Monatsdigest

[DNA-Genealogie] Neues Mitglied / Erfahrungen und Empfehlungen

Date: 2009/06/01 10:44:54
From: Roman C. Scholz <r.c.scholz(a)freenet.de>

Hallo Liste,

bin neu hier, aber schon etwas länger im Thema drin. Habe bisher die einfachen Tests bei iGenea für beide Linien machen lassen. Nähere Verwandte konnt ich zwar nicht finden, aber die Datenbank wird ja ständig größer und ich hoffe dass es in Zukunft zum Standard wird neben der klassischen Forschung auch solche Tests machen zu lassen.

Frage an Wolfgang Killinger: Ich habe im Listenarchiv Deine Fragen gesehen, sind die mittlerweile alle geklärt oder besteht noch Beratungsbedarf? Wenn ja kann ich gerne nochmal genauer auf alles eingehen was für Dich wichtig ist.

Viele Grüße

Roman Scholz

[DNA-Genealogie] Vorstellung und Fragen über SMG F

Date: 2009/06/12 09:51:04
From: Stefan Fleischmann <stefanfleischmann(a)kabelbw.de>

Hallo,

heute will ich mich nun endlich auch mal vorstellen.
Nach langem "nur mitlesen " in der Liste möchte ich nun auch im DNA Sumpf 
mitmischen.

Mein Name ist Stefan Fleischmann, bin 40 Jahre alt, verheiratet und habe 
einen Sohn.
Die Genealogie beschäftigt mich schon seit ca 29 Jahren.Ich bin in 
Oberschlesien(Wendzin,Tarnowitz) und Südmähren (Erdberg,Schönau, Grafendorf, 
Feldsberg, Eisgrub und Nikolsburg) auf der Suche nach meinen Ahnen.

Da ich modernen Forschungstechniken sehr aufgeschlossen bin hab ich nun 
endlich mal einen DNA Test bei der SMGF machen lassen.
Nun bin ich am überlegen mir den Y DNA und den Mitochondrial Test für 
jeweils 49,90 $ bei  http://www.genetree.com/  freischalten zu lassen.

Hier meine Fragen:
Dort wird die Y-DNA  "nur" mit 46-Markern aufgelöst ( bei igenea 67 Marker) 
und die Mitochondrial DNA  in HVR-1,2,3 aufgelöst.
Sind 46 Marker zu wenig? Ist der Test mit 67 Markern so viel besser?
Ist der Mitochondrial DNA ok oder gibt es noch bessere?
Komme ich durch suchen evtl an den Test so ran? Wenn ja wie ?

Soll ich lieber wo anderst einen komplett neuen Test machen lassen, was 
natürlich nicht so günstig ist wie bei SMGF?

Fragen über Fragen  ...........

Was soll ich Eurer Meinung nach tun?

Liebe Grüsse aus dem sonnigen Metzingen

Stefan 


[DNA-Genealogie] Vorstellung und Fragen über SMG F

Date: 2009/06/12 12:02:28
From: Roman C. Scholz <r.c.scholz(a)freenet.de>

Hallo Stefan,

mit SMGF bin ich nicht vertraut, habs mir aber kurz angesehen. In den FAQ 
steht unter Nr. 4, dass die Ergebnisse nur in einer Datenbank veröffentlicht 
werden und man sie sich dann selber raussuchen kann. "Frühere Kunden" müssen 
dafür bei genetree einen account aufmachen und ihre Ergebnisse freischalten 
lassen.
Kannst Du denn jetzt schon Deine Ergebnisse in der Datenbank sehen? Wenn ja, 
wieviele Marker der Y-DNA und welche Teile der mtDNA wurden untersucht?
Wenn Du für 49,90$  46 Marker und hvr1&2 (hvr3 ist eigentlich ein Teil von 
hvr2) bekommst dann scheint mir das sehr günstig, wieviel hast Du denn 
bereits bezahlt?

Die Auflösung ist vollkommen ausreichend, natürlich ginge auch 67 oder die 
vollständige mtDNA, aber Du wirst wohl schon bei 46 Markern und hvr1&2 nur 
eine überschaubare Anzahl von Übereinstimmungen haben, so dass sich mehr 
höchstwahrscheinlich nicht lohnt.
Klingt also eigentlich ganz gut, aber schau nochmal nach ob Du Deine 
Ergebnisse nicht eh schon in der Datenbank findest und sag mir bitte was das 
bisher gekostet hat, würde mich interessieren.
Wie gesagt mit SMGF kenn ich mich nicht aus, aber Du kannst Deine Daten ja 
später auf jeden Fall noch selber bei ysearch und mitosearch hochladen, das 
ist eine etwas größere Datenbank wo auch viele FTDNA-Kunden drin sind.

