Monatsdigest

[AK-Mueller] Fw: 180 Mühlen in Westsachsen

Date: 2013/01/03 14:52:12
From: Dipl-Kfm Jürgen Wagner <wpw159(a)arcor.de>

Es werden Informationen gegen die Übernahme von Schreibarbeiten angeboten.
-----Ursprüngliche Nachricht----- Von: "Thomas Liebert - - 09328 Lunzenau" <thomas(a)ahnenforschung-liebert.de>
An: "liste_sachsen" <sachsen-l(a)genealogy.net>
Gesendet: Dienstag, 1. Januar 2013 15:43
Betreff: [SACHSEN-L] Willkommen in 2013



Hallo werte Mitforscher,

ich wünsche alles Gute für 2013 und maximale Forschungserfolge.

Gleich zu Beginn auf meiner Homepage eine größere Übersicht bzw.
Ausarbeitungen zu mehr als 180 Mühlen in Westachsen.

Als nächstes ist eine relativ umfangreiche Linksammlung geplant, wozu ich
gern Hinweise entgegen nehme. Wer sich dort
selbst mit verlinken will, den bitte ich um Homepage- bzw. eMail-Adresse,
verbunden mit den gewünschten Text zum Link.

Vielen Dank und beste Grüße Thomas

--

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www.ahnenforschung-liebert.de   -  letzte Aktualisierung:  01.01.2013
( Übersicht bzw. Ausarbeitungen zu mehr als 180 Mühlen in Westachsen)

Ich suche ständig genealogisches Material aus dem Territorium nördlich
und westlich von Chemnitz zum Aufbau einer "lokalen Ahnenstammkartei"

I am continuously looking for ancestral data from the area north and
west of Chemnitz in order to build a "local ancestry database"

[AK-Mueller] Fwd: Horstig,Droschker Mühle

Date: 2013/01/08 20:18:24
From: Bernd Thiel <bernd.thiel(a)gmx.de>

Kann jemand helfen oder hat jemand eine Idee wie man weiter suchen kann?


-------- Original-Nachricht --------
Betreff: Horstig,Droschker Mühle
Datum: Tue, 08 Jan 2013 18:36:53 +0100
Von: meinhard-mueller(a)t-online.de <meinhard-mueller(a)t-online.de>
Antwort an: meinhard-mueller(a)t-online.de <meinhard-mueller(a)t-online.de>
An: bernd.thiel(a)gmx.de


Hallo Herr Bernd Thiel,
Ein Urvater von mir (toter Punkt) ist Hans Horstig. Er war Müller in
Bogendorf bei Zibelle in der Ober Lausitz. Ab ca.1700 war er
Erbmühlenpächter der Droschker Mühle bei Niewerle, wo er 1736 starb.
Ich weiß, dass diese Mühle außerhalb ihres Forschungsbereichs liegt,
aber vielleicht können sie mir doch einen Tipp gebe, wie ich mehr über
diese Mühle und meinen Urvater erfahren kann.
Grüße von Meinhard Müller.






[AK-Mueller] Einladung 10. Webmeeting .:webgenealogie:, 30.01.2013

Date: 2013/01/13 16:27:37
From: René Gränz <rgraenz(a)gmx.de>

Liebe Familien- und Heimatforscher,
liebe Freunde unseres sächsischen Gemeinschaftsprojekts .:webgenealogie:.,


wir setzen zum Jahresanfang unsere Veranstaltungsreihe im sächsischen Gemeinschaftsprojekt .:webgenealogie:., die Webmeeting-Reihe, mit einem Nachholtermin aus 2012 fort.

Wir laden am 30.01.2013, 20.00 Uhr MEZ, zum 10. Webmeeting .:webgenealogie:. im Internet ein.

Mit dem Thema

Berufsgruppen sowie Wanderberufe und deren Erforschung in der Familien- und Heimatkunde, u. a. Schäfer, Müller, etc.

wenden sich die Referenten einem Sonderthema der Familien- und Heimatforschung zu. Es werden allgemeine Forschungstipps zu didaktischen Forschungsansätzen gegeben. Dies wird an Beispielen dargestellt und mit praktischen Hinweisen versehen.

Da unsere neue Software wieder für dieses Webmeeting zum Einsatz kommt, bitten wir um Anmeldung zum Webmeeting unter:

https://attendee.gotowebinar.com/register/7797401460807963392  

Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen zur Teilnahme am Webmeeting. Hilfe zur Nutzung des neuen Programms erhalten Sie unter:

http://support.citrixonline.com/de/webinar/all_files/G2W030001
http://support.citrixonline.com/de/webinar/all_files/G2W030002


Zur Teilnahme am Webmeeting benötigen Sie einen DSL-fähigen PC mit Lautsprecher
oder Headset.
 
Am Veranstaltungstag ist auch eine kurzfristige Teilnahme nach Einwahl unter 


http://www.joinwebinar.com/fec/?locale=de_DE&set=true


Bitte geben Sie als Webinar-ID 120-310-067 an und folgen den Bildschirmanweisungen.


