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2001/01/29 15:07:00
>Gerd Mullenheim<
[SCI] Genealogy links
Datum 2001/01/29 16:03:11
Arthur Teschler
Re: [SCI] Gmx/T-Online/Mailbox voll/Re: Mail sent to Schlesien-L
2001/01/19 22:25:00
Doris Baumert
Re: [SCI] GLOR in KROITSCH, Kreis Liegnitz
Betreff 2001/01/29 16:03:11
Arthur Teschler
Re: [SCI] Gmx/T-Online/Mailbox voll/Re: Mail sent to Schlesien-L
2001/01/24 19:19:00
Arthur Teschler
Re: [SCI] Fehlermeldungen Nr. 1
Autor 2001/01/29 16:03:11
Arthur Teschler
Re: [SCI] Gmx/T-Online/Mailbox voll/Re: Mail sent to Schlesien-L

[SCI] Gmx/T-Online/Mailbox voll/Re: Mail sent to Schlesien-L

Date: 2001/01/29 15:09:40
From: Arthur Teschler <Arthur.Teschler(a)Informatik.med.uni-giessen.de>

Vorab: ich bin den in der folgenden Mail gepflegten Tonfall weder
beruflich noch privat gewohnt und habe auch nicht vor, mich daran zu
gewoehnen. Ich erwarte nicht, dass man vor dem Listowner auf Knien
herumrutscht, eine Mail wie die im folgenden zitierte empfinde ich jedoch
als unverschaemt.

Ich opfere einen nicht unerheblichen Teil meiner Freizeit fuer diesen Kram
und muss mich dafuer nicht auch noch elektronisch anschnauzen lassen.

Es ist aber offensichtlich, dass hier einige Missverstaendnisse vorliegen,
was Technik und Organisation anbelangt, und nehme daher trotzdem
ausfuehrlich Stellung.

Den Autor der Mail nenne ich zum Schutz seiner Persoenlichkeit XX, da es
sich um eine private Mail handelt. Ich nehme aber an, dass er sich wieder
erkennen wird.

Arthur.Teschler(a)uni-giessen.de
(listowner)

On Sat, 27 Jan 2001, XX wrote
to schlesien-L-admin(a)genealogy.net:

> From:           	schlesien-l-admin(a)genealogy.net
> Date sent:      	Fri, 26 Jan 2001 00:37:29 +0100 (CET)
> Subject:        	Mail sent to Schlesien-L
> To:             	XX(a)t-online.de
> 
> 
> >> 
> > Ihre Nachricht an 'Schlesien-L' mit dem Betreff:
> > 
> >     XXXXXX
> > 
> > wurde zurueckgehalten und muss vom Listenbetreuer bestaetigt werden.
> > 
> > Grund fuer die Verzoegerung:
> > 
> >     Postings from member addresses only.
> 
> WAS SOLL DER QUATSCH   ?????
> 
> Ich besitze zwei e-mail-Adressen:
> 1. XX(a)t-online.de
> 2. XX(a)gmx.de
> 
> Die unter 1. angegebene Adresse wird nurvon Ihnen zum 
> wiederholten Mal verwendet und ist für die Schlesien-Liste nicht 
> relevant:

Da liegt Herr XX leider falsch. Er hat sein gmx.de Konto so konfiguriert,
dass Mails automatisch nach t-online.de umgeleitet werden. Abgeschickte
Mails tragen als Absender XX(a)t-online.de. Damit dieser Absender als von
einem Mitglied der Mailingliste kommend akzeptiert werden soll, muss er
natuerlich auch in der Liste der Mitglieder aufgefuehrt sein.

Um es klarzustellen: Es handelt sich hier nicht um Schikane. Stellen Sie
sich vor, was passieren wuerde, wenn die Liste mit 700 Teilnehmern Ziel
von ungefragter Werbung (Pornos etc.) wuerde. Das ist der Hauptgrund,
warum man zunaechst angemeldet sein muss, bevor man unter einer gegebenen
Adresse posten darf.

> Mit der unter 2. genannten Adresse
>  " X X : Y Y @ G M X : D E "
> bin ich seit dem 18. September 2000 bei der Schlesien-Liste als 
> Mitglied gemeldet.

Das wurde nie bestritten. Die abgewiesene Mail kam von t-online und die
automatische (!) Antwort darauf ging ebenfalls nach t-online. Die
Beschwerde darueber (die hier zitierte Mail) kam ebenfalls von T-Online.

> Sie sollten zur Verifizierung dieses Sachverhalts 
> Ihre Mail
> From:			schlesieb-l-admin(a)genealogy.net
> Date sent:		Mon,  18 Sep 2000 23:41:06 +0200 (CEST)
> Subject		Welcome To "Schlesien-L"!
> To			XX(a)gmx.de
> lesen und die Empfänger-Adresse anschauen.

Denkfehler: Diese Mails werden automatisch erstellt und verschickt.
Niemand wuerde das ernsthaft aufbewahren. Massgeblich fuer mich ist die
aktuelle Liste der Teilnehmer. Tatsaechlich gibt es dort einen
entsprechenden Eintrag XX(a)gmx.de, der ist allerdings auf "Nicht
Zustellen" geschaltet.

>  Diesen Sachverhalt habe ich Ihnen mit Mail:
> From:			XX <XX(a)gmx.de|
> To: 			schlesien-l-admin(a)genealogy.net
> Subject		Re: Mail sent to Schlesien-L
> Send reply to:	XX(a)gmx.de
> Date sent:		Mon, 23. Oct 2000 14:30:56 +0200
> unter Beifügung sämtlicher die Anmeldung bei der Schlesien-Liste 
> relevanten Mails mitgeteilt. Offensichtlich ist diese Mail noch nicht 
> ausführlich genug gewesen, um eine Änderung Ihrer offensichtlich 
> falschen Unterlagen zu bewirken.