Schöne Grüße

Roman Scholz

----- Original Message ----- 
From: "Stefan Fleischmann" <stefanfleischmann(a)kabelbw.de>
To: "DNA-Genealogie-L" <dna-genealogie-l at genealogy.net>
Sent: Friday, June 12, 2009 9:51 AM
Subject: [DNA-Genealogie] Vorstellung und Fragen über SMGF


Hallo,

heute will ich mich nun endlich auch mal vorstellen.
Nach langem "nur mitlesen " in der Liste möchte ich nun auch im DNA Sumpf
mitmischen.

Mein Name ist Stefan Fleischmann, bin 40 Jahre alt, verheiratet und habe
einen Sohn.
Die Genealogie beschäftigt mich schon seit ca 29 Jahren.Ich bin in
Oberschlesien(Wendzin,Tarnowitz) und Südmähren (Erdberg,Schönau, Grafendorf,
Feldsberg, Eisgrub und Nikolsburg) auf der Suche nach meinen Ahnen.

Da ich modernen Forschungstechniken sehr aufgeschlossen bin hab ich nun
endlich mal einen DNA Test bei der SMGF machen lassen.
Nun bin ich am überlegen mir den Y DNA und den Mitochondrial Test für
jeweils 49,90 $ bei  http://www.genetree.com/  freischalten zu lassen.

Hier meine Fragen:
Dort wird die Y-DNA  "nur" mit 46-Markern aufgelöst ( bei igenea 67 Marker)
und die Mitochondrial DNA  in HVR-1,2,3 aufgelöst.
Sind 46 Marker zu wenig? Ist der Test mit 67 Markern so viel besser?
Ist der Mitochondrial DNA ok oder gibt es noch bessere?
Komme ich durch suchen evtl an den Test so ran? Wenn ja wie ?

Soll ich lieber wo anderst einen komplett neuen Test machen lassen, was
natürlich nicht so günstig ist wie bei SMGF?

Fragen über Fragen  ...........

Was soll ich Eurer Meinung nach tun?

Liebe Grüsse aus dem sonnigen Metzingen

Stefan

_______________________________________________
DNA-Genealogie-L mailing list / DNA-Genealogie-L at genealogy.net
Die Listenmitglieder können ihre Einstellungen ändern unter
http://list.genealogy.net/mm/listinfo/dna-genealogie-l

DNA-Genalogie im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/DNA-Genealogie


[DNA-Genealogie] Vorstellung und Fragen über SMG F

Date: 2009/06/15 10:20:53
From: Stefan Fleischmann <stefanfleischmann(a)kabelbw.de>

Hallo Roman,

also bezahlt hab ich bis jetzt noch nichts.
Ich habe mir den Test online bestellt und der ist in kurzer Zeit per Post 
gekommen.
Der Test besteht aus einer Flüssigkeit die man ein paar Minuten gurgeln 
muss.

Meine Ergebnisse hab ich bis jetzt noch nicht gefunden.
Der Test ist anscheinend so aufgelöst: 46 Marker und hvr1&2

Ich werd mal ein weilchen wartn ob ich meine Ergebnise online finde.

Gruss Stefan
----- Original Message ----- 
From: "Roman C. Scholz" <r.c.scholz(a)freenet.de>
To: "DNA-Genealogie-L" <dna-genealogie-l at genealogy.net>
Sent: Friday, June 12, 2009 12:02 PM
Subject: Re: [DNA-Genealogie]Vorstellung und Fragen über SMGF


Hallo Stefan,

mit SMGF bin ich nicht vertraut, habs mir aber kurz angesehen. In den FAQ
steht unter Nr. 4, dass die Ergebnisse nur in einer Datenbank veröffentlicht
werden und man sie sich dann selber raussuchen kann. "Frühere Kunden" müssen
dafür bei genetree einen account aufmachen und ihre Ergebnisse freischalten
lassen.
Kannst Du denn jetzt schon Deine Ergebnisse in der Datenbank sehen? Wenn ja,
wieviele Marker der Y-DNA und welche Teile der mtDNA wurden untersucht?
Wenn Du für 49,90$  46 Marker und hvr1&2 (hvr3 ist eigentlich ein Teil von
hvr2) bekommst dann scheint mir das sehr günstig, wieviel hast Du denn
bereits bezahlt?