Gleichzeitig laden wir alle Familien- und Heimatforscher in Sachsen und zu Sachsen zum Mittelsächsischen Genealogiekolloquium 2013, am 02./03.11.2013, im Rahmen des 18. Genealogiestammtisches Limbacher Land, schon heute herzlich ein. Alle Informationen hierzu finden Sie unter www.kolloquium2013.graenz.name. Um möglichst frühzeitige Anmeldung wird gebeten, um die Organisation zu erleichtern.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Rückfragen beantworten wir gern.

Mit freundlichem Gruß aus Dresden

 

 

René Gränz

-- 

René Gränz
PF 280214
01142 Dresden
Tel.: 0162-176 53 55
E-Mail: rgraenz(a)gmx.de
Net: www.graenz.name
Net: www.facebook.com/rene.graenz

---------------------------
+++ Genealogische Quellen online +++
+++ http://www.webgenealogie.de +++
+++ http://twitter.com/webgenealogie
+++ 10. Webmeeting +++ 30.01.2013 +++
---------------------------
14. Dresdner Residenztreff
14.05.2013 +++ http://drt.graenz.name +++
---------------------------
14. Genealogiestammtisch "Limbacher Land"
06.02.2013 +++ http://gsl.graenz.name +++
---------------------------
Mittelsächsisches Genealogiekolloquium 2013
02./03.11.2013 +++ www.kolloquium2013.graenz.name
---------------------------

[AK-Mueller] Berufsbezeichnung Mühlmeister

Date: 2013/01/18 19:01:02
From: Barbara Hoffmann <B.Hoffmann-Erfurt(a)kabelmail.de>

Hallo und alle guten Wünsche noch für 2013!


Mit Interesse habe ich heute im “Archiv der Liste AK-Mueller” gelesen und will nun mal versuchen, eine Frage los zu werden.

Seit einiger Zeit suche ich nach meinen Vorfahren. Sie haben im wesentlichen im Großraum Eisenach gelebt. Etliche Müller (Beruf!) sind auch dabei.

In Eisenach taucht dabei der Name Duphorn (früher auch Tuphorn) mehrfach auf. Als Berufsbezeichnungen (der/die Pfarrer hatten wohl auch Probleme, die vielen Duphorns zu unterscheiden!) stehen in den Kirchenbüchern

Müller, Mahlmüller, Mahlmeister, Mühlmeister, Mühlzimmermann, Mühl- und Zimmermann, Zimmermeister, Zimmermann.

Die verschiedenen Bezeichnungen wurden im 18. Jh. geschrieben.

  • M. E. wurde mit Müller, Mahlmüller, Mahlmeister derjenige bezeichnet, der die Mühle bediente, also das Getreide verarbeitete.
  • Ein Zimmermann/Zimmermeister verarbeitete Holz, folglich baute er auch Mühlen.
  • War nun ein Mühlzimmermann, Mühl- und Zimmermann ein Zimmermann, der sich auf den Bau von Mühlen spezialisiert hatte und damit ein Mühlmeister ein Meister der Mühlen baute???? Liege ich richtig, dass diese Männer nichts mit dem Mahlen von Getreide zu tun hatten? Ich bin mir nicht sicher ob diese Vermutung stimmt. Bei zwei Personen wurden die Bezeichnungen Mühlzimmermann, Zimmermann als auch Mühlmeister in den verschiedenen Kirchenbucheinträgen verwendet.


Wer weiß etwas über die Berufsbezeichnung “Mühlmeister”???

Ich würde mich sehr über Antworten freuen.

Barbara Hoffmann aus Erfurt





Re: [AK-Mueller] Berufsbezeichnung Mühlmeister

Date: 2013/01/18 20:44:47
From: Bernd Thiel <bernd.thiel(a)gmx.de>

Schwere Fragen, Barbara!

Im Gegensatz zu heutigen Berufen war aus den Berufsbezeichnungen nicht zwingend die Tätigkeit abzuleiten. Ich will es mal kurz anreißen:

Ein Müller war in erster Linie der Handwerker in einer Mühle, klar, aber er musste nicht unbedingt Mahlmüller (Getreideverarbeitung) sein. Er konnte auch Schneidemüller (Holz sägen), Ölschläger (Ölmühle), Grützmacher (Hirsestampfe) oder ein anderer Verarbeiter in einer der rund 150 Mühlenarten sein.

Der Müller in einer Bockwindmühle, die fast vollständig aus Holz besteht, war meist auch Zimmermann. Damit konnte er viele Reparaturarbeiten selbst ausführen. Aber auch Wassermüller konnten gelernte Zimmerleute sein. Sie reparierten ihr Wasserrad, die Kämme der hölzernen Zahnräder, die Bütten der Mahlsteine und so weiter selbst.

