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2001/03/10 20:32:19
Patrice
[SCI] Orchester
Datum 2001/03/10 21:22:40
Reinhard_Weinert
AW: [SCI] Mormonen, Bitte, Bemerkung
2001/03/10 19:47:42
hosp
Re: [SCI] englische Tiefflieger auf wehrlose Zivilisten
Betreff 2001/03/10 22:06:33
Joseph F. and Adeline S. Longshaw
Re: [SCI] englische Tiefflieger auf wehrlose Zivilisten
2001/03/10 20:11:04
>Gerd Mullenheim<
AW: [SCI] Mormonen, Bitte, Bemerkung
Autor 2001/03/10 23:37:04
>Gerd Mullenheim<
[SCI] Stempel

AW: [SCI] englische Tiefflieger auf wehrlose Zivilisten

Date: 2001/03/10 20:49:08
From: >Gerd Mullenheim< <muellenh(a)pt.lu>

|
| Liebe Listis,
|
| die Beiträge um den Bombenterror der Alliierten und die Jagt der
| Tiefflieger
| auf Zivilisten habe ich natürlich mitverfolgt.  Auch ich möchte
| aus eigener
| Anschauung dazu berichten: 1945 flohen meine  Mutter, meine Schwester und
| ich aus Breslau. Auf dem (Irr)Wege von Schlesien nach Thüringen
| im Zug. Fast
| täglich wurden wir von Tieffliegern angegriffen. Es gab in den Wagen oft
| Verletzte und Tote. Wenn Menschen aus dem haltenden Zug (Lock defekt o.ä.)
| über verschneite Flächen gingen, griffen die englischen Tiefflieger
| gnadenlos auch einzelne Zivilsten an. Immer und immer wieder. Die Opfer
| wurden von anderen Mitreisenden einfach nur im Schnee begraben. Das keine
| Bomben auf den Zug flogen, verhinderte vielleicht das Rote-Kreuz-Zeichen.
|
| Trotzdem sollten wir uns Geschichtsverfälschungen und Lügen nicht gefallen
| lassen. Natürlich haben unsere  Vorfahren aus der der Not der Weimarer
| Republik den Österreicher Hitler gewählt. Sind wir Nachgenerationen bis in
| alle Ewigkeit nun mit der Schuld der Nazi - Untaten beladen?
|
| Viele Grüße
|
| Ekkehart
| __________________________________________________________________

Lieber Herr Herforth,

dazu kann ich diesen Abschnitt aus meinem Buch, Kapitel 6, zitieren:

Die im Ersten Weltkrieg besiegten oder bei der Friedensregelung
be-nachteiligten Großmächte Deutschland, Italien und Japan strebten ver-
stärkt eine Revision der Ordnung von 1919/20 an. In Deutschland war
seinerzeit der allgemein als äußerst ungerecht empfundene Friedens-
vertrag von Versailles nur unter der Drohung des alliierten Einmar-
sches angenommen worden und bewirkte daher keinen Frieden. Die bald
darauf folgende Weltwirtschaftskrise (von 1929 bis 1933) ließ dann
die Schwächen der alliierten Mächte U.S.A., Großbritannien und Frank-
reich bereits offenkundig werden und führte deshalb besonders wegen
der damit verbundenen hohen Arbeitslosigkeit in Deutschland daraufhin
sofort zur Machtübernahme der Nationalsozialisten. Deren Führer Adolf
Hitler beabsichtigte sodann ohne Verzögerung die schrittweise Auswei-
tung des geplanten Großdeutschen Reiches, gegebenenfalls auch durch
militärische Angriffe. Ziel war zunächst die Schaffung von Lebensraum
im Osten und dessen umgehende „Germanisierung“ mit allen Mitteln.

So war der Boden bereitet für einen weiteren Krieg, der durch
Kampf-handlungen gegenüber Polen am 1. September 1939 um 5.45 Uhr begann.
Der Zündstoff dazu war schon durch die erwiesenermaßen unehrliche
Friedensvereinbarung vorgegeben, welche die Kriegsschuld allein
Deutschland zuschrieb. Dies diente zudem als Begründung für die maß-
losen und teilweise unerfüllbaren Forderungen der Alliierten, die
allseits große Erbitterung auslösten. Aus diesem Grunde kann so auch
der Zweite Weltkrieg als eine direkte Folge des Ersten Weltkrieges
betrachtet werden. Daran besteht allerdings kein Zweifel, wenn man
die biblischen Zusammenhänge kennt.

Soweit dieses Zitat aus meinem Buch, diesmal ohne die ebenfalls
er-wähnenswerten Bibelstellen.

Ganz herzliche Grüße aus Luxemburg

Gerd Müllenheim
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Buch: "Die Zukunft der Welt..."
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