Die Auflösung ist vollkommen ausreichend, natürlich ginge auch 67 oder die
vollständige mtDNA, aber Du wirst wohl schon bei 46 Markern und hvr1&2 nur
eine überschaubare Anzahl von Übereinstimmungen haben, so dass sich mehr
höchstwahrscheinlich nicht lohnt.
Klingt also eigentlich ganz gut, aber schau nochmal nach ob Du Deine
Ergebnisse nicht eh schon in der Datenbank findest und sag mir bitte was das
bisher gekostet hat, würde mich interessieren.
Wie gesagt mit SMGF kenn ich mich nicht aus, aber Du kannst Deine Daten ja
später auf jeden Fall noch selber bei ysearch und mitosearch hochladen, das
ist eine etwas größere Datenbank wo auch viele FTDNA-Kunden drin sind.

Schöne Grüße

Roman Scholz

----- Original Message ----- 
From: "Stefan Fleischmann" <stefanfleischmann(a)kabelbw.de>
To: "DNA-Genealogie-L" <dna-genealogie-l at genealogy.net>
Sent: Friday, June 12, 2009 9:51 AM
Subject: [DNA-Genealogie] Vorstellung und Fragen über SMGF


Hallo,

heute will ich mich nun endlich auch mal vorstellen.
Nach langem "nur mitlesen " in der Liste möchte ich nun auch im DNA Sumpf
mitmischen.

Mein Name ist Stefan Fleischmann, bin 40 Jahre alt, verheiratet und habe
einen Sohn.
Die Genealogie beschäftigt mich schon seit ca 29 Jahren.Ich bin in
Oberschlesien(Wendzin,Tarnowitz) und Südmähren (Erdberg,Schönau, Grafendorf,
Feldsberg, Eisgrub und Nikolsburg) auf der Suche nach meinen Ahnen.

Da ich modernen Forschungstechniken sehr aufgeschlossen bin hab ich nun
endlich mal einen DNA Test bei der SMGF machen lassen.
Nun bin ich am überlegen mir den Y DNA und den Mitochondrial Test für
jeweils 49,90 $ bei  http://www.genetree.com/  freischalten zu lassen.

Hier meine Fragen:
Dort wird die Y-DNA  "nur" mit 46-Markern aufgelöst ( bei igenea 67 Marker)
und die Mitochondrial DNA  in HVR-1,2,3 aufgelöst.
Sind 46 Marker zu wenig? Ist der Test mit 67 Markern so viel besser?
Ist der Mitochondrial DNA ok oder gibt es noch bessere?
Komme ich durch suchen evtl an den Test so ran? Wenn ja wie ?

Soll ich lieber wo anderst einen komplett neuen Test machen lassen, was
natürlich nicht so günstig ist wie bei SMGF?

Fragen über Fragen  ...........

Was soll ich Eurer Meinung nach tun?

Liebe Grüsse aus dem sonnigen Metzingen

Stefan

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DNA-Genalogie im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/DNA-Genealogie

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[DNA-Genealogie] Familien Gesundheits Geschichte

Date: 2009/06/15 11:41:53
From: sanddorn <sanddorn52(a)web.de>

Liebe Leser/Innen der DNA-/DNS-Mailingliste,

neben den interessanten Forschungsgebieten Genealogie / Familienforschung
und DNA/DNS gibt es ein weiteres höchst interessantes Forschungsgebiet, das
für Familienforscher wesentliche Einblicke in die gesundheitliche
Entwicklung der Vorfahren und damit die möglicherweise erbliche Belastung
gewährt  - - das ist die
Familiäre Gesundheitsgeschichte.

Insofern scheinen die drei vorgenannten  Bereiche eng miteinander verwoben
zu sein.
Ob das so ist und wenn ja - - wie eng und weitgehend diese Verquickungen
sich erstrecken, darüber herrscht bei mir (und sicher nicht nur bei mir) so
ziemliches "Dunkel".