Müller, die auch gleichzeitig gelernte Zimmerleute waren und sich vollständig auf den Bau und die Reparatur von Mühlen spezialisiert hatten, wurden häufig "Mühlenärzte" genannt. Nicht zu unrecht, denn häufig waren die Müller selbst bei komplizierten Reparaturen überfordert.
Das ist nun wieder nicht anders als heute: Der eine baut sich seinen Gartenzaun selbst und ein anderer kann nicht mal einen Pinsel halten :-)

Auch bei den Berufsbezeichnungen war das nicht anders. Der Müller arbeitete in der Mühle. Gab es keinen Mühlenknecht, musste er auch putzen und fegen. Ein erfahrener Müller wurde meist als Vorarbeiter, als Mühlenbescheider (Altgeselle) der Mühle, eingesetzt.

Der Mühlenmeister war der Chef. War es eine große Mühle, oblag ihm die gesamte Organisation und er kam nicht mehr dazu den eigentlichen Mahlvorgang zu überwachen. Das machte dann der Mühlenbescheider. Es gab auch Mühlenmeister, die aus einem anderen Grund nicht mehr mahlten: Sie sprachen zu sehr dem flüssigen Korn zu.

Besaß ein Mühlenmeister mehr als eine Mühle (häufig eine Wind- und eine Wassermühle), musste ja in mindestens einer Mühle ein Mühlenbescheider sein, der alles organisiserte. Dagegen war in einer kleinen Mühle (zum Beispiel in besagter Bockwindmühle) der Mühlenmeister meist allein: Von der Organisation über die Annahme des Korns und Auslieferung des Mehles, der Überwachung des Mahlvorganges bis hin zum Fegen und Schärfen der Mahlsteine wurde alles allein von ihm bewältigt.
Du siehst, aus der Bezeichnung allein kann nicht auf das Aufgabengebiet geschlossen werden.

Und was die Pfarrer in ihren Kirchenbüchern verewigten ist ein ganz anderes Kapitel. Darüber werde ich mich hier nicht auslassen...

Ach so, die Bezeichnung "Meister" war früher wie heute: Der Fachmann mit einer abgeschlossenen Ausbildung und der Meisterprüfung seines Faches vor einer Kommission mit Eintrag in die Handwerksrolle und Urkunde. Damit war er berechtigt einen Handwerksbetrieb (Mühle) zu führen und andere auszubilden.
Hoffe, das  ich dich nicht mehr verwirrt habe, als du es vorher warst.

Schöne Grüße und
Glück zu! (Müllergruß)

Bernd, der nicht Müller gelernt hat, nie in einer Mühle arbeitete, aber Mühlengeschichten unheimlich spannend findet.
www.bernd-thiel.de



Am 18.01.2013 19:01, schrieb Barbara Hoffmann:

Hallo und alle guten Wünsche noch für 2013!


Mit Interesse habe ich heute im “Archiv der Liste AK-Mueller” gelesen und will nun mal versuchen, eine Frage los zu werden.

Seit einiger Zeit suche ich nach meinen Vorfahren. Sie haben im wesentlichen im Großraum Eisenach gelebt. Etliche Müller (Beruf!) sind auch dabei.

In Eisenach taucht dabei der Name Duphorn (früher auch Tuphorn) mehrfach auf. Als Berufsbezeichnungen (der/die Pfarrer hatten wohl auch Probleme, die vielen Duphorns zu unterscheiden!) stehen in den Kirchenbüchern

Müller, Mahlmüller, Mahlmeister, Mühlmeister, Mühlzimmermann, Mühl- und Zimmermann, Zimmermeister, Zimmermann.

Die verschiedenen Bezeichnungen wurden im 18. Jh. geschrieben.

  • M. E. wurde mit Müller, Mahlmüller, Mahlmeister derjenige bezeichnet, der die Mühle bediente, also das Getreide verarbeitete.
  • Ein Zimmermann/Zimmermeister verarbeitete Holz, folglich baute er auch Mühlen.
  • War nun ein Mühlzimmermann, Mühl- und Zimmermann ein Zimmermann, der sich auf den Bau von Mühlen spezialisiert hatte und damit ein Mühlmeister ein Meister der Mühlen baute???? Liege ich richtig, dass diese Männer nichts mit dem Mahlen von Getreide zu tun hatten? Ich bin mir nicht sicher ob diese Vermutung stimmt. Bei zwei Personen wurden die Bezeichnungen Mühlzimmermann, Zimmermann als auch Mühlmeister in den verschiedenen Kirchenbucheinträgen verwendet.


Wer weiß etwas über die Berufsbezeichnung “Mühlmeister”???

Ich würde mich sehr über Antworten freuen.

Barbara Hoffmann aus Erfurt



-- 


Bernd Thiel

 
bernd.thiel(a)gmx.de
www.bernd-thiel.de


Re: [AK-Mueller] Berufsbezeichnung Mühlmeister

Date: 2013/01/18 22:14:58
From: Roland Börner <roland.boerner(a)freenet.de>

Hallo Barbara,
 
fda ich den Bereichh BERGBAU bearbeite ist dort ein MÜHLMEISTER der Verantwortliche eines Pochwerkes (durch Wasserkraft angetriebene Stempel zerkleinern erzhaltiges Gestein). Die andere Bezeichnung ist "Pochsteiger".
 
