Access violation at address 012147B9. Read of address FFFFFFFF." oder "Access violation at address 01237B8. Write of address 01C1F663" usw. usw. Ein ordnungsgemäßes Beenden des Programms war mir n i c h t mehr möglich.
Ich werde versuchen, diesem Problem auf den Grund zu gehen. Ist dieses Verhalten unabhängig von der geöffneten Datei? Tritt es nur auf, wenn Sie "Hintergründe in Windows-Systemfarben" aktiviert haben? Können andere Win98-Nutzer dies vielleicht bestätigen?
In Win XP tritt dieser Fehler nicht auf. Wird das Vorfahrendiagramm auf volle Größe eingestellt, flackert die oberste Zeile des Fensters beim Bewegen der Maus.
Dieses flimmern haben wir auf einer Reihe von PCs auch festgestellt, wenngleich es auf anderen nicht auftritt. Wir suchen derzeit noch nach der Ursache. Die Programmfunktion ist hiervon nicht beinträchtigt.
Nun noch einige Dinge, die keine Fehler aber trotzdem unschön sind und vermeidbar wären. Bei der Installation von Ages 1.40 werden in der Registrierdatenbank keine neuen Schlüssel angelegt, z. B. statt "Daub" könnte es heißen "Daub Ages 1.40". Denn dann könnte man die Ages-Version 1.31 neben der Version 1.40 weiterverwenden.
Es ist grundsätzlich nicht vorgesehen, zwei verschiedene Ages!-Versionen auf einem Rechner zu haben, weshalb dies nur mit "Klimmzügen" zu erreichen ist.
Da ich als Arbeitsgrundlage viele Diagramme verwende, möchte ich dies, weil mir die Bögen der Verbindungslinien in den Diagrammen der Version 1.40 nicht zusagen.
Wir haben inzwischen eine Reihe von Kundenmails erhalten, die ebenfalls die "alten" eckigen Verbindungen zurückwünschen. Wir haben die runden Bögen eingeführt, weil die neue Darstellungsform für Mehrfachehen dies erforderte. Evtl. werden wir mit dem kommenden Service-Release 1.41 eine Einstellmöglichkeit für den Radius nachliefern, mitsamt der Möglichkeit, einen Kurvenradius von 0 (=eckig) einstellen zu können.
Ich werde also nicht umhin kommen, ein Programm zu schreiben, das diese Registrierdatenbankeinträge der Ages-Versionen entsprechend verwaltet und einträgt.
Sie können solch ein Programm natürlich schreiben, bzw. sich passende REG-Dateien aus der Registry exportieren. Ich glaube allerdings nicht, dass dies wirklich notwendig ist.
Ich würde mich sehr freuen zu erfahren, ob diese Fehler auch bei anderen Benutzern von Ages auftreten, oder ob dies nur an meinem Rechner bzw. an meinen Betriebsprogrammen liegt.
Welche Fehler treten bei Ihnen denn sonst noch auf, ich kann Ihrer Mail nur einen entnehmen.
Mit freundlichem Gruß Jörn Daub
Mit freundlichen Grüßen Dr.-Ing. Degenhard Schäffler _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2005/07/12 15:17:12
From: ChriMa-Ahnenforschung <ChriMa-Ahnenforschung(a)web.de>
-----Ursprüngliche Nachricht----- Von: "Degenhard Schäffler" <degenhard_schaeffler(a)surfeu.de> Gesendet: 10. Juli 2005 19:48 Betreff: [Gen-Programme] Fehler in Ages 1.40 >> > Wähle ich in WIN98SE unter Einstellungen "Hintergründe in > Windows-Systemfarben" und öffne anschließend ein Vorfahrendiagramm, so führt > das Einstellen der Abstände in diesem Diagramm zu Fehlermeldungen, die z. B. > so lauten: "Access violation at address 012147B9. Read of address FFFFFFFF." > oder "Access violation at address 01237B8. Write of address 01C1F663" usw. > usw. Ein ordnungsgemäßes Beenden des Programms war mir n i c h t mehr > möglich. > > Ich würde mich sehr freuen zu erfahren, ob diese Fehler auch bei anderen > Benutzern von Ages auftreten, oder ob dies nur an meinem Rechner bzw. an > meinen Betriebsprogrammen liegt. > > Mit freundlichen Grüßen > Dr.-Ing. Degenhard Schäffler > > Guten Tag, Herr Dr. Schäffler, ich habe ähnliche Probleme und zwar immer dann, wenn ich in einer grafischen Darstellung das Layout in irgendeiner Form ändern möchte. Dann erscheinen ähnliche Fehlermeldungen wie oben zitiert und der Ausstieg aus AGES ist nur durch Abschalten des PCs möglich. Ich habe Windows 98 und meine Daten auf einer ZIP-Diskette. Mit freundlichen Grüßen Christa Markert
Date: 2005/07/12 19:22:46
From: Norbert. Roclawski <roclawski.trierweiler(a)t-online.de>
Hallo Christa Markert und Degenhard Schäffler. Wurde Herr Daub durch sie von diesen Fehlern informiert? Warum sprechen Sie nicht mit Ihrem Programm-Lieferanten? Das wäre doch guter Brauch! Gruß Norbert Roclawski > -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme- > bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von ChriMa-Ahnenforschung > Gesendet: Dienstag, 12. Juli 2005 15:17 > An: Genealogie-Programme > Betreff: Re: [Gen-Programme] Fehler in Ages 1.40 > > > -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: "Degenhard Schäffler" <degenhard_schaeffler(a)surfeu.de> > Gesendet: 10. Juli 2005 19:48 > Betreff: [Gen-Programme] Fehler in Ages 1.40 > > > >> > > Wähle ich in WIN98SE unter Einstellungen "Hintergründe in > > Windows-Systemfarben" und öffne anschließend ein Vorfahrendiagramm, so > führt > > das Einstellen der Abstände in diesem Diagramm zu Fehlermeldungen, die z. > B. > > so lauten: "Access violation at address 012147B9. Read of address > FFFFFFFF." > > oder "Access violation at address 01237B8. Write of address 01C1F663" usw. > > usw. Ein ordnungsgemäßes Beenden des Programms war mir n i c h t mehr > > möglich. > > > Ich würde mich sehr freuen zu erfahren, ob diese Fehler auch bei anderen > > Benutzern von Ages auftreten, oder ob dies nur an meinem Rechner bzw. an > > meinen Betriebsprogrammen liegt. > > > > Mit freundlichen Grüßen > > Dr.-Ing. Degenhard Schäffler > > > > > Guten Tag, Herr Dr. Schäffler, > > ich habe ähnliche Probleme und zwar immer dann, wenn ich in einer grafischen > Darstellung das Layout in irgendeiner Form ändern möchte. Dann erscheinen > ähnliche Fehlermeldungen wie oben zitiert und der Ausstieg aus AGES ist nur > durch Abschalten des PCs möglich. > Ich habe Windows 98 und meine Daten auf einer ZIP-Diskette. > > Mit freundlichen Grüßen > Christa Markert > > _____________________________________________ > An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern > http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2005/07/13 10:57:48
From: Degenhard Schäffler <degenhard_schaeffler(a)surfeu.de>
> Guten Tag, Herr Dr. Schäffler, > > ich habe ähnliche Probleme und zwar immer dann, wenn ich in einer grafischen > Darstellung das Layout in irgendeiner Form ändern möchte. Dann erscheinen > ähnliche Fehlermeldungen wie oben zitiert und der Ausstieg aus AGES ist nur > durch Abschalten des PCs möglich. > Ich habe Windows 98 und meine Daten auf einer ZIP-Diskette. > > Mit freundlichen Grüßen > Christa Markert Sehr geehrte Frau Markert, vielen Dank für Ihre E-mail und Ihren Hinweis. Ich habe inzwischen geprüft, ob der von Ihnen genannte, verallgemeinerte Fehler auf meinem Rechner unter Win98SE auch auftritt. Dies ist in der Tat der Fall, wenn unter Einstellungen "Hintergründe in Windows-Systemfarben" gewählt wurde. Nochmals vielen Dank für Ihre Mühe! Mit freundlichen Grüßen Dr.-Ing. Degenhard Schäffler
Date: 2005/07/13 12:18:24
From: Degenhard Schäffler <degenhard_schaeffler(a)surfeu.de>
Daub Support, Jörn Daub, schrieb: > Sehr geehrter Herr Schäffler, > > da Sie die Anfrage über die Liste geschickt haben, sende ich auch die > Antwort hierüber, auch wenn wohl 90% der Listenteilnehmer mit den > Details dieser Mail wohl wenig anfangen können. > Sehr geehrter Herr Daub, verehrte Listeleser, ich habe meine Anfrage an die Listeleser deshalb gerichtet, weil ich wissen möchte, ob andere Nutzer von Ages gleiche oder ähnliche Probleme haben wie ich. Denn es ist doch vorstellbar, daß die von mir genannten Fehler nur bei meinem Rechner auftreten. Wenn die von mir genannten Fehler auch bei anderen Nutzern auftreten, hätte ich mich an den Daub-Support bzw. an Sie Herr Daub direkt gewandt. Im anderen Falle hätte ich meine Festplatten bzw. die Betriebsprogramme, ihre Einstellungen usw. sorgfältig prüfen müssen. Ob mit diesen Details 90% der Listeleser nichts anfangen können, kann ich nicht beurteilen. Ich bin aber immer wieder überrascht, wieviele Familienforscher sehr gute Kenntnisse der Informatik, des Programmentwurfs und des Programmierens haben. Hier möchte ich auch betonen, daß ich die Arbeit von Ihnen und Ihren Mitarbeitern sehr zu würdigen weiß! Der Aufwand an Kenntnissen, Erfahrung, Ideen und Arbeit ist immens. Und in einem stimmen wir doch überein: Es geht nicht, wie man manchmal in der Liste liest, um Meckern oder Nörgeln an einem Programm. Wir wollen doch nur, daß Ages das fehlerfrei macht, was im Handbuch steht! > > Die Deinstallation über die Kommandozeile ist grundsätzlich identisch > zur Deinstallation über die Systemsteuerung. Bei der Deinstallation > bleiben lediglich zwei leere Schlüssel übrig, nämlich: > > HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Daub > HKEY_CURRENT_USER\Software\Daub > > Darunter befinden sich normalerweise die Unterschlüssel für Ages, > mitsamt allen Daten. Die Deinstallationsroutine prüft derzeit nicht, ob > außer Ages! noch weitere Programme unseres Unternehmens auf Ihrem > Rechner installiert sind, deren Schlüssel sich ebenfalls unterhalb von > "Daub" befänden. Darum lässt es diese beiden Schlüssel auf Ihrem PC > zurück. Der Verbleib dieser beiden leeren Schlüssel hat keinerlei > Auswirkungen auf die Funktion Ihres PCs, außer dass sie etwa 20 Bytes > (nicht kB oder MB) auf Ihrer Festplatte benötigen. > Obschon Sie, sehr geehrter Herr Daub, als Programmautor mich direkt angeschrieben habe, antworte ich wieder über die Liste. Nehmen Sie doch bitte an, daß ich in meiner E-mail nicht irgend etwas dahergeschrieben habe, das Sie mit dem obigen Text einfach widerlegen können. Ich habe mehrmals meine Versuche wiederholt und komme stets zum gleichen Ergebnis. Unter Win XP sind Ihre o. g. Angaben bezüglich Registrierdatenbank richtig. Unter Win98SE bleiben (auf meinem Rechner!) a l l e Schlüssel mit allen Unterschlüsseln vollständig erhalten. Auch das Programmsymbol bleibt erhalten. Mit einem Maus-Doppelklick startet Ages so, als ob nie was deinstalliert worden wäre. Auffallend ist, daß unter Win XP nach Abschluß der Deinstallation die Meldung "Done" erscheint; bei Win98SE nicht immer. Das dies nicht im Sinne des Programms ist, ist auch mir klar. > Die Option "Finger weg von meinem PC" bezieht sich ausschließlich > darauf, dass Ages! nichts in die Registry speichert - auf das Auslesen > hat dies keinerlei Einfluß. Der Betrieb moderner Software ist ohne > lesenden Zugriff auf die Registry schlicht unmöglich. > > Der Umfang der der in der Registry gespeicherten Daten ist in V1.40 > gegenüber 1.31 gestiegen, der Inhalt ist allerdings bei gleichlautenden > Schlüsseln auch gleicher Bedeutung, so dass es hierdurch zu keinen > Konflikten kommen sollte. Bitte beschreiben Sie "Chaos" etwas näher ;-) > Ich möchte Ihnen nochmals erläutern, warum es bei der Installation von Ages 1.40 passierte. Ich habe ordnungsgemäß Ages 1.31 deinstalliert, ohne in der Registrierdatenbank zu prüfen, ob die (von Ihnen genannten) Unterschlüssel alle gelöscht sind. Anschließend habe ich Ages 1.40 installiert mit "Finger weg ..". Da, nach meinem jetzigen Kenntnisstand, Ages 1.40 auf die alten Schlüssel unter "Daub" lesend zugreift, war bei mir das "Chaos" da. Denn die zuletzt geladene ged-Datei wurde z. B. wieder geladen. Das hatte ich nicht erwartet. Und nach Ihren o. g. Erläuterungen hätte dies auch nicht erfolgen können. Aber, wie ich jetzt weiß, bleiben nach der Deinstallation von Ages 1.31 a l l e Schlüssel in HKEY_CURRENTt_USER erhalten. > > > > > Wähle ich in WIN98SE unter Einstellungen "Hintergründe in Windows-Systemfarben" und öffne > > anschließend ein Vorfahrendiagramm, so führt das Einstellen der Abstände in diesem Diagramm >> zu Fehlermeldungen, > > Ich werde versuchen, diesem Problem auf den Grund zu gehen. Ist dieses Verhalten unabhängig von > der geöffneten Datei? Antwort: ja > Tritt es nur auf, wenn Sie "Hintergründe in Windows-Systemfarben" aktiviert haben? Ob es n u r dann auftritt, weiß ich nicht. Aber wenn dies gewählt wurde, dann ja. Wie ich von Frau Markert erfahren habe, tritt der Fehler bei Ihr unter Win98 allgemein dann auf, wenn am Layout eines Diagramms irgend etwas geändert wird. Ich kann das inzwischen bestätigen. Dieser Fehler scheint mir eine "Altlast" von Ages 1.31 zu sein. Er zeigt sich so: 1. Start von Ages 1.31 2. Einstellungen, "Hintergründe in Windows-Systemfarben" wählen 3. Diagramm, Vorfahren, Proband wählen 4. Abstände ändern, zurück nach Ansicht 5. Fenster "Vorfahren" schließen 6. Ages mit X beenden Anschließend erscheint bei meinem Rechner die Meldung: "Diese Anwendung wird aufgrund eines ungültigen Vorgangs geschlossen". Nach einem Mausklick auf die Schaltfläche "Schließen" erscheint die Meldung: "Application Error: Exception EAccessViolation in module AGES.EXE at FFFFF003. Access violation at address 00000003. Write of address 016F0DA8". > > Wir haben inzwischen eine Reihe von Kundenmails erhalten, die ebenfalls > die "alten" eckigen Verbindungen zurückwünschen. Wir haben die runden > Bögen eingeführt, weil die neue Darstellungsform für Mehrfachehen dies > erforderte. Evtl. werden wir mit dem kommenden Service-Release 1.41 eine > Einstellmöglichkeit für den Radius nachliefern, mitsamt der Möglichkeit, > einen Kurvenradius von 0 (=eckig) einstellen zu können. > In diesem Zusammenhang noch ein Hinweis: ich finde es unschön, daß bei nicht vorhandenen Heiratsdaten der senkrechte Verbindungsstrich zu den Rechtecken der Kinder nicht durchgezogen wird. > > > Welche Fehler treten bei Ihnen denn sonst noch auf, ich kann Ihrer Mail > nur einen entnehmen. Zu meinen o. g. Fehlern kann ich noch einen hinzufügen: Wählt man unter Einstellungen "Symbole beschriften", geschieht nichts. Aber aus Ihrem Schreiben, sehr geehrter Herr Daub, konnte ich nicht eindeutig erkennen, ob denn auf Ihren Rechnern unter Win98SE die genannten Fehler nicht auftreten. Für eine diesbezügliche Antwort wäre ich sehr dankbar. An dieser Stelle auch ein Dankeschön an alle Listeleser, die mir auf meine Fragen geantwortet haben! Mit freundlichen Grüßen Dr.-Ing. Degenhard Schäffler
Date: 2005/07/13 13:58:52
From: ChriMa-Ahnenforschung <ChriMa-Ahnenforschung(a)web.de>
Sehr geehrter Herr Dr. Schäffler, Ihr Beitrag in der Liste wg. des Fehlers in AGES 1.40 war für mich der Anlaß, das Programm auf die Schnelle mal zu testen, bis dahin hatte ich noch keine Zeit gefunden dies zu tun. Ich habe zwar weder von technischen Dingen noch vom Programmieren Ahnung aber ich meine, daß solche Beiträge in der Liste dennoch sinnvoll sind. Auf diese Weise bekommt man - z.B. als Interessent für ein Programm - einen gewissen Einblick in die Funktionsfähigkeit der betreffenden Software. Nun noch eine Frage: Ich hatte bisher AGES 1.31 auf dem Rechner und habe mir die neue Version 1.40 runtergeladen. Muß ich 1.31. deinstallieren? Mit freundlichen Grüßen Christa Markert ______________________________________________________________ Verschicken Sie romantische, coole und witzige Bilder per SMS! Jetzt bei WEB.DE FreeMail: http://f.web.de/?mc=021193
Date: 2005/07/13 15:51:48
From: Daub Support <support(a)daubnet.com>
Sehr geehrte Listenteilnehmer, sehr geehrter Herr Schäffler, sehr geehrte Frau Markert,zunächst vielen Dank für Ihre Hinweise. Mittlerweile haben zwei weitere Windows98-Nutzer Probleme mit der neuen Ages-Version gemeldet. Die Anzahl an Mails legt nahe, dass die Fehler bei weitem nicht überall auftreten (wir haben über 4000 registrierte Anwender, plus eine unbekannte Zahl von Nutzern der Shareware - davon haben bestimmt mehr als 4 noch Windows98)
- Einige Rechner unter Windows 98SE produzieren in der Druckvorschau
Fehlermeldungen.
