Monatsdigest

Re: [AK-Mueller] Müller- und Mühlendatenbank des AK Mühlen der DAGV

Date: 2010/12/03 11:03:17
From: Marie-Luise Carl <ML-Carl(a)t-online.de>

-----Original Message-----
> Date: Sun, 28 Nov 2010 16:19:11 +0100
> Subject: Re: [AK-Mueller] Müller- und Mühlendatenbank des AK Mühlen
> der DAGV
> From: Volker Zimmer <volker.zimmer(a)gmx.de>
> To: ML-Carl(a)t-online.de, Ak-Mueller-L <ak-mueller-l(a)genealogy.net>

Liebe Müller- und Mühlenfreunde,

gibt es außer der Stellungnahme von Volker Zimmer keine Meinungen dazu?
 
> > Ich fasse zusammen:
> > Eine Insellösung kann und will Compgen nicht unterstützen, zumal
> > bereits deutlich gesagt wurde, dass dem Arbeitskreis ein dauerhaft
> > engagierter und ambitionierter Leiter sowie ein dauerhaft
> > engagierter
> > Datenbankbetreuer fehlt. Am Ende bliebe Compgen auf dieser
> > Insellösung sitzen. Die Unzufriedenheit der AK-Mitglieder, wenn
> > Compgen dann die Betreuung nicht weiter gewährleisten kann, ist
> > vorprogrammiert.
> >
>
> Deiner Meinung kann ich mich nur anschließen!
>
> Man sollte wirklich mal eine einheitliche Artikelstruktur entwickeln
> und einfach mal anfangen. Wir hatten in Lauter/Sa. zeitweise 5 Mühlen,
> die letzte wurde 2003 geschlossen. Ich würde auf Basis der
> Artikelstruktur die Seiten dieser Mühlen dann anlegen und die
> bekannten Informationen einpflegen.

Die Artikelstruktur kann man sicher nicht direkt 100% richtig vorgeben,
ich sicher nicht.

Als erstes würde ich auf die Mühlenart (Wasser-, Wind-, ...?) eingehen,
dann auf das, was mit der Mühle produziert wurde (Fruchtmühle, Ölmühle,
Lohmühle, Papiermühle, ...). Ggfs. auch ein Kapitel über Baugeschichte?

- Angaben zu Archivalien, die es zu der Mühle gibt und wo es sie gibt
(Überschrift "Archive"?)

- Besitzer, Pächter, Angestellte ...

Standortwechsel? (manche Windmühlen wurde ja ab- und an anderer Stelle
wieder aufgebaut)

Helft mir mal weiter bitte.

>
> Gemeinsam werden wir wohl auch ein Portal zusammen bekommen.

Das wäre schön! Dazu wünsche ich mir dann aber einen Grundlagenartikel
über Mühlen. Wer hier kann den schreiben? Müssen wir dafür noch jemanden
suchen? Natürlich kann so ein Artikel auch wachsen unter Mitwirkung
mehrer Autoren, schließlich ist ein Wiki ja immer ein
Gemeinschaftsprojekt.
 
> Bezüglich einer DB für Müller würde ich auf Gedbas4all warten. Wenn
> keiner da ist der (mit Unterstützung) den Arbeitskreis zusammen hält
> und die DB auch pflegt, läuft es am Ende ins Leere. Wenn sich jeder
> erst einmal mit den Artikeln zu seinen Mühlen beschäftigt ist auch
> schon etwas abrechenbares und bleibendes erreicht.

Ganz genau so sehe ich das auch!

 
> Und vor allem eine Bitte, KEINE "geschützten Bereiche".

!

Herzlichen Gruß
Marie-Luise (Carl)



[AK-Mueller] Vorlage für Mühlenartikel

Date: 2010/12/03 11:36:57
From: Marie-Luise Carl <ML-Carl(a)t-online.de>

Liebe Mühlen- und Müllerfreunde,

ich sehe gerade, dass es bereits eine Vorlage für Mühlenartikel im
GenWiki gibt.

Ggfs. muss die nur etwas verbessert werden. Schaut sie Euch bitte mal
an:



Fragen beantworte ich gern.

Die Artikelnamen sollten m. E. dem Muster folgen:

Ortsname/Mühlenname

Da werden wir die vorhandenen Mühlenartikel noch nacharbeiten müssen,
sehe ich gerade. Das geht noch wie Kraut und Rüben durcheinander.

Ich würde also
 
http://wiki-de.genealogy.net/Rohrsmühle_(Erkrath)

nach http://wiki-de.genealogy.net/Erkrath/Rohrsmühle

verschieben.

Mal sehen, ob ich am WE dazu komme, meine Erkrather Mühlenartikel diesen
Vorgaben anzupassen.

Herzliche Grüße
Marie-Luise (Carl)




Re: [AK-Mueller] Vorlage für Mühlenartikel

Date: 2010/12/03 12:57:32
From: Carsten Stern <simcans(a)stern-home.de>




Am 03.12.2010 um 11:36 schrieb Marie-Luise Carl:

http://wiki-de.genealogy.net/Rohrsmühle_(Erkrath)

Ich finde es gut, wenn es in der  Kategorie Mühlen  eine Vorlage für alle Mühlenartikel gäbe. Heute gibt es ja in Genwiki bereits eine Vielzahl von Artikeln über Mühlen, die aber nicht einheitlich gestaltet sind, soweit ich sehe. 
Der Artikel  Röhrsmühle Erkrath ist gut gemacht. Mir gefällt aber auch sehr gut die Artikelstruktur  http://wiki-de.genealogy.net/Hammermühle_(Weststernberg), die dem Muster für Orte folgt oder auch http://wiki-de.genealogy.net/Dragemühle. Der  Artikelaufbau enthält eigentlich  alles, was man zur Geographie, Topographie und Quellen wissen könnte. Wenn man Artikel nur nach dem Namen der Mühle anlegen wollte, muß man den Namen wohl näher spezifizieren, weil es vielfach gleichlautende Mühlennamen gibt; z.B könnte man den Mühlennamen ergänzen um den zugehörigen Ort oder Kreis. Was soll man zusätzlich zu den ortsspezifischen Angaben an Mühlenspezifischem schon von der Struktur her eintragen können/müssen? M.E. die Mühlenart, die erzeugten Produkte, Baugeschichtliches bis hin, ob die Mühlenanlage heute noch existiert, Geschichtliches über die Mühle und die Müller selbst, Mühlenbesitzer und Jahreszahlen.

Ich werte gerade Grundakten von zwei Mühlen, den oben zitierten,  aus der Zeit kurz nach 1800 aus, die ich im Staatsarchiv Gorzow Wlkp. eingesehen und teilweise kopiert habe, daher habe ich in Kürze auch einiges in die betreffenden Mühlen einzustellen  und würde das auch gerne in einer neuen Struktur tun.

Carsten  (Stern)

Re: [AK-Mueller] Vorlage für Mühlenartikel

Date: 2010/12/03 14:39:59
From: Fred Gunther Lohre <Fregukatze(a)gmx.de>

Hallo lieb Mühlenfreunde,

den von Frau Carl erwähnten Artikel als Vorlage zu bezeichnen ist nach meiner Ansicht falsch. Bei vielen Mühlen gibt es keine Eigenbezeichnungen, so das eine Eigennamenbezeichnung nicht unbedingt zwingend ist im Link.
Der Link sollte eher wiefolgt lauten Ortsname/Mühle.

Die Struktur ist etwas dürftig.

Es müssten folgende Punkte beinhaltet sein.

1. Lage der Mühle 
2. Typ der Mühle
3. Erste Erwähnung
4. Geschichte
5. Besitzer und Müller
6. Zufallsfunde
7. Links
8. Literatur

Die historische und kirchliche Zugehörigkeit gehört nicht in den Artikel, da diese dem Ortsartikel zu entnehmen sind.

Bei der Kategorie sollte folgendes vermerkt sein:
Kategorie: Mühlen/ Mühlen im Land/ Mühlen im Kreises

bei mehreren Mühlen in einem Ort käme noch die Kategorie Mühlen im Ort
hinzu.


Mit freundlichen Gruß

Fred Lohre
  


-------- Original-Nachricht --------
> Datum: Fri, 03 Dec 2010 11:36:43 +0100
> Von: "Marie-Luise Carl" <ML-Carl(a)t-online.de>
> An: "Ak-Mueller-L" <ak-mueller-l(a)genealogy.net>
> Betreff: [AK-Mueller] Vorlage für Mühlenartikel

> Liebe Mühlen- und Müllerfreunde,
> 
> ich sehe gerade, dass es bereits eine Vorlage für Mühlenartikel im
> GenWiki gibt.
> 
> Ggfs. muss die nur etwas verbessert werden. Schaut sie Euch bitte mal
> an:
> 
> 
> 
> Fragen beantworte ich gern.
> 
> Die Artikelnamen sollten m. E. dem Muster folgen:
> 
> Ortsname/Mühlenname
> 
> Da werden wir die vorhandenen Mühlenartikel noch nacharbeiten müssen,
> sehe ich gerade. Das geht noch wie Kraut und Rüben durcheinander.
> 
> Ich würde also
>  
> http://wiki-de.genealogy.net/Rohrsmühle_(Erkrath)
> 
> nach http://wiki-de.genealogy.net/Erkrath/Rohrsmühle
> 
> verschieben.
> 
> Mal sehen, ob ich am WE dazu komme, meine Erkrather Mühlenartikel diesen
> Vorgaben anzupassen.
> 
> Herzliche Grüße
> Marie-Luise (Carl)
> 
> 
> 
> 
> _______________________________________________
> Ak-Mueller-L mailing list
> Ak-Mueller-L(a)genealogy.net
> http://list.genealogy.net/mm/listinfo/ak-mueller-l

-- 
Fred Gunther Lohre
53840 Troisdorf

http://www.belzig.eu

Re: [AK-Mueller] Vorlage für Mühlenartikel

Date: 2010/12/03 15:51:30
From: Marie-Luise Carl <ML-Carl(a)t-online.de>

Lieber Fred Gunther Lohre, lieber Carsten,

Am Freitag, den 03.12.2010, 14:39 +0100 schrieb Fred Gunther Lohre: 
> Hallo lieb Mühlenfreunde,
> 
> den von Frau Carl erwähnten Artikel als Vorlage zu bezeichnen ist nach meiner Ansicht falsch. 

Das war wohl ein Missverständnis. Nach der Vorlage, hatte sich "mein"
Artikel zur Rohrsmühle noch überhaupt nicht gerichtet. Ich habe ihn aber
eben angepasst.

<http://wiki-de.genealogy.net/Erkrath/Rohrsm%C3%BChle>

> Bei vielen Mühlen gibt es keine Eigenbezeichnungen, so das eine Eigennamenbezeichnung nicht unbedingt zwingend ist im Link.
> Der Link sollte eher wiefolgt lauten Ortsname/Mühle.

Auch dem bin ich gefolgt, weil ich das gut finde. Ich habe den Artikel
entsprechend "verschoben", wie man das im Wiki nennt.

Wenn es einen Eigennamen gibt, sollte man ihn aber schon nehmen. Hier in
Erkrath und umzu gibt es z.B. eine ganze Menge von Mühlen, da wüsste ich
sonst nicht wie ich die Einzelartikel nennen soll. Im Zweifelsfalle muss
man Mühle 1, Mühle 2 usw. nehmen oder wenn sie an verschiedenen
Bachläufen zu finden sind "Ortsname/Mühle am XY-Bach"

> 
> Die Struktur ist etwas dürftig.
> 
> Es müssten folgende Punkte beinhaltet sein.
> 
> 1. Lage der Mühle 

Wird im Normalfall durch das GOV schon abgedeckt, kann aber auch in der
Einleitung nochmal umschrieben werden.

> 2. Typ der Mühle

dito

> 3. Erste Erwähnung

unter Geschichte oder auch im einleitenden Teil


> 4. Geschichte

unter GEschichte

> 5. Besitzer und Müller
habe ich ergänzt um Pächter und Müllerfamilien:
<http://wiki-de.genealogy.net/Erkrath/Rohrsm%C3%
BChle#Besitzer_und_P.C3.A4chter.2C_M.C3.BCller_und_M.C3.BCllerfamilien>

> 6. Zufallsfunde

ist vorhanden

> 7. Links

ist auch vorhanden

> 8. Literatur

ebenfalls vorhanden

> 
> Die historische und kirchliche Zugehörigkeit gehört nicht in den Artikel, da diese dem Ortsartikel zu entnehmen sind.

Mh, ich denke, ein Link auf die jeweils zuständigen Pfarreiartikel
(soweit vorhanden) ist für nicht so geübte GenWiki-Nutzer hilfreich.
Alles andere steht dann in diesen Artikeln.

> 
> Bei der Kategorie sollte folgendes vermerkt sein:
> Kategorie: Mühlen/ Mühlen im Land/ Mühlen im Kreises

Ist auch verhanden

> 
> bei mehreren Mühlen in einem Ort käme noch die Kategorie Mühlen im Ort
> hinzu.

Ebenso vorhanden

Bitte noch mal kritisch durchsehen. Ich habe diese Vorlage:
http://wiki-de.genealogy.net/Vorlage:M%C3%BChle

jetzt hier angewendet:
http://wiki-de.genealogy.net/Erkrath/Rohrsm%C3%BChle


Die Vorlage entspricht weitgehend der Vorlage für Ortsartikel.

Ich persönlich halte aber für verzichtbar:
- die Unterscheidung zw. genealogischen und historischen Quellen 
--> zusammenfassen zu "Quellen"
- die Unterscheidung zwischen genealogischer und historischer
Bibliographie
--> zusammenfassen zu "Bibliographie"
- Archive und Bibliotheken
--> Archive allein reicht m.E. und dann auch nur Links zu den jeweiligen
Archivartikeln, aber gern Signaturen, unter denen man Quellen zur Mühle
findet; ggfs. kann man das aber auch unter "Quellen" schon einbauen,
dann wäre dieser Überschriftenkomplex ganz obsolet
- Weblinks, Unterscheidung zw. offiziell, genealogisch und weitere
--> zusammenfassen zu Weblinks

Der ganze Überschriftenapparat ist mir zu aufgeblasen und zu starr. Bei
Bedarf kann man die Hauptüberschriften immer noch ausbauen und um
Unterüberschriften vermehren. Aber in der Regel halte ich die ganzen
Unterüberschriften weitgehend für verzichtbar.