Mehr Info nach Anforderung.
 

Viele Grüße
Roland Börner, 63225 Langen, Steubenstr. 152, T (06103) 792 80
Schwerpunkt Ehrenfriedersdorf mit Schönfeld; Cämmerswalde, jeweils mit Umgebungen

mailto:roland.boerner(a)freenet.de

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ak-mueller-l-bounces(a)genealogy.net [mailto:ak-mueller-l-bounces(a)genealogy.net]Im Auftrag von Barbara Hoffmann
Gesendet: Freitag, 18. Januar 2013 19:01
An: ak-mueller-l(a)genealogy.net
Betreff: [AK-Mueller] Berufsbezeichnung Mühlmeister

Hallo und alle guten Wünsche noch für 2013!


Mit Interesse habe ich heute im “Archiv der Liste AK-Mueller” gelesen und will nun mal versuchen, eine Frage los zu werden.

Seit einiger Zeit suche ich nach meinen Vorfahren. Sie haben im wesentlichen im Großraum Eisenach gelebt. Etliche Müller (Beruf!) sind auch dabei.

In Eisenach taucht dabei der Name Duphorn (früher auch Tuphorn) mehrfach auf. Als Berufsbezeichnungen (der/die Pfarrer hatten wohl auch Probleme, die vielen Duphorns zu unterscheiden!) stehen in den Kirchenbüchern

Müller, Mahlmüller, Mahlmeister, Mühlmeister, Mühlzimmermann, Mühl- und Zimmermann, Zimmermeister, Zimmermann.

Die verschiedenen Bezeichnungen wurden im 18. Jh. geschrieben.

  • M. E. wurde mit Müller, Mahlmüller, Mahlmeister derjenige bezeichnet, der die Mühle bediente, also das Getreide verarbeitete.
  • Ein Zimmermann/Zimmermeister verarbeitete Holz, folglich baute er auch Mühlen.
  • War nun ein Mühlzimmermann, Mühl- und Zimmermann ein Zimmermann, der sich auf den Bau von Mühlen spezialisiert hatte und damit ein Mühlmeister ein Meister der Mühlen baute???? Liege ich richtig, dass diese Männer nichts mit dem Mahlen von Getreide zu tun hatten? Ich bin mir nicht sicher ob diese Vermutung stimmt. Bei zwei Personen wurden die Bezeichnungen Mühlzimmermann, Zimmermann als auch Mühlmeister in den verschiedenen Kirchenbucheinträgen verwendet.


Wer weiß etwas über die Berufsbezeichnung “Mühlmeister”???

Ich würde mich sehr über Antworten freuen.

Barbara Hoffmann aus Erfurt





[AK-Mueller] Handwerksrolle Mühlmeister

Date: 2013/01/19 11:13:05
From: Gabriele Sürig <gsuerig(a)web.de>

Guten Morgen,

nun nutze ich die Gelegenheit und Frage, wo sich Handwerksrollen der Müller des 17. Jahrhunderts befinden könnten. In Stadtarchiven oder Staatsarchiven? Hat schon jemand Einsicht in eine Handwerksrolle genommen und wie aussagekräftig ist sie?

Viel Grüße

Gabriele Sürig

... immer noch auf der Suche nach dem Müller und später Müllermeistermeister Sürig aus dem Großraum Hildesheim!

Gesendet: Freitag, 18. Januar 2013 um 20:45 Uhr
Von: "Bernd Thiel" <bernd.thiel(a)gmx.de>
An: Ak-Mueller-L <ak-mueller-l(a)genealogy.net>
Betreff: Re: [AK-Mueller] Berufsbezeichnung Mühlmeister
Schwere Fragen, Barbara!

Im Gegensatz zu heutigen Berufen war aus den Berufsbezeichnungen nicht zwingend die Tätigkeit abzuleiten. Ich will es mal kurz anreißen:

Ein Müller war in erster Linie der Handwerker in einer Mühle, klar, aber er musste nicht unbedingt Mahlmüller (Getreideverarbeitung) sein. Er konnte auch Schneidemüller (Holz sägen), Ölschläger (Ölmühle), Grützmacher (Hirsestampfe) oder ein anderer Verarbeiter in einer der rund 150 Mühlenarten sein.

Der Müller in einer Bockwindmühle, die fast vollständig aus Holz besteht, war meist auch Zimmermann. Damit konnte er viele Reparaturarbeiten selbst ausführen. Aber auch Wassermüller konnten gelernte Zimmerleute sein. Sie reparierten ihr Wasserrad, die Kämme der hölzernen Zahnräder, die Bütten der Mahlsteine und so weiter selbst.

