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2002/01/02 19:56:56 Andrea Walter Re: [SCI] Gabriele Hodzic geb. Lipp sucht Schönleh n/Schönbankwitz Bilder |
Datum | 2002/01/02 20:10:38 WoelfelU [SCI] Springer-Ahnen |
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2002/01/02 17:17:36 Martin Berdau AW: [SCI] AW: Religionsverteilung |
Betreff | 2002/01/02 23:57:07 >Gerd Mullenheim< AW: [SCI] Religionsverteilung |
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2002/01/18 21:57:49 Martin Kluge [SCI] Schlesienliste |
Autor | 2002/01/08 08:58:31 Martina Schirra Re: [SCI] 2 Fragen |
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Date: 2002/01/02 20:10:35
From: Martina Schirra <martina_schirra(a)yahoo.de>
Hallo Herr Mullenheim, hallo Herr Gabrys, diesmal möchte ich mich auch mal kurz, obwohl eigentlich in dieser Liste unpassend, zu den Kommentaren äußern. Mein wahrer Glaube ist der an Gott. Und wie immer man sich ihn auch vorstellen mag, dass Einzige was dabei wirklich zählt, ist ein guter Mensch zu sein und anderen zu helfen, ob es ein Freund ist oder Fremder. Wenn jemand in Not ist, zählt einzig der Mensch, egal welcher Religion. Und was sie vielleicht erstaunlich finden werden, Herr Mullenheim, ich bin als Katholik geboren. Die Bibel ist nichts weiter als ein Gesetzbuch Gottes, bei den Juden Talmut, bei den Moslems Koran genannt und so weiter. Lesen Sie auch diese einmal, dann werden sie feststellen, dass sich all diese Bücher in gewisser Weise ähnlich sind. Ich möchte Sie nicht angreifen Herr Mullenheim, aber Äußerungen wie die Ihren haben schon Religionskriege entfacht. Nicht Gott straft die Menschen für Ihre Taten, viel mehr sind es die Folgen unüberlegten, unsinnigen, unmenschlichen Handelns. Sie würden doch auch nicht ihr eigenes Haus abbrennen oder ??? Ich habe viele christliche Menschen kennengelernt, die gut und schlecht sind. Und genauso gibt es diese bei den anderen Religionen. Viele Grüße aus Düsseldorf Martina Schirra ">Gerd Mullenheim<" <muellenh(a)pt.lu> hat geschrieben: | | Ich hatte mir eigentlich vorgenommen | ihren Beiträgen keine Aufmerksamkeit mehr zu schenken. | Aber bei soviel Unsinn kann ich nicht still halten. | | Aber für Sie gibt es eh ja nur einen Glauben nämlich den ihren. | Mit Toleranz haben ihre Ausführungen auch diesmal Nichts, aber | auch gar Nichts, zu tun. | | Auf Ihr Gottes Strafgericht harren wir den alle, | ich persönlich mit Gelassenheit. | | Mit freundlichen Grüßen | Herbert Gabrys | __________________________________________________________________ Lieber Herr Gabrys, der einzige, wahre Glauben ist nun einmal der Glauben, den die Bibel lehrt, ob es uns paßt oder nicht. Das ist der Glauben, der die Men- schen zum Guten verändern kann und es auch tut. Diese Erfahrung kann jeder machen, der sich seiner Unvollkommenheit bewußt ist. Wer ein- mal die Bibel richtig verstanden hat, weiß darüber Bescheid. Der hat erkannt, daß dieses Buch eine eigene Dynamik hat. Das hatten bereits die Apostel bemerkt und die Reformatoren und viele andere sind dafür mit ihrem Leben eingetreten. Dieses Wort wird in Ewigkeit bestehen, wenn niemand mehr etwas von den Lehren eines Karl Marx wissen will. Deutschland hat mit den beiden Weltkriegen schon viel von den Straf- gerichten Gottes erleiden müssen. Der Verlust der Heimat war sicher- lich einer der schlimmsten Folgen davon. Ich weiß nicht, wie es dann in der Zukunft mit Deutschland aussieht, aber der uns ganz gewiß be- vorstehende Dritte Weltkrieg wird Deutschland nicht spurlos verscho- nen. Ich persönlich habe schon mehrere Katastrophen durch Gottes Be- wahrung schadlos überstanden. Dazu einige Beispiele aus meinem Buch: In der Nacht vom 30. auf den 31. Mai 1942 erfolgte damals