Die von Dir, Carsten, genannten Artikel sind für mich nicht als
Mühlenartikel erkennbar, vielmehr scheint es sich um Orte zu handeln,
die nach einer Mühle benannt sind:

http://wiki-de.genealogy.net/Hammerm%C3%BChle_%28Weststernberg%29
http://wiki-de.genealogy.net/Dragem%C3%BChle

Sogar im GOV sind die beiden GOV-Objekte nicht als Mühlen klassifiziert,
sondern als Ortsteile. Auch sonst gibt es in den Artikeln keinen
Hinweis, dass es sich um Mühlen handelt oder dort eine Mühle steht/stand
- außer dem Ortsnamen.

Soweit, freue mich auf weitere Anregungen!

Herzlichen Gruß
Marie-Luise (Carl)

Re: [AK-Mueller] Vorlage für Mühlenartikel

Date: 2010/12/03 17:06:34
From: Carsten Stern <simcans(a)stern-home.de>


> 
> Die von Dir, Carsten, genannten Artikel sind für mich nicht als
> Mühlenartikel erkennbar, vielmehr scheint es sich um Orte zu handeln,
> die nach einer Mühle benannt sind:
> 
> http://wiki-de.genealogy.net/Hammerm%C3%BChle_%28Weststernberg%29
> http://wiki-de.genealogy.net/Dragem%C3%BChle
> 
da hast Du recht, wenigstens sind es Ortsteile. Man kann dann ja die neuen Mühlenartikel in den Orten verlinken und umgekehrt. 
Die "Obereinteilung" nach Kategorie wie z.B. Wassermühle oder Windmühle finde ich  nicht gut, weil man man am Anfang einer Mühlen-Orts-Erforschung zwar schon einiges weiß und auch eintragen könnte, aber gerade Wasser - oder Windmühle nicht notwendigerweise weiß oder erfahren kann. Einfach "Mühle" finde ich da besser. Jedefalls geht es mir so in Ost-Brandenburg und Posen  bei einigen Mühlen, auf denen mein Vorfahr gerade einmal 2- 3 Jahre gewesen ist und wozu es offensichtlich auch keine Literatur gibt. 
Die Ausgestaltung wie in der Röhrsmühle Erkrath finde ich gut und es ist auch alles erfaßt.
Aber eine entscheidende Frage: 
Wenn ich jetzt einen Mühlenartikel neu anlegen will, wenn ich also die Mühle erstmals als Mühle erfassen will (wie z.B. bei mir die Dragemühle in Dragebruch/Kr. Friedeberg/Neumark): wo finde ich dann die Vorlage, die ich "ausfüllen" und an die richtige Stelle in innerhalb der Systematik von Genwiki placieren kann? Das habe ich noch nicht richtig erkannt. Mit dem Ausfüllen komme ich dann schon zurecht, einige Artikel-Ergänzungen habe ich in der Vergangenheit schon vollzogen, aber erst vor etlichen Jahren ein einziges Mal einen Artikel neu angelegt - deshalb die Unsicherheit.

Carsten (Stern)







Re: [AK-Mueller] Vorlage für Mühlenartikel

Date: 2010/12/03 17:33:13
From: Marie-Luise Carl <ML-Carl(a)t-online.de>

Lieber Carsten,

Am Freitag, den 03.12.2010, 17:06 +0100 schrieb Carsten Stern: 
> 
> > 
> > Die von Dir, Carsten, genannten Artikel sind für mich nicht als
> > Mühlenartikel erkennbar, vielmehr scheint es sich um Orte zu handeln,
> > die nach einer Mühle benannt sind:
> > 
> > http://wiki-de.genealogy.net/Hammerm%C3%BChle_%28Weststernberg%29
> > http://wiki-de.genealogy.net/Dragem%C3%BChle
> > 
> da hast Du recht, wenigstens sind es Ortsteile. Man kann dann ja die neuen Mühlenartikel in den Orten verlinken und umgekehrt. 
> Die "Obereinteilung" nach Kategorie wie z.B. Wassermühle oder Windmühle finde ich  nicht gut, weil man man am Anfang einer Mühlen-Orts-Erforschung zwar schon einiges weiß und auch eintragen könnte, aber gerade Wasser - oder Windmühle nicht notwendigerweise weiß oder erfahren kann. Einfach "Mühle" finde ich da besser. Jedefalls geht es mir so in Ost-Brandenburg und Posen  bei einigen Mühlen, auf denen mein Vorfahr gerade einmal 2- 3 Jahre gewesen ist und wozu es offensichtlich auch keine Literatur gibt. 
> Die Ausgestaltung wie in der Röhrsmühle Erkrath finde ich gut und es ist auch alles erfaßt.
> Aber eine entscheidende Frage: 
> Wenn ich jetzt einen Mühlenartikel neu anlegen will, wenn ich also die Mühle erstmals als Mühle erfassen will (wie z.B. bei mir die Dragemühle in Dragebruch/Kr. Friedeberg/Neumark): wo finde ich dann die Vorlage, die ich "ausfüllen" und an die richtige Stelle in innerhalb der Systematik von Genwiki placieren kann? Das habe ich noch nicht richtig erkannt. Mit dem Ausfüllen komme ich dann schon zurecht, einige Artikel-Ergänzungen habe ich in der Vergangenheit schon vollzogen, aber erst vor etlichen Jahren ein einziges Mal einen Artikel neu angelegt - deshalb die Unsicherheit.

Auf die Frage habe ich gewartet und beantworte sie gern:

Einen neuen Artikel legt man am einfachsten an, indem man den
gewünschten Artikelnamen in das Suchefenster eingibt.

GenWiki meldet dann - ich habe für das Beispiel nach "Erkrath/Neue
Mühle" gesucht:


Suchergebnisse

[...]

Es existiert keine Seite mit dem exakten Titel „Erkrath/Neue Mühle“.

[...]

"Erkrath/Neue Mühle" erscheint als roter Link. Da klickst Du einfach
drauf. Dann kommst Du zu einem Bearbeiten-Fenster.

Da hinein schreibst Du:

{{subst:Mühle}}

und speicherst ab.

Durch diesen Befehl wird die Struktur der Vorlage in die Seite
"gestempelt". Anschließend klickst Du wieder auf "Bearbeiten" und kannst
die Seite mit Inhalt füllen.

Bitte probiere das aus und gib mir 'ne Rückmeldung, ob es geklappt hat.

In der Mitmachhilfe:
http://wiki-de.genealogy.net/Portal:Mitmach-Hilfe

ist die Vorgehensweise auch beschrieben in den Artikeln unter der
Überschrift: Neue Artikel anlegen

Herzliche Grüße
Marie-Luise (Carl)


Re: [AK-Mueller] Vorlage für Mühlenartikel

Date: 2010/12/03 17:39:51
From: Lutz Henning <Hg.HSG(a)gmx.de>


> Die "Obereinteilung" nach Kategorie wie z.B. Wassermühle oder 
> Windmühle finde ich nicht gut, weil man man am Anfang einer Mühlen-
> Orts-Erforschung zwar schon einiges weiß und auch eintragen könnte, 
> aber gerade Wasser - oder Windmühle nicht notwendigerweise weiß 
> oder erfahren kann.

Liebe Mitlister,

ich finde die Angabe von "Wind", "Wasser", "Schiff", "Ross" oder was es sonst noch geben mag für sehr wichtig. Meine Erfahrung ist, dass der einzelne Müller bzw. sogar die Müllerfamilie eine starke Kohärenz zum jeweiligen Typ gezeigt hat.

Die allermeisten Müller, die mir "über den Weg gelaufen" sind , haben beim Mühlenwechsel den Typ beibehalten. So wird der Typ zu einer be-achtenswerten genealogischen Information.

Den Namen der Mühle finde ich ebenfalls nötig. Erstens zur Unterscheidung mehrerer Mühlen am Ort. Zweitens sind manche Mühlennamen in der ganzen Region bekannt, wie z. B. Papillon-Mühle, und treten in der Literatur, z. B. eben auch in den Akten der übergeordneten Behörde (z. B. Kriegs- und Domänenkammer in Preußen) nur mit diesem Namen ohne Ortsbezeichnung auf. 

Lutz Henning






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Re: [AK-Mueller] Vorlage für Mühlenartikel

Date: 2010/12/03 17:59:19
From: Marie-Luise Carl <ML-Carl(a)t-online.de>

Lieber Lutz Henning,


Am Freitag, den 03.12.2010, 17:39 +0100 schrieb Lutz Henning:
> 
> > > Die "Obereinteilung" nach Kategorie wie z.B. Wassermühle oder 
> > > Windmühle finde ich nicht gut, weil man man am Anfang einer
> > Mühlen-
> > > Orts-Erforschung zwar schon einiges weiß und auch eintragen
> > könnte, 
> > > aber gerade Wasser - oder Windmühle nicht notwendigerweise weiß 
> > > oder erfahren kann. 
> > 
> > Liebe Mitlister,
> > 
> > ich finde die Angabe von "Wind", "Wasser", "Schiff", "Ross" oder was
> > es sonst noch geben mag für sehr wichtig. Meine Erfahrung ist, dass
> > der einzelne Müller bzw. sogar die Müllerfamilie eine starke
> > Kohärenz zum jeweiligen Typ gezeigt hat.
> > 
> > Die allermeisten Müller, die mir "über den Weg gelaufen" sind ,
> > haben beim Mühlenwechsel den Typ beibehalten. So wird der Typ zu
> > einer be-achtenswerten genealogischen Information.

Die Mühlenkategorisierung nach Typ kann man erst mal weglassen wenn man
den Typ noch nicht weiß, und später nachtragen. Das ist überhaupt kein
Problem.

Schiffsmühlen sind übrigens ein Mühlentyp, der mir bis vor kurzem noch
gar nicht bekannt war.

> > Den Namen der Mühle finde ich ebenfalls nötig. Erstens zur
> > Unterscheidung mehrerer Mühlen am Ort. Zweitens sind manche
> > Mühlennamen in der ganzen Region bekannt, wie z. B. Papillon-Mühle,
> > und treten in der Literatur, z. B. eben auch in den Akten der
> > übergeordneten Behörde (z. B. Kriegs- und Domänenkammer in Preußen)
> > nur mit diesem Namen ohne Ortsbezeichnung auf. 

So kenne ich das auch. Wenn Mühlennamen vorhanden sind, sollte man sie
auch benutzen.

Allerdings, um bei den Erkrather Mühlen zu bleiben: Die "Neue Mühle" aus
meinem Beispiel von vorhin hieß erst Bongards-Mühle. Als sie abgebrannt
war und neu aufgebaut worden war, bürgerte sich dann die Bezeichnung
"Neue Mühle" ein.

Aber man braucht deswegen keine zwei Artikel anzulegen. Man kann die
Mühle unter einem der Namen anlegen und dann eine sogenannte "Umleitung"
auf den anderen Namen legen.

Lege ich also einen Artikel "Erkrath/Bongardsmühle" an, beschreibe ich
dort auch den Namenswechsel. Außerdem lege ich einen Artikel
"Erkrath/Neue Mühle" an. In dem steht nichts weiter außer der Umleitung.
Die sieht so aus (im Bearbeitenmodus):

#redirect [[Erkrath/Bongardsmühle]]

Außerdem kann ich diese Umleitung kategorisieren, so dass in den
Kategorien, denen der Artikel zugeordnet ist, auch die Neue Mühle im
Verzeichnis erscheint. Klicke ich auf den Artikelnamen, werde ich
weitergeleitet zum Artikel Erkrath/Bongardsmühle.

Das praktische Beispiel baue ich morgen oder am Sonntag mal und stelle
es hier vor.

Schwieriger wird es mit Mühlen, die an dem einen Ort ab- und an einem
anderen Ort wieder aufgebaut wurden, was nicht selten bei Windmühlen
vorkommt. Da würde ich mich für zwei Artikel entscheiden und ggfs. in
den Artikeln auf den jeweils anderen hinweisen - zweckmäßig vermutlich
unter Geschichte.

Die Neue Mühle in Erkrath müsste ich übrigens nach Erzeugnis unter
Lohmühle, Fruchtmühle, Olmühle und Papiermühle kategorisieren. 

Auch die Kategorisierung nach Erzeugnis halte ich für wichtig, denn das
waren jeweils besondere Kenntnisse und Fähigkeiten, die die Müller
mitbringen mussten.

Herzlichen Gruß
Marie-Luise (Carl)


Re: [AK-Mueller] Vorlage für Mühlenartikel

Date: 2010/12/03 18:10:58
From: Rudolf Stenzel <rstenzel1(a)gmx.de>

Hallo Carsten,

ist dir die Großjestiner Wassermühle bekannt?

Alte Wassermühle am Übergang des Landweges von Groß Jestin nach Moltow über den Mühlenbach. ......brannte 1873 ab.

Einer der letzten Besitzer war Johann Beilfuß, einer unserer Vorfahren.

Grüße aus Berlin.