Müller, die auch gleichzeitig gelernte Zimmerleute waren und sich vollständig auf den Bau und die Reparatur von Mühlen spezialisiert hatten, wurden häufig "Mühlenärzte" genannt. Nicht zu unrecht, denn häufig waren die Müller selbst bei komplizierten Reparaturen überfordert.
Das ist nun wieder nicht anders als heute: Der eine baut sich seinen Gartenzaun selbst und ein anderer kann nicht mal einen Pinsel halten :-)

Auch bei den Berufsbezeichnungen war das nicht anders. Der Müller arbeitete in der Mühle. Gab es keinen Mühlenknecht, musste er auch putzen und fegen. Ein erfahrener Müller wurde meist als Vorarbeiter, als Mühlenbescheider (Altgeselle) der Mühle, eingesetzt.

Der Mühlenmeister war der Chef. War es eine große Mühle, oblag ihm die gesamte Organisation und er kam nicht mehr dazu den eigentlichen Mahlvorgang zu überwachen. Das machte dann der Mühlenbescheider. Es gab auch Mühlenmeister, die aus einem anderen Grund nicht mehr mahlten: Sie sprachen zu sehr dem flüssigen Korn zu.

Besaß ein Mühlenmeister mehr als eine Mühle (häufig eine Wind- und eine Wassermühle), musste ja in mindestens einer Mühle ein Mühlenbescheider sein, der alles organisiserte. Dagegen war in einer kleinen Mühle (zum Beispiel in besagter Bockwindmühle) der Mühlenmeister meist allein: Von der Organisation über die Annahme des Korns und Auslieferung des Mehles, der Überwachung des Mahlvorganges bis hin zum Fegen und Schärfen der Mahlsteine wurde alles allein von ihm bewältigt.
Du siehst, aus der Bezeichnung allein kann nicht auf das Aufgabengebiet geschlossen werden.

Und was die Pfarrer in ihren Kirchenbüchern verewigten ist ein ganz anderes Kapitel. Darüber werde ich mich hier nicht auslassen...

Ach so, die Bezeichnung "Meister" war früher wie heute: Der Fachmann mit einer abgeschlossenen Ausbildung und der Meisterprüfung seines Faches vor einer Kommission mit Eintrag in die Handwerksrolle und Urkunde. Damit war er berechtigt einen Handwerksbetrieb (Mühle) zu führen und andere auszubilden.
Hoffe, das  ich dich nicht mehr verwirrt habe, als du es vorher warst.

Schöne Grüße und
Glück zu! (Müllergruß)

Bernd, der nicht Müller gelernt hat, nie in einer Mühle arbeitete, aber Mühlengeschichten unheimlich spannend findet.
www.bernd-thiel.de



Am 18.01.2013 19:01, schrieb Barbara Hoffmann:

Hallo und alle guten Wünsche noch für 2013!


Mit Interesse habe ich heute im “Archiv der Liste AK-Mueller” gelesen und will nun mal versuchen, eine Frage los zu werden.

Seit einiger Zeit suche ich nach meinen Vorfahren. Sie haben im wesentlichen im Großraum Eisenach gelebt. Etliche Müller (Beruf!) sind auch dabei.

In Eisenach taucht dabei der Name Duphorn (früher auch Tuphorn) mehrfach auf. Als Berufsbezeichnungen (der/die Pfarrer hatten wohl auch Probleme, die vielen Duphorns zu unterscheiden!) stehen in den Kirchenbüchern

Müller, Mahlmüller, Mahlmeister, Mühlmeister, Mühlzimmermann, Mühl- und Zimmermann, Zimmermeister, Zimmermann.

Die verschiedenen Bezeichnungen wurden im 18. Jh. geschrieben.

  • M. E. wurde mit Müller, Mahlmüller, Mahlmeister derjenige bezeichnet, der die Mühle bediente, also das Getreide verarbeitete.
  • Ein Zimmermann/Zimmermeister verarbeitete Holz, folglich baute er auch Mühlen.
  • War nun ein Mühlzimmermann, Mühl- und Zimmermann ein Zimmermann, der sich auf den Bau von Mühlen spezialisiert hatte und damit ein Mühlmeister ein Meister der Mühlen baute???? Liege ich richtig, dass diese Männer nichts mit dem Mahlen von Getreide zu tun hatten? Ich bin mir nicht sicher ob diese Vermutung stimmt. Bei zwei Personen wurden die Bezeichnungen Mühlzimmermann, Zimmermann als auch Mühlmeister in den verschiedenen Kirchenbucheinträgen verwendet.


Wer weiß etwas über die Berufsbezeichnung “Mühlmeister”???

Ich würde mich sehr über Antworten freuen.

Barbara Hoffmann aus Erfurt



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Bernd Thiel

 
bernd.thiel(a)gmx.de
www.bernd-thiel.de




[AK-Mueller] Berufsbezeichnung Mühlmeister

Date: 2013/01/20 12:08:59
From: Barbara Hoffmann <B.Hoffmann-Erfurt(a)kabelmail.de>

DANKE für die schnellen Antworten, vor allem für Bernds ausführliche !!
Ich denke, ich bleibe bei meiner Auffassung, dass ein Mühlmeister "im Hauptberuf" ein Zimmermann war.