Ich bin auf dieses Thema durch einen Beitrag in einer amerik. Mailingliste
gestoßen - - hier :
http://blog.eogn.com/eastmans_online_genealogy/2009/06/-along-those-lines-by-george-g-morgan-tracing-your-family-health-history.html

sowie die deutsche Übersetzung mit Google Translate - - hier :
http://translate.google.com/translate?hl=de&sl=en&u=http://www.eogn.com/&sa=X&oi=translate&resnum=1&ct=result&prev=/search%3Fq%3Deastman%2527s%2Bnewsletter%26hl%3Dde%26lr%3D

Sodann kann man im Internet weitere Beiträge finden, wenn man bei Google
eingibt :
" Tracing Your Family Health History " (ohne Anführungszeichen)
Es werden 270.000.000 (!)  Beiträge aufgelistet.

Bei folgender Seite kann man z.B. sein Familien Gesundheits Portrait online
erstellen und ausdrucken lassen :
https://familyhistory.hhs.gov/fhh-web/familyHistory/start.action;jsessionid=F5C62DD88C84344751764E390A62F446?create=true

Auch auf der Internetseite "Cydi's List" kann man einiges über das Thema
nachlesen - - hier :
http://www.cyndislist.com/dna.htm#Health

Es muß eingeräumt werden, dass das Gebiet Familien-Gesundheit und Vererbung
so ziemlich ins Intime gehen kann.
Zumindest haben sicher viele Menschen Probleme damit, offen über das Thema
zu reden.
In den USA ist man da offenbar bereits ein wenig weiter und offener für
diese Dinge.

***********************************************************
Es würde mich mal interessieren, ob diese Mailingliste von diesem Thema
tangiert wird.
Wenn ja : haben sich bereits Listenmitglieder mit dem Thema befaßt?

Viele Grüße

Heinz (Schlutow)


[DNA-Genealogie] Vorstellung und Fragen über SMG F

Date: 2009/06/15 12:06:48
From: Roman C. Scholz <r.c.scholz(a)freenet.de>

Hallo Stefan,

hab mich ein bischen informiert:

SMGF ist kein kommerzieller Anbieter sondern eine gemeinnützige Stiftung. 
Der Test ist kostenlos, die Untersuchungszeiten dafür relativ lang, mit ein 
bis zwei Jahren muss man rechnen. Um teilzunehmen muss man eine Ahnenliste 
mit mindestens 4 Generationen beifügen.
Da es keine Benachrichtigung gibt muss man selber ab und zu suchen ob die 
Ergebnisse schon da sind.
36 (oder doch 46?) Marker des Y-Chromosoms werden untersucht, die hvr1&2 der 
mtDNA sowie einige autosomale Marker.
Man kann in der Datenbank zwar vergleichen und die Herkunft genetisch 
ähnlicher Personen sehen, aber Kontaktaufnahme ist offenbar nicht 
vorgesehen, dazu muss man SMGF extra anschreiben, die übernehmen das dann.
Die 36 Marker entsprechen nicht genau der Auswahl die bei anderen Anbietern 
üblich ist, aber ich gehe davon aus, dass genügend wichtige Marker dabei 
sind um sich mit dem Ergebnis auch bei Ysearch zu beteiligen und zu suchen 
(hvr1&2 reichen sowieso). Bei Ysearch und mitosearch sind natürlich nicht 
alle Datensätze anderer Anbieter, insbesondere nicht mal die Hälfte der 
FTDNA-Kunden. Ob es sich für den Zugang zu diesen zusätzlichen Daten aber 
lohnt extra einen Test bei FTDNA zu machen muss jeder selbst entscheiden, 
man weiß natürlich vorher nie ob und wo man was findet.
Ein kleiner Nachteil ist, dass die Haplogruppen nicht bestimmt werden, aber 
mit den Daten kann man das auch selber einigermaßen zuverlässig rausfinden, 
bspw. hier:
http://www.hprg.com/hapest5/hapest5a/hapest5.htm

Die Informationen habe ich von dieser Seite: 
http://www.ahnenforschung-sterk.de/dna-genealogie/198-smgf-kostenloser-dna-test.html 
und aus dem FTDNA Forum.

Fazit: Wenn man die zusätzlichen Leistungen der anderen Anbieter nicht 
braucht und einem die lange Wartezeit nichts ausmacht ist das meiner Meinung 
nach eine gute Alternative.

Gruss

Roman









----- Original Message ----- 
From: "Stefan Fleischmann" <stefanfleischmann(a)kabelbw.de>
To: "DNA-Genealogie-L" <dna-genealogie-l at genealogy.net>
Sent: Monday, June 15, 2009 10:20 AM
Subject: Re: [DNA-Genealogie]Vorstellung und Fragen über SMGF


Hallo Roman,

also bezahlt hab ich bis jetzt noch nichts.
Ich habe mir den Test online bestellt und der ist in kurzer Zeit per Post
gekommen.
Der Test besteht aus einer Flüssigkeit die man ein paar Minuten gurgeln
muss.

