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2001/10/31 19:25:09
Udo Steinmetz
[SCI] Re: Adressbuch Kr Militsch
Datum 2001/10/31 20:11:58
BerndG
[SCI] Standesämter für Breslauer Straßen
2001/10/31 15:19:36
Guenter Boehm
[SCI] Entfernungen
Betreff 2001/10/04 22:37:58
Sigrid Iwen
[SCI] Entschuldigung - ? nicht nötig.
2001/10/31 11:23:36
Alfred Zahlten
[SCI] Re: Joseph, Johannes Leopold Zahlten, Gottwald
Autor 2001/10/31 21:19:22
Alfred Zahlten
Re: [SCI] Wilhelmsthal (Grafschaft Glatz)

Re: [SCI] Entfernungen, Erfahrungen

Date: 2001/10/31 19:40:53
From: Alfred Zahlten <za(a)pluto.mpi-hd.mpg.de>

Hallo miteinander,

Petra schrieb:
> Ich bin jedenfalls davon abgekommen nur in einem
> bestimmten Kreis, z.B. 20 km, zu suchen. Es wäre einmal interessant zu
> wissen, welche Erfahrungen anderen Listenteilnehmer bei ihren
> Forschungen mit den Entfernungen gemacht haben.

nach längerer Ahnenforschung sehe ich das unsere Ahnen durchaus nicht
der Familie zur Last fielen. Die Kinder mussten früh arbeiten und zum
Unterhalt beitragen.  Natürlich kann man da auch Unterscheide erkennen ob
ein Erbe für die eigenen Scholle vorhanden war, doch die Mehrzahl der
Menschen waren abhängig, hatten Berufe, oft mehrere und die Eisenbahn,
der Kriegsdienst usw. trug dazu bei das die Kinder über den eigenen
Tellerrand der Familie schauten.
Gewöhnlich suchten sie im nahen Umfeld ihre eigene Familie zu gründen.
Wenn sie aber keine in der Nähe liegende Arbeit fanden so gingen sie dahin
wo es Arbeit gab oder von Werbern für zum Beispiel dem Eisenbahnbau, dem
Bergbau und so weiter gelockt wurden. So auch die Auswanderungen auf der
Suche einem besseren Leben das ihnen von Werbern beschrieben wurde.

Es ist für uns Ahnenforscher nicht einfach diese Wege nachzuverfolgen.
Oft  findet man irgend einen männlichen Ahnen in einem Fremden Ort
als Bräutigam wieder. Oder in den Begräbniss Büchern findet man bei
der Kindersterblichkeit welche Familien dort aktiv waren oder bei den
alten Menschen wo sie wie lange gelebt und gestorben sind.

Mein Grossvater z.B. *1843,  der jüngste von 5 Söhnen und 2 Töchtern,
heiratete eine Bergmannstochter deren Eltern PELKE aus Tarnowitz in
Oberschlesien kamen. Durch die Arbeit kam er nach Breslau zur Eisenbahn
und war am Bau der Bahnstrecke Breslau - Posen beteiligt. Als diese fertig
war wurde er in Posen ansässig und hatte mit der Bergmannstochter in
Posen-Wilda 7 Söhne und 1 Tochter.  Es gab ein Erbstück aus dem
hervorging das er bei der Bahn beruflich aufgestiegen ist.

Dann kam der 1.WK und danach, etwa 1920 wurden alle Kinder nach
Schlesien, Berlin und USA zerstreut. Den nächsten Krieg will ich aussparen
doch warum soll es nicht vor dem 19. Jahrhundert auf Grund der Kriege
änlich gewesen sein das ganze Ortschaften zu oder abwanderten.
Unsere Vorfahren waren meiner Auffassung sehr mobiel.

Für diese Nachforschungen halte ich das Lesen der Sterbelisten für sehr
aufschlussreich und kurz denn  jeder ist nur einmal eingetragen.

Frohes und erfolgreiches Forschen wünscht, Alfred
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

From:           	KreuzerThal(a)aol.com
To:             	schlesien-l(a)genealogy.net
Subject:        	[SCI] Entfernungen
Date sent:      	Wed, 31 Oct 2001 03:15:05 EST

> In einer eMail vom 31.10.2001 01:02:51 (MEZ) Mitteleuropäische Zeit
> schreibt gbfcorp(a)realsites.com:
>
>
> > Hallo Anita,
> > Waldenburg ist immerhin um die 80 km von Breslau entfernt. Es gab ein
> > Rosenau - welches ich als Kind oefters besuchte - ganz in der Naehe von
> > Friedland, Kreis Waldenburg, Bezirk Breslau. Das waeren aber dann schon
> > um die 100 km von Breslau. Vielleicht verwechselst Du das Rosenau.
> >
> > Im Adressbuch von 1935 ist in Rosenau, Kreis Waldenburg, Bezirk Breslau,
> >  ein Richard SPRINGER, Glaser, Nr. 4 aufgefuehrt.
> >
> > Herzliche Gruesse aus Upstate New York,
> > Guenter
>
> Hallo Guenter,
>
> am Anfang meiner Forschungen war ich ebenfalls der Meinung, dies wäre z.B.
> für die damalige Zeit eine große Entfernung für die Menschen gewesen.
> Zwischenzeitlich bin ich anderer Meinung, wenn ich mir die AL meiner
> Mutter ansehe. Im Gegenteil, ich glaube sogar, die Menschen waren damals
> relativ reiselustig. Ich bin jedenfalls davon abgekommen nur in einem
> bestimmten Kreis, z.B. 20 km, zu suchen. Es wäre einmal interessant zu
> wissen, welche Erfahrungen anderen Listenteilnehmer bei ihren Forschungen
> mit den Entfernungen gemacht haben.
>
> Herzlichen Gruß
> Petra (Kreuzer geb. Kaboth)
>  <A HREF="www.petrakreuzer.de">www.petrakreuzer.de</A>
>  <A HREF="mailto:KreuzerThal(a)aol.com">mailto:KreuzerThal(a)aol.com</A>
>
> Dauersuche:
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von Leopold Zahlten, kath. *1797, oo?, +1869 mit Josepha Got(t)schlich, kath.
*1799, oo?, +1879. Beide sind in Schönwalde Kreis Frankenstein verstorben.
Taufpaten Franz und Daniel Zahlten aus Zadel, später aus Stolz, sowie
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