Rudolf  (Stenzel)

-------- Original-Nachricht --------
Datum: Fri, 3 Dec 2010 17:06:31 +0100
Von: Carsten Stern <simcans(a)stern-home.de>
An: ML-Carl(a)t-online.de, Ak-Mueller-L <ak-mueller-l(a)genealogy.net>
Betreff: Re: [AK-Mueller] Vorlage für Mühlenartikel



>
> Die von Dir, Carsten, genannten Artikel sind für mich nicht als
> Mühlenartikel erkennbar, vielmehr scheint es sich um Orte zu handeln,
> die nach einer Mühle benannt sind:
>
> http://wiki-de.genealogy.net/Hammerm%C3%BChle_%28Weststernberg%29
> http://wiki-de.genealogy.net/Dragem%C3%BChle
>
da hast Du recht, wenigstens sind es Ortsteile. Man kann dann ja die neuen Mühlenartikel in den Orten verlinken und umgekehrt.
Die "Obereinteilung" nach Kategorie wie z.B. Wassermühle oder Windmühle finde ich nicht gut, weil man man am Anfang einer Mühlen-Orts-Erforschung zwar schon einiges weiß und auch eintragen könnte, aber gerade Wasser - oder Windmühle nicht notwendigerweise weiß oder erfahren kann. Einfach "Mühle" finde ich da besser. Jedefalls geht es mir so in Ost-Brandenburg und Posen bei einigen Mühlen, auf denen mein Vorfahr gerade einmal 2- 3 Jahre gewesen ist und wozu es offensichtlich auch keine Literatur gibt.
Die Ausgestaltung wie in der Röhrsmühle Erkrath finde ich gut und es ist auch alles erfaßt.
Aber eine entscheidende Frage:
Wenn ich jetzt einen Mühlenartikel neu anlegen will, wenn ich also die Mühle erstmals als Mühle erfassen will (wie z.B. bei mir die Dragemühle in Dragebruch/Kr. Friedeberg/Neumark): wo finde ich dann die Vorlage, die ich "ausfüllen" und an die richtige Stelle in innerhalb der Systematik von Genwiki placieren kann? Das habe ich noch nicht richtig erkannt. Mit dem Ausfüllen komme ich dann schon zurecht, einige Artikel-Ergänzungen habe ich in der Vergangenheit schon vollzogen, aber erst vor etlichen Jahren ein einziges Mal einen Artikel neu angelegt - deshalb die Unsicherheit.

Carsten (Stern)







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Re: [AK-Mueller] Vorlage für Mühlenartikel

Date: 2010/12/03 20:58:51
From: Bernd Thiel <bernd.thiel(a)gmx.de>

Am 03.12.2010 17:59, schrieb Marie-Luise Carl:

Die Mühlenkategorisierung nach Typ kann man erst mal weglassen wenn man
den Typ noch nicht weiß, und später nachtragen. Das ist überhaupt kein
Problem.

Schiffsmühlen sind übrigens ein Mühlentyp, der mir bis vor kurzem noch
gar nicht bekannt war.
Na dann wird es noch so einiges Neues für dich geben :-)

So kenne ich das auch. Wenn Mühlennamen vorhanden sind, sollte man sie
auch benutzen.
Auf jeden Fall: Und zwar alle! Fast jede Mühle hatte im Laufe ihres Lebens mehrer Namen. Wassermühlenstandorte wurde teilweise mehrere Jahrhunderte alt. Die Mühle wurde regelmäßig erneuert und modernisiert, teilweise lagen sie auch wüst, vor allen Dingen nach dem 39jährigen Krieg und erwachten meist unter neuem Namen zu neuem Leben. Das alles muss berücksichtigt werden - wenn man es in Erfahrung bringt!!! Sehr häufig wurde sie, nach dem sie wüst war, als eine neue Mühle geführt. Dann hatte der Ort plötzlich zwei Mühlen, obwohl es ein Standort war. Das kann man noch mit einer "Umleitung" abfangen. Was aber ebenso häufig auftritt ist der Umstand, dass ein und die selbe Mühle nach Jahren zu einem neuen Ort gezählt wurde. Eine einzige Mühle meiner Vorfahren gehörte im Laufe der Zeit zu drei Orten, die auch noch zu drei verschiedenen Kreisen gehörten. Das ergibt drei Mühlen, obwohl es nur eine war. In meinem Beispiel war es eindeutig, weil der Name "Kukuckmühle" immer erhalten blieb. Ich möchte aber gerne mal wissen (und werde es nie erfahren) wieviel meiner 3000 Brandenburger Mühle doppelt gezählt wurden!

Wie das berücksichtigt werden kann ist mir unklar. Das geht meiner Meinung nach nur mit einer Datenbank


Schwieriger wird es mit Mühlen, die an dem einen Ort ab- und an einem
anderen Ort wieder aufgebaut wurden, was nicht selten bei Windmühlen
vorkommt. Da würde ich mich für zwei Artikel entscheiden und ggfs. in
den Artikeln auf den jeweils anderen hinweisen - zweckmäßig vermutlich
unter Geschichte.
Das ist nun wieder kein Problem, da es sich in unserem Sinne um zwei Mühlen handelt: Anderer Ort und meist auch anderer Besitzer, lediglich mit dem Zusatz "umgesetz am... von ..."

Die Neue Mühle in Erkrath müsste ich übrigens nach Erzeugnis unter
Lohmühle, Fruchtmühle, Olmühle und Papiermühle kategorisieren.
Das ist schlicht unmöglich, da viele Mühlen gleichzeitig oder nacheinander unterschiedliche Gewerke ausübten. Der "Kupferhammer" heißt heute noch so, obwohl er in seiner 400jährigen Geschichte nur etwa 80 Jahre Kupferhammer war, dann Eisenhammer, Sägemühle, Mahlmühle, wieder Sägemühle und seit 100 Jahren , na? Gaststätte!
Anderes Beispiel:
Mal gab es für ein paar Jahre einen Graupengang und die Mühle hieß noch lange Graupenmühle, obwohl sie inzwischen Mahlmühle war usw.

Was aber ist eine Fruchtmühle??? Die gab es unserer Gegend nicht.

Auch die Kategorisierung nach Erzeugnis halte ich für wichtig, denn das
waren jeweils besondere Kenntnisse und Fähigkeiten, die die Müller
mitbringen mussten.
Auch das ist nicht der Fall: Die Spezialisierung früher war nicht so streng. Ein Müller war in jedem Falle ein Universalgenie, sonst konnte er nicht Müller sein. Die meisten konnten jederzeit einen Mahlgang bedienen und Bretter sägen, Grützstampfen einrichten und Öl schlagen. Sie hatten fundierte Kenntnisse im Mühlenbau (gehörte immer zur Ausbildung). Nur bei besonderen Problemen kam der "Mühlenarzt" - ein Mühlenbauer mit speziellen Erfahrungen und einem guten Händchen. Ebenso gab es Spezialisten für Pulvermühlen: Eine Unachtsamkeit und der Abriß der Mühle hatte sich erledigt. Auch Papiermüller waren besonders ausgebildet, sonst konnte der Gautscher nach Hause gehen.

Um das ein wenig zu relativieren:
Natürlich soll möglichst mit Jahreszahl eingetragen werden, welche Gewerke jeweils ausgeübt wurden. Eine Grützstampfe lief meist bei Bedarf nebenher, Märbelmühlen (Herstellung von Murmeln aus Stein) wurden als Nebenerwerb betrieben.

Und noch zum Thema Mühlenwechsel (Lutz!): Es war nicht selten, dass der Windmüller eine Wassermühle ubernahm oder umgekehrt. Schließlich entschied der materielle Zwang darüber: Besser eine andere Mühle als gar keine. Natürlich blieb ein Windmüller gern bei seinen Flügeln. Es waren zwei unterschiedliche Gewerke und wer als Windmüller ein Ohr für den Lauf seiner Flügel hatte, konnte mit dem Plätschern des Baches nichts anfangen.

Ich hoffe nicht alzu "desillusionierend" aufgetreten zu sein, aber leider ist das Mühlenwesen wesentlich komplizierter, als sich ein Laie das vorstellt.

Beste Grüße
Bernd

--
Ich gebe Auskunft über Mühlen und Müller in Brandenburg:
Für Familienforscher, Mühlenfreunde und Müller –
über Historie und Müllerfamilien.


Bernd Thiel

bernd.thiel(a)gmx.de
www.bernd-thiel.de



Re: [AK-Mueller] Vorlage für Mühlenartikel

Date: 2010/12/04 09:26:12
From: Marie-Luise Carl <ML-Carl(a)t-online.de>

Lieber Bernd,

ich glaube, Du siehst im Moment noch etwas zu schwarz, weil Du die
Möglichkeiten des Wikis noch unterschätzt.

Unterschätzen tust Du glaub ich auch meine Kenntnisse und vor allem
meine Fähigkeit, mich in ein Thema einzuarbeiten. Wenn ich freimütig
schreibe, dass ich "vor kurzem" noch nicht wusste, was eine Schiffsmühle
ist, dann sollte das eine Ermunterung an alle sein, die etwas nicht
wissen, einfach zu fragen. Mit Überheblichkeit verschreckt man die Leute
nur.

Ich schreibe nicht dazwischen weil das zu unübersichtlich würde und
antworte auf die aufgeworfenen Fragen en bloc.

Eine Mühle, die im Laufe ihres Daseins zu verschiedenen Kommunen
gehörte, bleibt doch immer eine Mühle und sollte nicht künstlich in
mehrere "aufgeteilt" werden. Bekannt ist mit ziemlicher Sicherheit die
heutige kommunale Zugehörigkeit und die ist Hauptkriterium für die
Namensgebung des Mühlenartikels. Im Artikel muss der Wandel der
Zugehörigkeit dargestellt werden. Das kann durch die Hierarchie
geschehen, indem man mehrere Hierarchieleisten anlegt, wäre aber
doppelte Arbeit, da der richtige Ort, das darzustellen, das GOV ist. Wie
das geht, erkläre ich gern auch an Einzelfällen, das ist immer am
anschaulichsten. Das GOV wird ja in die Artikel eingebunden. Da das GOV
für viele nicht unbedingt selbsterklärend ist, kann man unter Geschichte
außerdem einen Abschnitt einfügen, der sich mit den unterschiedlichen
Zugehörigkeiten befasst. Und eben aus diesen unterschiedlichen
kommunalen Zugehörigkeiten ergibt sich dann auch, dass evtl. mehrere
Kommunalarchive Unterlagen zu der Mühlengeschichte beherbergen können.

Und letztendlich kann man über die Kategorisierung, die ja bei jedem
Artikel beliebig erweiterbar ist, diesen einen Mühlenartikel auch
verschiedenen Kommunen zuweisen. Ein erfundenes Beispiel:
Mühle XY gehört heute zu Erkrath, gehörte aber früher zu Gerresheim
(Nachbarkommune, heute Stadtteil von Düsseldorf)

Ich füge unten im Artikel die Kategorien ein:
1. [[Kategorie:Mühle in Erkrath]]
2. [[Kategorie:Mühle in Gerresheim]]

Bei den umgesetzten Mühlen stimme ich Dir zu, da sollte man zwei Artikel
draus machen - maßgeblich ist der geographische Standort - und dann in
den Artikeln aufeinander verweisen. WEnn ich von diesem "Problem"
sprach, dann nicht weil mir keine Lösung dazu einfällt sondern um es
einerseits ins Bewusstsein zu heben und andererseits hier gemeinsam mit
Euch Regeln zu entwickeln, wie wir mit solchen Fällen umgehen wollen.

Das gilt auch für die Produkte/Gewerke. Wollen wir danach auch
kategorisieren, ist die Frage, die meine Darstellung implizierte. Es ist
absolut unproblematisch, auch da mehrfach zu kategorisieren. "Meine"
Bongards- später Neumühle hatte anfangs drei Mahlgänge und zwar für
Lohe, für Frucht und für Öl. Also bekäme sie dafür drei Kategorien:
[[Kategorie:Lohmühle]]
[[Kategorie:Fruchtmühle]]
[[Kategorie:Ölmühle]]

Später wurden diese drei Mahlgänge nacheinander aufgegeben und es wurde
eine (Stroh-)Papiermühle daraus. Also zusätzlich die 
[[Kategorie:Papiermühle]]

Ob es ratsam ist, auch nach Erzeugnissen zu kategorisieren, kann aus
verschiedenen Gründen bejaht werden. Zum einen kann man später daran
ablesen, wie flexibel ein Müller war.

Man kann dann später auch sehr gut in den Kategorien erkennen, wieviele
Ölmühlen es überhaupt gab. Möchte man das pro Region machen, muss man
den Kategorienbaum allerdings verfeinern. 

Fruchtmühle: eine Fruchtmühle ist nach meinen Quellenerfahrungen eine
Mühle, in der Korn verarbeitet wird, ohne genau zu spezifizieren, zu was
(Mehl, Schrot, Graupen etc.), also ein Sammelbegriff. In WP findet man,
dass eine Fruchtmühle zum Pressen von Obst sei. Ob das ein Fehler in der
WP ist, oder ob der Begriff beides bedeuten kann, weiß ich noch nicht,
werde dem aber mal nachgehen.

Dass eine Mühle irgendwann zum Restaurant/Ausflugslokal wurde, ist nun
wirklich keine Überraschung lieber Bernd :-) In Erkrath war die
Winkelsmühle teilweise sogar eine Forellenzucht und später noch ein
Freizeitbad. In Ostfriesland sind einige Mühlen zur Teestube
umfunktioniert. Ob es da aber noch Müller braucht(e)? 

Ich glaube nicht, dass Deine Mail desillusionierend war, weil Du uns
gezeigt hast, dass das Mühlenwesen so komplex ist. Gerade darum macht
das Thema ja so viel Spaß. Und wir sind ja hier nicht versammelt, weil
wir schon alles wissen, sondern weil wir voneinander und gemeinsam
lernen bzw. unser Wissen erweitern wollen und unser Wissen gern mit
anderen teilen.