Noch eine kleine Frage: Was/wer war ein Wer-, Werr- Wehrmüller?
Auch hier habe ich eine Vermutung, nämlich er war Müller einer Wassermühle, die an einem Wehr lag. ODER???

In einem Stadtarchiv habe ich ein Handwerksbuch aus dem 18. Jh. eingesehen. Darin standen Name, Datum wann er Meister "worden" und wer der/die Stehmeister waren. Auch war aufgeschrieben, wann welchem Meister welcher Lehrjungen "aufgedingt worden" ist. Waren schon interessante Einträge, im Prinzip haben sich damit meine Feststellungen aus den Kirchenbucheinträgen bestätigt.

Beste Grüße und GLÜCK ZU
Barbara Hoffmann

Re: [AK-Mueller] Handwerksrolle Mühlmeister

Date: 2013/01/21 17:04:37
From: Quilling, Adolf <Adolf.Quilling(a)t-online.de>

Title: E-Mail Software 6.0
Guten Tag, liebe Listenmitglieder

auf der Suche nach meinen Vorfahren konnte ich einmal in das "Zunftbuch" der Bäcker und Müller von Sobernheim / Nahe Einsicht nehmen. Es befand sich damals, vor einer ganzen Reihe von Jahren, immer noch in einer Bäckerei in Sobernheim. Ich konnte auch ein Foto machen, von einem Gregor Quilling, der um 1720 mehrmals ein Mahl-Mühle in Sobernheim gepachtet hatte. Er war im "Zunftbuch" der Bäcker eingetragen mit dem Hinweis seit wann und nach seinem Tod wurde er aus dem Zunftbuch wieder gestrichen. Nach einer weiteren Angabe hatte er das Müllerhandwerk erlernt. Später war er als "Mehlhändler" durch Ratsbeschluss für Sobernheim autorisiert. Den Hinweis auf einen Mehlhändler in Sobernheim als Spitzenahn hat sich auch in Familienaufzeichnungen erhalten. Die Daten im Zunftbuch decken sich mit meinen Forschungen. An der Aussagekraft dieses Eintrags habe ich keinen Zweifel. 



Mit freundlichen Grüßen

Adolf Quilling

__________________

Albrecht-Dürer-Str. 3
76530 Baden-Baden
Tel. 07221 - 396237
Fax 07221 - 396238
eMail: adolf.quilling(a)t-online.de


"Gabriele Sürig" <gsuerig(a)web.de> schrieb:
Guten Morgen,

nun nutze ich die Gelegenheit und Frage, wo sich Handwerksrollen der Müller des 17. Jahrhunderts befinden könnten. In Stadtarchiven oder Staatsarchiven? Hat schon jemand Einsicht in eine Handwerksrolle genommen und wie aussagekräftig ist sie?

Viel Grüße

Gabriele Sürig

... immer noch auf der Suche nach dem Müller und später Müllermeistermeister Sürig aus dem Großraum Hildesheim!

Gesendet: Freitag, 18. Januar 2013 um 20:45 Uhr
Von: "Bernd Thiel" <bernd.thiel(a)gmx.de>
An: Ak-Mueller-L <ak-mueller-l(a)genealogy.net>
Betreff: Re: [AK-Mueller] Berufsbezeichnung Mühlmeister
Schwere Fragen, Barbara!

Im Gegensatz zu heutigen Berufen war aus den Berufsbezeichnungen nicht zwingend die Tätigkeit abzuleiten. Ich will es mal kurz anreißen:

Ein Müller war in erster Linie der Handwerker in einer Mühle, klar, aber er musste nicht unbedingt Mahlmüller (Getreideverarbeitung) sein. Er konnte auch Schneidemüller (Holz sägen), Ölschläger (Ölmühle), Grützmacher (Hirsestampfe) oder ein anderer Verarbeiter in einer der rund 150 Mühlenarten sein.

Der Müller in einer Bockwindmühle, die fast vollständig aus Holz besteht, war meist auch Zimmermann. Damit konnte er viele Reparaturarbeiten selbst ausführen. Aber auch Wassermüller konnten gelernte Zimmerleute sein. Sie reparierten ihr Wasserrad, die Kämme der hölzernen Zahnräder, die Bütten der Mahlsteine und so weiter selbst.

Müller, die auch gleichzeitig gelernte Zimmerleute waren und sich vollständig auf den Bau und die Reparatur von Mühlen spezialisiert hatten, wurden häufig "Mühlenärzte" genannt. Nicht zu unrecht, denn häufig waren die Müller selbst bei komplizierten Reparaturen überfordert.
Das ist nun wieder nicht anders als heute: Der eine baut sich seinen Gartenzaun selbst und ein anderer kann nicht mal einen Pinsel halten :-)

Auch bei den Berufsbezeichnungen war das nicht anders. Der Müller arbeitete in der Mühle. Gab es keinen Mühlenknecht, musste er auch putzen und fegen. Ein erfahrener Müller wurde meist als Vorarbeiter, als Mühlenbescheider (Altgeselle) der Mühle, eingesetzt.