- Die Deinstallation scheint manchmal (?) unter Windows 98SE
fehlzuschlagen, woraufhin neben den Programmsymbolen und Dateien auch
die Registry-Schlüssel unter
HKEY_CURRENT_USER\Daub\Ages
und
HKEY_LOCAL_MACHINE\Daub\Ages
verbleiben. Ein späterer Installationsversuch kann dadurch in die Irre
geführt werden.
Unter XP treten beide Probleme genausowenig auf, wie auf unserem
Testrechner mit 98SE. Wir werden versuchen, dem Fehler auf den Grund zu
gehen, und ggf. ein kleines Update hierfür veröffentlichen.
Bitte melden Sie mir (vielleicht direkt, und nicht über die Liste), welche COMCTL-Version sie installiert haben. Diese Versionsnummer finden Sie zusammen mit dem Betriebssystem unter Bearbeiten->Einstellungen->Plugins unten rechts.
Kein Fehler hingegen sind die runden Verbindungslinien, und die "Lücken" bei unverheirateten Paaren. Wir überlegen, ob wir hierzu andere Optionen anbieten wollen - dies steht aber gegenüber der Fehlersuche (s.o.) zurück.
Bevor ich es vergesse: Es ist nicht notwendig, eine Programmversion zu deinstallieren, um eine andere zu installieren. Die Installationsroutine überschreibt die andere Programmversion automatisch. Es erscheint dann auch ein aktualisierter Eintrag in Systemsteuerung->Software.
Mit freundlichem Gruß Jörn Daub
Date: 2005/07/13 16:12:34
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Degenhard Schäffler wrote:
Es geht nicht, wie man manchmal in der Liste liest, um Meckern oder Nörgeln an einem Programm. Wir wollen doch nur, daß Ages das fehlerfrei macht, was im Handbuch steht!
Auch ich programmiere an einem Genealogieprogramm. Ich finde es im allgemeinen besser, wenn man mich bei Problemen direkt anspricht. Zum einen kann ich dann meist schneller erkennen, wo Benutzer Probleme haben und Fehler können schnel eingegrenz und behoben werden. Hier in der Liste kennen sicher viele mehrere Programme und können zu vielen Dingen etwas sagen. Dennoch ist gibt es in dieser Gruppe keine Monopole, bei denen davon ausgegangen werden kann, das 90% der Nutzer ein bestimmtes Programm nutzen. Ich gehe eher davon aus, das 75% ein bestimmtes Programm nicht nutzen und somit nicht helfen können. Zu 100% helfen kann auf alle Fälle der Hersteller. Nur wenn dieser nicht reagiert, würde ich (bei Fehlern und Problemen) erst in einer entsprechenden Gruppe nachfragen. MfG, Metti.
Date: 2005/07/13 16:12:36
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
ChriMa-Ahnenforschung(a)web.de wrote:
Ich habe zwar weder von technischen Dingen noch vom Programmieren Ahnung aber ich meine, daß solche Beiträge in der Liste dennoch sinnvoll sind. Auf diese Weise bekommt man - z.B. als Interessent für ein Programm - einen gewissen Einblick in die Funktionsfähigkeit der betreffenden Software.
Gerade bei Fehlern eines Programmes sehe ich das aber eher als Negativwerbung. Die würde mir (besonders wenn ich komerzieller Hersteller wäre) nicht wünschen. MfG, Metti.
Date: 2005/07/13 17:46:26
From: ChriMa-Ahnenforschung <ChriMa-Ahnenforschung(a)web.de>
Genealogie-Programme <genealogie-programme(a)genealogy.net> schrieb am 13.07.05 15:52:15: > Bitte melden Sie mir (vielleicht direkt, und nicht über die Liste), > welche COMCTL-Version sie installiert haben. > > Sehr geehrter Herr Daub, ich habe: COMCTL v5.81.4916 Mit freundlichen Grüßen Christa Markert _________________________________________________________________________ Mit der Gruppen-SMS von WEB.DE FreeMail können Sie eine SMS an alle Freunde gleichzeitig schicken: http://freemail.web.de/features/?mc=021179
Date: 2005/07/15 23:02:02
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>
> Genealogie-Programme <genealogie-programme(a)genealogy.net> schrieb am 13.07.05 15:52:15: > > Bitte melden Sie mir (vielleicht direkt, und nicht über die Liste), > > welche COMCTL-Version sie installiert haben. Am Mittwoch, 13. Juli 2005 17:46 schrieb ChriMa-Ahnenforschung(a)web.de: > ich habe: COMCTL v5.81.4916 <Sarkasmus ein> ...und meine Badewannen-Ente ist quietschgelb und heißt Elvira... <Sarkasmus aus> Tschuldigung, aber das konnt ich mir jetzt einfach nicht verkneifen...
Date: 2005/07/16 10:31:37
From: Gerd Schmerse <gerd(a)schmerse.de>
Moin Ulrich Kretschmer, zur Mail vom Fri, 15 Jul 2005 23:01:25 +0200: >Tschuldigung Nein. Gruß Gerd (Schmerse)
Date: 2005/07/16 12:46:47
From: Willi G. Richter <gen(a)wgrichter.de>
Hallo, mag sein, dass manche Problem mit Ages! und Win98 haben. Ich nutze Ages! 1.40 mit Win XP Pro und habe damit keinerlei Probleme. Im Gegenteil: Ich freue mich über den gesteigerten Leistungsumfang des Programms und die schnelle Reaktion auf die im Betatest gemeldeten "Fehler". Win 98 hatte ich nur kurze Zeit auf meinem Rechner. Soviele Abstürze und sonstige Probleme habe ich weder unter Win 95, NT noch XP erlebt. Ich bin froh, dass ich mich von Win 98 schnell getrennt habe. Freundliche Grüße Willi (Richter)
Date: 2005/07/16 13:33:59
From: Gerd Schmerse <gerd(a)schmerse.de>
Moin Willi G. Richter, zur Mail vom Sat, 16 Jul 2005 12:50:19 +0100: >Win 98 hatte ich nur kurze Zeit auf meinem Rechner. Soviele Abstürze und >sonstige Probleme habe ich weder unter Win 95, NT noch XP erlebt. Ich bin >froh, dass ich mich von Win 98 schnell getrennt habe. So unterscheidlich können Erfahrungen sein... ich habe Win98 seit seinem Erscheinen und möchte mich nur in höchster Not davon trennen. Es läuft sehr viel stabiler als Win95 (hatte ich vorher) und hat viel weniger der ständig erweiterten "Eigenmächtigkeiten" der Micro$oft-Philosophie. Daß es als altes System auch weniger Ziel von Virusattacken ist, ist nur ein zusätzlicher Pluspunkt. Gruß Gerd (Schmerse)
Date: 2005/07/16 14:23:30
From: Manfred Hilgers <Manfred.Hilgers(a)t-online.de>
Hallo Ihr "WIN"FansIch möchte mein WIN 98 SE auch so schnell nicht hergeben bzw ersetzen durch "neuere" WIN´s
Manfred Hilgers Gerd Schmerse schrieb:>
So unterscheidlich können Erfahrungen sein... ich habe Win98 seit seinem Erscheinen und möchte mich nur in höchster Not davon trennen. Es läuft sehr viel stabiler als Win95 (hatte ich vorher) und hat viel weniger der ständig erweiterten "Eigenmächtigkeiten" der Micro$oft-Philosophie. Daß es als altes System auch weniger Ziel von Virusattacken ist, ist nur ein zusätzlicher Pluspunkt. Gruß Gerd (Schmerse)
--
Date: 2005/07/17 10:18:54
From: Heide Wiese <Heide.Wiese(a)t-online.de>
Hallo Listis, bitte helft einem "Neuling"! Situation: Ich habe ca. 2500-3000 Personendaten über 14 Generationen meiner väterlichen Familie Quitmann in einer großen EXCEL Tabelle erfaßt, um sie graphisch darzustellen. Angaben zu deren Quellen, weitere Infos und Notizen befinden sich teils in einem separat gefürten Archivprogramm, teils in separaten Notizen, teils "im Kopf" . Nun möchte ich diese Daten in ein professionelles Genealogieprogramm überführen. Möglicherweise werden mir 2-3 Familienmitglieder, die aber woanders wohnen, bei der Eingabe helfen. Ziel: Ich bin immer noch auf der Suche nach dem endgültigen Programm, da ich damit auch eine Familienchronik schreiben möchte . MEINE FRAGEN: 1. macht es Sinn, zunächst die Daten in ein kostenloses GEDCOM Programm einzugeben, damit sie erst mal ordentlich erfaßt sind und sie dann 2. später in das endgültige Programm zu überführen? Das heißt, können alle Genealogieprogramm letztlich GEDCOM Dateien, z.B. PAF 5 von FamilySearch lesen? 3. welches Programm ist Eurer Meinung nach für das Schreiben einer Chronik ( längere Texte zu den einzelnen Familienästen) und der dazugehörenden graphischen Darstellungen der Familienzusammenhänge und der Wiedergabe von zahlreichen Fotos (pro Person) am besten geeignet? Ich habe schon etliche Programme getestet, bin aber immer mehr verunsichert worden. Danke für Eure Hilfe! Heide(Wiese)
Date: 2005/07/17 10:37:53
From: Anton Huber <anton_huber(a)gmx.de>
Sehr geehrter Frau Wiese,zu 1: Der GEDCOM Standard empfiehlt sich natürlich dafür. Jedes Programm hat normalerweise aber sein eigenes Format, es gibt nur ein paar, wie zum Beispiel GenealogyJ (GenJ), die direkt Gedcom bearbeiten. Man sollte ich ein Programm aussuchen, dass den Gedcom Standard gut unterstützt, es gibt nämlich viele Programme, die dies mit sehr vielen Problemen machen, was zu Datenverlust führen kann. zu 2: Personal Ancestral File 5 ist ein Programm der Mormonen, welche auch den GEDCOM Standard mitentwickeln oder entwickeln lassen. Hier gibt es keine Probleme. Man sollte wirklich einige Programme testen. Das wichtigste ist das Funktionieren des GEDCOM Exports/Imports. Es kann eigentlich jedes Progamm diesen Standard. Es gibt zwar einige Programme ohne diesen Standard, diese sollte man aber nicht verwenden, da man sonst keinen Austausch mehr mit anderen Forschern machen kann. Es gibt Geneweb (kostenlos), dass als ein Art Webserver betrieben werden kann. D.h. Sie und Ihre Familienmitglieder können die Daten dann im Internet in der Datenbank direkt bearbeiten. Sonst könnten Sie gemeinsam die Familie in "Stämme" aufteilen und dann wieder zusammenführen, was aber auch zu Problemen führen kann. Man sollte wenn dann auch wenn möglich dasselbe Programm verwenden oder es ausgiebig vorher testen. Zum Schreiben einer Chronik wird man um ein Textbearbeitungsprogramm (Word, Openoffice) nicht herumkommen. Man kann aber Notizen zu den Personen hinzufügen. Zur Darstellung von Stammbäumen ist der Stammbaumdrucker sehr gut.
Mit freundlichen Grüßen Anton Huber Heide Wiese schrieb:
Hallo Listis, bitte helft einem "Neuling"! Situation: Ich habe ca. 2500-3000 Personendaten über 14 Generationen meiner väterlichen Familie Quitmann in einer großen EXCEL Tabelle erfaßt, um sie graphisch darzustellen. Angaben zu deren Quellen, weitere Infos und Notizen befinden sich teils in einem separat gefürten Archivprogramm, teils in separaten Notizen, teils "im Kopf" . Nun möchte ich diese Daten in ein professionelles Genealogieprogramm überführen. Möglicherweise werden mir 2-3 Familienmitglieder, die aber woanders wohnen, bei der Eingabe helfen. Ziel: Ich bin immer noch auf der Suche nach dem endgültigen Programm, da ich damit auch eine Familienchronik schreiben möchte . MEINE FRAGEN: 1. macht es Sinn, zunächst die Daten in ein kostenloses GEDCOM Programm einzugeben, damit sie erst mal ordentlich erfaßt sind und sie dann 2. später in das endgültige Programm zu überführen? Das heißt, können alle Genealogieprogramm letztlich GEDCOM Dateien, z.B. PAF 5 von FamilySearch lesen? 3. welches Programm ist Eurer Meinung nach für das Schreiben einer Chronik ( längere Texte zu den einzelnen Familienästen) und der dazugehörenden graphischen Darstellungen der Familienzusammenhänge und der Wiedergabe von zahlreichen Fotos (pro Person) am besten geeignet? Ich habe schon etliche Programme getestet, bin aber immer mehr verunsichert worden. Danke für Eure Hilfe! Heide(Wiese) _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2005/07/17 10:59:37
From: Dieter Oechsle <dieter.oechsle(a)z.zgs.de>
Hallo Heide Wiese
Um die umfangreiche Eingabearbeit etwas zu mindern würde ich als erstes danach suchen, ob und wie die Daten der EXCEL-Tabelle unmittelbar in ein Genealogie-Programm übergeben oder aber in eine GEDCOM-Datei überführt werden können. Das hängt sehr vom Aufbau der Datenbank ab.Situation: Ich habe ca. 2500-3000 Personendaten über 14 Generationen meiner väterlichen Familie Quitmann in einer großen EXCEL Tabelle erfaßt, um sie graphisch darzustellen. Angaben zu deren Quellen, weitere Infos und Notizen befinden sich teils in einem separat gefürten Archivprogramm, teils in separaten Notizen, teils "im Kopf" .
Ziel: Ich bin immer noch auf der Suche nach dem endgültigen Programm, da ich damit auch eine Familienchronik schreiben möchte .
Nach dem endgültigen Programm suche ich auch noch :-)
Dieser Umweg macht m.E. keinen Sinn, da die verschiedenen Programme sehr unterschiedlich mit den GEDCOM-Daten umgehen. Einen guten Eindruck habe ich in dieser Hinsicht von Ages.MEINE FRAGEN: 1. macht es Sinn, zunächst die Daten in ein kostenloses GEDCOM Programm einzugeben, damit sie erst mal ordentlich erfaßt sind und sie dann 2. später in das endgültige Programm zu überführen? Das heißt, können alle Genealogieprogramm letztlich GEDCOM Dateien, z.B. PAF 5 von FamilySearch lesen?
