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2008/03/16 03:08:51 Steve Hellmann Re: [OL] Surnames of Wilke and Wuebbeler |
Datum | 2008/03/16 20:04:10 Monika Thölking [OL] Familie Hüdepohl Rieste, Hesepe, Alfhau sen, Fürstenau und drum rum |
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2008/03/11 12:44:30 lamp.wuebb(a)t-online.de Re: [OL] Kapitän Reinhard Wilhelm August SCHÜTTE , geb. 1841 in Zetel |
Betreff | 2008/03/13 03:46:26 REPKINGRON [OL] Meaning of Dictus |
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2008/03/08 11:33:36 Werner Honkomp Re: [OL] Childs Poem |
Autor | 2008/03/20 10:55:46 Werner Honkomp Re: [OL] Genealogy trip to Oldenburg |
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Date: 2008/03/16 18:10:04
From: Werner Honkomp <werner(a)honkomp.de>
Die Erklärungen von Wierhake und Adde werden von einer Expertenrunde bestätigt.
Siehe nachstehende Erläuterung.
Vielen Dank,
Werner Honkomp
--- HIER BEGINNT DIE WEITERGELEITETE NACHRICHT ------------------------------
Von: e.u.a.kuhlmann(a)ewetel.net (E. und A. Kuhlmann)
Datum: 13.03.2008, 18:47:52
Betreff: Re: [OL] Volksweisheit
Moin Werner,
wir (der Arbeitskreis Erstellung eines "Plattdeutschen Wörterbuches für das
OM") waren am 11. und 12.03.2008 bei der Uni in Göttingen, d. h. bei den
Verantwortlichen, die seit Jahrzehnten das "Nieders. Wörterbuch" erstellen.
In dieser Runde habe ich deinen Spruch auch noch einmal vorgestellt.
Mehrheitlich bestand die Auffassung, dass es wie folgt lauten müsste:
"Farken stäken, midden inne Wäken,
häs du Speck un wat tau säggen.
Quik, quik, quik."
Damit trifft die mir übersandte Erklärung zu:
"Farken" wird in der Kindersprache (es ist ja ein Kinderspruch) allgem. mit
dem Schwein gleichgesetzt, welches in diesem Fall geschlachtet wurde. In der
Tat war es ein Beweis des Wohlstandes, wer sich mitten in der Woche das
Schlachten eines Schweines leisten konnte. Diese Person hatte "etwas zu
sagen" ("säggen"), d. h. war also nicht irgendwer, sonder hatte eine
besondere Stellung in der Gesellschaft.
Gruß
Alfred Kuhlmann
----- Original Message -----
From: "Werner Honkomp" <werner(a)honkomp.de>
To: <e.u.a.kuhlmann(a)ewetel.net>
Sent: Sunday, March 09, 2008 10:27 PM
Subject: Fw: [OL] Volksweisheit
> Nachstehend der Versuch einer Erklärung.
> Gruß, Werner Honkomp
>
> --- HIER BEGINNT DIE WEITERGELEITETE
NACHRICHT ------------------------------
> Von: adstabel(a)telenet.be (Adde Schnell)
> Datum: 09.03.2008, 15:18:19
> Betreff: [OL] Volksweisheit
>
> Hallo die richtige Erklärung scheint folgende zu sein:
>
> Da sich ein 'normaler Hof' in der damaligen Zeit (und vielleicht auch
heute
> noch) keinen Braten in der Woche leisten konnte, deutet das Schlachten
eines
> Schweins in der Woche auf einen gewissen Wohlstand. Auf kleineren Höfen,
> falls überhaupt Schlachtvieh vorhanden war) hatte das Personal in der
Woche
> nicht genug Zeit für das arbeitsintensive Schlachten. Insoweit ist die
> Erklärung von Herrn Wierhake völlig korrekt.
>
> Grüsse
> Adde
>
> Und für unsere englisch sprechenden Freunde
>
> Since on a simple homestead there was eventually (if at all) only
sufficient
> time and man power on a weekend to slaughter a pig - it was certainly a
sign
> of wealth to do this during the week.
>
> Grts
--- ENDE DER WEITERGELEITETEN NACHRICHT--------------------------------------