Meine Ergebnisse hab ich bis jetzt noch nicht gefunden.
Der Test ist anscheinend so aufgelöst: 46 Marker und hvr1&2

Ich werd mal ein weilchen wartn ob ich meine Ergebnise online finde.

Gruss Stefan
----- Original Message ----- 
From: "Roman C. Scholz" <r.c.scholz(a)freenet.de>
To: "DNA-Genealogie-L" <dna-genealogie-l at genealogy.net>
Sent: Friday, June 12, 2009 12:02 PM
Subject: Re: [DNA-Genealogie]Vorstellung und Fragen über SMGF


Hallo Stefan,

mit SMGF bin ich nicht vertraut, habs mir aber kurz angesehen. In den FAQ
steht unter Nr. 4, dass die Ergebnisse nur in einer Datenbank veröffentlicht
werden und man sie sich dann selber raussuchen kann. "Frühere Kunden" müssen
dafür bei genetree einen account aufmachen und ihre Ergebnisse freischalten
lassen.
Kannst Du denn jetzt schon Deine Ergebnisse in der Datenbank sehen? Wenn ja,
wieviele Marker der Y-DNA und welche Teile der mtDNA wurden untersucht?
Wenn Du für 49,90$  46 Marker und hvr1&2 (hvr3 ist eigentlich ein Teil von
hvr2) bekommst dann scheint mir das sehr günstig, wieviel hast Du denn
bereits bezahlt?

Die Auflösung ist vollkommen ausreichend, natürlich ginge auch 67 oder die
vollständige mtDNA, aber Du wirst wohl schon bei 46 Markern und hvr1&2 nur
eine überschaubare Anzahl von Übereinstimmungen haben, so dass sich mehr
höchstwahrscheinlich nicht lohnt.
Klingt also eigentlich ganz gut, aber schau nochmal nach ob Du Deine
Ergebnisse nicht eh schon in der Datenbank findest und sag mir bitte was das
bisher gekostet hat, würde mich interessieren.
Wie gesagt mit SMGF kenn ich mich nicht aus, aber Du kannst Deine Daten ja
später auf jeden Fall noch selber bei ysearch und mitosearch hochladen, das
ist eine etwas größere Datenbank wo auch viele FTDNA-Kunden drin sind.

Schöne Grüße

Roman Scholz

----- Original Message ----- 
From: "Stefan Fleischmann" <stefanfleischmann(a)kabelbw.de>
To: "DNA-Genealogie-L" <dna-genealogie-l at genealogy.net>
Sent: Friday, June 12, 2009 9:51 AM
Subject: [DNA-Genealogie] Vorstellung und Fragen über SMGF


Hallo,

heute will ich mich nun endlich auch mal vorstellen.
Nach langem "nur mitlesen " in der Liste möchte ich nun auch im DNA Sumpf
mitmischen.

Mein Name ist Stefan Fleischmann, bin 40 Jahre alt, verheiratet und habe
einen Sohn.
Die Genealogie beschäftigt mich schon seit ca 29 Jahren.Ich bin in
Oberschlesien(Wendzin,Tarnowitz) und Südmähren (Erdberg,Schönau, Grafendorf,
Feldsberg, Eisgrub und Nikolsburg) auf der Suche nach meinen Ahnen.

Da ich modernen Forschungstechniken sehr aufgeschlossen bin hab ich nun
endlich mal einen DNA Test bei der SMGF machen lassen.
Nun bin ich am überlegen mir den Y DNA und den Mitochondrial Test für
jeweils 49,90 $ bei  http://www.genetree.com/  freischalten zu lassen.

Hier meine Fragen:
Dort wird die Y-DNA  "nur" mit 46-Markern aufgelöst ( bei igenea 67 Marker)
und die Mitochondrial DNA  in HVR-1,2,3 aufgelöst.
Sind 46 Marker zu wenig? Ist der Test mit 67 Markern so viel besser?
Ist der Mitochondrial DNA ok oder gibt es noch bessere?
Komme ich durch suchen evtl an den Test so ran? Wenn ja wie ?

Soll ich lieber wo anderst einen komplett neuen Test machen lassen, was
natürlich nicht so günstig ist wie bei SMGF?

Fragen über Fragen  ...........

Was soll ich Eurer Meinung nach tun?