Dieter Oechsle
Date: 2005/07/17 11:07:49
From: Kurt Willutzki <kurt.willutzki(a)arcor.de>
Hallo Heide, ganz bestimmt kommen zu diesem Thema jede Menge gute Ratschläge. Hier meiner: Auch ich habe z.T. längere Texte zu einzelnen Personen. Dann ist es hilfreich, wenn das Programm "Volltextsuche" im Textteil beherrscht! Bitte lasse uns Listis wissen, welches Programm schließlich das Rennen gemacht hat. Ich benutzr AHNENWIN, weil es ausgezeichnete Recherchemöglichkeiten bietet. Viel Erfolg Kurt (Willutzki) Duisburg -------Originalmeldung------- Von: Heide Wiese Datum: 07/17/05 10:19:25 An: Betreff: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen? Hallo Listis, bitte helft einem "Neuling"! Situation: Ich habe ca. 2500-3000 Personendaten über 14 Generationen meiner väterlichen Familie Quitmann in einer großen EXCEL Tabelle erfaßt, um sie graphisch darzustellen. Angaben zu deren Quellen, weitere Infos und Notizen befinden sich teils in einem separat gefürten Archivprogramm, teils in separaten Notizen, teils "im Kopf" . Nun möchte ich diese Daten in ein professionelles Genealogieprogramm überführen. Möglicherweise werden mir 2-3 Familienmitglieder, die aber woanders wohnen, bei der Eingabe helfen. Ziel: Ich bin immer noch auf der Suche nach dem endgültigen Programm, da ich damit auch eine Familienchronik schreiben möchte . MEINE FRAGEN: 1. macht es Sinn, zunächst die Daten in ein kostenloses GEDCOM Programm einzugeben, damit sie erst mal ordentlich erfaßt sind und sie dann 2. später in das endgültige Programm zu überführen? Das heißt, können alle Genealogieprogramm letztlich GEDCOM Dateien, z.B. PAF 5 von FamilySearch lesen? 3. welches Programm ist Eurer Meinung nach für das Schreiben einer Chronik ( längere Texte zu den einzelnen Familienästen) und der dazugehörenden graphischen Darstellungen der Familienzusammenhänge und der Wiedergabe von zahlreichen Fotos (pro Person) am besten geeignet? Ich habe schon etliche Programme getestet, bin aber immer mehr verunsichert worden. Danke für Eure Hilfe! Heide(Wiese) _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2005/07/17 11:17:01
From: Bernd Jadzewski <Bernd.Jadzewski(a)T-Online.de>
Hallo! Habe mir Family Tree Maker 2005 bestellt und wollte mich eben in die Mailingliste (Familienstammbaum) eintragen. Kann sie aber bei genealogy.net nicht finden. :( Gibt es diese nicht mehr oder wo kann ich sie finden? -- Liebe Gruesse aus dem sonnigen Bayern, Bernd (Jadzewski) mailto:Bernd.Jadzewski(a)t-online.de www.jadzewski.de
Date: 2005/07/17 11:22:12
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>
Hallo Frau Wiese, Am Sonntag, 17. Juli 2005 10:18 schrieb Heide Wiese: > Nun möchte ich diese Daten in ein professionelles Genealogieprogramm > überführen. Möglicherweise werden mir 2-3 Familienmitglieder, die aber > woanders wohnen, bei der Eingabe helfen. Sollen mehrere Personen praktisch *gleichzeitig* am gemeinsamen Datenbestand arbeiten? Oder zu jedem Zeitpunkt arbeitet immer nur einer, sodaß man die Datenbestände per E-Mail an den jeweils nächsten Bearbeiter weitergeben kann? Ersteres wäre wohl ein Ausschlußkriterium für die allermeisten Programme und spräche für eine webgestützte Lösung. Letzteres geht prinzipiell mit allen Programmen, wenn man GEDCOM-Dateien weitergibt, erfordert aber entsprechende Abstimmung zwischen den Bearbeitern. Zweckmäßigerweise sollten alle Beteiligten die gleiche Software (-version) verwenden. > 1. macht es Sinn, zunächst die Daten in ein kostenloses GEDCOM Programm > einzugeben, damit sie erst mal ordentlich erfaßt sind und sie dann > 2. später in das endgültige Programm zu überführen? Ich würde bei einem Programm bleiben. Schon wegen des Einarbeitungsaufwandes. > 3. welches Programm ist Eurer Meinung nach für das Schreiben einer Chronik > ( längere Texte zu den einzelnen Familienästen) Wird die Chronik zentral von einer Person verwaltet und ausschließlich in Papierform in der Familie verteilt? Dann reicht ein normales Textverarbeitungsprogramm. Oder soll die Chronik auch bzw. ausschließlich über das WWW zu lesen sein? Dann die üblichen Werkzeuge für HTML-Publikationen. > Ich bin immer noch auf der Suche nach dem endgültigen Programm, da ich > damit auch eine Familienchronik schreiben möchte. Der gewünschte Zusammenhang zwischen Ahnen-Verwaltungsprogramm und Familienchronik-Erstellung ist mir nicht ganz klar. Soll die Chronik interaktiv mit genealogischen Daten verknüpft sein? Das spricht eher für ein www-Projekt. Ansonsten einfach die Graphiken vom Ahnenprogramm exportieren und in die Textverarbeitung einfügen. > und der dazugehörenden > graphischen Darstellungen der Familienzusammenhänge und der Wiedergabe von > zahlreichen Fotos (pro Person) am besten geeignet? http://www.stammbaumdrucker.de für Ausdrucke (bzw. PDF's für die Homepage bzw. Graphikdateien für den Import in eine Textverarbeitung), auch mit Fotos oder als interaktive, webgestützte Varianten hierfür: - phpGedview: http://phpgedview.sourceforge.net/ - TNG: http://lythgoes.net/genealogy/software.php (kann auch Fotos und Texte verwalten und mit Personen verknüpfen) Andererseits: Sowas kann man halt - mangels Onlineverbindung - nicht auf einen Notebook packen und mit in ein Archiv nehmen (falls nötig?). Letztlich ist die Auswahl Geschmackssache und läuft in diesem Fall möglicherweise auf mehrere Programme für verschiedene Aufgaben heraus (Datenerfassung, Papier-Ausdrucke, Chronik, Web-Publikation). Der Datenaustausch untereinander muß gut funktionieren, etwas "Handarbeit" wird aber wohl unvermeidlich sein. Ulrich
Date: 2005/07/17 11:34:25
From: Norbert. Roclawski <roclawski.trierweiler(a)t-online.de>
> Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme- > bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Heide Wiese > Betreff: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen? > > Ich habe schon etliche Programme getestet, bin aber immer mehr verunsichert > worden. > Hallo, Heide (Wiese), so geht es jedem der sich in diese Materie einarbeiten möchte. Mir ging es auch so. Nach Tests mit mehreren Programmen ist es erforderlich sich klar zu werden was man wirklich braucht. In den letzten Tagen wurde die Zeitschrift Computergenealogie versandt. Darin ist der von mir erarbeitete Test des Genealogieprogramms Legacy 5.0. Haben Sie diese Zeitschrift? Wenn nicht, so können Sie mich bitte direkt anschreiben. Genealogie-Programme teile ich in 2 Kategorien ein. 1. Programme die eine Verknüpfung von Angaben von Taufpaten und Trauzeugen zulassen. Dabei ist aber zu beachten, dass viele familienfremde Personen als Daten erfasst werden. Auch werden verheiratete Frauen in den Taufeinträgen oft mit dem Familiennamen genannt. Hier besteht das Problem immer den ursprünglichen Geburtsnamen zu erkennen. Dies ist kaum möglich, insbesondere dann nicht, wenn viele gleiche Namen auftreten. 2. Programme die für Taufpaten und Trauzeugen keine eigenen Strukturen zur Verfügung stellen. Hier sind die Angaben zu Taufpaten und Trauzeugen in den Notizen zu verwalten. Obwohl ich ein Programm der ersten Kategorie nutzte und noch nutze, habe ich die Angaben zu Taufpaten und Trauzeugen in die Notizen umgeschrieben und so eine hohe Gedcom Kompatibilität erreicht. Über den Gedcom Standard können Sie sich hier informieren. Der Gedcom-Test stammt auch von mir. http://de.wikipedia.org/wiki/GEDCOM http://wiki.genealogy.net/index.php/GEDCOM-Test Damit müssen Sie sich aber nicht auseinandersetzen. Wichtig ist die Beurteilung der sogenannten User-defined-Tags, das sind die Daten deren Namen mit einem Unterstrich beginnen. (_Godfathter u.a.) Den englischen Text zu diesen User-defined-Tags, lese ich so, dass Gedcom diese Tags duldet aber nicht unterstützt. Ich benutze folgende Programme: Ages! 1.40, kostenlos zu Test zu laden. http://www.daubnet.com Die neueste Version ist soeben erschienen. Das Programm habe ich schon in der Version 1.31 und mehrere Alpha und Beta Versionen benutzt. Taufpaten und Trauzeugen sind zu verknüpfen. Andere Programme können in der Regel bis auch die Taufpaten und Trauzeugen (Anwesende genannt) die Daten übernehmen. Das Programm hat einige sehr zukunftweisende neue Leistungsmerkmale. Wie Landkarte und sehr gute Diagramme. Die Erstellung von Web-Seiten wird nicht unterstützt. Chroniken und Biographien sind möglich, dazu müssen die Standard Layouts erweitert werden, was Aufgabe des Benutzers ist. Das Programm hat alle Einrichtungen um dies zu bewerkstelligen. Leider enthält Ages! 1.40 noch keine Einrichtungen um vertrauliche Daten zu schützen. Der Support wird durch den Programmierer direkt abgewickelt. Die Nachbearbeitung mit einem Textbearbeitungsprogramm ist meines Erachtens nicht nötig. Legacy 5.0, kostenlos in der Standard Edition zu laden. http://www.legacyfamilytree.de/ Eine späteres Freischalten der erweiterten Leistungsmerkmale ist nach Zahlung sehr einfach möglich. Taufpaten und Trauzeugen empfehle ich in die Notizen zu übernehmen. Vorfahren und Nachkommenbücher in erzählender Form vorhanden und gut zu handhaben. Das Programm erstellt Web-Seiten, dazu können fünf verschiedene Stile ausgewählt werden. Das Programm enthält Massnahmen um den Datenschutz und die Vertraulichkeit einzelner Daten zu schützen. Um dieses Programm zu testen und zu benutzen empfehle ich, sich als Beta-Tester anzumelden. Über die Liste der Übersetzer und Beta-Tester erhält man sehr schnelle und sehr sachkundige Hilfe. Das Programm wurde von ehrenamlich tätigen Nutzern in die deutsche Sprache übersetzt. Um Ihre Daten von Excel in Gedcom zu übertragen, empfehle ich GED-Tool von Peter Schulz. Kontakt: GedTool(a)gmx.de Zum Schluss ein Tip: Melden Sie sich eine Zeitlang in den freien Mailing-Listen der Programme auf dem Genealogieserver an. Viele Mails in einer Liste zeugen nicht von Einfachheit in der Bedienung und sind erst recht keine Garantie dass die Programme in hoher Stückzahl im Einsatz sind. Es kommt auf den Inhalt der dort gelesenen Nachrichten an. Mit freundlichen Grüßen Norbert Roclawski
Date: 2005/07/17 11:43:04
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Heide Wiese wrote:
1. macht es Sinn, zunächst die Daten in ein kostenloses GEDCOM Programm einzugeben, damit sie erst mal ordentlich erfaßt sind und sie dann
Ja.
2. später in das endgültige Programm zu überführen? Das heißt, können alle Genealogieprogramm letztlich GEDCOM Dateien, z.B. PAF 5 von FamilySearch lesen?
Das ist ein Problem. Nicht alle Möglichkeiten können mit Gedcom dargestellt werden. Wenn also ein Programm Funktionen anbietet, die durch den Gedcomstandard nicht abgedeckt sind, können diese Daten nicht in ein anderes Progamm überführt werden. Auch beherrscht nicht jedes Porgamm den vollen Gedcomumfang (gibt es überhaupt eines?).
3. welches Programm ist Eurer Meinung nach für das Schreiben einer Chronik ( längere Texte zu den einzelnen Familienästen) und der dazugehörenden graphischen Darstellungen der Familienzusammenhänge und der Wiedergabe von zahlreichen Fotos (pro Person) am besten geeignet? Ich habe schon etliche Programme getestet, bin aber immer mehr verunsichert worden.
Das ist normal. Du wirst feststellen, dass es kein Programm gibt, das alles kann. Du wirst also mit verschiedenen Programmen arbeiten oder mit irgendwelchen Einschrenkungen leben müssen. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht. MfG, Metti.
Date: 2005/07/17 12:16:55
From: Heinz Bredthauer <Heinz.Bredthauer(a)t-online.de>
Bernd Jadzewski schrieb: > Hallo! > > Habe mir Family Tree Maker 2005 bestellt und > wollte mich eben in die Mailingliste (Familienstammbaum) > eintragen. > > Kann sie aber bei genealogy.net nicht finden. :( > Gibt es diese nicht mehr oder wo kann ich sie finden? > Die deutschsprachige Liste Familienstammbaum findest Du hier: <http://www.domeus.de/groups/familienstammbaum> hoffe geholfen zu haben Heinz -- Heimatzeitschriften: <http://schlesien.genealogy.net/schriften> FAQ - Ortssuche: <http://www.genealogy.net/faqs/ortssuche.html>
Date: 2005/07/17 15:34:25
From: Juergen Bach <Juergen.Bach(a)genialogienet.de>
Heide Wiese schrieb:
Hallo Listis, bitte helft einem "Neuling"! Situation: Ich habe ca. 2500-3000 Personendaten über 14 Generationen meiner väterlichen Familie Quitmann in einer großen EXCEL Tabelle erfaßt, um sie graphisch darzustellen. Angaben zu deren Quellen, weitere Infos und Notizen befinden sich teils in einem separat gefürten Archivprogramm, teils in separaten Notizen, teils "im Kopf" . Nun möchte ich diese Daten in ein professionelles Genealogieprogramm überführen. Möglicherweise werden mir 2-3 Familienmitglieder, die aber woanders wohnen, bei der Eingabe helfen. Ziel: Ich bin immer noch auf der Suche nach dem endgültigen Programm, da ich damit auch eine Familienchronik schreiben möchte . MEINE FRAGEN: 1. macht es Sinn, zunächst die Daten in ein kostenloses GEDCOM Programm einzugeben, damit sie erst mal ordentlich erfaßt sind und sie dann 2. später in das endgültige Programm zu überführen? Das heißt, können alle Genealogieprogramm letztlich GEDCOM Dateien, z.B. PAF 5 von FamilySearch lesen? 3. welches Programm ist Eurer Meinung nach für das Schreiben einer Chronik ( längere Texte zu den einzelnen Familienästen) und der dazugehörenden graphischen Darstellungen der Familienzusammenhänge und der Wiedergabe von zahlreichen Fotos (pro Person) am besten geeignet? Ich habe schon etliche Programme getestet, bin aber immer mehr verunsichert worden. Danke für Eure Hilfe! Heide(Wiese)
Hallo Heide,also vieles ist ja bereits schon gesagt worden und ich kann vielleicht nur wiederholen. Ich würde auch erst einmal PAF nehmen, da zum einen kostenlos und zum anderen mit diesem Programm die wenigsten Probleme beim nachträglichen konvertieren in andere Programme entstehen.
Programme die ich empfehlen kann, sind PAF, Legacy, Ges2000 und Progen. Für weitere Infos melde Dich einfach wieder privat.Letztendlich ist es oft eine Geschmackssache, welches einem besser zusagt oder schöner aussieht, oder bessere Ausdrucke macht.
Zur Chronik kann ich nur soviel sagen, daß Du nicht an der Textverarbeitung vorbei kommst. Denn mit einem reinen Ahnenprogramm wirst Du keinen Erfolg haben. Und selbst mit der Textverarbeitung ist es ziemlich mühevoll, da so wie in meinem Fall, man von diesem Programm man etwas übernehmen möchte und dann noch von jenem. So muß man hinterher alles zu Fuß indexieren und stößt auch oft an die Grenzen von Word, wenn man z.B. viele Grafiken einfügt. Aber egal, die Mühe ist es wert, wenn man dann sein eigenes Buch in Händen hält, ist die Freude umso größer!
Falls Fragen bestehen, melde Dich einfach, ich kann Dir auch ein paar Bilder meiner Chronik schicken, nur als Beispiel.