Schöne Grüße
Marie-Luise (Carl)



Am Freitag, den 03.12.2010, 20:58 +0100 schrieb Bernd Thiel: 
> Am 03.12.2010 17:59, schrieb Marie-Luise Carl:
> >
> > Die Mühlenkategorisierung nach Typ kann man erst mal weglassen wenn man
> > den Typ noch nicht weiß, und später nachtragen. Das ist überhaupt kein
> > Problem.
> >
> > Schiffsmühlen sind übrigens ein Mühlentyp, der mir bis vor kurzem noch
> > gar nicht bekannt war.
> Na dann wird es noch so einiges Neues für dich geben :-)
> 
> > So kenne ich das auch. Wenn Mühlennamen vorhanden sind, sollte man sie
> > auch benutzen.
> Auf jeden Fall: Und zwar alle! Fast jede Mühle hatte im Laufe ihres 
> Lebens mehrer Namen. Wassermühlenstandorte wurde teilweise mehrere 
> Jahrhunderte alt. Die Mühle wurde regelmäßig erneuert und modernisiert, 
> teilweise lagen sie auch wüst, vor allen Dingen nach dem 39jährigen 
> Krieg und erwachten meist unter neuem Namen zu neuem Leben. Das alles 
> muss berücksichtigt werden - wenn man es in Erfahrung bringt!!!
> Sehr häufig wurde sie, nach dem sie wüst war, als eine neue Mühle 
> geführt. Dann hatte der Ort plötzlich zwei Mühlen, obwohl es ein 
> Standort war.
> Das kann man noch mit einer "Umleitung" abfangen. Was aber ebenso häufig 
> auftritt ist der Umstand, dass ein und die selbe Mühle nach Jahren zu 
> einem neuen Ort gezählt wurde. Eine einzige Mühle meiner Vorfahren 
> gehörte im Laufe der Zeit zu drei Orten, die auch noch zu drei 
> verschiedenen Kreisen gehörten. Das ergibt drei Mühlen, obwohl es nur 
> eine war. In meinem Beispiel war es eindeutig, weil der Name 
> "Kukuckmühle" immer erhalten blieb. Ich möchte aber gerne mal wissen 
> (und werde es nie erfahren) wieviel meiner 3000 Brandenburger Mühle 
> doppelt gezählt wurden!
> 
> Wie das berücksichtigt werden kann ist mir unklar. Das geht meiner 
> Meinung nach nur mit einer Datenbank
> 
> 
> > Schwieriger wird es mit Mühlen, die an dem einen Ort ab- und an einem
> > anderen Ort wieder aufgebaut wurden, was nicht selten bei Windmühlen
> > vorkommt. Da würde ich mich für zwei Artikel entscheiden und ggfs. in
> > den Artikeln auf den jeweils anderen hinweisen - zweckmäßig vermutlich
> > unter Geschichte.
> Das ist nun wieder kein Problem, da es sich in unserem Sinne um zwei 
> Mühlen handelt: Anderer Ort und meist auch anderer Besitzer, lediglich 
> mit dem Zusatz "umgesetz am... von ..."
> 
> > Die Neue Mühle in Erkrath müsste ich übrigens nach Erzeugnis unter
> > Lohmühle, Fruchtmühle, Olmühle und Papiermühle kategorisieren.
> Das ist schlicht unmöglich, da viele Mühlen gleichzeitig oder 
> nacheinander unterschiedliche Gewerke ausübten. Der "Kupferhammer" heißt 
> heute noch so, obwohl er in seiner 400jährigen Geschichte nur etwa 80 
> Jahre Kupferhammer war, dann Eisenhammer, Sägemühle, Mahlmühle, wieder 
> Sägemühle und seit 100 Jahren , na? Gaststätte!
> Anderes Beispiel:
> Mal gab es für ein paar Jahre einen Graupengang und die Mühle hieß noch 
> lange Graupenmühle, obwohl sie inzwischen Mahlmühle war usw.
> 
> Was aber ist eine Fruchtmühle??? Die gab es unserer Gegend nicht.
> 
> > Auch die Kategorisierung nach Erzeugnis halte ich für wichtig, denn das
> > waren jeweils besondere Kenntnisse und Fähigkeiten, die die Müller
> > mitbringen mussten.
> Auch das ist nicht der Fall: Die Spezialisierung früher war nicht so 
> streng. Ein Müller war in jedem Falle ein Universalgenie, sonst konnte 
> er nicht Müller sein. Die meisten konnten jederzeit einen Mahlgang 
> bedienen und Bretter sägen, Grützstampfen einrichten und Öl schlagen. 
> Sie hatten fundierte Kenntnisse im Mühlenbau (gehörte immer zur 
> Ausbildung). Nur bei besonderen Problemen kam der "Mühlenarzt" - ein 
> Mühlenbauer mit speziellen Erfahrungen und einem guten Händchen.
> Ebenso gab es Spezialisten für Pulvermühlen: Eine Unachtsamkeit und der 
> Abriß der Mühle hatte sich erledigt. Auch Papiermüller waren besonders 
> ausgebildet, sonst konnte der Gautscher nach Hause gehen.
> 
> Um das ein wenig zu relativieren:
> Natürlich soll möglichst mit Jahreszahl eingetragen werden, welche 
> Gewerke jeweils ausgeübt wurden. Eine Grützstampfe lief meist bei Bedarf 
> nebenher, Märbelmühlen (Herstellung von Murmeln aus Stein) wurden als 
> Nebenerwerb betrieben.
> 
> Und noch zum Thema Mühlenwechsel (Lutz!): Es war nicht selten, dass der 
> Windmüller eine Wassermühle ubernahm oder umgekehrt. Schließlich 
> entschied der materielle Zwang darüber: Besser eine andere Mühle als gar 
> keine. Natürlich blieb ein Windmüller gern bei seinen Flügeln. Es waren 
> zwei unterschiedliche Gewerke und wer als Windmüller ein Ohr für den 
> Lauf seiner Flügel hatte, konnte mit dem Plätschern des Baches nichts 
> anfangen.
> 
> Ich hoffe nicht alzu "desillusionierend" aufgetreten zu sein, aber 
> leider ist das Mühlenwesen wesentlich komplizierter, als sich ein Laie 
> das vorstellt.
> 
> Beste Grüße
> Bernd
> 

[AK-Mueller] Digitalisierte Bücher zum Thema M ühlen

Date: 2010/12/05 01:12:53
From: Irmi Gegner-Sünkler <irmi(a)gegner-suenkler.de>

Liebe Mitleser -

es gibt mittlerweile so viele interessante digitalisierte Bücher -
darunter auch einige, die sich mit Mühlen befassen:


Sturm, Leonhard Christoph: Vollständige Mühlen Baukunst : Darinnen
werden I. Alle Grundreguln so zu der Praxi nöthig, die doch gar wenigen
recht bekant sind, treulich angewiesen; II. Die Vortheile, die man bey
Anlegung der Wasserräder al
Erschienen: Augspurg : Wolff, 1718

http://www.zvdd.de/dms/load/dfgv/?PPN=PPN331338106


Mühlen-Ordnung/ Bey der Zwangs-Mühle zu Schwartzenbergk Nach welcher
sich so wohl der Mühl-Herr und die Seingen/ als auch die Mahlgäste ...
halten sollen ; Signatum Ambt. Schwartzenbergk ... 5. Monats-Tag Aprilis
... im 1680sten Jahre
Erschienen: [S.l.] Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek
Sachsen-Anhalt, 1680

http://www.zvdd.de/dms/load/met/?PPN=urn%3Anbn%3Ade%3Agbv%3A3%3A1-98019

Sachsen, Kurfürst, II., : Vernäuerte Mühlen-Ordnung/ über die
Ambts-Mühle zu Rochlitz
Erschienen: Dresden Halle, Saale : Bergen Universitäts- und
Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 1672

http://www.zvdd.de/dms/load/met/?PPN=urn%3Anbn%3Ade%3Agbv%3A3%3A1-61916


Deutliche Abhandlung von den Rädern der Wasser-Mühlen und von dem
inwendigen Werke der Schneide-Mühlen; 1770

http://books.google.com/books?id=Tnc_AAAAcAAJ&pg=PA16&dq=M%C3%BChlen&hl=de&ei=RdX6TKmxAoGv4QbrpZTkBg&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=3&sqi=2&ved=0CDcQ6AEwAg

Die Mahlmühlen, eine Darstellung des Baues und des Betriebes der
gebräuchlichsten Mühlen; 1861

http://books.google.com/books?id=fWsUAAAAQAAJ&printsec=frontcover&dq=M%C3%BChlen&hl=de&ei=RdX6TKmxAoGv4QbrpZTkBg&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=8&sqi=2&ved=0CFEQ6AEwBw

Gruß von Irmi

-- 
-- 
----------------------------
www.gegner-suenkler.de
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www.natangen.de
----------------------------
www.genealogie-tagebuch.de

Re: [AK-Mueller] Digitalisierte Bücher zum Thema M ühlen

Date: 2010/12/05 05:53:45
From: Hartwig Berner <hb.vd.muehle(a)t-online.de>

Vielen Dank für die Hinweise Irmi,
und Deine Seite ist auch sehr interessant!


     Mit freundlichen Grüßen 
 

          Hartwig (Berner)
        Koselauer Mühle
         23738 Riepsdorf

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ak-mueller-l-bounces(a)genealogy.net
[mailto:ak-mueller-l-bounces(a)genealogy.net] Im Auftrag von Irmi
Gegner-Sünkler
Gesendet: Sonntag, 5. Dezember 2010 01:13
An: ak-mueller-l(a)genealogy.net
Betreff: [AK-Mueller] Digitalisierte Bücher zum Thema Mühlen

Liebe Mitleser -

es gibt mittlerweile so viele interessante digitalisierte Bücher -
darunter auch einige, die sich mit Mühlen befassen:


Sturm, Leonhard Christoph: Vollständige Mühlen Baukunst : Darinnen
werden I. Alle Grundreguln so zu der Praxi nöthig, die doch gar wenigen
recht bekant sind, treulich angewiesen; II. Die Vortheile, die man bey
Anlegung der Wasserräder al
Erschienen: Augspurg : Wolff, 1718

http://www.zvdd.de/dms/load/dfgv/?PPN=PPN331338106


Mühlen-Ordnung/ Bey der Zwangs-Mühle zu Schwartzenbergk Nach welcher
sich so wohl der Mühl-Herr und die Seingen/ als auch die Mahlgäste ...
halten sollen ; Signatum Ambt. Schwartzenbergk ... 5. Monats-Tag Aprilis
... im 1680sten Jahre
Erschienen: [S.l.] Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek
Sachsen-Anhalt, 1680

http://www.zvdd.de/dms/load/met/?PPN=urn%3Anbn%3Ade%3Agbv%3A3%3A1-98019

Sachsen, Kurfürst, II., : Vernäuerte Mühlen-Ordnung/ über die
Ambts-Mühle zu Rochlitz
Erschienen: Dresden Halle, Saale : Bergen Universitäts- und
Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 1672

http://www.zvdd.de/dms/load/met/?PPN=urn%3Anbn%3Ade%3Agbv%3A3%3A1-61916


Deutliche Abhandlung von den Rädern der Wasser-Mühlen und von dem
inwendigen Werke der Schneide-Mühlen; 1770

http://books.google.com/books?id=Tnc_AAAAcAAJ&pg=PA16&dq=M%C3%BChlen&hl=de&e
i=RdX6TKmxAoGv4QbrpZTkBg&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=3&sqi=2&ved=0C
DcQ6AEwAg

Die Mahlmühlen, eine Darstellung des Baues und des Betriebes der
gebräuchlichsten Mühlen; 1861

http://books.google.com/books?id=fWsUAAAAQAAJ&printsec=frontcover&dq=M%C3%BC
hlen&hl=de&ei=RdX6TKmxAoGv4QbrpZTkBg&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=8&
sqi=2&ved=0CFEQ6AEwBw

Gruß von Irmi

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Ak-Mueller-L mailing list
Ak-Mueller-L(a)genealogy.net
http://list.genealogy.net/mm/listinfo/ak-mueller-l

Re: [AK-Mueller] Digitalisierte Bücher zum Thema M ühlen

Date: 2010/12/05 08:54:26
From: Marie-Luise Carl <ML-Carl(a)t-online.de>

Liebe Irmi,

ich habe Deine Hinweise gleich mal in eine GenWiki-Seite gestellt:
http://wiki-de.genealogy.net/Digitalisierte_Literatur_zu_M%C3%BChlen

Bitte weiter ausbauen! Bei Fragen helfe ich gern weiter.

Herzlichen Dank und schöne Grüße
Marie-Luise (Carl)



Am Sonntag, den 05.12.2010, 01:12 +0100 schrieb Irmi Gegner-Sünkler: 
> Liebe Mitleser -
> 
> es gibt mittlerweile so viele interessante digitalisierte Bücher -
> darunter auch einige, die sich mit Mühlen befassen:
> 
> 
> Sturm, Leonhard Christoph: Vollständige Mühlen Baukunst : Darinnen
> werden I. Alle Grundreguln so zu der Praxi nöthig, die doch gar wenigen
> recht bekant sind, treulich angewiesen; II. Die Vortheile, die man bey
> Anlegung der Wasserräder al
> Erschienen: Augspurg : Wolff, 1718
> 
> http://www.zvdd.de/dms/load/dfgv/?PPN=PPN331338106
> 
> 
> Mühlen-Ordnung/ Bey der Zwangs-Mühle zu Schwartzenbergk Nach welcher
> sich so wohl der Mühl-Herr und die Seingen/ als auch die Mahlgäste ...
> halten sollen ; Signatum Ambt. Schwartzenbergk ... 5. Monats-Tag Aprilis
> ... im 1680sten Jahre
> Erschienen: [S.l.] Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek
> Sachsen-Anhalt, 1680
> 
> http://www.zvdd.de/dms/load/met/?PPN=urn%3Anbn%3Ade%3Agbv%3A3%3A1-98019
> 
> Sachsen, Kurfürst, II., : Vernäuerte Mühlen-Ordnung/ über die
> Ambts-Mühle zu Rochlitz
> Erschienen: Dresden Halle, Saale : Bergen Universitäts- und
> Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 1672
> 
> http://www.zvdd.de/dms/load/met/?PPN=urn%3Anbn%3Ade%3Agbv%3A3%3A1-61916
> 
> 
> Deutliche Abhandlung von den Rädern der Wasser-Mühlen und von dem
> inwendigen Werke der Schneide-Mühlen; 1770
> 
> http://books.google.com/books?id=Tnc_AAAAcAAJ&pg=PA16&dq=M%C3%BChlen&hl=de&ei=RdX6TKmxAoGv4QbrpZTkBg&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=3&sqi=2&ved=0CDcQ6AEwAg
> 
> Die Mahlmühlen, eine Darstellung des Baues und des Betriebes der
> gebräuchlichsten Mühlen; 1861
> 
> http://books.google.com/books?id=fWsUAAAAQAAJ&printsec=frontcover&dq=M%C3%BChlen&hl=de&ei=RdX6TKmxAoGv4QbrpZTkBg&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=8&sqi=2&ved=0CFEQ6AEwBw
> 
> Gruß von Irmi
> 
> -- 

[AK-Mueller] Portal Müller und Mühlen

Date: 2010/12/05 15:18:49
From: Marie-Luise Carl <ML-Carl(a)t-online.de>

Liebe Müllerforscher und Mühlenfans,

ich habe mal angefangen, die Portalseite aufzubauen.