Denkfehler II: Unterlagen? Was denkt sich unser Teilnehmer, wie hoch der
Aufwand bei genealogy.net getrieben werden soll? Soll ich einen Ordner
ueber jeden Teilnehmer fuehren? genealogy.net verschickt zur Zeit an die 2
Millionen Mails pro Monat an Familienforscher in aller Welt. schlesien-L
hat 700 Teilnehmer, tagtaeglich melden sich Leute an und andere ab. Das
geht in den allermeisten Faellen automatisch. Wenn jemand Probleme hat und
Hilfe braucht, bekommt er die in der Regel, wenn er sich direkt an mich
wendet (nicht an die Liste, ich kann nicht alle Artikel lesen). Im obigen
Fall war ich vom 19.10. - 3.11 in Flitterwochen und habe erst im November
geantwortet, dass ich das Problem nach 3 Wochen nicht mehr nachvollziehen
kann und daher um erneute Kontaktierung gebeten, falls das Problem
fortbesteht. Die Mail war in aehnlich scharfem Ton verfasst, wie diese,
auf die ich jetzt antworte.

genealogy.net wird durch den "Verein fuer Computergenealogie e.V."
finanziert. Die Mailinglisten kosten richtiges Geld. Ich sehe die freien
Mailinglisten wie Schlesien-L durchaus als Teil unserer gemeinnuetzigen
Aufgabe an, das ist nicht bei allen Vorstandsmitgliedern so. Ich kann aber
hoffentlich von den Teilnehmern erwarten, dass sie sich bei diesem
kostenlosen Dienst ein bisschen nach der Decke, sprich nach den gegebenen
Moeglichkeiten, strecken. Mein Aufruf nach Spenden im vergangenen Sommer
brachte die Wahnsinnssumme von DM 50 ein (von einer einzelnen Person,
danke noch einmal). Ultimative Forderungen mit leicht drohendem Unterton,
gesperrter Schrift, durchgehende Grossschrift (AllCaps = Anbruellen) muss
ich nicht haben, darauf kann ich gerne verzichten.

> > Haeufige Gruende:

[ Rest der automatischen Antwort geloescht ]

> Ich erwarte, daß meine zurückgehaltenen Mails mit den 
> Subjects: "XXXXX" 
> und		"XXXXXXX"
> unverzüglich weitergeleitet werden 

Ich leite grundsaetzlich keine Mails weiter, wenn die Adresse nicht
auf der Mitgliederliste steht. Auch wenn in diesem Fall offensichtlich 
ist, dass der zu XX(a)t-online.de passende Teilnehmer mit XX(a)gmx.de auf
der Liste steht. Abgesehen davon, dass ich keine Praezedenzfaelle schaffen
moechte ("warum diesmal nicht, letztes Mal haben Sie doch"), passt mir der
Ton nicht. Ich verdiene nichts damit, verlange auch nichts dafuer, bin
niemandenm etwas SCHULDIG. Schon gar nicht unverzueglich. Tut mir leid,
dass ich bei dem einen oder anderen Erwartungen enttaeuschen muss.

Fuer begruendete Beschwerden findet sich in der Regel ein offenes Ohr beim
1. Vorsitzenden des "Vereins fuer Computergenealogie e.V.", der das Ganze
finanziert. -> http://compgen.genealogy.net Seine Einstellung zu
Querulanten unterscheidet sich jedoch nicht von meiner persoenlichen
Einstellung.

> und daß in vier Monaten nicht 
> wieder der gleiche Zirkus passiert.
> 
> XX

Vielleicht treffen wir Herrn XX demnaechst in einem anderen Zirkus als 
Pausenclown?

XX hat sein Konto bei t-online offenbar ueberlaufen lassen. T-Online
quittiert jede Mail automatisch mit "Mailbox full" an den Listowner.
Normalerweise streiche ich den Betreffenden dann nach kurzer Zeit von der
Teilnehmerliste. Er kann sich ja jederzeit erneut eintragen. Man moege
bitte nicht von mir erwarten, dass ich mich nach einer Woche oder zwei (je
nachdem, wann der oder diejenige mal wieder geruht, sein Postfach
abzufragen) an den Fall erinnere und den oder diejenige persoenlich zur
erneuten Teilnahme einlade.

Wenn man meint, seine Mail von gmx oder anderswo umleiten zu muessen,
wofuer es gute Gruende geben kann, so sollte man dafuer sorgen, dass diese
Adresse auch im Absender erscheint. Allerdings kann man man nicht bei
jedem Provider beliebige Absenderadressen angeben (das ist auch gut so).  
Noetigenfalls muss man sich mit beiden Adressen anmelden. Davon kann
man eine auf "Nicht zustellen" schalten, damit man nicht alles doppelt
bekommt.

Und wenn man an Mailinglisten teilnimmt, sollte man sich einen Provider
suchen, der ein ausreichend grosses Postfach anbietet. Wenn man
andernfalls sein Postfach volllaufen laesst, darf man sich nicht wundern,
wenn man von der Liste gestrichen wird.
 
Ein Kardinalfehler ist, sich beim Listowner in unverschaemter Weise zu
beschweren, weil man selbst mit der Technik nicht umgehen kann und dabei
sein Postfach so randvoll zu lassen, das selbst die Antwort des Listowners
nicht durchkommt und er den Rest der Liste damit belaestigen muss.

Arthur.Teschler(a)uni-giessen.de

PS: Das gmx Konto habe ich vor dem Abschicken dieser Mail wieder auf
"Zustellen" geschaltet. Vielleicht sind die Postfachprobleme bei T-Online
ja inzwischen behoben.