Schönes Wochenende! -- Gruß Jürgen (Bach) www.bach-stammbaum.de www.genialogienet.de www.fazit-essen.de
Date: 2005/07/17 18:46:29
From: Anton H. Beyer <Anton.H.Beyer(a)t-online.de>
Hallo - Bitte um Hilfe! Ich verwende das Programm Ages schon seit einem Jahr und bin im im Allgemeinen sehr zufrieden damit, da ich bisher auf den Vor-u. Nachfahrentafeln nur Namen sowie Geburts-u. Ortsangaben machte. Nun würde ich aber gerne auch die Berufsangaben bezw. Titel einfügen und komme hier nicht weiter. Ich sitze nun einen vollen Tag daran und experimentiere aber es klappt einfach nicht. Was mache ich falsch oder geht das überhaupt nicht? Fall doch, wer kann mir das genaue Procedere schrittt für Schritt erklären? Danke im voraus für Euere Hilfe! MfG Anton
Date: 2005/07/17 19:31:51
From: Rudolf Theurer <r_theurer(a)web.de>
Liebe Frau Wiese, interessante und vielseitige Programme sind GenPLUS http://www.genpluswin.de/ und Genprofi http://genprofi.info/ Mit freundlichem Gruß Rudolf Theurer Genealogie-Programme <genealogie-programme(a)genealogy.net> schrieb am 17.07.05 10:19:23: > > Hallo Listis, bitte helft einem "Neuling"! > > Situation: Ich habe ca. 2500-3000 Personendaten über 14 Generationen meiner > väterlichen Familie Quitmann in einer großen EXCEL Tabelle erfaßt, um sie > graphisch darzustellen. Angaben zu deren Quellen, weitere Infos und Notizen > befinden sich teils in einem separat gefürten Archivprogramm, teils in > separaten Notizen, teils "im Kopf" . > > Nun möchte ich diese Daten in ein professionelles Genealogieprogramm > überführen. Möglicherweise werden mir 2-3 Familienmitglieder, die aber > woanders wohnen, bei der Eingabe helfen. > > Ziel: Ich bin immer noch auf der Suche nach dem endgültigen Programm, da ich > damit auch eine Familienchronik schreiben möchte . > > MEINE FRAGEN: > 1. macht es Sinn, zunächst die Daten in ein kostenloses GEDCOM Programm > einzugeben, damit sie erst mal ordentlich erfaßt sind und sie dann > 2. später in das endgültige Programm zu überführen? Das heißt, können alle > Genealogieprogramm letztlich GEDCOM Dateien, z.B. PAF 5 von FamilySearch > lesen? > 3. welches Programm ist Eurer Meinung nach für das Schreiben einer Chronik > ( längere Texte zu den einzelnen Familienästen) und der dazugehörenden > graphischen Darstellungen der Familienzusammenhänge und der Wiedergabe von > zahlreichen Fotos (pro Person) am besten geeignet? > > Ich habe schon etliche Programme getestet, bin aber immer mehr verunsichert > worden. > > Danke für Eure Hilfe! > > Heide(Wiese) > > _____________________________________________ > An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern > http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme -- r_theurer(a)web.de _________________________________________________________________________ Mit der Gruppen-SMS von WEB.DE FreeMail können Sie eine SMS an alle Freunde gleichzeitig schicken: http://freemail.web.de/features/?mc=021179
Date: 2005/07/18 08:05:43
From: Norbert. Roclawski <roclawski.trierweiler(a)t-online.de>
Hallo Anton Dazu ist es erforderlich in den Bearbeitungsmodus zu gehen. An der rechten Seite geht das Bearbeitungsmenue auf. Klicke dort auf Inhalt, dann das + Symbol. Es öffnet sich ein neues Fenster in diesem können zusätzliche Daten ausgewählt und der Liste hinzugefügt werden. In dieser Liste werden zunächst Gruppen angezeigt. Klicke auf Lebenslauf und die Namen der einzelnen weiteren Ereignisse werden angezeigt. Klickt man einen Ereignisnamen an, so öffnen sich dessen Einzeldaten wie Datum, Ort, Inhalt, Anwesende..... Durch Anklicken der einzelnen Daten, z.B. Datum, dann Klicken auf Hinzufügen, weiter Ort, dann wieder Klicken auf Hinzufügen usw. werden die gewünschten Daten nach rechts in das Bearbeitungsmenue übernommen und die Inhalte sofort in der Liste angezeigt. Dieses Auswahlmenue arbeitet nach der Art wie die Verzeichnisanzeige im Explorer. Die Anordnung in der Liste ist mit den Pfeilen nach oben und nach unten, die am rechten Rand zu finden sind einzustellen. Im Kopf des Bearbeitungsmenue können Rahmen, Hintergründe, Schriftenarten, Schriftengröße, Fett oder Kursivschrift, kurz alle in MS Windows üblichen Einstellungen vorgenommen werden. Dazu ist es erforderlich, in der angezeigten Liste die einzelnen Daten auszuwählen. Auch dies geschieht nach Windows Art. Will man das Layout mehrer Daten ändern, so hält man die "Strg" Taste gedrückt und wählt die Daten aus. Z.B. Name, Vorname. Bleibt noch zu erwähnen, dass Layouts nach Geschlecht unterschieden werden können. Die geänderten Einstellungen sind dann unter Layout mit neuem Layoutnamen zur wiederholten Benutzung zu speichern. Zu einer am Bildschirm sichtbaren Liste können die Layouts gewechselt werden. Hier muss man sich einarbeiten, dies ist ohne Risiko möglich, da die Standard-Layouts nicht überschrieben werden können. Weitere Hinweise bitte in der Bedienungsanleitung lesen. An dieser Stelle empfehle ich nun Ages1.40 zu nutzen. Ages 1.40 hat im Bereich der Listen und der Diagramme einen erheblich höheren Leistungsumfang. Es müsste jetzt möglich sein, wirklich alle in der Datenbank erfassten Daten auch in einer Liste zu drucken. Mit freundlichen Grüßen Norbert Roclawski > -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme- > bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Anton H. Beyer > Gesendet: Sonntag, 17. Juli 2005 18:46 > An: genealogie-programme(a)genealogy.net > Betreff: [Gen-Programme] Ages > > Hallo - Bitte um Hilfe! > Ich verwende das Programm Ages schon seit einem Jahr und bin im im Allgemeinen > sehr zufrieden > damit, da ich bisher auf den Vor-u. Nachfahrentafeln nur Namen sowie Geburts- > u. Ortsangaben machte. > Nun würde ich aber gerne auch die Berufsangaben bezw. Titel einfügen und komme > hier nicht weiter. > Ich sitze nun einen vollen Tag daran und experimentiere aber es klappt einfach > nicht. > Was mache ich falsch oder geht das überhaupt nicht? Fall doch, wer kann mir > das genaue Procedere > schrittt für Schritt erklären? Danke im voraus für Euere Hilfe! > MfG > Anton > _____________________________________________ > An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern > http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2005/07/18 10:17:31
From: Harald Friz <mailinglist(a)friz.com>
Hallo Heide, >> 1. macht es Sinn, zunächst die Daten in ein kostenloses GEDCOM Programm >> einzugeben, damit sie erst mal ordentlich erfaßt sind und sie dann Ich verwende auch einen zweistufigen Prozess. Meine Daten sammle ich in einem Programm, das möglichst saubere GEDCOM-Dateien erzeugt. Die verarbeite ich dann mit anderen Programmen weiter. >> 2. später in das endgültige Programm zu überführen? Das heißt, können >> alle Genealogieprogramm letztlich GEDCOM Dateien, z.B. PAF 5 von FamilySearch >> lesen? > Das ist ein Problem. > Nicht alle Möglichkeiten können mit Gedcom dargestellt werden. Wenn also > ein Programm Funktionen anbietet, die durch den Gedcomstandard nicht > abgedeckt sind, können diese Daten nicht in ein anderes Progamm > überführt werden. Leider. :-( > Auch beherrscht nicht jedes Porgamm den vollen Gedcomumfang (gibt es > überhaupt eines?). Mein Lieblingsprogramm GEDitCOM (für Apple Macintosh) behautptet genau dieses zu tun. :-) Es versteht sich weniger als Genealogie-Programm, sondern eher als ein GEDCOM-Editor. Der Haken dabei: die Bedienung ist nicht ganz so komfortabel wie bei einigen Edel-Genealogie-Programmen. Und es können halt nur Daten erfasst werden, die im GEDCOM-Standard abgedeckt sind. Sonst bleiben nur Einträge in das Kommentarfeld... Der große Vorteil: Da GEDitCOM direkt mit GEDCOM-Dateien arbeitet, gibt's keine Konvertierungsprobleme beim Export. Es sind saubere Daten, die von anderen Programmen für Ausdrucke leicht übernommen werden können. (Wobei diese den GEDCOM-Standard beim Import gerne etwas eigenwillig interpretieren.) Wer mal seinen GEDCOM-Import testen will: http://geditcom.com/gedcom.html Keine Ahnung, wie das in der Windows-Welt aussieht... Aber so wie du deine Pläne beschreibst, würde ich eine andere Vorgehensweise empfehlen. Entscheide dich von Anfang an für _ein_ Programm und lebe mit den jeweiligen Macken. Welches Programm du nimmst, ist Geschmackssache. Ich würde mir im Vorfeld in Ruhe einige Programme angucken, mit Import/Export rumspielen, mal einen größeren Haufen Daten von Hand eingeben und überarbeiten, den Support bzw. den Entwickler mit Fragen nerven, Mailinglisten lesen, usw. Wenn ihr zu mehreren an den gleichen Daten arbeiten wollt, würde ich dringend empfehlen, dass ihr euch alle auf _ein_ Programm einigt. Dann dürfte der Datenaustausch noch am ehesten klappen. Das würde ich beim Vergleich ausführlich testen. Wie verhält sich das Programm, wenn du von Heinz-Peter-Karl 5000 Datensätze kriegst, die sich nur an 50 Stellen von deinen Daten unterscheiden? Erkennt das Programm Duplikate? Wie geht es damit um, wenn du eine Quellenangabe überarbeitet hast und Heinz-Peter-Karl den Geburtsort ergänzt hat? Kann das Programm die beiden Änderungen zusammenführen? Datenaustausch bei der gemeinsamen Datenpflege ist wohl die größte Fehlerquelle. Da die Datenpflege der wertvolle und zeitaufwändige Teil eurer Arbeit ist, würde ich hier keine Kompromisse eingehen. Der Datenaustausch muss einfach funktionieren. Die optische Qualität der Ausdrucke finde ich für die Datenpflege eher unwichtig. Das Programm sollte ein paar Berichte beherrschen, die einem bei der Fehlersuche helfen und einen Überblick über die Daten ermöglichen. Mehr nicht. Schönheit spielt erst bei der Redaktion der Familienchronik eine Rolle. Da lohnt sich meines Erachtens die Kombination aus Spezialprogrammen für die vorläufige Berichterstellung und nachträglicher Handarbeit in der Textverarbeitung. Letzere ist auch wieder Geschmackssache. :-) Ich habe schon Bücher in MS Word produziert, würde aber mittlerweile das bedeutend stabilere (und kostenlose!) OpenOffice.org empfehlen. Und wenn du für den Buchsatz einen schönen (und kostenlosen) genealogischen Zeichensatz suchst, kann ich dir gerne helfen. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte... :-) Hope this helps, Harald
Date: 2005/07/18 11:37:13
From: Norbert. Roclawski <roclawski.trierweiler(a)t-online.de>
> -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme- > bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Harald Friz > Gesendet: Montag, 18. Juli 2005 10:17 > An: Genealogie-Programme > Betreff: Re: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen? > > Hallo Heide, > Hallo, Wenn mehrere Personen gleichzeitig an einem Datenbestand arbeiten,sollte man sich unbedingt zum Programm Legacy 5.0 und unter Mischen und Verschmelzen die Funktion "Intellishare" anschauen, bzw. darüber informieren und testen. Ich kenne kein anderes Programm dass eine ähnliche Funktion zur Unterstützung verteilter Arbeit zur Verfügung stellt. Mit freundlichen Grüßen Norbert Roclawski > > Wenn ihr zu mehreren an den gleichen Daten arbeiten wollt, würde ich > dringend empfehlen, dass ihr euch alle auf _ein_ Programm einigt. Dann > dürfte der Datenaustausch noch am ehesten klappen. > > Das würde ich beim Vergleich ausführlich testen. Wie verhält sich das > Programm, wenn du von Heinz-Peter-Karl 5000 Datensätze kriegst, die sich > nur an 50 Stellen von deinen Daten unterscheiden? Erkennt das Programm > Duplikate? Wie geht es damit um, wenn du eine Quellenangabe überarbeitet > hast und Heinz-Peter-Karl den Geburtsort ergänzt hat? Kann das Programm > die beiden Änderungen zusammenführen? > > Datenaustausch bei der gemeinsamen Datenpflege ist wohl die größte > Fehlerquelle. Da die Datenpflege der wertvolle und zeitaufwändige Teil > eurer Arbeit ist, würde ich hier keine Kompromisse eingehen. Der > Datenaustausch muss einfach funktionieren. mme
Date: 2005/07/18 12:18:47
From: Wolfgang v. Welck <wolfgang(a)welck.de>
Hallo allerseits, nur eine kurze Frage: Gibt es ein Genealogie-Programm, dass die Ausgabe von Nachfahrenlisten im Format der Genealogischen Handbücher des Adels anbietet? Meine Daten sind im Gedcom-Format gespeichert. Vielen Dank und Grüsse aus München Wolfgang v. Welck
Date: 2005/07/18 13:09:37
From: Geb860 <Geb860(a)aol.com>
Hallo allerseits! Die Diskussionen über verschiedene Programme ist sehr vorteilhaft. Ich habe auch viel gelernt, aber wie man die Vorfahren findet, es wird kaum ewähnt. Ich suche mein Urgroßvater: NIKOLAUS RUFF geboren 1865 Ortschaft ist unbekannt, gestorben 13.11.1865 in Ivanovo, Banat, kreis Pancevo (seine Eltern sind: LAURENZ RUFF und CAECILIE AUMANN). Suche meine Urgroßmutter: MAGDALENA STEIN geborene 1867 Ortschaft ist auch unbekannt, gestorben 02.10.1942 in Ivanovo, Banat, kreis Pancevo (ihre Eltern sind: HEINRICH STEIN und GERTRUD AUMANN). Bitte sehr. Kann mir jemand helfen, wo sind die erwähnte Personen geboren und gelebt haben? Von wo nach damalige Sándoregyháza gekommen sind??? (Heutige Ivanovo his vor 1920 Sándoregyháza). Herzlichen Dank. Ich hoffe, es gibt noch jemand vom Leser aus diese ECKE!!!??? Elisabeth Ruff Geb860(a)aol.com
Date: 2005/07/18 14:17:34
From: Alfred Strommer <alfred.strommer(a)porrpraha.cz>
Liebe Programmprofis! Folgende Anforderung möchte ich gerne von einem Ahnenprogramm erfüllt haben: Im Geburtsort meines Großvaters haben seit 1607 (Beginn der Kirchenbücher) nur wenige 'Auswärtige' eingeheiratet. Es gibt also eine gewisse Zahl von Stammvätern, von denen aus eine überaus verwirrende Verflechtung der Familien beginnt. Viele meiner Vorfahren sind mehrfach (dzt. bis zu siebenfach, was mit Sicherheit nicht die endgültige Anzahl ist) meine Vorfahren (=Ahnenschwund). Eine Darstellung in Stammtafeln ist bereits sehr unhandlich. Daher möchte ich miteinander verknüpfte Nachfahrenlisten erstellen, in denen alle Namensträger (durchnummeriert von Nr. 1, dem Stammvater dieses Familiennamens) und deren Ehegatten (letztere mit Eltern, damit von auswärts eingeheiratete Familien nicht extra in einer Ministammtafel ausgegeben werden müssen) aufgelistet werden, also die Linien männlicher 'Stammhalter' und lediger Mütter. Nun kommt der entscheidende Punkt: bei den weiblichen verheirateten Nachkommen (mit denen dieser Zweig der Nachfahrentafel endet) sollte der Ehemann mit Name und laufender Nummer der verknüpften Stammliste seines Familiennamens angegeben werden, damit man dort die Linie weiterverfolgen kann. Genauso bei den Frauen männlicher verheirateter Nachkommen, um deren Herkunftsfamilie festzulegen. Dazu müßte es möglich sein, eine größere Anzahl von Stammvätern auszuwählen um dann die oben beschriebenen Nachfahrenlisten zu erstellen. Händisch ist das mehr als mühsam, da sich bei jedem neuen Eintrag fast alle Verknüpfungsnummern ändern. Daher meine Frage: kennt jemand ein Programm, das diese Anforderung erfüllt und, wie ich voraussetze, gedcom-kompatibel ist? Danke für die Geduld beim Lesen und in Erwartung einer positiven Antwort mit herzlichen Grüßen aus Prag Alfred Strommer
Date: 2005/07/18 14:31:46
From: Norbert. Roclawski <roclawski.trierweiler(a)t-online.de>
Hallo Alfred Strommer, Ja das gibt es. Du gibst die Familiennummer der jeweiligen Spitzenahnen in einer Zeile ein. In dieser Reihenfolge wird dann der Spitzenahn mit den jeweiligen Nachkommengenerationen gedruckt. Tritt eine Person in einer zweiten Nachkommenlinie als Ehemann oder Ehefrau auf, so steht dort "doppelte Person, siehe Nr.... Seite....". Diese Version wird von mir genutzt. Das Programm heisst "Legacy 5.0", Der Bericht heisst "Mehrere Nachkommenlinien". Wenn weitere Informationen benötigt werden, bitte direkt melden. Mit freundlichen Grüßen Norbert Roclawski > -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme- > bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Alfred Strommer > Gesendet: Montag, 18. Juli 2005 14:22 > An: genealogie-programme(a)genealogy.net > Betreff: [Gen-Programme] Miteinander verknüpfte Nachfahrenlisten > > > > Liebe Programmprofis! > > Folgende Anforderung möchte ich gerne von einem Ahnenprogramm erfüllt haben: > Im Geburtsort meines Großvaters haben seit 1607 (Beginn der Kirchenbücher) > nur wenige 'Auswärtige' eingeheiratet. Es gibt also eine gewisse Zahl von > Stammvätern, von denen aus eine überaus verwirrende Verflechtung der > Familien beginnt. Viele meiner Vorfahren sind mehrfach (dzt. bis zu > siebenfach, was mit Sicherheit nicht die endgültige Anzahl ist) meine > Vorfahren (=Ahnenschwund). Eine Darstellung in Stammtafeln ist bereits sehr > unhandlich. Daher möchte ich miteinander verknüpfte Nachfahrenlisten > erstellen, in denen alle Namensträger (durchnummeriert von Nr. 1, dem > Stammvater dieses Familiennamens) und deren Ehegatten (letztere mit Eltern, > damit von auswärts eingeheiratete Familien nicht extra in einer > Ministammtafel ausgegeben werden müssen) aufgelistet werden, also die Linien > männlicher 'Stammhalter' und lediger Mütter. > Nun kommt der entscheidende Punkt: bei den weiblichen verheirateten > Nachkommen (mit denen dieser Zweig der Nachfahrentafel endet) sollte der > Ehemann mit Name und laufender Nummer der verknüpften Stammliste seines > Familiennamens angegeben werden, damit man dort die Linie weiterverfolgen > kann. Genauso bei den Frauen männlicher verheirateter Nachkommen, um deren > Herkunftsfamilie festzulegen. Dazu müßte es möglich sein, eine größere > Anzahl von Stammvätern auszuwählen um dann die oben beschriebenen > Nachfahrenlisten zu erstellen. Händisch ist das mehr als mühsam, da sich bei > jedem neuen Eintrag fast alle Verknüpfungsnummern ändern. Daher meine Frage: > kennt jemand ein Programm, das diese Anforderung erfüllt und, wie ich > voraussetze, gedcom-kompatibel ist? > Danke für die Geduld beim Lesen und in Erwartung einer positiven Antwort mit > herzlichen Grüßen aus Prag > Alfred Strommer > > > > _____________________________________________ > An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern > http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2005/07/18 18:49:29
From: Herwig Broschek <herwig.broschek(a)gmx.net>
Sehr geehrte Frau Ruff, hier in der Gen-Programme Liste werden nur Programme besprochen, wenn sie ihre Vorfahren suchen sollten sie sich in eine geeignete Liste, die ihren Interessen entspricht eintragen. Eine Übersicht aller Mailinglisten finden sie auf http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/ Für sie denke ich da vor allem an die offene Siebenbuergen-L und an die geschlossenen Vereins-Listen Akdff-l und Donauschwaben-L. Wenn sie allgemeine Tips für Anfänger brauchen finden sie unter anderem auch auf meiner Homepage http://ahnen.broschek.net viele Erklärungen etc. Schauen sie vor allem die Kapitel Matriken, ohne Matriken, Probleme und Hilfen-Tips-Links an. Mit freundlichen Grüßen Herwig Broschek herwig.broschek(a)gmx.net http://ahnen.broschek.net -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net [mailto:genealogie-programme-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Geb860(a)aol.com Gesendet: Montag, 18. Juli 2005 13:09 An: genealogie-programme(a)genealogy.net Betreff: [Gen-Programme] Ich suche meine Vorfahren Hallo allerseits! Die Diskussionen über verschiedene Programme ist sehr vorteilhaft. Ich habe auch viel gelernt, aber wie man die Vorfahren findet, es wird kaum ewähnt. Ich suche mein Urgroßvater: NIKOLAUS RUFF geboren 1865 Ortschaft ist unbekannt, gestorben 13.11.1865 in Ivanovo, Banat, kreis Pancevo (seine Eltern sind: LAURENZ RUFF und CAECILIE AUMANN). Suche meine Urgroßmutter: MAGDALENA STEIN geborene 1867 Ortschaft ist auch unbekannt, gestorben 02.10.1942 in Ivanovo, Banat, kreis Pancevo (ihre Eltern sind: HEINRICH STEIN und GERTRUD AUMANN). Bitte sehr. Kann mir jemand helfen, wo sind die erwähnte Personen geboren und gelebt haben? Von wo nach damalige Sándoregyháza gekommen sind??? (Heutige Ivanovo his vor 1920 Sándoregyháza). Herzlichen Dank. Ich hoffe, es gibt noch jemand vom Leser aus diese ECKE!!!??? Elisabeth Ruff Geb860(a)aol.com
Date: 2005/07/18 20:14:28
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Wolfgang v. Welck wrote:
nur eine kurze Frage: Gibt es ein Genealogie-Programm, dass die Ausgabe von Nachfahrenlisten im Format der Genealogischen Handbücher des Adels anbietet?