Der Mühlenmeister war der Chef. War es eine große Mühle, oblag ihm die gesamte Organisation und er kam nicht mehr dazu den eigentlichen Mahlvorgang zu überwachen. Das machte dann der Mühlenbescheider. Es gab auch Mühlenmeister, die aus einem anderen Grund nicht mehr mahlten: Sie sprachen zu sehr dem flüssigen Korn zu.

Besaß ein Mühlenmeister mehr als eine Mühle (häufig eine Wind- und eine Wassermühle), musste ja in mindestens einer Mühle ein Mühlenbescheider sein, der alles organisiserte. Dagegen war in einer kleinen Mühle (zum Beispiel in besagter Bockwindmühle) der Mühlenmeister meist allein: Von der Organisation über die Annahme des Korns und Auslieferung des Mehles, der Überwachung des Mahlvorganges bis hin zum Fegen und Schärfen der Mahlsteine wurde alles allein von ihm bewältigt.
Du siehst, aus der Bezeichnung allein kann nicht auf das Aufgabengebiet geschlossen werden.

Und was die Pfarrer in ihren Kirchenbüchern verewigten ist ein ganz anderes Kapitel. Darüber werde ich mich hier nicht auslassen...

Ach so, die Bezeichnung "Meister" war früher wie heute: Der Fachmann mit einer abgeschlossenen Ausbildung und der Meisterprüfung seines Faches vor einer Kommission mit Eintrag in die Handwerksrolle und Urkunde. Damit war er berechtigt einen Handwerksbetrieb (Mühle) zu führen und andere auszubilden.
Hoffe, das  ich dich nicht mehr verwirrt habe, als du es vorher warst.

Schöne Grüße und
Glück zu! (Müllergruß)

Bernd, der nicht Müller gelernt hat, nie in einer Mühle arbeitete, aber Mühlengeschichten unheimlich spannend findet.
www.bernd-thiel.de



Am 18.01.2013 19:01, schrieb Barbara Hoffmann:

Hallo und alle guten Wünsche noch für 2013!


Mit Interesse habe ich heute im “Archiv der Liste AK-Mueller” gelesen und will nun mal versuchen, eine Frage los zu werden.

Seit einiger Zeit suche ich nach meinen Vorfahren. Sie haben im wesentlichen im Großraum Eisenach gelebt. Etliche Müller (Beruf!) sind auch dabei.

In Eisenach taucht dabei der Name Duphorn (früher auch Tuphorn) mehrfach auf. Als Berufsbezeichnungen (der/die Pfarrer hatten wohl auch Probleme, die vielen Duphorns zu unterscheiden!) stehen in den Kirchenbüchern

Müller, Mahlmüller, Mahlmeister, Mühlmeister, Mühlzimmermann, Mühl- und Zimmermann, Zimmermeister, Zimmermann.

Die verschiedenen Bezeichnungen wurden im 18. Jh. geschrieben.

  • M. E. wurde mit Müller, Mahlmüller, Mahlmeister derjenige bezeichnet, der die Mühle bediente, also das Getreide verarbeitete.
  • Ein Zimmermann/Zimmermeister verarbeitete Holz, folglich baute er auch Mühlen.
  • War nun ein Mühlzimmermann, Mühl- und Zimmermann ein Zimmermann, der sich auf den Bau von Mühlen spezialisiert hatte und damit ein Mühlmeister ein Meister der Mühlen baute???? Liege ich richtig, dass diese Männer nichts mit dem Mahlen von Getreide zu tun hatten? Ich bin mir nicht sicher ob diese Vermutung stimmt. Bei zwei Personen wurden die Bezeichnungen Mühlzimmermann, Zimmermann als auch Mühlmeister in den verschiedenen Kirchenbucheinträgen verwendet.


Wer weiß etwas über die Berufsbezeichnung “Mühlmeister”???

Ich würde mich sehr über Antworten freuen.

Barbara Hoffmann aus Erfurt



-- 


Bernd Thiel

 
bernd.thiel(a)gmx.de
www.bernd-thiel.de




 

[AK-Mueller] Donnermühle Claußnitz - vollst ändig bearbeitet

Date: 2013/01/23 13:41:44
From: Thomas Liebert - - 09328 Lunzenau <thomas(a)ahnenforschung-liebert.de>


Werte Mitforscher,

mein Aufruf zur Mitarbeit zum Thema "Müllerforschung in Westsachen" traf auf wenig Interesse. Trotzdem möchte ich euch die Zuarbeit von Dietmar Donner nicht vorenthalten. Hier zeigt sich, wie durch generationsübergeifende Forschung eine hochinformative und geschichtlich bedeutende Arbeit entstehen konnte. Es ist sicherlich Wunschdenken, daß wir das in dieser Qualität für alle Mühlen schaffen.