Liebe Grüsse aus dem sonnigen Metzingen

Stefan

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DNA-Genealogie-L mailing list / DNA-Genealogie-L at genealogy.net
Die Listenmitglieder können ihre Einstellungen ändern unter
http://list.genealogy.net/mm/listinfo/dna-genealogie-l

DNA-Genalogie im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/DNA-Genealogie

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DNA-Genealogie-L mailing list / DNA-Genealogie-L at genealogy.net
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http://list.genealogy.net/mm/listinfo/dna-genealogie-l

DNA-Genalogie im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/DNA-Genealogie

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DNA-Genealogie-L mailing list / DNA-Genealogie-L at genealogy.net
Die Listenmitglieder können ihre Einstellungen ändern unter
http://list.genealogy.net/mm/listinfo/dna-genealogie-l

DNA-Genalogie im GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/DNA-Genealogie


[DNA-Genealogie] Familien Gesundheits Geschichte

Date: 2009/06/15 23:05:57
From: Familienarchiv Fritsche + Saldarriaga <familienarchiv(a)genealogie-fritsche.de>

Hallo Heinz,

meine ganz persönliche Meinung:

<< Zumindest haben sicher viele Menschen Probleme damit, offen über das 
Thema zu reden.  In den USA ist man da offenbar bereits ein wenig weiter 
und offener für diese Dinge. >>

Man kann zum einen die amerikanische Gesellschaft nicht mit unserer 
vergleichen, und zum anderen bezweifle ich stark, daß man "weiter ist", 
wenn man offen, noch dazu mit Unbekannten, über sehr private Dinge redet ...

In vielen anderen Dingen, wenn man es schon so vergleichen möchte, sind 
wir vielleicht weiter als die Amis.

Für mich persönlich jedenfalls wäre dies keinesfalls ein Thema, das ich 
in einer Mailingliste, einem Forum oder ähnlichem ausbreiten würde - ich 
möchte nicht "weiter sein" und würde es ausschließlich mit einem 
geeigneten Facharzt besprechen, wo es m. M. n. hingehört. Zum Glück 
liegt aber derartiges nicht an.

Viele Grüße,
Jürgen

**********************************************************************
Jürgen Fritsche
Taunusring 56, 63150 Heusenstamm
----------------------------------------------------------------------
mailto:familienarchiv at genealogie-fritsche.de
http://www.genealogie-fritsche.de
**********************************************************************
Forschungsprojekt "FRITSCHE / FRITZSCH / ...-Datenbank":
http://www.genealogie-fritsche.de/fritsche-db.htm

Forschungsprojekt "Sanitäts-Einheiten im 2. WK"
http://www.genealogie-fritsche.de/sanitaetseinheiten.htm
**********************************************************************




-------- Original Message  --------
Subject: [DNA-Genealogie] Familien Gesundheits Geschichte
From: sanddorn <sanddorn52(a)web.de>
To: dna-genealogie-l at genealogy.net
Date: Montag, 15. Juni 2009 11:41:53

> Liebe Leser/Innen der DNA-/DNS-Mailingliste,
> 
> neben den interessanten Forschungsgebieten Genealogie / Familienforschung
> und DNA/DNS gibt es ein weiteres höchst interessantes Forschungsgebiet, das
> für Familienforscher wesentliche Einblicke in die gesundheitliche
> Entwicklung der Vorfahren und damit die möglicherweise erbliche Belastung
> gewährt  - - das ist die
> Familiäre Gesundheitsgeschichte.
> 
> Insofern scheinen die drei vorgenannten  Bereiche eng miteinander verwoben
> zu sein.
> Ob das so ist und wenn ja - - wie eng und weitgehend diese Verquickungen
> sich erstrecken, darüber herrscht bei mir (und sicher nicht nur bei mir) so
> ziemliches "Dunkel".
> 
> Ich bin auf dieses Thema durch einen Beitrag in einer amerik. Mailingliste
> gestoßen - - hier :
> http://blog.eogn.com/eastmans_online_genealogy/2009/06/-along-those-lines-by-george-g-morgan-tracing-your-family-health-history.html 
> 
> 
> sowie die deutsche Übersetzung mit Google Translate - - hier :
> http://translate.google.com/translate?hl=de&sl=en&u=http://www.eogn.com/&sa=X&oi=translate&resnum=1&ct=result&prev=/search%3Fq%3Deastman%2527s%2Bnewsletter%26hl%3Dde%26lr%3D 
> 
> 
> Sodann kann man im Internet weitere Beiträge finden, wenn man bei Google
> eingibt :
> " Tracing Your Family Health History " (ohne Anführungszeichen)
> Es werden 270.000.000 (!)  Beiträge aufgelistet.
> 
> Bei folgender Seite kann man z.B. sein Familien Gesundheits Portrait online
> erstellen und ausdrucken lassen :
> https://familyhistory.hhs.gov/fhh-web/familyHistory/start.action;jsessionid=F5C62DD88C84344751764E390A62F446?create=true 
> 
> 
> Auch auf der Internetseite "Cydi's List" kann man einiges über das Thema
> nachlesen - - hier :
> http://www.cyndislist.com/dna.htm#Health
> 
> Es muß eingeräumt werden, dass das Gebiet Familien-Gesundheit und Vererbung
> so ziemlich ins Intime gehen kann.
> Zumindest haben sicher viele Menschen Probleme damit, offen über das Thema
> zu reden.
> In den USA ist man da offenbar bereits ein wenig weiter und offener für
> diese Dinge.
> 
> ***********************************************************
> Es würde mich mal interessieren, ob diese Mailingliste von diesem Thema
> tangiert wird.
> Wenn ja : haben sich bereits Listenmitglieder mit dem Thema befaßt?
> 
> Viele Grüße
> 
> Heinz (Schlutow)