Hast Du mal ein paar Musterseiten? MfG, Metti.
Date: 2005/07/18 20:14:29
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Geb860(a)aol.com wrote:
viel gelernt, aber wie man die Vorfahren findet, es wird kaum ewähnt.
Lies Dich hier mal ein: <http://www.genealogienetz.de/faqs/dsg-faq.html> MfG, Metti.
Date: 2005/07/19 17:05:27
From: Heide Wiese <Heide.Wiese(a)t-online.de>
Hallo Listis, war einige Tage unterwegs und habe heute mit Begeisterung Eure Hinweise der letzten Tage auf meine Fragen nach Genealogie-Programmen gelesen. Ganz herzlichen Dank allen! Mit Einigen werde ich mich noch persönlich in Verbindung setzen. Ihr habt mir wirklich schon weitergeholfen, auch wenn ich erst mal noch weitertesten muß.Einige Hinweise, worauf ich achten muß, trafen völlig ins Schwarze und haben mich vermutlich vor viel "Doppelarbeit" bewahrt. Man merkt, da waren Praktiker am Werk. Grüße aus dem Odenwald, Heide
Date: 2005/07/19 20:11:19
From: Rainer Göddel <RainerGoeddel(a)web.de>
Hallo Liste, wer hat Erfahrungen mit großen Datenmengen? Ich habe ca 100.000 Personen in PAF erfasst. Nun suche ich ein Programm, das unter WinXP läuft (hier scheiden schon mal alle DOS Programme aus), ein Sippenbuch erstellen kann, auch mit HTML Ausgabe, und schnell sowohl beim Start (nur ein paar Sekunden) als auch beim Import bzw. Export ist. (nur ein paar Minuten) Hier habe ich schon verschiedene Programme getestet. Darunter waren welche, da musste ich über ein halbe Stunde warten, bis ich eine Eingabe machen konnte, und welche, bei denen der Import über 8 Stunden benötigte. Das ist natürlich nicht akzeptabel. Das Programm sollte so schnell sein wie PAF. Viele Grüße Rainer Göddel
Date: 2005/07/19 21:08:25
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>
Hallo, Am Montag, 18. Juli 2005 10:17 schrieb Harald Friz: > Wenn ihr zu mehreren an den gleichen Daten arbeiten wollt, würde ich > dringend empfehlen, dass ihr euch alle auf _ein_ Programm einigt. Dann > dürfte der Datenaustausch noch am ehesten klappen. > Datenaustausch bei der gemeinsamen Datenpflege ist wohl die größte > Fehlerquelle. Da die Datenpflege der wertvolle und zeitaufwändige Teil > eurer Arbeit ist, würde ich hier keine Kompromisse eingehen. Der > Datenaustausch muss einfach funktionieren. Hier liegt der gedankliche Ansatz vor, daß von verschiedenen Personen auf getrennten Rechnern am gleichen Datenbestand, und womöglich noch zur gleichen Zeit, gearbeitet wird. D.h. es gibt "n" Versionen des Datenbestandes, die von Zeit zu Zeit mehr oder weniger aufwendig auf einen gemeinsamen Gesamtstand gebracht werden müssen. Oder es ändert immer nur einer an den Daten und gibt diesen Stand an alle anderen Beteiligten weiter, bevor diese wieder ändern können => umständlich, Abstimmungsaufwand. Ich halte es nach wie vor für die bessere (und daher anzustrebende) Lösung, bei der Datenerfassung und -pflege von vornherein auf einem gemeinsamen Datenbestand zu arbeiten. => webgestütztes Arbeiten bzw. nach dem "Client-Server-Modell", siehe meinen vorangehenden Beitrag unter diesem Betreff. Für diese Arbeitsweise würde ich mir insgesamt mehr Aufmerksamkeit seitens der Ahnenprogrammentwickler wünschen. > Das würde ich beim Vergleich ausführlich testen. Wie verhält sich das > Programm, wenn du von Heinz-Peter-Karl 5000 Datensätze kriegst, die sich > nur an 50 Stellen von deinen Daten unterscheiden? Erkennt das Programm > Duplikate? Wie geht es damit um, wenn du eine Quellenangabe überarbeitet > hast und Heinz-Peter-Karl den Geburtsort ergänzt hat? Kann das Programm > die beiden Änderungen zusammenführen? Welche Programme - abgesehen von dem bereits erwähnten Legacy - gibt es denn überhaupt, die sowas können? (Empfehlungen? Erfahrungen?) Ich stelle mir sowas recht schwierig zum Programmieren vor. Ulrich
Date: 2005/07/19 21:47:16
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Ulrich Kretschmer wrote:
Ich stelle mir sowas recht schwierig zum Programmieren vor.
Ich auch. Ich selber programmiere selber an einem Programm und habe mir ein paar kurze Gedanken gemacht, als das Thema hier aufkam. So wie ich das sehe, ist es wohl am einfachsten, eine nicht änderbare Nummer für jede Person zu vergeben. Diese sollte zufällig genug sein, um nicht zufällig doppelt vergeben zu werden. Anbieten würde sich dazu die bereits in manchen Programmen benutzte UID. Diese besteht aus 36(?) Stellen in hexadezimaler Schreibweise. Das sind 22 300 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 Mögliche Werte. Wenn nun zwei Datenbestände zusammengeführt werden, müssen alle Datensätze mit gleicher UID auf Differenzen geprüft werden. Unterschiede müssen dem Anwender zur Auswahl, welche Angaben übernommen werden sollen, möglichst einfach dargestellt werden. Neue Personen und Verknüpfungen ebenfalls. Aus Zusammenführungen ergeben sich meist weitere Verschmelzungen die ebenfalls zur Bearbeitung vorgelegt werden müssen. Auf keinen Fall darf das Programm selbstständig Daten verwerfen oder Verknüpfungen verändern. Problematisch bleibt immer der Fall (auch bei Webbasierten Anwendungen), wenn zwei Nutzer immer wieder dieselben Änderungen vornehmen, weil beide glauben im Recht zu sein. Habe ich noch etwas übersehen? MfG, Metti.
Date: 2005/07/19 22:04:28
From: Rainer Schönberger <genealogie(a)rsaa.de>
> Ulrich Kretschmer wrote: > > > Ich stelle mir sowas recht schwierig zum Programmieren vor. > > Metti wrote: > > Ich auch. > > Problematisch bleibt immer der Fall (auch bei Webbasierten Anwendungen), wenn zwei Nutzer immer > wieder dieselben Änderungen vornehmen, weil beide glauben im Recht zu sein. Ich kann mich dem nur anschliessen. EINE zentrale Datenbank im Internet. Diesen Gedanken hatte ich schon vor Jahren und habe ihn mittlerweile wieder verworfen. Vorausetzung hierfür wäre eine ausführliche Protokollierung aller Neueinträge und aller Korrekturen, wie es auch bei den großen EDV-Systemen der Fall ist, die gemeinsam in weltweit verstreuten Konzernen genutzt werden. Schönen Abend noch Rainer (Schönberger)
Date: 2005/07/19 22:57:02
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>
Am Dienstag, 19. Juli 2005 21:44 schrieb Stefan Mettenbrink: [Abgleichen/Verschmelzen von Datenbeständen] > Ich selber programmiere selber an einem Programm und habe mir ein paar > kurze Gedanken gemacht, als das Thema hier aufkam. > > So wie ich das sehe, ist es wohl am einfachsten, eine nicht änderbare > Nummer für jede Person zu vergeben. Diese sollte zufällig genug > sein, um nicht zufällig doppelt vergeben zu werden. > Wenn nun zwei Datenbestände zusammengeführt werden, müssen alle > Datensätze mit gleicher UID auf Differenzen geprüft werden. Hallo, also, vom Verständnis her stehe ich damit (teilweise) auf dem Schlauch... Die gleiche UID kann ja nur existieren, wenn man von irgendeinem einheitlichen Ausgangsdatenbestand ausgeht, der sich dann in verschiedene Richtungen auseinanderentwickelt. D.h. für definierte Arbeitsgruppen könnte sowas funktionieren. Sobald aber zwei Mitglieder der Arbeitsgruppe unabhängig voneinander die gleiche Person neu anlegen, werden unterschiedliche zufällige UIDs erzeugt und der spätere Abgleich scheitert. Anderer Fall: Wenn sich aber zwei Forscher zufällig finden, die Überlappungen auf dem Forschungsgebiet haben und ihre Daten austauschen möchten, dann kann es keine gleichen UID's geben, weil die beiden Forscher (bzw. deren Programme...) ja zuvor gar nichts voneinander wußten. Ulrich
Date: 2005/07/19 22:57:04
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>
Hallo, Am Dienstag, 19. Juli 2005 22:03 schrieb Rainer Schönberger: > > Problematisch bleibt immer der Fall (auch bei Webbasierten Anwendungen), > wenn zwei Nutzer immer > > wieder dieselben Änderungen vornehmen, weil beide glauben im Recht zu > sein. Ja. Das läßt sich nicht EDV-technisch lösen - man muß miteinander reden! > EINE zentrale Datenbank im Internet. Das ist m.E. nicht erstrebenswert. > Vorausetzung hierfür wäre eine ausführliche Protokollierung aller > Neueinträge und aller Korrekturen, wie es auch bei den großen EDV-Systemen > der Fall ist, die gemeinsam in weltweit verstreuten Konzernen genutzt > werden. Das hilft nicht wirklich weiter: was soll denn anschließend mit den Protokollen passieren? Soll die womöglich jemand manuell bearbeiten?? Für wünschenswert halte ich es, wenn die handelsüblichen Ahnenprogramme die Möglichkeit bieten würden, ihre Daten nicht nur lokal auf dem PC abzuspeichern (im Datenformat Paradox, Access, dBase oder was auch immer) sondern alternativ über die sog. ODBC-Schnittstelle beispielsweise eine (gemeinsam nutzbare!) mysql-Datenbank ansprechen, wie sie heutzutage von vielen Webprovidern geboten wird. Für kleinere Arbeitsgruppen würde das voll und ganz reichen. Ulrich
Date: 2005/07/19 23:07:30
From: Daub Support <support(a)daubnet.com>
Stefan Mettenbrink schrieb:
Ulrich Kretschmer wrote:Ich stelle mir sowas recht schwierig zum Programmieren vor.Ich auch.
Es ist ;-)
Ich selber programmiere selber an einem Programm und habe mir ein paar kurze Gedanken gemacht, als das Thema hier aufkam.So wie ich das sehe, ist es wohl am einfachsten, eine nicht änderbare Nummer für jede Person zu vergeben. Diese sollte zufällig genug sein, um nicht zufällig doppelt vergeben zu werden.
"Zufällig" ist der falsche Ausdruck. Sie sollte möglichst eindeutig sein. Dazu einen einfachen Zufallsgenerator zu nutzen würde die (zugegeben große Zahl 16^36) einer exponentiell steigenden Anzahl möglicher Doppelvergaben aussetzen... also bitte nicht. Programmierer, die die passenden Funktionen suchen, können sich gern bei mir melden.
Anbieten würde sich dazu die bereits in manchen Programmen benutzte UID. Diese besteht aus 36(?) Stellen in hexadezimaler Schreibweise. Das sind 22 300 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 Mögliche Werte.Wenn nun zwei Datenbestände zusammengeführt werden, müssen alle Datensätze mit gleicher UID auf Differenzen geprüft werden. Unterschiede müssen dem Anwender zur Auswahl, welche Angaben übernommen werden sollen, möglichst einfach dargestellt werden.Neue Personen und Verknüpfungen ebenfalls.Aus Zusammenführungen ergeben sich meist weitere Verschmelzungen die ebenfalls zur Bearbeitung vorgelegt werden müssen.
Genau so ist es. In dieser Form unterstützt dies nach meinem Kentnissstand nur eine Software, nämlich unser Produkt Ages!
Diese Funktion kann man relativ leicht testen, in dem man einen Ages!-Datenbestand (=GEDCOM mit UIDs) öffnet, und mit sich selbst verschmilzt. Dabei entstehen zunächst doppelt so viele Personen wie im Original, woraufhin gleiche UID-Paare verschmolzen werden können. Das Ergebnis ist im Idealfall eine Datei, die mit der Ausgangsdatei identisch ist. Ganz soweit ist Ages! noch nicht, aber beinahe: Quellen werden derzeit noch nicht automatisch verschmolzen, so dass diese mit der Zeit immer mehr werden.
Auf keinen Fall darf das Programm selbstständig Daten verwerfen oder Verknüpfungen verändern.
Streng genommen müssen natürlich Daten verworfen werden: Die doppelten, aber eben sonst möglichst keine.
Problematisch bleibt immer der Fall (auch bei Webbasierten Anwendungen), wenn zwei Nutzer immer wieder dieselben Änderungen vornehmen, weil beide glauben im Recht zu sein.
Dieses Problem ist kein technisches, sondern ein soziologisches ;-)Falls Sie sich wundern, warum sich dieses Feature auf unserer Homepage derzeit nicht finden lässt: Es ist fürchterlich kompliziert, sowohl diese Funktion so zu beschreiben, dass ein durchschnittlicher Ahnenforscher damit auch nur irgendetwas anfangen kann. Ich überlege noch, genau hierfür eine extra Beschreibungsseite zu erstellen.
Grüße Jörn Daub
Habe ich noch etwas übersehen? MfG, Metti. _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2005/07/20 00:14:33
From: heitow <heitow(a)nord-com.net>
Hallo Ulrich,
Subject: Re: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen?
Ich halte es nach wie vor für die bessere (und daher anzustrebende) Lösung, bei der Datenerfassung und -pflege von vornherein auf einem gemeinsamen Datenbestand zu arbeiten. => webgestütztes Arbeiten bzw. nach dem "Client-Server-Modell", siehe meinen vorangehenden Beitrag unter diesem Betreff.
Für diese Arbeitsweise würde ich mir insgesamt mehr Aufmerksamkeit seitens der Ahnenprogrammentwickler wünschen.
Ich denke eher, dass die "Ahnenprogrammentwickler" der Meinung sind: 'wann kommt denn sowas in der Praxis mal vor?' Vermutlich zu selten, um den zusätzlichen Programmieraufwand zu leisten. Ich habe kürzlich mal eine Meinung eines dieser "Experten" gelesen: "Ich habe keine Lust, nur für wenige. . . usw." Das - meiner Meinung nach - sagt alles :-) Als wenn es um "Lust" ginge :-))
Welche Programme - abgesehen von dem bereits erwähnten Legacy - gibt es denn überhaupt, die sowas können? (Empfehlungen? Erfahrungen?)
Nein -
Ich stelle mir sowas recht schwierig zum Programmieren vor.