Die derzeitige Bereitschaft zur Mitarbeit hat aber auf keinem Fall etwas mit ausgeglichenem Geben und Nehmen zu tun.

Beste Grüße Thomas
--

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www.ahnenforschung-liebert.de   -  letzte Aktualisierung:  23.01.2013
(Donner-Mühle Claußnitz - eine tiefgehende und hochinformative Arbeit)

Ich suche ständig genealogisches Material aus dem Territorium nördlich
und westlich von Chemnitz zum Aufbau einer "lokalen Ahnenstammkartei"

I am continuously looking for ancestral data from the area north and
west of Chemnitz in order to build a "local ancestry database"

[AK-Mueller] Windmühle in Krefeld-Hüls

Date: 2013/01/25 19:43:35
From: Alexander Tapper <Alexander.Tapper(a)rwth-aachen.de>

Liebe Listenmitglieder,

vor einiger Zeit habe ich einen kurzen Artikel über die verwandtschaftlichen Beziehungen der Hülser Mühlenpächter zu anderen Müllern aus der näheren Umgebung geschrieben. Der Zeitrahmen reicht dabei von ca. 1650-1800. Die wichtigsten Namen sind: Rulandt, Domberg, Huiskes und Rosen. Daraus sind auch einige Informationen zum sozialen Status der Müller in dieser Gegend zu entnehmen. Wie sich anlässlich der Diskussion zur "Unehrlichkeit" in der Liste gezeigt hat, unterschied sich dieser Status im Westen des Alten Reiches offenbar ja ganz erheblich von dem weiter im Osten.

Wenn jemand Interesse daran hat, dann schicke ich diesen Artikel gerne außerhalb der Liste zu.

Schöne Grüße

Alexander (Tapper)

Re: [AK-Mueller] Windmühle in Krefeld-Hüls

Date: 2013/01/25 23:06:33
From: Hans Dieter Schneider <hd_schneider(a)gmx.de>

Hallo Alexander,

an dem Artikel habe ich ein großes Interesse. Für eine Zusendung als pdf-Datei wäre ich sehr dankbar.

Freundliche Grüße
Hans Dieter (Schneider)

-------- Original-Nachricht --------
Datum: Fri, 25 Jan 2013 19:43:34 +0100
Von: Alexander Tapper <Alexander.Tapper(a)rwth-aachen.de>
An: ak-mueller-l(a)genealogy.net
Betreff: [AK-Mueller] Windmühle in Krefeld-Hüls

Liebe Listenmitglieder,

vor einiger Zeit habe ich einen kurzen Artikel über die verwandtschaftlichen Beziehungen der Hülser Mühlenpächter zu anderen Müllern aus der näheren Umgebung geschrieben. Der Zeitrahmen reicht dabei von ca. 1650-1800. Die wichtigsten Namen sind: Rulandt, Domberg, Huiskes und Rosen. Daraus sind auch einige Informationen zum sozialen Status der Müller in dieser Gegend zu entnehmen. Wie sich anlässlich der Diskussion zur "Unehrlichkeit" in der Liste gezeigt hat, unterschied sich dieser Status im Westen des Alten Reiches offenbar ja ganz erheblich von dem weiter im Osten.

Wenn jemand Interesse daran hat, dann schicke ich diesen Artikel gerne außerhalb der Liste zu.

Schöne Grüße

Alexander (Tapper)

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http://list.genealogy.net/mm/listinfo/ak-mueller-l

Re: [AK-Mueller] Windmühle in Krefeld-Hüls

Date: 2013/01/26 19:44:05
From: Ralf Cordes <ralf.cordes(a)wilhelmsburgensien.de>

Moin Alexander,

Dein Artikel über die Hülser Müller würde mich sehr interessieren. Für eine
Übermittlung wäre ich Dir sehr dankbar.

Schöne Grüsse

Ralf


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ak-mueller-l-bounces(a)genealogy.net
[mailto:ak-mueller-l-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Alexander Tapper
Gesendet: Freitag, 25. Januar 2013 19:44
An: ak-mueller-l(a)genealogy.net
Betreff: [AK-Mueller] Windmühle in Krefeld-Hüls

Liebe Listenmitglieder,

vor einiger Zeit habe ich einen kurzen Artikel über die verwandtschaftlichen
Beziehungen der Hülser Mühlenpächter zu anderen Müllern aus der näheren
Umgebung geschrieben. Der Zeitrahmen reicht dabei von ca. 1650-1800. Die
wichtigsten Namen sind: Rulandt, Domberg, Huiskes und Rosen. Daraus sind
auch einige Informationen zum sozialen Status der Müller in dieser Gegend zu
entnehmen. Wie sich anlässlich der Diskussion zur "Unehrlichkeit" in der
Liste gezeigt hat, unterschied sich dieser Status im Westen des Alten
Reiches offenbar ja ganz erheblich von dem weiter im Osten.

Wenn jemand Interesse daran hat, dann schicke ich diesen Artikel gerne
außerhalb der Liste zu.

Schöne Grüße

Alexander (Tapper)

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