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2002/01/16 16:37:15 Manfred Ernst Nerlich [SCI] Löschung der Emailadresse |
Datum | 2002/01/16 17:12:20 Maria Margoñska [SCI] Polnische Gauck Behoerde- Akten des polnischen Sicherheitsdienstes 1944-1989 |
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2002/01/16 14:45:47 Bernd Görtz AW: [SCI] NS-Ahnentafel bezw. Paß ? |
Betreff | 2002/01/16 19:42:12 Arthur Teschler Re: AW: [SCI] NS-Ahnentafel bezw. Paß ? |
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2002/01/16 16:13:03 >Gerd Mullenheim< [SCI] AW: Schlesien-L digest - Die Liste braucht einen Moderator! |
Autor | 2002/01/17 01:17:48 >Gerd Mullenheim< AW: [SCI] NS-Ahnentafel bezw. Paß ? |
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Date: 2002/01/16 16:46:47
From: >Gerd Mullenheim< <muellenh(a)pt.lu>
| | Guten Tag Anton und Listenteilnehmer, | | klar, brauchte die Ehefrau auch einen Ahnenpaß, denn sie musste | schließlich auch ein "sauberes Hemd" haben. Soweit mir bekannt ist, war | die Weiterführung einer Ehe, mit einer nicht rein arischen Frau in | gehobener Position (Goldfasan/NSDAP)nicht erwünscht oder möglich. | | MfG Ursel Christoph | _________________________________________________________________ Liebe Frau Christoph, in einem Kommentar zum "Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre (Blutschutzgesetz) vom 15. September 1936" heißt es: "Die Mischlinge erfahren grundsätzlich eine besondere Behandlung. Da sie nicht Juden sind, können sie nicht den Juden, da sie nicht Deutsche sind, können sie nicht den Deutschen gleichgestellt werden. ... Im übrigen muß dafür Sorge getragen werden, die Mischlinge möglichst bald zum Verschwinden zu bringen. Dies ist einmal dadurch erreicht, daß man die überwiegend zum Judentum tendierenden Mischlinge dem Judentum zugeschlagen hat; es ist auf der anderen Seite dadurch erreicht, daß man den Mischlingen mit zwei volljüdischen Großeltern die Eheschließung mit deutschblütigen Personen nur mit Genehmigung gestattet. Untereinander bleibt ihnen die Eheschließung zwar erlaubt, nach den Erfahrungen der medizinischen Wissenschaft ist jedoch bei einer Verbindung von Mischlingen untereinander nur mit einer geringen Nachkommenschaft zu rechnen, wenn beide Teile je zur Hälfte dieselbe Blutszusammensetzung aufweisen. Den Mischlingen mit nur einem jüdischen Großelternteil wird dagegen durch die ohne weiteres zulässige Ehe- schließung mit deutschblütigen Personen das Aufgehen im Deutschtum erleichtert. Um dies nicht zu verzögern, ist ihnen die Eheschließung untereinander verboten. Das Reichsbürgergesetz und das Blutschutzgesetz sowie die dazu ergangenen Ausführungsverordnungen verfolgen nicht den Zweck, die Angehörigen des jüdischen Volkes nur um ihrer Volkszugehörigkeit willen schlechter zu stellen. Die Ausschaltung des Judentums aus dem deutschen öffentlichen Leben und die Verhinderung weiterer Rassenmischung sind vielmehr gebieterische Notwendigkeiten, wenn der Fortbestand des deutschen Volkes gesichert bleiben soll. Die Lebensmöglichkeit soll den Juden in Deutschland nicht abgeschnitten werden. Das deutsche Schicksal aber gestaltet in Zukunft lediglich das deutsche Volk." Quelle: Der Reichsminister des Innern Dr. Frick in der deutschen Juristenzeitung vom 1. Dezember 1935, S. 1390 ff. Ganz herzliche Grüße aus Luxemburg Gerd Müllenheim _______________________________ Postanschrift: Postfach 2482, L-1024 Luxemburg Tel. (00352) 460346 E-Post / e-mail: muellenh(a)pt.lu Buch: "Die Zukunft der Welt..." http://www.computermission.org/