Na - - ich weiß nicht. Solange unsere Programmier-Experten für Ahnenprogramme allerdings mit Programmen wie REAL-BASIC oder sowas programmieren, mag das stimmen. ************************************** Doch ich denke mal an die Zeit, als ich noch im Arbeitsleben stand. Da arbeiteten wir bundesweit an Daten in ein und derselben Datenbank, die jederzeit eingegeben und geändert oder ergänzt werden konnten. Ich habe mich selbstredend nie darum gekümmert, wie sowas möglich ist. Ich habe es einfach gemacht :-) Ich habe mich auch nicht darum gekümmert, ob der Kollege in Baden-Württemberg zur gleichen Zeit ebenfalls an der gleichen Datei Recherchen durchführen konnte oder nicht, wenn ich gerade Eingaben machte. Der wiederum kümmerte sich doch auch nicht darum, ob ich zur gleichen Zeit seiner Eingaben Daten abfragen konnte. Und so ist es doch heute millionenfach. Ich denke nur an Reisebüros. Oder an große Autoservice-Werkstätten mit x PC-Terminals, auf die gleichzeitig mehrere Mitarbeiter (lesend und schreibend) zugreifen können. ************************************** Du wirst jetzt sicher sagen, dass das etwas ganz anderes ist. Mag sein, dass das etwas anderes ist. Im Prinzip kommt es aber doch auf eins hinaus: Mehrere User müssen an ein und derselben Sache (sprich Datenbank - und zwar hier Ahnendatenbank), zur gleichen Zeit, arbeiten können. Auch wenn es nur sehr selten mal vorkommt. ************************************* Ich stelle mir das als Anwedner so vor: Es wird eine Ahnendatenbank auf einen Server geladen. Auf diese Datenbank kann jeder, der autorisiert ist (wie immer das gehandhabt wird) online zugreifen (und zwar lesend und schreibend). Es gibt ja heute schon sowas (wobei ich im Moment nicht weiß wie es geht - muß mich erstmal "schlaulesen"). Ich meine aber, dass es mit CGI - oder sowas - und mysql geht. Jedenfalls liest man ab und zu mal von diesen Dingen. Aber - wie gesagt - momentan bin ich da noch nicht so genau "drin". Muß ich aber ja auch nicht - doch die "Experten" müßten es :-)) Wie das dann allerdings mit dem Datenaustausch mit anderen Forschern und GEDCOM gehen soll usw. - hmhm - das weiß ich auch nicht :-)) Ist sicher ein umfangreiches und schwieriges Problem - die Dinge so mit unseren Mitteln (und preisgünstig) zu realisieren. Allerdings erwartet man als Anwender eigentlich, dass es entsprechende Angebote gibt. Beste Grüße Heinz Schlutow
Date: 2005/07/20 02:11:59
From: Berwe <Berwe(a)web.de>
Am 19 Jul 2005 um 12:02 hat genealogie-programme-request(a)genealogy.ne geschrieben:
> Hallo allerseits,
>
> nur eine kurze Frage: Gibt es ein Genealogie-Programm, dass die
> Ausgabe von Nachfahrenlisten im Format der Genealogischen Handbücher
> des Adels anbietet? Meine Daten sind im Gedcom-Format gespeichert.
>
> Vielen Dank und Grüsse aus München
>
> Wolfgang v. Welck
>
Hallo Herr v. Welck,
Gen_Plus beherrscht die Ausgabe von Nachfahrenlisten in der Form wie
in den Deutschen Geschlechterbuechern, mit einigen (Z.B. auch die
weiblichen Linien) wahlweisen Erweiterungen.
Weiter Angaben koennen Sie direkt von mir bekommen.
Mit freundlichen Gruessen
Gisbert Berwe
Date: 2005/07/20 05:40:47
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Ulrich Kretschmer wrote:
Für wünschenswert halte ich es, wenn die handelsüblichen Ahnenprogramme die Möglichkeit bieten würden, ihre Daten nicht nur lokal auf dem PC abzuspeichern (im Datenformat Paradox, Access, dBase oder was auch immer) sondern alternativ über die sog. ODBC-Schnittstelle beispielsweise eine (gemeinsam nutzbare!) mysql-Datenbank ansprechen, wie sie heutzutage von vielen Webprovidern geboten wird. Für kleinere Arbeitsgruppen würde das voll und ganz reichen.
Wo wäre der Unterschied zu Gedcom? MfG, Metti.
Date: 2005/07/20 05:40:50
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Daub Support wrote:
"Zufällig" ist der falsche Ausdruck. Sie sollte möglichst eindeutig sein. Dazu einen einfachen Zufallsgenerator zu nutzen würde die (zugegeben große Zahl 16^36) einer exponentiell steigenden Anzahl möglicher Doppelvergaben aussetzen... also bitte nicht. Programmierer, die die passenden Funktionen suchen, können sich gern bei mir melden.
Meld! Was schlägst Du vor? MfG, Metti.
Date: 2005/07/20 05:41:00
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Ulrich Kretschmer wrote:
Sobald aber zwei Mitglieder der Arbeitsgruppe unabhängig voneinander die gleiche Person neu anlegen, werden unterschiedliche zufällige UIDs erzeugt und der spätere Abgleich scheitert.
Ja, das stimmt. Für solche Fälle würde das nur auffallen, wenn die gleichen Verknüpfungen zu vorhandenen Personen bestehen. Das muss natürlich ebenfalls berücksichtigt werden. Der Normalfal wird aber wohl sein, dass mehrere Personen jeweils nur ihre eigene Line verfolgen und somit Doppeleingaben identischer Personen selten sind. Lediglich wenn komplette Orte bearbeitet werden könnte das häufiger passieren. Da muss man die Eingaben ein wenig koordinieren.
Anderer Fall: Wenn sich aber zwei Forscher zufällig finden, die Überlappungen auf dem Forschungsgebiet haben und ihre Daten austauschen möchten, dann kann es keine gleichen UID's geben, weil die beiden Forscher (bzw. deren Programme...) ja zuvor gar nichts voneinander wußten.
Auch das ist richtig. Hier muss man von Hand die Überlappung raussuchen und anhand der Verknüpfungen die doppelten Personen zusammenfügen. Es bleibt dann bei einer UID. All das geht nur halbautomatisch. Das Programm kann Vorschläge machen (z.B. anhand bekanter Daten, bei Namen unter Zuhilfenhame des Soundexcodes) der Nutzer entscheidet. MfG, Metti.
Date: 2005/07/20 05:41:03
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Daub Support wrote:
Auf keinen Fall darf das Programm selbstständig Daten verwerfen oder Verknüpfungen verändern.Streng genommen müssen natürlich Daten verworfen werden: Die doppelten, aber eben sonst möglichst keine.
Das wollte ich damit sagen. MfG, Metti.
Date: 2005/07/20 05:41:05
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
heitow wrote:
Ich denke eher, dass die "Ahnenprogrammentwickler" der Meinung sind: 'wann kommt denn sowas in der Praxis mal vor?' Vermutlich zu selten, um den zusätzlichen Programmieraufwand zu leisten. Ich habe kürzlich mal eine Meinung eines dieser "Experten" gelesen: "Ich habe keine Lust, nur für wenige. . . usw." Das - meiner Meinung nach - sagt alles :-) Als wenn es um "Lust" ginge :-))
Ist doch normal. Steck doch mal ein paar Wochen in eine solche Funktion und stell dann Fest, dass Du sie nicht bezahlt bekommst. Da entwickelst Du doch lieber etwas, was viele benötigen/wünschen.
Wie das dann allerdings mit dem Datenaustausch mit anderen Forschern und GEDCOM gehen soll usw. - hmhm - das weiß ich auch nicht :-))
Das sind dieselben Exportroutinen wie in anderen Programmen auch. Man muss nur die Rechte haben, exportieren zu dürfen. Gleiches gilt auch für den Import. Warum aber Programme, die mit einer Datenbank arbeiten, diese nicht auch auf einem Server (zentral) nutzen können, verstehe ich auch nicht. Ich stelle mir das gar nicht so kompliziert vor. Es gilt lediglich die gleichzeitge Nutzung der selben Daten zu verhindern und der Zugriff erfolgt nicht auf die Festplatte sondern auf einen Server. MfG, Metti.
Date: 2005/07/20 11:11:22
From: Geb860 <Geb860(a)aol.com>
Hallo MfG, Metti! Danke. Es hat mir weitergeholfen. Elisabeth R.
Date: 2005/07/20 11:33:08
From: Daub Support <support(a)daubnet.com>
Stefan Mettenbrink schrieb:
Daub Support wrote:"Zufällig" ist der falsche Ausdruck. Sie sollte möglichst eindeutig sein. Dazu einen einfachen Zufallsgenerator zu nutzen würde die (zugegeben große Zahl 16^36) einer exponentiell steigenden Anzahl möglicher Doppelvergaben aussetzen... also bitte nicht. Programmierer, die die passenden Funktionen suchen, können sich gern bei mir melden.Meld! Was schlägst Du vor?
Für die meisten Unix-Varianten gibt es uuidgen (für die Kommandozeile) und die libuuid. Wahrscheinlich gilt das auch für MacOsX. Auf den Apple-Seiten finde ich allerdings nur:
http://developer.apple.com/documentation/CoreFoundation/Reference/CFUUIDRef/index.htmlTypischer Weise liefern diese Funktionen nur 32 Hex-digits, nicht 36. Ages behilft sich damit, diese mit vier Nullen aufzufüllen, um die gleiche Länge zu erhalten, wie PAF sie produziert.
Grüße Jörn Daub
MfG, Metti. _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2005/07/20 19:36:22
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Daub Support wrote:
Typischer Weise liefern diese Funktionen nur 32 Hex-digits, nicht 36. Ages behilft sich damit, diese mit vier Nullen aufzufüllen, um die gleiche Länge zu erhalten, wie PAF sie produziert.
So wie die UUID aussah, haben die dort die Striche und am Ende einen Punkt mitgezählt und kommen dadurch auf 36. So wie ich das beim kurzen überfliegen verstanden habe, wird die Zeit und die MAC-Adresse mit eingebaut um eine Doppelvergabe zu verhindern. Das sollte ich inbekommen. Zumindest ist das besser als per Zufallsgenerator erzeugte UIDs. MfG, Metti.
Date: 2005/07/20 21:35:57
From: Holger Nick <Holger.Nick(a)web.de>
Hallo an die Programmierer,unter Windows nennt man die Dinger i.d.R. GUID (Global Unique Identifiert). Diese findet reichlich Verwendung in der Registry (CLSID) sowie beim SQL-Server (Funktion newid) und bei Access-MDBs vor allem in Verbindung mit Replikation als "Replikations-ID" benannt (interne Funktion GenGuid, Anzeige mit geschweiften Klammern). Da ich selbst Programmierer bin, habe ich einiges damit zu tun, da nur damit eine Eindeutigkeit in verteilten System (Replikation, große SQL-Datenbanken mit Views (zum verstecken von Datensätzen) erreicht werden kann.
Die Länge der Guid ist mindestens vom Betriebssystem abhängig. Soweit ich das nachvollziehen konnte, war die GUID bei Win 9x und NT 4 immer 36-stellig, davon 4 Bindestriche. Unter Win 2000 und vor allem unter Win XP werden die GUIDs seltsamerweise häufiger kürzer (meistens 35, manchmal 34, in seltenen Fällen nur 33 Zeichen). Beruflich ignoriere ich einfach die Länge der GUID, da ich mich aus Erfahrung darauf verlassen kann, dass sie trotz weniger Stellen immer eindeutig ist. Hierzu habe ich Test mit jeweils mehreren Hunderttausend Datensätzen gemacht.
Für Windows gibt es die API "CoCreateGuid", mit Hilfe derer man sich eine GUID erzeugen kann. Nachfolgend das Beispiel für MS Visual Basic:
Private Const S_OK As Long = 0&
Private Declare Function CoCreateGuid Lib "OLE32.DLL" ( ByRef ptrGuid As Any ) As Long
Private Declare Function StringFromGUID2 Lib "OLE32.DLL" ( ByRef ptrGuid As Any, ByRef ptrString As Any, ByVal MaxLength As Long ) As Long
Public Function NewGUID() As String
' NewGuid gibt die String-Repräsentation einer GUID ohne umgebende geschweifte Klammern zurück.
Dim MyGuid(0 To 15) As Byte
Dim baResult(0 To 75) As Byte
' Eine neue GUID erzeugen:
If CoCreateGuid(MyGuid(0)) = S_OK Then
' GUID-Repräsentation in ein Byte-Array schreiben:
StringFromGUID2 MyGuid(0), baResult(0), 76
End If
' Unicode-Array in String kopieren:
NewGUID = baResult
' Umgebende geschweifte Klammern entfernen:
NewGUID = Mid$(NewGUID, 2, 36)
End Function
Quelle:
http://www.microsoft.com/germany/msdn/library/windows/api/MithilfeVonGUIDsEindeutigeIDsErzeugen.mspx
Ich hatte vor einiger Zeit auch schon mal die Frage in die Runde geworfen, mit Hilfe von Replikation die Ahnenforschung zu betreiben. Damals wurde dies aber als mehr oder weniger unmöglich hingestellt. Trotzdem wäre ich auch weiterhin an einer Weiterentwicklung in dieser Richtung interessiert und stehe hierfür auch fachliche gerne zur Verfügung.
Zumindest für die Variante, dass mehrere Forscher mit einem gemeinsamen Datenbestand beginnen, halte ich das prinzipiell für möglich. Vorteil gegenüber einer Internet-Datenbank (wie z.B. mysql oder MS SQL) wäre das netzunabhängige arbeiten, z.B. mit Laptop.
Viele Grüße aus dem Hunsrück Holger Nick Stefan Mettenbrink schrieb:
Daub Support wrote:Typischer Weise liefern diese Funktionen nur 32 Hex-digits, nicht 36. Ages behilft sich damit, diese mit vier Nullen aufzufüllen, um die gleiche Länge zu erhalten, wie PAF sie produziert.So wie die UUID aussah, haben die dort die Striche und am Ende einen Punkt mitgezählt und kommen dadurch auf 36.So wie ich das beim kurzen überfliegen verstanden habe, wird die Zeit und die MAC-Adresse mit eingebaut um eine Doppelvergabe zu verhindern. Das sollte ich inbekommen. Zumindest ist das besser als per Zufallsgenerator erzeugte UIDs.MfG, Metti.
Date: 2005/07/20 22:08:32
From: Holger Nick <Holger.Nick(a)web.de>
Stefan Mettenbrink schrieb:
Warum aber Programme, die mit einer Datenbank arbeiten, diese nicht auch auf einem Server (zentral) nutzen können, verstehe ich auch nicht. Ich stelle mir das gar nicht so kompliziert vor. Es gilt lediglich die gleichzeitge Nutzung der selben Daten zu verhindern und der Zugriff erfolgt nicht auf die Festplatte sondern auf einen Server.
Hallo Herr Mettenbrink,das mit der Umstellung eines Programmes, das für einen Einzelplatz konzipiert war, auf eine Client-Server-Lösung hat einige Fallstricke.
Grundsätzlich muss man zwei Klassen unterteilen:- dateibasierte Datenbanken: Access-MDB, Paradox, dBase bzw. prorietäre Formate (TXT, GEDCOM, Binär-Dateien) - serverbasierte Datenbanken: mySQL, MS SQL, Oracle, DB2, Interbase, Firebird
1. Datensicherheit muß gewährleistet werden: Datei-basierte Datenbanken haben hier alle das gleiche Problem. Wird die Anwendung auf einem Client nicht ordnungsgemäß beendet droht neben Datenverlust auch noch ein Defekt der Datenbank. Bei MDB, Paradox, dBase gibt es deshalb entsprechende Reorganisations-Funktionen (bei Access: Reparieren/Komprimieren). Jedoch kann der Schaden auch größer sein und die ganze Datenbank unbrauchbar werden. Dies ist nicht ganz unwahrscheinlich, wie ich aus jahrelanger Erfahrung weiß. Server-basierte Datenbanken hingegen steuer den Zugriff selbst, kommt von einem Client keine Rückmeldung mehr, wird die Connection halt eben geschlossen. Auf die Datenbank hat dies keinen Einfluß.
2. Performance: alle Datei-basierten gehen bei mehr als einem Anwender in die Knie. Je nach Art der Programmierung sehr extrem, bei intelligenter Programmierung (z.B. mit lokalen Parametern, die häufig verwendet werden aber sich selten ändern wie für Ahnenforschung z.B. Orte, Quellen) kann das aber auch mit 10 Anwendern noch ganz ordentlich laufen. Server-basierte Datenbanken haben hier einen klaren Vorteil (vorausgesetzt der PC, der als Server fungiert, ist entsprechend gut mit viel Hz und vor allem viel RAM ausgestattet). Hier werden optimaler weise nur die SQL-Statements vom Client über's Netz geschickt und zurück kommt das Abfrageergebnis. Die Datei-basierten Datenbanken müssen die Auswertung über's Netz selbst machen, mit Hilfe von Indizes kann dies u.U. auch noch recht flott gehen, muss aber nicht. Krassestes Beispiel: Ermittlung der durchschnittlichen Anzahl von Personen pro Ort: Anfrage SELECT AVG(aAnzahl) FROM [SELECT Count(*) AS aAnzahl FROM Personen GROUP BY Ort]
Rückgabe 12,3456Der Server arbeitet die SQL-Anweisung ab und liefert dann die Zahl zurück. Access etc. müßte sich alle Personen gruppieren nach Ort und davon jeweils die Anzahl bilden, anschließend von allen Anzahlen den Durchschnitt ermitteln. Und alles natürlich über die Netzwerkleitung! Das kann bei 10.000 Personen dann vielleicht schon mal ein paar Sekunden dauern.
3. Programmablauf: Hier sollte i.d.R. eine Nutzerverwaltung implementiert werden. Damit könnte man dann z.B. bei Datensätzen vermerken, welcher Nutzer diesen zuletzt geändert hat (wenn man es ganz genau möchte mit Historie). Auch ließe sich damit steuern, dass Datensätze einem Nutzer gehören und die anderen Nutzer nichts ändern dürfen. Oder aber man könnte Datensätze mit einem Status "nur für mich" kennzeichen und somit den anderen Nutzern nicht anzeigen.
Fazit: man kann nicht einfach die Datenbank in ein lokales Netzwerk kopieren und die Clients einfach mal grad umstellen. Das gibt relativ schnell Bruch (siehe 1. und 2.). Eine Datenbank im Internet zu nutzen bringt auch so seine Tücken. Schließlich ist das TCP/IP-Protokoll nicht auf Sicherheit ausgelegt, sprich es können lange Antwortzeiten auftreten oder es gehen ganze IP-Pakete verloren. Diese Problematik schließt eine Verwendung dateibasierter Datenbanken gänzlich aus (siehe 1.).
Prinzipiell muss m.E. aber der Weg in diese Richtung gehen, denn nur so lassen sich große Projekte auf mehrere Köpfe verteilen.
An einer weiteren Vertiefung des Themas bin ich gerne bereit mitzuwirken.Uff: jetzt hab ich aber viel geschrieben, ich hoffe es stört nicht allzusehr bzw. ist verständlich genug.
