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2003/12/26 17:48:06 Fred Rump [FR] Re: AW: [OL] List changes |
Datum | 2003/12/27 11:58:29 "Uwe Färber" [FR] Mailprobleme |
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2003/12/09 15:19:44 black . ws [FR] Zuwanderung Coburg |
Betreff | ![]() |
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2003/12/21 21:28:07 Helmut Wolter [FR] Listenmitgliedschaft |
Autor | 2003/12/20 15:35:40 Herbert Hertrampf Re: [FR] List changes |
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Date: 2003/12/26 20:45:01
From: Helmut Wolter <hel.wolter(a)...
Sehr geehrter Herr Schmidt, Danke für Ihre letzte mail und die Erinnerung an Dr. Dietze, der die Situation in der Pflege Coburg zur Zeit des 30 jährigen Krieges klar und verläßlich darstellte. Leider finden sich heute nur noch wenige Leute, die derart akripisch arbeiten und wenn die Arbeit abgeschlossen ist, etwas korrektes vorlegen, auf das sich andere ohne Einschränkungen berufen können. Ich kenne Dietze auch und zitiere ihn, wenn es um die Zeit des 30-jährigen Krieges geht. Danke für die Überlassung der Namen, ich werde diese in der Arbeit zum Häuserbuch mit berücksichtigen, daß heißt die Augen offenhalten, wenn ich Hauseigentümer mit diesem Namen finde. Leider ist es nach der Aufgabenstellung zum Häuserbuch so, daß nach Nachkommen der genannten Personen nur in Ausnahmefällen geforscht werden kann. Die Eintragungen in den Lehenbüchern, Steuerbüchern, Steueranschlägen sind ja Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Beurkundung. Das heißt sofern in einer Erbschaft, und nur dort kommen Nachfahren vor, die Nachfahren oder Vorfahren nicht genannt werden, ist es schwer ohne die Kirchenbücher weiter zu kommen. Ich kann Ihnen aber mit einer interessanten Sache dienen. In Ilmenau gebürtig heiratet am 7. März 1721 hier die Anna Catharina Dell, oder deller, oder Dellin, es gibt div. Schreibweisen. den Johann Georg Dümmler aus Käßlitz bei Heldburg. Dieser Dümmler war die Gründer der Coburger Pocellainfabrique, er konnte aber kein Porzellan herstellen, "Nur" Fayence. Dümmler arbeitete später bei den Greiners in Alsbach und bei Hammann in Wallendorf. Sein Sohn Johann Peter war später in Bayreuth in der Neuen Porzellanfabrik tätig. Ich habe diese Sache zu meinem Buch "Coburger Fayencen" herausgefunden und dokumentiert. Rund 120 Seiten Text, cirka 20 Farbbilder von erhalten gebliebenen Fayencen, noch einige Radierungen und Stiche zu den damaligen arbeitbedingungen. Das Buch ist entstanden in Zusammnearbeit mit dem Hetjensmuseum in Düsseldorf, dem Anger-Museum in Erfurt, den Thüringschen landesmuseum in Eisenach und natürlich den Kunstsammlungen der Veste Coburg. Überall in dieses Museen sind noch Stücke aus der Fabrik, sprich Werkstatt oder Manufaktur die von 1740 bis 1774 bestand. Für heute, noch schöne Festtage und ein glückliches Neues Jahr 2004 Viele Grüße aus Coburg Helmut Wolter