Anregungen, Ideen, Kritik und vor allem Mithilfe sind sehr willkommen. 

<http://wiki-de.genealogy.net/Portal:M%C3%BCller_und_M%C3%BChlen>

Herzliche Grüße
Marie-Luise (Carl)


Re: [AK-Mueller] Vorlage für Mühlenartikel

Date: 2010/12/05 17:20:41
From: Bernd Thiel <bernd.thiel(a)gmx.de>

Am 04.12.2010 09:25, schrieb Marie-Luise Carl:
Lieber Bernd,

ich glaube, Du siehst im Moment noch etwas zu schwarz, weil Du die
Möglichkeiten des Wikis noch unterschätzt.
Das hoffe ich! Denn sonst gibt es nicht viele Chancen.

Eine Mühle, die im Laufe ihres Daseins zu verschiedenen Kommunen
gehörte, bleibt doch immer eine Mühle und sollte nicht künstlich in
mehrere "aufgeteilt" werden.Bekannt ist mit ziemlicher Sicherheit die
heutige kommunale Zugehörigkeit und die ist Hauptkriterium für die
Namensgebung des Mühlenartikels.
Das hast du falsch verstanden. Nicht ich will die Aufteilung machen, sondern man findet sie in der Literatur, den Kirchenbüchern etc. weil es bei Niederschreibung nicht besser bekannt war oder der Schreiber sich Arbeit sparen wollte. Ich schrieb auch schon, dass ich das nicht als Problem ansehe, s o b a l d der Fakt bekannt ist! Über die Ortszugehörigkeit müssen wir uns auch noch einige werden. Ich habe in meiner Kartei das Jahr 1900 als Bezugsjahr. Das bedeutet, viele als Mühlenstandorte angegebene Gemeinden existieren nicht mehr. Gibt man den heutigen Bezug an, wird es unnnötig kompliziert und undurchsichtig mit den zusammengelegten Gemeinden
Im Artikel muss der Wandel der
Zugehörigkeit dargestellt werden. Das kann durch die Hierarchie
geschehen, indem man mehrere Hierarchieleisten anlegt, wäre aber
doppelte Arbeit, da der richtige Ort, das darzustellen, das GOV ist. Wie
das geht, erkläre ich gern auch an Einzelfällen, das ist immer am
anschaulichsten. Das GOV wird ja in die Artikel eingebunden. Da das GOV
für viele nicht unbedingt selbsterklärend ist, kann man unter Geschichte
außerdem einen Abschnitt einfügen, der sich mit den unterschiedlichen
Zugehörigkeiten befasst. Und eben aus diesen unterschiedlichen
kommunalen Zugehörigkeiten ergibt sich dann auch, dass evtl. mehrere
Kommunalarchive Unterlagen zu der Mühlengeschichte beherbergen können.
Dass GOV die Grundlage ist, davon bin ich ausgegangen und unterstütze es voll.

Das gilt auch für die Produkte/Gewerke. Wollen wir danach auch
kategorisieren, ist die Frage, die meine Darstellung implizierte. Es ist
absolut unproblematisch, auch da mehrfach zu kategorisieren. "Meine"
Bongards- später Neumühle hatte anfangs drei Mahlgänge und zwar für
Lohe, für Frucht und für Öl. Also bekäme sie dafür drei Kategorien:
[[Kategorie:Lohmühle]]
[[Kategorie:Fruchtmühle]]
[[Kategorie:Ölmühle]]

Dazu müssen wir uns unbedingt auf Kategorien einigen, denn deine Fruchtmühle heißt bei uns Mahlmühle, auch ohne Zusatz um welche Getreidearten es sich gehandelt hat. Wir reden hier übrigens von über 100 (!) Anwendungsmöglichkeiten für Mühlen. Weicht nur einer von den Kategoriern ab, ist diese Mühle nicht mehr auffindbar.
Später wurden diese drei Mahlgänge nacheinander aufgegeben und es wurde
eine (Stroh-)Papiermühle daraus. Also zusätzlich die
[[Kategorie:Papiermühle]]

Ob es ratsam ist, auch nach Erzeugnissen zu kategorisieren, kann aus
verschiedenen Gründen bejaht werden. Zum einen kann man später daran
ablesen, wie flexibel ein Müller war.

Man kann dann später auch sehr gut in den Kategorien erkennen, wieviele
Ölmühlen es überhaupt gab. Möchte man das pro Region machen, muss man
den Kategorienbaum allerdings verfeinern.

Fruchtmühle: eine Fruchtmühle ist nach meinen Quellenerfahrungen eine
Mühle, in der Korn verarbeitet wird, ohne genau zu spezifizieren, zu was
(Mehl, Schrot, Graupen etc.), also ein Sammelbegriff. In WP findet man,
dass eine Fruchtmühle zum Pressen von Obst sei. Ob das ein Fehler in der
WP ist, oder ob der Begriff beides bedeuten kann, weiß ich noch nicht,
werde dem aber mal nachgehen.

Dass eine Mühle irgendwann zum Restaurant/Ausflugslokal wurde, ist nun
wirklich keine Überraschung lieber Bernd :-) In Erkrath war die
Winkelsmühle teilweise sogar eine Forellenzucht und später noch ein
Freizeitbad. In Ostfriesland sind einige Mühlen zur Teestube
umfunktioniert. Ob es da aber noch Müller braucht(e)?
Natürlich nicht, ich habe es trotzdem in der DB erwähnt, damit klar ist, ab wann das Mühlenleben aufgehört hat.
Ich glaube nicht, dass Deine Mail desillusionierend war, weil Du uns
gezeigt hast, dass das Mühlenwesen so komplex ist. Gerade darum macht
das Thema ja so viel Spaß. Und wir sind ja hier nicht versammelt, weil
wir schon alles wissen, sondern weil wir voneinander und gemeinsam
lernen bzw. unser Wissen erweitern wollen und unser Wissen gern mit
anderen teilen.
So sehe ich das auch.

Aber es gibt noch ein gravierendes Problem. Ich habe sehr viele Müller in der Kartei, die lediglich als "Müller in Ort XY" genannt werden. Dort ist nicht klar, was für ein Müller er in welcher Mühle war. Hat der Ort XY mehrere Mühlen ist eine Zuordnung unmöglich. Diese Müller müssen auch ohne Kategorie auffindbar sein.

Eine schöne Woche wünscht
Bernd

--
Ich gebe Auskunft über Mühlen und Müller in Brandenburg:
Für Familienforscher, Mühlenfreunde und Müller –
über Historie und Müllerfamilien.


Bernd Thiel

bernd.thiel(a)gmx.de
www.bernd-thiel.de



Re: [AK-Mueller] Portal Müller und Mühlen

Date: 2010/12/06 19:57:16
From: Carsten Stern <simcans(a)stern-home.de>

Moin ,

ich finde das Portal gut, sehr übersichtlich. 
Was ich mir wünschen würde:
 eine weitere Rubrik: Schlagwörter (oder als Unterkategorie zu Geschichte?): ich denke, dass zu einzelnen Mühlen nach und nach Artikel eingestellt werden, die nicht nur eine einzelne Mühle betreffen,  sondern die zugleich als Beispiel ein allgemeines Thema darstellen. Beispiel bei "meiner" Mühle:   Zwangsversteigerung der Mühle in Ost-Brandenburg 1828, weil mein Vorfahre die Umstellung vom Mahlzwang auf die Gewerbefreiheit nicht schaffte, der Wettbewerb durch neue Mühlen zu groß wurde, seine Einnahmen wegbrachen und er seine Pachten nicht mehr bezahlen konnte, sie aber auch nicht reduziert wurden. Das habe ich aus einem Aktenbestand des Geheimen Staatsachivs in Berlin ermittelt, werde es in einer Kurzfassung zu "meiner" Mühle einstellen - aber da es von allgemeinem Interesse ist, muß man einen solchen Artikel auch finden können. Es muß also in irgendeiner Weise verlinkt werden oder eben "verschlagwortet", damit eine solche Erkenntnis als Fallbeispiel nicht genauso in der Datenmenge als kaum auffindbar veschwindet wie ein Aktenbestand im Archiv - ohne dass man über Google suchen muß. 
Zweite Anregung: 
Unter Bibliographie sollte eine Unterkategorie "Literatur" stehen, in die jeder Interessierte Literatur einstellen kann, ggf mit einem Hinweis, zu welchem Thema etwas über Mühlen zu finden ist,wie  z.B. die Ausführungen von Herrn Vandre 2008 zum Thema Müller - kein unehrenhafter Beruf, oder die anderen Beitrage  des Müller-Ak-Treffens, soweit sie veröffentlicht sind. Auf die Weise käme doch recht bald eine Literaturdatenbank zusammen?



Am 05.12.2010 um 15:18 schrieb Marie-Luise Carl:

> 
> Liebe Müllerforscher und Mühlenfans,
> 
> ich habe mal angefangen, die Portalseite aufzubauen.
> 
> Anregungen, Ideen, Kritik und vor allem Mithilfe sind sehr willkommen. 
> 
> <http://wiki-de.genealogy.net/Portal:M%C3%BCller_und_M%C3%BChlen>
> 
> Herzliche Grüße
> Marie-Luise (Carl)



Carsten (Stern)
mit freundlichen Grüßen	Kind regards
med venlig hilsen


22589 Hamburg









Re: [AK-Mueller] Portal Müller und Mühlen

Date: 2010/12/08 16:05:22
From: Marie-Luise Carl <ML-Carl(a)t-online.de>

-----Original Message-----
> Date: Mon, 06 Dec 2010 19:57:13 +0100
> Subject: Re: [AK-Mueller] Portal Müller und Mühlen
> From: Carsten Stern <simcans(a)stern-home.de>
> To: Marie-Luise Carl <ML-Carl(a)t-online.de>, Ak-Mueller-L
> <ak-mueller-l(a)genealogy.net>

> Moin ,
>
> ich finde das Portal gut, sehr übersichtlich.
> Was ich mir wünschen würde:
> eine weitere Rubrik: Schlagwörter (oder als Unterkategorie zu
> Geschichte?): ich denke, dass zu einzelnen Mühlen nach und nach
> Artikel eingestellt werden, die nicht nur eine einzelne Mühle
> betreffen,  sondern die zugleich als Beispiel ein allgemeines Thema
> darstellen. Beispiel bei "meiner" Mühle:   Zwangsversteigerung der
> Mühle in Ost-Brandenburg 1828, weil mein Vorfahre die Umstellung vom
> Mahlzwang auf die Gewerbefreiheit nicht schaffte, der Wettbewerb durch
> neue Mühlen zu groß wurde, seine Einnahmen wegbrachen und er seine
> Pachten nicht mehr bezahlen konnte, sie aber auch nicht reduziert
> wurden. Das habe ich aus einem Aktenbestand des Geheimen Staatsachivs
> in Berlin ermittelt, werde es in einer Kurzfassung zu "meiner" Mühle
> einstellen - aber da es von allgemeinem Interesse ist, muß man einen
> solchen Artikel auch finden können. Es muß also in irgendeiner Weise
> verlinkt werden oder eben "verschlagwortet", damit eine solche
> Erkenntnis als Fallbeispiel nicht genauso in der Datenmenge als kaum
> auffindbar veschwindet wie ein Aktenbestand im Archiv - ohne dass man
> über Google suchen muß.

Ich habe einen Unterpunkt Fallbeispiele eingefügt. Dort kann man nun
entsprechende Artikel verlinken.

> Zweite Anregung:
> Unter Bibliographie sollte eine Unterkategorie "Literatur" stehen, in
> die jeder Interessierte Literatur einstellen kann, ggf mit einem
> Hinweis, zu welchem Thema etwas über Mühlen zu finden ist,wie  z.B.
> die Ausführungen von Herrn Vandre 2008 zum Thema Müller - kein
> unehrenhafter Beruf, oder die anderen Beitrage  des
> Müller-Ak-Treffens, soweit sie veröffentlicht sind. Auf die Weise käme
> doch recht bald eine Literaturdatenbank zusammen?

Diese Kategorie gibt es bereits und ich habe sie nun auch unter
Bibliographie verlinkt.

Derzeit bereite ich zwei oder drei ältere Werke für die DigiBib vor;
sozusagen eine kleine Aufmerksamkeit der DigiBib an den AK Müller- und
Mühlen und sein neues Portal.

Herzlichen Gruß
Marie-Luise


[AK-Mueller] Jeder Mühle ihre GOV-ID?

Date: 2010/12/08 17:37:17
From: Marie-Luise Carl <ML-Carl(a)t-online.de>

Liebe Mühlen- und Müllerfans,

Folgende Frage lese ich häufiger:
> Muss denn jede Mühle ein eigenes GOV-Objekt darstellen??
> Doch eigentlich nur, wenn es ein eigenständiger Ortsteil o.ä. war.

Nein, eine Mühle, die es uns wert ist, darüber einen Artikel im GenWiki
zu bekommen, sollte auch eine eigene GOV-ID haben. Dafür gibt es mehrere
Gründe.

1. Jeder GOV-ID kann nur ein Artikel im GenWiki zugeordnet werden. 
Praktisch sieht das so aus:
Die Rohrsmühle in Erkrath im GOV - normale Useransicht:
http://gov.genealogy.net/ShowObjectSimple.do?id=ROHHLEJO31KE

Dort steht unter "Weitere Informationen":
"Im GenWiki können Sie unter Umständen weitere genealogische
Informationen über das Objekt finden oder auch selber eingeben. Mehr..."

Das "Mehr..." linkt zu:
http://wiki-de.genealogy.net/GOV:ROHHLEJO31KE

und landet per Weiterleitung hier:
http://wiki-de.genealogy.net/Erkrath/Rohrsm%C3%BChle

Diese Weiterleitung oder Umleitung wird automatisch erzeugt, wenn ich im
GenWiki in den Artikel zur Rohrsmühle die GOV-ID derselben einsetze und
abspeichere. Die Wiki-Software ist von Jesper Zedlitz dahingehend
getrimmt worden, dass sie diese Weiterleitung dann automatisch erzeugt.
Wenn ich nun in einen Mühlenartikel eine GOV-ID eines bereits vorhanden
Ortes einsetze ist das schlecht, denn damit kann das System nicht
umgehen. Es wird dann eine Fehlermeldung erzeugt bzw. wir lassen
regelmäßig einen sogenannten BOT (so ne Art Roboter) das Wiki absuchen,
ob irgendwelche GOV-IDs doppelt vergeben sind.

