Monatsdigest

[AK-Mueller] Bahnbrückenmühle bei Windheim / Hafenlohr

Date: 2015/08/16 19:01:34
From: jkirchberg <jkirchberg(a)web.de>

Guten Tag miteinander und herzlichen Dank für die Aufnahme!
 
Ich heisse Jutta Kirchberg und bin dabei, die Spuren meiner recht reisefreudigen Verwandtschaft zu erforschen.
 
Ich habe im Rahmen dieser Spurensuche herausgefunden, dass mein Urgroßvater Gustav Anton Maximilian Stauch  Verwalter von /bei (?) der Bahnbrückenmühle in Windheim war. So wird er auf der Geburtsurkunde meiner Großmutter von 1887 genannt.
 
Per Google habe ich dies gefunden:   http://wachengrund.1.vg/hubertus.htm
Interessant für mich ist der Abschnitt:
'Ursprung des kleinen Weilers sind aber die Bahnbrückenmühlen. Die Mühlen waren nach der Brücke benannt. Diese wiederum hatte ihren Namen von den sogenannten Schmierbahnen, auf denen mit Schmierschlitten Scheit- und Prügelholz an die Hafenlohr zum Flößen gebracht wurden. Die erste Bahnbrückenmühle wurde im Jahr 1718 vom Windheimer Hermannus Köhler errichtet. Deshalb nannte man sie anfangs auch "Hermannsmühle". Später klapperten hier sogar zwei Körnermühlen. Von den letzten Müllern erwarb die Löwensteiner Standesherrschaft die Anwesen in den Jahren 1839 und 1845. Von den neuen Besitzern wurden die Mühlen verpachtet.
1885 wurden sie vom damaligen Pächter, einer Firma aus Wörth, in eine Holzschneidemühle umgewandelt. Weitergeführt wurde das Sägewerk seit 1902 von den Familien Schall-Gegenwarth aus Windheim, die dort auch die frühere Papiermühle erwarben.'
 
Recherchen in Windheim ergaben, dass meine Familie dort nicht ansässig geworden ist. Ich glaube, sie sind im Rahmen der Umwandlung1885 dort hin gekommen und beim erneuten Besitzerwechsel wieder fortgezogen sind. Ich hoffe noch auf genauere Auskünfte vom Archiv in Marktheidenfeld.
 
Weiss jemand von euch genaueres über diese Mühle? Was waren die Aufgaben eines Verwalters dort? Wohl eher technischer Art, denn mein Urgroßvater hatte später ein Patent auf eine Maschine und wurde als 'Fabrikant' bezeichnet. (Emmerich/ Niederrhein)
Leider wird auch nirgendwo die 'Firma aus Wörth' genauer benannt.
 
Es würde mich freuen, wenn ich ein bisschen mehr über all das erfahren könnte.
 
Mit liebem Gruß
Jutta Kirchberg
 
 

[AK-Mueller] Fw: Aw: Bahnbrückenmühle

Date: 2015/08/16 21:48:40
From: jkirchberg <jkirchberg(a)web.de>

 
 
Gesendet: Sonntag, 16. August 2015 um 21:43 Uhr
Von: "Jutta Kirchberg" <jkirchberg(a)web.de>
An: "Eberhard Ref" <Eberhard.Ref(a)gmx.de>
Betreff: Aw: Bahnbrückenmühle
 
Hallo Herr Ref,
 
danke für Ihre Antwort.
Die diversen Unterlagen im Landesarchiv sind mir bekannt, die Vermutung in Bezug auf den Namen Wörth hatte ich auch schon.
Ich hatte den Ersteller der Website, Herrn Dürr,  angeschrieben und bekam heute die Auskunft, dass es sich um die Firma Cäsar Fuchs aus Amorbach gehandelt hat.
Ich zitiere die Antwort von Herrn Dürr, vielleicht ist das Thema für die Gruppe auch allgemein interessant:
 
Vom Sägewerk ist vieles nach dem Besitzerwechsel bekannt, vorher nichts. Auch der Name Stauch ist mir kein Begriff.
Allerdings kenne ich den Namen des Unternehmens: Cäsar Fuchs u. Cie, Amorbach. Bereits damals wurden, wie in der gesamten späteren Zeit, Fassdauben hergestellt. Zu diesem Zweck wurde der bestehende Mühlgraben erweitert, eine Wasserturbine eingebaut und eine Werkhalle erstellt. Die alten Mühlengebäude wurden abgerissen. Nur das Wohngebäude blieb erhalten und wurde umgebaut.
Die Fürsten Löwenstein-Wertheim-Rosenberg hatten die Mühlen verkauft und das Gelände zunächst an die Fa. Fuchs, später an Jacob Schall aus Sulzbach/Taunus verpachtet. Vielleicht können Sie mehr im Archiv in Bronnbach, in dem die Löwensteinischen Akten verwahrt sind, erfahren.
 
Mit freundlichem Gruß
Jutta Kirchberg
 
 
Gesendet: Sonntag, 16. August 2015 um 21:13 Uhr
Von: "Eberhard Ref" <Eberhard.Ref(a)gmx.de>
An: "Jutta Kirchberg" <jkirchberg(a)web.de>
Betreff: Bahnbrückenmühle
Hallo Frau Kirchberg,
 
im Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-Lit. B Nr. 6824 f, (Laufzeit 1868-1878) befindet sich eine Akte betr. Ankauf der Bahnbrückenmühle einschließlich Grundstücke im Lohrgrund der Gemarkungen Windheim und Bergrothenfels von Anton Wörth und Johannes Funsch sowie die Verpachtung dieser Mühle nebst Grundstücke an das Mühlenbauwesen.
 
Möglicherweise handelt es sich bei dem Käufer Anton Wörth um die gesuchte "Firma Wörth.
 
Viele Grüße
 
Eberhard Ref

[AK-Mueller] hnafmühle Zeitz BEYER (Mersebur g, Zeitz)

Date: 2015/08/26 10:27:50
From: Dipl-Kfm Jürgen Wagner <wpw159(a)arcor.de>


-----Ursprüngliche Nachricht----- Von: "Thomas Engelhardt" <ThomasEngelhardt2(a)gmx.de>
An: "AMF" <amf(a)genealogy.net>; <thueringen-l(a)genealogy.net>
Gesendet: Dienstag, 25. August 2015 15:41
Betreff: [AMF-Fo] BEYER (Merseburg, Zeitz)


Liebe Forschergemeinde,

wer von euch kann hier ggf. helfen?

Gesucht werden weiterführende resp. ergänzende Angaben zu:

Melchior Beyer, Hanfmüller in Zeitz

  x    um 1620    (Zeitz ?)
  +
I oo   25.02.1647  Zeitz St. Stephan   Sabina NN
                                      sie  oo I  um 1640/45  Jobst Meißner
II oo  21.11.1675  Zeitz st. Michael   Maria NN
                                      sie  x  err. 1622  (Zeitz)
                                           +  29.05.1702  Merseburg S.
Maximi
                                        oo I  um 1645/50  Zeitz  Peter
Stübner (Stüber)

bekannt vier Ki.


Viele Grüße aus Ilsede/ Ostfalen, Thomas (Engelhardt)
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