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2002/01/15 13:57:04 Manfred Benkel [SCI] Ortsbauernführer/Ahnentafel |
Datum | 2002/01/15 14:23:49 ursula . gohlsch Re: [SCI] Suche Fam. Großpietsch in Woischnik |
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2002/01/15 07:33:18 Margitta.Drees [SCI] Bibelzitat |
Betreff | 2002/01/24 12:36:17 Heinz-Juergen Olbricht [SCI] Fw: Bitte um Hilfe:Anton Olbricht-Anna Maria Schram(m) |
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2002/01/15 01:17:20 >Gerd Mullenheim< AW: [SCI] Vom Sterben schlesischer Priester |
Autor | 2002/01/15 16:18:38 >Gerd Mullenheim< AW: [SCI] Kirchenbucheintrag |
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Date: 2002/01/15 14:22:29
From: >Gerd Mullenheim< <muellenh(a)pt.lu>
| | Lieber Herr Müllenheim, | | bei Ihrem Bibelzitat haben Sie das wichtigste Wort übersehen: Da steht | nämlich: "Und Gott segnete sie". Sie aber machen aus diesem Segen einen | Fluch. | | Gruß | Margitta | ____________________________________________________________________ Liebe Frau Drees, Sie haben recht, Gott segnete sie, damit sie seinen Willen tun sollten und konnten. Mindestens seit etwa 1000 Jahren haben sich die verschie- denen Päpste doch bewußt gegen diesen erklärten Willen Gottes gestellt. Im Jahre 1075 bestätigte Gregor VII., vorher Mönch Hildebrand (um 1020- 25.5.1085), Papst seit dem 22.4.1073, das Zölibat, damit also die Ehe- losigkeit der Priester, brachte jedoch wegen der strengen Durchsetzung derselben einen Teil des Klerus gegen sich auf. Jesus führte kein der- artiges Gesetz ein und auch keiner der Apostel. Dazu ein Zitat aus meinem Buch: Das Zölibat ist wohl nur dann eine tugendhafte Sache, wenn man es frei- willig auf sich nehmen kann, jedoch ein untragbarer Mühlstein, wenn es der gesamten Geistlichkeit als Dogma auferlegt wird, wie es allerdings vor neun Jahrhunderten durch die römisch-katholische Kirche geschah. In seinen äußerst leidenschaftlichen Predigten nannte schon Savonarola von Florenz (Girolamo Savonarola), Dominikaner-Mönch (21.9.1452-23.5.1498), zu seiner Zeit Rom "eine Hure, die bereit ist, ihre Gunst für Geld zu verkaufen" und klagte deshalb auch die Priester coram publico (= vor aller Öffentlichkeit) an, "für alle den geistlichen Tod zu bringen ... denn ihre ganze Frömmigkeit besteht darin, ihre Nächte mit Huren zu verbringen". Kein Wunder, daß schon einige Jahrzehnte zuvor Pius II. (18.10.1405-15.8.1464), Papst seit dem 18.8.1458, gesagt hatte, Rom sei "die einzige Stadt, die von Hurensöhnen regiert" würde. Es war zu der Zeit auch ein bekanntes Sprichwort, daß "Rom mehr Huren hat, als jede andere Stadt der Welt, weil es dort die meisten Zölibate gibt". < Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, warum der Mönch Martin Luther eine entflohene Nonne geheiratet hat? Er war vorher in Rom gewesen und berichtete dann darüber. Auf einer Reise nach Rom im Jahre 1510 in Sachen seines Ordens lernte er die Verweltlichung des römischen Hofes und die Entartung der Geistlichkeit kennen. Voll Jammer im Herzen rief er: "Gibt es eine Hölle, so ist Rom darauf gebaut. Es ist die heiligste Stadt gewesen und nun die allerärgste geworden!" Den Segen Gottes erhält und bewahrt man, wenn man seinen Willen tut. Wer sich jedoch bewußt dagegen stellt, der steht unter dem Fluch. Ganz herzliche Grüße aus Luxemburg Gerd Müllenheim _______________________________ Postanschrift: Postfach 2482, L-1024 Luxemburg Tel. (00352) 460346 E-Post / e-mail: muellenh(a)pt.lu Buch: "Die Zukunft der Welt..." http://www.computermission.org/