2. Mühle ist kein Ort
Eine Mühle im GOV sollte wirklich auch den Typ "Mühle" erhalten, nicht
Ort, Ortsteil oder so was in der Art. Hier ist das Gebäude, in dem der
Müller arbeitete, von dem darum herum entstandenen Ort zu unterscheiden;
übrigens wie die Kirche von der Pfarrei. Gibt es also einen
gleichnamigen Ort, dann gehört die Mühle (das Gebäude) im GOV zu diesem
Ort.

3. Übersichtskarte Mühlen im GOV
Ggfs. lässt sich aus den GOV-Objekten mit dem Typ Mühle eine
Übersichtskarte erzeugen, welche Mühlen im GOV erfasst sind (und damit
auch im GenWiki). Das ist ein schönes Fernziel für den AK.

4. Keine Angst vor dem GOV
Eine Mühlen GOV-ID anzulegen ist gar nicht so schwer. Die Rohrsmühle
sieht im GOV-Text so aus:

ROHHLEJO31KE
	gehört zu UNTAUSJO31LE,
	heißt  (auf deu) Rohrmühle,
	heißt  (auf deu) Rohrsmühle,
	ist (auf deu) Mühle,
	liegt bei 51.19575°N 6.911843°O;

Sagen wir mal, ich wollte jetzt die Winkelsmühle (das rechte Bildchen
auf der Portalseite) im GOV anlegen, muss ich mich zunächst in der
Expertenansicht anmelden (gleiche BEnutzerkennung wie im GenWiki).

Ich weiß, dass die Winkelsmühle heute zu Mettmann gehört, also suche ich
mir die GOV-ID von Mettmann im GOV raus. 
http://gov.genealogy.net/ShowObject.do?id=METANNJO31LG

Die Kennung ist also: METANNJO31LG

Jetzt klicke ich  rechts auf den Punkt "Objekt bearbeiten" und lösche im
Editierfenster alles raus, was dort steht - das ist am Anfang
verwirrend, aber man macht dadurch wirklich nichts kaputt.

Als erstes sage ich dem GOV nun, dass ich ein neues Objekt anlegen
möchte und wie es (für mich) heißen soll:

Winkelsmühle = neues Objekt;

In der nächsten Zeile sage ich dem GOV, wozu mein neues Objekt gehört:

Winkelsmühle 
gehört zu METANNJO31LG,

Jetzt sage ich, wie es heißt:

heißt (auf deu) Winkelsmühle,

und dann, was es für ein Objekttyp ist:

ist (auf deu) Mühle,

und zum Schluss gebe ich noch die Koordinaten an. Die kann man sich in
vielen Fällen ganz gut über google.maps holen, man muss also nicht
unbedingt mit dem GPS ins Gelände ;-) 

http://maps.google.com/maps

Ich habe jetzt nach Mettmann Winkelsmühle gesucht und habe gleich das
Richtige gefunden. Ich klicke mit der rechten Maustaste auf den kleinen
roten Ballon (oder Luftblase oder Sprechblase) und klicke dort auf "Was
ist hier". Dann erscheint zusätzlich ein kleiner grüner Pfeil und oben
im Suchefenster stehen jetzt die richtigen Koordinaten, in meinem Fall:
51.222197,6.980263 (die Koordinaten sind dezimal und genau so brauchen
wir sie auch fürs GOV).

Im Editierfender im GOV schreibe ich also als letzte Zeile für mein
Objekt, man beachte die leichten Veränderungen (Komma raus °N hinter die
erste, °O hinter die zweite Koordinate geschrieben):

liegt bei 51.222197°N 6.980263°O;

Zusammenfassung:



Winkelsmühle = neues Objekt;

Winkelsmühle 
gehört zu METANNJO31LG,
heißt (auf deu) Winkelsmühle,
ist (auf deu) Mühle,
liegt bei 51.222197°N 6.980263°O;



Beachte: jede Zeile endet mit einem Komma, die letzte mit einem
Semikolon.

Dann klicke ich auf "Speichern" - Jetzt wird es wieder leicht
verwirrend, weil jetzt in der Editierbox jede Menge steht, was ich gar
nicht sehen will. Um mein neues Objekt wieder zu finden, muss ich rechts
in der Navi auf "Letzte Änderungen" klicken. 
http://gov.genealogy.net/RecentChanges.do
Dort finde ich, dass MLCarl am 2010-12-08 um 17:11:01.0 das Objekt
"Winkelsmühle" bearbeitet hat, das die Objekt-ID WINHLEJO31LF hat.

Die kann ich jetzt im GenWiki in den Artikel zur Winkelsmühle eintragen;
habe ich gerade gemacht. 

Schaut Euch jetzt mal unten die GOV-Box genauer an: Dort findet man die
GOV-ID der Mühle als Link ins GOV. Folgt man dem Link, landet man im GOV
(in der Expertenansicht):
http://gov.genealogy.net/ShowObject.do?id=WINHLEJO31LF

Und wenn man dort nach unten scrollt, findet man einen Link zum Artikel
im GenWiki zurück, gesteuert über die GOV-ID.

Und wenn man sich die GOV-BOX im Wiki noch mal ansieht, stellt man fest,
dass man nicht nur zum Artikel von Mettmann findet (derzeit noch auf dem
Umweg übers GOV, das soll mal direkt wieder ins Wiki laufen, ist aber
derzeit noch nicht abzusehen, wann es soweit sein wird), sondern die
ganzen unterschiedlichen Verwaltungsabhängigkeiten ebenfalls abzulesen
sind. So lange eine Mühle zu einem Ort gehört, braucht man am
Mühlenobjekt gar nichts zu machen, das wird über das übergeordnete
Objekt gesteuert.

Wechselt eine Mühle die Abhängigkeit, kann man auch das darstellen. Hat
eine Mühle irgendwann aufgehört zu existieren, ist auch das abbildbar.
Aber ich glaube, das erkläre ich erst auf Anfrage, sonst wird es hier
und jetzt zu viel.

Würde mich über Erfolgsmeldungen anhand meiner Anleitung zur Anlage von
GOV-IDs für Mühlen sehr freuen, aber auch bei Misserfolg versuche ich
gern weiterzuhelfen.

Herzlichen Gruß
Marie-Luise (Carl)



Re: [AK-Mueller] Vorlage für Mühlenartikel

Date: 2010/12/08 18:48:27
From: Marie-Luise Carl <ML-Carl(a)t-online.de>

-----Original Message-----
> Date: Sun, 05 Dec 2010 17:20:37 +0100
> Subject: Re: [AK-Mueller] Vorlage für Mühlenartikel
> From: Bernd Thiel <bernd.thiel(a)gmx.de>
> To: ML-Carl(a)t-online.de, Ak-Mueller-L <ak-mueller-l(a)genealogy.net>

> Am 04.12.2010 09:25, schrieb Marie-Luise Carl:
> > Lieber Bernd,
> >
> > ich glaube, Du siehst im Moment noch etwas zu schwarz, weil Du die
> > Möglichkeiten des Wikis noch unterschätzt.
> Das hoffe ich! Denn sonst gibt es nicht viele Chancen.
>
> > Eine Mühle, die im Laufe ihres Daseins zu verschiedenen Kommunen
> > gehörte, bleibt doch immer eine Mühle und sollte nicht künstlich in
> > mehrere "aufgeteilt" werden.Bekannt ist mit ziemlicher Sicherheit
> > die heutige kommunale Zugehörigkeit und die ist Hauptkriterium für
> > die Namensgebung des Mühlenartikels.
> >
> Das hast du falsch verstanden. Nicht ich will die Aufteilung machen,
> sondern man findet sie in der Literatur, den Kirchenbüchern etc. weil
> es bei Niederschreibung nicht besser bekannt war oder der Schreiber
> sich Arbeit sparen wollte. Ich schrieb auch schon, dass ich das nicht
> als Problem ansehe, s o b a l d der Fakt bekannt ist!
> Über die Ortszugehörigkeit müssen wir uns auch noch einige werden. Ich
> habe in meiner Kartei das Jahr 1900 als Bezugsjahr. Das bedeutet,
> viele als Mühlenstandorte angegebene Gemeinden existieren nicht mehr.

Was heißt "existieren nicht mehr"? Abbau des Ortes durch
Braunkohletagebau oder meinst Du tatsächlich die politische oder
kirchliche Gemeinde?

Wir legen im GenWiki in erster Linie Ortsartikel an, keine
Gemeindeartikel. Richtig ist, dass in vielen GenWiki-Artikeln wo
Gemeinde- und Ortsname identisch sind, beides zusammen beschrieben wird.
Die Trennung im GOV ist da eindeutiger.

> Gibt man den heutigen Bezug an, wird es unnnötig kompliziert und
> undurchsichtig mit den zusammengelegten Gemeinden

Warum denn das? Es wird nicht kompliziert, es ist kompliziert. Eine
Gemeinde, die nicht mehr existiert: wo finde ich deren Archivalien?
Steht beim Ortsartikel, dass er "von-bis" zur Gemeinde X und davor zur
GEmeinde Y, und später zur Gemeinde Z gehörte, ist klar, dass die
zuständigen Archive der jeweiligen Gemeinden dann für diesen Ort/hier:
Mühle und jeweiligen Zeitraum zu konsultieren sind. In Archiven gilt das
Provenienzprinzip.
 
> > Im Artikel muss der Wandel der
> > Zugehörigkeit dargestellt werden. Das kann durch die Hierarchie
> > geschehen, indem man mehrere Hierarchieleisten anlegt, wäre aber
> > doppelte Arbeit, da der richtige Ort, das darzustellen, das GOV ist.
> > Wie das geht, erkläre ich gern auch an Einzelfällen, das ist immer
> > am anschaulichsten. Das GOV wird ja in die Artikel eingebunden. Da
> > das GOV für viele nicht unbedingt selbsterklärend ist, kann man
> > unter Geschichte außerdem einen Abschnitt einfügen, der sich mit den
> > unterschiedlichen Zugehörigkeiten befasst. Und eben aus diesen
> > unterschiedlichen kommunalen Zugehörigkeiten ergibt sich dann auch,
> > dass evtl. mehrere Kommunalarchive Unterlagen zu der
> > Mühlengeschichte beherbergen können.
> >
> Dass GOV die Grundlage ist, davon bin ich ausgegangen und unterstütze
> es voll.

Prima. Ich bemühe mich gern, bei der Bereicherung des GOV unterstützende
Anleitung zu geben.

> > Das gilt auch für die Produkte/Gewerke. Wollen wir danach auch
> > kategorisieren, ist die Frage, die meine Darstellung implizierte. Es
> > ist absolut unproblematisch, auch da mehrfach zu kategorisieren.
> > "Meine" Bongards- später Neumühle hatte anfangs drei Mahlgänge und
> > zwar für Lohe, für Frucht und für Öl. Also bekäme sie dafür drei
> > Kategorien: [[Kategorie:Lohmühle]]
> > [[Kategorie:Fruchtmühle]]
> > [[Kategorie:Ölmühle]]
> >
> >
> Dazu müssen wir uns unbedingt auf Kategorien einigen, denn deine
> Fruchtmühle heißt bei uns Mahlmühle, auch ohne Zusatz um welche
> Getreidearten es sich gehandelt hat.

Das ist kein unlösbares Problem.

Wir reden hier übrigens von über
> 100 (!) Anwendungsmöglichkeiten für Mühlen. Weicht nur einer von den
> Kategoriern ab, ist diese Mühle nicht mehr auffindbar.

Nana, es gibt mehr als einen Weg, zum Ziel zu finden in einem Wiki. Das
siehst Du wieder zu schwarz. Ich stimme Dir aber zu, dass es sinnvoll
ist, da ein wenig für einheitliche Handhabung zu sorgen. Falsch
vergebene Kategorien lassen sich in regelmäßigen Abständen ggfs. durch
einen Bot aufspüren und ggfs. sogar austauschen - da müssen wir aber
erst mal sehen ob sich das lohnt.

> > Später wurden diese drei Mahlgänge nacheinander aufgegeben und es
> > wurde eine (Stroh-)Papiermühle daraus. Also zusätzlich die
> > [[Kategorie:Papiermühle]]
> >
> >
> > Ob es ratsam ist, auch nach Erzeugnissen zu kategorisieren, kann aus
> > verschiedenen Gründen bejaht werden. Zum einen kann man später daran
> > ablesen, wie flexibel ein Müller war.
> >
> >
> > Man kann dann später auch sehr gut in den Kategorien erkennen,
> > wieviele Ölmühlen es überhaupt gab. Möchte man das pro Region
> > machen, muss man den Kategorienbaum allerdings verfeinern.
> >
> >
> > Fruchtmühle: eine Fruchtmühle ist nach meinen Quellenerfahrungen
> > eine Mühle, in der Korn verarbeitet wird, ohne genau zu
> > spezifizieren, zu was (Mehl, Schrot, Graupen etc.), also ein
> > Sammelbegriff. In WP findet man, dass eine Fruchtmühle zum Pressen
> > von Obst sei. Ob das ein Fehler in der WP ist, oder ob der Begriff
> > beides bedeuten kann, weiß ich noch nicht, werde dem aber mal
> > nachgehen.
> >
> >
> > Dass eine Mühle irgendwann zum Restaurant/Ausflugslokal wurde, ist
> > nun wirklich keine Überraschung lieber Bernd :-) In Erkrath war die
> > Winkelsmühle teilweise sogar eine Forellenzucht und später noch ein
> > Freizeitbad. In Ostfriesland sind einige Mühlen zur Teestube
> > umfunktioniert. Ob es da aber noch Müller braucht(e)?
> >
> Natürlich nicht, ich habe es trotzdem in der DB erwähnt, damit klar
> ist, ab wann das Mühlenleben aufgehört hat.