Viele Grüße Holger Nick
Date: 2005/07/20 22:12:36
From: Bauernschmidt <bauernschmidt(a)nefkom.net>
-----Ursprüngliche Nachricht----- Von: "heitow" <heitow(a)nord-com.net> An: "Genealogie-Programme" <genealogie-programme(a)genealogy.net> Gesendet: Mittwoch, 20. Juli 2005 00:14 Betreff: Re: [Gen-Programme] Welches Programm soll ich nehmen? [...] > Doch ich denke mal an die Zeit, als ich noch im Arbeitsleben stand. > Da arbeiteten wir bundesweit an Daten in ein und derselben Datenbank, die > jederzeit eingegeben und geändert oder ergänzt werden konnten. > Ich habe mich selbstredend nie darum gekümmert, wie sowas möglich ist. Ich > habe es einfach gemacht :-) Meiner Meinung nach macht es keinen Sinn, (deutsche) Genealogieprogramme mit kommerzieller, von großen Wirtschaftsunternehmen eingesetzter Software zu vergleichen. Ich glaube nicht, daß auch nur einer der deutschen Programmanbieter vom Verkauf seines Programms leben kann. Fast alle machen die Entwicklung der Genealogieprogramme "nebenher" (in ihrer Freizeit) und der Erlös ist nicht mehr als ein besseres Taschengeld. Man sollte auch bedenken, daß die hier zum Vergleich herangezogenen Software-Produkte der Industrie vier- bis fünfstellige Eurobeträge pro Version kosten. > Allerdings erwartet man als Anwender eigentlich, dass es entsprechende > Angebote gibt. Das ist nur dann zu erwarten, wenn der Anwender bereit ist, den dafür erforderlichen Preis zu bezahlen. Meine Erfahrung (nicht als Anbieter, aber als Betreuer eines Programms) ist aber, daß für die meisten Anwender die Schmerzgrenze schon bei höchstens 100,- Euro liegt. Zugespitzt formuliert: ein Anforderungsprofil in der Art "das Programm soll alles können, darf aber nichts kosten" ist auch bei gutem Willen nicht realisierbar. Viele Grüße Bruno Bauernschmidt Betreuer des Genealogieprogramms GFAhnen bauernschmidt(a)gf-franken.de
Date: 2005/07/20 22:20:00
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Holger Nick wrote:
Beruflich ignoriere ich einfach die Länge der GUID, da ich mich aus Erfahrung darauf verlassen kann, dass sie trotz weniger Stellen immer eindeutig ist. Hierzu habe ich Test mit jeweils mehreren Hunderttausend Datensätzen gemacht.
Das brauchtest Du nicht testen. Da die GUID aus der Anzahl der hundertstel sekunden seit 15-hundert irgendwas und der MAC-Adresse der Netzwerkarte (die, falls vorhanden, immer einzigartig ist) zusammengesetzt wird, müssten schon reichlich viele GUID innerhalb derselben hundertstel(?) Sekunde erzeugt werden.
Nachfolgend das Beispiel für MS Visual Basic:
Schade, hilft nur Windowsprogrammierern. :-( MfG, Metti.
Date: 2005/07/20 22:28:40
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Holger Nick wrote:
Uff: jetzt hab ich aber viel geschrieben, ich hoffe es stört nicht allzusehr bzw. ist verständlich genug.
Ich finde das gut, ich lerne gern. Ich habe bisher noch keie Ahnung, von Datenbankprogrammierung. Meine Vorstellung wäre, für jeden Personendatensatz innerhalb der Datenbank ein "InUse"-Flag einzuführen. Dieses wird beim Zugriff ausgelesen und der aktuelle Zugriff bei gesetztem Flag nur lesend gestattet. Da in der Genealogie die schreibenden Zugriffe zu gleicher Zeit auf idenische Personendaten recht selten sein dürfte, sollte damit recht sicher eine gleiche Basis vorhanden sein. Die Probleme mit offenen Datenbanken sehe ich, habe aber gehört, das man nach einem lesendem Zugiff auf die datenbank diese auch sofort wieder schließen kann. Dann entstehen weniger Probleme. Auch die Timingprobleme mit unterbrochenem Zugriff kann man in den griff bekommen, wenn man einen schreibenden Zugriff nur innerhalb eines bestimmten Zeitfensters erlaubt. Entweder der Nutzer meldet eine Verlängerung (sollte das Programm automatisch anfordern) des Zeitfensters oder sein Schreibzugriff wird gelöscht (weil die Leitung unterbrochen wurde, etc.). Generell halte ich das schon für handhabbar. Leider muss ich mich erst in die Datenbankprogrammierung einarbeiten und mein Programm komplett umstellen :-( MfG, Metti.
Date: 2005/07/20 22:31:29
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Bauernschmidt wrote:
Zugespitzt formuliert: ein Anforderungsprofil in der Art "das Programm soll alles können, darf aber nichts kosten" ist auch bei gutem Willen nicht realisierbar.
Wird dennoch gern gefordert :-) MfG, Metti.
Date: 2005/07/21 12:55:18
From: Daub Support <support(a)daubnet.com>
Stefan Mettenbrink schrieb:
Holger Nick wrote:Beruflich ignoriere ich einfach die Länge der GUID, da ich mich aus Erfahrung darauf verlassen kann, dass sie trotz weniger Stellen immer eindeutig ist. Hierzu habe ich Test mit jeweils mehreren Hunderttausend Datensätzen gemacht.Das brauchtest Du nicht testen. Da die GUID aus der Anzahl der hundertstel sekunden seit 15-hundert irgendwas und der MAC-Adresse der Netzwerkarte (die, falls vorhanden, immer einzigartig ist) zusammengesetzt wird, müssten schon reichlich viele GUID innerhalb derselben hundertstel(?) Sekunde erzeugt werden.
Selbst 1 Million *gleichzeitiger* Aufrufe (sowas geht natürlich nur theoretisch mit einem massiven Multicore) liefern lauter unterschiedliche UIDs. Das Betriebssystem überwacht die Eindeutigkeit innerhalb einer Sitzung. Genau diese Überwachung ist der Grund, warum man diese Funktionen auch nutzen sollte, statt eines einfachen Zufallsgenerators.
Es ist übrigens egal, ob man diese "Universally Unique IDs" (=Mac) oder "Globally Unique IDs" (=Win) nennt, gemeint ist immer das gleiche.
<rant>Klar, MacOS X ist da fortschrittlicher weil es universell eindeutige IDs liefert, während Windoze nur weltweit eindeutige IDs produziert.
</rant>Im Übrigen ist mir kein Betriebssystem bekannt, dass für diese Zwecke andere Längen als 128 bit verwendet. 128 Bit = 16 byte = 32 Hex-Ziffern. Die Trennstriche, Klammern, und sonstige Zusätze sind nur optischer Natur, und können (bzw. sollten) entfernt werden.
Nachfolgend das Beispiel für MS Visual Basic:Schade, hilft nur Windowsprogrammierern. :-(
Den Link zur Carbon / MacOS X API habe ich doch schon gemailt - was brauchst Du denn noch?
Grüße Jörn Daub
MfG, Metti. _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2005/07/21 19:01:34
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Daub Support wrote:
Im Übrigen ist mir kein Betriebssystem bekannt, dass für diese Zwecke andere Längen als 128 bit verwendet. 128 Bit = 16 byte = 32 Hex-Ziffern. Die Trennstriche, Klammern, und sonstige Zusätze sind nur optischer Natur, und können (bzw. sollten) entfernt werden.
Dann könnte man die übrigen Bits (um auf die 36 Zeichen der _UID zu kommen) doch zur Kennzeichung des Erzeugerprogramms nutzen. Spricht etwas dagegen?
Schade, hilft nur Windowsprogrammierern. :-(Den Link zur Carbon / MacOS X API habe ich doch schon gemailt - was brauchst Du denn noch?
Ich habe noch nicht raus, wie ich von REALBasic darauf zugreigfen kann. Ich muss da mal in der entsprechenden Mailingliste nachfragen. MfG, Metti.
Date: 2005/07/21 20:15:28
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Daub Support wrote:
Schade, hilft nur Windowsprogrammierern. :-(Den Link zur Carbon / MacOS X API habe ich doch schon gemailt - was brauchst Du denn noch?
Wie ich ebenfalls feststelle, ist das (sofern ich raus habe wie es unter Mac OS funktioniert) dann für Windows noch keine Lösung. Mir wäre es natürlich lieber, eine solche UID direkt zu erzeugen. Dazu müsse ich aber wissen, wie die aus den vorhandenen Daten (Anzahl der Millisekunden seit dem 15. Oktober 1582 und der MAC-Adresse) die entsprechende Nummer erzeuge. Hast Du da auch genauere Hinweise? MfG, Metti.
Date: 2005/07/22 00:02:55
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>
Hallo, > Holger Nick wrote: > > Uff: jetzt hab ich aber viel geschrieben, ich hoffe es stört nicht > > allzusehr bzw. ist verständlich genug. Ich denke, das war ein sehr wichtiger Beitrag zum Verständnis der Thematik/Problematik. Auch wenn die Debatte mittlerweile ein Tiefen abgleitet, die die Mehrzahl der Listenteilnehmer vermutlich eher nicht interessiert, halte ich das Thema dennoch für wichtig. Die übrigen mögen die Mails bitte überlesen. Am Mittwoch, 20. Juli 2005 22:28 schrieb Stefan Mettenbrink: > Ich finde das gut, ich lerne gern. > > Ich habe bisher noch keine Ahnung, von Datenbankprogrammierung. Eigentlich geht es hier nicht um die Programmierung einer Datenbank (das haben andere schon getan), sondern um die Programmierung einer Datenbank*anwendung* - also ein Programm, das Daten verwaltet und sich hierbei einer Datenbank bedient. Die Anwendung sagt zur Datenbank: - speichere die Daten xy in der Tabelle z (SQL: INSERT) - ändere den Datensatz xy in der Tabelle z wie folgt... (SQL: UPDATE) - liefere mir folgende Daten ... (SQL: SELECT). Wie die Datenbank das im einzelnen macht, ist deren Problem und nicht das Problem der Datenbankanwendung. Diese spricht nur über eine definierte Schnittstelle (SQL, z.B. via ODBC-Treiber) mit der Datenbank (z.B. mysql). Die ideale Datenbankanwendung (sprich: das aus EDV-technischer Sicht ideale Ahnenprogramm) ist in drei Schichten - Benutzeroberfläche (Fenster, Menüs, Masken, Darstellung von Diagrammen/Auswertungen...) - Funktionen/Logik (Datenmodell, Import/Export, Plausibilitätsprüfungen, Datenbereitstellung für Diagramme/Auswertungen...) - Datenhaltung aufgebaut, die sauber voneinander getrennt sind über definierte Schnittstellen miteinander kommunizieren. Die mittlere Ebene sagt zur unteren Ebene "speichere mir den Datensatz xy in der Tabelle z". Wie dies im einzelnen geschieht, brauchen die darüberliegenden Ebenen nicht zu wissen. In diesem (Ideal-)Fall müßte es programmiertechnisch relativ einfach sein, die unterste Ebene auszutauschen. ((In Access geht das z.B. sehr einfach, man bindet die über den ODBC-Treiber anzusprechenden Tabellen einmalig ein (Verknüpfung/Link); der Endanwender braucht im Prinzip nicht zu wissen, wie/womit die Datenspeicherung stattfindet. So bin ich zu mysql gekommen - aus der Erkenntnis, daß die Nutzung von Access-Datenbanken (MDB-Dateien) durch mehrere Anwender ein Krampf ist.)) Soweit die Theorie. In der Praxis wird eine durchgängige Trennung in die besagten Schichten wohl nicht existieren, sodaß eine Umstellung zwecks gemeinsamer Nutzung zentraler Datenbestände mit einem mehr oder weniger großen Aufwand verbunden ist. Insofern kann ich die in den anderen Beiträgen geäußerten, berechtigten Bedenken "der Aufwand ist hoch, wer braucht das wirklich" bzw. "wer soll das bezahlen" absolut verstehen. Aber man kann ja hier mal drüber diskutieren... > Meine Vorstellung wäre, für jeden Personendatensatz innerhalb der > Datenbank ein "InUse"-Flag einzuführen. Dieses wird beim Zugriff > ausgelesen aber nicht bei jedem Lesezugriff (Aufwand! Performance!), sondern nur dann, wenn der User tatsächlich einen Schreibzugriff vor hat?! > und der aktuelle Zugriff bei gesetztem Flag nur lesend > gestattet. Da in der Genealogie die schreibenden Zugriffe zu gleicher > Zeit auf idenische Personendaten recht selten sein dürfte, sollte > damit recht sicher eine gleiche Basis vorhanden sein. Das ist nicht zwingend erforderlich. Wenn man das nicht tut, kann allerdings folgendes passieren: Ein Client A liest einen Datensatz aus, ändert ein Feld und speichert dieses. Bevor A das geänderte Feld des Datensatzes gespeichert hat, nimmt Client B eine Änderung des gleichen Feldes vor und speichert dieses. In diesem Fall überschreibt A die Änderung von B und weder kriegt B dies mit, noch kriegt A mit, daß B zwischenzeitlich das Feld geändert hat. Die Frage ist, wie oft dies in der Praxis vorkommt und ob man damit nicht leben kann. > Generell halte ich das schon für handhabbar. Leider muss ich mich erst > in die Datenbankprogrammierung einarbeiten und mein Programm komplett > umstellen :-( siehe oben! Ulrich
Date: 2005/07/22 00:12:18
From: Ulrich Kretschmer <U.Kretschmer(a)bergruf.de>
> Ulrich Kretschmer wrote: > > Für wünschenswert halte ich es, wenn die handelsüblichen Ahnenprogramme > > die Möglichkeit bieten würden, ihre Daten nicht nur lokal auf dem PC > > abzuspeichern (im Datenformat Paradox, Access, dBase oder was auch immer) > > sondern alternativ über die sog. ODBC-Schnittstelle beispielsweise eine > > (gemeinsam nutzbare!) mysql-Datenbank ansprechen, wie sie heutzutage von > > vielen Webprovidern geboten wird. > > Für kleinere Arbeitsgruppen würde das voll und ganz reichen. Am Mittwoch, 20. Juli 2005 05:08 schrieb Stefan Mettenbrink: > Wo wäre der Unterschied zu Gedcom? Hallo, GEDCOM ist ein Datenformat für den Daten*austausch* zwischen unterschiedlichen Ahnen-Programmen (Export/Import). GEDCOM ist kein Datenformat, in dem die Programme ihre Daten *intern* speichern (Ausnahme mögen die Regel bestätigen). Dies geschieht vielmehr in proprietären Datenformaten (je nach eingesetzter Entwicklungs-/Programmierumgebung: Paradox, Access, dBase...). Siehe im weiteren den Beitrag von Holger Nick vom 20.07.2005 22:05 Uhr und meinen Beitrag von heute 22.07.2005 0:04. Ulrich
Date: 2005/07/22 05:57:37
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Ulrich Kretschmer wrote:
Ich habe bisher noch keine Ahnung, von Datenbankprogrammierung.Eigentlich geht es hier nicht um die Programmierung einer Datenbank (das haben andere schon getan), sondern um die Programmierung einer Datenbank*anwendung* - also ein Programm, das Daten verwaltet und sich hierbei einer Datenbank bedient.
Da kannst Du mal sehen, wie wenig Ahnung ich davon habe :-) Hast aber Recht, das meinte ich.
Die Anwendung sagt zur Datenbank: - speichere die Daten xy in der Tabelle z (SQL: INSERT) - ändere den Datensatz xy in der Tabelle z wie folgt... (SQL: UPDATE) - liefere mir folgende Daten ... (SQL: SELECT). Wie die Datenbank das im einzelnen macht, ist deren Problem und nicht das Problem der Datenbankanwendung. Diese spricht nur über eine definierte Schnittstelle (SQL, z.B. via ODBC-Treiber) mit der Datenbank (z.B. mysql).
Grundsätzlich habe ich das verstanden. Was ich noch lernen muss, sind die ganzen SQL-Befehle und wie ich die von REALBasic aus nutzen kann.
Meine Vorstellung wäre, für jeden Personendatensatz innerhalb der Datenbank ein "InUse"-Flag einzuführen. Dieses wird beim Zugriff ausgelesenaber nicht bei jedem Lesezugriff (Aufwand! Performance!), sondern nur dann, wenn der User tatsächlich einen Schreibzugriff vor hat?!
Warum sollte das problematisch sein? Sobald Daten einer Person abgefragt werden, muss ich sicherstellen, dass ich die aktuell richtigen Daten sehe. Es wäre schon ungünstig, wenn ich Daten sehe, die in dem Moment von jemand anderem verändert werden und nicht mehr richtig sind. Außerdem, wie lange dauert das setzen eines Flags über das Netz? Eine halbe Sekunde? Das merkt doch keiner (kann ja im Hintergrund geschehen).
und der aktuelle Zugriff bei gesetztem Flag nur lesend gestattet. Da in der Genealogie die schreibenden Zugriffe zu gleicher Zeit auf idenische Personendaten recht selten sein dürfte, sollte damit recht sicher eine gleiche Basis vorhanden sein.Das ist nicht zwingend erforderlich. Wenn man das nicht tut, kann allerdings folgendes passieren: Ein Client A liest einen Datensatz aus, ändert ein Feld und speichert dieses. Bevor A das geänderte Feld des Datensatzes gespeichert hat, nimmt Client B eine Änderung des gleichen Feldes vor und speichert dieses. In diesem Fall überschreibt A die Änderung von B und weder kriegt B dies mit, noch kriegt A mit, daß B zwischenzeitlich das Feld geändert hat. Die Frage ist, wie oft dies in der Praxis vorkommt und ob man damit nicht leben kann.