[DNA-Genealogie] Familien Gesundheits Geschichte

Date: 2009/06/16 08:36:22
From: sanddorn <sanddorn52(a)web.de>

Hallo Jürgen,
freut mich, dass sich wenigstens eine Stimme aus dieser Liste zu Wort
meldet - - und noch dazu eine recht kompetente Stimme.
Denn dass Du ziemlich gut mit der Materie der DNS vertraut bist, weiß ich
aus vielen Deiner Beiträge hier.
Allerdings gilt ja Dein Interesse hauptsächlich  der Anthropologie, Genetik
von Volksgruppen.

************************
Zu Deinem Statement bezüglich der Amis :
Wo Du Recht hast, hast Du natürlich Recht .

Und - - was die "Ausbreitung" des Themas in einer Mailingliste oder einem
Forum für DNS betrifft :
Da stimme ich Dir natürlich zu - - wenn es um rein persönliche Dinge geht.
Das hast Du ja vor einem halben Jahr bereits ausführlich dargelegt, als wir
das Thema "Gentest, Medizin und Erbkrankheiten" hier in dieser Liste bereits
einmal behandelt haben.
Wobei wir in Deutschland ja in den vergangenen etwa 5 Jahrzehnten eine
umfangreiche Veränderung im Hinblick auf diese Dinge erlebt haben.

In meinen Kindheitstagen wurden noch viele Dinge sehr zurückhaltend
behandelt.
Vieles war in der Gesellschaft einfach "tabu" - - (Homosexualität [Schwule
und Lesben] ; heutzutage überhaupt kein Thema mehr, ja sogar
gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften werden im Standesamt
eingetragen; und wenn jemand sich darüber in der Öffentlichkeit abfällig
äußern sollte, wird er wegen Diffamierung "rangekriegt". Auch war
Homosexualität bis vor einigen Jahrzehnten sogar noch strafbar ! - § 175 des
Strafgesetzbuches - )

Oder nimm das gesamte Behinderten-Wesen. Was haben sich die Leute noch vor
einigen Jahrzehnten mit ihren fehlgebildeten Kindern "schwergetan". Heute
siehst Du morgens und abends viele Behinderte zu bzw. von den Tagesstätten
strömen. Kein Mensch macht ein großes Aufsehen darum.
Oder nimm die vielen älteren Menschen mit ihren Rollatoren im Straßenbild.
Oder nimm die Schwerstkranken, die mit ihrem Krebs leben und auch kein
Geheimnis darum machen.

Und ich denke : das ist gut so.

Denn es ist doch so :
Was kann jemand dafür, dass er eine heimtückische Krankheit "ererbt" oder
"erworben" hat - - abgesehen von solchen Krankheiten, die man selbst durch
Mißbrauch (Alkohol, Drogen, Rauchen usw.) erworben hat?

Und da sind wir schon beim Thema.