Ja, schon klar ;-) Finde ich auch gut.

>
> > Ich glaube nicht, dass Deine Mail desillusionierend war, weil Du uns
> > gezeigt hast, dass das Mühlenwesen so komplex ist. Gerade darum
> > macht das Thema ja so viel Spaß. Und wir sind ja hier nicht
> > versammelt, weil wir schon alles wissen, sondern weil wir
> > voneinander und gemeinsam lernen bzw. unser Wissen erweitern wollen
> > und unser Wissen gern mit anderen teilen.
> >
> So sehe ich das auch.
>
> Aber es gibt noch ein gravierendes Problem. Ich habe sehr viele Müller
> in der Kartei, die lediglich als "Müller in Ort XY" genannt werden.
> Dort ist nicht klar, was für ein Müller er in welcher Mühle war. Hat
> der Ort XY mehrere Mühlen ist eine Zuordnung unmöglich. Diese Müller
> müssen auch ohne Kategorie auffindbar sein.

Also, da brauchen wir eine gute Lösung, die ich auch glaube ich anbieten
kann.

Ich habe z.B. angefangen, erst mal die Mühlen für Mettmann in einem
Sammelartikel zusammenzustellen (bestimmt nicht vollständig, ich habe da
einfach mal rumexperimentiert:
Mettmann/Mühlen

http://wiki-de.genealogy.net/Mettmann/M%C3%BChlen

Eben habe ich die Winkelsmühle als eigenständigen Artikel angelegt - sh.
meine vorhergehende Mail - und dabei die Infos zur Winkelsmühle in den
Artikel ausgelagert, aber einen Verweis im Artikel "Mettmann/Mühlen"
hinterlassen.

Solche Sammelartikel können genauso kategorisiert werden wie die
Einzelmühlenartikel und dort würde ich dann auch erst mal die
Mühlenlosen Müller unterbringen. Ggfs. nennt man die Sammelartikel der
Eindeutigkeit halber "Ortsname/Müller und Mühlen" ?

Wird mehr bekannt, kann man dann die Infos auslagern in die
Einzelartikel. Und natürlich kann man in den Einzelartikeln auf den
zugehörigen Sammelartikel und die dort vorhandenen mühlenlosen Müller
hinweisen. Sind die Infos erst mal im Netz, findet sich vielleicht
jemand, der ergänzende Infos dazu hat.

Übrigens: ist bekannt, dass man "seine Lieblingsartikel" unter
Beobachtung nehmen kann und jedes Mal eine Mail bekommt, wenn jemand
anderes daran etwas verändert?

Dazu muss man in seinen Benutzereinstellungen
http://wiki-de.genealogy.net/Spezial:Einstellungen

die eigene Email-Adresse angegeben haben und  das Häkchen bei "Bei
Änderungen an beobachteten Seiten E-Mails senden" setzen. Abspeichern
nicht vergessen.

Die Seite(n) die man beobachten möchte, bestimmt man, indem man, wenn
die jeweilige Seite aufgerufen ist, den Reiter "Beobachten" anklickt.

Man kann auch auf die Zusendung von Mails verzichten, wenn man
regelmäßig seine "Beobachtungsliste" aufruft um nachzusehen, wo wer was
geändert hat.

Schöne Grüße
Marie-Luise (Carl)



Re: [AK-Mueller] Vorlage für Mühlenartikel-Zufall sfunde

Date: 2010/12/14 12:40:23
From: Gabriele Sürig <gsuerig(a)web.de>

Hallo zusammen und hallo Frau Carl,

macht es Sinn, Mühlenzufallsfunde bei Ihnen zu melden?

Beispiel:
Geschichte
LANG YARNS blickt auf eine über 100jährige Geschichte als Unternehmen der Textilindustrie zurück. 
Als Familienunternehmen in der 6. Generation gilt unsere Passion unseren Produkten, den Garnen und den daraus durch unsere Kunden hergestellten Strick- und Häkelteilen.

1860 erwarb Theodor Lang in Reiden die Unterwassermühle. Auf 
dem Land des Mühlehofes errichtete er einen der ersten Industriebetriebe
 im Wiggertal, eine mechanische Baumwollspinnerei. Das Wasser der Wigger
 lieferte die benötigte Energie zum Betrieb der Machinen. Gesponnen 
wurden reine Mako-Baumwollgarne bis zur Feinheit Ne 30. Schon in dieser 
Zeit wurde das Garn nach Deutschland und Frankreich exportiert.
http://www.langyarns.com/index.php?nav=8,13

Schöne Grüße

Gabriele Sürig
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[AK-Mueller] Vahlefeld, Müller zu Oberhemer

Date: 2010/12/17 07:43:33
From: Gabriele Sürig <gsuerig(a)web.de>

Liebe Listenleser,
ich leite folgenden Suchhinweis weiter, da ich nicht weiß, ob Tobias in der "Müllerliste" ist.

Schöne Grüße

Gabriele Sürig

Liebe Mitforscher,

ich bin auf der Suche nach den Vorfahren von:

a. Johann Hermann Vahlefeld, Müller zu Oberhemer. Seine Tochter Anna Gerdraut wurde am 10.04.1727 in Oberhemer, luth., getauft.

b. Marcks, Johann, lutherisch, Drahtzieher zu Oberhemer, * um 1681, + Oberhemer 21.06.1737

c. Johann Steffens. Seine Tochter Anna Elisabeth Steffens heiratete am 02.05.1737 in Hemer (luth.) den Johann Diedrich Marcks.

Über Ergänzungen und Hinweise würde ich mich sehr freuen.

Herzlichen Dank und viele Grüße,

Tobias
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[AK-Mueller] Neues in der DigiBib (Dezember 2010)

Date: 2010/12/22 15:05:15
From: Marie-Luise Carl <ML-Carl(a)t-online.de>

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Freunde der DigiBib, der Adressbücher und
der Müller und Mühlen!

Zum Jahresabschluss freuen wir uns, dass wir wieder eine ganze Reihe
interessanter Bücher und Adressbücher in der DigiBib aufnehmen konnten.
Dabei sind drei Titel, die das neu entstehende Müller- und Mühlenportal
[1] bereichern. Damit niemand mehr rätseln muss, warum jährlich die
Gatterer-Medaille an um die Genealogie verdiente Personen verliehen
wird, kann man jetzt u. a. Gatteres "Abriß der Genealogie", erschienen
1788, in der DigiBib lesen. Die ersten Seiten sind bereits transkribiert
und korrigiert. Und auch von Kekule von Stradonitz, dessen Name
Genealogen vor allem in Beziehung auf sein Nummerierungssystem ein
Begriff ist, sind zwei Aufsätze transkribiert und korrigiert.

Die Neueinstellungen im Einzelnen:

Bücher und Aufsätze

1. Johann Christoph Gatterers Abriß der Genealogie (1788)
2. Johann Christoph Gatterers Abriß der Diplomatik (1798)
3. Das Recht der Mühlen bis zum Ende der Karolingerzeit
4. Technische und wirtschaftliche Entwicklung des deutschen
Mühlengewerbes
5. 164 Arbeitspläne zur Anlage von Mühlen
6. Hessen/Mitglieder des Landes-Lehrervereins (1914)
7. Chronik Nettesheim-Butzheim (6 handschriftliche Bände) 

Adressbücher

1. Eschweiler (Kreis Aachen)/Adressbuch 1912
2. Gießen/Adressbuch 1937
3. Hamm/Adressbuch 1886
4. Hannover/Adressbuch 1872
5. Köln/Adressbuch 1844
6. Köln/Adressbuch 1846
7. Köln/Adressbuch 1849
8. Leipzig/Adressbuch 1823
9. Lübeck/Adressbuch 1801
10. Lübeck/Adressbuch 1832
11. Lübeck/Adressbuch 1852
12. Lübeck/Adressbuch 1872
13. Lübeck/Adressbuch 1873
14. Lübeck/Adressbuch 1901
15. Kreis Wittgenstein und Kreis Biedenkopf/Adressbuch 1928-29
16. Maschinen-, Eisen- und Metall-Industrie Deutschlands/Adressbuch 1904
17. Wollen-Industrie Europas/Adressbuch 1922/Band 1 (Deutschland,
Deutschösterreich, Ungarn, Tschechoslowakei) 

Vorlagen und Scans wurden zur Verfügung gestellt von:
Wolfgang Brachthäuser, Marie-Luise Carl, Klaus Erdmann, Friedrich
Mensing, Karl-Heinz Schröder 

Fertig transkribiert wurde:
Über eine zweckmäßige Bezifferung der Ahnen (Kekule von Stradonitz)
(Mario Arend) 

Die Erstkorrektur ist erfolgt bei:
Ziele und Aufgaben der wissenschaftlichen Genealogie (Kekule von
Stradonitz) (Marie-Luise Carl) 

Die Zweitkorrektur ist erfolgt bei:
Ziele und Aufgaben der wissenschaftlichen Genealogie (Kekule von
Stradonitz) (Mario Arend) 

Direktlinks zu allen Büchern finden Sie auf der Startseite der DigiBib:
http://wiki-de.genealogy.net/Portal:DigiBib

Wir brauchen auch Ihre Hilfe, um die DigiBib weiter auszubauen und die
Texte zu erschließen. Wie man sich beteiligen kann, ist hier
nachzulesen:
http://wiki-de.genealogy.net/Portal:DigiBib/Einf%C3%BChrung

Das Team der DigiBib geht nun in die Weihnachtsferien und wünscht Euch
und Ihnen allen ein besinnliches, aber auch fröhliches Weihnachtsfest
und alles Gute, vor allem Gesundheit, nicht zuletzt auch viel
Forscherglück, für das neue Jahr 2011.

Herzliche Grüße
Marie-Luise (Carl)

PS: natürlich darf auch zwischen Weihnachten und Neujahr weiter an der
DigiBib und ihren Werken transkribiert und korrigiert werden ;-)
[1] http://wiki-de.genealogy.net/Portal:M%C3%BCller_und_M%C3%BChlen

[AK-Mueller] zukünftige Ausrichtung des Arbeitsk reises

Date: 2010/12/23 21:43:57
From: MetzkeJena <MetzkeJena(a)aol.com>

Liebe Mitforscher,
aus der derzeitigen Diskussion habe ich mich erst einmal herausgehalten. Das ursprüngliche Konzept, unter dem ich angetreten war, war das eines problemorientierten Arbeitskreises, in dem Vertreter unterschiedlicher Forschungsrichtungen ihre Arbeitsergebnisse zum gegenseitigen Nutzen austauschen. Die in diesem Sinne organisierten Arbeitstreffen (siehe "Genealogie" 1/2009 und 4/2009) fanden bei den Beteiligten und auch darüber hinaus ein weitgehend positives Echo. Allerdings wird dieses Konzept nur von einem kleinen Teil der Mitglieder des Arbeitskreises mitgetragen wie die mangelnde Beteiligung an der letzten geplanten Tagung zeigt. 
In das Konzept einbezogen war von Anfang an auch das Sammeln von Informationen und der Aufbau einer Datenbank. Die Diskussion der letzten Wochen läßt den Schluß zu, daß das Interesse der Mitglieder auf diesen Punkt und damit weitgehend auf genealogische Fragestellungen fokussiert ist. Ich bin René Graentz und Marie-Luise Carl dankbar, daß sie sich dieser Problematik aktiv angenommen haben. Ich selbst kann dazu kaum etwas beitragen. Es ist sicher an der Zeit, auf der Basis der bisherigen Erfahrungen die zukünftige Ausrichtung des Arbeitskreises zu diskutieren. Da ich bereits angekündigt hatte, aus Altergründen die Leitung in absehbarer Zeit abzugeben, wäre das eine gute Gelegenheit, auch in dieser Hinsicht die Weichen neu zu stellen. Eine förmliche Wahl ist nicht erforderlich, da wir keine selbstständige rechtsfähige Organisation sind. Die Einsetzung eines neuen Vorsitzenden müsste durch den Vorstand der DAGV erfolgen.
Ich wünsche allen ein gutes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2011.
Hermann Metzke
 
 
 

[AK-Mueller] Fwd: zukünftige Ausrichtung des A rbeitskreises

Date: 2010/12/23 21:53:57
From: MetzkeJena <MetzkeJena(a)aol.com>

In einer eMail vom 23.12.2010 21:43:26 Westeuropäische Normalzeit schreibt MetzkeJena(a)aol.com:
Liebe Mitforscher,
aus der derzeitigen Diskussion habe ich mich erst einmal herausgehalten. Das ursprüngliche Konzept, unter dem ich angetreten war, war das eines problemorientierten Arbeitskreises, in dem Vertreter unterschiedlicher Forschungsrichtungen ihre Arbeitsergebnisse zum gegenseitigen Nutzen austauschen. Die in diesem Sinne organisierten Arbeitstreffen (siehe "Genealogie" 1/2009 und 4/2009) fanden bei den Beteiligten und auch darüber hinaus ein weitgehend positives Echo. Allerdings wird dieses Konzept nur von einem kleinen Teil der Mitglieder des Arbeitskreises mitgetragen wie die mangelnde Beteiligung an der letzten geplanten Tagung zeigt. 
In das Konzept einbezogen war von Anfang an auch das Sammeln von Informationen und der Aufbau einer Datenbank. Die Diskussion der letzten Wochen läßt den Schluß zu, daß das Interesse der Mitglieder auf diesen Punkt und damit weitgehend auf genealogische Fragestellungen fokussiert ist. Ich bin René Graentz und Marie-Luise Carl dankbar, daß sie sich dieser Problematik aktiv angenommen haben. Ich selbst kann dazu kaum etwas beitragen. Es ist sicher an der Zeit, auf der Basis der bisherigen Erfahrungen die zukünftige Ausrichtung des Arbeitskreises zu diskutieren. Da ich bereits angekündigt hatte, aus Altergründen die Leitung in absehbarer Zeit abzugeben, wäre das eine gute Gelegenheit, auch in dieser Hinsicht die Weichen neu zu stellen. Eine förmliche Wahl ist nicht erforderlich, da wir keine selbstständige rechtsfähige Organisation sind. Die Einsetzung eines neuen Vorsitzenden müsste durch den Vorstand der DAGV erfolgen.
Ich wünsche allen ein gutes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2011.
Hermann Metzke
 
