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2001/12/30 20:30:35
Ursula Christoph
Re:[SCI] Waldenburg
Datum 2001/12/30 20:57:18
Romattern
[SCI] Dank
2001/12/30 20:05:04
Herbert Gabrys
[SCI] Religionsverteilung
Betreff 2001/12/30 01:19:45
Arthur Teschler
Religionsverteilung (war Re: AW: [SCI] Polen in Deutschland
2001/12/30 18:54:38
>Gerd Mullenheim<
AW: [SCI] Familienname Blau
Autor 2001/12/30 21:53:02
>Gerd Mullenheim<
AW: [SCI] Gemeindelexikon der Provinzen Schlesien, Posen u.a.

AW: [SCI] Religionsverteilung

Date: 2001/12/30 20:56:07
From: >Gerd Mullenheim< <muellenh(a)pt.lu>

|
| Ich hatte mir eigentlich vorgenommen
| ihren Beiträgen keine Aufmerksamkeit mehr zu schenken.
| Aber bei soviel Unsinn kann ich nicht still halten.
|
| Aber für Sie gibt es eh ja nur einen Glauben nämlich den ihren.
| Mit Toleranz haben ihre Ausführungen auch diesmal Nichts, aber
| auch gar Nichts, zu tun.
|
| Auf Ihr Gottes Strafgericht harren wir den alle,
| ich persönlich mit Gelassenheit.
|
| Mit freundlichen Grüßen
| Herbert Gabrys
| __________________________________________________________________

Lieber Herr Gabrys,

der einzige, wahre Glauben ist nun einmal der Glauben, den die Bibel
lehrt, ob es uns paßt oder nicht. Das ist der Glauben, der die Men-
schen zum Guten verändern kann und es auch tut. Diese Erfahrung kann
jeder machen, der sich seiner Unvollkommenheit bewußt ist. Wer ein-
mal die Bibel richtig verstanden hat, weiß darüber Bescheid. Der hat
erkannt, daß dieses Buch eine eigene Dynamik hat. Das hatten bereits
die Apostel bemerkt und die Reformatoren und viele andere sind dafür
mit ihrem Leben eingetreten. Dieses Wort wird in Ewigkeit bestehen,
wenn niemand mehr etwas von den Lehren eines Karl Marx wissen will.

Deutschland hat mit den beiden Weltkriegen schon viel von den Straf-
gerichten Gottes erleiden müssen. Der Verlust der Heimat war sicher-
lich einer der schlimmsten Folgen davon. Ich weiß nicht, wie es dann
in der Zukunft mit Deutschland aussieht, aber der uns ganz gewiß be-
vorstehende Dritte Weltkrieg wird Deutschland nicht spurlos verscho-
nen. Ich persönlich habe schon mehrere Katastrophen durch Gottes Be-
wahrung schadlos überstanden. Dazu einige Beispiele aus meinem Buch:

In der Nacht vom 30. auf den 31. Mai 1942 erfolgte damals der erste
sogenannte Tausend-Bomber-Angriff auf Deutschland, und zwar auf die
Stadt Köln am Rhein. Die vorher angestellte Berechnung des Stabes
von Harris hatte gelautet: Das Ziel der vollständigen Zerstörung von
Köln ist dann erreicht, wenn eintausendachthundert Tonnen Spreng-
und Brandbomben abgeworfen worden sind. Das sind dann tausend Kilo
für rund achthundert Einwohner, selbst bei nur etwa fünfzig Prozent
Treffern. In der einen Nacht sind über zweitausend Tonnen - zwei
Millionen Kilo - Sprengstoff und feuriger Phosphor vom Himmel über
Köln gefallen. Von 0.47 bis 2.25 Uhr warfen die Flieger 884 Spreng-
bomben (darunter 20 Luftminen zu je 1,8 Tonnen und 23 Zeitzünder)
und 110 565 Brandbomben ab. Das traurige Ergebnis: Etwa 747 Menschen
wurden getötet und 5027 verletzt. 3420 Wohnhäuser und 2241 Betriebe
wurden zerstört oder schwer beschädigt, 45 132 Menschen "ausgebombt".

Die Wasser-, Strom- und Gasversorgung brach zusammen. Der Eisenbahn-
verkehr war für mehrere Tage schwer gestört, der Straßenbahnverkehr
mußte eine Woche lang ruhen, insbesondere in der Stadtmitte. Die An-
greifer, die 44 Flugzeuge verloren, blieben zunächst im unklaren über
das Ausmaß der Zerstörungen: Aufklärer konnten am nächsten Tag keine
Photos machen, weil eine gewaltige Rauchwolke 4500 Meter hoch über
der Stadt lag. So etwas hatte es bis dahin noch nie gegeben. Hermann
Göring, der Oberbefehlshaber der Luftwaffe, hatte zu Beginn des
Krieges leichtfertig gesagt, wenn jemals ein feindliches Flugzeug die
Reichsgrenze überfliegen würde, dann wolle er Meyer heißen. Der Leiter
der Luftschutzzentrale in Köln war damals Polizeimajor Niemeyer. Auch
das war ein eigenartiger Zufall!
[...]
So waren also die Juden wieder einmal nicht schuld an diesem großen
Unglück für Deutschland, sondern die Nationalsozialisten selbst hatten
durch die von ihnen betriebene systematische Ausrottung der jüdischen
Männer, Frauen und Kinder das Gericht Gottes vom Himmel herabgerufen,
das dann auch sie und ihre Frauen und Kinder in gleichem Maße traf.
Der Prophet Sacharja hatte schon diese Warnung weitergegeben: Denn so
spricht der Herr Zebaoth, der mich gesandt hat, über die Völker, die
euch beraubt haben: Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an.
(Sach. 2, 12). Das galt auch unbedingt in diesem Falle, wie wir fest-
stellen konnten. (Anmerkung: Meine Eltern wohnten damals unweit von
Köln, und ich bin auch nur einen Monat später zur Welt gekommen. Die
Bewahrung Gottes begann also schon im Mutterleibe, wie ich später er-
fahren durfte und hiermit wohl bezeugen kann.).

Einige Jahre nach dem Kriege wurde zudem dann in Köln der Karnevals-
chlager gedichtet, allerdings sicherlich in ahnungsloser Verkennung
der wahren Situation: Am 30. Mai ist der Weltuntergang, wir leben
nicht mehr lang, wir leben nicht mehr lang. Dieses Datum hat jedoch
für mich noch eine andere, persönliche Bedeutung: Am 30. Mai 1976
habe ich eine schlimme Explosion miterlebt, eigentlich mehrere, bei
der ein Teil unseres Stadtviertels (nur etwa 100 m entfernt in unserer
Straße) in die Luft geflogen ist. Unter den Toten war damals auch ein
früherer Arbeitskollege von mir, der möglicherweise durch eine Un-
achtsamkeit diese Explosion ausgelöst hatte. Die Schuld daran lag
jedoch bei jemand anderem, der durch ein sträfliches Versehen erst
die Voraussetzung dazu geschaffen hatte. Meine Angehörigen und ich,
wie auch unser Hab und Gut, erlitten dabei wiederum keinen Schaden,
obwohl in der Nähe mehrere Häuser teilweise eingestürzt sind und
unbewohnbar wurden. <

Ganz herzliche Grüße aus Luxemburg

Gerd Müllenheim
_______________________________
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Buch: "Die Zukunft der Welt..."
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