Stimmt, aber es kommt vor und man kann es verhindern. MfG, Metti.
Date: 2005/07/22 05:57:38
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Ulrich Kretschmer wrote:
Für wünschenswert halte ich es, wenn die handelsüblichen Ahnenprogramme die Möglichkeit bieten würden, ihre Daten nicht nur lokal auf dem PC abzuspeichern (im Datenformat Paradox, Access, dBase oder was auch immer) sondern alternativ über die sog. ODBC-Schnittstelle beispielsweise eine (gemeinsam nutzbare!) mysql-Datenbank ansprechen, wie sie heutzutage von vielen Webprovidern geboten wird. Für kleinere Arbeitsgruppen würde das voll und ganz reichen.Am Mittwoch, 20. Juli 2005 05:08 schrieb Stefan Mettenbrink:Wo wäre der Unterschied zu Gedcom?Hallo, GEDCOM ist ein Datenformat für den Daten*austausch* zwischen unterschiedlichen Ahnen-Programmen (Export/Import). GEDCOM ist kein Datenformat, in dem die Programme ihre Daten *intern* speichern (Ausnahme mögen die Regel bestätigen). Dies geschieht vielmehr in proprietären Datenformaten (je nach eingesetzter Entwicklungs-/Programmierumgebung: Paradox, Access, dBase...). Siehe im weiteren den Beitrag von Holger Nick vom 20.07.2005 22:05 Uhr und meinen Beitrag von heute 22.07.2005 0:04.
Ja, die Aussage ist richtig. Leider kann ich zu Datenbanken und die Möglichkeiten von OBDC nicht viel sagen, weil mir der Hintergrund fehlt. Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass jedes Programm interne Strukturen hat, die sich eben nicht automatisch austauschen lassen. Genau darum existiert das Datenformat Gedcom. MfG, Metti.
Date: 2005/07/22 08:55:48
From: Holger Nick <Holger.Nick(a)web.de>
Hallo,ihr überseht etwas. Wenn Client A auf die Daten lesend zugreift mit der Option diese ändern zu können (kein schreibgeschützter Snapshot sondern ein editierbarer Dynaset). Anschließend Client B zugreift, die Daten ändert und speichert. Und zu guter Letzt auch Client A eine Änderung vornimmt, bekommt dieser beim Speichern eine Fehlermeldung (zumin. bei Zugriff von Access über ODBC, aber ich denke das ist generell so, weil es so sein muß), dass die Daten von einem andere Benutzer geändert wurden. An dieser Stelle solltet ihr die Arbeit der Datenbank überlassen. Sofern es zu Problemen kommen sollte, würde ich die dann angehen. An dieser Stelle erwarte ich kein ernsthaftes Problem.
Viel wichtiger ist die Umstellung der propietären Datenbank auf eine ODBC oder ADO-Datenbank (je nach dem welche Zugriffs-Technik zum Einsatz kommen soll). Eine Programmierung unter Umgehung von ODBC / ADO halte ich für eine solch verhältnismäßig kleine Anwendung (weniger als eine Million Datensätze pro Tabelle, weniger als 100 Clients) für völlig überzogen, da viel zu arbeitsintensiv und zu wenig nützlich. Ob RealBasic unter Mac ODBC oder gar ADO ansprechen weiß ich nicht. Für Metti wäre es erstmal wichtig zu wissen, welchen Weg kann man gehen. Ich gehe aber davon aus, dass du nicht umhinkommst, betriebssystemabhängig einige Sachen zu gestalten. Als eine gemeinsame Funktion "GibMirDaten(SQL-String)" die dann je nach Betriebssystem (und ggf. je nach Backend) die Daten holt. Bei Windows z.B. über ODBC, bei Mac vielleicht anders.
Die Aufteilung auf ein 3-Schichten-Model halte ich für dieses Projekt ebenfalls für nicht nötig. Benutzerschnittstelle (Formulare) und Logik können ruhig in einer Schicht (Frontend) enthalten sein. Wir reden ja hier nicht von einer Web-Anwendung von einer lokalen Anwendung (sonst wäre der Aufwand nochmals höher...).
mfg Holger Nick Stefan Mettenbrink schrieb:
Ulrich Kretschmer wrote:Ich habe bisher noch keine Ahnung, von Datenbankprogrammierung.Eigentlich geht es hier nicht um die Programmierung einer Datenbank (das haben andere schon getan), sondern um die Programmierung einer Datenbank*anwendung* - also ein Programm, das Daten verwaltet und sich hierbei einer Datenbank bedient.Da kannst Du mal sehen, wie wenig Ahnung ich davon habe :-) Hast aber Recht, das meinte ich.Die Anwendung sagt zur Datenbank: - speichere die Daten xy in der Tabelle z (SQL: INSERT) - ändere den Datensatz xy in der Tabelle z wie folgt... (SQL: UPDATE) - liefere mir folgende Daten ... (SQL: SELECT).Wie die Datenbank das im einzelnen macht, ist deren Problem und nicht das Problem der Datenbankanwendung. Diese spricht nur über eine definierte Schnittstelle (SQL, z.B. via ODBC-Treiber) mit der Datenbank (z.B. mysql).Grundsätzlich habe ich das verstanden. Was ich noch lernen muss, sind die ganzen SQL-Befehle und wie ich die von REALBasic aus nutzen kann.Meine Vorstellung wäre, für jeden Personendatensatz innerhalb der Datenbank ein "InUse"-Flag einzuführen. Dieses wird beim Zugriffausgelesenaber nicht bei jedem Lesezugriff (Aufwand! Performance!), sondern nur dann, wenn der User tatsächlich einen Schreibzugriff vor hat?!Warum sollte das problematisch sein? Sobald Daten einer Person abgefragt werden, muss ich sicherstellen, dass ich die aktuell richtigen Daten sehe. Es wäre schon ungünstig, wenn ich Daten sehe, die in dem Moment von jemand anderem verändert werden und nicht mehr richtig sind. Außerdem, wie lange dauert das setzen eines Flags über das Netz? Eine halbe Sekunde? Das merkt doch keiner (kann ja im Hintergrund geschehen).und der aktuelle Zugriff bei gesetztem Flag nur lesend gestattet. Da in der Genealogie die schreibenden Zugriffe zu gleicherZeit auf idenische Personendaten recht selten sein dürfte, sollte damit recht sicher eine gleiche Basis vorhanden sein.Das ist nicht zwingend erforderlich. Wenn man das nicht tut, kann allerdings folgendes passieren: Ein Client A liest einen Datensatz aus, ändert ein Feld und speichert dieses. Bevor A das geänderte Feld des Datensatzes gespeichert hat, nimmt Client B eine Änderung des gleichen Feldes vor und speichert dieses. In diesem Fall überschreibt A die Änderung von B und weder kriegt B dies mit, noch kriegt A mit, daß B zwischenzeitlich das Feld geändert hat. Die Frage ist, wie oft dies in der Praxis vorkommt und ob man damit nicht leben kann.Stimmt, aber es kommt vor und man kann es verhindern.
Date: 2005/07/22 17:59:54
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Holger Nick wrote:
Für Metti wäre es erstmal wichtig zu wissen, welchen Weg kann man gehen. Ich gehe aber davon aus, dass du nicht umhinkommst, betriebssystemabhängig einige Sachen zu gestalten. Als eine gemeinsame Funktion "GibMirDaten(SQL-String)" die dann je nach Betriebssystem (und ggf. je nach Backend) die Daten holt. Bei Windows z.B. über ODBC, bei Mac vielleicht anders.
Die REALBasic beiligende Datenbankbasis ist neuerdings SQLITE3 (was auch immer das heißt, muss ich mir gleich mal näher ansehen) und ist für Mac OS, Windows und Linux nutzbar. Das wäre für mich von Vorteil. Ich weiß leider noch nicht, wie schnell die ist, was die alles kann und wie zuverlässig sie sich erweisen wird. Zumindest ist sie günstig :-) Leider müstte ich mir die neue Version von REALBasic holen (kein Problem), diese mir nicht gefällt, (könnte ich mit leben) sie zu langsam ist und zu große Programme erzeugt (das ist ein Problem).
Die Aufteilung auf ein 3-Schichten-Model halte ich für dieses Projekt ebenfalls für nicht nötig. Benutzerschnittstelle (Formulare) und Logik können ruhig in einer Schicht (Frontend) enthalten sein. Wir reden ja hier nicht von einer Web-Anwendung von einer lokalen Anwendung (sonst wäre der Aufwand nochmals höher...).
Ich denke hier auch nur an eine Erweiterung von vorhandenem. Der größte Unterschied ist halt, dass auf die Datenbank nicht direkt zugegriffen wird sondern über Netzwerk. MfG, Metti.
Date: 2005/07/23 01:30:19
From: Gerhard Stoll <Gerhard_Stoll(a)b.maus.de>
> wie schnell die ist, was die alles kann und wie zuverlässig sie sich > erweisen wird. Kannst Dir ja mal die Valentina anschauen. Wird zumindestens von Mieze benutzt. <http://www.paradigmasoft.com/> Gerhard
Date: 2005/07/23 09:07:36
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Gerhard Stoll wrote:
wie schnell die ist, was die alles kann und wie zuverlässig sie sich erweisen wird.Kannst Dir ja mal die Valentina anschauen. Wird zumindestens von Mieze benutzt.
Habe ich. Leider sind die Kosten dafür deutlich zu hoch. Ich benötige Mac- und Windows-, gern auch Linuxunterstützung. Für ein Freewareprogramm, das mir finanziell nichts einbringt ist das nicht finanzierbar. MfG, Metti.
Date: 2005/07/25 09:54:23
From: Heinz Kramer <KH.Kramer(a)gmx.de>
Liebe Forscher/innen ! Gern möchte ich von einem Adelsgeschlecht, der Stamm beginnt im 15. Jahrhundert, und teilt sich bald in Besitzungen (Äste) zunächst schlesisch-böhmischer Orte, die dann in unterschiedliche Regionen weiterwandern und im 19. Jahrhundert zunehmend auch in bürgerliche Familien einheiraten. Stamm: Vater A Mutter B Sohn AA Enkel 1 AAA Enkel 2 AAB nur 1 Frau eines Enkelsohnes bekannt Enkel 3 AAC Enkel(in) AAD dazu Ehemann X Die drei Eneklsöhne begründen die drei Äste. Welche Möglichkeiten der Bezifferung sind zju empfehlen ? Für Empfehlungen dankt mit freundlichen Grüßen Karl-Heinz Kramer aus Leipzig
Date: 2005/07/25 09:54:24
From: Heinz Kramer <KH.Kramer(a)gmx.de>
Liebe Forscher/innen, zu einem Häuserbuch hat ein inzwischen verstorbener Ortsforscher ein Fotoalbum hinterlassen. Die Albumseiten sind im JPG-Format ein- gescannt. Lassen sich die Seiten nachträglich nummerieren ? wann ja, wie ? Wenn nein, wie wäre bei erneurtem Scannen möglich, Seiten zu nummerieren ? Die Nummerierung ist notwendig, damit für die Fotos ein Register erstellt werden kann. Oder wäre (evtl. nachträgliches) Nummerieren der einzelnen Fotos möglich. Das wäre deutlicher. Auf (Programm)Vorschläge hofft freundliche grüßend Karl-Heinz Kramer, Leipzig
Date: 2005/07/25 10:50:43
From: Kurt Willutzki <kurt.willutzki(a)arcor.de>
Hallo nach Leipzig, ich verwende CompuPic. Damit kann man Bilder beliebig beschriften, dunkle Schrift auf hellen Flächen und umgekehrt. Vermutlich kann das jedes (bessere) Bildbearbeitungsprogramm. Bitte immer nur eine Kopie beschriften, nie das Original, denn die Schrift ist dann Bestandteil des Bildes und unveränderlich! Viel Erfolg! Kurt Willutzki Duisburg -------Originalmeldung------- Von: Heinz Kramer Datum: 07/25/05 09:55:13 An: genealogie-programme(a)genealogy.net Betreff: [Gen-Programme] Album Liebe Forscher/innen, zu einem Häuserbuch hat ein inzwischen verstorbener Ortsforscher ein Fotoalbum hinterlassen. Die Albumseiten sind im JPG-Format ein- gescannt. Lassen sich die Seiten nachträglich nummerieren ? wann ja, wie ? Wenn nein, wie wäre bei erneurtem Scannen möglich, Seiten zu nummerieren ? Die Nummerierung ist notwendig, damit für die Fotos ein Register erstellt werden kann. Oder wäre (evtl. nachträgliches) Nummerieren der einzelnen Fotos möglich. Das wäre deutlicher. Auf (Programm)Vorschläge hofft freundliche grüßend Karl-Heinz Kramer, Leipzig _____________________________________________ An-, Abmelden bzw. persoenliche Einstellungen aendern http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme
Date: 2005/07/25 11:57:11
From: heitow <heitow(a)nord-com.net>
Hallo Karl-Heinz, Dein Problem kann man ganz gut mit einem Text-Verarbeitungsprogramm, wie Word für Windows, erledigen. Das betreffende Foto über
Einfügen > Grafik > aus Datei... <
in Word einfügen, auf "Zentrier-Button" klicken. Dann auf das Foto mit rechtem Mauszeiger klicken, dort auf "Grafik formatieren..." klicken, in dem Fenster auf "Größe" klicken, dann bei "Höhe" eine entsprechende Zahl eingeben, bei "Seitenverhältnis" ein Häkchen setzen. Dann in der oberen Menüleiste auf Einfügen klicken, dort auf "Seitenzahlen" klicken, dort kannst Du dann auswählen, wo die Seitenzahl stehen soll (links, Mitte, rechts usw.) Man braucht die Seitenzahl nicht für jedes Bild extra einzufügen, sondern kann erstmal alle gewünschten Bilder einfügen, das Ganze so formatieren, dass jedes Bild auf einer eigenen Seite steht (Einfügen > Manueller Wechsel), dann erst Seitenzahlen einfügen. Dann werden gleich alle Bilderseiten in einem Rutsch nummeriert. Auf diese Weise brauchst Du an den Bildern selbst nichts zu verändern :-) *********************************************************************************************************************** Man kann das auch noch etwas anders machen. Das ist möglicherweise interessanter, wenn man das Gesamtwerk zu einer Druckerei geben will. Die benötigen evtl. die Original-Bilder. In dem Falle kann man die Bilder mit dem Word-Dokument "verknüpfen", so dass auch immer Änderungen am Originalfoto im Worddokument sichtbar werden. Aber dazu vielleicht später mal mehr. Gruß Heinz Schlutow----- Original Message ----- From: "Heinz Kramer" <KH.Kramer(a)gmx.de>
To: <genealogie-programme(a)genealogy.net> Sent: Monday, July 25, 2005 9:49 AM Subject: [Gen-Programme] Album
Liebe Forscher/innen, zu einem Häuserbuch hat ein inzwischen verstorbener Ortsforscher ein Fotoalbum hinterlassen. Die Albumseiten sind im JPG-Format ein- gescannt. Lassen sich die Seiten nachträglich nummerieren ? wann ja, wie ? Wenn nein, wie wäre bei erneurtem Scannen möglich, Seiten zu nummerieren ? Die Nummerierung ist notwendig, damit für die Fotos ein Register erstellt werden kann. Oder wäre (evtl. nachträgliches) Nummerieren der einzelnen Fotos möglich. Das wäre deutlicher. Auf (Programm)Vorschläge hofft freundliche grüßend Karl-Heinz Kramer, Leipzig
Date: 2005/07/25 12:52:33
From: Herbert Penke <Penke1(a)gmx.de>
Hallo bei den Einscannen von Kirchenbücher verwenden wir folgendes Namen-System Für die dritte Seite der Sterbefälle aus dem Jahr 1701 St-1701-03.jpgDieses ergibt ein automatisches Register, in dem mit Irfanview weitergeblättert werden kann. Wenn eine zusätzliche Beschriftung auf dem Bild gewünscht wird kann das jedes bessere Grafik-Programm. Ich nehme z.B. Ulead Photoimpakt
MfG Herbert Penke
zu einem Häuserbuch hat ein inzwischen verstorbener Ortsforscher ein Fotoalbum hinterlassen. Die Albumseiten sind im JPG-Format ein- gescannt. Lassen sich die Seiten nachträglich nummerieren ? wann ja, wie ?
Wenn nein, wie wäre bei erneurtem Scannen möglich, Seiten zu nummerieren ? Die Nummerierung ist notwendig, damit für die Fotos ein Register erstellt werden kann. Oder wäre (evtl. nachträgliches) Nummerieren der einzelnen Fotos möglich. Das wäre deutlicher.
Date: 2005/07/25 16:39:33
From: Stefan Mettenbrink <S.Metti(a)gmx.de>
Heinz Kramer wrote:
Welche Möglichkeiten der Bezifferung sind zju empfehlen ?
Zu welchem Zweck? MfG, Metti.
Date: 2005/07/31 12:29:33
From: Heinz Kramer <KH.Kramer(a)gmx.de>
Herzlichen Dank allen, die mir freundlciherweise hilfreich mailten, insbesondere Herbert Penke, Metti, Heinz Schlutow, Kurt Willutzki. Bei evtl. Problem würde ich gern nochnmal bilateral konsultieren- Freundlich grüßt aus dem unwettergeschädigten, z.Z. aber sonnigen Leipzig Karl-Heinz Kramer