 
 
 
--- Begin Message ---
Liebe Mitforscher,
aus der derzeitigen Diskussion habe ich mich erst einmal herausgehalten. Das ursprüngliche Konzept, unter dem ich angetreten war, war das eines problemorientierten Arbeitskreises, in dem Vertreter unterschiedlicher Forschungsrichtungen ihre Arbeitsergebnisse zum gegenseitigen Nutzen austauschen. Die in diesem Sinne organisierten Arbeitstreffen (siehe "Genealogie" 1/2009 und 4/2009) fanden bei den Beteiligten und auch darüber hinaus ein weitgehend positives Echo. Allerdings wird dieses Konzept nur von einem kleinen Teil der Mitglieder des Arbeitskreises mitgetragen wie die mangelnde Beteiligung an der letzten geplanten Tagung zeigt. 
In das Konzept einbezogen war von Anfang an auch das Sammeln von Informationen und der Aufbau einer Datenbank. Die Diskussion der letzten Wochen läßt den Schluß zu, daß das Interesse der Mitglieder auf diesen Punkt und damit weitgehend auf genealogische Fragestellungen fokussiert ist. Ich bin René Graentz und Marie-Luise Carl dankbar, daß sie sich dieser Problematik aktiv angenommen haben. Ich selbst kann dazu kaum etwas beitragen. Es ist sicher an der Zeit, auf der Basis der bisherigen Erfahrungen die zukünftige Ausrichtung des Arbeitskreises zu diskutieren. Da ich bereits angekündigt hatte, aus Altergründen die Leitung in absehbarer Zeit abzugeben, wäre das eine gute Gelegenheit, auch in dieser Hinsicht die Weichen neu zu stellen. Eine förmliche Wahl ist nicht erforderlich, da wir keine selbstständige rechtsfähige Organisation sind. Die Einsetzung eines neuen Vorsitzenden müsste durch den Vorstand der DAGV erfolgen.
Ich wünsche allen ein gutes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2011.
Hermann Metzke
 
 
 

--- End Message ---

Re: [AK-Mueller] Fwd: zukünftige Ausrichtung des Arbeitskreises

Date: 2010/12/27 10:03:08
From: Marie-Luise Carl <ML-Carl(a)t-online.de>

Lieber Dr. Metzke, liebe Mitleser der Mailingliste Müller- und
Mühlenforschung,

es ist bedauerlich, dass Sie, Dr. Metzke, die Leitung Ihres
Arbeitskreises niederlegen. Ich habe nun die unangenehme Aufgabe, ein
Missverständnis klären zu helfen.

Soweit ich den Protokollen der Mitgliederversammlungen der DAGV
entnehmen kann, ist von der Mitgliederversammlung nie formal über die
Einrichtung eines AK Müller und Mühlen entschieden worden. Das wäre aber
erforderlich gewesen gemäß geltender Satzung der DAGV vom 17.09.2006:

§ 12 Mitgliederversammlung
(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung hat vor allem
g) Arbeitsgruppen für die Lösung bestimmter zeitlicher begrenzter
Problemstellungen zu
bestimmen;

Lediglich im Protokoll der MV in Bad Elster lese ich unter Punkt 3
Berichte des Vorstands und der Sonderbeauftragten:
3.1. Dr. Metzke [...]
Zu den Zusammenarbeitsprojekten der Vereine innerhalb der DAGV
schilderte er sein
Pilotprojekt Müllerforschung. Es gab keine Reaktionen aus den
Mitgliedsvereinen, wohl
aber reges Interesse von Einzelpersonen. Die erste Tagung der
Arbeitsgruppe Müllerforschung
wird am 22./23.11.08 in Bad Sulza stattfinden. Es wäre gut, wenn man in
einem zweiten Schritt Partner finden könnte, die in den verschiedenen
Regionen Ortsfamilienbücher
herausgeben. Damit ließen sich dann auch die Familien der Müller
leichter rekonstruieren.

Auf der MV am 13.09.09 ist der Arbeitskreis anscheinend kein Thema
gewesen, jedenfalls steht nichts darüber in den Protokollen.

Am 29.09.09 legte dann Rene Gränz die Seite
"DAGV/Arbeitsgurppe-Müllerforschung" im Genwiki an; hier die Erstfassung
der Seite:
http://wiki-de.genealogy.net/w/index.php?title=DAGV/Arbeitsgruppe-M%C3%BCllerforschung&oldid=748409

Ich bin damals zunächst davon ausgegangen, dass es damit alles schon
seine Richtigkeit habe. Am 7.11.09 hatte ich den AK Müller und Mühlen
kurz in der DAGV-Vorstandssitzung in Hannover thematisiert, bevor ich
zur Tagung des AK nach Bad Sulza fuhr. Auf der VS in Hannover war sich
der neue Vorstand nicht im Klaren darüber, ob es diesen AK als AK der
DAGV wirklich formal gebe und ich drängte darauf, dass in Zukunft klarer
definiert sein müsse, was unter der Flagge der DAGV segelt. Schon zu
diesem Zeitpunkt war uns (Vorstand DAGV) eigentlich klar, dass nur die
MV einen solchen AK einberufen könne.

Wir müssen also leider davon ausgehen, dass der AK Müller und Mühlen
formal ein Privatprojekt von Ihnen Dr. Metzke ist, da sie bei der MV der
DAGV keinen formalen Beschluss zur Gründung eines solchen AK
herbeigeführt haben.

Nach derzeitigem Informationsstand sieht es also so aus, als ob die DAGV
nicht zuständig für den AK ist.

Für den Arbeitskreis bzw. die Mailingliste und das Portal im GenWiki
bedeutet das aber keinesfalls das Aus. Beides kann und wird nach meiner
Ansicht auch ohne formal bestimmten oder gewählten Leiter fortbestehen
können.

Die Seite
http://wiki-de.genealogy.net/DAGV/Arbeitsgruppe-Müllerforschung

wird aber wohl fortan umbenannt werden müssen in
"Arbeitsgruppe-Müllerforschung". Sollte es gewünscht werden, kann auf
der nächsten Mitgliederversammlung der DAGV ein Antrag auf Übernahme des
AK als AK der DAGV gestellt werden. Dann sollte aber auch geklärt sein,
wer die Leitung des AK übernehmen kann. Sinnvoller Weise sollten dazu
Vorschläge aus der Mitte der AK-Interessenten kommen.

Ich bitte die bisherigen Mailinglistenbetreuer sich zu äußern, ob sie
die Betreuung weiterhin ausüben werden. Der formale Antrag bei Dr.
Metzke, sich auf der ML einschreiben zu dürfen, muss derzeit ersatzlos
entfallen und entsprechend auf der Beschreibungssseite der Mailingliste
als Bedingung für die Aufnahme in die ML gestrichen werden.

Freundliche Grüße
Marie-Luise Carl
stellvertretende Vorsitzende DAGV



-----Original Message-----
> Date: Thu, 23 Dec 2010 21:53:47 +0100
> Subject: [AK-Mueller] Fwd: zukünftige Ausrichtung des Arbeitskreises
> From: MetzkeJena(a)aol.com
> To: ak-mueller-l(a)genealogy.net

> In einer eMail vom 23.12.2010 21:43:26 Westeuropäische Normalzeit
> schreibt  MetzkeJena(a)aol.com:    Liebe Mitforscher,   aus der
> derzeitigen Diskussion habe ich mich erst einmal herausgehalten.   
> Das ursprüngliche Konzept, unter dem ich angetreten war, war das eines
>    problemorientierten Arbeitskreises, in dem Vertreter
> unterschiedlicher    Forschungsrichtungen ihre Arbeitsergebnisse zum
> gegenseitigen Nutzen    austauschen. Die in diesem Sinne organisierten
> Arbeitstreffen (siehe    "Genealogie" 1/2009 und 4/2009) fanden bei
> den Beteiligten und auch darüber    hinaus ein weitgehend positives
> Echo. Allerdings wird dieses Konzept nur von    einem kleinen Teil der
> Mitglieder des Arbeitskreises mitgetragen wie die    mangelnde
> Beteiligung an der letzten geplanten Tagung zeigt.    In das Konzept
> einbezogen war von Anfang an auch das Sammeln von    Informationen und
> der Aufbau einer Datenbank. Die Diskussion der letzten    Wochen läßt
> den Schluß zu, daß das Interesse der Mitglieder auf diesen Punkt   
> und damit weitgehend auf genealogische Fragestellungen fokussiert ist.
> Ich bin    René Graentz und Marie-Luise Carl dankbar, daß sie sich
> dieser Problematik    aktiv angenommen haben. Ich selbst kann dazu
> kaum etwas beitragen. Es ist    sicher an der Zeit, auf der Basis der
> bisherigen Erfahrungen die zukünftige    Ausrichtung des
> Arbeitskreises zu diskutieren. Da ich bereits angekündigt    hatte,
> aus Altergründen die Leitung in absehbarer Zeit abzugeben, wäre    das
> eine gute Gelegenheit, auch in dieser Hinsicht die Weichen neu zu
> stellen.    Eine förmliche Wahl ist nicht erforderlich, da wir keine
> selbstständige    rechtsfähige Organisation sind. Die Einsetzung eines
> neuen    Vorsitzenden müsste durch den Vorstand der DAGV erfolgen.  
> Ich wünsche allen ein gutes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 
>   2011.   Hermann Metzke


Re: [AK-Mueller] Fwd: zukünftige Ausrichtung des Arbeitskreises

Date: 2010/12/27 19:21:23
From: Bernd Thiel <bernd.thiel(a)gmx.de>

Am 27.12.2010 10:03, schrieb Marie-Luise Carl:
Die Seite
http://wiki-de.genealogy.net/DAGV/Arbeitsgruppe-Müllerforschung

wird aber wohl fortan umbenannt werden müssen in
"Arbeitsgruppe-Müllerforschung". Sollte es gewünscht werden, kann auf
der nächsten Mitgliederversammlung der DAGV ein Antrag auf Übernahme des
AK als AK der DAGV gestellt werden. Dann sollte aber auch geklärt sein,
wer die Leitung des AK übernehmen kann. Sinnvoller Weise sollten dazu
Vorschläge aus der Mitte der AK-Interessenten kommen.

Ich bitte die bisherigen Mailinglistenbetreuer sich zu äußern, ob sie
die Betreuung weiterhin ausüben werden. Der formale Antrag bei Dr.
Metzke, sich auf der ML einschreiben zu dürfen, muss derzeit ersatzlos
entfallen und entsprechend auf der Beschreibungssseite der Mailingliste
als Bedingung für die Aufnahme in die ML gestrichen werden.


Für mich ist das keine Frage: Ja, ich werde weiterhin die Mailingliste betreuen, ob für einen AK oder einer AG.

Vor allen Dingen hoffe ich, dass sich jemand für die Leitung des AK und damit für den Erhalt des Status AK findet.

Beste Grüße
Bernd Thiel

--
Ich gebe Auskunft über Mühlen und Müller in Brandenburg:
Für Familienforscher, Mühlenfreunde und Müller –
über Historie und Müllerfamilien.


Bernd Thiel
Triftweg 12
15234 Frankfurt (Oder)

bernd.thiel(a)gmx.de
www.bernd-thiel.de



[AK-Mueller] Vorstellung Michael PERTZSCH

Date: 2010/12/29 14:38:18
From: Michael Pertzsch <selbst(a)webpertzsch.de>

Liebe Listies,

ich lese jetzt auch mit, und möchte mich daher kurz Vorstellen. Mein Name ist Michael PERTZSCH, ich bin 1959 in Bremen geboren und lebe auch heute noch hier.

Irgendwann, so Ende der 70er Jahre im vorigen Jahrhundert, ich war damals in der Lehre, lernte ich den zweiten Uwe MÜLLER in meinem Leben kennen. Damals dachte ich bei dem Nachnamen kein Wunder wenn es mehrere in Bremen und umzu gibt, die alle Uwe mit Vornamen heißen. Das wird mir mit meinem Nachnamen nicht passieren, dachte ich. Irgendwann begann ich mich für die Ahnenforschung zu interessieren, und wieder erlag ich einem großen Irrtum: Menschen die PERTZSCH mit Nachnamen heißen kann es ja wohl nicht so viele geben, die gehören bestimmt alle zu einer Familie. So beschloß ich alle Stämme dieser Familie zu erforschen.

Meinen Irrtum bemerkte ich, als das Internet auch zu meiner 'Heimat' wurde. Mann konnte jetzt in Telefonbüchern, anderer Städte und später dann auch in anderen Ländern, nur nach Nachnamen suchen. Dann wurde irgendwann GOOGLE erfunden, und es wurden immer mehr PERTZSCH. Heute versuche ich zwar immernoch alle Stämme zu erforschen, aber bisher bin ich noch nichtmal mit der Erfassung und Katalogisierung aller heute lebender PERTZSCH fertig.

Als ich kürzlich die Kirchenbücher von Pristäblich in Sachsen studierte fand ich eine Berufsbezeichnung, von der dachte ich zuerst ich hätte sie nur falsch 'übersetzt'. Einer der PERTZSCHens hatte einen Paten und der war Eigentums Schiffmüller. Dank GOOGLE und WIKIPEDIA weis ich heute das es Schiffsmühlen gab, und so wie es aussieht sogar auf der Mulde, das war der Auslöser, warum ich mich diesem AK angeschlossen habe. Vielleicht kann ich auch bei meiner weiteren Forschung etwas zum AK beitragen, ebenso wie ich natürlich auch vom AK lernen möchte.

Ich wünsche allen einen guten Rutsch und ein gesundes, frohes und erfolgreiches Neues Jahr!

LG
Michael PERTZSCH

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webpertzsch, Michael Pertzsch, Unternehmensform: Einzelunternehmen
Auf dem Bohnenkamp 81, 28197 Bremen - Fon: 0421-543200 - Fax: 0421-543259
Bankverbindung: Sparkasse in Bremen (BLZ 290 501 01) Konto: 50 28 931
UST-IdNr: DE227610306 - Finanzamt Bremen-West - Steuernummer: 73/352/02141