der erste sogenannte Tausend-Bomber-Angriff auf Deutschland, und zwar auf die Stadt Köln am Rhein. Die vorher angestellte Berechnung des Stabes von Harris hatte gelautet: Das Ziel der vollständigen Zerstörung von Köln ist dann erreicht, wenn eintausendachthundert Tonnen Spreng- und Brandbomben abgeworfen worden sind. Das sind dann tausend Kilo für rund achthundert Einwohner, selbst bei nur etwa fünfzig Prozent Treffern. In der einen Nacht sind über zweitausend Tonnen - zwei Millionen Kilo - Sprengstoff und feuriger Phosphor vom Himmel über Köln gefallen. Von 0.47 bis 2.25 Uhr warfen die Flieger 884 Spreng- bomben (darunter 20 Luftminen zu je 1,8 Tonnen und 23 Zeitzünder) und 110 565 Brandbomben ab. Das traurige Ergebnis: Etwa 747 Menschen wurden getötet und 5027 verletzt. 3420 Wohnhäuser und 2241 Betriebe wurden zerstört oder schwer beschädigt, 45 132 Menschen "ausgebombt". Die Wasser-, Strom- und Gasversorgung brach zusammen. Der Eisenbahn- verkehr war für mehrere Tage schwer gestört, der Straßenbahnverkehr mußte eine Woche lang ruhen, insbesondere in der Stadtmitte. Die An- greifer, die 44 Flugzeuge verloren, blieben zunächst im unklaren über das Ausmaß der Zerstörungen: Aufklärer konnten am nächsten Tag keine Photos machen, weil eine gewaltige Rauchwolke 4500 Meter hoch über der Stadt lag. So etwas hatte es bis dahin noch nie gegeben. Hermann Göring, der Oberbefehlshaber der Luftwaffe, hatte zu Beginn des Krieges leichtfertig gesagt, wenn jemals ein feindliches Flugzeug die Reichsgrenze überfliegen würde, dann wolle er Meyer heißen. Der Leiter der Luftschutzzentrale in Köln war damals Polizeimajor Niemeyer. Auch das war ein eigenartiger Zufall! [...] So waren also die Juden wieder einmal nicht schuld an diesem großen Unglück für Deutschland, sondern die Nationalsozialisten selbst hatten durch die von ihnen betriebene systematische Ausrottung der jüdischen Männer, Frauen und Kinder das Gericht Gottes vom Himmel herabgerufen, das dann auch sie und ihre Frauen und Kinder in gleichem Maße traf. Der Prophet Sacharja hatte schon diese Warnung weitergegeben: Denn so spricht der Herr Zebaoth, der mich gesandt hat, über die Völker, die euch beraubt haben: Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an. (Sach. 2, 12). Das galt auch unbedingt in diesem Falle, wie wir fest- stellen konnten. (Anmerkung: Meine Eltern wohnten damals unweit von Köln, und ich bin auch nur einen Monat später zur Welt gekommen. Die Bewahrung Gottes begann also schon im Mutterleibe, wie ich später er- fahren durfte und hiermit wohl bezeugen kann.). Einige Jahre nach dem Kriege wurde zudem dann in Köln der Karnevals- chlager gedichtet, allerdings sicherlich in ahnungsloser Verkennung der wahren Situation: Am 30. Mai ist der Weltuntergang, wir leben nicht mehr lang, wir leben nicht mehr lang. Dieses Datum hat jedoch für mich noch eine andere, persönliche Bedeutung: Am 30. Mai 1976 habe ich eine schlimme Explosion miterlebt, eigentlich mehrere, bei der ein Teil unseres Stadtviertels (nur etwa 100 m entfernt in unserer Straße) in die Luft geflogen ist. Unter den Toten war damals auch ein früherer Arbeitskollege von mir, der möglicherweise durch eine Un- achtsamkeit diese Explosion ausgelöst hatte. Die Schuld daran lag jedoch bei jemand anderem, der durch ein sträfliches Versehen erst die Voraussetzung dazu geschaffen hatte. Meine Angehörigen und ich, wie auch unser Hab und Gut, erlitten dabei wiederum keinen Schaden, obwohl in der Nähe mehrere Häuser teilweise eingestürzt sind und unbewohnbar wurden. < Ganz herzliche Grüße aus Luxemburg Gerd Müllenheim _______________________________ Postanschrift: Postfach 2482, L-1024 Luxemburg Tel. 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