Hier in der Liste geht es vorrangig um DNS (DNA). Ich habe mich bislang
selten an den Diskussionen beteiligt, weil ich mich  (noch) zu wenig  mit
der
Materie beschäftigt habe.
Dennoch verfolge ich die Wortmeldungen mit Interesse, zumal es die
Genealogie sehr stark tangiert.
Aber : man kann damit nicht herausfinden, an welchem Datum mein
10Ur-Großvater geboren wurde, wann er gestorben ist, wann er geheiratet hat,
wo er gelebt hat, wieviel Kinder er hatte, was er von Beruf war.
Wohl kann man damit herausfinden, ob man mit einem anderen Menschen
vermutlich blutsverwandt ist bzw. irgendwann mal dieselben Vorfahren
hatte - - mehr aber auch nicht. Das ist natürlich schon was - ohne Frage.

Aber wesentlich interessanter wäre für mich, herauszufinden, weshalb ist ein
Mensch Sanguiniker, Phlegmatiker, Choleriker, Melancholiker, Pykniker,
Athletiker, Leptosomer?
Oder weshalb bekommt ein Mensch Krebs? Ok - weil er ihn von einem seiner
Vorfahren ererbt hat. Oder hat er ihn vielleicht doch irgendwie selbst
erworben? Oder hängt das mit der seelischen Verfassung eines Menschen
zusammen?

Kann die Methode "Familienaufstellung"  dazu beitragen,
ererbten oder erworbenen Krebs zu "besiegen" und damit zum  Verschwinden zu
bringen (wie das Bert Hellinger lehrt) ?
Oder ist sowas Esoterik bzw. Scharlatanerie?

Damit untrennbar verbunden scheinen mir aber auch Begriffe wie Vererbung,
Genetik, Erbgang, Genotyp, Erbmaterial, Mutation usw. im Hinblick auf die
Gesundheitsgeschichte einer Familie sowie deren Vorfahren zu sein.

Und das, denke ich, macht die Familienforschung erst so richtig spannend.
Ich will ja gar nicht wissen, was für eine Krankheit  ein Forscherfreund in
der Mailingliste von einem seiner Vorfahren ererbt hat, sondern ich will
wissen :
was muß man an Daten von seinen Vorfahren sammeln, um herauszufinden, das es
z.B. zu Familiären Minderwuchs (Zwergenwuchs) kam.
Oder weshalb trat in einer Familie vermehrt Osteoporose auf?

********************************************
Ok - Jürgen - ich weiß : es ist ein riesiges Gebiet - diese
Familienforschung mit allen Nebenbereichen.

Vielleicht ist das hier auch nicht die richtige Liste dafür. Vermutlich muß
man alles so ein wenig eingrenzen / abgrenzen.

Für mich ist aber eben das reine "Datensammeln" über meine Vorfahren nicht 
ausreichend.

Vielleicht können aber ja meine Ausführungen Anreiz zu weiteren Erörterungen
sein?
Wenn nicht, schweige ich wieder still ;-))

Auch können wir uns - falls keine weiteren Wortmeldungen folgen -  bilateral 
weiter austauschen (falls Du Interesse hast).

In diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen Tag und - -

viele Grüße

Heinz (Schlutow)


----- Original Message ----- 
From: "Familienarchiv Fritsche + Saldarriaga"
<familienarchiv at genealogie-fritsche.de>
To: "DNA-Genealogie-L" <dna-genealogie-l at genealogy.net>
Sent: Monday, June 15, 2009 11:05 PM
Subject: Re: [DNA-Genealogie] Familien Gesundheits Geschichte


> Hallo Heinz,
>
> meine ganz persönliche Meinung:
>
> << Zumindest haben sicher viele Menschen Probleme damit, offen über das
> Thema zu reden.  In den USA ist man da offenbar bereits ein wenig weiter
> und offener für diese Dinge. >>
>
> Man kann zum einen die amerikanische Gesellschaft nicht mit unserer
> vergleichen, und zum anderen bezweifle ich stark, daß man "weiter ist",
> wenn man offen, noch dazu mit Unbekannten, über sehr private Dinge redet
> ...
>
> In vielen anderen Dingen, wenn man es schon so vergleichen möchte, sind
> wir vielleicht weiter als die Amis.
>
> Für mich persönlich jedenfalls wäre dies keinesfalls ein Thema, das ich in
> einer Mailingliste, einem Forum oder ähnlichem ausbreiten würde - ich
> möchte nicht "weiter sein" und würde es ausschließlich mit einem
> geeigneten Facharzt besprechen, wo es m. M. n. hingehört. Zum Glück liegt
> aber derartiges nicht an.
>
> Viele Grüße,
> Jürgen
>